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STRAFZINSEN: SO SCHÜTZEN SIE IHR GELD VOR DEM

EZB-WAHNSINN!

LIEBE LESER,

die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank EZB kostet deutsche Sparer seit
Jahren Milliarden. Doch nun kommt es knüppeldick. Weil die Notenbank die Zinsen
immer tiefer ins Minus drückt, rütteln die Banken am vermeintlich letzten Tabu: An
der Einführung von Strafzinsen auch für Kleinsparer. Waren bislang in erster Linie
vermögende sowie Geschäftskunden davon betroffen, geraten zunehmend auch
Verbraucher mit kleineren Guthaben in die Schusslinie der Banken.

Wer sein Geld also auf einem ganz normalen Konto spart, muss dafür in Zukunft
wahrscheinlich bei seiner Bank eine Gebühr bezahlen. Aber das ist nicht alles.
Gleich von zwei Seiten wird das Vermögen der Deutschen damit in die Zange ge- Thomas Schwarzer,
nommen: Durch die Inflation und durch die Negativzinsen. Zum ersten Mal über- Finanz- und Börsenjournalist

haupt wird das Ersparte somit nicht nur real, sondern auch nominal entwertet.

WER NICHT DRAUFZAHLEN WILL, BRAUCHT ALTERNATIVEN!

Wenn Sie nicht tatenlos zusehen möchten, wie das Ersparte immer weniger wird, müssen Sie jetzt handeln.
Im derzeitigen Umfeld macht es wenig Sinn, das eigene Geld auf dem Konto liegenzulassen.

In diesem Spezialreport stelle ich Ihnen deshalb sieben Maßnahmen vor, mit denen Sie der EZB-Politik den
Kampf ansagen. Und Ihr Erspartes vor den Negativzinsen und einer schleichenden Geldentwertung schüt-
zen. Außerdem erkläre ich Ihnen, warum es überhaupt Negativzinsen gibt, wie sie entstanden sind und wa-
rum es in Europa erstmal keine nachhaltig steigenden Zinsen geben wird.

Ich wünsche Ihnen viele spannende Erkenntnisse beim Lesen dieses Spezialreports.

Ihr

Thomas Schwarzer

Finanz- und Börsenjournalist

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LIEBE LESER,

Deutschland ist eine Sparernation. Rund 57 Millionen Bundesbürger legen monatlich Geld an die Seite.
Über 2,5 Billionen Euro liegen derzeit auf Giro- und Tagesgeldkonten. Doch anders als früher, wird das Spa-
ren nicht mehr belohnt. Die Welt steht Kopf. Während Zinsen schon vor Jahren abgeschafft wurden, droht
jetzt der nächste Schock. Immer mehr Banken wollen einen sogenannten Negativzins einführen. Also eine
Gebühr für das Verwahren von Geld.

Schon bald könnten davon alle Deutschen betroffen sein. Denn Strafzinsen sollen auch auf mittlere und
kleinere Bankguthaben eingeführt werden, die bislang verschont wurden. Doch was genau steckt hinter
dem negativen Zins und warum sind die Zinsen überhaupt im Keller? Eine zentrale Rolle spielt dabei die
Europäische Zentralbank EZB.

SOMMER 2012 – EUROPA VERSINKT IM CHAOS

Die Schuldenkrise erreicht 2012 ihren Höhepunkt. Italien und Spanien werden von Spekulanten attackiert.
Griechenland bekommt einen dicken Schuldenschnitt. Irland und Portugal benötigen Hilfskredite und Akti-
enkurse sowie Anleihen sacken ab. Seit Monaten schon steht nicht nur Europa, sondern auch der Euro un-
ter Beschuss. Gleichzeitig rutscht die Konjunktur in eine Rezession. Europa steht vor einem Scherbenhau-
fen.

MARIO DRAGHI ZIEHT AM 26. JULI DIE REIßLEINE

Um die Krise zu beruhigen und Europa zusammenzuhalten hält der Chef der Europäischen Zentralbank EZB
Mario Draghi seine wohl wichtigste Rede. Vor Investoren in London sagt er unter anderem diesen mittler-
weile legendären Satz: „Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes, to preserve the
euro“.

Sieben Jahre später wissen wir, was Draghi mit diesem Satz und der Kernaussage „Whatever it
takes“ meinte. Die EZB versucht seitdem alles, aber auch alles, um Europa und den Euro vor dem Kollaps zu
retten. Aus dem Nichts schafft sie Unsummen an Geld und pumpt es den Wirtschaftskreislauf. Sie manipu-
liert die Finanzmärkte, greift massiv in den Anleihemarkt ein, drückt die Zinsen somit in den Keller und flu-
tet Europa mit Geld. Ohne das jahrelange Eingreifen der EZB wären zahlreiche Länder und Unternehmen
längst pleite. Europa und der Euro würden vermutlich so nicht mehr existieren.

DOCH WAS HAT DIE EZB-POLITIK MIT DEN NEGATIVZINSEN ZU TUN?

Seit Juni 2014 führt die EZB zudem ein Experiment durch. Erstmals wurde damals der sogenannte Einlagen-
zins in den negativen Bereich gedrückt. Dieser Zinssatz gilt für Geschäftsbanken, die ihr Geld bei der EZB
anlegen. Banken müssen also eine Strafgebühr zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Die Idee dahin-
ter: Banken sollen das Geld lieber verleihen. An Unternehmen und Verbraucher. Die das Geld investieren
und ausgeben. Das soll wiederum die Konjunktur ankurbeln, so die Hoffnung. Dieser Einlagenzins wurde
seitdem immer tiefer ins Minus abgesenkt. Zuletzt im September 2019 auf minus 0,5 %. Für viele Banken
wurde nun eine rote Linie überschritten. Sie wollen die Strafzinsen zunehmend an ihre Kunden weiterge-
ben. Von denen, die es jetzt schon tun, geben 85 % den gesamten Strafzins der EZB an ihre Kunden weiter.
Eine alarmierende Zahl.

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DIE WELT STEHT KOPF

Die Geldpolitik der EZB und auch anderer Notenbanken stellt mittlerweile die gesamte Finanzwelt auf den
Kopf. Die Gesetze des Geldes werden außer Kraft gesetzt. Bis vor wenigen Jahren war es Konsens, dass bei
Null Schluss sein muss. Weniger als Null geht nicht! Und sich Geld leihen, ohne dafür Zinsen zu zahlen, galt
als unvorstellbar. Wer anderen Geld leiht, bekam dafür eine Entschädigung. In Form von Zinsen.

Mittlerweile sind die Zinsen nicht nur bei Null angekommen, sondern auch noch in den negativen Bereich
gefallen. Wer sich Geld leiht, bekommt Geld. Rund 13,2 Billionen Dollar aller weltweit gehandelten Staats-
und Unternehmensanleihen haben eine negative Verzinsung. Alle Anleihen des deutschen Staates rentie-
ren im negativen Bereich. Selbst Bundesanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren sind im Sommer 2019 in
den negativen Bereich gefallen. Leiht sich Berlin Geld, werden damit sogar Gewinne eingestrichen. Auch in
Frankreich, den Niederlanden und Schweden regiert der Minuszins.

Auch am Immobilienmarkt ist der Zins-Wahnsinn angekommen. Immobilienkredite in Deutschland nähern


sich der Nulllinie. Erst im Spätsommer 2019 sind die Zinsen für Immobiliendarlehen mit einer Laufzeit von
zehn Jahren und guter Bonität auf ein Rekordtief von 0,4 % gefallen. Was bislang kaum vorstellbar war,
könnte schon bald Realität werden. Wer sich Geld von der Bank leiht, um ein Haus oder eine Wohnung zu
kaufen, bekommt Geld geschenkt. Negative Bauzinsen gibt es bereits in Dänemark. Auch hierzulande dürf-
ten diese früher oder später eingeführt werden. Selbst die Bundesbank hält Negativzinsen auf Immobilien-
kredite mittlerweile für denkbar.

EIN ENDE DES ZINS-WAHNSINNS IST NICHT ZU ERWARTEN

In den vergangenen Monaten hat der weltweite Trend fallender Zinsen an Dynamik gewonnen. Und ein
Ende ist nicht in Sicht. Das Institut der deutschen Wirtschaft geht davon aus, dass die Zinsen bis mindes-
tens 2050 im Keller bleiben. Allein in den letzten zehn Jahren entgingen deutschen Sparern durch die Nied-
rigzinsen fast 650 Milliarden Euro, so das Ergebnis einer Studie der DZ-Bank.

Das gesamte Kreditsystem funktioniert nur noch mit niedrigen Zinsen und den andauernden Manipulatio-
nen der Zentralbanken. Nachhaltig steigende Zinsen sind insbesondere in Europa für immer ausgeschlos-
sen. Die schwachen Länder würden unter einer höheren Zinslast zusammenbrechen. Die EZB ist gezwun-
gen, die Zinsen durch den eigenen Ankauf von Anleihen dauerhaft niedrig zu halten. Denn wenn eine An-
leihe nachgefragt wird und der Kurs dadurch steigt, sinkt auf der anderen Seite die Verzinsung, sprich die
Rendite. Kauft die EZB also selber Anleihen, treibt sie damit den Kurs nach oben und drückt gleichzeitig die
Rendite nach unten.

GELDPOLITIK SCHAFFT DIE NÄCHSTEN KRISEN

Die Manipulationen der EZB und das Fluten der Märkte mit gigantischen Summen an kostenlosem Geld
führt zu massiven Ungleichgewichten und Preisblasen wie beispielsweise bei Immobilien, Anleihen und in
Teilen am Aktienmarkt. Wie verwundbar das weltweite Kreditgebäude ist, zeigte sich im September 2019.
Als es am US-Interbankenmarkt zu deutlichen Verspannungen kam. Über Nacht schossen die Zinsen plötz-
lich bis auf zehn % in die Höhe, weil der Geldmarkt völlig ausgetrocknet war. Die US-Notenbank musste da-
raufhin eingreifen und insgesamt 200 Milliarden Dollar als Sofortmaßnahme zur Verfügung stellen.

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7 ALTERNATIVEN ZUM SCHUTZ DES ERSPARTEN!

Zu den größten Verlierern zählen schon jetzt die Sparer. Ihr Geld verliert nicht nur durch die Inflation an
Kaufkraft, sondern wird durch Negativzinsen und andere Gebühren immer weniger. Wer sich das nicht ge-
fallen lassen möchte, sollte jetzt handeln. Und das Ersparte umschichten und in verschiedenen Anlageklas-
sen anlegen.

Die wichtigste Regel dabei ist, das Geld zu streuen. Denn nur wer streut, streut auch das Risiko. Außerdem
sollten Sie regelmäßig ihre Anlagen überprüfen und bei Bedarf anpassen. Und auf dem normalen Giro- o-
der Tagesgeldkonto sollte nur eine Reserve von drei Monatsnettogehältern liegen.

Auf den folgenden Seiten stelle ich Ihnen sieben Möglichkeiten vor, mit denen Sie Ihr Erspartes schützen.

1) BANK WECHSELN/ GELD UMSCHICHTEN

Eine leichte und unkomplizierte Art den Strafzinsen und Gebühren zu entkommen ist der Wechsel der
Bank. Derzeit gibt es noch immer rund 40 Banken und Sparkassen, die kostenlose Girokonten anbieten.
Beachten sollten Sie dabei die gesetzliche Einlagensicherung, die ihre Anlagen im Falle einer Insolvenz
bis zu einem maximalen Betrag von 100.000 € absichert. Streuen Sie deshalb bei größeren Beträgen das
Geld auf verschiedene Institute. Außerdem sollte die Bank eine überdurchschnittlich gute Bonität auf-
weisen. Oftmals werden bei einem Wechsel auch Prämien und Bonuszahlungen angeboten. Eine Über-
sicht über kostenlose Girokonten finden Sie beispielsweise bei check24.de, finanztip.de, verivox.de o-
der biallo.de.

Ein Wechsel ist übrigens kinderleicht. Einfach bei der neuen Bank ein Konto beantragen. Die neue Bank
nimmt Kontakt mit der alten Bank auf. Die alte Bank ist verpflichtet eine Liste mit allen Daueraufträgen,
Lastschriften etc. an die neue Bank zu senden. Die neue Bank richtet dann innerhalb von wenigen Ta-
gen das neue Konto ein inkl. aller Aufträge etc. Das Ganze läuft also völlig automatisch ab.

Gehören Sie zu den vermögenden Kunden, die schon jetzt von Strafzinsen betroffen sind, verteilen Sie
Ihr Erspartes auf verschiedene Banken und Konten. Ein Großteil der Banken und Sparkassen erhebt
noch keine Strafzinsen.

2) GOLD UND SILBER

Mit Gold und Silber hätten Sie in 2019 den Strafzinsen und Gebühren die kalte Schulter gezeigt. Von
Januar bis Ende September ist der Goldpreis um 18 % und der Silberpreis um 16 % gestiegen. Beide
Edelmetalle haben dabei von den weltweit fallenden Zinsen und den drohenden Krisen profitiert. Auch
in der Zukunft rechne ich mit weiter steigenden Notierungen. Denn an den aktuellen Rahmenbedingun-
gen dürfte sich nicht viel ändern.

Wer in Gold und Silber investieren möchte, hat dabei grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Zum einen den
Kauf von physischen Edelmetallen oder den Kauf von börsengehandelten Finanzprodukten. Wer sich
für physisches Gold und Silber entscheidet, sollte grundsätzlich nur bei den großen Händlern wie bei-
spielsweise Proaurum oder Degussa kaufen. Bevorzugt werden sollten Barren und gängige Münzen wie
Krügerrand oder Maple Leaf. Auch mit kleineren Beträgen lässt sich bereits ein physisches Edelmetall-
depot aufbauen. So kostet beispielsweise der kleinste Goldbarren aktuell etwas mehr als 50 €.

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Wer lieber über die Börse investieren möchte, findet dabei eine große Angebotspalette. Extrem beliebt
ist beispielsweise Xetra-Gold, das 1:1 die Entwicklung des Goldpreises abbildet.

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3) AKTIEN, FONDS UND ETF’S

Kaum eine andere Anlageklasse hat in den letzten Jahren so stark von fallenden Zinsen profitiert wie
die globalen Aktienmärkte. Seit der großen Finanzkrise und dem Beginn der weltweiten Geld-
schwemme ist der DAX um 200 %, der Dow Jones um 230 % und der japanische Nikkei225 um 140 %
gestiegen. Obwohl es in Teilen des Aktienmarktes Blasenbildungen gibt, dürfte die jahrelange Liquidi-
tätshausse weitergehen, solange die Zinsen im Keller bleiben und die Weltwirtschaft einigermaßen
stabil bleibt.

Bei einer Anlage in Aktien sind die Möglichkeiten nahezu unbegrenzt. Von Einzelaktien über Fonds und
Zertifikate bis hin zu ETFs. Eine konkrete Handlungsempfehlung zu geben ist de facto unmöglich. Wer
es konservativ mag, wählt einen großen Aktienfonds, der das Geld weltweit streut und auf die ganz gro-
ßen Unternehmen setzt. Die Renditen fallen dabei meistens nicht exorbitant groß aus, dafür ist das Ri-
siko überschaubar. Auch ein monatlicher Sparplan ist langfristig sinnvoll. Eine andere Möglichkeit ist
der Kauf eines börsengehandelten ETFs, mit denen man auf einzelne Märkte oder Indizes setzen kann,
wie beispielsweise den DAX.

Wer es etwas spekulativer mag, kauft Zertifikate mit einem Hebel. Beispielsweise ein Zertifikat auf den
DAX mit einem Hebel von zehn. Das heißt: Steigt der DAX um ein %, verteuert sich das Zertifikat um

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zehn %. Das Ganze funktioniert aber auch in die andere Richtung. Dann erleidet man Verluste. Also
Vorsicht.

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4) DIVIDENDEN

Machen Sie es wie die Profis. Viele Investmentlegenden und Multimilliardäre setzen seit Jahrzehnten
auf die Dividendenstrategie. Das prominenteste Beispiel ist sicherlich Warren Buffet. Mit regelmäßigen
Ausschüttungen hat sich der 89-jährige über einen langen Zeitraum ein Vermögen aufgebaut. Dabei
verfolgt er auch die Buy-and-Hold-Strategie. Hat er sich einmal für ein Unternehmen entschieden, kauft
er deren Aktien und lässt sie über Jahre liegen.

Mit Dividenden lässt sich eine überdurchschnittlich gute Rendite erzielen. Aktuell liegt die Dividenden-
rendite des gesamten DAX bei stolzen 3,2 %. Für die gesamte Eurozone liegt die Rendite bei 3,5 %. In
Großbritannien sind es aktuell sogar 4,9 % und in den USA immerhin noch 1,9 %.

Bei Einzelaktien fallen die Dividendenrenditen noch üppiger aus. Zu den Dividendenkönigen im DAX
zählen Daimler (7,2 %), die Deutsche Lufthansa (5,6 %), BMW (5,5 %), Covestro (5,4 %) und BASF
(5,2 %).

5) IMMOBILIEN

Auch der Immobilienmarkt gehört zu den ganz großen Gewinnern der jahrelangen Niedrigzinsphase.
Gerade in den großen Metropolen sind die Preise und die Mieten in den letzten Jahren regelrecht ex-
plodiert. In einigen Regionen und besonders in den großen Metropolen und Städten sind zweifelsohne
Preisblasen entstanden, der Markt ist heiß gelaufen.

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Dennoch lohnt sich der Kauf in ausgewählten Regionen auch weiterhin. Allerdings muss man ganz ge-
nau hinschauen. Bevor man zu teuer kauft, lässt man lieber die Finger davon. Da aber ein Ende der
Niedrigzinsphase nicht in Sicht ist, und die Bauzinsen tendenziell noch weiter fallen werden, wird die
Nachfrage weiterhin hoch und das Angebot knapp bleiben. Beides sichert die Preise ab und sorgt in vie-
len Regionen für weiter steigende Preise.

Generell rate ich davon ab, eine einzelne Wohnung als vermietetes Renditeobjekt zu erwerben. Denn
eine vermietete Wohnung macht viel Arbeit und oftmals viel Ärger. Beides kann einem den Spaß an der
Rendite schnell verderben.

Eine Alternative zu eigenen Immobilien sind Immobilienfonds. Diese eignen sich als Einmalanlage und
als Sparplan. Die Renditen sind dabei allerdings nicht besonders üppig und liegen im Schnitt bei 1,5 bis
3,5 %. Oder man kauft Aktien der großen Immobilienkonzerne wie beispielsweise Vonovia, Patrizia,
Deutsche Wohnen, TLG, Alstria oder LEG Immobilien.

6) SACHWERTE

Wegen der Niedrigzinsen sind in den vergangenen Jahren zunehmend auch andere Sachwerte in den
Mittelpunkt gerückt. Angefangen von Kunst, Oldtimern, Spirituosen und Uhren bis hin zu exotischen
Anlagen wie Sneakers oder Bonsai-Bäumchen in Uruguay. Die fehlende Verzinsung des eigenen Geldes
treibt immer mehr Menschen in echte Sachwerte, die man anfassen und zu Hause aufbewahren kann.

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Sicherlich eignen sich besonders ungewöhnliche Sachwerte nur für Profis oder Menschen mit größerem
Vermögen. Aber auch mit kleineren Beträgen lassen sich bei bestimmten Sachwerten ordentliche Ren-
diten erzielen. Beispielsweise bei ausgewählten Uhren wie eine Rolex Submariner, die eine jährliche
Wertsteigerung von fünf bis sieben % hat, oder bestimmten Fahrzeugen. Wer sein Geld in echte Sach-
werte investieren möchte, sollte sich vorher aber genau informieren und sich damit beschäftigen.

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Eine Alternative ist der Sachwerte-Fonds von Friedrich & Weik (A2AQ95), der in physische Edelmetalle,
Minenaktien und Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen sowie in Bitcoin investiert. Der
Fonds hat ein Volumen von rund 20 Millionen Euro. Die Anteile können ganz normal über die Börse er-
worben werden. Der Fonds eignet sich als monatlicher Sparplan.

7) ANLEIHEN

Der Anleihemarkt gehört seit Jahren zu den Megagewinnern der Geldflut der Notenbanken. Da die
meisten Anleihen gehandelt werden, steigt der Preis, wenn die Nachfrage anzieht. Auf der anderen
Seite fallen dann die Zinsen. Die extrem hohe Nachfrage nach Anleihen ist der Grund für die seit Jahren
fallenden Zinsen.

Für Anleger wird es immer schwieriger gute Anleihen mit einer ordentlichen Rendite zu finden. Es gibt
aber durchaus noch Anleihen, die ein paar % abwerfen. Beispielsweise Staatsanleihen der USA. Wer
dem amerikanischen Staat für zehn Jahre Geld leiht, bekommt Ende September 2019 1,72 % pro Jahr
an Zinsen, sind es 30 Jahre, erhält man 2,2 %. Interessant sind auch Unternehmensanleihen, die bei gu-
ter Bonität im Bereich von 2 bis 4 % liegen.

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IMPRESSUM

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