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Stress Stress

historisch:
Anmerkung zu sämtlichen Unterlagen:
Walter
Die PDF B.Cannon:
sind als Flightfüror fight
Erinnerungshilfe Walter B.Cannon: Flight or fight
1927
den interaktiven Unterricht konzipiert, kein 1927
umfassendes Skriptum.
Hans Selye:
Die Abbildungen sindgenerelles Adaptations-
copyright- geschützt und dürfen Hans Selye: generelles Adaptations-
nur für den UnterrichtSyndrom
verwendet werden,1936
eine Syndrom 1936
Weitergabe ist nicht zulässig!

physische Stressreaktionen
leider den meisten wohlbekannt… Atem und Stress in der Musik
• erhöhter Blutdruck und Herzschlag
• Mundtrockenheit / Verdauung
reduziert
Atem ist Träger der Linienführung,
• Schweißsekretion erhöht (Hände!)
Gestaltung, des Bewegungsausdruckes
• Muskeltonus erhöht, Dysbalancen
Verbindung mit allgemeiner
• Panikgefühl, Gedächtnisstörung
Körperspannung und
• Störung der Atmung
Bewegungseinsatz

Atmung bei körperlicher


Ruheatmung Belastung (O2-Bedarf)
Aktivität Entspannung Erhöhte Aktivität der Ein- und Ausatmungsmuskeln
(Zwerchfell, Interkostalmuskulatur, Hilfsmuskulatur)
Einatmung Ausatmung

Atempause
erhöhter Muskeltonus und Hochatmung im Distress
Atmung unter Stressbelastung typische muskuläre Dysbalancen (oben-unten)
•Aktivierung der Einatmung > Ausatmung,
dadurch mehr Volumen in der Lunge

•Aktivierung der Atemhilfsmuskulatur,


Hochatmung, Verengung der Atemwege
•Atemfrequenz erhöht

© Dr.B.Riebl

erhöhter Muskeltonus und Hochatmung im Distress erhöhter Muskeltonus und Hochatmung im Distress
typische muskuläre Dysbalancen (oben-unten) typische muskuläre Dysbalancen !

© Dr.B.Riebl © Dr.B.Riebl

erhöhter Muskeltonus und Hochatmung im Distress erhöhter Muskeltonus und Hochatmung im Distress

„Verlust der Atembasis“ Folgen für den Schultergürtel, Nervenversorgung

© Dr.B.Riebl © Dr.B.Riebl
erhöhter Muskeltonus im Distress erhöhter Muskeltonus im Distress
Folgen für die Bewegungssteuerung in Atem und Bewegung
•Erhöhung des „Antagonistentonus“ nicht nur bei „Stress“ am Podium!
(=Gegenspieler der Hauptbewegung) „verkrampft“

•Dysbalance oben-unten Dieses Atem- und Bewegungsmuster ist


stört Freiheit des Schultergürtels und
Durchlässigkeit der Spielbewegung, in unterschiedlicher Qualität oft schon
kann ausstrahlende Beschwerden in den Armen
mitverursachen beim Spielen in „normalen“ Situationen
•Verarmung der Bewegungsmuster wahrnehmbar
Vgl. Grüßen
© Dr.B.Riebl © Dr.B.Riebl

Wie erlebe ich die Belastung beim Spielen?


Fehlatmung und Störung der
Bewegungsmuster beim Spielen haben Überforderung Aktivierung, Anregung
Anforderung subjektiv bewältigbar
hohes Störpotential für die musikalische
Gestaltung
Distress Eustress
Wie komme ich
mit der Belastung beim Spielen zurecht?
Tendenz zur Hochatmung zwerchfellbetonte Vollatmung
„Verspannung“
ungestörte Vielfalt der
Verarmung der Bewegungsmuster Bewegungsmuster
© Dr.B.Riebl

erhöhter Muskeltonus und


Einatmungstendenz im “Stress“
Vitale Bedrohung, Aktivierung, Anregung
drohender „Herdenverlust“ Anforderung subjektiv bewältigbar Überforderung Aktivierung, Anregung
Anforderung subjektiv bewältigbar

Vertrauen
Angst Freude… Maus Katze

Tendenz zur Hochatmung zwerchfellbetonte Vollatmung


„Verspannung“ Negative Bilder Positive Bilder
ungestörte Vielfalt der
Verarmung der Bewegungsmuster Bewegungsmuster
© Dr.B.Riebl © Dr.B.Riebl
Vegetatives Nervensystem
Sympathicus - Parasympathicus
Bei „Stress“ am Podium zu unterscheiden: (Fight or flight) (Rest and digest)
(fast) alle inneren Organe werden von Sympathicus
und Parasympathicus gemeinsam versorgt

Aufführungsängste
Lampenfieber

© Dr.B.Riebl

Vegetatives Nervensystem Vegetatives Nervensystem


Sympathicus - Parasympathicus Sympathicus - Parasympathicus
(Fight or flight) (Rest and digest) (Fight or flight) (Rest and digest)

Das vegetative Nervensystem schnell langsamer


beeinflusst massiv die Atmung Beeinflussbar:
Beeinflussbar: wie lange braucht der Abbau,
wie hoch ist die Erregung Entspannungskompetenz (!)
Vgl.
siehe auch bei „Steuerung der Atmung“ Vorbereitung, Literaturwahl, Routine
Persönlichkeitsfaktoren +/-
Erlernbar, z.B.Autogenes Training
Persönlichkeitsfaktoren +/-