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Die Thrombose ist ein Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel.

Am häufigsten entstehen
Thrombosen in den Venen im Bein. Wichtige Thrombose-Anzeichen sind eine Schwellung,
Schmerzen und eine rote oder bläuliche Verfärbung der Haut. Auch Fieber ist möglich. Eine
Thrombose ist gefährlich, ____ sich das Gerinnsel lösen und in andere Organe gespült werden
kann.

Es gibt eine Reihe sehr typischer Anzeichen für eine Thrombose. __ nachdem, wo sich das
Gerinnsel gebildet hat, unterscheiden sich die Symptome teilweise.

Thrombosen bilden sich besonders häufig in den großen Venen des Unterschenkels. Denn dort
fließt das Blut gegen die Schwerkraft besonders langsam zum Herzen zurück. Die häufigsten
Thrombose-Anzeichen sind dann:

Schwellung der Wade, oft auch der Knöchelregion und des Fußes. Schwere- und
Spannungsgefühl im Unterschenkel. Schmerzen im Unterschenkel, manchmal auch im Fuß,
Oberschenkel oder der Leiste, die einem Muskelkater ähneln können gespannte (glänzende) und
bläulich verfärbte Haut. Überwärmung des Unterschenkels stärker sichtbare Hautvenen
(sogenannte Warnvenen) leichtes Fieber beschleunigter Puls.

Thrombosen in den Armen verursachen meist stärkere Beschwerden als Gefäßverschlüsse in den
Beinen. _______ machen sie sich durch eine verstärkte Venenzeichnung bemerkbar, weil das
Blut über Umwege seinen Weg zum Herzen sucht.

Eine Thrombose kann durch Medikamente, durch eine Kompressionstherapie oder operativ
behandelt werden. Welche Methode zum Einsatz kommt, hängt unter anderem ___ Ort ab, an
dem sich das Gerinnsel gebildet hat. Oft müssen die verschiedenen Behandlungsansätze jedoch
kombiniert werden.

Das wichtigste Ziel der Thrombose-Behandlung ist es zu verhindern, dass sich das Gerinnsel von
der Venenwand ablöst und mit dem Blutstrom in lebenswichtige Organe wandert. ____ dann
besteht die Gefahr einer sogenannten Embolie (zum Beispiel einer Lungenembolie), also des
Verstopfens einer Arterie durch das Gerinnsel mit möglicherweise lebensbedrohlichen Folgen.
Außerdem sollen langfristige, irreparable Schäden an den betroffenen Blutgefäßen, Extremitäten
oder Organen (postthrombotisches Syndrom) vermieden werden.

Thrombosen sind Blutgerinnsel, ___ sich in den Blutgefäßen – fast immer in Venen – bilden. Sie
können grundsätzlich drei verschiedene Ursachen haben, die allein oder in Kombination
bestehen können:

Strömungshindernisse im Blutgefäß: Schäden/Erkrankungen oder Ablagerungen an der


Gefäßwand oder Einengungen der Blutgefäße durch mechanischen Druck von außen (z.B. bei
Vernarbungen, Tumoren)

langsame Fließgeschwindigkeit: In krankhaft erweiterten Venen (Krampfadern), durch die


Wirkung der Schwerkraft oder/und durch eine zu geringe Muskelspannung (bei Immobilität,
Lähmungen oder nach Operationen), Flüssigkeitsmangel (Blut wird dickflüssiger) erhöhte
Gerinnungsneigung ___ Blutes: Erkrankungen des Blutgerinnungssystems, schwere systemische
Erkrankungen (Krebs, Autoimmunerkrankungen), Medikamenten-Nebenwirkungen (z.B. durch
die „Pille“), Rauchen

Bei einer Venenthrombose in einem Bein ist dieses überwärmt und geschwollen. Bestimmte
Druckpunkte und Bewegungen lösen Schmerzen aus, was der Arzt (meist ein Facharzt für Innere
Medizin) mit einer körperlichen Untersuchung feststellen kann. Typisch sind zum Beispiel:

Wadenschmerzen, wenn die Fußspitze angehoben wird (Homans-Zeichen)

Schmerzen beim Drücken der Wade (Meyer-Zeichen)

Druckschmerz auf der Innenseite des Fußes (Payr-Zeichen)

______ hinaus kann eine Ultraschall-Untersuchung den Verschluss von Venen bildlich darstellen.
Generell gilt: Eine oberflächliche Thrombose zeichnet sich durch stärkere Beschwerden aus und
ist _____ oft leichter diagnostizierbar als ein Gefäßverschluss in tieferliegenden Venen
(Phlebothrombose). Letztere hat aber häufiger schwerwiegende Folgen.

Mit einer Phlebografie (auch: Phlebographie) können die Blutgefäße im Körper auf einer
Röntgenaufnahme dargestellt werden. Das Verfahren eignet sich daher gut zur Diagnose einer
tiefen Beinvenenthrombose. Dazu wird ein Kontrastmittel in eine oberflächliche Vene auf dem
Fußrücken gespritzt. __ sicherzustellen, dass das Kontrastmittel den Weg in die tiefen Beinvenen
findet, werden zuvor die Venen nahe der Hautoberfläche mit einer mäßig strammen Bandage
abgebunden. Dort wo eine Thrombose besteht, ist der Fluss des Kontrastmittels unterbrochen
oder wirkt "eingeschnürt".

Ein viel genutztes Untersuchungsverfahren in der Gefäßmedizin ist die Computertomografie (CT).
Bei diesem Verfahren wird der Körper des Patienten mittels Röntgenstrahlen virtuell in Scheiben
geschnitten. Aufgrund der hohen Bilderdichte lassen sich auch Gefäße und Organe darstellen.
Diese Methode wird zum Beispiel bei Thrombosen im Bauch oder bei einer Sinus-cavernosus-
Thrombose im Kopf benutzt.

Die beste Thrombose-Prophylaxe (= Vorbeugung) besteht darin, die genannten Thrombose-


Risikofaktoren zu vermeiden oder zu verringern. So sollte man zum Beispiel ___ ausreichend
Bewegung achten, besonders auf langen Flugreisen, aber auch bei langen Büro-Arbeitstagen.
Außerdem ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Trinken, flüssige Speisen) wichtig, um das
Blut dünnflüssig zu halten und so die Bildung eines Gerinnsels zu vermeiden.

____ einer Verletzung oder Operation oder bei anderer krankheitsbedingter Ruhigstellung kann
man mit Medikamenten einer Gerinnselbildung vorbeugen: Tägliche Thrombosespritzen mit
Heparin können die Entstehung eines Blutgerinnsels in den meisten Fällen verhindern.

Sogenannte Anti-Thrombose-Strümpfe sind spezielle, elastische Strümpfe aus einem


hautfreundlichen, dünnen Gewebe, die entweder bis zum Knie reichen, ____ sogar über das Knie
hinaus den Oberschenkel miterfassen. Durch den leichten Druck, den sie auf die Venen ausüben,
fließt das Blut etwas schneller und gleichmäßiger zum Herzen zurück.

Insbesondere, ____ Thrombose-Risikofaktoren wie eine Neigung zu Krampfadern bestehen, vor


und nach Operationen oder für lange Reisen ist das Tragen von Anti-Thrombose-Strümpfen zu
empfehlen. Oft können sie helfen, eine Thrombose zu verhindern.

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