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Weitere Übungen auf Prüfungsniveau

Ausgangssituation
Du bist Mitarbeiter der Sitec GmbH, Astadt.
Die Sitec GmbH rüstet Warenhäuser mit IT-Technik aus.
Die Sitec GmbH wurde von der W-Haus AG beauftragt, ein neu erbautes SB-Warenhaus mit lT-
Technik auszurüsten.
Du arbeitest in diesem Projekt mit und sollst vier der folgenden Aufgaben erledigen:
1. Wirtschaftlichkeit eines Auftrags überprüfen und Lieferanten auswählen
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1. Aufgabe: Für die Ermittlung des Bezugspreis (Einstandspreis) wurde folgende Kalkulationsta-
belle begonnen. Vervollständige die Kalkulationstabelle.

Listeneinkaufspreis 50.000,00

Liefererrabatt 10,00 %

Zieleinkaufspreis

Liefererskonto 2,00%

Bareinkaufspreis

0 Bezugskosten 300,00

Bezugspreis

2. Aufgabe: Die Sitec GmbH will eine Lieferantenanalyse durchführen.


a) Vergleiche Lieferant A und Lieferant B mit folgender Nutzwertanalyse. Vervollständige die
Nutzwertanalyse in .d er gegebenen Tabelle und nenne den besten Lieferanten. Runde die Ergeb-
nisse ggfs. kaufmännisch auf zwei Stellen nach dem Komma.
b) Die Sitec GmbH will die Servicequalität ihrer Hardwarelieferanten bewerten. Nenne drei Krite-
rien, nach denen der Service eines Lieferanten bewertet werden kann; Beispiel: kompetente An-
sprechpartner.

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'Krl.terlum Lieferant B
Bewertüng Ergebnis~
Preis 40% 5 7
Produktqualität 15 % 7 6
Kompetenz 20% 8 6
Service 10 % 8 5
Bisherige Zusammenarbeit 15 % 9 6

Summe 100 %
Bewertung: 1 - sehr schlecht und 1O- sehr gut

3. Aufgabe: Du erhältst drei Angebote für den Kauf eines Standard-Personalcomputers. Führe
einen quantitativen Angebotsvergleich durch. Verwende dafür die Vorlage.
• Computex: 520,00 €, Versandkosten 20,00 € , 7 % Rabatt, 3 % Skonto, zzgl. 19 % USt.
0
• Funny-PC: 548,00 €, Vor-Ort-Installation 40,00 €, 1O % Rabatt, 2 % Skonto, zzgl. 19 %
USt.
• PC-Versand: 485,00 €, Frachtpauschale 30,00 €, 5 % Rabatt, zzgl. 19 % USt.

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BWPro Datum:

Präsentation und Demonstration von Produkten und Dienstleistungen


IT-Unternehmen sind so zahlreich auf dem Markt zu finden, dass die vielfältigsten Möglichkeiten
· der Präsentation und Demonstration von Produkten und Dienstleistungen vorzufinden sind.
Aufgrund der zur Verfügung stehenden Technologien und Kenntnisse setzen gerade diese Un-
ternehmen moderne Präsentationsmethoden ein, die vielleicht erst später in anderen Marktberei-
chen ihre Verbreitung finden. Die meisten IT-Unternehmen präsentieren ihre Produkte über
Websites und Newsletter. Immer mehr Unternehmen setzen Videokonferenzen, Webcasts oder
Webinare ein. Auch der traditionelle Kundenkontakt über Tagungen, Seminare und eine Messe-
beteiligung wird bei IT-Unternehmen großgeschrieben. Zu den größten Fachmessen in Deutsch-
land gehörte die Computermesse CeBIT, die jährlich im März in Hannover stattfand. Regional
werden die Messen durch Roadshows der Hersteller in großen Städten begleitet, bei denen ein-
geladene Kund~n die Produktpräsentationen aus erster Hand erhalten. Vertragshändler und Sys-
temhäuser veranstalten Hausmessen, zu denen sie die Kunden einladen. Für Großaufträge müs-
sen den Kunden nicht selten auch Geräte und Programme zu Testzwecken zur Verfügung gestellt
oder neue Systeme ausführlich vorgeführt werden. Die folgende Übersicht soll die Vielfalt der
Präsel)tationsmöglichkeiten aufzeigen:

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Orte • beim Kunden • z. B. als Präsentation für Kunden oder als Testinstal-
lation
• •Z.B.

• •z.B .

• •z.B .

Me- •Texte, Bilder • Datenblätter, Prospekte


dien • Newsletter
•Testberichte in Zeitschriften
• Kundenberichte
• Anzeigen in Zeitschriften, Zeitungen
• redaktionelle Beiträge in Zeitschriften und Zeitungen
• •

• •

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Arten • direkt, indirekt •Vorführung auf Messe und im Systemhaus, Schulung,


Training, indirekt über Kennenlernen der Produkte bei
Anwender
• •


• •

Jede Produktpräsentation sollte dem Umfang entsprechend vor- und nachbereitet werden, damit
die Veranstaltung ein Erfolg wird.

Eine erfolgreiche Messe ist von folgenden Faktoren abhängig:

1. 5.
2. 6.
3. 7.
4. 8.

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Investition
Definition:

Die drei grundlegenden Investitionsarten:

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Der Investitionsprozess:

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Kreditarten
Die wichtigsten Kreditarten sind:

Lieferantenkredit •• .• 1 „ •, :/
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Der Lieferer räumt seinem Kunden ein Zahlungsziel ein, sodass der Kunde erst zu einem
späteren Zeitpunkt bezahlen muss.
Beispiel: „Zahlung innerhalb von 40 Tagen netto Kasse oder in 10 Tagen mit 2 % Skonto."

Kreditinstitute bieten ihren Kunden i. d. R. die Möglichkeit, ihr Girokonto (bei Privatkunden)
bzw. ihr Kontokorrentkonto (bei Geschäftskunden) zu überziehen. Der Lieferer richtet für
seinen Kunden ein Verrechnungskonto (Kontokorrentkonto) ein und gewährt ihm bis zu einer
bestimmten Höhe Kredit. Innerhalb des Kreditra.hmens kann der Kunde Ware bestellen.

Verkäufer und Kunde vereinbaren, den gesamten Rechnungsbetrag in Teilbeträgen zu bezah-


len. Der Käufer erhält die benötigte Ware sofort, wird aber erst nach vollständiger Bezahlung
Eigentümer. In die Raten werden bereits die Zinsen eingerechnet. Teilzahlungsgeschäfte mit
Privatpersonen müssen schriftliche abgeschlossen werden. Darüber hinaus haben sie ein Wi-
derrufsrecht, über das sie informiert werden müssen. Sie können den Vertrag binnen einer
Woche nach Vertragsabschluss widerrufen.

Ein langfristiger Kredit wird auch Darlehen genannt. Das Darlehen wird dem Darlehensneh-
mer in einer Summe zur Verfügung gestellt. der Zinssatz wird i. d. R. für mehrere Jahre fest-
~ geschrieben. Neben der Zinszahlung muss auch festgelegt werden, wie das Darlehen getilgt
werden soll. Üblich sind zwei Varianten der Tilgu.ngsvereinbarung:
- Die Tilgung erfolgt am Ende der Laufzeit. Während der Laufzeit werden lediglich die Zinsen
bezahlt (Fest-/Fälligkeits- oder Kündigungsdarlehen).
- Die Tilgung erfolgt kontinuierlich mit der Ratenzahlung. Zahlt der Schuldner von Beginn bis
zum Ende der Laufzeit immer die gleiche ~ate, spricht man von einem Annuitätendarlehen.
Da die Zinsen mit jedem Tilgungsbetrag geringer werden, wird bet den gleichbleibenden
Raten der Tilgungsanteil immer größer.
-'Wird vereinbart, dass das Darlehen mit immer gleichbleibenden Tilgungsbeträgen zurückge-
zahlt wird, spricht man von einem Abzahlungsdarlehen. Da auch hier die Zinsen mit jeder
Tilgung abnehmen, werden die zu zahlenden Raten immer kleiner.

Zusätzlich zu den Zinsen wird von vielen Kreditinstituten auch eine einmalige Bearbeitungsge-
bühr von 1 % bis 2 % erhoben.

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v,r111schan und \'crw"'1uno
Datum:

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Factoring= Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen-durch ein Fin~nzierungsinstitut ("Factor")

Unternehmen ·A Unternehmen B
- (Lieferant) ~·~~~W~a_re_n_l_ie_fe_r_u_n_g_a_u_f_z_1e_1~~--'I -
_I (Kunde) ·

Zahlung
Forderung
Factoring- Ankauf ~hlung: Forderung
vertrag Forderung .!. Provision . Forderung
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.!. Zinsen

Unternehmen C ·
(Factor)
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BWPro Datum:
Otto-Bennemann-Schu•· Beruflblldende Seilt.Mn
WlttllChaft und~
~

Leasing
entgeltliches überlassen (vermitteln verpachten) vor
Gegenständen des Anlagenvermögens über einen
bestimmten Zeitraum.

Höhe der Anzahlung


Inhalte eines Leasingvertrags: - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Vertragslaufzeit

Höhe der monatlichen Leasingrate

-? individuelle Festlegung nach Kundenwünschen

Weiteres
Möglichkeiten nach Ablauf der Vertragslaufzeit: - - --- Mieten
- -des
-Leasingobjektes
--------
Kauf der Leasingobjekt zum Restwert

Rückgabe des Leasingobjektes

Grundform des Leasings:


Nutzungsüber1assung des
Leasinggeber Leasingnehmer
,...
Leasingobjektes
(Leasinggesellschaft) (UnternehmenNerbraucher)

~
Eigentümer des Nutzer (Besitzer) des
Leasingobjektes ~Nutzungsentgelt (Leasingraten) Leasingobjektes

Vor- und Nachteile des Finnenleasings aus Sicht des Leasingnehmers:

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