Sie sind auf Seite 1von 3

2.

Schulaufgabe Lösung Name: _____________ CATLUX®de


Gymnasium  Klasse 8  Physik Datum: _____________ 0511
Thema: nach Buch Focus Physik 8, Cornelsen, Aufbau der Materie u. innere Energie,
elektrische Spannung, Widerstände in einfachen Stromkreisen  ©

1. In der Physik verwendet man als Temperaturskala meist die Kelvin-Skala (K), aus
dem täglichen Leben kennst du die Celsius-Skala (°C).

Nenne den wesentlichen Unterschied der beiden Skalen! Worin unterscheiden sie
sich nicht?
Bei der Kelvin-Skala wird der Nullpunkt 0K auf die niedrigst mögliche
Temperatur bei –273°C gesetzt, negative Temperaturen gibt es in dieser Skala
nicht. Celsius Skala verwendet die Temperatur von Eiswasser und siedendem
Wasser als Bezugspunkte. Sie unterscheiden sich nicht im Abstand von
einem Grad zu einem anderen Grad. z.B. 10 Grad mehr in der Celsius Skala
sind auch 10° mehr in der Kelvin-Skala.

2. Durch den Öltröpfchenversuch lässt sich der Durchmesser d von Atomen


abschätzen.

a) Nenne die zwei Größen die ermittelt werden müssen, um d berechnen zu können.
Es müssen die Fläche A des Öls auf der Wasseroberfläche und das ins
Wasser gegossene Ölvolumen V ermittelt werden.
Erklärung: An der Wasseroberfläche liegt ein Ölmolekül neben dem anderen.
Das Ölvolumen errechnet sich aus der Ölfläche und der Höhe der Ölschicht.
V = AÖlschicht * hÖlschicht
hÖlschicht = V : A
Ein Ölmolekül besteht aus ca. 64 Atomen, die in einem Würfel mit der
Kantenlänge 4 Atome angeordnet sind.
hÖlschicht = 4 Atomdurchmesser

b) Welche Funktion haben die Bärlapp-Sporen und welche das Leichtbenzin im


Öltropfen?
Die Bärlappsporen werden vom Öl zur Seite geschoben und machen die
Ölfläche deutlich sichtbar.
Das Benzin wird ins Öl gegossen, damit dieses dünnflüssiger wird und sich
ohne Rückstände im Gefäß ins Wasser kippen lässt. Das Benzin verdunstet
schnell an der Oberfläche.

c) Gib den Atomdurchmesser in m an!


d = 10-10 m

0511 Seite 1 von 3 © www.CATLUX®de


3. kg
David Diver taucht im Schwimmbecken auf 5,0m ab ( Wasser = 1000 ).
m3
a) Berechne den Schweredruck des Wassers in dieser Tiefe und gib ihn in kPa und
bar an.

b) Berechne die Kraft, die auf Davids Trommelfell (A = 0,5m2) wirkt.

p= 0,5 bar = 5 N/m²

F
A= 0,5m² p= F = p • A = 5N/m² • 0,5m² = 2,5N
A

c) Durch einen mit einem Rohr bis zur Wasseroberfläche verlängerten Schnorchel
will er sich mit Luft versorgen. Begründe, weshalb das nicht funktioniert!
Der Schnorchel hat eine direkte Verbindung mit der Luft. Unabhängig von
der Tauchtiefe herrscht somit in der Lunge immer ein absoluter Druck von
1,0 bar (Der Luftdruck ist immer ca. 1,0 bar).
Der absolute Druck des umliegenden Wassers ist in 5m Tiefe 1,5bar: 1,0
bar Luftdruck, der auf der Wasseroberfläche liegt + 0,5 bar Schweredruck
des Wassers.
Dieser Druck von 1,5 bar wird durch die Körperflüssigkeiten an die
Lunge/Lungenbläschen weitergegeben. Der Taucher musst mit seiner
Bruchmuskulatur eine sehr hohe Kraft aufbringen um den Brustkorb zu
weiten und so den für das Einsaugen der Luft notwendigen Unterdruck <
1,0 bar herzustellen. Das ist unmöglich.

0511 Seite 2 von 3 © www.CATLUX®de


4. Was bedeutet Anomalie des Wassers?
Nenne ein Beispiel, wo diese Anomalie in der Praxis von Bedeutung ist.
Wasser zieht sich beim Abkühlen bis 4°C zusammen. Darunter dehnt es sich
wieder aus. Beim Erstarren nimmt das Volumen noch einmal um 10% zu.
Wasserführende Leitungen müssen vor Frost geschützt werden, da sich das
Wasser bei einer Temperatur von < 4°C ausdehnt und die Rohre zerplatzen.

weitere Erklärung etwas ausführlicher


Alle festen und flüssigen Stoffe verringern ihr Volumen bei sinkender
Temperatur. Bei Wasser ist das nicht der Fall. Wasser hat bei 4°C sein
geringstes Volumen pro kg und damit seine größte Dichte, 1 kg/dm3. Sowohl
bei steigender und sinkender Temperatur dehnt sich Wasser aus, die Dichte
wird geringer.

5. Weshalb wird in Tabellen für alle Stoffe nur die spezifische Schmelz- und
Verdampfungswärme, nicht aber die Erstarrungs- und Kondensationswärme
angegeben?

Um einen Stoff vom festen in den flüssigen Zustand überzuführen muss


Wärme zugeführt werden = Schmelzwärme. Um den Stoff wieder vom
flüssigen in den festen Zustand zu bringen, muss die gleiche Wärmemenge
wieder entzogen werden = Erstarrungswärme. → Schmelzwärme =
Erstarrungswärme.
Das gleiche gilt für den Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand
und umgekehrt. → Verdampfungswärme = Kondensationswärme

6. Was versteht man in der Physik unter den Begriff „Temperatur“?


Maß für mittlere kinetische Energie, die in der ungeordneten
Teilchenbewegung steckt.

7. kj
Wie viel Liter Wasser (CWasser=4,19 befinden sich im Wasserkocher, wenn es
kg  C
durch Aufnahme von 33500 J seine Temperatur um 5°C erhöht? Rechne!

0511 Seite 3 von 3 © www.CATLUX®de