Sie sind auf Seite 1von 9

Europäisches Patentamt

European Patent Office


© Veröffentlichungsnummer: 0 615 109 AI
Office europeen des brevets

EUROPAISCHE PATENTANMELDUNG

© Anmeldenummer: 94102180.0 int. ci .5:F41H 5/16

© Anmeldetag: 12.02.94

® Prioritat: 06.03.93 DE 4307160 D-34270 Schauenburg (DE)


Erfinder: Brockmeyer, Rudolf, Dipl.-lng..
@ Veroffentlichungstag der Anmeldung: Konigsberger Strasse 16
14.09.94 Patentblatt 94/37 D-34270 Schauenburg (DE)
Erfinder: Fehr, Michael, Dipl.-lng.
© Benannte Vertragsstaaten: Uttershauser Strasse 1
CH DE LI NL D-34590 Wabern-Udenborn (DE)

© Anmelder: WEGMANN & Co. GmbH


August-Bode-Strasse 1 © Vertreter: Feder, Heinz, Dr. et al
D-34127 Kassel (DE) Dipl.-lng. P.-C. Sroka, Dr. H. Feder
Dipl.-Phys. Dr. W.-D. Feder, Patentanwalte
@ Erfinder: Sprafke, Uwe, Dipl.-lng. Dominikanerstrasse 37
Schone Aussicht 4 D-40545 Dusseldorf (DE)

© Gepanzertes Kampffahrzeug mit bewegbar angeordneten Schutzdach.

(57) Ein gepanzertes Kampffahrzeug, insbesondere zeugoberfläche, beispielsweise dem Turmheck, ei-
ein Kampfpanzer, mit einem an der Fahrzeugober- nes Kampfpanzers aufliegt, in eine verriegelbare
seite angeordneten, einen vorgegebenen Teilab- Schutzstellung bewegbar, in der es über einem
schnitt der Fahrzeugoberfläche abdeckenden zweiten vorgegebenen zu schützenden Teilabschnitt
Schutzdach (11) zum Abfangen von anfliegenden der Fahrzeugoberfläche, beispielsweise dem Luken-
Hohlladungsflugkörpern. Das Schutzdach (11) ist aus bereich und in einem vorgegebenen Abstand von
einer verriegelbaren Ruhestellung, in der es auf ei- dieser angeordnet ist.
nem ersten vorgegebenen Teilabschnitt der Fahr-

FIG. 3

1 ^

<

CO

Rank Xerox (UK) Business Services


(3. 10/3.09/3.3.4)
1 EP 0 615 109 A1 2

Die Erfindung betrifft ein gepanzertes Kampf- der Ruhestellung in die Schutzstellung bewegen
fahrzeug, insbesondere einen Kampfpanzer. läßt.
In der modernen Wehrtechnik ist es in immer Darüber hinaus kann das Schutzdach bei Re-
stärkerem Maße notwendig, gepanzerte Kampffahr- gen oder Sonneneinstrahlung aufgestellt werden,
zeuge, insbesondere Kampfpanzer, gegen Angriffe 5 um die Mannschaft bei geöffneter
aus der Luft, insbesondere mit Hohlladungsflugkör- Ein/Ausstiegsluke vor Witterungseinflüssen zu
pern, zu schützen. Andererseits soll die Panzerung, schützen.
insbesondere eines Kampfpanzerturms nicht zu Im folgenden wird anhand der beigefügten
aufwendig und schwer werden, wobei es sich nicht Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für ein gep-
vermeiden läßt, daß insbesondere im Bereich der io anzertes Kampffahrzeug nach der Erfindung näher
Ein/Ausstiegsluken für die Besatzung Schwachstel- erläutert.
len in der Panzerung auftreten. In den Zeichnungen zeigen:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fig. 1 einen Kampfpanzerturm in Seitenan-
gepanzertes Kampffahrzeug, insbesondere einen sicht mit einem sich in der Ruhestel-
Kampfpanzer, zu schaffen, bei dem eine Schutzer- 75 lung befindenden Schutzdach;
höhung gegen Angriffe aus der Luft mit Hohlla- Fig. 2 den Kampfpanzerturm nach Fig. 1 in
dungsflugkörpern erzielt ist, ohne daß die übliche einer Aufsicht;
Panzerung über ein erwünschtes Maß hinaus er- Fig. 3 in einer Darstellung analog Fig. 1 den
höht werden muß und ohne daß zusätzliche Behin- Kampfpanzerturm mit in die Schutz-
derungen der Besatzung in Kauf genommen wer- 20 Stellung bewegtem Schutzdach;
den müssen. Insbesondere sollte erreicht werden, Fig. 4 in einer Darstellung analog Fig. 2 den
daß der Schutz gegen Hohlladungsflugkörper an Kampfpanzerturm mit in die Schutz-
Schwachstellen der üblichen Panzerung, beispiels- stellung bewegtem Schutzdach.
weise im Lukenbereich, im Bedarfsfalle erhöht wer- In den Zeichnungen ist der Turm eines im
den kann. 25 übrigen nicht dargestellten Kampfpanzers gezeigt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungs- Der Kampfpanzerturm 1 trägt an seiner Vorderseite
gemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnen- eine durch eine Waffenblende 3 in das Innere
den Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Wei- hineingeführte schwere Waffe 2.
terbildungen der Erfindung sind in den Unteran- An der Oberseite des Kampfpanzerturms ist
sprüchen beschrieben. 30 u.a. eine leichte Waffe 4 und ein Sichtgerät 5
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, angedeutet. Weiterhin weist die Oberseite des
an der Oberseite des Kampffahrzeugs bzw. eines Kampfpanzerturms 1 zwei Ein/Ausstiegsluken 6a
Kampfpanzerturms ein Schutzdach vorzusehen, und 6b auf, die als Schiebeluken ausgebildet sind
das im Bedarfsfalle aus einer Ruhestellung in eine und demnach durch verschiebbare Lukendeckel 7a
Schutzstellung beispielsweise oberhalb der 35 bzw. 7b verschließbar sind. Zum Antrieb der Lu-
Ein/Ausstiegsluken bewegt und in dieser Stellung kendeckel 7a und 7b dienen Antriebsvorrichtungen
verriegelt werden kann. Durch dieses Schutzdach 8a und 8b. Derartige Schiebeluken sind bekannte
kann erreicht werden, daß anfliegende Hohlla- und beispielsweise in DE-OS 33 05 882 beschrie-
dungsflugkörper bereits vor dem Auftreffen auf die ben. Um die eine Einstiegsluke 6a herum sind
eigentliche Fahrzeugoberfläche abgefangen und 40 Winkelspiegel 9 angeordnet.
zur Zündung gebracht bzw. vorgestört werden. Der Im Bereich der Luken 6a und 6b trägt der
austretende Hohlladungsstrahl kann sich dann Kampfpanzerturm 1 z.B. einen Aufsatz 10, der die
durch die Vorstörung nicht mehr zur vollen Lei- Restleistung der Geschosse vernichtet. Wie aus
stungsstärke ausbilden. Der so geschwächte Hohl- Fig. 1 und 2 ersichtlich ist hinter diesem Aufsatz 10
ladungsstrahl trifft auf die übliche Fahrzeugpanzer- 45 auf dem Turmheck ein Schutzdach 11 aufliegend
ung und wird von dieser vollends vernichtet. angeordnet. Dieses Schutzdach 11 befindet sich in
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungs- der in Fig. 1 und 2 dargestellten Lage in einer
form des erfindungsgemäßen Kampffahrzeuges ist Ruhestellung. Das Schutzdach 11 weist im Bereich
das Schutzdach am Turm eines Kampfpanzers be- hinter den Ein/Ausstiegsluken 6a und 6b sich von
festigt und dient in der Ruhestellung zur Abdek- 50 der Vorderkante des Schutzdachs 11 in Richtung
kung des Turmhecks. Im Bedarfsfall wird es über der Bewegung der Lukendeckel 7a und 7b erstrek-
die zu schützende Fläche, vorzugsweise den kende Teilausschnitte 12a und 12b auf. In diesen
Mannschaftsraum, oberhalb der Ein/Ausstiegsluken Teilausschnitten sind Schiebeelemente 13a und
bewegt. 13b angeordnet, die beweglich miteinander derart
Das Schutzdach kann in einer mehrschichtigen 55 verbunden sind, daß sie beim Öffnen eines der
Leichtbauweise, beispielsweise Sandwich-Bauwei- Lukendeckel 7a bzw. 7b in der Art eines Falten-
se, hergestellt sein, um eine leichte Baueinheit zu balgs zusammengeschoben werden können. Hier-
bekommen, die sich beispielsweise von Hand aus durch ist sichergestellt, daß auch bei auf dem

2
3 EP 0 615 109 A1 4

Turmheck in der Ruhestellung abgesetztem und Witterungseinflüsse.


Schutzdach 11 jeder der Lukendeckel 7a und 7b
unbehindert geöffnet werden kann. Patentansprüche
Das Schutzdach 11 ist in nicht eigens darge-
stellter Weise in einer mehrschichtigen Leichtbau- 5 1. Gepanzertes Kampffahrzeug, insbesondere
weise sandwichähnlich aufgebaut. Kampfpanzer, gekennzeichnet durch ein an der
Aus der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Fahrzeugoberseite angeordnetes, einen vorge-
Ruhestellung kann das Schutzdach 11 in eine in gebenen Teilabschnitt der Fahrzeugoberfläche
den Fig. 3 und 4 dargestellte Schutzstellung her- abdeckendes Schutzdach (11) zum Abfangen
aufgeschwenkt werden. Hierzu ist das Schutzdach io von anfliegenden Hohlladungsflugkörpern, das
11 mit dem Aufsatz 10 des Kampfpanzerturms 1 aus einer verriegelbaren Ruhestellung, in der
über Gelenkarme 14 und 15 verbunden, die eine es auf einem ersten vorgegebenen Teilab-
Aufwärtsschwenkbewegung im Sinne der einge- schnitt der Fahrzeugoberfläche (1) aufliegt, in
zeichneten Kreislinie K ermöglichen. Das Hochzie- eine verriegelbare Schutzstellung bewegbar ist,
hen des Schutzdaches 11 geschieht dabei durch 15 in der es über einem zweiten vorgegebenen zu
einen Seilzugantrieb 17, der sich beispielsweise schützenden Teilabschnitt (6a, 6b) der Fahr-
am oberen Ende eines umklappbaren Stativs 16 zeugoberfläche (1) und in einem vorgegebe-
befindet. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Stativ nen Abstand von dieser angeordnet ist.
16 im Ruhezustand des Schutzdaches 1 auf die
Oberseite des Kampfpanzerturms 1 herabgeklappt 20 2. Kampffahrzeug nach Anspruch 1, dadurch ge-
ist.Fig. 3 zeigt das Stativ in der aufrechten Stellung, kennzeichnet, daß das Schutzdach (11) über
in der dann auch das Zugseil 18 des Seilantriebs Gelenkarme (14 und 15) mit der Fahrzeugober-
17, der über eine Handkurbel betätigbar ist, mit seite (10) verbunden und aus der Ruhestellung
einem Befestigungselement 19 im Bereich der Vor- in die Schutzstellung hochschwenkbar ist.
derseite des Schutzdaches 11 verbunden ist. Durch 25
Befestigung des Zugseils 18 am Schutzdach 11 3. Kampffahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, da-
kann dieses nach Betätigen des Seilzuges 17 her- durch gekennzeichnet, daß das Schutzdach
aufgeschwenkt werden. Durch nicht dargestellte (11) in einer mehrschichtigen Leichtbauweise
Verriegelungsvorrichtungen ist dafür gesorgt, daß ausgebildet ist.
das Schutzdach 11 sowohl in der heruntergeklapp- 30
ten Ruhestellung als auch in der heraufgeklappten 4. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1
Schutzstellung verriegelt ist. Das Zurückklappen bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
des Schutzdaches 11 aus der Schutzstellung in die Schutzdach (11) am Turm (1) eines Kampfpan-
Ruhestellung erfolgt nach dem Entriegeln unter der zers derart angeordnet ist, daß es in der Ruhe-
Wirkung des Eigengewichts des Schutzdaches, ge- 35 Stellung auf dem Turmheck aufliegt und in der
gebenenfalls unter der Mitwirkung nicht dargestell- Schutzstellung sich in einem vorgegebenen
ter Rückstellfedern. Abstand im Bereich oberhalb der
Selbstverständlich ist es auch möglich, zum Ein/Ausstiegsluken (6a, 6b) des Turms (1) bef-
Auf- und Abbewegen des Schutzdaches 11 andere indet.
Antriebsvorrichtungen zu verwenden. So ist es bei- 40
spielsweise möglich, die Schwenkarme 14 und 15 5. Kampffahrzeug nach Anspruch 4, dadurch ge-
mittels eines Zahnstangenantriebs oder mittels ei- kennzeichnet, daß bei einem Turm (1) mit
nes Hydraulikzylinderantriebs zu bewegen. Schiebeluken (6a-7a, 6b-7b) an der Vorderseite
Auch der Seilzugantrieb 17 muß nicht notwen- des Schutzdaches (11) liegende Teilausschnit-
dig einen Handantrieb aufweisen, sondern kann 45 te (12a, 12b) des Schutzdaches (11) aus
auch beispielsweise durch einen Motor antreibbar Schiebeelementen (13a, 13b) aufgebaut sind,
sein. die in der Ruhestellung des Schutzdaches
Wie beispielsweise Fig. 3 unmittelbar zu ent- (11) in eine zurückgeschobene, Freiräume zur
nehmen, ist das Schutzdach 11 in der Schutzstel- Aufnahme der Schiebelukendeckel (7a, 7b) in
lung direkt über den Ein/Ausstiegsluken 6a und 6b 50 deren Offenstellung freigebende Stellung zu-
angeordnet und schützt damit diesen Bereich vor rückbewegbar sind.
aus der Luft anfliegenden Hohlladungskörper.
Die Anordnung des Schutzdaches 11 in der 6. Kampffahrzeug nach Anspruch 5, dadurch ge-
Schutzstellung erfolgt zweckmäßig in einer solchen kennzeichnet, daß die Schiebeelemente (13a,
Höhe, daß bei geöffneten Luken eine direkte Beob- 55 13b) als faltenbalgähnlich zusammenschiebba-
achtung im Außenraum möglich ist. In der Schutz- re Einzelelemente aufgebaut und angeordnet
stellung dient dann das Schutzdach 11 auch zum sind.
Schutz der Mannschaft gegen Sonneneinstrahlung

3
EP 0 615 109 A1

7. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1


bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als An-
triebsvorrichtung für die Bewegung des
Schutzdaches (11) ein Seilzugantrieb (17)
dient, der im Bereich vor dem sich in der 5
Schutzstellung befindenden Schutzdach (11)
an der Fahrzeugoberseite angeordnet ist.

8. Kampffahrzeug nach Anspruch 7, dadurch ge-


kennzeichnet, daß der Seilzugantrieb ein an 10
der Fahrzeugoberseite angeordnetes umklapp-
bares Stativ (16) aufweist, an dessen oberem
Ende eine Seiltrommel (17) angeordnet ist, de-
ren Zugseil (18) mit der Vorderseite des
Schutzdaches (11) verbindbar ist. 75

9. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1


bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als An-
triebsvorrichtung ein Zahnstangenantrieb dient.
20
10. Kampffahrzeug nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als An-
triebsvorrichtung ein Hydraulikzylinderantrieb
dient.
25

30

35

40

45

50

55

4
EP 0 615 109 A1

5
EP 0 615 109 A1

5
EP 0 615 109 A1
EP 0 615 109 A1
Europäisches EUROPÄISCHER RECHERCHENBERICHT » — der Anmeldung
Patentamt £p 94 10 2180

EINSCHLÄGIGE DOKUMENTE
Kategorie Kennzeichnung des Dokuments mit Angabe, soweit erforderlich, Betrifft KLASSIFIKATION DER
der maßgeblichen Teile Anspruch ANMELDUNG (Int.CI.S)
DE-A-33 37 115 (THE SECRETARY 0F STATE FOR 1 , 3 , 4 , 7 , F41H5/16
DEFENCE 0F THE UNITED KINGDOM) 9,10
* Spalte 1, Zeile 33 - Spalte 2, Zeile 8;
Abbildungen 1-9 *
* Spalte 2, Zeile 47 - Spalte 3, Zeile 63

DE-A-24 09 876 (N. BLENK) 1-4,7,9,


10
* Seite 13, Absatz 3; Abbildungen 18-20 *
* Seite 31, Absatz 2 - Seite 34, Absatz 1

DE-A-24 59 633 (N. BLENK) 1-4,7,9,


10
* Seite 7, Absatz 3 - Seite 8, Absatz 2;
Abbildung 2 *
* Seite 9, Absatz 2 *
* Seite 13, Absatz 2 - Seite 14, Absatz 2

RECHERCHIERTE
A GB-A-106 843 (J. SACHAR) SACHGEBIETE (Int.CI.S)
F41H
A GB-A-865 629 (B0F0RS)

A DE-A-25 07 351 (PRECITRONIC)

Der vorliegende Recherchenbericht wurde für alle Patentansprüche erstellt


Recherchenori Ab&cMufldalumder Recherche Prüfer
DEN HAAG 6. Juli 1994 Van der Pias, J
KATEGORIE DER GENANNTEN DOKUMENTE T : der Erfindung zugrunde liegende Theorien oder Grundsatze
E : älteres Patentdokument, das jedoch erst am oder
X: von besonderer Bedeutung allein betrachtet nach dem Anmeldedatum veröffentlicht worden ist
Y: von besonderer Bedeutung in Verbindung mit einer D: in der Anmeldung angeführtes Dokument
anderen Veröffentlichung derselben Kategorie I. : aus andern Gründen angeführtes Dokument
A: technologischer Hintergrund
O : nichtschriftliche Offenbarung &: Mitglied der gleichen Patentfamilie, übereinstimmendes
P : Zwischenliteratur Dokument