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8.11.

2019 Spanische Eroberung Mexikos – Wikipedia

Spanische Eroberung Mexikos


Die spanische Eroberung Mexikos von 1519 bis 1521 unter Hernán
Cortés führte zum Untergang des Reiches der Azteken und begründete die
Herrschaft der Spanier über Mesoamerika. Entscheidend für den Erfolg
der Spanier waren dabei ihre überlegene Waffentechnik, die Anfälligkeit
der indigenen Bevölkerung für die von den Eroberern eingeschleppten
Krankheiten, insbesondere Pocken, Masern und Grippe, die dort vorher
unbekannt waren, und die Ausnutzung innen- und außenpolitischer
Schwachpunkte des aztekischen Reiches. Nach der Eroberung des
Aztekenreiches gründeten die Spanier das Vizekönigreich Neuspanien. In
der Folge kamen viele Siedler aus Spanien nach Zentralmexiko, während Hernán Cortés und La Malinche
die Religion der Azteken vom Christentum verdrängt und die örtliche beim Treffen mit tlaxcaltekischen
Kultur zu einem großen Teil ausgelöscht wurde. Emissären (Bilderhandschrift aus
dem Lienzo Tlaxcala aus dem 16.
Eine vollkommen objektive Betrachtung der Eroberung ist nicht mehr Jahrhundert)
möglich. Es existieren lediglich zwei Berichte von Augenzeugen aus
spanischer Sicht sowie die unter der Anleitung des spanischen
Franziskaners Bernardino de Sahagún von aztekischen Schreibern in Nahuatl verfasste Historia general de las cosas
de Nueva España, die unter anderem die aztekische Sicht der Eroberung schildert. Die moderne Forschung kann
diesen Mangel an Augenzeugenberichten nur teilweise ausgleichen, auch deshalb, weil das alte präkolumbische
Tenochtitlán nach der Niederlage der Azteken fast vollkommen zerstört wurde.

Inhaltsverzeichnis
Ausgangssituation
Azteken
Spanier
Erste Kontakte
Die Eroberung Mexikos
Aufbruch von Kuba
Der Marsch auf Tenochtitlán
Moctezuma II. als Marionette der Spanier
La Noche Triste (30. Juni 1520)
Die politische Isolierung der Azteken
Der Fall Tenochtitláns
Konsolidierung der Herrschaft
Literatur
Quellen
Sekundärliteratur
Weblinks
Einzelnachweise

Ausgangssituation
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Azteken
Das Becken von Mexiko war zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Heimat
zahlreicher Stadtstaaten. In den beiden Jahrhunderten vor der Ankunft der
Europäer hatte sich der Aztekische Dreibund, ein lockeres Bündnis aus den
drei Städten Tenochtitlán, Texcoco und Tlacopán, zur vorherrschenden
Macht im Tal von Mexiko entwickelt. Dieser Städtebund hatte im Laufe der
Zeit zahlreiche konkurrierende Staaten besiegt, die jedoch nicht direkt in
den Bund eingegliedert, sondern einem ausgeklügelten Tributsystem
unterworfen wurden. Von den Städten des Dreibundes war das auf Die Symbole der drei Mitglieder des
mehreren Inseln im Texcoco-See errichtete Tenochtitlán die mit Abstand aztekischen Dreibundes Texcoco,
mächtigste, weshalb ihr Herrscher auch militärische Befehlsgewalt über Tenochtitlán und Tlacopán (von
links) auf Seite 34 des Kodexes
Tlacopán und Texcoco verfügte, die sich ansonsten vollkommen
Osuna
eigenständig regierten.

Seit 1502 wurde Tenochtitlán von


Moctezuma II. beherrscht, der in sein Amt
gewählt worden war. Er war der Sohn eines
früheren Herrschers mit dem Namen
Axayacatl und vor seiner Wahl Hohepriester
des Gottes Huitzilopochtli gewesen. Unter
seiner Regentschaft verschärften sich die
sozialen Spannungen mehr und mehr, denn
die Schere zwischen Arm und Reich
vergrößerte sich zusehends. Zudem war die
Zuverlässigkeit Texcocos als Bündnispartner
in Frage gestellt, seit Moctezuma 1515 offen
in einem Thronfolgestreit interveniert hatte
und nur mühsam ein Kompromiss zwischen
den beiden um den Thron kämpfenden
Parteien erreicht werden konnte. Dennoch Ausdehnung des aztekischen Herrschaftsgebietes zu Anfang des
war der Dreibund immer noch der stärkste 16. Jahrhunderts
Machtfaktor im Tal von Mexiko. Eine
größere Bedrohung stellten nur noch das im
heutigen mexikanischen Bundesstaat Michoacán, westlich des Tales gelegene Reich der Tarasken sowie ein loses
Bündnis von vier Städten östlich des Tales dar, deren stärkstes Mitglied die Stadt Tlaxcala war. Im Vergleich zu den
Kulturen des eurasischen Kontinents waren alle Staaten Zentralmexikos technologisch weit unterlegen; die
Verarbeitung von Eisen, eine ausgearbeitete Schrift sowie der Einsatz des Rades zu Transportzwecken beispielsweise
waren ihnen unbekannt.

Spanier
Nach der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 durch Christoph Kolumbus besetzten die Spanier in der Karibik
mehrere Inseln. Die erste dauerhafte Siedlung war La Isabela auf der Insel Hispaniola, das 1493 gegründet wurde.
Nach anfänglich freundschaftlichen Beziehungen kam es zu offenen Kämpfen mit den einheimischen Taíno, da die
Spanier immer häufiger deren Frauen raubten und nach Gold verlangten. Die Taíno wurden nach ihrer schnellen
Niederlage und der Tötung ihrer Häuptlinge von den Spaniern zur Zwangsarbeit herangezogen, was viele von ihnen
nicht überlebten, da die Feldarbeit wegen des Arbeitskräftemangels vernachlässigt wurde.[1] In den ersten beiden
Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts erlangten die Spanier zusätzlich noch die Kontrolle über die Inseln Puerto Rico
(1508), Jamaika (1509) und Kuba (1511), deren indigene Bevölkerung ähnlich wie die Taíno auf Hispaniola

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Zwangsarbeit leisten musste. Zusätzlich gründeten sie eine Siedlung in


Darién im heutigen Panama, wo bereits Christoph Kolumbus auf seiner
vierten Reise an Land gegangen war.

Die Krone schenkte den Kolonien nur wenig Beachtung.[2] Folglich hatten
die spanischen Konquistadoren weitestgehend freie Hand bei ihren
Vorhaben. Viele von ihnen waren jüngere Söhne von Hidalgos, die an den
Die Demarkationslinien nach der
Kämpfen der Reconquista beteiligt gewesen waren. Da nur der
päpstlichen Bulle Inter caetera von
erstgeborene Sohn den Besitz des Vaters erben konnte, waren die jüngeren 1493 (gestrichelt violett), dem
Söhne gezwungen, anderweitig für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Die zu Vertrag von Tordesillas von 1494
Beginn des 16. Jahrhunderts in Spanien herrschende Wirtschaftskrise (durchgehend violett) sowie dem
verstärkte den Druck zur Auswanderung weiter, nachdem auch noch erste ergänzenden Vertrag von
Saragossa von 1529 (grün), mit
Nachrichten von Goldfunden in Spanien eingetroffen waren. Eine andere
denen die römischen Päpste die
Motivation stellte der christliche Glaube dar. 1493 wurde die päpstliche
Welt zwischen Spanien und
Bulle Inter caetera erlassen, die auf einer früheren mit Portugal Portugal aufteilten
beschlossenen Bulle beruhte und mit der alles neu entdeckte Land westlich
einer Demarkationslinie, die knapp fünfhundert Kilometer westlich der
Kanarischen Inseln verlief, Spanien zu übereignen sei. Die Kirche war in Spanien ohnehin vergleichsweise
kämpferisch eingestellt,[2] was aus der Reconquista resultierte. Da die Überfahrten nach Amerika aber kaum von der
spanischen Krone gefördert wurden, befanden sich um 1520 vermutlich lediglich rund 27.000 Spanier in den
Kolonien, davon der Großteil auf Hispaniola.[3]

Erste Kontakte
Bereits um 1502 verbreiteten sich in Zentralmexiko Gerüchte über bärtige, hellhäutige Männer, denen große
Grausamkeit zugeschrieben wurde. In den folgenden Jahren kamen diese Gerüchte einige Male erneut auf. Woher sie
stammten, ist unsicher. Als mögliche Quellen kommen die Expedition des Kolumbus, die 1502 die Küste des
mittelamerikanischen Festlandes von Honduras bis nach Panama erkundet hatte, die Erfahrungen der indigenen
Bevölkerung mit Spaniern in Darién sowie ein Kanu, das 1512 mit einheimischen Insassen von Jamaika nach Yucatán
abgetrieben wurde, in Frage.[4] Zudem existiert ein auf April 1514 datierter Brief von Diego Velázquez de Cuéllar, dem
Eroberer und zu diesem Zeitpunkt amtierenden Gouverneur Kubas, in dem von gelegentlich in Kanus ankommenden
Indios die Rede ist, die „eine Reise von fünf oder sechs Tagen“ hinter sich hätten, was der Distanz zwischen der
Halbinsel Yucatán und Kuba entspräche.[5]

Die ersten Spanier, die die heutige mexikanische Küste erreichten, waren Angehörige der unter dem Kommando von
Francisco Hernández de Córdoba stehenden Expedition, die am 8. Februar 1517 von Santiago de Cuba aus aufbrach.
Diego Velázquez de Cuéllar hatte Hernández de Córdoba den Auftrag gegeben, neue Länder zu entdecken und Sklaven
zu fangen. Die Expedition stieß schon bald auf die Halbinsel Yucatán und somit – freilich ohne es zu wissen – auf das
mittelamerikanische Festland, wo Hernández de Córdoba auf einen Stamm der Maya traf und seine Männer nur
knapp vor deren Angriffen retten konnte. Die Expedition segelte in Richtung Westen bis zur heutigen Stadt
Champotón (südlich von Campeche), wo die Spanier in einen Hinterhalt gerieten und die Hälfte ihrer Männer
verloren. Hernández de Córdoba, selbst schwer verwundet, befahl daraufhin die Rückkehr nach Kuba, wo er den
Folgen der Verwundungen erlag.

Aufgrund der Berichte der Überlebenden über ein sehr reiches Volk auf dem Festland rüstete Velázquez de Cuéllar
eine weitere Expedition aus. Zum Kommandanten ernannte er seinen Neffen Juan de Grijalva. Sein genauer Auftrag
ist nicht überliefert.[6] Grijalvas Schiffe brachen Ende Januar 1518 von Santiago de Cuba auf und erreichten nach
mehreren Zwischenstopps Ende Mai die Insel Cozumel vor der Küste Yucatáns. Nach einigen Scharmützeln mit den
Einheimischen segelte Grijalva weiter nach Süden bis zu einer Bucht, der er den Namen Bahia de la Ascensión („Bucht
der Himmelfahrt“) gab, um wieder nach Cozumel zurückzukehren und von dort aus der Route der vorhergegangenen
Expedition bis zu einem Ort in der Nähe von Champotón. Dort brachen erneut Kämpfe aus, nachdem die Spanier von
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den Einheimischen Gold gefordert hatten, doch konnten Grijalvas Männer ihre Stellung halten und an der Mündung
des nach dem Expeditionskommandanten neu benannten Río Grijalva vorbei zu einer Insel in der Nähe des heutigen
Veracruz fahren, die sie am 17. Juni erreichten. Der Ort der Landung wurde von ihnen San Juan de Ulúa genannt.
Dort stießen die Spanier auf das Volk der Totonaken, das den Azteken tributpflichtig war. Dadurch kamen sie erstmals
mit einheimischen Kulturelementen in Kontakt, einschließlich der Opferung von Menschen. Nachdem die Spanier von
den Totonaken freundlich aufgenommen worden waren und Tauschhandel mit ihnen getrieben hatten, nahm auch der
örtliche Gesandte des Moctezuma Kontakt zu den Spaniern auf, der diesem später darüber Bericht erstattete. Später
schickte Grijalva seinen Untergebenen Pedro de Alvarado mit einigen Männern und den bislang erhandelten
Wertgegenständen zurück nach Kuba, bevor er selbst nach Norden weitersegelte. Jedoch zwangen ihn schlechte
Windverhältnisse und Schäden an seinen Schiffen bald ebenso zur Rückkehr. Anfang Oktober kehrte er mit seinen
Männern nach Kuba zurück; Alvarado war zuvor bereits angekommen.

Die Eroberung Mexikos

Aufbruch von Kuba


Nach Grijalvas Rückkehr erteilte Diego Velázquez de Cuéllar dem Alkalden (Bürgermeister) von Santiago de Cuba,
Hernán Cortés, den Befehl zu einer dritten Expedition. Die Mittel, die Cortés in die Unternehmung steckte, sowie
dessen Eifer beunruhigten Velázquez sehr, denn er befürchtete, dass Cortés die vereinbarte Gewinnbeteiligung nicht
einhalten werde. Er versuchte ihn von seinem Posten als Kapitängeneral zu entfernen, doch Cortés bestieg kurzerhand
mit 400 bis 600 Mann[7] die für die Reise vorgesehenen Schiffe und stach am 10. Februar 1519 in See.[8]

Die Spanier landeten zunächst am 18. Februar – so die Angabe des Chronisten Francisco López de Gómara[9] – auf
der vor der Küste von Yucatán gelegenen Insel Cozumel, wo ihnen die Einheimischen von zwei Christen berichteten,
die seit einigen Jahren bei den Maya lebten. Einer von beiden, Gerónimo de Aguilar, konnte nach kurzer Suche
gefunden werden und schloss sich ihnen begeistert an, doch der andere, Gonzalo Guerrero, hatte es bei den Maya zu
hohen Ehren gebracht und weigerte sich standhaft, seine neue Heimat zu verlassen. Aguilar war für Cortés von großer
Wichtigkeit, da er sich mit den Maya in ihrer Muttersprache verständigen konnte.

Am 12. März 1519[10] fand in der Nähe von Potonchán am Río Grijalva eine zweite Landung statt, wo die Spanier nach
einem Kampf mit den dort ansässigen Chontal-Maya als Zeichen der Ehrerbietung von Tabscoob dem Halach Huinik
von Potonchán zwanzig Sklavinnen als Geschenk erhielten. Unter ihnen befand sich eine junge Frau, die von den
Spaniern Doña Marina oder auch Malinche genannt wurde. Malinche beherrschte nicht nur die Sprache der Maya,
sondern auch die der Azteken (Nahuatl). Dadurch wurde sie zur wichtigsten Dolmetscherin von Cortés und leistete
einen großen Beitrag zum Gelingen der Eroberung.[11] Neben Malinche, die später Cortés’ Geliebte wurde, waren für
die Spanier auch die Sprachkenntnisse von Gerónimo de Aguilar nützlich: Dieser verstand die Maya-Sprache, in die
Malinche übersetzte, was die Nahuatl-sprachigen Indigenenen ihr sagten, und er übersetzte es dann ins Spanische.
Bald lernte Malinche selber genug Spanisch, sodass auf Aguilars Übersetzungen verzichtet werden konnte.[12]

Der Marsch auf Tenochtitlán


Nach dem Intermezzo bei den Maya fand Hernán Cortés Juan de Grijalvas
Landeplatz und ging dort mit seinen Männern an Land. Schon bald nach
der Landung erschienen aztekische Gesandte, doch Cortés weigerte sich
trotz der von den Azteken gebrachten Geschenke, das aufgeschlagene
Lager wieder abzubrechen. Nach dem Rückzug der Gesandten nahm der
König der Totonaken, eines aztekischen Vasallenvolkes, Kontakt mit den Der Weg der Spanier nach
Spaniern auf und schloss ein Bündnis mit ihnen. Obwohl der Auftrag des Tenochtitlán
Vizekönigs Velázquez, nämlich die Erkundung des Gebietes, mit der
Landung erfüllt war, verweigerte Cortés seinen Soldaten die Rückkehr
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nach Kuba und gründete stattdessen die Siedlung Villa Rica de la Vera Cruz, nur einige Kilometer von der heutigen
Stadt Veracruz entfernt. Sogleich setzte er selbst einen Stadtrat ein, der ihn zum Kapitängeneral ernannte, als solchen
direkt der Krone unterstellte und ihn somit von den Pflichten Velázquez gegenüber entband. Um die Krone für seine
Sache zu gewinnen, schickte er ein Schiff mit allem Gold, das die Neuankömmlinge auftreiben konnten, nach Spanien;
alle anderen Schiffe ließ er aus Furcht vor Desertionen seeuntüchtig machen. Dann marschierte er mit etwa 300
Soldaten und einer weitaus größeren Anzahl Totonaken ins Landesinnere.

Bald darauf gelangten die Spanier in die Nähe von Tlaxcala, einer mit den Azteken verfeindeten mächtigen Stadt. Die
Bewohner der Stadt griffen die Eindringlinge mehrmals an, wobei die Spanier nur durch ihre überlegenen Waffen vor
einer Niederlage bewahrt wurden. Da sie und ihre Verbündeten schwere Verluste erlitten und ihnen langsam aber
sicher die Vorräte ausgingen, machte Cortés den Tlaxcalteken mehrfach Friedensangebote, die trotz Forderungen auf
tlaxcaltekischer Seite nach einer Fortsetzung des Kampfes schließlich auf Betreiben des Kaziken Xicoténcatls des
Älteren angenommen wurden.[13] Beide Parteien erkannten schon bald darauf den Wert der jeweils anderen Seite für
den Kampf gegen die Azteken. Die Stadt Tlaxcala verfügte rein zahlenmäßig über zu wenige Soldaten, um die Azteken
entscheidend zu schlagen. Die Feuerkraft der spanischen Truppe verschaffte ihnen hingegen einen entscheidenden
taktischen Vorteil. Die Spanier ihrerseits erkannten, dass ihre Unternehmung ohne die Unterstützung der
Tlaxcalteken zum Scheitern verurteilt war. Somit schlossen die beiden Parteien ein Bündnis gegen die Azteken.

Nach einem Aufenthalt von sechzehn Tagen in Tlaxcala zogen die Spanier weiter nach Cholula. Nachdem sie einen
Großteil der dortigen Führungsschicht der Stadt am Tempel des Quetzalcoatl beseitigt hatten – vermutlich auf
Betreiben der Tlaxcalteken[14] – töteten sie den König, der den Tlaxcalteken gerade das Bündnis aufgekündigt hatte.
Es wurde danach ein loyaler Marionettenkönig eingesetzt, der sich ebenfalls mit den Spaniern verbündete. Somit
wusste Hernán Cortés eine große Armee von Soldaten einheimischer Völker hinter sich, als er nach zweiwöchigem
Marsch am 8. November 1519 die aztekische Hauptstadt Tenochtitlán erreichte. Die Spanier waren überwältigt vom
Anblick der riesigen Stadt, deren König Moctezuma II. sie mit reichen Geschenken überhäufte.[15] Dass Moctezuma in
Cortés den Gott Quetzalcoatl erblickt habe, dessen Wiederkehr in einer aztekischen Prophezeiung angekündigt werde,
und ihm in einer Rede formell die Herrschaft übergeben habe, wird in der neueren Forschung als von den Spaniern
konstruierter Geschichtsmythos angesehen, mit dem sie ihr Vorgehen gegenüber König Karl I. zu rechtfertigen
versuchten.[16]

Moctezuma II. als Marionette der Spanier


Hernán Cortés erkannte binnen einer Woche seine Lage. Tenochtitlán war auf einigen Inseln im Texcoco-See erbaut
worden und mit dem Festland nur durch drei Dämme verbunden. Bei einem falschen Schritt hätte er mit seinen
Männern keine Chance gehabt, aus der Stadt zu entkommen. Cortés bemerkte jedoch die Bedeutung des Moctezuma
für seine Untertanen und schloss daraus, dass eine Bemächtigung seiner Person die einzige Möglichkeit für die
Machtübernahme im Aztekenreich sei. Mithilfe der unterschwelligen Drohung, die er durch die Stationierung einiger
Soldaten in Moctezumas Palast erzeugte,[17] brachte er den Aztekenherrscher dazu, sein Quartier im selben Palast zu
beziehen, den dieser Cortés erst kurz zuvor zur Verfügung gestellt hatte. Auf diese Weise übte Hernán Cortés über
Moctezuma in den nächsten acht Monaten die Herrschaft über das Aztekenreich aus. Als erstes gab Moctezuma den
Spaniern die Erlaubnis zum Bau einer kleinen Kapelle in der Stadt und überließ ihnen den Schatz, der in seinem
Palast lagerte, als Geschenk an das spanische Königshaus.[17] Bald darauf zog Hernán Cortés den Zorn der aztekischen
Bevölkerung auf sich, als er sogar gegen den Widerstand des Moctezuma auf der Plattform des Großen Tempels
Kreuze sowie ein Bild der Jungfrau Maria aufstellen ließ, während das Gold und die Juwelen des Tempels fortgeschafft
wurden.

Im Mai 1520 erreichte Cortés die Nachricht, dass Diego Velázquez mehr als tausend Soldaten unter Pánfilo de Narváez
nach Veracruz geschickt hatte, um ihn für seine Machenschaften zur Verantwortung zu ziehen. Cortés ernannte Pedro
de Alvarado zu seinem Stellvertreter in Tenochtitlán und marschierte mit etwa 250 Soldaten an die Küste, wo er

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Narváez durch einen Überraschungsangriff besiegte und ihn gefangen nahm. Anschließend übernahm er Narváez’
Soldaten und auch dessen Tross. Auf dem Weg nach Tenochtitlan wurde der Tross von Kriegern aus Texcoco
überfallen. Die etwa 550 Gefangenen wurden nach Zultepec gebracht und dort den Göttern geopfert.

Unterdessen wurden die circa 80 Spanier, die in Tenochtitlán zurückgeblieben waren, immer unruhiger. Pedro de
Alvarado war auch bei den Spaniern als grausamer Mann bekannt; in Tenochtitlán ließ er während Cortés’
Abwesenheit zwei örtliche Häuptlinge töten. Dies steigerte die Unruhe in der aztekischen Bevölkerung, was sich in
einer erhöhten Militärpräsenz der Azteken an den Stadttoren niederschlug. Am Tag des aztekischen Frühlingsfestes
versammelte sich dann eine große Zahl Adeliger und Priester – verschiedenen Quellen zufolge mindestens
sechshundert,[18] möglicherweise jedoch sogar acht- bis zehntausend Menschen[19] – im Hof des Großen Tempels von
Tenochtitlán. Noch während der Prozession postierten sich die Spanier an den vier Eingängen des Tempels und
töteten alle anwesenden Azteken, vermutlich aufgrund einer Panikreaktion von Pedro de Alvarado, die durch die
Nachricht von dieser Versammlung ausgelöst wurde. Was dieser später als Prävention für einen Angriffsplan der
Azteken angeben würde, war der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ein aufgebrachter
Mob tötete sieben Spanier, trieb die übrigen in ihre Quartiere und belagerte sie dort. Cortés eilte so schnell wie
möglich zurück in die Stadt. Dort zog er mit seinen Männern am 24. Juni ein, doch als die Azteken kurz nach seiner
Ankunft die Zugbrücken ihrer Dämme hochzogen, saß auch er in der Falle.

La Noche Triste (30. Juni 1520)


→ Hauptartikel: Noche Triste
Da die Lage der Spanier immer aussichtsloser wurde und ihnen die Vorräte ausgingen, ließ Cortés Moctezuma auf das
Dach des Palastes bringen, um die wütende Menge zu beruhigen. Mit diesem Schachzug hatte er jedoch keinen Erfolg;
Moctezuma wurde von seinen eigenen Untertanen durch Steinwürfe angegriffen. Einige Tage später starb er, wobei
wegen der widersprüchlichen Quellenlage ungeklärt bleibt, ob er den durch die Steine beigebrachten Verletzungen
erlag oder ob er durch das Schwert der Spanier getötet wurde.[20] Nach dem Tod von Moctezuma II. ließ der spanische
Anführer Holzplanken herbeischaffen, um über die Dammlücken flüchten zu können. Die Flucht begann kurz vor
Mitternacht am 30. Juni und endete für die Spanier in einem Desaster. Fast drei Viertel der zum Teil schwer mit Beute
beladenen Spanier und eintausend Tlaxcalteken wurden beim Versuch, die Stadt zu verlassen, getötet,[19] da sie von
den Azteken schnell entdeckt worden waren. Etwa 270 Spanier, die in einem anderen Stadtteil untergebracht worden
waren, wurden nach Cortés’ Flucht aufgegriffen und den aztekischen Göttern geopfert. Diese Niederlage der Spanier
ging später als Noche triste („die traurige Nacht“ oder „die Nacht der Tränen“) in die Geschichte ein.

Mit der anschließenden Schlacht von Otumba am 14. Juli 1520 versuchten die Azteken Cortés samt den verbündeten
Tlaxcalteken nach der Flucht von Tenochtitláns auf dem Weg zur Küste aufzuhalten, erlitten jedoch eine Niederlage.

Die politische Isolierung der Azteken


Nur rund 440 Spanier hatten die „traurige Nacht“ überlebt, darunter auch Cortés und Alvarado. Sie hätten wohl kaum
noch eine Chance gehabt, zu überleben, wäre nicht eine Pockenepidemie unter den Einheimischen ausgebrochen.
Diese Krankheit, die von den Spaniern unwissentlich selbst eingeschleppt worden war, raffte innerhalb eines Jahres
vierzig Prozent der indigenen Bevölkerung dahin und tötete auch den neuen aztekischen König Cuitláuac, der als
Nachfolger seines Bruders nur 80 Tage regiert hatte. Ihm folgte sein Neffe Cuauhtémoc auf den Thron. Es entstand
dadurch bei den Azteken ein Klima der politischen Instabilität, das den Invasoren Zeit gab, sich von der schweren
Niederlage zu erholen, zumal die Pocken – als in Europa seit langem endemische Krankheit – ihrem Immunsystem
weitaus weniger zusetzten. Cortés zog sich nach Tlaxcala zurück und veranlasste dort Zimmermannsarbeiten für den
Bau von dreizehn Brigantinen. Als neue spanische Soldaten seine Armee vergrößert hatten, zog er mit diesen und etwa
zehntausend Tlaxcalteken erneut ins Tal von Mexiko, diesmal jedoch nach Texcoco. Die Einzelteile der Brigatinen
wurden von indianischen Trägern bis zum See getragen und die Schiffe am Ufer montiert. Unmittelbar nach deren
Fertigstellung begann die Belagerung und Aushungerung von Tenochtitlán.

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Texcoco war eine der drei Städte im aztekischen Dreibund, dem neben Tenochtitlán außerdem noch das Volk von
Tlacopán angehörte. Seit 1515 hatte es in Texcoco Streitereien um die Thronfolge gegeben. Der zu dieser Zeit
herrschende König Cacama hatte nur dank der Unterstützung der Azteken König werden können. Daneben gab es
noch einen anderen Mann, Ixtlilxochitl, der ebenfalls Anspruch auf den Thron von Texcoco erhob und zur Zeit der
Invasion der Spanier ein Gebiet nördlich der Stadt kontrollierte. Als die Spanier in der Nähe von Texcoco erschienen,
nutzte Ixtlilxochitl die Gelegenheit, um sich mit den europäischen Eindringlingen zu verbünden und Cacama zu
vertreiben. Dadurch verschafften sich die Spanier eine gute Ausgangsstellung für einen erneuten Angriff auf
Tenochtitlán. Bis jedoch das Holz für die Schiffe, die für die Kontrolle des Texcoco-Sees nötig waren, von Tlaxcala
nach Texcoco geschafft war – was Anfang Februar 1521 geschah – und mit dem Bau der Brigantinen begonnen werden
konnte, eroberte Cortés einige den Azteken tributpflichtige Städte.

Am 28. April 1521 war es dann soweit: Die dreizehn Brigantinen waren fertiggestellt. Von nun an riegelten sie
Tenochtitlán durch eine Seeblockade von der Außenwelt ab[18] und unterbrachen auf diese Weise die
Lebensmittelversorgung der Stadt. Ab Mitte Mai unterwarfen dann Pedro de Alvarado, Cristóbal de Olid und Gonzalo
de Sandoval die Städte am Ufer des Texcoco-Sees, darunter auch Tlacopán, und vollendeten so die Isolation der
aztekischen Hauptstadt. Schließlich begannen die Spanier mit der stückweise erfolgenden Eroberung von
Tenochtitlán.

Der Fall Tenochtitláns


Die Azteken hatten zuvor bereits Barrikaden auf den drei Dämmen errichtet, die die Stadt mit dem Festland
verbanden und die nun die Spanier für einen direkten Angriff nutzen wollten. Die Kampftaktik der Azteken bestand
darin, Barrikaden zu bauen, Teile der Dämme zu zerstören und Öffnungen in den Dammbrücken zu schaffen. Sobald
die Spanier über diese Lücken setzten, wurden sie von den Azteken sofort eingekesselt. Diese Taktik hätte es ihnen am
30. Juni, auf den Tag genau ein Jahr nach der La Noche Triste, fast ermöglicht, Hernán Cortés zu töten. Es gelang
ihnen nur dank des beherzten Eingreifens des Cristóbal de Olea nicht, der dafür mit seinem Leben bezahlte.[21] Die
Azteken verteidigten sich trotz der aussichtslosen Lage erbittert und lieferten den Spaniern in der Stadt selbst einen
erbarmungslosen Häuserkampf.

Trotz der erbitterten aztekischen Verteidigung war der Fall von Tenochtitlán nur eine Frage der Zeit. Am 13. August
1521 durchbrachen die Spanier und ihre tlaxcaltekischen Verbündeten im Stadtteil Tlatelolco, der Jahrzehnte zuvor
noch eine eigenständige Stadt gewesen war, die letzten Verteidigungslinien der Azteken. Die Stadt Tenochtitlán wurde
danach vier Tage lang geplündert und ihre Einwohner zu Tausenden getötet.

Konsolidierung der Herrschaft


Cuauhtémoc, der letzte Herrscher der Azteken, wurde noch am Tag des Falles der Stadt aufgegriffen und
festgenommen. Er wurde zunächst am Leben gelassen, jedoch am 28. Februar 1525 hingerichtet, nachdem man ihn
einer Verschwörung gegen Hernán Cortés bezichtigt hatte.

Auf den Trümmern Tenochtitláns entstand bald darauf eine neue Siedlung. Die Spanier ließen die alten
Wasserleitungen, die in die Stadt führten, reparieren und Aufräumarbeiten durchführen. Nach zwei Monaten wurde
den Einheimischen die Rückkehr in einige Stadtviertel erlaubt; das alte Zentrum wurde jedoch weiter von den
Eroberern bewohnt, die sich aus den Überresten der alten aztekischen Gebäude neue, eigene Gebäude errichteten. So
entstand der spätere Palast des Vizekönigs am Ort des aztekischen Königspalastes und auf den Trümmern der Tempel
wurden christliche Kirchen errichtet. Den Texcoco-See legten die Spanier im Lauf der Jahrzehnte schrittweise trocken.
1535 wurde Tenochtitlán in Mexiko-Stadt umbenannt und zum Verwaltungssitz des neugegründeten Vizekönigreichs
Neuspanien.

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In den Jahren und Jahrzehnten nach dem Untergang der einheimischen


Staaten wurden auch alle anderen Stämme und Völker Mexikos von den
Spaniern unterworfen. Zudem strömten immer mehr spanische Siedler ins
Land. Die überlebenden Angehörigen der lokalen Völker wurden
zwangsweise christianisiert und zur Arbeit gezwungen; viele von ihnen
hatten unter den von den Siedlern eingeschleppten Krankheiten und
härtester körperlicher Arbeit zu leiden. Als einziger indigener Stamm
genossen dagegen die Tlaxcalteken gegenüber den anderen Völkern einige
Privilegien, die sie von den Spaniern aufgrund ihrer Unterstützung
erhalten hatten.
Das heutige Wappen Mexikos zeigt
Einige der ins Land gekommenen Missionare versuchten, die Kultur der
einen auf einem Kaktus sitzenden
ansässigen Völker zu verstehen und Nahuatl zu lernen, um der Adler mit einer Schlange in den
Bevölkerung das Christentum besser vermitteln zu können. Besonders Krallen und greift damit den
Bernardino de Sahagún (* um 1499; † 23. Oktober 1590 in Mexiko-Stadt, Gründungsmythos von Tenochtitlán
Mexiko) ist hier zu nennen, der 1529 nach Mexiko kam und den Azteken auf.
dort Spanisch und Latein beibrachte, wobei er selbst Nahuatl lernte. Das
Werk Historia general de las cosas de Nueva España, das unter seiner
Anleitung von seinen aztekischen Schülern verfasst wurde, gibt unter anderem die aztekische Sicht der Eroberung
wieder.[22] Ein anderer Augenzeugenbericht – aus spanischer Sicht – wurde von Bernal Díaz del Castillo verfasst, der
selbst Soldat unter Cortés gewesen war. Die Wahrhafte Geschichte der Eroberung von Neuspanien, spanisch Historia
verdadera de la conquista de la Nueva España, wurde von ihm 40 Jahre nach Abschluss der Eroberung geschrieben
und ist neben Cortés’ Briefen an König Karl V. der einzige bekannte erhaltene spanische Augenzeugenbericht.

Schätzungen zufolge sank die Einwohnerzahl der mexikanischen Urbevölkerung zwischen 1519 und 1565 von 25
Millionen auf 2,5 Millionen[23], vor allem aufgrund der von den Spaniern eingeschleppten Krankheiten,[24] deren
Auswirkungen durch die Zwangsarbeit auf den nach dem Encomienda-System arbeitenden spanischen Latifundien
oder in den mexikanischen Minen noch verstärkt wurden.[25] Die einheimische Kultur wurde dennoch nicht völlig von
der spanischen Kultur verdrängt. So ist zum Beispiel die Sprache der Azteken, Nahuatl, noch sehr lebendig.
Heutzutage wird das aztekische Vermächtnis in der mexikanischen Bevölkerung allgemein hochgehalten.

Literatur

Quellen
Bernardino de Sahagún: Historia general de las cosas de la Nueva España. Estudio introductorio, paleografía,
glosario y notas de Alfredo López Austín y Josefina García Quintana. Drei Bände. Conaculta, México 2000, ISBN
970-18-4106-9 (Cien de México)
Bernal Díaz del Castillo: Geschichte der Eroberung von Mexiko. Herausgegeben und bearbeitet von Georg A.
Narciß. 7. Auflage. Insel-Verlag, Frankfurt am Main u. a. 2009, ISBN 978-3-458-32767-7 (Insel-Taschenbuch
1067), (spanischer Originaltitel: Historia verdadera de la conquista de la Nueva España)
Arthur Schurig (Hrsg.): Die Eroberung von Mexiko durch Ferdinand Cortes. Mit den eigenhändigen Berichten des
Feldherrn an Kaiser Karl V. von 1520 und 1522. Insel-Verlag, Leipzig 1923
José de Acosta: Das Gold des Kondors – Berichte aus der Neuen Welt 1590 und Atlas zur Geschichte ihrer
Entdeckung Herausgegeben und übertragen von Rudolf Kroboth und Peter H. Meurer. Edition Erdmann in K.
Thienemanns Verlag, Stuttgart u. a. 1991, ISBN 3-522-60750-3 (Originalausgabe: America, Oder wie mans zu
Teutsch nennet Die Neuwe Welt/ oder West India. Von Herrn Josepho De Acosta in Sieben Büchern/ eins theils in
Lateinischer/ und eins theils in Hispanischer Sprach/ Beschrieben. Sutorius, Ursel 1605. Nach dem Exemplar der
Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin).[26]

Sekundärliteratur

https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Eroberung_Mexikos 8/10
8.11.2019 Spanische Eroberung Mexikos – Wikipedia

Maurice Collis: Cortés and Montezuma. New Directions, New York NY 1999, ISBN 0-8112-1423-0 (New
Directions Paperbook 884 A New Directions Classic)
Serge Gruzinski: Drache und Federschlange. Europas Griff nach Amerika und China 1519/20. Campus, Frankfurt
am Main 2014, ISB 978-3-593-50080-5.
Ross Hassig: Mexico and the Spanish Conquest. 2nd edition. University of Oklahoma Press, Norman OK 2006,
ISBN 0-8061-3793-2.
Felix Hinz: „Hispanisierung“ in Neu-Spanien 1519–1568. Transformation kollektiver Identitäten von Mexica,
Tlaxkalteken und Spaniern. 3 Bände. Kovač, Hamburg 2005, ISBN 3-8300-2070-8 (Studien zur
Geschichtsforschung der Neuzeit 45), (Zugleich: Köln, Univ., Diss., 2004)
William Hickling Prescott: History of the Conquest of Mexico, with a preliminary view of the ancient Mexican
civilization, and the life of the conqueror, Hernando Cortés. Bentley, London 1843, online (http://xroads.virginia.ed
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Aztekenreiches. C. H. Beck, München 1984, ISBN 3-406-09050-8)
Miguel León-Portilla: Visión de los vencidos Relaciones indígenas de la Conquista. introd., selección y notas:
Miguel León-Portilla, Versión de textos nahuas: Ángel Ma. Garibay, 12ª. Edición, México, UNAM, 1989.
http://www.biblioweb.dgsca.unam.mx/libros/vencidos/ (https://web.archive.org/web/20101118112141/http://www.bi
blioweb.dgsca.unam.mx/libros/vencidos/) (Memento vom 18. November 2010 im Internet Archive)
Stefan Rinke: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos. Beck, München 2019, ISBN 978-
3-406-73399-4.
Werner Stenzel: Das kortesische Mexiko. Die Eroberung Mexikos und der darauf folgende Kulturwandel. Lang,
Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-55208-4.
Hugh Thomas: Die Eroberung Mexikos – Cortés und Montezuma. Fischer, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-10-
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Hugh Thomas: Rivers of Gold. The Rise of the Spanish Empire. London 2003 (ND New York 2005), ISBN 0-
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Hugh Thomas: World Without End. Spain, Philip II, and the First Global Empire. New York 2014, ISBN 978-0-
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Tzvetan Todorov: Die Eroberung Amerikas. Das Problem des Anderen. Aus dem Französischen übersetzt von
Wilfried Böhringer. 8. Druck. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-518-11213-9 (Edition Suhrkamp 1213 =
NF 213)

Weblinks
Die Eroberung Mexikos (http://www.laconquista.de/conquista/mexiko.htm) Website von Peter Bigorajski, mit
detaillierter Chronologie
Artikel zur Eroberung Mexikos (http://www.motecuhzoma.de/artikel-deu.html) Website von Felix Hinz und Xavier
López Medellín
Daniela Wakonigg: 08.11.1519 - Spanier erreichen Azteken-Hauptstadt (https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendung
en/zeitzeichen/cortez-100.html) WDR ZeitZeichen vom 8. November 2019 (Podcast)

Einzelnachweise
1. Hugh Thomas: Die Eroberung Mexikos. Cortés und Montezuma, S. 106
2. Hugh Thomas: Die Eroberung Mexikos. Cortés und Montezuma, S. 127
3. Ross Hassig: Mexico and the Spanish Conquest, S. 16
4. Hugh Thomas: Die Eroberung Mexikos. Cortés und Montezuma, S. 72ff.
5. Hugh Thomas: Die Eroberung Mexikos. Cortés und Montezuma, S. 131
6. Hugh Thomas: Die Eroberung Mexikos. Cortés und Montezuma, S. 151
7. Geoffrey Parker (Hrsg.): The Times – Große Illustrierte Weltgeschichte, Verlag Orac, Wien 1995, S. 270.
8. Hernán Cortés: Die Eroberung Mexikos. Eigenhändige Berichte an Kaiser Karl V., 1520–1524. Neu
herausgegeben und bearbeitet von Hermann Homann. Edition Erdmann, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-86539-
831-4, S. 22.
9. Eberhard Straub: Das Bellum iustum des Hernán Cortés in Mexico. Böhlau, Köln 1976, ISBN 3-412-05975-7, S.
186.
10. Bernal Díaz del Castillo: Geschichte der Eroberung von Mexiko (herausgegeben und bearbeitet von Georg A.
Narziß). Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1988, S. 69

https://de.wikipedia.org/wiki/Spanische_Eroberung_Mexikos 9/10
8.11.2019 Spanische Eroberung Mexikos – Wikipedia

11. Carmen Wurm: Doña Marina, la Malinche. Eine historische Figur und ihre literarische Rezeption. Vervuert.
Frankfurt am Main 1996, ISBN 978-3-96456-698-0, S. 19 und 22 (abgerufen über De Gruyter Online).
12. Carmen Wurm: Doña Marina, la Malinche. Eine historische Figur und ihre literarische Rezeption. Vervuert.
Frankfurt am Main 1996, ISBN 978-3-96456-698-0, S. 23. (abgerufen über De Gruyter Online).
13. Robert Cowley (Hrsg.): Was wäre gewesen, wenn? Wendepunkte der Weltgeschichte. Knaur Verlag, München
2000, S. 150ff.
14. Michael Wood: Auf den Spuren der Konquistadoren, Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2003, S. 51f.
15. Michael Wood: Auf den Spuren der Konquistadoren. Philipp Reclam jun. Verlag, Stuttgart 2003, S. 56ff.
16. Matthew Restall: Seven Myths of the Spanish Conquest. Oxford University Press, Oxford 2003, S. 7 ff. u.ö.;
Daniel Grana-Behrens: Der Zerfall des aztekischen Staates in Zentralmexiko 1516–1521. In: John Emeka Akude
et al. (Hrsg.): Politische Herrschaft jenseits des Staates. Zur Transformation von Legitimität in Geschichte und
Gegenwart. Springer VS, Wiesbaden 2011, S. 83ff., Roland Bernhard: Geschichtsmythen über Hispanoamerika.
Entdeckung, Eroberung und Kolonisierung in deutschen und österreichischen Schulbüchern des 21.
Jahrhunderts. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2013, S. 120 ff.
17. C. W. Ceram: Götter, Gräber und Gelehrte – Roman der Archäologie. Rowohlt-Verlag, Hamburg 1972, S. 317
18. Geoffrey Parker (Hrsg.): The Times – Große Illustrierte Weltgeschichte, Verlag Orac, Wien 1995, S. 271.
19. Robert Cowley (Hrsg.): Was wäre gewesen, wenn? Wendepunkte der Weltgeschichte. Knaur Verlag, München
2000, S. 153.
20. M. León-Portilla (1989): Como escribe don Fernando de Alva Ixtlilxóchitl, a punto fijo no se supo cómo murió
Motecuhzoma: „Dicen que uno de los indios le tiró una pedrada de lo cual murió; aunque dicen los vasallos que
los mismos españoles lo mataron y por las partes bajas le metieron la espada.“
http://biblioweb.dgsca.unam.mx/libros/vencidos/cap10.html (https://web.archive.org/web/20101021034145/http://b
iblioweb.dgsca.unam.mx/libros/vencidos/cap10.html) (Memento vom 21. Oktober 2010 im Internet Archive),
aufgerufen am 10. August 2014
21. Robert Cowley (Hrsg.): Was wäre gewesen, wenn? Wendepunkte der Weltgeschichte. Knaur Verlag, München
2000, S. 148.
22. Felix Hinz : Bernardino de Sahagún im Kontext der frühen Geschichtsschreibung über die Conquista Mexikos (htt
p://www.motecuhzoma.de/sahagun.htm)
23. Geoffrey Parker (Hrsg.): The Times – Große Illustrierte Weltgeschichte, Verlag Orac, Wien 1995, S. 302
24. Europäer – Boten des Siechtums, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (Natur und Wissenschaft), 17. März 1993,
Nr. 64, S. N4
25. Heinrich Pleticha (Hrsg.): Weltgeschichte in 12 Bänden (Band 7), Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh
1996, S. 51
26. VD17 39:133228S (http://www.gbv.de/vd17-cms/vd17_image_full_view?zuid=71928e3c-26b0-4170-b7e4-b84449
cc5734)

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