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ARBEITSBLATT 3: Wohnen im Alter, Teil 2

1. Sieh dir das Bild an. Was siehst du? Spekuliere: Wer könnten die
Personen sein? Wo könnten die Fotos gemacht worden sein? Inwiefern
passt der Slogan „Zusammen ist man weniger allein“ dazu?

© picture alliance / dpa

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2a. Lies den Text „Zusammen ist man weniger allein: Cohousing“ und
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beantworte die folgenden


Fragen.

Lesen Partnerarbeit

Lies die Fragen und entscheide: richtig oder falsch?

Beim Cohousing wohnen miteinander verwandte Menschen unter einem Dach.

Viele Menschen finden es seltsam und wundern sich über diese Wohnform.

Der Begriff „Cohousing“ entstand in den achtziger Jahren in Schweden.

Deutschland hat die meisten Cohousing-Projekte pro Einwohner.

Sehr viele Menschen interessieren sich für Cohousing, wagen sich aber nicht an
die Umsetzung.

2b. Lies den Text „Neue Dörfer in der Stadt – alternative Wohnprojekte in
Deutschland“ und beantworte die folgenden Fragen.

Lesen Partnerarbeit

Lies die Fragen und entscheide: richtig oder falsch?

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Das Motto alternativer Wohnprojekte ist: Miteinander, nicht nebeneinander. 2 /  10

Die Bewohner entscheiden, wo der Supermarkt steht und wo der Bus fährt.

Die Nachbarschaft besteht nur aus kinderreichen Familien und Rentnern.

Es gibt auch Wohnprojekte, in denen ausschließlich Frauen leben.

Leider sind die Projekte noch nicht ökologisch nachhaltig und energieeffizient.

3a. Lies den Text „Zusammen ist man weniger allein: Cohousing“ und
trage Gründe sowie Vor- und Nachteile für diese Form des Wohnens in
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die Tabellen ein.
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Lesen Partnerarbeit

Gründe für Cohousing


( 2. Abschnitt „Kosten zu teilen ist nur ein Grund für Cohousing, nicht der wichtigste“
sowie 3. Abschnitt „Wir arbeiten in immer flexibleren Konstellationen und sehen uns
nach Gemeinschaft.)“

Grund 1

Grund 2

Grund 3

Vorteile von Cohousing


( 2. Abschnitt „Kosten zu teilen ist nur ein Grund für Cohousing, nicht der wichtigste“)

Vorteil 1

Vorteil 2

Vorteil 3
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Gründe für das Scheitern von Cohousing-Projekten


( 3. Abschnitt „Wir arbeiten in immer flexibleren Konstellationen und sehen uns nach
Gemeinschaft.“)

Grund 1

Grund 2

Grund 3

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3b. Lies den Text „Neue Dörfer


in der Stadt – alternative Wohnprojekte in Deutschland “ und trage
Gründe, Aktivitäten und Beispiele in die Tabellen ein.

Lesen Partnerarbeit

Gründe und Voraussetzungen für gemeinschaftliches Wohnen


( Einleitung sowie Textende)

Gründe

Voraussetzungen

Aktivitäten im städtischen Dorf


( 2. Abschnitt „Hilfe und Begegnungen im Alltag“)

Aktivitäten für
Kinder/Jugendliche

Aktivitäten für
Erwachsene

Aktivitäten über die


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Zeitbank
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Beispiele städtischer Dörfer


( 3. Abschnitt „Alternative Wohnprojekte in ganz Deutschland“)

Wo: Was:

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Wo: Was:

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4. Sieh dir die folgenden Sätze


an. Welcher der beiden Sätze darunter hat die gleiche Bedeutung?

Die Politik hat Vergünstigungen für Geringverdiener beschlossen.


Menschen mit wenig Geld müssen mehr bezahlen.

Menschen mit wenig Geld müssen weniger bezahlen.

Herr Müller ist ein Vorreiter im Bereich alternativer Wohnformen.


Herr Müller wohnt mit seinen Pferden in einem großen Haus.

Herr Müller ist einer der ersten, der versucht, anders zu wohnen.

Für viele Familien ist es ein großes Wagnis, neue Wege zu gehen.
Etwas Neues zu probieren, ist für viele ein Abenteuer, das mit Risiko verbunden ist.

Viele Familien zögern nicht, etwas Neues auszuprobieren.

Anke sieht man kaum noch – sie ist immer auf dem Sprung.
Anke ist so sportlich, dass sie sehr schnell rennen oder sehr hoch springen kann.

Anke ist immer auf dem Weg zu einem Termin, sie hat nur wenig Zeit.

Seine CD legt den Grundstein für eine neue Epoche der Popmusik.
Auf seiner CD macht er etwas völlig Neues, das es so noch nie gab,

Seine Musik hängt der neuen Entwicklung wie ein Stein am Bein, macht sie langsam.

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Ich kann die vielen Dinge nicht mehr alleine stemmen. 7 /  10

Ich habe nicht genug Muskeln, um so viele Dinge zu heben.

Die Dinge sind zu vielfältig und komplex für eine Person, ich brauche Hilfe.

Streng genommen kommt die Idee nicht von dir allein.


Ich kann sagen, dass die Idee von mir kommt, wenn ich es nur streng genug behaupte.

Wenn man ehrlich alle Details betrachtet, stammt die Idee nicht zu 100% von mir.

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5a. Die folgenden Personen


suchen eine Wohnung. Deine Partnerin / dein Partner vermittelt
Wohnungen. Wähle – je nach Zeit – eine oder mehrere Rollen aus. Frage
deine Partnerin / deinen Partner dann, ob es für die ausgewählten
Personen eine passende Wohnung gibt.

Hören Partnerarbeit

Elsa & Jakob Junghans Familie Neumann-Roth


 kinderlose Senioren  Patchworkfamilie mit vier Kindern
 können nicht mehr so gut laufen, (3, 5, 8 und 11 Jahre alt)
wollen aber weiterhin selbstbestimmt  berufstätig
in ihren eigenen vier Wänden leben  neu in der Stadt, wünschen sich daher
 wünschen sich Kontakt zu jüngeren Kontakt und Austausch zu anderen
Menschen und Familien Familien
 kulturinteressiert und kinderlieb

Laura Jana Winkler & Matthias Gutmann


 Studentin mit geringem Budget  junges berufstätiges Pärchen
 war nach ihrem Abitur als Au-Pair im  planen Nachwuchs und möchten ein
Ausland Haus bauen
 ist in einer Großfamilie aufgewachsen  legen Wert auf eine umweltfreundliche
und vermisst das Familienleben und nachhaltige Lebensweise
 naturverbunden

Tauscht anschließend die Rollen. Jetzt vermittelst du Wohnungen.


Folgende Wohnungen hast du im Angebot:

Möbliertes Zimmer zur Zwischenmiete in Studenten-WG | 4-er-WG (2 Männer, 1 Frau) | Zentrum |


große Gemeinschaftsküche | gemeinsame Unternehmungen gewünscht 8 /  10
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Barrierefreies Luxus-Appartement in Seniorenresidenz „Dornröschen“ | betreutes Wohnen | vielfältige
Dienstleistungen unter einem Dach (z.B. Friseur, Wellness, Restaurant, Freizeitangebote) |
professionelles Pflegepersonal

3-Zimmer-Wohnung im Mehrgenerationenhaus „Multi-Kulti“ | vielfältige interkulturelle Freizeit- und


Unterstützungsangebote (z.B. Sprachkurse, Hausaufgabenhilfe, Begleitung bei Behördengängen) |
große Gemeinschaftsräume

Kostengünstige 2-Zimmer-Wohnung in der Wohnanlage „Hotzenplotz“ für junge, alleinerziehende


Frauen | große Gemeinschaftswohnküche | professionelle Unterstützung und Beratung bei der
Lebensführung Kinderbetreuungsmöglichkeiten | verkehrsgünstige Lage

Zimmer in Senioren-WG im Stadtzentrum | seniorengerecht | Gemeinschaftsräume (Küche, Bad und


Wohnzimmer) | gemeinschaftliche Aktivitäten gewünscht (z.B. kochen, Skatspielen) | Betreuung durch
Pflegedienst möglich

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5b. Du arbeitest in einem


Immobilienbüro. Deine Partnerin / dein Partner sucht für verschiedene
Personen eine passende Wohnung. Biete ihr / ihm die folgenden
Wohnmöglichkeiten an:

Hören Partnerarbeit

Grundstück mit Garten in der autofreien Ökosiedlung „Felsenfest“ am Stadtrand | nachhaltige Energie-
und Wasserversorgung, umweltfreundliches Bauen | gute Anbindung an den ÖPNV

Günstiges Zimmer in Studentenwohnheim | uninah | Gemeinschaftsküche | Gemeinschaftsbad |


Gemeinschaftsräume

Wohnen für Hilfe: kostengünstiges Zimmer bei vierköpfiger Familie im Grünen | Gegenleistung:
Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Beteiligung am Familienleben | gute Anbindung an den ÖPNV

2-Zimmer-Wohnung im Mehrgenerationenhaus „Villa Kunterbunt“ im Stadtzentrum | barrierefrei |


seniorengerecht | Gemeinschaftsräume | vielfältiges Kultur- und Gemeinschaftsprogramm |
nachbarschaftliche Hilfe (z.B. beim Einkaufen oder der Kinderbetreuung)

Kleines Reihenhaus in der Cohousing-Siedlung „Lebens(t)raum“ am Stadtrand | großer


Gemeinschaftsgarten mit Kinderspielplatz | Kita | Babysittervermittlung | Hausaufgabenhilfe |
nachbarschaftliche Aktivitäten

Tauscht anschließend die Rollen. Wähle – je nach Zeit – eine oder


mehrere Rollen aus und frage deine Partnerin / deinen Partner, ob sie /
er für diese Personen eine passende Wohnung hat:

Walter Höcke Louisa mit Finn


 verwitweter Rentner  junge, alleinerziehende Mutter mit
 benötigt Unterstützung im Haushalt Baby (4 Monate alt)
und möchte nicht mehr allein wohnen  benötigt Unterstützung bei der
 wünscht sich Kontakt zu anderen Bewältigung ihres Alltags mit Baby
Seniorinnen und Senioren  möchte ihren Schulabschluss 9 /  10
 kleine Rente nachholen 9 /  10
 geringes Budget

Gabriel Familie Woźniak


 Student aus Italien, macht ein  Eltern mit Zwillingen (10 Jahre alt),
Auslandssemester in Deutschland leben seit 1 Jahr in Deutschland
 wünscht sich Kontakt zu deutschen  sprechen noch nicht so gut Deutsch
Studentinnen und Studenten, um und wünschen sich Unterstützung bei
Deutsch zu lernen und das Land Erledigungen im Alltag
kennenzulernen  möchten Kontakt zu älteren
 geringes Budget Menschen, da die eigenen Großeltern
in Polen leben

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6. Sieh dir den folgenden Abschnitt aus dem Text „Zusammen ist man
weniger allein: Cohousing“ noch einmal genauer an:

Sprechen Schreiben Gruppenarbeit

„Ein mögliches Grundstück war schon gefunden, das Konzept der Gruppe
beinhaltete alles, was landläufig zum Cohousing dazugehört:
Mehrgenerationenwohnen, Selbstverwaltung, Häuser aus ökologischem
Baumaterial, Gemeinschaftsräume, ein Haus für Gäste und so weiter. “

Entwerft nun zu dritt ein Konzept für euer eigenes Cohousing-Projekt


und macht in einer Art Werbeflyer mögliche Interessenten auf euer
Projekt aufmerksam. Gestaltet zwei bis drei Seiten mit Texten, Bildern
und kurzen positiven Stimmen zu eurem Cohousing-Projekt. Vielleicht
könnt ihr auch wissenschaftliche oder statistische Fakten nutzen, um
für euer Projekt zu werben.

Folgende Punkte sollte euer Projekt abdecken:

 Selbstverwaltung
 Mehrgenerationenwohnen
 Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements / der nachbarschaftlichen
Unterstützung
 Kinderbetreuung
 ökologische, nachhaltige Bauweisen

TIPP!
Nutzt das erweiterte Angebot auf
PASCH-net und ladet euren
Werbeflyer in eine Gruppe in der 10 /  10
Schüler-Community hoch:
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http://community.pasch-
net.de/schueler/groups_home.php?
gkey=Cohousing . Dort könnt ihr euch
auch die Flyer anderer Schülerinnen
und Schüler anschauen.

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