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HYPERVISOR VI CMS - Zentrales Überwachungssystem

Bedienungshandbuch

Erklärung zum geistigen Eigentum

SHENZHEN MINDRAY BIO-MEDICAL ELECTRONICS CO., LTD. (im Folgenden Mindray genannt) ist geistiger Eigentümer dieses Produkts und dieses Handbuchs. Dieses Handbuch kann sich auf durch Urheberrecht oder durch Patente geschützte Informationen berufen und beinhaltet keinerlei Lizenz unter den Patentrechten von Mindray noch unter den Rechten anderer.

Mindray betrachtet den Inhalt dieses Handbuchs als vertraulich. Die Verbreitung der Informationen in diesem Handbuch auf jegliche Art und Weise ist ohne schriftliche Erlaubnis von Mindray streng verboten. Ausgabe, Änderung, Vervielfältigung, Vertrieb, Verleih, Anpassung und Übersetzung dieses Handbuchs in jeglicher Form ohne schriftliche Erlaubnis von Mindray sind streng verboten.

undschriftliche Erlaubnis von Mindray sind streng verboten. anderen Ländern. Alle anderen Marken werden in diesem

anderen Ländern. Alle anderen Marken werden in diesem Handbuch ausschließlich zu redaktionellen Zwecken verwendet, eine unrechtmäßige Verwendung ist nicht beabsichtigt. Sie sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer.

beabsichtigt. Sie sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer. sind registrierte Marken oder Marken von Mindray in China

sind registrierte Marken oder Marken von Mindray in China und

Die Angaben in diesem Handbuch können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.

© 2005-2008 Shenzhen Mindray Bio-Medical Electronics Co., Ltd. Alle Rechte vorbehalten.

Ankündigung geändert werden. © 2005-2008 Shenzhen Mindray Bio-Medical Electronics Co., Ltd. Alle Rechte vorbehalten. I

Haftung des Herstellers

Mindray geht davon aus, dass alle Angaben in diesem Handbuch korrekt sind. Mindray übernimmt keine Verantwortung für etwaige Irrtümer und zufällige oder Folgeschäden in Zusammenhang mit der Bereitstellung, Qualität oder Anwendung dieses Handbuchs.

Mindray ist nur unter folgenden Bedingungen für die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität dieses Produkts verantwortlich:

Alle Installationsvorgänge, Erweiterungen, Änderungen, Modifizierungen und Reparaturen an diesem Produkt werden von autorisiertem Personal von Mindray durchgeführt; und

Die elektrische Installation des Betriebsraums muss den nationalen und örtlichen Vorschriften entsprechen; und

Das Produkt wird gemäß der Bedienungsanleitung verwendet.

Garantie

Diese Garantie ist exklusiv und ersetzt alle anderen ausdrücklichen oder implizierten Garantien, einschließlich Garantien für Marktfähigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

Ausnahmen

Die Verantwortung oder Haftung von Mindray im Rahmen dieser Garantie bezieht sich nicht auf Transport- oder direkte, indirekte oder Folgeschäden bzw. Verzögerungen durch eine nicht fachgerechte Nutzung oder Verwendung des Produkts oder die Verwendung von nicht durch Mindray zugelassene Ersatz- oder Zubehörteile oder Reparaturen durch nicht von Mindray zugelassene Personen.

Diese Garantie ist für folgende Produkte hinfällig:

Jegliche Mindray-Produkte, die missbräuchlich oder fahrlässig eingesetzt werden oder einen Unfall erlitten haben; oder

Jegliche Mindray-Produkte, bei denen das Originaletikett mit der Mindray-Seriennummer oder Produktidentifizierungsmarkierungen entfernt oder geändert wurde; oder

Bei Produkten anderer Hersteller.

Rücksendebestimmungen

Falls es erforderlich ist, ein Gerät an Mindray zurückzusenden, befolgen Sie bitte die folgenden Anweisungen.

1. Rücksendeerlaubnis.

Wenden Sie sich an die Kundendienstabteilung und verlangen Sie eine Berechtigungsnummer des Kundendienstes. Diese Nummer muss außen auf der Transportverpackung erscheinen. Rücksendungen werden nicht angenommen, wenn die Nummer nicht deutlich sichtbar ist. Geben Sie Modellnummer, Seriennummer und eine kurze Beschreibung des Rücksendegrunds an.

2. Frachtkosten

Wenn das Produkt an den Mindray-Kundendienst eingesandt wird, trägt der Kunde die Frachtkosten (einschließlich Zollgebühren).

3. Rücksendeadresse

Senden Sie Teile oder Geräte an die von der Kundendienstabteilung angegebene Adresse.

Kontaktdaten

Hersteller:

Shenzhen Mindray Bio-Medical Electronics Co., Ltd.

Adresse:

Mindray Building, Keji 12th Road South, Hi-tech Industrial Park, Nanshan, Shenzhen 518057, VR China

Tel.:

+86 755 26582479

+86 755 26582888

Fax:

+86 755 26582934

+86 755 26582500

Website:

www.mindray.com

EU-Vertretung:

Shanghai International Holding Corp. GmbH (Europa)

Adresse:

Eiffestraße 80, 20537 Hamburg, Deutschland

Tel.:

0049-40-2513175

Fax:

0049-40-255726

Vorwort

Zweck des Handbuchs

Dieses Handbuch enthält die erforderliche Anleitung zur Bedienung des Zentralen Überwachungssystems HYPERVISOR VI (im Folgenden als CMS bezeichnet) gemäß seiner Funktion und seines Verwendungszwecks. Die Befolgung der Anweisungen in diesem Handbuch ist Grundvoraussetzung für eine ordnungsgemäße Leistung und den korrekten Betrieb des Geräts und gewährleistet Sicherheit für Patienten und Benutzer.

Dieses Handbuch beschreibt die umfassendste mögliche Konfiguration. Teile dieses Handbuchs treffen unter Umständen nicht auf Ihr CMS zu. Wenn Sie Fragen zur Konfiguration Ihres CMS haben, wenden Sie sich bitte an unseren Kundendienst.

Dieses Handbuch ist ein integraler Bestandteil Ihres CMS und sollte immer griffbereit sein, damit Sie gegebenenfalls bequem darin nachschlagen können.

Zielgruppe

Dieses Handbuch wendet sich an medizinische Fachleute im klinischen Bereich. Es wird vorausgesetzt, dass diese Personen praktische Kenntnisse medizinischer Verfahren, Praktiken und Begriffe aufweisen, die für die Überwachung kritisch erkrankter Patienten erforderlich sind.

Versionsangaben

Dieses Handbuch besitzt eine Versionsnummer. Diese Versionsnummer ändert sich, wenn das Handbuch aufgrund von Änderungen der Software oder der technischen Merkmale aktualisiert wird. Die Angaben in diesem Handbuch können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Dieses Handbuch hat folgende Versionsnummer.

Versionsnummer

Datum der Veröffentlichung

1.4

2008-5

Abbildungen und Namen

Alle Abbildungen in diesem Handbuch dienen nur als Beispiel. Sie stimmen unter Umständen nicht mit den Kurven, Einstellungen oder Daten überein, die auf Ihrem CMS angezeigt werden.

Alle Namen und Abbildungen in diesem Handbuch sind fiktiv. Falls Ihr Name im Text erscheint, handelt es sich um einen reinen Zufall.

Konventionen

Verweise auf Kapitel und Abschnitte werden kursiv wiedergegeben.

Die Begriffe „Gefahr“, „Warnung“ und „Achtung“ bezeichnen im gesamten Handbuch Gefahren und stehen für einen Schweregrad.

Inhalt

1 Sicherheit

1-1

 

1.1

Sicherheitsinformationen

1-1

 

1.1.1 Gefahren

1-2

1.1.2 Warnungen

1-2

1.1.3 Vorsichtshinweise

1-3

1.1.4 Hinweise

1-4

 

1.2

Symbole auf dem Gerät

1-5

2 Grundlagen

2-1

 

2.1

Über das CMS

2-1

 

2.1.1 Verwendungszweck

2-1

2.1.2 Kontraindikationen

2-1

2.1.3 Funktionen

2-1

2.1.4 Komponenten

2-3

2.1.5 Netzwerkmodus

2-4

 

2.2

Hauptbildschirm

2-5

 

2.2.1 Hauptmenü-Schaltflächen

2-6

2.2.2 Systemsymbole

2-7

 

2.3

Weitere Bildschirme

2-8

 

2.3.1 Hilfsbildschirm im Einfachbildmodus

2-8

2.3.2 Standardbildschirm im Doppelbildmodus

2-9

2.3.3 Hilfsbildschirm im Doppelbildmodus

2-9

 

2.4

Bedienelemente

2-10

 

2.4.1 Maus

2-10

2.4.2 Tastatur

2-11

2.4.3 Bedienelemente

2-11

3 Installation und Wartung

3-1

 

3.1 Auspacken und Überprüfen

3-1

3.2 Installation

3-2

 

3.2.1 Umgebungsbedingungen

3-2

3.2.2 Stromversorgung

3-3

3.2.3 Installation

3-3

 

3.3 Starten des Systems

3-4

3.4 Herunterfahren des Systems

3-5

3.5 Wartung

3-6

 

3.5.1 Allgemeine Inspektion

3-6

3.5.2 Allgemeine Reinigung

3-7

4 Mehrbett-Bildschirm

4-1

 

4.1

Überblick

4-1

4.2

Patientenfenster

4-2

4.2.1 Spot-Patientenfenster

4-2

4.2.2 Nicht-Spot-Patientenfenster

4-3

4.2.3 Patientenfenster im Überwachungsstatus

4-4

4.3

Patientenmanagement

4-8

4.3.1 Patientenaufnahme

4-8

4.3.2 Ändern von Patienteninformationen

4-12

4.3.3 Entlassen eines Patienten

4-14

4.3.4 Transfer eines Patienten

4-15

4.4

Anzeigeformat

4-17

5 Fernbett

5-1

5.1

Überblick

5-1

5.2

Fernbett-Bildschirm

5-2

5.3

Grundfunktionen

5-4

5.3.1 Patientenmonitor stumm schalten

5-4

5.3.2 Alarme pausieren

5-4

5.3.3 STANDBY

5-4

5.3.4 NIBP-Messung

5-4

5.3.5 Kurven einfrieren/bewegen

5-5

5.3.6 Hoch/Tief-Alarmgrenzen ein-/ausblenden

5-6

5.3.7 Dynamische Kurztrends ein-/ausblenden

5-7

5.3.8 Modulanordung festlegen

5-8

5.3.9 Ausgeben auf dem Thermodrucker

5-9

5.3.10 Drucken auf dem Laserdrucker

5-10

5.3.11 Mehrkanal-EKG ein-/ausblenden 5-11

5.3.12 OxyCRG ein-/ausblenden

5-12

5.3.13 NIBP-Gruppen ein-/ausblenden

5-13

5.3.14 Alarmeinrichtung

5-13

5.4

Parametereinstellungen

5-14

5.5

Setupanzeige

5-15

5.5.1 Mehrbett-Kurvensetup

5-15

5.5.2 Mehrbett-Parametersetup

5-17

6 Anzge Andre

6-1

6.1 Überblick

6-1

6.2 Einrichten der IP-Adresse

6-1

6.3 Fenster „Anzge Andre“

6-2

 

6.3.1 Bettenliste

6-2

6.3.2 Alarmsymbol-Bereich

6-3

6.3.3 Bereich für Schaltflächen

6-3

6.3.4 Kurvenbereich

6-3

6.3.5 Parameterbereich

6-3

7 Alarmkontrolle

7-1

7.1

Alarmstruktur

7-1

7.2

Alarmmodus

7-2

7.2.1 Akustische Alarme

7-2

7.2.2 Alarmmeldungen

7-3

7.2.3 Farbänderungen

7-3

7.2.4 Blinkende Parameter

7-3

7.3

Alarmlautstärke

7-4

7.4

Alarmeinrichtung

7-5

7.4.1 Parametereinstellungen

7-5

7.4.2 Alarmeinrichtung

7-6

7.5

Alarme pausieren

7-6

8 Rückblick

8-1

8.1

Online-Rückblick

8-1

8.1.1 Dynamischer Kurztrend

8-1

8.1.2 Trendrückblick

8-2

8.1.3 Kurvenrückblick

8-6

8.1.4 HMV-Rückblick

8-11

8.1.5 NIBP-Rückblick

8-13

8.1.6 Alarmrückblick

8-14

8.1.7 12-Kanal-Analyse-Rückblick

8-17

8.2

Datenrückblick

8-18

8.2.1

Alle Patient

8-18

9 Berechnung

9-1

9.1

Medikamentenberechnung

9-1

9.2

Hämodynamische Berechnung

9-4

9.3

Oxygenisierungsberechnung

9-6

9.4

Beatmungsberechnung

9-8

9.5

Nierenberechnung

9-10

10 Drucken mit Thermodrucker, mit Laserdrucker und Speichern als

10-1

10.1 Ausgeben auf dem Thermodrucker

10-1

 

10.1.1 Einlegen von Thermopapier

10-2

10.1.2 Betrieb des Thermodruckers

10-3

10.1.3 Ausgabekontrolle

10-7

10.2 Drucken auf dem Laserdrucker

10-8

 

10.2.1 Druckerfunktionen

10-8

10.2.2 Druckkontrolle

10-13

10.3 Speichern als

 

10-14

11 Systemsetup

11-1

11.1

Hauptsetup

11-1

11.2 Benutzersetup 11-3

11.2.1 Farbe 11-4

11-5

11.2.3 Alarm 11-6

11-8

11.2.5 Monitor 11-10

11.2.6 Telemetrie 11-11

11.2.2 Schirmgröße

11.2.4

Log

 

11.2.7 Andere

11-13

12 Sicherung und Wiederherstellung der Datenbank

12-1

12.1 Überblick

12-1

12.2 Sicherung der Datenbank

12-3

 

12.2.1 Betriebstyp wählen

12-3

12.2.2 Sicherungspfad wählen

12-3

12.2.3 Sicherung der Datenbank

12-4

12.3 Datenbank wiederherstellen

12-5

 

12.3.1 Betriebstyp wählen

12-6

12.3.2 Pfad wählen

12-6

12.3.3 Datenbank wiederherstellen

12-6

12.3.4 Datenbank-Upgrade

12-7

12.4 Datenbank erneuern

12-7

12.5 Sicherung und Wiederherstellung der Datenbank verlassen

12-7

13 Systemhilfe

13-1

13.1

Überblick

13-1

14 Anhänge

14-1

A Technische Daten

14-1

A.1 Serveranforderungen

14-1

A.2 Thermodrucker

14-2

A.3 Kabelnetzwerk

14-2

A.4 Drahtloses Netzwerk

14-2

A.5 Rückblick

14-3

A.6 Berechnung

14-3

A.7 Speichern als

14-3

A.8 Drucken auf dem Laserdrucker

14-4

A.9 Ausgeben auf dem Thermodrucker

14-4

B Einheiten, Symbole und Begriffe

14-5

B.1 Einheiten

14-5

B.2 Symbole

14-6

B.3 Abkürzungen

14-6

1

Sicherheit

1.1 Sicherheitsinformationen

Die Sicherheitsvorkehrungen, die in diesem Kapitel aufgeführt sind, beziehen sich auf die grundlegenden Sicherheitsinformationen, die das Bedienpersonal des zentralen Überwachungssystems (im Folgenden als CMS bezeichnet) beachten und befolgen muss. In den anderen Kapiteln gibt es zusätzliche Sicherheitsanweisungen, die den nun folgenden gleichen oder ähneln oder speziell für einen bestimmten Vorgang gelten.

ähneln oder speziell für ei nen bestimmten Vorgang gelten. GEFAHR Steht für eine aktuelle Gefahrensituat ion,

GEFAHR

Steht für eine aktuelle Gefahrensituation, die, falls sie nicht vermieden wird, zu Tod oder schweren Verletzungen des Patienten führen kann.

WARNUNGTod oder schweren Verletzungen des Patienten führen kann. Steht für eine potenzielle Gefahrensituation oder riskante

Steht für eine potenzielle Gefahrensituation oder riskante Vorgehensweise, die, falls sie nicht vermieden wird, zu Tod oder schweren Verletzungen des Patienten führen kann.

Tod oder schweren Verletzungen des Patienten führen kann. ACHTUNG Steht für eine potenzielle Gefahrensituation oder

ACHTUNG

Steht für eine potenzielle Gefahrensituation oder riskante Vorgehensweise, die, falls sie nicht vermieden wird, zu leichten Verletzungen des Patienten und/oder Geräte- und Sachschäden führen kann.

HINWEIS

Hier erscheinen Tipps zur Anwendung und andere nützliche Informationen, die Ihnen helfen, das Gerät bestmöglich zu nutzen.

1.1.1 Gefahren

Es gibt keine Gefahren, die sich auf das Produkt im Allgemeinen beziehen. In den jeweiligen Abschnitten dieser Bedienungsanleitung sind spezielle Gefahrenwarnhinweise aufgeführt.

1.1.2 Warnungen

WARNUNG

WARNUNG

Dieses Gerät ist zum Gebrauch durch qualifizierte Ärzte oder gut geschulte Krankenschwestern oder -pfleger vorgesehen. Nicht autorisierte und nicht geschulte Personen dürfen dieses Gerät nicht einsetzen.

Die physiologischen Kurven, Parameter und Alarme, die auf dem Bildschirm des CMS angezeigt werden, dienen nur als Referenz für den Arzt und dürfen nicht direkt als Grundlage für die klinische Behandlung verwendet werden. Bevor Sie einem Patienten eine invasive Behandlung verabreichen, müssen Sie die Ergebnisse, die Sie vom CMS erhalten haben, an dem entsprechenden Monitor überprüfen.

Wenn ein anomaler oder fraglicher Wert auf dem Bildschirm des CMS angezeigt wird, prüfen Sie zuerst mit alternativen Mitteln die Vitalfunktionen des Patienten und anschließend, dass das CMS oder der Monitor korrekt funktionieren.

Das CMS ist ein klinisches Gerät, das Informationen liefert. Mit Ausnahme solcher Komponenten wie der Maus und der Tastatur zur Durchführung normaler Arbeitsvorgänge dürfen Sie keine anderen Komponenten berühren oder demontieren, insbesondere nicht das Netzteil, da dies zu Verletzungen führen könnte.

Der Computer, auf dem die CMS-Software läuft, muss die entsprechenden lokalen Bestimmungen erfüllen. Das CMS ist nur dazu bestimmt, an unsere Monitore angeschlossen zu werden. Ein Anschluss von Monitoren anderer Hersteller kann dazu führen, dass die auf dem CMS angezeigten Werte ungenau sind. Die Lebensdauer des CMS hängt von seiner Hardware ab.

Daher müssen unsachgemäßer Umgang, Herunterfallen und Stöße bei der Bedienung von Tastatur, Maus und Computer vermieden werden. Sonst kann es sein, dass sich die Lebensdauer des CMS verkürzt.

WARNUNGBeim Transport, der Lagerung und der Verwendung können Einzelteile des CMS, etwa die Tastatur oder

Beim Transport, der Lagerung und der Verwendung können Einzelteile des CMS, etwa die Tastatur oder die Maus, durch Mikroorganismen kontaminiert werden. Bevor sie aus ihrer Verpackung entnommen werden, muss die Verpackung auf Beschädigungen untersucht werden. Im Falle von Beschädigungen wenden Sie sich unverzüglich an den Spediteur oder an unser Unternehmen.

Das CMS kann durch den Anschluss von Monitoren zu einem drahtlosen lokalen Netzwerk (WLAN) werden. Wenn Daten über drahtlose Hochfrequenz (HF)-Signale übertragen werden, kann dies die Umgebung oder die Benutzung anderer Geräte beeinträchtigen. Daher muss die drahtlose HF-Anlage den entsprechenden lokalen Normen und Bestimmungen entsprechen.

Wenn das CMS Daten über drahtlose HF-Signale überträgt, kann die Interferenz anderer HF-Signale zu einem Verlust von Patientendaten führen.

1.1.3 Vorsichtshinweise

ACHTUNGVerlust von Patientendaten führen. 1.1.3 Vorsichtshinweise Krankenhäuser ohne stabile Stromversorgung müssen zum

Krankenhäuser ohne stabile Stromversorgung müssen zum Betrieb des CMS eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) benutzen. Bei Stromausfall muss das System gemäß dem angegebenen Shutdown-Verfahren heruntergefahren werden, bevor die UVS ausgeschaltet wird. Bei einem plötzlichen Stromausfall kann ein Systemversagen auftreten und das System daher beim nächsten Mal nicht korrekt funktionieren oder sogar falsche Ergebnisse liefern.

Starten oder transportieren Sie das System niemals unter anderen Bedingungen als angegeben, sonst kann das System beschädigt werden. Wir übernehmen keinerlei Haftung für derartige Schäden.

Bevor das CMS benutzt wird, muss die Systemzeit eingestellt werden. Wenn die Systemzeit geändert wird, während das CMS läuft, können die gespeicherten Daten verloren gehen oder das Netzwerk kann unterbrochen werden.

ACHTUNG

ACHTUNG

Achten Sie darauf, nur normales Thermodruckerpapier zu verwenden, sonst kann es sein, dass die Druckqualität schlecht ist oder der Druckkopf des Druckers beschädigt wird.

Das CMS kann bis zu 64 Monitore verbinden. Das Kabel, das den Monitor mit dem Hub oder Verteiler verbindet, darf nicht länger als 100 m sein, sonst kann dies zu einer Überlastung des Netzwerks oder schwachen Netzwerksignalen führen und es treten folglich Fehler bei der Datenübertragung oder Anzeige auf.

Der Host des CMS muss alle drei bis sechs Monate gewartet werden. Sein kontinuierlicher Langzeitbetrieb kann zu einem Versagen des Betriebssystems führen.

Auf dem Host des CMS müssen das originale Microsoft Windows-System und Standard-Upgrade-Programm, wie das Servicepaket, installiert werden. Illegale Software kann zu anomalem oder fehlerhaftem Systembetrieb führen.

Beim Ausdrucken von Daten über einen externen Drucker befolgen Sie bitte die Bedienungsanleitung des Druckers. Falls beim Drucken Probleme auftreten, ziehen Sie bitte die Bedienungsanleitung des Druckers zu Rate.

1.1.4 Hinweise

HINWEIS

Halten Sie dieses Handbuch in der Nähe des CMS griffbereit, damit Sie es gegebenenfalls bequem benutzen können.

Wählen Sie die Aufstellung so, dass eine ungehinderte Sicht auf den Bildschirm des CMS und ein leichter Zugang für Bedienung und Wartung möglich sind.

1.2 Symbole auf dem Gerät

HINWEIS

Manche Symbole sind nicht auf allen Geräten vorhanden.

VORSICHT: Lesen Sie die Begleitdokumente (dieses Handbuch).

VORSICHT: Lesen Sie die Begleitdokumente (dieses Handbuch).

ACHTUNG: Öffnen Sie die Abdeckung NICHT, da die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht. Überlassen Sie

ACHTUNG: Öffnen Sie die Abdeckung NICHT, da die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht. Überlassen Sie Wartungsarbeiten qualifiziertem Wartungspersonal.

Wechselstrom (AC)

Wechselstrom (AC)

Netzschalter

Netzschalter

Tastaturanschluss

Tastaturanschluss

Mausanschluss

Mausanschluss

Serielle Kommunikationschnittstelle (COM)

Serielle Kommunikationschnittstelle (COM)

Bildschirmanschluss

Bildschirmanschluss

Druckeranschluss

Druckeranschluss

USB-Port oder Geräteanschluss

USB-Port oder Geräteanschluss

Netzwerkanschluss

Netzwerkanschluss

Tonausgangsanschluss

Tonausgangsanschluss

Toneingangsanschluss

Toneingangsanschluss

Mikrofonanschluss

Mikrofonanschluss

GERÄT VOM TYP B

GERÄT VOM TYP B

Herstellungsdatum

Herstellungsdatum

Seriennummer

Seriennummer

CE-Kennzeichnung. 0123 ist die Nummer des EU-zugelassenen Gremiums.

CE-Kennzeichnung. 0123 ist die Nummer des EU-zugelassenen Gremiums.

Die folgende Definition der WEEE-Kennzeichnung (für Elektrogeräte) betrifft nur EU-Mitgliedstaaten. Dieses Symbol

Die folgende Definition der WEEE-Kennzeichnung (für Elektrogeräte) betrifft nur EU-Mitgliedstaaten. Dieses Symbol bedeutet, dass dieses Produkt nicht als Haushaltsmüll entsorgt werden darf. Indem Sie dafür sorgen, dass dieses Produkt fachkundig entsorgt wird, helfen Sie, Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden. Weitere Einzelheiten zur Rückgabe und zum Recycling dieses Produkts erhalten Sie vom Händler, bei dem Sie es gekauft haben.

* Bei Produkten, die aus mehreren Komponenten bestehen, ist dieses Kennzeichen möglicherweise nur an der Hauptkomponente angebracht.

2

Grundlagen

2.1 Über das CMS

2.1.1 Verwendungszweck

Das CMS ist zur zentralen Überwachung von Vitalfunktionen über mehrere Monitore und/oder Telemetrietransmitter mittels drahtgebundenem oder drahtlosem LAN in Krankenhäusern oder medizinischen Einrichtungen bestimmt. Es ist nicht für den Gebrauch zu Hause bestimmt.

WARNUNG

WARNUNG

Dieses Gerät ist zum Gebrauch durch qualifizierte Ärzte oder gut geschulte Krankenschwestern oder -pfleger vorgesehen. Nicht autorisierte und nicht geschulte Personen dürfen dieses Gerät nicht einsetzen.

Die physiologischen Kurven, Parameter und Alarme, die auf dem Bildschirm des CMS angezeigt werden, dienen nur als Referenz für den Arzt und dürfen nicht direkt als Grundlage für die klinische Behandlung verwendet werden.

Wenn ein auf dem CMS angezeigter Wert anomal oder fraglich ist, überprüfen Sie zuerst mit alternativen Methoden die Vitalfunktionen des Patienten und prüfen dann, ob das CMS oder der entsprechende Monitor oder Telemetrietransmitter richtig funktioniert.

2.1.2 Kontraindikationen

Keine.

2.1.3 Funktionen

Das CMS besteht aus leistungsstarker Systemsoftware und Hochleistungs-Computer-Komponenten. Es baut ein Überwachungsnetzwerk durch die Verbindung von Monitoren und Telemetrietransmittern auf. Das CMS kann durch die Sammlung, Verarbeitung, Analyse und Ausgabe der Informationen von Monitoren und Telemetrietransmittern eine zentralisierte Überwachung von mehreren Patienten bieten, und dadurch Effizienz und Qualität der Überwachungsarbeit stark verbessern.

Das CMS bietet Folgendes:

Kann bis zu 64 Monitore verbinden, die das CMS- oder CMS+-Netzwerkprotokoll unterstützen.

Kann bis zu 64 Telemetrietransmitter verbinden.

Unterstützt Mehrbild-Anzeigemodus einschließlich zwei Hauptanzeigen und mehreren Nebenanzeigen.

Kann Informationen von 16 Monitoren im Einzelbildmodus und 32 Monitoren im Doppelbildmodus anzeigen.

Erlaubt Ihnen, die Informationen eines einzelnen Patienten gezielt anzuzeigen.

Unterstützt die Vernetzung zwischen mehreren CMS und die Funktion zur Ansicht von anderen Patienten.

Erlaubt Ihnen, bis zu 240 Stunden Trenddaten für jeden Online-Patienten anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, bis zu 720 Alarmereignisse für jeden Online-Patienten anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, einen 4-stündigen Kurztrend für jeden Online-Patienten anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, bis zu 720 HMV-Messungen für jeden Online-Patienten anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, bis zu 72 Stunden von 64 Kurven anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, bis zu 72 Stunden von EKG-komprimierten Kurven anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, bis zu 720 NIBP-Messungen für jeden Online-Patienten anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, bis zu 720 Analyseergebnisse mit 12 Ableitungen für jeden Online-Patienten anzuzeigen.

Erlaubt Ihnen, die Daten von bis zu 20.000 Geschichtspatienten (archivierte Patienten) zu durchsuchen und anzuzeigen.

Bietet Ihnen die Patienteninformationsmanagement-Funktion.

Bietet akustische und visuelle Alarme.

Bietet Funktionen für Medikamenten-, Titrationstabellen-, hämodynamische, Oxygenisierungs-, Beatmungs- und Nierenberechnungen.

Bietet Funktionen zum Ausgeben, Drucken und Speichern von Daten.

Bietet umfassende Hilfe-Informationen, Bereitschaftsmeldungen und Bedienungsleitfaden.

Bietet hohe Bildschirmauflösung von 1280×1024 Pixeln.

Bietet zwei Kurvenanzeigemodi: Farbe und Mono.

Erleichtert Einstellung von Sprache, Kurve und Parameterfarbe.

Unterstützt Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus, Thermodrucker, Laserdrucker, Lautsprecher usw.

Unterstützt Kabel- und drahtloses Netzwerk.

Das CMS ist mit einem USB-Watchdog ausgestattet, der das Urheberrecht schützt. Sie müssen den Watchdog in die USB-Schnittstelle des Systems einstecken, bevor das System gestartet wird. Sonst kann das System nicht hochgefahren werden.

HINWEIS

Ein Watchdog stimmt mit dem CMS überein, solange die Systemsoftware installiert ist, d.h. ein Watchdog kann nicht auf verschiedene CMS angewendet werden.

Wenden Sie sich bei Verlust des Watchdogs an uns, und erhalten Sie einen Neuen. Sie müssen die Systemsoftware vor Einsatz des neuen Watchdogs neu installieren.

2.1.4 Komponenten

Das CMS besteht aus der Systemsoftware, einem Computer (optional), einem Hardware-Dongle, den Netzwerkgeräten (optional), einem Thermodrucker (optional), einem Laserdrucker (optional) und einem USV (optional).

1

3

2 4
2
4
Laserdrucker (optional) und einem USV (optional). 1 3 2 4 5 Abbildung 2-1 CMS Wie oben
Laserdrucker (optional) und einem USV (optional). 1 3 2 4 5 Abbildung 2-1 CMS Wie oben

5

Abbildung 2-1 CMS

Wie oben dargestellt, besteht ein typischer Computer (Server) aus den folgenden Komponenten:

1. Host

2. Display

3. USB-Watchdog

4. Maus

5. Tastatur

Dieses Handbuch beschreibt die umfassendste mögliche Konfiguration. Es kann sein, dass Teile des Inhalts nicht für Ihr System gelten.

2.1.5 Netzwerkmodus

Ein typisches Netzwerkdiagramm eines einzelnen CMS wird nachstehend gezeigt:

Zentrales Überwachungssystem Telemetrienetzwerk Drahtloses Netzwerk Kabelnetzwerk
Zentrales Überwachungssystem
Telemetrienetzwerk
Drahtloses Netzwerk
Kabelnetzwerk

Abbildung 2-2 Zentrales Überwachungssystem (CMS)

Kabelnetzwerk

Das CMS, Verteiler und Monitore sind über Netzwerkkabel verbunden.

Das CMS ist über das Netwerkkabel an einen Zugangspunkt angeschlossen (AP - Access Point), der über drahtlose HF-Wellen mit mehreren Monitoren über Funknetz-Adapter verbunden ist.

Drahtloses Netzwerk

Telemetrienetzwerk

Das CMS ist über das Netwerkkabel an einen Telemetrieempfänger angeschlossen, der über drahtlose HF-Wellen mit mehreren Telemetrietransmittern verbunden ist.

Das CMS unterstützt die Vernetzung zwischen mehreren CMS, so dass Informationen auf einem Monitor innerhalb eines CMS auch von anderen CMS-Netzwerken angezeigt werden kann.

2.2 Hauptbildschirm

Das CMS unterstützt zwei Anzeigemodi: Einfachbild und Doppelbild. Für den Doppelbildmodus wird eine Dual-Head-Karte zum Anschluss von zwei Bildschirmen bzw. Primäranzeige und Sekundäranzeige an den Host benötigt. Die Abbildung unten zeigt den Hauptbildschirm (Standardbildschirm) im Einfachbildmodus.

5

1

2

3

4

(Standardbildschirm) im Einfachbildmodus. 5 1 2 3 4 6 7 8 Abbildung 2-3 Hauptbildschirm 1

6

7

8

Abbildung 2-3 Hauptbildschirm

1 Krankenhausinformation:

2 Systemstartzeit:

3 Systemanzeigebereich:

4 Aktuelle Zeit:

Zeigt das Krankenhaus und das Büro an, in dem sich das CMS befindet.

Zeigt die Zeit an, wenn das System hochfährt.

Zeigt die Bereitschaftsmeldungen des Systems an. Wenn mehr als eine Bereitschaftsmeldung gleichzeitig angezeigt werden muss, werden diese abwechselnd und der Reihe nach angezeigt.

Zeigt die aktuelle Zeit an.

5 Patientenfensterbereich:

6 Hilfe-Informationsbereich:

7 Hauptmenü-Schaltflächen:

8 Systemsymbole:

Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt 4.2 Patientenfenster.

Zeigt die Online-Hilfe-Information an.

Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt

2.2.1 Hauptmenü-Schaltflächen.

Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt

2.2.2 Systemsymbole.

2.2.1 Hauptmenü-Schaltflächen

1 2 3 4 5 6
1
2
3
4
5
6

Abbildung 2-4 Hauptmenü-Schaltflächen

1 Pat Aufnahme:

2 Systemsetup:

3 Datenrückblick:

4 Anzge Andre:

5 Hilfe:

6 Hauptschirm:

(Patientenaufnahme) Klicken Sie hier, um den Bildschirm „Übers Online-Patienten“ aufzurufen

Klicken Sie hier, um die Registerkarte „Systemsetup“ aufzurufen.

Klicken Sie hier, um die Registerkarte „Datenrückblick“ aufzurufen.

Klicken Sie hier, um die Registerkarte „Anzge Andre Patient“ aufzurufen.

Klicken Sie hier, um den Bildschirm „Hilfe“ aufzurufen.

Klicken Sie hier, um zum Bildschirm „Mehrbett“ zurückzukehren.

2.2.2 Systemsymbole

1 2 3 4 5 6
1
2
3
4
5
6

Abbildung 2-5 Systemsymbole

Nr.

Name des Symbols

Symbol

Beschreibung

1

USB

1 USB Zeigt an, dass außer dem USB-Watchdog ein anderes USB-Gerät an das System angeschlossen ist.

Zeigt an, dass außer dem USB-Watchdog ein anderes USB-Gerät an das System angeschlossen ist.

   
    Zeigt an, dass der Systemalarmton eingeschaltet ist.

Zeigt an, dass der Systemalarmton eingeschaltet ist.

2

Alarmtonzustand

2 Alarmtonzustand Zeigt an, dass der Systemalarm stumm geschaltet ist.

Zeigt an, dass der Systemalarm stumm geschaltet ist.

Zeigt an, dass der Systemalarmton vollständig ausgeschaltet ist.

Zeigt an, dass der Systemalarmton vollständig ausgeschaltet ist.

   
    Zeigt an, dass der Laserdrucker normal funktioniert.

Zeigt an, dass der Laserdrucker normal funktioniert.

3

Laserdruckerstatus

3 Laserdruckerstatus Zeigt einen Laserdruckerfehler an.

Zeigt einen Laserdruckerfehler an.

Zeigt an, dass kein Laserdrucker angeschlossen ist.

Zeigt an, dass kein Laserdrucker angeschlossen ist.

   
    Zeigt an, dass der Thermodrucker normal funktioniert.

Zeigt an, dass der Thermodrucker normal funktioniert.

Zeigt die Prüfung des Thermodruckers an.

Zeigt die Prüfung des Thermodruckers an.

4

Thermodruckerstatus

4 Thermodruckerstatus Zeigt einen Fehler des Thermodruckers an.

Zeigt einen Fehler des Thermodruckers an.

Zeigt an, dass kein Thermodrucker angeschlossen ist.

Zeigt an, dass kein Thermodrucker angeschlossen ist.

   
    Blinkt: Zeigt an, dass ein neuer Monitor angeschlossen wird.

Blinkt: Zeigt an, dass ein neuer Monitor angeschlossen wird.

5

Netzwerkanzeige

5 Netzwerkanzeige Blinkt nicht: Zeigt an, dass kein neuer Monitor angeschlossen wird.

Blinkt nicht: Zeigt an, dass kein neuer Monitor angeschlossen wird.

   
    Zeigt an, dass das Netzwerk normal ist.

Zeigt an, dass das Netzwerk normal ist.

6

Netzwerkstatus

6 Netzwerkstatus Zeigt an, dass das Netzwerk nicht angeschlossen ist.

Zeigt an, dass das Netzwerk nicht angeschlossen ist.

2.3 Weitere Bildschirme

2.3.1 Hilfsbildschirm im Einfachbildmodus

Bildschirme 2.3.1 Hilfsbildschirm im Einfachbildmodus Abbildung 2-6 Hilfsbildschirm im Einfachbildmodus Im

Abbildung 2-6 Hilfsbildschirm im Einfachbildmodus

Im Einfachbildmodus können Sie einen Hilfsbildschirm aufrufen, indem Sie die Hauptmenü-Schaltfläche, das Systemsymbol oder das Patientenfenster anklicken. Wie in der Abbildung oben dargestellt, nimmt der Hilfsbildschirm die untere Hälfte des Hauptbildschirms ein und das System passt die Größe und die Anzahl der Patientenfenster automatisch an.

HINWEIS

Weitere Informationen über die Registerkarte „Fernbett“ finden Sie im Abschnitt 2.4.3 Bedienelemente, Registerkarte.

2.3.2 Standardbildschirm im Doppelbildmodus

Der Standardbildschirm im Doppelbildmodus ist unten dargestellt, wobei die Primäranzeige links und die Sekundäranzeige rechts abgebildet ist. Die Hauptmenü-Schaltflächen und Systemsymbole befinden sich auf dem Sekundäranzeigenbild. Mit diesem Standardbild können maximal 32 Monitore gleichzeitig angezeigt werden.

können maximal 32 Monitore gleichzeitig angezeigt werden. Abbildung 2-7 Standardbildschirm im Doppelbildmodus 2.3.3

Abbildung 2-7 Standardbildschirm im Doppelbildmodus

2.3.3 Hilfsbildschirm im Doppelbildmodus

im Doppelbildmodus 2.3.3 Hilfsbildschir m im Doppelbildmodus Abbildung 2-8 Hilfsbildschirm im Doppelbildmodus Wie oben

Abbildung 2-8 Hilfsbildschirm im Doppelbildmodus

Wie oben dargestellt nimmt der Hilfsbildschirm im Doppelbildmodus den gesamten Bildschirm der Sekundäranzeige ein. Im Vergleich mit dem Hilfsbildschirm im Einfachbildmodus erlaubt Ihnen der Hilfsbildschirm im Doppelbildmodus, bequem mehr Informationen anzuzeigen.

2.4 Bedienelemente

2.4.1 Maus

Linke

Maustaste

2.4 Bedienelemente 2.4.1 Maus Linke Maustaste Die Maus ist das wichtigste Hilfsmittel, um mit dem CMS

Die Maus ist das wichtigste Hilfsmittel, um mit dem CMS zu interagieren. Es folgen zwei grundlegende Methoden zur Bedienung der Maus:

Klicken: positionieren Sie den Mauszeiger auf einer Auswahl, und drücken Sie die linke Maustaste und lassen Sie sie unverzüglich wieder los;

Ziehen: positionieren Sie den Mauszeiger auf einer Auswahl, und halten Sie die linke Maustaste gedrückt, während Sie den Mauszeiger bewegen, bis Sie das gewünschte Ziel erreicht haben.

HINWEIS

Die rechte Maustaste ist beim CMS deaktiviert, daher bezieht sich der Ausdruck „Klicken“ oder „Anklicken“ in diesem Handbuch auf das Klicken mit der linken Maustaste, wenn dies nicht anderweitig angegeben ist.

Abhängig von Ihrer Handlung oder dem Betriebsmodus hat der Mauszeiger auf dem Bildschirm des CMS verschiedene Formen:

Wenn der Mauszeiger pfeilförmig ist, können Sie den Cursor anklicken, ziehen und

Wenn der Mauszeiger pfeilförmig ist, können Sie den Cursor anklicken, ziehen und

 

verschieben.

|

Der Mauszeiger ist wie ein I-Träger geformt, wenn Sie sich in einem Texteingabefeld befinden.

2.4.2 Tastatur

Die Tastatur kann zur Eingabe von Buchstaben in Texteingabefelder benutzt werden. Zur Eingabe von Zeichen in ein Texteingabefeld, positionieren Sie den Mauszeiger im Innern des Texteingabfelds und klicken dann mit dem Mauszeiger. Wenn der Mauszeiger seine Form zu einem I-Träger ändert, zeigt dies an, dass Sie Text eingeben, auswählen, löschen und den Einfügepunkt neu positionieren können.

2.4.3 Bedienelemente

Bildlaufleisten

Pfeil nach links Bildlauffeld Pfeil nach rechts
Pfeil nach links
Bildlauffeld
Pfeil nach rechts

Horizontale Bildlaufleiste

Bildlauffeld Pfeil nach rechts Horizontale Bildlaufleiste Aufwärtspfeil Bildlauffeld Abwärtspfeil vertikale

Aufwärtspfeil

Bildlauffeld

Abwärtspfeil

vertikale Bildlaufleiste

Wie in der Abbildung oben dargestellt, gibt es zwei Arten von Bildlaufleisten: horizontale und vertikale. Die Bildlaufleiste kann zur Positionierung, zum Blättern in und zur Anzeige der gewünschten Information benutzt werden.

Textfeld

der gewünschten Information benutzt werden. Textfeld Das Textfeld enthält Texteingabefelder, die zur Bearbeitung

Das Textfeld enthält Texteingabefelder, die zur Bearbeitung und zur Anzeige von Text benutzt werden können. In einem Texteingabefeld können Sie die Maus und die Tastatur zur Textbearbeitung benutzen, d.h. Zeichen eingeben, auswählen, löschen, kopieren und einfügen.

Optionsschaltfläche

Ausgewählt

Optionsschaltfläche A u s g e w ä h l t Nicht ausgewählt Zur Auswahl einer

Nicht ausgewählt

Zur Auswahl einer Option aus einer Gruppe sich gegenseitig ausschließender Optionen können die Optionsschaltflächen benutzt werden:

zeigt „nicht ausgewählt“ an.

zeigt „ausgewählt“ an.

Befehlsschaltflächen

⊙ zeigt „ausgewählt“ an. Befehlsschaltflächen Befehlsschaltflächen können zur Ausführung bestimmter

Befehlsschaltflächen können zur Ausführung bestimmter Operationen benutzt werden. Wenn eine Befehlsschaltfläche abgedunkelt oder gedrückt erscheint, weist dies darauf hin, dass diese Befehlsschaltfläche zur Zeit deaktiviert ist.

Kontrollkästchen

Aktiviert

Deaktiviert

Teilweise aktiviert

Kontrollkästchen Aktiviert Deaktiviert Teilweise aktiviert Kontrollkästchen erlauben den Benutzern, mehrere Optionen

Kontrollkästchen erlauben den Benutzern, mehrere Optionen auszuwählen.

Weist auf aktive Auswahl hin. Wenn es mehr als einen Unterpunkt gibt, weist dies darauf hin, dass alle Unterpunkte ausgewählt sind. darauf hin, dass alle Unterpunkte ausgewählt sind.

Weist darauf hin, dass dieser Punkt mehrere Unterpunkte besitzt, jedoch nur einige ausgewählt sind. ausgewählt sind.

Weist darauf hin, dass diese Option nicht ausgewählt ist. Wenn es mehr als einen Unterpunkt gibt, weist dies darauf hin, dass keiner der Unterpunkte ausgewählt ist.ausgewählt sind. Weist darauf hin, dass dieser Punkt mehrere Unterpunkte besitzt, jedoch nur einige ausgewählt sind.

Auswahlliste

Titel Eine Liste von Optionen
Titel
Eine Liste von Optionen

Bildlaufleiste

Die Auswahlliste enthält eine Liste mit Optionen, unter denen der Benutzer eine oder mehrere wählen kann. Wenn zu viele Optionen in der Auswahlliste angezeigt werden, können Sie mit der Bildlaufleiste versteckte Optionen anzeigen.

Drop-Down-Liste

Drop-Down-Liste

Optionen anzeigen. Drop-Down-Liste Drop-Down-Liste Abwärtspfeil Neben der Drop-Down-Liste befindet sich ein

Abwärtspfeil

Neben der Drop-Down-Liste befindet sich ein Abwärtspfeil, der zum Öffnen oder Schließen einer Liste mit Optionen benutzt werden kann. Sie können aus der Drop-Down-Liste eine Auswahl treffen.

Registerkarte

aus der Drop-Down-Liste eine Auswahl treffen. Registerkarte Registerkarte Die Registerkarte enthält einen Stapel

Registerkarte

Die Registerkarte enthält einen Stapel einzelner Registerkarten. Der Benutzer kann durch Anklicken unter ihnen wählen.

FÜR IHRE NOTIZEN

3

Installation und Wartung

3.1 Auspacken und Überprüfen

Entnehmen Sie den Host, die Bildschirme und andere Komponenten aus ihrer Verpackung und prüfen Sie, dass jeder Artikel auf der Packliste ohne mechanische Schäden bei Ihnen eingetroffen ist. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an unser U nternehmen.

HINWEIS

Bitte bewahren Sie das Verpackungsmaterial für einen späteren Transport oder eine spätere Lagerung auf.

WARNUNG

WARNUNG

Halten Sie die Verpackungsmaterialien außerhalb der Reichweite von Kindern.

Richten Sie sich bei der Entsorgung der Verpackungsmaterialien nach den örtlichen Vorschriften.

Beim Transport, der Lagerung und der Verwendung können Einzelteile des CMS, etwa die Tastatur oder die Maus, durch Mikroorganismen kontaminiert werden. Bevor sie aus ihrer Verpackung entnommen werden, muss die Verpackung auf Beschädigungen untersucht werden. Im Falle von Beschädigungen wenden Sie sich unverzüglich an den Spediteur oder an unser Unternehmen.

3.2 Installation

3.2 Installation WARNUNG Das CMS muss durch vom Herstelle r befugtes Personal installiert werden. Das Copyright

WARNUNG

Das CMS muss durch vom Hersteller befugtes Personal installiert werden. Das Copyright der CMS-Software befindet sich in alleinigem Besitz unseres Unternehmens. Keine Organisation oder Person darf die Software manipulieren, kopieren oder austauschen bzw. das Urheberrecht anderweitig ohne ordentliche Genehmigung in beliebiger Form oder mit beliebigen Mitteln verletzten.

HINWEIS

Stellen Sie das CMS niemals in einer Patientenumgebung auf.

Stellen Sie das CMS in einer Umgebung auf, in der das System leicht gesehen, bedient und gewartet werden kann.

3.2.1 Umgebungsbedingungen

Jede Komponente des CMS muss in der angegebenen Betriebsumgebung funktionieren.

Die Umgebung, in der das CMS installiert wird, muss ausreichend frei von Geräuschen, Vibration, Staub, korrodierenden, entflammbaren und explosiven Stoffen sein. Wenn das CMS in einem Schrank installiert ist, muss vor und hinter der Anlage ausreichend Platz für bequeme Bedienung, Wartung und Reparatur gelassen werden. Außerdem müssen um das gesamte CMS herum mindestens 5 cm (2 Zoll) Platz bis zum Schrank bleiben.

Wenn das CMS von einem Ort an einen anderen Ort umgestellt wird, kann als Folge eines Temperatur- oder Feuchtigkeitsunterschieds Kondensation auftreten. In diesem Fall darf das System erst dann gestartet werden, wenn die Kondensation abgeklungen ist.

3.2.2 Stromversorgung

Jede Komponente des CMS muss mit der angegebenen Stromversorgung betrieben werden.

Zum Schutz des Krankenhauspersonals vor elektrischen Schlägen müssen die Gehäuse des CMS (einschließlich Host und Bildschirmen) und seines Thermodruckers ordentlich geerdet sein. Der Host des CMS wird mit einem dreiadrigen Netzkabel geliefert, das in eine ordentlich geerdete 3-Leiter-Steckdose eingesteckt werden muss. Wenn keine geerdete 3-Leiter-Steckdose zur Verfügung steht, wenden Sie sich bitte an den Krankenhauselektriker.

WARNUNGsteht, wenden Sie sich bitte an den Krankenhauselektriker. Bitte achten Sie darauf, dass die Betriebsumgebung und

Bitte achten Sie darauf, dass die Betriebsumgebung und die Stromquelle für das CMS den genauen Anforderungen entsprechen, sonst können unerwartete Folgen wie z. B. Schäden an der Anlage auftreten.

Es muss eine den Einstellungen der Systemspannung entsprechende geeignete Stromversorgung gewählt werden, sonst kann das System schwere Schäden nehmen.

Benutzen Sie niemals einen 3-auf 2-Leiter-Adapter bei einem Gerät des CMS.

3.2.3 Installation

Das CMS wird durch vom Hersteller befugtes Personal für Sie installiert. Wenn Sie Ihr System an einen anderen Platz umstellen möchten, wenden Sie sich bitte an unser Unternehmen.

WARNUNGmöchten, wenden Sie sich bitte an unser Unternehmen. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Verluste, die durch

Wir übernehmen keinerlei Haftung für Verluste, die durch Installation oder Umstellung des CMS ohne unsere Genehmigung entstanden sind.

3.3 Starten des Systems

Zum Starten Ihres Systems befolgen Sie bitte dieses Verfahren:

1. Führen Sie Sicherheitsprüfungen durch, bevor Sie Ihr System starten. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt 3.5.1 Allgemeine Inspektion.

2. Schließen Sie den USB-Watchdog an die USB-Schnittstelle des Hosts an.

3. Schalten Sie System und USV ein.

4. Drücken Sie die Netzschalter des Hosts und der Monitore, um das Betriebssystem hochzufahren.

5. Geben Sie nach dem Hochfahren des Betriebssystems auf Aufforderung Ihr Passwort ein.

6. Das System führt eine Reihe von Selbsttests aus, wobei auf dem Bildschirm entsprechende Informationen angezeigt werden.

7. Wenn die Selbsttests bestanden werden, piept das System drei Mal und es erscheint sofort der Hauptbildschirm.

Wenn ein Selbsttest nicht bestanden wird, piept das System und gibt eine Fehlermeldung aus.

wird, piept das System und gibt eine Fehlermeldung aus. ACHTUNG Um unerwartete Fehler oder Folgen ei

ACHTUNG

Um unerwartete Fehler oder Folgen eines plötzlichen Stromausfalls zu vermeiden, wird empfohlen, das CMS mit einer USV zu versehen.

HINWEIS

Wenn der Computer während der Selbsttests oder während des Hochfahrens piept, ziehen Sie bitte das mit dem Computer gelieferte Handbuch zu Rate.

3.4 Herunterfahren des Systems

Es ist wichtig, das System ordentlich herunterzufahren. Befolgen Sie beim Herunterfahren Ihres Systems dieses einfache Vorgehen. Dadurch vermeiden Sie versehentliche Fehler während des Herunterfahrens

1.

Klicken Sie auf die Schaltfläche „Systemsetup“.

2.

Wählen Sie „Abschalt“ unter „Hauptsetup“.

3.

Das System prüft, ob Patienten überwacht werden.

Wenn keine Patienten überwacht werden, gehen Sie direkt zum nächsten Schritt über.

Wenn immer noch Patienten überwacht werden, erscheint das folgende Meldungsfeld. Sie können entweder „Ja“ zum Aufrufen des nächsten Schritts oder „Nein“ zum Speicher der Daten auswählen und diese Patienten entlassen, bevor Sie die oben genannten Verfahren wiederholen.

bevor Sie die oben genannten Verfahren wiederholen. 4. Es erscheint ein Meldungsfeld, das nach dem Abschalten

4.

Es erscheint ein Meldungsfeld, das nach dem Abschalten des Systems fragt. Wählen Sie „Ja“ in dem Meldungsfeld.

Wenn kein Passwort zum Abschalten erforderlich ist, wird das CMS mit abgeschaltetem Betriebssystem und ausgeschaltetem Host beendet.

Wenn ein Passwort für das Abschalten erforderlich ist, erscheint ein Dialogfenster. Sie müssen das erforderliche Passwort eingeben und „OK“ wählen. Das CMS wird mit abgeschaltetem Betriebssystem und ausgeschaltetem Host beendet.

5.

Wenn eine USV verwendet wird, schalten Sie sie aus.

6.

Stecken Sie das Netzkabel jedes Geräts aus der Steckdose aus.

Sie das Netzkabel jedes Geräts aus der Steckdose aus. ACHTUNG Krankenhäuser ohne stabile Stromversorgung müssen

ACHTUNG

Krankenhäuser ohne stabile Stromversorgung müssen zum Betrieb des CMS eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) benutzen. Die USV darf nicht ausgeschaltet werden. Bei Stromausfall muss das System gemäß dem angegebenen Shutdown-Verfahren heruntergefahren werden, bevor sich die UVS erschöpft hat. Bei einem plötzlichen Stromausfall kann ein Systemversagen auftreten und das System daher beim nächsten Mal nicht korrekt funktionieren oder sogar falsche Ergebnisse liefern.

3.5 Wartung

WARNUNG

WARNUNG

Ein Versäumnis seitens des zuständigen Krankenhauses oder der zuständigen Institution, welche das CMS verwendet, einen angemessenen Wartungsplan einzuführen, kann zu vorzeitigem Anlagenversagen und möglichen Gefahren für die Gesundheit führen.

Die Sicherheitsprüfungen oder die Wartungsarbeiten, bei denen die Geräte zerlegt oder auseinandergebaut werden müssen, dürfen nur von professionellem Wartungspersonal durchgeführt werden, sonst können vorzeitiges Geräteversagen und mögliche Gefahren für die Gesundheit auftreten.

Schalten Sie das CMS aus, wenn keine Patienten zu überwachen sind. Wenn das System seit einem halben Jahr kontinuierlich gelaufen ist, müssen Sie es neu starten.

3.5.1 Allgemeine Inspektion

Jedes Mal, wenn Ihr System repariert oder aufgerüstet wird oder 6-12 Monate benutzt worden ist, müssen Sie von qualifiziertem Servicepersonal eine gründliche Inspektion durchführen lassen, um seine Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Bevor das CMS benutzt wird und wenn es benutzt wird, befolgen Sie zu seiner Inspektion bitte diese Richtlinien:

Untersuchen Sie die Anlage und ihr Zubehör auf mechanische Schäden.

Prüfen Sie, ob Umgebung und Stromversorgung die genauen Anforderungen erfüllen.

Untersuchen Sie alle Netzkabel und Signalleitungen auf Durchscheuern oder andere Schäden und darauf, ob sie richtig angeschlossen und isoliert sind.

Prüfen Sie, ob das akustische System normal funktioniert.

Prüfen Sie, ob sich jede Funktion des Systems in gutem Zustand befindet.

Verwenden Sie das CMS im Fall von Beschädigungen oder Anomalitäten nicht. Wenden Sie sich unverzüglich an die biomedizinischen Ingenieure des Krankenhauses oder an unser Kundendienstpersonal.

3.5.2 Allgemeine Reinigung

WARNUNG3.5.2 Allgemeine Reinigung Stellen Sie sicher, dass Sie das System heruntergefahren haben und alle Stromkabel aus

Stellen Sie sicher, dass Sie das System heruntergefahren haben und alle Stromkabel aus der Steckdose gezogen haben, bevor Sie das Gerät reinigen.

Reinigen Sie das Gerät regelmäßig. Wenn an Ihrem Arbeitsplatz starke Verschmutzung herrscht, oder Ihr Arbeitsplatz sehr staubig und sandig ist, muss die Anlage öfter gereinigt werden. Die zu reinigenden Geräte umfassen den Host, die Monitore, den Laserdrucker, den Thermodrucker, die Tastatur und die Maus. Vor der Reinigung der Anlage machen Sie sich bitte mit den Bestimmungen des Krankenhauses bezüglich Reinigung, Desinfektion und Sterilisation vertraut.

Reinigungsmittel

Die äußeren Flächen des Geräts können mit einem mit einer milden Reinigungsflüssigkeit befeuchteten sauberen, weichen Tuch, Schwamm oder Wattebausch gereinigt werden. Drücken Sie vor dem Reinigen überschüssige Reinigungsflüssigkeit aus. Beispiele für geeignete Reinigungslösungen:

Verdünnte Seifenlauge

Verdünnte Ammoniaklösungen

Wasserstoffperoxid (3 %)

Ethanol

Workstation-/Server-Reinigungslösungen

Um Schäden am Gerät zu vermeiden, befolgen Sie folgende Regeln:

ACHTUNGam Gerät zu vermeiden, befolgen Sie folgende Regeln: Die Nichtbeachtung dieser Regeln ka nn zum Schmelzen,

Die Nichtbeachtung dieser Regeln kann zum Schmelzen, Verformen oder Abstumpfen der Oberfläche des Gehäuses führen, die Beschriftung auf den Etiketten verblassen lassen oder Geräteversagen verursachen.

Verdünnen Sie die Lösungen IMMER entsprechend der Herstelleranweisung.

Wischen Sie nach dem Reinigen IMMER die Reinigungslösung mit einem trockenen Tuch ab.

Tauchen Sie die Anlage NIEMALS in Wasser oder Reinigungslösungen ein und GIESSEN oder SPRÜHEN Sie auch kein Wasser oder andere Reinigungslösungen über die Anlage.

Lassen Sie NIEMALS Flüssigkeiten in das Gehäuse, über die Tasten, Stecker oder Beatmungsöffnungen des Geräts laufen.

Verwenden Sie NIEMALS schleifende oder erosive Reinigungsmittel oder Reinigungsmittel auf Azetonbasis.

WARNUNG

WARNUNG

Desinfektion und Sterilisation können das Gerät beschädigen; wenn Sie also die Desinfektion oder Sterilisierung des Geräts vorbereiten, wenden Sie sich daher an den Infektionsbeauftragten des Krankenhauses oder Fachleute.

Die oben genannten Reinigungslösungen dürfen nur für eine allgemeine Reinigung verwendet werden. Wenn Sie sie zur Kontrolle von Infektionen benutzen, übernehmen wir keinerlei Haftung für deren Wirksamkeit.

4

Mehrbett-Bildschirm

4.1 Überblick

Das CMS zeigt bis zu 16 Patientenfenster im Einfachbildmodus an (32 Patientenfenster im Doppelbildmous) und daher können Sie 16 Patienten auf einmal überwachen.

Die Anzahl der anzuzeigenden Patientenfenster hängt vom für das Mehrbettbild definierten Anzeigeformat ab. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 4.4 Anzeigeformat. Wie in der Abbildung unten dargestellt, ist die Anzeige des CMS so konfiguriert, dass acht Zeilen und zwei Spalten Patientenfenster zu sehen sind. Wenn Sie das Anzeigeformat so ändern, dass vier Zeilen und zwei Spalten Patientenfenster angezeigt werden, „verlieren“ Sie die Patientenfenster 9-16.

1

2

3

4

5

6

7

8

Sie die Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Sie die Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

9Sie die Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 10 11 12 13

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12Sie die Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 13

13Sie die Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

14

15die Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

16Patientenfenster 9-16. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Abbildung 4-1 Mehrbett-Bildschirm

Wenn die Anzahl der Patientenmonitore, die an das CMS angeschlossen sind, nicht höher als die Maximalzahl der Patientenfenster ist, könenn alle Patientenfenster zur Spot-Beobachtung verwendet werden. Wenn dies nicht der Fall ist, wird das letzte Patientenfenster zur Nicht-Spot-Beobachtung verwendet.

Die Patientenfenster, die zur Spot-Beobachtung verwendet werden, werden im Folgenden als Fenster für die Spot-Patienten bezeichnet und ihre Bettnummern und Patienten werden als Spot-Bettnummern bzw. Spot-Patienten bezeichent. Ebenso werden die Patientenfenster, die zur Nicht-Spot-Beobachtung verwendet werden, im Folgenden als Nicht-Spot-Patientenfenster bezeichnet, und ihre Bettnummern und Patienten werden als Nicht-Spot-Bettnummern bzw. Nicht-Spot-Patienten bezeichnet.

4.2 Patientenfenster

4.2.1 Spot-Patientenfenster

Im Lauf der Überwachung kann das Spot-Patientenfenster einen der folgenden Zustände haben:

Spot-Patientenfenster einen der folgenden Zustände haben: „Kein Patient angemel“ weist darauf hin, dass kein
Spot-Patientenfenster einen der folgenden Zustände haben: „Kein Patient angemel“ weist darauf hin, dass kein
Spot-Patientenfenster einen der folgenden Zustände haben: „Kein Patient angemel“ weist darauf hin, dass kein
Spot-Patientenfenster einen der folgenden Zustände haben: „Kein Patient angemel“ weist darauf hin, dass kein
Spot-Patientenfenster einen der folgenden Zustände haben: „Kein Patient angemel“ weist darauf hin, dass kein

„Kein Patient angemel“ weist darauf hin, dass kein Patient für dieses Patientenfenster angemeldet ist, d.h. dass dieses Fenster unbenutzt ist.

„Abgemel“ weist darauf hin, dass für dieses Patientenfenster ein Patient angemeldet ist, der entsprechende Monitor jedoch ausgeschaltet oder nicht ans CMS angeschlossen ist.

„Bitte Patient entlassen…“ weist darauf hin, dass für dieses Patientenfenster ein Patient angemeldet ist, der zugehörige Monitor den Patienten jedoch entlassen hat.

Dieses Patientenfenster weist darauf hin, dass der Monitor mit dem CMS kommuniziert.

„STANDBY“ weist darauf hin, dass sich Monitor oder Telemetrietransmitter im Standby-Modus befinden.

Das Spot-Patientenfenster kann andere Zustände haben, die in diesem Handbuch nicht näher beschrieben sind.

4.2.2 Nicht-Spot-Patientenfenster

Das Nicht-Spot-Patientenfenster enthält Informationen einschließlich von Zentrale und Bettnummer für jeden Monitor, der darin angezeigt wird. Wenn diese Informationen für einen Monitor nicht definiert sind, bleibt der entsprechende Block leer. Für die in diesem Fenster angezeigten Monitore stellen verschiedene Hintergrundfarben verschiedene Zustände dar.

verschiedene Hintergrundfarben verschiedene Zustände dar. Grau: Zeigt an, dass dieser Monitor angeschlossen wurde und

Grau: Zeigt an, dass dieser Monitor angeschlossen wurde und abgemeldet ist oder kein Patient angeschlossen ist.

Grün: Zeigt an, dass dieser Monitor angeschlossen ist und kein Alarm vorliegt.

Gelb: Zeigt an, dass dieser Monitor angeschlossen ist und ein oder mehrere Alarme mit niedriger oder mittlerer Priorität vorliegen.

Rot: Zeigt an, dass dieser Monitor angeschlossen ist und ein oder mehrere Alarme mit hoher Priorität vorliegen.

Dunkelgrau: Zeigt an, dass dieser Monitor angeschlossen ist und sich im STANDBY-Zustand befindet.

4.2.3 Patientenfenster im Überwachungsstatus

Im Überwachungsstatus zeigt ein Patientenfenster Echtzeit-Patientendaten an, die vom Monitor übertragen werden, einschließlich maximal 4 Kurven und ihre zugehörigen Parameter, wie in der Abbildung unten dargestellt. In einem individuellen Patientenfenster hängen die Kurvenanzahl und die Anordnung der Parameter vom für das Mehrbettbild eingestellten Anzeigeformat ab.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 1. Patienteninformationsbereich 2. Physiologischer 3. Tonsymbole
1
2
3
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5
6
7
8
9
1.
Patienteninformationsbereich
2. Physiologischer
3.
Tonsymbole
Alarmbereich
4.
Technischer Alarmbereich
5. Drop-Down-Menü-
Schaltfläche
6.
Parametererweiterungs-
Schaltfläche
7.
Kurvenbereich
8. Parameterbereich
9. Telemetriesymbole

Abbildung 4-2 Patientenfenster im Überwachungsstatus

1.

Patienteninformationsbereich

In diesem Bereich werden Patientenname, Zentrale und Bettnummer angezeigt. Wenn einer dieser Parameter nicht definiert ist, wird er nicht angezeigt.

2. Physiologischer Alarmbereich

Dieser Bereich ist für die Anzeige physiologischer Alarme vom Monitor bestimmt. Wenn mehrere physiologische Alarme auftreten, werden sie der Reihe nach angezeigt. Wenn Alarme eingeklinkt sind, wird die Alarmzeit angezeigt; anderenfalls wird sie nicht angezeigt.

Sie können alle physiologischen Alarme anzeigen, indem Sie den Mauszeiger im physiologischen Alarmbereich positionieren und die linke Maustaste drücken. Verschiedene Alarmniveaus werden durch unterschiedliche Hintergrundfarben im Alarmbereich angezeigt. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt 7.2 Alarmmodus.

3.

Tonsymbole

Kein Symbol: Zeigt an, dass der Systemton des Monitors normal ist.

: Zeigt an, dass der Alarmton des Monitors auf Pause gestellt ist.Zeigt an, dass der Systemton des Monitors normal ist. : Zeigt an, dass der Systemton des

: Zeigt an, dass der Systemton des Monitors stumm geschaltet ist.an, dass der Alarmton des Monitors auf Pause gestellt ist. : Zeigt an, dass der Alarmton

: Zeigt an, dass der Alarmton des Monitors ausgeschaltet ist.dass der Alarmton des Monitors auf Pause gestellt ist. : Zeigt an, dass der Systemton des

Zum Systemton des Monitors gehören Tastenanschlagton, Herzschlagton, Pulston und Alarmton. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Bedienungsanleitung des Monitors.

4. Technischer Alarmbereich

Dieser Bereich ist für die Anzeige der technischen Alarme und Bereitschaftsmeldungen bestimmt, die vom Monitor kommen. Wenn mehrere technische Alarme auftreten, werden sie der Reihe nach angezeigt. Die Alarmnachrichten erscheinen in schwarzer Schrift, die Bereitschaftsmeldungen in weißer Schrift.

5. Drop-Down-Menü-Schaltfläche

Durch Anklicken dieser Schaltfläche öffnet sich ein Drop-Down-Menü, in dem Sie Folgendes durchführen können:

Monitor-Stummschaltung: Im normalen Status können Sie diese Schaltfläche wählen, um den aktuellen Patientenmonitor stumm zu schalten. Falls der Patientenmonitor stumm geschaltet ist, können Sie die Schaltfläche wählen, um die akustischen Bereitschaftsmeldungen des Patientenmonitors wieder zu aktivieren.

Alarm-Pause: Im normalen Status können Sie wählen, alle Alarme des aktuellen Patienten 2 Minuten lang zu unterbrechen. Während der Alarm-Pause können Sie die Schaltfläche auswählen, um die unterbrochenen Alarme wieder zu aktivieren.

STANDBY: Im normalen Status können Sie diese Schaltfläche wählen, um das Anzeigen, Analysieren, Speichern oder Ausgeben der aktuellen physiologischen Kurven und Daten des Patienten zu beenden, wobei alle Alarme und Töne deaktiviert werden und die Symbole für Schwesternruf, Ereignis, Batteriekapazität und erhaltene Signalstärke auf dem Bildschirm verbleiben. Im Modus „Standby“ können Sie mit dieser Schaltfläche zum normalen Überwachungsmodus zurückkehren. Diese Option steht für den Telemetrietransmitter zur Verfügung.

zum normalen Überwachungsmodus zurückkehren. Diese Option steht für den Telemetrietransmitter zur Verfügung. 4-5

Einfrieren: Im normalen Status können Sie diese Schaltfläche wählen, um die dynamischen Kurven einzufrieren, wobei Einfrierzeit und Zeitskalen im Kurvenbereich angezeigt werden. Im eingefrorenen Status stellt das Anklicken die dynamischen Kurven wieder her.

Druck: Sie können diese Schaltfläche wählen, um den Echtzeitdruck zu starten.

Ausgeb: (Ausgeben) Die Optionen sind „Weiter druck“, „Ausgeb“, „32s Aufz“, „16s Aufz“ und „8s Aufz“.

Fernbett: Sie können diese Option auswählen, um die Registerkarte „Fernbett“ zu öffnen.

Patient.Mgt.: Sie können diese Option wählen, um die Registerkarte „Patient.Mgt“ zu öffnen.

Setupanzeige: Sie können diese Option auswählen, um die Registerkarte „Setupanzeige“ zu öffnen.

NIBP-Messung: Wird verwendet, um die NIBP-Messung zu starten oder zu stoppen.

Wechseln zu: Sie können diese Option auswählen, um eine Liste angeschlossener Zentralen und Bettnummern einzublenden, von denen Sie das aktuelle Patientenfenster auf einen beliebigen anderen Patienten umstellen können, indem Sie die zugehörige Zentrale und die Bettnummer wählen.

6.

Parametererweiterungs-Schaltfläche

Durch Anklicken dieser Schaltfläche können Sie den Parameterbereich erweitern und so, wie in der Abbildung unten dargestellt, jeden Parameterwert klarer anzeigen. In diesem Fall ändert sich der Pfeil auf dieser Schaltfläche in einen nach rechts weisenden Pfeil. Durch erneutes Anklicken wird die Anzeige der Kurven wiederhergestellt.

Anklicken wird die Anzeige der Kurven wiederhergestellt. Abbildung 4-3 Parameter erweitert : Zeigt an, dass die

Abbildung 4-3 Parameter erweitert

Kurven wiederhergestellt. Abbildung 4-3 Parameter erweitert : Zeigt an, dass die Alarme dieses Parameters ausgeschaltet

: Zeigt an, dass die Alarme dieses Parameters ausgeschaltet sind.

7. Kurvenbereich

Dieser Bereich ist für die Anzeige der vom Monitor übertragenen Kurven bestimmt.

8. Parameterbereich

In diesem Bereich werden Parameterwerte angezeigt, die vom Monitor übertragen wurden.

9. Telemetriesymbole

Die folgenden Symbole sind nur für Telemetrietransmitter sichtbar.

Nr.

Name des Symbols

Symbol

Beschreibung

     

Nach dem Drücken der Schaltfläche „Schwesternruf“ am Transmitter blinkt das Symbol „Schwesternruf“ kontinuierlich und es ertönt der zugehörige Anzeigeton. Der Anzeigeton hört nach

1

Schwesternruf

1 Schwesternruf einer Weile automatisch auf.

einer Weile automatisch auf.

Wenn Sie dieses Symbol mit der Maus anklicken, wird es gelöscht und der Anzeigeton hört auf.

Wenn der Aufnahmeschalter der Schwester auf EIN steht, wird eine automatische Aufzeichnung ausgelöst.

     

Nach dem Drücken der Schaltfläche „Ereignis“ am Transmitter blinkt das Symbol „Ereignis“ kontinuierlich und es ertönt ein Piepton.

2

Ereignis

2 Ereignis Wenn Sie mit der Maus auf dieses Symbol klicken, wird es gelöscht.

Wenn Sie mit der Maus auf dieses Symbol klicken, wird es gelöscht.

Wenn der Aufnahmeschalter des Ereignisses auf EIN steht, wird eine automatische Aufzeichnung ausgelöst

     

Dieses Symbol gibt die verbleibende Batteriekapazität des Transmitters an. Bei abnehmender Batteriespannung ändern sich der ausgefüllte Teil und die Farbe des Symbols entsprechend.

Grün: Zeigt an, dass der Spannungszustand der

3

Batteriekapazität

3 Batteriekapazität Batterie normal ist.

Batterie normal ist.

Gelb: Zeigt an, dass der Spannungszustand der Batterie niedrig ist.

Rot: Zeigt an, dass die Batterie beinahe leer ist, jedoch immer noch 2-6 Stunden (nur mit EKG) benutzt werden kann.

     

Dieses Symbol zeigt die empfangene Signalstärke für den zugehörigen Kanal an. Bei sich ändernder empfangener Signalstärke ändern sich die Anzahl der Signalbalken und die Farbe des Symbols entsprechend.

4

Empfangene

4 Empfangene Grün: Zeigt an, dass die empfangene Signalstärke normal ist.

Grün: Zeigt an, dass die empfangene Signalstärke normal ist.

Signalstärke

Gelb: Zeigt an, dass die empfangene Signalstärke schwach ist.

Rot: Zeigt an, dass kein Signal empfangen wird.

   

TEL

 

5

Transmitternummer

XXXX

Zeigt die zu diesem Kanal gehörende Transmitternummer.

4.3 Patientenmanagement

Das CMS ermöglicht Ihnen, folgende Verwaltungsvorgänge für Patienten durchzuführen:

Patientenaufnahme

Patientenentlassung

Ändern von Patienteninformationen

Transfer eines Patienten

4.3.1 Patientenaufnahme

4.3.1.1 Anschlussaufforderung

Wenn neue Monitore oder Telemetrietransmitter an das Netzwerk angeschlossen werden, blinkt

das Symbol

Schaltfläche „Pat Aufnahme“ klicken, wird der Bildschirm „Übers Online-Patienten“ wie unten dargestellt aufgerufen. Wenn in diesem Fall ein neuer Monitor oder Telemetrietransmitter angeschlossen ist, erscheint die Meldung „Neu Bett angem“; andernfalls wird die Alarmmeldung „Kein neu Bet angm“ angezeigt.

wird die Alarmmeldung „Kein neu Bet angm“ angezeigt. im Symbol-Bereitschaftsbereich. Wenn Sie nun auf dieses

im Symbol-Bereitschaftsbereich. Wenn Sie nun auf dieses Symbol oder auf die

Wenn Sie nun auf dieses Symbol oder auf die Abbildung 4-4 Bildschirm „Übers Online-Patienten“ In

Abbildung 4-4 Bildschirm „Übers Online-Patienten“

In der „Übers Online-Patienten“ enthält jede Zeile einen Anschlusseintrag. Die Anschlusseinträge für alle angeschlossenen Monitore oder Telemetrietransmitter im gleichen lokalen Netzwerk (LAN) sind in dieser Liste enthalten. Jeder Eintrag besteht aus:

Online Zeit:

Letzter Zeitpunkt, zu dem der Monitor an das zentrale Überwachungssystem angeschlossen wurde.

Monitor:

Name des Monitors oder Telemetrietransmitters.

Zentrale:

In der aktuellen Patienteninformation definierte Zentrale.

Bettnr:

In der aktuellen Patienteninformation definierte Bettnummer.

Name:

Name des Patienten.

Mediz. ID:

Medizinische ID des aktuellen Patienten.

Im Fall der Patientenaufnahme:

 

„Ja“ weist darauf hin, dass vom Patientenmonitor bereits Patienten aufgenommen wurden, und „Nein“ weist darauf hin, dass vom Patientenmonitor noch keine Patienten aufgenommen wurden.

CMS zugelass: Der Name des CMS, das diesen Monitor zugelassen hat.

In Übersicht Bettenmonitore:

„Ja“ weist darauf hin, dass dieser Monitorname sich in der Bettenmonitor-Übersicht des CMS befindet, und „Nein“ bedeutet, dass sich dieser Monitorname nicht in der Übersicht des CMS befindet.

Außerdem benutzt das CMS verschiedene Hintergrundfarben, um den Status jedes Anschlusseintrags zu identifizieren:

Weiß:

Zeigt an, dass sowohl Monitor als auch Patienten bereits vom CMS aufgenommen wurden.

Grün:

Zeigt an, dass nur der Monitor vom CMS aufgenommen wurde.

Gelb:

Zeigt an, dass der Monitor noch nicht vom CMS aufgenommen wurde. Oder der Monitor ist bereits vom CMS aufgenommen, dessen Patienten wurden jedoch von anderen CMS aufgenommen.

Wenn ein Eintrag ausgewählt wird, ist der Hintergrund blau.

Rechts von der „Übers Online-Patienten“ befindet sich der Patienteninformationsbereich. Wenn Sie einen gelben Eintrag auswählen, wird der Patienteninformationsbereich deaktiviert und die Schaltfläche darunter ist „Bettenmonitor aufnehmn“, wie in der Abbildung links unten dargestellt. Wenn Sie einen grünen Eintrag auswählen, ist der Patienteninformationsbereich aktiviert und die Schaltfläche darunter ist „Pat Aufnahme“, wie in der Abbildung rechts unten dargestellt.

darunter ist „Pat Aufnahme“, wi e in der Abbildung rechts unten dargestellt. Abbildung 4-5 Patienteninformation 4-9
darunter ist „Pat Aufnahme“, wi e in der Abbildung rechts unten dargestellt. Abbildung 4-5 Patienteninformation 4-9

Abbildung 4-5 Patienteninformation

4.3.1.2 Automatische Aufnahme über das CMS

Wenn ein Monitor in der „Übers Online-Patienten“ des CMS aufgeführt ist und einen Patienten zugelassen hat, lässt das CMS automatisch den Patienten dieses Monitors zu und der entsprechende Anschlusseintrag erhält einen weißen Hintergrund.

Wenn sich im gleichen LAN mehr als ein CMS befindet und ein Monitor in mehr als einer CMS-Liste „Übers Online-Patienten“ steht, kann der von diesem Monitor überwachte Patient von jedem CMS zugelassen werden.

4.3.1.3 Manuelle Aufnahme über das CMS

Wenn ein Monitor in der „Übers Online-Patienten“ enthalten ist, jedoch noch keinen Patienten zugelassen hat, erscheint sein Anschlusseintrag mit grünem Hintergrund. In diesem Fall können Sie mit folgenden Schritten einen Patienten zulassen:

1. Wählen Sie den Anschlusseintrag zu diesem Monitor.

2. Geben Sie Zentrale, Bettnummer, medizinische ID und Namen des entsprechenden Patienten in den Patienteninformationsbereich auf der rechten Seite von Abbildung Abbildung 4-4 ein. Durch Ziehen der vertikalen Bildlaufleiste können Sie weitere Patienteninformationen eingeben.

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Pat Aufnahme“.

HINWEIS

Wenn Sie direkt auf die Schaltfläche „Pat Aufnahme“ klicken, bevor Sie die Patienteninformation eingeben, erscheint die Patienteninformation leer. In diesem Fall können Sie die Patienteninformationen wie im Abschnitt 4.3.2 Ändern von Patienteninformationen beschrieben ändern.

4.3.1.4 Manuelles Anmelden über den Patientenmonitor

Wenn ein Monitor in der „Übers Online-Patienten“ des CMS aufgeführt ist, jedoch noch keinen Patienten zugelassen hat, können Sie die Patientenaufnahme über den Monitor durchführen. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung des Monitors.

Bei jeder Patientenaufnahmen speichert das CMS automatisch zwei Kurven in der Reihenfolge EKG II, EKG V1, EKG V, EKG 1 und SPO2. Jede Kurve benötigt einen Übertragungskanal. Wenn der EKG-Ableitungstyp über den Monitor geändert wird, nachdem der Patient aufgenommen und die Kurven gespeichert wurden, können sich auch die Kurven der zwei Kanäle ändern. Wenn z. B. ein Patient aufgenommen und die Kurven EKG II und EKG I automatisch gespeichert werden, entspricht die Kurve von Kanal 1 dem EKG II und die Kurve von Kanal 2 entspricht EKG I. Wenn in diesem Fall der EKG-Ableitungstyp über den Monitor

geändert wird, so dass die Kurve von Kanal 1 dem EKG I und die Kurve von Kanal 2 dem EKG V entspricht, entsprechen die gespeicherten Kurven EKG I und EKG V. Wenn die Kurven EKG II, EKG V1, EKG V, EKG I und SPO2 nicht verfügbar sind, wird keine Kurve automatisch gespeichert. Einzelheiten zum Ändern der zu speichernden Kurven finden Sie unter 5.5.1 Mehrbett-Kurvensetup.

Das CMS kann bis zu 64 Kurven speichern.

Wenn im CMS weniger als 63 Kurven gespeichert sind, werden bei Patientenaufnahme automatisch zwei Kurven gespeichert.

Wenn im CMS 63 Kurven gespeichert sind, wird der Patient aufgenommen und automatisch nur eine Kurve gespeichert.

Wenn bei manueller Patientenaufnahme bereits 64 Kurven im CMS gespeichert sind, erscheint eine Meldung wie unten abgebildet. Wählen Sie „Ja“, wird der Patient aufgenommen und das Fenster „Arr-Kurvenmuster“ erscheint. Wählen Sie „Abbruch“, wird der Patient nicht aufgenommen.

Sie „Abbruch“, wird der Patient nicht aufgenommen. Wenn das CMS automatisch einen Patienten aufnimmt, aber

Wenn das CMS automatisch einen Patienten aufnimmt, aber bereits 64 Kurven gespeichert sind, erscheint die Meldung „Kurvenspeicher voll“. Wenn Sie in diesem Fall die Kurven dieses Patienten speichern müssen, entlassen Sie andere Patienten oder ändern Sie die Kurven, die für andere Patienten gespeichert wurden, so dass die Anzahl der gespeicherten Kurven weniger als 64 beträgt. Dann können Sie eine, zwei oder mehr Kurven für diesen Patienten speichern.

4.3.1.5 Änderung des Mehrbett-Bildschirmlayouts

Das CMS sucht von oben nach unten und von links nach rechts nach einem verfügbaren Patientenfenster im Mehrbett-Bildschirm, während ein Patient zugelassen wird. Wenn ein Patientenfenster verfügbar ist, wird es zur Anzeige der Kurven und Parameter des Patientenmonitors benutzt. Wenn kein Patientenfenster verfügbar ist, wird der Monitor dieses Patienten im Nicht-Spot-Patientenfenster angezeigt.

Wenn das CMS bereits 64 Patienten zugelassen hat, wird eine entsprechende Meldung angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt kann das CMS ungeachtet der Hintergrundfarbe des Anschlusseintrags keinen weiteren Patienten zulassen. Wenn Sie tatsächlich einen Patienten anmelden möchten, führen Sie bitte zuerst den Vorgang der Patientenentlassung, „Pat entlassen”, durch. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt 4.3.3 Entlassen eines Patienten.

4.3.2 Ändern von Patienteninformationen

Es gibt zwei Wege zum Ändern von Patienteninformationen:

Ändern Sie die Patienteninformationen über den Monitor. Weitere Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung des Monitors.

Ändern Sie die Patienteninformationen über das CMS.

Wenn das Netzwerk richtig angeschlossen ist, weist eines der beiden Geräte (Monitor oder CMS) das andere Gerät (CMS oder Monitor) zur Durchführung der entsprechenden Änderungen an, damit die Patienteninformationen zwischen Monitor und CMS konsistent bleibt.

Bei der Telemetrie-Patientenüberwachung kann die Patienteninformationen nur vom CMS geändert werden.

4.3.2.1 Änderung von Patientendaten

1. Öffnen Sie die Registerkarte „Patient.Mgt.“.

Zum Öffnen der Registerkarte Patientenmanagement können Sie für einen Spot-Patienten im Patientenfenster oder für einen Nicht-Spot-Patienten auf den Block im Nicht-Spot-Patientenfenster klicken und dann die Registerkarte „Patient.Mgt.“ aus mehreren Registern auswählen.

„Patient.Mgt.“ aus mehreren Registern auswählen. Abbildung 4-6 Ändern der Patienteninformationen 2. In

Abbildung 4-6 Ändern der Patienteninformationen

2. In dieser Registerkarte können Sie Patienteninformationen wie Name, Geschlecht und Größe usw. ändern.

3. Wählen Sie nach dem Ändern zum Speichern der Änderungen „Ändern“. Das CMS weist den Monitor an, entsprechende Änderungen vorzunehmen. Wenn das Patientenalter geändert wurde, erscheint wie unten abgebildet eine Meldung. Wählen Sie „OK“, um die Änderungen zu speichern oder „Abbruch“, um die Änderungen abzubrechen.

Wenn der Monitor abgemeldet ist, speichert das CMS die Änderungen direkt in der Datenbank, anstatt

Wenn der Monitor abgemeldet ist, speichert das CMS die Änderungen direkt in der Datenbank, anstatt die Anweisung zur Durchführung entsprechender Änderungen zu geben.

HINWEIS

Wenn das Patientenalter über das CMS geändert wurde, wird das Patientenalter auf dem Monitor entsprechend geändert.

4.3.2.2 Inkonsistente Patienteninformation zwischen Monitor und CMS

Bei einem bereits zugelassenen Patienten prüft das CMS, wenn der Monitor dieses Patienten nach dem Ausloggen vom CMS aus beliebigem Grund wieder einloggt, ob die Patienteninformation zwischen CMS und dem Monitor konsistent ist.

Falls ja, meldet das System diesen Patienten automatisch an.

Falls nein, erscheint wie unten dargestellt ein Dialogfenster. In diesem Dialogfenster können Sie entweder die „BETT-Pat-Info“ oder die „CMS-Patient-Info“ wählen.

ode r die „CMS-Patient-Info“ wählen. Abbildung 4-7 Inkonsistente Patienteni nformation zwischen

Abbildung 4-7 Inkonsistente Patienteninformation zwischen Monitor und CMS

4.3.3 Entlassen eines Patienten

Das Entlassen eines Patienten dient zum Beenden der Überwachung und zur Anmeldung eines neuen Patienten. Es gibt zwei Möglichkeiten, um einen Patienten zu entlassen:

Entlassen eines Patienten über den Monitor.

Entlassen eines Patienten über das CMS.

Zum Entlassen eines Patienten über den Monitor ziehen Sie bitte die Bedienungsanleitung des Monitors zu Rate. Zum Entlassen eines Patienten über das CMS befolgen Sie bitte dieses Verfahren:

1. Öffnen Sie die Registerkarte „Patient.Mgt.“.

Zum Öffnen der Registerkarte „Patient.Mgt.“ können Sie für einen Spot-Patienten im Patientenfenster oder für einen Nicht-Spot-Patienten auf den Block im letzten Patientenfenster klicken und dann die Registerkarte „Patient.Mgt.“ aus mehreren auswählen.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Entlassen“. Ein Dialogfenster erscheint, wie unten abgebildet.

Ein Dialogfenster erscheint, wie unten abgebildet. Abbildung 4-8 Entlassen eines Patienten 3. Wählen Sie

Abbildung 4-8 Entlassen eines Patienten

3. Wählen Sie entweder „Pat entlassen und Dat speichern“ oder „Entlass ohne Datensicherung“.

4. Wenn das Kontrollkästchen „Nach Entlassung des Patienten, wechselt d. Monitor in Standby-Modus“ aktiviert ist, geht der Monitor unmittelbar in den Standby-Status über, nachdem ein Patient entlassen worden ist.

5. Wählen Sie „Aktuelle Kurven-Einstellungen speichern.“, und die Kurven werden nach den aktuellen Kurveneinstellungen gespeichert, wenn ein Patient entlassen und dann wieder aufgenommen wird. Einzelheiten zu den Kurveneinstellungen finden Sie unter 5.5.1 Mehrbett-Kurvensetup.

6. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Entlass fortsetzen“. Das System führt, wie in der Abbildung unten dargestellt, automatisch jeden Schritt aus.

Abbildung unten dargestellt, automatisch jeden Schritt aus. Wenn der Benutzer einen Patienten über den Monitor

Wenn der Benutzer einen Patienten über den Monitor entlässt, hört das CMS nach dem Erhalt der Entlassungsanweisung vom Monitor mit der Überwachung auf und fordert den Benutzer auf, den gleichen Vorgang auf dem CMS durchzuführen. Wenn der Benutzer den Patienten nicht am CMS entlässt, bleibt die Aufforderung sichtbar und das Patientenfenster zur Überwachung des Patienten kann nicht zur Anmeldung eines neuen Patienten benutzt werden.

Bei der Telemetrie-Patientenüberwachung kann die Entlassung von Patienten nur über das CMS ausgeführt werden.

4.3.4 Transfer eines Patienten

Im Verlauf der Überwachung kann es vorkommen, dass ein Patient von einem Bett in ein anderes Bett verlegt wird. In diesem Fall wird die Überwachung für kurze Zeit unterbrochen. Um die Kontinuität der Überwachungsdaten zu gewährleisten, bietet das CMS die „Transfer zu“-Funktion an.

Transferverfahren

1. Rufen Sie die Registerkarte „Patient.Mgt.“ auf.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Transfer zu“ und wählen Sie das Ziel-Bett. Das System öffnet, wie unten dargestellt, das Dialogfenster „Transfer“.

Das System öffnet, wie unten dargestellt, das Dialogfenster „Transfer“. Abbildung 4-9 Transfer eines Patienten 4-15

Abbildung 4-9 Transfer eines Patienten

3. Sie können entweder „Transf m Zielbttdatspch“ oder „Transf ohn Zielbettdatspeich“ wählen. Transfer mit
3.
Sie können entweder „Transf m Zielbttdatspch“ oder „Transf ohn Zielbettdatspeich“ wählen.
Transfer mit Zielbett-Datenspeicherung. Wählen Sie „Datenpkte“ und „Dat werd
gesich“ und das System speichert die Daten als Geschichtspatientdaten (archivierte
Patientendaten).
Transfer ohne Zielbett-Datenspeicherung. Das System löscht alle Zielbettdaten.
4.
Wählen Sie „Aktuelle Kurven-Einstellungen speichern.“, und die Kurven werden nach den
aktuellen Kurveneinstellungen gespeichert, wenn ein Patient verlegt wird. Einzelheiten zu
den Kurveneinstellungen finden Sie unter 5.5.1 Mehrbett-Kurvensetup.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Transfer fortsetz“.
Abbildung 4-10 Transfer eines Patienten
6.
Nachdem der Patient zum Zielbett übertragen worden ist, meldet das System automatisch
den Monitor und seinen Patienten an.

4.4 Anzeigeformat

Das Anzeigeformat des Mehrbett-Bildschirms entscheidet über Größe, Anzahl und Anordnung der Patientenfenster.

Durch Anklicken von „Systemsetup“ und „Hauptsetup“ können Sie die folgende Registerkarte aufrufen, in dem Sie die Anzahl Zeilen und Spalten wählen können, die Sie im Mehrbett-Bildschirm haben möchten. Es können 2-8 bzw. 1-3 Zeilen und Spalten gewählt werden. Das Produkt dieser zwei Zahlen ist die Anzahl Patientenfenster. Im Einfachbildmodus beträgt die maximale Anzahl der Patientenfenster 16. Nach der Auswahl der Zeilen und Spalten können Sie die Anordnung als Vollbildschirm oder Halbbildschirm in der Vorschau anzeigen.

Vollbildschirm oder Halbbildschirm in der Vorschau anzeigen. Abbildung 4-11 Anzeigeformat für de n Mehrbett-Bildschirm

Abbildung 4-11 Anzeigeformat für den Mehrbett-Bildschirm einstellen

Im Halbbildschirm (mit offenem Hilfsbildschirm) -Modus werden Ihre Layout-Einstellungen aktiviert, sobald Sie Reihen und Spalten gewählt haben. Im Vollbildschirm-Modus müssen Sie auf die Schaltfläche „Hauptschirm“ klicken, um Ihre Layout-Einstellungen zu aktivieren.

Weitere Einzelheiten zu Lautstärkeeinstellung finden Sie im Abschnitt 7.3 Alarmlautstärke.

FÜR IHRE NOTIZEN

5

Fernbett

5.1 Überblick

Mit dem CMS kann ein einzelner Patient über die Anzeige „Fernbett“ angezeigt werden, in der die Daten eines Patienten, Parameterkurven und Werte wie in der folgenden Abbildung vergrößert dargestellt werden. Auf dieser Anzeige können Sie Funktionen wie „Einfrieren“, „Dynamischen Kurztrend anzeigen“, „Mehrkanal-EKG anzeigen“, „Ausgeben“ usw. ausführen.

anzeigen“, „Ausgeben“ usw. ausführen. Abbildung 5-1 Fernbett Zum Aufrufen der Anzeige

Abbildung 5-1 Fernbett

Zum Aufrufen der Anzeige „Fernbett“ gehen Sie folgendermaßen vor:

Für einen Spot-Patienten klicken Sie mit der linken Maustaste auf das entsprechende Patientenfenster und anschließend auf die Registerkarte „Fernbett“. Die Anzeige „Fernbett“ für den Patienten wird angezeigt.

Für einen Nicht-Spot-Patienten klicken Sie auf den entsprechenden Block im Nicht-Spot-Patienten-Fenster und wählen dort die Registerkarte „Fernbett“. Die Anzeige „Fernbett“ für den Patienten wird angezeigt.

Wenn die Anzeige „Fernbett“ geöffnet ist, können Sie zwischen den Daten verschiedener Patienten wechseln, indem Sie im Patientenfenster für einen Spot-Patienten oder auf den Block für einen Nicht-Spot-Patienten klicken.

HINWEIS

Im Einzelanzeigemodus verwendet das CMS die untere Anzeigenhälfte für die Anzeige „Fernbett“.

Im Dualanzeigemodus verwendet das CMS den sekundären Bildschirm für die Anzeige „Fernbett“.

5.2 Fernbett-Bildschirm

1 2 3 4 5 6 7 8 1. Patienteninformationsbereich 2. Physiologischer Alarmbereich 3. Tonsymbole
1
2
3
4 5
6
7
8
1.
Patienteninformationsbereich
2. Physiologischer
Alarmbereich
3. Tonsymbole
4.
Telemetriesymbole
5. Technischer Alarmbereich
6. Bereich für
Medikamentenparameter
7.
Kurvenbereich
8. Parameterbereich

Abbildung 5-2 Fernbett-Bildschirm

Beschreibungen des Patienteninformationsbereichs, des physiologischen Alarmbereichs, der Tonsymbole, des technischen Alarmbereichs und der Telemetriesymbole finden Sie im Abschnitt 4.2.3 Patientenfenster im Überwachungsstatus.

5.2.1.1 Bereich für Schaltflächen

Symbol

Name

Beschreibung

Monitor-Stummschaltung Wird verwendet, um den aktuellen Patientenmonitor stumm zu schalten oder die akustischen

Monitor-Stummschaltung

Wird verwendet, um den aktuellen Patientenmonitor stumm zu schalten oder die akustischen Bereitschaftsmeldungen des stumm geschalteten Patientenmonitors wieder zu aktivieren.

Alarmpause Wird verwendet, um eine Alarmpause von zwei Minuten zu aktivieren.

Alarmpause

Wird verwendet, um eine Alarmpause von zwei Minuten zu aktivieren.

STANDBY Wird verwendet, um den STANDBY-Modus zu aktivieren oder zu deakti vieren. Diese Option ist

STANDBY

Wird verwendet, um den STANDBY-Modus zu aktivieren oder zu deaktivieren. Diese Option ist nur im Telemetriemodus verfügbar.

NIBP Wird verwendet, um die NIBP-Messung zu starten oder zu stoppen.

NIBP

Wird verwendet, um die NIBP-Messung zu starten oder zu stoppen.

Einfrieren Dient zum Einfrier en und Bewegen von Kurven.

Einfrieren

Dient zum Einfrieren und Bewegen von Kurven.

Hoch/Tief-Alarmgrenzen Wird zum Ein-/Ausblenden von Hoch/Tief-Alarmgrenzen verwendet.

Hoch/Tief-Alarmgrenzen

Wird zum Ein-/Ausblenden von Hoch/Tief-Alarmgrenzen verwendet.

ausblenden

Dynamischen Kurztrend anzeigen Dient zum Ein-/Ausblenden des dynamischen Kurztrends.

Dynamischen Kurztrend anzeigen

Dient zum Ein-/Ausblenden des dynamischen Kurztrends.

Modulanordung festlegen Dient zum Öffnen des Fensters „Modulanord festl“, in dem Sie die Anzeigefolge festlegen

Modulanordung festlegen

Dient zum Öffnen des Fensters „Modulanord festl“, in dem Sie die Anzeigefolge festlegen und den Status von Modulen wechseln können.

Ausgeben auf dem Thermodrucker Dient zum Aufrufen des Dialogfeldes „Ausgeb“.

Ausgeben auf dem Thermodrucker

Dient zum Aufrufen des Dialogfeldes „Ausgeb“.

Drucken auf dem Laserdrucker Dient zum Aufrufen des Dialogfeldes „Druck“.

Drucken auf dem Laserdrucker

Dient zum Aufrufen des Dialogfeldes „Druck“.

Mehrkanal-EKG anzeigen Dient zum Ein-/Ausblenden des Mehrkanal-EKGs.

Mehrkanal-EKG anzeigen

Dient zum Ein-/Ausblenden des Mehrkanal-EKGs.

OxyCRG anzeigen Dient zum Ein-/Ausblenden des OxyCRG.

OxyCRG anzeigen

Dient zum Ein-/Ausblenden des OxyCRG.

NIBP-Gruppen anzeigen Dient zum Ein-/Ausblenden von NIBP-Gruppen.

NIBP-Gruppen anzeigen

Dient zum Ein-/Ausblenden von NIBP-Gruppen.

Alarmeinrichtung Dient zum Aufrufe n des Registers „Alarm Setup.

Alarmeinrichtung

Dient zum Aufrufen des Registers „Alarm Setup.

Weitere Hinweise zu den einzelnen Schaltflächen finden Sie im Abschnitt 5.3 Grundfunktionen.

5.2.1.2 Kurvenbereich

In diesem Bereich werden Parameterkurven angezeigt, die vom Monitor übertragen wurden. Im Einzelanzeigemodus kann in diesem Bereich auf Grund der Platzeinschränkungen nur ein Teil der Parameterkurven dargestellt werden. Sie können jedoch die vertikale Bildlaufleiste verschieben und mehr anzeigen.

5.2.1.3 Parameterbereich

In diesem Bereich werden Parameterwerte angezeigt, die vom Monitor übertragen wurden. Jedes Parametermodul belegt einen rechteckigen Bereich, der im Folgenden als Parameterfenster bezeichnet wird. Im Einzelanzeigemodus kann in diesem Bereich auf Grund der Platzeinschränkungen nur ein Teil der Parameterwerte dargestellt werden. Sie können jedoch die vertikale Bildlaufleiste verschieben und mehr anzeigen.

Klicken Sie in ein Parameterfenster. Der Rand des Fensters wird markiert, wenn das Fenster ausgewählt ist. Klicken Sie nochmals, wird die Registerkarte „Parametereinstellungen“ aufgerufen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt 5.4 Parametereinstellungen.

HINWEIS

Die Kurven und Parameter stimmen zwischen dem CMS und dem Monitor überein.

Wenn Sie die Anzeigefolge von Kurven und Parametern auf dem Monitor ändern, wird die entsprechende Anzeigefolge auf dem CMS nicht automatisch geändert und umgekehrt.

Falls ein Modul auf dem Monitor ausgeschaltet wird, verschwinden gleichzeitig die entsprechenden Kurven und Parameter auf der CMS-Anzeige.

5.3 Grundfunktionen

5.3.1 Patientenmonitor stumm schalten

5.3 Grundfunktionen 5.3.1 Patientenm onitor stumm schalten Durch Anklicken des Symbols für die Monitor-Stummschaltung

Durch Anklicken des Symbols für die Monitor-Stummschaltung

Patientenmonitor stumm schalten oder die akustischen Bereitschaftsmeldungen eines stumm geschalteten Patientenmonitors wieder aktivieren.

können Sie den aktuellen

5.3.2 Alarme pausieren

aktivieren. können Sie den aktuellen 5.3.2 Alarme pausieren Durch Anklicken des Symbols „Alarm-Pause“ Patienten eine

Durch Anklicken des Symbols „Alarm-Pause“

Patienten eine zweiminütige Pause aktivieren. Nach zwei Minuten deaktiviert das System automatisch die Alarmpause. Sie können die Alarmpause auch vorher aufheben, indem Sie nochmals auf das Symbol „Alarm-Pause“ klicken.

können Sie für alle Alarme des aktuellen

5.3.3 STANDBY

können Sie für alle Alarme des aktuellen 5.3.3 STANDBY Das Symbol STANDBY Symbol klicken, wird der

Das Symbol STANDBY

Symbol klicken, wird der Standby-Modus für den aktuellen Patienten aktiviert. Durch erneutes Klicken auf dieses Symbol können Sie den Standby-Modus deaktivieren. Weitere Hinweise zum Standby-Modus finden Sie im Handbuch des Telemetrieüberwachungssystems.

betrifft nur den Telemetrie-Transmitter. Wenn Sie auf dieses

5.3.4 NIBP-Messung

Wenn Sie auf das Symbol

Sie auf dieses 5.3.4 NIBP-Messung Wenn Sie auf das Symbol klicken, beginnt der Bedside-Monitor eine NIBP-Messung.

klicken, beginnt der Bedside-Monitor eine NIBP-Messung.

klicken, beginnt der Bedside-Monitor eine NIBP-Messung. Während des Messvorgangs ändert sich dieses Symbol in

Während des Messvorgangs ändert sich dieses Symbol in

klicken, wird die Messung gestoppt. Dieses Symbol ändert sich entsprechend, wenn der Bedside-Monitor eine NIBP-Messung beginnt oder beendet.

. Wenn Sie jetzt auf das Symbol

beginnt oder beendet. . Wenn Sie jetzt auf das Symbol WARNUNG Bevor Sie eine NIBP-Messung durch

WARNUNG

Bevor Sie eine NIBP-Messung durch einen Bedside-Monitor am CMS beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass auf dem Bedside-Monitor der korrekte Patiententyp eingestellt ist und die NIBP-Manschette richtig angebracht ist.

5.3.5 Kurven einfrieren/bewegen

5.3.5 Kurven einfrieren/bewegen Wenn Sie auf die Schaltfläche Kurvenbereich einfrieren. Di e eingefrorenen Kurven werd en