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Schlichtung Stuttgart 21
19. November 2010

Die Städtebauliche Chance


Matthias Hahn
Bürgermeister

1
Stuttgart 1850

2
3
4
210 m
160 m

100 m
160 m
120 m
155 m

5
6
7
8
9
Flächen

P
C
B
Gebiet Fläche Eigentümer
D
D
A1 15,4 ha DB und andere
A2 10,5 ha Stadt
A1 A3 1,4 ha Stadt
A2 B 43,1 ha Stadt
C 25,0 ha Stadt
A3
P 4,6 ha Post
S Summe 100,0 ha

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Kooperatives Gutachterverfahren
1996

TROJAN JODRY BYSTRUP EGERAAT KLEIN+BREUCHA

FP 7 V.GERKAN NALBACH ORPLAN PIANO

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Trojan, Trojan
und Neu

Landschaftsplanung
Schmelzer
und Friedemann

1996
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Offene Bürgerbeteiligung 1997

400 BürgerInnen
12 Wochen
15 Arbeitskreise
12.800 Arbeitsstunden
900 Bürgerideen
Moderation: Kommunalentwicklung BW

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Gemeinderatsbeschluss vom 24. Juli 1997
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Stammheim-Ost Viesenhäuser Hof
25 ha 24,5 ha

Langenäcker Verzicht auf 62 ha


Wiesert
12,5 ha Bauflächen
im Flächennutzungs-
Plan 2010
Beschluss 1.7.1999

Innenentwicklung
vor
Außenentwicklung
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EuropaViertel A1

Planungsrecht

Satzungsbeschluss 1998

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EuropaViertel A1

Projekte
Blöcke 6,8,9 – großfl.
Einzelhandel, Büros,
Hotel , 400 Wohnungen
Block 7 –
Wohnhochhaus
Block 10 - Büros und
Läden
Block 10 – Bibliothek
Block 11 –
Sparkassenakademie
Schulung, Wohnen,
Büros
Block 13 –
220 Wohnungen, Büros 19
20
Neue Bibliothek Stuttgart

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Wohnhochhaus (60 m)

Grüntuch und Ernst, Berlin


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Pariser Höfe (220 Wohnungen)
Wohnen - Maier Neuberger Projekte
Büros - KSP Jürgen Engel Architekten 23
Schlossgarten-Philharmonie
Werner Sobek 2009

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mittendrin: das Nordbahnhofviertel

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Zeichen der Erinnerung 28
RosensteinViertel
1. Preis
Pesch & Partner
Architektur +
Stadtplanung

in Arbeitsgemeinschaft
mit

Prof. Henri Bava


Landschaftsarchitekt
Karlsruhe

Wettbewerb 2005

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RosensteinViertel
Städtebau

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U
U

U S
U
U

RosensteinViertel
ÖPNV
U
U
S U
S
U

U U
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U
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Wo sind die Gestaltungsmöglichkeiten ?

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Fixpunkte
S-Bahn

Wagenhallen
Berufsschulen

Zeichen der Erinnerung

Europaviertel
A1

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neu zu planende Flächen
S-Bahn

39
Flächen insgesamt

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Neugestaltung des Parkrandes

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Wohnen in Baugemeinschaften

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Freiburg Vauban 44
München Messe Riem 45
Nachhaltiges Bauen

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Was macht gute Quartiere ?

Vielfältige Nutzung Wohnen, gutes Schulangebot, Kindergärten, Kneipen


Läden, Dienstleistung, Orte für Kultur und Sport

Wohnen Wer baut ? Bauträger, Baugemeinschaften, Einzelbau-


herren Mietwohnungen gefördert und frei finanziert,
Eigentumswohnungen, betreutes Wohnen

Lebendig Für Junge, für Alte, für Familien mit Kindern, Singles,
Paare, viele Kulturen
Kleinteilig Parzellierung der Grundstücke, (Eigentum der Stadt)

Mobil Kurze Wege, Stadtbahn, Elektrofahrzeuge, Fahrrad

Nachhaltiges Bauen CO2-frei, Solarenergie, Plusenergiehaus,


begrünte Gebäude
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Unsere Chance

Die Stadt ist Eigentümerin fast aller noch zu


entwickelnden Grundstücke.

Wer die Planungshoheit hat und die Grundstücke


vergibt, bestimmt was entsteht, insbesondere wie
groß gebaut wird.

Der Maßstab des Europaviertels soll nicht Vorbild


für die weiteren Quartiere sein. Die weitere
Bebauung wird wesentlich kleinteiliger sein.

Wie kleinteilig, ist öffentlich mit den Bürgern zu


erörtern. 50
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Die Vision

Die störenden Gleisteppiche entfernen.

Einen einheitlichen
Stadt- und Landschaftsraum herstellen.

Entwicklung eine ökologischen Stadtteils


der sich auf kurzen Wegen mit den
umgebenden Stadtteilen vernetzt.

Wohnungen in einem gemischten Quartier


für alle Bevölkerungsschichten.

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