Sie sind auf Seite 1von 17

"Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai, im zweiten Jahr nach ihrem

Auszug aus dem Land Ägypten, im ersten Monat, und sprach: Die Söhne Israel sollen
das Passah feiern zu seiner festgesetzten Zeit; am vierzehnten Tag in diesem Monat,
zwischen den zwei Abenden, sollt ihr es feiern zu seiner festgesetzten Zeit; nach
allen seinen Ordnungen und nach allen seinen Vorschriften sollt ihr es feiern... Aber
es waren Männer da, die unrein waren wegen der Leiche eines Menschen und an
jenem Tag das Passah nicht feiern konnten; und sie traten an jenem Tag vor Mose
und vor Aaron. Und diese Männer sagten zu ihm: Wir sind unrein wegen der Leiche
eines Menschen. Warum soll es uns verwehrt sein, die Opfergabe des HERRN nicht
zur festgesetzten Zeit inmitten der Söhne Israel darzubringen? ...Und der HERR
redete zu Mose und sprach: Rede zu den Söhnen Israel: Wenn irgendjemand bei
euch oder bei euren künftigen Generationen unrein ist wegen einer Leiche, oder er
ist auf einer weiten Reise und will trotzdem dem HERRN Passah feiern: im zweiten
Monat, am vierzehnten Tag, zwischen den zwei Abenden, sollen sie es feiern... Der
Mann aber, der rein ist und nicht auf einer Reise und es unterlässt, das Passah zu
feiern, diese Seele soll ausgerottet werden aus ihren Völkern; denn er hat die
Opfergabe des HERRN nicht zur festgesetzten Zeit dargebracht; dieser Mann soll
seine Sünde tragen." 4.Mose 9:1-13

"Am fünfzehnten Tag dieses Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote dem
HERRN; sieben Tage sollt ihr ungesäuertes Brot essen... Und ihr sollt zu dem Brot
hinzu sieben einjährige Lämmer ohne Fehler darbringen und einen Jungstier und
zwei Widder, sie sollen ein Brandopfer für den HERRN sein, dazu ihr Speisopfer und
ihre Trankopfer: ein Feueropfer als wohlgefälliger Geruch für den HERRN. Und ihr
sollt einen Ziegenbock zum Sündopfer opfern und zwei einjährige Lämmer zum
Heilsopfer... eine ewige Ordnung in all euren Wohnsitzen für eure Generationen."
3.Mose 23
"Wer einen Stier schlachtet, ist wie einer, der einen Menschen erschlägt; wer ein
Schaf opfert, ist wie einer, der einem Hund das Genick bricht... Wie diese ihre
eigenen Wege gewählt haben und ihre Seele an ihren Scheusalen Gefallen hat, so
werde auch ich Misshandlung für sie wählen und über sie bringen, wovor ihnen
graut, weil ich gerufen habe und niemand geantwortet hat, weil ich geredet und sie
nicht gehört haben, sondern getan haben, was böse ist in meinen Augen, und das
gewählt haben, woran ich kein Gefallen habe." Jesaja 66:3-4

"So spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Fügt nur weiter eure
Brandopfer zu euren Schlachtopfern und esst Opferfleisch! Denn ich habe nicht mit
euren Vätern darüber geredet und ihnen nichts geboten über das Brandopfer und
das Schlachtopfer an dem Tag, da ich sie aus dem Land Ägypten herausführte;
sondern dieses Wort habe ich ihnen geboten: Hört auf meine Stimme, dann werde
ich euer Gott sein, und ihr werdet mein Volk sein! Und geht auf dem ganzen Weg,
den ich euch gebiete, damit es euch wohlgeht! Aber sie haben nicht gehört und ihr
Ohr nicht geneigt, sondern sind nach den Ratschlägen und in der Verstocktheit ihres
bösen Herzens gegangen; und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das
Gesicht." Jeremia 7:21-24

"So spricht der HERR: ...Warum kehrt sich dieses Volk Jerusalems ab in immer-
währender Abkehr? Sie halten fest am Trug, sie weigern sich umzukehren. Ich habe
achtgegeben und gehört: Sie reden, was nicht recht ist. Da ist keiner, der seine
Bosheit bereut und sagt: Was habe ich getan! Alle wenden sie sich weiter ab in
ihrem Lauf wie ein in den Kampf stürmendes Pferd.... Wie könnt ihr sagen: Wir sind
weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns? In der Tat! Siehe, zur Lüge hat es der
Lügengriffel der Schriftgelehrten gemacht. Die Weisen werden beschämt, sie sind
schreckerfüllt und werden gefangen. Siehe, das Wort des HERRN haben sie
verworfen. Und was für eine Weisheit haben sie nun?" Jeremia 8
"Wehe, sündige Nation, schuldbeladenes Volk, Geschlecht von Übeltätern,
Verderben bringende Kinder! Sie haben den HERRN verlassen, haben den Heiligen
Israels verworfen, sie haben sich nach hinten abgewandt... Hört das Wort des
HERRN, ihr Anführer von Sodom! Horcht auf die Weisung unseres Gottes, Volk von
Gomorra! Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer dienen?, spricht der HERR.
Ich habe die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut
von Stieren, Lämmern und jungen Böcken habe ich kein Gefallen. Wenn ihr kommt,
um vor meinem Angesicht zu erscheinen - wer hat das von eurer Hand gefordert,
meine Vorhöfe zu zertreten? Bringt nicht länger nichtige Speisopfer! Das
Räucherwerk ist mir ein Gräuel. Neumond und Sabbat, das Einberufen von
Versammlungen: Sünde und Festversammlung ertrage ich nicht. Eure Neumonde
und eure Feste hasst meine Seele. Sie sind mir zur Last geworden, ich bin es müde,
sie zu ertragen. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor
euch. Auch wenn ihr noch so viel betet, höre ich nicht - eure Hände sind voll Blut.
Wascht euch, reinigt euch! Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen, hört auf,
Böses zu tun!" Jesaja 1

"Denn ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol
einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns
nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns
geborgen. Darum, so spricht der Herr, HERR: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein,
einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer (an ihn)
glaubt, wird nicht ängstlich eilen (zu Schaden werden). Und ich werde das Recht zur
Richtschnur machen und die Gerechtigkeit zur Waage. Hagel wird die Zuflucht der
Lüge hinwegfegen, und das Wasser wird das Versteck wegschwemmen. Und euer
Bund mit dem Tod wird aufgehoben werden, und euer Vertrag mit dem Scheol wird
nicht bestehen bleiben. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, dann werdet
ihr von ihr zertreten werden. Sooft sie hindurchfährt, wird sie euch erfassen; denn
Morgen für Morgen wird sie hindurchfahren, bei Tag und bei Nacht. Dann wird es
lauter Schrecken sein, die Botschaft verständlich zu machen." Jesaja 28

„Es war am selben Tag zur Zeit des Opfers im Tempel. Da erschien unter den Tier-
und Vogelhändlern einer in weissen Kleidern, strahlend wie Licht, und er hatte in der
Hand eine Geißel mit sieben Schnüren. Und bei seinem Anblicke flohen die Händler
und die Käufer voll Schrecken, und etliche fielen wie tot zu Boden; denn sie
erinnerten sich, wie Jesus vor seinem Tode sie in gleicher Weise aus dem Innern des
Tempels gejagt hatte. Und einige erklärten, sie hätten ein Gespenst gesehen, und
andere, sie hätten sen gesehen, der gekreuzigt war, und er sei vom Tode
auferstanden. Und die Opfer hörten an diesem Tage im Tempel auf; denn alle
fürchteten sich, zu verkaufen oder zu kaufen; und sie ließen ihre Gefangenen frei.
Und die Priester und Ältesten ließen ein Gerücht umgehen, dass die, die es erzählt
hatten, betrunken gewesen und nichts gesehen hätten. Doch viele versicherten, dass
sie ihn mit eigenen Augen gesehen und auf dem Rücken die Geißel gespürt hätten;
doch seien sie nicht fähig gewesen, sich zu wehren. Denn wenn einige von den
Kühneren unter ihnen ihre Hände ausstreckten, konnten sie nicht die Gestalt greifen,
die sie sahen, noch die Geißel erhaschen, die sie schlug. Und von diesem Tage an
glaubten sie an Jesus, dass er von Gott gesandt sei, die Unterdrückten zu befreien
und zu erlösen, die gebunden waren. Und sie wendeten sich um und sündigten nicht
länger. Er erschien auch anderen in Liebe und Mitleid und heilte sie durch seine
Berührung und befreite sie aus den Händen des Verfolgers. Und viele ähnliche Dinge
wurden über ihn berichtet, und viele sprachen: „Wahrlich, das Reich Gottes ist
gekommen.“ Und einige von denen, die gestorben waren und aufstanden, als Jesus
vom Tode auferstand, erschienen und wurden gesehen von vielen in der Heiligen
Stadt, und große Furcht befiel die Bösen, während Licht und Freude die Herzen der
Gerechten erfüllte.“ Evangelium des vollkommenen Lebens, Kapitel 86
"Am Abend kam er in das Haus, wo die Zwölf und ihre Begleiter versammelt waren;
Petrus, Jakobus, Thomas, Johannes, Simon, Matthäus, Andreas, Nathanael, Jakobus,
Thaddäus, Judas und Philippus und ihre Gefährten (und da war auch Judas
Ischarioth, der von den Leuten zu den Zwölfen gezählt wurde, bis zu der Zeit, da er
sich entlarvte). Und sie waren alle in Kleider von reinem weißen Leinen gekleidet;
denn Leinen ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und jeder trug die Farbe seines
Stammes. Der Meister aber war gekleidet in sein rein weißes Gewand ohne Naht
oder Makel. Und sie begannen darüber zu streiten, wer von ihnen als der Größte
gelten sollte, darum sprach er zu ihnen: „Die Könige der Heiden üben Herrschaft
über sie aus, und die da herrschen, werden Wohltäter genannt. Aber ihr sollt nicht
so sein. Wer unter euch der Größte ist, soll wie der Jüngste sein, und wer der Erste
ist, der soll dienen. Und Jesus sprach: „Mit Sehnsucht habe ich danach verlangt,
dieses Passahmahl mit euch zu begehen, bevor ich leide, und um das Gedenken
meines Opfers für den Dienst und die Erlösung aller Menschen einzusetzen. Denn
siehe, die Stunde kommt, da des Menschen Sohn den Händen der Sünder
preisgegeben wird.“ Und einer der Zwölf fragte ihn: „Herr, bin ich es?“ Und er
antwortete: „Der, dem ich den Bissen geben werde, der ist es.“ Und Judas Ischarioth
sagte zu ihm: „Siehe, das ungesäuerte Brot, den gemischten Wein, das Öl und die
Kräuter, doch wo ist das Lamm, das Moses befohlen hat?“ (Denn Judas hatte das
Lamm gekauft; doch Jesus hatte verboten, dass es geschlachtet werde.) Und
Johannes weissagte aus dem Geiste: „Sehet das Lamm Gottes, den guten Hirten, der
sein Leben für seine Schafe hingibt.“ Judas war betroffen bei diesen Worten, denn er
wusste, dass er ihn verraten werde. Aber noch einmal fragte Judas: „Meister, steht
nicht geschrieben im Gesetze, dass ein Lamm geschlachtet werden müsse für das
Passahfest innerhalb der Tore?“ Und Jesus antwortete: „Wenn ich auf das Kreuz
gehoben werde, dann wird wahrhaftig das Lamm geschlachtet sein. Wehe aber dem,
durch den es in die Hände der Schlächter geliefert wird. Es wäre für ihn besser, er
wäre nie geboren. Wahrlich, ich sage euch, darum bin ich in die Welt gekommen,
dass ich abschaffe alle Blutopfer und das Essen des Fleisches der Tiere und Vögel, die
von Menschen geschlachtet werden. Am Anfange gab Gott allen die Früchte der
Bäume und die Saaten und die Kräuter zur Nahrung; doch die, welche sich selbst
mehr liebten als Gott oder ihre Nächsten, verdarben ihre Sitten und brachten
Krankheiten in ihre Körper und erfüllten die Erde mit Begierden und Grausamkeit.
Nicht durch das Vergießen von unschuldigem Blut, sondern durch ein
rechtschaffenes Leben werdet ihr den Frieden Gottes finden. Ihr nennt mich den
Christus Gottes, und ihr sprechet wahr; denn ich bin der Weg, die Wahrheit und das
Leben. Gehet diesen Weg, und ihr werdet Gott finden. Suchet die Wahrheit, und die
Wahrheit wird euch frei machen. Lebet im Leben, und ihr werdet den Tod nicht
sehen. Alle Dinge leben in Gott, und der Geist Gottes erfüllt alle Dinge. Haltet die
Gebote. Liebe deinen Gott mit deinem ganzen Herzen und deinen Nächsten wie dich
selbst. Daran hängt das ganze Gesetz und die Propheten. Und die Summe des
Gesetzes ist dies: Tut niemandem, was ihr nicht wollt, das andere euch tun. Tut das
anderen, was ihr wollt, das andere euch tun sollen. Gesegnet seien, die dieses Gebot
erfüllen; denn Gott ist in allen Geschöpfen offenbar. Alle Geschöpfe leben in Gott,
und Gott ist in ihnen verborgen.“ Und danach tauchte Jesus den Bissen ein, gab ihn
Judas Ischarioth und sprach: „Was du tust, das tue bald!“ Dieser aber, nachdem er
den Bissen empfangen hatte, trat sogleich hinaus. Und es war Nacht. Nachdem Judas
Ischarioth hinausgegangen war, sprach Jesus: „Nun ist des Menschen Sohn
verherrlicht unter seinen Zwölfen und Gott ist verherrlicht in ihm. Und wahrlich, ich
sage euch, die euch aufnehmen, werden mich aufnehmen, und die mich
aufnehmen, nehmen den Vater auf, der mich gesandt hat. Und euch, die ihr mir
folget in der geistigen Erneuerung als meine Auserwählten, werde ich ein Reich
aufrichten, so wie mir eines errichtet wurde, und ihr, die ihr treugeblieben seid der
Wahrheit, werdet sitzen auf zwölf Thronen und die zwölf Stämme Israels richten.“
Und einer fragte ihn: „Herr, willst du das Königreich Israel wieder aufrichten?“ Aber
Jesus antwortete: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt, noch sind alle Israel, die sich
Israel nennen. Diejenigen in jedem Volke, die sich nicht durch Grausamkeit besudeln,
die Gerechtigkeit üben, die Barmherzigkeit lieben und die Werke Gottes ehren, die
Hilfe leisten den Schwachen und Unterdrückten – diese sind das Israel Gottes.“...Nun
war Judas Ischarioth in das Haus des Kaiphas gegangen und sagte zu ihm: „Siehe, er
hat das Passahmahl gefeiert innerhalb der Tore mit Mazzen an Stelle des Lammes.
Ich aber hatte ein Lamm gekauft; doch er verbot, dass es getötet werde. Sieh, der
Mann, von dem ich es gekauft habe, ist Zeuge.“ Und Kaiphas zerriss seine Kleider und
sagte: „Wahrlich, dieses ist kein Passahfest nach dem Gesetze des Moses. Er hat eine
Tat begangen, die todeswürdig ist; denn es ist eine schwere Übertretung des
Gesetzes. Wozu brauchen wir noch weitere Zeugen?" Evangelium des vollkommenen
Lebens, Kapitel 76

"Dies gebiete ich euch: Dass ihr einer den anderen liebt und ebenso alle Geschöpfe
Gottes. Wenn euch die Welt hasst, so wisset, dass sie mich hasste, bevor sie euch
hasst. Wenn ihr von dieser Welt wäret, würde die Welt euch als die ihrigen lieben;
doch weil ihr nicht von dieser Welt seid, denn ich habe euch aus der Welt
herausgewählt, darum hasst euch die Welt. Erinnert euch an das Wort, das ich euch
gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als der Herr. Wie sie mich verfolgt haben, so
werden sie auch euch verfolgen; wie sie meine Worte befolgt haben, so werden sie
auch eure Worte befolgen. Aber alles werden sie euch tun um meines Namens
willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. Wenn ich nicht gekommen
wäre und zu ihnen gesprochen hätte, wären sie ohne Sünde gewesen. Jetzt aber
haben sie keinen Deckmantel für ihre Sünden. Wer mich hasst, der hasst auch
meinen Vater. Wenn ich nicht unter ihnen jene Werke getan hätte, die niemand
anderer tat, hätten sie keine Sünden; doch jetzt haben sie welche und haben mich
und meinen Vater gesehen und gehasst. Doch dies alles muss geschehen, damit das
Wort erfüllt werde, das geschrieben ist in ihrem Gesetze: Sie hassten mich ohne
Grund." Evangelium des vollkommenen Lebens, Kapitel 73
Das wahre Gesetz und die wahre Wiedergeburt

1. Die Gesetzgebung am Berg Sinai aus dem Essener Buch Mose

Und der Herr rief Mose auf den Berg und sprach: Komm zu mir, denn ich werde dir
das Gesetz für dein Volk geben, den Bund für die Kinder des Lichts. Und Mose ging
zu Gott hinauf. Und Gott redete alle diese Worte und sagte:

Ich bin das Gesetz, dein Gott, der dich aus den Tiefen der Gebundenheit der
Finsternis herausgeführt hat. Du sollst keine anderen Gesetze vor mir haben. Du
sollst dir kein Bild vom Gesetz über dem Himmel oder in der Erde darunter machen.
Ich bin das unsichtbare Gesetz, ohne Anfang und ohne Ende. Du sollst dir keine
falschen Gesetze machen, denn ich bin das Gesetz und das ganze Gesetz aller
Gesetze. Wenn du mich verlässt, sollst du von Generation zu Generation von
Katastrophen heimgesucht werden. Wenn du meine Gebote hältst, sollst du
eintreten in den unendlichen Garten, in dem der Baum des Lebens inmitten des
Ewigen Meeres steht. Du sollst das Gesetz nicht übertreten, denn das Gesetz ist dein
Gott, der dich nicht schuldlos hält. Ehre deine irdische Mutter, auf dass deine Tage
lang seien in dem Land und ehrt euren himmlischen Vater, auf dass ewiges Leben
dein sei in den Himmeln, denn die Erde und die Himmel wurden dir durch das
Gesetz gegeben, das dein Gott ist.

Du sollst deine irdische Mutter am Morgen des Sabbats grüßen. Du sollst den Engel
der Erde am zweiten Morgen grüßen. Du sollst den Engel des Lebens am dritten
Morgen grüßen. Du sollst den Engel der Freude am vierten Morgen grüßen. Du sollst
den Engel der Sonne am fünften Morgen grüßen. Du sollst den Engel des Wassers
am sechsten Morgen grüßen. Du sollst den Engel der Luft am siebten Morgen
grüßen. All diese Engel der irdischen Mutter sollst du grüßen und dich ihnen weihen,
damit du hineingehen kannst in den unendlichen Garten, wo der Baum des Lebens
steht.

Du sollst deinen himmlischen Vater am Abend des Sabbats anbeten. Du sollst mit
dem Engel des ewigen Lebens am zweiten Abend Gemeinschaft haben. Du sollst am
dritten Abend mit dem Engel der Arbeit Gemeinschaft haben. Du sollst am vierten
Abend mit dem Engel des Friedens Gemeinschaft haben. Du sollst am fünften Abend
mit dem Engel der Kraft Gemeinschaft haben. Du sollst am sechsten Abend mit dem
Engel der Liebe Gemeinschaft haben. Du sollst am siebten Abend mit dem Engel der
Weisheit Gemeinschaft haben. Mit allen diesen Engeln des Himmlischen Vaters sollst
du Gemeinschaft haben, damit deine Seele in der Quelle des Lichts baden und in das
Meer der Ewigkeit eintreten kann.

Der siebte Tag ist der Sabbat: Diesen Tag sollst du gedenken und ihn heilig halten.
Der Sabbat ist der Tag des Lichts des Gesetzes, deines Gottes. An ihm sollst du keine
Arbeit tun, sondern das Licht, das Königreich deines Gottes, suchen und alles wird
dir gegeben werden. Sechs Tage lang sollt ihr mit den Engeln arbeiten, aber am
siebten Tag sollst du im Licht deines Herrn wohnen, der das heilige Gesetz ist. Du
sollst nicht das Leben von jedwedem Lebewesen nehmen. Denn das Leben kommt
nur von Gott, der es gibt und wegnimmt. Du sollst Liebe nicht verderben. Denn sie
ist das heilige Geschenk deines himmlischen Vaters. Du soll nicht deine Seele, das
unbezahlbare Geschenk des liebenden Gottes, nicht für die Reichtümer dieser Welt
eintauschen. Denn sie sind wie Samen, die auf steinigem Boden gesät werden, und
haben keine Wurzel in sich selbst und werden daher nicht lange überdauern. Du
sollst kein falscher Zeuge des Gesetzes sein, um es gegen deinen Bruder
anzuwenden: Nur Gott kennt den Anfang und das Ende aller Dinge, denn sein Auge
ist Eins und er ist das heilige Gesetz. Du sollst die Besitztümer deines Nächsten nicht
begehren. Denn das Gesetz gibt dir viel größere Gaben, ja, sogar die Erde und die
Himmel, wenn du die Gebote des Herrn, deines Gottes, hältst.

Und Mose hörte die Stimme des Herrn und besiegelte in ihm den Bund zwischen
dem Herrn und den Kindern des Lichts. Und Mose wandte sich ab und stieg vom
Berg hinab mit den beiden Tafeln des Gesetzes in seinen Händen. Und die Tafeln
waren das Werk Gottes, und die Schrift, die auf die Tafeln geschrieben war, war die
Schrift Gottes.

Und das Volk wusste nicht, was aus Mose geworden war, und sie versammelten sich
und Sie sammelten ihre goldenen Ohrringe und machten sich ein gegossenes Kalb.
Und sie beteten das Götzenbild an und brachten ihm Brandopfer dar. Und sie aßen
und tranken und tanzten vor dem goldenen Kalb, das sie gemacht hatten, und gaben
sich vor den Augen des Herrn dem Verderben und dem Bösen hin.

Und es geschah, als er in die Nähe des Lagers kam, sah er die Bosheit des Volkes wie
sie um das Kalb tanzten; und Moses Zorn flammte auf, und er warf die Tafeln auf den
Boden und zerbrach sie unten am Berg. Und es geschah, am Morgen sagte Mose zu
dem Volk: Ihr habt eine große Sünde getan und euren Schöpfer geleugnet. Ich werde
zum Herrn hinaufgehen und um Sühne für eure Sünde bitten.

Und Mose kehrte zum Herrn zurück und sagte: Herr, du hast die Entweihung deines
Heiligen Gesetzes gesehen. Denn deine Kinder haben den Glauben verloren und die
Finsternis angebetet und sich ein goldenes Kalb gemacht. Herr, vergib ihnen, denn
sie sind blind für das Licht.

Und der Herr sprach zu Mose: Siehe, seit Anbeginn der Zeit bestand ein Bund
zwischen Gott und dem Menschen und die heilige Flamme des Schöpfers kam in ihn.
Und er wurde zum Sohn Gottes gemacht und es wurde ihm gegeben, sein Erbe des
Erstgeborenen zu schützen und das Land seines Vaters fruchtbar zu machen und es
heilig zu halten. Und derjenige, der seinen Schöpfer verwirft, spuckt auf sein
Erstgeburtsrecht und es gibt keine schwerere Sünde in den Augen Gottes. Und der
Herr sprach und sagte: Nur die Kinder des Lichts können die Gebote des Gesetzes
halten.

Höre mich also an: Die Tafeln, die du zerbrochen hast, sollen nie wieder in den
Worten der Menschen geschrieben werden. Wie du sie der Erde und dem Feuer
übergeben hast, so sollen sie unsichtbar in den Herzen derer weiter leben, die in der
Lage sind, ihrem Gesetz zu folgen. Und dem Volk mit wenig Glauben, das gegen
seinen Schöpfer gesündigt hat, obwohl es vor seinem Gott auf heiligem Boden
gestanden hat, werde ich ein anderes Gesetz geben. Ein strenges Gesetz soll es sein,
ja, es soll sie binden, denn sie kennen das Königreich des Lichts noch nicht.

Und Mose behielt das unsichtbare Gesetz in seiner Brust und behielt es als Zeichen
für die Kinder des Lichts. Und Gott gab Mose das geschriebene Gesetz für das Volk,
und mit schwerem Herzen ging er zu ihnen hinab und sprach zu ihnen:

Dies sind die Gesetze, die dein Gott dir gegeben hat. Du sollst keine anderen Götter
vor mir haben. Du sollst dir kein gegossenes Bild machen. Du sollst den Namen des
Herrn, deines Gottes, nicht umsonst tragen. Du sollst des Sabbats gedenken und ihn
heilig halten. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst kein falsches Zeugnis
ablegen gegen deinen Nächsten. Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten,
noch die Frau deines Nächsten oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

Und es gab einen Tag der Trauer und Versöhnung für die große Sünde gegen den
Schöpfer, die nicht endete. Und die zerbrochenen Tafeln des unsichtbaren Gesetzes
lebten verborgen in der Brust von Mose, bis es geschah, dass die Kinder des Lichts in
der Wüste ankamen und die Engel auf der Erde wandelten.

2. The Essene Humane Gospel of Christ

"Darum sage ich euch: Siehe, einer, der größer ist als Mose, ist hier in eurer Mitte,
und ich gebe euch das höchste Gesetz, das vollkommene und vollständige Gesetz, ja,
kein neues Gesetz, sondern ein altes Gesetz wie Adam und Henoch und Noah es
erhielten. Ja, an dieses Gesetz glaubten die Propheten und die Auserwählten, und es
galt bis zu Johannes, doch es hat und wird sich niemals ändern, sondern bleibt in
seiner Form und seinen Einzelheiten wahr, und dieses Gesetz der Liebe ist es, dem
ihr gehorchen sollt." Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 30

„Und Yeshua sprach zu ihnen: Siehe, ich gebe euch von neuem das Gesetz, das nicht
neu ist, sondern von alt. So wie Mose das Gesetz nach dem Fleisch Israel gegeben
hat, so gebe ich euch auch das Gesetz für das Königreich Israel nach dem Geist. Wer
ist das Israel Gottes? Das sind die einer Nation und eines jeden Volkes, die
Gerechtigkeit ausüben, die Barmherzigkeit lieben sind und meine Gebote halten, das
ist das wahre Israel Gottes. Auf seinen Füßen stehend, sprach Yeshua: Höre, Israel,
der Ewige All-Vater, dein Gott ist Einer. Viele sind meine Vorsteher und meine
Propheten. In mir leben und bewegen sich alle und leben. Ihr sollt euren Gott lieben
und dienen mit all eurem Verständnis des Heiligen Gesetzes. Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich selbst, wie das Gesetz es verlangt. Ihr sollt keinem
Lebewesen das Leben nehmen, weder zu eurem Vergnügen, noch zu eurem Vorteil,
noch um es zu quälen. Ihr sollt nicht stehlen und nicht Länder und Reichtümer für
euch ansammeln, die über euren Bedarf hinausgehen. Ihr sollt weder das Fleisch
essen noch das Blut eines geschlachteten Geschöpfs trinken, noch etwas, das die
Gesundheit oder die Sinne trübt. Ihr sollt keine unreinen Ehen schließen, wo keine
Liebe und Gesundheit sind und weder euch selbst verderben noch irgendein
Geschöpf, das der Heilige rein gemacht hat. Ihr sollt kein falsches Zeugnis ablegen
oder jemanden vorsätzlich durch eine Lüge täuschen, um ihm zu schaden. Ihr sollt
anderen nichts tun, von dem ihr nicht wollt, dass andere es euch tun. Ihr sollt den
Einen Ewigen verehren, den Vater-Mutter im Himmel, von dem alle Dinge sind, und
seinen Heiligen Namen verehren und eure täglichen heiligen Kommunionen heilig
halten. Ihr sollt eure Väter und Eure Mütter auf Erden, die für euch sorgen und alle
Lehrer der Gerechtigkeit ehren. Ihr sollt die Schwachen und die Unterdrückten und
alle Geschöpfe, die unnötig leiden, schätzen und beschützen. Ihr sollt mit euren
Händen das erarbeiten, was gut und anständig ist; so sollt ihr die Früchte der Erde
essen und lange im Land leben. Ihr sollt euch täglich reinigen und jeden siebten Tag
von der Arbeit ruhen, und die Sabbate und die Feste eures Gottes und euren
Schöpfers heilig halten. Ihr sollt anderen tun, was ihr wollt, dass andere euch tun
sollen. Und als seine Jünger diese heiligen Worte hörten, schlugen sie auf ihre Brust
und sagten: Oh Gott, bitte vergib uns unsere Verfehlungen, und möge deine
Weisheit, Liebe und Wahrheit in uns dazu befähigen, dein heilige Gesetz zu ehren
und zu lieben... wahrlich ich sage euch: Diejenigen, die an dieses Gesetz glauben und
ihm gehorchen, werden gerettet werden, und die, die es nicht kennen und ihm nicht
gehorchen, werden verloren gehen.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 51

„Und er sagte zu ihnen: Aller Friede sei mit euch. Liebt einander und alle Geschöpfe
Gottes, und ihr werdet immer Freude haben in allen Dingen. Aber wisset, nicht alle
sind menschlich, die die äußere Form eines Menschen haben, denn ich frage euch,
sind solche Männer oder Frauen nach dem Bilde Gottes, dessen Wege die Gewalt
und die Wege des Bösen und die Unterdrückung sind, und die eher die Lüge wählen,
als die Wahrheit? Nein, denn wahrlich, nur wenn sie wiedergeboren werden und den
Geist menschlicher Liebe und Weisheit in ihrem Herzen empfangen, nur dann sind
sie die wahren Söhne und Töchter Israels, die Söhne und Töchter des Lichts, die
Kinder Gottes. Und aus diesem Grund kam ich in die Welt, und aus diesem Grund
habe ich durch die Hände der Sünder gelitten, damit alle die menschliche Liebe und
Weisheit des Heiligen Gesetzes kennenlernen, die Menschen und Engeln gezeigt
wurde.“ Essene Humane Gospel of Christ, Kapitel 77

3. Aus dem Essener Evangelium des Johannes

Am Anfang war das Gesetz, und das Gesetz war bei Gott, und das Gesetz war Gott.
Am Anfang war alles Eins. Alle Dinge wurden von ihm erschaffen, und ohne ihn gab
es nichts. In ihm war Leben, und das Leben war der Menschen Licht. Und das Licht
scheint in der Finsternis, und die Finsternis begriff es nicht.

Vom fernen Ort in der Wüste kamen die Brüder, um von dem Licht zu zeugen, damit
durch sie alle Menschen im Licht des Heiligen Gesetzes leben können. Denn das
wahre Licht erleuchtet jeden, der in die Welt kommt, aber die Welt kennt es nicht.
Aber viele empfangen das Gesetz, und ihnen ist die Kraft gegeben, Söhne Gottes zu
werden und in das Meer der Ewigkeit einzutauchen, wo der Baum des Lebens steht.
Und Jesus lehrte sie und sprach: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn der
Mensch nicht wieder geboren wird, kann er das himmlische Reich nicht sehen.“
Und ein Mann fragte: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er schon alt ist?
Kann er etwa ein zweites Mal in seiner Mutter Schoß eintreten und geboren
werden?“

Und Jesus antwortete: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, nur wenn ein Mensch von
der Erdenmutter und dem himmlischen Vater geboren wird und mit den Engeln des
Tages und der Nacht wandelt, kann er in das Ewige Königreich eintreten. Was vom
Fleische geboren wird, ist Fleisch, und was vom Geiste geboren wird, ist Geist. Und
das Fleisch deines Körpers ist von der irdischen Mutter geboren, und der Geist in dir
ist vom himmlischen Vater geboren. Der Wind bläst, wohin er will, und du hörst
seinen Laut, aber du kannst nicht sagen, woher er kommt. So ist es mit dem heiligen
Gesetz. Alle Menschen hören davon, aber kennen es nicht, obwohl es vom ersten
Atemzug an in ihnen ist. Aber wer vom himmlischen Vater und der irdischen Mutter
wieder geboren ist, wird mit neuen Ohren hören und mit neuen Augen sehen, und
die Flamme des heiligen Geistes wird in ihm angefacht werden.“

Und ein Mann fragte: „Wie kann das sein?“

Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir sagen
euch, was wir wissen, und bezeugen das, was wir gesehen haben, und ihr nehmt
unser Zeugnis an. Denn der Mensch ist geboren, um mit den Engeln zu wandeln,
aber stattdessen sucht er Edelsteine im Schlamm. Der himmlische Vater hat ihm sein
Erbe übertragen, auf dass er das Reich der Himmel auf Erden baue, aber der Mensch
hat seinem Vater den Rücken gekehrt und betet die Welt an und ihre Trugbilder. Und
dies ist die Verdammung, dass das Licht in die Welt gekommen ist, aber die
Menschen die Finsternis mehr lieben, als das Licht, denn ihre Taten sind böse. Denn
jeder, der Böses tut, hasst das Licht, und kommt nicht zu ihm. Denn wir sind alle
Söhne Gottes, und in uns ist Gott verherrlicht. Und das Licht, das Gott und seine
Kinder umstrahlt, ist das Licht des heiligen Gesetzes. Und der, der das Licht hasst,
verleugnet seinen Vater und seine Mutter, die ihn geboren haben.“

Und ein Mann fragte: „Meister, wie können wir das Licht erkennen?“

Und Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich gebe euch ein neues Gebot: Dass ihr
einander liebt, so wie die, die im Garten der Bruderschaft arbeiten, euch lieben.
Dadurch sollen alle Menschen wissen, dass auch ihr Brüder seid, so wie wir alle
Brüder sind.“

Und ein Mann sagte: „Du redest immer von der Bruderschaft, aber wir können nicht
alle der Bruderschaft angehören. Doch wir möchten das Licht verehren und die
Finsternis meiden, denn niemand unter uns wünscht das Böse.“

Und Jesus antwortete: „Lass dein Herz nicht unruhig werden: Ihr glaubt an Gott.
Wisset, dass in unseres Vaters Haus viele Räume sind, und dass unsere Bruderschaft
nichts als ein dunkles Glas ist, das die himmlische Bruderschaft widerspiegelt, zu der
alle Geschöpfe des Himmels und der Erde gehören. Die Bruderschaft ist der
Weinstock, und unser himmlischer Vater ist der Weinbauer. Jeden der Zweige, der
keine Frucht bringt, nimmt er hinweg, und jeden Zweig, der Frucht trägt,
beschneidet er, damit er noch mehr Frucht trage. Weile in uns und wir in dir. Wie der
Zweig nicht aus sich selbst Frucht tragen kann, es sei denn, er ist mit dem Weinstock
verbunden, genauso wenig könnt ihr es, es sei denn, ihr ruht im heiligen Gesetz,
welches der Fels ist, auf dem unsere Bruderschaft steht.

Wer seine Heimat in der göttlichen Ordnung hat, der wird viel Frucht tragen, denn
ohne das Gesetz können wir nichts tun. Wer nicht im heiligen Gesetz wandelt, wird
wie ein Zweig fortgeworfen und verdorrt. Und die Menschen sammeln die Zweige
und werfen sie ins Feuer, wo sie verbrennen. So wie die Brüder in Liebe zueinander
stehen, wie der Engel der Liebe sie lehrt, so bitten wir euch, dass auch ihr einander
liebt. Größere Liebe hat niemand, als einander das heilige Gesetz zu lehren und
jeden anderen wie sich selbst zu lieben. Der himmlische Vater ist in uns, und wir sind
in ihm, und wir strecken in Liebe unsere Hände aus und bitten, dass ihr Eins mit uns
sein möget. Die Herrlichkeit, die er uns gab, geben wir euch: Seid Eins, wie wir Eins
sind. Denn der himmlische Vater hat euch schon vor Beginn der Schöpfung geliebt.“