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Zellbestandteile

Zellorganell Aufbau Funktion


r Zellkern, Zellkerne 1. e Kernhülle, Kernhüllen - Kontrolle des Stoffaustausches
r Nucleus, Nuclei - Doppelmembran
- hat Kernporen
(e Kernpore, Kernporen)
2. s Chromatin, Chromatine - genetische Informationen
- Steuerung der Zellteilung und
Proteinbiosynthese (Transkription)
3. s Zellkernkörperchen,- - Bildung der Ribosomen
r Nucleolus, Nucleoli
e Zellmembran, - Phospholipide-Doppelschicht - Organellen in Räumen unterteilen
Zellmembranen - Proteine - Interzellulärer Transport
- Signalübertragung
- Kontrolle der Auf- und Abgabe von
Stoffen
s Cytoplasma, Cytoplasmen - Wasser - Ort von verschiedenen chemischen
s Zellplasma, Zellplasmen - Gelöste Salze, Proteine, Reaktionen des Stoffwechsels
Lipide, Polysaccharide - Intrazellulärer Transport
s Ribosom, Ribosomen - Klein, rundlich - Proteinbiosynthese mithilfe von
- Lage: m-RNA (Translation)
 frei in Cytoplasma
 in rER
s Mitochondrium, - Stäbchenförmig - Kraftwerk der Zelle
Mitochondrien - Doppelmembran - Produktion von ATP (bei der
 äußerer Membran Zellatmung)
𝐸𝑛𝑧𝑦𝑚𝑒
 innerer Membran: in viele 𝐶6 𝐻12 𝑂6 + 6𝑂2 → 6𝐶𝑂2 + 6𝐻2 𝑂
Falten gelegt + 𝐸𝐴𝑇𝑃
- Matrixraum
r Plastid, Plastiden - Pflanzenzellentypisch
- Oval
z.B.
r Leukoplast, Leukoplasten - Speicher von Stärke und Fette
r Chromoplast, Chromoplasten - Blütenfarbe
r Chloroplast, Chloroplasten - Fotosynthese
- Doppelmembran 𝐿𝑖𝑐ℎ𝑡
𝐸𝑛𝑧𝑦𝑚𝑒
- aus Stroma 𝐶ℎ𝑙
6𝐶𝑂2 + 6𝐻2 𝑂 → 𝐶6 𝐻12 𝑂6 + 6𝑂2
(s Stroma, Stromata)
- Grana (Membran:
Thylakoide)
(e Grana
r Thylakoid, Thylakoide)
- Chlorophyll - Sonnenstrahlen einfangen
e Vakuole, Vakuolen - Pflanzenzellentypisch - Speicherung von Stoffen
- Größten Teil des (z.B: Reservestoffe, Abfallstoffe,
Zellvolumens Farbstoffe, Gifte)
- Membran: Tonoplasten - Stabilität & Formgebung durch den
(r Tonoplast, Tonoplasten) Turgordruck
(r Turgor,-)
s Endoplasmatisches - Einfache Membran - Transport von Stoffen
Retikulum, Retikula - Innerplasmatisches - Synthese von Stoffen
Netzwerk: - Speicherung von Stoffen
aus verbundenen, - Umbau/Modifikation
membranbegrenzten Röhren
und abgeflachten
Membransäckchen
- Cytoplasma durchziehen
s Raues ER - Proteinbiosynthese
darauf gibt es Ribosomen - Herstellung von Fetten & Protein
für Zellmembran
s Glattes ER - Bildung von Lipiden und
(keine Ribosomen) Hormonen
- Abbau von Medikamenten und
Giften
s Dictyosom, Dictyosomen - Membransäckchen - Umbau & Anpassung von
r Golgi-Apparat, Golgi- - Golgi-Versikel Proteinen
Apparate (Gesamkeit von (r Versikel, Versikel) - Abbau & Modifikation von Lipiden
Dictyosomen in einer Zelle) und Polisacchariden
- Verpackung der Proteine in
Versikeln und Versendung von
Stoffen zu ihren Bestimmungsort
s Lysosom, Lysosomen - Einfache Membran - Meinst Abbau von
- Rundlich Makromolekälen
- Viele Enzyme enthalten
s Mikrobody, Mikrobodies - Kugelförmige Versikel - Erleichterung des Abbaus von
r Mikrokörper,- - Einfache Membran Fetten, Alkohol, Aminosäuren,…
- Hat spezielle Enzyme - Entgiftung von Peroxiden
S Cytoskelett, Cytoskelette - Netz von Mikrotubuli - Stabilität, Formgebung, Bewegung
(r Mikrotubulus, Mikrotubuli) (bei Tierzellen)
- Im Cytoplasma - Transport meist im Zellkern:
Spindelapparat
e Zellwand, Zellwände - Pflanzenzellentypisch - Stabilität, Formgebung
- aus Cellulose - Schutz gegen Verletzung
- Darauf gibt es Tupfelkanäle - Wasserdurchlässigkeit zwischen
(r Tupfelkanal, Tupfelkanäle) Zellen
- 3 Schichte - mit Vakuole → Turgor
 Mittellamele (aus Pektin) - (nur für Primärwand)
(e Mittellamel, - Zellen verkleben
Mittellamelen)
 Primärwand
 Sekundärwand (aus
Cellulose und Lignin)

Tierischen und Pflanzlichen Zellen im Vergleich


Gemeinsame Zellorganelle: r Zellkern,-e; s ER,-s; r Golgi-Apparat,-e; s Ribosom,-en;
s Mitochondrium,-en
Pflanzliche Zellorganelle: r Plastid,-en (dazu gehören Leukoplast, Chloroplast, Chromoplast); e Vakuole,-n;
e Zellwand,-wände (aus Cellulose)
Tierische Zellorganelle: s Lysosom,-en
Aufbau von Bakterienzellen

1. s Bakterienchromosom,-en
→ genetischen Informationen
2. s Plasmid,-e
→ Proteinbiosynthese
3. s Ribosom,-en
→ Translation
4. s Cytoplasma,-en
→ Stoffwechsel
5. e Zellmembran,-en
→ selektive Stofftransport
6. e Zellwand,-wände
→ Form & Stabilität
7. e Schleimhülle,-n / e Kapsel,-n
→ Schutz
8. e Geißel,-n
→ Fortbewegung
9. r Pilus, Pili
→ Anheftung

Eukaryoten und Prokaryoten im Vergleich


Kriterium Prokaryoten Eukaryoten
Zugehörige Lebewesen Bakterien, Archaeen Tiere, Pflanzen, Pilzen
(e Bakterium, Bakterien
s Archaeon, Archaeen)
Größe Klein groß
Zellkern Nicht vorhanden Vorhanden
(konkreter: Zellkernstruktur
mit Kernhülle)
Erbsubtanz Bakterienchromosom Mehrere Chromosom im
(Ringform, frei im Zellkern
Cytoplasma)
Oft: Plasmide
(s Plasmid,-e)
haploid diploid
Kompartimente Nicht vorhanden, außer Vorhanden
Ribosomen
Ribosomen Weniger, kleiner Mehr, größer
Charakterische Prokaryoten Schleimhülle (Kaspel), Geißeln (zur Bewegung), Pili (zur
Anheftung)

Aufgabe: Kann man Bakterien als tierische od. pflanzlichen Organismen einordnen? Begründen Sie Ihre
Meinung.
Antwort: Nein
Bakterien sind keine tierischen Organismen, denn sie haben keine Mitochondrien.
Bakterien sind auch keine pflanzlichen, weil sie keine Chloroplasten haben.
Der Bau des Mikroskops – Wortschatz

Umgang mit dem Mikroskop


1. Das Mikroskop am Stativ und Fuss mit beiden Hand anfassen
2. Den Objekttisch mit dem Grobtrieb herunterdrehen
3. Den Stecker in die Steckdose stecken und das Licht einmachen
4. Den Objektträger auf den Objekttisch legen
5. Kleinster Vergrößerung (mit kürzestem Objektiv): den Grobtrieb langsam hochdrehen
6. Zur Verschärfung: den Objektivrevolver auf die nächsthöhere Vergrößerung (mittleres Objektiv)
drehen
7. Zur besten Versc
8.