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Auma Zusammenfassung

SPS
EVA-Prinzip (Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe)

Peripherie  Eingänge einlesen  Prozessabbild der Eingänge  Quellcode bearbeiten  Prozessabbild der
Ausgänge  Peripherie

Tipp: Alle Eingänge mit High Level bezeichnen (Symboltabelle)

Eingabe: Sensoren (Induktiv, Kapazitiv, Temperatur), Relaiskontakte


Verarbeitung: CPU, RAM…
Ausgabe: Aktoren (Ventile, Schütze, Motor, Leuchtmelder)

OB (Organisationsbaustein)

Generell: Werden von der CPU selbst je nach Anwendungsfall aufgerufen.

OB1: zyklisch freilaufender Task, Ergebnis wird erst am Ende ausgewertet! (Änderung Ausgänge)

OB35: Interrupt-Task (zeitlich gesteuert)

- Prozessabbild nur bei Anfang/Ende (nicht aktuell)


- Unterbricht den OB1 und springt an selber Stelle zurück
- Zeit nicht zu klein wählen sonst stop. (Zeit für Bearbeitung reicht nicht aus)
- Gut für Betriebszähler, Sortierung
- EXC_FREQ auf globale Variable  z.B. zur Berechnung von Bremsweg

OB100: Wird nach jedem Neustart 1mal ausgeführt (z.B. Störmeldungen auf 0 setzen, Positionierung)

Funktion FC

- Wie OB, + IN und OUTPUT festlegen


- Temporäre Variablen erst beschreiben, dann erst lesen!
- Für Zwischenergebnisse geeignet
- Besitzen keinen definierten physikalischen Speicherplatz
- Dürfen in jeweiligen Baustein erst dann gelesen werden, wenn sie IM GLEICHEN ZYKLUS beschrieben
werden!
- Besitzt Eingangsvariablen (nur lesender Zugriff beim FC (Anfang))
- Besitzt Ausgangsvariablen (nur schreibender Zugriff beim FC (Ende))
- Besitzt temporäre Variablen ohne fest definierten Speicherbereich

Funktionsbaustein FB

- Jeder FB hat DB!


- Besitzt gleiche Eigenschaften wie ein FC
- Besitzt zusätzlich statische Variablen mit eigenem, fest definierten Speicherbereich
- Jedem Aufruf des FB muss ein eigener Instanz-DB zugeordnet werden, in dem die statischen Variablen
abgelegt werden
- Nie einen FB mehrfach mit gleichem DB aufrufen

Datenbaustein DB

Zum Ablegen von Daten (z.B. für statischen Speicher für FB), kann Parameter speichern

Instanzdatenbausteine: Sind FB zugehörig und beinhalten die statischen Variablen, Input und Output einer
Instanz dieses FB
UDT (User Defined Data Typ)
Durch die Verwendung von UDTs ist es möglich große Datenmengen zu strukturieren.
Dies vereinfacht das Eingeben von Datentypen bei der Erzeugung von
Datenbausteinen und bei der Deklaration von Variablen. In Step7 können elementare
und zusammengesetzte Datentypen verknüpft werden. Dadurch entstehen UDTs, die
einen eigenen Namen haben und dadurch mehrfach verwendbar sind.

Temporäre Variablen:
- Besitzen keinen festen physikalischen Speicherbereich
- sollten in einem Zyklus erst beschrieben werden bevor sie gelesen werden

Remanente Merker:
- behalten bei Ausschalten der Speisespannung den letzten Zustand

- behalten bei Wechsel der Betriebsart "RUN>STOP" ihren letzten Zustand

- können nur durch das Anwenderprogramm mit "AG>URLÖSCHEN" rückgesetzt werden

Schaltkontakte: Schließer NO 13/14, Öffner NC 11/12, Wechsler CO 1,2,4

Potentialfreier Kontakt: Relais was nicht eigene, sondern ein fremdes/unbekanntes Potential schaltet
Anwendung: Datenaustausch mit Anlagen, die eine andere Spannungsversorgung wie die eigene besitzen

Fremdspannung:
- Spannungen, die von benachbarten Anlagenteilen in den lokalen Schaltschrank geführt werden.
- Potential ist unbekannt und liegt auch bei angeschalteten Hauptschalter noch an
- muss farblich gekennzeichnet sein (orange)

Funktion Relais: Spannung Spule -> Magnetfeld -> Anker zieht an -> Arbeitskontakte schalten Laststromkreis

2-Leiter-Messaufnehmer: Liefert Versorgungsspannung


4-Leiter-Messaufnehmer: Karte ist passiv, liefert keine Versorgungsspannung
AC-Relais an DC-Spannung: Defekt da Widerstand von AC-Relais kleiner als von DC-Relais

Vorteile Relais: EMV-unempfindlich, feste Spannungsabschaltung möglich, besser erweiterbare Schaltkontakte


Nachteile Relais: Nur geringe Ansteuerfrequenzen möglich, mech. Verschleiß, Hängenbleiben

Spulenspannung: Bemessungsspannung mit der die Relaisspule lt. Berechnung keiner Überlastung ausgesetzt
ist und ein Magnetfeld aufbaut, das ein Anziehen des Ankers sicher stellt

Ansprechspannung: Mindestspannung an der Relaisspule ab der das Relais sicher anzieht

Haltespannung: Mindestspannung an der Relaisspule die erforderlich ist ein angezogenes Relais geschlossen zu
halten

Spulenspannung > Ansprechspannung > Haltespannung

Schaltleistung: Leistung die ein Schaltkontakt schalten kann

Schaltspannung: Spannung die ein Schaltkontakt schalten kann, und die er vor allem im geöffneten Zustand
sicher isolieren kann

Schaltstrom: Stromstärke die ein Schaltkontakt schalten kann

Ruhestromrelais: Im Ruhezustand liegt Steuerspannung an. Zur Überprüfung von Kabelbruch/Ausfall


Analoge Standardsignale: 4-20mA und 2-10V (Dauersignale), Kabelbruch kann festgestellt werden,
für 2-Leiter-Messtechnik 4-20mA
Vorteil Stromsignal: Für lange Leitungswege wegen Spannungsfall, Messung allerdings teurer
Max Bürde: max Umlaufwiderstand im Messkreis (sodass Spannung noch hoch genug)

Messumformer: Zweidraht Dreidraht Vierdraht

Mech Endschalter:
Vorteile: Potentialfreie Kontakte leicht zu realisieren, Kontakte für verschiedene U/I geeignet, EMV-
unempfindlich, keine Versorgungsspannung, Material von Objekt egal
Nachteile: Prellen, Verschleiß, niedrige Schaltfrequenz, schwer einstellbar
Einsatz: Sicherheitstürenendschalter mit zwangsgeführten Kontakten, Endschalter

Induktiver Näherungsschalter Funktion:


Oszillator speist Energie nach -> wenn Material da -> Energie wird entzogen -> Oszillator zu schwach -
> Sensor schlägt an (Schmitt-Trigger schaltet)

K=1: Schaltabstand bei versch. leitfähigen Bedämpfungsobjekten ändert sich nicht signifikant

Temperaturfühler

PT100:

Funktion: PTC-Widerstand erhöht sich mit zunehmender Temperatur, annähernd lineares Verhalten,
0°C = 100 Ohm

Vorteile 2-Leiter: Geringer Verdrahtungsaufwand


Nachteile 2-Leiter: Leitungswiderstand verfälscht Messung

Vorteile 3-Leiter: Leitungswiderstand kann kompensiert werden, sofern Widerstand der Hinleitung
identisch zur Rückleitung ist
Nachteile 3-Leiter: höherer Verdrahtungsaufwand
Vorteile 4-Leiter: Leitungswiderstand kann vollständig kompensiert werden
Nachteile 4-Leiter: erhöhter Verdrahtungsaufwand, höhrere Fehleranfälligkeit

Berechnung – Näherungsformel

𝑹 = 𝑹𝟎 × (𝟏 + 𝟑, 𝟗𝟎𝟖𝟑 × 𝟏𝟎−𝟑 𝒕 − 𝟓, 𝟕𝟕𝟓 × 𝟏𝟎−𝟕 𝒕𝟐)

Thermoelement: Seebeck Effekt: Leitungsenden in unterschiedlichen Temperaturbereichen ->


Spannung, 2-Leiter unterschiedlichen Materials an Messstelle verbunden -> Messung
Spannungdifferenz zwischen Leiter A und B

Vorteile: mech. Robust, hoher Temperaturbereich möglich


Nachteile: aufwändigere Auswertung, Verdrahtungsaufwand höher

Thermoelement am Messende abgebrochen: Enden der zwei Messleitungen abisolieren und


miteinander verbinden

Leitung muss bis zur Messstelle aus gleichem Material bestehen da sonst die Temp.Diff. von
Klemmstelle zu Messkarte nicht berücksichtigt wird
Ist Vergleichsstelle an Klemmstelle angeordnet ist Verlängerung mit Kupfer möglich

Pneumatik

1 Zahl: Ein/Ausgänge 2 Zahl: Kästchen


Maschinensicherheit

Grundlegender Schritt: Risikoanalyse/Gefährdungsbeurteilung

Schritt 1 - Anforderungen an Sicherheitsfunktionen definieren


Schritt 2 - Bestimmung des erforderlichen Performance Levels PL

Schwere der Verletzung (S)


S1 = leichte (normalerweise reversible) Verletzung
S2 = schwere (normalerweise irreversible) Verletzung einschließlich Tod

Häufigkeit und/oder Dauer der Gefährdungsexposition (F)


F1 = selten bis öfters und/oder kurze Dauer
F2 = häufig bis dauernd und/oder lange Dauer

Möglichkeiten zur Vermeidung der Gefährdung (P)


P1 = möglich unter bestimmten Bedingungen
P2 = kaum möglich

Schritt 3 - Gestaltung und technische Realisierung der Sicherheitsfunktionen


Schritt 4 - Bestimmung des Performance Level und quantitative Betrachtung
Schritt 5 – Verifikation
Schritt 6 – Validierung

Diversitäre Redundanz: unterschiedliche Hersteller + unterschiedliche Messsysteme kombinieren

EPLAN P8

=Anlage +Ort -Betriebsmittel . Funktion : Anschluss

Zielverdrahtung:
Verdrahtung muss neben der logischen Funktion zusätzlich die genauen Quell- und Zielpunkte wie im
EPLAN dargestellt aufweisen
Motoren

Lorenzkraft: Auf einen stromdurchflossenen Leiter der sich in einem Magnetfeld der Stärke B
befindet wirkt eine Kraft F. Rechte Hand Regel

87-Hz-Betrieb:
Die 87-Hz-Kennlinie ergibt sich beim Betrieb von Drehstrom-Asynchronmotoren am
Frequenzumrichter mit U/f-Steuerung und einem 400 V Drehstromnetz.

In Sternschaltung liegt der Nennpunkt des Motors bei 50 Hz und 400 V, in Dreieckschaltung bei 50 Hz
und 230 V. Da der Frequenzumrichter Spannungen bis 400 V bereitstellt, kann man diese auch bei
Dreieckschaltung nutzen und den Motor mit einer größeren Spannung als 230 V betreiben. Die
Kennlinie bei Dreieckschaltung wird also linear verlängert und erreicht bei 87 Hz die maximale
Ausgangsspannung des Umrichters von 400 V.
Mit dieser Maßnahme wird eine Leistungserhöhung erreicht, da der Motor in Dreieckschaltung auch
bei 87 Hz noch sein Nennmoment abgibt. Allerdings werden die Wicklungen des Motors bezüglich
ihrer Isolationsfestigkeit deutlich höher beansprucht und der Motor erwärmt sich stärker.

Pilz-Not-Aus

Rückführkreis: Um zu erkennen, dass die 2-kanalige Abschaltung fehlerhaft ist.

Anschauen:
Symbole, Selbsthaltung, Pilz-Not-Aus, Rechnungen, Drehgeber