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Sahara: die Autonomie-Initiative ist "die wesentliche Kompromisslösung" (Gabun)

New York-Gabun erklärte am Dienstag vor der 4. UNO-Kommission, die Autonomie-


Initiative sei "die wesentliche Kompromisslösung" zwecks der Beilegung des Streits um die
die marokkanische Sahara.

"Gabun begrüßt und ermutigt die marokkanische Autonomieinitiative, die glaubwürdige


Perspektiven erschließt und es nicht nur ermöglicht, der gegenwärtigen Sackgasse ein Ende zu
bereiten, sondern auch zu einer verhandelten politischen Lösung zu gelangen", unterstrich der
stellvertretende ständige Vertreter Gabuns bei der UNO.

In den Resolutionen des Sicherheitsrates werde die marokkanische Initiative als glaubwürdig,
pragmatisch und im Einklang mit dem Völkerrecht stehend eingestuft, wobei regionale
Besonderheiten und die Notwendigkeit des Einbezugs der lokalen Bevölkerung in Rücksicht
genommen würden.

Die Beteiligung Algeriens, Marokkos, Mauretaniens und der Front Polisario an den beiden
organisierten runden Tischen unter der Ägide der Vereinten Nationen ist ein bedeutender
Schritt nach vorne, sagte der gabunische Diplomat und lobte sein Engagement zur Teilnahme
an einem dritten Runden Tisch in Übereinstimmung mit der Resolution 2468 des
Sicherheitsrates.

"Während die Sahelzone sicherheitspolitische Herausforderungen zu meistern hat, müssen wir


auf eine rasche politische Beilegung dieses regionalen Streits hinarbeiten, der die
Zusammenarbeit zwischen den Staaten in der Region unterminiert", sagte er.

Seiner Ansicht nach dürfte der Einbezug aller Beteiligten dazu einen Beitrag leisten, die durch
terroristische Aktivitäten zustande gebrachten Destabilisierungsrisiken abzubauen und den
Frieden und die Sicherheit in der Sahelzone anzukurbeln.

In diesem Zusammenhang pries er die Bemühungen des Generalsekretärs der Vereinten


Nationen und seines persönlichen Beauftragten um die Beilegung dieses Streits.

"Um die bereits erzielten Gewinne und Fortschritte aufrechtzuerhalten, hegt Gabun die
Hoffnung, dass der nächste persönliche Gesandte des Generalsekretärs die von Herrn Köhler
geleistete Arbeit fortsetzt", sagte er.

Auch der gabunische Vertreter nahm die Gelegenheit wahr, um das in 2015 von Marokko
initiierte neue Entwicklungsmodell in der marokkanischen Sahara zu begrüßen.

Dieses Entwicklungsmodell habe insbesondere die Verbesserung der Lebensbedingungen der


lokalen Bevölkerung in der marokkanischen Sahara ermöglicht und ihnen gleichzeitig den
Zugang zu den Ressourcen der Region erleichtert, sagte der gabunische Diplomat.

"Meine Delegation ermutigt das Königreich Marokko dazu, seine Bemühungen fortzusetzen,
und ergreift die Gelegenheit beim Schopfe, um die Fortschritte auf dem Gebiet der
Menschenrechte zu würdigen", erklärte er abschließend.
Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com

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