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Einführung in die populäre Musik !

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Fragen Antworten !
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1. Definition - 3 Definitionen von Autoren !
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• PM umfasst sehr verschiedene Genres und Gattungen der Musik !
• Wird massenhaft produziert, verbreitet und angeeignet und spielt im Alltag fast aller Menschen
eine Rolle!
• Syntheseprodukt aus volksmusikalischen Traditionen und der artifiziellen Musiktradition aber
keine Weiterentwicklung der Volksmusik weil…!
- Trennung zwischen Produzent und Konsument !
- Technische Medien (Massenproduktion-> Arbeitsteilung) !
- ausgewiesene Autorschaft der Komponisten liegt vor !
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Hesmondhalgh/ Negus: !
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• Fast unmöglich PM zu definieren -> Wort „populär“ zu breit und widersprüchlich. !
• Wort „Musik“ -> manche Autoren beziehen den Begriff PM auf elektronisch vermittelte Musik. !
• Nicht mehr als Residualkategorie außerhalb von Kunst- und Volksmusik. !
• PM ist eine Kategorie, die unbeständig, umkämpft und wandelbar ist.!
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Middleton: !
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• Popularität wird mit „Grad der Aktivität“ verbunden und gemessen an Verkaufszahlen und
Komsumptionsbegriffen -> große Zuhörerschaft. !
• Popularität in Verbindung mit Verbreitung gesehen dadurch an Massenmedien gebunden.!
• PM wird Arbeiterklasse zugeschrieben, aber wird klassenübergreifend gehört / ausgeführt.!
• PM weist keine permanenten Charakteristiken auf -> bezieht sich auf soziomusikalischen Raum !
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Simon Frith: !
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• 3 Räume -> jeder hat eigene Praktiken, Institutionen und Werthaltungen. Alle um 1800
entstanden.!
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1. Kunstdiskurs (Kreativität welche an Wissen gebunden ist) !
2. Volksdiskurs (Idee der Gemeinschaft) !
3. Idee des Populären !
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• Jede Musik kann in eine Kategorie eingeschrieben werden. !
• Bsp. Imagine: Kunst, politisches Statement, Gemeinschaftsgefühl oder Hit. Passt in alle Räume. !
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2. Entwicklung der PM - Forschung (auch Hesmondhalgh) !
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• Symbolischer Beginn -> Gründung der IASPM und Zeitschrift „Popular Music“ 1981.!
• Schon davor viel über PM geschrieben worden aber weniger durch akademischer Analyse
sondern Kommentare, Kritiken, Schreiben der Fans, etc.. !
• 50er -> Konkurrenz des Films in der Unterhaltungsmusik - Bio´s und Autobio´s. !
• 60er -> Rock/Jazz Journalisten = Wichtige Rolle bei der Verbreitung von Wissen und Werten von
Musik !
• 70er -> 2 Strömungen: !
1. Interesse für sozialen Wandel (Entstehung großer Sammlungen) !
2. Versuch der Theoretisierung der Bedeutung von PM (Strukturalismus und Semiotik) !
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• Anregungen nicht von MuWi ausgegangen sondern Soziologen in den USA die Interesse an
Massenkultur und Subkulturen zeigten!
• Bis 80er keine theoretischen Paradigmen sondern gemeinsames Interesse der Forscher an PM!
• Forscher haben sich als Opposition zur etablierten Forschungstradition verstanden. !
• Die IASPM ermöglichte den internationalen Dialog zw Forschern (interdisziplinäres
Forschungsfeld)!
• Untersuchung von Musik und gesellschaftlicher Macht führt zur „Critical Musicology“: !
- Schaffung neuer analytischer Zugänge statt Übernahme trad. musikwiss. Analyse.!
- Miteinbeziehen/Berücksichtigung von gesell. Implikationen !
• Ab 80er -> Beschäftigung mit PM - Robert Walser: Analyse nicht nur des Materials, sondern
darüber hinaus, kontextuelle Betrachtung, auch Diskurse der PM analysieren.!
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• Unterschied zw angloamerikanischer und deutscher Forschung, nach Jacke, nicht sinnvoll, da
amerikanische Forschung die Deutsche beeinflusst habe und in diese eingeflossen sei. !
• PM -> einige starke Strömungen aber keine Hauptströmung !
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3. Ziele und Forderungen der PMF !
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Hesmondhalgh: !
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• Ziel: PM vor dem Stempel der Trivialität schützen. !
• nicht mehr für Ernsthaftigkeit rechtfertigen -> jedoch heute schon etabliert wenn auch
marginalisiert!
• Polarisierung der Musik als faszinierendes interdisziplinäres Fachgebiet !
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Wald: !
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• Wahrnehmung -> alttägliche Dinge werden als selbstverständlich wahrgenommen und somit
sind die Menschen nicht sensibilisiert. !
• Kluft zw F-Musik (Tanz z.B) und der Musik auf Tonträgern, etc.. !
• Ziel: Musik und ihren Stellenwert in der Gesellschaft erkennen -> Interesse der Menschen
berücksichtigen. Nicht PM ignorieren wenn sie dem Geschmack nicht entspricht. !
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Forderungen: !
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• Behutsame Empisierung: Methoden sollen um sozialwissenschaftliche, qualitative Methoden
erweitert werden !
• Internalisierung, Institutionalisierung, Praxisorientierung!
• Techno/Medialisierung: Anpassung an die Medien !
• Emotionalisierung: Berücksichtigung der Produzenten und Rezipienten vor allem in der Lehre,
keine parteiischen Gespräche über „gute“ und „schlechte“ Musik !
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Perspektiven: Möpse!
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• Musikstrukturelle Perspektive, ökonomisch-politische Perspektive, soziologisch-funktionelle
Perspektive, Rezeptions und Nutzungsperspektive, Kontextualisierende Perspektive!
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4. Tin Pan Alley (Zinnpfannenallee) !
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• Stadtteil in Manhattan, als Synonym für die Entwicklung des Musikbetriebs gebräuchlich!
• 1900 bis 1930 die meisten US-Musikverlage ansässig!
• Professionalisierung der Musikindustrie -> Musik auf Marktbedürfnisse abgestimmt!
• Aufteilung der Arbeitsschritte beim Entstehen eines Songs: Songwriter, Texter, Arrangeur und
Song - Plugger (Promoter) arbeiten jeweils exklusiv für einen Verlag!
• „Industrialisierung der Musik“ -> neuer Wirtschaftszweig !
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• Form -> wurde standardisiert bis dato: Str - Ref - Str - Ref (Vers- Chorus Form) (ab 1930 nur
mehr Refrain)!
• ab TPA -> wichtiger Chorus: besser memoriert - am meisten enthalten !
• Chorus: Umfang 32 Takte (4x8 Takte) !
• Keine Strophen: AAB (Bridge oft nur Instrumental) A - Form -> auch mit blue Notes !
• Ab 1909: „Copy Right Act“ -> Entshädigungszahlungen) )) -> Amateurmarkt zu Profibusiness!
• Ab 1930: Tonfilm -> Titelsong )) -> Amateurmarkt zu Profibusiness!
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• bis 50/60er: erste massenmediale Form der PM, prägte unsere Vorstellung von PM und Musikin. !
• Tonträger anstelle von Lead Sheets, Tonträgerindustrie wird dominante Finger in PM !
• Autoren: Irwin Berlin, Alexander Ragtime - Band, Bing Crosby (White Christmas) !
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5. Was ist typisch für Ragtime? (Form,Still,…) - Scott Joplin !
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Ragtime: !
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galt heute als Hochblüte -> SASS Rag Rhythmus !
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• gilt als „amerikanische klassische Musik“ -> Instrumental-, Tanz- und Vokalstil !
• heute als Klavierstil - damals: auch Banjo oder Ensemb.!
• Hochblüte: 1896 -1918 -> Synkopierter oder zerrissener Rhythmus !
• Schema: meistens 16 taktige Abschnitte in 4 taktige Phrasen unterteilt sog Strains, Wiederholung
der Strains !
• Annahme: Musikalische Improvisation war wichtig, erst durch Kunstform und Joplin sind Noten
erhalten!
• Synkopen auf Märsche und Two - Step wie Polka!
• Ragtime Rhythmus: !
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Maple Leave Rag:!
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• Aufbau: AA BB A CC DD - Strikte Harmonik, chromatische Gänge, Schleifen !
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Scott Joplin: VVV!
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• Verknüpfung afroamerikanischer Tradition mit romantischer Klaviermusik !
• Versuch den Rag in große Werke wie Oper und Ballet einzubinden!
• Verkaufserfolg der Notenblätter, pianistisch anspruchsvoll, sollten nicht schnell gespielt werden,
slow marsch tempo !
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6. Wer schrieb den Song „ol man river“? Bedeutung? Wo ist er enthalten? !
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Musik: Jerome Kern Buch: Hammerstein: Sänger: Paul Robeson !
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• Zentrale Figur der Komposition für das amerikanisches Musiktheater!
• Muster: Verknüpfung von Buch, Gesangstexten und Musik !
• Wichtig war ihm: geschlossene Dramaturgie der Theatershows, Lieder eingliedern in den
dramaturgischen Ablauf !
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Bedeutung: !
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• „Alter großer Fluss“ -> Inspiriert vom Schiffsbetrieb auf dem Mississippi River !
• 1927 Musical Show Boat - Dampfschiff als Theaterbühne !
• Kontrastiert die Schwierigkeiten und Nöte der Afroamerikaner mit dem endlosen, unauffälligen
Mississippi (Schwarze arbeiten - Weiße vergnügen sich)!
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7. Paul Whiteman? Wichtigkeit? Konzert? !
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• Zentrale Figur der amerikanischen Popmusik !
• Zunächst Geiger im Symphonieorchester, Leiter des Orchesters des Fairmont Hotel!
• 1924 Uraufführung Rhapsody in Blue !
• Angekündigt als „An Experiment in Modern Music“ -> wird heute als erstes Jazzkonzert
bezeichnet!
• Kommerzieller Aspekt im Musikgeschäft -> Jazz größerem Publikum nahegebracht !
• Gershwin -> Kompositionsaustrag - wurde dann zu Rhapsody in Blue - Bekanntheit !
• Versuch Jazz/Blueselemente und konzertante Sinfonik zu verbinden !
• Viele Musiker mit mehreren Instrumenten !
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8. Robert Walser Fallstudie !
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• Personen beschäftigen sich nur mit dem Text - Fans mit der Musik !
• Für soziale Praktiken - Songs spezielle Bedeutung !
• Grenzen der Genres fliesend !
1. Akademischer Diskurs: schreiben, rational, Artefakt!
2. Diskurs der Fans von HM: Klangfarbe, Harmonie, Lautstärke, Timbre!
Klangfarbe der Stimme: Kraft, Stärke, starkes Vibrato !
Rhythmus: Akzente, spezifische Abweichungen !
• Gitarrensolo: Kulturtransfer der klass. Musik - Prestige/Ansehen aber auch klass. Musik für breite
Bevölkerungsschichten !
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Deep Purple - Highway Star: !
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• Gitarrensolo: Tonarten und Pattern aus der Barockmusik, Harmonieschemen v. Vivaldi !
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Van Halen - Eruption: neue Demo Dominanz !
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• neue Virtuosität, Fingertapping, !
• Demonstration von Virtuosität und Versenkung !
• Dominanz der männlichen Aspekte in HM !
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Randy Rhodes - Mr. Crowley: synth Arp - Klassik Publikum !
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• synthetische Orgelklänge (kein Blues mehr), kaum Rock anklänge !
• Arpeggio, Tremolo, Triller!
• Klassik im neuen Stil!
• Publikum soll reagieren, gefallen ausdrücken !
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Yngwie Malmsteen: Paganini - Kompl. Päd. Fetisch. !
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• Paganini, nicht mehr F Musik -> Musik zum genießen !
• Komplettimport der klass Musik!
• Pädagogisieren der Musik !
• Fetischierung der Spieltechnik!
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9. Peter Wicke Fallstudie und Rest!
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Musik als gesellschaftliches Konstrukt: !
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Big Mama - Thornton: !
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• 12 taktiger klassischer Blues mit walking bass!
• Gesang im Vordergrund - Gospeltradition , Boogie Rhythmus!
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Elvis Presley:!
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• rascher Rhythmus, dominantes Schlagzeug!
• Körperbezug , satirische Elemente fällt weg !
• Angriff auf den kulturellen Konsens der damaligen Zeit !
• Genregrenzen werden aufgeweicht!
• Rebellion der Jugendkultur gegen Wertesystem der Erwachsenen !
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Musik als kulturelles Konstrukt: !
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• Einzelne Elemente -> Marker !
• Kulturelles Stereotyp -> Beatles: She Loves You!
• gemeinsamer Erfahrungszusammenhang der Jugendlichen !
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Musik als kommerzielles Konstrukt: !
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• Michael Jackson Thriller: !
• Diffuse Sexualität des Musikalischen!
• Narrativer Kunstgrill, parodistisch überzogen, MTV - Video, Figur des MJ !
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Ansicht: !
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• Wicke sieht PM als komplexes mehrdimensionales Konstrukt dessen klang. Erscheinungsform
das Medium ist in das sich kulturelle, kommerzielle und technische Zusammenhänge auf
besondere Weise vermitteln!
• Betrachtung: außermusikalischer Kontext die kommerzialisiert ist -> kann auch Bedeutung
schaffen!
• komplexes Konstrukt -> Musik nur einen Aspekt eines mehrschichtigen Prozesses- nur darauf
reduzieren wäre ungerecht !
• Projektionsfläche vieler Faktoren (Assoz., Interpret.) die je nach kulturellen,zeitlichen und
sozialen Faktoren variieren kann!
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10. Stephen Foster !
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• Amerikanischer Songwriter !
• Pionier des professionellen Songwritertums - Der Beruf existierte damals nicht!
• Gilt als Begründer der PM und als Vater der amerikanischen Musik!
• Trotz mangelhafter Copy Right Rechte -> pro verkauften Druck bezahlt worden (Prot. d. Sw)!
• Afroamerikanische Bevölkerung nicht mehr als Sklaven darstellen !
• Songs für Minstrel Shows - Vorläufer der PM !
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Nelly was a Lady: !
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• für weißes Publikum -> zeigt schwarzen Mann nicht als Sklaven !
• „Lady“ -> eigentlich Damen der weißen Oberschicht hier für dunkelfarbige Frau !
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Old folks at home:!
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• Einer der bekanntesten Songs dieser Zeit !
• über 100.000 Kopien verkauft !
• Touristen besuchten den Fluss !
• was Hymne von Florida - Vorwürfe: Sklaverei „romantisieren“ !
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Oh Susanna: !
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• Sheet Music Industry angekurbelt !
• davor bestverkaufte Sheet music 5000 mal verkauft, dieses Lied - 100.000 mal !
• Goldrausch - Erkennungslied der Forty - Niners !
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11. Minstrel Shows:!
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• Theatralische Darstellung des Lebens afroamerikanischer Einwohner - stereotypisch !
• Klassische Minstrel Show 1840-1870 - Musik und Tanz !
• Weiße stellen Schwarze dar (Blackfaces) -> in idealistischer Form -> Romantisierung der
Sklaverei !
• 2 Stereotypen - Plantagensklaven und urbaner „Dandy“ - Typ !
• Banjo-Begleitung und Fidel !
• Zirkusartige Einlagen -> Vorläufer der Broadway Musicals !
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„I wish i was in Dixie“!
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• Daniel Emmett - einer der ersten populären amerikanischen Songs !
• inoffizielle Bürgerkrieg Hymne!
• langsamer als heute - Marschrhythmus - 32 Takte Strophe, Refrain!
• Text: beschreibt Heimweh eines freigelassenen Sklaven, der auf seine Plantage in den Süden
zurückkehren will -> Beschönigung von Sklavenarbeit !
• später Schwarze Darsteller!
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12. Crooning:!
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• Gesangslied verbunden mit der Entwicklung des Mikrofons und der männlichen Stimme !
• Al Jolson, Bing Crosby, Frank Sinatra!
• geringer Tonumfang fließender Töne, Als Erdisch wahrgenommen,!
• Gesprächslautstärke im Gegensatz zu lautem klass. Gesang !
• zurückgehaltene Expressivität, Noten verschliffen, diffizile rhythmische und melodische Variante!
• Broadway zum Standardstil!
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13. Cakewalk: !
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• erste Tanz der die Rassenschichten übertritt!
• Afroamerikanische Ursprünge!
• Plantagenlied begleitet durch synkopierte Musik - durch Überzeichnung entstand Ragtime !
• 1850 als eigenständiger Gesellschaftstanz in USA beschrieben (Florida) !
• vom Foxtrott abgelöst - auch in Minstrel Shows eingesetzt!
• Imitation der weißen Gesellschaftstänze!
• Schreittanz wie ein Marsch, Arm in Arm vorwärtsgehen !
• Wettbewerbsmarsch von Sklaven auf den Plantagen entlang einer Kalklinie !
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14. John Philip Sousa: (zum Ragtime)!
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• prominente Figur der Marschmusik, Dirigent von Militärkapellen !
• Verbreitung von Ragtime in Europa!
• auch als „Saint Louis Ragtime“!
• Professionelle Blaskapelle die sich selbst finanziert hat - Goldene Ära der Blaskapelle!
• Sousaphon für seine Kapelle !
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15. Middleton Text: PM in the West (Middleton Definition dann Frith ) !
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• Alltagsgebrauch (geringerer Wert als Kunstmusik) !
• Masse - Arbeiterklasse zugeschrieben - Profitiert stark von Massenmedien - Verkaufszahlen
ausschlaggebend aber Popularität nicht messbar !
• Praxis der PM mit moderner Gesellschaft gekoppelt - Europa und USA !
• Top Down - Kommerzielle Manipulation -> kultureller Verfall !
• Bottom Up - wirkt sich auf die Entwicklung aus -> durch das Volk!
• Hierarchien -> Trivialisierung einzelner Stile !
• Low/Light Geschmack: intellektueller Musikgeschmack !
• Internationale Vereinheitlichung: Überschneidung mit anderen Musikformen !
• Afro. Musik beeinflusst westliche Musik !
• Ästhetik: Geschmacksbildung in Zusammenhang mit sozialen Bedürfnissen - jede Musik kann
als populäre Musik fungieren !
• Adorno - Autonomie der Musik durch soziologische Positionen ersetzt !
• Vorstellung einer autonomen Musik!
• Simon Frith…. !
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16. Dietrich Helms!
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• Heroengeschichten - 3 parallele Welten!
• Medien: keine neutralen Transportbehälter!
• In jeden Musikkultur: Schöpfer, Bewahrer, Mittler, Hörer !
• Klassik: Komponisten, Schöpfer der Werke wichtig !
• Popmusik: Medien, Schallaufzeichnung ist das Werk !
• Geschichte nur als Summe der Kommunikationssysteme möglich!
• Unterschied liegt im Diskurs !
• Verbreitung unkontrollierbar - große Verbreitung -> Individualität nicht möglich !
• Beurteilung: nicht nur Komposition sondern im Ganzen !
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17. Bing Crosby !
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• 1940er bekanntester Sänger der Welt !
• mehr als 100 Aufnahmen, zahlreiche Radio- Fernsehshows !
• Vokalgruppe: The rhythm boys !
• Interpretation von american popular songs!
• Bandsänger Whiteman-Orchester !
• Neuer Gesangstill: Crooning !
• Begrenzung der Formate überschritten !
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18. Wicke Chronologie 1952 - 1991!
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• 1952 - Dolphin Records Store -> 40% von Rhythm & Blues Platten von weiße Jugendliche
gekauft !
• 1956 Hound Dog - Platz 1 in allen drei Kategorien der damaligen Charts !
• 1962 Mick Jagger gründet Rolling Stones !
• 1970 Beatles geben Auflösung bekannt !
• 1981 - MTV: Music Television!
• 1990 - Pink Floyds - Wall Show !
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19. Hofacker Zeittafel !
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• 1877 Phonograph !
• 1897 Tesla - Grundlagen für das Radio !
• 1964 Compact Cassete !
• 1995 MP3 - Format !
• 2009 Absatz der deutschen Tonträgerindustrie ist seit 2000 um 40% gesunken !
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