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Applikation zur Kommunikation

S7 Kommunikation zwischen S7-300 und S7-400


über Profibus CP’s mit BSEND / BRECEIVE und
mehreren Auftragsreferenzen (R_IDs)
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung....................................................................................... 3
2 Aufbau der Automatisierungslösung ....................................................... 4
2.1 Erforderliche Komponenten ......................................................................... 5
3 Funktionsmechanismen und Programmstrukturen................................ 7
3.1 Das S7-Protokoll Spezifika........................................................................... 7
3.2 Projektierung einer S7 Verbindung .............................................................. 8
3.3 Anwenderschnittstelle (Blockorientierter Dienst).......................................... 9
3.4 Logische Kernstruktur im Beispiel.............................................................. 14
3.5 Programmstrukturen .................................................................................. 16
3.6 Programmablauf des Senders ................................................................... 18
3.7 Programmablauf des Empfängers ............................................................. 21
4 Installation der Hard- und Software ....................................................... 23
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4.1 Hardwareaufbau......................................................................................... 23
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4.2 Installation der Software............................................................................. 23


4.3 Bedienen und Beobachten......................................................................... 24
Weiterführende Literatur............................................................................................ 31

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1 Aufgabenstellung

Technologische Aufgabenstellung/ Übersicht


Das folgende Beispiel zeigt auf einfache Weise eine Kopplung zwischen
zwei SIMATIC S7 Steuerungen mittels des S7-Protokolls.
Die Aufgabe lautet, auf möglichst einfache Weise kleine bis größte Daten-
mengen über Profibus CP’s von Station 1 nach Station 2 zu übertragen.
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Bild 1-1

Anforderungen an die Lösung


Die Lösung muss folgende Punkte erfüllen:
▪ Es wird nur eine S7 Verbindung verwendet
▪ 4 unterschiedliche Datenpakete sollen an 4 unterschiedliche Be-
reiche in der Ziel CPU übertragen werden.
▪ Die Übertragung hat sequenziell zu erfolgen, d.h. alle Teile einer
Sequenz müssen übertragen worden sein, bevor ein neues Paket
übertragen wird.

Das Mengengerüst des Beispiels


Tabelle 1-1
1. Bereich 2. Bereich 3. Bereich 4. Bereich
Datenmengen 100 Byte 700 Byte 2500 Byte 4700 Byte

Die hier gewählten Datengrößen sind frei gewählt und können in der Sen-
de- und Empfangsapplikation geändert werden.
Zur Datenübertragung werden die Funktionen BSEND und BRECEIVE ge-
nutzt, um koordiniert über eine projektierte Verbindung die Daten zu über-
tragen.

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2 Aufbau der Automatisierungslösung

Darstellung der beteiligten Komponenten


Das folgende Übersichtsbild zeigt den HW-Aufbau der Beispielapplikation
und der darauf befindlichen Standard- und Anwendersoftware-
Komponenten.
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Bild 2-1

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2.1 Erforderliche Komponenten

Hardware-Komponenten
Folgende Hardware-Komponenten sind zur Realisierung der Applikation
nötig.

Tabelle 2-1: Verwendete S7 – 400 Komponenten


Komponente MLFB / Bestellnummer Hinweis
Rack S7 400 UR2 6ES7400-1JA01-0AA0 Hier kann jedes UR
oder CR verwendet
werden.
PS 407 10A 6ES7407-0KA01-0AA0 Hier kann jede PS ver-
wendet werden, die
ausreichend für den
Strombedarf ausgelegt
ist.
CPU 416-2 DP 6ES7416-2XK02-0AB0 FW V 1.2, o.ä. CPU
CP 443-5 Basic 6GK7443-5FX01-0XE0 Hier kann jeder Profi-
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bus CP der S7 400


Serie verwendet wer-
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den.

Tabelle 2-2: Verwendete S7 – 300 Komponenten


Komponente MLFB / Bestellnummer Hinweis
PS 307 2A 6ES7307-1BA00-0AA0 Hier kann jede PS ver-
wendet werden, die
ausreichend für den
Strombedarf ausgelegt
ist.
CPU 315-2 DP c 6ES7315-2AG10-0AB0 FW V 2.0, o.ä. CPU
CP 342-5 6GK7342-5DA02-0XE0 Hier kann ausschließ-
lich der CP 342-5 (hier
FW V 5.0) verwendet
werden.

Tabelle 2-3: Verwendete PG Komponenten


Komponente MLFB / Bestellnummer Hinweis
Power PG 6ES7750-2CA52-4FB4 Siehe PG/PC Konfigu-
rator in der A&D Mall
On Board CP 5611 N/A Teil der PG Hardware.

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Software-Komponenten
Folgende Software-Komponenten sind zur Realisierung der Applikation nö-
tig.

Tabelle 2-4: Verwendete Softwarekomponenten.


Komponente MLFB / Bestellnummer Hinweis
Step 7 V 5.2 6ES7810-4CC06-0YX0
NCM S7 Profibus N/A Teil der Step 7 SW.

Beispielprojekt
Die Beispielapplikation besteht aus folgenden Komponenten:

Tabelle 2-5: Verwendete Applikationskomponenten.


Komponente Hinweis
20987358_BSEND_PB_CODE_v10_d.zip Diese gepackte Datei enthält die
Hardware Konfiguration für beide Sta-
tionen, die Verbindungsprojektierung
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sowie die Anwendungsprogramme im


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AWL - Quell Code (Ausgenommen der


Systemfunktionen und Funktionsbau-
steine für BSEND und BRECEIVE) .

20987358_BSEND_PB_DOKU_v10_d/3.pdf Diese Dokumentation

Weitere Informationen zur Inbetriebnahme von Hard- und Software ent-


nehmen Sie bitte dem Kapitel 4 „Installation der Hard- und Software“.

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3 Funktionsmechanismen und Programmstrukturen
In diesem Kapitel werden kurz die dem S7-Protokoll zu Grunde liegenden
Funktionalitäten und deren mögliche Anwendungen in einer Applikation er-
läutert.
Weiterhin beschreibt es im Detail die in der vorliegenden Beispielapplikati-
on benutzten Dienste BSEND und BRECEIVE und geht auf systemspezifi-
sche Eigenheiten ein.

3.1 Das S7-Protokoll Spezifika

Physikunabhängigkeit des S7-Protokolls


Das S7-Protokoll ist ein physikunabhängiges Protokoll, d.h., es ist nicht an
ein Netzwerk wie Profibus oder Ind. Ethernet gebunden.
Es erlaubt Verbindungen zwischen zwei Partnern über die folgenden physi-
kalischen Netzwerke:
▪ MPI
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▪ Industrial Ethernet
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▪ Profibus.

Position des S7-Protokolls im ISO / OSI - Referenzmodell

Bild 3-1
Das Protokoll selbst ist im ISO / OSI-7-Schichten-Referenzmodell für
Kommunikation auf Ebene 7 angesiedelt, da die genutzte Schnittstelle des
Systems rein auf Applikationsdaten beruht. Dienste zur Verwaltung der
Verbindung oder zur Konvertierung der Daten sind nicht erforderlich, da
diese durch Funktionen des Betriebssystems bereitgestellt werden.

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Leistungskenndaten der Dienste des S7-Protokolls
Das S7-Protokoll besteht aus Anwendersicht aus folgenden Diensten:
• BSEND / BRCV
• USEND / URCV
• PUT / GET
Folgende Tabelle enthält eine Übersicht der jeweiligen Leistungsdaten für
die S7 Familien. Farblich gekennzeichnet ist der Dienst, den dieses Getting
Started zum Thema hat und nachfolgend genauer beschrieben wird.

Tabelle 3-1: Kenngrößen des S7-Protokolls.


Dienste / BSEND / BRCV USEND / URCV PUT / GET
Eigenschaften
Max. Datenlänge 32 KB / 64 KB (2 440 Byte / 440 164 Byte / 400
S7-300 / S7-400 Byte(1 Byte(1
Mögliche M, D / M, T, Z, E, M, D / M, T, Z, E, M, D / M, T, Z, E,
Adressbereiche A, D A, D A, D
S7-300 / S7-400
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Datenkonsistenz 8 – 32 Byte / 32 8 – 32 Byte / 32 8 – 32 Byte / 32


S7-300 / S7-400 Byte bis gesamte Byte bis gesamte Byte bis gesamte
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Länge (3 Länge (3 Länge (3


Kommunikations- Client / Client Client / Client Client / Server
prinzip
Max. Anzahl der Siehe CPU Spezi- Siehe CPU Spezi- Siehe CPU Spezi-
Verbindungen fikation. fikation. fikation.
Bausteintypen SFB / FB 12 SFB / FB 8 SFB / FB 15 „PUT“
„BSEND“ „USEND“ SFB / FB 14 „GET“
SFB / FB 13 SFB / FB 9 „URCV“
„BRCV“

(1 Entspricht der Gesamtgröße der Nutzdaten für den SFB / FB im Fall von Indus-
trial Ethernet.
(2 Entspricht der maximalen Länge eines Datenbausteines des jeweiligen Sys-
tems.
(3 Abhängig von der benutzten CPU .

3.2 Projektierung einer S7 Verbindung

Das S7-Protokoll beruht auf fest projektierten Verbindungen, die innerhalb


des Automatisierungsgerätes hinterlegt werden. Zu einem Verbindungs-
partner können sowohl eine als auch mehrere Verbindungen projektiert
werden.
Folgende Verbindungsprojektierungen sind möglich und können von fol-
genden Diensten genutzt werden:

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Übersicht
Tabelle 3-2: Mögliche Verbindungsprojektierungen und Dienste.
Dienst Projektierung
PUT / GET (Read / Write) Einseitig projektierte Verbindung
USEND / URECEIVE Beidseitig projektierte Verbindung
BSEND / BRECEIVE Beidseitig projektierte Verbindung
Zur Veranschaulichung der Struktur innerhalb der Automatisierungsgeräte
eine kurze Übersicht beider Projektierungsarten:

Einseitig projektierte Verbindung


Unter einer einseitig projektierten Verbindung versteht man eine Verbin-
dung, welche ausschließlich auf der aktiven Seite in der Konfiguration hin-
terlegt wurde.
Aus diesem Prinzip heraus wird für die Kommunikation nur auf der „aktiven“
Seite eine Verbindungsressource fest vergeben. Die „passive“ Seite rea-
giert auf die Anfragen des aktiven Partners und benötigt daher nur dann ei-
ne Ressource, wenn dieser eine Verbindung aufbaut.
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Eine einseitig projektierte Verbindung kann ausschließlich für Schreib – Le-


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se – Dienste verwendet werden. Diese sind innerhalb der S7 Steuerung als


„PUT“ und „GET“ realisiert.

Beidseitig projektierte Verbindung


Als beidseitig projektierte Verbindungen werden die Projektierungen be-
trachtet, wo zwischen beiden Verbindungspartnern fest eine Verbindung
projektiert ist. Dies ist auch unabhängig davon, ob beide Partner im selben
Step 7 Projekt vorhanden sind.
Die Verbindungsprojektierung bedingt, dass beide Kommunikationspartner
fest eine Verbindungsressource für diese Kommunikation reservieren, un-
abhängig davon, ob der Kommunikationspartner physikalisch ansprechbar
ist oder nicht.
Bei beidseitig projektierten Verbindungen sind zwei verschiedene Dienste
verfügbar, ein unkoordinierter (USEND / URECEIVE) und ein blockorien-
tierter (BSEND / BRECEIVE) Sende- / Empfangsdienst.

3.3 Anwenderschnittstelle (Blockorientierter Dienst)

Übersicht
Die Anwenderschnittstellen des S7-Protokolls lassen sich in 3 Gruppen ein-
teilen:
• Schreib- und Lesedienste

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Schreib- / Lesedienste sind innerhalb des S7-Protokolls als „PUT“ / „GET“
Funktionen realisiert. Damit ist es möglich auf einfache Art und Weise Da-
ten auf eine Steuerung zu schreiben oder von dieser zu lesen.
• Unkoordinierte Sende- und Empfangsdienste
Unkoordinierte Sende- und Empfangsdienste sind über eine beidseitig pro-
jektierte Verbindung in der Lage, Daten innerhalb eines Blockes asynchron
und bidirektional zwischen zwei Steuerungen auszutauschen.
• Blockorientierte Sende- und Empfangsdienste
In folgendem Kapitel werden die blockorientierten Sende- und Empfangs-
dienste einzeln betrachtet.
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Aufrufparameter „BSEND“ SFB / FB 12

Bild 3-8

Tabelle 3-11: Parameter des SFB / FB 12


Parameter Beschreibung
REQ Steuerparameter REQ zum Aktivieren des Datenaustau-
sches bei positiver Flanke.
ID Adressierungsparameter ID entnommen aus der Verbin-
dungsprojektierung.
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R Steuerparameter Reset, aktiviert den Abbruch eines noch


laufenden Datenaustauschs bei positiver Flanke.
R_ID Adressierungsparameter R_ID ist für eine Unteradressie-
rung innerhalb einer S7 Verbindung zuständig. Ein Sende- /
Empfangspärchen wird eineindeutig mittels ID und R_ID
definiert.
DONE Zustandsparameter DONE, informiert mit einer positiven
Flanke über den erfolgreichen Abschluss der Funktion.
ERROR Zustandsparameter ERROR, zeigt zusammen mit dem Pa-
rameter STATUS einen auftretenden Fehler an.
STATUS Der Zustandsparameter STATUS zeigt die Detailinformation
des aktuellen Zustandes des Bausteins an. Ein Wert un-
gleich 0h und 19h ohne gleichzeitige ERROR Anzeige ist
als Warnung zu interpretieren.
SD_1 Zeiger auf den Quellbereich in der lokalen CPU.
LEN Länge des zu sendenden Datenblockes.

Hinweis
Der Baustein BSEND der S7 300 ist der SIMATIC-Net-CP Bibliothek innerhalb des
S7300 Programmcontainers als FB 12 zu entnehmen.
Im Gegensatz zu den S7 400 SFBs können die FBs der S7-300 auch dynamisch
mit Parametern versorgt werden.

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Beschreibung zu „BSEND“
Der SFB / FB 12 sendet Daten an einen entfernten Partner – SFB / FB vom
Typ „BRCV“. Bei diesem Datentransfer kann eine größere Datenmenge
zwischen den Kommunikationspartnern transportiert werden, als dies mit
allen anderen Kommunikations- SFB’s / FB’s für projektierte S7 Verbindun-
gen möglich ist.
Die übertragenen Datenbereiche werden in Segmente aufgeteilt, die den
Rahmenbedingungen des genutzten Subnetzes entsprechen. Jedes Seg-
ment wird einzeln an den Partner gesendet und von dem dort laufenden
Funktionsbaustein SFB / FB „BRCV“ quittiert.
Einschränkend ist in der S7 300 nur ein SD_1 möglich.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass Sie beide Kommunikationspartner, die Parameter SD_1
und RD_1, der miteinander über ID und R_ID verknüpften Bausteine in der
• Länge (LEN) und
• Datentyp
übereinstimmend definiert haben.
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Aufrufparameter zu „BRCV“ SFB / FB 13

Bild 3-9

Tabelle 3-12: Parameter des SFB / FB 13


Parameter Beschreibung
EN_R Steuerparameter EN_R signalisiert Empfangsbereitschaft,
wenn der Eingang gesetzt ist.
ID Adressierungsparameter ID, entnommen aus der Verbin-
dungsprojektierung.
R_ID Adressierungsparameter R_ID ist für eine Unteradressie-
rung innerhalb einer S7 Verbindung zuständig. Ein Sende-/
Empfangspärchen wird eineindeutig mittels ID und R_ID
definiert.
NDR Zustandsparameter NDR, informiert mit einer positiven

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Flanke über den erfolgreichen Abschluss der Funktion.
ERROR Zustandsparameter ERROR, zeigt zusammen mit dem Pa-
rameter STATUS einen auftretenden Fehler an.
STATUS Der Zustandsparameter STATUS zeigt die Detailinformation
des aktuellen Zustandes des Bausteines an. Ein Wert un-
gleich 0h und 19h ohne gleichzeitige ERROR Anzeige ist
als Warnung zu interpretieren.
RD_1 Zeiger auf den Zielbereich in der lokalen CPU.
LEN Länge der empfangenen Daten.

Hinweis
Der Baustein BRCV der S7 300 ist der SIMATIC-Net-CP Bibliothek innerhalb des
S7300 Programmcontainers als FB 13 zu entnehmen.
Im Gegensatz zu den S7 400 SFBs können die FBs der S7-300 auch dynamisch
mit Parametern versorgt werden.
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Beschreibung zu „BRCV“
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Der SFB / FB 13 „BRCV“ empfängt Daten von einem entfernten Partner –


SFB / FB vom Typ „BSEND“.
Jedes empfangene Datensegment wird mit einer Quittung an den Partner -
SFB / FB beantwortet und der Parameter LEN wird aktualisiert.
Der Baustein wird erst nach Aufruf des Steuerparameters EN_R mit einem
Wert von 1 (TRUE) empfangsbereit. Ein Setzen des Parameters auf 0
(FALSE) bricht den aktuell laufenden Auftrag ab oder unterbindet einen
neuen Sendeanstoß auf Senderseite mit einer entsprechenden Fehlermel-
dung „Partner SFB / FB befindet sich in falschen Zustand“.
Einschränkend ist in der S7 300 nur ein RD_1 möglich.
Hinweis
Bitte beachten Sie, dass Sie beide Kommunikationspartner, die Parameter SD_1
und RD_1, der miteinander über ID und R_ID verknüpften Bausteine in der
• Länge (LEN) und
• Datentyp
übereinstimmend definiert haben.

Konsistenzbetrachtung bei Blockorientierten Sende- /Empfangsfunktionen


Konsistent sind Daten, sobald sie den für einen Datenbestand vorgegebe-
nen Konsistenzbedingungen genügen.
Die Konsistenzbedingung im Fall der Datenübertragung ist Vollständig-
keit.

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Daten, die vollständig übertragen wurden, können als konsistent betrachtet
werden.
Da im Fall der blockorientierten Sende- /Empfangsfunktionen auf beiden
Seiten Funktionen genutzt werden, ist hier eine getrennte Betrachtung der
Sende- und Empfangsseite erforderlich.

Tabelle 3-13
Seite Konsistenz
Sendeseite Um die Datenkonsistenz der zu übertragenen Daten zu
gewährleisten, darf der Datenbereich, der sich im Sende-
bereich SD_1 befindet, nicht beschrieben werden, solan-
ge der aktuelle Sendevorgang läuft.
Der Abschluss des aktuellen Sendevorganges wird durch
den Zustandsparameter DONE == TRUE angezeigt.
Empfangsseite Die übertragenen Daten liegen konsistent im Zielbereich
vor, sobald der Zustandsparameter NDR den Wert TRUE
hat. Vor dem nächsten Start des Empfangsbausteines ist
ein Sichern der Daten bzw. eine Auswertung der emp-
fangenen Daten notwendig.
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Sobald der Empfangsbaustein wieder mit einem EN_R


== TRUE angestoßen wird, kann der Zielbereich, zumin-
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dest zum Teil, wieder überschrieben worden sein.

3.4 Logische Kernstruktur im Beispiel

Einleitung
In diesem Beispiel wird auf möglichst einfache Art und Weise aufgezeigt,
wie aus vier unterschiedlichen Quellbereichen auf einem Automatisie-
rungsgerät mit Hilfe des Adressierungsparameters R_ID eineindeutig über
eine S7 Verbindung Daten auf mehrere Zielbereiche in ein entferntes Au-
tomatisierungsgerät übertragen werden können.
Die folgende Grafik veranschaulicht die in diesem Beispiel realisierten Ab-
läufe.

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Datenflussmodell
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Bild 3-10

Die Bedeutung des Adressparameters R_ID


Zur Referenzierung von Datenpfaden innerhalb einer beidseitig projektier-
ten Verbindung steht bei den Diensten USEND /URECEIVE sowie BSEND
/ BRECEIVE zusätzlich der Parameter R_ID zur Verfügung.
Dieser Parameter dient der Unteradressierung von Empfangswegen inner-
halb einer Verbindung und ist damit mit einem TSAP des FDL- oder ISO
Transport-Protokolls vergleichbar.
Der Sinn einer solchen Unteradressierung ist es zu verhindern, dass für je-
den zu übertragenden Datensatz eine eigene Verbindung und damit eine
Ressource verwendet wird.
Eine plastische Vorstellung dieses Prinzips ist ein Briefkasten. Eine S7
Verbindung entspricht der Straßenbezeichnung und der Hausnummer, der
R_ID Parameter entspricht dem Namen auf dem Briefkasten.
Diese Beispielapplikation nutzt diese Funktionalität.

Beschreibung der Abläufe


In der Applikation werden auf Sendeseite nacheinander BSEND Bausteine
aufgerufen, die über eine S7 Verbindung unter Nutzung verschiedener
R_ID’s Daten zwischen 100 Byte und 4700 Byte übertragen.

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Der erste Sendeaufruf wird durch einen Trigger in Form einer Eingangs-
flanke gesetzt. Jeder weitere Sendeauftrag wird durch den Zustandspara-
meter DONE des vorherigen BSEND Bausteines gestartet.
Nach Durchlauf aller 4 BSEND Aufrufe wird die Sendung beendet.
Auf Empfangsseite laufen nacheinander 4 BRCV Bausteine ab, welche di-
rekt auf die in der Sendeseite laufenden BSEND Bausteine referenziert
sind.

3.5 Programmstrukturen

In dem folgenden Kapitel wird der Aufbau und die Struktur des Beispieles
auf Funktions- und Datenbausteinsebene des Automatisierungssystems
betrachtet.

Darstellung Bausteinstruktur
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Bild 3-11

Beschreibung der Bausteinstruktur


In diesem Beispiel wird auf komplexe Strukturierung verzichtet, um schnell
die grundsätzlichen Funktionalitäten verdeutlichen zu können.
Alle 4 Sende- und Empfangsbausteine werden direkt aus dem OB 1 heraus
aufgerufen und laufen damit zyklisch ab.

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Für jeden FB / SFB werden eineindeutig zugeordnete Instanzdatenbaustei-
ne generiert.
Die Daten werden in der Sendestation durch die Sendebausteine aus ei-
nem „großen“ Datenbaustein entnommen und in der Zielstation durch die
Empfangsbausteine in 4 verschiedene Datenbausteine abgelegt.
Auf der Sendeseite muss jeder Sendebaustein im OB 1 einzeln nacheinan-
der in einer Schrittkette angestoßen werden, da ein aktiver Parallelbetrieb
auf einer Verbindung nicht möglich ist.
Auf Empfangsseite laufen die Empfangsbausteine parallel, da dies keinen
Einfluss auf das Protokollverhalten hat und die einfachste Art darstellt, mul-
tiple Zielbereiche zu versorgen.
Hinweis
Die Empfangsbausteine können nicht vom Start der CPU an mit einem EN_R auf
TRUE durchlaufen werden, da diese zuerst initialisiert werden müssen. Hierzu ist
ein Durchlauf mit EN_R gleich FALSE notwendig.
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3.6 Programmablauf des Senders

Programmablauf
Tabelle 3-14: Programmablauf Senden Teil 1
Flussdiagramm Beschreibung
Mit dem Eingang 1.0 wird anhand einer Flanken-
auswertung der Anstoß zur Abarbeitung der
BSEND Kette mit dem Anstoß des ersten BSEND -
Bausteins gegeben.

Die Abarbeitung der vier einzelnen BSEND Funkti-


onen verläuft immer im selben Schema und kann
der Tabelle 3-2 entnommen werden.
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Nach Beendigung des 4. BSEND Auftrages wird die


Schrittkette beendet.

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Tabelle 3-15: Programmablauf Senden Teil 2
Flussdiagramm Beschreibung
Jeder der vier BSEND Bausteinaufrufe hat folgen-
den, am Beispiel des BSEND Nummer 1 gezeigten
Aufbau:
Wenn die Funktion gestartet wird oder ein Sende-
auftrag noch besteht, wird der Baustein BSEND mit
einem REQ gleich TRUE durchlaufen, wobei alle
anderen BSEND mit REQ gleich FALSE durchlau-
fen werden.
Jeder einzelne der vier BSEND Aufträge hat einen
eigenen Instanzdatenbaustein, der ausschließlich
für diesen Aufruf eingerichtet ist.
Besteht kein Sendeauftrag, wird der BSEND Bau-
stein mit einem REQ gleich FALSE aufgerufen, was
einer Nichtausführung gleich kommt.

Bei erfolgreich abgeschlossener Sendung wird der


lokale REQ des Sendeauftrags zurückgesetzt und
der Sendeauftrag des nächsten Bausteines gestar-
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tet. Im Fehlerfall werden die Statusinformationen


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temporär zwischengespeichert und die Schrittkette


unterbrochen.

Hinweis
Zum Sendeanstoß genügt eine positive Flanke.

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Codeauszug des ersten BSEND Aufrufes
Im nächsten Kapitel wird anhand des ersten BSEND Bausteinaufrufs der in
AWL-Code erstellte Ablauf dargestellt.
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Bild 3-12

Beschreibung des BSEND Aufrufs


Jeder einzelne BSEND Aufruf ist in zwei Netzwerke aufgeteilt; das erste
Netzwerk bereitet die Nutzdatenlänge für den Funktionsaufruf vor. Das
zweite Netzwerk führt den Funktionsaufruf durch und prüft die Rückgabe-
werte.
Das erste Netzwerk legt die zu übertragende Länge der Daten in einen Da-
tenbereich, in diesem Fall „Send1_Length“, fest. Dieser ist notwendig, da
der Parameter LEN des Bausteines BSEND ein Ein-/Ausgabeparameter ist
und damit auch beschreibbar sein muss, was durch einen fest eingestellten
Wert nicht möglich ist.
Im zweiten Netzwerk wird die Funktion BSEND aufgerufen. Die Steuerpa-
rameter, mit Ausnahme des REQ Steuerparameters, sind fest vorgegeben.
Die Ausgangsparameter werden mit Variablen versorgt, die nach Ausfüh-
rung des Bausteines ausgewertet werden. Die Ein-/Ausgabeparameter
werden entsprechend der geplanten zu übertragenden Länge versorgt.
Nach erfolgreicher Ausführung der Funktion, was durch den Ausgangspa-
rameter DONE angezeigt wird, werden der lokale REQ Steuerparameter
zurückgesetzt und der Steuerparameter REQ des nächsten Bausteines ge-
setzt.
Im Fehlerfall, durch den Parameter ERROR angezeigt, wird der in diesem
Moment anstehende STATUS in einem Merkerwort temporär gesichert.

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3.7 Programmablauf des Empfängers

Programmablauf
Tabelle 3-16: Programmablauf Empfangen
Flussdiagramm Beschreibung
Alle BRECEIVE Funktionsaufrufe werden zyklisch
im OB 1 Programm aufgerufen, um eine maximal
mögliche Variabilität zu gewährleisten.
Jedem Empfangsbaustein ist auch hier ein eigener
Instanzdatenbaustein zugeordnet.
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Der Steuerparameter EN_R, welcher für alle Emp-


fangsbausteine parallel geschaltet ist, wird erst
nach dem ersten OB1 Zyklus auf TRUE geschaltet,
um eine Initialisierung der Bausteine zu gewährleis-
ten.

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Codeauszug BRECEIVE Aufrufe
Der folgende Codeauszug enthält alle BRECEIVE Aufrufe und zeigt die ein-
fache Verschaltung der Empfangsfunktionen.
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Bild 3-13

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4 Installation der Hard- und Software

4.1 Hardwareaufbau

Die Komponenten der beiden Steuerungen entnehmen Sie bitte dem Kapi-
tel 2 „Aufbau der Automatisierungslösung“

Tabelle: 4-1 Hardwareaufbau


Schritt Fokus Aktion
1 S7 Hardware Montieren Sie die S7 400 entsprechend den Aufbaurichtlinien in das
vorbereitete Rack.
2 S7 Hardware Montieren Sie die S7 300 entsprechend den Aufbaurichtlinien an die
Rack–Schiene.
3 Busverkabe- Installieren Sie ein konfektioniertes Profibus Kabel zwischen den
lung Profibusschnittstellen des CP 342-5 und des CP 443-5. Verschrau-
ben Sie die Stecker in den jeweiligen Buchsen.
4 Busverkabe- Verbinden Sie über ein konfektioniertes Profibuskabel die MPI
lung Schnittstellen der beiden Automatisierungssysteme und die Pro-
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grammierschnittstelle des PG’s.


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5 Busverkabe- Stellen Sie sicher, dass die Endpunkte der Verkabelung beider Bus-
lung systeme mittels der in den Steckern eingebauten Abschlusswieder-
stände an beiden Enden der Bussysteme abgeschlossen sind.

4.2 Installation der Software

STEP7
Auf die Beschreibung der Installation von STEP7 wird an dieser Stelle ver-
zichtet. Die Installation findet in gewohnter Windows-Umgebung statt und
ist selbsterklärend.

Installation des STEP7-Projektes


Gehen Sie wie folgt vor:

Tabelle 4-2
Schritt-Nr. Aktion Hinweis / Erklärung
1 Öffnen Sie den Step 7 Manager.
2 Dearchivieren Sie das Projekt über das Menü Suchen Sie das Projekt
Datei > Dearchivieren... 20987358_BSEND_PB_CODE_
v10.zip mittels der Brow-
serfunktion und bestätigen
Sie mit OK.

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Schritt-Nr. Aktion Hinweis / Erklärung
3 Wählen Sie ein Verzeichnis, in das die Projektda- Am Ende der Dearchivie-
teien dearchiviert werden sollen. rung werden Sie gefragt, ob
Sie das Projekt mit Step 7
öffnen wollen. Bestätigen
Sie diese Frage mit Ja.
4 Nach Öffnen des Projektes öffnen Sie den Pro- Der Projektbaum befindet
jektbaum des Projekts. sich auf der linken Seite des
SIMATIC Managers und
zeigt in der obersten Zeile
den Namen des Projektes,
in diesem Fall
S7Komm_PB_easy.
5 Wählen Sie zuerst die S7-400 Station und wählen Diese Funktion ist auch über
Ctrl + L oder über das Menü
im Menü das Icon , um die Station zu laden unter „Zielsystem“ > „Laden“
möglich.
6 Wählen Sie nun die S7 300 Station und wählen Diese Funktion ist auch über
Ctrl + L oder über das Menü
Sie auch hier im Menü das Icon , um diese unter „Zielsystem“ > „Laden“
Station zu laden. möglich.
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4.3 Bedienen und Beobachten

Einleitung
Zur Bedienung der Beispielapplikation steht eine Variablentabelle zur Ver-
fügung. Damit lassen sich auch die Zustände der einzelnen Funktionsaufru-
fe darstellen.

Aktivierung der Variablentabelle


Um die Variablentabelle angezeigt zu bekommen, führen Sie folgende
Schritte aus.

Tabelle 4-3
Nr. Beschreibung
1 Öffnen Sie das Step 7 Projekt.
2 Wählen Sie innerhalb des Projektbaums der „SIMATIC 400“ über CPU
416-2 DP > S7-Programm(1) > Bausteine das Objekt VAT_1, welches
sich auf der rechten Seite des SIMATIC Manager Fensters befindet.
3 Durch Doppelklick auf VAT_1 wird die, wie im Bild 4-1 gezeigt, vorberei-
tete Variablentabelle geöffnet.
4
Durch Betätigen der Taste werden die Funktionen „Variable beo-
bachten“ gestartet.

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Variablentabelle im Sender
Bild 4-1: Screenshot der Variablentabelle VAT_1
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Steuerung der Datenübertragung
Mit nachfolgenden Schritten können Sie den Prozess der Datenübertra-
gung vom Sender zum Empfänger starten.

Tabelle 4-4 Steuerung in der Variablentabelle


Nr. Aktion Hinweis
1 Bitte aktivieren Sie die Variablentabelle Siehe Tabelle 4-3
2 Alternativ kann auch
Durch Betätigen der Taste , siehe die rote Markierung im über das Menü Variab-
Schritt 1 der Tabelle 4-5, wird der Eingang „Startinput“ durch le der Punkt Steuern
die Variablentabelle auf TRUE gesetzt und damit der Sende- oder die Tastenkombi-
vorgang gestartet. nation Ctrl + F9 ge-
nutzt werden.
3 Nacheinander werden nun die einzelnen Pakete übertragen,
was am Statuswert das REQ Boolean und dem Wert 19h des
jeweils aktiven Status zu sehen ist.

Jeder BSEND Baustein wird in der Variablentabelle mit folgenden Werten


dargestellt:
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• SendX_REQ
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• DoneX_SendreqY
• ErrorX
• StatusX
• History SendX

Hinweis
Im Fehlerfall wird die Statusinformation beim Auftritt des Fehlers im History Spei-
cher des jeweiligen Aufrufes abgelegt.

Ablauf eines Durchlaufs


Dem nachfolgenden Screenshot- Szenario entnehmen Sie den Ablauf der
kompletten Übertragung.

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Tabelle 4-5 Ablauf der Übertragung
Schritt
1 Nach Öffnen der Variablentabelle und Betätigen der Funktion „Variable beobachten“
sehen Sie folgendes:
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Durch Betätigen der Taste „Variable steuern“, siehe rote Umrandung, startet der
Sendevorgang.

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Schritt
2
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Der erste BSEND Baustein ist aktiv.

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Schritt
3
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Nach erfolgreichem Durchlauf des ersten BSEND Bausteins wird der zweite BSEND
Baustein aktiviert.

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Schritt
4
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Nach erfolgreichem Durchlauf des zweiten BSEND Bausteins wird der dritte BSEND
Baustein aktiviert.

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Schritt
5
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Nach erfolgreichem Durchlauf des dritten BSEND Baustein wird der vierte BSEND
Baustein aktiviert. Nach Beendigung des vierten BSEND Bausteins ist die Schrittket-
te beendet. Ein Neustart des Sendevorgangs muss mit dem Schritt 1 dieser Tabelle
erfolgen.

Weiterführende Literatur
• Handbuch „Kommunikation mit SIMATIC“ (Im Produktsupport unter der
Beitrags ID : 1254686 zu finden).
• Handbuch „Systemsoftware für S7-300/400 System- und Standardfunk-
tionen“ (Im Produktsupport unter der Beitrags ID: 1214574 zu finden)

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Gewährleistung, Haftung und Support

Für die in diesem Dokument enthaltenen Informationen übernehmen wir


keine Gewähr.
Unsere Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrund, für durch die Verwen-
dung der in diesem Dokument beschriebenen Beispiele, Hinweise, Pro-
gramme, Projektierungs- und Leistungsdaten usw. verursachte Schäden
ist ausgeschlossen, soweit nicht z.B. nach dem Produkthaftungsgesetz in
Fällen des Vorsatzes, der grober Fahrlässigkeit, wegen der Verletzung
des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wegen einer Übernahme
der Garantie für die Beschaffenheit einer Sache, wegen des arglistigen
Verschweigens eines Mangels oder wegen Verletzung wesentlicher Ver-
tragspflichten zwingend gehaftet wird. Der Schadensersatz wegen Ver-
letzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypi-
schen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder gro-
be Fahrlässigkeit vorliegt oder wegen der Verletzung des Lebens, des
Körpers oder der Gesundheit zwingend gehaftet wird. Eine Änderung der
Beweislast zu Ihrem Nachteil ist hiermit nicht verbunden.
Die Applikationsbeispiele sind unverbindlich und erheben keinen Anspruch
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auf Vollständigkeit hinsichtlich Konfiguration und Ausstattung sowie jegli-


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cher Eventualitäten. Sie stellen keine kundenspezifische Lösungen dar,


sondern sollen lediglich Hilfestellung bieten bei typischen Aufgabenstellun-
gen. Sie sind für den sachgemäßen Betrieb der beschrieben Produkte
selbst verantwortlich. Diese Applikationsbeispiele entheben Sie nicht der
Verpflichtung zu sicherem Umgang bei Anwendung, Installation, Betrieb
und Wartung. Durch Nutzung dieses Applikationsbeispiels erkennen Sie
an, dass Siemens über die oben beschriebene Haftungsregelung hinaus
nicht für etwaige Schäden haftbar gemacht werden kann. Wir behalten uns
das Recht vor, Änderungen an diesem Applikationsbeispiel jederzeit ohne
Ankündigung durchzuführen. Bei Abweichungen zwischen den Vorschlä-
gen in diesem Applikationsbeispiel und anderen Siemens Publikationen,
wie z.B. Katalogen, hat der Inhalt der anderen Dokumentation Vorrang.

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