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Meine Begleiter:

P. Martin Baranowski LC
Hdy. +49 176 1002 8865
Br. Peter Hemm LC
Hdy. +49 159 0630 9032
Br. Johannes Paul Jäger LC
Hdy. +49 176 1020 3530
Elias Graf
Hdy. +49 152 5658 5570

Unterkunft:
Amthaus Vorderburg
Amthaustraße 17, 87549
Vorderburg
Morgen – und Nachtgebet 1 - 2
Meditationen 3 – 11
Eifer für Gott und die Wahrheit 4 -5
Mit Gott sind wir die Gewinner 6 – 7
Sich auf Gott einlassen 8 – 9
Gott kämpft auf meiner Seite 10 - 11
Eine Viertelstunde vor dem Allerheiligsten 12 – 16
Was soll ich beichten ? 17 - 23
Ritus des Bußsakraments 24 - 26
Notizen 27 – 28
Weitere Angebote 29 - 29
Was ist das ECYD? 30 - 30
Morgen und Nachtgebet

Vater unser im Himmel...


Gegrüßet seist du, Maria...
Ehre sei dem Vater...

Herr Jesus:
Ich übergebe dir meine Hände, um deine Arbeit zu tun.
Ich übergebe dir meine Füße, um deinem Weg zu folgen.
Ich übergebe dir meine Augen, um zu sehen, wie du siehst.
Ich übergebe dir meine Zunge, um deine Worte zu sprechen.
Ich übergebe dir meinen Verstand, damit du in mir denkst.
Ich übergebe dir meinen Geist, damit du in mir betest.
Vor allem übergebe ich dir mein Herz, damit du in mir
deinen Vater und alle Menschen liebst.
Ich übergebe dir mein ganzes Sein, damit du, Christus,
in mir wächst, arbeitest und betest. Amen.
Vater unser im Himmel...
Gegrüßet seist du, Maria...
Ehre sei dem Vater...

Herr,
du hast uns die Gnade geschenkt, Deiner Kirche
anzugehören und in ihr an deiner Sendung mitzuarbeiten,
alle Menschen zu Gott zu führen. Hilf uns, dich besser zu
kennen, dir enger nachzufolgen und dich zu allen Menschen
zu bringen. Gib uns Mut und Begeisterung, um allen in
Freundschaft zu begegnen und sie näher zu dir zu führen.
Lass nicht zu, dass wir dich durch Worte oder Taten
verletzen. Halte uns immer nahe bei dir, und gib, dass wir
kraftvolle Glieder deiner Kirche sind. Stärke und mehre dein
Leben in uns, damit alles, was wir tun, mit dir und für dich
geschieht. Amen.

Wofür kann
ich Dir
danken?
Meditationen
Eifer für Gott und die Wahrheit
IMakkabäer 2, 15-20
Da kamen die Beamten, die vom König den Auftrag
hatten, die Einwohner zum Abfall von Gott zu zwingen,
in die Stadt Modeïn, um die Opfer durchzuführen. Und
viele aus Israel kamen zu ihnen; auch Mattatias und
seine Söhne versammelten sich dort. Da wandten sich
die Leute des Königs an Mattatias und sagten: Du
besitzt in dieser Stadt Macht, Ansehen und Einfluss und
hast die Unterstützung deiner Söhne und Verwandten.
Tritt also als Erster vor und tu, was der König
angeordnet hat! So haben es alle Völker getan, auch die
Männer in Juda und alle, die in Jerusalem geblieben
sind. Dann wirst du mit deinen Söhnen zu den Freunden
des Königs gehören; auch wird man dich und deine
Söhne mit Silber, Gold und vielen Geschenken ehren.
Mattatias aber antwortete mit lauter Stimme: Auch
wenn alle Völker im Bereich der Königsherrschaft dem
König gehorchen und jedes von der Religion seiner Väter
abfällt und sich für seine Anordnungen entscheidet - ich,
meine Söhne und meine Brüder bleiben beim Bund
unserer Väter.
Thema:
Fürbitte:
Anliegen:
Gedanken zum Thema:

Persönliches Gespräch mit Jesus:

Vorsatz für den Tag:


Mit Gott sind wir die Gewinner
I Mose, 37, 28-32; 39, 1-4
Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie
ihm seinen bunten Rock aus, den Ärmelrock, den er
anhatte, packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die
Zisterne war leer; es war kein Wasser darin. Sie saßen
beim Essen und erhoben ihre Augen und sahen, siehe,
eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre
Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum
beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten. Da sagte
Juda seinen Brüdern: Was haben wir davon, wenn wir
unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken?
Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen
aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser
Bruder und unser Fleisch. Seine Brüder hörten auf ihn.
Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef
aus der Zisterne herauf und verkauften ihn für zwanzig
Silberstücke an die Ismaeliter. Sie brachten Josef nach
Ägypten. Josef wurde nach Ägypten hinabgebracht. Ein
Ägypter namens Potifar, ein Hofbeamter des Pharao, der
Oberste der Leibwache, kaufte ihn den Ismaelitern ab,
die ihn dorthin gebracht hatten. Der HERR war mit
Josef und so glückte ihm alles. Er blieb im Haus seines
ägyptischen Herrn. Sein Herr sah, dass der HERR mit
Josef war und dass der HERR alles, was er unternahm,
durch seine Hand gelingen ließ. So fand Josef
Wohlwollen in seinen Augen und er durfte ihn bedienen.
Er bestellte ihn über sein Haus und gab alles, was ihm
gehörte, in seine Hand.
Thema:
Fürbitte:
Anliegen:
Gedanken zum Thema:

Persönliches Gespräch mit Jesus:

Vorsatz für den Tag:


Sich auf Gott einlassen
Exodus 3, 1-9
Mose weidete die Schafe und Ziegen seines
Schwiegervaters Jitro, des Priesters von Midian. Eines
Tages trieb er das Vieh über die Steppe hinaus und kam
zum Gottesberg Horeb. Dort erschien ihm der Engel des
HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem
Dornbusch. Er schaute hin: Der Dornbusch brannte im
Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. Mose
sagte: Ich will dorthin gehen und mir die
außergewöhnliche Erscheinung ansehen. Warum
verbrennt denn der Dornbusch nicht? Als der HERR sah,
dass Mose näher kam, um sich das anzusehen, rief Gott
ihm mitten aus dem Dornbusch zu: Mose, Mose! Er
antwortete: Hier bin ich. Er sagte: Komm nicht näher
heran! Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst,
ist heiliger Boden. Dann fuhr er fort: Ich bin der Gott
deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und
der Gott Jakobs. Da verhüllte Mose sein Gesicht; denn
er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Der HERR sprach:
Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen
und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört.
Ich kenne sein Leid. Ich bin herabgestiegen, um es der
Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land
hinaufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land,
in dem Milch und Honig fließen, in das Gebiet der
Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und
Jebusiter.
Thema:
Fürbitte:
Anliegen:
Gedanken zum Thema:

Persönliches Gespräch mit Jesus:

Vorsatz für den Tag:


Gott kämpft auf meiner Seite
Exodus 17, 8-16
Und Amalek kam und suchte in Refidim den Kampf mit
Israel. Da sagte Mose zu Josua: Wähl uns Männer aus
und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde
mich morgen mit dem Gottesstab in meiner Hand auf
den Gipfel des Hügels stellen. Josua tat, was ihm Mose
aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während
Mose, Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.
Solange Mose seine Hand erhoben hielt, war Israel
stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek
stärker. Als dem Mose die Hände schwer wurden, holten
sie einen Steinbrocken, schoben den unter ihn und er
setzte sich darauf. Aaron und Hur stützten seine Arme,
der eine rechts, der andere links, sodass seine Hände
erhoben blieben, bis die Sonne unterging. So schwächte
Josua Amalek und sein Heer mit scharfem Schwert. Da
sprach der HERR zu Mose: Schreibe das zum Gedächtnis
in ein Buch und präge es Josua ein! Denn ich will die
Erinnerung an Amalek unter dem Himmel austilgen.
Mose baute einen Altar und gab ihm den Namen: Der
HERR ist mein Feldzeichen. Er sagte: Die Hand an des
HERRN Feldzeichen! Krieg ist zwischen dem HERRN
und Amalek von Generation zu Generation.
Thema:
Fürbitte:
Anliegen:
Gedanken zum Thema:

Persönliches Gespräch mit Jesus:

Vorsatz für den Tag:


Eine Viertelstunde vor
dem Allerheiligsten
zur Anbetung in der Nacht der Versöhnung
Es ist nicht nötig viel zu wissen, um mir zu gefallen, - es
genügt, dass du mich liebst. Sprich also einfach zu mir, so
wie du mit deinem besten Freund sprechen würdest.
Musst du mich für jemanden um etwas bitten? Nenne mir
seinen Namen und ich sage dir dann, was ich jetzt für ihn
tun soll. Erbitte ruhig viel! Zögere nicht, mich zu bitten.
Für dich, brauchst du für dich irgendeine Gnade? Sage mir
offen deine Fehler und Schwächen, dass du vielleicht
bequem, selbstsüchtig, lieblos, unbeherrscht bist. Dann bitte
mich, dir zu Hilfe zu kommen bei deinen Anstrengungen
deine Fehler zu überwinden und davon loszukommen.
Schäme dich nicht! Es gibt viele Heilige im Himmel, die
genau die gleichen Fehler hatten. Aber sie kämpften gegen
ihre Schwachheit und sie baten mich demütig um Hilfe,
und nach und nach wurden sie frei davon.
Zögere auch nicht, mich zu bitten, um einen glücklichen
Ausgang deiner Arbeit in der Schule, um eine gute Zukunft,
um ein besseres Verhältnis zu deinen Eltern, um ein gutes
Verhältnis zu deinen Freunden.
All das kann ich dir geben und gebe ich dir.
Und ich wünsche, dass du mich darum bittest.
Ich gebe es dir, wenn es für dein ewiges Glück zum Besten
ist.
Und was brauchst du gerade heute?
Was kann ich jetzt für dich tun?
Wenn du wüsstest, wie sehr ich wünsche, dir zu helfen.
Hast du gerade etwas Wichtiges vor?
Erzähle mir deine Pläne. Was beschäftigt dich?
Was wünschst du ganz sehnlich?
Sage es mir, wenn dir ein Vorhaben schlecht gelingt und ich
werde dir die Gründe für den Misserfolg nennen. Möchtest
du mich nicht als deinen Helfer für deine Pläne gewinnen?
Was kann ich für deine Familie, für deine Freunde tun?
Was für deine Lehrer oder Vorgesetzten? Was möchtest du
für sie tun? Und was mich angeht. Hast du nicht den
Wunsch, dass ich von allen Menschen geliebt werde?
Möchtest du nicht deinen Freunden Gutes tun können, die
du vielleicht sehr liebst, die aber leben, ohne an mich zu
denken? Bitte mich, damit mein Heiliger Geist auch sie
erleuchtet.
Fühlst du dich vielleicht traurig oder bist du in schlechter
Stimmung? Erzähle mir in allen Einzelheiten, was dich
traurig macht. Wer hat dich verletzt? Wer hat deine
Selbstliebe beleidigt? Wer hat dich verachtet?
Sage mir alles. Bald wirst du so weit kommen, dass du, so
wie ich es mit dir tue, alles verzeihst, alles vergisst. Als
Lohn wirst du meinen Trost und Segen empfangen.
Hast du vielleicht Angst? Spürst du in der Seele jene
unbestimmte Niedergeschlagenheit, die zwar unberechtigt
ist, aber trotzdem nicht aufhört, dir das Herz zu zerreißen?
Wirf dich mir in die Arme!
Ich bin bei dir, an deiner Seite. Ich sehe alles, höre alles,
und nicht einen Augenblick lasse ich dich im Stich. Spürst
du Ablehnung bei Menschen, die dich vorher gern mochten,
die dich jetzt vergessen haben und sich von dir entfernen?
Bitte für sie, und ich werde sie an deine Seite
zurückbringen, wenn sie kein Hindernis für dein Heil sind.
Und hast du mir nicht vielleicht irgendeine Freude
mitzuteilen?
Warum lässt du mich nicht daran teilnehmen, da ich doch
dein Freund bin? Erzähle mir, was dich seit dem letzten
Besuch bei mir gefreut und getröstet hat.

Vielleicht hast du angenehme Überraschungen erlebt;


vielleicht hast du gute Nachrichten erhalten, ein Zeichen
der Zuneigung;
vielleicht hast du Schwierigkeiten überwunden, bist aus einer
schlimmen Lage herausgekommen.
Das ist alles mein Werk.
Du sollest mir einfach sagen: Danke, mein Vater!
Willst du mir nichts versprechen?
Ich lese in der Tiefe deines Herzens. Menschen kann man
leicht täuschen, mich aber nicht. Sprich also ganz aufrichtig
zu mir.
Bist du fest entschlossen, dich jener Gelegenheit zur Sünde
nicht mehr auszusetzen, auf jene Beschäftigung zu
verzichten, die dir schadet, jene Bilder nicht mehr zu sehen,
die deine Vorstellungen gereizt haben,
mit jenem Menschen nicht mehr zu verkehren, der dich zur
Sünde anstiftet?
Wirst du zu jenem anderen Menschen wieder liebenswürdig
und gut sein, den du bis heute als deinen Feind betrachtet
hast, weil er dich beleidigt hat?
Nun gut, gehe jetzt wieder an deine gewohnte
Beschäftigung zurück.
Zu deiner Arbeit, deiner Familie, deinen Freunden.
Aber vergiss die Viertelstunde nicht, die wir beide hier
verbracht haben.
Bewahre soweit du kannst Schweigen, Bescheidenheit,
innere Ruhe, Liebe zum Nächsten.
Liebe meine Mutter, die auch deine ist.
Und komme wieder mit einem Herzen, das noch mehr von
Liebe erfüllt ist. Dann wirst du in meinem Herzen jeden
Tag neue Liebe, neue Wohltaten, neue Tröstungen finden.
Was soll ich beichten?

Vorbereitung
Bete um Ehrlichkeit, Mut und Bereitschaft zu einem guten
Neuanfang.
Herr, ich weiß, dass du mich liebst, dass du ja zu mir sagst,
dass ich mich dir anvertrauen darf, so wie ich bin. Ich
kenne mich oft bei mir selber nicht aus. Du aber kennst
mich.
Ich möchte mich sehen, auch wenn es schmerzt und mich
beschämt.
Hilf mir, Herr, meinen Stolz zu überwinden, damit ich mich
heilen lasse durch das Wort der Vergebung, das der Priester
in deinem Namen mir zuspricht.
1. Leben mit Gott
Wird in meinem Leben sichtbar, dass Gott mir etwas
bedeutet?
Habe ich zu wenig oder kein Vertrauen auf Gott?
Gibt es (außer Gott) „andere Götter” in meinem Leben
(Fernsehen, Auto, Motorrad, Geld, Sport, Disco…)?
Habe ich das Verlangen, mit Gott verbunden zu sein?
Spreche ich regelmäßig - gelegentlich, selten, nie- mit
Gott?
Ist mein Beten nur lästige Pflicht oder Lippengebet?
Interessiere ich mich für meinen Glauben?
Versuche ich, Unsicherheiten und Zweifel zu klären oder
sind mir Glaubensfragen gleichgültig?
Respektiere ich die Glaubensüberzeugung und Religiosität
anderer?
Habe ich den Mut, meine Glaubensüberzeugung vor anderen
zu vertreten?
Bin ich abergläubisch?

2. Heilige Namen und Dinge


Habe ich leichtfertig, ehrfurchtslos oder gar spöttisch über
Gott und heilige Dinge gesprochen?
Habe ich geflucht oder Gott gelästert, weil ich zu ihm keine
persönliche Beziehung habe?
Habe ich einen falschen Eid geschlossen oder gebrochen?
3. Sonn- und Feiertage
Suche ich die Begegnung mit Christus in Wort und Sakrament?
Habe ich die Einladung Jesu Christi ausgeschlossen und die hl.
Messe am Sonntag (Feiertag) aus eigener Schuld versäumt?
(Wie oft? Warum?)
Habe ich mich aktiv beteiligt beim Beten und Singen oder war
ich nur gelangweilter Zuschauer?
Kommuniziere ich regelmäßig, gelegentlich, selten, nie? Warum
ist das bei mir so?
Bin ich in der Lage, ohne Betriebsamkeit Ruhe und Besinnung
zu pflegen?
Habe ich die Sonntagsruhe gestört durch Arbeit oder
übertriebenes Vergnügen?
Leidet oder entfällt wegen meines Samstagabend-Vergnügens bei
mir der Sonntagsgottesdienst?

4. Eltern, Familie, Vorgesetzte


Achte ich auf meine Eltern? Respektiere ich ihr Bemühen um
mich und zeige ich mich dafür dankbar?
Bin ich offen und ehrlich ihnen gegenüber und suche ich den
Kontakt, das Gespräch mit ihnen?
War ich gleichgültig, lieblos, feindselig zu Eltern und
Geschwistern?
Habe ich durch Unzufriedenheit, Laune und Selbstsucht
Unfrieden in die Familie getragen?
Habe ich gegen Vorgesetzte im Betrieb, Geschäft, Schule
gehetzt - sie beschimpft und schlechtgemacht?
5. Nächstenliebe, Sorge für Leib und Leben
Habe ich ein Auge für die Not anderer, besonders für
Schwächere und Hilfsbedürftige, oder denke ich immer
zuerst an mich selber?
Bin ich beherrscht und ruhig oder brause ich bei jeder
Kleinigkeit auf?
War ich rechthaberisch und lieblos gegen andere?
Habe ich andere beschimpft oder ihnen durch unüberlegtes
Handeln geschadet?
Habe ich jemanden verletzt oder geschlagen?
Habe ich das Leben anderer gefährdet (durch
Rücksichtslosigkeit, Leichtsinn im Straßenverkehr)?
Habe ich durch mein Verschulden ungeborenes Leben
getötet oder zur Tötung mitgeholfen?
Habe ich ein schlechtes Beispiel gegeben?
Habe ich zur Sünde anderer geschwiegen oder sie sogar
gutgeheißen?
Habe ich mich über Mitmenschen lustig gemacht?
Versuche ich, meinen Körper gesund und leistungsfähig zu
erhalten?
Habe ich meine Gesundheit, mein Leben gefährdet (durch
übertriebenen Sport, Nikotin, Alkohol, Drogen)?
Habe ich durch Leichtsinn, Gleichgültigkeit oder
Gewinnstreben die Umwelt geschädigt?
Hatte ich Selbstmordgedanken?
6. Schamhaftigkeit und Keuschheit
Bemühe ich mich um echte Liebe oder suche ich nur die
Befriedigung meiner Lust? Habe ich in Zeitschriften, Internet
oder Fernsehen pornographische Bilder angesehen? Habe ich
durch unschamhaftes Reden oder Tun andere sexuell ausgenutzt?
Habe ich mir unkeusche Berührungen an anderen erlaubt oder
mir gefallen lassen? Praktiziere ich den vorehelichen
Geschlechtsverkehr oder lebe ich in einer Probeehe? Habe ich
mich selbst befriedigt oder mit anderen ein unkeusches
Verhältnis gehabt?
7. Eigentum
Gehe ich mit meinem Geld und Eigentum verantwortlich um?
Habe ich fremdes Eigentum geachtet oder genommen,
beschädigt, zerstört? Habe ich Gefundenes, Geliehenes behalten?
Habe ich etwas aus dem Betrieb, Geschäft mitgenommen? Habe
ich Lohn ohne entsprechende Arbeitsleistung
entgegengenommen? Bin ich großzügig, verschwenderisch oder
geizig, habgierig? Ist mein Lebensstil zu aufwendig oder ist er
zu verantworten, auch angesichts der großen Not in der Welt?
8. Wahrhaftigkeit und Ehre
Bin ich ehrlich anderen gegenüber oder lasse ich mich von
Vorurteilen leiten? Habe ich andere schlecht gemacht oder
verleumdet? Habe ich jemand durch meine Unwahrhaftigkeit
geschadet? Erzähle ich Anvertrautes oder gar Unwahres über
andere weiter? Neige ich zum Angeben, Aufschneiden und
Übertreiben? Habe ich mir durch Lüge und Betrug
(Fälschungen) Vorteile verschafft? Habe ich mein Wort
gehalten? War ich unehrlich in Prüfungen, Schulaufgaben?

9. Schule, Beruf, Verantwortung


Habe ich meine Arbeit gewissenhaft erledigt? Oder habe ich
sie lustlos, schlecht verrichtet und damit anderen
geschadet? Versuche ich in Schule, Beruf das Beste zu
leisten oder bin ich faul, nachlässig, bequem?
Nütze ich sinnvoll meine Zeit oder greife ich wahllos nach
etwas, was die Zeit vertreibt? Habe ich eine vernünftige
Rangordnung, für das, was in meinem Leben notwendig,
weniger wichtig und überflüssig ist? Gestalte ich meine
Freizeit sinnvoll? Nehme ich mir auch Zeit für Besinnung,
Ruhe, Erholung? Bin ich hilfsbereit, ein guter Arbeitskollege
oder Klassenkamerad? Bin ich bereit, nach meinen
Möglichkeiten apostolisch zu wirken, indem ich mich für die
materiellen und geistlichen Nöte meiner Mitmenschen
einsetze und Zeugnis für meinen Glauben gebe?
10. Selbstbeherrschung
Achte ich auf eine gesunde und geregelte Lebensweise? Habe
ich meiner Gesundheit geschadet? (durch Rauchen, Alkohol,
Medikamente, Drogen) Bin ich bereits davon abhängig? War ich
unbeherrscht oder unmäßig im Essen, Trinken, Sport und Spiel?
War ich vergnügungssüchtig und maßlos? (Fernsehen, Film,
Unterhaltung) War ich eitel, eingebildet, verliebt in meinen
eigenen Körper? Welche Eigenschaften treffen auf mich und
mein Verhalten zu: empfindlich, launisch, arrogant, ungeduldig,
eifersüchtig, ehrgeizig, geltungssüchtig, missmutig, schadenfroh?
Habe ich am Freitag ein Opfer gebracht? (z.B. auf
Fleischspeisen verzichten)
Reue und Vorsatz
Gott, du liebst mich - und ich habe dich vergessen. Ich habe
deine Liebe nicht gesehen oder nicht sehen wollen. Ich habe
versagt. Ich habe meinen Willen gesucht, nicht den deinen. Ich
bin schuldig, ich liege am Boden,
ich habe keine Kraft mehr. Bei mir ist es genauso wie bei
deinem Apostel: „Dreimal habe ich zum Herrn gebetet… Ich bat
ihn, mich zu befreien. Er antwortete: Du brauchst nicht mehr
als die Zusage meiner Liebe. Die Kraft erreicht in der Schwäche
ihre Vollendung… Daher sage ich ja zu aller Schwäche, denn:
bin ich schwach, dann bin ich stark”. Du liebst mich, Gott.
Deine Liebe ist ohne Grenzen. Du sagst mir durch deinen Sohn:
Bei Gott wird mehr Freude sein über einen Sünder, der sich
ändert, als über neunundneunzig andere, die das nicht nötig
haben. Darum komme ich zu dir und bitte dich: Verzeih mir.
Schenke mir Vergebung und Frieden. Gib mir Kraft und den
Mut, es besser zu machen. (Überlege dir, in welchem Bereich
die Richtung deines Lebens nicht mehr stimmt oder wo du dich
ändern willst.)
Bekenntnis
Sag dem Priester zu Beginn deiner Beichte ein paar Worte
über deine persönliche Situation. So kann er dich besser
verstehen und besser auf dich eingehen. (Alter,
Familienstand, Kinder, Beruf, letzte Beichte)

Danksagung
Ich danke dir, Herr, für die Vergebung, die ich erfahren
habe, und für den Mut zu einem neuen Beginn. Ich danke
auch für die Versöhnung mit der Kirche, der ich mit meiner
Schuld Schaden zugefügt habe. Ich will mir Mühe geben,
nicht nur mit Worten dankbar zu sein. Auch ich will
vergeben, wenn andere mit schaden oder mir weh tun. Ich
weiß, Herr, es wird nicht alles ganz anders werden in
meinem Leben. Aber ich vertraue darauf, dass du mich
nicht verwirfst und dass die Kirche mir immer wieder deinen
Frieden schenkt, auch wenn nicht alles gelingt, was ich mir
vornehme. Ich danke dir, Herr, dass ich solches Vertrauen
haben darf, weil du unsere Schuld getragen hast, und weil
dein Erbarmen fortlebt in deiner Kirche.
Ritus des Bussakraments
Begrüßung
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen.
P/ Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre
Erkenntnis deiner Sünden und seiner Barmherzigkeit.
A/ Amen.
Es folgt das Bekenntnis der Sünden und das Beichtgespräch, in
dem der Priester Ratschläge und Orientierung gibt und am Ende
eine Buße auferlegt. Der Beichtende betet dann ein Reuegebet,
z. B. das folgende:
Reuegebet
Lieber Vater im Himmel! Du bist so gut und heilig und liebst
mich so sehr. Du sorgst für mich und willst mich einmal zu dir
führen. Ich aber habe dir nicht gehorcht, sondern gegen dich
gesündigt. Ich schäme mich vor dir. Wie undankbar bin ich
gewesen! Jetzt sehe ich, wie wenig ich dich liebe. Es tut mir
leid, dass ich gegen dich, meinen Vater im Himmel, gesündigt
habe. Du allein kannst mich von meiner Sünde befreien. Damit
komme ich zu dir. Verzeih mir, reinige mein Herz und heilige
mich. Ich will mich bessern. Ich will dir treu gehorchen und
gegen meine Fehler kämpfen. Ich nehme mir besonders vor, dass
ich.................... Hilf mir, dass ich diesen Vorsatz gut halte. Hilf
mir, dass ich dir immer mehr Freude mache und dich immer
mehr liebe. Gib mir dazu deine Gnade. Amen.
Lossprechung
P/ Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die
Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und
den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden.
Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und
Frieden.
So spreche ich dich los von deinen Sünden + im Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
A/ Amen.

Dank und Entlassung


P/ Dankt dem Herrn, denn er ist gütig.
A/ Sein Erbarmen währt ewig.
P/ Gehe hin in Frieden und verkünde den Menschen die
wunderbaren Taten Gottes, der dich gerettet hat. (Oder: Der
Herr hat dir die Sünden vergeben. Gehe hin in Frieden.)
Notizen
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Notizen
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Was ist das Ecyd?
ECyD (sprich: Esíd) ist eine internationale
katholische Jugendorganisation, die mit der Bewegung
Regnum Christi verbunden ist. Sie steht Jungen und
Mädchen im Alter von 11-16 Jahren offen, die in sich
den Wunsch spüren, ein überzeugtes und aktives
christliches Leben zu führen.
Was sie vor allem eint, ist eine persönliche Beziehung
zu Christus, den sie als ihren Freund erfahren. Sie
treffen sich regelmäßig in Teams oder zu Camps und
versuchen, in ihrem Umfeld den Glauben durch Werke
der Nächstenliebe und des persönlichen Zeugnisses
weiterzugeben. Dies tun sie in Gebet, Familie und
Schule. Unterstützung erhalten sie von Mitgliedern
der Bewegung Regnum Christi und Priestern der
Legionäre Christi. Weltweit gibt es in 30 Ländern ca.
Zehntausend ECyD Mitglieder.
ECyD steht für „Encuentros, Convicciones y
Decisiones“, (dt. „Begegnungen, Überzeugungen und
Entscheidungen“).
Weitere Angebote
Alle aktuellen Informationen zu Veranstaltungen im Internet
unter:
https://www.regnumchristi.eu/de/veranstaltungen-und-termine

Alle Informationen zum ECYD sind auf der Webseite zu


finden:
http://www.ecyd.eu/

WhatsApp Gruppe:
ECYD Jungs hat auch eine WhatsApp Gruppe. Wenn du
WhatsApp hast und auch Mitglieder der Gruppe sein willst,
kannst du einfach einem Bruder schreiben. Die
Telefonnummer findest du auf der ersten Seite des Heftes.

GetStrong Wochenenden:
sind ein regionales Programm des ECYD für Jungen im Alter
von 11-16 Jahren, das sechs thematischen Wochenenden im
Jahr (Samstagvormittag bis Sonntagmittag) anbietet.
Es will in einem Umfeld von Freundschaft und Gemeinschaft
eine menschliche und christliche Ausbildung vermitteln. Es
gibt Teams in Deutschland und Österreich.

Informationen und Artikel unter:


http://www.get-strong.org/