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1.

Grundlegende Fragen

Liebt Gott etwa nur die Menschen und nicht alle seine Geschöpfe? Sind ihm die
Schmerzen und Gefühle der Tiere etwa egal? Wenn Jesus sagt, dass wir die Taten der
Nächstenliebe, die wir auch nur einem seiner geringsten Brüder und Schwestern tun,
ihm selbst getan haben, meint er damit wirklich nur Menschen, oder nicht vielmehr
alle seine Geschöpfe? Wäre Gott nicht absolut sadistisch, wenn er die Tiere, die wie
wir Menschen Liebe und Hass, Wohlempfinden und Schmerzen erleben, den
Menschen zur Nahrung gegeben hätte? Wenn Gott die perfekte und vollkommene
Liebe selbst ist, tut die seine Liebe dann nicht vielmehr zum Wohle ALLER Geschöpfe,
und nicht nur zum Wohl einiger? Wenn er sagt, dass wir uns im Kleinen (d.h. im
vergänglichen, irdischen) als treue Verwalter erweisen müssen, damit uns auch das
Große (d.h. Das unvergängliche, himmlische) anvertraut werden kann, kann er damit
nicht nur die gesamte Schöpfung meinen?

2. Eindeutige biblische Beweise, dass Gott Tieropfer und Fleischessen verabscheut

„So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Macht gut eure Wege und
eure Taten, dann will ich euch an diesem Ort wohnen lassen! Und verlasst euch nicht
auf Lügenworte, wenn sie sagen: Der Tempel des HERRN, der Tempel des HERRN,
der Tempel des HERRN ist dies! Denn nur wenn ihr eure Wege und eure Taten
wirklich gut macht, wenn ihr wirklich Recht übt untereinander, den Fremden, die
Waise und die Witwe nicht unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort
vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil, dann will ich euch an
diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von
Ewigkeit zu Ewigkeit. Siehe, ihr verlasst euch auf Lügenworte, die nichts nützen.
Wie? Stehlen, morden und Ehebruch treiben, falsch schwören, dem Baal Rauchopfer
darbringen und anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt! Und dann kommt
ihr und tretet vor mein Angesicht in diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen
ist, und sagt: Wir sind gerettet, - um all diese Gräuel weiter zu verüben! Ist denn
dieses Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, eine Räuberhöhle geworden in
euren Augen? Doch ich, siehe, ich habe das alles gesehen, spricht der HERR. Denn
geht doch hin zu meinem Anbetungsort, der in Silo war, wo ich früher meinen
Namen wohnen ließ, und seht, was ich mit ihm getan habe wegen der Bosheit
meines Volkes Israel! Und nun, weil ihr all diese Taten getan habt, spricht der HERR,
und ich zu euch geredet habe, früh mich aufmachend und redend, ihr aber nicht
gehört habt, und ich euch gerufen, ihr aber nicht geantwortet habt; so werde ich mit
diesem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, worauf ihr euch verlasst, und mit
dem Ort, den ich euch und euren Vätern gegeben, ebenso verfahren, wie ich mit Silo
verfahren bin. Und ich werde euch von meinem Angesicht verwerfen, so wie ich alle
eure Brüder, alle Nachkommen Ephraims verworfen habe... So spricht der HERR der
Heerscharen, der Gott Israels: Fügt nur weiter eure Brandopfer zu euren
Schlachtopfern und esst Opferfleisch! Denn ich habe nicht mit euren Vätern darüber
geredet und ihnen nichts geboten über das Brandopfer und das Schlachtopfer an
dem Tag, da ich sie aus dem Land Ägypten herausführte; sondern dieses Wort habe
ich ihnen geboten: Hört auf meine Stimme, dann werde ich euer Gott sein, und ihr
werdet mein Volk sein! Und geht auf dem ganzen Weg, den ich euch gebiete, damit
es euch wohlgeht! Aber sie haben nicht gehört und ihr Ohr nicht geneigt, sondern
sind nach den Ratschlägen und in der Verstocktheit ihres bösen Herzens gegangen;
und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Gesicht. Von dem Tag an, da
eure Väter aus dem Land Ägypten auszogen, bis auf diesen Tag habe ich alle meine
Knechte, die Propheten, zu euch gesandt, täglich früh mich aufmachend und
sendend. Aber sie haben nicht auf mich gehört und ihr Ohr nicht geneigt.“ Jeremia 7
„Warum kehrt sich dieses Volk Jerusalems ab in immerwährender Abkehr? Sie halten
fest am Trug, sie weigern sich umzukehren. Ich habe achtgegeben und gehört: Sie
reden, was nicht recht ist. Da ist keiner, der seine Bosheit bereut und sagt: Was habe
ich getan! Alle wenden sie sich weiter ab in ihrem Lauf wie ein in den Kampf
stürmendes Pferd. Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten, und
Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Zeit ihres Kommens ein; aber mein
Volk kennt das Recht des HERRN nicht. Wie könnt ihr sagen: Wir sind weise, und das
Gesetz des HERRN ist bei uns? In der Tat! Siehe, zur Lüge hat es der Lügengriffel der
Schriftgelehrten gemacht. Die Weisen werden beschämt, sie sind schreckerfüllt und
werden gefangen. Siehe, das Wort des HERRN haben sie verworfen. Und was für
eine Weisheit haben sie nun?“ Jeremia 8:5-9

„Hört das Wort des HERRN, ihr Söhne Israel! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit
mit den Bewohnern des Landes; denn keine Treue und keine Gnade und keine
Erkenntnis Gottes ist im Land. Verfluchen und Lügen, Morden, Stehlen und
Ehebrechen haben sich ausgebreitet, und Bluttat reiht sich an Bluttat. Darum
vertrocknet das Land und welkt jeder, der darin wohnt, samt den Tieren des Feldes
und den Vögeln des Himmels; selbst die Fische des Meeres werden dahingerafft.
Jedoch niemand soll rechten oder jemanden zurechtweisen! Sondern mit dir führe
ich den Rechtsstreit, Priester, so dass du stürzt am hellen Tag. Ja, auch der Prophet
stürzt mit dir bei Nacht. Und ich lasse deine Mutter umkommen. Mein Volk kommt
um aus Mangel an Erkenntnis. Weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe
ich dich, dass du mir nicht mehr als Priester dienst. Du hast das Gesetz deines Gottes
vergessen, so vergesse auch ich deine Kinder. Je mehr sie wurden, desto mehr
sündigten sie gegen mich. Ihre Ehre vertausche ich gegen Schande. Die Sünde
meines Volkes essen sie, und nach ihrer Schuld verlangen sie. Und wie dem Volk, so
wird es dem Priester ergehen. Und ich suche seine Wege an ihm heim, und seine
Taten vergelte ich ihm.“ Hosea 4:1-9
„Wehe, sündige Nation, schuldbeladenes Volk, Geschlecht von Übeltätern,
Verderben bringende Kinder! Sie haben den HERRN verlassen, haben den Heiligen
Israels verworfen, sie haben sich nach hinten abgewandt. Wohin wollt ihr noch
geschlagen werden, die ihr eure Widerspenstigkeit nur vermehrt? Das ganze Haupt
ist krank, und das ganze Herz ist siech. Von der Fußsohle bis zum Haupt ist keine
heile Stelle an ihm: Wunden und Striemen und frische Schläge; sie sind nicht
ausgedrückt und nicht verbunden, noch mit Öl gelindert. Euer Land ist eine Öde,
eure Städte sind mit Feuer verbrannt; euer Ackerland - Fremde verzehren seine
Frucht vor euren Augen; eine Öde ist es wie bei einer Umkehrung durch Fremde.
Und die Tochter Zion ist übrig geblieben wie eine Laubhütte im Weinberg, wie eine
Nachthütte im Gurkenfeld, wie eine belagerte Stadt. Hätte der HERR der
Heerscharen uns nicht einen ganz kleinen Rest gelassen, wie Sodom wären wir,
Gomorra wären wir gleich. Hört das Wort des HERRN, ihr Anführer von Sodom!
Horcht auf die Weisung unseres Gottes, Volk von Gomorra! Wozu soll mir die Menge
eurer Schlachtopfer dienen?, spricht der HERR. Ich habe die Brandopfer von
Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut von Stieren, Lämmern und
jungen Böcken habe ich kein Gefallen. Wenn ihr kommt, um vor meinem Angesicht
zu erscheinen - wer hat das von eurer Hand gefordert, meine Vorhöfe zu zertreten?
Bringt nicht länger nichtige Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel.
Neumond und Sabbat, das Einberufen von Versammlungen: Sünde und
Festversammlung ertrage ich nicht. Eure Neumonde und eure Feste hasst meine
Seele. Sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde, sie zu ertragen. Und wenn ihr
eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Auch wenn ihr noch so
viel betet, höre ich nicht - eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch!
Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen, hört auf, Böses zu tun!“ Jesaja 1
„Und ein Spross wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schössling aus
seinen Wurzeln wird Frucht bringen. Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN,
der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der
Geist der Erkenntnis und Furcht des HERRN; und er wird sein Wohlgefallen haben an
der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, und
nicht zurechtweisen nach dem, was seine Ohren hören, sondern er wird die
Geringen richten in Gerechtigkeit und die Elenden des Landes zurechtweisen in
Geradheit. Und er wird den Gewalttätigen schlagen mit dem Stab seines Mundes
und mit dem Hauch seiner Lippen den Gottlosen töten. Gerechtigkeit wird der
Schurz seiner Hüften sein und die Treue der Schurz seiner Lenden. Und der Wolf
wird beim Lamm weilen und der Leopard beim Böckchen lagern. Das Kalb und der
Junglöwe und das Mastvieh werden zusammen sein, und ein kleiner Junge wird sie
treiben. Kuh und Bärin werden miteinander weiden, ihre Jungen werden zusammen
lagern. Und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. Und der Säugling wird spielen
an dem Loch der Viper und das entwöhnte Kind seine Hand ausstrecken nach der
Höhle der Otter. Man wird nichts Böses tun noch verderblich handeln auf meinem
ganzen heiligen Berg. Denn das Land wird voll von Erkenntnis des HERRN sein, wie
von Wasser, das das Meer bedeckt.“ Jesaja 11:1-9

"Aber siehe da, lauter Freude und Wonne, Rindertöten und Schafeschlachten,
Fleischessen und Weintrinken: »Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir
tot!« Aber meinen Ohren ist vom HERRN Zebaoth offenbart: »Wahrlich, diese
Schuld soll euch nicht vergeben werden, bis ihr sterbt«, spricht der Herr, der HERR
Zebaoth." Jesaja 22:12-14

„Priester und Prophet wanken vom Rauschtrank, sind verwirrt vom Wein, taumeln
vom Rauschtrank. Sie wanken beim Weissagen, torkeln beim Rechtsprechen. Denn
alle Tische sind voll Unflat und Erbrochenem, dass kein Platz mehr da ist. Wen will er
Erkenntnis lehren und wem die Botschaft verständlich machen? Kindern, die von der
Milch entwöhnt, die von den Brüsten abgesetzt sind? ...Denn ihr sagt: Wir haben
einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht.
Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn
wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen. Darum, so
spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten
Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht
ängstlich eilen. Und ich werde das Recht zur Richtschnur machen und die
Gerechtigkeit zur Waage. Hagel wird die Zuflucht der Lüge hinwegfegen, und das
Wasser wird das Versteck wegschwemmen. Und euer Bund mit dem Tod wird
aufgehoben werden, und euer Vertrag mit dem Scheol wird nicht bestehen bleiben.
Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, dann werdet ihr von ihr zertreten
werden. Sooft sie hindurchfährt, wird sie euch erfassen; denn Morgen für Morgen
wird sie hindurchfahren, bei Tag und bei Nacht. Dann wird es lauter Schrecken sein,
die Botschaft verständlich zu machen.“ Jesaja 28 (Jesaja 29 ist das Kapitel, das auch
Jesus zitierte, indem es darum ging, dass die Menschen Gott vergeblich verehrten,
da sie nichts als Menschengebote hielten und lehrten.)

„So spricht der HERR: Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner
Füße. Wo wäre denn das Haus, das ihr mir bauen könntet, und wo denn der Ort
meines Ruhesitzes? Hat doch meine Hand dies alles gemacht, und alles dies ist
geworden, spricht der HERR... Wer ein Rind schlachtet, ist wie einer, der einen
Menschen erschlägt; wer ein Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick
bricht; wer Speisopfer opfert: es ist Schweineblut... Wie diese ihre eigenen Wege
gewählt haben und ihre Seele an ihren Scheusalen Gefallen hat, so werde auch ich
Misshandlung für sie wählen und über sie bringen, wovor ihnen graut, weil ich
gerufen habe und niemand geantwortet hat, weil ich geredet und sie nicht gehört
haben, sondern getan haben, was böse ist in meinen Augen, und das gewählt haben,
woran ich kein Gefallen habe.“ Jesaja 66:1-4 (Matthäus 25 nicht nur auf Menschen
bezogen, sondern auf alle Geschöpfe Gottes)

Wir sehen also alleine anhand der Bibel, dass beide Tempel und ganze
Generationen hinweggerafft wurden vor allem wegen des Vergießens von
unschuldigem Blut, d.h. wegen des Opferns und Essens der unschuldigen
Geschöpfe Gottes, und dass Menschen, d.h. die Priester und Schreiber /
Schriftgelehrten, das ewige Gesetz Gottes, nämlich das Gesetz der Liebe, die zum
Wohle aller tut, und der Heiligkeit allen Lebens, verworfen und durch ein
satanisches Priestertum, einem „Bund mit dem Tod / Sheol, ersetzt haben, und
dass Jesus kommen sollte, um diesen Bund zu zerschlagen und die Menschen zum
ewigen und unblutigen Priestertum Gottes, der Eucharistie, und ebenso zur
unblutigen Nahrung aus 1.Mose 1:29 zurückzuführen.

„Aber wie die Tage Noahs waren, so wird auch die Ankunft des Sohnes des
Menschen sein. Denn wie sie in jenen Tagen vor der Flut waren: - sie aßen und
tranken, sie heirateten und verheirateten bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging
und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam und alle wegraffte -, so wird auch die
Ankunft des Sohnes des Menschen sein.“ Matthäus 24:37-39

„Denn aus diesen 3 Gründen war die Sintflut über die Erde gekommen, nämlich
wegen der Hurerei, in der die Wächter gegen die Vorschriften ihrer Rechtsbefugnis
mit den Menschentöchtern gehurt und sich zu Weibern genommen hatten von allen,
die sie sich erwählt; und so machten sie den Anfang der Unreinheit. Und sie zeugten
Kinder, die Nephilim; und sie waren alle ungleich und fraßen einer den anderen, und
es tötete Jerbach den Nephil, und Nephil tötete den Eljo, und Eljo die
Menschenkinder, und ein Mensch den anderen. Und ein jeder wandte sich dazu,
Ungerechtigkeit zu verüben und viel Blut zu vergießen, und die Erde war voll von
Ungerechtigkeit. Und danach sündigten sie an den Tieren und Vögeln und allem,
was sich regt, und was auf der Erde geht. Und es wurde viel Blut auf der Erde
vergossen, und alle Gedanken und Wünsche der Menschen dachten Eitles und
Böses in allen Tagen. Und GOTT vertilgte alles von der Oberfläche der Erde; wegen
der Bosheit ihres Tuns und wegen des Blutes, das sie mitten auf der Erde vergossen
hatten, vertilgte er alles.“ Mahnrede Noahs an seine drei Söhne, Buch der Jubiläen,
Kapitel 7

„Und sie nahmen sich Weiber, und ein jeder wählte sich eine aus, und sie fingen an
zu ihnen hineinzugehen, und sie vermischten sich mit ihnen und lehrten sie
Zaubermittel und Beschwörungen und zeigten ihnen das Schneiden der Wurzeln und
Hölzer. Und jene wurden schwanger und gebaren mächtige Riesen, deren Länge
3000 Ellen war, welche allen Erwerb der Menschen verzehrten, bis die Menschen
(sie) nicht mehr zu ernähren vermochten. Da wandten sich die Riesen gegen sie
(selbst), um die Menschen zu fressen. Und sie fingen an sich an den Vögeln und an
den Tieren, an dem, was da kriecht und an den Fischen zu versündigen, (ja) sie
fraßen untereinander ihr eigenes Fleisch und tranken das Blut davon. Da klagte die
Erde über die Gewalttätigen.“ Buch Henoch, Kapitel 7

„Denn vergesst nicht, wo immer der Kadaver ist, dort werden die Geier
versammelt. Denn diese Vögel fressen vom Tod und versammeln sich für das Fest
und kennen nicht die Lebenden. Wisse also auch, dass die wahren Jünger Christi
nur unter den Lebenden sind und sich nicht um tote Dinge versammeln werden.
Wie in den Tagen vor der Flut. Sie aßen Fleisch und Blut und tranken sauren Wein
und heirateten aus unnatürlichen Gründen. Bis zu dem Tag, an dem Noah in die
Arche trat und sie es nicht erkannten, bis die Flut kam, und sie alle hinweg nahm,
so soll auch das Kommen des Menschensohnes sein.“ EHGoC, Kapitel 61
"Aber aus ihrem unehelichen Verkehr entsprangen uneheliche Menschen, viel
größer in der Statur als die gewöhnlichen Menschen, die später Riesen genannt
wurden... ungezügelte und barbarische Männer, die größer wären als normale
Menschen, weil sie von Engeln entsprungen waren; aber doch geringer als die Engel,
da sie von Frauen geboren wurden. Deshalb hat Gott Manna auf die Erde regnen
lassen im Wissen, dass sie von brutaler und barbarischer Natur waren und dass die
Welt nicht ausreichte, um sie zu befriedigen (denn die Welt wurde in ihren
Proportionen für den Menschen und zu seiner Verwendung geschaffen), damit sie
nicht aus Mangel an Nahrung wider die Natur anfingen Tiere zu essen und
dennoch wegen des Mangels an Nahrung als schuldlos erschienen. Aber wegen
ihrer Bastardnatur war ihnen diese reine Nahrung nicht genug und sie sehnten sich
nur nach dem Geschmack von Blut. Und so begannen die Menschen ebenfalls
damit, Fleisch zu essen... Aber als die Tiere immer weniger wurden, fingen diese
Bastardmänner auch damit an menschliches Fleisch zu essen. Denn vom Verzehr von
Fleisch von Tieren, war es kein großer Schritt zum Verzehr von Menschenfleisch,
nachdem sie es bereits in anderen Formen gekostet hatten... Alle Dinge, die infolge
dieser brutalen Dämonen immer schlimmer wurden, wollte Gott wie einen bösen
Sauerteig wegwerfen, und damit auch jede Generation von einem bösen Samen, der
ebenso gottlos war wie dieser, und die Welt den Erretteten überlassen. Und aus
diesem Grund hat er einen gewissen Gerechten (Noah) mit seinen drei Söhnen und
ihren Frauen und Kindern gewarnt, sich und seine Familie in einer Arche davor zu
retten. Er sandte eine Wasserflut durch die alles vernichtet wurde, und die gereinigte
Welt konnte demjenigen übergeben werden, der in der Arche gerettet wurde, um so
einen zweiten Lebensanfang zu beginnen. Und so geschah es." Kephas in den
Homilien von Clemens VIII, Kapitel 15-17
„Das fremde Volk aber unter ihnen war lüstern geworden. Da fingen auch die
Israeliten wieder an zu weinen und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen
geben? ...Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer
Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: »Wer gibt uns
Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.« Darum wird euch der HERR
Fleisch zu essen geben, nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht
zwanzig Tage lang, sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt
und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist,
und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten
gegangen? ...Da machte sich das Volk auf und sammelte Wachteln diesen ganzen Tag
und die ganze Nacht und den andern ganzen Tag; und wer am wenigsten sammelte,
der sammelte hundert Scheffel... Als aber das Fleisch noch zwischen ihren Zähnen
war und ehe es ganz aufgebraucht war, da entbrannte der Zorn des HERRN gegen
das Volk, und er schlug sie mit einer sehr großen Plage. Daher heißt die Stätte
»Lustgräber«, weil man dort das lüsterne Volk begrub.“ 4.Mose 11

„Yeshua antwortete ihnen abermals und sagte: Glaubt ihr etwa, dass ich vom Fleisch
essen rede, wie ihr es unwissend im Tempel Gottes tut? Wahrlich, ihr denkt böse
Dinge, denn siehe, mein Körper ist die Substanz Gottes, und dies ist die wahre
Speise, und mein Blut ist das Leben Gottes und das ist der wahre Trank. Ich sage
euch: Denkt nicht an Fleisch und Blut, wie eure Vorfahren, die nach Fleisch
begehrten, und sie haben Fleisch bekommen und zu ihrem Verderben gegessen,
bis es ihnen aus den Nasenlöchern wieder heraus kam und ihre Kadaver zu
Tausenden in der Wüste fielen wegen der Pest. Denn von solchen steht
geschrieben: „Sie werden ein Jubiläum wandern, 49 Jahre in der Wüste, bis sie von
ihren Begierden gereinigt sind, bevor sie das Land der Ruhe betreten, und
siebenmal sieben Jahre werden sie umherwandern, weil sie meine heiligen Wege
nicht erkannt und meinen heiligen Gesetzen nicht gehorcht haben.“ EHGoC, Kap. 39
"Dass YHWH keinen Gefallen an Blutopfern hat zeigt sich in folgendem: Diejenigen,
denen es nach Fleisch gelüstet hat, wurden noch im selben Moment weggerafft, als
sie das Fleisch zerkauten und wurden begraben, und die Stätte wurde das
"Lustgrab" genannt. Derselbe, dem es missfiel, dass Tiere geschlachtet und gegessen
wurden, weil er nicht will, dass sie erschlagen werden, hat die Tieropfer weder
angeordnet noch danach verlangt; von Anfang an hat er solches nie verlangt."
Kephas in Clementine Homilies 3:45

„Deshalb urteile ich, man solle die, welche sich von den Nationen zu Gott bekehren,
nicht beunruhigen, sondern ihnen schreiben, dass sie sich enthalten von den
Verunreinigungen der Götzen und von der Unzucht und vom Erstickten und vom
Blut.“ Apostelgeschichte 15:19-20

„Und dies ist der Dienst, den er (Gott) bestimmt hat: Ihn allein anzubeten und auf
den Propheten der Wahrheit (Yeshua) zu vertrauen, und sich für die Vergebung der
Sünden taufen zu lassen und somit durch diese reine Wassertaufe wiedergeboren
zu werden; dem Tisch der Dämonen fernzubleiben, das heißt sich von Nahrungs-
mitteln, die Götzenbildern angeboten werden, von toten Schlachtkörpern, von
Tieren, die erstickt oder von wilden Tieren gefangen wurden, und vom Blut
enthalten; nicht länger unrein (in Unzucht) zu leben... dass alle nüchtern sein sollen
und sich guten Werken hingeben, sich von aller Ungerechtigkeit abzuwenden und
nach dem ewigen Leben zu suchen, welches vom allmächtigen Gott kommt, und
ihn mit Gebet und ständigem Flehen darum zu bitten, dass er es euch schenkt.“
Clementine Homilies

Kephas/Petrus sagte:“Ich lebe von Oliven und Brot, und dazu gelegentlich von
Gemüse.” (Clementine Homilies 12:6; Clementine Recognitions 7:6)
„Jakobus, der Bruder es Herrn, lebte von Pflanzen und Gemüse und hat niemals
Wein oder Fleisch angerührt.” (Epistulae ad Faustum XXII, 3)

“Johannes aß niemals Fleisch.” (Hegesippus, History of the Church II, Kapitel 2:3)

“Jakobus trank niemals Wein oder andere starke Getränke und aß niemals Fleisch.”
(Hegesippus, book 2, chapter 23)

Nachdem ab dem Jahr 380 n. Chr. das Christentum zur Staatsreligion wurde und
Ketzerei von da an als ein Staatsverbrechen galt, das mit dem Tode bestraft wurde,
werden alle Kirchenmitglieder, die sich weigerten Fleisch zu essen, als Ketzer
entlassen und hingerichtet. Ab dem Konzil von Toledo gilt dies nicht nur für
Kirchenmitglieder, sondern für alle Menschen. Wörtlich heißt es im bis heute
gültigen (!) Synodendokument von Toledo (447 n. Chr.) des Katholizismus: "Wer sagt
oder glaubt, man müsse sich vom Fleisch der Vögel oder des Viehs, das zur Speise
gegeben ist, nicht nur um der Züchtigung des Leibes willen enthalten, sondern es
verabscheuen, der sei mit dem Anathema [= dem Bannfluch, der Verurteilung zur
"ewigen Hölle"] belegt." (zit. nach Heinrich Denzinger, Kompendium der
Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen, Herausgeber: Peter
Hünermann, 42. Auflage, Freiburg 2009, Lehrsatz Nr. 207; dies ist eine der beiden
heute noch gültigen Verfluchungen.)

"Die Ketzerei ist eine Sünde, durch welche man verdient, nicht nur von der Kirche
durch die Exkommunikation, sondern auch von der Welt durch den Tod ausge-
schlossen zu werden. Bliebt der Ketzer bei seinem Irrtum, so soll die Kirche es
aufgeben, ihn zu retten und soll für das Heil der übrigen Menschen sorgen, indem sie
ihn durch ein Exkommunikationsurteil aus ihrem Schoße ausschließt; das Übrige
überlässt sie dem weltlichen Richter, damit er ihn durch den Tod von dieser Erde
verbanne." (Der heilig gesprochene Kirchenlehrer Thomas von Aquin (1225-1274) in
Summa theologia, zit. nach Henry Charles Lea, Geschichte der Inquisition im
Mittelalter, Band 1, Eichborn-Verlag, Köln 1997)

"Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut (weitestgehend) unbekannt; aber
seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in
den Mund gestopft; wie man in der Wüste dem murrenden Volk Wachteln vorwarf.
Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit
dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu
essen." (Adversus Jovinianum I, 18) vom frühen Kirchenvater Hieronymus

Im Hebräer-Evangelium, welches für die urchristlichen Gemeinden wie u.a. die


Ebioniter heilig war, wurden sowohl Yeshua als auch Johannes der Täufer als
Vegetarier beschrieben. Wie auch andere urchristliche Gemeinden waren die
Ebioniter selbst ebenfalls Vegetarier. Die Ebioniter akzeptierten auch einzig und
allein das Hebräer-Evangelium als authentisch und glaubten, dass dies das
ursprüngliche Matthäus-Evangelium war. In ihrer Version des Hebräer-Evangeliums,
das auch als Evangelium der Ebioniter bekannt ist, sagte Yeshua: “Ich bin
gekommen, die Opfer und die Blutfeste abzuschaffen. Wenn ihr nicht aufhören
werdet, Fleisch und Blut der Tiere zu opfern und zu verzehren, so wird der Zorn
Gottes nicht aufhören, über euch zu kommen.” Die Ebioniter (=die Armen) glaubten
außerdem, dass der Pentateuch mitsamt den Tieropfergeboten nicht von Mose
stammte, sondern verfälscht wurde. Sie brachten daher keine Opfer im Tempel dar
und hatten ihre eigenen Schriften (aus dem Panarion von Epiphanius, Bischof von
Salamis).

Im Osten lehrt z. B. der bekannte "Kirchenvater" Basilius der Große, Bischof von
Caesarea (330-379). Noch hatte der geistlose Katholizismus nicht bei allen
Kirchenführern die Empfindungen für die Tierwelt und die Schöpfung Gottes
abgetötet, und Basilius warnt ausdrücklich vor den negativen gesundheitlichen
Folgen der Fleischmahlzeiten und ihren negativen Auswirkungen auf die Seelen der
Menschen. Auch weiß er noch von der Bibelfälschung im 1. Mosebuch und schreibt
die "Erlaubnis" zum Fleischkonsum nach der Sintflut nicht etwa "Gott" zu, wie es
im 1. Mosebuch heißt, sondern er erklärt, dass "alles, was hernach
Menschenverstand ersann [!], wie das Weintrinken, das Schlachten der Tiere,
überhaupt alles, was den Menschengeist trübt, den im Paradiese Lebenden noch
nicht bekannt war" (Erste Predigt, Mauriner Ausgabe Nr. 1, Kapitel 5, zit. nach
http://www.unifr.ch/bkv/kapitel2625-5.htm).

„Und nachdem viele andere Dinge gesagt und getan worden waren, kehrte Yeshua in
die Stadt zurück und betrachtete die unschuldigen Geschöpfe Gottes, die auf das
Schlachten warteten, als tägliches Opfer im Tempel in Jerusalem. Und er sagte zu
seinen Jüngern und vielen Leuten, die sich um sie versammelt hatten, denn überall
um Yeshua gingen Menschenmengen herum, um seine Weisheiten zu hören: Siehe
diese armen, unschuldigen Tiere dieser Erde, sie schaden weder sich selbst, noch
dem Menschen noch irgendeinem anderen Wesen. Ja, sie essen die grüne
Vegetation des Feldes und sind ohne Sünde und ohne Blutschuld seit ihrer
Erschaffung. Sie bleiben ihren Herren treu und gehorsam in der Hoffnung, dass
menschliche Gefühle ihre Belohnung im Leben sind, doch sie bekommen stattdessen
nichts als Schmerz und Tod durch die Hand des Menschen. Siehe, die Gier des
unwissenden und störrischen Menschen bringt ihnen nur Tod und viel Blut, und das
nur damit die Menschen die Gier ihres eigenen Fleisches befriedigen können. Solche
Menschen haben zwar ein Herz, aber sie kennen es nicht, denn sie sind wie ihre
Götzen aus Stein geworden, hart und nutzlos. Wehe solchen Gotteslästerern, die das
Heilige Gesetz der Heiligkeit allen Lebens ablehnen! Wehe solchen blinden Führern
mit steinernen Herzen, die mit ihren Augen nach Dingen suchen, die sie nicht
brauchen oder ihnen rechtmäßig sind! Denn sie übertreten das Gesetz von Mose
und machen sich fett mit dem Fleisch und dem Blut unschuldiger Opfer, die Gott von
Anfang niemals geboten hat! Wehe diesem Tempel, der von Menschen erbaut
wurde, denn der wahre Tempel, der nicht von Menschenhand gebaut wurde, ist hier
in eurer Mitte, aber ihr seht und hört nicht! Denn ich komme, um alle Opfer und
alles Blutvergießen zu beenden und es euch zu sagen. Wenn ihr nicht aufhört,
Fleisch und Blut zu opfern und zu essen, wird der Zorn Gottes nicht aufhören, über
euch zu kommen, wie er über eure Väter in der Wüste gekommen ist, die unter
Mose nach Fleisch lüsteten, mit dem sie sich vollstopften und von Fäulnis erfüllt
waren, und von der Seuche verzehrt wurden wegen ihres bösen Verlangens. Denn
ich sage euch: Selbst wenn ihr an meiner Brust versammelt seid, aber haltet nicht
alle meine Gebote, so werde ich euch davon stoßen. Wenn ihr die kleineren
Offenbarungen nicht bewahrt, wer wird euch dann die Größeren geben? Denn seit
undenklichen Zeiten hat Gott zu keinem Zeitpunkt Tier- oder Menschenopfer
gefordert, denn sonst würde er ja seinem eigenen heiligen Gesetz nicht gerecht
werden. Noch hat Gott dem Menschen oder dem Tier gestattet, sich gegenseitig zu
essen, denn sonst wäre er ja seiner eigenen Liebe unkundig! Wie also könnte man
nach dem Gesetz der menschlichen Liebe Fleisch essen und Blutopfer darbringen?
Ihr kennt nicht den wahren Gott, sondern betet den perversen Gott eurer Welt an,
nämlich den Satan, den Vater des Schwertes und des Blutvergießens. Denn durch ihn
allein ist der Tod in die Welt gekommen und der Tod breitete sich auf alles aus, denn
alle Dinge wurden zu Sklaven des Vaters der Lüge, aber ich bin gekommen, um die
durch die Ketten der Sünde Inhaftierten wieder freizulassen und den Völkern mein
heiliges Gesetz zurück zu geben, damit sie den einzigen wahren Gott der Liebe und
der Barmherzigkeit kennen lernen. Denn noch erleidet mein Gott die Sünden und die
Irrtümer der Menschen, bis das Maß überläuft und er der Eitelkeit der Welt rasch ein
Ende setzt und seinen Auserwählten Samen abschneidet. Sei also treu dem
vollständigen Gesetz Gottes, damit du nicht auf deinen bösen Wegen stolperst und
dem Tod als deinem letzten Lohn begegnest. Denn derjenige, der im Geringsten treu
ist, ist auch im Großen treu und derjenige, der im Geringsten untreu ist, ist auch im
Großen untreu: So ist es mit dem heiligen Gesetz, denn die ersten Wahrheiten hältst
du nicht, aber suchst nach den Größeren. Sucht zuerst die Gesetze Gottes und alles
andere wird euch offenbart werden. Niemand kann die feste Speise Gottes
verdauen, wenn er nicht zuerst von der flüssigen nimmt, denn mein Gesetz ist das
Wasser des Lebens, trinke es wie reines Wasser, und alle anderen Geheimnisse
Gottes werden dir eröffnet werden, erst dann wirst du den wahren Gott und seine
Guten Werke kennen. Ihr wollt zwei Meistern dienen, einem Guten und einem
Bösen, aber ihr könnt es nicht, denn entweder werdet ihr den einen hassen und den
anderen lieben, oder dem einen anhaften und den anderen verachten. Kenne also
deine wahre Wurzel, ob du nun gut oder böse bist, und dann wirst du die Wahrheit
erkennen, die Leben und Gesundheit gibt. Du kannst nicht sowohl dem wahren Gott
und gleichzeitig dem Satan dienen, denn der wahre Gott ist alle Liebe und sein
heiliges Gesetz führt zu allem Leben. Es gibt keinen Tod in seiner Ordnung und
seinem Haushalt. Wisse aber, dass Satan der Gott des Todes und des Blutvergießens
ist, und dem Volk viele unheilige Gesetze gegeben hat, die der wahre Gott hasst und
verurteilt. Wisse, dass sich die beiden nicht mischen können, sondern der
Minderwertige wird hinweg getan werden, denn das Heilige Gesetz dient seit den
Tagen von Adam und Eva als Richter über die Lebenden und die Toten. Daher werdet
ihr euch vor den Menschen und vor Gott rechtfertigen, denn Gott kennt eure Herzen
und eure Wege. Wisset, dass das gleiche Gesetz und die Propheten hier waren bis
Johannes und sich auch danach nicht ändern. Ja, sogar bevor die Grundlagen dieser
Erde gelegt wurden, war das Gesetz und es wird bleiben in Ewigkeit. Ja, es ist
leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Pünktchen des Gesetzes
seinen Zweck verfehlt. Haltet also das Gesetz, und alles andere wird euch
hinzugefügt werden, denn es steht nichts über dem Gesetz und alles, was unterhalb
des Gesetzes ist, ist weder vollkommen noch vollständig, noch ist es vom wahren
Gott der Liebe. Und die Pharisäer hörten alle diese Aussagen von Yeshua und stellten
fest, dass er von ihnen sprach, denn sie lebten nach den Lehren der Menschen und
des Teufels, und nicht das wahre Gesetz, das Mose ihnen in der Wüste gegeben hat.
Denn sie waren für all die Gesetzlosigkeit bezüglich der Tieropfer und des
Fleischfressens in Israel verantwortlich.“ EHGoC, Kapitel 26