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Werkstatthandbuch TCD 2013 2V 0312 2902 de Inhaltliche Änderungen dieses Dokumentes, die aufgrund der Weiterentwicklung

Werkstatthandbuch

TCD 2013 2V

0312 2902 de

Inhaltliche Änderungen dieses Dokumentes, die aufgrund der Weiterentwicklung der Motoren notwendig werden, sind vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung jeglicher Art, auch aus- zugsweise, bedürfen unserer schriftlichen Genehmigung.

The engine company. DEUTZ AG Service Information Systems Deutz-Mülheimer-Straße 147-149 51063 Köln Deutschland Tel.:

The engine company.

DEUTZ AG Service Information Systems Deutz-Mülheimer-Straße 147-149 51063 Köln Deutschland Tel.: +49 (0) 221-822-0 Fax: +49 (0) 221-822-5358 Web: http://www.deutz.com

Printed in Germany All rights reserved 1. Ausgabe, 11/2005 Bestell-Nr. 0312 2902 de

TCD 2013 2V Inhaltsverzeichnis
TCD 2013 2V Inhaltsverzeichnis

TCD 2013 2V

Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Allgemein

3 Benutzerhinweise

3.1

Allgemeines

3.2

Vorschriften

3.2.1

Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften

3.2.2

Entsorgungsvorschriften

3.3

Betriebsanleitung und Werkstatthandbuch

3.4

Arbeitskarten

3.5

Bildzeichenerklärung

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

4.2 Anziehvorschriften

5 Arbeitskartenübersicht

5.1 Alphabetische Sortierung

5.2 Numerische Sortierung

5.3 Arbeitskartenverweise

6 Arbeitskarten

7 Handelsübliche Werkzeuge

8 Spezialwerkzeuge

Inhaltsverzeichnis

TCD 2012 2V

Inhaltsverzeichnis TCD 2012 2V
Inhaltsverzeichnis TCD 2012 2V
DEUTZ Motoren Vorwort 1 Vorwort 1 © 11/2005 1/4 1571-003

DEUTZ Motoren

Vorwort

1

Vorwort

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Vorwort

DEUTZ Motoren

1 Vorwort DEUTZ Motoren © 11/2005 2/4 1571-003
DEUTZ Motoren Vorwort Lesen und beachten Sie die Informationen dieser Dokumentation. Sie vermeiden Unfälle, erhalten

DEUTZ Motoren

Vorwort

Lesen und beachten Sie die Informationen dieser Dokumentation. Sie vermeiden Unfälle, erhalten sich die Garantie des Herstellers und verfügen über einen funktionstüchtigen und einsatzberei- ten Motor.

Dieser Motor ist ausschließlich für den dem Lie- ferumfang entsprechenden Verwendungszweck - definiert durch den Gerätehersteller - gebaut (bestimmungsgemäßer Gebrauch). Jeder darü- ber hinausgehende Gebrauch gilt als nicht be- stimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht. Das Risiko hierfür trägt allein der Benutzer.

Zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gehören auch die Einhaltung der vom Hersteller vorge- schriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instand- setzungsbedingungen. Der Motor darf nur von Personen genutzt, gewartet und instandgesetzt werden, die hiermit vertraut und über die Gefah- ren unterrichtet sind.

Stellen Sie sicher, dass diese Dokumentation je- dem am Betrieb, Wartung und Instandsetzung Beteiligten zur Verfügung steht und der Inhalt verstanden wird.

Die Nichtbeachtung dieser Dokumentation kann zu Funktionsstörungen und Motorschäden sowie Verletzungen von Personen führen, für die vom Hersteller keine Haftung übernommen wird.

Voraussetzung für die fachgerechte Wartung und Instandsetzung ist die Verfügbarkeit aller er- forderlichen Ausrüstungen, Handelsüblichen- und Spezialwerkzeuge, sowie deren einwand- freier Zustand.

Motorteile wie Federn, Klammern, elastische Halteringe etc. beinhalten bei unsachgemäßer Behandlung erhöhte Verletzungsgefahr.

Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie sonstige allgemein anerkannte sicher- heitstechnische und arbeitsmedizinische Regeln sind einzuhalten.

Höchste Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer ist nur bei Verwendung von DEUTZ-Originalteilen sichergestellt.

Die Instandsetzung des Motors muss der bestim- mungsgemäßen Verwendung entsprechen. Bei Umbauarbeiten dürfen nur vom Hersteller für den jeweiligen Verwendungszweck freigegebene Teile eingesetzt werden. Eigenmächtige Verän- derungen am Motor schließen eine Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus. Bei Nichtbeachtung erlischt die Gewährleis- tung!

Die Motoren der Marke DEUTZ sind für ein brei- tes Anwendungsspektrum entwickelt. Dabei wird durch ein umfangreiches Angebot von Varianten sichergestellt, dass die jeweiligen speziellen An- forderungen erfüllt werden.

Der Motor ist dem Einbaufall entsprechend aus- gerüstet, das heißt, nicht alle in dieser Dokumen- tation beschriebenen Bauteile und Komponenten sind an Ihrem Motor angebaut.

Wir haben uns bemüht, die Unterschiede deut- lich herauszustellen, so dass Sie die für Ihren Motor relevanten Betriebs-, Wartungs- und Re- paraturhinweise leicht finden können.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

Ihre DEUTZ AG

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Vorwort

DEUTZ Motoren

1 Vorwort DEUTZ Motoren © 11/2005 4/4 1571-003
DEUTZ Motoren Allgemein 2 Allgemein 2 © 11/2005 1/4 2651-003

DEUTZ Motoren

Allgemein

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Allgemein

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Allgemein

DEUTZ Motoren

2 Allgemein DEUTZ Motoren © 11/2005 2/4 2651-003
DEUTZ Motoren Allgemein DEUTZ Motoren sind das Produkt jahrelanger For- schung und Entwicklung. Das dadurch

DEUTZ Motoren

Allgemein

DEUTZ Motoren sind das Produkt jahrelanger For- schung und Entwicklung. Das dadurch gewonnene fundierte Know-how in Verbindung mit hohen Quali- tätsanforderungen ist die Garantie für die Herstel- lung von Motoren mit langer Lebensdauer, hoher Zuverlässigkeit und geringem Kraftstoffverbrauch. Es ist selbstverständlich, dass auch die hohen An- forderungen zum Schutz der Umwelt erfüllt werden.

Wartung und Pflege sind Voraussetzung dafür, dass der Motor die an ihn gestellten Forderungen zufriedenstellend erfüllt. Die Einhaltung der vorge- schriebenen Wartungszeiten und die sorgfältige Durchführung der Wartungs- und Pflegearbeiten sind daher unbedingt notwendig. Insbesondere sind vom normalen Betrieb abweichende, erschwerte Betriebsbedingungen zu beachten.

Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatz- teilfragen an eine unserer zuständigen Service-Ver- tretungen. Unser geschultes Fachpersonal sorgt im Schadensfall für eine schnelle und fachgerechte In- standsetzung unter Verwendung von Original DEUTZ Ersatzteilen. Original Ersatzteile der DEUTZ AG sind stets nach dem neuesten Stand der Technik gefertigt.

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Allgemein

DEUTZ Motoren

2 Allgemein DEUTZ Motoren © 11/2005 4/4 2651-003
Benutzerhinweise 3 Benutzerhinweise 3 © 12/2005 1/8 1590-003

Benutzerhinweise

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Benutzerhinweise

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Benutzerhinweise

3 Benutzerhinweise © 12/2005 2/8 1590-003
Benutzerhinweise 3.1 Allgemeines Die Dokumentation des Werkstatthandbuches wur- de auf Basis des bis zum

Benutzerhinweise

3.1

Allgemeines

Die Dokumentation des Werkstatthandbuches wur- de auf Basis des bis zum Redaktionsschluss zur Verfügung stehenden Motors erstellt. Aufgrund von Weiterentwicklungen kann es unter Umständen zu Abweichungen von Beschreibungen, Darstellungen und Bauteilen kommen.

Die in der Betriebsanleitung und im Werkstatthand- buch vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten müssen fristgerecht und vollständig durchgeführt werden.

Das Instandhaltungspersonal muss die notwendi- gen Fachkenntnisse besitzen, um die Arbeiten durchzuführen. Sicherheits- und Schutzeinrichtun- gen, die während der Instandhaltungsarbeiten eventuell abgebaut werden mussten, sind wieder zu montieren.

Achtung!

Die Unfallverhütungs- und Sicherheitsvorschriften sind während der Instandhaltungsarbeiten unbe- dingt einzuhalten.

Innerhalb der Arbeitskarten des Werkstatthandbu- ches erfolgen Hinweise auf die Vorschriften im Ka- pitel 3.2, die vor und zu den Arbeiten am Motor unbedingt zu befolgen sind.

Im Wartungsplan der Betriebsanleitung werden die Wartungsintervalle und die durchzuführenden War- tungsarbeiten angegeben.

Die Arbeitskarten beinhalten eine fachliche Doku- mentation über die Durchführung von Instandhal- tungsarbeiten.

3.2

Vorschriften

3.2.1 Unfallverhütungs- und Sicherheits- vorschriften

Es sind die gesetzlich vorgeschriebenen Unfallver- hütungsvorschriften (erhältlich bei Fachverbänden oder im Fachhandel) zu beachten. Diese sind vom Einsatzort, der Betriebsart und den verwendeten Betriebs- und Hilfsstoffen abhängig.

Besondere, von den jeweiligen Arbeiten abhängige Schutzmaßnahmen sind in der Arbeitsbeschreibung angegeben und gekennzeichnet.

Allgemein gilt unter anderem:

für das Personal:

– Nur eingewiesenes Personal darf den Motor bedienen oder warten. Unbefugten ist der Zu- gang zum Maschinenraum nicht gestattet.

– Im Maschinenraum bei Motorbetrieb enganlie- gende Kleidung und Gehörschutz tragen.

– Für Reparaturen oder Instandsetzungsmaß- nahmen nur Fachpersonal einsetzen.

– Keine Arbeiten am Kraftstoffsystem bei lau- fendem Motor durchführen. Das Kraftstoffsys- tem steht unter hohem Druck - Lebensgefahr.

– Bei Undichtigkeiten am Kraftstoffsystem so- fort die Werkstatt aufsuchen.

für den Maschinenraum:

– Ausreichende Be- und Entlüftung sicherstel- len (Lüftungsschächte nicht abdecken).

– Verbandskasten und geeignete Feuerlöscher anbringen. Füllung bzw. Betriebsbereitschaft regelmäßig überprüfen.

– Brennbare Stoffe nur dann im Maschinen- raum lagern, wenn sie zum Betrieb der Anlage erforderlich sind.

– Rauchen und offene Flammen sind im Ma- schinenraum verboten.

für Betrieb, Instandhaltung und Reparaturarbei- ten am Motor:

– Nach dem Abstellen des Motors 30 Sekunden warten, bevor Arbeiten am Kraftstoffsystem durchgeführt werden.

– Nach allen Arbeiten am Kraftstoffsystem ist dieses zu entlüften - siehe Betriebsanleitung Kapitel „6.2 Kraftstoffsystem“.

– Motor nur starten, wenn alle Schutzvorrichtun- gen angebaut sind. Darauf achten, dass sich niemand im Gefahrenbereich aufhält.

– Reinigungs-, Instandhaltungs- und Reparatur- arbeiten nur ausführen, wenn der Motor still- gesetzt und gegen Starten gesichert ist.

– Einspritzleitungen und Hochdruckleitungen dürfen nicht verformt werden.

3

Benutzerhinweise

Benutzerhinweise – Beschädigte Einspritzleitungen und Hoch- druckleitungen sind zu erneuern. – Bei laufendem Motor

– Beschädigte Einspritzleitungen und Hoch- druckleitungen sind zu erneuern.

– Bei laufendem Motor dürfen grundsätzlich kei- ne Einspritzleitungen oder Kraftstoffhoch- druckleitungen gelöst werden.

– Nicht mit Hand in der Nähe einer Leckage im

3 Kraftstoffhochdrucksystem gelangen.

– Vor Prüfungen am laufenden Motor ist immer eine genaue Sichtprüfung aller hochdruckfüh- renden Komponenten durchzuführen. Dabei ist eine geeignete Schutzkleidung (zum Bei- spiel Schutzbrille) zu tragen. Leckagen deu- ten auf mögliche Gefahrenquellen für das Werkstattpersonal hin.

– Auch wenn keine Undichtigkeiten am Kraft- stoffhochdrucksystem zu erkennen sind, soll- te das Werkstattpersonal bei Prüfungen am laufenden Motor, sowie beim ersten Probelauf den unmittelbaren Gefahrenbereich meiden bzw. geeignete Schutzkleidung (wie zum Bei- spiel Schutzbrille) tragen.

– Stets außerhalb der Reichweite eines eventu- ellen Kraftstoffstrahles bleiben, der zu schwe- ren Verletzungen führen könnte.

– Bei Eingriffen in das Kraftstoffsystem ist das Rauchen verboten.

– Keine Arbeiten in der Nähe von Funken und Flammen durchführen.

– Niemals einen Injektor bei laufendem Motor abklemmen.

3.2.2 Sauberkeitshinweise- und Maßnah- men im Umgang mit dem DEUTZ Common Rail System

Das in den DEUTZ Motor eingesetzte DEUTZ Com- mon Rail System besteht aus hoch präzisen Bautei- len, die extremen Belastungen ausgesetzt sind. Aufgrund der hohen Präzisionstechnik ist bei Arbei- ten am Kraftstoffsystem auf größte Sauberkeit zu achten.

Einzuhaltende Hinweise und Maßnahmen vor Beginn der Arbeiten am Kraftstoffsystem

Das Kraftstoffsystem muss geschlossen sein. Sichtprüfung auf Undichtheiten / Beschädigung am Kraftstoffsystem durchführen.

Vor Beginn der Arbeiten am Kraftstoffsystem den gesamten Motor und Motorraum bei geschlosse- nem System reinigen.

Bei Beginn der Arbeiten am Kraftstoffsystem muss der Motor trocken sein.

Abblasen (trocknen) mit Druckluft ist nur bei ge- schlossenem Kraftstoffsystem zulässig.

Bei Verwendung eines Dampfstrahlers sind das Steuergerät, die Kabelstecker, alle übrigen elek- trischen Steckverbindungen und der Generator

vorher abzudecken und dürfen nicht direkt mit dem Dampfstrahler beaufschlagt werden.

Elektrische Steckverbindungen müssen beim Abstrahlen gesteckt sein.

Lose Teile (zum Beispiel Lacksplitter bei Monta- gearbeiten) mit Industriestaubsauger oder ande- rer Absaugvorrichtung entfernen. Grundsätzlich darf bei Montagearbeiten am offenen Kraftstoff- system nur abgesaugt werden.

Arbeiten an der Kraftstoffanlage nur in einer sau- beren Umgebung (kein Staub, keine Schleif- oder Schweißarbeiten). Zugluft ist zu vermeiden (Staub). Der Werkstattboden ist regelmäßig zu reinigen. Es darf kein Bremsen- oder Leistungs- prüfstand im gleichen Raum vorhanden sein bzw. betrieben werden.

Luftbewegungen bei den Staubaufwirbelungen zum Beispiel durch Bremsenreparaturen oder Starten von Motoren entstehen, sind zu vermei- den.

Für Arbeiten zum Beispiel Aus- und Einbau von defekten Hydraulikkomponenten am Common Rail System wird empfohlen innerhalb des Be- triebes ein Werkstattbereich abzuteilen, dass heißt dieser Bereich ist von anderen Bereichen (in denen allgemeine Fahrzeugreparaturen, zum Beispiel Bremsenreparaturen durchgeführt wer- den) räumlich zu trennen.

Es dürfen keine allgemeine Werkzeugmaschinen in diesem Raum betrieben werden.

Regelmäßige Reinigung des Werkstattbereichs ist obligatorisch, Zugluft, Belüftungsanlage und Heizungsgebläse sind zu minimieren.

Bereiche des Motorraumes, von denen sich Schmutzpartikel lösen könnten (zum Beispiel Unterbereich des gekippten Fahrerhauses), mit neuer sauberen Folie abdecken.

Arbeitsmittel und Werkzeuge müssen vor den Ar- beiten gereinigt werden. Nur Werkzeuge ohne Beschädigung an der Chrombeschichtung bezie- hungsweise ohne Verchromung verwenden.

Einzuhaltende Hinweise und Maßnahmen wäh- rend der Arbeiten am Kraftstoffsystem bzw. bei geöffnetem Kraftstoffsystem

Arbeiten nur in sauberer Arbeitskleidung durch- führen.

Bei Arbeiten am Kraftstoffsystem dürfen nur flu- senfreie Reinigungstücher verwendet werden.

Lose Teile (zum Beispiel Lacksplitter bei Monta- gearbeiten) mit Industriestaubsauger oder ande- rer Absaugvorrichtung entfernen. Grundsätzlich darf bei Montagearbeiten am offenen Kraftstoff- system nur abgesaugt werden.

Arbeitsmittel und Werkzeuge müssen vor den Ar- beiten gereinigt werden. Nur Werkzeuge ohne

Benutzerhinweise Beschädigung an der Chrombeschichtung bezie- hungsweise ohne Verchromung verwenden. Zur Reinigung darf

Benutzerhinweise

Beschädigung an der Chrombeschichtung bezie- hungsweise ohne Verchromung verwenden.

Zur Reinigung darf keine gebrauchte Reini- gungs- oder Prüfflüssigkeit verwendet werden.

Bei geöffnetem Kraftstoffsystem ist die Verwen- dung von Druckluft zum Reinigen nicht zulässig.

Arbeiten an ausgebauten Komponenten dürfen nur an einem dafür ausgestatteten Arbeitsplatz durchgeführt werden.

Beim Aus- und Einbau von Komponenten dürfen keine Materialien Verwendung finden, welche Partikel oder Fasern abscheiden könnten (Kar- ton, Holz, Tücher).

Ausgebaute Teile dürfen nur bei Bedarf mit sau- beren, fusselfreien Tüchern abgerieben werden. Es dürfen keine Schmutzpartikel in die Kompo- nenten eingerieben werden.

Öffnungen an den Komponenten und am Motor sofort mit geeigneten Verschluss-Stopfen/Kap- pen verschließen.

Die Verschluss-Stopfen/Kappen sind erst unmit- telbar vor dem Einbau zu entfernen.

Verschluss-Stopfen/Kappen staubfrei und schmutzgeschützt in der Originalverpackung la- gern und nach einmaliger Verwendung entsor- gen.

Neuteile erst kurz vor Einbau aus der Originalver- packung entnehmen.

Ausgebaute Komponenten sind in neuen, ver- schließbaren Beuteln oder – wenn vorhanden – in den Verpackungen der Neuteile aufzubewah- ren.

Zum Versenden der ausgebauten Komponenten immer die Originalverpackung des Neuteils ver- wenden.

Hinweise und Maßnahmen für den Fahrzeug- Werkstattbereich

Für Arbeiten zum Beispiel Aus- und Einbau von defekten Hydraulikkomponenten am Common Rail System wird empfohlen innerhalb des Be- triebes ein Werkstattbereich abzuteilen, dass heißt dieser Bereich ist von anderen Bereichen (in denen allgemeine Fahrzeugreparaturen, zum Beispiel Bremsenreparaturen durchgeführt wer- den) räumlich zu trennen.

Der Werkstattboden ist versiegelt oder gefließt.

Es dürfen keine Schweißausrüstungen, Schleif- maschinen, allgemeine Werkzeugmaschinen, Bremsen und Leistungsprüfstände in diesem Raum betrieben werden.

Regelmäßige Reinigung des Werkstattbereichs ist obligatorisch, Zugluft, Belüftungsanlage und Heizungsgebläse sind zu minimieren.

Hinweise und Maßnahmen für Arbeitsplatz und Werkzeuge in der Fahrzeughalle

Für Arbeiten an ausgebauten Komponenten ist ein dafür vorgesehener Arbeitsplatz einzurich- ten.

Aus- und Einbauwerkzeuge regelmäßig reinigen und in einem geschlossen Werkzeugschrank aufbewahren.

Lose Teile (zum Beispiel Lacksplitter bei Monta- gearbeiten) mit Industriestaubsauger oder ande- rer Absaugvorrichtung entfernen.

Arbeitsmittel und Werkzeuge müssen vor den Ar- beiten gereinigt werden. Nur Werkzeuge ohne Beschädigung an der Chrombeschichtung bezie- hungsweise ohne Verchromung verwenden.

3.2.3

Entsorgungsvorschriften

Die in der Betriebsanleitung und im Werkstatthand- buch beschriebenen Arbeiten machen unter ande- rem ein Erneuern von Teilen und Betriebsstoffen notwendig. Diese erneuerten Teile / Betriebsstoffe müssen vorschriftsmäßig gelagert, transportiert und entsorgt werden. Hierfür ist der Betreiber selbst ver- antwortlich.

Die Entsorgung umfasst die Verwertung, sowie die Beseitigung von Teilen / Betriebsstoffen, wobei die Verwertung Vorrang hat.

Einzelheiten zur Entsorgung und deren Überwa- chung regeln regionale, nationale und internationale Gesetze und Verordnungen, welche vom Anlagen- betreiber in eigener Verantwortung zu beachten sind.

3

Benutzerhinweise

Benutzerhinweise 3.3 Betriebsanleitung und Werkstatt- handbuch Um den Informationsaufbau anwendergerecht zu

3.3 Betriebsanleitung und Werkstatt- handbuch

Um den Informationsaufbau anwendergerecht zu strukturieren, ist die Servicedokumentation in Be- triebsanleitung und Werkstatthandbuch aufgeteilt.

3 Die Betriebsanleitung beinhaltet u.a. eine allgemei- ne Beschreibung sowie Anweisungen zu allen not- wendigen Wartungsarbeiten.

Sie enthält folgende Kapitel:

1. Inhaltsverzeichnis, Allgemeines

2. Motorbeschreibung

3. Bedienung

4. Betriebsstoffe

5. Wartung

6. Pflege- und Wartungsarbeiten

7. Störungen, Ursachen und Abhilfen

8. Motorkonservierung

9. Technische Daten

10.Service

Das Werkstatthandbuch setzt die Kenntnis des In- halts der Betriebsanleitung voraus, insbesondere gilt dies für die Sicherheitsvorschriften. Im Werk- statthandbuch sind Reparaturen an Motor und Bau- teilen beschrieben, zu deren Durchführung mehr Aufwand sowie entsprechendes qualifiziertes Fach- personal erforderlich ist.

3.4

Arbeitskarten

Die Arbeitskarten werden im Werkstatthandbuch nach „W“ und „I“ Arbeitskarten unterschieden. Die „W“ Arbeitskarte dokumentiert Standardrepara- turen am Motor und/oder dessen Bauteilen. Die not- wendigen Werkzeuge und Spezialwerkzeuge werden ebenfalls in der „W“ Arbeitskarte angege- ben. Die „I“ Arbeitskarte dokumentiert darüber hinaus entsprechende Arbeitsvorgänge zur Instandset- zung des Motors und/oder dessen Bauteilen. Für die Durchführung dieser Arbeitsvorgänge sind be- sondere Vorraussetzungen von den Werkstätten zu erfüllen. Zum Beispiel müssen spezielle Werkzeuge und Werkzeugmaschinen vorhanden sein.

3.4.1 Nummerierung der Arbeitskarten

Die Arbeitskartennummerierung folgt dem Schema W 02-04-01. Nachfolgend werden die einzelnen Be- standteile dieses Schemas erläutert:

W 02-04-01: Dokumentationsart

– Werkstatthandbuch

W

– Instandsetzungsanleitung

W 02-04-01: Instandhaltungsgruppe

I

– Allgemein / übergreifende Tätigkeiten

00

– 01

Zylinderkopf

02

Triebwerk

– 03

Kurbelgehäuse

– 04

Motorsteuerung

– 05

Drehzahlregelung

– Abgasanlage / Aufladung

06

– 07

Kraftstoffsystem

– 08

Schmierölsystem

– 09

Kühlsystem

– 10

Druckluftsystem

– Überwachungssystem

– Sonstige Bauteile

11

12

13

– Elektrische Anlage

W 02-04-01: Bauteilgruppierung

W 02-04-01: Fortlaufende Nummer

Benutzerhinweise 3.4.2 Aufbau einer Arbeitskarte 1 2 3 Triebwerk W 02-04-01 4 5 5 16

Benutzerhinweise

3.4.2 Aufbau einer Arbeitskarte 1 2 3 Triebwerk W 02-04-01 4 5 5 16 6
3.4.2 Aufbau einer Arbeitskarte
1
2
3
Triebwerk
W 02-04-01
4
5 5
16
6
15
6
7
14
8
13
12
8
11
10
9

1. DEUTZ AG, Herausgeber der Servicedokumentation

2. Motortyp (z.B. TCD 2013 4V)

3. Instandhaltungsgruppe

4. Arbeitskartennummer oder Thema

5. Titel der Arbeitskarte

6. Verweis auf weitere Arbeitskarten

7. Kapitel

8. Grafik oder Foto

9. DEUTZ interne Erstellungsnummer und techni- sche Ordnungsnummer

10.Seitenzahl

11.Ausgabe-Datum der Arbeitskarte

12.Hinweis

13.Gefahr / Achtung

14.Arbeitsfolge

15.Spezialwerkzeuge; Hilfsstoffe

16.Handelsübliches Werkzeug

3.5

Bildzeichenerklärung

Gefahr! für Leben oder Gesundheit. Unbedingt be- achten! Zum Beispiel: Der falsche Einsatz oder ein Umbau für Leben oder Gesundheit. Unbedingt be- achten! Zum Beispiel: Der falsche Einsatz oder ein Umbau des Abgasturboladers

kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

Achtung! Abgasturboladers kann zu ernsthaften Verletzungen führen. Gefährdung des Bauteils/Motors. Nichtein- halten kann zur

Gefährdung des Bauteils/Motors. Nichtein- halten kann zur Zerstörung des Bauteils/

Motors führen. Unbedingt beachten!

Hinweis Allgemeiner Hinweis zu Montage, Umwelt- schutz etc. Kein Gefahrenpotenzial für Allgemeiner Hinweis zu Montage, Umwelt- schutz etc. Kein Gefahrenpotenzial für

Mensch und Maschine. Werkzeug Für die Arbeit benötigte handelsübliche Werkzeuge und Spezialwerkzeuge. Hilfsstoffe Werkzeug Für die Arbeit benötigte handelsübliche Werkzeuge und Spezialwerkzeuge. Hilfsstoffe

Neben Werkzeugen zur Verrichtung der Arbeit notwendige Arbeitsmittel (z. B. Fette, Öle, Klebstoffe, Dichtmittel) Verweise auf wichtige Dokumente bzw. Arbeitskar- Verweise auf wichtige Dokumente bzw. Arbeitskar-

ten für den Arbeitsprozeß. Zum Beispiel: Arbeitskarte W 04-05-05 Verweis auf ein Dokument oder auf eine Arbeitskar- te innerhalb des Arbeitsvorgangs. Prüf- und Einstelldaten Verweis auf ein Dokument oder auf eine Arbeitskar- te innerhalb des Arbeitsvorgangs. Prüf- und Einstelldaten Hier werden die notwendigen Werte ange- geben. Sind mehrere Werte notwendig wird ein Querverweis auf die Tabelle Prüf- und Ein- stelldaten angegeben. Zum Beispiel:

Kennnummer P01 61 = Ventilspiel, Einlass Anziehvorschrift Hier werden die notwendigen Werte ange- geben. Sind mehrere Werte notwendig wird ein Querverweis auf die Tabelle Anziehvor- schriften angegeben. Zum Beispiel:

Kennnummer A01 001 = Zylinderkopf- schrauben

3

3

Benutzerhinweise

3 Benutzerhinweise © 12/2005 8/8 1590-003
TCD 2013 2V Technische Daten 4 Technische Daten 4.1 Prüf- und Einstelldaten 4 © 11/2005

TCD 2013 2V

Technische Daten

4 Technische Daten

4.1 Prüf- und Einstelldaten

4

4

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

TCD 2013 2V

4 Technische Daten Prüf- und Einstelldaten TCD 2013 2V © 11/2005 2/18 3637-001
TCD 2013 2V Technische Daten Prüf- und Einstelldaten Einheit   k g - - cm

TCD 2013 2V

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

Einheit

 

kg

-

-

cm 3

mm

mm

-

-

 

-

   

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

Wert

450

590

Viertakt mit Aufladung

Direkteinspritzung

4761

7142

108

130

18

linksdrehend

1-3-4-2

1-5-3-6-2-4

0 ,05

8,98

0 ,05

8,96

0,045 - 0,075

0,065 - 0105

2,62

2,3

0,1

0,1

48

0,1

0,1

42

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

L4

L6

   

L4

L6

       

L4

L6

               

TCD 2013

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TCD 2013

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TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Information

 

Kühlsystem

           

auf Schwungrad gesehen

   

Standard, Passung h7

Standard, Passung h7

           

ca.

ohne

Benennung

Allgemeine Motordaten

Motorgewicht nach DIN 70020-A

Arbeitsweise

Verbrennungsverfahren

Gesamtvolumen

Bohrung

Hub

Verdichtungsverhältnis

Drehrichtung

Zündfolge

Ventilschaftdurchmesser, Einlass

Ventilschaftdurchmesser, Auslass

Ventilschaftspiel, Einlass

Ventilschaftspiel, Auslass

Ventilrandstärke, Einlass

Ventilrandstärke, Auslass

Ventiltellerdurchmesser, Einlass

Ventiltellerdurchmesser, Auslass

Kenn-Nr.

P00 04

P00 10

P00 20

P00 30

P00 31

P00 32

P00 40

P00 50

P00 71

Ventilführung

Ventil

P01 31

P01 32

P01 33

P01 34

P01 35

P01 36

P01 37

P01 38

4

4

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

TCD 2013 2V

4 Technische Daten Prüf- und Einstelldaten TCD 2013 2V Einheit   mm mm   m m

Einheit

 

mm

mm

 

mm

mm

 

°

°

 

°

 

mm

mm

mm

 

mm

mm

mm

mm

HRC

 

0 0,1 ,1

             

0,033

0,033

 

0 ,02

 

0,02

   

Wert

0,99

0,15

0,1

1

64,7

4,5

90

150

-

144

21,02

21,02

0,021

21

85,00

0,25

84,50

0,01

3 3

53

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

                             

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Information

   

ungespannt, normal

 

< 80 °C, von min. 0,5 h

einer Abkühlzeit

Öltemperatur

< 80 °C, von min. 0,5 h

einer Abkühlzeit

Öltemperatur

T01 63 Einstell-

siehe: Tabelle gemäß

Ventilüberschneidung

schema

< 80 °C, von min. 0,5 h

einer Abkühlzeit

Öltemperatur

   

Durchmesser, Passung h7

Standard, Durchmesser

Untermaßstufe

 

Verschleißgrenze

Standard HRC

 

nach

 

nach

 

nach

Benennung

Ventilrückstehmaß, Einlass

Ventilrückstehmaß, Auslass

Ventilfederlänge

Ventilfeder-Drahtdurchmesser

Ventilspiel, Einlass (bei kaltem Motor)

Ventilspiel, Auslass (bei kaltem Motor)

Ventilspieleinstellung

Spiel zwischen Steuerkolben und Kipphebel

Kipphebel, Bohrung, Durchmesser, Auslass

Kipphebel, Bohrung, Durchmesser, Einlass

Kipphebelzapfen

Hauptlagerzapfen

Kurbelwellen-Hauptlagerzapfen

Grenzmaß für Untermaßstufe

Zapfenunrundheit

Kurbelwellen-Hauptlagerzapfen und Hubzapfen,

Härte

Kenn-Nr.

Ventilsitz

P01 45

P01 46

Ventilfeder

P01 51

Ventilspiel

P01 61

P01 62

P01 63

P01 64

Kipphebel /-bock

P01 72

P01 73

P01 74

Hauptlagerzapfen

P02 03

P02 04

P02 05

P02 06

P02 07

TCD 2013 2V Technische Daten Prüf- und Einstelldaten Einheit     mm mm   mm

TCD 2013 2V

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

Einheit

   

mm

mm

 

mm

mm

mm

mm

mm

mm

 

mm

mm

mm

 

mm

mm

 

mm

mm

mm

Wert

0,06

38

0,4

38,46

0,02

68,00

0,25

0,02

67,50

0,01

0,07

0,10

0,1 - 0,3

0,05

2,9

0,05

3,1

0,04

0,05

42

0,034 - 0,056

0,02

72,5

72,5

0,036 - 0,095

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

 

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

             

L4

L6

               

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 20113

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Information

 

eine Übermaßstufe

   

Untermaß je Stufe

 

Verschleißgrenze

maximal zulässige Abweichung

im eingebauten Zustand

Standard (obere und untere Hälfte)

1. Stufe = 0,2 mm

eingebaut, unbearbeitet

 

eingebaut

H6

 

Benennung

Passlagerzapfen, Breite

Passlagerzapfen, Breite

Grenzmaß für Übermaßstufe

Hubzapfen, Durchmesser

Hubzapfen, Durchmesser

Grenzmaß für Untermaßstufe

Zapfenunrundheit

Rundlaufabweichung, Kurbelwelle

Zulässiges Axialspiel der Kurbelwelle

Anlaufring, Stärke

Anlaufring, Übergröße

Kolbenbolzenbuchse, Innendurchmesser

Kolbenbolzenspiel zwischen Kolbenbolzen und

Kolbenbolzenbuchse

Pleuellagerschalen, Innendurchmesser

Pleuellager, Bohrung in Pleuelstange

Theoretisches Spiel zwischen Pleuellager/ Hub-

zapfen

Kenn-Nr.

Passlagerzapfen

P02 11

P02 12

P02 13

Hubzapfen

P02 22

P02 23

P02 24

P02 25

P02 26

Hauptlager

P02 34

P02 35

P02 36

Pleuelstange

P02 43

P02 45

Pleuellager

P02 52

P02 55

P02 56

4

4

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

TCD 2013 2V

4 Technische Daten Prüf- und Einstelldaten TCD 2013 2V Einheit   mm     mm mm

Einheit

 

mm

   

mm

mm

mm

mm

mm

mm

mm

 

mm

mm

mm

-

mm

mm

   

mm

                       

mit Trapeznutver-

messen

     

Wert

0,006

107,700

107,800

107,660

0,28 - < 0,54

0,54 - < 0,64

0,64 - 0,75

0,017

0,01

0,3 - 0,55

1,5 - 2,0

0,3 - 0,6

schleißlehre

0,09 - 0,13

0,03 - 0,075

0,02

42

42

108

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

                             

TCD 2013

Kennzeichnung der Einbaulage auf dem Kolbenboden

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Information

 

Messpunkt 1 = Höhe 12 mm

Messpunkt 2 = Höhe 64 mm

Messpunkt 3 = Höhe 97 mm

1 Loch, Zylinderkopfdichtung 1,42 mm

2 Loch, Zylinderkopfdichtung 1,52 mm

3 Loch, Zylinderkopfdichtung 1,62 mm

 

Kennzeichnung (TOP) in Richtung Ver- brennungsraum

Kennzeichnung (TOP) in Richtung Ver- brennungsraum

Kennzeichnung (TOP) in Richtung Ver-

brennungsraum

Verschleißgrenze

   

Standard

Benennung

Kolbenbolzen, Durchmesser

Kolben

Kolben, Durchmesser, Standard

Kolben, Durchmesser, Standard

Kolben, Durchmesser, Standard

Kolbenüberstand

Kolbenüberstand

Kolbenüberstand

Kolbenbolzen, Bohrung

Stoßspiel, Kolbenring 1

Stoßspiel, Kolbenring 2

Stoßspiel, Kolbenring 3

Axialspiel, 1. Ring (doppelseitiger Trapezring)

Axialspiel, 2. Ring (Minutenring)

Axialspiel, 3. Ring (Dachfasenring)

Zylinderbohrung, Innendurchmesser

Kenn-Nr.

Kolbenbolzen

P02 61

Kolben

P02 70

P02 71

P02 72

P02 73

P02 75

P02 76

P02 77

P02 78

Kolbenringe

P02 84

P02 85

P02 86

P02 87

P02 88

P02 89

Kurbelgehäuse

Zylinderlaufbuchsen

P03 31

TCD 2013 2V Technische Daten Prüf- und Einstelldaten Einheit   mm mm m m mm

TCD 2013 2V

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

Einheit

 

mm

mm

mm

mm

   

mm

mm

 

mm

 

mm

mm

 

N

N

Wert

0,03

8,92

0,02

9

max. 0,080

min. 0,030

0,2

0,2

64,2

0,1

0,1

0,6

62

83 °C

min. 8

650

50

50

400

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

                     

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Information

     

Standard

       

Erstmontage

Kontrolle nach 15 Minuten Lauf unter Last

 

von Bundauflage und Dichtfläche

Zylinderlaufbuchse

für

Zylinderlaufbuchsen, Bundhöhe

Zylinderlaufbuchse, Überstand

Nockenwellenlagerzapfen Durchmesser

Spaltmaß Drehzahlgeber (Kurbelwelle)

Länge der Druckfeder für das Öldruckregelventil

Kühlmittelthermostat Öffnungsbeginn

Kühlmittelthermostat Hubweg

Spannung des Keilriemens (Generator/Kühlmit-

 

Spannung des Keilriemens (Generator/Kühlmit-

 

Benennung

Einpasstiefe

Motorsteuerung

Schmierölsystem

Sonstige Bauteile

telpumpe)

telpumpe)

Kenn-Nr.

P03 35

P03 36

P03 39

Nockenwelle

P04 31

P05 91

P08 44

Kühlsystem

P09 11

P09 13

P12 11

P12 21

4

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten

TCD 2013 2V

Technische Daten Prüf- und Einstelldaten TCD 2013 2V T01 63 Einstellen von Ventil- und Steuerkolbenspiel 4-Zylinder

T01 63 Einstellen von Ventil- und Steuerkolbenspiel

4-Zylinder

Zündfolge: 1 - 3 - 4 - 2

Ventile

 

Zylinder

 

auf Überschneidung

1

3

4 2

 

einstellen

4

2

 

1 3

4 Ventilüberschneidung: Auslassventil ist noch nicht geschlossen, Einlassventil beginnt zu öffnen.4

Bei voll geöffnetem Einlassventil öffnet sich das Auslassventil kurzzeitig um ca. 2 mm. Dies ist nicht die Ventilüberschneidung!

© 00000-0

T01 63 Einstellen von Ventil- und Steuerkolbenspiel

6-Zylinder

Zündfolge: 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4

Ventile

 

Zylinder

 

auf Überschneidung

1

5

 

6 2

3 4

einstellen

6

2

   

1 5

4 3

Ventilüberschneidung: Auslassventil ist noch nicht geschlossen, Einlassventil beginnt zu öffnen.2 3 4 einstellen 6 2     1 5 4 3 Bei voll geöffnetem Einlassventil

Bei voll geöffnetem Einlassventil öffnet sich das Auslassventil kurzzeitig um ca. 2 mm. Dies ist nicht die Ventilüberschneidung!

© 00000-0

TCD 2013 2V Technische Daten Anziehvorschriften 4.2 Anziehvorschriften 4 © 11/2005 9/18 3637-001

TCD 2013 2V

Technische Daten Anziehvorschriften

4.2

Anziehvorschriften

4

4

Technische Daten Anziehvorschriften

TCD 2013 2V

4 Technische Daten Anziehvorschriften TCD 2013 2V © 11/2005 10/18 3637-001
TCD 2013 2V Technische Daten Anziehvorschriften Nach- spannwert           + 1

TCD 2013 2V

Technische Daten Anziehvorschriften

Nach-

spannwert

         

+130 Nm

+90°

           

+60°

+60°

+60°

+60°

Vorspann-

wert

Nm

10

10

90 Nm

Nm

10

10

50 Nm

30 Nm

 

Nm

2 2

13 Nm

30 Nm

20 Nm

Nm

2 2

 

50 Nm

30 Nm

95

95

20

24

 

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

 

2V

2V

Baureihe

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

 

TCD 2013

TCD 2013

Hinweise / Bemerkungen

       

Anziehreihenfolge beachten. Schrauben geölt Dichtflächen ölfrei

Montagehinweis: Kipphebel symmetrisch zu den Ventilmit-

telachsen, siehe A01 001

 

muss fett- und gleitmit-

Haube sein.

telfrei

Anziehreihenfolge beachten.

   

Bei schriftlichem Nachweis 3x verwendbar, sonst nach jedem Lösen neue Schrauben ver- wenden.

Montagevorschrift beachten. Nach jedem Lösen neue Schrauben verwenden. Schrauben geölt

Schrauben-

typ

Schraube

Mutter

 

Schraube

Mutter

   

Innensechs-

kant

           

Benennung

Aufspannhalter an Kurbelgehäuse

Aufspannhalter an Adapter für Montagebock

Aufstellfüße/Motorlagerung an Kurbelgehäuse und Räderkasten

Zylinderkopf an Kurbelgehäuse

Kipphebelbock an Zylinderkopf

Kontermutter Ventilspiel-Einstellschraube

Zylinderkopfhaube an Zylinderkopf

Abgasrückführ-Modul an Zylinderkopf

Kontermutter Einstellschraube Abgasrückführ-

Modul

Magnetventil (Abgasrückführung) an Zylinderkopf

 

Hauptlager an Kurbelgehäuse

Pleuellagerdeckel an Pleuel

Kenn-Nr.

A00 001

A00 002

A00 003

A01 001

A01 002

A01 003

A01 004

A01 011

A01 012

A01 013

 

A02 010

A02 020

4

4

Technische Daten Anziehvorschriften

TCD 2013 2V

4 Technische Daten Anziehvorschriften TCD 2013 2V Nach- spannwert 21 Nm         2

Nach-

spannwert

21 Nm

       

243 Nm

99 Nm

               

Vorspann-

       

Nm

 

handfest

   

Nm

Nm

Nm

Nm

Nm

 

wert

3 Nm

30 Nm

55 Nm

2 2,0 ,0

20

 

99 Nm

99 Nm

9 Nm

2 2

20

3 3

30

5 5

70

3 3

30

2 2

20

Nm

1 1

9

 

2V

2V

2V

2V

 

2V

 

2V

 

2V

2V

2V

Baureihe

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

 

TCD 2013

 

TCD 2013

 

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Hinweise / Bemerkungen

Anziehreihenfolge beachten. Montagevorschrift beachten. Vor der Montage Rotoren mit Motoröl benetzen.

Anziehreihenfolge beachten. Unterschiedliche Schrauben- längen beachten.

Cu-Dichtring

   

Anziehreihenfolge beachten.

 

Montagevorschrift beachten.

 

Anziehreihenfolge beachten.

   

Montagevorschrift beachten. Mit Sicherungsmittel DEUTZ DW72 einsetzen.

Schrauben-

typ

       

M16 x 140

M16 x 140

Torx

M12 x 150

Torx

M12 x 150

 

M8x55

M8x35

M16x6

M8x50

M8x55

M6x12

Benennung

Vorderer Deckel an Kurbelgehäuse

Ölwanne an Kurbelgehäuse

Verschlussschraube an Ölwanne

Kurbelgehäuseentlüftung an Zylinderkopfhaube

 

Anschlussgehäuse an Kurbelgehäuse/Räderka- sten

 

Abdeckblech an Anschlussgehäuse

Räderkasten an Kurbelgehäuse

Räderkasten an Kurbelgehäuse

Räderkasten an Kurbelgehäuse

Verschlussdeckel an Räderkasten

Halter an Räderkasten

Drehzahlgeber (Kurbelwelle) vorderen Deckel

Kenn-Nr.

A03 020

A03 030

A03 031

A03 060

 

A03 080

 

A03 085

 

A03 092

A04 022

A05 011

TCD 2013 2V Technische Daten Anziehvorschriften   spannwert              

TCD 2013 2V

Technische Daten Anziehvorschriften

 

spannwert

               

Nm

           

Nach-

5

50 Nm

16

Vorspann-

     

Nm

Nm

Nm

Nm

   

handfest

 

Nm

       

wert

Nm

1 1

9

20 Nm

6 6

60

2 2

25

1 1,0 ,0

10

4 4

40

11 Nm

30 Nm

25 Nm

2 2

20

10 Nm

30 Nm

26 Nm

34 Nm

 

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

Baureihe

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Hinweise / Bemerkungen

Montage des Drehzahlgebers erfolgt durch Eindrücken, nicht durch Einschlagen. Mit Sicherungsmittel DEUTZ DW72 einsetzen. Behandlungsvorschrift beach- ten.

   

Anziehreihenfolge beachten. Montage mit Passbohrung 10,1 mm beginnen.

       

Montagereihenfolge beachten. Injektor spannungsfrei einbau- en.

Montagevorschrift beachten.

 

Schrauben geölt

     

Schrauben-

typ

       

Mutter

Stiftschraube

     

Überwurfmut-

ter

   

M8x75

M8x85

   
 

Drehzahlgeber (Nockenwelle) an Räderkasten

Halter Drehzahlgeber (Kurbelwelle) an vorderen Deckel

Zahnscheibe an Keilriemenscheibe

Abgassammelrohr an Zylinderkopf

Abgasturbolader an Abgasleitung

Ladeluftleitung an Zylinderkopf

Ladeluftkrümmer an Ladeluftleitung

Spannpratze Injektor an Zylinderkopf

Rail und Druckrohrstutzen

an Hochdruckpumpe

Kraftstoffförderpumpe an Halter

Hochdruckpumpe an Kurbelgehäuse

Steuerblock an Kurbelgehäuse

Kraftstoffleitung an Hochdruckpumpe

Kraftstoffleitung an Steuerblock

Benennung

Einspritzleitungen an

Hochdruckleitung

Kenn-Nr.

A05 012

A05 013

A05 014

A06 001

A06 020

A06 030

A06 046

A07 001

A07 003

A07 024

A07 031

A07 032

A07 034

A07 035

4

4

Technische Daten Anziehvorschriften

TCD 2013 2V

4 Technische Daten Anziehvorschriften TCD 2013 2V Nach- spannwert              

Nach-

spannwert

                 

ca.10 Nm

ca.10 Nm

         

30 Nm

160 Nm

Vorspann-

 

30 Nm

100 Nm

maximal

Nm

Nm

39 Nm

49 Nm

29 Nm

30 Nm

Nm

handfest

handfest

 

22 Nm

39 Nm

20 Nm

Nm

20 Nm

 

80 Nm

wert

5

5 5

3 Nm

 

40

49

30

20

 

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

 

2V

2V

2V

2V

2V

2V

2V

Baureihe

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

 

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

TCD 2013

Hinweise / Bemerkungen

Montagevorschrift beachten.

Mit Montagefett einsetzen.

einsetzen.

           

Dichtung leicht einölen. Mit dreiviertel Umdrehung fest- ziehen.

Dichtung leicht einölen. Mit dreiviertel Umdrehung fest-

         

Anziehreihenfolge beachten.

Dichtring leicht einölen.

Montagefett

-Ring

Mit CU

Mit

ziehen.

Schrauben-

typ

     

Hohlschraube

 

Hohlschraube

Hohlschraube

         

Hohlschraube

   

M8x50

M8x80

Bundschrau-

be

   

Druckbegrenzungsventil an Rail

Raildrucksensor an Rail

Kraftstoffleitung (Vorlauf) an Steuerblock

Kraftstoffleitung (Rücklauf) an Rail

Kraftstoffleitung (Rücklauf) an Steuerblock

Kraftstoffleitung (Rücklauf) an Zylinderkopf

Kraftstofffilterkonsole an Ölkühlergehäuse

Kraftstoffdruckgeber an Kraftstofffilterkonsole

Kraftstofffilter an Kraftstofffilterkonsole

 

Ölansaugrohr/Halter an Ölpumpe

an Abgasturbolader / Kurbelge-

Rohrstutzen (Ölrücklauf) an Abgasturbolader

Haltebügel (Ölrücklauf) an Kurbelgehäuse

Verbindungshalter der Ölrücklaufleitung

Ölkühlergehäuse an Kurbelgehäuse

Ölkühler an Ölkühlergehäuse

Benennung

Rail an Zylinderkopf

Ölfilter/Wechselfilter

Schmierölleitung

häuse

Kenn-Nr.

A07 038

A07 039

A07 040

A07 045

A07 046

A07 047

A07 087

A07 090

A07 099

A08 001

A08 015

A08 040

A08 044

A08 046

A08 051