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Der römische Triumph in Prinzipat und Spätantike

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Der römische Triumph
in Prinzipat
und Spätantike

Herausgegeben von
Fabian Goldbeck und Johannes Wienand

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ISBN 978-3-11-044568-8
e-ISBN (PDF) 978-3-11-044800-9
e-ISBN (EPUB) 978-3-11-044766-8

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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
http://dnb.dnb.de abrufbar.

© 2017 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston


Einbandabbildung: Silberner Skyphos (sog. ‚Becher von Boscoreale‘) mit Triumph des Tiberius.
Paris, Musée du Louvre (inv. BJ2367). © bpk | RMN - Grand Palais | Hervé Lewandowski
Druck und Bindung: Hubert & Co. GmbH & Co. KG, Göttingen
♾ Gedruckt auf säurefreiem Papier
Printed in Germany

www.degruyter.com

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Der Kaiser kann jeden Auftritt zum Triumph machen.
Jörg Rüpke

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Vorwort
Die politische Bedeutung des römischen Triumphs hat sich in augusteischer Zeit
grundlegend gewandelt. Im Prinzipat verlor das Ritual seine Funktion als Medium
inneraristokratischer Konkurrenz und entwickelte sich zum zeremoniellen Brenn-
punkt der militärischen Repräsentation des Kaisers. Die Forschung hat sich bisher
auf den republikanischen Triumph konzentriert, da das Ritual unter den Bedingun-
gen der Alleinherrschaft zu einem monotonen und politisch irrelevanten Spektakel
verkommen sei. Das Gegenteil ist der Fall: Seit die historische Forschung erkannt hat,
welchem Profilierungsdruck die Figur des römischen Kaisers ausgesetzt war, liegen
die konzeptionellen Voraussetzungen bereit, eine Gewinn bringende Untersuchung
des kaiserzeitlichen und spätantiken Triumphzeremoniells als Medium politischer
Kommunikation durchzuführen. Der vorliegende Band bietet erstmals eine umfas-
sende Behandlung des Themas von der spätrepublikanischen Zeit bis in die poströmi-
sche bzw. byzantinische Ära hinein und beleuchtet das Ritual aus unterschiedlichs-
ten historischen, philologischen und archäologischen Perspektiven.
Hervorgegangen ist dieses Unterfangen aus einer altertumswissenschaftlichen
Konferenz zum römischen Triumph in Prinzipat und Spätantike, die vom 4. bis
6. Oktober 2012 im Festsaal der Humboldt Graduate School Berlin stattfand. Ohne
die wertvolle Unterstützung von verschiedenster Seite wären weder die Konferenz
noch der Band möglich gewesen. Der Kulturwissenschaftliche Sonderforschungs-
bereich 619 ‚Ritualdynamik‘ und das Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik
der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie die althistorischen Lehrstühle der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Humboldt-Universität zu Berlin haben
das Vorhaben in logistischer, personeller und finanzieller Hinsicht großzügig unter-
stützt – ein besonderer Dank hierfür gilt Prof. Dr. Bruno Bleckmann, Prof. Dr. Kai
Trampedach, Prof. Dr. Aloys Winterling und Prof. Dr. Christian Witschel. Mitarbeiter
und studentische Hilfskräfte der Alten Geschichte in Berlin, besonders Dr. Jan Meister
und Friderike Senkbeil, haben während der Tagung für einen reibungslosen Ablauf
gesorgt. Herzlich danken möchten wir auch der Fritz Thyssen Stiftung, die durch
einen namhaften Beitrag die Konferenz überhaupt erst ermöglicht hat. Dank gebührt
ferner Mejra Reichert (Düsseldorf), die uns bei der Redaktion der Beiträge unterstützt
hat. Schließlich danken wir De Gruyer, besonders Dr. Mirko Vonderstein und seinem
Team, für die gute Zusammenarbeit sowie – last but not least – den Autoren für ihre
Begeisterung und ihr Engagement für das gemeinsame Projekt.

Fabian Goldbeck / Johannes Wienand November 2016

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Inhalt
Abkürzungen  XI

Verzeichnis der Karten  XII

Johannes Wienand, Fabian Goldbeck und Henning Börm


Der römische Triumph in Prinzipat und Spätantike. Probleme – Paradigmen –
Perspektiven  1

Teil 1: Der römische Triumph im frühen Prinzipat

Carsten Hjort Lange


The Late Republican Triumph: Continuity and Change  29

Tanja Itgenshorst
Die Transformation des Triumphes in augusteischer Zeit  59

Jan B. Meister
Tracht, Insignien und Performanz des Triumphators zwischen später Republik
und früher Kaiserzeit  83

Fabian Goldbeck
Die Triumphe der julisch-claudischen Zeit  103

Teil 2: Der römische Triumph in der hohen Kaiserzeit

Steve Mason
Josephus’ Portrait of the Flavian Triumph in Historical and Literary Context  125

Gunnar Seelentag
Die Dynamik von Herrschaftsdarstellung und Triumphideologie im ausgehenden
1. und frühen 2. Jh.   177

Christoph Michels
Sieg und Triumph in der Zeit von Antoninus Pius bis Commodus  215

Katarzyna Balbuza
Der Triumph im Dienste dynastischer Politik  255

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X   Inhalt

Tonio Hölscher
Die Stadt Rom als triumphaler Raum und ideologischer Rahmen in der
Kaiserzeit   283

Martijn Icks
Turning Victory into Defeat: Negative Assessments of Imperial Triumphs
in Greco-Roman Literature  317

Teil 3: Der römische Triumph im dezentralisierten Imperium

Lukas de Blois
Two Third-Century Triumphal Decennalia (ad 202 and 262)  337

Matthias Haake
Zwischen Severus Alexanders Triumph über die Sāsāniden im Jahre 233 und den
Triumphfeierlichkeiten Diocletians und Maximians im Jahre 303. Zum römischen
Triumph im dritten Jahrhundert n. Chr.  357

Clifford Ando
Triumph in the Decentralized Empire  397

Peter Franz Mittag


Die Triumphatordarstellung auf Münzen und Medaillons in Prinzipat und
Spätantike  419

Teil 4: Der römische Triumph in der Spätantike

Rene Pfeilschifter
Der römische Triumph und das Christentum. Überlegungen zur Eigenart eines
öffentlichen Rituals  455

Paolo Liverani
Roma tardoantica come spazio della rappresentazione trionfale  487

Sarah Bassett
The Topography of Triumph in Late-Antique Constantinople  511

Guy Halsall
The Decline and Fall of the Ancient Triumph  555

Indizes (Namen, Orte, Begriffe, triumphale Inszenierungen)  569

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Abkürzungen
Da der vorliegende Band Beiträge in drei verschiedenen Sprachen vereint, die zusammen eine his-
torische Entwicklung von etwa sieben Jahrhunderten abdecken und dabei eine Vielzahl an Quellen
von der römischen Republik bis in die byzantinische Zeit hinein diskutieren, ist die Orientierung an
einem einheitlichen Standard für Referenzen und Abkürzungen kaum möglich. Die verwendeten bib-
liographischen Abkürzungen (Autoren, vormoderne Werktitel und moderne Referenzwerke) folgen im
Wesentlichen den Abkürzungsverzeichnissen des Neuen Pauly, des Oxford Classical Dictionary und
des Patristic Greek Lexicon. Zeitschriftentitel werden nach L’Année Philologique abgekürzt. Abkürzun-
gen folgender Referenzwerke treten häufig auf:

AE L’Année épigraphique
BMC Coins of the Roman Empire in the British Museum
CIL Corpus Inscriptionum Latinarum
Gnecchi I medaglioni romani
ILS Inscriptiones Latinae Selectae
InscrIt Inscriptiones Italiae
LTUR Lexicon Topographicum Urbis Romae
MGH Monumenta Germaniae Historica
MIB Moneta Imperii Byzantini
MIR Moneta Imperii Romani
PG Patrologiae cursus completus, series Graeca
PIR Prosopographia imperii Romani
RIC Roman Imperial Coinage
SEG Supplementum Epigraphicum Graecum

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Verzeichnis der Karten
Das in diesem Band verwendete Kartenmaterial wurde freundlicherweise vom Ancient World Mapping
Center, University of North Carolina at Chapel Hill, bereitgestellt.

Karte 1 | map 1: Rom in der späten Republik | Rome in the Late Republic  33

Karte 2 | map 2: Rom beim Tod des Augustus (14 n. Chr.) | Rome at the Death of Augustus
(ad 14)  62

Karte 3 | map 3: Das römische Reich 69 n. Chr. | The Roman Empire in ad 69  184/185

Karte 4 | map 4: Das römische Reich in severischer Zeit | The Roman Empire under the
Severans  218/219

Karte 5 | map 5: Rom beim Tod Trajans (117 n. Chr.) | Rome at the Death of Trajan (ad 117)  289

Karte 6 | map 6: Das römische Reich unter Diocletian und Konstantin | The Roman Empire of
Diocletian and Constantine  400/401

Karte 7 | map 7: Konstantinopel in der Spätantike | Constantinople in Late Antiquity  514

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Katarzyna Balbuza
Der Triumph im Dienste dynastischer Politik
Abstract: Due to the lack of a definite policy concerning succession to the throne in
imperial Rome, dynastic policy required strong means of persuasion. The triumph
fulfilled an important and useful political role in the imperial era, not only as proof
of an emperor’s military victories, but also for domestic policy. While promoting a
new emperor and a new dynasty, it was also supposed to be the promise of peace
and to impress the power of the state on the citizens. The emperor’s monopoly on the
triumph (a monopoly instituted by Augustus), besides other essential aspects, served
the policy of succession to the throne. Analysis of every emperor’s triumphal policy
shows that the triumph was often awarded on the basis of well-thought-out dynastic
policy. This interesting strategy of creating an ideology of victory began under Augus-
tus, and was then taken up and continued by a successive line of emperors who used
the triumph in order to realize specific political aims or to evoke certain social reac-
tions.

Triumph und Siegesideologie im Prinzipat


Der kaiserliche Triumph und verwandte militärische Rituale stellten einen bedeu-
tenden Ausdruck der römischen Siegesideologie im Prinzipat dar.1 Sie alle bedurften
entsprechender Inszenierungen, die als „Propaganda“ verstanden werden können.
Urheber der kaiserzeitlichen Siegesideologie war Augustus. Durch sorgfältige Ver­än­
de­rungen schuf er im Rahmen seiner „triumphalen Politik“ ein ganz neues Bild des
römischen Triumphators, in dem sich göttliches Charisma und Unbesiegbarkeit des
Kaisers zu einer neuen Einheit verbanden. Von den nachfolgenden Kaisern wurde
dieses Konzept triumphaler Herrschaft übernommen, und auch die Politisierung des
Rituals, die schon in der Republik einsetzte, wurde weiter vorangetrieben. Monopo-

Die Frage des Triumphs im Dienste der dynastischen Politik römischer Kaiser habe ich bereits im Jahr
2004 behandelt (vgl. Balbuza 2004b). Im vorliegenden Aufsatz untersuche ich das Thema in einem
erweiterten und aktualisierten Rahmen.

1 Zum kaiserlichen Triumph und zur Siegesideologie in Auswahl: Gagé 1933: 1–43; Barini 1952; Payne
1962; Hölscher 1967; Fears 1981: 736–826; McCormick 1986; Künzl 1988; Rüpke 1990; Schneider 1990:
167–205; Hickson 1991: 124–138; Beard/North/Price 1998: 73–113; Balbuza 1999: 267–299; Ando 2000;
Balbuza 2002: 361–366; Beard 2003: 543–558; Flaig 22004: 32–48; Itgenshorst 2004: 436–458; Balbuza
2004a: 25–33; Balbuza 2004b: 63–82; Itgenshorst 2005; Balbuza 2005; Benoist 2005; Hölscher 2006:
27–48; Beard 2007; Krasser/Pausch/Petrovic 2008; Itgenshorst 2008: 27–54; Östenberg 2009a; Lange
2009: 148–157; Schipporeit 2010: 151–161; Balbuza 2015; Popkin 2016.

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256   Katarzyna Balbuza

lisierung und Politisierung des Triumphs durch den Kaiser2 (im Prinzipat zog kein
siegreicher Feldherr mehr in Rom als Triumphator ein, sondern erhielt „nur noch“ die
ornamenta triumphalia3) stellten die wichtigsten Kennzeichen der neuen politischen
Ordnung dar. Die Kompensation erfolgreicher Feldherren mittels der ornamenta zeigt,
dass der Triumph in der Kaiserzeit nicht nur Ausweis der durch den Kaiser oder seine
Legionslegaten errungenen militärischen Siege war, sondern auch für die Innenpo-
litik, nicht zuletzt für die dynastische Politik, eine zentrale Rolle spielte.4 Da in Rom
konkrete Regelungen für die Thronfolge fehlten, bedurfte die dynastische Politik des
Kaiserhauses entsprechend innovativer Strategien.
Triumph und triumphales Herrschaftskonzept ließen sich durch drei unterschied-
liche Strategien für dynastische Ziele einsetzen: (1) durch die von Augustus begrün-
dete Einschränkung des Rechts auf Durchführung eines Triumphs oder einer Ovation
auf den Kaiser und männliche Angehörige des Kaiserhauses, (2) durch eine zurück-
haltende Politik der Belohnung erfolgreicher Feldherren mit triumphalen Ehren und
(3) durch den republikanischen Brauch, dass auch minderjährige Familienmitglieder
des Triumphators am Triumphzug teilnehmen konnten.5 Marleen Flory hat richtig
bemerkt: „The appearance of the little girls – as well as the young sons – showed that
one motive of the victory parade was the advertisement of dynastic continuity“.6
Der Sinn des Triumphes in Bezug auf die dynastische Politik beruhte nicht nur
auf der Propagierung der politischen Thronfolger, sondern erfüllte die Funktion eines
„Schwungrades“ im Kontext der Machtübergabe auf die nächste Generation. Wie
Mary Beard (in einem Vergleich mit heutigen Zeremonien) zutreffend zum Flavischen
Triumph des Jahres 71 n. Chr. bemerkt, war die Triumphzeremonie hier eine „Flavian
coronation, the official launch party and press night of the Flavian dynasty“.7 Mit
meiner Untersuchung möchte ich den Nachweis führen, dass der Triumph im Prin-
zipat nicht nur der Präsentation der Nachfolger diente, sondern auch eine wichtige
Rolle für die Einführung neuer Dynastien spielte (und dies nicht nur in der Zeit der
Flavier).

2 Die Ausnahme von der Regel war eine Ovation, die Claudius dem Aulus Plautius im Jahr 47 n. Chr.
für seine Erfolge als Statthalter in Britannien gewährte. Aulus Plautius erhielt diese Ehre als letzter
Feldherr in der Kaiserzeit (Tac. Ann. 13.32; Suet. Claud. 24.3; Eutrop. 7.13). Der Terminus „Thronfolger“,
den ich in diesem Beitrag verwende, betrifft die politischen Akteure, die von den Kaisern in der Prinzi-
patszeit zu präsumtiven politischen Nachfolgern auserkoren wurden. Der Terminus weist kein antikes
Äquivalent auf; vgl. Campbell 1984: 136–142.
3 Cass. Dio 54.24.7. Eck 1984: 142–145; Eck 1999: 223–227; Beard 2007: 295–305.
4 Balbuza 2004a: 63–82; Beard 2007: 296–297, 322–323.
5 Zur Teilnahme der Söhne im Triumphzug siehe App. Pun. 66; Cic. Mur. 11; Liv. 45.50.4–8; Vell. Pat.
2.59.3; Val. Max. 5.7.1, 10.2; Tac. Ann. 2.41.4; Ios. Bell. Iud. 7.152; Suet. Tib. 6.4; Suet. Dom. 2.1; Zonar.
7.21.
6 Flory 1998: 492.
7 Beard 2003: 548.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   257

Abb. 8.1: Denar des Octavian (RIC I2


263; 29 v. Chr.; Brundisium/Rom).
Vs.: Victoria steht r. auf Rostra, hält
Lorbeerkranz und Palmzweig; Rs.: IMP
CAESAR, Octavian in Quadriga r., hält
Lorbeerzweig, lenkt die Pferde.
© The Trustees of the British Museum

Auf die Zusammenhänge zwischen Triumphen, Ovationen und ornamenta trium­


phalia einerseits und Fragen der Sukzession andererseits machte schon Frances Hick­
son8 aufmerksam. Ihre Untersuchungen beschränken sich auf Augustus und seine
Angehörigen, eine ähnliche Praxis findet sich indes die gesamte Prinzipatszeit hin-
durch. Ziel der Kaiser war, das Volk auf die Machtübernahme durch einen militärisch
erfahrenen Kandidaten vorzubereiten, der eine geeignete Veranlagung zur Regierung
des Imperiums aufwies und in der Regel mit dem Kaiser verwandt war.
Die Zeit von 44 bis 27 v. Chr. war geprägt von einer Politik, in der die Rache an den
Caesarmördern und der Kampf um das politische Erbe im Vordergrund stand. Octa-
vian besiegte die Caesarmörder in der Schlacht von Philippi in Makedonien im Jahr 42
v. Chr. und führte zwei Feldzüge gegen den Sohn des Pompeius Magnus, Sextus Pom-
peius (von 42–36 v. Chr.)9 und gegen Marcus Antonius (in den Jahren 32–30 v. Chr.)
durch.10 Diese militärische Aktionen brachten Octavian fünf oder sechs triumphale
Ehrenbeschlüsse ein:11 zwei Ovationen12 und den dreifachen Triumph13, anlässlich
dreier Siege über Dalmatien, anlässlich des Sieges bei Actium und über Ägypten,
zelebriert in der Zeit vom 13. bis 15. August 29 v. Chr. (Abb. 8.1).14 Nach dem großen
Triumph änderte Octavian seinen Regierungsstil. Für die vorliegende Fragestellung
besonders interessant sind entsprechende Modifikationen in der Art und Weise, wie
er seine Sieghaftigkeit propagierte. Signifikant ist der konsequente Verzicht in der

8 Hickson 1991: 129.


9 Suet. Aug. 16.
10 Suet. Aug. 17.
11 Laut Cass. Dio 48.16.1, zog Octavian im Jahr 40 v. Chr., vor der Ovation des Marcus Antonius, nach
Rom in einer Prozession ein, die dem Triumph ähnlich war: Hickson 1991: 125.
12 Die erste Ovation des Augustus: FtrCap. ad a. 40; TTrBarb. ad a. 40; Aug. Res gest. 4.1; Suet. Aug.
22.1; Cass. Dio 48.31.3. Die zweite Ovation: FtrCap. ad a. 36; TTrBarb. ad a. 36; Aug. Res gest. 4.1; Suet.
Aug. 22.1; App. Civ. 5.130; Cass. Dio 49.15.1–6. Möglicherweise führte Octavian noch eine dritte Ovation
(chronologisch frühere) nach der Schlacht von Mutina im Jahr 43 v. Chr. durch (Cic. Ad Brut. 1.15); vgl.
Keaveney/Madden 1983: 244–247; siehe auch Humphrey/Reinhold 1984: 60–62.
13 Lange 2009: 148–156.
14 TTrBarb. ad a. 29; Aug. Res gest. 4.1; Verg. Aen. 8.714; Liv. Per. 133; Strab. 12.3.6, 12.3.35; Vell. Pat.
2.89.1; Suet. Aug. 22.1, 41.1; Tib. 6; Flor. 2.21.10; App. Illyr. 28; Cass. Dio 51.21; Oros. 20.1; Macrob.
1.12.35; Zonar. 10.31; Vgl. Prop. 2.1.31–34; RIC I2 Augustus 263.

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258   Katarzyna Balbuza

Annahme von Siegesehrungen.15 Seine Rückkehr nach Rom aus Spanien und Gallien
am 4. Juli 13 v. Chr.16 fand in der Nacht statt.17 Der Senat war lediglich durch die
Weihung der Ara Pacis Augustae eingebunden. Dieser Altar war mit Reliefs reichhal-
tig ausgestaltet, in denen die Ideale des aureum saeculum zum Ausdruck gebracht
werden. Die Bescheidenheit des Augustus in Bezug auf die Annahme von Ehrungen
kommt hier gut zum Tragen. Die Siegespropaganda des ersten Princeps konzentrierte
sich darauf, die kaiserlichen Tugenden virtus, iustitia, clementia und pietas heraus-
zustellen, die eng mit Göttern wie Victoria und Pax verbunden waren.18 Der dreifa-
che Triumph des Octavian krönte alle militärische Siege und inaugurierte eine neue,
glückliche Zeit in Rom und zugleich die Übernahme der Macht durch die Iulier. Ihre
Verdienste und die Herkunft der gens Iulia hat Augustus oftmals betont.

Octavian/Augustus
Die ersten Beispiele für den Gebrauch des Triumphes im Rahmen der dynastischen
Politik stammen aus der Zeit des Octavian/Augustus. Der erste Princeps bemühte sich
bereits seit 27 v. Chr. darum, ein neues Prinzip zu etablieren, nämlich militärische
Erfolge zu belohnen, das Privileg, einen Triumph zu feiern, aber auf seine möglichen
Nachfolger zu beschränken. Der letzte Triumphator, der nicht mit dem Kaiser ver-
wandt war, aber noch einen „republikanischen“ Triumph feiern konnte, war Lucius
Cornelius Balbus im Jahr 19 v. Chr. Mit seinem Namen enden die augusteischen Fasti
Triumphales.19
Die dynastische Politik des Octavian/Augustus war gekennzeichnet von einer
eigenartigen Variabilität und Flexibilität. Grundlage war offenbar, dass der Thronfol-
ger aus dem Kreis der Familie stammen sollte. In den ursprünglichen Plänen des Octa­
vian spielte einer seiner nahen Verwandten, der Sohn der Octavia Minor, der Schwes-
ter Octavians,20 Marcus Claudius Marcellus, eine bedeutende Rolle.21 Im J. 39 v. Chr.,
als dreijähriger Junge, wurde er mit Pompeia, der Tochter des Sextus Pompeius,22

15 Zurückweisungen der Triumphe durch Augustus in den Jahren 26 v. Chr., 7 v. Chr. und 9 n. Chr.
(Aug. Res gest. 4.1; Cass. Dio 53.26.5, 55.6.5–6, 56.17.1–2); vgl. Itgenshorst 2008: 35–39.
16 Halfmann 1986: 159.
17 Cass. Dio 54.25.3. Zum Thema der triumphalen oder quasitriumphalen Rückkehr des Augustus vgl.
Lange 2015: 133–143.
18 Fears 1981: 807. Zur Pax-Propaganda von Augustus vgl. Weinstock 1960: 44–58 und Stier 1975:
13–40.
19 FtrCap. ad a. 19; Strab. 3.5.3; Vell. Pat. 2.51.3; Plin. Nat. hist. 5.36; Solin. 29.7. Vgl. Östenberg 2009b:
53–75.
20 PIR2 O 66.
21 PIR2 C 925; Kienast 52011: 70.
22 App. Civ. 5.73; Cass. Dio 48.38.3.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   259

verlobt. Infolge der neuen politischen Situation heiratete Marcellus schließlich im


Jahr 25 v. Chr. Julia, die einzige Tochter Octavians.23 So hoffte Augustus offenbar, der
Dynastie einen Nachfolger zu garantieren.24 Ins politische Leben wurde Marcellus
durch seine Teilnahme am dreitägigen Triumph Octavians eingeführt. Zusammen mit
Tiberius, dem Stiefsohn Octavians, begleitete Marcellus zu Pferde an der rechten Seite
den Triumphator.25 Die Teilnahme des damals dreizehnjährigen Marcellus und des
Tiberius am Triumph wunderte niemanden. Es war üblich, dass im Triumphzug auch
die Familie bzw. die Söhne des Triumphators präsent waren. Da Octavian keine Söhne
hatte, beschloss er, dass ihn Marcellus und Tiberius begleiten sollten. Dass der Platz
an der rechten Seite des Triumphators dem Marcellus zugeteilt wurde, spielte eine
bedeutende Rolle. Auf ihn setzte man die hauptsächlichen dynastischen Hoffnun-
gen im Falle von Octavians Tod.26 Es ist schwierig zu entscheiden, welche Rolle ihm
Augustus selbst zuteilte (collega imperii?, Thronfolger?).27 Bemerkenswert ist, dass
im Jahr 25 v. Chr. (im gleichen Jahr veranlasste Augustus die Heirat von Marcellus
und Iulia) Marcellus als tribunus militum zusammen mit Tiberius am Kantabrischen
Krieg teilnahm. Nach Beendigung des Krieges richteten beide Feldherren mit Augus-
tus’ Zustimmung Spiele in Spanien aus.28 Ein Jahr später wurde Marcellus zum aedilis
designatus ernannt. Das Amt trat er im Jahr 23 v. Chr. an. Im gleichen Jahr erhielt
er das Recht, den Konsulat zehn Jahre früher als gewöhnlich zu bekleiden.29 Diese
Beschleunigung der politischen Karriere des Marcellus weist darauf hin, dass Mar-
cellus von Augustus bevorzugt wurde. Augustus’ Plänen war allerdings keine lange
Dauer beschieden. Als Marcellus im Jahr 23 v. Chr.30 starb, musste Augustus seine
dynastischen Pläne ändern. Der neue mögliche Nachfolgekandidat (?) oder (viel-
leicht) der Regent / ‚zeitweiliger‘ Thronfolger wurde Marcus Vipsanius Agrippa,31 der
alte Freund und nahe Mitarbeiter Octavians,32 erfahrener Feldherr und wahrschein-
lich Teilnehmer des Triumphes im Jahr 29 v. Chr.,33 zudem Kollege Octavians im
Konsulat der Jahre 28 und 27 v. Chr. Der Karriereverlauf Agrippas ist beeindruckend,

23 Plut. Marc. 30.6; Suet. Aug. 63.1; Cass. Dio 53.27.5. Levick 2010: 80 datiert diese Eheschließung ins
Jahr 24 v. Chr.
24 Corbier 1995: 179, 182; Brandt 1995: 10; Syme 1960: 341.
25 Suet. Tib. 6.4.
26 Vell. Pat. 2.93; Cass. Dio 53.30.1–2.
27 Brandt 1995: 1–17; Sawiński 2011: 359–367; Sawiński 2016: 19–27.
28 Vell. Pat. 2.93; Cass. Dio 53.26.1.
29 Cass. Dio 53.28.3.
30 Vell. Pat. 2.93; Plut. Marc. 30.6; Cass. Dio 53.30.4–6.
31 Die politische Karriere des M. Vipsanius Agrippa: PIR1 V 457; Roddaz 1984; Kienast 52011: 71–73.
Zur Diskussion über die Rolle der Agrippa in der dynastischen Politik des Augustus (Thronfolger, po-
tentieller Regent oder ‚zeitweiliger‘ Thronfolger – bis zur möglichen Thronbesteigung von Caius und
Lucius Caesar) siehe jetzt Severy 2003: 68–76; Sawiński 2016: 27–41.
32 Crook 1955: Nr. 347.
33 Kienast 52011: 72.

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260   Katarzyna Balbuza

aber erst von 23 v. Chr. an, also nach dem Tod des Marcellus,34 lässt sich ein geziel-
ter Aufbau zum Thronfolger, potentiellen Regent oder ‚zeitweiligen‘ Thronfolger des
Augustus erkennen. Im selben Jahr wurde ihm das imperium proconsulare35 für fünf
Jahre zugesprochen, im Jahr 18 v. Chr. wurde es dann für weitere fünf Jahre verlängert.
Agrippa erhielt auch die tribunicia potestas für fünf Jahre.36 Diese beiden Amtsgewal-
ten wurden ihm erneut für noch einmal fünf Jahre im Jahr 13 v. Chr. zugesprochen.37
Dank des imperium proconsulare wurde Agrippa in den Jahren 23–2238 und 17–13 v.
Chr.39 zum Repräsentanten des Augustus im Osten des Reiches, dann in Gallien und
Spanien in den Jahren 20–19 v. Chr.40 sowie in Pannonien im Jahr 12 v. Chr.41 Im Jahr
21 v. Chr. bewirkte Augustus die Ehe zwischen Agrippa und seiner einzigen Tochter
Iulia, Marcellus’ Witwe. Aus dieser Beziehung mit Iulia gingen fünf Kinder hervor,
u.a. Caius (20 v. Chr.) und Lucius (17 v. Chr.), die im Jahr 17 v. Chr. von Augustus adop-
tiert wurden. Ihre Adoption erwähnte Cassius Dio in seinem Werk zusammen mit den
ludi saeculares von 17 v. Chr.42 Marcus Agrippa war der erste für die höchste Macht
auserwählte und von Augustus mit Triumphen ausgezeichnete Thronfolger, poten-
zielle Regent oder ‚zeitweilige‘ Thronfolgekandidat. Agrippa wurden zwei Triumphe
zuerkannt, im den Jahren 19 und 14 v. Chr.43 Allerdings nahm er vermutlich keinen
dieser Triumphe an, wohl um den Präzedenzfall (nämlich eine Durchbrechung des
Triumphmonopols, das vom Kaiser und seinen designierten Thronfolgern gehalten
wurde) zu vermeiden. Aber nicht auf alle Auszeichnungen verzichtete Agrippa. Nach
der Schlacht bei Actium bekam er das vexillum caeruleum,44 und im Jahr 19 v. Chr. die
acclamatio imperatoris, wahrscheinlich für die in den Kämpfen mit Kantabriern und
Asturiern erreichten Erfolge.45 Im Jahr 17 v. Chr. hielt Agrippa als XVvir sacris faciundis

34 Die Quellen zeigen den möglichen Konflikt zwischen Agrippa und Marcellus; vgl. Vell. Pat. 2.93;
Plin. Nat. hist. 7.149; Suet. Aug. 66.3; Tib. 10.1; Cass. Dio 53.32.1.
35 Ios. Ant. Iud. 15.10.2, 16.3.3.
36 Vell. Pat. 2.90; Tac. Ann. 3.56; Cass. Dio 54.12.2, 54.12.4.
37 Cass. Dio. 54.28.1.
38 Ios. Ant. Iud. 15.10.2; Cass. Dio 53.32.1.
39 Strab. 16.2.19; Ios. Ant. Iud. 16.2.1–5, 16.6.4–5, 7; Plin. Nat. hist. 5.78; Cass. Dio 54.24.4–6; Malal.
9.225.
40 Gallien: Strab. 4.6.11; Cass. Dio 54.11.1–2. Spanien: Vell. Pat. 2.90; Cass. Dio 54.11.2–6.
41 Cass. Dio 54.28.2.
42 Cass. Dio 54.18.1–2.
43 Der Senat sprach Agrippa den ersten Triumph im Jahr 38 v. Chr. zu (Cass. Dio 48.49.3), dieser
aber lehnte ab. Die nächsten Triumphe wurden in den Jahren 19 v. Chr. (Cass. Dio 54.11.6) und 14 v.
Chr. (Cass. Dio 54.24.7–8) beschlossen. Zur Zurückweisung der Triumphe durch Agrippa vgl. Reinhold
1933: 28–29; Roddaz 1984: 75–76; Simpson 1991: 137–138; Wardle 1994: 58–64; Itgenshorst 2008: 39–
40. Zur Bedeutung der Triumphablehnungen des Agrippa vgl. Eck 1984: 139; Hickson 1991: 128–129;
Itgenshorst 2005: 222.
44 Suet. Aug. 25.3; Cass. Dio 51.21.
45 CIG II1 1878; ILS III2 8897. Vgl. Hanslik 1961: 1256; Daniel 1933: 68.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   261

zusammen mit Augustus ludi saeculares ab. Sein Tod im Jahr 12 v. Chr.46 machte die
langjährigen dynastischen Pläne des Augustus zunichte.
Bis zum Tod des Agrippa, also bis zum Jahr 12 v. Chr., kündigte die triumphale
Politik des Augustus keine Machtübernahme seiner Stiefsöhne Tiberius und Drusus
(d. Älteren) an. Trotz ihrer militärischen Erfolge wurden sie von Augustus nur mäßig
und mit größter Zurückhaltung belohnt. Weil Augustus der oberste Befehlshaber war,
durften sie bis zur Designation keine Triumphe feiern. Die Folge war, dass die Erfolge
der Stiefsöhne die Anzahl der imperatorischen Akklamationen des Augustus erhöh-
ten.47 Im Jahr 15 v. Chr. veranlasste Augustus seine Stiefsöhne zur Stärkung der römi-
schen Oberherrschaft in Rätien. Als kaiserliche legati besaßen sie nicht das höchste
imperium, deshalb konnten sie nicht mit einem Triumph rechnen, der dem Kaiser
als oberstem Befehlshaber vorbehalten war. Als Resultat der erfolgreichen Expedi-
tion nahm Augustus seine zehnte imperatorische Akklamation an.48 Im Jahr 12 v.
Chr. ordnete Augustus Tiberius nach Pannonien ab. Als Belohnung für den geschickt
durchgeführten Feldzug sprach der Senat dem Tiberius das Recht auf einen Triumph
zu. Nach der Verhinderung des Triumphes durch Augustus, wodurch er seinen Beloh-
nungsprinzipien treu bleiben wollte, verlieh er dem Tiberius am Ende des Jahres 12 v.
Chr. (als Ersatz) die ornamenta triumphalia.49 Im Jahr 12 v. Chr. schickte Augustus auch
Drusus den Älteren auf eine militärische Mission nach Germanien. Für die erreichten
Erfolge verlieh der Senat dem Drusus im Jahr 11 v. Chr. die ornamenta triumphalia.50
Zusätzliche Auszeichnung für die beiden Feldherren war seitens der Armee je eine
acclamatio imperatoris, zu der es an der Front kam. Trotz alledem gönnte Augustus
jedoch diesen Titel dem Tiberius und Drusus nicht.51 Er selbst nahm als oberster
Befehlshaber imperatorische Akklamationen für die Erfolge des Tiberius in Illyrien
und für die Erfolge des Drusus des Älteren in Germanien an.52 Erst nach dem Tod
des Agrippa änderte Augustus das Verhältnis zu den Stiefsöhnen in Bezug auf die
Triumphauszeichnungen. Im Jahr 11 v. Chr. wurde den beiden ein imperium proconsu­
lare zugesprochen.53 Als kaiserlicher Sonderabgesandter leitete Tiberius bis 9 v. Chr.
die Kämpfe in Pannonien und Dalmatien, wo er den Aufstand der pannonischen und
dalmatischen Stämme unterdrückte.54 Drusus den Älteren, der seit 12 v. Chr. einen
militärischen Feldzug in Germanien führte, nominierte Augustus zum Sondergesand-

46 Cass. Dio 54.28.2–3.


47 Cass. Dio 54.33.5.
48 CIL V 8088, 8094 = ILS 5816, 8100, 8101, 8105; RIC I2 Augustus 162–173.
49 Suet. Tib. 9.2; Cass. Dio 54.31.4–5. Vgl. Ross Taylor 1936: 169–173; Hohl 1952.
50 Suet. Claud. 1.3; Cass. Dio 54.33.5.
51 Cass. Dio 54.33.5; Levick 1999a: 36; Vassileiou 1983: 213–214.
52 XI. Akklamation: RIC I2 Augustus 174–175; Cass. Dio 54.31.4. XII. Akklamation: CIL III 3117, VI 701,
702 = ILS 91; X 8035; RIC I2 Augustus 176–184, 186–97; Cass. Dio 54.33.5. Vgl. Syme 1979: 310.
53 Drusus: Cass. Dio 54.33.5; Tiberius: Cass. Dio 54.34.3.
54 Liv. Per. 141; Aug. Res gest. 30; Suet. Aug. 21.1; Cass. Dio 54.36.2–3, 55.2.4.

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262   Katarzyna Balbuza

ten.55 Für seine Erfolge wurden Tiberius und Drusus im Herbst des Jahres 11 v. Chr.
mit einer Ovation ausgezeichnet.56 Laut Ronald Syme war die Ovation kein Preis für
die schon erzielten Erfolge beider Brüder, sondern für die, die sie in der Zukunft erzie-
len sollten.57 Falls diese Hypothese zutrifft, „nominierte“ Augustus hier öffentlich die
Thronfolger. Tiberius feierte seine Ovation am 16. Januar 9 v. Chr. nach der erfolgrei-
chen Rückkehr aus Illyrien;58 Drusus konnte seine Ovation wegen seines unerwar-
tetes Todes nicht mehr erleben. Laut Cassius Dio sollte ein großes Fest veranstaltet
werden; man ordnete Feriae Latinae an, so dass Drusus seine Erfolge während der
Feiertage hätte zelebrieren können. Außer den erwähnten Auszeichnungen beschloss
der Senat den Bau eines Ehrenbogens, geziert mit den Siegesabzeichen, an der Via
Appia,59 einen Grabstein in Mogontiacum60 sowie die Verleihung des Siegestitels
Germanicus für Drusus und seine Nachkommen.61 Auch imperatorische Akklamati-
onen genehmigte Augustus den beiden Heerführern erst nach 11 v. Chr. Drusus der
Ältere erhielt eine oder zwei imperatorische Akklamationen im Jahr 10 oder 9 v. Chr.62
Tiberius erhielt seine erste acclamatio imperatoris wahrscheinlich im Jahr 10 v. Chr.
als legatus Augusti in Pannonien und Dalmatien.63 Seine zweite Akklamation (im
Frühsommer des Jahres 8 v. Chr.) erhielt er, als die militärische Expedition des Drusus
in Germanien endete.64 Während der Regierungszeit des Augustus erhielt er noch fünf
weitere Akklamationen (im Jahr 5 oder 6 n. Chr. [imp. III], 8 n. Chr [imp. IV], 9 n. Chr.
[imp. V], 11 n. Chr. [imp. VI?] und 13 n. Chr. [imp. VII?]).65 Nach dem Tod des Drusus 9 v.
Chr. beschloss Augustus, Tiberius endgültig zu den höchsten Staatsehren zuzulassen.
8 v. Chr. ernannte ihn der Kaiser zum Oberbefehlshaber im germanischen Krieg (in
den Jahren 9–7 v. Chr.),66 nach dem Tiberius die nächste imperatorische Akklamation

55 Liv. Per. 141; Consol. ad Liv. 17–18; Vell. Pat. 2.97; Flor. 2.30; Suet. Claud. 1.2; Cass. Dio 54.36.3,
55.1.2–4; Oros. 6.21. Zu germanischen Kriegen des Drusus des Älteren vgl. Timpe 1967: 289–306; Timpe
1982: 38–42; Welwei 1986: 128–130; Wolters 1989: 25–26; Abramenko 1994: 371–383; Deininger 2000:
749–773.
56 Tiberius: Vell. Pat. 2.96.2–3; Suet. Tib. 9.2; Cass. Dio 54.34.3, 55.2.4. Drusus: Suet. Claud. 1.3; Cass.
Dio 54.33.5.
57 Syme 1979: 311; Rich 1999: 549.
58 Zu Ovation und Datum vgl. Ross Taylor 1937: 185–193; Bersanetti 1947: 3–16; Syme 1979: 312–313,
326–329; Rich 1999: 550; Swan 2004: 48.
59 Suet. Claud. 1.3; RIC I2 Claudius 69–72, 98. Vgl. DeMaria 1988: 272–274; Lebek 1991: 47–78.
60 Vgl. Lebek 1989a: 46–62.
61 Die Triumphauszeichnungen für Drusus: Suet. Claud. 1.3; Cass. Dio, 55.2.5. Zum Siegestitel: Flor.
2.30. Zu den Feriae Latinae Swan 2004: 49–50.
62 Tiberius und Drusus: Tac. Ann. 1.3.2. Zu den Akklamationen des Drusus vgl. Vassileiou 1983: 213–
214; Syme 1979: 313–314.
63 Datierung nach Syme 1979: 312–314. Nach Kienast 52011: 78 im Jahr 9 v. Chr.
64 Cass. Dio 55.6.5; Syme 1979: 313.
65 Cass. Dio 55.28.6. Vgl. Syme 1979: 320; Kienast 52011: 78.
66 Vell. Pat. 2.97; Suet. Aug. 21.1; Tib. 9.1–2; Tac. Ann. 2.26; 12.39; Cass. Dio 55.6.5; Eutrop. 7.9.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   263

mit Augustus (die 14. des Augustus und die zweite des Tiberius) annahm.67 Der Preis
für die militärischen Erfolge in Germanien war für Tiberius ebenfalls das Recht auf
einen triumphus curulis ex Germania, den Tiberius zusammen mit Augustus am Tag
seines zweiten Konsulantritts, d.h. am 1. Januar 7 v. Chr., feierte.68 Dieser Triumph
war der erste, den ein Mitglied des Herrscherhauses seit dem Dreifachtriumph Octa-
vians feierte. William Lacey stellte fest, dass Tiberius’ Triumph Teil eines Programms
war, das zum Ziel hatte „proclaiming Tiberius as the New Agrippa, and guardian of
the heritage of the Caesars“.69 Ann Kuttner fügte hinzu: „It was thus one-half of the
process by which Augustus now took steps to establish Tiberius as his prospective suc-
cessor, replacing Agrippa …“.70 Eine administrative Bestätigung dieser Worte stellte
die Tatsache dar, dass Augustus bald nach dem Triumph im Jahr 6 v. Chr. Tiberius
die tribunicia potestas für fünf Jahre verlieh. In gleichem Jahr verließ Tiberius Rom
und begab sich nach Rhodos, was den Rückzug aus dem politischen Leben bedeutete.
In dieser Situation begann Augustus sein Enkelkind, Caius Caesar, Sohn des Marcus
Agrippa und der Iulia, zu fördern. Augustus adoptierte ihn schon im Jahr 17 v. Chr.
Im Jahr 5 v. Chr. wurde er consul designatus. Kurz danach, im Jahr 1 v. Chr., bekam
Caius auf dem Gebiet der östlichen Provinzen des Reiches das imperium proconsulare
(Suetonius nannte Caius Caesar praepositus Orientis71).72 Des Weiteren hatte er die
Aufgabe, die römischen Vormachtstellung in Armenien wiederherzustellen und die
Normalisierung der römischen Beziehungen mit den Parthern zu bewerkstelligen.73
Für sein erfolgreiches Handeln erhielt Caius Caesar nach der Eroberung der Festung
Artagira imperatorische Akklamation seitens der Armee.74 Die dynastischen Hoff-
nungen des Augustus auf die politische Machtübernahme durch Caius Caesar waren
jedoch unfruchtbar. Kurz danach, im Jahr 4 n. Chr., starb der Enkel des Augustus.75

67 Cass. Dio 55.6.4–5. Tiberius als Imperator II: ILS 95, 147.
68 CIL VI 8.2, 40334; Vell. Pat. 2.97; Suet. Tib. 17, 20; Cass. Dio 55.6.5–6, 55.8.2. Vgl. Ov. Fast. 1.647;
Suet. Tib. 9.2. Nach Kuttner 1995: 143–154 verewigt der zweite Silberbecher von Boscoreale (Cup II, 2)
die Szenen aus dem Triumph des Tiberius vom Jahr 7 v. Chr. Contra Zanker 1997: 229, der der Meinung
ist, dass der Silberbecher den zweiten Triumph des Tiberius über Pannonien aus dem Jahr 12 n. Chr.
zeigt.
69 Lacey 1996: 50–53.
70 Kuttner 1995: 148.
71 Suet. Tib. 12.2.
72 Cass. Dio 55.10.18.
73 Zur Tätigkeit des Caius Caesar in den östlichen Provinzen vgl. Romer 1979: 199–214; Herz 1980:
285–290; Halfmann 1986: 166–168.
74 Cass. Dio 55.10a.7; Schumacher 1985: 216; Syme 1979: 315.
75 Zum Thema Tod des Caius Caesar vgl. Vell. Pat. 2.102; Suet. Aug. 65.1–2; Flor. 2.32.

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Abb. 8.2: Aureus des Tiberius (RIC I2 1;


14 n. Chr.; Lugdunum.). Vs.: Kopf des
Tiberius, r.; Rs.: IMP VII TR POT XVII,
Tiberius in Quadriga r., hält Lorbeer­
zweig und Zepter. © The Trustees of
the British Museum

Am 26. Juni 4 n. Chr. adoptierte Augustus Tiberius76 und verlängerte seine tri­bu­
nicia potestas um zehn Jahre (im Jahr 13 verlängerte er sie erneut für zehn Jahre).77
Gleichzeitig, in den Jahren 4–678 und 10–1279 war Tiberius Feldherr mit imperium pro­
consulare in Germanien und in den Jahren 6–9 n. Chr. in Pannonien.80 Nach dem
Krieg wurde für ihn der Triumph beschlossen. Wegen der Trauer nach der Niederlage
der römischen Truppen des Quinctilius Varus im Teutoburger Wald beschloss Tibe-
rius, den Triumph zu einem späteren Zeitpunkt zu feiern. Letztlich fand dieser zweite
Triumph des Tiberius ex Pannonis Dalmatisque am 23. Oktober 12. n. Chr. statt (Abb.
8.2)81 und diente, wie jener im Jahre 7 v. Chr., der Förderung des Nachfolgers. Wie
Paul Schrömbges richtig bemerkte, sollte der zweite Triumph des Tiberius als eine
Zusammenfassung der dynastischen Propaganda des Augustus betrachtet werden.82
Den Triumph zelebrierte Tiberius gegen Ende des Prinzipats des Augustus. Bei der
Zeremonie handelte es sich um eine feierliche Einführung der neuen Dynastie unter
Tiberius’ Alleinherrschaft (an diesem Triumph nahmen auch Germanicus und Drusus
der Jüngere teil). Seit 13 v. Chr. verfügte Tiberius über ein imperium aequum d.h. ein
imperium maius in allen römischen Provinzen.83 Solche Amtsgewalten, ohne jegli-
chen Zusammenhang mit den Kampagnen in den Provinzen, liefen auf die Ernen-
nung Tiberius zum Nachfolger des Augustus hinaus.

76 Vell. Pat. 2.103; Suet. Tib. 15.2, 21. Zum Adoptionsdatum vgl. Scheid/Broise 1980: 234; Bernecker
1980.
77 Cass. Dio 55.13.2. Kienast 52011: 77.
78 Vell. Pat. 2.104–109; Cass. Dio 55.28.5.
79 Vell. Pat. 2.120–121; Suet., Tib. 18; Cass. Dio 56.24.6, 55.25.2–3.
80 Vell. Pat. 2.110–115; Suet. Tib. 16; Cass. Dio 55.29–32, 55.33.1, 55.34.4–7, 56.12–16. Kienast 52011: 77.
81 Fasti Praen. (Inscr. It. 13.2.134–135 = EJ: 54): Ti. Caesar triumphavit ex Ilurico; RIC I2 Tiberius 1; vgl.
221–224; Suet. Tib. 20.1; Vell. Pat. 2.121.2–3.
82 Schrömbges 1986: 54–57; vgl. Levick 1999a: 68–81.
83 Vell. Pat. 2.121.1; Suet. Tib. 21.1.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   265

Tiberius
Es ist bemerkenswert, dass Augustus die dynastische Politik des Tiberius beein­
flusste. Auf diese Art und Weise brachte er Tiberius zur Adoption des Germanicus,
obwohl Tiberius mit Drusus dem Jüngeren einen eigenen Sohn hatte. Diese Adoption
erfolgte im 4 n. Chr., am Tag der Adoption des Tiberius und Drusus des Älteren durch
Augustus.84 Weiterhin, im Auftrag des Augustus, wurde Germanicus im Jahr 7 n. Chr.
nach Pannonien geschickt, um die dort von Tiberius unternommenen Kriegshand-
lungen gegen pannonische und dalmatische Stämme zu unterstützen. Germanicus
erhielt so die Möglichkeit, militärische Erfahrung unter dem Kommando des Tiberius
zu gewinnen.85 Für die Unterdrückung des illyrischen Aufstands in den Jahren 7–9
n. Chr.86 gewährte der Senat dem Germanicus im Jahr 9 n. Chr. die ornamenta trium­
phalia.87 Zu dieser Ehre kam er in außergewöhnlich jungen Jahren, noch vor Prätur
und Konsulat. Die Beschleunigung der Senatskarriere des Germanicus und seine
Auszeichnungen, die früher erst nach der Erlangung von höchsten Ämtern im Staat
verliehen wurden, erfüllten einen konkreten Zweck in der dynastischen Politik des
Augustus. Im Jahr 11 n. Chr. wurde Germanicus zusammen mit Tiberius nach Germa-
nien geschickt, weswegen ihm wahrscheinlich das imperium proconsulare verliehen
wurde.88 Ein Jahr später verließ Tiberius Germanien, und Germanicus übernahm die
Führung der rheinischen Legionen. Seine Aufgabe war es, Rache für die erlittene Nie-
derlage der Römer in der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahr 9 n. Chr. zu nehmen
und die Feldzeichen (signa) zurückzugewinnen. Nach dem Tod des Augustus und
der Übernahme der Macht durch Tiberius musste Germanicus die Rebellion von
vier Legionen in Niedergermanien unterdrücken. Anlässe für die Rebellion gab es
viele.89 Nach den antiken Quellen war einer der Gründe die Unzufriedenheit der Legi-
onen wegen Tiberius’ Machtübernahme. Der bevorzugte Kandidat der Legionen als
Thronfolger war nämlich Germanicus.90 Eine militärische Mission in Germanien (in
den Jahren 14–17 n. Chr.)91 wurde durch Tiberius, der in der Zwischenzeit den Thron

84 Suet. Tib. 15.2.


85 Zur Meinung des Augustus über die militärischen Fähigkeiten des Tiberius vgl. Suet. Tib. 21.3–5.
86 Cass. Dio 55.31.1.
87 Cass. Dio 56.17.2; Peine 1885: 37–38 Nr. 7; Gordon 1952: 314 Nr. 17; Barini 1952: 37–38.
88 Cass. Dio 56.25.2. Nach Tacitus (Tac. Ann. 1.14) bekam Germanicus ein imperium proconsulare erst
im Jahr 14 n. Chr.
89 Suet. Tib. 25.2; Tac. Ann. 1.31, 1.35; Cass. Dio 56.23.1–3, 57.5.4; Vell. Pat. 2.125.
90 Suet. Tib. 25.2; Cal. 1.1; Tac. Ann. 1.31.
91 Über die Tätigkeit des Germanicus in Germanien in den Jahren 14–16 n. Chr. vgl. Tac. Ann. 1.49–51.
Knoke 1922; Christ 1956: 74–102; Koestermann 1957: 429–479; Akveld 1961: 35–70; Timpe 1968; Gallotta
1981: 293–316; Wolters 1989: 229–245.

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Abb. 8.3: Dupondius des Caligula


(RIC I2 57; undatiert; Rom). Vs.:
GERMANICVS CAESAR, Germanicus
in Quadriga r. mit Zepter; Rs.: SIGNIS
RECEPT DEVICTIS GERM, Germanicus
mit Aquila in einer Panzer und Tunika
l. stehend. © The Trustees of the
British Museum

bestieg, beendet.92 Noch während des Krieges wurden für Germanicus der Triumph93
und für seine Legaten ornamenta triumphalia be­schlossen.94 Dem Germanicus waren
diese Würden jedoch offenbar nicht wichtig. Er plante die Fortsetzung des Feldzuges
in Germanien.95 In seinem Bericht nach Rom versprach er die Eroberung Germaniens
im nächsten Jahr, wodurch er hoffte, die Siege seines Vaters, Drusus’ des Älteren, zu
wiederholen und somit unvergesslich zu bleiben.96 Als Germanicus schließlich nach
Rom kam, feierte er (am 26. Mai 17 n. Chr.) den Triumph de Cheruscis Chattisque et
Angrivariis quaeque aliae nationes usque ad Albim colunt (Abb. 8.3),97 der seine ger-
manischen Erfolge in den Jahren 14–16 n. Chr. verewigte. Diese pompa triumphalis
war spektakulär. Den Triumphator, der im currus triumphalis fuhr, begleiteten fünf
Kinder: Nero Drusus, Drusus Caesar, Caligula, Agrippina Minor und Drusilla.98
Statuen der Kinder des Germanicus – seiner Frau, des Vaters, der Mutter, der Schwes-
ter und des Bruders – zierten den Triumphbogen, der im Jahr 19 n. Chr. im Circus
Flaminius errichtet wurde. Die Skulpturen standen neben der Statue des Germanicus,

92 Tac. Ann. 2.26.


93 Tac. Ann. 1.55. Timpe 1968: 44–46.
94 A. Caecina Severus, cos. 1 v. Chr., L. Apronius, cos. suff. 8 n. Chr. und C. Silius A. Caecina Largus,
cos. 13 n. Chr. Vgl. Cass. Dio 56.17.2; Tac. Ann. 1.72: Decreta eo anno triumphalia insignia A. Caecinae, L.
Apronio, C. Silio ob res cum Germanico gestas. A. Caecina Severus: Tac. Ann. 1.2; Peine 1885: 40 Nr. 1;
Gordon 1952: 315 Nr. 23. L. Apronius: Vell. Pat. 2.98, 2.116.3; Tac. Ann. 1.72; Peine 1885: 41 Nr. 2; Gordon
1952: 315 Nr. 22; C. Silius A. Caecina Largus: Tac. Ann. 1.72, 4.18; Peine 1885: 41 Nr. 3; Gordon 1952: 315
Nr. 23. Timpe 1968: 46 und 56 datiert den Triumph des Germanicus und die ornamenta ihren Legaten
auf das Jahr 15 n. Chr.
95 Tac. Ann. 2.41.
96 Zur imitatio Drusi von Germanicus vgl. Tac. Ann. 2.7–8, 2.14. Wolters 1990: 9.
97 Tac. Ann. 2.41.1: C. Caelio L. Pomponio consulibus Germanicus Caesar a. d. VII. Kal. Iunias tri­
umphavit de Cheruscis Chattisque et Angrivariis quaeque aliae nationes usque ad Albim colunt. vecta
spolia, captivi, simulacra montium, fluminum, proeliorum; bellumque, quia conficere prohibitus erat, pro
confecto accipiebatur. Augebat intuentium visus eximia ipsius species currusque quinque liberis onustus.
Siehe auch Tac. Ann. 1.55.1; Vell. Pat. 2.129.2; Fast. Ost. 41; Fast. Amit. (Degrassi 1963: 462); Strab. 7.1.4;
RIC I2 Gaius 57; Suet. Cal. 1.1.
98 Strab. 7.1.4.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   267

der als Triumphator in der Triumphquadriga zu sehen war.99 Mittels dieser Skulptur­
dekoration verbanden sich gleich zwei Aspekte der Macht – ein dynastischer und ein
triumphaler. Ein Recht auf einen Triumph hatten Mitglieder der kaiserlichen Familie
auf Grund ihrer göttlichen Tugenden.100 Der im Jahr 23 n. Chr. für Drusus Minor errich-
tete Bogen hatte vermutlich eine vergleichbare Form sowie ähnliche dekorative Ele-
mente und stellte dieselbe dynastische Ideologie dar.101 Abgesehen von den militä-
rischen Begabungen des Germanicus und seinen Erfolgen in Germanien sowie den
Auszeichnungen, von denen alle in Rom wussten, dass sie nicht aufrichtig verliehen
wurden, plante Tiberius wahrscheinlich nicht, die Macht an Germanicus zu übertra-
gen.102 Ein Jahr nach seinem Triumph wurde er Kollege des Tiberius im Konsulat103
und beinahe auf der Stelle vom Kaiser in den Osten entsandt (er bekam das imperium
proconsulare maius über alle Provinzen des römischen Ostens).104 In der Zwischenzeit
förderte Tiberius seinen eigenen Sohn, Drusus den Jüngeren. Er schickte ihn im Jahr
14 n. Chr. und später in Jahren 17–20 n. Chr. (damals verlieh er ihm das imperium pro­
consulare) nach Illyrien mit der Aufgabe, Soldatenunruhen niederzuschlagen.105 Laut
Tacitus sollte Drusus durch diese Mission militärische Erfahrung und die Sympathie
der Legionen gewinnen.106 Für die Erfolge des Germanicus in Armenien107 und die des
Drusus in Illyrien (die Bildung des Klientelstaates regnum Vannianum in Noricum108)
erhielten beide Feldherren vom Senat eine Ovatio zuerkannt. Zusätzlich wurden an
den beiden Seiten des Mars Ultor Tempels Ehrenbögen mit Statuen der beiden Brüder
platziert.109 Wie Tacitus bemerkte, waren diese Auszeichnungen keine Preise für
die militärischen sondern für die diplomatischen Erfolge.110 Germanicus konnte die
Ovation mehr nicht feiern. Bald (am 10. Oktober 19. n. Chr.) starb er unerwartet in
Daphne bei Antiochia.111

99 Tab. Siar. I, 18–25.


100 Diese Idee brachte Ovid in seinen Werken zum Ausdruck; vgl. Ov. Fast. 1.532, 6.810; Trist. 3.1.41,
4.2.10; Fast. 1.721.
101 Die analogen Ehrungen für Drusus den Jüngeren erwähnt Tac. Ann. 4.9.2.
102 Vgl. Tac. Ann. 2.43; Suet. Tib. 25.2–3. Zu Tiberius’ dynastischer Politik siehe jetzt Sawiński 2016:
93–133.
103 Tac. Ann. 2.42, 2.53.
104 Tab. Siar. I, 15–17; Tac. Ann. 2.43. Vgl. auch Vell. Pat. 2.129. Koestermann 1958: 331–375.
105 Tac. Ann. 2.44–46, 2.62–63, 3.11; Vell. Pat. 2.129. Vgl. Kienast 52011: 82.
106 Tac. Ann. 2.44.
107 Tab. Siar. I, 16–18; Tac. Ann. 2.56; RIC I2 Gaius 59.
108 Tac. Ann. 2.63–64.
109 Tac. Ann. 2.64. Für Drusus der Jüngeren vgl. auch Tac. Ann. 3.11, 19; CIL XIV 244.
110 Tac. Ann. 2.64.
111 Zum Tod des Germanicus: Tac. Ann. 2.71–73; Suet. Tib. 39.1. Seine postumen Auszeichnungen: Tac.
Ann. 2.83; Tab. Siar. passim; Tab. Hebana, passim; Weinstock 1957: 144–154; Weinstock 1966: 891–898.

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268   Katarzyna Balbuza

Abb. 8.4: Dupondius des Vespasian


(RIC II.12 688; 74 n. Chr.; Rom). Vs.:
IMP CAESAR, Vespasian r. in Quadriga,
mit Zweig und Zepter; Rs.: VESP AVG,
Victoria steht r. auf Rostra, hält Lor­
beer­kranz und Lor-beerzweig. © The
Trustees of the British Museum

Der einzige mögliche Nachfolgekandidat nach Germanicus’ Tod war Drusus


der Jüngere. Nach der Ovation, die am 28. Mai 20 n. Chr. stattfand,112 wurde er zum
zweiten Mal zum Konsul erwählt, allerdings waren alle kaiserlichen Bemühungen,
ihn auf den Thron zu setzen, durch seine Ermordung zwei Jahre später hinfällig.113
Die kaiserliche Siegesideologie, die manchmal der dynastischen Politik unter­
ge­ordnet war, war im Falle von Tiberius nur eine „Scheinpolitik“. Die von Augustus
erzwungene Adoption des Germanicus hinderte Tiberius an der Realisierung eigener
dynastischer Pläne. Die Notwendigkeit, die Erwartungen des Augustus zu erfüllen,
hatte zur Folge, dass Tiberius den Germanicus für seine Erfolge mit hohen Trium-
phauszeichnungen belohnte. Dies jedoch sollte ihn letztlich das Leben kosten. Als
Tiberius seinen eigenen Sohn mit der Ovation zum Thronfolger aufbauen wollte,
verlor er ihn für immer.114

Die Flavier
Die nächsten Fälle dynastisch motivierter Triumphpolitik stammen aus der Zeit der
Flavier. Der vom Senat an Vespasian und Titus verliehene Triumph für die erfolg-
reiche Beendigung des jüdischen Aufstandes war sowohl eine ausgezeichnete Gele-
genheit für die Selbstdarstellung des Kaisers und seiner beiden Söhne, Titus und
Domitian, als auch eine Inthronisationsfeier der neuen flavischen Dynastie.115 Trotz
der Tatsache, dass beide Imperatoren (Vespasian und Titus) einen eigenen Triumph
zuerkannt bekamen, beschlossen sie, ihre Triumphe gemeinsam zu feiern (Abb. 8.4
und 8.5).116 Die ausführlichste Beschreibung des Triumphzuges gibt Flavius Josephus.

112 Zur Datierung vgl. Woodman/Martin 1996: 133–134.


113 Am 14. September 23. n. Chr.: Cass. Dio 57.22.1–4a; Tac. Ann. 4.7–12. Zu postumen Auszeichnun-
gen für Drusus vgl. Tac. Ann. 4.9.2; Lebek 1989b: 83–91.
114 Suet. Tib. 39.1.
115 Sievers/Lembi 2005: 262; vgl. auch Roehmer 1997: 219–221, 248–259.
116 Ios. Bell. Iud. 7.121–122; RIC II2.1 Vespasian 688, 1127; Suet. Tit. 6.1; Vesp. 8.1, 12.1; Cass. Dio
65.12.1a; Oros. 9.8; Eutrop. 7.20. Vgl. Makin 1921: 25–36; Graf 1937: 66–67; Homo 1949: 273–276; Barini

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   269

Abb. 8.5: Aureus des Vespasian (RIC


II2.1 1127; 71 n. Chr.; Lugdunum). Vs.:
IMP CAESAR VESPASIANVS AVG TR P,
Kopf des Vespasian r. in Lorbeerkranz;
Rs.: TRIVMP AVG, Vespasian r. in Qua­
driga, hält Lorbeerzweig und Zepter.
Viktoria krönt den Kaiser mit dem
Lorbeerkranz. © The Trustees of the
British Museum

Seiner Darstellung zufolge war die Feier des Triumphes außergewöhnlich.117 Nach der
Erfüllung aller triumphalen Rituale fuhren beide Triumphatoren zwar gemeinsam
in die Stadt ein, allerdings auf zwei quadrigae, während Domitian zu Pferde neben
dem Vater und dem Bruder teilnahm. Der zweite Sohn Vespasians nahm also im
Triumph­zug den Platz ein, der normalerweise für die Familie des Triumphators reser-
viert war. Das römisches Volk sah alle drei Flavier zusammen (τοὺς τρεῖς ἐν ταὐτῷ
γεγονό­τας).118 Mary Beard bemerkte richtig, dass der Triumph „represents Titus’ first
public appearance in the city, so formally heralding his return home; and, as Jose-
phus emphasizes, it marks the first moment when the new dynasty, father and two
sons, were on display together as ‘the imperial family’ in the two years since Ves-
pasian had first been acclaimed emperor by troops in Egypt on 1 July 69“.119 Diese
Triumph­zeremonie half Vespasian bei der Förderung der beiden Söhne, speziell des
Titus, der sein Nachfolger werden sollte.120 Der Kaiser verheimlichte seine dynasti­
schen Pläne nicht. Cassius Dio berichtet, der Kaiser habe bekannt gegeben, dass ent-
weder sein Sohn oder niemand zum Kaiser werde.121 Titus verkörperte die Hoffnung
des Volkes. Ihm, nicht Vespasian, fiel der ganze Siegesruhm zu.122 „As soon as Titus
reaches Rome, the dynasty is in place“, schreibt Mary Beard.123 Seit Beginn seiner
Regierung teilte Vespasian mit Titus fast alle kaiserlichen Staatsehren und Staatsäm-
ter (seit dem 1. Januar 70 consul, ab dem 1. Juli 71 tribunicia potestas, in den Jahren
73–74 censor).124 Während der Regierung Vespasians erlangte Titus die außerge-

1952: 95–100; Martinet 1981: 56–57; Jones 1984: 78–79; Künzl 1988: 9–29; Levick 1999b: 65–66; Beard
2003: 543–558; Schipporeit 2010: 151–161.
117 Ios. Bell. Iud. 7.116–157. Auch Orosius (Oros. 7.8.) beschrieb in seinem Werk den Triumph als
magnificum … pulchrum et ignotum antea cunctis mortalibus inter trecentos viginti triumphos; vgl. Ed-
mondson/Mason/Rives 2005: 101–109.
118 Ios. Bell. Iud. 7.120–121.
119 Beard 2003: 550.
120 Vgl. Levick 1999b: 187; Beard 2003: 554.
121 Cass. Dio 65.12.
122 Vgl. Suet. Vesp. 12.1.
123 Beard 2003: 553.
124 Zur politischen Rolle, die Titus während der Regierungszeit des Vespasian in Rom spielte, vgl.

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wöhnlich hohe Anzahl von vierzehn imperatorischen Akklamationen.125 Neben den


Staatsämtern und Staatsehrungen, die er gemeinsam mit dem Vater ausübte, wurde
er vom Juni des Jahres 71 an zum Mitregenten. Die neue Dynastie nutzte den Triumph
sowohl zur Gewinnung kaiserlicher Autorität als auch zur Legitimierung und Stabili-
sierung der Macht der neuen Dynastie.126 Leszek Mrozewicz schrieb, dass Vespasian
ge­kenn­zeichnet sei von einer „arrogantly conspicuous aspiration to establish his own
dynasty, which had to engender discussion in the senate, if not an opposition“.127
Laut Flavius Josephus war der Tag des Triumphes ein Sieg über die Feinde des Kaiser-
tums und ein Tag, der definitiv den Bürgerkrieg beendete. An diesem Tag wurde die
Hoffnung auf die glückliche Zukunft geboren.128 Diese Worte fassen die Ziele der flavi-
schen dynastischen Propaganda zusammen: pax, securitas und die Hoffnung auf die
Zukunft.129 Titus war der erste römische Kaiser, der die Macht von seinem leiblichen
Vater erbte. Der flavische Triumph war daher nicht nur die übliche Feier des Sieges,
sondern vor allem ein Schlüsselpunkt in der dynastischen Politik der Flavier. Er war
nach Mary Beard ein „key dynastic moment, where Julio–Claudian history stopped –
and Flavian history started“.130 Sie fasst damit zusammen, was sie als Grundtendenz
im Bericht des Josephus zu erkennen glaubt: Er „… brought together the elements
of imperial ‘arrival’ in Rome, triumph and accession ritual, in a combination that
was to become the hallmark of imperial accession later in the empire. … It heralded
the arrival of a new dynasty rather than just a new emperor, succession assured and
visible in the shape of two grown-up sons. … With Josephus’ Bellum Iudaicum we are
probably getting as close as we ever can to the ‘official version’ (or one of the ‘official
versions’) of the Flavian accession.“131
Die wichtigsten Szenen des jüdischen Triumphzuges sind in den Reliefs des
Titusbogens auf der Velia in Rom festgehalten.132 Dieses Monument entstand in der
Regierungszeit von Titus’ Bruder Domitian. Laut der Inschrift des Bogens133 war der
Bau dem vergöttlichten Titus von Senat und Volk von Rom gewidmet worden (formal
handelt es sich also um ein Konsekrationsmonument). Während auf dem nördlichen

Jones 1984: 77–99; Kienast 52011: 111–112.


125 Kienast 52011: 112; Buttrey 1980: 18–27; Jones 1984: 80 Anm. 14.
126 Vgl. Suet. Vesp. 25.1; Cass. Dio 65.12.1; Eutrop. 7.20.3; Aur. Vict. Caes. 9.4.
127 Mrozewicz 2010: 34.
128 Ios. Bell. Iud. 7.157.
129 Vgl. Jones 1984: 78–79.
130 Beard 2003: 558.
131 Beard 2003: 556.
132 Zum Titusbogen auf der Velia: Pfanner 1983; Künzl 1988: 19–24; Roehmer 1997: 248–259; Ed-
mondson/Mason/Rives 2005: 119–126. Zur Darstellung des Triumphzuges auf dem Titusbogen und bei
Josephus: Kähler 1958–1960: 252–254; Beard 2003: 543–558; Eberhardt 2005: 257–277; Edmondson/
Mason/Rives 2005: 101–109, 119–126.
133 CIL VI 945 = ILS 265.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   271

Abb. 8.6: Rom, Titusbogen. Durchsgangsrelief: Detail des südlichen Reliefs; Foto: Anna Estera
Mrozewicz

Durchgangsrelief in einer Triumphquadriga Titus dargestellt ist, sind auf dem südli-
chen Relief auch Vespasian und Domitian zu sehen (siehe Abb. 5.4 auf S. 167). In einer
kleinen Figurengruppe auf der Attika des Bogens, in der rechten oberen Ecke des
südlichen Reliefs, sind zwei quadrigae dargestellt. Zwischen ihnen steht ein Reiter
(Abb. 8.6). Vermutlich handelt es sich hier um einen Verweis auf den gemeinsamen
Triumph des Jahres 71, die quadrigae würden also auf Titus und Vespasian verweisen,
in der Mitte wäre Domitian zu Pferde dargestellt. Durch die Betonung des dynasti-
schen Aspekts mittels dieses Apotheosemonumentes gewann Domitian eine offizielle
ideologische Basis für seinen Regierungsantritt. Dank der Konsekrierung des Titus
wurde Domitian als erster römischer Prinzeps zum Bruder eines Divus.134

Die Adoptivkaiser
Dynastische Elemente lassen sich auch bei Trajans postumem Triumph feststellen
(Abb. 8.7). Zelebriert kaum ein Monat (im August 118 n. Chr.) nach Hadrians adventus

134 Roehmer 1997: 257–259.

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Abb. 8.7: Aureus des Hadrian (RIC II


26; 117–118 n. Chr.; Rom). Vs.: DIVI
TRAIANO PARTH AVG PATRI, Büste
Trajans in Lorbeerkranz r.; Rs.:
TRIVMPHVS PARTHICVS, Trajan in
Quadriga stehend r., hält Lorbeer­zweig
und Zepter. © The Trustees of the
British Museum

in Rom, stellte er den Abschluss des misslungenen Feldzuges Trajans gegen Parthien
dar.135 Während dieses „makabren Schauspiels“136 nahm eine Wachsstatue Trajans
den Platz des Triumphators ein. Hier fand sich also eine pompa triumphalis mit einer
pompa funebris gewissermaßen ‚vermischt‘. Nach der Beisetzung Trajans fanden Ludi
Parthici, statt.137 Folgt man Wolfgang Kuhoff, so sollte der postume Triumph Trajans
gerade auch bei der plebs urbana die unklaren und undurchsichtigen Hintergründe
von Hadrians Adoption und Machtübernahme in den Hintergrund treten lassen.138
Dieses triumphale Schauspiel war für Hadrian daher ein wichtiges Element der
Herrschaftslegitimation, eine Demonstration seiner Pietas gegenüber dem Adoptiv­
vater.139
Einen eindeutig dynastischen Unterton weisen auch die beiden Triumphe Marc
Aurels auf. Den ersten feierte er am 12. Oktober 166 gemeinsam mit Lucius Verus,
seinem Adoptivbruder.140 Diese Feier war auch die Gelegenheit für die öffentliche Prä­
sentation der Söhne Marc Aurels, M. Annius Verus141 und Commodus, die zu Caesaren
erhoben wurden.142 Die Idee des gemeinsamen Triumphes und der Verleihung der
Caesaren-Titel stammte von Lucius Verus. Der zweite Triumph Marc Aurels, mit dem
die siegreiche expeditio Germanica zelebriert wurde, fand am 23. Dezember 176 statt
(Abb. 8.8).143 Nach der Historia Augusta feierte Marc Aurel ihn gemeinsam mit seinem
Sohn Commodus, der einen Monat zuvor zum Imperator ausgerufen worden war. Der
Kaiser ging neben dem Triumphwagen im Zirkus zu Fuß, sein Sohn dagegen fuhr in der

135 SHA Hadr. 6.3; RIC II Hadrian 26. Richard 1966: 351–362. Vgl. Den Boer 1975: 203–212; Kierdorf
1986: 147–156; Arce 2000.
136 Strobel 2010: 406.
137 CIL VI 10194 = ILS 5088.
138 Kuhoff 1993: 83.
139 Strobel 2010: 406–407.
140 SHA Verus 7.9, 8.5 und 7; SHA Aur. 12.7–10; Eutrop. 8.10. Vgl. Watson 1971: 151–152; Birley 1987:
147–148.
141 PIR2 A 698.
142 SHA Aur. 12.7–10; SHA Comm. 11.3.
143 SHA Aur. 16.1, 17.3; SHA Comm. 2.4, 3.6, 12.5; RIC III Commodus 306, 319, 376; Eutrop. 8.13.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   273

Abb. 8.8: As des Commodus (RIC III


319; 181 n. Chr.; Rom). Vs.:
M COMMODVS ANTONINVS AVG,
Kopf des Commodus in Lorbeerkranz r.;
Rs.: TR P VI IMP IIII COS III P P S C,
Commodus mit Zepter in Triumph­
quadriga l. © The Trustees of the
British Museum

Triumphquadriga.144 Diese eindeutige Abweichung von der Tradition wurde in keiner


Weise von den antiken Autoren kommentiert, obwohl die Teilnehmer des Triumphes
sie bestimmt zu deuten wussten bzw. zu Deutungen angeregt wurden. Vielleicht war
das Verhalten Marc Aurels eine Demutsgeste. Es könnte indes auch ein Versuch, Com-
modus dem Volk und den Göttern zu, oder nur ein Hinweis auf die „Amtsmüdigkeit“
des Kaisers gewesen sein. Nach Meinung von Anthony Birley zeigte Marc Aurel auf
diese Weise den Respekt für die Zuschauer, währenddessen habe Commodus in der
Triumphquadriga bleiben müssen, um die Kontrolle über das Pferdegespann nicht
zu verlieren.145 Höchstwahrscheinlich handelte es sich jedenfalls bei Marc Aurels
Verhalten um eine bewusste Strategie, die die politische Förderung des Commodus,
also des präsumtiven Thronfolgers, zum Ziel hatte. Commodus, ähnlich wie Titus,
feierte zuerst seinen Triumph und wurde anschließend Kaiser. Die Reihenfolge der
Ereignisse bestätigt diese Interpretation. Kurz vor dem Triumph, im November 176
n. Chr., ruft der Senat Commodus zum consul designatus und Imperator aus.146 Die
Nominierung des Commodus zum Mitregenten erwähnt die Historia Augusta in der
Marcus-Vita: Romam ut venit (sc. Marcus), triumphavit et inde Lavinium profestus est.
Commodum deinde sibi collegam in tribuniciam potestatem iunxit.147 In dem Protokoll
der Arvalbrüder von 176 wurde Commodus als particeps imperii bezeichnet.148 Nach
dem Triumph verlieh Marc Aurel dem Commodus die Tribunizische Gewalt.149 Sechs
Monate später (Mitte 177) wurde er zum Augustus und zugleich zum Mitregenten erho-
ben.150 Wie Falko von Saldern zutreffend bemerkte: „Für die kaiserliche Propaganda

144 SHA Aur. 16.1. Die Quellenlage zum gemeinsamen Triumph von Marc Aurel und Commodus ist
Gegenstand kontroverser Deutungen. Zur Diskussion vgl. v. Rohden 1896: 2467; Angelicoussis 1984:
152–155; Kuhoff 1993: 281 mit Anm. 443; v. Saldern 2003: 26–27. Vgl. die Darstellungen in der Kunst
(Relief aus dem Konservatorenpalast: Koeppel 1986: 50–51) und auf einigen römischen Medaillons
(MIR 1069). Zu dieser Stelle in der Historia Augusta: Kolb 1987: 28–51.
145 Birley 1987: 197.
146 SHA Comm. 2.4. Vgl. v. Saldern 2003: 24.
147 SHA Aur. 27.4–5.
148 Scheid/Broise 1998: Nr. 88.
149 Zum Datum der tribunicia potestas siehe v. Saldern 2003: 24–26.
150 Nach Kienast 52011: 147 erfolgte dies vor dem 17. Juni.

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war aber gerade der gemeinsame Triumph wichtig, da so der Anteil des Commodus
an den Siegen im Norden gebührend herausgestellt und gleichzeitig die enge dynas-
tische Legitimation betont werden konnte.“151 Obwohl Marc Aurel vielleicht bewusst
war, dass Commodus nicht der beste Kandidat für den kaiserlichen Thron war, wollte
er die Tradition der fiktiven Übergabe der Macht an den „Besten“ durchbrechen und
wiederum das Vererbungsprinzip in Kraft setzen.152

Die Severer
Das nächste Beispiel für die Stellung des Triumphrituals im Dienste dynastischer
Politik liefert Septimius Severus, der kurz nach der Machtübernahme seine beiden
Söhne für die präsumtive Thronfolge ernannte. Um das Jahr 196, als der Kaiser nach
den Kriegen nach Rom zurückkam, nahm er den ihm vom Senat zuerkannten Tri­umph
nicht an, angeblich weil er befürchtete, der verdeckten Feier eines Bürger­kriegs­sieges
verdächtigt zu werden.153 Im nächsten Jahr dagegen, als Caracalla zum Augustus und
Geta zum Caesar erhoben wurden,154 läutete er eine Kampagne im Osten gegen die
Parther ein (der sog. Zweite Partherkrieg), dem weniger eine expansive Außenpolitik
als das Verlangen nach Ruhm zu Grunde lag.155 Nach der Eroberung von Ktesiphon
fand wahrscheinlich am 28. Januar 198 eine Siegesfeier namens victoria Parthica
maxima statt156 und der Kaiser nahm den Beinamen Parthicus Maximus an.157 Der His­
toria Augusta zufolge lag der erneuten Ablehnung des Triumphes durch Severus eine
Gelenkkrankheit zu Grunde, die den Kaiser nach eigener Aussage daran hinderte,
im Triumphwagen zu stehen.158 Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die kaiserli-
che Ablehnung die Förderung des Thronfolgers Caracalla bezweckte. Der Kaiser gab
sich mit einem adventus159 zufrieden, und den Triumph feierte später – der Historia
Augusta zufolge – Caracalla.160 Der adventus des Severus im Jahre 202 und zugleich

151 v. Saldern 2003: 27.


152 Grimal 1991: 47, 215–216.
153 SHA Sept. Sev. 9.10–11: Atque ob hoc reversus triumpho delato appellatus est Arabicus Adiabeni­
cus Parthicus. Sed triumphum respuit, ne videretur de civili triumphare victoria. Excusavit et Parthicum
nomen, ne Parthos lacesseret.
154 ILS 8916.
155 Herodian. 3.9; SHA Sept. Sev. 15.1.
156 Datierung: Fer. Dur. col. I, 14–15; Kienast 52011: 156.
157 SHA Sept. Sev. 16.3.
158 SHA Sept. Sev. 16.6–7: Deferentibus sibi patribus triumphum idcirco recusavit, quod consistere in
curru affectus articulari morbo non posset. Vgl. Newby 2007: 203–204.
159 RIC IV.1 Septimius Severus 248.
160 SHA Sept. Sev. 16.7: Filio sane concessit, ut triumpharet; cui senatus Iudaicum triumphum decre­
verat, idcirco quod et in Syria res bene gestae fuerant a Severo. Über den etwaigen jüdischen Triumph

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   275

Abb. 8.9: Denar des Septimius Severus


(RIC IV.1 259; 202–210 n. Chr.; Rom).
Vs.: SEVERVS PIVS AVG, Kopf des
Septimius Severus in Lorbeerkranz, r.;
Rs.: Bogen des Septimius Severus in
Rom. Auf der Attika des Bogens
Qua­dri­ga von sechs Pferden, flankiert
von zwei Reitern. © The Trustees of the
British Museum

der mutmaßliche Triumph des kaiserlichen Sohnes wurden gemeinsam mit der Heirat
von Caracalla und Plautilla161 sowie mit der Decennalienfeier begangen.162 Zweifel-
los inaugurierten alle obigen Feierlichkeiten die Herrschaft der neuen Dynastie. Die
Förderung von Caracalla und Geta bzw. ihre Darstellung als präsumtive Thronfolger
durch Septimius Severus ist auch in der bildenden Kunst zu beobachten. Besonders
interessant sind zwei Bögen, die in Rom und in Leptis Magna errichtet wurden. Im
Jahr 203 wurde auf dem Forum Romanum ein Bogen errichtet.163 Von der Inschrift,
die sich auf der Attika erhalten hat, erfahren wir über die Datierung und den histo-
rischen Kontext des Bogens.164 Die dynastischen Ambitionen des Septimius Severus
bezeugt die Statuengruppe des Bogens, die aus einem Triumphwagen mit sechs
Pferden, Triumphator und den beiden ihn flankierenden Reitern besteht. Vermutlich
sind hier Septimius Severus und seine beiden Söhne, die präsumtiven Nachfolger,
dargestellt. Diese bronzene Gruppe ist nicht erhalten geblieben, aber sie ist noch auf
römischen Münzen des Severus zu sehen (Abb. 8.9).165 Besonders interessant ist auch
ein Attikarelief des severischen Quadrifrons aus Leptis Magna. Die Reliefverzierungen
des Bogens entstanden zur Verewigung der Sieges des Severus über die Parther.166
Ihr Thema sind eine zweimal dargestellte Triumphprozession mit der Präsentation

von Caracalla spricht nur die Historia Augusta. Skeptisch: Hasebroek 1921: 70–71; Birley 1988: 135.
Contra: Rubin 1980: 211–212.
161 Über die Bedeutung solcher Heiratspolitik für die dynastischen Pläne siehe Spielvogel 2006:
133–140.
162 Cass. Dio 77.1.1–5. Vgl. Herodian. 3.10.1–2; SHA Sept. Sev. 16.6–7; Herz 1975: 36. Zu den Decenna­
lia: Chastagnol 1984a: 104–124; Chastagnol 1984b: 91–107; Spielvogel 2006: 133–140; Lichten­berger
2011: 268–271. Zur Häufung staatlicher Feierlichkeiten vgl. Merten 1968: 16. Nach der Datierung von
Kienast 52011: 162 und Payne 1962: 185 im Jahr 200, 201 oder 202 n. Chr.; nach Herz 1975: 36: April 203
n. Chr. Zum Triumph vgl. Barini 1952: 146; Payne 1962: 184–185; Balbuza 2005: 190, 208-209.
163 Zum Septimius-Severus-Bogen vgl. vor allem Brilliant 1967; vgl. auch DeMaria 1988: 305–307 Nr.
89; Newby 2007: 202–206.
164 CIL VI 1033; ILS 425.
165 RIC IV.1 Septimius Severus 259.
166 Anders Scott Ryberg 1955: 160 mit Anm. 55. Zum Bogen siehe Strocka 1972; Newby 2007: 206–211.
Die Inschrift des Bogens ist nicht erhalten geblieben, daher sind die Datierung des Bogens und sein
Kontext schwer zu präzisieren.

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276   Katarzyna Balbuza

Abb. 8.10: Aureus des Septimius


Severus (RIC IV.1 311; 201 n. Chr.; Rom).
Vs.: IMPP INVICTI P II AVGG, Büsten des
Septimius Severus und Caracalla mit
Lorbeerkranz; Rs.: VICTORIA PARTHICA
MAXIMA, Victoria mit Palmzweig und
Lorbeerkranz, laufend l. © The Trustees
of the British Museum

parthischer Gefangener sowie die concordia Augustorum und eine Opferzeremonie.167


In der allegorischen Dar­stellung auf dem nordwestlichen Relief wird Severus in der
Triumphprozession von seinen beiden Söhnen begleitet. Sie wurden auch als Tri-
umphatoren abgebildet. Wie Volker-Michael Strocka argumentierte, illustrierte die
künstlerische Dekoration des Bogens kein konkretes historisches Ereignis, sondern
bezog sich auf die militärischen Erfolge des Severus im Osten.168 Der Hauptsinn des
Quadrifrons in Leptis Magna war die Verbildlichung der Ambitionen der severischen
Dynastie durch Verwendung der Triumphthematik.169
Die hohe Bedeutung der Siegesideologie in der dynastischen Politik spiegelt
sich zudem in den severischen Münzen wider. Auf den anlässlich der Ernennung der
Söh­ne zu Augusti ausgeprägten Münzen wird die Thronübernahme mit der Sieges­
symbo­lik verknüpft. Die Prägung mit der Umschrift impp invicti pii avgg umringte
die mit Siegeskränzen versehenen Köpfe der beiden Söhne des Severus. Der Revers
mit der Umschrift victoria parthica maxima stellte die Siegesgöttin Victoria dar.
Sie scheint in Richtung auf die Thronfolger zu schreiten, um sie mit dem Siegeskranz
zu krönen (Abb. 8.10).170 Im Namen des Caracalla wurden im Jahr seiner Erhebung
zum Augustus Münzen mit der Umschrift severi avg pii fil geprägt.171 Auf dem
Revers wurde Caracalla mit der Statue der Victoria in der Hand abgebildet. Septimius
Severus hielt es offenbar für nötig, beständig die jedem Kaiser innewohnende Sieg-
haftigkeit zu betonen und auf diese Art und Weise den Herrschaftsanspruch zu fes-
tigen. Der Zusammenhang zwischen dem Sieg und der Übernahme des kaiserlichen
Thrones ist auch im Falle Getas sichtbar. Als er (im Jahre 209) zum Augustus erhoben
wurde, prägten Severus und Caracalla Münzen, auf denen beide Söhne des Severus
zu sehen waren. Auf den Münzen ist zwischen den beiden Söhnen die Victoriastatue

167 Vgl. Kähler 1958–1960: 336–337; Scott Ryberg 1955: 160–161; Ward–Perkins 1948: 59–80.
168 Strocka 1972: 165–167.
169 Vgl. Newby 2007: 206–211.
170 RIC IV.1 Septimius Severus 311.
171 RIC IV.1 Caracalla 45, 411, 413.

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 Der Triumph im Dienste dynastischer Politik   277

zu erkennen.172 Die dann im Namen Getas geprägten Münzen waren mit der Inschrift
concordiae avgvstorvm versehen und stellten die beiden von Victoria gekrönten
Kaiser dar.173 Andere Inschriften kündeten von der Blütezeit Roms, die die Regie-
rungszeit der beiden Söhne des Severus mit sich bringen werde.174 Die Förderung
von Caracalla und Geta, die die dynastische Linie fortsetzen sollten, ist auch bei der
Prägung der Münzen mit Abbildungen des Severus und Bezugnahme auf seine Siege
sichtbar. Die Siege über Parther und Araber wurden nicht nur als Erfolge des Siegers
selbst, sondern auch seiner Söhne dargestellt. Die Anwesenheit der Siegessymbolik
im Zusammenhang mit der dynastischen Politik ist schließlich bei den Goldmünzen,
die anlässlich der Ernennung der Söhne des Kaisers geprägt wurden, zu sehen. In
seiner Triumphpolitik beförderte Septimius Severus das Bild eines kämpferischen
Herrschers, der den Frieden garantiert.175

Zusammenfassung
Mittels des Triumphes beförderten die römischen Kaiser ihre dynastische Politik. Sie
propagierten präsumtive Thronfolger, und oft inaugurierte ein Triumph eine neue
Dynastie. Unregelmäßigkeiten während der Regierungszeit des Augustus und die
Art und Weise der Thronübergabe hatten zur Folge, dass andere Mittel zur Förde-
rung verschiedener möglicher Nachfolger gesucht wurden. Die vom Kaiser gewählten
Thronfolger wurden mit Triumphen und anderen Triumphehren belohnt, ihre Kar-
riere wurde beschleunigt, man setzte sie im Rahmen schwieriger außenpolitischer
Maßnahmen ein – und man feierte sie als Triumphatoren, um sie dem römischen Volk
zu präsentieren.

172 RIC IV.1 Caracalla 152; RIC IV.1 Septimius Severus 255, 330a.
173 Vgl. RIC IV.1 Geta 165, 184.
174 RIC IV.1 Severus 513 (saecvli felicitas), 98 (imperii felicitas).
175 Vgl. RIC IV.1 Septimius Severus 128.

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Indizes
Die folgenden Stellenregister verzeichnen relevante Namen, Orte und Begriffe sowie die in diesem
Band diskutierten Inszenierungen triumphalen Charakters. Die Einträge verzeichnen jeweils den
deutschen Terminus, die Verweise berücksichtigen aber immer auch die Beiträge in Englisch und
Italienisch. So verweist der Eintrag „Inschriften“ beispielsweise zugleich auf „Inscriptions“ und
„Iscrizione“.

Namen
Römische Personen finden sich im Allgemeinen unter ihrem Gentilnomen; Ausnahmen bilden die
Kaiser (Augustus etc.), ihre engeren Angehörigen (z.B. Germanicus) und Autoren literarischer Werke
(z.B. Cicero), die wie im „Neuen Pauly“ unter ihrem gebräuchlichen Namen aufgeführt sind.

Abd ar-Rahman III.  558 319–321, 331, 524f.


Aelius Aristides  224, 232 M. Antonius Primus  155, 165
Aemilianus  344 L. Antonius Saturninus  183
M. Aemilius Lepidus (cos. ord. 6 n. Chr.)  81 Appian  49f., 70, 127
M. Aemilius Lepidus (Triumvir)  42f., 46–49, 51 Sex. Ap(p)uleius (cos. 30 v. Chr.)  80
L. Aemilius Paullus  36, 47, 89, 92, 116, Arcadius  437, 504, 532, 534–540, 543, 548
156–158, 169 Ardašir  359–364
Aeneas  53 Aristobulos  158
Æthelbald  557 Aristoteles  145
Agathias  512 Arminius  108
Agila  557 Arrian  128
Agilulf  555f. Artavasdes II.  43, 320f.
Agrippa I.  138 Artaxias  109
Agrippa II.  135–138, 165 Athaulf  409
Agrippina  266, 331f. Attalus (Markomannenführer)  346, 352
Alarich  409, 465, 505 Augustinus  466f.
Alexander III. (der Große)  88, 90, 113, 232, Augustus {s.a. Octavian}  4, 11f., 29f., 32, 36,
295, 321, 323f., 330f. 41, 43, 49, 51–55, 59f., 62, 64–68, 71–77,
Ammianus Marcellinus  329f., 413f., 566 80f., 83, 86, 90–95, 103–106, 108–111,
Ananus  137, 144 113–116, 118–120, 125, 134, 138, 153, 155,
Anastasios  464, 472, 512, 541–543 158, 165, 169, 172, 177, 179, 181, 193, 196,
M. Annius Verus  233, 235, 237, 272 202, 208, 216f., 233f., 243, 246, 255–265,
Anonymus Valesianus  502, 505 268, 277, 285–290, 292–297, 299f., 303f.,
Anthemius  505 306–308, 310, 312, 322, 325, 358, 382,
Antiochos III.  31 384, 389, 419, 421–423, 521, 524f., 527
Antiochos IV.  167 Aurelian  339, 346f., 384, 410, 415, 432, 438,
Antoninus (Sohn des Septimius Severus)  339f., 440
342 Aurelius Victor  338, 347, 351f., 369, 415
Antoninus Pius  177f., 205–207, 209, 215–228, Aureolus  347
235, 246f., 311, 419, 425–427, 438f., 445 L. Autronius Paetus  80
M. Antonius (Triumvir)  42f., 46, 48–51, 65, C. Avidius Cassius  238, 409
94, 139, 257, 285f., 290, 299, 307, 317,

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570   Indizes

Balbinus  9, 357, 359, 364–369, 384 Cleander  409


Ballista  347 Clodius Albinus  340f., 343f., 409
Basileios I.  476f., 481f. Commodus  215f., 233, 235–248, 272–274,
Berenike (Schwester Agrippas II.)  138, 151 329, 397, 427, 438, 440, 446
Bonosus (Usurpator)  373 Constans  435, 438
Brunichild  567 Constantin I. (der Große)  9f., 17, 19, 294, 385f.,
399, 405f., 409, 412, 415, 434f., 438,
Q. Caecilius Metellus Creticus  45 440, 456, 480, 493, 496–498, 501–503,
C. Caecilius Metellus Numidicus  38 512–522, 524–527, 529f., 532, 534–536,
Caesar  30, 33, 41–43, 46–49, 51, 53, 65, 73, 539, 543, 546–549
88, 90–92, 95, 99, 114–116, 133, 150, 257, Constantinus (Usurpator)  409, 411
285f., 297, 309, 420 Constantius I.  376, 380f., 405, 410
Caesarion  320 Constantius II.  329f., 414f., 434–436, 438,
Caesius Bassus (Dichter)  35 498, 502, 566
Caius (Enkel des Augustus)  62, 260, 263 Constantius (comes)  411
Caligula  9, 12–14, 99, 106, 110–114, 117, 119f., Coripp  456, 481
128, 140, 145, 153, 182, 245, 266, 305, 307, L. Cornelius Balbus  4, 7, 32, 37, 80, 93, 258,
309, 317, 322–325, 327f., 330f., 420, 423f., 410
443 A. Cornelius Cossus Arvina  34
L. Calpurnius Piso Pontifex  80 P. Cornelius Dolabella (cos. ord. 10 n. Chr.)  98
C. Calvisius Sabinus  80 C. Cornelius Lentulus  81
Caracalla  15, 274–277, 330, 337, 339f., 342f., Cn. Cornelius Lentulus Gaetulicus  112
362, 408, 427, 438f., 446 A. Cornelius Palma Frontonianus  198
Caratacus  116 P. Cornelius Scipio Aemilianus Africanus  47
Carinus  419, 433, 438, 440 P. Cornelius Scipio Africanus  35, 37, 47, 116, 146
C. Carrinas  80 L. Cornelius Sulla Felix  30, 43–46, 54, 246, 297
Cassius Dio  41–43, 46, 66f., 72f., 90, 94f., 111, Cuthbert  566
114, 118, 158, 198, 227, 260, 262, 269, 320,
322, 324–326, 331, 337, 339, 342, 359, Dareios  323f.
420, 500 Dareios (Gefangener des Caracalla)  330
L. Ceionius Commodus  221 Decebalus  186, 328
Cestius Gallus (cos. suff. 42 n. Chr.)  136f., 140, Decius  346, 431
143, 150f., 155, 170 Didius Iulianus  340
Childebert II.  563 Diocletian  4, 357, 359, 376–385, 407f., 412,
Childerich I.  564 415, 433f., 438, 440, 495, 497
Chilperich I.  557, 563, 566 Domitian  15, 99, 153–155, 169, 177f., 181, 183,
Chlodwig I.  476, 559–562 186–189, 191f., 197, 208, 268–271, 294,
Chlothar I.  557f. 309f., 328, 330, 420, 424f., 438f., 444
Chlothar II.  567 L. Domitius Ahenobarbus  45, 80
Chosrau I.  546 Cn. Domitius Corbulo (cos. suff. 39 n. Chr.)  140
C. Cicereius  37 Drusilla  266
Cicero  32, 34f., 42, 44–51, 84 Drusus (maior)  66f., 71, 80, 104, 108, 110, 115,
Claudian  465f., 491, 493, 498, 500, 502 182, 261f., 265f.
Claudius  13, 96f., 99f., 106, 113–117, 120, 138, Drusus (minor)  106f., 109f., 264f., 267f.
140, 145, 154, 177, 182f., 222, 224, 289, Drusus Caesar  266
309, 327f., 410, 420, 423, 443, 489, 492, C. Duilius  89f., 294
495, 499f.
Claudius Gothicus  346, 502 Ecgfrith  566
M. Claudius Marcellus  40, 258–260 Elagabal  428, 438f.

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Namen   571

Ennius  481 Herodian  338, 340–342, 363, 365f., 368, 399,


Eugenius (Usurpator)  436 402, 408, 414
Eusebius (Bischof)  410 Herodot  138
Eustathios (Stadtpräfekt von Konstantinopel)  Hieron  290
544 A. Hirtius  49
Eutrop  377, 415 Honorius  4, 9, 20, 397f., 409, 411f., 437, 452,
465–467, 470, 491, 493, 498, 501–504, 535
Q. Fabius Maximus (cos. suff. 45 v. Chr.)  30 Cn. Hosidius Geta  97
Q. Fabius Maximus Allobrogicus  36
Q. Fabius Maximus Cunctator  53 Indes (Usurpator)  472
Q. Fabius Maximus Rullianus  34 Ingenuus  347
Faustina  235, 238 Isidor von Sevilla  559–561, 567
Favonius  84 Tib. Iulius Alexander  154
Festus  360 D. Iunius Brutus Albinus  42, 49–51, 54
Flavius Josephus  14, 125–173, 268–270, 304, Iunius Maximus  226
404, 499f.
Florianus  346 Jesus (Priester)  137
Florus  35 Johannes (Usurpator)  464, 470
Fredegar  557 Johannes Lydos  498, 541f.
Fronto  224, 229, 231 Johannes Troglita  455–457, 459, 480–482
Fulgentius  502 Johannes von Biclaro  473, 561
L. Fulvius Curvus  34 Johannes von Gischala  142, 147, 164, 170
M. Fulvius Flaccus  290 Jovian  411
M. Furius Camillus  53, 65, 86–88, 294 Jovinus (Usurpator)  409
Juba  41
Galerius  376f., 380, 385 Judas Maccabäus  168
Gallienus  328f., 337f., 344–353, 359, 369–372, Jugurtha  39, 52f., 297
384, 415, 431f. Julia (Tochter des Augustus)  259f., 263
Geiserich  469 Julia Domna  342
Gelasius I.  468 Julian (Kaiser)  352, 405, 413
Gelimer  459f., 469f. Julian (Prätorianerpräfekt)  544
Germanicus  81, 106–110, 182, 264–268, 294, Justinian (General)  473
297, 423, 438, 443 Justinian (Kaiser)  9, 20, 455f., 459, 461, 463,
Germanus von Paris  566 465, 469, 473–481, 512, 541f., 544–549,
Gessius Florus  151 564
Geta  274–277, 342, 427, 446
Gordian III.  359, 366–368, 384, 408, 430, 438, Kallistratos  402f., 412
440 Karl der Große  505f., 555, 563
Gregor von Tours  557, 560f., 563f., 566 Karl III. (der Dicke)  556
Guntram I.  557, 563 Kleopatra  43, 48, 169, 285, 290, 296, 307,
319f., 322
Hadrian  177f., 196–206, 209, 216, 220–222, Konstantin (der Große) {s. Constantin I.}
224–226, 228, 245, 271f., 294, 310f., 345, Konstantin (Sohn des Herakleios)  475
425, 438f., 445, 466, 504f. Konstantin V.  475, 479f.
Hannibal  50, 53 Konstantin VII.  476
Helena (Mutter Konstantins)  503
Heraclian (Usurpator)  409 Leo I.  540
Herodes I.  125, 134–136, 138, 140, 145f., 157, Libanios  413
159 Licinius  344, 434, 438, 440, 503, 524f., 536

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572   Indizes

M. Licinius Crassus (cos. 30 v. Chr.)  42, 80 Nero Drusus  266


M. Licinius Crassus Dives  72, 87, 108, 317f. Nerva  97, 117, 178, 186–188, 194, 198f., 208f.
L. Licinius Lucullus  44f. Nicanor  148
C. Licinius Mucianus  181 Numerianus  433, 438, 440
L. Licinius Murena  44
Livius  31f., 34f., 39, 50, 54 Octavian {s.a. Augustus}  11, 42f., 46, 48–52,
Q. Lollius Urbicus  217, 224 54, 59f., 64f., 74, 80, 92, 115, 257–259,
Longinus (Usurpator)  472 263, 285f., 299, 307, 319, 321, 402, 524f.
Lucilla  234 Odaenathus  346, 351, 353, 369–372, 415
Lucius (Enkel des Augustus)  260 Odo  556
Lucius Verus  9, 177f., 205, 207, 215f., 221, Ofonius Tigellinus  98, 117
226–239, 245–247, 272, 311, 426 Onias  134f., 168
Lukian  229 Otho  120, 153
Lusius Quietus  198
Q. Lutatius Catulus (cos. 102 v. Chr.)  39f. Palladas  385
L. Passienus Rufus  80
Macrianus  347 Paulus (Usurpator)  567
Macrinus  428, 438f. Paulus Confessor (Bischof)  525
C. Maenius  294 Pausanias  220
Magnus Maximus  330, 511, 528, 531, 533f., 536 Q. Pedius  30
C. Manilius  44 Perseus V.  116, 157, 169
C. Manlius Vulso (cos. 189 v. Chr.)  31, 35 Pertinax  409
Manuel Chrysoloras  540 Pescennius Niger  340f., 344, 409, 513
Marbod  109 P. Petronius  140
Marc Aurel  177f., 207, 215f., 221, 226–247, P. Petronius Turpilianus  117
272–274, 302, 343, 415, 425–427, 438, Petrus  466, 503
445, 512, 534 Philippus I. (Arabs)  386, 431, 438, 440
Q. Marcius Tremulus  294 Philippus II. (Sohn von Philippus I.)  431
C. Marius  30, 32, 38–43, 45–47, 52–54, 63, Phraates  72
87f., 297 Pipa (Tochter des Markomannenführers Attalus) 
Markian  540 351f.
Mauricius  437 Plautianus  337, 339f., 342
Maxentius  433, 438, 440 Plautilla  275, 337, 339f., 342
Maximianus Herculius  4, 357, 359, 376–382, A. Plautius  106, 115
384f., 406–408, 411f., 414f., 433, 438, 440 M. Plautius Silvanus (cos. ord. 2 v. Chr.)  81
Maximinus Thrax  364–368, 383, 408f., 415, Plinius (d.Ä.)  35, 86f., 118, 129, 158, 410, 497,
430, 438, 440 520
Maximus (Sohn des Maximinus Thrax)  Plinius (d.J.)  187–192, 328
364–368 Plotina  199
Menander Rhetor  404f. Plotinus  345
Michael VIII. Palaiologos  549 Plutarch  39–41, 43, 85, 127, 156f., 307,
Minucius Felix  413 317–321, 331, 500
Mithridates  44f., 165, 169 Polybios  35, 73, 129, 138, 144f.
Mussius Aemilianus  347 Pompeia (Tochter des Sex. Pompeius)  258
Pompeius (Neffe des Anastasios)  542f.
Narseh (Sasanidenkönig)  377, 512 Sex. Pompeius  42f., 46–49, 257f.
Nero  9, 12–14, 97, 103, 106, 116–120, 130, 134f., Cn. Pompeius Magnus  11, 30, 35f., 44–47, 73,
138–140, 145, 158, 170f., 181f., 208, 294f., 84, 88–92, 139–141, 158, 165–167, 169,
303, 305, 309, 317, 325–327, 331f., 521 171, 257, 297, 307

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Namen   573

T. Pomponius Atticus  84 Strabo  108, 321


Pomponius Mela  410 Sueton  52, 71, 92, 94, 96, 111f., 116, 119f., 153,
Postumus  347, 432 263, 322, 325–327, 330f., 420, 524
Priscus Attalus  411, 470 P. Sulpicius Quirinus  80, 140
Probus  346, 357, 359, 373–375, 384, 429, Surena  317f.
432f., 438, 440 Symmachus (Bischof)  505
Proclus (Stadtpräfekt von Konstantinopel)  530 Symmachus (Senator)  410
Proculus (Usurpator)  373 Syphax  116
Prokop  20, 460–462, 469, 474, 481, 546
Pupienus  9, 359, 364–369, 384 Tacitus (Historiker)  98, 107f., 113, 116f., 153,
188, 202, 208, 267, 331f.
P. Quinctilius Varus  107, 140, 264 Tacitus (Kaiser)  346
Tarquinius Superbus  37
Radagaisus  505 Themistios  402, 405, 411
Radulf  557 Theoderich  476, 487, 502, 505f., 560, 566
Regalianus  347 Theodosius I.  9, 330, 398f., 511f., 527–536,
Romulus  1, 32, 65, 73, 75 538–540, 543f., 547f., 550
Romulus (Beiname des Augustus)  308 Theodosius II.  464, 511f., 530f., 536, 539–541
Theodotus  347
Sallust (Historiker)  38f. Theophanes Confessor  377
Sallust (Usurpator)  409 Theophilos  476f., 481f.
Salomon  469f., 560 Theudebert I.  559, 563f.
Salonina  345, 351 Theuderich I.  564
Sancho I. (der Fette)  558 Theudis  557
Saoterus  245, 329 Thukydides  138, 141, 144
Scriptores Historiae Augustae  196, 227, Thumelicus  108
230–235, 241f., 245, 272–274, 328, 338, Thusnelda  108
347–353, 360, 368, 371, 373f., 404 Thutmosis III.  529
Sebastianus (Usurpator)  409 Tiberios II.  437, 473
L. Sempronius Atratinus  80 Tiberius  11f., 66f., 71, 73, 80f., 94–96, 98,
Ti. Sempronius Gracchus (cos. 177 v. Chr.)  35 105–110, 113, 115, 119f., 140, 153, 202, 259,
C. Sentius Saturninus  81 261–268, 286f., 294, 307–309, 322, 423,
Septimius Severus  15f., 274–277, 294, 337, 438, 443
339–344, 349, 352f., 362, 384, 408, 414, Tigranes  165
419, 427f., 438f., 512f. Timesitheus  409
Sergios (Patriarch)  475 Tiridates  106, 117f., 303, 309
L. Sergius Catilina  46 Titus  9, 125f., 130f., 135f., 140, 142f., 146–151,
P. Servilius Vatia Isauricus  35, 44 153–155, 157f., 160–170, 172, 177, 181, 183,
Severus Alexander  350, 357, 359–364, 370f., 226, 268–271, 273, 294, 309, 404, 407,
383f., 429, 432, 438, 440 424, 444, 460f., 474, 492, 499f.
Shapur I.  370 Totila  505
Shapur III.  531 Traianus Decius {s. Decius}
Sigibert III.  557, 566 Traianus pater  188, 209
Silvanus (Usurpator)  413 Trajan  15, 178, 186–203, 205–209, 226, 228,
Simon bar Giora  127, 135f., 139, 142, 164, 169f. 235, 245, 271f., 287, 289f., 295f., 300, 304,
Sophokles  145 310, 328, 408, 425, 438f., 460f., 474, 497,
C. Sosius  139f., 159f., 171 512, 532–535, 540
Spartacus  87 Trebonianus Gallus  429, 431, 438, 440
Stilicho  465f., 501 Tullius (König)  37

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574   Indizes

C. Ummidius Durmius Quadratus  140 304, 309, 424, 438f., 443f., 488f., 491f.,
499–501
Valentinian I.  413, 436, 438 Victor (Sohn des Magnus Maximus)  530f.
Valentinian II.  436, 504 C. Vibius Pansa Caetronianus  49
Valentinian III.  505 C. Vibius Postumus  81
Valerian I.  329, 345–347, 349, 351, 370f., 431 L. Vinicius  422, 442
Valerian II.  431 M. Vinicius  66, 68, 80
Valerius Maximus  3, 41, 51, 85 M. Vipsanius Agrippa  7, 67, 80, 95, 119,
M. Valerius  87, 89 259–261, 263, 299, 308
Mn. Valerius Messalla  290 Vitalian (Usurpator)  464
M. Valerius Messalla Corvinus  70, 80 Vitellius  120, 135, 153, 165, 181
M. Valerius Messalla Messallinus  81 L. Vitellius (Vater des Kaisers)  140
Varro  459 Vologaises I.  160
Velleius Paterculus  39, 45, 50, 108, 321 Vologaises III.  341
Venantius Fortunatus  557, 561
P. Ventidius  94 Witigis  474, 548
Vergil  481
M. Verrius Flaccus  86 Xerxes  113, 324
Vespasian  9, 120, 125f., 129–131, 134f., 138,
140–155, 159, 164–172, 177, 181, 183, Zonaras  127, 377
201, 208, 226, 268–271, 288, 294–296,

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Orte
Aachen  563 Brundisium  48, 257, 297
Achaia  140 Burford  557
Actium  48, 51, 54, 64f., 68, 165, 243, 257, 260, Burgund  557, 561, 563
285, 290, 297f., 307f., 402, 524f., 527, 536 Byzantion {s.a. Konstantinopel}  219, 328, 348,
Adamklissi  201 351, 399, 401, 479, 513, 515, 517, 530, 533,
Adiabene  408 559
Aegyptus  51, 65, 134f., 153–156, 158, 168, 201,
257, 269, 307, 311, 320, 338, 341f., 347 Caesarea  134–136, 142, 152, 158, 185, 219,
Africa  1, 38f., 45, 51, 98, 161, 197, 234, 307, 401, 404, 423, 443
339, 343, 346, 401, 466, 481, 547f. Carrhae  219, 371, 401
Agri Decumates {s. Dekumatland} Ceuta  557
Albanum  119, 325 Chaironeia  297
Alexandria  42f., 51, 151, 153–155, 185, 219, Chios  539
238, 319–321, 331, 401, 404, 415 Chrysopolis  524
Alpen  68, 80 Cordoba  184, 218, 400, 557f.
Altinum  236 Cremona  165, 184
Anatolien  375
Ancyra  185, 219, 411, 413 Dacia  193, 197, 199, 310, 328, 346f., 415
Angoulême  561 Dalmatia  184, 257, 261f., 264f., 423
Antinoë  201 Daphne  267
Antiochia  16, 134, 185, 219, 267, 345, 401, 404, Dara  544
415, 432, 435f., 438, 451 Dekumatland  346f.
Antium  119, 290, 325 Delphi  523, 525f.
Aphrodisias  185 Dura-Europos  345
Aquileia  16, 236, 364–367, 470
Arabia  198, 219, 408 Edessa  341, 345, 401
Arles  563 Emona  16
Ärmelkanal  106, 111f., 322–324 Ephesos  185, 219, 228, 402
Armenia  43, 106, 109, 117f., 197, 263, 267, 309, Europa  307, 562f.
319f.
Ariminium  297, 422 Fiesole  505
Artagira  263 Forum Gallorum  49
Artaxata  118
Asia Minor  40, 297, 341, 345–347, 471 Galilea  133–136, 143, 150, 158, 161, 165, 170
Asia  307 Gallia  39, 51, 111, 258, 260, 299, 341, 343,
Athen  345 346f., 373, 491, 562
Augsburg  347 Gallia Cisalpina  51
Gallia Comata  114
Baiae  12, 106, 111–113, 323, 327, 330f. Gallia Narbonensis  49
Balkan  346, 375, 544 Gamala  135, 149, 164
Bauli  323 Gerasa  201
Bedriacum  165, 184 Germania  67, 105–109, 111, 115, 120, 188, 192,
Berytus  219, 404 202, 218, 237, 247, 261–267, 298, 308f.,
Bosporos  67, 308, 399, 475, 513f. 322, 328, 363
Britannia  13, 97, 106, 113, 115f., 183, 197, 199, Germania inferior  265
206, 216–225, 246f., 289, 297, 309, 322, Germania superior  183, 363
324, 327, 347, 400, 410, 423, 492, 495, Gischala  135
500, 562

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576   Indizes

Griechenland  118, 292, 305, 309, 325–327, Masada  127, 135, 142
346, 565 Mauretania  199, 328, 557
Mérida  561
Hatra  341 Mesopotamia  197f., 341, 345, 359, 361, 363
Hedeib al-Fala  386 Metz  563f.
Hellespont  324 Meursault  561f.
Hiereia  475 Moesia  155, 183, 340, 346
Hispania {s.a. Spanien}  30, 47f., 51, 401 Munda  48, 51
Hispania citerior  114 Mursa  347
Mutina  42, 46, 48–52, 54
Iberische Halbinsel  347
Illyrien  43, 106, 261f., 265, 267 Nabatea  197
Iotapata  126, 135f., 147–149, 164 Neapel  118f., 325
Italia  44, 51, 54, 109, 153, 177, 192–195, 203, Nicomedia  434f., 438
205–207, 209, 325, 340, 347, 401, 404, Nikopolis  524f.
424, 442, 547, 560, 562, 566 Nisibis  341, 371
Nordafrika  1, 197, 234
Jerusalem  21, 125–128, 132–144, 146f., 150f., Norden  274, 297, 307, 309–311
154, 158f., 161f., 164–168, 170f., 201, 305, Noricum  267
469, 566 Numidia  38, 52
Jordanien  386
Judaea  125, 131f., 134–137, 139–141, 143, 150, Obergermanien  363
152, 154–161, 163–167, 169–173, 199, 201, Olbia  378, 381
226, 309, 404, 424, 439 Osrhoene  341
Osten  10, 21, 106, 109, 140, 155, 161, 199, 226,
Karthago  16, 184, 218, 400, 414, 455f., 459, 228, 232f., 238, 260, 267, 274, 276, 297,
480f. 307–310, 319, 337, 340f., 347, 359f., 381,
Kilikien  196 472f., 476
Kinneret  165f. Ostia  128
Köln  347, 373
Konstantinopel {s.a. Byzantion}  1, 5, 7, 16, Palmyra  339, 346, 353
19–21, 410, 411f., 414f., 434–436, 438, Pamphylia  373
456f., 459f., 463, 468f., 472f., 475, Pannonia  67, 71, 81, 155, 186, 260–262, 264f.,
479–481, 497f., 505, 511–551 308, 340, 346f., 352, 423
Kreta  45 Paris  526, 556, 563, 566
Ktesiphon  196f., 274, 341, 371 Parthien  43, 106, 140, 155, 160, 192, 196f.,
Kyzikos  232 201, 207, 215, 228, 230f., 234, 272, 274,
317, 320, 323, 330, 337, 340–342, 344,
La Turbie  201 364, 408
Laurentum  53 Pavia  564
Leptis Magna  16, 275f., 344 Perusia  51
Libya  374 Philippi  51, 257, 431
Luxor  529 Plataea  523f., 536
Lycia  373 Pollentia  465, 505
Lyon  341, 423, 432, 438 Pompeji  153
Puteoli  305, 309, 323
Macedonia  89, 139, 157f., 164, 257, 330, 346 Pydna  36
Mailand  16, 347 Pyrenäen  297
Mainz  108, 110, 262, 298, 364, 503

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Orte   577

Raetia  261, 363, 373, 408 Tabor  135


Ravenna  16, 365, 366, 411, 547 Tarichea  135, 158
Rhodos  263 Teutoburger Wald  264f.
Rom passim Thracia  346
Rotes Meer  159, 297 Thüringen  557
Tiberias  135, 158
Sagunt  50 Toledo  564
Sardinia  35, 378, 381 Tournai  566
Schottland  222 Tours  557, 560–566
Schwarzes Meer  346 Trier  16, 377, 405–408, 410–412, 415, 434,
Seleukeia  317f. 436, 438, 564
Sepphoris  134, 158 Troja  526
Sirmium  16, 243
Sizilien  40 Veii  53, 88
Skythopolis  138, 201 Venedig  539
Soissons  563 Verona  465, 505
Spanien {s.a. Hispania}  37, 40, 45–49, 51, 67, Volsinii  290
258–260, 299, 308, 343, 347, 422, 558, Vouillé  560f.
561f.
Sparta  136, 142, 158, Westen  10, 21, 297, 308, 346, 381, 472, 555,
Süden  297, 311 564, 567
Syria  135, 138, 140, 155, 171, 188, 201, 298,
341, 345f., 374, 404, 408 Yeavering  563
Syria Palaestina  201
Zela  297

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Begriffe
Abgariden  341 Bacchus {s. Dionysos}
Achill  546 Bäder {s. Thermen}
Actium, Schlacht von  48, 52, 54, 64f., 68, 165, Balbus-Theater {s. Theater}
243, 257, 260, 285, 290, 297f., 307f., 402, Bar-Kochba-Aufstand  199, 225
524f., 527, 536 Barbaren  146, 190, 234, 320, 322, 339, 346f.,
adlocutio  205 375f., 380, 405f., 409, 460, 474, 533f., 541,
Adventus/adventus  5, 16, 21, 242, 271, 274, 555, 564–566
305, 339, 342, 366f., 404, 410f., 414, 436, Basiliken (allgemein)  525, 532, 565
439, 455, 462f., 465, 472, 474–479, 481, –– Trajansbasilika  296, 304, 535
488, 491f., 498–506, 559 –– Petersbasilika  466f., 496, 498, 503–506
aeternitas  305, 342, 433 Begräbnis {s.a. Bestattung}  19, 32, 34, 73, 134,
Akklamation  31, 36, 49f., 66, 70, 118, 154–156, 196, 237, 303, 550
177f., 182, 199f., 206f., 210, 215–217, Berber  346, 455
222–224, 230, 243, 245, 260–263, 269f., Bestattung {s.a. Begräbnis}  86, 98, 196
272, 325, 327, 340, 364, 411, 413–415, 426, Beute {s.a. spolia opima}  5f., 34–36, 52, 61,
431f., 439, 458, 468, 475–477, 522, 560 85, 88, 107, 109, 113, 116, 119, 125–127,
Akzeptanz  183, 190, 192–195, 202, 207, 209, 132, 150, 158–160, 166–170, 172, 190, 197,
224, 244, 246, 248, 383 201, 285, 290, 294, 296, 298, 303–305,
Alamannen  346f., 373 320, 322–324, 328, 330, 341, 343, 347,
Alimentarinstitution  194f., 203 455, 459–463, 465, 469–479, 482, 548
Altar  258, 299, 456, 470, 481f., 525 Beuteweihungen  289, 294, 298, 303
Altes Testament  555, 560f., 564 Bibel/biblisch  129, 145, 159, 179, 464, 469,
Amphitheater (allgemein)  500, 563 567
–– Amphitheatrum Flavium/Kolosseum  160, Bilder/Bildnisse  34, 38, 73, 86, 98, 109, 116,
201, 289, 296, 374, 521 153, 155, 159, 161, 191–193, 196, 201, 203f.,
–– Amphitheater von Konstantinopel  542 206f., 210, 224f., 243, 246, 255, 286, 290,
Angelsachsen  566 292, 294f., 297, 299f., 306, 311, 320, 326,
Angrivaren  106, 266 329, 338, 341–344, 364, 381, 403, 405,
Antoninussäule {s. Säulen} 409f., 433, 515, 517f., 520–527, 529, 533,
Antoninuswall  215, 217, 219f. 535f., 538–540, 543f., 547–551, 566
Anubis  155 Bischöfe  345, 456, 467f., 481, 525, 560, 563
Apollo  288, 290, 325, 327, 350, 520f., 524f. Blemmyer  374
Ara Pacis  258, 289, 299, 491–493, 525 Bögen [Ehren- und Triumphbögen] {s.a. Tore}
Araber  147, 277, 341, 477 (allgemein)  6, 68, 201, 294, 300–303,
Arco di Portogallo {s. Bögen} 437, 458, 462, 494, 496f., 525
Arcus Claudii {s. Bögen} –– Arcadius, Honorius und Theodosius I.  504
Arianer  505, 561 –– Arcus Novus  495
Arsakiden  323 –– Augustus  32, 62, 68, 80f., 108, 285–287,
Asturier  260 289f., 292, 294, 297, 422
Augusteion  513, 515, 525, 536, 541, 544f., –– Claudius  115, 423, 492, 495
547–549 –– Domitian  294, 330f.
auspicia  94, 98, 107–109, 114, 139, 224, 226, –– Drusus [maior]  115, 262
232, 285, 413 –– Drusus [minor]  110, 267
Austrasien  557, 559, 563f., 566 –– Drusus [minor] und Germanicus  109
Aventin  494, 501, –– fornices  294, 300
–– Gallienus  351
–– Germanicus, Rom  107f., 266, 294, 297

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Begriffe   579

–– Germanicus, außerhalb Roms  298 chlamys  88, 90, 119, 323


–– Gratian, Valentinianus II. und Theodosius I. Christen  172, 344f., 398, 455, 464, 468,
504 470–472, 558
–– Hadrian, Rom  294 Christengott {s.a. Christus, Jesus}  17, 464f.,
–– Hadrian, Jerusalem  201 472, 475–477, 479f., 539, 560, 566
–– Konstantin  294, 493, 496, 502, 512, 520f. Christentum/christlich  1, 5, 18f., 21, 172, 398,
–– Marc Aurel und Commodus  240 455–458, 463–471, 473–482, 525, 527,
–– Nero  117, 294 538f., 546, 555, 559, 562, 566
–– Portogallo  487, 490f., 495 Christogramm  538f.
–– Severus, Rom  15, 275, 294, 340, 352, 439, Christus {s.a. Christengott, Jesus}  455f., 466,
496, 512 480f., 505, 541
–– Severus, Leptis Magna  16, 275f. Circus (allgemein)  20, 456, 470, 472f., 476f.,
–– Theodosius I.  514 513, 515, 530, 535, 543, 548, 559, 563
–– Theodosius II.  530f. –– Circus Flaminius  33, 266, 289, 293, 299,
–– Tiberius  294 487, 489, 492, 494
–– Titus  126f., 129, 131, 139f., 166f., 171, –– Circus Maximus  33, 139, 150, 242, 272,
270f., 294, 304, 496, 512 289, 296, 301, 325f., 366, 374, 494, 496
–– Trajan  294 Circusspiele  91, 298, 466, 472f., 522, 535, 543
–– Verus  234 civilis princeps  225, 231, 245
Bosporos  67, 308, 399, 475, 513f. clementia  258, 300, 305, 312
Briganten  374 clupeus virtutis  300, 306
Brücken (allgemein)  113, 323f., 364, 504, 505f. Comitium  292, 294, 303
–– Pons Mulvius/Milvische Brücke  9, 17, 297, concordia  33, 62, 143, 229, 232, 276f., 305,
492 312, 342f., 352, 368, 379, 538
Brytai  467–469 Concordia (Gottheit)  230
Bulgaren  475, 544, 547 constantia  312
Bürgerkrieg  3, 10, 15–17, 29, 32, 43, 45–54, 65, Constitutio Antoniniana  17
88, 90, 112, 117, 120, 130–136, 139, 143, corona {s.a. Kränze, Kronen}  44, 91, 233, 245
153–155, 165, 270, 274, 337, 339–343, 347, Curia  33, 62, 73, 289f., 296, 299, 323f., 340,
352, 366f., 384, 386, 397, 399, 406, 458, 487, 502, 514
527, 557
Daker  15, 183, 186, 191f., 201, 289, 294, 300,
calcatio colli  466, 470f., 479, 561 310, 328, 346f., 424f., 534
Caesar [Titel]  109, 201, 233, 235, 238, 241, Dalmater  71, 261, 264f., 307
257, 263, 266, 268f., 272, 274, 345, 364, damnatio memoriae  541f.
366–368, 376, 380f., 425, 427, 446, 450, Decennalia  16, 275, 311, 337–340, 342, 344,
452, 473 347, 349–352, 369–371, 380f., 414
Campus Martius {s. Marsfeld} Decennalienbasis  380
Capitol  33, 35, 39, 43, 52, 59, 61–63, 71f., 94, Demeter {s.a. Ceres}  352
105, 112, 114f., 117f., 120, 131, 153, 177f., Demut  273, 464, 466f., 471, 482
196, 290, 293f., 301–304, 320, 322, 326, Diana  350
328, 332, 348, 397, 414, 455f., 458f., 480, dies imperii  154, 239
487, 489, 492, 495–497, 499, 501f., 506, Dionysos  321
514 Divus Iulius  285–287, 290
Castor und Pollux  294 domi  61, 73, 204, 340, 493
cena triumphalis  85, 87, 89, 93, 113, 116 Donau  183–186, 189, 191, 197, 199, 219,
Ceres {s.a. Demeter}  352 235–243, 344, 346f., 364, 381, 400–402
Chatten  15, 106, 182f., 186, 266, 309, 424 Donau (Personifikation)  466
Cherusker  106, 108, 266 Dyarchie  377

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580   Indizes

Ehrenbögen {s. Bögen} –– Forum Holitorium  495, 506


Eirene (Personifikation)  525 –– Forum Iulium  295
Elbe  106, 266 –– Forum Pacis {s. Tempel}
Elefanten  88–90, 159, 161–163, 169, 348, 381, –– Forum Romanum  32f., 62f., 69, 167, 275,
419, 422, 433f., 440, 531 284–287, 289f., 292–294, 296f., 301, 303,
Elefantenquadriga {s. Quadriga} 325f., 339f., 342, 380, 487, 496f., 502,
elogium  39, 41, 52f. 505f., 521, 533
Essener  142 –– Forum Transitorium  295, 497
Euphrat  155, 185, 197, 219, 345, 401 –– Konstantinsforum  476, 479, 513–515, 517,
Euphrat (Personifikaton)  361 521f., 524, 526, 532, 535, 548
ex manubiis  160, 295 –– Marciansforum  540
–– Theodosiusforum  532–535, 539f.
fasces  317, 413, 466 –– Trajansforum  196, 201, 289f., 292, 295f.,
fasti Barberiniani  37, 47f. 300, 304, 532, 535
fasti consulares  285 fornices {s. Bögen}
fasti triumphales  1, 32, 34–37, 41–43, 47–54, fortitudo  189f.
65f., 69–71, 80, 258, 285 Fortuna/fortuna (allgemein)  290, 301, 303, 305
Feldherr, Feldherren  13, 16, 20, 42, 44, 59, 61, –– Fortuna Redux  301, 493, 498, 541
63–65, 67–70, 72f., 84f., 88, 90, 94, 126f., Franken  328, 346f., 349f., 373, 412, 560f., 564,
129, 132, 139f., 143, 145, 147f., 150, 153, 566
155, 158, 164f., 167, 169, 171, 177, 180–182, Freigiebigkeit {s. liberalitas}
187, 190, 200, 206, 208f., 226, 230, frumentatio  194
239, 244, 246f., 256, 259, 261, 264, 267, Fünfsäulenmonument {s. Säulen}
288, 290, 292–294, 296–300, 303, 310,
317f., 320–322, 326, 332, 347, 404, 455f., Gallisches Sonderreich  339, 353
458–462, 464, 472f., 478–482, 512, 540 Gastmähler {s.a. cena triumphalis}  89, 113,
Feldzeichen {s.a. signa}  68, 72, 80, 107f., 118, 118, 298
120, 233, 265, 294, 303, 422 Gebete  156, 405, 464–467, 472, 475–477, 479,
Feldzug, Feldzüge  31, 43–45, 61, 65, 106, 127, 505
133, 135, 142, 147, 153, 155, 182f., 192, Gefangene  6, 61, 85, 107–109, 112, 116, 127,
197f., 208, 210, 217, 220f., 223f., 226f., 147f., 157, 161–163, 165, 170, 172, 188, 190,
229, 237, 243, 246, 257, 261, 266, 272, 201, 276, 304, 309, 321, 328, 350, 371,
285, 290, 297, 304, 308–310, 317, 320, 380, 405, 424, 426, 431, 433, 455–463,
322, 324, 328, 340f., 360f., 363f., 375, 465f., 469–479, 481f.
408, 413, 420, 458, 462, 512f., 533f., 538f., Gegner  17, 65, 118, 191, 197, 304, 310, 359,
558, 560f., 565 384, 466
felicitas  109, 183, 199, 246, 305, 337, 342, 350, Geiseln  113, 309, 323
352 Gelübde {s. vota}
Festkalender  292, 305 Generäle {s.a. Offiziere}  42, 44, 59, 84, 88,
fides  288, 305, 312, 350 90, 94, 126f., 132, 134, 139f., 143, 145, 148,
Fides (Gottheit)  303 150, 153, 155, 158, 164f., 167, 169, 177, 180,
Flüsse {s. Donau, Elbe, Euphrat, Jordan, Mosel, 187, 190, 200, 206, 226, 317f., 320–322,
Nil, Rhein, Tiber, Tigris} 326, 332, 347, 404, 455, 458, 461f., 464,
Fora (allgemein)  301–303, 517, 562 473, 478–480, 482, 501, 512, 540
–– Arcadiusforum  536–540 Germanen  112, 202, 236, 238f., 244, 297, 310,
–– Augustusforum  39, 41, 52f., 67–70, 80, 347, 363, 374, 425, 427f., 431, 476
96, 104, 109, 117, 200, 289, 292f., 295f., Germania (Personifikation)  192
300, 303, 338 Gesang  325, 331, 405, 464, 472
–– Forum Boarium  293, 495

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Begriffe   581

Geschenke {s.a. liberalitas, Stiftungen}  109, Ideologische Herrschaft  311–313


287, 299, 304, 462, 481 Idumäer  135, 137
Gewalt  51, 130, 134, 136, 139, 144, 340, 202, Illyrer  65
243, 264, 403, 467, 470f. imagines  38, 73, 86, 98
Gladiatoren {s.a. Spiele}  246, 248, 296, 348, Imago (moderner Begriff)  177f., 180f., 183, 197,
350, 374, 404, 478 202f., 208, 210, 217, 223, 225, 227, 236,
Globus  194, 203, 223, 293, 296, 430, 433, 247
436, 546 imperium (Amtsgewalt)  2, 30f., 39, 61, 66, 70,
Goldenes Horn  513 114, 157f., 261, 264, 308, 488
Goldenes Tor {s. Tore} imperium proconsulare  239, 260f., 263–265,
Goten  328, 346, 349f., 373, 437, 465f., 474, 267, 297
505, 528, 533f., 539, 541–543, 546–548, Inschriften  34f., 47, 63, 108, 139, 160, 171, 195,
557, 559–561, 564, 567 199, 201, 244, 270, 275, 277, 325, 340, 342,
Gotensäule {s. Säulen} 362, 365, 387, 423, 458, 489, 498, 503, 505,
Gott (christlich) {s. Christengott, Christus, Jesus} 512, 519, 522, 530–532, 541–544, 551, 560
Gottheiten/Personifikationen/mythologische Insignien {s.a. Lorbeer, Kränze, Kronen, Zepter} 
Figuren {s. Anubis, Apollo, Castor und 6, 83–101, 242, 419, 464
Pollux, Ceres, Christengott, Christus, Isaurier  374f.
Demeter, Diana, Dionysos, Eirene, Euphrat, Isis  149, 152–157, 170, 349
Fides, Fortuna, Germania, Herkules, Honos, Israeliten  561
Isis, Jesus, Jupiter, Mars, Mater Matuta, Iuppiter {s. Jupiter}
Neptun, Nike, Oceanus, Poseidon, Rhein, ius triumphale/ius triumphandi  3, 6, 54
Serapis, Sol, Spes, Tigris, Tyche, Venus, iustitia  258, 300, 312
Victoria}
Jazygen  238
Hadrianswall  197, 217 Jesus {s.a. Christengott, Christus}  137, 541
Hagia Eirene  525 Jubiläum  231, 311, 350, 370, 379–380, 419,
Hagia Sophia  470, 476f., 544, 547, 549 435, 436, 437, 440
Hasmonäer  134f., 139, 141, 145 Juden/jüdisch  126f., 129f., 146, 165, 169, 171f.,
Haterierrelief  139, 154f., 160 183, 198, 200f., 404
Hekatomben  366 Jüdischer Krieg  125–173, 268, 296
Herkules  215, 246, 248, 325, 327, 405, 520, Jupiter  17, 61, 63, 72, 105, 119, 177, 288, 289,
522, 532, 535 294, 301, 303, 310, 320, 326, 327, 350,
Herrschaftsdarstellung {s. Selbstdarstellung} 398, 403, 406, 407, 455, 456, 468, 480,
Herrscherkult {s. Kult} 487, 501, 502, 506, 520
Hippodrom {s.a. Spiele}  459–462, 464, 468f., Jordan  164
472–474, 477–480, 513, 515, 517, 522,
524, 526, 529, 534–536, 539, 541, 543f., Kaiserkult {s. Kult}
547–549 Kalender  292, 305, 412, 415, 527
Hochzeiten  337, 342, 551 Kantabrier  260
Hof/höfisch {s.a. Palast}  16, 18f., 245, 402, Kapitol {s. Capitol}
530, 558 Karolinger/karolingisch  556, 558, 563
honos  305, 408 Karthager  89, 290, 455
Honos (Gottheit)  52, 288, 303 Kelten  66, 68, 295
Kimbern  39–41, 52
Ideologie  2, 7–9, 16, 54, 132, 177f., 183, 198, Kirchen/kirchlich {s.a. Basilika}  19, 172,
203, 208, 210f., 245, 255, 267f., 276, 283, 455–457, 464–467, 469f., 472, 476, 481f.,
294, 297, 304–307, 338, 342, 345, 349, 505f., 525, 543, 545, 549, 555, 559f.,
511f., 560, 564 563–565

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582   Indizes

Kleidung {s. chlamys, paludamentum, Toga, Lorbeerkranz {s. Kränze}


Tunika} Luperkalien  420, 468f.
Konsens/konsensuell/konsensual  11, 13, 53,
75f., 90f., 232, 247, 286, 300, 312f., 349, Marcellustheater {s. Theater}
398, 411, 458 Marcussäule {s. Säulen}
Konstantinsbogen {s. Bögen} Markomannen  186, 236, 289, 346, 351, 534
Konsul  36, 38–40, 49, 52, 85, 93, 198, 224, Marmarameer  513
263, 268f., 273 Mars  72f., 288, 350, 431
Konsular  97f., 100, 114, 188, 198, 200, 209f., Mars-Ultor-Tempel {s. Tempel}
429f. Marsfeld  116, 152f., 196, 289, 489f., 494
Konsularfasten {s. fasti consulares} mater castrorum  238
Konsulat  38f., 41, 45, 49, 52, 92, 97, 187, 258, Mater Matuta  35, 290
265, 267, 406, 411 Mauern  119, 127, 135, 137, 142, 144, 148, 151,
Kränze {s.a. corona, Kronen}  31, 36, 44, 72, 163f., 197, 217, 293f., 325f., 351, 364, 405,
83–85, 87, 89, 91f., 96, 100, 105, 118f., 156, 463, 475, 513, 517, 530f., 547f., 561
177, 203, 223, 225, 229, 233f., 240, 257, Mausoleen (Augustusmausoleum)  62, 111, 196,
268f., 272f., 275f., 303, 310, 323, 325, 361, 296
364f., 408, 412f., 420f., 423f., 427–432, –– Hadriansmausoleum  466, 505
434, 436, 458, 477, 517, 519, 546, 558 –– Konstantinsmausoleum  514
Kreuz  21, 469, 476f., 479, 503, 538f., 545f. Medaillons {s.a. Münzen}  18, 233, 237, 345,
Kronen/krönen {s.a. corona, Kränze}  114, 118f., 361–363, 419–452, 520
159f., 170, 173, 245, 258, 276f., 290, 325f., Menorah  168f.
408, 422f., 429, 497, 505, 517–520, 541, Merowinger  557f., 563f.
545f., 557 militiae  61, 73, 204
Kult/kultisch {s.a. Religion}  143, 134, 153, 292, Milvische Brücke {s. Brücken}
295, 303, 306, 311, 321, 498 moderatio  190, 231
Monopolisierung des Triumphs {s. Triumph}
laetitia  350 mos maiorum  31, 288, 331
Legionen  96, 100, 128, 134, 140, 142f., 147f., Mosel  564
154f., 163f., 171, 180–182, 186f., 193, 197, Münzen {s.a. Medaillons}  18, 115, 132, 139,
201f., 204f., 207, 237, 265, 267, 294, 300, 142, 152, 155, 157, 165, 171, 192, 194,
341, 344, 346, 349, 364 198f., 201, 205f., 223, 225, 229–231, 233,
Legitimität/legitim  13, 43, 49f., 54, 71, 114, 239, 246, 275–277, 306, 338, 342–345,
181, 238, 270, 272, 274, 286, 309f., 312f., 350–352, 357, 361f., 414, 419–452, 458,
349, 358f., 362, 367, 380, 382–385, 399, 462, 560
403, 406, 412, 415, 424, 517, 520, 535 Muslime  558
Liber {s. Dionysos}
liberalitas {s.a. Geschenke, Stiftungen}  140, Nachfolge/Nachfolger  2, 11, 59, 66, 71, 74,
204, 287, 299, 304, 322, 339f., 343, 350, 77, 89, 95, 103–105, 110, 119f., 177, 183,
374, 425, 427, 462 188, 221f., 235, 238f., 247, 255–277, 310,
libertas  350 347, 398, 380f., 409, 419, 429, 439f., 527,
Liktoren  42, 90f., 111, 317f., 434 534–536, 540, 549, 562
lituus  285 Neptun  288, 323f.
Lombarden  555, 564 Niederlage  109, 126, 135, 137, 143, 145, 172,
Lorbeer  31, 36, 44, 61, 72, 83, 85, 87, 91f., 96, 183, 186, 264f., 317–332, 341, 345–347,
98, 100, 105, 118, 156, 223, 225, 229, 234, 371, 428, 557f., 566f.
240, 257, 264, 268f., 272f., 275f., 303, 310, Nika-Aufstand  542, 544, 546f.
325, 365f., 408, 412f., 420–423, 429, 432, Nike {s.a. Victoria}  541
455, 458, 466, 472, 477, 558 Nil  295

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Begriffe   583

Obelisken  6, 296, 487, 498, 528–530, 534–536 pater patriae  68, 70, 198, 201, 233, 239, 312,
Oceanus  112, 322f. 402, 412
Ochsen  161, 348 Patriarchen  475–477, 479
Offiziere {s.a. Generäle}  30, 294, 300, 345, pax  192, 270, 350, 352
352, 425 Pax (Gottheit)  117, 130, 192, 246, 258
Olympische Spiele {s.a. Spiele}  119, 173, Pergamener  295
325–327 Perser  21, 139, 158, 295, 328f., 345–347, 349f.,
Opfer [i.S. Opfergabe/Opfertier]  146, 161, 325, 360, 362–364, 371, 415, 473, 475, 523f.,
327 531, 544, 546f.
Opfer [i.S. Opferhandlung]  6, 19, 39, 72, 85, Petersbasilika {s. Basiliken}
99, 114, 125, 146, 154, 156, 161, 167, 186, Pferde  42, 83, 85, 88, 90, 110f., 113, 161, 241,
244, 276, 294, 301f., 305, 320, 323f., 327, 257, 259, 269, 271, 273, 275, 317, 323, 325,
340, 342, 350, 365f., 406f., 420, 437, 456, 342, 419, 424, 433, 435, 440, 557f., 561
458, 463, 468, 478, 480, 499 Pharaonen  311
ornamenta triumphalia  2, 59, 67, 69f., 80f., pietas  71f., 167, 225, 246, 258, 272, 288, 300,
83, 95–100, 104, 113f., 117, 180, 199f., 206, 303, 305, 312, 351
256f., 261, 265f., 328 Pikten  566
Osmanen  530, 545 Piraten  44, 165
Ostern  468 plebs urbana  183, 193f., 202, 206, 209f., 272
ovatio  42f., 48, 50f., 64, 66, 69, 71, 80f., 85, pomerium  31, 39, 41f., 61, 156, 196, 293, 299,
87, 91f., 96, 104–106, 109–112, 115f., 182, 301, 327, 407, 487–490, 492f., 498–501,
256f., 262, 267f., 322 506
Ozean {s. Oceanus} pompa {s.a. Parade, Prozession}  350, 367
pompa circensis  242
Paganismus/pagan  1, 4, 17, 19, 60, 126, 399, pompa funebris  73f., 83, 86, 98, 196, 272
412, 456, 465, 467–470, 475, 478, 480f., pompa triumphalis  6, 12, 15, 20, 51, 53, 59, 61,
498, 527, 546 71–74, 83–85, 105, 119, 125, 149, 156–171,
Palast  1, 5, 18, 20, 152, 166, 169, 328, 339, 196, 215, 226, 233, 239, 266, 272, 275f.,
461, 463, 469, 474, 476f., 513, 515, 522, 317f., 320, 325, 328, 338f., 348f., 494, 528,
544, 546, 548f., 563 533, 559, 565
Palatin  73, 129, 159, 301, 322, 325f., 487, 501, Pompeiustheater {s. Theater}
504, 506, 521 Pons Mulvius {s. Brücken}
paludamentum  116, 120 Porta triumphalis {s. Tore}
Panegyrik/panegyrisch  187–192, 229, 319, Porticus  295, 405, 499, 504f., 545
377, 385, 404–406, 412, 465f., 535, 546f. Poseidon  169
Panhellenische Spiele {s.a. Spiele}  326 Prätorianer  97, 113f., 154, 339f., 343f., 352,
Pannonier  71 368, 544
Pantheon  62, 152, 299 processus consularis  225, 242, 419, 426–428,
Paraden {s.a. pompa, Prozessionen}  2, 11, 16, 433, 438–440
20, 125, 128, 155–157, 159, 161f., 166, 256, profectio  305, 559
321, 329, 348f., 470, 472f., 555, 565 Propaganda {s.a. Repräsentation, Selbstdar-
Parisurteil  526 stellung}  8, 125, 132, 134, 139, 147, 156,
Parther  43, 68, 80, 94, 106, 108, 113, 116, 140, 171, 255, 258, 264, 270, 273, 320, 341, 364,
155, 160, 189, 192, 196f., 209, 215, 226, 384f.
228f., 231, 233, 238, 244f., 247, 263, 272, propagatio imperii  69, 206, 220, 225, 237,
274–277, 285, 298, 303, 308–310, 317, 294, 311, 337, 340–343, 352
320, 323, 330, 337, 340f., 371, 408, 421, providentia  350
425f., 428 Prozessionen {s.a. Paraden, pompa}  1, 5, 7,
16, 21, 51, 53, 61, 75, 105, 117, 119, 125,

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584   Indizes

149, 156–158, 165, 167, 170f., 275f., 294, salus  350


298, 317f., 320f., 325–329, 331, 337–340, Samniten  40, 45, 290
348–351, 353, 405, 409, 462–464, 472, Sarmaten  239, 310, 328, 349f., 374, 407f.,
474–476, 478–480, 488, 494, 497, 503, 534
500–503, 506, 522, 529, 534, 555, 559f., Sasaniden  359–364, 369f., 371f., 377
563, 565 Säulen (Ehren-/Siegessäulen allgemein)  6,
Ptolemäer  321 292, 294, 300, 487, 494, 496, 502, 512,
Publikum  61, 75f., 90, 130, 201, 226, 241f., 525, 529, 532, 534f., 546–549
273, 287, 298, 303, 325f., 397, 403, 406, –– Antoninussäule  243
409f., 415, 423, 439, 458, 461f., 480, 502, –– Arkadiussäule  514, 537–539, 543, 548
563, 565 –– Fünfsäulenmonument  380, 496f.
Pythische Spiele  325 –– Gotensäule  498, 541–543, 546
–– Justinianssäule  545f., 549
Quaden  433 –– Konstantinssäule  479, 514, 516–521
Quadriga  42, 52, 68, 70f., 73, 80, 84, 88–90, –– Marc-Aurel-Säule  243, 512
157, 160, 196, 267, 269, 271, 273, 285, 292, –– Schlangensäule  517, 523–526, 535
294, 296, 300f., 303, 320f., 323, 325f., –– Theodosiussäule  533f., 548
327–329, 331, 381, 409, 412, 421–424, –– Trajansäule  191, 196, 243, 296, 512, 533f.
426f., 430–440, 460, 520, 522, 532, 540 Schändungen  17, 365, 411, 470, 472f., 541f.
Quinquennalia  311, 339, 375 Schilde  190, 290, 300, 323, 364, 380, 566
Schlacht von Plataia  523f., 536
Regia  303f. Schlangensäule {s. Säulen}
Reiterstatuen {s. Statuen} Schwerter  108, 112, 120, 323
Religion/religiös {s.a. Kult}  17–19, 60f., 63, 65, securitas  192, 270, 350
287, 293, 298, 301, 305, 311, 340, 351f., Selbstdarstellung {s.a. Propaganda,
397f., 406f., 412f., 456, 463, 467f., 475, Repräsentation}  8, 14, 17f., 21, 71, 74f.,
478, 480f., 502f., 562, 566 177–180, 191f., 194, 202, 208, 244, 248,
Reliquien  464 268, 300, 305, 385f., 439
Repräsentation {s.a. Propaganda, Selbstdar- sella castrensis  204
stellung}  2, 7, 13, 15f., 18–21, 59, 112, sella curulis  156, 204
155, 201, 208, 215f., 225, 227, 236, 244, Senat  2–4, 12–15, 17f., 31, 36, 38–42, 44–47,
246–248, 260, 286, 288, 298, 300, 305f., 49–54, 61, 63f., 66f., 69f., 75, 88, 90, 94,
338, 340f., 345, 351, 380f., 384, 386, 420, 98–100, 105f., 111–114, 117f., 120, 131, 139,
524, 532 150, 153, 156f., 182, 187, 190–192, 195f.,
res gestae  303, 338 198, 201f., 205f., 209f., 225f., 231, 233,
res publica  1, 12, 44, 48, 51, 61, 65, 90f., 112, 241, 244, 248, 258, 261f., 265, 267f., 273f.,
117, 286f., 340 283, 285f., 290, 292, 294, 296, 298–300,
Residenzen  5, 7, 16–18, 129, 397, 399, 402, 303, 307f., 312, 318, 322–325, 332, 366,
409, 461, 491, 515, 563 368, 399, 403, 407–411, 420, 439, 487,
Rhein  7, 112, 182, 189, 197, 202, 265, 347, 381, 494, 499f., 502, 505f., 565
557 Senat und Volk von Rom  112, 183, 195, 201,
Rhein (Flusspersonifikation)  364 241, 244, 270, 286, 292, 294, 299f., 303,
Ritter  84, 97, 112, 119, 286, 328, 349 366, 407f., 565
Rostra (Rom)  47, 257, 268, 285, 290, 380, 487, Serapis  153, 155
502 Severusbogen {s. Bögen}
–– Antium  290 Siegestitel {s. Titel}
Sieghaftigkeit  68, 71f., 77, 105, 177, 180f., 183,
Sachsen  556, 557, 566 190f., 197f., 208–210, 215, 247
Säkularspiele  340 signa {s.a. Feldzeichen}  107f., 265, 298

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Begriffe   585

Sol  520f. –– Concordia  289


Soldaten  6, 12, 17, 20, 39, 40f., 49, 61, 97, 113, –– Fortuna Redux  290, 301, 493
118–120, 128, 131, 142f., 147, 152–156, 160, –– Ianus  65, 118
162–164, 172, 191, 202, 204, 207, 209, 267, –– Isis  149, 152–156, 170
318, 322f., 325, 327–341, 343f., 348–352, –– Iulius  285–287, 289f., 496
364, 368, 374, 404, 406, 424f., 429–433, –– Iuppiter Feretrius  72
439, 455f., 459, 461, 473, 477f., 481f., 533 –– Iuppiter Optimus Maximus/Capitolinus  17,
Soldatenkaiser  16, 18, 349, 359, 365, 385 59, 61, 72, 105, 112, 119, 289, 301, 303,
Spes  288 310, 326f., 456, 468, 480, 487, 501, 506
Spiele {s.a. Gladiatoren, Hippodrom, –– Jerusalemer Tempel  126f., 129, 131, 135f.,
Olympische Spiele, Wagenrennen}  83, 139–141, 145, 147, 151, 158–160, 162, 166–
85, 91, 93, 95, 118, 193, 235, 239, 259–261, 169, 171, 305, 469
272, 298, 309, 325f., 337, 339f., 351, 369, –– Mars Ultor  72f., 96, 105, 109, 116, 267,
373f., 379, 404f., 412, 430, 464, 466, 522, 288f., 300, 303
530 –– Mater Matuta  35, 290
Spolia opima  42, 72, 190 –– Templum Pacis  126, 130, 170, 288f., 294f.
Statuen (allgemein)  6, 52, 157f. –– Venus  297
–– Ehrenstatuen allgemein  63, 67–69, 96, –– Vespasianus  289
117, 200, 206, 266f., 292, 294–296, 299, Tetrarchie  16, 18, 357, 359, 376–382, 384f.,
422f., 458, 488, 497, 543f. 402, 419, 496, 520
–– Reiterstatuen allgemein  536, 540f., 543, Teutonen  39–41, 52
547f. Theater (allgemein)  114, 132, 245, 499f., 563
–– M. Aemilius Lepidus  47 –– Balbus-Theater  499
–– Arcadius  538 –– Marcellustheater  62, 489, 499–501
–– Arcadius und Theodosius  532, 539 –– Pompeiustheater  33, 62, 499–501
–– Augustus und Agrippa  299 Theaterspiele  298, 412
–– Caligula, Jerusalem  140 Theodosiussäule {s. Säulen}
–– Claudius Gothicus  502 Thermen  132, 290, 513, 515, 526, 543f.
–– „Esel mit dem Eseltreiber“  517, 523f. Thron/thronen  20, 44, 180, 189, 198, 208, 265,
–– Germanicus  266 268, 274, 276f., 309, 320, 328, 341, 359,
–– Justinian  545f. 384, 405f., 413, 459, 460f., 476, 556, 558
–– Konstantin  518–520, 522, 527 Thyrsos  321
–– Nero  117, 327, 521 Tiber  499
–– Severus  275 Tiere (allgemein)  161f., 165, 170, 296, 339, 350,
–– Trajan  296, 300 374, 381, 455, 471, 482
Stiftungen {s.a. Geschenke, liberalitas}  69, –– speziell wilde Tiere  161f., 165, 170, 348,
160, 194, 203, 205, 292, 299, 300 374, 406
summi viri  52f., 292, 295f. Tigris (Flusspersonifikation)  362
supplicatio  31, 40f., 46f., 49–51, 116, 398, 464 Titel (allgemein)  198f., 201, 207, 209, 231f.,
246, 248, 344
Tempel (allgemein)  132, 153, 163f., 170, –– Casearentitel allgemein  272
288–290, 292f., 295, 301, 303f., 306, 311, –– Imperatorentitel allgemein  199, 239, 261,
456, 494 317, 426f.
–– Amun-Re  529 –– Siegestitel allgemein  182, 207, 210, 224,
–– Apollo  119, 293, 325f., 413 230, 232, 239, 246, 330, 360, 555, 559
–– Augustus  111 –– Africanus  182
–– Bellona  293 –– Armeniacus  228, 230f.
–– Castor und Pollux  294 –– Asiaticus  182
–– Claudius  138, 289 –– Britannicus  183, 246, 376

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586   Indizes

–– Creticus  182 –– religiöse Neutralisierung  17, 19, 456, 468,


–– Dacicus   186, 191f., 198, 228 480f., 502
–– Germanicus  182, 186, 192, 198, 228, 238, –– Statik und Dynamik des Rituals  283–313
244f., 247, 262, 373, 376, 431 [bes. 304–313]
–– Mater Castrorum  238 –– triumphus in monte Albano  37, 42f., 64,
–– Medicus  228, 231, 376, 426 69, 407, 480
–– Numidicus  38, 182 –– Verchristlichung  455–551
–– Optimus  192, 198, 228, 289 Triumphalfasten {s. fasti triumphales}
–– Parthicus  192, 196, 198, 201, 207, 228, Triumphalgewand  39, 42, 52f., 63, 68, 73,
230f., 274, 340 83–101, 104, 111, 116–118, 196, 328, 348,
–– Pater Patriae  40, 68, 70, 198, 233, 239, 419–422, 426
312, 402, 412 Triumphatoren [siehe das Namensregister und
–– Persicus  360, 371, 373, 376 das Register triumphaler Inszenierungen]
–– Sarmaticus  238, 376 Triumphbögen {s. Bögen}
–– Triumphator  435 Triumphprozession {s. Paraden, Prozessionen}
Titusbogen {s. Bögen} Triumphtor [Porta triumphalis] {s. Tore}
Toga  85, 98, 100, 117, 204, 234, 240, 287, 348, Triumphwagen {s.a. Quadriga}  31, 42, 52, 88,
406, 429, 433 94, 107, 110f., 113, 117, 119, 188, 190, 233,
Toga, goldene, 73 240–242, 245, 266, 272, 274f., 296, 301,
toga picta  85–88, 90f., 429 320f., 323, 325f., 329, 347, 420–440, 462,
toga purpurea  87, 91, 111, 119 470, 522
Tora  129 Triumphweg {s. via triumphalis}
Tore {s.a. Bögen} (allgemein)  44, 150, 151f., Triumviri  30, 44, 51, 94
329, 351, 491, 493f., 496, 505f. Trojanischer Krieg  526
–– Chalke  541, 544f., 547, 549f. Tropaeum/Tropaia  196, 201, 293, 297, 380,
–– Goldenes Tor  476f., 530–532, 534–536, 538 426, 433
–– Porta Capena  294, 494 Truppen {s.a. Legionen, Soldaten}  13, 15, 20,
–– Porta Flaminia  494 152, 181–183, 191, 197f., 200–202, 204,
–– Porta triumphalis  73f., 88, 112, 156, 293f., 210, 226f., 238, 264, 269, 319, 322f., 332,
301, 338, 487, 489, 491, 493–495, 498f., 344, 360, 362–368, 375, 383, 423, 472,
506 478, 522, 566
Traiansforum {s. Fora} Tugendschild {s. clupeus virtutis}
Traianssäule {s. Säulen} Tunika  266, 323, 348, 429
tribunicia potestas Tyche  531, 541
Triumph [zu einzelnen Triumphen s.u. das
Register triumphaler Inszenierungen] Usurpationen/Usurpatoren  18, 181, 183, 187,
–– Ablehnung  3, 11, 15, 35, 39, 41, 66–69, 75, 208f., 221, 238, 321, 330, 342, 347, 370,
94f., 119, 274, 308 373, 409, 411, 413, 470, 478, 511, 513, 529,
–– in absentia  29, 32, 39–42, 47, 53 531, 567
–– biographisches Ritual  407–311
–– falsi triumphi  32, 36, 187, 190f., 197, 369 Vandalen  20, 459, 460, 462, 469, 473f., 479,
–– Flexibilisierung  4, 7, 10–13, 45, 54f., 103, 547
109, 119 Vatikan  487, 503, 505
–– Monopolisierung  1–4, 10–13, 20, 29f., 32, Velabrum  325f.
53, 93–95, 208, 210, 255f., 260, 307, 358, Venus  183, 297
398, 413 Verfolgungen [Christenverfolgungen]  344f.
–– Monumentalisierung  69, 74, 107, 110, 177, Via Appia  33, 62, 262, 294, 297, 505
192, 196, 338, 340, 403, 487f., 493–495, Via Flaminia  80, 294, 297, 487, 490, 492, 494,
497, 505f., 520 501, 506

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Begriffe   587

Via Labicana  153 Virtus (Gottheit)  52, 288, 303, 426


via triumphalis  9, 73, 290f., 293 vota  311, 320, 322, 342, 350, 398, 406f., 412
Vicennalien  311, 350, 379, 381f., 414, 434, 495,
503 Wagenrennen {s.a. Spiele}  296, 409, 412, 464,
Victoria  68, 109, 117, 165, 169, 183, 223, 469, 472f., 475, 477f., 543, 563
234, 257, 258, 268, 276f., 285, 288, 293, Westgoten  557, 559–561
296, 299, 303, 342, 361, 363, 365, 423f., Wikinger  556
427–435
Victoria-Statue  169, 296, 299 Zepter  72, 84, 159, 225, 264, 266, 268f., 272f.,
Viergespann {s. Quadriga} 303, 422f., 424f., 427–429, 432f., 436,
vir triumphalis  86, 96, 98, 100, 110, 188 439, 462
virtus  38, 74, 215, 246, 248, 258, 300, 303, 305, Zirkus {s. Circus}
312, 340, 511, 536, 539, 543, 546, 548, 550f. Zuschauer {s. Publikum}

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Triumphale Inszenierungen
Das folgende Stellenregister verzeichnet diejenigen Inszenierungen triumphalen Charakters, die im
vorliegenden Band diskutiert werden. Die Liste versteht sich ausdrücklich nicht als Zusammenstel-
lung sämtlicher bekannter Inszenierungen triumphalen Charakters in Prinzipat und Spätantike. Da
der Kaiser, wie es Jörg Rüpke formulierte, jeden Auftritt zum Triumph machen konnte, werden regel-
rechte Triumphe gemeinsam mit triumphalen Inszenierungen sonstiger Art gelistet (etwa triumphal
inszenierten adventus- oder processus consularis-Zeremonien); nur bis zum Ende der Herrschaft des
Augustus wird explizit vermerkt, wenn ein regelrechter Triumph gefeiert wurde (zum Problem der Defi-
nition des Triumphbegriffs für Prinzipat und Spätantike siehe die Einleitung). Genannt werden jeweils
die Datierungen, die maßgeblichen Akteure der Inszenierungen sowie die Erfolge, auf die sie sich
beziehen. Fragen der Historizität werden ggf. an Ort und Stelle diskutiert.

753 v. Chr., Romulus, Sieg über Caenina (Triumph)  1, 32, 65, 75, 358n3
753 (?) v. Chr., Romulus, Sieg über Antemnaten (Triumph)  32, 65, 75
752–717 v. Chr., Romulus, Sieg über Veii (Triumph)  65, 75
396 v. Chr., M. Furius Camillus, Sieg über Veii (Triumph)  65, 88
390 v. Chr., M. Furius Camillus, Sieg über Gallier (Triumph)  65
389 v. Chr., M. Furius Camillus, Sieg über Volsker, Aequer und Etrusker (Triumph)  65, 86f.
367 v. Chr., M. Furius Camillus, Sieg über Gallier (Triumph)  65
322 v. Chr., L. Fulvius Curvus und Q. Fabius Maximus Rullianus Siege über Samniten und Apuleier
(Triumph)  34
264 v. Chr., M. Fulvius Flaccus, Sieg über Volsinii (Triumph)  290
260 v. Chr., C. Duilius, Sieg über Siziler (erster Navaltriumph)  89
211 v. Chr., M. Claudius Marcellus, Eroberung von Syrakus (in monte Albano)  38n27
206 v. Chr., P. Cornelius Scipio, Siege in Spanien (Triumph, unsicher)  35
201 v. Chr., P. Cornelius Scipio, Sieg über Hannibal, Karthago und Syphax (Triumph)  47, 116
194 v. Chr., T. Quinctius Flamininus, Sieg über Philipp V. (Triumph)  42n43
191 v. Chr., P. Cornelius Scipio Nasica, Sieg über Gallier und Boier (Triumph)  64n19
189 v. Chr., L. Aemilius Paullus, ex Hispania (Triumph, unsicher)  36
188 v. Chr., Q. Fabius Labeo, Sieg über Antiochos III. in Kleinasien (Navaltriumph)  36n22
187 v. Chr., Cn. Manlius Vulso, Sieg über Galater in Kleinasien (Triumph)  31, 35
181 v. Chr., L. Aemilius Paullus, Sieg über Ligurer und Ingauner (Triumph)  36
180 v. Chr., P. Cornelius Cethegus, Sieg über Ligurer und Apauner (Triumph)  36n22
180 v. Chr., M. Baebius Tamphilus, Sieg über Ligurer und Apauner (Triumph)  36n22
175 v. Chr., Ti. Sempronius Gracchus, Sieg in Sardinien (Triumph)  35
172 v. Chr., C. Cicereius, Sieg in Korsika (in monte Albano)  37
167 v. Chr., L. Aemilius Paullus, Sieg über Perseus (Triumph)  36, 42n43, 47, 89, 116, 156–158, 161,
169
146 v. Chr., P. Cornelius Scipio Africanus Aemilianus, Sieg in Afrika  47
106 v. Chr., Q. Caecilius Metellus Numidicus, Sieg über Jugurtha (Triumph)  38
104 v. Chr., C. Marius, Sieg über Jugurtha (Triumph)  39, 43, 52f., 63, 87f., 297, 419n1
102 (?) v. Chr., M. Antonius, Sieg über Piraten in Kilikien (Triumph)  40n33
101 v. Chr., C. Marius, Sieg über Kimbern und Teutonen (Triumph)  39–41, 43, 45, 47, 52f., 87f., 297
101 v. Chr., Q. Lutatius Catulus, Sieg über Kimbern (Triumph)  40, 43
99 v. Chr., M’. Aquilius, Sieg über aufständische Sklaven in Sizilien (ovatio)  40n33
81 v. Chr., L. Cornelius Sulla Felix, Sieg über Mithridates (Triumph)  44, 64n19, 297
81 v. Chr., L. Licinius Murena, Sieg über Mithridates (Triumph)  44

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 Triumphale Inszenierungen   589

79 v. Chr., Cn. Pompeius Magnus, Sieg in Afrika (Triumph)  45, 88–90


74 v. Chr., P. Servilius Vatia Isauricus, Sieg über Piraten (Triumph)  35, 44
71 v. Chr., Cn. Pompeius Magnus, Sieg in Spanien (Triumph)  45
71 v. Chr., M. Licinius Crassus, Erfolg gegen Spartakus (ovatio)  87, 90n29
63 v. Chr., L. Licinius Lucullus, Sieg über Mithridates (Triumph)  44f.
62 v. Chr., Q. Caecilius Metellus Creticus, Sieg auf Kreta (Triumph)  45
61 v. Chr., Cn. Pompeius Magnus, Siege in Kleinasien, Pontus, Armenien, Paphlagonien,
Kappadokien, Kilikien, Syrien, über Skythen, Juden, Albaner und Piraten (Triumph)  11, 35f.,
42n43, 44f., 47, 88–91, 139f., 157f., 165, 167, 169, 171, 297, 419n1
46 v. Chr., Caesar, Siege in Gallien, Ägypten, Pontus und Afrika (vier Triumphe)  41f., 45n56, 64n19,
65, 88, 90f., 114f., 297
45 v. Chr., Caesar, Sieg in Spanien (Triumph)  47f., 51, 330n56
45 v. Chr., Q. Fabius Maximus und Q. Pedius nach Siegen in Spanien (Triumphe)  30
44 v. Chr., Caesar, ohne konkreten Anlass (ovans in monte Albano)  42, 48
43 v. Chr., L. Munatius Plancus, Sieg in Gallien (Triumph)  49n72, 64n19
43 v. Chr., M. Aemilius Lepidus, Siege in Spanien (Triumph)  42, 47–49, 51, 64n19
43 v. Chr., D. Iunius Brutus Albinus, Triumph beschlossen nach der Schlacht bei Mutina (Triumph
nicht gefeiert)  42, 49–51, 54
43 v. Chr., Imperatorische Akklamationen für A. Hirtius, C. Vibius Pansa Caetronianus und Octavian
nach Sieg über M. Antonius  49f.
43 v. Chr., Octavian, Sieg bei Mutina (ovatio, unsicher)  257n12
40 v. Chr., Octavian, wegen Friedenschluss mit M. Antonius (ovatio)  35n14, 42f., 48, 51, 91f., 178n1,
257
40 v. Chr., M. Antonius, wegen Friedensschluss mit Octavian (ovatio)  42f., 48, 51
38 v. Chr., M. Vipsanius Agrippa, Siege in Gallien/Germanien (Triumph abgelehnt)  67n32, 80,
96n55, 119, 260
38 v. Chr., P. Ventidius, Sieg über Parther (Triumph)  94
36 v. Chr., Cn. Domitius Calvinus, nach Siegen in Spanien (Triumph)  30n5
36 v. Chr., Octavian, nach Sieg in Sizilien/über Sextus Pompeius (ovatio)  35n15, 42, 92, 178n1, 257
34 v. Chr., M. Antonius, Gefangennahme von Artavasdes II.  43, 319–321, 331
34 v. Chr., C. Sosius, Sieg in Judaea (Triumph)  139f., 159f., 171
29 v. Chr., Octavian, Siege in Dalmatien, bei Actium und in Aegypten (sog. „dreifacher Triumph“)  11,
32, 42f., 48, 51, 54, 65, 68, 74, 93, 115, 118, 158, 169, 177, 257f., 263, 285f., 290, 297, 307–308,
326n40, 402, 421f., 524
28 v. Chr., Calvisius Sabinus, Sieg in Spanien (Triumph)  11, 66, 80
28 v. Chr., C. Carrinas, Sieg in Gallien (Triumph)  11, 66, 80
28 v. Chr., L. Autronius Paetus, Sieg in Afrika (Triumph)  11, 66, 80
27 v. Chr., M. Licinius Crassus, Sieg über Thraker und Geten (Triumph)  11, 42, 66, 80
27 v. Chr., Valerius Messalla, Sieg in Gallien (Triumph)  11, 70, 66, 70, 80
27 v. Chr., Augustus, Wiederherstellung der Via Flaminia  11, 80
26 v. Chr., Sex. Apuleius, Sieg in Spanien (Triumph)  66, 80
26 v. Chr., M. Vinicius, Sieg über Germanen (Triumphalornat für Augustus an Neujahr beschlossen) 
68, 80, 92
26/25 v. Chr., Augustus, diverse militärische Erfolge, u.a. in Spanien (imperatorische Akklamation,
Triumph abgelehnt)  11f., 30n3, 54, 66, 68, 80, 104, 119, 258n15
21 v. Chr., L. Sempronius Atratinus, Sieg in Afrika (Triumph)  66, 80
20/19 v. Chr., Augustus, Rückgewinnung der Partherfeldzeichen, Triumph abgelehnt  30n3, 54, 68,
72, 303, 308, 421f.

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19 v. Chr., L. Cornelius Balbus, Sieg in Africa (Triumph)  4, 7, 30n3, 32, 37, 66, 69, 80, 93, 180n7,
258, 358n5, 410
19 v. Chr., M. Vipsanius Agrippa, Sieg über Kantabrer (Triumph abgelehnt)  7, 30n3, 67, 80, 96n55,
119, 260, 308
15/14 v. Chr., Augustus, Erfolge in Rätien, zehnte imperatorische Akklamation  261
14 v. Chr., M. Vipsanius Agrippa, erfolgreiche Kampagne am Kimmerischen Bosporus (Triumph
abgelehnt)  30n3, 67, 80, 95f., 104n3, 119, 260, 308
12/9 v. Chr., Tiberius, Siege in Pannonien und Illyrien (ornamenta triumphalia, Triumph von
Augustus abgelehnt, elfte imperatorische Akklamation des Augustus)  67, 70f., 80, 96, 261,
308
11 v. Chr., Drusus maior, Sieg in Germanien (ovatio, ornamenta triumphalia, Triumph von Augustus
abgelehnt, zwölfte imperatorische Akklamation für Augustus)  66f., 70f., 80, 92n42, 96n56,
104, 110, 115, 261f.
11 v. Chr., L. Calpurnius Piso, Sieg über Thraker (ornamenta triumphalia)  80
11 v. Chr., P. Sulpicius Quirinus (?), Sieg über Homonadenser (ornamenta triumphalia)  80
10 v. Chr., Tiberius, Erfolge in Pannonien und Dalmatien, erste imperatorische Akklamation  262
10/9 v. Chr., Drusus maior, Erfolge in Germanien, imperatorische Akklamationen  261
9 v. Chr., Drusus maior, Sieg in Germanien, postumer Germanicus-Titel  182
9 v. Chr., Tiberius, Sieg in Pannonien und Dalmatien (ovatio)  66, 71, 80, 92n42, 96, 104, 110, 262
8 v. Chr., Augustus/Tiberius, Erfolge in Germanien, vierzehnte bzw. zweite imperatorische
Akklamation  262f.
7 v. Chr., Tiberius, Sieg über Germanen (Triumph) / Augustus (Triumph abgelehnt)  11f., 66f., 80,
92n42, 94–96, 104f., 115n62, 178n1, 258n15, 263, 308, 423
1 v. Chr., L. Domitius Ahenobarbus, Sieg über Germanen (ornamenta triumphalia)  80
2./3. n. Chr., L. Passienus Rufus, Sieg in Africa (ornamenta triumphalia)  80
3 n. Chr., C. Caesar, Einnahme von Artagira, imperatorische Akklamation  263
4. n. Chr., M. Vinicius, Sieg über Germanen (ornamenta triumphalia)  80
6 n. Chr., C. Sentius Saturninus, Sieg über Germanen (ornamenta triumphalia)  81
6 (?) n. Chr., Cossus Cornelius Lentulus, Sieg über Gaetuler (ornamenta triumphalia)  81
7 n. Chr., M. Valerius Messalla Messalinus, Siege über Pannonier (ornamenta triumphalia)  81
9 n. Chr., M. Aemilius Lepidus, Siege über Pannonier (ornamenta triumphalia)  81
9. n. Chr., M. Plautius Silvanus, Sieg über Breuker und Dalmater (ornamenta triumphalia)  81
9 n. Chr., C. Vibius Postumus, Erfolge in Dalmatien (ornamenta triumphalia)  81
9 n. Chr., Germanicus, Niederschlagung eines Aufstands in Illyrien (ornamenta triumphalia)  81,
265
11/13 n. Chr., Cn. Cornelius Lentulus, Sieg über Daker und Sarmaten (ornamenta triumphalia)  81
12 n. Chr., Tiberius, Siege in Pannonien und Dalmatien (Triumph)  11f., 66f., 71, 81, 94f., 104, 108,
115n62, 178n1, 258n15 ,263f., 266f., 308, 423
14 n. Chr., Begräbnisfeier für Augustus   73f., 196
14/15 n. Chr., A. Caecina Severus, L. Apronius, C. Silius A. Caecina Largus, Erfolge in Germanien
(ornamenta triumphalia)  266
17 n. Chr., Germanicus, Vater des Caligula, Siege in Germanien über Chatten, Angrivaren u.a. 
106–109f., 178n1, 202, 266f., 423
19 n. Chr., Germanicus, nach Erfolgen in Armenien (ovatio, wegen Germanicus’ Tod nicht abgehalten) 
106, 109f., 267, 308
19 n. Chr., Drusus minor, nach Erfolgen in Illyrien (ovatio)  106, 109, 178n1, 267f., 308
21 n. Chr., Tiberius, nach Niederschlagung von Aufständen in Gallien (ovatio abgelehnt)  110
22 n. Chr., Q. Iunius Blaesius, Sieg gegen Tacfarinas (ovatio, imperatorische Akklamation)  98n67,
180n7

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 Triumphale Inszenierungen   591

24 n. Chr., P. Cornelius Dolabella, Sieg in Afrika (ornamenta triumphalia durch Senat beantragt, von
Tiberius abgelehnt)  98
37 n. Chr., Caligula, Rückführung der sterblichen Überreste von Caligulas Mutter und Brüdern nach
Rom  111
37 n. Chr., Caligula, Einweihung des Augustus-Tempels im Triumphalornat und mit Triumphquadriga 
111
39 (?) n. Chr., Caligula, Aufdeckung einer Verschwörung (?) (ovatio abgelehnt)  111
39/40 n. Chr., Caligula, „Ritt über das Meer“ bei Puteoli/Baiae  9, 12f., 106, 111–113, 305, 309,
322–325, 328, 331
40 n. Chr., Caligula, nach seinem Aufenthalt an der Kanalküste (ovatio)  106, 111f., 178n1
41 n. Chr., Claudius, Anlass unspezifisch (Triumphalornat)  99
41 n Chr., Claudius, Sieg in Mauretanien (ornamenta triumphalia)  113, 328
41 n. Chr., A. Gabinius Secundus, Sieg gegen die Chauken (Beiname Chaucius)  180n7
43 n. Chr., Cn Hosidius Geta, nach militärischen Erfolgen in Britannien (ornamenta triumphalia)  97
44 n. Chr., Claudius, Sieg in Britannien  13, 106, 113–115, 177, 183, 224, 234n96, 289, 309, 398n6,
410, 423, 490n10, 492, 495, 500
43 n. Chr. Britannicus (Sohn des Claudius), Sieg in Britannien (Verleihung des Siegerbeinamens
Britannicus, von Claudius selbst abgelehnt)  114n53, 183
44 n. Chr., Claudius verleiht sämtlichen Senatoren (darunter Vespasian), die ihn in Britannien
begleiteten, die ornamenta  96n57, 97n64, 98n68, 114
47 n. Chr., alle Legaten des Kaisers sollen von Claudius pauschal die ornamenta triumphalia
erhalten  96f., 100
47 n. Chr., Aulus Plautius, Erfolge in Britannien (ovatio)  106, 115f., 180n7, 256n2
50 n. Chr., Claudius, Gefangennahme und Präsentation des Caratacus in Rom  116
51 n. Chr., Nero, Anlegen der toga virilis, Einzug in Rom triumphali veste  117
52 n. Chr., Claudius, Sieg in Britannien (expugnatio auf dem Marsfeld u.a.)  116
52 n. Chr., Claudius, Sieg in Britannien (Seeschlacht-Inszenierung in Rom)  116
54 n. Chr., Nero, Erfolge gegen Parther (Triumphalornat, Statue im Mars-Ultor-Tempel)  116f.
54 n. Chr., Nero, nach Sieg gegen Parther (ovatio, unsicher)  106, 116f., 178n1
65 n. Chr., Nerva, Tigellinus u.a., Beendigung der Pisonischen Verschwörung (ornamenta
triumphalia)  97f., 117
66 n. Chr., Nero, Unterwerfung des Tiridates  9, 106, 117f., 120, 303, 326n42
68 n. Chr., Nero, Rückkehr aus Griechenland  9, 12f., 106, 118–120, 305, 309, 325–327, 331
69 n. Chr., Otho, Sieg über Sarmaten  328n48
69 n. Chr., Vitellius, Einzug in Rom  120f., 492
69 n. Chr., Vespasian, erste imperatorische Akklamation  154
71 n. Chr., Vespasian/Titus, Sieg in Judaea  4, 9, 13–15, 120, 125–173, 177, 183, 226, 241n136, 256,
268–271, 296, 304, 309, 403f., 424, 439, 488, 490n10, 492, 496, 499f.
73/74 n. Chr., Vespasian, imperatorische Akklamation nach Sieg über Parther  189n28
73/74 n. Chr., M. Ulpius Traianus (Vater des Kaisers) erhält die ornamenta triumphalia nach Sieg
über Parther  189n28
83 n. Chr., Domitian, Sieg über Chatten, (Annahme der Siegerbeinamens Germanicus)  182
83/84 n. Chr., Domitian, Sieg über Chatten  15, 177f., 182f., 309, 424, 439, 491, 506,
84 n. Chr., Cn. Iulius Agricola, Sieg in Britannien (ornamenta triumphalia)  97n62
84 n. Chr., Domitian, Anlass unspezifisch (Recht auf Triumphalornat im Senat)  99
86 n. Chr., Domitian, Sieg über Daker  15, 177f., 183, 186, 309–310, 424, 439
89 n. Chr., Domitian, Sieg über Daker und Germanen  15, 177f., 186–188, 309f., 328, 424f., 439
93 n. Chr., Domitian, Sieg über Sarmaten (ovatio)  178n1, 310
97 n. Chr., Nerva/Traian, Annahme des Siegerbeinamens Germanicus  186, 189n30

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102 n. Chr., Traian, Sieg über Daker  15, 178, 191, 289, 294, 300, 310, 425, 439
102 n. Chr., Traian, Annahme des Siegerbeinamens Dacicus  191n36
106 n. Chr., Traian, Sieg über Daker  15, 178, 310, 534
106 n. Chr., Traian, fünfte imperatorische Akklamation nach Eroberung Arabias  198n51
106 n. Chr., Cornelius Palma, Eroberung von Arabia (ornamenta triumphalia)  198n51
116 n. Chr., Traian, Einnahme von Ktesiphon, Annahme des Siegerbeinamens Parthicus und Triumph-
zuerkennung  196
117 n. Chr., Traian/Hadrian, sog. „postumer Triumph“ Traians  15, 178, 196f., 226, 245, 271f., 310,
408n35, 425
117 n. Chr., Hadrian, Erfolg gegen Parther (Triumph abgelehnt)  196f.
135/136 n. Chr., Hadrian, imperatorische Akklamation nach dem Bar-Kochba Aufstand  199f., 216,
224f.
136 n. Chr., Sex. Iulius Severus, Publicius Marcellus, T. Haterius Nepos, Niederschlagung des
jüdischen Aufstands (ornamenta triumphalia)  99f., 199f.
140 n. Chr., Antoninus Pius/Marc Aurel, processus consularis  225, 425f., 439
142 n. Chr., Antoninus Pius, imperatorische Akklamation  206, 216f., 222–224, 426, 439
145 n. Chr., Antoninus Pius/Marc Aurel, processus consularis  225, 425f., 439
163 n. Chr., L. Verus, Annahme des Siegerbeinamens Armeniacus  207n84, 228, 232
164 n. Chr., Marc Aurel, Annahme des Siegerbeinamens Armeniacus  207, 231f.
165 n. Chr., L. Verus, Annahme des Siegerbeinamens Parthicus maximus  207n84, 228, 232
166 n. Chr., L. Verus, Annahme des Siegerbeinamens Medicus  207n84, 228, 232
166 n. Chr., Marc Aurel, Annahme der Siegerbeinamen Medicus und Parthicus maximus  207, 231f.
166 n. Chr., Marc Aurel/L. Verus, Sieg über Parther  9, 178, 207, 215f., 226–235, 238f., 247, 272,
415, 426
172 n. Chr., Marc Aurel/Commodus, Annahme des Siegerbeinamens Germanicus  207, 237f.
174 n. Chr., Faustina, Annahme des Beinamens Mater Castrorum  238
175 n. Chr., Marc Aurel/Commodus, Sieg über Avidius Cassius  238
175 n. Chr., Marc Aurel/Commodus, Annahme des Siegerbeinamens Sarmaticus  207, 238
176 n. Chr., Marc Aurel/Commodus, Siege über Germanen und Sarmaten  207, 215f., 235–243, 247,
272–274, 289, 415, 426f., 534
179 n. Chr., Marc Aurel/Commodus, imperatorische Akklamationen  243
180 n. Chr., Commodus, Sieg über Germanen  207n84, 216, 244f., 246f., 329, 427, 440
181 n. Chr., Commodus, processus consularis  427, 440
182 n. Chr., Commodus, imperatorische Akklamation  245f.
182 n. Chr., Commodus, Annahme des Siegerbeinamens Germanicus maximus  207n84, 245f.
183 n. Chr., Commodus, processus consularis  427, 440
184 n. Chr., Commodus, Annahme des Siegerbeinamens Britannicus  207n84, 246
186 n. Chr., Commodus, processus consularis  427, 440
190 n. Chr., Commodus, processus consularis  427, 440
194 n. Chr., Septimius Severus, Sieg über Pescennius Niger  513
195/196 n. Chr., Septimius Severus, militärische Erfolge im ersten Partherkrieg, Rückkehr nach Rom 
15, 274, 408
197 n. Chr., Septimius Severus, Sieg über Clodius Albinus  340, 341, 409
197/198 n. Chr., Septimius Severus, militärische Erfolge im zweiten Partherkrieg  274, 408
202 n. Chr., Septimius Severus, Decennalia  16, 274–276, 339–344, 352f., 439
204 n. Chr., Septimius Severus, Saecularfeier  340, 500n55
205 n. Chr., Geta/Caracalla, processus consularis  427, 439
208 n. Chr., Geta/Caracalla, processus consularis  427, 439
213 n. Chr., Caracalla, Sieg über Germanen  427f.

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 Triumphale Inszenierungen   593

216/217 n. Chr., Caracalla, militärische Erfolge im Kampf gegen Parther  408


217 n. Chr., Macrinus, Übernahme der ornamenta consularia  428, 439
219–222 n. Chr., Elagabal, unspezifische Anlässe  428, 439
222 n. Chr., Severus Alexander, processus consularis  429, 440
226 n. Chr., Severus Alexander, processus consularis  429, 440
229 n. Chr., Severus Alexander, processus consularis  429f., 440
233 n. Chr., Severus Alexander, Sieg über Sasaniden  359–364, 429, 440
236 n. Chr., Maximinus Thrax, processus consularis  430, 440
238 n. Chr., Pupienus/Balbinus/Gordian III., Sieg über Maximinus Thrax  9, 359, 364–369
241 n. Chr., Gordian III., processus consularis  430, 440
247 n. Chr., Philippus Arabs, Sieg über Germanen u. Karpen  431, 400
247/248 n. Chr., Philippus Arabs, Consulat u. 1000-Jahr-Feier  386, 431
252 n. Chr., Trebonianus Gallus, processus consularis  431, 440
254 n. Chr., Valerian, Annahme des Siegerbeinamens Germanicus  431
257 n. Chr., Valerian/Gallienus, gemeinsamer Consulat  431
261 n. Chr., Gallienus, processus consularis  431f.
262 n. Chr., Gallienus, processus consularis  431f.
262 n. Chr., Gallienus, decennalia  16, 328f., 337f., 344–353, 369–371
263 n. Chr., Gallienus, nach Sieg des Odaenathus über Perser  359, 369–372, 375n83, 415
264 n. Chr., Gallienus, processus consularis  431f.
268 n. Chr., Postumus, processus consularis  432
274 n. Chr., Aurelian, diverse militärische Erfolge  339, 410, 415, 440
277 n. Chr., Probus, processus consularis  432, 440
279 n. Chr., Probus, processus consularis  432, 440
281 n. Chr., Probus, processus consularis  432, 440
281 n. Chr., Probus, diverse militärische Erfolge  359, 373–375, 432, 440
283 n. Chr., Carinus, processus consularis  433, 440
283/284 n. Chr., Carinus/Numerianus, Sieg über Quaden  433, 440
284 n. Chr., Numerianus, processus consularis  433, 440
286 n. Chr., Maximian, Siege über Bagauden und Germanen  406n25
287 n. Chr., Diocletian/Maximian, processus consularis  381n118, 433, 440
288/289 n. Chr., Maximian, Sieg über Germanen  406–408, 411
296/297 n. Chr., Constantius I., Sieg über Allectus u. dies imperii  398n6, 410, 415
298 n. Chr., Maximian, adventus in Karthago  414
298 n. Chr., Galerius, Sieg über Perser  381n118
303 n. Chr., Diocletian/Maximian, vicennalia  4, 359, 376–382, 408, 415, 433n96, 474n53, 495
307 n. Chr., Constantin, Sieg über Franken  406
308 n. Chr., Constantin, Sieg über Bructeri  406n25
310 n. Chr., Maxentius, processus consularis  433f.
310 n. Chr., Constantin, Sieg über Maximian  406n25, 520
312 n. Chr., Constantin, Sieg über Maxentius  9f., 17f., 415, 463n18, 501–503, 520
313 n. Chr., Constantin, Sieg über Franken  412
323 n. Chr., Constantin, Sieg über Sarmaten  503
324 n. Chr., Constantin, Sieg über Licinius  503, 513–527, 536
326 n. Chr., Constantin, vicennalia u. processus consularis  385n137, 434–435, 440, 503
330/331 n. Chr., Constantin, Einweihung Konstantinopels  435
331/332 n. Chr., Constantin, Sieg über Goten  527n40
336 n. Chr., Constantin, tricennalia  435
347–350 und 350–355 n. Chr., Constantius II., unspezifische Anlässe  89n25, 435f.

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353/357 n. Chr., Constantius II., Sieg über Magnentius  329f., 399n10, 414f., 498, 502, 566
364–367 n. Chr., Valentinian I., unspezifische Anlässe  436
380 n. Chr., Theodosius I., Sieg über Goten u. adventus  528
386 n. Chr., Theodosius I., Sieg über Greuthungen  528, 534–536
388–392 n. Chr., Valentinian II., unspezifische Anlässe  436
389/391 n. Chr., Theodosius I., Sieg über Magnus Maximus  9, 328n48, 330, 398n6, 502, 511,
528–532, 534–536
392–394 n. Chr., Eugenius, unspezifische Anlässe  436
397–403 n. Chr., Arcadius, diverse Anlässe  436–437, 538f.
399/400 n. Chr., Honorius, adventus  491, 493, 498, 502
400 n. Chr., Stilicho, adventus  500f.
402 n. Chr., Honorius, Sieg über Alarich  505
403/404 n. Chr., Honorius/Stilicho, Adventus und Siege über Goten  4, 9, 465–467, 472n45,
502–506
406 n. Chr., Honorius, Sieg über Radagaisus  505
411 n. Chr., Honorius, Sieg über Constantin III.  409n39
413 n. Chr., Honorius, Siege über Iovinus, Sebastianus und Heraclianus  409n39
415 n. Chr., Honorius, Tod des Athaulf  409
415/416 n. Chr. Honorius, Sieg über Priscus Attalus  4, 9, 20, 397, 411f., 470
425 n. Chr., Theodosius II., Sieg über Johannes  464, 470
468 n. Chr., Leo I., Sieg über Dengizich  472n46
498 n. Chr., Anastasios, Sieg über Longinus und Indes  472
500 n. Chr., Theoderich, adventus  467n32, 502, 505f.
507 n. Chr., Chlodwig I., Sieg über Westgoten  559–562
508 n. Chr., Chlodwig I., Einzug in Tours  457n4, 467n32
508 n. Chr., Theoderich, Ausweitung des Herrschaftsgebiets  566f.
513 n. Chr., Anastasios, Sieg über Vitalian  464
530 n. Chr., Justinian, Sieg über Perser  544, 547f.
531/532 n. Chr., Justinian, Friedensschluss mit Chosrau I.  546–548
532 n. Chr., Justinian, Unterdrückung des Nika-Aufstands  542, 544, 546–548, 460n9,
533/534 n. Chr., Justinian/Belisar, Sieg über Vandalen  1, 9, 20, 104n3, 459f., 463n18, 469–471,
473f., 479, 547f.
535 n. Chr., Belisar, processus consularis  462
535 n. Chr., Theudebert I., Annexion der Provence  559
540 n. Chr., Justinian/Belisar, Sieg über Witigis  474, 548
542 n. Chr., Belisar, Sieg über Perser  16
546 n. Chr., Johannes Troglita, Sieg über Berber  455–457, 459, 480–482
559 n. Chr., Justinian, Sieg über Kotriguren/Slawen u. adventus  456, 459, 463, 465, 476
576 n. Chr., Tiberios II., Sieg über Perser  473
582 n. Chr., Tiberios/Maurikios, Siege des Generals Maurikios  473
588 n. Chr., Niederschlagung eines arianischen Aufstands in Mérida  561
588/589 n. Chr., Goten, Sieg über Franken  561
589/590 n. Chr., Maurikios, Sieg über Perser  473
593 n. Chr., Maurikios, Sieg über Slaven  464n24
613 n. Chr., Chlothar II., Sieg über Brunichild  567
628/629 n. Chr., Herakleios, adventus in Konstantinopel  475f.
630 n. Chr., Herakleios, restitutio crucis in Jerusalem  21
663 n. Chr., Constans II., adventus  505f.
673 n. Chr., Wamba, Sieg über den Paulus  567

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 Triumphale Inszenierungen   595

763 n. Chr., Konstantin V., Sieg über Bulgaren  475, 479


772 n. Chr., Konstantin V., Sieg über Bulgaren  475n56
774 n. Chr., Karl der Große, adventus  505f.
800 n. Chr., Karl der Große, adventus  505f.
831 od. 837 n. Chr., Theophilos, Sieg über Araber u. adventus  476f., 481f.
878 n. Chr., Basileios I., Sieg über Araber, adventus  476f., 481f.
956 n. Chr., Konstantin VII., Erfolg im Kampf gegen Ali Saif ad-Daula  479f.
1261 n. Chr., Michael VIII. Palaiologos, Einnahme Konstantinopels  549

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