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Europäisches Patentamt
(19) European Patent Office

Office européen des brevets (11) EP 1 128 152 B1


(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des (51) Int Cl.:


Hinweises auf die Patenterteilung: F41A 27/06 (2006.01) F41A 27/18 (2006.01)
17.05.2006 Patentblatt 2006/20 F42B 5/155 (2006.01)

(21) Anmeldenummer: 01103145.7

(22) Anmeldetag: 10.02.2001

(54) An einem Kampffahrzeug angeordnete Wurfanlage für Nebelkerzen, Sprengkörper und


dergleichen
Launcher system for smoke or explosive charges which is mounted on a fighting vehicle
Système lançeur pour charges fumigènes et explosives monté sur un véhicule de combat

(84) Benannte Vertragsstaaten: (72) Erfinder: Grünewald, Jens, Dipl.Ing.


AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU 34131 Kassel (DE)
MC NL PT SE TR
(74) Vertreter: Feder, Wolf-Dietrich et al
(30) Priorität: 23.02.2000 DE 10008198 Dr. Wolf-D. Feder,
Dipl.-Ing. P.-C. Sroka
(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung: Dominikanerstrasse 37
29.08.2001 Patentblatt 2001/35 40545 Düsseldorf (DE)

(73) Patentinhaber: Krauss-Maffei Wegmann GmbH & (56) Entgegenhaltungen:


Co. KG EP-A- 0 240 819 WO-A-00/02000
34127 Kassel (DE) DE-C- 4 338 650 FR-A- 2 611 259
US-A- 4 233 882
EP 1 128 152 B1

Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen
Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäische Patent Einspruch einlegen.
Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).

Printed by Jouve, 75001 PARIS (FR)


1 EP 1 128 152 B1 2

Beschreibung fasst, dass die Wurfkörper in einem Fächer mit fest vor-
gegebenen Winkelabständen abgeschossen werden.
[0001] Die Erfindung betrifft eine an einem Kampffahr- Hierzu sind jeweils mehrere aus Wurfbecher, Becherträ-
zeug angeordnete Wurfanlage für Nebelkerzen, Spreng- gerblock und Rahmenteil bestehende Einheiten horizon-
körper und dergleichen (z.B. IR-Nebel, Softkill und Fla- 5 tal nebeneinander oder vertikal übereincuder oder in ei-
res) mit den Merkmalen aus dem Oberbegriff der Paten- ner Kombination von horizontaler oder vertikaler Anord-
tansprüche 12 und 14. nung in einer am Fahrzeug befestigten Halterung ange-
[0002] Eine derartige Wurfanlage ist in WO 00/02000 ordnet, wobei diese Wurfbecher in Azimut fest vorgege-
A beschrieben. bene Winkelabstände aufweisen und von einer gemein-
[0003] Bei dieser bekannten Wurfanlage, die vor allem 10 samen Antriebsvorrichtung aus synchron antreibbar sind
zur Anordnung an einem Hubschrauber gedacht ist, sind und wobei jeder Becher einen vorgegebenen Winkelbe-
einzelne Wurfbecher um zwei senkrecht zueinander ste- reich in Azimut durchfährt, ohne dass der Winkelabstand
hende Achsen schwenkbar an einer festen Halterung an- zwischen den einzelnen Wurfbechern verändert wird.
geordnet. Ein fächerförmiges Abschießen von Wurfkör- [0009] Gemäß einem weiteren Grundgedanken der
pern ist mit dieser Anlage nicht möglich. 15 Erfindung ist es auch möglich, die am Fahrzeug verdreh-
[0004] In EP 0 240 819 A ist eine Werfersäule zum bar gelagerten Einheiten nicht aus Becherträgerblock,
Abschuss von Wurfkörpern beschrieben mit einem Wurfbecher und Rahmenteil aufzubauen, sondern je-
Grundgerät, über dem eine Säule in steuerbarer Weise weils mehrere Wurfbecher übereinander in einen säu-
drehbar angeordnet ist, an der in übereinander angeord- lenartigen Becherträgerblock anzuordnen und jeweils
neten Reihen am Umfang Wurfgeräte unter einem Erhö- 20 mehrere dieser Einheiten nebeneinander in der im we-
hungswinkel von 45° angeordnet sind. Die Anlage ist sentlichen horizontal am Fahrzeug befestigten Halterung
konstruktiv relativ groß aufgebaut und schwer in die Sil- drehbar zu lagern und von einer gemeinsamen Antriebs-
houette eines Kampffahrzeugs integrierbar. vorrichtung aus synchron anzutreiben.
[0005] Weiterhin ist in DE 43 38 650 C eine Nebelwurf- [0010] Da beim Abschuß eines Wurfkörpers erhebli-
anlage eines gepanzerten Fahrzeugs beschrieben mit 25 che Rückstoßkräfte frei werden, hat es sich für die Sta-
mehreren dreidimensional fächerförmig zu einer gemein- bilität der Wurfanlage als sehr vorteilhaft erwiesen, wenn
samen höhen- und seitenmäßig ausrichtbaren Werfer- der Becherträgerblock mit dem Wurfbecher derart in der
einheit zusammengefassten, jeweils unterschiedlich jeweiligen Halterung angeordnet ist, daß die Wirkachse
ausgerichteten Wurfbechem. Diese bekannte Anlage ist des Wurfbechers die Drehachse des Rahmenteils
sehr speziell zur Anordnung unterhalb einer verschwenk- 30 schneidet. Auf diese Weise werden auf den Richtantrieb
baren Dachlukenklappe des Fahrzeugs ausgebildet und wirkende Momente vermieden. Weiterhin kann die Sta-
in dieser Ausbildung für die Anordnung an der Außen- bilität der Wurfanlage dadurch vergrößert werden, daß
seite eines Kampffahrzeugsnicht gedacht. jeder Becherträgerblock oder jedes Rahmenteil in der
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fest mit dem Fahrzeug verbundenen Halterung an zwei
Wurfanlage insbesondere mit den im Oberbegriff der Pa- 35 Punkten der Drehachse jeweils unterhalb des Becher-
tentansprüche 1 und 2 angegebenen Merkmalen so aus- trägerblocks und oberhalb des Wurfbechers gelagert ist.
zugestalten, daß die einzelnen Wurfbecher derart aus- Als günstig hat es sich auch erwiesen, wenn der Mas-
richtbar sind, daß ein fächerförmiges Abschießen von senschwerpunkt von Becherträgerblock und Wurfbecher
Wurfkörpern zur gleichen Zeit möglich ist und die Aus- auf oder in unmittelbarer Nähe der Drehachse liegt.
richtung dieses Fächers verändert werden kann, ohne 40 [0011] So wird durch die Erfindung eine richtbare Wurf-
daß das Kampffahrzeug oder der Kampffahrzeugturm anlage geschaffen, mit der eine Erweiterung des Fächer-
gedreht werden muß. Die Wurfanlage sollte an der Au- Wirkbereiches bzw. ein Mehrfach-Schuß in die gleiche
ßenseite des Kampffahrzeugs angeordnet aber in die Sil- Wirkrichtung möglich ist und in Abhängigkeit von den
houette des Kampffahrzeugs integrierbar sein. Ausführungsformen folgende Vorteile erzielbar sind:
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe geschieht erfin- 45
dungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeich- a) es kann bei einem festen Elevationswinkel von
nenden Teil der Patentansprüche 1 oder 2 sowie mit den 22° bis 45° ein richtbarer Fächerwinkel bis 220° Azi-
Merkmalen des Patentanspruchs 14. Vorteilhafte Wei- mut erreicht werden;
terbildungen der Erfindung sind in den abhängigen An- b) bei geringen Massenträgheitsmomenten, d.h.
sprüchen beschrieben. 50 wenn die Wurfbecher dicht um ihren Massenschwer-
[0008] Ein Grundgedanke der Erfindung besteht darin, punkt gedreht werden, ist eine sehr rasche Ausrich-
mehrere Wurfbecher innerhalb jeweils eines jedem Be- tung des Systems möglich;
cherträgerblock zugeordneten Rahmenteils fest anzu- c) infolge der Möglichkeit eines neutralen symmetri-
ordnen und das Rahmenteil in Azimut verdrehbar am schen Kraftverlaufs durch den Becherdrehpunkt,
Fahrzeug zu lagern, so daß jeder Wurfbecher von einer 55 wirken keine störenden Abschußlasten auf den An-
Antriebsvorrichtung aus in die gewünschte Richtung in trieb;
Azimut schwenkbar ist. Hierbei sind jeweils mehrere d) es ist eine stabile Zweipunktlagerung jedes Wurf-
Wurfbecher zu einer Wurfanlage derart zusammenge- bechers sowohl bei horizontaler Parallelanordnung

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als auch bei vertikaler Reihenanordnung der Wurf- cher;


becher möglich;
e) bei Synchronantrieb von mehreren Wurfbechern Fig. 10 die Einheit nach Fig. 6 in einer Seitenansicht
innerhalb einer Einheit können die Antriebsvorrich- bei der Ausrichtung nach Fig. 9;
tungen konstruktiv einfach aufgebaut werden, bei- 5
spielsweise als Zahnstangen-Zahnsegmentantrie- Fig. 11 in einer perspektivischen Darstellung analog
be, Gestängeantriebe, Antriebe mit Stirnrad zwi- Fig. 9 die Einheit nach Fig. 6 bei einer anderen Aus-
schen Zahnsegmenten und Direktantriebe (Stellmo- richtung der Wurfbecher;
toren);
f) es ist ein modularer Aufbau der Wurfanlage mög- 10 Fig. 12 in einer Ansicht von vorne eine Einheit mit
lich, die dadurch beliebig erweiterbar wird; vertikal übereinander angeordneten Wurfbechern;
g) vorhandene Wurfanlagen sind nachrüstbar und
an vorhandene Schnittstellen anschließbar; Fig. 13 die Einheit nach Fig. 12 in einer Ansicht von
h) es ist möglich, die Wurfbecher einer Einheit in eine oben;
innerhalb der Nulllage liegende Transportstellung in- 15
nerhalb der Silhouette des Fahrzeugs einzuschwen- Fig. 14 die Einheit nach Fig. 12 in einer Ansicht von
ken; unten;
i) es ist möglich, die Rahmenteile der Wurfbecher
über Hohlwellen anzutreiben, durch welche die aus Fig. 15 die Einheit nach Fig. 12 in einer Ansicht von
dem Fahrzeug zur Zündvorrichtung der Wurfbecher 20 der Seite;
laufenden elektrischen Kabel geführt sind.
Fig. 16 die Einheit nach Fig. 12 in einer perspektivi-
[0012] Die Ansteuerung der erfindungsgemäßen schen Darstellung;
Wurfanlage kann automatisch über Sensoren, Periskop,
Kamera oder Wärmebildgerät erfolgen oder manuell 25 Fig. 17 in einer Ansicht von oben einen Kampfpanzer
über ein Tipvisier oder einen Sectorenschalter. mit zwei am Turm angeordneten Wurfanlagen;
[0013] Im folgenden werden anhand der beigefügten
Zeichnungen Ausführungsbeispiele für eine Wurfanlage Fig. 18 in einer Ansicht von oben einen Kampfpanzer
nach der Erfindung näher erläutert. mit einer am Heck angeordneten Wurfanlage;
[0014] In den Zeichnungen zeigen: 30
Fig. 19 eine aus sechs Wurfbechern und drei Be-
Fig. 1 einen einzelnen Wurfbecher innerhalb eines cherträgerblöcken bestehende Einheit von vorne ge-
Rahmenteils in Seitenansicht; sehen;

Fig. 2 den Wurfbecher nach Fig. 1 von oben gese- 35 Fig. 20 die Einheit nach Fig. 19 in perspektivischer
hen; Darstellung;

Fig. 3 den Wurfbecher nach Fig. 1 von unten gese- Fig. 21 eine aus acht Wurfbechern und zwei Becher-
hen; trägerblöcken bestehende Einheit von vorne gese-
40 hen;
Fig. 4 den Wurfbecher nach Fig. 1 in einer Ansicht
von vorne; Fig. 22 die Einheit nach Fig. 21 in perspektivischer
Darstellung.
Fig. 5 den Wurfbecher nach Fig. 1 bis 4 in einer per-
spektivischen Darstellung; 45 [0015] In den Fig. 1 bis 5 ist eine Wurfanlage darge-
stellt, die einen Wurfbecher 2.1 an sich bekannter Bauart
Fig. 6 eine aus vier Wurfbechern mit Rahmenteilen aufweist, der in einen Becherträgerblock 1.1 derart ein-
bestehende Einheit in horizontaler Anordnung der gesetzt ist, daß seine Wirkachse 5 unter einem vorge-
Wurfbecher von vorne gesehen; gebenen spitzen Winkel zur Bodenfläche des Becherträ-
50 gerblocks 1.1 verläuft. Dieser Winkel ist fest vorgegeben
Fig. 7 die Einheit nach Fig. 6 in einer Ansicht von und bestimmt den Elevationswinkel des Wurfbechers.
unten; Becherträgerblock 1.1 und Wurfbecher 2.1 sind gemein-
sam fest in einem Rahmenteil 3.1 befestigt. Das Rah-
Fig. 8 die Einheit nach Fig. 6 in einer Ansicht von menteil 3.1 umfaßt den Becherträgerblock 1.1 an der Bo-
oben; 55 denfläche, den Seitenflächen und oberhalb der Obersei-
te, so daß der Wurfbecher 2.1 mit umfaßt ist. An der
Fig. 9 in perspektivischer Darstellung die Einheit Unterseite und der Oberseite des Rahmenteils sind je-
nach Fig. 6 in einer ersten Ausrichtung der Wurfbe- weils eine Hohlwelle 3.11 bzw. 3.12 angeordnet, deren

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zueinander fluchtende Achsen die weiter unten näher gen die Fig. 17 und 18.
beschriebene Drehachse 4 des Rahmenteils 3.1 bestim- [0021] Fig. 17 zeigt in schematischer Darstellung ei-
men. Am freien Ende der unteren Hohlwelle 3.11 ist ein, nen Kampfpanzer KP1 mit einem drehbaren Turm T, an
weiter unten näher erläutertes, Zahnsegment 6.1 befe- dessen Seitenwänden zu beiden Seiten der Längsmit-
stigt. 5 telachse L jeweils eine Wurfanlage WA1.1 und WA1.2
[0016] Der Wurfbecher 2.1 und das Rahmenteil 3.1 angeordnet ist. Mit diesen Wurfanlagen können zu bei-
sind so zueinander angeordnet, daß sich die Wirkachse den Seiten des Fahrzeugs Wurfkörper in einen Fächer-
5 und die Drehachse 4 schneiden und der Massen- winkel von insgesamt 210° abgeschossen werden. Eine
schwerpunkt von Becherträgerblock 1.1 und Wurfbecher andere Ausführungsform der Anordnung zeigt Fig. 18.
2.1 auf der Drehachse 4 des Rahmenteils 3.1 liegt. 10 Hier ist an einem leichten Kampfpanzer KP2 eine Wurf-
[0017] Die anhand der Fig. 1 bis 5 beschriebene aus anlage WA2 am Heck des Fahrzeugs angeordnet, mit
Becherträgerblock 1.1, Wurfbecher 2.1 und Rahmenteil der in Fahrtrichtung gesehen ein Fächerwinkel von 200°
3.1 bestehende Einheit kann nun in unterschiedlicher erreichbar ist.
Weise zu einer, mehrere derartige Einheiten umfassen- [0022] Eine weitere Möglichkeit der Anordnung der in
den Wurfanlage zusammengesetzt werden. 15 den Fig. 1 bis 5 dargestellten Einheiten in einer gemein-
[0018] Eine erste derartige Möglichkeit wird im folgen- samen Wurfanlage zeigen die Fig. 12 bis 16.
den anhand der Fig. 6 bis 11 beschrieben. [0023] Bei dieser Wurfanlage sind vier, jeweils aus
[0019] Die Wurfanlage nach den Fig. 6 bis 11 besteht Wurfbechern 12.1 bis 12.4, Becherträgerblöcken 11.1
aus vier Einheiten gemäß Fig. 1 bis 5, die nebeneinander bis 11.4 und Rahmenteilen 13.1 bis 13.4 bestehende Ein-
angeordnet sind und jeweils einen Becherträgerblock 1.1 20 heiten übereinander in einer in nicht dargestellter Weise
bis 1.4, einen Wurfbecher 2.1 bis 2.4, ein Rahmenteil 3.1 vertikal an einem Fahrzeug befestigten Halterung 17 der-
bis 3.4 mit Hohlwellen 3.11 bis 3.41 sowie 3.12 bis 3.42 art gelagert, daß die Drehachsen (Bezugsziffer 4 in Fig.
aufweisen. An den unteren Hohlwellen sind jeweils Zahn- 1) der Rahmenteile 13.1 bis 13.4 zueinander fluchten.
segmente 6.1 bis 6.4 befestigt. Diese Einheiten sind in Die Halterung 17 besitzt übereinander angeordnete Hal-
einer Halterung 7 drehbar gelagert. Die Halterung 7 be- 25 terungslaschen 17.1 bis 17.5, zwischen denen die ein-
sitzt eine im wesentlichen U-förmige Gestalt derart, daß zelnen Einheiten angeordnet und an denen die Hohlwel-
die Einheiten jeweils mit den unteren Hohlwellen 3.11 len 13.12 (Fig. 12) bis 13.41 (Fig. 14) gelagert sind. Hier-
bis 3.41 und den oberen Hohlwellen 3.12 bis 3.42 derart bei ist jeweils die obere Hohlwelle eines Rahmenteils mit
drehbar in der Halterung 7 gelagert sind, daß die Dreh- der unteren Hohlwelle des nächst höheren Rahmenteils
achsen 4 parallel zueinander verlaufen und jede Einheit 30 gekoppelt. Die unterste Hohlwelle 13.41 trägt ein Zahn-
in der Halterung an zwei Punkten der Drehachse jeweils segment 16.4, in welches das Abtriebsritzel 19.1 eines
unterhalb des Becherträgerblocks und oberhalb des Getriebemotors 19 eingreift. Wie den Fig. 13 bis 16 zu
Wurfbechers gelagert ist. Die an den unteren Hohlwellen entnehmen, sind die Einheiten in der Halterung 17 derart
befestigten Zahnsegmente 6.1 bis 6.4 befinden sich un- angeordnet, daß die Wurfbecher 12.1 bis 12.4 in Azimut
terhalb der Unterseite der Halterung 7 und greifen in eine 35 jeweils einen festen Winkel von 12° miteinander ein-
an der Unterseite entlanggeführte Zahnstange 8 ein, die schließen. Bei einer Betätigung des Getriebemotors 19
dort in nicht eigens dargestellter Weise gegenüber der werden über das Zahnsegment 16.4 die Rahmenteile
Halterung 7 verschiebbar gelagert ist. In die Zahnstange 13.1 bis 13.4 und mit ihnen die Wurfbecher 12.1 bis 12.4
8 greift außerdem das Abtriebsritzel 9.1 eines fest ange- synchron um jeweils den gleichen Winkel in Azimut ver-
ordneten Getriebemotors 9 ein. Wie aus den Figuren ab- 40 dreht.
zulesen, wird beim Betrieb des Getriebemotors 9 die [0024] Die vom Fahrzeug zu den Zündvorrichtungen
Zahnstange 8 in ihrer Längsrichtung verschoben und da- der Wurfbecher 12.1 bis 12.4 laufenden elektrischen Ka-
durch werden über die Zahnsegmente 6.1 bis 6.4 die bel sind jeweils durch die Hohlwellen hindurchgeführt,
Rahmenteile 3.1 bis 3.4 um ihre jeweilige Drehachse 4 wobei jeweils die zu den anderen Wurfbechern führen-
(Fig. 1) verdreht. Wie den Fig. 6 bis 11 außerdem zu 45 den Kabel innerhalb der Rahmenteile 13.1 bis 13.4 zwi-
entnehmen, sind die Rahmenteile 3.1 bis 3.4 derart in schen den Becherträgerblöcken 11.1 bis 11.4 und den
der Halterung 7 angeordnet, daß die Wirkachsen 5 (Fig. Innenseiten der Rahmenteile 13.1 bis 13.4 in nicht dar-
1) der Wurfbecher 2.1 bis 2.4 jeweils einen konstanten gestellter Weise hindurchgeführt sind.
Winkel in Azimut miteinander einschließen. Dieser Win- [0025] In nicht eigens dargestellter Weise können die
kel kann beispielsweise 12° betragen. Der Winkel, den 50 Antriebsvorrichtungen bei den beiden dargestellten Aus-
jeder Wurfbecher 2.1 bis 2.4, ausgehend von seiner Null- führungsformen so dimensioniert und angeordnet sein,
lage durchlaufen kann, beträgt beispielsweise 220° Azi- daß jedes Rahmenteil 3.1 bis 3.4 bzw. 13.1 bis 13.4 aus
mut. Die Fig. 9 und 11 zeigen die beiden Endlagen der der Nulllage des die Azimutstellungen umfassenden
Wurfbecher 2.1 bis 2.4. Winkelbereichs in eine Transportstellung schwenkbar
[0020] Die Halterung 7 mit den die Wurfbecher 2.1 bis 55 ist, in der die Wurfbecher 2.1 bis 2.4 bzw. 12.1 bis 12.4
2.4 enthaltenden Einheiten, wird in der Weise an einem innerhalb einer vorgegebenen Fahrzeugkontur liegen.
Kampffahrzeug angeordnet, daß der Boden der Halte- [0026] Die Fig. 19 bis 22 zeigen Wurfanlagen in etwas
rung 7 horizontal am Fahrzeug liegt. Beispiele hierfür zei- anderen Ausführungsformen, bei denen nicht aus Be-

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cherträgerblock, Wurfbecher und Rahmenteil bestehen- für Nebelkerzen, Sprengkörper und dergleichen mit
de Einheiten zusammengesetzt werden, sondern jeweils mindestens einem an der Außenseite des Fahr-
mehrere Wurfbecher übereinander in einem säulenarti- zeugs (KP1, KP2) mittels einer Halterung (7, 17) an-
gen Becherträgerblock angeordnet sind, wobei die Be- geordneten Becherträgerblock (1.1-1.4, 11.1-11.4)
cherträgerblöcke als Ganzes in der fest am Fahrzeug 5 in dem unter einem vorgegebenen, die Elevation der
angeordneten Halterung drehbar gelagert sind und jeder Wurfanlage bestimmenden spitzen Winkel zur Bo-
dieser Becherträgerblöcke von der Antriebsvorrichtung denfläche des Becherträgerblocks mindestens ein
angetrieben wird. Wurfbecher (2.1,12.1) eingesetzt ist, aus dem Wurf-
[0027] Die Fig. 19 und 20 zeigen eine erste Ausfüh- körper mittels einer Treibladung abschießbar sind,
rungsform, bei welcher in der am Fahrzeug angeordne- 10 wobei jeder Becherträgerblock (1.1-1.4, 11.1-11.4)
ten Halterung 27.1 und 27.2 drei Becherträgerblöcke fest in einem den Becherträgerblock an der Boden-
21.1 bis 21.3 drehbar gelagert sind. Der Becherträger- fläche, den Seitenflächen und oberhalb der Obersei-
block 21.1 trägt die übereinander angeordneten Wurfbe- te umfassenden Rahmenteil (3.1-3.4, 13.1-13.4) an-
cher 22.1 und 22.2, der Becherträgerblock 21.2 trägt die geordnet ist und jedes Rahmenteil in der fest am
übereinander angeordneten Wurfbecher 22.3 und 22.4, 15 Fahrzeug angeordneten Halterung (7, 17) um eine
während der Becherträgerblock 21.3 die übereinander senkrecht zur Bodenfläche des Becherträgerblocks
angeordneten Wurfbecher 22.5 und 22.6 trägt. Unterhalb stehende Drehachse (4) drehbar gelagert ist und mit-
der Unterseite der Halterung 27.2 tragen die Becherträ- tels einer Antriebsvorrichtung (9, 19) in einem vor-
gerblökke 21.1 bis 21.3 jeweils Zahnsegmente 26.1 bis gegebenen Winkelbereich um die Drehachse ge-
26.3. Die Drehachsen der Becherträgerblöcke 21.1 bis 20 dreht werden kann, dadurch gekennzeichnet,
21.3 verlaufen vertikal und parallel zueinander. Jeder Be- dass mehrere jeweils aus Wurfbecher (2.1-2.4), Be-
cherträgerblock 21.1 bis 21.3 ist an zwei Punkten der cherträgerblock (1.1-1.4) und Rahmenteil (3.1-3.4)
Drehachse oberhalb und unterhalb der Wurfbecher ge- bestehende Einheiten nebeneinander in einer im
lagert. Die Zahnsegmente 26.1 bis 26.3 greifen in eine wesentlichen horizontal am Fahrzeug befestigten
an der Unterseite entlanggeführte Zahnstange 28 ein, 25 Halterung (7) mit vorgegebenen horizontalen Ab-
die dort gegenüber der unteren Halterung 27.2 ver- ständen der Drehachsen der Rahmenteile (3.1-3.4)
schiebbar gelagert ist. In die Zahnstange 28 greift außer- angeordnet sind und von einer gemeinsamen An-
dem das Abtriebsritzel eines fest angeordneten Gebrie- triebsvorrichtung (9) aus synchron antreibbar sind.
bemotors 29 ein. Bei Betrieb des Getriebemotors 29 wird
die Zahnstange 28 verschoben und dadurch werden 30 2. An einem Kampffahrzeug angeordnete Wurfanlage
Zahnsegmente 26.1 bis 26.3 verdreht, was zur Drehung für Nebelkerzen, Sprengkörper und dergleichen mit
der Becherträgerblöcke 21.1 bis 21.3 führt. mindestens einem an der Außenseite des Fahr-
[0028] Bei der in den Fig. 21 und 22 dargestellten Aus- zeugs (KP1, KP2) mittels einer Halterung (7, 17) an-
führungsform sind in der aus den Teilen 37.1 und 37.2 geordneten Becherträgerblock (1.1-1.4, 11.1-11.4)
bestehenden Halterung am Fahrzeug zwei Becherträ- 35 in dem unter einem vorgegebenen, die Elevation der
gerblöcke 31.1 und 31.2 drehbar gelagert. Jeder der Be- Wurfanlage bestimmenden spitzen Winkel zur Bo-
cherträgerblöcke 31.1 bzw. 31.2 trägt jeweils vier Wurf- denfläche des Becherträgerblocks mindestens ein
becher 32.1 bis 32.4 bzw. 32.5 bis 32.8. Wie aus den Wurfbecher (2.1, 12.1) eingesetzt ist, aus dem Wurf-
Zeichnungen abzulesen, sind in jedem der Becherträ- körper mittels einer Treibladung abschießbar sind,
gerblöcke 31.1 und 31.2 die Wurfbecher um einen vor- 40 wobei jeder Becherträgerblock (1.1-1.4, 11.1-11.4)
gegebenen festen Winkelbetrag in Azimut gegeneinan- fest in einem den Becherträgerblock an der Boden-
der versetzt angeordnet. Die Becherträgerblöcke 31.1 fläche, den Seitenflächen und oberhalb der Obersei-
und 31.2 sind mit unterhalb des unteren Halterungsteils te umfassenden Rahmenteil (3.1-3.4, 13.1-13.4) an-
37.2 angeordneten Zahnsegmenten 36.1 bzw. 36.2 ver- geordnet ist und jedes Rahmenteil in der fest am
bunden, die in eine verschiebbare Zahnstange 38 ein- 45 Fahrzeug angeordneten Halterung (7, 17) um eine
greifen, welche über ein Abtriebsritzel vom Getriebemo- senkrecht zur Bodenfläche des Becherträgerblocks
tor 39 aus angetrieben wird. Auch hier erfolgt beim Be- stehende Drehachse (4) drehbar gelagert ist und mit-
trieb des Getriebemotors 39 eine synchrone Verdrehung tels einer Antriebsvorrichtung (9, 19) in einem vor-
der beiden Becherträgerblöcke 31.1 und 31.2. gegebenen Winkelbereich um die Drehachse ge-
[0029] Die in den Fig. 19 bis 22 beschriebenen Wurf- 50 dreht werden kann, dadurch gekennzeichnet,
anlagen können in analoger Weise, wie anhand der Fig. dass mehrere jeweils aus Wurfbecher (12.1-12.4),
17 und 18 beschrieben, an einem Kampfpanzer ange- Becherträgerblock (11.1-11.4) und Rahmenteil
ordnet sein. (13.1-13.4) bestehende Einheiten übereinander in
einer im wesentlichen vertikal am Fahrzeug befe-
55 stigten Halterung (17) mit zueinander fluchtenden
Patentansprüche Drehachsen der Rahmenteile (13.1-13.4) angeord-
net sind und von einer gemeinsamen Antriebsvor-
1. An einem Kampffahrzeug angeordnete Wurfanlage richtung (19) aus synchron antreibbar sind.

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3. Wurfanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- Hohlwellen und innerhalb der Rahmenteile
kennzeichnet, dass der Becherträgerblock (1.1, (13.1-13.4) zwischen dem Becherträgerblock und
11.1) mit dem Wurfbecher (2.1, 12.1) derart im Rah- dem Rahmenteil hindurchgeführt sind.
menteil (3.1, 13.1) angeordnet ist, dass die Wirkach-
se (5) des Wurfbechers die Drehachse (4) des Rah- 5 11. Wurfanlage nach Anspruch 10, dadurch gekenn-
menteils schneidet. zeichnet, dass die gemeinsame Antriebsvorrich-
tung einen Elektromotor (19) aufweist, der die unter-
4. Wurfanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- ste oder oberste Hohlwelle der Anlage über ein zwi-
kennzeichnet, dass jedes Rahmenteil (3.1-3.4, schengeschaltetes Untersetzungsgetriebe antreibt.
13.1-13.4) in der Halterung (7, 17) an zwei Punkten 10
der Drehachse jeweils unterhalb und oberhalb des 12. Wurfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da-
Wurfbechers gelagert ist. durch gekennzeichnet, dass die Rahmenteile
(3.1-3.4, 13.1-13.4) derart in der Halterung (7, 17)
5. Wurfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- angeordnet sind, daß die Wurfbecher (2.1-2.4,
durch gekennzeichnet, dass der Massenschwer- 15 12.1-12.4) in jeder Stellung der synchronen Verdre-
punkt des Becherträgerblocks und des Wurfbechers hung in Azimut einen vorgegebenen konstanten
auf oder in unmittelbarer Nähe der Drehachse (4) Winkelabstand aufweisen.
des Rahmenteils (3.1-3.4, 13.1-13.4) liegt.
13. Wurfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da-
6. Wurfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da- 20 durch gekennzeichnet, dass jedes Rahmenteil
durch gekennzeichnet, dass der Antrieb jedes (3.1-3.4, 13.1-13.4) aus der Nulllage des die Azimut-
Rahmenteils (3.1-3.4, 13.1-13.4) über eine Hohlwel- stellungen umfassenden Winkelbereichs in eine
le erfolgt, durch welche die aus dem Fahrzeug zur Transportstellung schwenkbar ist, in der der Wurf-
Zündvorrichtung des Wurfbechers (2.1-2.4, becher (2.1-2.4, 12.1-12.4) innerhalb einer vorgege-
12.1-12.4) laufenden elektrischen Kabel geführt 25 benen Fahrzeugkontur liegt.
sind.
14. An einem Kampffahrzeug angeordnete Wurfanlage
7. Wurfanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- für Nebelkerzen, Sprengkörper und dergleichen mit
durch gekennzeichnet, dass jedes Rahmenteil an mindestens einem an der Außenseite des Fahr-
seiner Unterseite oder Oberseite ein Zahnsegment 30 zeugs mittels einer Halterung (27.1-27.2, 37.1-37.2)
(6.1-6.4) trägt, welches in eine gemeinsame horizon- angeordneten Becherträgerblock (21.1-21.3,
tal unter oder über der Halterung (7) verschiebbar 31.1-31.2), in dem unter einem vorgegebenen, die
gelagerte Zahnstange (8) eingreift, die mit der An- Elevation der Wurfanlage bestimmenden spitzen
triebsvorrichtung (9) gekoppelt ist. Winkel zur Bodenfläche des Becherträgerblocks
35 mindestens ein Wurfbecher (22.1-22.6, 32.1-32.8)
8. Wurfanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn- eingesetzt ist, wobei der Becherträgerblock in der
zeichnet, dass jedes Rahmenteil an seiner Unter- fest am Fahrzeug angeordneten Halterung um eine
seite oder Oberseite ein Antriebsritzel trägt, welches senkrecht zur Bodenfläche des Becherträgerblocks
in ein an einer horizontal unter oder über der Halte- stehende Drehachse drehbar gelagert ist und mittels
rung angeordneten gemeinsamen Antriebswelle an- 40 einer Antriebsvorrichtung (29, 39) in einem vorge-
geordnetes Abtriebsritzel eingreift und die gemein- gebenen Winkelbereich um die Drehachse gedreht
same Antriebswelle mit der Antriebsvorrichtung ge- werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass
koppelt ist. mehrere jeweils aus einem säulenartigen Becherträ-
gerblock (21.1-21.3, 31.1-31.2), in dem mehrere
9. Wurfanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch ge- 45 Wurfbecher (21.1-21.6, 31.1-31.8) angeordnet sind,
kennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen bestehende Einheiten nebeneinander in der im we-
Elektromotor (9) aufweist, der die Zahnstange (8) sentlichen horizontal am Fahrzeug befestigten Hal-
oder die gemeinsame Antriebswelle über ein zwi- terung (27.1-27-2, 37.1-37.2) mit vorgegebenen ho-
schengeschaltetes Untersetzungsgetriebe antreibt. rizontalen Abständen der Drehachse der Becherträ-
50 gerblöcke drehbar gelagert sind und von einer ge-
10. Wurfanlage nach Anspruch 2, dadurch gekenn- meinsamen Antriebsvorrichtung (29, 39) aus syn-
zeichnet, dass jedes Rahmenteil (13.1-13.4) an sei- chron antreibbar sind.
ner Unterseite und seiner Oberseite mit einer Hohl-
welle (13.41, 13.12) versehen ist und die Hohlwellen
der einander benachbarten Rahmenteile (13.1-13.4) 55 Revendications
miteinander gekoppelt sind und die vom Fahrzeug
zu den Zündvorrichtungen der Wurfbecher 1. Installation de lancement pour fusées de brouillard,
(12.1-12.4) laufenden elektrischen Kabel durch die engins explosifs et similaires, agencé sur un véhicule

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11 EP 1 128 152 B1 12

de combat et comprenant au moins, disposé sur le manière sensiblement verticale sur le véhicule, avec
côté extérieur du véhicule (KP1, KP2) au moyen d’un des axes de rotation des pièces de cadre (13.1-13.4)
support (7, 17), un bloc porte-boîtier (1.1-1.4, alignés les uns avec les autres, et peuvent être en-
11.1-11.4) dans lequel est placé, sous un angle aigu traînées de manière synchrone par un dispositif
prédéterminé par rapport à la surface de fond du 5 d’entraînement (19) commun.
bloc porte-boîtier et déterminant l’élévation de l’ins-
tallation de lancement, au moins un boîtier de lan- 3. Installation de lancement selon la revendication 1 ou
cement (2.1, 12.1) duquel peuvent être tirés des pro- 2, caractérisée en ce que le bloc porte-boîtier (1.1,
jectiles au moyen d’une charge propulsive, chaque 11.1) est agencé avec le boîtier de lancement (2.1,
bloc porte-boîtier (1.1-1.4, 11.1-11.4) étant disposé 10 12.1) dans la pièce de cadre (3.1, 13.1) de façon
de manière fixe dans une pièce en cadre (3.1-3.4, telle, que l’axe efficace (5) du boîtier de lancement
13.1-13.4) entourant le bloc porte-boîtier au niveau coupe l’axe de rotation (4) de la pièce en cadre.
de la surface de fond, des surfaces latérales et au-
dessus du côté supérieur, et chaque pièce en cadre 4. Installation de lancement selon la revendication 1 ou
étant montée dans le support (7, 17) agencé de ma- 15 2, caractérisée en ce que chaque pièce en cadre
nière fixe sur le véhicule, de manière rotative autour (3.1-3.4, 13.1-13.4) est montée sur palier dans le
d’un axe de rotation (4) perpendiculaire à la surface support (7, 17), en deux points de l’axe de rotation,
de fond du bloc porte-boîtier, et pouvant être tournée respectivement au-dessus et en-dessous du boîtier
autour de l’axe de rotation, dans une plage angulaire de lancement.
prescrite, au moyen d’un dispositif d’entraînement 20
(9, 19), caractérisée en ce que plusieurs unités 5. Installation de lancement selon l’une des revendica-
constituées chacune d’un boîtier de lancement tions 1 à 4, caractérisée en ce que le barycentre
(2.1-2.4), d’un bloc porte-boîtier (1.1-1.4) et d’une massique ou centre de gravité du bloc porte-boîtier
pièce en cadre (3.1-3.4), sont disposées côte à côte et du boîtier de lancement se situe sur ou à proximité
dans un support (7) fixé de manière sensiblement 25 immédiate de l’axe de rotation (4) de la pièce en
horizontale sur le véhicule, avec des distances d’es- cadre (3.1-3.4, 13.1-13.4).
pacement horizontales prescrites des axes de rota-
tion des pièces en cadre (3.1-3.4), et peuvent être 6. Installation de lancement selon l’une des revendica-
entraînées de manière synchrone par un dispositif tions 1 à 5, caractérisée en ce que l’entraînement
d’entraînement (9) commun. 30 de chaque pièce en cadre (3.1-3.4, 13.1-13.4) s’ef-
fectue par l’intermédiaire d’un arbre creux à travers
2. Installation de lancement pour fusées de brouillard, lequel sont menés les câbles électriques allant du
engins explosifs et similaires, agencé sur un véhicule véhicule au dispositif de mise à feu du boîtier de
de combat et comprenant au moins, disposé sur le lancement (2.1-2.4, 12.1-12.4).
côté extérieur du véhicule (KP1, KP2) au moyen d’un 35
support (7, 17), un bloc porte-boîtier (1.1-1.4, 7. Installation de lancement selon l’une des revendica-
11.1-11.4) dans lequel est placé, sous un angle aigu tions 1 à 6, caractérisée en ce que chaque pièce
prédéterminé par rapport à la surface de fond du en cadre porte sur son côté inférieur ou son côté
bloc porte-boîtier et déterminant l’élévation de l’ins- supérieur, un segment denté (6.1-6.4) venant en pri-
tallation de lancement, au moins un boîtier de lan- 40 se avec une crémaillère (8) commune, horizontale,
cement (2.1, 12.1) duquel peuvent être tirés des pro- montée coulissante en-dessous ou au-dessus du
jectiles au moyen d’une charge propulsive, chaque support (7), et couplée au dispositif d’entraînement
bloc porte-boîtier (1.1-1.4, 11.1-11.4) étant disposé (9).
de manière fixe dans une pièce en cadre (3.1-3.4,
13.1-13.4) entourant le bloc porte-boîtier au niveau 45 8. Installation de lancement selon la revendication 1,
de la surface de fond, des surfaces latérales et au- caractérisée en ce que chaque pièce en cadre por-
dessus du côté supérieur, et chaque pièce en cadre te sur son côté inférieur ou son côté supérieur, un
étant montée dans le support (7, 17) agencé de ma- pignon d’entraînement qui vient en prise dans un
nière fixe sur le véhicule, de manière rotative autour pignon de sortie disposé sur un arbre d’entraînement
d’un axe de rotation (4) perpendiculaire à la surface 50 commun agencé horizontalement en-dessous ou
de fond du bloc porte-boîtier, et pouvant être tournée au-dessus du support, et l’arbre d’entraînement
autour de l’axe de rotation, dans une plage angulaire commun étant couplé au dispositif d’entraînement.
prescrite, au moyen d’un dispositif d’entraînement
(9, 19), caractérisée en ce que plusieurs unités 9. Installation de lancement selon la revendication 7 ou
constituées chacune d’un boîtier de lancement 55 8, caractérisée en ce que le dispositif d’entraîne-
(12.1-12.4), d’un bloc porte-boîtier (11.1-11.4) et ment comprend un moteur électrique (9) qui entraîne
d’une pièce de cadre (13.1-13.4) sont disposées de la crémaillère (8) ou l’arbre d’entraînement commun
manière superposée dans un support (17) fixé de à l’aide d’un réducteur intermédiaire.

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13 EP 1 128 152 B1 14

10. Installation de lancement selon la revendication 2, 32.1-32.8), sont disposées côte à côte dans le sup-
caractérisée en ce que chaque pièce en cadre port (27.1-27.2, 37.1-37.2) fixé de manière sensible-
(13.1-13.4) est pourvue sur son côté inférieur ou son ment horizontale sur le véhicule, avec des distances
côté supérieur, d’un arbre creux (13.41, 13.12), et d’espacement horizontales prescrites de l’axe de ro-
les arbres creux des pièces en cadre (13.1-13.4) mu- 5 tation des blocs porte-boîtier, et peuvent être entraî-
tuellement voisines sont couplés les uns aux autres, nées de manière synchrone par un dispositif d’en-
et en ce que les câbles électriques menant du vé- traînement (29, 39) commun.
hicule aux dispositifs de mise à feu des boîtiers de
lancement (12.1-12.4), sont menés à travers les ar-
bres creux et à l’intérieur des pièces en cadre 10 Claims
(13.1-13.4), entre le bloc porte-boîtier et la pièce en
cadre. 1. A launch system, arranged on a combat vehicle, for
smoke candles, explosive devices and such like with
11. Installation de lancement selon la revendication 10, at least one cup-carrier block (1.1-1.4, 11.1-11.4) ar-
caractérisée en ce que le dispositif d’entraînement 15 ranged on the outside of the vehicle (KP1, KP2) by
commun comprend un moteur électrique (9) qui en- means of a mounting (7, 17), in which at a preset
traîne l’arbre creux situé le plus bas ou situé le plus acute angle, determining the elevation of the launch
haut, de l’installation, en passant par un réducteur system, relative to the bottom face of the cup-carrier
intermédiaire. block at least one launch cup (2.1, 12.1) is inserted
20 from which projectiles are capable of being dis-
12. Installation de lancement selon l’une des revendica- charged by means of a propellant charge, each cup-
tions 1 à 11, caractérisée en ce que les pièces en carrier block (1.1-1.4, 11.1-11.4) being firmly ar-
cadre (3.1-3.4, 13.1-13.4) sont disposées dans le ranged in a frame component (3.1-3.4, 13.1-13.4)
support (7, 17) de manière telle, que les boîtiers de surrounding the cup-carrier block along the bottom
lancement (2.1-2.4, 12.1-12.4) présentent dans cha- 25 face, along the side faces and above the upper side,
que position de la rotation synchrone, en azimut, un and each frame component being supported in the
espacement angulaire constant, prescrit ou prédéfi- mounting (7, 17), which is firmly arranged on the ve-
ni. hicle, so as to be capable of rotating about an axis
(4) of rotation perpendicular to the bottom face of the
13. Installation de lancement selon l’une des revendica- 30 cup-carrier block and being capable of being rotated
tions 1 à 12, caractérisée en ce qu’il est possible about the axis of rotation within a preset angular
de faire pivoter chaque pièce en cadre (3.1-3.4, range by means of a drive mechanism (9, 19), char-
13.1-13.4) de la position nulle de la plage angulaire acterised in that several units, each consisting of
englobant les positions azimutales, dans une posi- a launch cup (2.1-2.4), a cup-carrier block (1.1-1.4)
tion de transport dans laquelle le boîtier de lance- 35 and a frame component (3.1-3.4), are arranged side
ment (2.1-2.4, 12.1-12.4) se situe à l’intérieur d’un by side in a mounting (7) fastened to the vehicle sub-
contour de véhicule prescrit ou prédéfini. stantially horizontally with preset horizontal separa-
tions of the frame components (3.1-3.4) and are ca-
14. Installation de lancement pour fusées de brouillard, pable of being driven synchronously by a common
engins explosifs et similaires, agencé sur un véhicule 40 drive mechanism (9) .
de combat et comprenant au moins, disposé sur le
côté extérieur du véhicule au moyen d’un support 2. A launch system, arranged on a combat vehicle, for
(27.1-27.2, 37.1-37.2), un bloc porte-boîtier smoke candles, explosive devices and such like with
(21.1-21.3, 31.1-31.2) dans lequel est placé, sous at least one cup-carrier block (1.1-1.4, 11.1-11.4) ar-
un angle aigu prédéterminé par rapport à la surface 45 ranged on the outside of the vehicle (KP1, KP2) by
de fond du bloc porte-boîtier et déterminant l’éléva- means of a mounting (7, 17), in which at a preset
tion de l’installation de lancement, au moins un boî- acute angle, determining the elevation of the launch
tier de lancement (22.1-22.6, 32.1-32.8), le bloc por- system, relative to the bottom face of the cup-carrier
te-boîtier étant monté dans le support agencé fixe block at least one launch cup (2.1, 12.1) is inserted
sur le véhicule, de manière rotative autour d’un axe 50 from which projectiles are capable of being dis-
de rotation perpendiculaire à la surface de fond du charged by means of a propellant charge, each cup-
bloc porte-boîtiers, et pouvant être tourné autour de carrier block (1.1-1.4, 11.1-11.4) being firmly ar-
l’axe de rotation, dans une plage angulaire prescrite, ranged in a frame component (3,1-3.4, 13.1-13.4)
au moyen d’un dispositif d’entraînement (29, 39), ca- surrounding the cup-carrier block along the bottom
ractérisée en ce que plusieurs unités constituées 55 face, along the side faces and above the upper side,
chacune d’un bloc porte-boîtier (21.1-21.3, and each frame component being supported in the
31.1-31.2) en forme de colonne dans lequel sont mounting (7, 17), which is firmly arranged on the ve-
agencés plusieurs boîtiers de lancement (22.1-22.6, hicle, so as to be capable of rotating about an axis

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(4) of rotation perpendicular to the bottom face of the motor (9) which drives the rack (8) or the common
cup-carrier block and being capable of being rotated drive shaft via an interposed reduction gear.
about the axis of rotation within a preset angular
range by means of a drive mechanism (9, 19), char- 10. Launch system according to Claim 2, characterised
acterised in that several units, each consisting of 5 in that each frame component (13.1-13.4) is provid-
a launch cup (12.1-12.4), a cup-carrier block ed on its underside and on its upper side with a hollow
(11.1-11.4) and a frame component (13.1-13.4), are shaft (13.41, 13.12), and the hollow shafts of the
arranged one above the other in a mounting (17) frame components (13.1-13.4) adjacent to one an-
fastened to the vehicle substantially vertically with other are coupled with one another, and the electrical
mutually aligned axes of rotation of the frame com- 10 cables running from the vehicle to the detonating de-
ponents (13.1-13.4) and are capable of being driven vices of the launch cups (12.1-12.4) are passed
synchronously by a common drive mechanism (19). through the hollow shafts and within the frame com-
ponents (13.1-13.4) between the cup-carrier block
3. Launch system according to Claim 1 or 2, charac- and the frame component.
terised in that the cup-carrier block (1.1, 11.1) with 15
the launch cup (2.1, 12.1) is arranged in the frame 11. Launch system according to Claim 10, character-
component (3.1, 13.1) in such a manner that the ef- ised in that the common drive mechanism has an
fective axis (5) of the launch cup intersects the axis electric motor (19) which drives the lowest or upper-
(4) of rotation of the frame. most hollow shaft of the system via an interposed
20 reduction gear.
4. Launch system according to Claim 1 or 2, charac-
terised in that each frame component (3.1-3.4, 12. Launch system according to one of Claims 1 to 11,
13.1-13.4) in the mounting (7, 17) is supported at characterised in that the frame components
two points on the axis of rotation, respectively below (3.1-3.4, 13.1-13.4) are arranged in the mounting (7,
and above the launch cup. 25 17) in such a manner that the launch cups (2.1-2.4,
12.1-12.4) exhibit a preset constant angular separa-
5. Launch system according to one of Claims 1 to 4, tion in each position of synchronous rotation in azi-
characterised in that the centre of gravity of the muth.
cup-carrier block and of the launch cup is situated
on the axis (4) of rotation of the frame component 30 13. Launch system according to one of Claims 1 to 12,
(3.1-3.4, 13.1-13.4) or in the immediate vicinity there- characterised in that each frame component
of. (3.1-3.4, 13.1-13.4) is capable of swivelling out of
the zero position of the angular range encompassing
6. Launch system according to one of Claims 1 to 5, the azimuth positions into a transport position in
characterised in that each frame component 35 which the launch cup (2.1-2.4, 12.1-12.4) is situated
(3.1-3.4, 13.1-13.4) is driven via a hollow shaft, within a given vehicle outline.
through which the electrical cables running from the
vehicle to the detonating device of the launch cup 14. A launch system, arranged on a combat vehicle, for
(2.1-2.4, 12.1-12.4) are routed. smoke candles, explosive devices and such like with
40 at least one cup-carrier block (21.1-21.3, 31.1-31.2)
7. Launch system according to one of Claims 1 to 6, arranged on the outside of the vehicle by means of
characterised in that each frame component a mounting (27.1-27.2, 37.1-37.2), in which at a pre-
bears, on its underside or upper side, a gear segment set acute angle, determining the elevation of the
(6.1-6.4) which engages a common rack (8) which launch system, relative to the bottom face of the cup-
is supported so as to be horizontally displaceable 45 carrier block at least one launch cup (22.1-22.6,
below or above the mounting (7) and which is cou- 32.1-32.8) is inserted, the cup-carrier block being
pled with the drive mechanism (9). supported in the mounting, which is firmly arranged
on the vehicle, so as to be capable of rotating about
8. Launch system according to Claim 1, characterised an axis of rotation perpendicular to the bottom face
in that each frame component bears, on its under- 50 of the cup-carrier block and being capable of being
side or upper side, a drive pinion which engages a rotated about the axis of rotation within a preset an-
drive pinion arranged on a common drive shaft ar- gular range by means of a drive mechanism (29, 39),
ranged horizontally above or below the mounting, characterised in that several units, each consisting
and the common drive shaft is coupled with the drive of a columnar cup-carrier block (21.1-21.3,
mechanism. 55 31.1-31.2) in which several launch cups (21.1-21.6,
31.1-31.8) are arranged, are rotatably supported
9. Launch system according to Claim 7 or 8, charac- side by side in the mounting (27.1-27.2, 37.1-37.2)
terised in that the drive mechanism has an electric fastened to the vehicle substantially horizontally with

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preset horizontal separations of the axes of rotation


of the cup-carrier blocks and are capable of being
driven synchronously by a common drive mecha-
nism (29, 39).
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