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21.3.

2019 Wassily Kandinsky – Wikipedia

Wassily Kandinsky
Wassily Kandinsky [1] (russisch Василий Васильевич Кандинский/Wassili
Wassiljewitsch Kandinski, wiss. Transliteration Vasilij Vasil'evič Kandinskij; *
4. Dezember jul. / 16. Dezember 1866 greg. in Moskau [2] ; † 13. Dezember 1944 in Neuilly-
sur-Seine, Frankreich) war ein russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker, der auch
in Deutschland und Frankreich lebte und wirkte. Mit Franz Marc war er Mitbegründer der
Redaktionsgemeinschaft Der Blaue Reiter, die am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung
in München eröffnete. Der Blaue Reiter ging aus der 1909 gegründeten Neuen
Künstlervereinigung München hervor, in der er zeitweise Vorsitzender war. In der
Weimarer Republik war er als Lehrer am Bauhaus tätig.

Kandinsky war ein Künstler des Expressionismus und einer der Wegbereiter der abstrakten
Kunst. Er wird häufig nach eigenen Angaben als Schöpfer des ersten abstrakten Bildes der
Welt genannt, das aber möglicherweise mit der Angabe des Jahres 1910 statt 1913 vordatiert
ist. [3]

Wassily Kandinsky, um 1913


Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk


Kindheit und Ausbildung
Gründung der Phalanx und Begegnung mit Gabriele Münter
Murnau und die Neue Künstlervereinigung München
Bekanntschaft mit Franz Marc
Der Blaue Reiter
Rückkehr nach Russland
Lehrer am Bauhaus
Neubeginn in Frankreich – die späten Jahre

Farbtheorie
Farben und Formen
Parallelen zur Musik

Kandinsky und der Japonismus


Werk
Bilder
Schriften

Filme
Hörspiel
Hörbild/Feature
Literatur
Prix Kandinsky
Weblinks
Einzelnachweise

Leben und Werk

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Kindheit und Ausbildung


Wassily Kandinsky wurde in einer wohlhabenden Teehändlerfamilie aus Moskau geboren, die aber
bald nach Odessa zog. Der Vater, Wassily Kandinsky senior, stammte aus Ostsibirien, die Mutter
war die Moskauerin Lydia Ticheeva. Die Eltern trennten sich 1871, so dass er hauptsächlich von
seiner Tante Elizabeth Ticheeva erzogen wurde. Bis 1885 reiste er jedes Jahr mit seinem Vater in
die Heimatstadt Moskau. Er erhielt Zeichen- und Malunterricht. Nach dem Abitur 1885 am
humanistischen Gymnasium in Odessa begann er 1886 in Moskau Rechtswissenschaften,
Nationalökonomie und Ethnologie an der Lomonossow-Universität zu studieren. Während des
Studiums malte er und besuchte Kunstausstellungen. [4]

1889 unternahm Kandinsky eine Expedition in das nördliche Ural-Gebirge, um dort das
Rechtssystem der Syrjanen zu studieren. Ihn faszinierten die mythischen, abstrakten Bemalungen
der Trommeln dieses Urvolkes. Der Einfluss dieser Eindrücke ist in Kandinskys Frühwerk deutlich
Hafen von Odessa,
zu erkennen. [5] 1892 beendete er sein Studium mit dem juristischen Staatsexamen und heiratete 1898, Tretjakow-
seine Cousine Anna Tschimiakin. Im folgenden Jahr wurde er Assistent der juristischen Fakultät an Galerie, Moskau
der Moskauer Universität, promovierte mit der Dissertation Über die Gesetzmäßigkeit der
Arbeiterlöhne und wurde zum Attaché der juristischen Fakultät ernannt. [6]

1895 arbeitete Kandinsky als künstlerischer Leiter einer Druckerei in Moskau. Eine Berufung an die estnische Universität in
Dorpat lehnte er im Jahr 1896 ab, entschied sich für die Malerei und zog nach München, wo er zunächst von 1897 bis 1899 die
private Malschule von Anton Ažbe besuchte und zum ersten Mal auf Alexej von Jawlensky traf. [7] Ab 1900 studierte er an der
Kunstakademie München bei Franz von Stuck. [8]

Gründung der Phalanx und Begegnung mit Gabriele Münter


1901 war er zusammen mit Wilhelm Hüsgen und
anderen Künstlern einer der Gründer der
Künstlergruppe Phalanx und Leiter der
dazugehörigen „Schule für Malerei und
Aktzeichnen“. Die Resonanz war allerdings so
gering, dass der Ausstellungs- und Lehrbetrieb 1904
eingestellt werden musste. Während des Unterrichts
dort begegnete er Gabriele Münter, die seine
Lebensgefährtin wurde. Obwohl er in Russland Kandinskys im Jugendstil
Bildnis Gabriele Münter,
schon verheiratet war, verlobte er sich 1903 beim gestaltetes Plakat für die erste
1905, Lenbachhaus,
München Sommerurlaub in Kallmünz mit ihr. 1902 war Ausstellung der Phalanx 1901
Kandinsky zum ersten Mal in der Berliner Secession
ausgestellt.

In den Jahren 1903 bis 1904 machte er Reisen nach Italien, in die Niederlande und
nach Nordafrika, zudem Besuche in Russland. Ab 1904 war er im Salon d’Automne in
Paris vertreten. 1906 bis 1907 verbrachte er in der französischen Stadt Sèvres bei Paris,
wo er beispielsweise Das bunte Leben malte. Münter berichtete über den gemeinsamen
Aufenthalt Aufschlussreiches:

„Als ich mit K. [Kandinsky] 1906–7 in Sèvres war, hat sich K. weder
nach Matisse noch Picasso o. [oder] anderen Größen
umgesehen.“ [9]

Kandinsky war inzwischen trotz seines Auslandaufenthalts ordentliches Mitglied im Der Blaue Reiter, 1903
Deutschen Künstlerbund geworden und nahm an dessen dritter Jahresausstellung
1906 im Großherzoglichen Museum in Weimar teil. [10] Nach ihrer Rückkehr 1908 nach
München brach das Paar im Frühjahr nach Lana in Südtirol auf, wo beide immer noch im spätimpressionistischen Stil malten.

Murnau und die Neue Künstlervereinigung München


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Für Kandinskys künstlerische Weiterentwicklung war Murnau am Staffelsee eine entscheidende


Station. Dort kam es im Sommer 1908 für ihn und Münter zur bedeutungsvollen
Zusammenarbeit mit Marianne von Werefkin und Alexej Jawlensky. „Unter dem stilistischen
und maltechnischen Einfluss von Werefkin und Jawlensky“ [11] wurden Münter und Kandinsky
zu jenem „großen Sprung vom Naturabmalen mehr oder weniger impressionistisch zum Fühlen
eines Inhalts, zum Abstrahieren zum Geben eines Extraktes“ [12] „inspiriert“. [13] In kurzer Zeit
entwickelten sich Kandinsky und Münter durch die weit fortschrittlicher malenden Kollegen zu
Das Haus von Gabriele expressionistischen Malern. In diesem Jahr lernte er Rudolf Steiner kennen, dessen damalige
Münter in Murnau, das Theosophie und nachherige Anthroposophie sein späteres Schaffen inspirierte und
sogenannte „Russenhaus“.
beeinflusste. [14]
Foto von 2006
Möglicherweise hatte sich nach dem ersten gemeinsamen Murnauer Aufenthalt das Verhältnis
zwischen den beiden Malerpaaren kurzfristig
getrübt. Vieles weist darauf hin, denn Weihnachten
1908 konzipierten Werefkin, Jawlensky, Adolf
Erbslöh und Oscar Wittenstein im „rosafarbenen
Salon“ [15] der Werefkin allein die Idee, die Neue
Künstlervereinigung München [16] (N.K.V.M.) ins
Leben zu rufen. Münter und Kandinsky waren
jedenfalls an dem Projekt zunächst nicht beteiligt.
Darüber ärgerte sich Kandinsky noch Jahre
Murnau, Dorfstraße, 1908
Wassily Kandinsky: Felsen, später [17] , was zu einem gewissen Grad sein
Holzschnitt 1909 zögerliches Verhalten erklärt, als man ihm im
(Mitgliedskarte der
Januar 1909 anbot, den Vorsitz der N.K.V.M. zu übernehmen. Seit 1908 war Kandinsky Mitglied
N.K.V.M.)
der Berliner Secession. Auf Grund einer Meinungsverschiedenheit mit dem Maler Charles
Johann Palmié führte Kandinsky die sogenannte „Vierquadratmeter-Klausel“ [18] in die Satzung
der N.K.V.M. ein, gegen die er 1911 willentlich verstoßen sollte. Die Eintragung des Vereins in das städtische Vereinsregister von
München erfolgte am 10. Mai 1909. In dieser Vereinigung hatte man sich zum Ziel gesetzt, „Kunstausstellungen in Deutschland wie
im Ausland zu veranstalten“. Innerhalb dieses Kreises kam es zu drei bedeutenden Gemeinschaftsausstellungen in der Modernen
Galerie Heinrich Thannhauser in München. In diese Zeit fällt auch seine Entwicklung hin zur abstrakten Malerei.

Bekanntschaft mit Franz Marc


Am 1. Januar 1911 hielten sich Kandinsky und Münter in Marianne von Werefkins
Atelierwohnung in der Giselastraße 23 in München auf; Franz Marc kam dort erstmals
hinzu. Sie besuchten gemeinsam am folgenden Tag, begleitet von Alexej Jawlensky und
Helmuth Macke [19] , ein Konzert von Arnold Schönberg in München. Unter dem
Eindruck der neuartigen Musik Schönbergs malte Kandinsky kurz darauf das Bild
Impression III (Konzert) und schrieb dem ihm unbekannten Komponisten einen Brief,
womit er eine inhaltliche Diskussion auslöste, in der Kandinskys „Thesen von der
Verwandtschaft der Dissonanzen in der Kunst in der aktuellen Malerei wie in der
musikalischen Komposition von Schönberg […] aufgegriffen und fortgesetzt
wurden.“ [20] Am 4. Februar 1911 wurde Franz Marc Mitglied der N.K.V.M. und zugleich Impression III (Konzert), 1911

zum 3. Vorsitzenden der Vereinigung ernannt.

Der Blaue Reiter


Als es in der N.K.V.M. immer häufiger zu Unstimmigkeiten gekommen war, die sich an Kandinskys zusehends abstrakter
werdender Malerei entzündete – man forderte von ihm „möglichst verständliche Werke“ –, legte Kandinsky im Januar 1911 den
Vorsitz der N.K.V.M. nieder. Er blieb aber vorerst Mitglied des Vereins. [21] Im Juni entwickelte er Pläne zu eigenen Aktivitäten
außerhalb der N.K.V.M. Eine „Art Almanach“, den er zunächst „Die Kette“ [22] nennen wollte, gedachte er herauszubringen. Franz
Marc gewann er zum Mitmachen, indem er ihm die gemeinschaftliche Redaktion des Buches Der Blaue Reiter anbot.

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Im Sommer beschlossen Kandinsky und Marc eine Abspaltung von der N.K.V.M.
Insgeheim bereiteten sie für den kommenden Winter eine eigene Gegenausstellung zur
Ausstellung der N.K.V.M. vor. [23] Kandinsky malte das legendäre abstrakte Gemälde
mit dem bedeutungsvollen Titel Das Jüngste Gericht/Komposition V, das mit über fünf
Quadratmetern eindeutig gegen die Satzung der N.K.V.M. verstieß. [24] Am 2. Dezember
wurde das Bild der Jury präsentiert und fiel folgerichtig durch. „Protest“ [25]
vortäuschend, verließen Kandinsky und Marc die N.K.V.M. Münter und Alfred Kubin
schlossen sich ihnen an. Mehr als 20 Jahre später verriet Kandinsky erstmals seinen
und Marcs Plan: „Da wir beide den ‚Krach‘ schon früher witterten, hatten wir eine Das Jüngste
andere Ausstellung vorbereitet.“ [26] Gericht/Komposition V, 1911

Im Jahr 1938 erinnerte sich Kandinsky an die Zeit des Austritts und die Gründung des
Blauen Reiters zurück, als er an Galka Scheyer, die Die Blaue Vier in Amerika vertrat, schrieb: „Ich schreibe Ihnen auf dem Papier
der N.K.V.M., in der ich 2–3 Jahre 1. Vorsitzender war. Der Briefkopf stammt von mir. Meine Tätigkeit endete mit einem hübschen
Krach, der zur Gründung des ‚Blauen Reiters‘ führte. Alte Zeiten! Die N.K.V.M. wurde 1908 gegründet, Ende 1911 trat ich aus.
Sofort darauf veranstaltete ich mit Hilfe von Franz Marc eine Ausstellung der Redaktion des B.[lauen] R.[eiter] bei Thannhauser.
Unsere Säle lagen dicht an den Räumen der Ausstellung der N.K.V.M. Es war eine Sensation. Da ich rechtzeitig den ‚Krach‘
voraussah, hatte ich ein reiches Ausstellungsmaterial für den B. R. vorbereitet. So fanden die beiden Ausstellungen gleichzeitig
statt. Auf den Tischen der Thannhauser-Galerie lagen die ersten Exemplare des ‚Geistigen in der Kunst‘. ‚Die Rache war süss‘!“ [27]

Am 18. Dezember 1911 wurde die erste Ausstellung der Redaktion Der Blaue Reiter in der
Modernen Galerie Thannhauser [28] in München eröffnet. Begleitend zur Ausstellung
erschien Kandinskys Buch Über das Geistige in der Kunst, insbesondere in der
Malerei. [29] Hierbei handelt es sich um eine Publikation, die Vorläufer in dem Buch mit
dem Titel Grundprobleme der Malerei. Ein Buch für Künstler und Lernende [30] hat. Es
stammt von Werefkins und Jawlenskys Schüler Rudolf Czapek. Kandinsky kannte und
besaß Czapeks Abhandlung. Auffallenderweise zitiert er Czapeks Werk jedoch nicht.
Verblüffende Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen lassen sich im Vergleich beider
Bücher feststellen. [31] Der Einfluss zur Abstraktion in seinem ersten theoretischen
Kompendium, das er bereits 1910 geschrieben hatte, entstand auch unter dem Einfluss der
neuesten physikalischen Entdeckungen Max Plancks und Albert Einsteins sowie der
anthroposophischen Bewegung um Rudolf Steiner. Kandinsky formulierte Grundlegendes
zur synästhetischen Wirkung der Farbe: „… muss freilich das Sehen nicht nur mit dem
Geschmack, sondern auch mit allen anderen Sinnen im Zusammenhang stehen, … manche
Umschlagillustration des
Farben können unglatt, stechend aussehen, wogegen andere wieder als etwas Glattes,
Almanachs Der Blaue Reiter von
Samtartiges empfunden werden, so dass man sie gerne streicheln möchte“. Synästhesie Kandinsky, 1912
war vorbereitet durch Henry van de Velde, Wilhelm Worringers Schrift Abstraktion und
Einfühlung (1907) und der Eurhythmie der Anthroposophen. [32]

Der Almanach „Der Blaue Reiter“ erschien ein halbes Jahr später, im Mai 1912, im Piper Verlag. [33] Das Wort „Almanach“ musste
auf Wunsch des Verlegers Piper aus dem Titelholzschnitt von Kandinsky vor Drucklegung entfernt werden. Geplante weitere
Ausgaben erschienen nicht mehr, dafür wurde 1914 eine zweite Auflage mit neuem Vorwort Marcs nachgedruckt. [34] Die in diesen
Schriften zusammengetragenen Gedanken waren für die weitere Entwicklung der abstrakten Malerei von grundlegender
Bedeutung. 1912 entwarf Kandinsky für die älteste Parfüm-Fabrik der Welt, Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz in
Köln, einen Parfüm-Flacon. [35]

Rückkehr nach Russland


Ein Jahr vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Kandinsky in der Armory Show in New York mit Improvisation Nr. 27 und mit
sieben Bildern im Ersten Deutschen Herbstsalon in Berlin vertreten. Nach der deutschen Kriegserklärung gegen Russland am 1.
August 1914 konnte er nicht in Deutschland bleiben und floh mit Gabriele Münter am 3. August in die Schweiz. Von dort aus reiste
er im November ohne Münter über Zürich weiter nach Russland und ließ sich in Moskau nieder. [36]

Kandinsky erhielt verschiedene Professuren und gründete eine „Akademie der Kunstwissenschaften“. [37] Am 11. Februar 1917
heiratete er in zweiter Ehe Nina Nikolajewna Andreevskaja, nachdem er bereits 1911 von seiner ersten Frau geschieden worden war
und mit Gabriele Münter nach einem letzten Treffen in Stockholm 1916 gebrochen hatte.

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Im Januar 1918 wurde Kandinsky zum Mitglied der


Abteilung der visuellen Künste (IZO) im Narkompros.
Seine wichtigste Funktion aber übernahm er 1920 als erster
Leiter des Instituts für Künstlerische Kultur (INChUK) in
Moskau, wo er auf die führenden Künstler der russischen
Avantgarde traf, auf Malewitsch, Tatlin und
Rodtschenko. [38] Nach der russischen Revolution verlor
er sein Vermögen, das dank der Erbschaft von einem Onkel
nicht unbedeutend gewesen war. 1920 starb sein 1917
geborener Sohn Wsewolod.
Porträt Nina Improvisation 27, Garden of Love II,
Kandinsky (1917) 1912, war in der Armory Show
Die Verhältnisse in der neuen Sowjetunion – die
Einschränkungen der Kunstfreiheit durch die neuen ausgestellt

Machthaber – wurden für ihn zunehmend unerträglich. [39]


Das Ehepaar reiste im Dezember 1921 über Riga nach
Berlin aus, und Kandinsky nahm im Juni 1922, dem Ruf
von Walter Gropius folgend, eine Lehrtätigkeit an der
Werkstatt für Wandmalerei am Bauhaus in Weimar
auf. [40] Er konnte zwar legal ausreisen und nahm zwölf
seiner Bilder mit, die restlichen verblieben jedoch im Depot
des Moskauer Museums. [41] [42]

Lehrer am Bauhaus
Moskau, Burdenko
8. Kandinsky lebte Bis zur Schließung des Bauhauses im Jahr 1932 durch die
hier von 1915 bis Nationalsozialisten war Kandinsky als Lehrer in Weimar,
Fugue, 1914
1921. Dessau und Berlin tätig, wo er in Kontakt mit dem
russischen Konstruktivismus kam. In dieser Zeit setzten
sich endgültig die geometrischen Strukturen in seinen
Bildern durch. In Dessau war er gemeinsam mit Paul Klee
einer der Bewohner der Meisterhäuser des Bauhauses.

1924 gründete er mit Lyonel Feininger, Paul Klee und


Alexej von Jawlensky die Künstlergruppe Die Blaue Vier.
Wohnhaus von Paul
1926 erschien seine theoretische Schrift: Punkt und Linie
Klee und Wassily
zu Fläche. [43] 1928 erwarb er die deutsche
Kandinsky in der
Meisterhaussiedlung Staatsbürgerschaft. 1929 fand seine erste Einzelausstellung Komposition 8, 1923, Solomon R.
in Dessau, von Aquarellen und Zeichnungen in der Galerie Zack in Guggenheim Museum, New York
Ebertallee 69/71 Paris statt.

Im Jahr 1930 traf er in Dessau mit Solomon R. Guggenheim zusammen. Diese Begegnung hatte Hilla
von Rebay vermittelt, die Guggenheim dazu hatte bewegen können, eine Sammlung abstrakter
zeitgenössischer Kunst anzulegen. Guggenheim kaufte einige Bilder; nach und nach wurde daraus mit
über 150 Arbeiten eine der größten Sammlungen von Kandinsky-Werken, die im Museum of Non-
Objective Painting, dem heutigen Guggenheim-Museum, zu sehen sind. [44]

Neubeginn in Frankreich – die späten Jahre


Nach der Schließung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten im Jahr 1932 emigrierte das
Ehepaar Kandinsky nach Frankreich und zog nach Neuilly-sur-Seine bei Paris, wo es am Boulevard de
Sign, 1925, Öl auf la Seine 135 eine Wohnung bezog. Kandinsky hatte es schwer, hier Fuß zu fassen, da die abstrakte
Kartonpapier, Los Kunst wenig Anerkennung fand und kubistische sowie surrealistische Werke in den Galerien
Angeles County vorherrschten. Lediglich zwei kleine avantgardistische Galerien setzten sich für ihn ein: Jeanne Bucher
Museum of Art
mit ihrer kleinen Montparnasse-Galerie sowie Christian und Yvonne Zervos, die ihre Galerie im Büro
der Kunstzeitschrift Cahiers d’Art führten. 1934 nahm er an der Ausstellung der Künstlerbewegung

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Abstraction-Création in Paris teil. 1936 folgte die Teilnahme an den Ausstellungen


Abstract and Concrete in London und Cubism and Abstract Art in New York. 1939
nahm das Ehepaar die französische Staatsbürgerschaft an, und er beendete seine letzte
große Arbeit im Bereich der „Kompositionen“, die Komposition X.

1937 wurden 57 seiner Werke in deutschen Museen von den Nationalsozialisten


beschlagnahmt und 14 davon in der Ausstellung Entartete Kunst in München gezeigt.
Im selben Jahr beteiligte er sich an der Pariser Ausstellung Origines et Dévellopment de
l’Art International Indépendant im Musée Jeu de Paume. 1944 fand seine letzte Komposition X, 1939,
Ausstellung, die er miterlebte, in der Pariser Galerie l’Esquisse statt. Wassily Kunstsammlung Nordrhein-
Westfalen, Düsseldorf
Kandinsky, der bis Ende Juli 1944 täglich malte, starb am 13. Dezember des Jahres in
Neuilly-sur-Seine. [45]

Einige seiner Werke wurden postum auf der documenta 1 (1955), der documenta II
(1959), der documenta III (1964) und auch der documenta 8 im Jahr 1987 in Kassel
gezeigt.

Die wesentlich jüngere Nina Kandinsky überlebte ihren Mann um 36 Jahre. Sie hatte es
sich zur Aufgabe gemacht, seinen Nachlass zu verwalten. Durch sie gelangten
hinterlassene Bilder durch Verkauf oder Stiftung an große Museen, beispielsweise
schenkte sie 30 Gemälde und Aquarelle dem Pariser Centre Pompidou. Im September
At rest, 1942, Privatbesitz
1980 fiel sie in ihrem Haus in Gstaad in der Schweiz einem Raubmord zum Opfer. [46]

Farbtheorie

Farben und Formen


Kandinsky besaß eine außergewöhnliche bildnerische Intelligenz und hatte ein ausgeprägtes Empfinden für Farbe und Form. Er
ordnete den Farben tiefere Bedeutungen und Assoziationen zu und stellte sie in Gegensatzpaaren gegenüber:

Blau (kalt, Himmel, Übersinnliches, Unendlichkeit und Ruhe, konzentrisch)


Gelb (warm, irdisch bis zu aufdringlich, aggressiv, exzentrisch)
Schwarz (dunkel) – Weiß (hell)
Rot – Grün
Orange – Violett

Kandinsky ging von der Synästhesie (Verschmelzen verschiedener Sinneseindrücke) aus und ordnete den Farben verschiedene
andere Sinneseindrücke zu, der Farbe Blau beispielsweise die Eigenschaften „weich“ und „aromatisch“, der Farbe Gelb hingegen
„scharf“ und „stechend“.

„Der Punkt ist Urelement, Befruchtung der leeren Fläche. Die Horizontale ist kalte, tragende Basis, schweigend
und ‚schwarz‘. Die Vertikale ist aktiv, warm, ‚weiß‘. Die freien Geraden sind beweglich, ‚blau‘ und ‚gelb‘. Die
Fläche selbst ist unten schwer, oben leicht, links wie ‚Ferne‘, rechts wie ‚Haus‘.“

–W K : Punkt und Linie zu Fläche (1926)

Des Weiteren versuchte er die Zugehörigkeit bestimmter Farben zu bestimmten Formen nachzuweisen:

Blau – Kreis
Rot – Quadrat
Gelb – Dreieck

Parallelen zur Musik

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Mit dem zunehmenden Abstraktionsgrad seiner Bilder entwickelte Kandinsky eine Art
Grammatik, die es ihm möglich machte, in der Gegenstandslosigkeit zu arbeiten. Als
Vorbild diente ihm hierbei die Musik, wo es möglich ist, Gefühle durch Noten
auszudrücken. Ähnlich wie in der Musik teilte er seine Werke in drei Gruppen ein:

„Improvisationen“: unbewusste, plötzliche Vorgänge in der „inneren Natur“, dem


Charakter
„Impressionen“: Eindrücke aus der äußeren Natur
„Kompositionen“: sich langsam bildende Ausdrücke des Charakters, die beinahe
pedantisch geprüft und ausgearbeitet werden; das Bewusste steht im Vordergrund.

Die Grundidee bei diesen Bildern ist das Hören von Farben bzw. das Sehen von
Klängen. Ziel der Kunst ist die Farbharmonie und das Berühren der menschlichen Improvisation 26, 1912, Städtische
Galerie im Lenbachhaus, München
Seele. Dazu ordnet er „Farbklänge“ zu „Farbsymphonien“ an, die – ähnlich wie die
Töne und Klänge in der Musik – Harmonie- oder Dissonanzgefühle auslösen.

Vergleiche:

die Form = eine Klaviertaste


grellgelb = hohe Trompetentöne
helles Blau = Flöte
dunkles Blau = Cello
tiefer gehendes Blau = Ton eines Kontrabasses
Composition IX, 1936, Musée
tiefes, feierliches Blau = Klang einer tiefen Orgel
National d’Art Moderne, Paris

Kandinsky und der Japonismus


Obwohl sich Kandinsky zur japanischen Kunst offensichtlich nie geäußert hat, belegen japanische Holzschnitte in seinem Nachlass,
dass er nicht nur fernöstliche Kunst sammelte, sondern sich auch mit ihr auseinandersetzte. [47] Zu den überkommenen Objekten
gehören drei Färberschablonen (katagami) aus dem 19. Jahrhundert und Drucke, u. a. Blätter von Hokusai, Hiroshige,
Kuniyoshi. [48] Diese erklären japanische Einflüsse auf sein Werk, z. B. dass sich in seinen Bildern mit mittelalterlichen,
biedermeierlichen oder russische Szenen gelegentlich typisch „japanische Motive, etwa Vogelschwärme oder Wolkenformationen“
finden. [49] Ein anderes markantes Motiv, das Kandinsky 1909 mit geradezu wissenschaftlicher Akribie untersuchte und in seinem
Gemälde Naturstudie aus Murnau I/Kochel-Gerade Straße, das sich im Münchener Lenbachhaus befindet [50] , untersuchte, ist die
„japanische forcierte Perspektive“. [51] Erwähnenswert ist im Zusammenhang des Japonismus bei den Künstlern des Kreises um
den Blauen Reiter, dass man Kandinskys Korrespondenz mit Marc die Kenntnis verdankt, dass letzterer in ostasiatische
Specksteine seinen Namen bzw. sein Monogramm in japanischen Schriftzeichen schneiden ließ, um sie als Stempel zu verwenden:
„Was haben Sie da für einen feinen Stempel.“ [52]

Werk

Bilder
Kandinsky war ein Synästhetiker, empfand also Farben nicht nur als optische, sondern z. B. auch als akustische Reize. Er ordnete
den Farben Klänge, Gerüche, Formen usw. zu. So empfand er Gelb als eine „spitze“ Farbe, die sich in Verbindung mit der spitzen
Form des Dreieckes steigere. Daher versuchte er Bilder zu malen, wie man Musik komponiert; er sprach von „Farbklängen“ und
verglich die Harmonie von Farben mit der Harmonie von Klängen. Kandinsky sah auch die Gefahren für die abstrakte Kunst und
schrieb, dass die Schönheit der Farbe und der Form kein genügendes Ziel der Kunst sei.

1903: Gabriele Münter beim Malen in Kallmünz, München, Städtische Galerie im Lenbachhaus.
1904: Erinnerung an Venedig 4 (Rialtobrücke), Centre Pompidou, Paris
1907: Das bunte Leben, München, Lenbachhaus [53] [54]
1909: Friedhof und Pfarrhaus in Kochel, München, Lenbachhaus
1909: Murnau – Aussicht mit Eisenbahn und Schloss, München, Lenbachhaus
1909: Murnau mit Regenbogen
1909: Grüngasse in Murnau, München, Lenbachhaus
1910: Murnau – Berglandschaft mit Kirche, München, Lenbachhaus
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1910: Erstes abstraktes Aquarel, datiert 1910, oft als erstes abstraktes Bild
genannt (möglicherweise vordatiert); tatsächliches Entstehungsjahr eher 1913 als
Studie zu Komposition VII, [55] Musée National d’Art Moderne, Centre Pompidou,
Paris
1910: Improvisation 9, Staatsgalerie Stuttgart
1911: Romantische Landschaft, München, Lenbachhaus
1911: Das jüngste Gericht/Komposition V, Privatbesitz
1912: Improvisation Sintflut, Kunstmuseen Krefeld
1913: Landschaft mit Kirche, Essen Museum Folkwang
1919: Le Gris Dance, Paris, Louvre, salle XI
Erstes abstraktes Aquarell, 1910
1921: Roter Fleck II, München, Lenbachhaus oder 1913 entstanden,
1923: Auf Weiß II, Paris, Musée National d’Art Moderne im Centre Georges- möglicherweise eine Studie zu
Pompidou Komposition VII
1923: Durchgehender Strich, Düsseldorf, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,
1923: Zwei schwarze Flecke, Sammlung Paul Heinz Bendix [56]
1928: Inszenierung von Modest Mussorgskys Bilder einer Ausstellung am
Dessauer Theater
1928: Composition, Villeneuve-d’Ascq, LaM
1934: Zarter Aufstieg, New York, The Solomon R. Guggenheim Museum

Die größte Sammlung von Werken Kandinskys befindet sich mit über 150 Arbeiten im
Guggenheim-Museum New York.

Komposition VII, 1913


Schriften
Wassily Kandinsky: Über die Gesetzmäßigkeit der Arbeiterlöhne, 1893
(Dissertation)
Wassily Kandinsky: Über das Geistige in der Kunst. Insbesondere in der Malerei. Originalausgabe
von 1911 bei R. Piper, München (online) (http://www.geocities.jp/mickindex/kandinsky/knd_GiK_g
m.html). Revidierte Neuauflage, Benteli Verlag, Bern 2004, ISBN 3-7165-1326-1
Wassily Kandinsky/Franz Marc: Der Blaue Reiter. Originalausgabe von 1912. Piper Verlag,
München 2004, ISBN 3-492-24121-2 (vollständiger, unveränderter Originaltext mit sämtlichen
Abbildungen und dokumentarischem Anhang, bearbeitet von Klaus Lankheit)
Wassily Kandinsky: Klänge, mit 12 Farbholzschnitten und 44 Schwarz-Weiß-Holzschnitten. R.
Piper, München, 1913
Wassily Kandinsky: Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente. Originalausgabe,
Bauhausbücher Nr. 9, München 1926 (online) (http://bibliothequekandinsky.centrepompidou.fr/ima 1911
gesbk/RLPF728/M5050_X0031_LIV_RLPF0728.pdf). 8. Auflage, Benteli, Bern 2002, ISBN 3-
7165-0182-4
Wassily Kandinsky: Unterricht am Bauhaus. Vorträge, Seminare, Übungen 1923–1933. Hrsg. von
Angelika Weißbach. Gebr. Mann Verlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-7861-2724-6

Filme
Wassily Kandinsky. Der Klang der Farbe. Dokumentarfilm, Deutschland 2008, 26 Min. Regie:
Angelika Lizius, Produktion: arte, Erstsendung: 25. Januar 2009 [57]
Wassily Kandinsky. Regie: André S. Labarthe, 56 Min. Arthaus Musik GmbH 2010 (1986), ISBN
978-3-941311-95-4

Hörspiel Bauhausbücher
Band 9, München
Klänge. Zweiteiliges Hörspiel. Kandinskys 1912 im Münchner Piper Verlag mit Holzschnitten und 1926
Prosagedichten erschienener Band Klänge bildet die Grundlage des Projekts der Abteilung
Hörspiel und Medienkunst des BR. Mehr als 100 Jahre nach der Veröffentlichung lotet eine neue,
pop-sozialisierte Generation von Künstlern aus, welche Wechselwirkung das Werk Kandinskys in
einem neuen Kontext auszulösen in der Lage ist. [58] Mit den Sprechern Helga Fellerer, Detlef Kügow, Gabriel Raab, Kathrin
von Steinburg, Sebastian Weber. Den Künstlern Jeff Beer, Glenn Jones, Sophia Domancich, Antye Greie, David Grubbs,
Lydia Daher, Chris Cutler, Saam Schlamminger, Federico Sánchez, Wrekmeister Harmonies, Emily Manzo. Realisation:
Various Artists, Karl Bruckmaier. BR 2015. Als Podcast im BR Hörspiel Pool. [59]

Hörbild/Feature
https://de.wikipedia.org/wiki/Wassily_Kandinsky 8/11
21.3.2019 Wassily Kandinsky – Wikipedia

Ute Mings: Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin und Co., Die Neue Künstlervereinigung München (1909–1912),
Bayerischer Rundfunk 2, 2009

Literatur
Lexika

Kindlers Malerei-Lexikon. dtv, München 1984, ISBN 3-423-05995-8


Werner Broer u. a.: Kammerlohr – Epochen der Kunst, Band 5. 2. Auflage, München 1997, ISBN 3-486-87525-6
Wolfgang Freiherr von Löhneysen: Kandinsky, Wassily. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 11, Duncker & Humblot,
Berlin 1977, ISBN 3-428-00192-3, S. 97–101 (Digitalisat).

Darstellungen

Ulrike Becks-Malorny: Kandinsky. Taschen, Köln 2008, ISBN 978-3-8228-3538-8.


Hajo Düchting: Wassily Kandinsky 1866–1944: Revolution der Malerei. Taschen, 14., unveränd. Neuaufl, Köln 2008, ISBN
978-3-8228-6360-2.
Harwig Fischer, Sean Rainbird (Hrsg.): Kandinsky. Malerei 1908–1921. Kunstmuseum Basel, Basel 2006, ISBN 978-3-7757-
1855-4.
Norbert Göttler: Der Blaue Reiter. Rowohlt, Reinbek 2008, ISBN 978-3-499-50607-9.
Alexander Graeff: Kandinsky als Pädagoge. Phil. Diss. Shaker, Aachen 2013, ISBN 978-3-8440-1999-5.
Bernd Fäthke, Marianne Werefkin – „des blauen Reiterreiterin“, in Ausst. Kat.: Marianne Werefkin, Vom Blauen Reiter zum
Großen Bären, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen 2014, S. 24 ff
Birgit Poppe: Kandinsky und seine Zeit, Seemann Henschel, Leipzig 2016, ISBN 978-3-86502-368-1
Alexander Graeff: Wassily Kandinsky. Maler, Grafiker und Pädagoge in Weimar. Weimarer Verlagsgesellschaft, Weimar 2017,
ISBN 978-3-7374-0227-9. (Mit drei bebilderten Stadtrundgängen)

Kataloge

Thomas Krens (Vorwort): Rendezvous. Masterpieces from the Centre Georges Pompidou and the Guggenheim Museums.
Guggenheim Museum Publications, New York 1998, ISBN 0-89207-213-X
Götz Adriani (Hrsg.): Kandinsky, Hauptwerke aus dem Centre Georges Pompidou Paris. Konzeption von Ausstellung und
Katalog: Götz Adriani und Fabrice Hergott. Übersetzer: Dieter Kuhaupt. Katalogpublikation Kunsthalle Tübingen, DuMont,
Köln 1999, ISBN 3-7701-4787-1
Kandinsky in Munich, 1896–1914. Guggenheim Foundation, 1982 (online (https://archive.org/stream/kandinskyinmunic00kand
#page/n5/mode/2up))

Prix Kandinsky
Der Prix Kandinsky wurde von Nina Kandinsky zur Erinnerung an ihren Mann ins Leben gerufen. Der Preis sollte junge Maler
fördern, die im Bereich der Abstraktion und des Informel arbeiteten und wurde von 1946 bis 1961 vergeben. Der Prix Kandinsky
hat nichts mit dem Kandinsky-Preis zu tun, der seit 2007 von der russischen ArtChronika Foundation mit Unterstützung der
Deutschen Bank in Moskau vergeben wird.

Weblinks
Wikisource: Wassily Kandinsky – Quellen und Volltexte
Commons: Wassily Kandinsky (https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wassily_Ka
ndinsky?uselang=de) – Sammlung von Bildern
Literatur von und über Wassily Kandinsky (https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118559737) im
Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Werke von und über Wassily Kandinsky (https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118559737) in der Deutschen
Digitalen Bibliothek
Lutz Walther: Wassily Kandinsky. (https://www.dhm.de/lemo/biografie/wassily-kandinsky) Tabellarischer Lebenslauf im LeMO
(DHM und HdG)
Wassily Kandinsky (https://www.kunstaspekte.de/wassily-kandinsky/) auf kunstaspekte.de
Biografie und Werke von Wassily Kandinsky (http://www.wassilykandinsky.de/)
Wassily Kandinsky in Kallmünz (http://www.bergverein-kallmuenz.de/Maler-in-kallmuenz/14-Wassily-Kandinsky.html)
Wassily Kandinsky: Eine virtuelle Kunst-Galerie (http://www.famousartistsgallery.com/gallery/kandinsky.html)

https://de.wikipedia.org/wiki/Wassily_Kandinsky 9/11
21.3.2019 Wassily Kandinsky – Wikipedia

Materialien von und über Wassily Kandinsky (http://alephino.documentaarchiv.de/alipac/EIMRDLLSUNYJKDYNRIIJ-00019/sys


full?BASE=B-ART&IDN=000002950) im documenta-Archiv

Einzelnachweise
Die hier verwendete Namensschreibung Wassily Kandinsky entspricht der Eigenschreibweise des Künstlers in lateinischen
Buchstaben
Wassily Kandinsky, Biography (http://www.wassilykandinsky.net/) (englisch)
Susanna Partsch: Die 101 wichtigsten Fragen zur modernen Kunst, Beck, München 2006, S. 48 eingeschränkte Vorschau (htt
ps://books.google.de/books?id=2czg1paA4yoC&pg=PA48#v=onepage) in der Google-Buchsuche
Ulrike Becks-Malorny: Wassily Kandinsky. Taschen, Köln 2007, ISBN 978-3-8228-3538-8, S. 8, 192.
Die Magie Sibiriens. Wassily Kandinsky als Ethnograf und Schamane (http://kuenstlerfilm.ifa.de/suche_express.php?LNG=DE
&DETAIL=24227&URL_FORM=a%3A3%3A{s%3A4%3A%22name%22%3Bs%3A17%3A%22Wassily+Kandinsky%22%3Bs%
3A7%3A%22anz_erg%22%3Bs%3A2%3A%2210%22%3Bs%3A4%3A%22PAGE%22%3Bs%3A1%3A%223%22%3B}),
kuenstlerfilm.ifa.de, abgerufen am 9. Dezember 2015
Ulrike Becks-Malorny: Wassily Kandinsky. Taschen, Köln 2007, ISBN 978-3-8228-3538-8, S. 192.
s. Kandinsky, Wassily in: Harald Olbrich (Hrsg.): Lexikon der Kunst. Architektur, Bildende Kunst, Angewandte Kunst,
Industrieformgestaltung, Kunsttheorie. Band III: Greg–Konv, E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2004. ISBN 3-86502-084-4
(S. 623f)
Norbert Göttler: Der Blaue Reiter, Rowohlt, Reinbek 2008, S. 16 ff.
Clelia Segieth, Etta und Otto Stangl, Galeristen-Sammler-Museumsgründer, Köln 2000, S. 158
s. Mitgliederverzeichnis im Katalog 3. Deutsche Künstlerbund-Ausstellung, Weimar 1906. S. 48 sowie die Abb. Altrussischer
Ritter auf S. 77 online (https://archive.org/stream/3.DeutscheKuenstlerbundausstellung1906/1906-cr#page/n77/mode/2up)
(abgerufen am 18. März 2016)
Bernd Fäthke: Werefkin und Jawlensky mit Sohn Andreas in der „Murnauer Zeit“. In Ausst. Kat.: 1908–2008. Vor 100 Jahren,
Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau, Murnau 2008, S. 54
Johannes Eichner: Kandinsky und Gabriele Münter. Von Ursprüngen moderner Kunst, München 1957, S. 89
Brigitte Salmen, Annegret Hoberg: Um 1908. Kandinsky, Münter, Jawlensky und Werefkin in Murnau. In Ausst.Kat.: 1908–
2008. Vor 100 Jahren, Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau, Murnau 2008, S. 16
Becker, Kurt E.: Anthroposophie. Revolution von innen, Leitlinien im Denken Rudolf Steiners. Fischer, Frankfurt am Main 1984,
ISBN 3-596-23336-4, S. 73
Valentine Macardé: Le renouveau de l’art picturale russe 1863–1914, Lausanne 1971, S. 135 f.
Annegret Hoberg, Titia Hoffmeister, Karl-Heinz Meißner: Anthologie. In Ausst. Kat.: Der Blaue Reiter und das Neue Bild, Von
der „Neuen Künstlervereinigung München“ zum „Blauen Reiter“, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München 1999, S. 29
Klaus Lankheit (Hrsg.): Wassily Kandinsky/Franz Marc, Briefwechsel, München 1983, S. 29
Wortlaut: „Jedes ordentliche Mitglied das Recht zwei Werke jury-frei auszustellen, sofern diese die Fläche von 4 qm (2 mal 2
m) nicht übersteigen …“ Vgl. Annegret Hoberg, Titia Hoffmeister, Karl-Heinz Meißner: Anthologie. In Ausst. Kat.: Der Blaue
Reiter und das Neue Bild, Von der „Neuen Künstlervereinigung München“ zum „Blauen Reiter“, Städtische Galerie im
Lenbachhaus, München 1999, S. 31
Meißner: Franz Marc, Briefe, Schriften und Aufzeichnungen . 1980, S. 39.
Annegret Hoberg: Eine neue Mission in der Kunst – Murnau, München und der Blaue Reiter. In: Volker Rattemeyer (Hrsg.):
Das Geistige in der Kunst. Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus. Museum Wiesbaden, Wiesbaden 2010,
S. 33 f.
Klaus Lankheit, Der Blaue Reiter Präzisierungen, in Ausst. Kat.: Kunstmuseum Bern 1986, S. 225
Klaus Lankheit (Hrsg.): Wassily Kandinsky/Franz Marc. Briefwechsel, München 1983, S. 41
Bernd Fäthke: Der Blaue Reiter, Ausstellung der Kunsthalle Bremen, Weltkunst, 70. Jg., Nr. 5, Mai 2000, S. 905
Bernd Fäthke: Marianne Werefkin, München 2001, S. 178
Annegret Hoberg: Franz und Maria Marc, München 2004, S. 72
Wassily Kandinsky: Unsre Freundschaft. Erinnerungen an Franz Marc. In: Klaus Lankheit: Franz Marc im Urteil seiner Zeit,
Texte und Perspektiven, Köln 1960, S. 48
Dieser zweiseitige Brief ist im vollen Wortlaut mit der handschriftlichen Unterzeichnung Kandinskys publiziert bei: Bernd
Fäthke, Alexej Jawlensky: Köpfe radiert und gemalt, Die Wiesbadener Jahre, Galerie Draheim, Wiesbaden 2012, S. 56 ff.,
Abb. 54 und 55. ISBN 978-3-00-037815-7
Mario-Andreas von Lüttichau: Die Moderne Galerie Heinrich Thannhauser in München, in: Avantgarde und Publikum: zur
Rezeption avantgardistischer Kunst in Deutschland 1905–1933, Köln-Weimar-Wien: Böhlau 1992, S. 299 ff.
Wassily Kandinsky: Über das Geistige in der Kunst, insbesondere in der Malerei, München 1912, (1. Auflage) (Die Erstauflage
erschien Ende 1911 bei Piper in München mit Impressum 1912)
Rudolf Czapek: Grundprobleme der Malerei, Ein Buch für Künstler und Lernende, Leipzig 1908
Bernd Fäthke: Jawlensky und seine Weggefährten in neuem Licht, München 2004, S. 109
Wassily Kandinsky (http://www.nrw-museum.de/#/mehr/biografien/detailansicht/details/artists///wassily-kandinsky.html), nrw-
museum.de, abgerufen am 15. März 2015

https://de.wikipedia.org/wiki/Wassily_Kandinsky 10/11
21.3.2019 Wassily Kandinsky – Wikipedia

Brigitte Salmen: Einführung. In Ausst. Kat.: Der Almanach „Der Blaue Reiter“, Bilder und Bildwerke in Originalen,
Schloßmuseum des Marktes Murnau, Murnau 1998, S. 11
Der Blaue Reiter. Vorwort zur zweiten Auflage (http://www.zeno.org/Kunst/M/Marc,+Franz/Schriften/%C2%BBDer+Blaue+Reit
er%C2%AB/29.+Vorwort+zur+zweiten+Auflage), zeno.org, abgerufen am 9. April 2011
Kandinsky Flacon
Ulrike Becks-Malorny: Kandinsky, S. 94
Thomas Krens (Vorwort): Rendezvous. Masterpieces from the Centre Georges Pompidou and the Guggenheim Museums.
Guggenheim Museum Publications, New York 1998, S. 647
Hans-Peter Riese: Die sieben russischen Jahre. Der bekannte und unbekannte Kandinsky in Moskau. In: Von der Avantgarde
in den Untergrund. Texte zur russischen Kunst 1968–2006, S. 66. Wienand Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-86832-017-6
Felix Philipp Ingold: Aktion Philosophenschiff. Wie sich die Sowjetmacht der „bourgeoisen“ Intelligenz entledigte, in der FAZ
vom 19. Dezember 2003 (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geisteswissenschaften/aktion-philosophenschiff-1133198.html).
Andrea Backhaus: Die Farbe die Taste. Das Auge der Hammer. Über das Wirken Kandinskys in Weimar. In: Die Welt, 2.
Januar 2012, S. 22.
Diether Rudloff: Unvollendete Schöpfung. Künstler im zwanzigsten Jahrhundert. Urachhaus, Stuttgart 1982, S. 59
Ulrike Becks-Malorny: Kandinsky, S. 129
Norbert Göttler: Der Blaue Reiter, S. 128 f.
Kandinsky Gallery (https://web.archive.org/web/20151207115826/http://www.guggenheim.org/new-york/exhibitions/on-view/ka
ndinsky-gallery) (Memento vom 7. Dezember 2015 im Internet Archive), guggenheim.org, abgerufen am 9. Dezember 2015
Ulrike Becks-Malorny: Kandinsky, S. 171, 196 f.
Nina Kandinsky (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14328883.html), Der Spiegel, 8. September 1980, abgerufen am 19.
August 2011
Brigitte Salmen: Die Maler des „Blauen Reiter“ und ihre Begegnung mit japanischer Kunst, in Ausst. Kat.: „… diese zärtlichen,
geistvollen Phantasien …“, Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan, Ausst. Kat. Schloßmuseum Murnau 2011, S. 79, Anm.
81
Claudia Delang: Die Japansammlungen der Maler des „Blauen Reiter“ und ihr Einfluß auf die Malerei, in Ausst. Kat.: „… diese
zärtlichen, geistvollen Phantasien …“, Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan, Ausst. Kat. Schloßmuseum Murnau 2011, S.
94 ff. und S. 214–217, Kat. Nr. 141–153
Brigitte Salmen: Die Maler des „Blauen Reiter“ und ihre Begegnung mit japanischer Kunst, in Ausst. Kat.: „… diese zärtlichen,
geistvollen Phantasien …“, Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan, Ausst. Kat. Schloßmuseum Murnau 2011, S. 80
Helmut Friedel und Annegret Hoberg: Der Blaue Reiter im Lenbachhaus München, München 2000, Nr. 10
Bernd Fäthke: Von Werefkins und Jawlenskys Faible für die japanische Kunst, in Ausst. Kat.: „… die zärtlichen, geistvollen
Phantasien …“, Die Maler des „Blauen Reiter“ und Japan, Schloßmuseum Murnau 2011, S. 111, Abb. 14
Kandinsky, Brief an Marc, 24. Dezember 1911, vgl.: Klaus Lankheit: Wassily Kandinsky, Franz Marc, Briefwechsel, München
1983, S. 90–91
www.kandinskywassily.de (http://www.kandinskywassily.de/werk-1.php)
FAZ.net 4. März 2017: Erben wollen „Das bunte Leben“ zurück (https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ns-raubkunstverdac
ht-erben-wollen-das-bunte-leben-zurueck-14908666.html)
Ulli Schuster: Was ist Abstrakt? (http://kunstlinks.de/kusem/lk/abstr/abstset.htm), kunstlinks.de, abgerufen am 21. Februar
2015
Anette Hipp: Schutz von Kulturgütern in Deutschland. Walter de Gruyter, 2001, ISBN 978-3-11-090817-6, S. 172
(eingeschränkte Vorschau (https://books.google.de/books?id=PfIhAAAAQBAJ&pg&pg=PA172#v=onepage) in der Google-
Buchsuche).
Inhaltsangabe (http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=287247784167972) von arte
BR – Hörspiel und Medienkunst, Programmheft 2016/1
BR Hörspiel Pool – Kandinsky, Klänge (https://www.br.de/radio/bayern2/inhalt/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-kandinsky
-klaenge-102.html)

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Diese Seite wurde zuletzt am 20. März 2019 um 12:47 Uhr bearbeitet.

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