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WOHNUNGSBAUTHEORIE - Fernand Pouillon

Iris Colettis, Katja Härer, Katrin Reichel, Ranya Boughzala, Luca Mihai Cocos
Fernand Pouillon
1912* - 1986

französicher Architekt
Stadtplaner
Schriftsteller

Wiederaufbau Frankreichs nach zweitem


Weltkrieg

Ziel qualitätsvoller und kostengünstiger Wohnbau

erster seiner Zeit – Tiefgaragen unter Gebäude um


Grünflächen zu schaffen
Wohnsiedlung
Résidence
Victor Hugo
Pantin, Frankreich
Allgemein

• 1955-1963 auf altem Brennerei Grundstück


gebaut
• Enthält 282 Wohnungen
2 Typen: - 3 Zimmer Wohnungen ca. 50m²
- 5 Zimmer Wohnungen ca. 72,88m²
Jedes Werk muss
eine in sich selbst
abgeschlossene
Komposition sein
– Fernand Pouillon
Topos
Fassade an Straßenseite:

• Nüchterne Gestaltung
• Striktes Raster
• Naturstein

Fassade Richtung Résidence:

Vertiefungen in Fassade deuten


Eingang an
Tektonik
• Massivbau
• Materialien: Naturstein + rosa Marmor
• Flachdach
• Klassizistische Elemente:
Durchgang erinnert an Portikus
Fassadengestaltung nach
goldenem Schnitt
Wohnsiedlung Residence du Stade
Buffalo
1955-1958 erbaut

466 Wohnungen

Montrouge - am südlichen Stadtrand von


Paris angrenzend

fast 50000 Einwohner

urbanes Ensemble

erster Blick Massivität

Fassaden des Marmorhofs - einzelne


Stockwerke nicht abzulesen
mehr oder weniger großen Innenhöfe
waren bepflanzt

Innenhoffassaden – rosafarbener
Marmor

Turm im Herzen der Residenz als


einzigartiges Element - auf Pfählen
aus Beton, Stein und Glas

eine Welt für sich mit Stille und Ruhe


– angrenzend Lärm der Stadt

Wohnungen auf unterschiedliche


Räume verteilt – tatsächliche Dichte
wirkt geringer
Gebäude ruhen auf einem Sockel

Mansardendach

hohe Mauern – Empfindung Anwesen mit Park

Intimität des Ortes


Wohnsiedlung le Parc
Wohnsiedlung le Parc

Errichtet 1961
im Ensemble Meudon-la-Forêt

2.635 Eigentumswohnungen &


Sozialwohnungen

„Erbe des 20. Jahrhunderts“


Typos
Massive Verwendung
von Kalkstein

Monumentales und
homogenes Aussehen

Grünflächen und
Gewässer
Loggien um Hauptachsen
angeordnet

Beziehung zwischen
Festkörper & Hohlräumen

Durchbrochenes Sehen

Verschiedene Nutzungen wie


z.B. Schulen, Markthalle,
Verwaltungszentrum,
Turnhallen,
Kulturzentrum oder
Mediathek
„Je bescheidener das Gehäuse, desto monumentaler muss die Architektur sein."
Wohnsiedlung Climat de France, Algier
- ist eine Stadt am Stadtrand von Algier ( Stadt in der Stadt )

- 1957 erbaut

- 3500 Wohnungen für Militärangehörige und vor dem Krieg


flüchtende Algerier ( heute nur noch von Algerier)

- Über 30 Hektar Land

- Am Hang gebaut

- Richtung Meer gedreht.

- Eins von der Sets ( Diar Es Saada Housing Estate, Diar el


Mahssoul Housing Estate und Climat de France.)
Pharaonische Baustelle

Regelmäßige Formen -> Traditionelle Kompositionen Einfache Gebäudetypologien


- Monumentales Hauptgebäude 233 x 38 m
- Monumentale Treppen über das gesamte Gelände
"The architect, the urbanist, must think like a sculptor, not
like a surveyor who distributes buildings alongside a street."
Diar el Mahçoul, Algier
- Gebaut in einem turbulenten politischen Umfeld

-residential complex built between 1953-1955

-part of the three big urban developments in


Algier by Fernard Pouillon (Diar el Mahçou,
Diar es-Saada,Climat de France )

-100.000 square meters of land (on a hill)

-views to the sea and botanical garden (north),


Views to the hills (south)

-living quarters are racially segregated but has


Integrated public facilities which was a first for Algeria
-1453 housing units separated in 2 zones by a large
boulevard:

Cite confort normal- originally designed for


Europeans

Cite simple confort (912 units)- for muslims

-the design for the buildings was inspired by the


traditional „kasbah” and by the vernacular
architecture

-another vernacular elements: palm trees, arches for


public squares, materiality of the walls, aparment
plans (patio), terraced and walkable roof...

-all walls are cream-colored stone transported from


Fondvieille quarries in Provence
"I work for the pedestrian, not for the airplane captain. "