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Offizier – ein Beruf mit besonderer Verantwortung

Nicht jeder Mensch kann einfach irgendeinen Beruf ausüben, zu dem er gerade Lust hat. Man muss jeden
Beruf erst erlernen, denn für alle Berufe benötigt man ganz spezielle Fähigkeiten, um sie ausüben zu können. Für
die verschiedenen Berufe sind auch verschiedene Qualifikationen nötig.
Es gibt einen solchen Beruf, das Heimatland zu verteidigen! Unsere Sicherheit hängt von den Menschen ab,
die in den Streitkräften ihren Dienst leisten. Die Armee dient dem Wohl des Landes und arbeitet mit Menschen.
Der Dienst bei den Streitkräften unterscheidet sich vom zivilen Berufsleben. Das Leben in Uniform und die
Unterbringung in der Kaserne sind in den ersten Wochen gewöhnungsbedürftig. Genau wie das Prinzip vom
Führen mit Auftrag und von Befehl und Gehorsam. Doch genau dieses Prinzip macht es möglich, in kritischen
Situationen schnell und zielgerichtet zu handeln.
Wer eine Karriere als Offizier anstrebt, benötigt nicht nur besondere Menschenkenntnisse, sondern muss auch
über ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein verfügen, logisch Denken können und Durchsetzungsvermögen
haben.
Offiziere sind Piloten, Mechaniker, Techniker und viele weitere Soldaten, die alle den Offizierstitel tragen.
Offizier ist nicht nur ein Beruf, sondern ein Dienstgrad. Eine Offizierskarriere spaltet sich damit in verschiedene
Aufgabenbereiche auf. Der Offizier hat Befehlsgewalt und kann auch als Ausbilder tätig sein.
An einen Offizier werden hohe Anforderungen gestellt. Ein Offizier braucht nicht nur eine sehr gute
körperliche Konstitution, sondern auch pädagogische Fertigkeiten und sehr gute fachliche Kenntnisse. Der Einsatz
moderner Waffensysteme erfordert technisches Verständnis und die Bereitschaft, sich ständig weiter zu bilden.
In schwierigen Situationen müssen Offiziere schnell sowie verantwortungsvoll handeln und richtige
Entscheidungen treffen können, dass erfordert neben den Führungsfähigkeiten, auch hohe körperliche
Leistungsfähigkeiten.
Offiziere tragen Verantwortung für Leben der Soldaten. Sie müssen klug führen, schnell entscheiden und
immer ihren kühlen Kopf bewahren: Nur wenige Berufe sind so anspruchsvoll wie der Beruf eines Offiziers der
Streitkräfte.

Meine Berufswahl: Der Beruf des Offiziers


Ich heiße Denis Lunja. Da ich sehr sportlich bin, wollte ich in meinem Beruf etwas körperlich machen. Dann
kam mir die Idee, Offizier zu werden. Deswegen bin ich in die Minsker Militärakademie der Republik Belarus
eingetreten und bin zurzeit Offizieranwärter.
Die Offizieranwärter erhalten an der Militärakademie eine umfassende praxisorientierte militärische sowie
fachspezifische Ausbildung. Diese Ausbildung vermittelt alle Fähigkeiten und Kenntnisse, die für
Führungsfunktionen in einer modernen Armee nötig sind. Ziel ist es, die Absolventen für so genannte
Führungsverwendungen zu qualifizieren, deren unterste Stufe der Zugführer ist. Die Zusammenarbeit mit
Angehörigen anderer Streitkräfte erfordert auch gute Fremdsprachenkenntnisse.
Der Beruf des Offiziers ist ein Führungsberuf. Offiziere tragen schon ab ihrer ersten Verwendung als Leutnant
oder Oberleutnant Verantwortung für die ihnen anvertrauten Soldaten und Mitarbeiter. Im Team treffen junge
Offiziere Entscheidungen und lernen schnell, wie es ist, jungen Kameraden die Grundlagen des Soldatenberufs zu
vermitteln.
Es ist nicht leicht, Offizier zu sein. Man muss intellektuell und körperlich fit sein, man muss in schwierigen und
gefährlichen Situationen vermitteln und andere führen können. Der Offizier ist ein Vorbild für seine Soldaten.
Offizier zu sein ist eine Lebenseinstellung. Intellektuelle Reife, körperliche Fitness, Mut, Tapferkeit,
Kameradschaft und Teamfähigkeit sind wichtige Eigenschaften der Offiziere. Diese Eigenschaften formen die
Autorität des Offiziers.
Generell ist kaum ein Beruf mit dem Beruf des Offiziers vergleichbar. Die körperliche Belastung ist hoch, hinzu
kommt eine geringe Planungssicherheit. Oft kann man nicht sicher sagen, wo man als nächstes stationiert wird, wo
die nächsten Einsätze stattfinden und wie lange diese sein werden.
Offizier zu sein bedeutet: Helfen, Vermitteln, Schützen, Kämpfen und Führen in unsicheren Lagen. Ein Offizier
muss vorne stehen und stehen bleiben, wenn die Gefahr real ist.
Meiner Meinung nach ist der Beruf des Offiziers sehr interessant und attraktiv 1. Mir gefällt dieser Beruf und ich
bin stolz15, dass ich Offizier werde. Es lohnt sich, unserem Land als Offizier in den Streitkräften zu dienen.
Offizier: Soldat und Ausbilder
Tätigkeiten und Verwendungen der Offiziere
Der Offizier: Chef in Uniform
Die Laufbahn1 der Offiziere umfasst2 Tätigkeiten und Verwendungen in den Streitkräften. Offiziere sind die
Führungskräfte der Streitkräfte.
Offiziere übernehmen verschiedene Aufgaben immer in leitender Position. Dazu können die Führung einer
Truppe Soldaten gehören, aber auch die leitende Verwaltung einer Einrichtung der Streitkräfte.
Der Kern3 der Tätigkeit der Offiziere ist die Ausbildung, Führung und Erziehung der Soldaten. Offiziere führen
Teileinheiten, Einheiten oder Verbände. Sie erziehen und bilden junge Soldaten aus, führen ihre Soldaten in
schwierigen Situationen4.
Offiziere sind für die Planung, Organisation und Durchführung der allgemeinmilitärischen und militärfachlichen
Ausbildung sowie militärischer Übungen und Einsätze zuständig. Im Frieden 4 tragen3 Offiziere Verantwortung für
Menschen und Material5, für den Einsatz von Truppen und Waffensystemen. Im Verteidigungsfall 6 hängt von ihren
Entscheidungen und Befehlen das Leben der Soldaten ab.
Offiziere zeigen2 durch ihr Verhalten ein Beispiel an Haltung 3 und Pflichterfüllung. Sie kümmern sich 4 um ihre
Unterstellten und sorgen sich5 um ihr Wohlergehen6. Vertrauen und Respekt sind die Grundlagen7 ihrer Führung.
Offiziere benötigen pädagogisches Geschick und Durchsetzungsvermögen. Sie müssen sehr gut mit
Menschen umgehen können.
Im Einsatz müssen Offiziere unter hoher Belastung schnell und verantwortungsvoll handeln und richtige
Entscheidungen treffen können. Die Anforderungen sowie die körperliche und geistige Belastung im Einsatz sind
sehr hoch.
Die Offiziere sind für die Disziplin ihrer Unterstellten verantwortlich 9. Sie dürfen Befehle nur zu dienstlichen
Zwecken10 erteilen11 und tragen12 für ihre Befehle die Verantwortung.
Offiziere des Stabes übernehmen 5 Aufgaben von Personalmanagement 6 bis Organisationsplanung7. Sie
sammeln8 Fakten und Informationen und informieren seine Kommandeure. Die Kommandeure beurteilen 9 die
Informationen und bereiten Befehle vor.
Ein Offizier ist gleichzeitig Chef, Mitarbeiter und Unterstellter. Er plant und organisiert seine Tätigkeiten und
zum Teil die Tätigkeiten seiner Unterstellten selbständig und mit großer Eigenverantwortung.
Offiziere werden professionell ausgebildet. Sie sind Vorbilder für ihre Unterstellten. Hohe Kultur, militärische
Haltung13, Liebe zur Heimat und zu ihrem Beruf formen14 die Autorität der Offiziere.