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Betriebsanleitung

Heizungs- und Wärmepumpenregler


WPR-Net 2.1
Regler Teil 2 (Fachhandwerker)
Lieferumfang, Montage, Elektrische Anschlussarbeiten
Softwareupdate
Inbetriebnahme / Ersteinschaltung
Programmbereich „Service“
Anhang

DE

83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1)


Bitte zuerst lesen Signalzeichen
Diese Betriebsanleitung ist Teil 2 der aus 2 Teilen bestehenden Be-
triebsanleitung für den Heizungs- und Wärmepumpenregler. Ver- Informationen oder Anweisungen für Nutzer.
gewissern Sie sich, dass Ihnen Teil 1 dieser Betriebsanleitung vor-
liegt. Sollte Teil 1 fehlen, fordern Sie ihn von Ihrem Lieferanten an. Informationen oder Anweisungen für qualifiziertes Fach-
Diese Betriebsanleitung gibt Ihnen wichtige Hinweise zum Um- und autorisiertes Servicepersonal.
gang mit dem Gerät. Sie ist Produktbestandteil und muß in un-
mittelbarer Nähe des Geräts griffbereit aufbewahrt werden. Sie
muß während der gesamten Nutzungsdauer des Geräts verfüg- GEFAHR!
bar bleiben. An nachfolgende Besitzer/-innen oder Benutzer/-in- Steht für eine unmittelbar drohende Gefahr, die zu
nen des Geräts muß sie übergeben werden. schweren Verletzungen oder zum Tod führt.
Vor Beginn sämtlicher Arbeiten an und mit dem Gerät die Betrieb-
sanleitung lesen. Insbesondere das Kapitel Sicherheit. Alle Anwei-
GEFAHR!
sungen vollständig und uneingeschränkt befolgen.
Steht für Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
Möglicherweise enthält diese Betriebsanleitung Beschreibungen,
die unverständlich oder unklar erscheinen. Bei Fragen oder Un-
klarheiten den Werkskundendienst oder den vor Ort zuständigen WARNUNG!
Partner des Herstellers heranziehen. Steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die
zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen könnte.
Die Betriebsanleitung ist ausschließlich für die mit dem Gerät be-
schäftigten Personen bestimmt. Alle Bestandteile vertraulich be-
handeln. Sie sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen ohne
schriftliche Zustimmung des Herstellers weder ganz noch teilwei-
VORSICHT!
Steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die
se in irgendeiner Form reproduziert, übertragen, vervielfältigt, in
zu mittleren oder leichten Verletzungen führen könnte.
elektronischen Systemen gespeichert oder in eine andere Spra-
che übersetzt werden.
ACHTUNG
Steht für eine möglicherweise gefährliche Situation, die zu
Sachschäden führen könnte.

HINWEIS
Hervorgehobene Information.

ENERGIESPAR-TIPP
Steht für Ratschläge, die helfen, Energie, Rohstoffe und Ko-
sten zu sparen.

Nutzer/-innen und Fachpersonal können Daten ein-


stellen.

Autorisierter Installateur kann Daten einstellen, Paßwort


nötig.
Autorisiertes Servicepersonal kann Daten einstellen.
Zugang nur über USB-Stick.
Werksvorgabe, keine Datenänderung möglich

Verweis auf andere Abschnitte innerhalb der Betriebsan-


leitung.

Verweis auf andere Unterlagen des Herstellers.

2 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


Inhaltsverzeichnis
System entlüften........................................................................................... 24
Parameter IBN setzen................................................................................. 25
INFORMATIONEN FÜR QUALIFIZIERTES FACH- UND Energieeffizienzpumpe............................................................................. 25
AUTORISIERTES SERVICEPERSONAL Zweiter Wärmeerzeuger........................................................................... 26
SILENT MODE .......................................................................................................... 27
BITTE ZUERST LESEN...............................................................................................2
HEISSGASNUTZUNG ............................................................................................. 27
SIGNALZEICHEN.........................................................................................................2
SPRACHE DER BILDSCHIRMANZEIGE AUSWÄHLEN ................................... 28
DATUM UND UHRZEIT FESTLEGEN .................................................................. 28
Temperaturen und Zeitintervalle einstellen................................. 28
LIEFERUMFANG, MONTAGE, ELEKTRISCHE
ANSCHLUSSARBEITEN, INSTALLATION VON FÜHLERN, AUSHEIZPROGRAMM ............................................................................................ 29
DEMONTAGE Ausheizprogramm starten...................................................................... 29
Ausheizprogramm manuell beenden............................................... 30
LIEFERUMFANG..........................................................................................................5 ANLAGENKONFIGURATION ................................................................................ 30
Lieferumfang Einbauregler...........................................................................5
IBN-ASSISTENT ....................................................................................................... 31
Lieferumfang Wandregler.............................................................................5
PARAMETER IBN ZURÜCK ................................................................................... 31
MONTAGE.......................................................................................................................5
Montage des Einbaureglers..........................................................................5 DATENLOGGER ....................................................................................................... 32
Montage des Wandreglers............................................................................5 SYSTEMSTEUERUNG ............................................................................................. 32
ELEKTRISCHE ANSCHLUSSARBEITEN............................................................6 Kontrast der Anzeige des Bildschirms einstellen........................ 32
Installation des Wandreglers........................................................................6 Webserver......................................................................................................... 32
Bedienteilvarianten...........................................................................................8 Fernwartung.................................................................................................... 32
Montage und Installation von Fühlern...................................................9
Außenfühler........................................................................................................9 ANHANG
Trinkwarmwasserfühler...............................................................................9
Externer Rücklauffühler...............................................................................9 FEHLERDIAGNOSE / FEHLERMELDUNGEN............................................. 33
DEMONTAGE............................................................................................................. 10 Quittieren einer Störung............................................................................. 36
Ausbau der Pufferbatterie.......................................................................... 10 Blinkcodes auf Reglerplatine..................................................................... 36
SOFTWAREUPDATE............................................................................................... 10 TECHNISCHE DATEN............................................................................................. 37
Montage................................................................................................................ 37
INBETRIEBNAHME / ERSTEINSCHALTUNG.............................................. 10
Ausgänge............................................................................................................. 37
SMART GRID.............................................................................................................. 12 Eingänge............................................................................................................... 37
Einstellbar unter Systemeinstellungen:........................................ 12 Anschlüsse........................................................................................................... 37
KLEMMENPLÄNE.................................................................................................... 13 Schnittstellen..................................................................................................... 37
Schutzklasse....................................................................................................... 37
Kennlinien Temperaturfühler................................................................... 37
Meßbereich der Fühler................................................................................. 37
PROGRAMMBEREICH „SERVICE“ ÜBERSICHT: ABTAUZYKLUS, LUFTABTAUUNG, VL MAX.................. 38
SYSTEMEINSTELLUNG BEI DER INBETRIEBNAHME........................... 39
PROGRAMMBEREICH AUSWÄHLEN ................................................................. 14
WICHTIGE ABKÜRZUNGEN............................................................................... 42
INFORMATIONEN ABRUFEN ............................................................................... 14
Temperaturen abrufen.............................................................................. 14
Eingänge abrufen......................................................................................... 14
Ausgänge abrufen........................................................................................ 15
Ablaufzeiten abrufen.................................................................................. 15
Betriebsstunden abrufen......................................................................... 15
Fehlerspeicher abrufen............................................................................. 16
Abschaltungen abrufen............................................................................ 16
Anlagenstatus abrufen.............................................................................. 16
Wärmemenge abrufen.............................................................................. 16
EINSTELLUNGEN VORNEHMEN ..........................................................................17
Datenzugang festlegen.............................................................................17
Kurzprogramme aufrufen.........................................................................17
Temperaturen festlegen........................................................................... 18
Prioritäten festlegen................................................................................... 20
Systemeinstellungen festlegen............................................................ 20

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4 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH
Lieferumfang Montage
HINWEIS MONTAGE DES EINBAUREGLERS
Funktionsnotwendige Temperaturfühler (Rücklauf, Vor-
lauf, Heißgas) sind in der Wärmepumpe eingebaut und Bei Geräten für die Innenaufstellung ist die Steuerplatine des Hei-
gehören nicht zum Lieferumfang des Heizungs- und zungs- und Wärmepumpenreglers im elektrischen Schaltkasten
Wärmepumpenreglers. des jeweiligen Geräts integriert.

Der Heizungs- und Wärmepumpenregler wird in zwei Varianten Betriebsanleitung Ihrer Wärmepumpe, Montage des Be-
ausgeliefert. Die gelieferte Variante ist abhängig vom Gerätetyp dienteils
der zu regelnden Wärmepumpe.

MONTAGE DES WANDREGLERS LAP, LA16HV


LIEFERUMFANG EINBAUREGLER
Für alle auszuführenden Arbeiten gilt:
Bei Geräten für die Innenaufstellung ist die Steuerplatine des Hei-
zungs- und Wärmepumpenreglers als „Einbauregler“ im jewei- HINWEIS
ligen Gerät integriert. Der Lieferumfang „Einbauregler“ gehört Jeweils die vor Ort geltenden Unfallverhütungsvorschriften,
zum Lieferumfang des Gerätes für die Innenaufstellung. gesetzlichen Vorschriften, Verordnungen und Richtlinien
• Heizungs- und Wärmepumpenregler, einhalten.
• bestehend aus Steuerplatine (mit Anschlussklemmen) und
Bedienteil (mit Statusanzeige, Bildschirm und „Dreh-Druck- WARNUNG!
Knopf“). Nur qualifiziertes Fachpersonal darf den Heizungs- und
• Außenfühler für Aufputzmontage. Wärmepumpenregler montieren.
• Betriebsanleitung (in 2 Teilen).
• „Kurzbeschreibung Wärmepumpen-Regelung“. Bohrschablone an der Stelle ausrichten, wo der Heizungs- und
Wärmepumpenregler angebracht werden soll.
LIEFERUMFANG WANDREGLER LAP, LA16HV
Bei Geräten für die Außenaufstellung ist die Steuerplatine des ACHTUNG
Heizungs- und Wärmepumpenreglers nicht im Gerät integriert. Anbringungsort auf Unterputzleitungen prüfen. Bohrscha-
Der Lieferumfang „Wandregler“ gehört nicht zum Lieferumfang blone so ausrichten, dass bei den folgenden Montagear-
des Gerätes für die Außenaufstellung. beiten keine Unterputzleitungen angebohrt und beschä-
digt werden können.
• Heizungs- und Wärmepumpenregler für Aufputzmontage,
• bestehend aus Steuerplatine (mit Anschlussklemmen), Ge-
häuse und Bedienteil (mit Statusanzeige, Bildschirm und HINWEIS
„Dreh-Druck-Knopf“), Rechts und links von der Bohrschablone muß jeweils ≥ 2
• Wandbefestigungsmaterial (Bohrschablone, Schrauben, Dü- cm Freiraum sein, damit die seitlichen Befestigungsschrau-
bel für festes Mauerwerk), ben der Gehäuseabdeckung ausreichend Platz finden.
• Außenfühler für Aufputzmontage. Bohrschablone mit Klebeband an der Wand fixieren, Löcher
• Betriebsanleitung (in 2 Teilen). bohren (Ø 6 mm, Tiefe ≥ 55 mm).

• „Kurzbeschreibung Wärmepumpen-Regelung“.

Gelieferte Ware auf äußerlich sichtbare Lieferschäden prüfen…


Lieferumfang auf Vollständigkeit prüfen. Etwaige Liefermängel
sofort reklamieren.

Bohrschablone von der Wand lösen, Dübel in die Löcher ein-


schlagen, Schrauben eindrehen (Abstand von Untergrund zu
Schraubenkopf etwa 10mm).

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HINWEIS Elektrische Anschlussarbeiten
Das im Lieferumfang enthaltene Wandbefestigungsmate-
rial setzt festes Mauerwerk voraus.
GEFAHR!
Rechte und linke Befestigungsschraube der Gehäuseabde-
Lebensgefahr durch elektrischen Strom!
ckung des Heizungs- und Wärmepumpenregler lösen…
Elektrische Anschlussarbeiten sind ausschließlich quali-
fiziertem Elektrofachpersonal vorbehalten.
Vor dem Öffnen des Gerätes die Anlage spannungsfrei
schalten und gegen Wiedereinschalten sichern!

WARNUNG!
Bei der Installation und Ausführung von elektrischen Ar-
beiten die einschlägigen EN‑, VDE- und/oder vor Ort gel-
tenden Sicherheitsvorschriften beachten.
Technische Anschlussbedingungen des zuständigen
Energieversorgungsunternehmens beachten!
Gehäuseabdeckung abheben und an sicherer Stelle able-
gen… Folgen Sie bei den elektrischen Anschlussarbeiten den Anweisun-
Heizungs- und Wärmepumpenregler in die Schrauben an der gen in der Betriebsanleitung Ihrer Wärmepumpe.
Wand vollständig einhängen. Schrauben fest anziehen….
Betriebsanleitung Ihres Gerätes, „Elektrische Anschluss-
arbeiten“, „Klemmenplan“ sowie „Stromlaufpläne“ zu Ih-
rem Gerätetyp

HINWEIS
Interne Sicherung 6,3AT.

INSTALLATION DES WANDREGLERS


Falls noch nicht geschehen: Gehäuseabdeckung des Hei-
zungs- und Wärmepumpenreglers abnehmen…
1 Rückansicht 2 Vorderansicht Seite 6, Anweisung –

Falls die elektrische Installation nicht im unmittelbaren An-


schluss erfolgt: Gehäuseabdeckung aufsetzen und seitliche
Befestigungsschrauben anziehen.

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1 Klemmenblock für 1~/N/PE/230 V Spannungs­versorgung Basisverdrahtung:
2 EVU-Brücken (müssen bei Anschluss eines
potentialfreien Kontaktes entfernt werden)
3 Anschlussklemme Rücklauffühler TRL (an NTC8)
4 Kabelkanäle mit Abdeckungen
(Abdeckungen hier nicht im Bild)
5 Kabeleinführung mit Klappbügel
6 Befestigungsschraube des Klappbügels
7 Anschlussklemme (X10 Modbus) für BUS-
Leitung zur Außeneinheit
8 Steckplatz für optionale Erweiterungsplatine „EP 2.1“
9 LIN-BUS Kommunikationsleitung zwischen Steuerplatine
und Bedienteil (werksseitig vorverdrahtet)
10 Steuerplatine des Heizungs- und Wärmepumpenreglers
11 Bedienteil
12 Anschluss für PWM-Steuersignal Umwälzpumpe

Befestigungsschraube des Klappbügels der Kabeleinführung


lösen und Klappbügel nach unten ziehen, bis ein Wegklappen
nach oben möglich ist. Klappbügel seitlich nach oben weg-
klappen.
Abdeckungen der Kabelkanäle abziehen. 1 Angeschlossene 1~/N/PE/230 V Spannungsversorgung
BUS-Kommunikationsleitung, die zur Wärmepumpe führt, auf für Wandregler und Außengerät
der Reglerplatine an der Klemme X10 anlegen. 2 Angeschlossener Rücklauffühler TRL (an NTC8)
3 Leitungsverlegung in den Kabelkanälen
Anschließend BUS-Kommunikationsleitung nach unten und
4 Angeschlossene BUS-Kommunikationsleitung
durch die Kabelkanäle sowie durch die Kabeleinführung nach 5 Angeschlossenes PWM-Steuersignal für Umwälzpumpe
Außen führen.
Gegebenenfalls weitere externe Kabel installieren.
ACHTUNG
Verlegeabstand zwischen BUS-Kommunikationsleitung Betriebsanleitung Ihres Gerätes, „Klemmenplan“ sowie
und Lastleitung muß > 10 cm betragen. „Stromlaufpläne“ zu Ihrem Gerätetyp

Leitung für 230 V Spannungsversorgung am Klemmenblock


für Spannungsversorgung anklemmen… HINWEIS
Die Ein- und Ausgänge auf der Steuerplatine werden durch
HINWEIS den Klemmenplan des Gerätes zugeordnet. Zusätzlich fin-
Interne Sicherung 6,3AT. den Sie die Zuordnung auf der Innenseite der Gehäuseab-
Klemmenblock hat Federzugklemmen bis maximal 2,5 mm2. deckung des Wandreglers.

Kabelmantel so abisolieren, dass das Mantelende zwischen


Dichtlippe und Kabelkanal zu liegen kommt.
230  V Spannungsversorgung für Außengerät am Klemmen
block anlegen und nach unten durch die Kabelkanäle sowie
durch die Kabeleinführung nach außen zum Außengerät füh-
ren.
PWM-Steuersignal für Umwälzpumpe am Klemmenblock -X10
anlegen.
Der Luft/Wasser Wärmepumpe zur Außenaufstellung liegt ein
separat beigepackter Rücklauffühler (TRL) mit entsprechen-
dem Montagematerial bei. Rücklauffühler mit Kabelbinder
und Wärmeleitpaste am Rücklauf (wärmeleitendes Rohr) zur
Wärmepumpe der Abbildung entsprechend befestigen und
gemäß Stromlaufplan (an NTC8) anklemmen…

Abdeckungen der Kabelkanäle aufstecken. Klappbügel der Ka-


beleinführung in Ausgangsstellung zurückschwenken und un-
ter die Befestigungsschraube einrasten lassen. Befestigungs-
schraube fest anziehen.
Gehäuseabdeckung aufsetzen und seitliche Befestigungs-
schrauben anziehen.

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ACHTUNG BEDIENTEILVARIANTEN
Alle Leitungen, die Sie am Heizungs- und Je nach Wärmepumpentyp ist das im Heizungs- und
Wärmepumpenregler anschließen, außerhalb des Hei- Wärmepumpenregler integrierte Bedienteil mit folgenden
zungs- und Wärmepumpenreglers in einem Kabelkanal Schnittstellen ausgestattet:
führen (zur Zugentlastung nötig; bauseits zu stellen).

ACHTUNG
TYP 1
BUS-Kommunikationsleitung benötigt Verlegeabstand
von > 10 cm zu anderen Leitungen. Daher mit entspre-
chendem Abstand in einem eigenen Kabelkanal verlegen.

N Netzwerk
S Verbindung zur Steuerplatine

TYP 2

1 230 V Spannungsversorgung zum Außengerät N Netzwerk


2 PWM-Steuersignal für Umwälzpumpe L LIN-BUS
3 weitere 230 V Ausgänge (Umwälzpumpen, Mischer, …) S Verbindung zur Steuerplatine
4 BUS-Kommunikationsleitung zum Außengerät
5 Fühlerzuleitungen inklusive Rücklauffühler
TRL am Rücklauf zur Wärmepumpe TYP 3
6 weitere 230 V Eingänge (EVU-Sperre, …)
7 1~/N/PE/230V Spannungsversorgung (zum Klemmenblock);
Kabelquerschnitt max. 2,5 mm2, interne Sicherung 6,3AT
K Kabelkanäle

Installationsanweisungen hierzu in der Betriebsanleitung


Ihrer Wärmepumpe.

R RS485 zum Anschluss der


Raumbedieneinheit (RBE)
N Netzwerk
L LIN-BUS zur Steuerplatine
S nicht belegt, bei LIV, LICV und LAV Mod-Bus

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MONTAGE UND INSTALLATION VON FÜHLERN TRINKWARMWASSERFÜHLER
Der Trinkwarmwasserfühler ist optionales Zubehör und nur bei
AUSSENFÜHLER separatem Trinkwarmwasserspeicher funktionsnotwendig. Sie
dürfen ausschließlich Trinkwarmwasserfühler einsetzen, die vom
Der Außenfühler ist funktionsnotwendiges Zubehör und im Liefe- Hersteller der Wärmepumpe zugelassen sind.
rumfang enthalten.
ACHTUNG
HINWEIS Trinkwarmwasserspeicher muß befüllt sein, bevor der An-
Bei nicht installiertem oder defektem Außenfühler setzt schluss des Trinkwarmwasserfühlers an den Heizungs- und
der Heizungs- und Wärmepumpenregler die Außentem- Wärmepumpenregler erfolgt.
peratur automatisch auf -5 °C. Die Statusanzeige des Be-
dienteils leuchtet rot, der Bildschirm des Bedienteils mel- Soweit werksseitig nicht schon vorbereitet, Trinkwarmwasserfüh-
det eine Störung. ler (Ø = 6 mm) auf halber Höhe des Trinkwarmwasserspeichers
montieren – in jedem Fall jedoch oberhalb des internen Wärme-
ACHTUNG tauschers des Trinkwarmwasserspeichers.
Außenfühler an der Nord- oder Nord-Ost-Seite von Gebäu-
den montieren. Außenfühler darf keiner direkten Sonnen-
einstrahlung ausgesetzt sein.
Gehäuse des Außenfühlers öffnen und ≥ 2 m über dem Boden
an der Befestigungsstelle ausrichten. Kabelverschraubung
muß zum Boden weisen…

1 Trinkwarmwasserspeicher
2 Trinkwarmwasserfühler (Ø = 6 mm)
3 Wärmetauscher
4 Anschluss Kaltwasser
5 Anschluss Trinkwarmwasser

EXTERNER RÜCKLAUFFÜHLER
Der externe Rücklauffühler (optionales Zubehör) ist bei hydrauli-
scher Einbindung eines Trennspeichers (Multifunktionsspeicher,
1 Gehäuse Außenfühler …) funktionsnotwendig. Er muß wie folgt installiert werden:
2 Befestigungslöcher
3 Außenfühler
4 Kabelverschraubung
Befestigungslöcher anzeichnen und bohren, Dübel einschlagen
und Gehäuse des Außenfühlers an die Wand schrauben…

ZUP TRLext HUP


HINWEIS
Dübel und Schrauben zur Befestigung des Außenfühlers
gehören nicht zum Lieferumfang.
Kabelverschraubung vom Gehäuse des Außenfühlers lösen,
2-adriges Kabel (Querschnitt ≤  1,5 mm² pro Ader, Kabellänge 1 Umwälzpumpe in den Trennspeicher
≤ 50 m) durch die Kabelverschraubung in das Gehäuse führen… (Wärmepumpenkreis)
Kabel anklemmen, Kabelverschraubung festziehen und Ge- 2 Trenn- bzw. Multifunktionsspeicher
häuse des Außenfühlers schließen. 3 Umwälzpumpe aus dem Trennspeicher
(Heizkreis)
4 Externer Rücklauffühler (Ø = 6mm)
ZUP Ladekreis Wärmepumpe
HUP Entladekreis Heizkreis

Vom Trennspeicher kommenden Rücklauffühler an die Platine des


Heizungs- und Wärmepumpenreglers klemmen.

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Demontage Inbetriebnahme / Ersteinschaltung
Bei Ersteinschaltung erscheint zuerst die Sprachauswahl.
GEFAHR!
Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Sprache der Bildschirmanzeige auswählen: Teil 1 der Be-
Elektrische Arbeiten sind ausschließlich qualifiziertem triebsanleitung des Heizungs- und Wärmepumpenreglers,
Elektrofachpersonal vorbehalten. Abschnitt „Basisinformationen zur Bedienung“.
Vor dem Öffnen des Gerätes die Anlage spannungsfrei
schalten und gegen Wiedereinschalten sichern! Anschließend erscheint:

AUSBAU DER PUFFERBATTERIE


ACHTUNG
Vor der Verschrottung des Heizungs- und
Wärmepumpenreglers die Pufferbatterie auf der Grund-
platine entfernen. Die Batterie kann mit einem Schrauben- Die Anzeige erscheint immer beim Einschalten des Reg-
zieher aus dem Halter entfernt werden. Batterie und elekt- lers oder beim Wechsel in das Standardsmenü.
ronische Bauteile umweltgerecht entsorgen. Sollte die Wärmepumpe oder der ZWE1 mehr als 10 Be-
triebsstunden aufweisen, wird dieser Bildschirm nicht
mehr angezeigt.
Softwareupdate Solange die Anzeige nicht mit OK bestätigt wird, wird kein ZWE
Auf ein Gerät (nur LAD… und SIP37.1 - SIP69.1 und SIP29.1H - (Zweiter Wärmeerzeuger) vom Regler freigegeben.
SIP56.1H) mit Softwareversion ≥ V2.63 darf keine Softwareversion
< V2.63 mehr aufgespielt werden. HINWEIS
Während eines Kaltstartes bei Luft/Wasser-Wärmepumpen
Leistungsgeregelte Luft/Wasser-Wärmepumpen dürfen nur mit läuft sonst kein Wärmeerzeuger.
Softwareversion ≥ V3.xx betrieben werden.

ACHTUNG
Sollte die Anzeige mit OK bestätigt werden, obwohl die
Anlage nicht fachgerecht gefüllt ist, kann das Gerät Scha-
den nehmen.

Beim Einschalten der Reglerspannung wird dieser Bildschirm an-


gezeigt:

Nach Erlöschen dieser Anzeige kann das Gerät ordnungsgemäß


betrieben werden. Ansonsten 3-polige Leitung für die BUS-Ver-
bindung prüfen.
Danach erscheint folgender Bildschirm:

HINWEIS
Die Aufheizphase bis zum Verdichterstart kann bei
Erstinbetriebnahme von Luft/Wasser Wärmepumpen
mehrere Stunden dauern.

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HINWEIS
Bei LWD Geräten erfolgt im Pumpenverlauf eine Durch-
flussüberwachung. Ist der Durchfluss nicht in Ordnung,
läuft die Wärmepumpe nicht an und es wird kein Fehler
angezeigt. Hierzu Eingang ASD überprüfen, steht dieser
nicht auf EIN, ist der Durchfluss zu niedrig.
Seite 14, „Eingänge abrufen“

Danach erscheint bei Sole Geräten die Auswahlmöglichkeit für die


Wärmequelle:

HINWEIS
Bei Sole Geräten muß ausgewählt werden, welches Wär-
mequellenmedium verwendet wird, sonst läuft das Gerät
nicht. T-WQ min ist mit Kundendienstzugang veränderbar,
wenn Sole ausgewählt ist. Niederdruck-Abschaltwert mit
Wasser: 7 bar. Niederdruck-Abschaltwert mit Sole: 4 bar.

Sole
Diese Einstellung muß gewählt werden wenn die Wärme-
pumpe mit einem Sole- Wassergemisch betrieben wird.
Ob es sich dabei um Sonden oder Flächenkollektoren han-
delt ist nicht relevant.
Wasser |/| Sole
Diese Einstellung muß gewählt werden wenn die Wär-
mepumpe mit einem Zwischenwärmetauscher betrieben
wird, auf der Primärseite Wasser und auf der Sekundär-
seite ein Sole- Wassergemisch zum Einsatz kommt.
Wasser |/| Wasser:
Diese Einstellung muß gewählt werden wenn die Wär-
mepumpe mit einem Zwischenwärmetauscher betrie-
ben wird und auf Primär- sowie Sekundärseite Wasser als
Wärmequellenmedium zum Einsatz kommt. Bei Einstel-
lung Wasser/Wasser muß die Wärmequelleneintrittstem-
peratur mindestens 7°C oder höher betragen.

Weitere Informationen: Seite 30, „IBN-Assistent“ und


Seite 30, „Parameter IBN zurück“

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Smart Grid Die Wärmepumpe arbeitet ausschließlich in dem Bereich Sollwert
+ Hysterese (also oberhalb des Sollwertes).
Die Möglichkeit Smart Grid zu nutzen ist abhängig von Gerätetyp Heizung: Fällt die Systemtemperatur bis auf den Sollwert wird
und Software Version. die Wärmepumpe eingeschaltet und heizt das System bis zum
Bei Fragen zur Verfügbarkeit der Smart Grid Funktionalität in Ih- Punkte Sollwert + Hysterese auf.
rem Stromtarif wenden Sie sich bitte an Ihren Energieversorger Trinkwarmwasser: Der Regler generiert eine positive Hysterese
Die Funktion wird über die zwei Kontakte der EVU Sperre geschal- deren Betrag gleich der unteren Hysterese ist und regelt in die-
tet, daraus ergeben sich vier mögliche Betriebszustände. sem Bereich (Solltemperatur + obere Hysterese).

HINWEIS
Wenn EVU Sperre aufgelegt ist, darf die Smart Grid Funk-
tion nicht aktiviert werden.

EINSTELLBAR UNTER SYSTEMEINSTELLUNGEN:

Aktueller Betriebszustand sichtbar unter Informationen-


>Eingänge

Betriebszustand 1 (1:0)
Entspricht der heutigen EVU-Sperre.
Betriebszustand 2 (0:0) - Abweichung vom Standard-Regelverhal-
ten:
Die Wärmepumpe arbeitet ausschließlich in dem Bereich Soll-
wert - Hysterese (also unterhalb des Sollwertes).
Heizung: Fällt die Systemtemperatur bis unterhalb der unteren
Hysterese, wird die Wärmepumpe eingeschaltet und heizt das
System bis Sollwert auf. Die obere Hysterese wird dabei ignoriert.
Die Wärmepumpe heizt nur soweit, dass keine Komforteinbußen
befürchtet werden müssen. Die Trinkwarmwasserbereitung fin-
det normal statt.
Betriebszustand 3 (0:1) - Entspricht dem Standard-Regelverhalten.
Zieltemperatur ist die eingestellte Solltemperatur für Heizung-
und Trinkwarmwasser. Diese eingestellten Zieltemperaturen wer-
den unter Berücksichtigung der jeweiligen Hysterese gehalten.
Betriebszustand 4 (1:1) - Abweichung vom Standard-Regelverhal-
ten:

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Klemmenpläne

FÜR SI H3 • SIC(V) H1/H3 • WS(V) H3 FÜR LICV • L(A)V • L(A)HV • LAP


1 2 3 4 5 6
1 2

A1 A1
A
-X4 -X3-2 A
-X4 -X3-2
IN1
IN2
IN3
IN4
IN5
IN6
IN7
L1
L1
L1

IN1
IN2
IN3
IN4
IN5
L

L1
L1
L1

L
B
B

3 41 52 63 74 85
2
2

A1
A
-X4 -X3-2

C
C
IN1
IN2
IN3
IN4
IN5
IN7

A1

L1
L1
L1

A1

SG1 SG1
A2

A2

2
D
A3 Legende:2 DE 831211 A3
2
D Legende:
Betriebsmittel Funktion Betriebsmitte
A1 Reglerplatine; Achtung: I-max = 6,3A/230VAC A1
A3 Unterverteilung Hausinstallation A3
C
SG1 IN5 Smart Grid Ansteuerung 1
A1

A1

SG1 IN
A1

SG1 SG2 SG2 IN6 Smart


SG1 Grid Ansteuerung 2 SG2 SG2 IN
A2
A2

A2

E
E

2
Legende: DE 831211D
A3 Legende: DE 831210
Betriebsmittel Funktion Betriebsmittel Funktion
A1 Reglerplatine; Achtung: I-max = 6,3A/230VAC A1 Reglerplatine; Achtung: I-max = 6,3A/230VAC
A3 Unterverteilung Hausinstallation A3 Unterverteilung Hausinstallation

SG1 IN5 Smart Grid Ansteuerung 1 SG1 IN3 Smart Grid Ansteuerung 1
A1

F
SG2 SG2 F
IN4 Smart Grid Ansteuerung
SG2- SG2 IN6 Smart Grid Ansteuerung
Datum 09.10.2015 2 Klemmenplan 2
AIT - Datum 09.10.2015
A
Bearbeiter Pfleger
Klemmenplan SG-Ready IO-Max
A2

Geprüft ait-deutschland GmbH Bearbeiter Pfleger


Geprüft ait-deutsc
R. Änderung Datum Name Norm
Technische
1
E
Änderungen vorbehalten | 83055403cDE
2 – Originalbetriebsanleitung (2.1) | 3ait-deutschland GmbH R. Änderung
4
Datum Name Norm
5
13 6
1 2
Zusätzlich erscheinen hier – abhängig vom Gerätetyp der ange-
Programmbereich „Service“ schlossenen Wärmepumpe – die durch Sensoren im Kältekreis
bereitgestellten Kältekreisinformationen.

PROGRAMMBEREICH AUSWÄHLEN
EINGÄNGE ABRUFEN

INFORMATIONEN ABRUFEN Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü-


punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms.

HINWEIS
Das Menü gibt Aufschluss darüber, ob die Digitaleingänge
der Steuerung eingeschaltet oder ausgeschaltet sind.

ASD Abtau, Soledruck, Durchfluss


Je nach Gerätetyp kann der Eingang
verschiedene Funktionen erfüllen:
Bei L/W-Geräten
TEMPERATUREN ABRUFEN Abtau-Ende-Pressostat:
EIN = Abtauung wird beendet.
Bei LWD, S/W- und W/W-Geräten mit werksseitig
angeschlossenem Durchflussschalter:
EIN = Durchfluss in Ordnung.
Bei S/W-Geräten ohne werksseitig
angeschlossenen Durchflussschalter
kann hier ein Soledruckpressostat
angeschlossen werden:
EIN = Soledruck ausreichend.
Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- WWT Trinkwarmwasserthermostat
punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms. EIN = Trinkwarmwasseranforderung
Vorlauf Vorlauftemperatur Heizkreis EVU Sperrzeit vom EVU
Rücklauf Rücklauftemperatur Heizkreis AUS = Sperrzeit
Rückl.-Soll Rücklauf-Soll Heizkreis HD Hochdruckpressostat
RL-Extern Rücklauftemperatur im Trennspeicher. AUS = Druck in Ordnung
Heissgas Heißgastemperatur MOT Motorschutz
Außentemperatur Außentemperatur EIN = Motorschutz in Ordnung
Mitteltemperatur Durchschnittstemperatur Außen ND Niederdruckpressostat
über 24 h (Funktion Heizgrenze) EIN = Druck in Ordnung
Warmwasser-Ist Trinkwarmwasser Ist-Temperatur PEX Anschluss einer Fremdstromanode
Warmwasser-Soll Trinkwarmwasser Soll-Temperatur (bei einigen Geräten möglich)
Wärmequelle-Ein Wärmequellen-Eintrittstemperatur AIn Analog Eingang
Wärmequelle-Aus Wärmequellen-Austrittstemperatur
Mischkreis1-Vorl. Mischkreis 1 Vorlauftemperatur
Mischkreis1-VL Soll Mischkreis 1 Vorlauf-Soll-Temperatur
Raumtemperaturen Wird angezeigt, falls
Raumbedieneinheit angeschlossen

14 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


AUSGÄNGE ABRUFEN ABLAUFZEITEN ABRUFEN

Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü-
punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms. punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms.
AV-Abtauventil Ventil- / Kreislaufumkehr WP seit Wärmepumpe läuft seit
EIN = Abtaubetrieb beziehungsweise (Zeitangabe jeweils in hh:mm:ss)
Kreislaufumkehr aktiv ZWE 1 seit Zweiter Wärmeerzeuger 1 läuft seit
BUP Trinkwarmwasserumwälzpumpe ZWE 2 seit Zweiter Wärmeerzeuger 2 läuft seit
FUP 1 Fußbodenheizungsumwälzpumpe Netzeinv. seit Netzeinschaltverzögerung
SSP-Zeit Schaltspielsperre
HUP Heizungsumwälzpumpe
VD-Stand Verdichter-Standzeit
Mischer 1 Auf Mischer 1 fährt auf HRM-Zeit Heizungsregler Mehr-Zeit
EIN = fährt auf HRW-Zeit Heizungsregler Weniger-Zeit
AUS = keine Ansteuerung TDI seit Thermische Desinfektion läuft seit
Mischer 1 Zu Mischer 1 fährt zu Sperre WW Sperre Trinkwarmwasser
EIN = fährt zu Abtauen Zeit bis zur nächsten Abtauung (nur bei
AUS = keine Ansteuerung Luft/Wasser-Wärmepumpen)
Ventilation Ventilation des Wärmepumpen-
Gehäuses bei bestimmten L/W-
Geräten. BETRIEBSSTUNDEN ABRUFEN
Bei L/W-Großgeräten (Codierung
„L2G“) 2. Stufe des Ventilators
Ventil.- BOSUP Ventilator, Brunnen- oder
Soleumwälzpumpe
Verdichter 1 Verdichter 1 in Wärmepumpe
Verdichter 2 Verdichter 2 in Wärmepumpe
ZIP Zirkulationspumpe
ZUP Zusatzumwälzpumpe
ZWE 1 Zweiter Wärmeerzeuger 1 Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü-
ZWE 2 - SST Zweiter Wärmeerzeuger 2 - punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms.
Sammelstörung Betriebsstund. VD 1 Betriebsstunden Verdichter 1
(Funktion Sammelstörung: Dauer-EIN Impulse Verdichter 1 Impulse Verdichter 1
bei Störung, taktet 1x pro Sekunde, Laufzeit Ø VD1 durchschnittliche Laufzeit Verdichter 1
wenn automatischer RESET) Betriebsstund. VD2 Betriebsstunden VD2
Steuersignal UWP Leistung Umwälzpumpe in % ImpulseVerdichter2 Impulse Verdichter 2
Ventilatordrehzahl aktuelle Drehzahl des Ventilators der Laufzeit Ø VD2 durchschnittliche Laufzeit Verdichter 2
Wärmepumpe Betriebsstunden ZWE1 Betriebsstunden Zweiter
Verdichterdrehzahl aktuelle Drehzahl des Verdichters der Wärmeerzeuger 1
Wärmepumpe Betriebsstunden ZWE2 Betriebsstunden Zweiter
Wärmeerzeuger 2
Betriebsstunden WP Betriebsstunden Wärmepumpe
Betriebsstunden Heiz Betriebsstunden Heizung
Betriebsstunden WW Betriebsstunden Trinkwarmwasser
Betriebsstunden Kuehl Betriebsstunden Kühlung

HINWEIS
Die Verdichter werden anhand der Impulse abwechselnd
zugeschaltet. Ein Unterschied in den Betriebsstunden der
Verdichter ist also durchaus möglich.

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FEHLERSPEICHER ABRUFEN ANLAGENSTATUS ABRUFEN

707
Fehlercode (hier beispielhaft) Wärmepumpentyp Wärmepumpentyp
Softwarestand Softwarestand des Heizungs- und
23.11.07
Wärmepumpenreglers
Datum des eingetretenen Fehlers (hier beispielhaft)
Bivalenz Stufe Bivalenzstufe
10:02 / 10:01
1 = ein Verdichter darf laufen
Uhrzeit(en) des eingetretenen Fehlers (hier beispielhaft)
2 = zwei Verdichter dürfen laufen
Bedeutung der Fehlercodes ab Seite 32 3 = zusätzlicher Wärmeerzeuger
darf mitlaufen
Betriebszustand aktueller Betriebszustand
HINWEIS Heizen
Es werden maximal die letzten fünf aufgetretenen Fehler
Trinkwarmwasser
angezeigt.
Abtauen
Nur bei leistungsgeregelter Wärmepumpe:
ABSCHALTUNGEN ABRUFEN Leistung Ist Aktuell bereitgestellte Heizleistung
durch den leistungsgeregelten
Verdichter
Diese Heizleistung kann
verwendet werden, um nach
dem Einstelldiagramm in der
Geräteanleitung das Überströmventil
bei einer Reihenspeichereinbindung
einzustellen.
Leistung Soll Angeforderte Leistung beim
16.11.07 leistungsgeregelten Verdichter
Datum der Abschaltung (hier beispielhaft) durch den Heizungs- und
11:41 / 10:11 Wärmepumpenregler
Uhrzeit(en) der Abschaltung (hier beispielhaft) Softwarestand SEC Aktueller Softwarestand des
AnlStörung / WP Störung Inverterreglers der leistungsgeregelten
Abschaltcode (hier beispielhaft) Wärmepumpe
WPStörung Wärmepumpe Störung
AnlStörung Anlagen Störung
BA_ZWE Betriebsart Zweiter Wärmeerzeuger
WÄRMEMENGE ABRUFEN
EVU-Sperre EVU-Sperre Viele Wärmepumpentypen sind mit Wärmemengenerfassung
Luftabt Lauftabtau (nur LW-Geräte) durch Drucksensoren im Kältekreis der Wärmepumpe ausgestat-
TEGMAX Temperatur Einsatzgrenze maximal tet. Bei diesen Wärmepumpen kann die Wärmemenge direkt aus-
TEGMIN Temperatur Einsatzgrenze minimal gelesen werden.
(bei reversibler LWD
möglicherweise Abschaltung
wegen Frostschutz bei Kühlbetrieb
- Verdampfungstemperatur
zu lange unter 0°C)
UEG Untere Einsatzgrenze
keine Anf. Keine Anforderung

HINWEIS
Es werden maximal die letzten fünf Abschaltungen ange- Heizung Erfasste Wärmemenge für Heizung in
zeigt. kWh

16 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


Warmwasser Erfasste Wärmemenge für
ACHTUNG
Trinkwarmwasser in kWh
Nach Servicearbeiten unbedingt den Datenzugang auf
Gesamt Summe der erfassten Wärmemengen „Benutzer“ zurücksetzen (Zifferncode 0000 eingeben und
in kWh speichern).
Seit:1.1.1970 Datum seit der letzten Erfassung (hier Durch falsche, nicht an den Anlagenkomponenten aus-
beispielhaftes Datum). gerichtete Programmeinstellungen können Funktionsstö-
rungen bis hin zu schweren Schäden an der Anlage entste-
Durch Ansteuern und Anklicken des Datums wird der Zähler der
hen. Der Zugriff auf grundlegende Einstellungen der An-
Wärmemengenerfassung auf Null zurückgesetzt. So kann die
lage muß daher für unbefugte Personen gesperrt werden.
Wärmemenge für einen selbstdefinierten Zeitraum (Starttermin =
angezeigtes Datum) erfasst werden.
HINWEIS
HINWEIS Der Hersteller haftet nicht für Schäden, die aufgrund von
Gegebenenfalls wird nach der erfassten Wärmemenge für falschen, nicht an den Anlagenkomponenten ausgerichte-
Trinkwarmwasser zusätzlich die erfasste Wärmemenge für ten Programmeinstellungen entstehen.
Schwimmbad angezeigt.

KURZPROGRAMME AUFRUFEN
EINSTELLUNGEN VORNEHMEN
Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und
Wärmepumpenreglers, Programmbereich „Service“, Ab-
schnitt „Kurzprogramme aufrufen“.

DATENZUGANG FESTLEGEN

Ziffern eingeben
Eingabefelder für vierstelligen Zahlencode:
Erstes Eingabefeld des Zahlencodes durch Drücken des
„Dreh-Druck-Knopfes“ aktivieren.
Erste Ziffer durch Drehen des „Dreh-Druck-Knopfes“ ein-
stellen und Eingabe durch Drücken bestätigen.
Das jeweils nächste Eingabefeld ansteuern und eben-
so verfahren.
Abschließend ansteuern und Eingaben durch Drücken
des „Dreh-Druck-Knopfes“ speichern.
Die Eingabefelder werden automatisch auf 0000 ge-
setzt. Der Cursor springt automatisch auf den Navigati-
onspfeil. Das Programm informiert in der Menüzeile „Da-
tenzugang“ über den gerade gewählten Status des Da-
tenzugangs.
Datenzugang
Information über den aktuellen Status des Datenzugangs
(hier: Benutzer)

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TEMPERATUREN FESTLEGEN Bei L(A)16HV gibt es diese Funktion „Hysterese HR“ nicht. Hier
wird der Rücklauf-Sollwert durch die Leistungsregelung des
Verdichters geregelt:

+4K
RS
a b c a d

RS Rücklauf-Sollwert
a Kontinuierlicher Betrieb der Wärmepumpe mit
individueller Heizleistung
b Abschaltung, sobald Sollwert um 4K
überschritten ist
Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü- c Einschaltung, sobald Rücklauf-Sollwert
punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms. unterschritten ist
Jeweils gewünschtes Menüfeld ansteuern, aktivieren, d Aktivieren des zusätzlichen Wärmeerzeugers
Temperaturwert einstellen und durch Drücken des „Dreh- nach Freigabezeit, wenn Rücklauf-Sollwert
Druck-Knopfes“ bestätigen. permanent unterschritten und Verdichter mit
Abschließend Menü ganz nach unten scrollen. maximaler Leistung arbeitet; Rückschaltung in
Einstellungen widerrufen oder speichern. reinen Wärmepumpenbetrieb, wenn Rücklauf-
Sollwert erreicht
Rückl.-Begrenz.  Rücklauf-Begrenzung
TR Erh max  Rücklauferhöhung maximal
Einstellung der maximalen Rücklaufsolltemperatur im
Heizbetrieb. Einstellung der maximal zulässigen Überschwingung
der Rücklauftemperatur. Bei Überschreiten der
Rücklauftemperatur in der Heizung um den hier eingestellten
Wert werden interne Mindestlaufzeiten ignoriert und alle
Wärmeerzeuger abgeschaltet. Wert stets höher einstellen als
den Wert der Hysterese HR.

Freig. 2. VD  Freigabe 2. Verdichter


Ein Wert wird nur angezeigt bei Geräten mit zwei Verdichtern.
Einstellung der minimalen Außentemperatur, von der ab
der 2. Verdichter bedarfsgerecht freigegeben werden kann.
Oberhalb der eingestellten Außentemperatur bleibt der 2.
Verdichter gesperrt.
X Außentemperatur
Freig. ZWE  Freigabe zweiter Wärmeerzeuger
Y Rücklauftemperatur
Einstellung der Außentemperatur, von der ab zweite
A Heizkurven-Endpunkt Wärmeerzeuger bedarfsgerecht freigegeben werden können.
B Rücklauf-Begrenzung (im abgebildeten Beispiel: Oberhalb der eingestellten Außentemperatur bleiben die
40 °C) zweiten Wärmeerzeuger gesperrt.
Hysterese HR  Hysterese Heizungsregler Ausnahme:
Einstellung der Regelhysterese des Heizungsreglers Bei Störung und Einstellung Störung mit ZWE werden
Bei sehr reaktionsfähigen Heizsystemen eine größere, bei zweite Wärmeerzeuger unabhängig von der eingestellten
trägen Heizsystemen eine kleinere Hysterese einstellen. Außentemperatur freigegeben.
Beispiel: T-Luftabt.  Temperatur-Luftabtauung
Hysterese Heizkreis Rücklauf = 2K Ein Wert wird nur angezeigt bei L/W-Geräten und wenn
Luftabtauung eingeschaltet ist.
Einstellung der Freigabetemperatur für die Luftabtauung.
Unterhalb der eingestellten Temperatur ist die Luftabtauung
gesperrt.
A in diesem Temperaturbereich erfolgt keine
Anforderung der Heizung
ACHTUNG
Luftabtauung nur bei dafür zugelassenen Gerätetypen
B in diesem Temperaturbereich erfolgt eine
einstellen.
Anforderung der Heizung
C Hysterese
D Neutrale Zone
E Rücklauf-Solltemperatur

18 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


TDI-Solltemp.  TDI-Solltemperatur Absenk.bis  maximale Absenkung
Einstellung der Solltemperatur für die thermische Einstellung der Außentemperatur, bis zu der eine
Desinfektion in der Trinkwarmwasserbereitung. Nachtabsenkung durchgeführt wird.
Fällt die tatsächliche Außentemperatur unter den
Hysterese WW  Hysterese Trinkwarmwasser
eingestellten Wert, wird die Absenktemperatur ignoriert.
Einstellung der Regelhysterese für die
Trinkwarmwasserbereitung (negative Hysterese). Minimaler Rücklauf Solltemperatur 
minimale Rücklaufsolltemperatur, wird im Betrieb nicht
überschritten.
Minimaler Vorlauf MK1 
A in diesem Temperaturbereich erfolgt keine minimale Vorlauftemperatur, wird im Betrieb nicht
Anforderung der Trinkwarmwasserbereitung überschritten.
B in diesem Temperaturbereich erfolgt eine Maximaler Vorlauf   maximale Vorlauftemperatur
Anforderung der Trinkwarmwasserbereitung Wird diese Temperatur im Vorlauf überschritten, wird ein
C Trinkwarmwassertemperatur-Soll Verdichter der Wärmepumpe ausgeschaltet. Dies gilt für alle
D negative Hysterese Bereitungsarten!
Seite 38, „Übersicht: Abtauzyklus, Luftabtauung,
Vorl. 2. VD WW  Vorlauf 2. Verdichter Trinkwarmwasser
VL max“
Wird nur angezeigt bei Geräten mit 2 Verdichtern.
Einstellung der Vorlauftemperatur, von der ab mit einem Maximaler Vorlauf MK1  maximale Vorlauftemperatur
Verdichter Trinkwarmwasser bereitet wird. nach dem Lademischer
Optimierung der Ladezeit und der erreichbaren Wird nur angezeigt, wenn Mischkreis 1 auf Lademischer
Trinkwarmwassertemperaturen. eingestellt ist. Dann dient der Vorlauffühler an TB1 zur
Begrenzung der Vorlauftemperatur nach dem Mischer. Das
TAußen max  maximale Außentemperatur heißt: Überschreitet TB1 den hier eingestellten Wert, wird der
Ein Wert wird nur angezeigt bei L/W-Geräten Lademischer in Richtung >Zu< gefahren.
Einstellung der maximalen Außentemperatur, von der ab die min. AT VL max.  Wärmequellentemperaturabhängige
Wärmepumpe gesperrt wird. Anpassung der Vorlauftemperatur.
Zweite Wärmeerzeuger werden nach Bedarf freigegeben. Hier wird die Außentemperatur eingestellt, bis zu der die
TAußen min  minimale Außentemperatur Vorlauf-Max.-Temperatur mit der Wärmepumpe erreicht
werden darf.
Ein Wert wird nur angezeigt bei L/W-Geräten.
Unter dieser Außentemperatur wird die tatsächliche VL-max-
Einstellung der minimalen Außentemperatur, unter der die
Temperatur der Wärmepumpe linear fallen bis zum Wert
Wärmepumpe gesperrt wird.
„Vorlauf EG“.
Zweite Wärmeerzeuger werden nach Bedarf freigegeben.
T-WQ min minimale Wärmequellentemperatur Vorlauf EG   Wärmequellentemperaturabhängige
Anpassung der Vorlauftemperatur.
Ein Wert wird nur angezeigt bei S/W- beziehungsweise W/W-
Geräten. Hier wird die max. Vorlauftemperatur der Wärmepumpe bei
-20°C Außentemperatur eingestellt.
Einstellung der minimal zulässigen Temperatur am
Wärmequellen-Austritt der Wärmepumpe. Weitere Hinweise siehe Punkt „min. AT VL max.“ und folgende
Skizze:
bei S/W-Geräten: VL
Mit KD-Zugang kann ein Wert oberhalb von -9 °C
eingestellt werden (notwendig bei der Einbindung
mit Zwischentauschern) VL-max.
bei W/W-Geräten Vorlauf EG
Die Einstellung ist nur mit Werkszugang möglich.

T-HG max  maximale Heißgastemperatur


Einstellung der maximal zulässigen Temperatur im Kältekreis
der Wärmepumpe. -20°C min. AT VL max. AT
T-LABT-Ende  Temperatur Luftabtauung Ende
Ein Wert wird nur angezeigt bei L/W-Geräten und wenn
Luftabtauung eingeschaltet ist.
Einstellung der Temperatur, am Austritt des Verdampfers, bei
der die Luftabtauung beendet wird.
Seite 38, „Übersicht: Abtauzyklus, Luftabtauung,
VL max“

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 19


Hysterese 2.VD verk.  Hysterese Heizungsregler SYSTEMEINSTELLUNGEN FESTLEGEN
ab der die Einschaltzeit der 2. Verdichterstufe verkürzt wird
(siehe „System Einstellung“).
Zuschaltung VD2:

A Keine Zuschaltung
B verkürzte Zuschaltung
C RL-Sollwert
D HR Hysterese
E Hysterese HR verkürzt

Max.Warmwassertemp.  Maximale
Trinkwarmwassertemperatur
Ein Wert, der eingestellt wird, um die maximale
Trinkwarmwasser-Solltemperatur zu begrenzen.
Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü-
Min. VL Kühlung  Minimale Vorlauftemperatur Kühlung punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms.
Wird diese Temperatur am Kühlfühler (je nach Einbindung
TB1, TB2 oder TRL) unterschritten, so wird die Kühlung Jeweils gewünschtes Menüfeld ansteuern, aktivieren, ge-
unterbrochen (Werkseinstellung 18°C). Gleichzeitig ist der wünschte Einstellung vornehmen und durch Drücken des
angezeigte Wert der minimale Grenzwert für einstellbare „Dreh-Druck-Knopfes“ bestätigen.
Solltemperaturen Kühlung. Abschließend Menü ganz nach unten scrollen.
Einstellungen widerrufen oder speichern.
Menü ganz nach unten scrollen.
Einstellungen speichern. ACHTUNG
Falsche, nicht an den Anlagenkomponenten ausgerichtete
Einstellungen gefährden die Sicherheit und Funktions-
tüchtigkeit der Anlage und können zu schweren Schäden
führen.

HINWEIS
Abweichung von der jeweiligen Werkseinstellung in die
PRIORITÄTEN FESTLEGEN Übersicht „Systemeinstellung bei der Inbetriebnahme“
eintragen.
Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­
pumpenreglers, Programmbereich „Service“, Abschnitt Seite 39, „Systemeinstellung bei der Inbetriebnahme“
„Prioritäten festlegen“.
EVU-Sperre  EVU Sperrzeiten
ohne ZWE ZWE bei EVU-Sperre ebenfalls gesperrt
mit ZWE ZWE bei EVU-Sperre freigegeben
Einstellung wirkt sich nur bei Kessel oder Therme als ZWE aus.

Raumstation  Raumstation (Raumfernversteller)


Nein kein Raumfernversteller angeschlossen
RFV Raumfernversteller angeschlossen
RBE Raumbedieneinheit angeschlossen

Einbindung  Hydraulische Einbindung


Einstellung der hydraulischen Einbindung des Pufferspeichers
Rückl. (Rücklauf) hydraulische Einbindung mit
Reihenspeicher (Vor‑/Rücklauf)
Trennsp. (Trennspeicher) hydraulische Einbindung
mit Parallelspeicher
(Multifunktionsspeicher,…)

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Trinkwarmwasserthermostat muß für Kleinspannungen
HINWEIS
geeignet sein (potentialfreier Kontakt).
Bei Trennspeicher externer Rücklauffühler erforderlich.
Thermostat geschlossen (= Signal Ein) = Trinkwarmwasser-
anforderung.
Mischkreis1  Mischkreis 1
Einstellung der Funktion der Mischeraussteuerung Warmwasser 2  Trinkwarmwasser 2
Lade Mischer dient als Lademischer, etwa für ZIP Einstellung ZIP bedeutet
einen Kessel Zirkulationspumpe.

Die zugehörigen Einstellungen entnehmen Sie bitte der Be-


schreibung der Zirkulationspumpe in Teil 1 der Betriebsan-
leitung für den Heizungs- und Wärmepumpenregler, Pro-
grammbereich „Trinkwarmwasser“, Abschnitt „Zirkulation“.

BLP Einstellung BLP bedeutet, dass


der Ausgang ZIP während der
A Kessel Trinkwarmwasserbereitung aktiv
B Wärmepumpe ist und 30 Sekunden nach der WW-
Bereitung abschaltet.
TB1 Fühler Vorlauf (optional)
Warmwasser 3  Trinkwarmwasser 3
Entlade Mischer dient als Regelmischer, etwa
mit ZUP Zusatzumwälzpumpe läuft während
für eine Fussbodenheizung
Trinkwarmwasserbereitung
ohne ZUP Zusatzumwälzpumpe läuft nicht
während Trinkwarmwasserbereitung
Warmwasser 4  Trinkwarmwasser 4
Sollwert Wärmepumpe versucht, den
eingestellten Sollwert der
Trinkwarmwassertemperatur zu
TB1 Fühler Vorlauf (optional) erreichen
Kühl Mischer dient als Regelmischer für Warmwasser 5  Trinkwarmwasser 5
passive Kühlfunktion (SW/WW Geräte mit HUP Heizungsumwälzpumpe läuft während
passiv, LWD reversibel aktiv) Trinkwarmwasserbereitung
Nein Mischer ohne Funktion ohne HUP Heizungsumwälzpumpe läuft nicht
während Trinkwarmwasserbereitung
HINWEIS par HUP Heizungsumwälzpumpe läuft parallel
Bei reversibler LAD kann MK1 auch ohne Erweiterungs- zur Trinkwarmwasserbereitung
platine mit Installateur- oder Kundendienst-Zugangauf
„Hz+Kühl“ oder „Kühlen“ gestellt werden. Die Kühlung WW+WP max  maximale Laufzeit
wird über den Rücklauffühler geregelt. Trinkwarmwasserbereitung +
Wärmepumpe
Nach Ablauf der eingestellten Zeit schaltet ZWE in der
Störung  Störung
Trinkwarmwasserbereitung zu, jedoch nur, falls dieser vorher
mit ZWE bei Störung der Wärmepumpe werden im Heizbetrieb freigeschaltet war!
angeschlossene ZWE bedarfsabhängig
zugeschaltet (Hz + WW) Abtzyk max  Abtauzykluszeit, maximale Zeit
ohne ZWE bei Störung der Wärmepumpe werden zwischen zwei Abtauvorgängen
angeschlossene ZWE nur zugeschaltet, Option nur möglich bei Luft/Wasser-Geräten
wenn Rücklauf-Temperatur < 15 °C Einzustellende Zeit der Betriebsanleitung zum jeweiligen
(Frostschutz); (nur Heizung) Luft/Wasser-Gerät entnehmen. Finden sich dort keine
Warmwasser 1  Trinkwarmwasser 1 Angaben, gilt:
Fühler Trinkwarmwasserbereitung Seite 38, „Übersicht: Abtauzyklus, Luftabtauung,
wird über einen Fühler im VL max“
Trinkwarmwasserspeicher eingeleitet
oder beendet
Luftabt.  Luftabtauung
Thermostat Trinkwarmwasserbereitung
Option nur möglich bei Luft/Wasser-Geräten
wird über ein Thermostat am
Trinkwarmwasserspeicher eingeleitet Nein Luftabtauung nicht freigegeben
oder beendet Ja Luftabtauung generell oberhalb der
eingestellten Temperatur freigegeben
HINWEIS freigegebene Geräte, Seite 38, „Übersicht: Abtauzy-
Trinkwarmwasserthermostat an denselben Klemmen wie klus, Luftabtauung, VL max“
den Trinkwarmwasserfühler anschließen (Kleinspannung).

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ACHTUNG ACHTUNG
Bei nicht freigegebenen Geräten keine „Luftabtauung“ Bei bestimmten Geräten ist werksseitig ein Durchfluss-
einstellen. schalter eingebaut. In diesem Fall unbedingt Soledr/Durchf
auf „Netzüberw“ oder „Netz+Dfl“ stellen.
L-Abt max  maximale Dauer Luftabtauung Eine falsche Einstellung gefährdet die Sicherheit und Funk-
Option nur möglich bei Luft/Wasser-Geräten und wenn tionstüchtigkeit Ihres Geräts und kann zu schweren Schä-
Luftabtauung freigegeben den führen.

Abtauen 2  Überwachung VD  Überwachung Verdichter


Option nur möglich bei Luft/Wasser-Geräten mit 2 Aus Verdichterüberwachung ausgeschaltet
Verdichtern Ein Verdichterüberwachung eingeschaltet,
mit 1VD Abtauung mit nur einem Verdichter Falls das Drehfeld der Zuleitung falsch
mit 2VD Abtauung mit zwei Verdichtern, sofern ist, wird bei „Netz Ein“ Störung erkannt
diese auch vor der Abtauung liefen Fehlernummer 729, Seite 33
Pumpenopt.  Pumpenoptimierung Bei startendem Verdichter prüft die Verdichterüberwachung
Nein Heizungsumwälzpumpen laufen die Temperaturveränderung des Heißgases. Findet bei
immer, es sei denn, es wird eine laufendem Verdichter keine Temperaturerhöhung des
andere Bereitungsart angefordert Heißgases statt, wird eine Störung angezeigt.
(Trinkwarmwasser, …) oder das Gerät
ist ausgeschaltet ACHTUNG
Ja Heizungsumwälzpumpen werden bei Verdichterüberwachung nur zur Fehlersuche bei War-
Bedarf ausgeschaltet tungseinsätzen ausschalten.
Die Heizungsumwälzpumpen werden Bei Geräten mit einem Netzwächter ist die Verdichterüber-
ausgeschaltet, wenn die Wärmepumpe wachung in Werkseinstellung ausgeschaltet.
mehr als 3 Stunden nicht angefordert
wird. Die Heizungsumwälzpumpen Regelung HK 
Regelung Heizkreis
takten dann alle 30 Minuten für jeweils AT-Abh. Rücklauf-Solltemperatur der Heizung
5 Minuten, bis die Wärmepumpe wird über eingestellte Heizkurve
wieder eine Anforderung bekommt. errechnet
Liegt die Außentemperatur über der Festt. Rücklauf-Solltemperatur
Rücklauf-Soll-Temperatur, werden die kann unabhängig von der
Heizungsumwälzpumpen dauerhaft Außentemperaturvorgabe gewählt
ausgeschaltet. Sie werden alle werden
150 Stunden für jeweils 1 Minute
eingeschaltet, um das Festsitzen der Regelung Mischkreis 1
Regelung MK1 
Pumpe zu verhindern. AT-Abh. Vorlauf-Solltemperatur der Heizung
wird über eingestellte Heizkurve
Zugang  Datenzugangsberechtigung
errechnet
Bei Einstellung „Inst“ (= Fachpersonal) können alle Parameter,
Festt. Vorlauf-Solltemperatur
die sonst nur mit „KD“-Zugang (=Kundendienst) geändert
kann unabhängig von der
werden können, ohne Paßwort geändert werden.
Außentemperaturvorgabe gewählt
Soledr/Durchf   /  Soledruck, Durchfluss werden
Option nur möglich bei Sole/Wasser- beziehungsweise Ausheizen 
Wasser/Wasser-Geräten
Option nur möglich bei externer Energiequelle (Holzkessel,
Nein weder Soledruckpressostat noch Solaranlage mit Parallelspeicher, …)
Durchflussschalter angeschlossen
m. Mischer Falls Mischer als Entlade-Mischer
Soledr bei Sole/Wasser-Geräten ist am definiert ist, regelt er nach der im
Eingang Soledr/Durchf (ASD) ein Ausheizprogramm eingestellten
Soledruckpressostat angeschlossen Solltemperatur
Durchfl bei Wasser/Wasser-Geräten ist am o. Mischer Falls Mischer als Entlade-Mischer
Eingang Soledr/Durchf (ASD) ein definiert ist, fährt er während des
Durchflussschalter angeschlossen Ausheizprogramms immer auf
Netzüberw Phasenüberwachungsrelais in der
Zuleitung für den Verdichter am Eingang El. Anode  Elektrische Anode
Soledr/Durchf (ASD) angeschlossen Fremdstromanode im Trinkwarmwasserspeicher
Netz+Dfl Phasenüberwachungsrelais und Ja Fremdstromanode vorhanden
Durchflussschalter in Reihe am Eingang Nein Fremdstromanode nicht vorhanden
Soledr/Durchf (ASD) angeschlossen

22 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


ACHTUNG Meldung TDI  Meldung Thermische Desinfektion
Bei Geräten mit Fremdstromanode im Trinkwarmwasser- Wenn auf NEIN, dann kommt die Störungsmeldung nicht,
speicher muß in diesem Menüfeld „Ja“ eingestellt werden, sonst siehe Fehlermeldung 759
um den Korrossionsschutz des Speichers sicherzustellen.
Der Anschluss der Fremdstromanode muß nach den Mass- Fehlernummer 759, Seite 33
gaben der Betriebsanleitung der jeweiligen Wärmepumpe
erfolgen. Freig. ZWE  Freigabe Zweiter Wärmeerzeuger
Heizgrenze  Zeit bis zur Zuschaltung des Zweiten Wärmeerzeugers
Ist der Parameter Heizgrenze auf Ja gestellt, führt das zu Warmw. Nachheizung  Trinkwarmwasser-Nachheizung
einer automatischen Abschaltung der Heizung in den
Nein Trinkwarmwasser-
Sommerbetrieb und auch wieder zurück.
Nachheizungsfunktion ausgeschaltet
Bei aktivierter Heizgrenze wird unter Service-Informationen- (werksseitige Einstellung)
Temperaturen die Tagesmitteltemperatur angezeigt.
Ja Trinkwarmwasser-
Gleichzeitig erscheint im Menü Heizung der Menüpunkt
Nachheizungsfunktion eingeschaltet.
Heizgrenze. Hier wird eine Temperatur eingestellt, ab der die
Aus dem Trinkwarmwasser-
Wärmepumpe nicht mehr heizen soll. Überschreitet nun die
Wunschwert wird die
Mitteltemperatur diesen eingestellten Wert, dann wird die
Trinkwarmwasser-Zieltemperatur
Rücklauf-Solltemperatur auf ein Minimum reduziert und die
Heizungsumwälzpumpen abgeschaltet. Unterschreitet die
Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und
Mitteltemperatur wiederum die eingestellte Heizgrenze, dann
Wärmepumpenreglers, Programmbereich „Trinkwarm-
wird der Heizbetrieb wieder automatisch gestartet.
wasser“, Abschnitt „Trinkwarmwassertemperatur mit Nach-
Parallelbetrieb  (bei leistungsgeregelter Wärmepumpe heizung“
und beim Hydraulikmodul 2 nicht
möglich) Warmw. Nachheizung max.  maximale Zeitspanne für
Nein Standardeinstellung, Wärmepumpe Trinkwarmwasser-Nachheizung
arbeitet eigenständig Maximale Zeitspanne, innerhalb der die Trinkwarmwasser-
Master Wärmepumpe ist der Master in einer Nachheizung erfolgen soll. Wird diese Zeitspanne
Parallelschaltung und übernimmt die überschritten, wird die Trinkwarmwasser-Nachheizung
Heizungsregelung einer Anlage abgebrochen.
Slave Wärmepumpe ist Teil in einer
Parallelschaltung und enthält Befehle Leistung ZWE  Leistung des Elektroheizstabes
von der Master-WP für den Heizbetrieb (= Zweiter Wärmeerzeuger)
Option nur möglich bei PWZS.
Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­ Leistung des Elektroheizstabes ist einstellbar in 0,5-Schritten
pumpenreglers, Programmbereich „Parallelschaltung“ von 0,5 kW bis 9 kW.
Werkseinstellung: 9 kW
Pumpenoptim. Zeit 
Wenn die Pumpenoptimierung eingeschaltet ist Menü ganz nach unten scrollen.
(Pumpenoptim. JA), kann hier die Zeit definiert werden, nach Einstellungen speichern.
der die Heizungsumwälzpumpe abschaltet.
Ist für diese Zeit die Wärmepumpe aus, weil keine
Heizungsanforderung ansteht, geht die Pumpe in einem
Zyklus für 30 Minuten aus, 5 Minuten ein, bis wieder eine
Heizungsanforderung ansteht.

Fernwartung 
Ja Fernwartungsfunktion eingeschaltet
Nein Fernwartungsfunktion ausgeschaltet

Weitere Hinweise zur Nutzung der Fernwartungsfunk-


tion: Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und
Wärmepumpenreglers, Programmbereich „Service“, Ab-
schnitt „Fernwartung“.

Abtzyk min  Abtauzykluszeit, minimale Zeit


zwischen zwei Abtauvorgängen
Option nur möglich bei Luft/Wasser-Geräten
Einzustellende Zeit der Betriebsanleitung zum jeweiligen
Luft/Wasser-Gerät entnehmen.

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 23


SYSTEM ENTLÜFTEN HINWEIS
Sind Umwälzpumpen ausgewählt, startet das Entlüftungs-
programm sofort, nachdem die Einstellungen gespeichert
wurden.
Entlüftung taktet 5 Minuten ein / 5 Minuten aus.

HINWEIS
Solange das Entlüftungsprogramm aktiv ist, erscheint im
Navigationsbildschirm das entsprechende Programmsym-
bol :

Menü ist hier unvollständig abgebildet. Weitere Menü-


punkte erscheinen durch Scrollen des Bildschirms.
HUP Heizungs- und Fußbodenheizungs-
Umwälzpumpe
ZUP Zusatzumwälzpumpe
BUP Trinkwarmwasserumwälzpumpe
Venti BOSUP Ventilator, Brunnen- oder
Soleumwälzpumpe
MA1 Mischer 1 AUF
MZ1 Mischer 1 ZU
ZIP Zusatzumwälzpumpe,
Zirkulationspumpe
Laufzeit Laufzeit der Entlüftung
Ex-Ventil man.auf Expansionsventil manuell auf
Bei LWD… und SWP371-SWP691
und SWP291H-SWP561H fährt das
Expansions-Ventil für die eingestellte
Laufzeit komplett auf.

Zu entlüftende(n) Anlagenteil(e) ansteuern und auswählen…


Menü nach unten scrollen. Menüfeld „Laufzeit“ ansteuern,
auswählen und Laufzeit (Stundentakt) einstellen.

Laufzeit
Werkseinstellung: 1 Stunde

HINWEIS
Wertebereich für Laufzeit = 1 – 24 Stunden.

Einstellungen speichern.

24 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


PARAMETER IBN SETZEN ENERGIEEFFIZIENZPUMPE

HINWEIS
Die Funktion „Parameter IBN setzen“ steht nur beim Kun-
dendienst-Zugang zur Verfügung.

Sie haben die Möglichkeit, die Einstellungen, die Sie bei der Inbe-
triebnahme vorgenommen haben, abzuspeichern (= Parameter
IBN setzen). Bei Bedarf kann dadurch die Anlage schnell und be-
quem auf den Status der Inbetriebnahme zurückgesetzt werden.
Die Speicherung der Daten erfolgt auf der Platine des Bedienteils.

leistungsgeregelt Sole/Wasser:

Wärmeverteilsystem Heizkörper oder Fußbodenheizung


Steuerung Hz. Automatik/Manuell (Heizungsumwälz
pumpe)
Max.Lstg.Hz. 0 - 100% der UWP-Leistung (Begren
zung bei Strömungsgeräusch)
Steuerung WW. Automatik/Manuell (Trinkwarmwasser-
ladepumpe)
Den Bildschirmanweisungen folgen.
Max.Lstg.WW 0 - 100% der UWP-Leistung (Begren
zung bei Strömungsgeräusch)
Steuerung VBO Automatik/Manuell (Soleumwälz-
pumpe)

leistungsgeregelt Luft/Wasser:

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, die Einstellungsdaten ex-


tern auf einem USB-Stick zu speichern.

Einstellungen speichern.

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 25


ZWEITER WÄRMEERZEUGER Ausgang Der entsprechende Ausgangskontakt
für den elektrischen Anschluss des
jeweiligen ZWE wird automatisch
angezeigt. Ist unter „Art“ eine
Bereitungsart ausgewählt und es wird
hier als Ausgang „---“ angezeigt, so ist
die Verdrahtung bereits werksseitig
hergestellt.

SILENT MODE, NUR LICV, LIV, LAV, LAP


Bei schallreduziertem Betrieb werden Verdichter und Ventilator
von der Drehzahl begrenzt. Somit kann die maximale Heizleistung
nicht mehr abgerufen werden. Durch höheren Heizstabanteil
kann es zu höheren Heizkosten kommen. Um Komfort zu erhalten
wird die benötigte Leistungsdifferenz durch den zweiten Wär-
Hier können Sie angeschlossene Zusatzwärmeerzeu- meerzeuger (in der Regel das Heizelement) kompensiert.
ger aktivieren und deren Parameter einstellen oder
angeschlossene Zusatzwärmeerzeuger deaktivieren

HINWEIS
Die möglichen Einstellungen sind vom jeweiligen Geräte-
typ abhängig.
Zweit.-Wärmeerz 1 Angesteuerter Zusatzwärmeerzeuger
(ZWE)
Sind mehrere Zusatzwärmeerzeuger
angeschlossen, können Sie deren
Einstellungen ansteuern, indem Sie mit
dem „Dreh-Druck-Knopf“ nach unten /
nach oben scrollen (Bei diesem Scrollen
darf kein Untermenüfeld aktiviert sein).
Art
Nein kein ZWE angeschlossen, Anlage
arbeitet monovalent
Heizstab Elektroheizstab mit 1. bei Auswahl Einstellungen::
Bivalenzstufenregelung für Heizstab
(während EVU-Sperre nicht freigegeben)
Kessel Heizkessel mit Bivalenzstufenregelung
für Kessel (in Bivalenzstufe 3 dauerhaft
ein, bis Rückschaltung in Bivalenzstufe 2)
Therme Heiztherme mit
Bivalenzstufenregelung für Therme
(Regelungsverhalten analog Heizstab,
jedoch auch während EVU-Sperre aktiv)
Silent Mode auf „Ja“ stellen (voreingestellt: Nein)
Funktion
Zweit.-Wärmeerz 1 2. Auswahl des Zeitschaltprogrammes:
Heizen Heizen
Hz u. Ww Heizen und Trinkwarmwasser
Zweit.-Wärmeerz 2
Heizen Heizen
Warmw. Trinkwarmwasser
Position
Speicher Direkt im Heiz- oder Trinkwarmwasser-
speicher eingebunden
Integriert Im Wärmeerzeuger
(= Wärmepumpe oder dazugehörige
Hydraulikkomponente) integriert

26 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


Silent Mode Woche = 1. den Enthitzer ausschalten:

Drei Zeiträume können für die


ganze Woche eingegeben werden.

5+2 =

Drei Zeiträume können für


Mo bis Fr eingegeben werden

Tage =

Drei Zeiträume können tages-


genau eingegeben werden
Die eingestellte Zeit ist schallreduzierter Betrieb.

HEISSGASNUTZUNG, NUR LAP


Bei der Heißgaznutzung stehen höhere Temperaturen bis 75°C
2. Ist der Erthitzer auf „Ja“ geschaltet,kann die Temperatur vor-
zur Verfügung. Die Temperatur ist nicht immer gewährleistet. Die
gegeben werden
Wärmepumpe muß aufgrund einer anderen Anforderung in Be-
trieb sein.
Bei einer Enthitzer-Temperatur von 80°C schaltet die Wärmepum-
pe ab.
Bei Heißgastemperatur größer 85°C wird die Umwälzpumpe alle
30 min. für 30 sek. angesteuert.

VORSICHT!
Verletzung durch hohe Temperaturen!
Wird die Heißgasnutzung genutzt, können am Enthitzer
und den Leitungen für die Heißgasnutzung sehr hohe
Temperaturen entstehen. Bei Berührung kann es zu Ver-
brennungen führen. Enthitzer und Leitungen im Betrieb
oder danach nicht berühren!
Die Heißgasnutzung ist werksseitig auf „Ja“ gestellt.
Wird keine Heißgasnutzung verwendet, muß diese unter System-
Einstellung auf „Nein“ gestellt werden.

Hier kann die Temperatur des Enthitzers von 30°C bis 75°C
vorgegeben werden.
Der Enthitzer kann ein- und ausgeschaltet werden:

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 27


SPRACHE DER BILDSCHIRMANZEIGE AUSWÄHLEN AUSHEIZPROGRAMM

Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­


pumpenreglers, Abschnitt „Basisinformationen zur Bedie-
nung“.

DATUM UND UHRZEIT FESTLEGEN

Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­


pumpenreglers, Abschnitt „Basisinformationen zur Bedie-
nung“.

HINWEIS
TEMPERATUREN UND ZEITINTERVALLE EINSTELLEN Werte der Werkseinstellung entsprechen den Vorgaben ei-
niger Estrichhersteller, können aber vor Ort geändert wer-
Beispiel:
den.

ACHTUNG
Werte der Werkseinstellung oder gewünschte Werte unbe-
dingt daraufhin überprüfen, ob sie den Herstellervorgaben
für den Estrich entsprechen, der ausgeheizt werden soll.

AUSHEIZPROGRAMM STARTEN

HINWEIS
Während das Ausheizprogramm läuft, wird im Bildschirm
-10°C als Außentemperatur angezeigt. Die Trinkwarmwas-
serbereitung ist nicht möglich.

HINWEIS
Im Ausheizprogramm werden bedarfsabhängig alle ange-
schlossenen Wärmeerzeuger freigegeben. Dennoch gilt:
Eine Heizungsanlage ist für den Heizbetrieb und nicht für
Vorgang für die Tabellenzeilen „Vorlauf 2“ bis „Vor- das Ausheizen eines Estrichs ausgelegt. Daher kann es für
lauf 10“ wiederholen. die Ausheizphase nötig sein, zusätzliche Wärmeerzeuger
in die Anlage einzubringen.
HINWEIS
Werden für das Ausheizen des Estrichs weniger als zehn
Stufen benötigt, das Zeitintervall bei allen nichtbenötigten
Stufen jeweils auf „0h“ setzen.

ACHTUNG
Während Ausheizprogramm läuft, keine Trinkwarmwasser
Schnellladung starten.

HINWEIS Menü ist hier unvollständig abgebildet.


Sind die Temperaturen im Heizungssystem bereits grö- Bildschirm nach unten scrollen.
ßer als die Solltemperatur der ersten Vorlauf-Temperatur- Sicherheitsabfrage beantworten.
stufe, das Ausheizprogramm mit der nächsthöheren Vor-
lauf-Temperaturstufe starten. Sonst kann das Ausheizpro-
gramm in der ersten Vorlauf-Temperaturstufe eine Fehler-
meldung auslösen.

28 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


HINWEIS AUSHEIZPROGRAMM MANUELL BEENDEN
Wird Sicherheitsabfrage mit beantwortet, startet Aus-
heizprogramm nicht.
Wird Sicherheitsabfrage mit beantwortet, wechselt der
Bildschirm zurück in das Menü „Ausheizprogramm“.

Nach dem Start des Ausheizprogramms werden die program-


mierten Vorlauf-Temperaturstufen automatisch nacheinander ab-
gefahren. ANLAGENKONFIGURATION
Das für eine Vorlauf-Temperaturstufe eingestellte Zeitintervall ist
nicht unbedingt die tatsächliche Zeit, die nötig ist, um die näch-
ste Vorlauf-Temperaturstufe zu erreichen. Je nach Heizungsanla- HINWEIS
ge und Leistung der Wärmepumpe kann es unterschiedlich lan- Wenn es eine Nutzungsart gibt, die bei Ihrer Anlage nicht
ge dauern, bis die nächste Vorlauf-Temperaturstufe erreicht wird. benötigt wird, ist es unnötig, dass die zugehörigen Pro-
grammbereiche im Bildschirm darstellt werden.
Wird aufgrund zu geringer Heizleistung eine Vorlauf-Temperatur-
stufe nicht erreicht, erscheint im Bildschirm eine entsprechende Ein Beispiel: Ihre Anlage ist ausschließlich für den
Fehlermeldung. Die Fehlermeldung informiert auch über die Vor- Heizbetrieb ausgelegt. Es sind keinerlei Komponenten zur
lauf-Temperaturstufe, die nicht erreicht wurde. Das Ausheizpro- Trinkwarmwasserbereitung installiert. Somit benötigen sie
gramm läuft dennoch weiter und versucht, die nächsten Vorlauf- den Zugriff auf die Menüs des Programmbereichs „Trink-
Temperaturstufen zu erreichen. warmwasser“ nicht. Es ist deshalb auch unnötig, dass diese
Menüs im Bildschirm angezeigt werden. In der „Anlagen-
konfiguration“ legen Sie fest, dass diese Menüs grundsätz-
HINWEIS
lich nicht im Bildschirm erscheinen und damit ausgeblen-
Nach Ablauf einer Vorlauf-Temperaturstufe wird das je-
det bleiben.
weils zugehörige Zeitintervall auf „0h“ gesetzt. Dies ge-
währleistet, dass das Ausheizprogramm nach einem etwai-
gen Stromausfall am Anfang jener Vorlauf-Stufe fortsetzt, HINWEIS
bei der es unterbrochen wurde. Das Ausblenden der Menüs beeinflusst aber nicht die
Funktion beziehungsweise den Betrieb einer Nutzungsart.
Soll Nutzungsart ausgeschaltet werden, muß dies im Menü
HINWEIS
„Betriebsart“ eingestellt werden.
Erscheint die Fehleranzeige „Leistung Ausheizen“ (= Feh-
lernummer 730), ist dies lediglich ein Hinweis darauf, dass
das Ausheizprogramm eine Vorlauf-Temperaturstufe nicht
im festgelegten Zeitintervall abarbeiten konnte. Das Aus-
heizprogramm läuft trotzdem weiter.
Die Fehlermeldung kann erst quittiert werden, wenn das
Ausheizprogramm abgelaufen ist oder manuell ausge-
schaltet wurde.

HINWEIS
Solange das Ausheizprogramm aktiv ist, erscheint im Na-
vigationsbildschirm das entsprechende Programmsymbol
:

Nicht benötigten Programmbereich abwählen.


Das Abbildungsbeispiel besagt, dass die Menüs des Pro-
grammbereichs „Heizung“ im Bildschirm angezeigt wer-
den. Die Menüs des Programmbereichs „Trinkwarmwas-
ser“ werden nicht angezeigt.

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 29


IBN-ASSISTENT PARAMETER IBN ZURÜCK
Die Steuerung ist mit einem Inbetriebnahmeassistenten aus- Wenn Ihre Wärmepumpe von einem autorisierten KD-Partner in
gestattet. Dieser führt Sie bei der Erstinbetriebnahme durch Betrieb genommen wurde und dieser die Inbetriebnahmepara-
die wichtigsten Einstellungen der Regelung. Im Hauptmenü meter gespeichert hat, können Sie diese über diesen Menüpunkt
blinkt das Symbol „GO“. Durch klicken auf dieses Symbol wird wiederherstellen.
der Inbetriebnahmeassistent gestartet. Nach Abschluss der Dies kann hilfreich sein, wenn Einstellungen verändert wurden,
Erstinbetriebnahme verschwindet dieses Symbol. Nähere Hinwei- welche zu einer Fehlfunktion der Anlage führen. Bitte beachten,
se zum Inbetriebnahmeassistenten entnehmen Sie den zugehö- dass alle Einstellungen wie z.B. Heizkurven, Systemeinstellungen,
rigen Teilen dieser Betriebsanleitung. Sollwerte damit auf den zur Inbetriebnahme gültigen Wert zu-
rückgesetzt werden.
Die Schaltuhren sind davon nicht betroffen.

Schrittweise werden Sie durch mehrere Auswahlmöglichkeiten


geführt, mit denen Ihre Wärmepumpe eingestellt wird.
Zum Beispiel: Sie werden durch folgende Menüpunkte geführt:

Diese Nummer für die Reglereinstellung finden Sie auf unseren veröffentli-
chen Hydraulikschemen

30 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


DATENLOGGER

Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­


pumpenreglers, Programmbereich „Service“, Abschnitt
„Datenlogger“.

SYSTEMSTEUERUNG

KONTRAST DER ANZEIGE DES BILDSCHIRMS


EINSTELLEN

Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und


Wärmepumpenreglers, Abschnitt „Basisinformationen zur
Bedienung“.

WEBSERVER

Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­


pumpenreglers, Programmbereich „Service“, Abschnitt
„Systemsteuerung / Webserver“.

FERNWARTUNG

Teil 1 der Betriebsanleitung des Heizungs- und Wärme­


pumpenreglers, Programmbereich „Service“, Abschnitt
„Systemsteuerung / Fernwartung“.

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 31


Fehlerdiagnose / Fehlermeldungen
Nr. Anzeige Beschreibung Abhilfe
Niederdruckstörung Niederdruckpressostat oder Niederdrucksensor im Kältekreis hat WP auf Leckage, Schaltpunkt Pressostat,
701
Bitte Inst. rufen mehrmals angesprochen (LW) oder länger als 20 Sekunden (SW) Abtauung und TA-min überprüfen.

Niederdrucksperre nur bei L/W-Geräten möglich: Niederdruck im Kältekreis hat WP auf Leckage, Schaltpunkt Pressostat,
702
RESET automatisch angesprochen. Nach einiger Zeit automatischer WP-Neuanlauf Abtauung und TA-min überprüfen.
Frostschutz nur bei L/W-Geräten möglich: Läuft die Wärmepumpe und wird WP-Leistung, Abtauventil und Heizanlage
703
Bitte Inst. rufen die Temperatur im Vorlauf < 5 °C, wird auf Frostschutz erkannt überprüfen.
Kältemittelmenge, Verdampfung,
Heissgasstörung Maximale Temperatur im Heißgas-Kältekreis überschritten.
704 Überhitzung Vorlauf, Rücklauf und
Reset in hh:mm Automatischer WP-Neuanlauf nach hh:mm
WQ-min überprüfen.
Motorschutz VEN nur bei L/W-Geräten möglich: Motorschutz des Ventilators hat
705 Ventilator überprüfen.
Bitte Inst. rufen angesprochen
nur bei S/W- und W/W-Geräten möglich: Motorschutz der Sole-
Motorschutz BSUP Eingestellte Werte, Verdichter, BOSUP
706 oder Brunnenwasserumwälzpumpe oder des Verdichters hat
Bitte Inst. rufen überprüfen.
angesprochen
Codierung WP Bruch oder Kurzschluß der Kodierungsbrücke in WP nach der Kodierungswiderstand in WP, Stecker und
707
Bitte Inst. rufen Ersteinschaltung Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Rücklauf Rücklauffühler, Stecker und
708 Bruch oder Kurzschluß des Rücklauffühlers
Bitte Inst. rufen Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Vorlauf Bruch oder Kurzschluß des Vorlauffühlers. Keine Störabschaltung Vorlauffühler, Stecker und
709
Bitte Inst. rufen bei S/W- und W/W-Geräten Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Heissgas Heißgasfühler, Stecker und
710 Bruch oder Kurzschluß des Heißgasfühlers im Kältekreis
Bitte Inst. rufen Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Außentemp. Bruch oder Kurzschluß des Außentemperaturfühlers. Keine Außentemperaturfühler, Stecker und
711
Bitte Inst. rufen Störabschaltung. Festwert auf -5 °C Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Trinkwarmwasser Bruch oder Kurzschluß des Trinkwarmwasserfühlers. Keine Trinkwarmwasserfühler, Stecker und
712
Bitte Inst. rufen Störabschaltung. Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler WQ-Ein Wärmequellenfühler, Stecker und
713 Bruch oder Kurzschluß des Wärmequellenfühlers (Eintritt)
Bitte Inst. rufen Verbindungsleitung überprüfen
Durchfluss Trinkwarmwasser,
Heissgas WW Thermische Einsatzgrenze der WP überschritten. Wärmetauscher, Trinkwarmwasser-
714
Reset in hh:mm Trinkwarmwasserbereitung gesperrt für hh:mm Temperatur und Umwälzpumpe
Trinkwarmwasser überprüfen.
Hochdruck-Abschalt. Hochdruckpressostat im Kältekreis hat angesprochen. Nach Durchfluss HW, Überströmer, Temperatur
715
RESET automatisch einiger Zeit automatischer WP-Neuanlauf und Kondensation überprüfen.
Hochdruckstörung Durchfluss HW, Überströmer, Temperatur
716 Hochdruckpressostat im Kältekreis hat mehrfach angesprochen
Bitte Inst rufen und Kondensation überprüfen.
Durchfluss-WQ Durchflussschalter bei W/W-Geräten hat während der Vorspülzeit Durchfluss, Schaltpunkt DFS, Filter,
717
Bitte Inst rufen oder des Betriebs angesprochen Luftfreiheit überprüfen
Max. Außentemp. nur bei L/W-Geräten möglich: Außentemperatur hat zulässigen Außentemperatur und eingestellten Wert
718
RESET automatisch Maximalwert überschritten. überprüfen.
Min. Außentemp. nur bei L/W-Geräten möglich: Außentemperatur hat zulässigen Außentemperatur und eingestellten Wert
719
RESET automatisch Minimalwert unterschritten. überprüfen.
nur bei S/W- und W/W-Geräten möglich: Temperatur am
WQ-Temperatur
Verdampferaustritt ist auf WQ-Seite mehrfach unter den Durchfluss, Filter, Luftfreiheit, Temperatur
720 RESET automatisch in
Sicherheitswert gefallen. Automatischer WP-Neuanlauf nach überprüfen.
hh:mm
hh:mm
Niederdruckpressostat oder Niederdrucksensor im Kältekreis hat
Niederdruckabschaltung Schaltpunkt Pressostat, Durchfluss WQ-
721 angesprochen. Nach einiger Zeit automatischer WP-Neuanlauf
RESET automatisch Seite überprüfen.
(SW und WW)
Tempdiff Heizwasser Funktion und Platzierung der Vor- und
722 Temperaturspreizung im Heizbetrieb ist negativ (=fehlerhaft)
Bitte Inst rufen Rücklauffühler überprüfen.
Tempdiff Warmw. Temperaturspreizung im Trinkwarmwasserbetrieb ist negativ Funktion und Platzierung der Vor- und
723
Bitte Inst rufen (=fehlerhaft) Rücklauffühler überprüfen.

32 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


Nr. Anzeige Beschreibung Abhilfe
Funktion und Platzierung der Vor- und
Tempdiff Abtauen Temperaturspreizung im Heizkreis ist während des Abtauens >
724 Rücklauffühler, Förderleistung HUP,
Bitte Inst rufen 15 K (=Frostgefahr)
Überströmer und Heizkreise überprüfen.
Umwälzpumpe WW, Speicherfüllung,
Anlagefehler WW Trinkwarmwasserbetrieb gestört, gewünschte
725 Absperrschieber und 3-Wege-Ventil
Bitte Inst rufen Speichertemperatur ist weit unterschritten
überprüfen. Heizwasser und WW entlüften.
Fühler Mischkreis 1 Mischkreisfühler, Stecker und
726 Bruch oder Kurzschluß des Mischkreisfühlers
Bitte Inst rufen Verbindungsleitung überprüfen.
Soledruck Soledruckpressostat hat während Vorspülzeit oder während des Soledruck und Soledruckpressostat
727
Bitte Inst rufen Betriebs angesprochen überprüfen.
Fühler WQ-Aus Wärmequellenfühler, Stecker und
728 Bruch oder Kurzschluß des Wärmequellenfühlers am WQ-Austritt
Bitte Inst. rufen Verbindungsleitung überprüfen.
Drehfeldfehler
729 Verdichter nach dem Einschalten ohne Leistung Drehfeld und Verdichter überprüfen.
Bitte Inst rufen
Das Ausheizprogramm konnte eine VL-Temperaturstufe nicht im
Leistung Ausheizen Leistungsbedarf während des Ausheizens
730 vorgegebenen Zeitintervall erreichen. Ausheizprogramm läuft
Bitte Inst rufen überprüfen.
weiter.
Störung Kühlung Die Heizwassertemperatur von 16 °C wurde mehrfach Mischer und Heizungsumwälzpumpe
732
Bitte Inst rufen unterschritten überprüfen.
Verbindungsleitung Anode und
Störung Anode
733 Störmeldeeingang der Fremdstromanode hat angesprochen Potenziostat überprüfen. WW-Speicher
Bitte Inst. rufen
füllen.
Fehler vorübergehend quittieren, um
Störung Anode Fehler 733 liegt seit mehr als zwei Wochen an und
734 Trinkwarmwasserbereitung wieder
Bitte Inst. rufen Trinkwarmwasserbereitung ist gesperrt
freizugeben. Fehler 733 beheben.
Fühler Ext. En nur bei eingebauter Erweiterungs-Platine möglich: Bruch oder Fühler „Externe Energiequelle“, Stecker und
735
Bitte Inst rufen Kurzschluß des Fühlers „Externe Energiequelle“ Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Solarkollektor nur bei eingebauter Erweiterungs-Platine möglich: Bruch oder Fühler „Solarkollektor“, Stecker und
736
Bitte Inst rufen Kurzschluß des Fühlers „Solarkollektor“ Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Solarspeicher nur bei eingebauter Erweiterungs-Platine möglich: Bruch oder Fühler „Solarspeicher“, Stecker und
737
Bitte Inst rufen Kurzschluß des Fühlers „Solarspeicher“ Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Mischkreis2 nur bei eingebauter Erweiterungs-Platine möglich: Bruch oder Fühler „Mischkreis2“, Stecker und
738
Bitte Inst rufen Kurzschluß des Fühlers „Mischkreis2“ Verbindungsleitung überprüfen.
Fühler Rücklauf extern Externer Rücklauffühler, Stecker und
750 Bruch oder Kurzschluß des externen Rücklauffühlers
Bitte Inst. rufen Verbindungsleitung überprüfen.
Überprüfung Drehfeld und
751 Phasenüberwachungsfehler Phasenfolgerelais hat angesprochen
Phasenfolgerelais.
Phasenüberwachungs /
752 Phasenfolgerelais oder Durchflussschalter hat angesprochen siehe Fehler Nr. 751 und Nr. 717
Durchflussfehler
Verbindung zu Slave Netzwerkverbindung, Switch und IP-
755 verloren Ein Slave hat für mehr als 5 Minuten nicht geantwortet Adressen prüfen. Gegebenenfalls WP-
Bitte Inst. rufen Suche erneut ausführen.
Verbindung zu Master Netzwerkverbindung, Switch und IP-
756 verloren Ein Master hat für mehr als 5 Minuten nicht geantwortet Adressen prüfen. Gegebenenfalls WP-
Bitte Inst. rufen Suche erneut ausführen.
Bei 3maligem Auftreten dieser Störung
Niederdruckpressostat bei WW-Gerät hat mehrmals oder länger
757 ND-Störung bei WW-Gerät kann die Anlage nur vom authorisierten
als 20 Sekunden angesprochen,
Servicepersonal freigeschaltet werden!
Die Abtauung wurde 5mal in Folge über zu niedrige Durchfluss prüfen
758 Störung Abtauung
Vorlauftemperatur beendet Vorlaufsensor prüfen
Einstellung Zweiter Wärmeerzeuger und
Thermische Desinfektion konnte 3mal in Folge nicht korrekt
759 Meldung TDI Sicherheitstemperaturbegrenzer prüfen
durchgeführt werden

Ventilator und Verdampfer vor starkem


Abtauung wurde 5mal in Folge über Maximalzeit beendet
760 Störung Abtauung Wind schützen
(starker Wind trifft auf Verdampfer)

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 33


Nr. Anzeige Beschreibung Abhilfe
761 LIN-Verbindung LIN-Timeout Kabel/Kontakt prüfen
unterbrochen
762 Fühler Ansaug Verdichter Fühlerfehler Tü Fühler prüfen, evtl. tauschen
(Ansaug Verdichter)
763 Fühler Ansaug-Verdampfer Fühlerfehler Tü1 Fühler prüfen, evtl. tauschen
(Ansaug Verdampfer)
764 Fühler Verdichterheizung Fühlerfehler Fühler prüfen, evtl. tauschen
Verdichterheizung
765 Überhitzung Überhitzung länger als 5 Minuten unter 2K Bei Ersteinschaltung. Drehfeld prüfen,
sonst Kundendienst rufen
766 Einsatzgrenzen-VD Betrieb 5 Minuten außerhalb des Einsatzbereichs des Verdichters Drehfeld prüfen, Spannung prüfen
767 STB E-Stab STB des Heizstabs am SEC wurde aktiviert Heizstab überprüfen und Sicherung
wieder reindrücken
768 Durchflussüberwachung 5 Mal in Folge zu geringer Durchfluss vor der Abtauung. Durchfluss HW und Überströmer
überprüfen. Fehler beheben
769 Pumpenansteuerung Kein gültiges Durchflusssignal von der Umwälzpumpe. Verkabelung Last und Steuerung der
Reset automatisch. Umwälzpumpe überprüfen. Fehler beheben.
770 Niedrige Überhitzung Überhitzung liegt über einen längeren Zeitraum unter dem Temperaturfühler, Drucksensor und
Grenzwert Expansionsventil prüfen
771 Hohe Überhitzung Überhitzung liegt über einen längeren Zeitraum über dem Temperaturfühler, Drucksensor,
Grenzwert Füllmenge und Expansionsventil prüfen
776 Einsatzgrenzen-VD Verdichter arbeitet über längeren Zeitraum außerhalb seiner Thermodynamik prüfen
Einsatzgrenzen
777 Expansionsventil Expansionsventil defekt Expansionsventil, Verbindungs­kabel und
ggf. SEC-Board prüfen
778 Fühler Niederdruck Niederdruckfühler defekt Sensor, Stecker und Verbindungsleitung
prüfen
779 Fühler Hochdruck Hochdruckfühler defekt Sensor, Stecker und Verbindungsleitung
prüfen
780 Fühler EVI EVI-Fühler defekt Sensor, Stecker und Verbindungsleitung
prüfen
781 Fühler Flüssig, vor Ex-Ventil Temperaturfühler Flüssig vor Ex-Ventil defekt Sensor, Stecker und Verbindungsleitung
prüfen
782 Fühler EVI Sauggas Temperaturfühler EVI Sauggas defekt Sensor, Stecker und Verbindungsleitung
prüfen
783 Kommunikation SEC - Kommunikation zwischen SEC u. Inverter gestört Verbindungskabel, Entstör­kondensatoren
Inverter und Verkabelung prüfen
784 VSS gesperrt Inverter gesperrt Komplette Anlage 2 Minuten lang
spannungslos schalten.
Bei wiederholtem Auftreten Inverter und
Verdichter prüfen
785 SEC-Board defekt Fehler im SEC Board festgestellt SEC Board austauschen
786 Kommunikation SEC - Störung der Kommunikation zwischen SEC und HZIO von SEC Kabelverbindung HZ/IO SEC-Board prüfen
Inverter festgestellt
787 VD Alarm Verdichter meldet Fehler Störung quittieren.
Falls Fehler mehrfach auftritt, autorisiertes
Servicepersonal (= Kundendienst) rufen
788 Schwerw. Inverter Fehler Fehler im Inverter Inverter prüfen
789 LIN/Kodierung nicht Bedienteil konnte keine Kodierung feststellen. Entweder ist die Verbindungskabel LIN / Kodierwiderstand
vorhanden LIN-Verbindung unterbrochen oder der Kodierungswiderstand prüfen
wird nicht erkannt
790 Schwerw. Inverter Fehler Fehler in der Stromversorgung des Inverters / Verdichters Verkabelung, Inverter und Verdichter
prüfen

34 Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH


Nr. Anzeige Beschreibung Abhilfe
791 ModBus Verbindung SEC-Board seit einiger Zeit nicht mehr erreichbar. Sofern es sich um die SEC-Konfiguration
verloren 791 wird ausgelöst, wenn zwar eine HZIO-Platine gefunden handelt, das ModBus-Kabel zwischen
worden ist (ohne separate Kodierung), allerdings kein SEC-Board HZIO und SEC Board prüfen. Ebenso das
daran erkannt werden kann SEC-Board prüfen, ob alles blinkt, wie es
soll
Falls es KEINE Konfiguration mit SEC-Board
ist (z.B., weil es sich um ein P184-Gerät
handelt), dann den Kodierungswiderstand
der HZIO prüfen
792 LIN-Verbindung Es konnte keine Grundplatine und auch sonst keine Kodierungsstecker auf LIN-Platine(n)
unterbrochen Konfiguration gefunden werden prüfen
793 Schwerw. Inverter Fehler Temperaturfehler im Inverter Fehler behebt sich selbst
794 Überspannung Überspannung am Inverter Spannungsversorgung Inverter prüfen
795 Unterspannung Unterspannung am Inverter Spannungsversorgung Inverter prüfen
796 "Fall 1 - Inverter überprüfen.
"Safety Input wurde ausgelöst
Fehler beheben
Fall 1 - Inverterstörung
Fall 2 - Durchfluss HW, Überströmer,
Sicherheitsabschaltung Reset automatisch?
Vorlauftemperaturfühler und
Fall 2 - Hochdruckpressostaten im Kältekreis hat ausgelöst
Hochdrucksensor überprüfen.
Reset automatisch?"
Fehler beheben."
797 MLRH wird nicht
Heizstabregelung wird nicht unterstützt -
unterstützt
798 ModBus Verbindung "Modbus Fehler Ventilator.
Modbus Verkabelung Ventilator prüfen
verloren Reset automatisch."
799 ModBus Verbindung "Modbus Fehler ASB-Platine.
Modbus Verkabelung ASB-Platine prüfen
verloren Reset automatisch."

QUITTIEREN EINER STÖRUNG


Tritt eine Störung auf und erscheint im Bildschirm eine Fehlermeldung, dann:
Fehlernummer notieren…
Fehlermeldung quittieren durch Drücken des „Dreh-Druck-Knopfs“ (7 Sekunden lang).
Der Bildschirm wechselt von der Fehlermeldung zum Navigationsbildschirm…
Bei erneutem Auftreten dieser Fehlermeldung Installateur oder autorisiertes Servicepersonal (= Kundendienst) rufen, falls die Feh-
lermeldung dazu aufgefordert hat. Fehlernummer mitteilen und weiteres Vorgehen abstimmen.

BLINKCODES AUF REGLERPLATINE


Grüne LED blinkt sekündlich alles in Ordnung
Rote LED blinkt kurz über LIN-Bus werden Daten empfangen
Grüne und rote LED leuchten die Platine kann ein Softwareupdate empfangen
Während des Softwareupdates leuchtet die grüne LED und die rote LED flackert schnell

Technische Änderungen vorbehalten | 83055403cDE – Originalbetriebsanleitung (2.1) | ait-deutschland GmbH 35


Technische Daten
MONTAGE
Nur in frostfreien, trockenen und witterungsgeschützten Räumen.
Umgebungstemperatur: 0 °C – 35 °C
Elektrischer Anschluss: 230 V AC, 18 VA, 0,1 A
(max. Leistungsaufnahme Regler
ohne angeschlossene Geräte)

AUSGÄNGE
Relaiskontakte: 8 A / 230 V
Sicherung: 6,3 AT (für alle Relaisausgänge)
Es können insgesamt Verbraucher bis 1450 VA an den Ausgängen
angeschlossen werden.

EINGÄNGE
Optokoppler: 230 V
Fühlereingänge: NTC-Fühler 2,2 kΩ / 25 °C

ANSCHLÜSSE
Steuerleitung: 12polig, Ausgänge 230 V
Fühlerleitung: 12polig, Kleinspannung
Steckklemmen: 1polig, Schraubklemmen

SCHNITTSTELLEN
USB: USB-Version 2.0 (USB 2.0)
Host, A-Stecker (nur für USB-Stick!)
Ethernet: 1 x 10 Base-T / 100 Base-TX
(RJ-45, Stecker, abgewinkelt)

SCHUTZKLASSE
Schutzklasse: IP 20

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KENNLINIEN TEMPERATURFÜHLER MESSBEREICH DER FÜHLER
Fühlertyp Meßbereich Setzwert bei Fühlerdefekt
t / °C R / kΩ
PEX -40°C bis 40°C -
-25 21,291
TA -30°C bis 100°C -5 °C
-20 16,425
TBW -40°C bis 40°C 75 °C
-15 12,773
TFB1 -20°C bis 150°C 75 °C
-10 10,010
TRL ext -40°C bis 40°C 5 °C
-5 7,903
TVL 0°C bis 100°C 5 °C
+/-0 6,284
TVL2/TEH 0°C bis 100°C 5 °C
+5 5,030
TRL 0°C bis 100°C 5 °C
+10 4,053
+15 3,287
Erweiterungsplatine
+20 2,681
TSS -20°C bis 140°C 150°C
+25 2,200
TSK -20°C bis 140°C 150°C oder 5°C
+30 1,815
TB2 0°C bis 100°C 75°C
+35 1,505
TB3 0°C bis 100°C 75°C
+40 1,255
TEE 0°C bis 100°C 5°C
+45 1,051
+50 0,885
+55 0,748
+60 0,636
+65 0,542
+70 0,464
+75 0,399
+80 0,345
+85 0,299
+90 0,260
+95 0,227
+100 0,198
+105 0,174
+110 0,153
+115 0,136
+120 0,120
+125 0,106
+130 0,095
+135 0,085
+140 0,076

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Übersicht: Abtauzyklus, Luftabtauung, VL max
Abtauzyklus Luftabtauung VL Max
ab / Ende Vorlauf max. 1 min. AT VL max. 2 Vorlauf EG 3
LIC 6M 45 – 57
LIC 8M 45 – 57

LIC 6 60 7/6 61 -7 52
LIC 8 60 7/6 61 -7 52
LIC 10 60 7/6 57
LIC 12 60 7/6 57

LA 7 60 – 57
LA 8 60 – 57

LI (A) 10 60 – 57
LI (A) 12 60 7/6 57
LI (A) 15 60 – 59
LI (A) 19 45 – 59

LI(L;A) 25 45 – 61 -4 50
LI(L;A) 26 45 – 57
LI(L;A) 33 60 7/6 59

LI(L;A) 10H 45 – 64 -15 60


LI(L;A) 18H 45 – 64 -15 60
LI(L;A) 15H 45 – 64
LI(L;A) 32H 60 – 64

LA 9RX 60 7/– 61 -7 50
LA 14RX 60 7/– 61 -7 50

LI(A) 9 Solar 45 9/8 61 -7 50

LA 7.1 60 – 57
LA 8.1 60 – 57
LI(A) 10.1 60 7/6 61 -7 50
LI(A) 12.1 60 7/6 61 -7 50
LI(L;A) 14 60 7/6 61 -7 50
LI(L;A) 18 (L;A) 60 7/6 61 -7 50
LI(L;A) 25.1 60 7/6 61 -7 50
LI 31 (L) 60 7/6 59
LA 31 60 – 59

LI(A)16HV 45 – 65 -15 60
LIV 8.2R1/3 variabel – 60 0 45
LIV 12.2R3 variabel – 60 0 45
LAV 8.2R1/3 variabel – 60 0 45
LAV 12.2R3 variabel – 60 0 45
LICV 8.2R1/3 variabel – 60 0 45
LICV 12.2R3 variabel – 60 0 45
LAP 45AR3 60 – 65 -10 60

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Systemeinstellung bei der Inbetriebnahme
Parameter Werkseinstellung Einstellung Inbetriebnahme Wertebereich Zugang
Rückl. Begrenz 45 °C °C *) 35 °C – 70 °C Inst

Hysterese HR 2,0 K K *) 0,5 – 6,0 K Inst

TR Erh Max 7,0 K K *) 1,0 – 7,0 K KD

Freig. 2. VD 5 °C °C *) -20 °C – 20 °C Inst

Freig. ZWE S/W & W/W: -16 °C °C *) -20 °C – 20 °C Inst


L/W: -2 °C
T-Luftabt. 10 °C °C *) 0 °C – 20 °C KD

TDI-Solltemp 65 °C °C *) 50 °C – 70 °C Nutzer

Hysterese WW 2,0 K K *) 1,0 – 30,0 K Inst

Vorl 2. VD WW 50 °C °C *) 10 °C – 70 °C Inst

TAußen max 35 °C °C *) 10 °C – 45 °C KD

TAußen min -20 °C °C *) -20 °C – 10 °C Inst


S/W: -9 °C KD
T-WQ min °C *) -20 °C –10 °C
W/W: 3,5 °C Werk
T-HG max 130 °C °C *) 90 °C – 140 °C Werk

T-LABT-Ende 2 °C °C *) 2 °C – 10 °C KD

Absenk. bis -20 °C °C *) -20 °C – 10 °C Nutzer

Vorlauf max geräteabhängig °C *) 35 °C – 75 °C Nutzer

VL-max MK1 40 °C °C *) 25 °C – 75 °C Nutzer


-20 °C – 5 °C
min. AT VL max. -7 °C °C *) KD
Einstellung nur bei reversiblen Geräten möglich
35 °C – 75 °C
Vorlauf EG 50 °C °C *) KD
Einstellung nur bei reversiblen Geräten möglich
Hysterese 2. VD verk. 4,0 K K *) Inst

Max. WWtemp. 65°C °C *) 30 °C – 65 °C Inst

Min. VL Kühlung 18°C °C *) 5°C - 25 °C Inst

Min.Rückl.Solltemp 15°C °C *) 15 °C – 30°C Inst

Min.Vorlauf MK1 20°C °C *) 20 °C – 40 °C Inst

Max.Vorlauf MK1 45°C °C *) 25 °C – 75 °C Inst

EVU ohne ZWE ohne ZWE • mit ZWE *) ohne ZWE • mit ZWE Inst

Raumst. Nein Nein • RFV • RBE *) Nein • RFV • RBE Nutzer

Einbindung Rückl Rückl • Trennsp *) Rückl • Trennsp Inst

Mischkr1 Nein Nein • Lade • Entlade • Kühl *) Nein • Lade • Entlade • Kühl Nutzer
Mischkr1
Nein Nein • Lade • Entlade • Kühl *) Nein • Lade • Entlade • Kühl Inst
LWD reversibel

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Parameter Werkseinstellung Einstellung Inbetriebnahme Wertebereich Zugang
Störung Nein Nein • Heizen • Trinkwarmwasser • ja *) Nein • Heizen • Trinkwarmwasser • ja Inst

Warmw. 1 Fühler Fühler • Thermostat *) Fühler • Thermostat Nutzer

Warmw. 2 ZIP ZIP • BLP ZIP • BLP Inst

Warmw. 3 mit ZUP ohne ZUP • mit ZUP *) ohne ZUP • mit ZUP Inst

Warmw. 4 Sollwert Sollwert • Maxwert *) Sollwert • Maxwert Werk

Warmw. 5 geräteabhängig ohne HUP • mit HUP *) ohne HUP • mit HUP Inst

WW+WP max 0h h *) 0h–8h Nutzer

Abtzyk max 45 min min *) 45 • 60 • 90 • 120 • 180 • 240 • 300 min Inst

Luftabt. Nein Nein • Ja *) Nein • Ja KD

L-Abt max 15 min min *) 5 min – 30 min KD

Abtauen 2 mit 1VD mit 1VD • mit 2VD *) mit 1VD • mit 2VD Werk

Pumpenopt. Ja Nein • Ja *) Nein • Ja Nutzer

Zugang Inst Inst • KD *) Inst • KD KD

Wärmequelle Nein Nein • Sole • Wasser • Wasser/Sole *) Nein • Sole • Wasser • Wasser/Sole KD
Nein • Durchfl • Soledr • Nein • Durchfl • Soledr • KD
Soledr/Durchf geräteabhängig
Netzüberw. • Netz+Dfl *) Netzüberw. • Netz+Dfll Inst
Überw. VD Ein Aus • Ein *) Aus • Ein KD

Regelung HK Außentemp.-Abh. Außentemp.-Abh. • Festtemp. *) Außentemp.-Abh. • Festtemp. Nutzer

Regelung MK1 Außentemp.-Abh. Außentemp.-Abh. • Festtemp. *) Außentemp.-Abh. • Festtemp. Nutzer


Geschwindigkeit
schnell schnell • mittel • langsam schnell • mittel • langsam Inst
MK1
Ausheizen mit Mischer ohne Mischer • mit Mischer *) ohne Mischer • mit Mischer Nutzer

El. Anode geräteabhängig Nein • Ja *) Nein • Ja KD

Heizgrenze Ja Nein • Ja Nein • Ja Nutzer

Parallelbetrieb Nein Nein • Slave • Master Nein • Slave • Master Inst

Pumpenoptim. Zeit 180 min min *) 5-180 min Nutzer

Fernwartung Nein Nein • Ja *) Nein • Ja Nutzer

Vorlauf VBO 1 min s*) 1 - 5 min Inst

Vorlauf ZUP 0s sec *) 1 - 30 s Inst

AbtZyk min 45 min min *) 45 • 60 • 90 • 120 • 180 • 240 • 300 Werk

Meldung TDI Ja Nein • Ja *) Nein • Ja Inst

Freigabe ZWE 60 min min *) 20 min - 120 min Inst


Warmw.
Nein Nein • Ja *) Nein • Ja Inst
Nachheizung

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Parameter Werkseinstellung Einstellung Inbetriebnahme Wertebereich Zugang
Warmw.
– min *) 20 min - 120 min Inst
Nachheizung max.
Leistung ZWE 9 kW kW *) 0,5 kW – 9 kW Inst

Effizienzpumpe Nein Nein • Ja *) Nein • Ja Inst

ZWE 60 Min min *) 20 - 120 Min Inst

ZWE1 Art Nein Nein • Heizst. • Kessel • Therme *) Nein • Heizst. • Kessel • Therme Inst

ZWE1 Funktion Nein Nein • Hz • Hz + WW *) Nein • Hz • Hz + WW Inst

ZWE1 Position ––– – – – • Speicher • integriert *) – – – • Speicher • integriert Inst

ZWE2 Art Nein Nein • Heizst. *) Nein • Heizst. Inst

ZWE2 Funktion Nein Nein • Hz • WW *) Nein • Hz • WW Inst

ZWE2 Position ––– – – – • Speicher • integriert *) – – – • Speicher • integriert Inst

Enthitzer Ja Nein • Ja *) Nein • Ja Inst

Silent Mode Nein Nein • Ja *) Nein • Ja Inst

*) Bitte Wert eintragen beziehungsweise nichtzutreffendes streichen

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Wichtige Abkürzungen Abkürzung Bedeutung
KD Kundendienst / Service
Abkürzung Bedeutung
KHZ Komforthaustechnikzentrale
1VD 1. Verdichter in Wärmepumpe
L/W Luft/Wasser
2VD 2. Verdichter in Wärmepumpe
L-Abt max maximale Zeit der Luftabtauung
Absenk. bis maximale Absenkung
LA Lüftung Aus
Abt Abtauen
LP Lüftung Party (= Dauer-Tagbetrieb)
Abtzyk Abtauzyklus
LT Lüftung Tagbetrieb
ANS Anlagenstörung
Luftabtauung oberhalb der eingestellten
Ausheiz Ausheizen, Ausheizprogramm Luftabt.
Temperatur wird freigegeben
Außentemp Außentemperatur LWA Luft/Wasser Außenaufstellung
Biv.-Stufe Bivalenzstufe LWC Luft/Wasser Compact
Betriebsstunden zweiter Wärmeerzeuger LWI Luft/Wasser Innenaufstellung
Betr.-Z
1
Mischkr1 Mischkreis 1
Warmw. Trinkwarmwasser
MK1-VL-Soll Mischkreis 1 – Vorlauf – Solltemperatur
Bstd WP Betriebsstunden Wärmepumpe
MK1-Vorl. Mischkreis-Vorlauftemperatur
Betriebsstunden zweiter Wärmeerzeuger
Bstd ZWE1 MOT Motorschutz
1
Betriebsstunden zweiter Wärmeerzeuger ND Niederdruckpressostat
Bstd ZWE2
2 Netzeinv Netzeinschaltverzögerung
Bstd 1VD Betriebsstunden 1. Verdichter Par.-Betr. Parallelbetrieb
Bstd 2VD Betriebsstunden 2. Verdichter Party extern. Anschluss eines Tasters von
BSUP Brunnen-/Soleumwälzpumpe Raumstation möglich
PEX
bei WZS-Geräten: Überwachungskontakt
BUP Trinkwarmwasserumwälzpumpe für Potentiostat
WW Trinkwarmwasser Pumpenopt. Pumpenoption
WW-Ist Trinkwarmwasser Ist-Temperatur Raumstat Raumstation (= Raumfernversteller)
WW-Soll Trinkwarmwasser Soll-Temperatur RFV Raumfernversteller
WWT Trinkwarmwasserthermostat Rückl-Begrenz Rücklauf Begrenzung
Durchfl Durchfluss RL-Soll Rücklauf Solltemperatur
d.EZ 1VD durchschnittliche Laufzeit 1. Verdichter S/W Sole/Wasser
d.EZ 2VD durchschnittliche Laufzeit 2. Verdichter Soledr/Durchf Soledruck/Durchfluss
Sperrzeit vom Sperre WW Sperre Trinkwarmwasser
EVU
Energieversorgungsunternehmer
SSP-Zeit Schaltspielsperre
Ext Extern
SST Sammelstörung
Freig 2VD Freigabe 2. Verdichter
STL Stosslüftung
Freig ZWE Freigabe Zweiter Wärmeerzeuger
SW-Stand Software-Stand
FUP1 Fußbodenheizungs-Umwälzpumpe
SWC Sole/Wasser Compact
HD Hochdruckpressostat
TA Außentemperaturfühler
HRM-Zeit Heizungsregler Mehr-Zeit
T-Außen max maximale Außentemperatur
HRW-Zeit Heizungsregler Weniger-Zeit
T-Außen min minimale Außentemperatur
HUP Heizungsumwälzpumpe
TB1 Temperaturfühler Mischkreis 1
Hysterese WW Hysterese Trinkwarmwasser
Temperaturfühler
Hysterese HR Hysterese Heizungsregler TWW
Trinkwarmwasser
Hz Heizen TDI Thermische Desinfektion
Imp. 1VD Impulse 1. Verdichter TDI-Solltemp. Thermische Desinfektion – Solltemperatur
Imp. 2VD Impulse 2. Verdichter THG Temperaturfühler Heißgas
Inst Installateur T-HG max maximale Heißgastemperatur

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Abkürzung Bedeutung
TLABT-Ende Temperatur-Luftabtauung-Ende
T-Luftabt. Temperatur-Luftabtauung
TR Erh max maximale Rücklauferhöhung
TRL Temperaturfühler Rücklauf
TRL-E Temperaturfühler Rücklauf Extern
TVL Temperaturfühler Vorlauf
Temperaturfühler
TWA
Wärmequelle-Austritt
Temperaturfühler
TWE
Wärmequelle-Eintritt
T-WQ min minimale Wärmequellentemperatur
Überw. VD Verdichterüberwachung
VD Verdichter
VD-Stand Verdichter-Standzeit
VEN Ventilator
Ventilator, Brunnen- oder
Ventil. BOSUP
Soleumwälzpumpe
Ventilation Ventilation des Wärmepumpengehäuses
Vent. Zuluft Zuluft Ventilator (Abtaufunktion)
Vorl. 2VD WW Vorlauf 2. Verdichter Trinkwarmwasser
Vorlauf VBO Vorlauf Brunnen- oder Solepumpe
Vorlauf max maximale Vorlauf-Temperatur
W/W Wasser/Wasser
WP Wärmepumpe
WP seit Wärmepumpe läuft seit
WP-Typ Wärmepumpentyp
WPS Wärmepumpenstörung
WQ Wärmequelle
WQ-Aus Wärmequellen-Austrittstemperatur
WQ-Ein Wärmequellen-Eintrittstemperatur
WWC Wasser/Wasser Compact
ZIP Zirkulationspumpe
ZUP Zusatzumwälzpumpe
Zusatzp. Zusatzpumpe
ZWE Zweiter Wärmeerzeuger
ZWE1 Zweiter Wärmeerzeuger 1
ZWE2 Zweiter Wärmeerzeuger 2
ZWE1 Art Art des Zweiten Wärmeerzeugers 1
ZWE1 Fkt Funktion des Zweiten Wärmeerzeugers 1
ZWE2 Art Funktion des Zweiten Wärmeerzeugers 2
ZWE2 Fkt Funktion des Zweiten Wärmeerzeugers 2

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DE
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Industriestraße 3 · 95359 Kasendorf
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W www.novelan.com

Technische Änderungen vorbehalten.