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Teil 1
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches Wort aus dem Kasten (a–o) in die Lücken
01–10 passt. Sie können jedes Wort im Kasten nur einmal verwenden. Nicht alle Wörter passen in den
Text. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen bei den Aufgaben 01–10.

....01.... Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden wird die Bevölkerungszahl in Deutschland
in den nächsten Jahrzehnten ....02.... sinken. Die Statistiker ....03.... damit, dass die Zahl der Deutschen
bis zum Jahr 2050 von jetzt 82 Millionen auf nur noch 65 Millionen zurückgehen wird. Diese Entwicklung
sei, so kommentieren die Statistiker, deswegen so dramatisch, weil sich gleichzeitig mit dem Rückgang
der Einwohnerzahl die Altersstruktur Deutschlands sehr stark verändern wird: Fast die Hälfte der
Bevölkerung wird dann im Rentenalter sein. Das Gesundheitssystem und die Altersversorgung werden
....04.... dieser Entwicklung vor großen Problemen stehen und möglicherweise nicht mehr bezahlbar
sein.
Diese ungünstige Bevölkerungsentwicklung in Deutschland hat nach Auskunft der Statistiker mehrere
Aspekte. Zum einen werden die Deutschen immer älter: Das durchschnittliche Lebensalter für Frauen
wird bis 2050 auf 84, das der Männer auf 78 Jahre ....05.... . Gleichzeitig werde zum anderen die Zahl der
Geburten zurückgehen: Im Jahr 2050 werden voraussichtlich nur noch 1400 Kinder pro 1000
Frauengeboren. Die Zahl der Erwerbstätigen werde um fast 10 Millionen auf nur noch 30 Millionen
sinken.
Die Auswirkungen auf das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland im Jahr 2050 lassen sich
....06.... erahnen. Wenn nahezu fünfzig Prozent der Bevölkerung Senioren sind, werden sich Politik und
Geschäftswelt ....07.... diesen Personenkreis einstellen. Für junge Leute wird sich dann das Problem
ergeben, dass sich Politiker mehr ....08.... die alten Wähler interessieren werden. Die Produktivität der
Wirtschaft wird abnehmen, da Arbeitnehmer den größten Teil ihres Einkommens in die Kranken- und
Rentenversicherungen ....09.... in den Konsum stecken müssen. Diese Probleme könne man nur ....10....,
so das Statistische Bundesamt, wenn ab sofort eine hohe Zahl von jungen Arbeitskräften aus dem
Ausland zuwandere. Diese würden dann für eine ausgeglichenere Bevölkerungsentwicklung in
Deutschland sorgen.

a AN f DRASTISCH k RECHNEN
b AUF g ERHÖHEN l STATT
c AUFGRUND h FÜR m STEIGEN
d BEHEBEN i IM n ÜBERHEBLICH
e BESCHEIDEN j NACH o UNSCHWER
Teil 2

Beschreiben Sie beide Bilder! Welchen Zusammenhang sehen Sie?

Was essen Sie gern? Achten Sie auf eine gesunde Ernährung? Warum?

Welche Rolle spielt Sport in Ihrem Leben?

Schreiben Sie mindestens 150 Wörter!

Teil 3

Lesen Sie zuerst den Text ganz. Überprüfen Sie anschließend die folgenden Aussagen und entscheiden
Sie, ob die Aussage entweder sinngemäß mit dem Text übereinstimmt (Ja) oder nicht (Nein) oder ob
der Text dazu nichts sagt (Text sagt dazu nichts). Markieren Sie die richtige Antwort.

Die Alpen, das höchste Gebirge in Europa, waren für den Verkehr nach Süden, nach Italien, zu allen
Zeiten ein nur schwer zu überwindendes Hindernis. Nur auf steilen Passstraßen war der Übergang
möglich. Für die Eisenbahn musste man lange Tunnelstrecken bauen. Nur wenige Autobahnen führen
über die Alpen. Weil jedoch die Verbindung nach Italien zu den wichtigsten europäischen
Verkehrsstrecken gehört, konzentriert sich auf den wenigen Alpenstraßen der Verkehr. Betroffen sind
davon in erster Linie die Alpenländer Schweiz und Österreich. Beide Länder klagen vor allem über die
ständig zunehmende Zahl von Lastwagen auf ihren Straßen. Doch während Österreich seit seinem
Beitritt zur Europäischen Union (EU) kaum noch Möglichkeiten hat, sich gegen die das Land überrollende
Verkehrslawine zu wehren, ärgert die Schweiz die EU mit einer Verkehrspolitik, die als wichtigstes Mittel
für den Gütertransport nicht das Auto, sondern die Eisenbahn favorisiert. Seit Jahren betreibt die
Schweiz eine Verkehrspolitik, deren Ziel es ist, den Lastwagenverkehr durch die Alpen von der Straße auf
die Schiene zu bringen. Nicht nur der Straßenverkehr soll auf diese Weise reduziert werden, was nicht
zuletzt der Verkehrssicherheit zugute kommt, sondern auch die Belästigung der an den Alpenstraßen
lebenden Bevölkerung durch den besonders von Lastwagen erzeugten Gestank und Lärm. Gerade in den
Alpen hallt der Lastwagenlärm besonders laut, weil zwischen den Bergwänden ein Echoeffekt entsteht,
der den Lärm noch verstärkt. In dieser Verkehrspolitik, die in mehreren Volksabstimmungen bestätigt
wurde, zeigt sich das Umweltbewusstsein eines Landes, das den Lärm in den Tälern nicht als
gottgegeben hinnehmen will. Die Schweiz ist das einzige Alpenland, in dem mehr Güter mit der
Eisenbahn befördert werden als auf der Straße. Das gilt vor allem für den Transitverkehr, der auf dem
Weg von und nach Italien die Schweiz durchfährt. Auf den Schienen rollen 70 Prozent des Gütertransits,
in Frankreich und Österreich dagegen sind es lediglich knapp 30 Prozent - mit sinkender Tendenz. Durch
ein Nachtfahrverbot, eine Gewichtsbegrenzung auf 28 Tonnen sowie eine Autobahngebühr hält die
Schweiz die Zahl ausländischer Lastwagen mit ihrem Lärm und Gestank begrenzt. Vor allem aber gibt es
die Möglichkeit, komplette Lastwagen auf die Bahn zu verladen - die „rollende Landstraße“.
Doch die Bahn wird von den Speditionsunternehmen nicht in dem Maße genutzt, wie es möglich wäre.
Die Bahnkapazitäten sind nicht voll ausgelastet. Warum? Warum quälen sich die Fahrer lieber über 2000
Meter hohe Alpenpässe, anstatt ihre Lastwagen bequem auf die Bahn zu verladen? Möglicherweise gibt
es eine psychologische Barriere: Lastwagenfahrer wollen fahren und nicht in einem Bahnwagen sitzen.
Die Fahrerkabinen moderner Lastwagen sind mit Klimaanlage, Kaffeemaschine und Fernsehen
komfortabler eingerichtet als ein Bahnabteil. Vor allem aber liegt es an einer falschen Rechnung der
Transportunternehmer. Diese vergleichen nämlich, ähnlich wie Autofahrer, den Bahnpreis nicht mit den
vollen Kosten ihres Fahrzeugs, sondern höchstens mit dem variablen Aufwand, also mit Benzinpreis und
Autobahngebühr. Im übrigen haben Transportunternehmer an einer Bahnverladung auch deshalb kein
großes Interesse, weil sie nach gefahrenen Tonnenkilometern bezahlt werden. Der Preiskampf im
Transportgewerbe ist hart. Um Kosten zu senken, werden deshalb immer häufiger schlecht ausgebildete
„Billigfahrer“ eingesetzt, die die Lastwagen über die gefährlichen Alpenstraßen lenken. Zudem sind die
Fahrer nicht selten übermüdet, denn die vorgeschriebenen Ruhezeiten werden im erbitterten
Konkurrenzkampf seltener eingehalten. In der Grenzstadt Basel stoppte die Polizei vor kurzem zwei
Fahrer, die 28 bzw. 22 Stunden ununterbrochen am Steuer gesessen hatten. Im Kanton Uri auf der
Alpen-Nordseite, wo die Polizei wegen des Unmuts der Bevölkerung über den unerträglichen
Lastwagenverkehr besonders streng kontrolliert, wurden innerhalb von zehn Monaten fast 300 Fahrer
angezeigt, weil sie die vorgeschriebenen Pausen nicht beachtet hatten. Im gleichen Zeitraum wurden auf
dieser Strecke, die täglich von rund 4500 Lastwagen befahren wird, 3000 schwere Fahrzeuge wegen
technischer Mängel von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. Die Schweiz hat es bisher geschafft, sich
dem europäischen Trend zum Schwerverkehr auf der Straße weitgehend zu widersetzen. Doch wie lange
wird das noch gehen? Die Schweizer glaubten, dass die Zeit für sie arbeiten würde, denn irgendwann
würden auch die Flachländer genug haben von lärmenden Lastwagenkolonnen. Doch trotz aller
Versprechungen der EU, man wolle den Güterverkehr auf der Schiene fördern, ist bisher nicht zu
erkennen, dass die europäische Verkehrspolitik bald dem Schweizer Beispiel folgen wird.
Ja Nein Text sagt
dazu nichts

1.) Schweizer Verkehrspolitiker wollen, dass möglichst viele


Güter mit der Eisenbahn befördert werden.
2.) Der Lastwagengestank stört auch die Touristen, die sich
in der guten Bergluft erholen wollen.
3.) Nicht alle Lastwagen können auf die Bahn verladen werden,
da es auf den Zügen nicht genügend Plätze gibt.
4.) Für die Benutzung der Autobahn müssen Lastwagenfahrer
in der Schweiz eine Gebühr bezahlen.
5.) Mit den Einnahmen aus der Autobahn- gebühr finanziert
die Schweiz Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
6.) Viele Lastwagenfahrer sind über- müdet, weil die Fahrt auf
den Alpen- straßen anstrengend ist.
7.) Im Kanton Uri werden jeden Tag 3.000 Lastwagen von der Polizei
an der Weiterfahrt gehindert.
8.) In vielen europäischen Ländern werden immer mehr Güter auf
Last- wagen transportiert.

Teil 4

Unter der Annahme, dass Sie ein Kundendienstmitarbeitersind, schreiben Sie eine E-Mailan einen
Kunden, mit der Gründe für der Zahlung eines zurückgesandten Produkts nicht zurückerhalten.