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Leitfaden Update auf SAPERION Version 7.1 Copyright © SAPERION AG
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Leitfaden Update auf SAPERION Version 7.1

Copyright © SAPERION AG

Disclaimer

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Alle in diesem Handbuch verwendeten Geräte- und Programmnamen und sonstige Produkte von SAPERION sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAPERION AG in Deutschland und anderen Ländern weltweit. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen.

Die Angaben in diesem Handbuch werden von der SAPERION AG und ihren Konzernunternehmen („SAPERION-Konzern“) bereitgestellt. Der SAPERION-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder Unvollständigkeiten in diesem Handbuch, sondern steht für Produkte und Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in diesem Handbuch enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.

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Web:

http://www.SAPERION.com

Inhaltsverzeichnis

1

Übersicht

1

2

Allgemeine vorbereitende Maßnahmen

1

2.1

Sicherung

1

2.2

Core Server

1

3

Update von Version 5.7 auf Version 7.1

2

3.1

Vorbereitung

2

3.2

Zugriff auf Dokumente über HTML-String bzw. URL

2

3.3

MS SQL/ Oracle Server

2

3.4

Workflow

3

3.5

Aufgaben nach der Installation

3

4

Update von Version 6 auf Version 7.1

4

4.1

Vorbereitung

4

4.1.1

Speicherverbrauch

4

4.1.2

Profile in der Benutzeradministration

4

4.1.3

Masken (.QBE)

4

4.1.4

"xnmain"

5

4.1.5

Menü und Ribbon

5

4.2

Navigationsrechte

5

4.3

Migration bestehender Anwendungen

5

4.4

Funktionsleiste (Toolbars) durch Ribbons ersetzen

6

4.4.1

Masken-Toolbar

6

4.4.2

Haupttoolbar

6

4.4.3

Viewer-Toolbar

6

4.4.4

Strukturfenster-Toolbar

7

4.4.5

Ribbon-Erweiterung durch Event Script

7

4.4.6

Benutzer Administrationsprofil: Individuelles Ribbon

7

4.5

Update von Masken

8

4.6

Verwendung existierender DDCs

8

4.7

Java Core Server

8

4.8

Workflow

9

5

Update von Version 7.1.0 /7.1.1 auf

9

6

Update des Web Clients

9

7

Update Java

10

7.1

Java SDK

10

8

FAQ

10

8.1 FAQ 64 Bit Version

12

2.1

Sicherung

Leitfaden Update auf SAPERION Version

7.1

1 Übersicht

Dieses Dokument dient als Leitfaden für Administratoren, die ein Update von SAPERION Version 6 auf Version 7.1 bzw. von der Version 5.7 auf Version 7.1. durchführen möchten.

i

Bitte verwenden Sie stets die aktuelle SAPERION-Version. Sollten Fehler aus dem Anhang auftreten, bitte den aktuellen Patch-Level anfordern. ISOs können vom FTP Server heruntergeladen werden.

2

Allgemeine vorbereitende Maßnahmen

Zunächst sollten Sie die folgenden Punkte generell vor einem Update ausführen bzw. sicherstellen.

i Im SAPERION-Partnerportal liegt die aktuelle Kompatibilitätliste aus. Bitte prüfen Sie vor dem Update, ob Sie Hardware oder Software verwenden, die ggf. nicht freigegeben ist.

2.1 Sicherung

Nehmen Sie folgende Sicherung vor:

+ alle Server Komponenten

+ das SAPERION-Verzeichnis

2.2 Core Server

+ Sicherung der MS SQL-Datenbank

+ Sicherung des DBS-Verzeichnisses des Brokers

+ Sicherung aller Datenbank-Definitionen (*.DDC), aller Masken (*.QBE), Workflow-Definitionen (*.DFD) und COLD-Definitionen (*.DRD)

+ Benutzerkörbe abarbeiten

+ alle Caches auf offene Schreibeinträge prüfen und diese abarbeiten

+ Sicherung Mediendatenbanken und des Caches bei virtuellen Medien

+ Prüfung Festplattenplatz

3

Update von Version 5.7 auf Version 7.1

+

alle Spiegeljobs abarbeiten, so dass Original und Spiegel den gleichen Stand haben

3

Update von Version 5.7 auf Version 7.1

3.1

Vorbereitung

Grundsätzlich empfehlen wir, ein Testsystem aufzusetzen, um möglichst im Vorfeld eventuelle Probleme durch das Update besser identifizieren und klären zu können. Damit können Sie beispielsweise vorab prüfen, ob bestimmte Funktionalitäten weiterhin funktionieren oder ob sich durch das Update Veränderungen ergeben. Hierzu gehört u.a.:

+ Evaluation der Übernahme von E-Mails per MAPI-Anbindung

+ Dokumententrennung über Barcode beim Scanning

3.2 Zugriff auf Dokumente über HTML-String bzw. URL

Wenn in der Version 5.7 über Drittanwendungen auf Dokumente zugegriffen wurde, die in SAPERION archiviert sind, wurde eine URL verwendet, die aus dem Mappen-Export im HTML-Format extrahiert war. Diese URL ruft das Dokument direkt im Web-Gateway auf. Da es in SAPERION Version 7.1 kein Web-Gateway und auch kein Mappen-Export im HTML-Format mehr gibt, stellt sich die Frage, ob diese in den Drittanwendungen gespeicherte URLs auch noch in Zukunft funktioniert.

Mit Verwendung der Version 7.1 werden im SAPERION Web Services ausgeliefert, welche in der Lage sind, einfache HTML Gateway URLs zu verstehen. Neue URLs können nach einem Schema, welches dokumentiert ist, aufgebaut werden und somit ist der Aufruf von Dokumenten direkt möglich. Hierbei handelt es sich jedoch um einen Download des Dokuments.

Mit Einsatz des SAPERION Web Clients ist es auch möglich, über eine URL SAPERION-Masken zu öffnen und diese mit evtl. Suchparametern vorauszufüllen.

Die Rich Client Funktionalität, Mappen für ein Suchergebnis anzulegen, gibt es im Web Client, wie im HTML-Gateway nicht. Hierzu könnten öffentliche Ordner unterhalb der Anwendung zur Strukturierung genutzt werden. Wenn es aber um das reine Anzeigen des Dokuments geht, sollten direkt die URLs auf den SAPERION Web Service gebaut werden.

3.3 MS SQL/ Oracle Server

+ Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine aktuelle MS SQL/ Oracle Version installiert haben (z.B. sollten Sie SQL 2000 Server auf SQL 2008 Server aktualisieren).

3.4

Workflow

+ Stellen Sie eine SQL-Authentifizierung beim MS SQL Server ein und keine Windows Authentifizierung am Server. Nehmen Sie die Portfreischaltung vor, z.B. 1433.

3.4 Workflow

Da mit der Version 7.1 Prozessdefinitionen im BPMN-Standard eingeführt werden und damit technische Änderungen an der Workflow Engine einhergehen, empfehlen wir, vor einem Update Workflow-Prozesse abzuschließen. Wenn das Beenden aller laufenden Prozesse nicht möglich ist, prüfen Sie in ihrem Testsystem, ob laufende Prozesse auch nach dem Update korrekt funktionieren.

3.5 Aufgaben nach der Installation

+ Nach dem Update sind alle virtuellen Medien auf "Schreibgeschützt" gesetzt, es müssen also unter Umständen neue Medien angelegt werden und vor allem muss der Schreibpuffer konfiguriert werden. Ohne diese Schritte kann die initiale Folderstruktur für den Benutzer nicht erstellt werden.

+ Passen Sie die Pools an, evtl. müssen diese aufgrund der neu angelegten Medien modifiziert werden.

+ Aktualisieren Sie Ihre Java Version auf mindestens Version 1.6.22 2.

! Setzen Sie bitte nicht die Java Version 1.6.29 ein: Der Dienst des Java Core Servers liefert ein falsches Signal, wenn dieser mit JDK 1.6 Update 29 genutzt wird.

+ Stellen Sie sicher, dass die JAVA_HOME Variable gesetzt ist.

+ Installieren Sie die korrekte VCRedist Version.

+ Entfernen Sie alle JCR-relevanten DDCs und Tabellen.

+ Der Java Core Server muss nachträglich über Control Panel > Programs and Features > SAPERION 7.1 > MODIFY hinzugefügt werden. Es wird hier nach den Datenbank-Vebindungsdaten gefragt und die Sektion [ApplicationServer] in der ARCHIEF.INI korrekt gefüllt.

+ Wenn Sie den Web Client mit einer existierenden DDC verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass das Systemfeld SYSROWID in der DDC vorhanden ist. Gegebenenfalls müssen Sie dieses über den DDC-Designer hinzufügen. Füllen Sie anschließend die Felder mit folgenden SQL-Statements:

SQL Server UPDATE <DDC Name> SET SYSROWID = Replace(NEWID(),'-','')+'000000000000' WHERE SYSROWID IS NULL Oracle

4

Update von Version 6 auf Version 7.1

UPDATE <TABLE> SET SYSROWID = SYS_GUID() || '000000000000' WHERE SYSROWID IS NULL

4 Update von Version 6 auf Version 7.1

4.1

Vorbereitung

Bitte überprüfen Sie vor dem Update, ob die im Folgenden beschriebenen Schritte sichergestellt sind.

4.1.1 Speicherverbrauch

Prüfen Sie den Speicherverbrauch des Core Servers (Broker Server, Dokumentenserver). Wenden Sie zu diesem Zweck das Tool Prozess Explorer von Microsoft an und prüfen die Anzahl der Private Bytes vom SAPERION Prozess/ Service.

Erreicht dieser 2 GB oder liegt darüber, muss der Java Core Server als 64 Bit Prozess gestartet werden (siehe Update auf 64 Bit).

4.1.2 Profile in der Benutzeradministration

Überprüfen Sie Ihre Profile in der Benutzeradministration auf folgende Punkte:

+ Template Benutzer Während die Distribution über die ARCHIEF.INI weiterhin funktioniert, werden die Anwendungen und Körbe der Outlookbar einmalig bei der Erstanmeldung durch den Benutzer erzeugt. Alle Masken, die in Outlookbar zur Verfügung stehen, werden im Ordner "Persönliche Ordner" angelegt. Wir empfehlen daher, neue Anwendungen basierend auf Richtlinien von Gruppen und ACLs anzulegen (siehe Update des Navigationsbaums). Momentan ist es nicht möglich, diesen ersten Snapshot zu unterdrücken.

+ Individuelle Menükonfiguration Die individuelle Menükonfiguration muss in die neuen Ribbons transformiert werden.

4.1.3 Masken (.QBE)

Überprüfen Sie Ihre Masken (.QBE)

+ Toolbars (Funktionsleisten) müssen in die Ribbons migriert werden.

4.2

Navigationsrechte

+ Jede komplexe Maske muss mit der Version 7.1 getestet werden, insbesondere wenn Makro- Ereignisse implementiert sind.

4.1.4 "xnmain"

Legen Sie fest, ob die Daten der neuen Navigation "xnmain-DDC" gespeichert werden sollen und ordnen Sie diese einem Pool zu. Passen Sie die Pool Conditions an.

4.1.5 Menü und Ribbon

+ Die individuelle Menükonfiguration muss in die neuen Ribbons transformiert werden.

+ Prüfen Sie die Toolbars auf Makro-Erweiterungen hin. Auch diese müssen in die Ribbons überführt werden.

+ Prüfen Sie das Menü auf Erweiterungen hin. In einem Menü-Ereignis können Sie Elemente zu dem SAPERION Hauptmenü hinzufügen. Diese müssen in die Ribbons transformiert werden. Das Kontextmenü-Ereignis funktioniert weiterhin, doch sollten Sie Ihre Erweiterungen mit der Version 7.1 noch einmal prüfen.

4.2 Navigationsrechte

Wenn Sie ein Update ausführen, installieren Sie auch den Navigationsbaum, wo Sie festlegen können, welche Benutzer berechtigt sind, globale Anwendungen hinzuzufügen bzw. zu löschen. Auch in den persönlichen Ordner können nur Benutzer mit Konfigurationsrecht neue Anwendungen anlegen. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Zugriff zu bestimmten Datenpools über die Benutzeroberfläche zugänglich wird.

Auf der Root-Ebene der Navigation können nur Benutzer mit Konfigurationsrecht Ordner und Anwendungen anlegen bzw. löschen. Dies gilt auch für Objekte ohne ACL außerhalb der Root-Ebene.

Ist ein Ordner einmal außerhalb der Root-Ebene angelegt worden, haben alle Benutzer das Recht, Objekte hinzuzufügen bzw. herauszulöschen. Der Zugriff auf diesen Ordner wird über eine ACL geregelt.

Eine weitere Möglichkeit, den Zugriff innerhalb des Navigationsbaums zu regeln ist, für ein Profil alle Befehle aus dem Menü "Ordner" im Ribbon zu deaktivieren und ein entsprechend angepasstes Ribbonmenü zu erzeugen. Der Zugriff auf die einzelnen Anwendungen ist dann über ACLs geregelt anstelle von kopierten Template Benutzern. Sollten Sie ein System-Update ausführen, werten Sie vorab die bereits existierenden Anwendungen aus und definieren dementsprechend Gruppen-ACLs für globale Anwendungen.

4.3 Migration bestehender Anwendungen

Wenn Sie beabsichtigen, nicht den Snapshot der Benutzer Outlookbar in den persönlichen Ordnern einzusetzen und Template Benutzer haben, loggen Sie sich als Template Benutzer ein und verschieben die Anwendungen manuell per Drag&Drop außerhalb der Root-Ebene. Anschließend können Sie neue

4

Update von Version 6 auf Version 7.1

ACLs entsprechend Ihren Zugriffsberechtigungen definieren. Sind alle Anwendungen migriert, schalten Sie die Snapshot-Migration durch folgenden INI-Schalter aus:

[Setup]

MigrateOutlookbar=FALSE

Sollten Sie nicht wissen, welche Anwendungen es aktuell gibt, warten Sie bis alle Benutzer sich angemeldet haben und dadurch alle Anwendungen angelegt werden. Sie können dann die XML Properties der Anwendungsordner in der Datenbank auswerten und einen neuen Navigationsbaum gemäß diesen Informationen kreieren.

4.4 Funktionsleiste (Toolbars) durch Ribbons ersetzen

Mit SAPERION Version 7.1 werden alle Toolbars durch die Ribbons (Multifunktionsleiste) ersetzt. Alle Standard-Icons werden in der Multifunktionsleiste dargestellt, während kundenspezifische Icons als Ribbon-Erweiterungen migriert werden müssen.

4.4.1 Masken-Toolbar

+ In Indexmasken müssen die Icons in Schaltflächen umgewandelt werden. Für den Rich Client können Sie Schaltflächen und andere Maskenelemente in einem Task Panel gruppieren. Ein Task Panel lässt sich bei Bedarf auf- bzw. zuklappen.

+ In Abfragemasken können Sie die Icons durch Einsatz von Menü und Masken Set-/ Kill- Fokus-Ereignissen dem Hauptribbon hinzufügen. Es ist ebenso möglich, Schaltflächen mit Toolbarfunktionen anzulegen.

+ Wir empfehlen, eingebettete Abfragemasken anzuwenden, da die Ribbons in Standalone-Masken nicht ausgewertet werden können und alle Funktionen über Schaltflächen hinzugefügt werden müssen.

4.4.2 Haupttoolbar

Sie können Icons unter Verwendung des Menüs zu dem Hauptribbon hinzufügen.

4.4.3 Viewer-Toolbar

+ In Indexmasken der Version 7.1 können angepasste Icons der Viewer-Toolbar nicht angewendet werden. Da es auch keine Standard-Icons mehr gibt, sind die Funktionen im Kontextmenü integriert.

4.4

Funktionsleiste (Toolbars) durch Ribbons ersetzen

+ In Abfragemasken können Sie Icons zum Hauptmenü unter Verwendung des Menü-Ereignisses zu dem Vorschau-Viewer oder Standalone-Viewer hinzufügen.

4.4.4 Strukturfenster-Toolbar

Die Funktionsleiste im Strukturfenster wird in Version 7.1 nicht mehr unterstützt. Alle Funktionen sind nun über das Kontextmenü erreichbar.

4.4.5 Ribbon-Erweiterung durch Event Script

Die einzige Möglichkeit, die Multifunktionsleiste (Ribbon) zu erweitern ist, Rich Client-Events einzusetzen. Dabei müssen die Icon-IDS über 5000 betragen. Außerdem empfehlen wir, Gruppen für Ihre angepassten Icons zu benutzen (siehe angehängte Beispiele).

+ Ribbon-Icons müssen jederzeit sichtbar sein. Bei der Verwendung des Menü-Events werden neue Icons bei jedem Refresh hinzugefügt.

+ Maskenabhängige Icons sollten nur sichtbar sein, wenn die entsprechende Maske aktiv ist. Verwenden Sie das Hauptmenü-Event und das "InitDialog / CloseDialog/ SetFocus/ KillFocus"- Event der Maske, um die neuen Icons ein-/ auszublenden.

+ Dokumentenabhängige Icons sollen erst dann angezeigt werden, sobald das entsprechende Dokument in der Ergebnisliste ausgewählt worden ist. Nehmen Sie hierfür das "selChange"-Event der Ergebnisliste.

4.4.6 Benutzer Administrationsprofil: Individuelles Ribbon

Sie können alle Icons des Hauptmenüs in den Profil Properties aktivieren/ deaktivieren.

! Das De-/ Aktivieren der Icons über ein Profil ist nicht möglich für die Funktionsleiste des Viewers.

Sobald ein Icon eines individuellen Profils de-/aktiviert wird, wird das komplette Standardribbon überschrieben.

Generell gilt, dass Menüfunktionen, die durch eine ACL reguliert werden, nicht durch das Profil des individuellen Ribbons kontrolliert werden können.

Icons, die durch Makros hinzugefügt worden sind, können in den individuellen Ribbon des Profils nicht de-/ aktiviert werden. Zu diesem Zweck können Sie aber den aktuellen Benutzer und seine Gruppenzugehörigkeit in Ihren Scripten entsprechend einbinden.

4

Update von Version 6 auf Version 7.1

! Ab Version 7.1 SP1 sind einige Funktionen, wie z.B. Workflow-Start, Viewer-Funktionen, nicht über Profile steuerbar.

4.5 Update von Masken

+ Bitte testen Sie alle Masken mit der Version 7.1. Obwohl alle Makro-Events für das neue Pane-Layout durch SAPERION getestet worden sind, besteht die Möglichkeit, dass das Timing leicht abweichen könnte.

+ Um sicherzustellen, dass eine Maske in der Version 7.1 korrekt arbeitet, müssen Sie diese Maske laden und speichern. SAPERION konvertiert das vorherige Design in das neue Pane-Layout. Sie können das Layout im Masken-Designer testen und umgestalten, indem Sie Panes löschen oder hinzufügen. Controls können mittels Drag&Drop in den neuen Panes verschoben werden.

+ Verwenden Sie mehr als ein Pane, wird die Option "Elemente skalieren" erwartungsgemäß inaktiv, da Panes Rollbalken und weitere Funktionalitäten zum Arrangieren des Benutzer-Arbeitsplatzes anbieten.

+ In Version 6 ist es möglich, die Steuerungen dadurch zu verbergen, indem sie außerhalb des sichtbaren Bereichs platziert werden. In Version 7.1 ist es mit den Panes effektiver, diese dadurch zu verbergen, indem sie einer Gruppe mit "Leseberechtigung = FALSE" zu gruppieren.

+ Das Kalender-Control in Index- und Abfragemasken steht für Rich Clients, die unter Windows XP arbeiten, nicht zur Verfügung.

4.6 Verwendung existierender DDCs

Wenn Sie den Web Client mit einer existierenden DDC verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass das Systemfeld SYSROWID in der DDC vorhanden ist. Gegebenenfalls müssen Sie dieses über den DDC-Designer hinzufügen.

Füllen Sie anschließend die Felder mit folgenden SQL-Statements:

+ SQL Server UPDATE <DDC Name> SET SYSROWID = Replace(NEWID(),'-','')+'000000000000' WHERE SYSROWID IS NULL Oracle UPDATE <TABLE> SET SYSROWID = SYS_GUID() || '000000000000' WHERE SYSROWID IS NULL

4.7 Java Core Server

Wenn Sie ein Upgrade von Version 6.x auf die 7.1 ausführen, ist nach der Ausführung noch kein Java Core Server installiert. Diesen können Sie nun per Modify-Setup (der Version 7.1) nachinstallieren.

Da Sie während des Modify-Setups jedoch nicht gefragt werden, wo der Pfad zur "Java.exe" liegt, müssen Sie diesen nachträglich in der "wrapper.conf" angeben.

4.8

Workflow

1. Gehen Sie zu dem Verzeichnis: "<Installdir>\scr\scr-javacoreserver\config\".

2. Öffnen Sie die Datei "wrapper.conf".

3. Geben Sie den Pfad zu der "Java.exe" in der folgenden Sektion an. Beispiel

#********************************************************************

# Wrapper Java Properties

#********************************************************************

# Java Application

# Locate the java binary on the system PATH:

wrapper.java.command=C:\PROGRAM FILES\JAVA\JDK1.6.0_20\BIN\java

# Specify a specific java binary:

#set.JAVA_HOME=/java/path

#wrapper.java.command=%JAVA_HOME%/bin/java

4.8

Workflow

Da mit der Version 7.1 Prozessdefinitionen im BPMN-Standard eingeführt werden und damit technische Änderungen an der Workflow Engine einhergehen, empfehlen wir, vor einem Update Workflow-Prozesse abzuschließen. Auf diese Weise ist eine korrekte Fortführung der Prozesse nach einem System-Update gewährleistet.

5 Update von Version 7.1.0 /7.1.1 auf 7.1.2.

In der Datei "ClientServerVirtualViewer.conf" des scr-webclient ("…\Tomcat <version>\webapps\scr-webclient\WEB-INF\configuration") hat sich ein Parameter geändert.

! Die Dokumenten-Cachegröße war bisher in Bytes angegeben. Ab Service Pack 2 wird die Cachegröße in MB definiert. Sollten Sie bereits eine Einstellung vorgenommen haben, müssen Sie diese auf die MB-Größe anpassen.

<description>Configures the document-cache size in MB.</description> <param-name>documentCacheSize</param-name>

<param-value>100</param-value>

6 Update des Web Clients

Bitte beachten Sie folgende Hinweise bezüglich des Web Client Updates:

7

Update Java

+

Nach einem Update des Web Clients kann es zu Problemen mit dem Viewer Applet kommen, beispielsweise funktioniert die Anzeige nicht oder Dokumente werden nicht korrekt angezeigt. In der Regel stehen dann Meldungen im Log, die auf inkompatible Klassen hinweisen. In diesem Fall müssen Sie den Cache der lokalen Java-VM über die Systemsteuerung von Java auf den Clients löschen.

+

Der "work"-Ordner sollte nach jedem Web Client Update gelöscht werden. Es befindet sich im

Verzeichnis: "

\Apache

Software Foundation\Tomcat <Version>".

7

Update Java

7.1 Java SDK

Wenn Sie ein Update von Java SDK 1.6 auf Java SDK 1.7 ausgeführt haben, muss der Oracle JDBC Treiber

(Verzeichnis "

scr/scr-javacoreserver/lib")

+ aktuell: ojdbc14-14.jar

+ Update auf: ojdbc6.jar

ebenfalls aktualisiert werden:

7.2 Java SE

Ein Java Update auf Java SE 6 Update 32 oder 33 führt zu Problemen mit dem Web Client in Verbindung mit dem Internet Explorer, da das Viewer Applet mit dieser Java Version nicht in vollem Umfang funktioniert. Von einem Update auf die genannten Java Versionen ist daher unbedingt abzusehen.

8 FAQ

+ Wie kann ich meine Client-Installation verteilen? Aufgrund des erweiterten Sicherheitskonzepts von Windows 7 empfehlen wir, die MSI mit/ ohne stille Installation zu benutzen. Wenn Sie eine "CLIENT.INI-Installation" einsetzen, müssen Sie über Administratorrechte verfügen, da für den ersten Start des SAPERION Rich Clients eine Registrierung des eingesetzten OCX stattfindet.

+ Wie kann ich meinen Navigationsbaum sichern? Kopieren Sie die Datenbank-Tabelle sowie die Medien mit den Daten. Führen Sie ein Szenarien Ex-/Import mit SAPERION aus.

+ Ist es möglich, "xnmain" in ein anderes Datenpool zu verschieben? Nach der Installation sind die "xnmain"-Objekte in den Standardmedien gespeichert. Kann ich "xnmain" in ein anderes Datenpool verschieben? Solange keine neuen Anwendungen angelegt worden sind können Sie "xnmain" in andere Pools verschieben. Starten Sie den Server anschließend neu. Die "xnmain"-Objekte werden automatisch erzeugt.

+ Brauche ich die "Template Benutzer" noch? "Template Benutzer" werden nur noch benötigt, wenn Sie weitere angepasste Optionen über die ARCHIEF.INI verteilen möchten.

7.2

Java SE

+ Kann ich Anwendungen im Navigationsbaum mit Hilfe von COM/ UPD/ CC API anlegen/löschen/ modifizieren? Bisher wurden keine Methoden in der API definiert. Ordner und persönliche Datenordner können angelegt werden.

+ Kann ich Standardordner (Aufgaben, persönliche Ordner, etc.) im Navigationsbaum verbergen bzw. umbenennen? Ja, anhand der "localize.ddc". Geben Sie die ID des Pfads an und geben Sie den neuen Namen in der gewünschten Sprache ein.

Ordner/ Anwendungs-ID

Ordner/ Anwendung

ID

Privater Ordner

14022

Favoriten

14038

Aufgaben

14105

Akten

14108

Dokumentenmappen

14109

Wenn der String = DISABLE, wird der Ordner verborgen. Sie können den "Aufgaben"-Ordner auch dadurch entfernen, indem Sie "xwfinbox.qbe" aus dem Maskenverzeichnis des Java Core Servers löschen.

+ Kann ich meine alte Maske für die Workflow-Inbox verwenden? Ja, ersetzen Sie einfach Ihre Inbox durch die "xwfinbox.qbe"-Maske. Wenn Sie einen alten Workflow-Inbox Outliner verwenden möchten, aktivieren Sie die automatische Ordner-Generierung in der PROGRAM.INI sowie in der ARCHIEF.INI des Servers wie folgt:

[Docflow]

FolderOptions=95

Der Outliner kann im Web Client nicht eingesetzt werden. In diesem Fall löschen Sie die "xwfinbox.qbe"-Maske und erzeugen eine globale Anwendung mit der alten Workflow-Inbox mit Outliner. Anderenfalls haben Sie einen Navigationsbaum, der eine Inboxstruktur mit Eingangs-, Gruppen-Eingangs- und Wiedervorlage, etc.-Ordner aufweist.

+ Kann ich persönliche Ordner unter dem "Aufgaben"-Zweig anlegen wie in Version 6? Nein, es ist nicht möglich, hier persönliche Ordner anzulegen. Im Rich Client bietet der "Aufgaben"-Ordner viele neue Möglichkeiten, die Aufgaben zu strukturieren. Wenn Sie die alten Funktionalitäten wünschen, verwenden Sie bitte die alte Workflow- Indexmaske.

+ Persönliche Dokumentenmappen zeigen lediglich eine Beschreibung und ein Datum an. Kann ich eine Abfragemaske für Dokumentenmappen verwenden? Nein, jedoch kann eine globale Anwendung mit Unterordnern für jeden Benutzer die Lösung für dieses Problem sein. Jeder Unterordner ist durch eine ACL, die nur den betreffenden Benutzer enthält, geschützt. Auf diese Weise hat jeder Benutzer seinen Ordner, in dem er seine Dokumente unter einer bestimmten DDC sammeln kann. Ist der Benutzer berechtigt, die ACL zu ändern, kann er weiteren Benutzer den Zugriff auf diesen Ordner gewähren.

+ Kann ich den persönlichen Ordner in der "xnmain"-Tabelle löschen? Ja, sofern Sie die Benutzer-ID kennen, können Sie ein "Delete"-Statement ausführen, welches alle Zeilen im persönlichen Ordner löscht.

8

FAQ

8.1 FAQ 64 Bit Version

+ Kann ein 32 Bit Java Core Server auf einem 64 Bit Windows Betriebssystem laufen? Ja, auf einem Windows 2008 R2 Betriebssystem.

+ Kann ich Broker Makro-Tasks verwenden, wenn ich ein 64 Bit Java Core Server installiere? Nein, In einem 64 Bit Java Core Server werden keine Makros ausgeführt. Installieren Sie einen 32bit R/ Link Server, starten diesen und definieren Sie Broker Tasks.

+ Ich habe Workflows mit serverseitigen Makros. Kann ich diese in einem Workflow auf einem 64 Bit Java Core Server einsetzen? Nein, Sie müssen Ihre Scripte zu Java migrieren und neue Script-Tasks sowie den Business Rules Server einsetzen. Betreiben Sie einen Legacy Workflow Server. Resource = xdfdocvector

+ Kann ich einen 32 Bit Java Core Server und einen 64 Bit Java Core Server auf dem gleichen Betriebssystem laufen lassen? Auf einem Windows Server 2008 R2 (64bit) können Sie sowohl den 32 Bit Java Core Server als auch den 64 Bit Java Core Server betreiben. Sie müssen sich aber pro Betriebsysteminstallation für eine Variante des Java Core Servers entscheiden. Ein Parallelbetrieb ist nicht möglich.

+ Kann ich weiterhin meinen alten Core Server Service starten? Da viele neue Funktionalitäten nur mit dem neuen Java Core Server verfügbar sind ( z.B. HCP, Akten), empfehlen wir im Regelfall den Java Core Server zu benutzen. Alle Rich Client Funktionalitäten können weiterhin verwendet werden.

+ Kann ich mein 32 Bit SAPERION V6 auf 64 Bit SAPERION V7 updaten? Nein, SAPERION V7 ist ein neuer Service und benötigt eine Neu-Installation. Auf einem 64 Bit Server (Workflow, Broker-Tasks) werden keine Event Script-Makros ausgeführt.