Sie sind auf Seite 1von 42
Aktuelle Themenfelder und Forschungsmethoden im Fach DaF Prof. Dr. Karen Schramm

Aktuelle Themenfelder und Forschungsmethoden im Fach DaF

Prof. Dr. Karen Schramm

Wissenschaftsbereiche Literaturwissenschaft/ Kulturstudien Linguistik / (Zweit-) Didaktik / Spracherwerbs- Methodik

Wissenschaftsbereiche

Literaturwissenschaft/ Kulturstudien Linguistik / (Zweit-) Didaktik / Spracherwerbs- Methodik forschung
Literaturwissenschaft/
Kulturstudien
Linguistik /
(Zweit-)
Didaktik /
Spracherwerbs-
Methodik
forschung
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand Themenfelder Seite 3
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand
LehrerIn
DaF-
Unterricht
Lern-
LernerIn
gegenstand

Themenfelder

Themenfeld: LehrerIn Deutsch English Español Français WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES EPG PROFILRAS- TERS, Eine

Themenfeld: LehrerIn

Deutsch

English

Español

Français

Themenfeld: LehrerIn Deutsch English Español Français WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES EPG PROFILRAS- TERS, Eine

WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES EPG PROFILRAS- TERS, Eine Innovation des EPG-Projekts

SIE SIND LEHRER/IN

Hier können Sie Ihre Kompetenzen in bestimmten Bereichen feststellen, um sich ggf. professionell beraten zu lassen oder Potenziale für Ihre berufliche Weiterentwicklung zu entdecken.

STARTEN SIE EIN NEUES PROFIL

g Geben Sie Ihre persönlichen Daten ein und füllen

Sie das interaktive Profilraster aus, indem Sie die Deskriptoren wählen, die Ihren Kompetenzen in dem Bereich entsprechen. Anschließend können Sie Ihre Selbstevaluation speichern und / oder

per Email versenden.

IMPORTIEREN SIE BESTEHENDE PROFILE

Sie können auch eine frühere Selbstevaluation y importieren, diese modifizieren und so Ihre per- sönliche Entwicklung verfolgen.

DasDas BenutzerhandbuchBenutzerhandbuch

Das Benutzerhandbuch zeigt Beispiele für die Nutzung des EPR für alle Zielgruppen.

Link: http://egrid.epg-project.eu/de/profile/ens

z Benutzerhandbuch herunterladen

Themenfeld: LehrerIn Löschen aller Daten Deutsch English Español Français WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE

Themenfeld: LehrerIn

Löschen aller Daten Deutsch English Español Français

Löschen aller Daten

Deutsch

English

Español

Français

Daten Deutsch English Español Français WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES EPG PROFILRAS- TERS, Eine

WILLKOMMEN AUF DER WEBSEITE DES EPG PROFILRAS- TERS, Eine Innovation des EPG-Projekts

Lehrer

Einschätzung

Bitte wählen Sie für jede Kompetenz Ihr Niveau aus. Benutzen Sie die Pfeile, um zum nächsten Niveau zu wechseln.

Qualifikation / Erfahrung

Ausbildung/Qualifikation

p
p

ist gerade in der Sprachlehrerausbil- dung an einer pädagogischen Hochschule, Universität oder an einer privaten Instituti- on, die eine anerkannte Sprachlehreraus- bildung anbietet.

q
q

hat den Teil der Spra

abgeschlossen, der sic

wusstheit und Methodi

und kann unterrichten,

nen formalen Abschlus

1.1 1.

Diesen Schritt überspringen

SELBSTEINSCHÄTZTUNG

Zusammenfassung

QUALIFIKATION / ERFAHRUNG

s Sprachkenntnisse und Sprachkompetenz

2.1

Ausbildung/Qualifikation

Bewertetes Unterrichten

Unterrichtserfahrung

ZENTRALE LEHRKOMPETENZEN

Didaktik/Methodik Evaluieren Unterrichts- und Kursplanung Steuerung von Interaktion

ÜBERGREIFENDE KOMPETENZEN

Interkulturelle Kompetenz

Sprachbewusstheit

Medienkompetenz

PROFESSIONALISIERUNG

Berufliche Weiterentwicklung

Administration

Persönliche Daten

Institution

Einschätzung

Resultate

Link zum Profilraster: http://egrid.epg-project.eu/en/egrid#

Themenfeld: LernerIn •   Lernen Frauen Sprachen besser als Männer? •   Lernen Kinder Sprachen

Themenfeld: LernerIn

Lernen Frauen Sprachen besser als Männer? Lernen Kinder Sprachen besser als Erwachsene? Lernen bilinguale Personen Sprachen besser als monolinguale Personen? Lernen schriftkundige Personen Sprachen besser als schriftunkundige Personen? Lernen extrovertierte Personen Sprachen besser als introvertierte Personen? Lernen integrativ motivierte Personen Sprachen besser als instrumentell motivierte Personen? Lernen Personen mit einer typologisch verwandten Erstsprache eine neue Fremdsprache besser als solche mit einer Erstsprache, die typologisch distant zu DaF ist?

Kapitel 1 „Lernende und Lehrende“, S. 5-16. Seite 7

Kapitel 1 „Lernende und Lehrende“, S. 5-16.

Kapitel 1 „Lernende und Lehrende“, S. 5-16. Seite 7
Themenfeld: Lerngegenstand R O N M I N D G O • O B G

Themenfeld: Lerngegenstand

R O N M I N D G O • O B G Begrüßen und
R
O
N
M
I
N
D
G
O
O
B
G
Begrüßen und vorstellen
Schauen Sie Seiten 4 und 5 im Magazin an.
Was ist üblich bei Ihnen? Anderswo? In
?
U
Sprachbox
sich begrüßen
Sie / du
Sie / du
Sie / du
Sie / du
Sie
andere Sprache/ n
Guten Morgen!
Guten Tag!
Guten Abend!
Grüezi (mitenand!) [Schweiz]
Grüß Gott!
[Österreich, Süddeutschland]
Hallo! (Wie geht’s?)
Servus! [Österreich]
Grüß dich!
Salü! [Schweiz]
ab ca. 5 00 – ca. 11 00
ab ca. 9 00 – ca. 18 00
ab ca. 17 00 – ca. 23 00
0 00 – 24 00
E
du /
Sie
du /
Sie
0 00 – 24 00
du
du
sich verabschieden
N
Sie / du
Sie / du
Sie / du
N
du /
Sie
Auf Wiedersehen!
Auf Wiederschaun!
[Österreich, Süddeutschland]
Bis dann! / Bis bald! / Bis …
Servus! [Österreich]
Tschüs!
Mach’s gut!
Tschau! (= Ciao!)
Baba! [Österreich, sehr familiär]
Adieu! [Schweiz]
Uf Wiederluege! [Schweiz]
Gute Nacht!
0 00 – 24 00
du /
Sie
du
du
du
Sie / du
Sie / du
Sie / du
E
ab 23 00
O
G
S
R
D
O
I
M
A
S
N
E
B
T
U
O
G
N
J
O
R
U

Dimensionen, Lernpaket 1, S. 7 (Hueber, 2002)

Themenfeld: Lerngegenstand Seite 9

Themenfeld: Lerngegenstand

Themenfeld: Lerngegenstand Seite 9
Themenfeld: Lerngegenstand Seite 9
Themenfeld: Lerngegenstand Seite 9
Themenfeld: Lerngegenstand Companion: https://rm.coe.int/cefr-companion-volume-with-new-descriptors-2018/1680787989 Seite

Themenfeld: Lerngegenstand

Themenfeld: Lerngegenstand Companion: https://rm.coe.int/cefr-companion-volume-with-new-descriptors-2018/1680787989 Seite
Themenfeld: Lerngegenstand Companion: https://rm.coe.int/cefr-companion-volume-with-new-descriptors-2018/1680787989 Seite

Companion: https://rm.coe.int/cefr-companion-volume-with-new-descriptors-2018/1680787989

Themenfeld: Lerngegenstand Kompetente C2 Sprachverwendung C1 Selbststä ndige B2 Sprachverwendung

Themenfeld: Lerngegenstand

Kompetente

C2

Sprachverwendung

C1

Selbstständige

B2

Sprachverwendung

B1

Elementare

A2

Sprachverwendung

A1

Quelle: Europarat/Rat für kulturelle Zusammenarbeit (Hg.) (2001). Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen. Berlin: Langenscheidt. Online:

http://www.goethe.de/z/50/commeuro/deindex.htm

Themenfeld: Lerngegenstand GeR -Skalen für sprachliche Aktivitäten •   Mündliche Produktion •  

Themenfeld: Lerngegenstand

GeR-Skalen für sprachliche Aktivitäten Mündliche Produktion Schriftliche Produktion Hörverstehen Leseverstehen Mündliche Interaktion Schriftliche Interaktion

Themenfeld: Lerngegenstand GeR -Skalen für kommunikative Sprachkompetenzen •   linguistische Kompetenzen

Themenfeld: Lerngegenstand

GeR-Skalen für kommunikative Sprachkompetenzen

linguistische Kompetenzen (lexikalisch, grammatikalisch, semantisch,

phonologisch, orthographisch

)

soziolinguistische Kompetenzen pragmatische Kompetenzen (Flexibilität, Sprecherwechsel, Themenentwicklung, Kohärenz & Kohäsion)

GeR-Skalen für Flüssigkeit und Genauigkeit

Kapitel 13 „Der europäische Referenzrahmen“, S. 265-269. Seite 14

Kapitel 13 „Der europäische Referenzrahmen“, S. 265-269.

Kapitel 13 „Der europäische Referenzrahmen“, S. 265-269. Seite 14
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand Themenfelder Seite 15
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand
LehrerIn
DaF-
Unterricht
Lern-
LernerIn
gegenstand

Themenfelder

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Quelle: Cools , Dorien & Sercu, Lies (2006). Die Beurteilung von Lehrwerken an

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Quelle: Cools , Dorien & Sercu, Lies (2006). Die Beurteilung von Lehrwerken an Hand
Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Quelle: Cools , Dorien & Sercu, Lies (2006). Die Beurteilung von Lehrwerken an Hand
Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Quelle: Cools , Dorien & Sercu, Lies (2006). Die Beurteilung von Lehrwerken an Hand
Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Quelle: Cools , Dorien & Sercu, Lies (2006). Die Beurteilung von Lehrwerken an Hand

Quelle: Cools, Dorien & Sercu, Lies (2006). Die Beurteilung von Lehrwerken an Hand des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen: Eine empirische Untersuchung von zwei kürzlich erschienenen Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache. Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht [Online:

http://zif.spz.tu-darmstadt.de/jg-11-3/beitrag/Cools_Sercu1.htm], 11(3), 17 S.

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Kategorisierung/Operationalisierung/Kodierung: Identifikation: GEN KB1 E1 Ü1

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial

Kategorisierung/Operationalisierung/Kodierung:

Identifikation:

GEN KB1 E1 Ü1

Übungstypus:

SPR REZPR BB

Textsorte:

BES

Thema:

Personen und Sachen beschreiben

Sprechakte:

Beschreibung Personen/Sachen

Raum:

200

Ursprung:

NA

Cools & Sercu (2006)

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 18

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 18

Cools & Sercu (2006)

Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 19

Lernmaterial

Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 19

Cools & Sercu (2006)

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 20

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 20

Cools & Sercu (2006)

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 21

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial

Themenfeld: Lehr-/Lernmaterial Cools & Sercu (2006) Seite 21

Cools & Sercu (2006)

Kapitel 3 „Texte, Lehrwerke, Medien“, S. 33-63. Seite 22

Kapitel 3 „Texte, Lehrwerke, Medien“, S. 33-63.

Kapitel 3 „Texte, Lehrwerke, Medien“, S. 33-63. Seite 22
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand Themenfelder Seite 23
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand
LehrerIn
DaF-
Unterricht
Lern-
LernerIn
gegenstand

Themenfelder

Themenfeld: Lernprozess „In den versprochenen papierlosen computerisierten Büros müssen indessen die Papierstapel im

Themenfeld: Lernprozess

„In den versprochenen papierlosen computerisierten Büros müssen indessen die Papierstapel im Drucker ständig nachgefüllt werden, weil [der lästige Gänge zum Kopierer sparende allzeit bereite Drucker, freilich nur mit blütenweißem neuen Papier arbeitend,] verführerisch leicht verfügbar ist.

Quelle: Farkas, Orsolya (2003 ). Lesen in der Fremdsprache: Ein Zusammenspiel unterschiedlicher Performanzfaktoren. Zeitschrift für Angewandte Linguistik 39, S. 29-51.

Themenfeld: Lernprozess 1: der Gänge 2: [der lästige Gänge] [zum Kopierer sparende allzeit bereite Drucker]

Themenfeld: Lernprozess

1:

der Gänge

2:

[der lästige Gänge] [zum Kopierer sparende allzeit bereite Drucker] -

3:

Bezug von „sparendeunklar [der lästige Gänge zum Kopierer] [sparende allzeit bereite Drucker]

4:

[freilich nur mit blütenweißem neuen Papier arbeitend] bezieht sich

5:

auf Drucker; Wo ist das Verb? „Gängeimmer noch als Nom. Sing.; könnte das Akk. sein?,

6:

Ablehnung dieser Hypothese „Druckerbisher als Plural gedeutet; Erstaunen, dass das Verb im

7:

Singular steht, müsste doch „sindheißen der lästige Gänge als Gen. Pl., Fokus auf „der

8:

Idee, dass „dersich vielleicht auf „Druckerbeziehen könnte

Farkas (2003)

Themenfeld: Lernprozess Retrospektion I: D: P: I: D: Was habt ihr zunächst gedacht, wohin gehört

Themenfeld: Lernprozess

Retrospektion

I:

D:

P:

I:

D:

Was habt ihr zunächst gedacht, wohin gehört der Artikel „der? Zunächst dachten wir, er gehöre zu „Gänge. Wir haben nicht darauf geachtet, dass „Gängeim Plural steht. Und was für Probleme habt ihr noch mit dieser Konstruktion gehabt? Das Wort „sparendewar das Problem. Wir dachten, dass die Attribute mit dem Wort „sparendanfangen, nach „Kopierer. Und wir haben nicht daran gedacht, dass „sparendzur vorangehenden Einheit, zu „Kopierergehört. Ich dachte, dass der Drucker etwas spart, Papier oder so was, aber nicht den Prozess des Hingehens. Wir haben nicht gewusst, was erspart wird.

Drucker etwas spart, Papier oder so was, aber nicht den Prozess des Hingehens. Wir haben nicht
Drucker etwas spart, Papier oder so was, aber nicht den Prozess des Hingehens. Wir haben nicht
Drucker etwas spart, Papier oder so was, aber nicht den Prozess des Hingehens. Wir haben nicht
Drucker etwas spart, Papier oder so was, aber nicht den Prozess des Hingehens. Wir haben nicht

Farkas (2003)

LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand Themenfelder Seite 27
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand
LehrerIn
DaF-
Unterricht
Lern-
LernerIn
gegenstand

Themenfelder

Themenfeld: Lehrprozess •   Gruppen deutscher und amerikanischer Studierender •   Emails und Chats auf

Themenfeld: Lehrprozess

Gruppen deutscher und amerikanischer Studierender Emails und Chats auf Englisch und Deutsch Korpusaufbau Teilnehmer- und Beobachterrollen

Quelle: Belz, Julie A. & Vyatkina, Nina (2008). The pedagogical mediation of a developmental learner corpus for classroom-based language instruction. Language Learning and Technology, 12(3),33-52. Online: http://llt.msu.edu/vol12num3/belzvyatkina.pdf

Themenfeld: Lehrprozess Belz & Vyatkina (2008) Seite 29

Themenfeld: Lehrprozess

Themenfeld: Lehrprozess Belz & Vyatkina (2008) Seite 29

Belz & Vyatkina (2008)

LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand Themenfelder Seite 30
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand
LehrerIn
DaF-
Unterricht
Lern-
LernerIn
gegenstand

Themenfelder

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion Marie: ] [ Now a little history lesson : After 2nd world-war the

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

Marie:

] [

Now a little history lesson: After 2nd world-war the former 3rd empire

was splitted up by the Allies into two parts. Western Germany was controlled by the US, France and England. The Eastern was controlled by Russia. The ideas of order werent not the same in each part of Germany. So they argued with each other, then came the wall and the cold war (is

this the right word?) So there cant be any army-base in the eastern part

of Germany. Nowerdays there are also no army-bases in the East. [

]

Quelle: Ware, Paige D. & Kramsch, Claire (2005). Toward an Intercultural Stance: Teaching German and English through Telecollaboration. The Modern Language Journal, 89(2),

190-205.

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion ] [ Well, I was born in the former GDR. Now I ‘m

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

] [

Well, I was born in the former GDR. Now I‘m just a German girl. We

have also federal states like you in the US. I live in the new federal state

of Mecklenburg/ Vorpommern. It was created after the reunification. It is situated in the northeast you might know.

What do you think is Bush a warhawk. We had a little discussion in class about. Write me you opinion.

[

]

Greetings

Marie

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion Rob: Dear Marie, Thank you very much for the little history lesson, but

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

Rob:

Dear Marie, Thank you very much for the little history lesson, but unfortunately I was already aware of that. My only question was whether the American army bases had moved into the old eastern part of Germany since die Wende. Maybe because you did not grow up around any of these bases, you do not have the same experiences as the people in West Germany do with

the soldiers. And yes, I met many people that did not like Americans at all,

and on several occassions was not allowed into

because of the nasty reputation some Americans had for drinking too

much and fighting.

certain clubs

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion On one occassion, I was told to leave a store only because I

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

On one occassion, I was told to leave a store only because I was American. As I said, I learned to speak German very fast and with a good accent, so that later I was able to avoid these problems. As far as Bush is concerned, I would apologize for his being elected as our president, but, as I was in Germany at the time of his election, I was not able to vote and therefor am not guilty of his being elected. Now that he is president, all I can do is hope that he does what is right instead of critisizing him.

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion Marie: Good morning Rob, it ’ s about 7 and it ’ s

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

Marie:

Good morning Rob, its about 7 and its my birthday.

Probably my English knowledges are to blame for the misunderstanding, Im sorry, I wouldnt teach you. Your answer in order to Bush sounds a little bit sulky. I dont want to attack you. Or was it just ironic? My English seems to be that bad that I maybe cant hear those fine differences. Have a nice day

Marie

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion Rob happy birthday , and no , your english is not bad at

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

Rob happy birthday, and no, your english is not bad at all.

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion Mat Runde zwei zwischen Rob und Marie. Es war bisher sehr unterhaltsam, aber

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

Mat Runde zwei zwischen Rob und Marie. Es war bisher sehr unterhaltsam, aber leider neigt dieser wörtliche Schlagabtausch seinem Ende entgegen. Hier entschuldigt sich Marie aber kann sich dabei einen weiteren Schlag an Rob nicht verkneifen, nachdem die Glock geläutet hat. Dafuer werden am Ende Punkte abgezogen!

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion Ruth I thought from the beginning that she didn ’ t intend anything

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

Ruth

I thought from the beginning that she didnt intend anything negative by

She said,

what she was saying, but we had this whole big discussion

Maybe you dont know your history,and he was like, Excuse me, I think I do know my history.But I think it was just—she didnt translate it very well, what she intended to say. Thats just my third-party observation — assumption actually. People were just kind of in an uproar about it— you know, Oh, they think we dont know our history.

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion „ What the teacher , then, has to model is less a body

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

What the teacher, then, has to model is less a body of knowledge than an intercultural stance (Kramsch, 1999) in order to face these challenges and paradoxes. This stance or savoir être (knowledge of how to be), a phrase that Byram and Zarate (1994) used to describe intercultural attitudes toward self and other, includes the willingness to engage with the students in an exploration of difference rather than in an assumption of similarity (Bernstein, 1996).(Ware & Kramsch, 2005: 203)

Ware & Kramsch (2005)

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion „ They can help their students develop a decentered perspective that goes

Themenfeld: Unterrichtsinteraktion

They can help their students develop a decentered perspective that goes beyond comprehending the surface meaning of words to discovering the logic of their interlocutorsutterances. Their reflection on the logic underlying language will help them understand better their own reasoning and the cultural context from which it comes, as well as the viewpoints of others.

Ware & Kramsch (2005)

LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand Themenfelder Seite 41
LehrerIn DaF- Unterricht Lern- LernerIn gegenstand
LehrerIn
DaF-
Unterricht
Lern-
LernerIn
gegenstand

Themenfelder

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Seite 42

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!