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Projektarbeit

Im Fach Anlagenplanung 1

SG: Elektrotechnik

Modul: Planung elektrische Anlage

Galih Cahyo Putro 560561

Wahyu Ramadhan Kelana 560654

Fitra Wisa Sena 560761

Projektabgabe: 28.01.2019

Versuchsort: WH F219
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ......................................................................................................................................... 3
1.1. Das Ziel des Projektes .............................................................................................................. 3
1.2. Projektsmaterial ...................................................................................................................... 3
2. Aufgabenstellung............................................................................................................................. 3
2.1. Planung des Hauptversorgungssystem für das Verwaltungsgebäude des Chinesischen
Kulturinstitutes (CKI) in Berlin-Tiergarten ........................................................................................... 3
2.1.1. Detailierte Netzberechnung der Hauptleitungen und Leitungen der Endstromkreise für
UV – 2.OG und die UV – Technik 3 (KG) .......................................................................................... 4
2.1.2. Berechnung aller sonstigen Zuleitungen/Hauptleitungen .............................................. 6
2.1.3. Nachweis mit schriftlicher Kommentierung der Einhaltung der Abschaltbedingung ..... 7
2.1.4. Nachweis mit schriftlicher Kommentierung der Einhaltung der Kurzschlussfestigkeit
der Anlageteile ................................................................................................................................ 8
2.1.5. Nachweis mit schriftlicher Kommentierung der Einhaltung der Selektivität ................ 10
2.2. Erstellung einer fachtechnischen Baubeschreibung für ausgewählte Anlagen auf der Basis
der Musterbeschreibung ................................................................................................................... 12
2.3. Planung und zeichnerische Darstellung von Verteilungen für bestimmte Anlagebereiche . 16
2.3.1. Zeichnen der Übersichtsplanes, 1-polig für die Unterverteilung im 2. OG ................... 16
2.3.2. Zeichnen der Übersichtsplanes, 1-polig für die Unterverteilung UV - Technik 3 .......... 16
2.3.3. Zeichnen der Übersichtsplanes der HA – Hauptverteilung ........................................... 16
2.4. Planung der Beleuchtungsanlage in vorgegebenen Räumen nach EN 12464-1 ................... 16
2.4.1. Planung der Beleuchtungsanlage in einem Büroraum .................................................. 16
2.4.2. Planung der Beleuchtungsanlage in einem Schülungsraum ......................................... 16
2.4.3. Planung der Beleuchtungsanlage im Etagenflur 2. OG ................................................. 16
2.4.4. Planung der Beleuchtungsanlage in einem WC - Raum ................................................ 16
Quellenverzeichnis ................................................................................................................................ 16

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1. Einleitung

1.1. Das Ziel des Projektes

Das Ziel in diesem Projekt war für die Plannung der nachfolgend beschriebenen
Teillaufgaben und die Darstellung der Ergebnisse in einer Projektdokumentation. Der Bau
des Verwaltungsgebäudes des Chinesischen Kulturinstututes in Berlin wurden geplannt
und dargestellt.

1.2. Projektsmaterial

Rechner mit Dialux, Autocad & Simaris

2. Aufgabenstellung

2.1. Planung des Hauptversorgungssystem für das Verwaltungsgebäude des


Chinesischen Kulturinstitutes (CKI) in Berlin-Tiergarten

Laut Planungsempfehlung in der DIN 18015-1 und TAB soll der Spannungsabfall im
öffentlichen Netz für Hauptleitungen bis zur letzten Unterverteilung maximal 0,5% bis
1% und von den Unterverteilungen zu den Verbrauchern maximal 2% bis 4%, je nach der
Art des Verbrauchers, betragen. Bei Beleuchtungsstromkreisen beträgt der maximal
zulässige gesamte Spannungsfall 3% und bei allen anderen Stromkreisen 5%.

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Wir haben uns dafür entschieden in Simaris als zulässigen Spannungsabfall für die
Strecke von der Hauptverteilung zu den Unterverteilungen 1% anzugeben.

In Beleuchtungsstromkreisen haben wir in Simaris als zulässigen Spannungsabfall für die


Strecke von der Unterverteilung bis zu den Endverbraucher 2% angegeben und in allen
anderen Stromkreisen für diese Strecke 4%.

Bei den Zuleitungen für ISPs haben wir als zulässigen Spannungsfall nur 2% angegeben,
da nach dem Schaltschrank noch weitere Leitungen angeschlossen werden.

Bei der Leistung wurden 20% Reserve eingeplant, sodass die vorgeben Spannungsfälle
auch bei einer späteren Leistungserhöhung noch eingehalten werden.

Die Leitungen wurden in Simaris passend zu den angegebenen Spannungsfällen


dimensioniert und entsprechen damit den Vorgaben.

2.1.1. Detailierte Netzberechnung der Hauptleitungen und Leitungen der


Endstromkreise für UV – 2.OG und die UV – Technik 3 (KG)

a. Berechnung füe UV – 2.OG

b - Koeffizient = 1 * √3 ( Drehstrom )
𝑚Ω
𝜌 - Spezifischer elektrische Widerstand = 0,0225 𝑚

A - Querschnitt = 3x50/50/50 mm2

Un - Nennspannung = 400 V (Drehstrom)

L - Leitungslänge = 64 m

Cos 𝜑 - Leistungsfaktor = 0,8

sin 𝜑 - Leistungsfaktor = 0,6


𝑚Ω
𝜆 - Blindwiderstand = 0,08 𝑚

𝐼𝑏 - Betriebsstrom = 46 A

Gesucht :

u [V] - Spannungsfall im Prozent

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Antwort :

Auf Skript wurde diese Formel benutzt (2_Skript HVS-Berechnung_U und I.pdf Seite 2)

𝐿 100%
u [V] = b ∗ (𝜌 cos 𝜑 + 𝜆𝐿 sin 𝜗) ∗ Ib ∗
(𝐴) 𝑈𝑁

u [V] = 0,61%

Der Spannungsfall, der in der Zuleitung steht, liegt 0,42% unter dem maximalen zulässige
Spannungsfall 1% und deshalb ist zulässig.

Dimensionierung für UV 2.OG

Reserve = 29,5 kVA

Scheinleistung = 5,9 kVA

Leistungslänge = 64 m

b. Berechnung für UV-Technik 3

b - Koeffizient = 1 * √3 ( Drehstrom )
𝑚Ω
𝜌 - Spezifischer elektrische Widerstand = 0,0225 𝑚

A - Querschnitt = 3x70/70/70 mm2

L - Leitungslänge = 12 m

Un - Nennspannung = 400 V (Drehstrom)

Cos 𝜑 - Leistungsfaktor = 0,8

Sin 𝜑 - Leistungsfaktor = 0,6


𝑚Ω
𝜆 - Blindwiderstand = 0,08 𝑚

𝐼𝑏 - Betriebsstrom = 24 A

Gesucht :

u [V] - Spannungsfall im Prozent

5|Seite
Antwort :

Auf Skript wurde diese Formel benutzt (2_Skript HVS-Berechnung_U und I.pdf Seite 2)

𝐿 100%
u [V] = b ∗ (𝜌 cos 𝜑 + 𝜆𝐿 sin 𝜗) ∗ Ib ∗
(𝐴) 𝑈𝑁

u [V] = 0,06%

Der Spannungsfall, der in der Zuleitung steht, liegt 0,15% unter dem maximalen zulässige
Spannungsfall 1% und deshalb ist zulässig.

Dimensionierung für UV Technik 3

Reserve = 10 kVA

Scheinleistung = 2 kVA

Leistungslänge = 12 m

2.1.2. Berechnung aller sonstigen Zuleitungen/Hauptleitungen

Hierbei soll beachtet werden, dass ein Spannungsfall von max 1,0% eingehalten werden
soll, inklusive der Auswahl der zugehorigen Uberstromschutzeinrichtungen ohne
Selektivitatsbetrachtung. Leistungen der Unterverteilungen:

UV-Technik Dach 12 + 2,4 res. = 14,4 kVA


UV-4.OG 29,5 + 5,9 res. = 35,4 kVA
UV-3.OG 29,5 + 5,9 res. = 35,4 kVA
UV-2.OG 29,5 + 5,9 res. = 35,4 kVA
UV-1.OG 29,5 + 5,9 res. = 35,4 kVA
UV-Technik 1 10 + 2 res. = 12 kVA
UV-Technik 2 11 + 2,2 res. = 13,2 kVA
UV-Technik 3 10 + 2 res. = 12 kVA
UV-Technik 1.OG 16 + 3,2 res. = 19,2 kVA
UV-Mehrzwecksaal OG 21 + 4,2 res. = 25,2 kVA

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2.1.3. Nachweis mit schriftlicher Kommentierung der Einhaltung der
Abschaltbedingung

Minimaler Kurzschlussstrom:

Tabelle 1: Maximale Abschaltzeiten nach DIN VDE 0100 Teil 410:2007-06

Laut der DIN VDE 0100 Teil 410:2007-06 darf die maximale Abschaltzeit für den
minimalen Kurzschlussstrom in Endstromkreisen mit einem Nennstrom kleiner gleich 32A
0,2s betragen, da es ein TN-S Netz mit einer Spannung von 400V ist.

Diese Bedingung ist erfüllt, wenn der minimale einpolige Kurzschlussstrom (𝐼𝑘𝑚𝑖𝑛 ) größer
ist als der Mindest-Abschaltstrom (𝐼𝑎 ) der Überstromschutzeinrichtung.

𝐼𝑘𝑚𝑖𝑛 wird wie folgt berechnet:

Drehstrom:

𝑈𝑁 ∗ 𝑐𝑚𝑖𝑛
𝐼𝑘𝑚𝑖𝑛 =
𝑍𝑆𝑐ℎ ∗ √3

Wechselstrom:

𝑈𝑁 ∗ 𝑐𝑚𝑖𝑛
𝐼𝑘𝑚𝑖𝑛 =
𝑍𝑆𝑐ℎ

Den Mindest-Abschaltstrom kann man den Auslösekennlinien der


Überstromschutzeinrichtungen entnehmen.

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2.1.4. Nachweis mit schriftlicher Kommentierung der Einhaltung der
Kurzschlussfestigkeit der Anlageteile

Maximaler Kurzschlussstrom:

Laut der DIN VDE 0102 (EN 60909-0) gilt, dass das Ausschaltvermögen der
Schutzeinrichtung mindestens so groß wie der maximale Kurzschluss am Einbauort sein
muss.

Die Planer oder Errichter legen die Betriebsmittel für einen prospektiven
Kurzschlussstrom von mindestens 10kA für die Betriebsmittel zwischen der letzten
Überstrom-Schutzeinrichtung vor der Messeinrichtung und dem Stromkreisverteiler aus.

Alle Leitungsschutzschalter, die wir in Simaris für diesen Bereich geplant haben, haben
ein Ausschaltvermögen von mindestens 10kA.

𝐼𝑘𝑚𝑎𝑥 wird wie folgt berechnet:

Drehstrom:

𝑈𝑁 × 𝑐𝑚𝑎𝑥
𝐼𝐾3𝑚𝑎𝑥 =
√3 × 𝑍𝑁𝑒𝑡𝑧

Wechselstrom:

𝑈𝑁 × 𝑐𝑚𝑎𝑥
𝐼𝐾3𝑚𝑎𝑥 =
𝑍𝑁𝑒𝑡𝑧

Als 𝑐𝑚𝑎𝑥 wird in der Berechnung 1,1 gewählt, da es eine nahe Netzstation gibt.

Die maximalen und minimalen Kurzschlussströme sind überall im CKI ungewöhnlich groß.
Das liegt an der kurzen Entfernung zum Transformator und der daraus resultieren
geringen Impedanz.

Beispielhafter Nachweis der Abschaltbedingung und der Kurzschlussfestigkeit anhand


des Leistungsschutzschalters des Aufzugs:

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Abbildung 1: Kennlinie des LSS Aufzug

Der Mindestabschaltstrom bei 0,2s beträgt bei diesem Leistungsschutzschalter 48A. Der
minimale Kurzschlussstrom beträgt 551,324A. Damit ist die Abschaltbedingung erfüllt.

Das Ausschaltvermögen des Leistungsschutzschalters beträgt 15kA und der maximale


Kurzschlussstrom beträgt 10,87kA. Damit ist diese Abschaltbedingung auch erfüllt.

Nennstromregel:

Der Betriebsstrom muss kleiner gleich dem Nennstrom sein und der Nennstrom muss
kleiner gleich dem zulässigen Strom des Kabels sein, sonst wird das Kabel überlastet.
Diese Regel wurde automatisch in Simaris umgesetzt.

𝐼𝐵 ≤ 𝐼𝑁 ≤ 𝐼𝑧

IB - der Betriebsstrom des Stromkreises ( im ungestorten Betrieb )


IN - der Bemessungsstrom der Uberstrom – Schutzeinrichtung
IZ - die zulassige Strombelastbbarkeit der Kabel oder Leitung

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Prüfstromregel:

Der „große Prüfstrom“ 𝐼2 muss kleiner gleich dem 1,45-fachen (Leistungsschutzschalter)


bzw. dem 1,6-fachen (Schmelzsicherungen) des zulässigen Stromes des Kabels 𝐼𝑧𝑢𝑙 sein.

𝐼2 = 1,45 × 𝐼𝑁 (Leistungsschutzschalter) → 𝐼2 ≤ 1,45 𝐼𝑧𝑢𝑙

𝐼2 = 1,60 × 𝐼𝑁 (Schmelzsicherung) → 𝐼2 ≤ 1,60 𝐼𝑧𝑢𝑙

Diese Regel wurde von Simaris bei der Dimensionierung der Kabel automatisch
überprüft.

2.1.5. Nachweis mit schriftlicher Kommentierung der Einhaltung der Selektivität

Selektivität bedeutet, dass im Fehlerfall nur die unmittelbar vorgelagerte Überstrom-


Schutzeinrichtung auslöst. So wird im Netz eine höhere Verfügbarkeit erreicht.

Da wir eine Kombination aus Sicherungen und Leistungsschutzschaltern eingesetzt


haben, kann die Selektivität mit den Kennlinien der Schutzeinrichtungen überprüft
werden. Wenn sich die Auslösekennlinien der Schutzeinrichtungen nicht berühren, ist
Selektivität erreicht.

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Abbildung 2: Kennlinie des LSS Aufzug

Bei diesem Leistungsschutzschalter gibt es einen Abstand zwischen der Auslösekennlinie


und der Hüllkurve der vorgeordneten Geräte. Damit ist garantiert, dass dieser
Leistungsschutzschalter zuerst auslöst und die Selektivität ist gegeben.

Nachweis der Minderungsfaktoren:

𝐼𝑧𝑢𝑙 = 𝐼𝑟 × 𝑓1 × 𝑓2 × 𝑓3 × 𝑓4

𝑓1 = 1

(laut: DIN VDE 0298-4 (VDE 0298-4) 2013-06)

Wir berücksichtigen nur 1 Kabel, weil alle anderen Kabel mit weniger als 30% des
zulässigen Stromes belastet werden und deswegen nicht berücksichtigt werden müssen.

𝑓2 = 1

(laut: DIN VDE 0298-4 (VDE 0298-4))

Die Temperatur beträgt nur 30°C.

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𝑓3 = 1

Der Faktor muss laut DIN VDE 0298-4 (Tabelle 26) nur bei Sonderfällen mit
unsymmetrischer Last angepasst werden. DA im CKI die Last symmetrisch ist, haben wir
ihn auf 1 gesetzt.

𝑓4 = 0,95

(laut: DIN VDE 0100-520 Bbl (VDE 0100-520 Bbl): 2012-10 Tabelle 2)

In allen Unterverteilungen gibt es Verbrauchern, die Oberschwingungen verursachen und


da uns deren Leistung nicht bekannt ist haben wir sicherheitshalber 0,95 als Faktor
ausgewählt (Anteil der Leistungen der Oberschwingungen ˃ 15% … 25%)

2.2. Erstellung einer fachtechnischen Baubeschreibung für ausgewählte


Anlagen auf der Basis der Musterbeschreibung
Bauvorhaben
Verwaltungsgebäude des Chinesischen Kulturinstitutes (CKI),
Klingelhöferstraße 21 in 10785 Berlin,
Neubau
Bereich elektrotechnische Anlagen
Fachtechnischer Erläuterungsbericht zur Leistungsphase Ausführungsplanung

400 Kostengruppe / Technische Anlagen

440 Starkstromanlagen Allgemeines:

Bei diesem Neubauvorhaben wird im UG eine 10kV EVU


Netzstation N 1648 errichtet, die das Verwaltungsgebäude
und die benachbarten Gebäude einspeist.

Bei der Auslegung der elektrotechnischen Anlagen wurde


berücksichtig, dass es viele Büro- und Schulungsräume mit
PC-Anlagen geben wird.

Die neue elektrotechnische Anlage wird nach den aktuellen


DIN / VDE-Vorschriften, den Arbeitsstätten-Richtlinien
errichtet.

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443 Niederspannungsschaltanlagen

Bestand Gebäudehauptverteilung:

Im Untergeschoss wird die Hauptverteilung im


Hausanschlussraum errichtet. An die Hauptverteilung werden
die Unterverteilungen angeschlossen

444 Niederspannungsinstallationen

444.1 Kabel und Leitungen Die Hausanschlusskabel werden als TN-C System ausgeführt.
Alle anderen Zuleitungen zu den Unterverteilungen und zu den
Verbrauchern werden als TN-S Systeme ausgeführt.

Die Zuleitungen zu den Unterverteilungen werden mit


Sicherungen mit Lasttrennschalter gesichert. Die Zuleitungen
zu den Verbrauchern werden mit Leistungsschutzschaltern
(B- oder C-Automaten) und RCDs in Steckdosenstromkreisen
gesichert.

Die Hauptleitungen zu den Unterverteilungen sollen einen


Querschnitt größer als 16mm2 haben und werden auf
Kabelbahnen verlegt (geplante Querschnitte: von 35mm2 bis
185mm2) und sollen mindestens mit D02/63A
Sicherungselementen gesichert werden.

Die Kabel für Schwachstrom und die Kabel für Starkstrom


werden getrennt voneinander auf Kabelbahnen verlegt.

Die Zuleitungen werden unterhalb der Decke auf


Kabeltragsystemen (in Kabelsammelhaltern) verlegt und dann
unter Putz in den Trennwänden zwischen den Räumen (in
Leichtbauwänden). In den Büros und Schulungsräumen
werden die Kabel in estrichbündigen Kanälen auf dem
Rohfußboden verlegt.

Die Zuleitungen zu den Jalousie-Motoren werden in Rohren


unterhalt der Decke verlegt. Zusätzlich werden leere Rohre
als Reserve für zukünftige Motoren verlegt.

Im Veranstaltungsraum im Erdgeschoss werden die Kabel


nicht abgedeckt, da eine offene Decke geplant ist.

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444.2 Unterverteilungen Die Zuordnung der Versorgungsbereiche zu den Unter-
Verteilungen ist in den Installationsplänen dargestellt.

Die Unterverteilungen werden ausschließlich innerhalb der


Räume positioniert, so dass keine zusätzlichen
brandschutztechnischen Verkleidungen gegenüber
Rettungswegen notwendig werden. Nach Montage der
Unterverteilungen werden Verkleidungen, sofern sie
erforderlich werden, bauseitig hergestellt.

Ingsesamt gibt es 7 Unterverteilungen:


 UV-Technik 1
 UV-Technik 2
 UV-Technik 3
 UV-Technik Dach
 UV-Technik Mehrzwecksaal EG
 UV-Technik 1.OG
 UV 1.OG
 UV 2.OG
 UV 3.OG
 UV 4.OG.

444.3 Installationsgeräte In der Küche und in der Unterverteilung Technik 3 gibt es


große Verbraucher, dereb Leistungsbedarf berücksichtigt
werden muss.

Die 230 V Steckdosen-Stromkreise innerhalb der Büro- und


Schulungsräume werden in Bodentanks installiert. Die
Steckdosen, die für PC-Anschlüsse genutzt werden, sind in
orangenen Tanks installiert und werden als getrennte
Stromkreise zu den normalen Steckdosen in weißen Tanks
ausgeführt. In den Tanks ist außerdem ein Reserveplatz für
eine spätere Installation von zusätzlichen Steckdosen.

Im 4. Obergeschoss gibt es Stehlampen anstelle von


Deckenleuchten und deswegen noch eine zusätzliche grüne
Steckdose in den Fußbodentanks.
Bei den Jalousie-Motoren wird je ein Reserve-Platz für je
einen zusätzlichen Motor gelassen. Steckdosen und
Lichtschalter werden in den Ständerwänden unter Putz
installiert. Im Hausanschlussraum befindet sich die
Hausalarmanlage.

445 Beleuchtungsanlage

445.1 Allgemeinbeleuchtung Zum Einsatz kommen ausschl. LEDs. Die Anordnung und
Bestückung erfolgt entsprechend der
Nennbeleuchtungsstärken aus DIN EN 12464-1: 2003-03.

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Folgende Beleuchtungsstärken werden vorgesehen und durch
Berechnung nachgewiesen:

Verkehrsflächen / Flure: 100 lx


Büroräume: 500 lx
Schulungsräume: 500 lx
WC-Räume: 200 lx
Park-/Abstellflächen (Tiefgarage): 75 lx
Hausanschlussraum: 200 lx

Für die Berechnung wird ein Wartungsfaktor von 0,75 – 0,8


für den entsprechenden Verschmutzungsgrad der Umgebung
und ein Wartungszyklus von 3 Jahren zugrunde gelegt.

Folgende Beleuchtungskörper werden vorgesehen:

Büroräume, Schulungsräume:
Abgependelte Langfeldleuchten, geeignet für PC-
Arbeitsplätze
Flurbereich:
LED Einbaudownlights
WC-Räume:
Spiegelleuchten und LED Einbaudownlights
Tiefgarage:
Langfeldleuchten mit Prismenwannen mit Schutzart IP
Hausanschlussraum:
LED Langfeldleuchten mit Schutzart IP

Folgende Beleuchtungsschaltungen werden vorgesehen:


Büroräume, PC-Pool: Serienschaltung,
Flurbeleuchtung: Bewegungsmelder
WC-Räume: EIN-/AUS-Schaltung
Hausanschlussraum: EIN-/AUS-Schaltung
Tiefgarage: Bewegungsmelder

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2.3. Planung und zeichnerische Darstellung von Verteilungen für bestimmte
Anlagebereiche
2.3.1. Zeichnen der Übersichtsplanes, 1-polig für die Unterverteilung im 2. OG
Siehe Zusatzblatt

2.3.2. Zeichnen der Übersichtsplanes, 1-polig für die Unterverteilung UV - Technik 3


Siehe Zusatzblatt

2.3.3. Zeichnen der Übersichtsplanes der HA – Hauptverteilung


Siehe Zusatzblatt

2.4. Planung der Beleuchtungsanlage in vorgegebenen Räumen nach EN


12464-1
2.4.1. Planung der Beleuchtungsanlage in einem Büroraum
Siehe Anhang

2.4.2. Planung der Beleuchtungsanlage in einem Schülungsraum


Siehe Anhang

2.4.3. Planung der Beleuchtungsanlage im Etagenflur 2. OG


Siehe Anhang

2.4.4. Planung der Beleuchtungsanlage in einem WC – Raum


Siehe Anhang

Quellenverzeichnis

Skript Planung elektrische Anlagen:


-Hauptstromversorgungsystem
-Beleuctungstechnik

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