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Sandu Daniel

RD II

Die Methoden des Fremdsprachenunterrichts:


Die Kommunikative Methode

Sprachunterricht mit Fokus auf Kommunikation

Die kommunikative Lehrmethode betrachtet die Sprache als Medium der Kommunikation.
Sie erkennt, dass die Kommunikation einen sozialen Zweck hat: der Student hat etwas zu sagen
oder will etwas herauszufinden. Das Wichtigste in dieser Lehrmethode ist den Studenten bei der
Übermittlung der Nachricht zu unterstützen. Das ist das, was wirklich wichtig ist: Dass die Schüler
verstehen und verstanden werden.

Die kommunikative Methode wird unsere Studenten dabei unterstützen, bestimmte


Fähigkeiten zu entwickeln: Interaktion und mündlicher Ausdruck, Hör-und Leseverständnis, und
schriftlicher Ausdruck. In jedem Unterricht werden die Schüler dazu geführt, Spanisch in einem
spezifischen Kontext zu üben, und alltägliche Situationen durch Aktivitäten und vordefinierte
Ziele zu bewältigen.

Eine Sprache dient zur Kommunikation, und dreht sich nicht nur um Grammatikregeln. Die
Kommunikation umfasst ein ganzes Spektrum von Funktionen (Suche nach Informationen, sich
entschuldigen, Vorlieben und Abneigungen ausdrücken, etc.) und Begriffen (sich für die
Verspätung entschuldigen, fragen, wo die nächste Post lokalisiert ist, etc.).

Was sind die Vorteile ? bessern.

 Spontaner und kreativer Umgang mit der Sprache: das empfehlen wir. Der Sinn hat
Vorrang über Form.
 Die neuesten und effektivsten Methoden werden verwendet, um sicherzustellen, dass unsere
Schüler in der besten Weise lernen.
 Eine interaktive und dynamische Methode: Reale, kommunikative Situationen, die Ihnen
helfen beim Lernen Spaß zu haben, und den Lernprozess zu genießen.

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 Fokus auf Praxis: eine praktische Einstellung die reflektiert, wie die Sprache im Alltag benutzt
wird.
 Aktivitäten: lernen auf praktische Weise Spanisch.
 Ergänzende Lehrmethoden die auch als Hauptmethode gebraucht werden, falls erforderlich.

In dieser Unterrichtsmethode wird Grammatik immer noch unterrichtet, aber weniger


systematisch auf nicht auf traditioneller Weise, sondern mit einem frischen und innovativen
Aspekt. In der kommunikativen Methode fungiert die Fremdsprache nicht mehr als Mittel zum
Zweck der geistigen Bildung, sondern als Kommunikationsmittel. Gerade weil Kommunikation
initiiert werden soll, rückt der Lerner ins Zentrum des Unterrichtsgeschehens.

Der Fokus auf Tätigkeiten der kommunikativen Methodologie berücksichtigt, dass alle Dinge
die wir in unserem täglichen Leben machen, mit der Sprache in Zusammenhang stehen. Zum
Beispiel: Wir reden über unsere Hobbys, machen Interviews, erzählen über unser Liebesleben,
diskutieren über die Probleme unserer Stadt oder Land, arbeiten, reden über unsere Wünsche oder
kaufen eine Dienstleistung, sprechen über unsere Gefühle, über Filme die wir gesehen haben, wenn
wir leiden, eine Krankheit haben oder uns beschweren, beraten Freunde, empfehlen ein Produkt
oder kaufen etwas; beschreiben Orte, sprechen über unsere Vergangenheit oder erzählen eine
Geschichte, geben eine Stellungnahme, und die Liste hat geht weite.

Die kommunikative Methode die auf Aufgaben fokussiert ist, arbeitet mit interaktiven
Aktivitäten, die echte kommunikative Situationen im Leben darstellt. Jede dieser Aktivitäten ist
sorgfältig strukturiert und hat ihre eine eigene Sequenz, die dem Schüler ein vorgegebenes Ziel
setzt (eine Kombination der Bedürfnisse des Studenten, und dem was er haben möchte).

Eine Aufgabe basierende Methode zieht in Betracht, dass das, was wir in unserem normalen
Leben tun Aufgaben sind. Wir machen Dinge... und wir wiederholen sie, und die Sprache geschieht
innerhalb dieser Aufgaben.

Neben der kommunikativen Methode, benutzen wir auch andere Lernmethoden, so wie die
Audio-linguale Methode, die direkte Methode, die natürliche Methode und die
Akkulturationsmethode.

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In der kommunikativen Methode fungiert die Fremdsprache nicht mehr als Mittel zum Zweck
der geistigen Bildung, sondern als Kommunikationsmittel. Gerade weil Kommunikation initiiert
werden soll, rückt der Lerner ins Zentrum des Unterrichtsgeschehens. Im Gegensatz zur
audiolingualen Methode, in der, wie oben beschrieben, ja auch Kommunikation im Mittelpunkt
des Interesses stand, versucht der kommunikativ-pragmatische Methodikansatz Kommunikation
nicht durch formelhaft rigide Übungen von vorgegebenen Mustern, sondern durch Aktivierung
einer eigenständigen Kommunikation des Lerners zu vermitteln.

Ausgegangen werden soll in diesem Ansatz nicht von abstrakten Curricula und den Absichten
der Lehrer (in der Grammatik-Übersetzungs-Methode bestand diese Lehrerabsicht beispielsweise
darin, Hochkultur zu lehren). Die Lernenden selbst sollen von den Lerninhalten betroffen sein, es
soll ihnen die Möglichkeit eröffnet werden, sich persönlich im Unterrichtsgespräch
wiederzufinden.

Zu dieser Betroffenheit gehört auch eine Berücksichtigung der Umgebungsvariablen der


jeweiligen Lernergruppen. Es wird nun versucht lerngruppenspezifische Faktoren, die das
Fremdsprachenlernen beeinflussen (Alter, Geschlecht, Einbezug der eigenen soziokulturellen
muttersprachlichen Vorprägung, Eingehen auf Vorwissen und Erfahrung etc.), mit zu
berücksichtigen.

Die Progression in der kommunikativen Didaktik kann als zyklische verstanden werden:
sprachliche Äußerungsmittel werden wiederholt aufgegriffen, wobei der Schwierigkeitsgrad
zunimmt. Wie man die Kommunikative Methode benutzt, ist sehr einfach. Man benutzt möglichst
authentische Lernmittel. Das sind Lernmittel, die weder für die deutsche Grammatik noch für den
Unterricht gemacht sind.

Bei dieser Methode werden gesprochene Texte verwendet, zum Beispiel, Filme, Video,
Radio und andere deutsche Medien. Aussprache ohne Situation gibt es nicht. Man lernt etwas
von der Situation und in der Situation. Das muss nicht sofort perfekt sein, weil niemand Deutsch
sofort sprechen kann.Deswegen lernt man bei der kommunikativen Methode Alltagssprache, mit
anderen Worten: eine lebende Sprache.

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Verschiedene kommunikative Methoden

1. Partnerinterview

Zur Vorbereitung wird die Klasse in zwei Hälften geteilt. Die S der einen Hälfte erhalten
Interviewauftrag A, die andere Hälfte erhält Interviewauftrag B. Die Interviewaufträge sind
ziemlich offen gehalten (Versuche herauszubekommen was dein Partner am Wochenende so alles
erlebt hat,…. Was er vom Führerschein auf Probe hält,….)

In einer Stillarbeitsphase bereiten sich alle S auf ihre Aufgabe vor. Dann werden im
Losverfahren Tandems gebildet (A+B). Beide interviewen sich 3 Minuten lang. Sie fragen,
antworten, hacken nach und protokollieren stichwortartig.

Anschließend finden sich alle S in einem Stuhlkreis zusammen und stellen ihren jeweiligen
Interviewpartner vor. Ein Feedback rundet die Übung ab.

Vorbereitung: geeignete Interviewanlässe. Beim Interview verteilen sich die S im Raum, das
sie gut miteinander sprechen können. Bei der Vorstellungsrunde sind zunächst alle A Leute, dann
alle B Leute an der Reihe.

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2. Partnerquiz

Zunächst müssen lernrelevante Fragen festgelegt werden. Diese können vom L vorgegeben
werden, 10 Fragen für Partner A und andere 10 Fragen für Partner B. Andere Möglichkeit wäre,
dass S in Kleingruppen sich aus den Unterrichtsmaterialen Fragen zusammenstellen.

Anschließend setzen sich S in einem Doppelkreis zum Tandem zusammen, die zu


unterschiedlichen Gruppen gehören.

Nun stellen zunächst die im Innenkreis sitzenden ihre Quizfragen. Ihr Gesprächspartner muss
die Frage wiederholen und die Antwort geben. Nach diesem Ritual wird abwechselnd gefragt und
geantwortet, bis die Fragen erschöpft sind. Fragen, die nicht beantwortet werden können, werden
geklärt und später wieder aufgegriffen. Dann sollten sie beantwortet werden können.

Abgeschlossen wird die Übung mit einer inhaltlichen Auswertung und methodenzentrierten
Feedbackrunde.

Vorbereitung: Die Quizfragen müssen über den abgehaltenen Unterricht und die vorliegenden
Materialien sein. Jeder S sollte 10 unterschiedliche Fragen haben.

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Biographie:

1. https://www.hablayapanama.com/de/methodology/communicative/#communication

2. https://www.vormbaum.net/index.php/unterrichtsmethoden/unterrichtstipps/160-methoden-
kommunikative-methoden

3. http://www2.dokkyo.ac.jp/~gsemi010/pdf/arbeiten-abschluss/abs09-hattori.pdf