Sie sind auf Seite 1von 13

Tätigkeitsbeschreibung von Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin - Schwerpunkt Malerin

vom 29.05.2007

Die Tätigkeit im Überblick


Aufgaben und Tätigkeiten
Tätigkeitsbeschreibung (Bild vom Beruf)
Aufgaben und Tätigkeiten (Liste)
Tätigkeitsbezeichnungen
Arbeitsorte/Branchen
Arbeitsbereiche/Branchen
Arbeitsorte
Arbeitsmittel
Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
Zusammenarbeit und Kontakte
Verdienst/Einkommen
Zugang zur Tätigkeit
Sonstige Zugangsbedingungen
Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen
Weitere Beschäftigungsalternativen aus der Sicht eines Bewerbers
Weitere Besetzungsalternativen aus der Sicht eines Arbeitgebers
Spezialisierungen
Weiterbildung
Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Existenzgründung
Neigungen und Interessen
Arbeitsverhalten
Fähigkeiten
Kenntnisse und Fertigkeiten
Kompetenzen
Gesetze/Regelungen
Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet u. weitere Quellen)
Berufs-/Interessenverbände, Arbeitgeber-/Arbeitnehmer-Organisationen
Ausblick - Trends und Entwicklungen
Stellenbörsen

Die Tätigkeit im Überblick

Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die nachfolgenden Informationen stellen
einen möglicherweise überholten Sachstand dar. Sie werden nicht mehr aktualisiert.

Maler/innen und Lackierer/innen - Schwerpunkt Maler/in gestalten Innenräume und Fassaden bei Neubauten und Renovierungen. Sie streichen
Wände, Decken, Türen und Fenster, tapezieren, verlegen Böden und sorgen für eine bessere Wärmedämmung. Nachfolgeberuf Die beiden
Berufe "Maler/in" und "Lackierer/in" wurden am 30. Juni 1934 erstmals anerkannt, mehrfach neu geordnet und 1965 zu dem Beruf "Maler/in und
Lackierer/in" zusammengefasst. Am 23. Juni 1975 trat die Ausbildungsverordnung mit den beiden Schwerpunkten "Maler/in" und
"Fahrzeuglackierer/in" in Kraft, am 1. August 2003 trat sie außer Kraft. Im Zuge der Neuordnung wurde der Schwerpunkt "Maler/in" aufgehoben.
Der Nachfolgeberuf "Maler/in und Lackierer/in" wird in den Fachrichtungen Gestaltung und Instandhaltung, Kirchenmalerei und Denkmalpflege
sowie Bauten- und Korrosionsschutz angeboten.

• Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung in BERUFENET


• Maler/in und Lackierer/in - Kirchenmalerei und Denkmalpflege in BERUFENET
• Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz in BERUFENET

(zum Seitenanfang)

Aufgaben und Tätigkeiten

Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die nachfolgenden Informationen stellen
einen möglicherweise überholten Sachstand dar. Sie werden nicht mehr aktualisiert.

Maler/innen und Lackierer/innen mit Schwerpunkt Maler/in gestalten Fassaden und Innenräume bei Neubauten und Renovierungen. Dabei
behandeln sie Oberflächen wie Holz, Verputz, Stein und Metall. Ihre Kenntnis der Eigenschaften und des Verhaltens dieser Untergründe beim
Bemalen und Lackieren erlaubt ihnen fachgerechte Beschichtungen vorzunehmen. Maler/innen und Lackierer/innen streichen Wände und
Decken, Türen und Fenster und schützen Gebäudeteile durch Brandschutzbeschichtungen. Außerdem tapezieren sie und verlegen Böden,
teilweise bringen sie im Zuge von Renovierungen auch Wärmedämmungen an. Durch die gezielte Wahl von Farben schaffen sie in
Kindergärten oder Krankenhäusern eine angenehme Atmosphäre. Besonders bei denkmalgeschützten Gebäuden sind durchdachte und farblich
gut gestaltete Fassaden für das städtebauliche Erscheinungsbild wichtig. Bei Restaurierungsarbeiten sind zum Teil alte dekorative Techniken
wie Marmorieren, Maserieren bis hin zum Vergolden anzuwenden. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Sanierung von Betonoberflächen.
(zum Seitenanfang)

Tätigkeitsbeschreibung (Bild vom Beruf)


Maler/innen und Lackierer/innen - Schwerpunkt Maler/in gestalten Innenräume und Fassaden bei Neubauten und Renovierungen. Sie streichen
Wände, Decken, Türen und Fenster, tapezieren, verlegen Böden und sorgen für eine bessere Wärmedämmung. Neben der Verschönerung von
Innenräumen gehört auch das Gestalten von Fassaden mit Farbe, (Werbe-)Schriften, Dekorationselementen und Bildern zu ihren Aufgaben. Die
Entwürfe hierfür machen sie selbst oder sie verwenden Vorlagen und Schablonen. Wenn sie eine Hauswand sanieren oder
Räume streichen und tapezieren, behandeln sie die Flächen fachgerecht vor. Sie lösen alte Tapeten und Farbschichten ab,
spachteln Unebenheiten aus und bringen die passenden Grundierungen auf. Wand-/Fassadenfarben und Tapeten haften
dauerhaft nur auf einwandfrei vorbereiteten Untergründen. Zur Verarbeitung kommen dabei nicht nur die traditionellen Farben
wie Dispersions- oder Fassadenfarben, sondern auch moderne chemische und synthetische Stoffe. Sie haben ganz spezielle Eigenschaften,
sind beispielsweise wasserfest, abwaschbar oder nikotinabweisend, und können so gezielt eingesetzt werden, zum Beispiel in
Gaststättenräumen oder Badezimmern. Im Rahmen von Sanierungen und Restaurierungen finden aber auch zunehmend
wieder "alte", traditionelle Techniken Verwendung, die besonderes handwerkliches Geschick erfordern, wie zum Beispiel das
Arbeiten mit selbst gemischten Farben oder mit Leimfarben. Maler/innen und Lackierer/innen verschönern aber nicht nur
Wände und Decken, sie verlegen darüber hinaus auch Bodenbeläge und verkleiden Wände mit Isoliermaterialien, um die Wärmedämmung zu
verbessern. Ein weiterer Arbeitsbereich ist das Schützen von Metall- und Stahlkonstruktionen vor Umwelt- und Witterungseinflüssen. Dazu
werden Rost und Schmutz mit Sandstrahlern entfernt und im Anschluss Korrosionsschutzmittel aufgebracht. Wenn Maler/innen und
Lackierer/innen auf Baustellen tätig sind, müssen sie auch auf Gerüsten und Leitern arbeiten. Zu ihrem Schutz tragen sie
Bauhelme. Natürlich sind sie bei einer solchen Tätigkeit im Freien auch der Witterung ausgesetzt. Wenn sie
mit ätzenden Stoffen und Lacken arbeiten oder Arbeiten ausführen, die eine starke Staubentwicklung zur
Folge haben, tragen sie Schutzkleidung und Atemmasken.
(zum Seitenanfang)

Aufgaben und Tätigkeiten (Liste)


• Vorbereitende Arbeiten:
• Kunden beraten, z.B. zu Farbgestaltung und Materialauswahl
• Werk- und Hilfsstoffe, Werkzeuge, Geräte und Maschinen, z.B. Schleifmaschine, Spritzgeräte sowie Leitern und ggf.
Gerüste bereitstellen
• Malerarbeiten:
• Oberflächen und Untergründe aus verschiedenen Putzen, Beton, Metall, Holz, Kunststoff prüfen und entsprechend
vorbehandeln, z.B. abwaschen, Altanstriche entfernen, entrosten
• Untergründe ausbessern, spachteln, schleifen, Grundbeschichtungen auftragen
• Farben ansetzen, mischen bzw. abtönen
• Farben, Lasuren, Lacke von Hand bzw. mit Maschinen auf unterschiedliche Untergrundmaterialien, z.B. Putz, Holz, Metall,
auftragen
• Wände tapezieren, Fußböden verlegen und verkleben
• Möbel, Türen und Fensterrahmen lackieren
• Wärmedämm-Systeme an Außenwänden und Fassaden anbringen
• Betonsanierungsarbeiten ausführen, Betonschutzbeschichtungen aufbringen
• Korrosionsschutzarbeiten ausführen, Oberflächen an Stahlbauteilen und Stahlbauwerken vorbehandeln und schützen
• (Werbe-)Schriften, z.B. an Gebäuden auf und hinter Glas, ausführen, Hinweisschilder und Werbezeichen anfertigen
• Schmuckformen wie Ornamente, Bänder und sonstige Wanddekorationen entwerfen und ausführen
• Im Bereich Restaurierung und Denkmalpflege, spezielle und historische Techniken wie Fresko- und Seccomalerei oder
Sgraffito anwenden

(zum Seitenanfang)

Tätigkeitsbezeichnungen

Schwerpunkte der mittlerweile aufgehobenen Berufsausbildung

• Maler/in
• Fahrzeuglackierer/in

Die Beschreibung beinhaltet

• Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in in BERUFENET


• Maler/in und Lackierer/in - Maler/in in BERUFENET

Auch übliche Berufsbezeichnungen/Synonyme

• Lackierer/in (Maler/in und Lackierer/in)


• Maler/in (Maler/in und Lackierer/in)
Abweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDR

• Baumaler/in in BERUFENET
• Facharbeiter/in - Schutzanstriche in BERUFENET
• Korrosionsschutzfacharbeiter/in

Berufsbezeichnung in englischer Sprache

• Painter (m/f) and varnisher (m/f) - painter

Berufsbezeichnung in französischer Sprache

• Peintre (m/f) en bâtiment et laqueur/laqueuse - peintre

Hinweis: Die (fremdsprachigen) Berufsbezeichnungen dienen der Orientierung auf internationalen Arbeitsmärkten. Es handelt sich dabei zum
Teil um Übersetzungen der deutschen Berufsbezeichnung. Berufsinhalte und Abschlüsse sind nicht unbedingt identisch oder in vollem Umfang
vergleichbar.
(zum Seitenanfang)

Arbeitsorte/Branchen
Maler/innen und Lackierer/innen des Schwerpunktes Maler/in arbeiten hauptsächlich im Malerhandwerk, in Betrieben der Fassaden- und
Innenraumgestaltung und bei Restaurierungsfirmen. Sie erledigen Vorarbeiten in der Werkstatt. Den größten Teil ihrer Arbeit verrichten sie
direkt beim Kunden - bei Fassadenarbeiten auch im Freien. Sie sind häufig auf Leitern und Gerüsten tätig.
(zum Seitenanfang)

Arbeitsbereiche/Branchen
• Ausbau
• Maler- und Lackierergewerbe
• Tapetenkleberei
• Stuckateurgewerbe, Gipserei und Verputzerei

Darüber hinaus bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in folgenden Arbeitsbereichen/Branchen:

• Hochbau, Brücken- und Tunnelbau


• Hochbau (ohne Fertigteilbau), z.B. Fassadengestaltung
• Einzelhandel
• Einzelhandel mit Anstrichmitteln, z.B. Farben- und Tapetenfachhandel, Baumärkte
• Personalberatung, Personalvermittlung, Personalleasing
• Überlassung von Arbeitskräften, z.B. Zeitarbeitsfirmen im gewerblich-technischen Bereich

(zum Seitenanfang)

Arbeitsorte
• Baustellen
• Wohn- und Geschäftsräume
• Werkstätten
• Lagerräume

(zum Seitenanfang)

Arbeitsmittel
Maler/innen und Lackierer/innen mit Schwerpunkt Maler/in verarbeiten unterschiedliche Farben, Tapeten, Wandbespannungen sowie
Wärmedämm-Elemente. Die Untergründe bearbeiten sie mit Spachteln, chemischen Lösungsmitteln und speziellen Grundierungen. Sie
verlegen Teppichböden und andere Bodenbeläge, dabei verarbeiten sie auch Klebstoffe. Stahlkonstruktionen, Rohrleitungen oder Heizkörper
behandeln sie mit Sandstrahlern, Entrostungsmitteln und Korrosionsschutzmitteln. Für das Aufbringen von Schriften und Dekorationen auf
Fassaden oder Innenwände verwenden sie Schablonen.
(zum Seitenanfang)
Arbeitsbedingungen
Ihre körperlich leichte bis mittelschwere Arbeit führen Maler/innen und Lackierer/innen vorwiegend im Gehen und Stehen aus, gelegentlich auch
in Zwangshaltungen. Auf Baustellen arbeiten sie auf Gerüsten und Leitern. Sie tragen Bauhelme und ,wenn sie mit ätzenden Stoffen zu tun
haben oder Arbeiten ausführen, die hohe Staubentwicklung zur Folge haben, auch Schutzkleidung und Atemmasken. Wenn es gilt,
Fertigungstermine einzuhalten, ist mit Termindruck und Überstunden zu rechnen.
(zum Seitenanfang)

Arbeitszeit
Gearbeitet wird zu den im Handwerk bzw. auf dem Bau üblichen Arbeitszeiten. Um Fertigstellungstermine einhalten zu können, fallen auch
Überstunden an.
(zum Seitenanfang)

Zusammenarbeit und Kontakte


In der Regel arbeiten Maler/innen und Lackierer/innen allein. Auf größeren Baustellen bzw. bei größeren Projekten arbeiten sie in einer Kolonne
mit Kollegen und Kolleginnen. Im Rahmen der üblichen betrieblichen Abläufe arbeiten sie selbstverständlich auch mit ihren Vorgesetzten
(Kolonnenführer/innen, Vorarbeiter/innen, Meister/innen) zusammen. Kontakte haben sie zu den Kunden sowie zu anderen auf den Baustellen
tätigen Fachkräften.
(zum Seitenanfang)

Verdienst/Einkommen
Die folgenden Angaben sollen als Orientierung dienen und einen Eindruck von der Bandbreite der Einkommen vermitteln. Da sie unverbindlich
sind, können aus ihnen keine Ansprüche abgeleitet werden. Das Einkommen ist wesentlich von den jeweils spezifischen Arbeits- und
Qualifikationsanforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung, Lebensalter, Verantwortlichkeit und die Wichtigkeit der
Arbeit berücksichtigt. Neben einer Grundvergütung werden teilweise Zulagen und Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und
vermögenswirksame Leistungen gezahlt. Es treten regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede auf. Bei einer Tätigkeit als
Maler/in und Lackierer/in - Maler/in im gewerblichen Arbeitnehmerverhältnis kann der tarifliche Bruttostundenlohn beispielsweise € 13,27
betragen.

Quellen:

• Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Informationen über Einkommensmöglichkeiten geben auch, zum Teil kostenpflichtig, die folgenden
Internet-Seiten:

• Personalmarkt Gehaltsanalyse
• Süddeutsche Zeitung online - Gehaltstest

(zum Seitenanfang)

Zugang zur Tätigkeit


In der Regel wird für den Zugang zur Tätigkeit eine abgeschlossene Berufsausbildung in dem 2003 aufgehobenen Ausbildungsberuf Maler/in
und Lackierer/in - Maler/in oder in den Nachfolgeberufen Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz, Maler/in und Lackierer/in -
Gestaltung und Instandhaltung oder Maler/in und Lackierer/in - Kirchenmalerei und Denkmalpflege gefordert. Bei entsprechender
Berufserfahrung bzw. mit den erforderlichen Kenntnissen und Fertigkeiten ist der Zugang zur Tätigkeit auch für Fachkräfte aus den Bereichen
Farb- und Lacktechnik bzw. Ausbau möglich.
(zum Seitenanfang)

Sonstige Zugangsbedingungen

Sonstige Zugangsvoraussetzungen

Die Tätigkeit ist nicht für Körperbehinderte mit Behinderungen des Geh- und Stehapparats oder der Arme und Hände geeignet, da sie im Gehen
und Stehen ausgeübt wird, auf Gerüsten und Leitern, und ein gewisses Maß an Finger- und Handgeschicklichkeit erforderlich ist.
(zum Seitenanfang)

Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen


Sie suchen für den Ausgangsberuf Maler/in und Lackierer/in - Maler/in verwandte Berufe oder Tätigkeiten, auf die Sie sich bewerben können,
ohne eine neue Ausbildung zu absolvieren? Oder sind Sie Arbeitgeber und suchen nach einer Alternative für die Besetzung einer Arbeitsstelle?
Hier finden Sie verwandte Berufe, die als Job- bzw. Besetzungsalternativen relevant sein können. Bei manchen Alternativen werden nur
Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs angeboten, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Job- und Besetzungsalternativen

für die Gesamttätigkeit (i.d.R. ohne Einarbeitung):

• Maler/in und Lackierer/in - Bauten- und Korrosionsschutz in BERUFENET


• Maler/in und Lackierer/in - Gestaltung und Instandhaltung in BERUFENET
• Maler/in und Lackierer/in - Kirchenmalerei und Denkmalpflege in BERUFENET

für die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):

• Ausbaufacharbeiter/in - Malerarbeiten in BERUFENET


• Baumaler/in in BERUFENET
• Facharbeiter/in - Schutzanstriche in BERUFENET
• Korrosionsschutzfacharbeiter/in - Anstrichstoffbeschichtung in BERUFENET

für Teiltätigkeiten und Spezialisierungsformen (mit/ohne Einarbeitungszeit):

• Maler/in - Beschriftungen/Schildern/Werbeobjekten in BERUFENET


• Maler/in und Lackierer/in - Dämmarbeiten in BERUFENET
• Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten in BERUFENET
• Maler/in und Tapezierer/in in BERUFENET
• Tapezierer/in in BERUFENET
• Vorarbeiter/in (Maler- u. Lackiererhandwerk) in BERUFENET

in angrenzenden Berufen:

• Stuckateur/in in BERUFENET

in Berufen mit niedrigerem Qualifikationsniveau:

• Bauten- und Objektbeschichter/in in BERUFENET

Eine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen ist unter Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen abrufbar.
(zum Seitenanfang)

Weitere Beschäftigungsalternativen aus der Sicht eines Bewerbers


Die hier genannten Bereiche und Berufe basieren auf gemeinsamen Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen. Jedoch erfordern die im
Folgenden genannten Jobalternativen eine längere Einarbeitung, eine Zusatzausbildung oder eine neue Ausbildung, die allerdings oft verkürzt
absolviert werden kann. Ggf. können auch die Vorläuferberufe der genannten Jobalternativen sowie entsprechende Berufe der ehemaligen
DDR eine Alternative auf dem Arbeitsmarkt darstellen.

• Bereich Maler- und Lackiererhandwerk Durch die gemeinsame Grundausbildung besitzen auch Maler/innen und Lackierer/innen im
Schwerpunkt Maler/in viele verwertbare Kenntnisse und Fertigkeiten über Farben sowie Mal- und Lackiertechniken. Jobalternativen:
• Fahrzeuglackierer/in in BERUFENET
Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR:
• Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in in BERUFENET
• Bereich Oberflächentechnik, Korrosionsschutz Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in wie die Beschäftigten der
hier genannten Berufe beschichten bzw. lackieren Oberflächen, bereiten die Untergründe vor und verarbeiten Lacke, Farben sowie
andere Beschichtungsmaterialien. Jobalternativen:
• Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik in BERUFENET
• Oberflächenbeschichter/in in BERUFENET
Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR:
• Lackierer/in - Holz und Metall in BERUFENET
• Instandhaltungsmechaniker/in - Fertig.u.Wartung v.galvan.El. in BERUFENET
• Galvaniseur/in in BERUFENET
• Bereich Ausbau Fachkräfte dieses Bereiches sowie Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in behandeln und glätten
Untergründe, führen Isolier- und Abdichtungsarbeiten an Wänden und Böden aus. Dabei verarbeiten bzw. benutzen sie zum Teil
gleiche Materialien (Putze, Spachtelmassen, Wärmedämmstoffe, Trockenbaumaterialien) und Werkzeuge. Jobalternativen:
• Bodenleger/in in BERUFENET
• Estrichleger/in in BERUFENET
Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR:
• Fußbodenleger/in in BERUFENET
• Bereich Lacklabor Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in können in dem hier genannten Bereich insbesondere
Kenntnisse in der Qualitätskontrolle einbringen, da sie in der Lage sind, Farben und Lacke zu beurteilen und zu prüfen, diese
abzutönen sowie zum Teil auch Messwerte zu erfassen und zu protokollieren. Jobalternativen:
• Lacklaborant/in in BERUFENET
Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR:
• Laborant/in - Farben und Lacke in BERUFENET
• Bereich Theater Beschäftigte des hier genannten Bereichs führen vergleichbare Tätigkeiten aus wie Maler/innen und Lackierer/innen
im Schwerpunkt Maler/in. Sie mischen Farben, streichen bzw. bemalen große Flächen, lackieren, tapezieren, bespannen Flächen und
verlegen Bodenbeläge. Jobalternativen:
• Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in - Malerei in BERUFENET
Jobalternativen durch Vorläuferberufe und Berufe der ehemaligen DDR:
• Theatermaler/in/Theaterplastiker/in in BERUFENET

Auch denkbar:

Beschäftigungsalternativen bieten sich darüber hinaus im Verkauf und in der Kundenberatung an (z.B. als Fachberater/in im Farb- und
Lackfachhandel bzw. in Bau-/Heimwerkermärkten). Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in verfügen über umfassende
Produktkenntnisse aus dem Bereich Farb- und Lacktechnik. Sie wissen, wie die einschlägigen Produkte verarbeitet werden und können dies
gegebenenfalls auch praktisch demonstrieren. Auch ihre Erfahrungen im Umgang mit Kunden können sie einsetzen. Für Tätigkeiten in diesem
Bereich ist jedoch meist eine längere Einarbeitung bzw. Zusatzbildung im kaufmännischen Gebiet erforderlich.
(zum Seitenanfang)

Weitere Besetzungsalternativen aus der Sicht eines Arbeitgebers


Arbeitnehmer/innen der hier genannten Bereiche besitzen durch ihre Ausbildung und Berufstätigkeit Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und
Erfahrungen, die für die Ausübung der Tätigkeit als Maler/in und Lackierer/in - Maler/in von Vorteil sind. Jedoch erfordern die im Folgenden
genannten Besetzungsalternativen eine längere Einarbeitung.

• Bereich Fahrzeuglackierung, Farb- und Lacktechnik Beschäftigte dieses Bereiches wenden ebenso wie Maler/innen und
Lackierer/innen Verfahren der Oberflächentechnik an. Sie bringen funktionelle und dekorative Schichten auf Grundierungen auf und
kennen sich mit der Vorbehandlung von Beschichtungsobjekten bzw. Untergründen aus. Besetzungsalternativen:
• Maler/in und Lackierer/in - Fahrzeuglackierer/in in BERUFENET
• Fahrzeuglackierer/in in BERUFENET
• Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik in BERUFENET
• Lackierer/in - Holz und Metall in BERUFENET

(zum Seitenanfang)

Spezialisierungen
Mit Ihrer Ausbildung können Sie in folgenden Funktions-/Tätigkeitsbereichen arbeiten:

• Bauwesen
• Sanierung, Restaurierung

Sie können sich ggf. auf bestimmte Aufgaben spezialisieren, z.B.:

• Beschriftungen

Im BERUFENET finden Sie Beschreibungen zu folgenden Berufen:

• z.B.:
• Maler/in - Beschriftungen/Schildern/Werbeobjekten in BERUFENET
• Maler/in und Lackierer/in - Dämmarbeiten in BERUFENET
• Maler/in und Lackierer/in - Restaurierungsarbeiten in BERUFENET
• Maler/in und Tapezierer/in in BERUFENET
• Vorarbeiter/in (Maler- u. Lackiererhandwerk) in BERUFENET

Berufe, für die eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung (ggf. auch eine Umschulung) erforderlich ist, finden Sie unter
"Alternativen/Job-Familie".
(zum Seitenanfang)
Weiterbildung

Anpassungsweiterbildung/Qualifizierungsmöglichkeiten

Das Maler- und Lackiererhandwerk ist von stetigen Veränderungen geprägt: Ständig kommen neue Materialien auf den Markt und werden neue
Arbeitstechniken entwickelt. Auf den Tätigkeitsschwerpunkt Malerei wirken sich zudem besonders die sich laufend verändernden Trends in der
Innenraumgestaltung aus. Um mit den Anforderungen ihres Berufsalltages Schritt halten zu können, müssen Maler/innen und Lackierer/innen
stets Bereitschaft zur Weiterbildung in ihrer Branche zeigen. Mit Lehrgängen oder Seminaren zu Themen wie Anstrich- und Lackiertechniken,
Innenarchitektur und Innenraumgestaltung, Historische Materialkunde und Restaurierungstechniken oder EDV können sie ihre Kenntnisse
immer dem aktuellen Wissenstand anpassen.

Aufstiegsweiterbildung (nach entsprechender Berufspraxis)

Bestimmte Weiterbildungsmöglichkeiten können auch den Weg zu einem beruflichen Aufstieg ebnen. In der Regel sind dafür einige Jahre
Berufserfahrung erforderlich. Hier bieten sich z.B. folgende aufstiegsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten an:

• Maler- und Lackierermeister/in in BERUFENET


• Techniker/in - Farb- u. Lacktechnik in BERUFENET

Wer über die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Hochschulstudium anstreben. Für Maler/innen und
Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in kommen z.B. folgende Studiengänge in Frage:

• Dipl.-Ing. (FH) - Farben, Lacke, Kunststoffe in BERUFENET


• Dipl.-Ing. (FH/Uni) - Innenarchitektur in BERUFENET

In einigen Bundesländern können besonders qualifizierte Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender
Berufserfahrung auch ohne Hochschulzugangsberechtigung studieren. Die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen werden landesrechtlich
geregelt.
(zum Seitenanfang)

Weiterbildung (berufliche Anpassung)


Um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben, ist es auch nach der Berufsausbildung erforderlich, dass sich Maler/innen und Lackierer/innen
beruflich weiterbilden. Ständig kommen neue Materialien für das Maler- und Lackiererhandwerk auf den Markt und werden neue
Arbeitstechniken entwickelt. Die Aufgaben im Schwerpunkt Malerarbeiten sind vielfältig. Dementsprechend umfangreich ist das Spektrum
möglicher Weiterbildungen.

• Anstrich- und Lackiertechniken in KURSNET (C 6130)


• Tapezieren in KURSNET (C 6190)
• Innenarchitektur, Innenraumgestaltung - allgemein in KURSNET (C 9050)
• Historische Materialkunde, Restaurierungstechniken - branchen- und funktionsbezogen in KURSNET (C 9074)
• Schriftgestaltung in KURSNET (C 9036)
• EDV im Maler-, Lackiererhandwerk in KURSNET (C 2355-61)
• Holzoberflächenbehandlungstechnik (einschließlich Hobeltechnik) in KURSNET (C 6213)
• Isolierung (Bau) - Wärme-, Kälte-/Feuchte-, Schall- und Brandschutz in KURSNET (C 6056)
• Arbeitssicherheit in einzelnen Branchen und Arbeitsbereichen in KURSNET (C 0436)
• Ausbilder/in - Anerkannte Ausbildungsberufe in BERUFENET
• Qualitätstechnik, -sicherung, -prüfung, -kontrolle - branchen- und funktionsbezogen in KURSNET (C 2730)
• Planung und Steuerung, Arbeitsvorbereitung - allgemein in KURSNET (C 2410)
• REFA - allgemein, REFA - vorbereitende Qualifizierungsstufe, REFA-Grundschein, REFA-Prozessorganisator(in), REFA-
Fachschein in KURSNET (C 2470)

(zum Seitenanfang)

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)


Für Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in bietet sich eine Reihe von fachspezifischen Weiterbildungen, die gleichzeitig als
Grundlage für einen beruflichen Aufstieg anzusehen sind. Die Qualifizierungen setzen in der Regel je nach Zielrichtung voraus, dass neben
dem erforderlichen Berufsabschluss auch umfangreiche, mehrjährige praktische Berufserfahrung vorhanden ist. Liegen die entsprechenden
Bildungsvoraussetzungen vor, ist auch ein Studium an einer (Fach-)Hochschule möglich. In einigen Bundesländern können besonders
qualifizierte Berufstätige mit abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender Berufserfahrung auch ohne
Hochschulzugangsberechtigung ein Studium beginnen. Die jeweiligen Zugangsvoraussetzungen werden landesrechtlich geregelt.

• Meister/innen
• Maler- und Lackierermeister/in in BERUFENET
• Techniker/innen
• Techniker/in - Farb- u. Lacktechnik in BERUFENET
• Fach- und Betriebswirte/-wirtinnen, Fachkaufleute
• Fachkaufmann/-frau - Handwerkswirtschaft in BERUFENET
• Sonstige Sonderfachkräfte
• Gestalter(in) im Handwerk in KURSNET (CTS8334-40)
• Betriebsmanager(in) (staatlich geprüft) - Fachrichtung Farbtechnik in KURSNET (CBF6262-60)
• Betriebsassistent/in - Handwerk in BERUFENET
• Hochschulbildungsgänge
• Dipl.-Ing. (FH) - Farben, Lacke, Kunststoffe in BERUFENET
• Dipl.-Ing. (FH/Uni) - Innenarchitektur in BERUFENET
• Dipl.-Ing. (FH) - Werkstofftechnik in BERUFENET
• Dipl.-Ing. (FH) - Verfahrenstechnik in BERUFENET
• Dipl.-Ing. (FH) - Chemie in BERUFENET
• Dipl.-Ing. (Uni) - Chemie in BERUFENET

(zum Seitenanfang)

Existenzgründung
Maler/innen und Lackierer/innen im Schwerpunkt Maler/in können sich mit einem eigenen Betrieb des Maler- und Lackiererhandwerks
selbstständig machen. Hierfür ist in diesem zulassungspflichtigen Handwerk eine Eintragung in die Handwerksrolle erforderlich. Voraussetzung
ist entweder eine erfolgreich absolvierte Meisterprüfung, ein entsprechender Abschluss einer Hochschule oder einer Fachschule für Technik,
eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung. Künftige Betriebsinhaber/innen oder deren angestellte Betriebsleiter/innen
müssen eine der genannten Voraussetzungen erfüllen. Vor dem Schritt in die Selbstständigkeit sollte man sich gründlich beraten lassen,
beispielsweise bei den Beratungsstellen der Kammern, Agenturen für Arbeit, Kommunalverwaltungen und sonstiger Träger, die Informationen
vielfältiger Art anbieten. Eine kostenlose Informationsbroschüre zu allen Fragen der Existenzgründung ist bei den Berufsinformationszentren
(BIZ) der Agenturen für Arbeit unter dem Namen BERUF, BILDUNG, ZUKUNFT - Heft 9 erhältlich. Hier finden Sie weitere Informationen:

• Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)


• KfW Mittelstandsbank
• Hauptverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz

Darüber hinaus können Interessenten den Übergang in die Selbstständigkeit durch Weiterbildungsmaßnahmen wie z.B.
Existenzgründungsseminare vorbereiten oder unterstützen. Für Existenzgründer oder Interessenten, die diesen Schritt planen, empfehlen sich
vor allem folgende Weiterbildungsziele:

• Existenz- und Unternehmensgründung, Existenzfestigung in KURSNET (C 0643)


• Finanzierung der Existenzgründung in KURSNET (C 7256-l5)
• Steuerliche Aspekte für Existenzgründer(innen) in KURSNET (C 0125-h2)
• Betriebswirtschaft für Selbstständige in KURSNET (C 0616-p3)
• Existenzgründung - rechtliche Aspekte in KURSNET (C 0129-t4)
• Marketing für Jungunternehmer(innen) und Existenzgründer(innen) in KURSNET (C 1201-3-g42)

(zum Seitenanfang)

Neigungen und Interessen

Förderlich:

• Neigung zu handwerklicher Tätigkeit mit körperlichem Einsatz


• Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit
• Neigung zu handwerklicher Tätigkeit mit unterschiedlichen Materialien (z.B. Farben, Lacke, Gips, Mörtel, Wärmedämm-Materialien)
• Neigung zu visuell gestaltender Tätigkeit
• Neigung zum Malen und Modellieren
• Vorliebe für Tätigkeit mit einem in sich abgeschlossenen gegenständlichen Arbeitsergebnis

Nachteilig:

• Abneigung gegen Staub, Nässe und Schmutzarbeit


• Abneigung gegen Umgang mit Chemikalien (Farben, Lacke, Schutzmittel, Klebstoffe)
• Abneigung gegen Tätigkeit an wechselnden Arbeitsorten (Baustellen, Wohn- und Geschäftsräume, Werkstätten, Lagerräume)
• Abneigung gegen Arbeit im Freien (z.B. auf Baustellen)

(zum Seitenanfang)
Arbeitsverhalten

Notwendig:

• Zuverlässigkeit (z.B. für die termin- und abstimmungsgerechte Fertigstellung der Projekte)
• Zupackende, dabei umsichtige Arbeitsweise
• Zügige, dabei sorgfältige Arbeitsweise (z.B. bei der Verwendung schnell abtrocknender Farben)
• Genaue, sorgfältige Arbeitsweise, auch unter Zeitdruck (z.B. Arbeiten mit hochwertigen Materialien, Geringhaltung von
Ausbesserungstätigkeiten)
• Planvolle, systematische Arbeitsweise
• Befähigung zu gleich bleibender Aufmerksamkeit, auch in unruhiger Umgebung (z.B. beim Ziehen eines Farbstrichs bis zum Ende;
Unfallgefahr am Bau)
• Anpassungs- und Kooperationsfähigkeit (Einordnung, Zusammenarbeit) (z.B. für Tätigkeit in der Gruppe; Eingehen auf
Kundenwünsche)
• Neurovegetative Belastbarkeit (z.B. für Arbeit unter Zeitdruck bei Terminaufträgen)
• Ausdauer
• Reaktionsvermögen (Unfallgefahren)
• Umstellfähigkeit (Fähigkeit, sich auf neue/wechselnde Situationen einzustellen) (wechselnde Arbeitsorte, unterschiedliche
Kundenwünsche)

Förderlich:

• Befähigung zu selbstständigem Arbeiten, aber auch Bereitschaft zu zuarbeitender Tätigkeit (z.B. Organisieren der Arbeit bzw.
Unterordnung zu gegebenem Anlass)

Nachteilig:

Keine Angaben

Ausschließend:

Keine Angaben
(zum Seitenanfang)

Fähigkeiten

Notwendig:

Von den folgenden Fähigkeiten ist für die Berufsausbildung und Berufsausübung jeweils ein bestimmter Mindestausprägungsgrad notwendig.
Ein darüber hinausgehender (höherer) Ausprägungsgrad ist meist vorteilhaft.

• Durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen (z.B. für das Lesen von Arbeitsanleitungen) (Bezugsgruppe:
Personen mit Hauptschulabschluss )
• Durchschnittliche Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (z.B. für das Wahrnehmen von feinen Farbunterschieden,
allgemeiner Baustellenbetrieb) (Bezugsgruppe: Personen mit Hauptschulabschluss)
• Gut-durchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. für Arbeiten nach Plänen und Zeichnungen) (Bezugsgruppe: Personen
mit Hauptschulabschluss)
• Durchschnittliches mündliches Ausdrucksvermögen (Bezugsgruppe: Personen mit Hauptschulabschluss)
• Annähernd durchschnittliches schriftliches Ausdrucksvermögen (Ausfüllen von Materialbestellungen, Stundenprotokollen)
(Bezugsgruppe: Personen mit Hauptschulabschluss)
• Durchschnittliche praktische Anstelligkeit (z.B. beim Umgang mit Werkzeugen, Maschinen)
• Sinn für die ästhetische Wirkung von Formen und Farben (z.B. beim Anmischen von Farben, bei der Wahl der Tapeten)
• Gut-durchschnittliches Handgeschick (z.B. sauberes Malen auf Wänden oder Türen, Verlegen von Böden)
• Durchschnittliche Merkfähigkeit und durchschnittliches Gedächtnis (Abfolge von Arbeitsschritten) (Bezugsgruppe: Personen mit
Hauptschulabschluss)
• Gut-durchschnittliche Auge-Hand-Koordination
• Gut-durchschnittliche Körperbeherrschung, körperliche Gewandtheit (z.B. für Arbeiten auf Gerüsten)
Förderlich:

• Durchschnittliches technisches Verständnis (z.B. beim Umgang mit Maschinen)

(zum Seitenanfang)

Kenntnisse und Fertigkeiten


Zusätzlich zu den in der Berufsausbildung erworbenen berufsbezogenen Kenntnissen und Fertigkeiten ist Folgendes förderlich:

• Erweiterte und vertiefte Kenntnisse im Bereich der Materialkunde (insbesondere über das chemische und physikalische Verhalten von
Farben und Lacken auf Trägermaterialien, wie z.B. Stein, Mörtel, Beton, Metall etc.)
• Vertiefte Kenntnisse im Bereich der Stilkunde (insbesondere zur ästhetischen und stilgetreuen Gestaltung der Räume und Fassaden)
• Pkw-Führerschein (Anfahrt zu wechselnden Arbeitsorten)

(zum Seitenanfang)

Kompetenzen

Kompetenzen

• Anstreichen (Ausbildung)
• Außenanstrich, Fassadenanstrich (Ausbildung)
• Innenanstrich (Ausbildung)
• Lackieren (Ausbildung)
• Spachteln (Ausbildung)
• Tapezieren (Ausbildung)
• Untergrundbehandeln (Ausbildung)
• Wärmedämmung (Ausbildung)

Weitere Kompetenzen

• Airless-Spritzen (Ausbildung)
• Arbeitsvorbereitung (Arbeitsbereich/Funktion)
• Aufsicht, Leitung (Arbeitsbereich/Funktion)
• Aus- und Fortbildung (Arbeitsbereich/Funktion)
• Ausbildereignungsprüfung
• Betonsanierung (Ausbildung)
• Bodenbeläge verlegen (Ausbildung)
• Gerüstbau (Ausbildung)
• Kirchenmalerei
• Korrosionsschutz (Ausbildung)
• Kundenberatung, -betreuung (Arbeitsbereich/Funktion)
• Mischen (Ausbildung)
• Oberflächenbeschichten (Ausbildung)
• REFA
• Restaurierungsarbeiten
• Schalldämmung (Ausbildung)
• Schriftmalen, Schriftzeichnen (Ausbildung)
• Sgraffitomalerei
• Siebdruck (Ausbildung)
• Trockenbau
• Verkauf (Arbeitsbereich/Funktion)
• Verputzen (Ausbildung)
• Wand- und Deckenverkleidung (Ausbildung)

Soft Skills

• Anpassungsfähigkeit
• Kontaktfähigkeit
• Selbstständige Arbeitsweise
• Sorgfalt
• Teamfähigkeit
• Zuverlässigkeit

(zum Seitenanfang)

Gesetze/Regelungen

Diese Rechtsgrundlage wurde aufgehoben:

• Verordnung über die Berufsausbildung zum Maler und Lackierer/zur Malerin und Lackiererin vom 23.06.75 (BGBl 1545,
2641), zuletzt geändert am 27.06.79 (BGBl 849), außer Kraft ab 01.08.2003
Fundstelle: 1975 (BGBl. S. 1545, 2641), 1979 (BGBl. S. 849) Volltext (pdf, 1122kB)

(zum Seitenanfang)

Medien (Bücher, Zeitschriften, Internet u. weitere Quellen)

Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die nachfolgenden Informationen stellen
einen möglicherweise überholten Sachstand dar. Sie werden nicht mehr aktualisiert.

• Bücher/Medien, die im Buchhandel erhältlich sind:

• Besser Lackieren. Jahrbuch


Verfasser: Dieter Ondratschek
Verlag: Vincentz
Erscheinungsjahr: 2004
• Erläuterungen und Praxishilfen zur Ausbildungsordnung im Maler- und Lackierergewerbe
Verlag: BW Bildung und Wissen
Erscheinungsjahr: 2004
Hrsg.: Bundesinstitut für Berufsbildung
• Handbuch für das Maler- und Lackiererhandwerk
Verfasser: Hans Lowey
Verlag: Kleffmann
Erscheinungsjahr: 2004
• Wärmedämm-Verbundsysteme. Handbuch für Maler und Lackierer
Verfasser: Bodo Buecher
Verlag: DVA
Erscheinungsjahr: 2004
• Fit für die Prüfung, Prüfungsaufgaben für Maler und Lackierer
Verfasser: Richter, Herbert Peiker
Verlag: Kieser
Erscheinungsjahr: 2003
• Malertaschenbuch 2005
Verfasser: Klaus Halmburger
Verlag: Callwey
Erscheinungsjahr: 2004
• Technologie Maler und Lackierer
Verfasser: Werner Beermann u.a.
Verlag: Bildungsverlag EINS
Erscheinungsjahr: 2006
• Farben, Lacke, Beschichtungssysteme. Handbuch für Maler und Lackierer
Verfasser: Alban Wekenmann
Verlag: DVA
Erscheinungsjahr: 2002

• Fachzeitschriften

• Mappe - Die Malerzeitschrift


Verlag: Georg D.W. Callwey
Internet
• Lack im Gespräch
Verlag: Deutsches Lackinstitut GmbH
Internet
Informationsdienst des Deutschen Lackinstituts
• Malerblatt
Verlag: Konradin
Internet
Organ des Hauptverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz sowie der Landesinnungsverbände Westfalen, Rheinland-
Rheinhessen, Hessen, Pflaz, Bad.-Württ. u. Südbaden
• besser lackieren!
Verlag: Vincentz
Internet
• Farbe & Lack
Verlag: Vincentz Verlag
Internet
Wissenschaftliche, technische und wirtschaftliche Informationen zu Farbe und Lack

• Informationen von Ministerien, Verbänden, Organisationen

• Handwerk.com - Das Info Portal für Entscheider im Handwerk


Eine Information der Schlüterschen Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover
• Informationsangebot Lacke und Farben
Eine Information des Deutschen Lackinstituts GmbH (DLI)
• lackiernetz.de - besser lackieren
Eine Information der Vincentz Network GmbH & Co. KG

• Informationen im Berufsinformationszentrum (BIZ) und zum Teil bei www.arbeitsagentur.de

• BBZ Beruf Bildung Zukunft - Bau (Heft 16)


Broschüre erhältlich im Berufsinformationszentrum (BIZ)
• Film, Maler/in und Lackierer/in

(zum Seitenanfang)

Berufs-/Interessenverbände, Arbeitgeber-/Arbeitnehmer-Organisationen

Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die nachfolgenden Informationen stellen
einen möglicherweise überholten Sachstand dar. Sie werden nicht mehr aktualisiert.

• Hauptverband Farbe,
Gestaltung, Bautenschutz
Hahnstraße 70
60528 Frankfurt
Fon: 0 69/6 65 75-3 00
Fax: 0 69/6 65 75-3 50
eMail: hauptverband@farbe.de
Internet: http://www.farbe.de
• Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
Postfach
60423 Frankfurt
Fon: 0 69/9 57 37-0
Fax: 0 69/9 57 37-8 00
eMail: service-center@igbau.de
Internet: http://www.igbau.de/

(zum Seitenanfang)

Ausblick - Trends und Entwicklungen

Energieeinsparung und Wärmedämmung

Auch im Maler- und Lackiererhandwerk beschäftigt man sich mit den Möglichkeiten, wie Wärmeschutz und Wärmedämmverbundsysteme in Alt-
und Neubauten realisiert werden können. Die seit Februar 2002 geltende Energiesparverordnung (EnEV) schreibt bestimmte Standards für die
Wärmedämmung, z.B. in Altbauten, vor. Entsprechend geschulte Maler/innen und Lackierer/innen können mit Kunden abklären, wann und
warum es sinnvoller ist, statt eines Anstrichs oder einer Putzerneuerung direkt ein Wärmedämmverbundsystem anzubringen. Bei einschlägiger
Weiterbildung - z.B. als Energieberater/in im Maler- und Lackiererhandwerk - sind Maler/innen und Lackierer/innen in der Lage,
Wärmedämmarbeiten an Fassaden fachgerecht auszuführen.
Altersgerechtes und barrierefreies Wohnen

Auch für das Malerhandwerk bringt der demographische Wandel (hier: die höhere Zahl an älteren und betagten Menschen) die Möglichkeit,
neue Kunden zu gewinnen. Viele ältere Menschen legen Wert auf Wohnkomfort und wollen möglichst lange ihre Unabhängigkeit in der eigenen
Wohnung oder dem eigenen Haus bewahren. Für Malerbetriebe gibt es eine Vielzahl an Produkten und Serviceleistungen, die sie speziell
dieser Zielgruppe anbieten können. Angesichts der nachlassenden Sehkraft vieler älterer Menschen macht es Sinn, wenn zur besseren
Orientierung Farbe ins Spiel kommt: Der Handlauf an der Treppe kann sich von der dahinter liegenden Wand farblich abheben, individuelle
Haus- oder Wohnungseingänge können auch ihre individuelle Farbe bekommen. Besondere Dienstleistungen, wie das Ein- und Ausräumen der
Zimmer vor und nach der Renovierung, kommen den Bedürfnissen älterer bewegungseingeschränkter Menschen entgegen. Andere Betriebe
arbeiten mit Reisebüros zusammen und führen die Malerarbeiten durch, während ihre Kunden Urlaub machen. Eine weitere Möglichkeit, sich
diesen Kundenkreis zu erschließen, liegt in der Kooperation mit anderen Gewerken, so dass die Kunden "alles aus einer Hand" bekommen
bzw. nur mit einem Ansprechpartner konfrontiert sind.
(zum Seitenanfang)

Stellenbörsen

Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen Ausbildungsberuf. Die nachfolgenden Informationen stellen
einen möglicherweise überholten Sachstand dar. Sie werden nicht mehr aktualisiert.

Weitere Informationsquellen für Bewerbung und Stellensuche (Fachpresse und Online-Dienste)

• ausbauGuide.de. Der Internetführer für das Ausbauhandwerk


Unter der Rubrik "Jobs" bietet der "ausbauGuide.de - Internetführer für das Ausbauhandwerk" einen kleinen Stellenmarkt. Zudem sind
unter dieser Adresse umfangreiche Brancheninformationen zu finden.
• Liste mit Fließtextauszügen aus Personalanzeigen von Unternehmen der Bereiche Holzbearbeitung und Innenausbau sowie
Baudenkmalpflege. Der Listenbetreiber stellt ggf. den Kontakt zum Stellenanbieter her.
• Bau.de
Jobbörse für die Bauwirtschaft. Die Bandbreite der Angebote reicht vom Architekten bis zum Handwerker, vom Key Account Manager
bis zum Handelsvertreter für Produkte der Baubranche.
• Job@Bau
Online-Fachstellenmarkt für die Baubranche im Portal 'Deutsches Bauarchiv'. Die Angebote können gezielt und komfortabel nach den
unterschiedlichsten Berufen der Baubranche durchsucht werden.

(zum Seitenanfang)