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Handbuch GO4!

Gorilla! Office (v2.2)

Ausgabenummer: 7
Ausgabedatum: 18 May 2009

A.P. v.d. Berg Machinefabriek B.V.


Postbus 68 8440 PK Heerenveen
IJzerweg 4 8445 PK Heerenveen
Tel. +31(0)513 63 13 55
Fax. +31(0)513 63 12 12
E-mail go4!@apvdberg.nl
INHALTVERZEICHNIS
INHALTVERZEICHNIS .................................................................................................................... 2

VORWORT .................................................................................................................................... 4
Allgemein .......................................................................................................................... 4
Lesezeichen ....................................................................................................................... 4
Haftung ............................................................................................................................. 4

KAPITEL 1 BASIS........................................................................................................................... 5
1 Einleitung .............................................................................................................................. 5
2 Systemanforderungen ............................................................................................................ 5
3 Installationsweise .................................................................................................................. 6
Installation GO4!................................................................................................................ 6
Dateiverzeichnis................................................................................................................. 6
Konfiguration ..................................................................................................................... 6
4 Allgemein gebrauch ............................................................................................................... 7

KAPITEL 2 WIRKUNG..................................................................................................................... 8
1 Allgemeine einstellungen........................................................................................................ 8
Einstellen des Druckers. ..................................................................................................... 8
Archivieren ........................................................................................................................ 8
Abdrucken Messdaten ........................................................................................................ 9
Abschliessen GO4! ............................................................................................................. 9
2 Auftraggeber ......................................................................................................................... 9
Eingabe ............................................................................................................................. 9
Änderungen....................................................................................................................... 9
Löschen............................................................................................................................10
Datensuchen ....................................................................................................................10
3 Project .................................................................................................................................10
Eröffnen ...........................................................................................................................10
Bearbeiten........................................................................................................................11
Löschen............................................................................................................................11
Speichern .........................................................................................................................11
Auftragsdiskette................................................................................................................13
Daten eingeben ................................................................................................................14
E-mail ..............................................................................................................................14
Abdrucken ........................................................................................................................15
Down-the-hole an/aus.......................................................................................................18
Archivieren .......................................................................................................................18
Erdoberkante ....................................................................................................................18
Projektinformation ............................................................................................................19
4 Messung ..............................................................................................................................19
Ansehen ...........................................................................................................................20
Einlesen ...........................................................................................................................21
Speichern .........................................................................................................................21
Allgemeine Daten..............................................................................................................22
Excel ................................................................................................................................23
Abdrucken ........................................................................................................................23
Sortieren ..........................................................................................................................23
Wiederherstellen ...............................................................................................................23
Löschen............................................................................................................................24
Bodenbalkendatei .............................................................................................................24
Overlay ............................................................................................................................24
Verschieben Kanäle ...........................................................................................................26
5 Layout .................................................................................................................................26

2 HANDBUCH GO4!
Bearbeiten........................................................................................................................28
Verbinden.........................................................................................................................28
Importieren ......................................................................................................................29
Bildschirmlayout................................................................................................................29
6 Spitze ..................................................................................................................................29
Importieren ......................................................................................................................29
7 Hilfe.....................................................................................................................................30
Berechnungen ..................................................................................................................30
Information über die Version .............................................................................................30

KAPITEL 3 LAYOUT-EDITOR .........................................................................................................31


1 Layout-editor fenster ............................................................................................................31
Speichern .........................................................................................................................32
Druckereinstellungen.........................................................................................................32
Ausdrucken ......................................................................................................................32
Speichern und Abschliessen ...............................................................................................32
Abschliessen .....................................................................................................................32
Ungetan machen...............................................................................................................32
Löschen............................................................................................................................32
Zoom ...............................................................................................................................32
Sichtbarkeit Objektenliste ..................................................................................................33
Objekte ............................................................................................................................33
Magnetraster ....................................................................................................................33
Zeitbasisgraphik................................................................................................................33
Schriftart ..........................................................................................................................33
2 Werkung ..............................................................................................................................33
3 Objekte ................................................................................................................................34
Rahmen ...........................................................................................................................35
Linien ...............................................................................................................................35
Linear-Raster ....................................................................................................................35
Logarithmen-Raster...........................................................................................................35
Referenzraster ..................................................................................................................35
Erdoberkante ....................................................................................................................36
Vorbohren ........................................................................................................................36
Texst................................................................................................................................36
Allgemene Daten ..............................................................................................................37
Pfeile................................................................................................................................37
Abbildungen .....................................................................................................................38
Seitennumerierung............................................................................................................38
Bodenbalkenobjekt............................................................................................................39
Bodentext.........................................................................................................................39
Druckerdefinition ..............................................................................................................39
Lineare Graphik ................................................................................................................39
Logarithmische Graphik .....................................................................................................39
Flügeltest Graphik .............................................................................................................40
Zahlenreihe ......................................................................................................................40
Graphik ............................................................................................................................40
Tiefenskala .......................................................................................................................41
Zeitskala...........................................................................................................................41
Winkelskala ......................................................................................................................41
Parameterskala .................................................................................................................42
Zahlen..............................................................................................................................42
4 Eigenschaften.......................................................................................................................42
5 Beispiel eines layouts ............................................................................................................45

ERKLÄRENDES WORTVERZEICHNIS ..............................................................................................52

STICHWORT VERZEICHNIS...........................................................................................................55

INHALTVERZEICHNIS 3
VORWORT

Allgemein
Mit der Anschaffung von GO4!® verfügen Sie über ein flexibles Programm zum Einlesen, Bearbeiten,
Aufbewahren und Abdrucken von Messdaten.
Sollten Sie Fragen, Bemerkungen oder Anregungen in bezug auf das Funktionieren von GO4!® haben,
dann können Sie Kontakt aufnehmen mit:
A.P. van den Berg Machinefabriek B.V.
IJzerweg 4
8445 PK Heerenveen
Telefon :+31(0)513-63 13 55
Fax :+31(0)513-63 12 12
E-mail :go4!@apvdberg.nl

Lesezeichen
Beschreibungen dieser Funktionen finden in einem separaten Kapitel statt. Diese Kapitel werden mit
einem farbigen Balken über die ganze Breite einer Blattseite angegeben. In diesem Kapitelbalken
werden an der linken Seite beschrieben um welche Funktionen es sich handelt. An der rechten Seite
wird angegeben, auf welche Weise diese Funktion von dem Menübalken aus selektiert werden kann.
Falls es erforderlich sein sollte, mit der entsprechenden verkürzten Tastenkombination. Wo möglich
wird die zugehörende Ikone des Arbeitsbalkens im Kapitelbalken angegeben.

 Wo es möglich ist, werden Tipps angegeben, die die Benutzung des GO4!® vereinfachen. Diese Tipps
werden mit einem  angegeben.
 Wenn Handlungen erforderlich sind oder zu ungewünschten Situationen führen können, wird dies so viel
wie möglich angegeben. Diese Angaben sind mit einem  versehen.

Falls Sprache von einer regulären Windows-Bedienung (speichern von Beständen,


Druckereinstellungen usw.) ist, wird hiervon keine Angabe gemacht in der Anleitung. Es wird
angenommen, dass die Bedienung hiervon bekannt ist.

Verweisungen in der Anleitung des GO4!® nach Bedienungsknöpfen und/oder Arbeitsbalken werden in
einer anderen Farbe angegeben. So wird beispielsweise die Verweisung zu den Druckereinstellungen
als Druckereinstellungen wiedergegeben.

Wenn im Text von einem Basisbegriff gesprochen wird, dann wird dieser fettgedruckt wiedergegeben.
Der Begriff Lagenstruktur wird dann als Lagenstruktur wiedergegeben.

Haftung
Innerhalb von GO4!® sind Funktionen um Messdaten ändern zu können verfügbar. A.P. van den Berg
Machinefabriek B.V. kann in keiner Weise für Interpretationen haftbar gemacht werden, die auf diesen
bearbeiteten Daten basieren.

4 HANDBUCH GO4!
1 Handbuch GO4! BASIS
Gorilla! Office (v2.2)

1 EINLEITUNG
GO4!® ist ein Datenbank-orientiertes Softwareprogramm zum Eingeben, Präsentieren, Aufbewahren
und Abdrucken von Sondierdaten. Die Sondierdaten können durch Suchen nach dem Auftraggeber,
dem Ortsnamen, der Projektnummer oder einer Kombination hiervon selektiert werden. Pro Projekt
werden die dazugehörigen Sondierdaten in Grafiken wiedergegeben.
Um die Sondierdaten oder komplette Projekte einzugeben, sind diverse Funktionen verfügbar. Hierbei
werden das GORILLA!- Format und das GEF- Format unterstützt.
Die allgemeinen Sondierdaten können einfach ergänzt oder geändert werden. Neben dem
Präsentieren der Sondierdaten in einem von dem Benutzer selbst entworfenen Layout, können die
Sondierdaten auch zur weiteren Verarbeitung direkt in Excel eingegeben werden.

2 SYSTEMANFORDERUNGEN
Die Anforderungen, die an den PC gestellt werden, der mit GO4!® arbeiten muss, sind vom Gebrauch
abhängig.
Wird GO4!® zum Beispiel in Kombination mit Excel gebraucht, dann ist ein höherer RAM-Speicher
notwendig. Falls Sondierungen verarbeitet werden, worin viele und/oder lange Dissipationsteste
aufgenommen sind, dann wird auch mehr RAM-Speicherkapazität zur Verfügung stehen müssen.
Falls intensiv mit dem Layout-Editor gearbeitet wird, dann ist das Arbeiten mit einem Bildschirm mit
einer höheren Resolution zu empfehlen.
Werden die Messdaten in einer Netzwerkumgebung gespeichert, dann wird eine kleinerer lokale
Festplattenkapazität ausreichend sein, als wenn die Messdaten lokal gespeichert werden.

In nachfolgender Liste werden die minimalen Systemanforderungen angegeben:

Steuerungssystem: Windows 2000 / XP / Vista

PC-Typ : 800 MHz

Zusatzgeräte: CD-ROM-Spieler

Interner Speicher: 512 MB RAM-Speicher

Bildschirm: minimal 1024 x 768 resolution

Übriges: Parallele Schnitstelle oder USB

Es wird einen Dongle angewendet, der auf den parallelen Kommunikationsport gesetzt wird. Als
Alternative steht Ihnen einen Dongle zur Verfügung für am USB.

 Der Dongle beweist dass Sie eine Softwarelizenz besitzen.

 Wegen der eingebetteten Database Engine ist GO4! weniger geeignet für sehr große Zahlen
(> ca. 100.000) Sondierungen.

BASIS 5
3 INSTALLATIONSWEISE
Zum Installieren von GO4!® wird ein Installationsprogramm gebraucht.
Man soll als Verwalter angemeldet sein um das Programm ausführen zu können.
Wenn GO4!® unter Microsoft Windows Vista wirkt soll man GO4!® nach Installation einmal ausführen
als Verwalter.

 Wenn eine frühere Version von GO4!® anwesend ist, raten wir Ihnen vor der Installation ein Backup zu
machen von sowohl dem Programm als der Datenbank (Verzeichnisse C:\Apb\Go4! bzw. C:\Apb\Db).

Installation GO4!
Legen Sie die GO4!® -CD in die CD-Station des PC's, auf dem GO4!® installiert werden soll. Abhängig
von der Einstellung des PC's, wird die Installation der Software automatisch starten. Falls dies nicht
der Fall sein sollte, nehmen Sie dann den Windows-Erkunder (Kundschafter) um das
Installationsprogramm zu aktivieren. Doppelklicken Sie hierfür auf D:\SETUP.EXE (D: sei das CD-ROM
Laufwerk). Mit der, zu dieser Anleitung gehörenden CD, kann das Programm entweder neu installiert
oder ein Update gemacht werden. Das Installationsprogramm kann erkennen ob GO4!® bereits
installiert ist. In diesem Fall erscheint eine Taste Update. Wird GO4!® nicht gefunden, erscheint eine
Taste Install.
Befolgen Sie die Instruktionen, die während der Installation auf dem Bildschirm wiedergegeben
werden.

Dateiverzeichnis
Um die Messdaten speichern zu können, muss ein Dateiverzeichnis angegeben werden. Achten Sie auf
eine übersichtliche Struktur und eine deutliche Benennung. Daneben muss man ein Verzeichnis
aufgeben wo man die Daten aufbewahren kann wenn sie archiviert werden. Archivierung macht die
Aufbewahrung von komprimierten Dateien möglich damit sie weniger Raum auf die feste Platte
einnehmen. Es gibt einige Beschränkungen für die archivierten Messungen.
Werden die Messdaten in einer Netzwerkumgebung gespeichert, dann muss eine ausreichende
Berechtigung eingestellt sein, um Dateiverzeichnisse anzulegen.

Konfiguration
Abhängig von dem Einsatz des GO4!® ist es möglich während des Installierens Optionen ein- oder
auszuschalten. Die nachfolgenden Optionen sind verfügbar:

Abdruckliste gebrauchen
GO4!® arbeitet regulär mit einer eigenen Abdruckliste. In dieser Liste werden alle
Abdruckaufträge aufgenommen, bevor tatsächlich der Auftrag zum Abdrucken gegeben wird.
In manchen Fällen ist es wünschenswert, dass die Messdaten direkt, ohne Zwischenstation auf
der Abdruckliste, abgedruckt werden. In diesem Fall muss diese Option ausgeschaltet werden.

Name X Koordinate, Name Y Koordinate


Beim Exportieren ins GEF-Format werden jetzt auch die X und Y Koordinaten der Sondierung
mitgenommen. Darum werden ab Version 1.4 von GO4!® bei jedem Test die X und Y
Koordinaten gespeichert. Bei einer völlig neuen Installation oder einem neuen Update von
Version 1.4 oder höher, können Sie für diese Option die standard Einstellungen ungeändert
lassen. In den Versionen mit niedrigeren Nummern als 1.4 waren diese Daten nicht standard
verfügbar konnten aber mittels freier Variablen definiert werden. Gebrauchen Sie solch eine
vorhergehende Version und haben Sie auf diese Weise diese Koordinaten als freien Variablen

6 HANDBUCH GO4!
definiert, dann können Sie diese Daten jetzt umsetzen, damit Sie auch für die Tests, die vor
diesem Update gemacht wurden, die X und Y Koordinaten ins GEF-Format exportieren können.
Um diese Daten richtig umzusetzen, müssen Sie im Installationsschirm in den entsprechenden
Feldern für "Name X-Koordinate" und "Name Y-Koordinate" die Namen einfüllen, die Sie für
diese freie Variablen benutzt haben.

4 ALLGEMEIN GEBRAUCH
Die eingegebenen Sondierdaten werden in einer Datenbank aufgenommen. Sind die Messdaten einmal
eingeführt, dann können die Daten über den Namen des Auftraggebers, die Projektnummer, den
Standort der Sondierung oder mit einer Kombination hiervon selektiert werden.
Ist ein Projekt selektiert worden, dann werden alle dazugehörigen Messdaten in Grafiken auf dem
Bildschirm wiedergegeben. In der Liste mit Auftragnummern wird ein Projekt wofür die Down-the-
hole-Funktion angeschaltet ist markiert mit . Daneben können Sie auf diesem Schirm ein
archiviertes Projekt erkennen an . Die Ausdrücke "down-the-hole" und "Archivieren" werden weiter
in dieses Handbuch erläutert.

Zusätzliche Daten können einfach geändert und/oder ergänzt werden.


Wenn alle Daten komplett sind, kann zum Abdruck übergegangen werden.

Um die Messdaten in der richtigen Art und Weise präsentieren zu können, verfügt GO4!® über einen
Layout-Editor. Mit diesem Layout-Editor können verschiedene Papiereinteilungen entworfen oder
angeglichen werden. Daneben kann mit diesem Editor für jede Messung ein sogenannter Overlay
gemacht werden. Mit diesem Overlay können bei einzelnen Messungen Andeutungen gesetzt werden
die beim Abdrucken gezeigt werden.

BASIS 7
2 Handbuch GO4! WIRKUNG
Gorilla! Office (v2.2)
In diesem Kapitel werden eine Anzahl Funktionen des GO4!® näher beschrieben. Die Reihenfolge, die
hier hantiert wird, ist dieselbe Reihenfolge wie die des Menübalkens im Hauptmenü.

1 ALLGEMEINE EINSTELLUNGEN
Unter GO4! stehen die Funktionen, die Bezug haben mit der allgemeinen Funktion des GO4!®

Einstellen des Druckers. GO4!/DRUCKER KONFIGURIEREN


Mit dieser Funktion kann bevor das Ausdrucken der Drucker selektiert und eingestellt werden.

Archivieren GO4!/ARCHIVIEREN
Mit dieser Funktion können Dateien archiviert werden. Das heisst das sie komprimiert gespeichert
werden damit sie weniger Raum auf der festen Platte einnehmen. Nur vollständige Projekte können
archiviert werden, nicht einzelne Messungen.

An ein archiviertes Projekt können keine Messungen mehr hinzugefügt werden. Auf dieser Weise kann
auch deutlich gemacht werden dass ein Projekt abgeschlossen ist. Die Messungen können noch immer
wohl abgedruckt und gespeichert werden.

Die Verarbeitung von Messungen mit Excel, das Wiederherstellen einer geänderten Messung, das
Entfernen von Messungen und das Hinzufügen von Bodenbalkendateien ist in einem Archiv nicht mehr
möglich. Das entfernen eines Projektes ist wohl möglich.

Wenn diese Funktion gewählt wird erscheint ein Schirm in dem zwei Eingaben gemacht werden sollen.
Wenn man auf dem Pfeil rechts davon klickt erscheinen die selektierten Projekte im Fenster. Ein
Projekt wird selektiert wen der Datum der ersten Messung binnen dem angegebenen Zeitraum fällt.
Erst wenn man auf Ok klickt werden die selektierten Projekte tatsächlich archiviert.

 Wenn diese Funktion angewendet wurde bei einem Projekt wird das in GO4! ® in der Projektliste gezeicht
mit .

8 HANDBUCH GO4!
 Archivierte Projekte können nicht mehr aus dem Archiv geholt werden.

Siehe auch in dem Kapitel PROJEKT/ARCHIVIEREN.

Abdrucken Messdaten GO4!/ABDRUCKEN


Wählen Sie diese Funktion, um die Dateien, die in der Abdruckaufgabenliste stehen abzudrucken.
Mehr Informationen bezüglich der Erteilung von Abdruckaufträgen in der Abdruckliste, stehen im
Kapitel 3 ABDRUCKEN.

Abschliessen GO4! GO4!/BEENDEN


Selektiere diese Funktion um das Programm zu verlassen.

2 AUFTRAGGEBER
Bevor Messdaten eingegeben werden können, muss der Auftraggeber in die Datenbank eingeführt
worden sein. Ohne einen Verweis zu dem Auftraggeber und zu einem Projekt ist es nicht möglich, die
Messdaten einzugeben.

Eingabe AUFTRAGGEBER/HINZUFUGEN
Das nachfolgende Fenster erscheint auf dem Bildschirm:

Änderungen AUFTRAGGEBER/EDITIEREN
Falls Daten des Auftraggebers unvollständig oder falsch eingegeben worden sind, können diese Daten
nachträglich geändert werden. Das Fenster (Eingabe Auftraggeberdaten) mit den bereits
eingegebenen Daten erscheint auf dem Bildschirm.

WIRKUNG 9
Löschen AUFTRAGGEBER/LÖSCHEN
Falls die Daten von einem Auftraggeber nicht mehr in der Liste vorkommen dürfen, können die Daten
gelöscht werden. Sind noch Projekt- und/oder Messdaten im GO4!® anwesend, dann kann der
Auftraggeber nicht gelöscht werden. Löschen Sie erst alle Projekt- und Messdaten, bevor Sie den
Auftraggeber von der Liste entfernen.

Datensuchen AUFTRAGGEBER/SUCHEN
Mit dieser Funktion kann ausgebreitet nach Daten eines Auftraggebers gesucht werden.

3 PROJECT
Ein Projekt besteht aus einer oder mehreren Messungen. Um die Messungen aufbewahren zu können,
muss darum ein Projekt vorhanden sein. Falls das betreffende Projekt nicht vorhanden ist, kann es
angelegt werden. Wird ein Projekt angelegt, während der Auftraggeber noch nicht eingeführt ist, dann
kann ein neuer Auftraggeber in diesem Moment angelegt werden.
Projektandeutungen können aus maximal 20 Zeichen bestehen, wobei es keine Begrenzung in den
anzuwendenden Zeichen gibt.

z.B.: 200007-123/D289
PR3291
88-981237-MO

Ausserdem kann ein Projekt von einer Extension versehen werden, bei der 1 Zeichen, das von A bis Z
laufen kann, verfügbar ist. Normalerweise wird diese Extension zum Angeben eines Zusatzauftrages
für ein gleiches Projekt gebraucht. Ein derartiger Zusatzauftrag erscheint als separater Auftrag auf der
Liste.

Eröffnen PROJEKT/HINZUFUGEN
Zur Eröffnung eines neuen Projektes wird das nachfolgende Fenster auf dem Bildschirm erscheinen.

10 HANDBUCH GO4!
 Bei der Eingabe des Auftraggebers
kann eine Auswahl aus den bereits
eingegebenen Auftraggebern gemacht
werden, durch Auftraggeber
anzuklicken

Bearbeiten PROJEKT/EDITIEREN
Zur Bearbeitung eines Projektes wird das nachfolgende Fenster auf dem Bildschirm abgebildet.

Löschen PROJEKT/LÖSCHEN
 ALLE MESSDATEN DIE ZU DIESEM PROJEKT GEHÖREN, WERDEN GELÖSCHT!

Speichern PROJEKT/SPEICHERN
Separate Messdaten, die zu ein und dem selben Projekt gehören, können gleichzeitig gespeichert
werden. Hierdurch kann ein einfacher Austausch der Daten stattfinden. Die Daten können auf eine
Anzahl Arten gespeichert werden: in einem Originalformat, in einem der standard GEF-Formate oder
im MS Excel Format. Wenn die Funktion Down-the-hole angeschaltet ist wird "Als eine Messung nach
Excel" hinzugefügt.

Wie Originalformat
Wird Originalformat gewählt, dann werden die Messdaten des Projektes im GORILLA!-Format
gespeichert, falls die Dateien bereits im GORILLA!-Format gespeichert wurden. Die Messdaten,
die innerhalb eines Projektes im GEF-Format verfügbar sind, werden auch im GEF-Format
gespeichert.

Wählen Sie die richtige Dateiverzeichnis und Dateiname um die Daten speichern zu können.
Wird kein Dateiname eingeführt, dann wird GO4!® den Dateinamen aus der Auftragsnummer
mit der Nummer der Messung als Extension zusammenstellen.

Z.B.: Auftragsnummer = 506


Messungnummer =3
Dateiname = 506.003

WIRKUNG 11
Wie GEF 1.0.0 / Wie GEF 1.1.0
Ungeachtet des ursprünglichen Formates können auch alle Messdaten im GEF-Format
gespeichert werden. Wählen Sie hierfür Wie GEF 1.0.0 oder Wie GEF 1.1.0 um diese
Funktion auszuführen. Die GORILLA!-Dateien werden automatisch konvertiert zum gewählten
GEF-Format. Die Dateien, die bereits im GEF-Format gespeichert wurden, werden normal
kopiert. Das heisst auch dass eine Datei im GEF 1.0.0-Format nicht zum GEF 1.1.0-Format
konvertiert wird. Es wird normal im GEF 1.0.0-Format gespeichert, sogar wenn Wie GEF 1.1.0
gewählt wurde. Umgekehrt gilt dasselbe für eine Datei im GEF 1.1.0-Format.

Siehe das erklärende Wortverzeichnis für eine Beschreibung der zwei verschiedenen GEF-
Formate.

Wählen Sie das richtige Dateiverzeichnis und den richtigen Dateiname um die Daten speichern
zu können. Wird kein Dateiname eingeführt, dann wird GO4!® die Dateinamen aus der
Auftragsnummer, ein _ Zeichen und weiterhin die Nummer der Messung, zusammenstellen. Als
Extension wird GEF gebraucht.

z.B.: Auftragsnummer = 506


Messungnummer =3
Dateiname = 506_3.GEF

Wie Excel
Wählen Sie das richtige Verzeichnis und den richtigen Dateiname um die Daten speichern zu
können. Wird kein Dateiname eingeführt, dann wird GO4!® die Dateinamen aus der
Auftragsnummer, ein _ Zeichen und weiterhin die Nummer der Messung, zusammenstellen. Als
Extension wird XLS gebraucht..

z.B.: Auftragsnummer = 506


Messungnummer =3
Dateiname = 506_3.XLS

Als eine Messung nach Excel


Alle Datei eines Projektes werden hinter einander in einem einzelnen Excel-Datei gespeichert.
Nur Dateien gespeichert in einem GORILLA-Format werden mit aufgenommen. Auf Dateien in
GEF-Format wird verzichtet.

Selektiere das richtige Verzeichnis um die Datei zu speichern. Wenn keine Name eingegeben
wird, wird GO4!® die Projektnummer als Dateiname gebrauchen. Als Extension wird XLS
gebraucht.

12 HANDBUCH GO4!
 Beim Eingeben des Dateinamen kann
eine Extension eingegeben werden.
GO4!® stellt selber die richtige
Extension ein.

Auftragsdiskette PROJEKT/AUGTRAGSDISKETTE ERSTELLEN


®
Mit GO4! kann eine Form von Arbeitsvorbereitung zum Messen am Standort gemacht werden.
Voraussetzung hierfür ist, dass von einem APB-Mess-System in Kombination mit einer GORILLA!-
Registrierungs-Software Gebrauch gemacht wird. Im Moment von Ausgabe dieser Anleitung
unterstützt die GOnsite!® Software für Datenerfassung diese Funktion nicht. Die Daten bezüglich des
auszuführenden Projektes und die dazugehörigen Messungen können in GO4!® eingegeben werden.
Die Daten, die am Standort zur Verfügung stehen müssen, können auf eine Diskette kopiert werden.
Zum Anlegen einer Auftragsdiskette wird der nachfolgende Bildschirm wiedergegeben.

Projekt eingeben
Wählen Sie diese Funktion, um die Daten des heutigen Projektes auf die Diskette zu kopieren.
Es können mehrere Projekte auf eine Auftragsdiskette gesetzt werden. Projekte, die bereits auf
der Diskette stehen, werden in einer Übersichtsliste angegeben.

Messungen eingeben
Um anzugeben, welche Messung am Standort ausgeführt werden muss, wird das Eingabefeld
über dieser Taste gebraucht. Pro Messung kann die betreffende Ziffer eingegeben werden.
Durch die gewünschten Ziffern mit einem Komma getrennt einzuführen, können mehrere
Messungen gleichzeitig eingegeben werden.
z.B.: 1,3,4,6,7.

WIRKUNG 13
Aufeinanderfolgende Messungen können einfach eingegeben werden, um zwei Ziffern durch ein
- Zeichen getrennt, einzuführen. z.B.: 7-12.
Alle Messungen, die innerhalb des durch die zwei Ziffern angegebenen Gebietes fallen, werden
auf Diskette gesetzt (im Falle des Vorbildes: 7,8,9,10, 11 und 12).

Zusätzliche Information
Die Daten, die bei der Messung gespeichert werden, können über das Tabulatorblatt
Zusätzliche Information eingegeben werden. Auf diesem Tabulatorblatt werden alle Felder
angegeben, die in diesem Moment innerhalb von GO4!® verfügbar sind. Um zu verhindern, dass
bei jeder Messung die ergänzenden Daten neu eingegeben werden müssen, kann die Taste
standard genommen werden. Die eingegebenen Werte werden bei Gebrauch von dieser Taste
allen Messungen zugeeignet.

Daten eingeben PROJEKT/DATENDISKETTE EINLESEN


Wählen Sie diese Funktion, um die Messdaten von der Diskette in die Datenbank zu übernehmen.
Beim Einlesen der Daten von der Diskette wird verglichen, zu welchem Projekt die Messdaten
gehören. Ist das bewusste Projekt in der Datenbank vorhanden, dann werden die Messdaten unter
diesem Projekt gespeichert, unabhängig von dem Projekt, das im Moment auf dem Bildschirm aktiv
ist.
Ist ein Projekt auf der Datendiskette vorhanden, aber nicht in der Datenbank, dann wird das fehlende
Projekt in der Datenbank angelegt. Bevor dies passiert, muss bekannt sein, zu welchem Auftraggeber
dieses Projekt gehört. Falls es möglich ist, werden die benötigten Informationen, die für die richtige
Speicherung in der Datenbank -wie sie auf der Diskette vorhanden sind- auf dem Bildschirm
wiedergegeben.

Falls es möglich ist, wird angezeigt, welcher Auftraggeber auf der Diskette erwähnt wird. Mit der
Option suchen wird eine Liste von allen verfügbaren Auftraggebern in der Datenbank sichtbar. Durch
selektieren eines Auftraggebers aus dieser Liste werden die Messdaten unter der angegebenen
Projektnummer und dem dazugehörigen Auftraggeber gespeichert.

Ist in der Datenbank eine Datei mit derselben Messungnummer vorhanden, dann wird die Möglichkeit
gegeben, die Messdaten die auf der Diskette stehen, unter einer anderen Messungnummer in der
Datenbank zu speichern.

E-mail
Immer öfter wird E-mail benutzt, um die Messdaten, vom Standort aus, direkt ins Büro zu versenden.
Unabhängig von der angewandten E-mailverarbeitung, bietet GO4!® eine einfache Option, die
Messdaten zu verarbeiten. Ausgangspunkt hierbei ist, dass die geschickten Messdaten in einem festen
Directory gespeichert werden. Standard wird hierfür das Directory C:\APB\GO4!\E-MAIL benutzt.
Dadurch, dass die E-Mailtaste auf dem Arbeitsbalken benutzt wurde, wird dieses Directory auf
Messdateien durchsucht. Falls möglich, werden die Messdateien automatisch in der Datenbank
verarbeitet und danach aus dem E-Mail-Directory entfernt (gelöscht). Die Funktion ist vergleichbar mit

14 HANDBUCH GO4!
dem Einlesen der Projektdatendiskette. Nach Rücksprache mit A.P. van den Berg machinefabriek BV
kann das Directory, in dem die Messdaten gesucht werden, geändert werden.

Abdrucken PROJEKT/ABDRUCKEN
GO4!® arbeitet mit einer Abdruckliste. Wenn nicht bei der Installation von GO4!® auf diese Möglichkeit
verzichtet ist. Auf diese Liste können diverse Abdruckaufträge plaziert werden, bevor der
Abdruckvorgang gestartet wird. Diese Abdruckaufträge können sowie pro Projekt, als auch pro
Messung erteilt werden.
Selektieren Sie das Projekt, von dem die Messdaten abgedruckt werden müssen. Wählen Sie o.g.
Option.

Das Verfahren dieser Funktion ist abhängig von der Einstellung. Wenn sie ausgeschaltet ist für das
ausgeblendete Projekt wird das folgende Fenster gezeigt:

 Klicken Sie auf den angegebene


Layout um evtl. einen anderen Layout
auszusuchen. Selektieren Sie danach
einen verfügbaren Layout aus der
gezeigten Liste.

Bei dem Erteilen des Abdruckauftrages stehen die folgenden Optionen zur Verfügung:

Layout
Pro Spitzentyp in einem Projekt kann ein Layout selektiert werden. Es erscheint eine Liste mit
dem gebrauchten Spitzentyp mit dem dazugehörenden Layout. Klick auf den Layoutname um
bei einem Spitzentyp ein anderes Layout zu wählen.

CPT
Wenn diese Option eingeschaltet ist wird die Sondiergraphik ausgedruckt.

Zusätzliche Messungen
Wenn zusätzliche Messungen gefunden werden ist diese Option verfügbar. Wenn diese Option
eingeschaltet ist wird(en) die Graphik(en) der zusätzlichen Messung(en) ausgedruckt.

WIRKUNG 15
Fliessender Maßstab
Bei normaler Benutzung wird für die Tiefenwiedergabe eine schwimmende Skala gebraucht.
Hierin ist die Erdoberkante verrechnet. Ist diese Option ausgeschaltet, dann wird die
Sondiertiefe wiedergegeben, immer mit 0 beginnend. Die Erdoberkante wird in einem separaten
Feld wiedergegeben.

Überdeckung
Durch Überlappung zu nehmen, kann bei einer Messung, die mehrere Blattseiten in Beschlag
nimmt, ein Teil der vorherigen Seite am Anfang der folgenden Seite wiederholt werden.

Obermaßstab
In bestimmten Fällen kann es übersichtlicher sein, alle Messungen eines Projektes mit einem
gleichen Wert von der Tiefenskala aus anfangen zu lassen (fließender Skala Option ist
eingeschaltet).

 der Oberskalenwert kann nicht länger sein, als das Maximum der Erdoberkante von einer
Messung

Kopiezahl
Durch das Einstellen von einer bestimmten Anzahl Kopien, werden die Messungen des Projektes
in der angegebenen Menge gedruckt.

Abdruckbereich
In manchen Fällen ist es wünschenswert nicht alle Messdaten, die zu einem Projekt gehören
abzudrucken, sondern nur einen Teil davon. Wählen Sie unter Abdruckbereich Messungen. In
dem Auswahlfeld kann angegeben werden, welche Sondierdaten abgedruckt werden sollen. Die
Messungen, die abgedruckt werden sollen, können durch ein Komma getrennt eingegeben
werden.
z.B.: 3,7,13,14

Aufeinanderfolgende Messungen können einfach eingegeben werden, indem zwei Ziffern durch
ein - Zeichen getrennt eingegeben werden.
z.B. 7-12.
Alle Messungen, die innerhalb des durch die zwei Ziffern angegebenen Gebietes fallen, werden
auf die Abdruckliste gesetzt (im Falle des Beispieles: 7,8,9,10.11 und 12).

Beide Methoden können auch kombiniert werden.


z.B. 1-9, 15-20.

Wenn die Funktion "Down-the-hole" angeschaltet ist werden alle Messungen des Projektes hinter
einander in einer Graphik ausgedruckt. Das folgende Fenster wird gezeigt:

16 HANDBUCH GO4!
 Nur die Optionen mit Beziehung auf
das Drucken eines Down-the-hole-
Projektes werden gezeigt und
funktionieren auf derselben Weise als
hieroben beschrieben.

Nach Bestätigung der Einstellung und der Auswahl der Messungen, wird der Abdruckauftrag auf die
Abdruckliste gesetzt. Die betreffende Projektnummer wird auf der Abdruckliste sichtbar. Nach der o.g.
Art und Weise, können mehrere Projekte in die Abdruckliste aufgenommen werden, bevor das
Kommando gegeben wird, um alle Messresultate, die auf der Abdruckliste stehen, abzudrucken.

Von den Projekten, die in der Abdruckliste aufgenommen wurden, kann nähere Information
bekommen werden. Durch das + Zeichen vor der Projektnummer anzuklicken wird sichtbar, welche
Messdaten, die zu dem Projekt gehören, abgedruckt werden. Durch danach das + Zeichen vor der
separaten Messung anzuklicken, wird angegeben, mit welchem Layout und wie oft die Messung
abgedruckt wird. Wird auf den Layout geklickt, dann kann noch die Abdruckeinstellung für diese
Messung geändert werden.

Selektiere und entferne einen Ausdruckauftrag in der Ausdruckaufträgeliste um ihn zu annulieren.


Dieser Auftrag wird nicht mehr ausgedruckt.

 Um nahezu alle Messdaten von einem


Projekt abzudrucken ist es
empfehlenswert, erst alle Messungen
zu selektieren und danach von der
Abdruckliste die Messungen zu
löschen, die nicht abgedruckt werden
sollen

 Wählen Sie aus dem Arbeitsbalken um die Daten auf der Abdruckliste abzudrucken.

WIRKUNG 17
Down-the-hole an/aus PROJEKT/DOWN-THE-HOLE AN/AUS
Mit dieser Funktion wird ein Projekts als ein Down-the-hole-Projekt definiert, wobei einige Funktionen
sich ändern, wie z.B. die Funktionen für Ausdrucken, Speichern und das Einstellen von Bezugspegeln.
Diese Funktion ist besonders geeignet für Meeresbodenuntersuchungen in Bohrrohren. Es wirkt wie
ein An/Aus-Schalter für ein ausgeblendet Projekt. Wenn sie ausgeschaltet ist für ein ausgeblendetes
Projekt und die Funktion wird angeklickt wird sie eingeschaltet und umgekehrt.

 Wenn sie eingeschaltet ist für ein Projekt wird das Projekt in der Projektliste markiert mit .

Archivieren PROJEKT/ARCHIVIEREN
Mit dieser Funktion können Dateien archiviert werden. Das heisst das sie komprimiert gespeichert
werden damit sie weniger Raum auf der festen Platte einnehmen. Nur vollständige Projekte können
archiviert werden, nicht einzelne Messungen.

An ein archiviertes Projekt können keine Messungen mehr hinzugefügt werden. Auf dieser Weise kann
auch deutlich gemacht werden dass ein Projekt abgeschlossen ist. Die Messungen können noch immer
wohl abgedruckt und aussen der Datei gespeichert werden.

Die Verarbeitung von Messungen mit Excel, das Wiederherstellen einer geänderten Messung, das
Entfernen von Messungen und das Hinzufügen von Bodenbalkendateien ist in einem Archiv nicht mehr
möglich.

Das selektierte Projekt wird archiviert wenn diese Funktion gewählt wird.

 Wenn diese Funktion angewendet wurde bei einem Projekt wird das in GO4! ® in der Projektliste gezeicht
mit .

 Archivierte Projekte können nicht mehr aus dem Archiv geholt werden.

Siehe auch in dem Kapitel GO4!/ARCHIVIEREN.

Erdoberkante PROJEKT/BEZUGSPEGEL
Die Erdoberkante sind in dem Moment, in dem die Messung ausgeführt wird, nicht immer bekannt. Oft
werden diese Daten erst nach dem Einlesen der Messdaten zur weiteren Verarbeitung eingegeben.
Durch diese Funktion zu wählen, können alle Messungen innerhalb des Projektes auf eine einfache Art
eingegeben werden.

Wenn die Funktion "Down-the-Hole" eingeschaltet ist, können in diesem Schirm noch weitere
Informationen eingeführt werden, wie z.B. die Dichte des Meerwassers. Dies sind spezielle
Informationen für einen Meeresbodentest in einem Bohrloch, die zur Korrektur des Nullpunkts benutzt
werden.
Weiterhin können die freien Variablen einer Messung eingegeben werden, da alles als eine einzige
Messung gedruckt bzw. gespeichert wird. Ist die Funktion "Down-the-Hole" nicht eingeschaltet,
werden die freien Variablen für jede Messung separat eingegeben.

18 HANDBUCH GO4!
 Zur Kontrolle können die
eingegebenen Werte in Tabellen
abgedruckt werden. Nehmen Sie
hierfür die Taste.

Projektinformation PROJEKT/INFO
Von einem Projekt werden eine Anzahl Daten festgehalten. Durch das Wählen dieser Funktion wird
eine Übersicht des selektierten Projektes gegeben. In der Übersicht wird eine Anzahl ausgeführter
Messungen, die Gesamtheit der Sondierlängen von allen ausgeführten Messungen und die Anzahl
ausgeführter zusätzlicher Messungen (z.B. Dissipationsteste usw.) des selektierten Projektes
angegeben.

 Wählen Sie um einen Abdruck


von der Projektinformation zu machen

4 MESSUNG
Eingelesene Messdaten können zur weiteren Verarbeitung in drei Formaten gespeichert werden. Die
allgemeinen zusätzlichen Daten bei einer Messung können nach dem Einlesen geändert und/oder
ergänzt werden.
Von GO4!® ist eine schnelle Verbindung mit Excel realisierbar, wodurch ohne Umwandlungs- oder
Exportfunktionen Messdaten in Excel eingelesen werden können.
Wurden die ursprünglich eingelesenen Messdaten geändert und müssen die Änderungen rückgängig
gemacht werden, dann kann mit einer einfachen Handlung die ursprüngliche Messung wieder
hergestellt werden.

WIRKUNG 19
Ansehen
Gebrauchen Sie diese Option um die Wiedergabe einer selektierten Messung zu vergrössern. Im
Schirm ist folgendes Menü verfügbar:

Fenster/Sondiermessung
Diese Option gibt die Messung gegen Tiefe auf dem Schirm.

Fenster/DSP-Messung
Diese Option gibt die Messung gegen Zeit auf dem Schirm, falls anwesend.

Fenster/Schliessen
Hiermit wird das Fenster wieder geschlossen.

Zoom
Mit dieser Option kann das Bild herangeholt werden. Verschiedene Vergrösseringfaktore sind
verfügbar. Wenn das Bild weiter herangeholt wurde als auf dem Schirm gezeigt werden kann, dann
werden Scrollbalken an der rechten Seite und/oder unter am Schirm gezeigt. Mit diesen Scrollbalken
kann man über das Bild scrollen.

Abbildung/Layout
Mit dieser Option können Sie sich die Messung in verschiedenen Layouts anschauen.

Abbildung/Speichern
Hiermit können Sie die gezeigte Messung speichern als BMP oder WMF-Datei.

20 HANDBUCH GO4!
Einlesen MESSUNG/EINLESEN
Neue Messdaten werden mit dieser Funktion von der Diskette eingelesen. Um zu verhindern, dass die
verkehrten Messdaten dem selektierten Projekt zugeordnet werden, wird vor dem Einlesen ein
>Projektfilter= gebraucht. Dies beinhaltet, dass nur die Dateine von der Diskette gezeigt werden, die
zu dem selektierten Projekt gehören. Ist es wünschenswert, dass auch andere Dateien eingelesen
werden, dann kann man den Filter anpassen, so dass alle Messungen die auf der Diskette stehen,
gezeigt werden. Die Messdaten werden direkt nach Beendigung des Einlesens auf dem Bildschirm
abgebildet.

Speichern MESSUNG/SPEICHERN
Zum austauschen von Messdaten sind innerhalb von GO4!® eine Anzahl Optionen verfügbar. So
können die Messdaten im ursprünglichen GORILLA!-Format, in dem universal austauschbaren GEF-
Format und im Excel-Format gespeichert werden. Wählen Sie hierzu aus dem Menübalken die Option
Messung dannach Speichern. Selektieren Sie dann das gewünschte Format, in dem die Messdaten
gespeichert werden müssen.

Wie GORILLA
Wählen Sie das richtige Verzeichnis und Dateiname um die Daten zu speichern. Wird kein
Dateiname eingeführt, dann wird GO4!® den Dateinamen aus der Auftragsnummer mit der
Nummer der Messung als Extension zusammenstellen.

Z.B.: Auftragsnummer = 506


Messungnummer =3
Dateiname = 506.003

Wie GEF 1.0.0 / Wie GEF 1.1.0


Ungeachtet des ursprünglichen Formates können auch alle Messdaten im GEF-Format
gespeichert werden. Wählen Sie hierfür Wie GEF 1.0.0 oder Wie GEF 1.1.0 um diese
Funktion auszuführen. Die GORILLA!-Dateien werden automatisch konvertiert zum gewählten
GEF-Format. Die Dateien, die bereits im GEF-Format gespeichert wurden, werden normal
kopiert. Das heisst auch dass eine Datei im GEF 1.0.0-Format nicht zum GEF 1.1.0-Format
konvertiert wird. Es wird normal im GEF 1.0.0-Format gespeichert, sogar wenn Wie GEF 1.1.0
gewählt wurde. Umgekehrt gilt dasselbe für eine Datei im GEF 1.1.0-Format.

Siehe das erklärende Wortverzeichnis für eine Beschreibung der zwei verschiedenen GEF-
Formate.

Wählen Sie das richtige Dateiverzeichnis und den richtigen Dateiname um die Daten speichern
zu können. Wird kein Dateiname eingeführt, dann wird GO4!® die Dateinamen aus der
Auftragsnummer, ein _ Zeichen und weiterhin die Nummer der Messung, zusammenstellen. Als
Extension wird GEF gebraucht.

z.B.: Auftragsnummer = 506


Messungnummer =3
Dateiname = 506_3.GEF

Wie Excel
Wählen Sie das richtige Verzeichnis und den richtigen Dateiname um die Daten speichern zu
können. Wird kein Dateiname eingeführt, dann wird GO4!® die Dateinamen aus der
Auftragsnummer, ein _ Zeichen und weiterhin die Nummer der Messung, zusammenstellen. Als
Extension wird XLS gebraucht..

WIRKUNG 21
z.B.: Auftragsnummer = 506
Messungnummer =3

 Sind die Messdaten nur im GEF-Format verfügbar, dann können diese nicht im GORILLA!-Format
gespeichert werden. Speichern im Excel-Format ist möglich.

 Für die Verarbeitung der Messung in Excel damit die Daten gespeichert werden in die Datenbank siehe
MESSUNG/EXCEL

Allgemeine Daten MESSUNG/ALLGEMEINE DATEN


Ausser den Messdaten besteht eine Messung aus einer Anzahl zusätzlichen allgemeinen Daten. Diese
Daten werden teilweise in dem Moment eingegeben, wenn die Messung ausgeführt wird.
Später können diese allgemeinen Daten geändert und/oder ergänzt werden. Die allgemeinen Daten
bestehen aus einer Anzahl fester Felder und einer Anzahl Felder, die pro Benutzer unterschiedlich
sind.

Wenn die Funktion Down-the-Hole eingeschaltet ist, ist das Tabblatt "Freie Variable" nicht mehr
verfügbar. Diese Einstellungen werden jetzt für das ganze Projekt aufs eine gemacht weil alle
Messungen zusammen wie eine einzelne Messung gespeichert oder ausgedruckt werden.

 Sie können diese Funktion auch aktivieren, durch die gewünschte Messung auf dem Bildschirm zu
selektieren. Klicken Sie diese mit dem rechten Mausknopf an. Wählen Sie danach die Option ALLGEMEINE
DATEN um die allgemeinen Daten zu ändern

 Die Messungnummer kann geändert


werden. Sowohl Buchstaben als auch
Ziffern sind erlaubt. Auf dieser Weise
können mehrere Messungen mit
derselben Nummer gespeichert
werden. Bei zusätzlichen Messungen
kann das nützen.

 Bei den Feldern DATUM,


BEZUGSPEGEL und SPITZENTYPE
bekommen Sie mit der Taste eine
Übersicht der Daten, woraus Sie den
gewünschten Wert wählen können.

Freie Variable
Durch das Wählen von dem Tabulatorblatt Freie Variable, können die benutzerspezifischen
Felder ausgefüllt/geändert werden.

22 HANDBUCH GO4!
Parameter
Wählen Sie das Tabulatorblatt Parameter um eine Auswahl der abzudruckenden Parameter zu
machen. Es wird eine Liste der Parameter gezeigt, die in den Dateien vorhanden sind. Ist der
Parameter angehakt, dann wird dieser Parameter abgedruckt. Wenn der Parameter nicht
angehakt ist, wird der Parameter nicht ausgedruckt.

 Diese Einstellung wird gespeichert, so dass bei einem Abdrucken zu einem anderen Zeitpunkt
nur die selektierten Parameter abgedruckt werden.

Nullwert
In der Hauptübersicht sind die Nullwerte aufgenommen. Anhand des Unterschiedes des Wertes
der Nullwerte vor und nach der Messung, kann die Messung eventuell kontrolliert werden.
Meistens ist die Abweichung des Wertes und nicht der absolute Wert der Nullwerte, wichtig.
Der Nullwert der Neigung ist gewöhnlich sehr abweichend oder auch negativ. Das hat mit dem
Neigungsgeber zu tun, der benutzt wird.

Excel MESSUNG/EXCEL (CTRL X)


In manchen Fällen kann es wünschenswert sein, Messdaten in Excel einzulesen und zu bearbeiten.
Zum Ausführen dieser Funktion können nur GORILLA!-Dateien gebraucht werden. Dateien im GEF-
Format können nicht mit Excel bearbeitet werden, da es in diesem Fall eine Berichtdatei betrifft.
In Excel gibt es zwei oder mehrere Tabblätter. Das erste Tabblatt (Allgemein) enthält die allgemeinen
Daten und das Zweite (Messung) enthält die Messdaten. Wenn es mehre Tabblätter gibt, enhalten
diese die Messdaten zusätzlicher Messungen.
Falls gewünscht, werden die Änderungen die in Excel ausgeführt wurden, in den Messdateien
übernommen. Dies gilt nur für die Messdaten. Änderungen in den zusätzlichen allgemeinen Daten
werden nicht übernommen.

 Für das Speichern einer Messung in Excel-Format siehe MESSUNG/SPEICHERN

Abdrucken MESSUNG /ABDRUCKEN


Gebrauchen Sie diese Option um eine Messung der Abdruckliste hinzuzufügen. Zur Einstellung der
Abdruckoptionen siehe Kapitel PROJEKT/ABDRUCKEN.

Sortieren MESSUNG/SORTIEREN
Alle Messungen eines selektierten Projektes werden auf dem Hauptschirm wiedergegeben. Wählen Sie
diese Option um danach die Messungen folgendermassen zu sortieren:
Nummer : die Messungen werden in der Reihenfolge der Messungsnummer abgebildet.
Datum/Zeit : die Messungen werden in der Reihenfolge der Ausführung wiedergegeben.

Wiederherstellen MESSUNG/WIEDERHERSTELLEN
Bei dem Einlesen von Messdaten wird automatisch eine Arbeitskopie der ursprünglichen Datei
gemacht, so wie dies von dem Messplatz angeliefert wurde. Alle Änderungen die mit GO4!® oder Excel
angebracht werden müssen, werden in dieser Arbeitskopie gemacht.
Wurden Änderungen angebracht, die rückgängig gemacht werden müssen, dann wählen Sie die
Option Messung aus dem Menübalken und danach Wiederherstellen. Hierdurch wird die
Anfangssituation wiederhergestellt.

WIRKUNG 23
Löschen MESSUNG/LÖSCHEN
Die Messdaten der selektierten Messung werden entfernt. Sowohl das Original als die Arbeitskopie
werden entfernt.

Bodenbalkendatei MESSUNG/BODENBALKENDATEI
An eine Messung kann eine Beschreibung der Bodenart gekoppelt werden. Hierzu wird die Messung in
einige Schichte verteilt. Die Dicke der Schichte wird eingestellt durch eine Start und Endtiefe
einzugeben. An solch eine Schicht kann eine Bodenart gekoppelt werden, eine Dichtheit und eine
Beschreibung. In der Graphik kann diese Information graphisch dargestellt werden.

Overlay MESSUNG/OVERLAY
Wenn eine Messung abgedruckt wird gebraucht GO4! einen Layout in dem festgelegt ist wie der
Abdruck aussieht. Dieser layout wird einmalig definiert um für mehrere Messungen angewendet zu
werden. Manchmal besteht Bedarf nach der Möglichkeit um eine Andeutung bei einer einzelnen
Messung zu setzten. Der Overlay bietet diese Möglichkeit.

Für den Overlay wird derselber Editor gebraucht wie für die Layouts. Die Beschreibung dieses Editors
finden Sie in Kapitel LAYOUT-EDITOR.

Ein Overlay wird gekuppelt mit einem bestimmten Layout. In einem anderen Layout können Sachen
eine andere Position haben so dass Anpassungen im Overlay nicht richtig positioniert werden.

24 HANDBUCH GO4!
Auch eine Anzahl Einstellungen die den Abdruck beeinflussigen werden am Layout gekoppelt. Es geht
um Einstellungen wobei Sachen auf den Abdruck eine andere Position bekommen. Das kann
Konsequenzen haben für den Overlay und sie können deshalb hier eingestellt werden.

Unter diesem Menü-Item befinden sich ein oder mehrere Menü-Items abhängig vom Status der
selektierten Messung.

Hinzufügen
Dieses Menü-Item erscheint wenn noch keinen Overlay gemacht wurde für die selektierte Messung.
Wenn Sie dieses Menü-Item wählen erscheint ein Fenster wo einige Einstellungen mit Beziehung auf
den Overlay gemacht werden können. Der Layout an den der Overlay gekoppelt werden soll kann hier
gewählt werden. Daneben können fliessender Maβstab, Überdeckung und Obermaβstab einsgestellt
werden. Diese letzten Einstellungen werden beschrieben bei Abdrucken, siehe PROJEkT/ABDRUCKEN.

Wenn Sie auf Ok klicken wird der Overlay-Editor aktiviert mit dem gewählten Layout im Hintergrund.
Jetzt können die spezifische Objekte für die selektierte Messung hinzugefügt werden.

Aus
Ein bereits hinzugefügter Overlay kann ausgeschaltet werden. In jenem Fall bleibt er bestehen wird
aber nicht gezeigt. Dieses Menü-Item erscheint nur wenn schon ein Overlay gemacht wurde.

An
Een bereits hinzugefügter Overlay kann wie oben erwähnt ausgeschaltet werden. Mit dieser Funktion
kann er auch wieder eingeschaltet werden. Dieses Menü-Item erscheint nur wenn schon ein Overlay
gemacht wurde.

Editieren
Ein bereits hinzugefügter Overlay kann geändert werden. Wenn Sie dieses Menü-Item wählen
erscheint ein Fenster. Das Fenster enthält dieselben Felder wie beschrieben unter hinzufügen. Diese
Felder können in diesem Fenster geändert werden. Daneben wird eine Wiedergabe des Overlays
gezeigt. Wenn man auf dieser Wiedergabe klickt wird der Layout-Editor aktiviert. Mit Ok wird das
Fenster wider abgeschlossn. Dieses Menü-Item wird erscheint nur wenn schon ein Overlay gemacht
wurde.

WIRKUNG 25
 Diese Funktionen sind nicht verfügbar wenn das Projekt als ein Down-the-hole Projekt eingestellt wurde.

Verschieben Kanäle MESSUNG/VERSCHIEBEN KANÄLE


Mittels dieser Funktion können die Messwerte der verschiedenen Kanäle in ihre Ganzheit erhöht oder
herabgesetzt werden.

 Diese Funktion sollte mit Obacht verwendet werden, weil gemessene Werte geändert werden sollen

5 LAYOUT
GO4!® verfügt über umfassende Möglichkeiten um die Messdaten abzudrucken. Es gebraucht dazu ein
sogenanntes Layout, das mit einem Microsoft Word Umdruckspiegel zu vergleichen ist. Mit diesem
Layout werden Position und Ansehen von allen Items auf dem Abdruck definiert. Verschiedenen
Buchstabentype, Farben, Skaleinteilungen, Logogrammen usw. sind verfügbar. Der Layout-Editor
enthält alle Funktionen, die Bezug haben auf dem Entwurf eines Layouts.

Einige Begriffe die Bezug haben mit den Layouts werden hiernach erläutert.

Mehrere Spitzentype pro Layout:


Ein Layout wird an ein oder mehrere
Spitzentype gekoppelt. Hierdurch gibt es eine
automatische Kupplung zwischen die
Messdaten (von bestimmten Spitzentypen)
und ein definierter Layout. Ein Layout kann
also entworfen werden für nur ein
Spitzentyp, aber es ist auch möglich ein
allgemeinerer Layout zu entwerfen die für
mehrere Spitzentype gebraucht werden kann.

 Ein Overlay wird nur an eine spezifische


Messung gekoppelt.

26 HANDBUCH GO4!
<Unbekannt>
C
C-10
C-15
CF
CF-10
CF-15
CFP
CFP10-10
CFP10-15
CFP10MPa
CFP20-10 Layout ‘a’
CFP20-15

Kupplungen

Mehrere Layouts pro Spitzentyp:


An ein Spitzentyp können mehrere Layouts
gekoppelt werden, we zum Beispiel
verschiedene Papierformate, Sprachen,
Tiefeskalen, Parameterskale-Einteilungen,
Einheiten usw. <Unbekannt>
C
C-10
C-15
CF
CF-10
CF-15 Layout ‘a’
CFP
CFP10-10
CFP10-15
CFP10MPa
CFP20-10
CFP20-15

Layout ‘b’

Kupplungen

Messug:
Mit bestimmten Spitzen können auch verschiedene Arten Messungen gemacht werden (z.B. ein
Dissipationstest im Falle einer Wasserdruckspitze). Hierfür kann bei einem Spitzentyp ein separater
Layout hinzugefügt werden durch eine andere Messung zu selektieren.

 Alle Funktionen die Bezug haben mit dem Layout werden in dem Kapitel LAYOUT EDITOR
beschrieben

WIRKUNG 27
Bearbeiten LAYOUT/EDITIEREN
Mit dieser Funktion administriert man verfügbare Layouts.

Das folgende Fenster wird gezeigt:

In der Liste unter Layoutname werden alle verfügbare Spitzentypen gezeigt.

Hinzufügen
Hiermit wird ein neues Layout hergestellt.

Kopieren
Wenn ein neuer Layout erstellt werden muss, kann es ratsam sein, eine Kopie von dem bereits
bestehenden Layout zu machen, anstelle einen Layout vollkommen neu zu entwerfen.

Löschen
Hiermit kann der selektierte Layout gelöscht werden.

Name
Durch diese Option zu gebrauchen, kann der Name des Layouts angegeben werden.

Editieren
Der Layout-Editor wird gestartet mit dem selectierten Layout.

Verbinden LAYOUT/VERBINDEN
Mit dieser Funktion verbindet man verfügbare Layouts an einen Spitzentyp. Das folgende Fenster
erscheint:

28 HANDBUCH GO4!
In der linken Liste werden alle verfügbaren Spitzentype gezeigt. Unter Layoutname werden alle
verfügbaren Layouts gezeigt. Das Layout woran der Spitzentyp gekoppelt werden soll kann hier
gewählt werden.

Importieren LAYOUT/IMPORTIEREN
Die Definition von einem Layout kann auch importiert werden. Normalerweise wird die Importfunktion
nur gebraucht, wenn der Layout nicht durch den Benutzer erstellt wurde, sondern durch eine externe
Firma (z.B. der Lieferant von GO4!®).

Bildschirmlayout LAYOUT/BILDSCHIRM
In dem Hauptfenster von GO4!® werden die Messdaten auch mit einem bestimmten Layout
wiedergegeben. Hierfür kann auch der Layout, der auch zum Abdrucken genommen wird, benutzt
werden. Da die Wiedergabe auf dem Bildschirm relativ klein im Vergleich zum Abdrucken auf Papier
ist, können zur Verdeutlichung Raster und/oder Farben entfernt oder geändert werden. Natürlich ist
es möglich, einen völlig neuen Layout für die Wiedergabe auf dem Bildschirm zu kreieren.
Standardmässig wird der Bildschirmlayout an die Spitzentype <unbekannt> gekoppelt, hierdurch wird
immer eine Abbildung auf dem Bildschirm erscheinen, ungeachtet der gebrauchten Spitzentype.

6 SPITZE
Für die richtige Verarbeitung der Messdaten ist es erforderlich, dass Daten von der Spitzentyp
verfügbar sind, mit der die Messung ausgeführt wurde. Es geht hier um Daten wie z.B. den
Parametern, die mit dem Spitzentyp registriert werden können, den Abmessungen der Spitze usw.
Die Layout-Definition wird auch an einen Spitzentyp gekoppelt, so dass bei derselbem Typ Spitze auch
derselbe Layout gebraucht wird.

Importieren SPITZE/IMPORTIEREN
®
Bei der Lieferung des GO4! wird eine Liste mit Standard-Spitzentypen mitgeliefert. Bei dem
Herausbringen eines neuen Typ Spitze, muss die dazugehörige Information in der Liste aufgenommen
werden. Diese Daten werden auf einer Diskette angeliefert.

Legen Sie die Spitzentypendiskette in die Diskettenstation. Selektieren Sie die Funktion. Auf dem
Bildschirm erscheint die aktuelle Liste der Spitzentypen. Wählen Sie danach Importieren um die

WIRKUNG 29
Daten in die Liste aufzunehmen. Nachdem die Daten von der Diskette übernommen worden sind,
steht die neue Spitzentype auf der Liste.

7 HILFE
Unter dieses Menü befinden sich Funktionen die Information geben über GO4!®.

Berechnungen HELP/BERECHNUNGEN
Hiermit bekommen Sie ein Schirm mit Information über die Berechnungen die GO4!® gebraucht.

Information über die Version HELP/INFO


®
Hiermit bekommen Sie ein Fenster wo Sie sehen können welche GO4! Version Sie gebrauchen. Auch
können Sie in diesem Fenster sehen welche Pfäde gebraucht werden beim Speichern der Daten. Diese
Pfäde wurden bei der Installation dieser Software eingestellt.

30 HANDBUCH GO4!
3 Handbuch GO4! LAYOUT-EDITOR
Gorilla! Office (v2.2)
Der Layout-Editor wird gebraucht zum Herstellen und Ändern von Overlays so wie Layouts. Die
Wirkung ist für beide ähnlich und wird deshalb für beide in dasselbe Kapitel erklärt. Beim Editieren
eines Overlays gibt es aber weniger Möglichkeiten als beim Editieren eines Layouts.

Sowohl beim Overlay als beim Layout spricht man von Entwurf. Wird aber ein von beiden spezifisch
gemeint dann wird das erwähnt.

Zuerst wird das Fenster des Layout-Editor besprochen und die Benennung der Unterteile dieses
Fensters. Dannach wird noch eine Anzahl Begriffe die gebraucht werden in dieser Anleitung und eine
Anzahl Handlungen die verricht werden beim Gebrauch des Layout-Editors erklärt. Zwei Begriffe sind
Objekte und Eigenschaften. Die einzelnen Objekte und Eigenschaften werden dannach besprochen.
Zuletzt wird ein vollständiges Beispeil eines Entwurfes ausgearbeitet.

1 LAYOUT-EDITOR FENSTER
Siehe in dem Kapitel WIRKUNG wie der Layout-Editor gestartet werden woll zum Editieren eines
Layouts oder Overlays. Das Hauptfenster des Layout-Editors wird auf dem Schirm wiedergegeben:

Zeichengebiet
Eigentlich ist der Layout-Editor ein Zeichenprogramm und das Zeichengebiet ist der Zeichenbogen.

Objektbalken
An der linken Seite wird ein Objektbalken mit Ikonen wiedergegeven, zum Plazieren der
unterschiedlichen Objekte im Zeichengebiet. Hierduch kann der Layout einfach zusammengestellt
werden. Die Objekte können auch plaziert werden durch sie aus dem Menü-Item Objekte des Menü-
Balkens zu wählen. Einzige Objekte können nur auf dieser Weise selektiert werden.

WIRKUNG 31
Objektenliste
Manchmal sind nicht alle Objekte die im Zeichengebiet plaziert wurden sichtbar. Zum Beispiel weil ein
Objekt über ein anderes plaziert wurde. Damit alle Objekte selektiert werden können werden die
Objekte in einer Objektenliste gesetzt. Jede Linie in dieser Liste stellt ein Objekt dar.

Menübalken
Nachfolgend werden die verschiedene Menü-Items aus dem Menübalken erklärt.

Speichern LAYOUT/SPEICHERN
Hiermit wird ein entwurfener Layout gespeichert. Der Layout-Editor wird nicht abgeschlossen.

Druckereinstellungen LAYOUT/DRUCKEREINSTELLUNGEN
Hiermit können die Einstellungen des Druckers angepasst werden. Auf dieser Basis wird das
Zeichengebiet gestaltet. Dieses Menü-Item fehlt beim Bearbeiten eines Overlays. Für dem Overlay gilt
dass das Zeichengebiet gestaltet wird anhand des daran gekoppelten Layouts. Das Zeichengebiet,
dass in dem Layout Editor sichtbar ist, ist das Gebiet, dass von dem Drucker bedruckt werden kann.

Ausdrucken LAYOUT/LAYOUT AUSDRUCKEN


Hiermit kann einen Ausdruck des Layouts gemacht werden. Dieses Menü-Item fehlt beim Bearbeiten
eines Overlays.

Speichern und Abschliessen LAYOUT/SPEICHERN UND ABSCHLIESSEN


Hiermit wird ein Entwurf gespeichert und wird der Layout-Editor abgeschlossen.

Abschliessen LAYOUT/ABSCHLIESSEN
Hiermit wird der Layout-Editor abgeschlossen. Es wird gefragt ob der Entwurf gespeichert werden soll
wenn das noch nicht geschehen ist.

Ungetan machen EDITIEREN/UNGETAN MACHEN


Hiermit können Sie die letzte im Layout-Editor gemachte Bearbeitung ungetan machen. Es ist nicht
möglich mehrere Handlungen hinter einander ungetan zu machen.

Löschen EDITIEREN/LÖSCHEN
Hiermit kann ein selektiertes Objekt gelöscht werden.

Zoom BILD/ZOOM
Hiermit kann der Layout vergrössert wiedergegeben werden. Es gibt verschiedene
Vergrösserungsfaktore. Wenn das Bild weiter herangeholt wurde als auf dem Schirm gezeigt werden
kann, dann werden Scrollbalken an der rechten Seite und/oder unter am Schirm gezeigt. Mit diesen
Scrollbalken kann man über das Bild scrollen.

32 HANDBUCH GO4!
Sichtbarkeit Objektenliste BILD/OBJEKTENLISTE
Wenn die Objektenliste sichtbar ist kann man sie verschwinden lassen durch dieses Menü-Item an zu
klicken. Omgekehrt, wenn sie nicht sichtbar ist und man klickt auf dieses Menü-Item erscheint sie
wieder auf dem Schirm.

Objekte OBJEKTE
Nach der allgemeinen Erklärung des Layout-Editors wird dieses Begriff in einem anderen Absatz
ausführlich beschrieben.

Magnetraster OPTIONEN/MAGNETRASTER
Um Objekte gut plazieren zu können, ist ein magnetischer Raster eingebaut. Dieser Raster sorgt
dafür, dass Objekte untereinander auf einem festen Abstand plaziert werden können. Der Raster ist
mit einem Maschenabstand von 2,5 mm eingestellt. Der Raster kann mit dieser Funktion an- und
abgeschaltet werden.

Zeitbasisgraphik OPTIONEN/ZEITBASISGRAPHIK
Mit dieser Funktion können Sie mehrere Dissipationsgraphiken die hinter einander gemacht wurden
zusammen auf ein Blatt darzustellen. Diese Funktion kann nach Beratung Mit A.P. van den Berg
Maschinenfabrik gebraucht werden.

Schriftart OPTIONEN/SCHRIFTART
Diese standard Schriftart wird eingestellt wenn ein Objekt mit der Eigenschaft Schriftart plaziert wird.

2 WERKUNG
Um einen Layout gut zu entwerfen oder ändern zu können, ist eine Anzahl Begriffe von Wichtigkeit.
Daneben müssen einige Handlungen bekannt sein um den Layout editieren zu können. Nachfolgend
wird eine Anzahl dieser Begriffe und Handlungen erklärt.

Objekte:
Der Layout wird zusammengesetzt aus sogenannten Objekten die im Zeichengebiet plaziert werden.
Objekte sind zum Beispiel Texten, Raster, Linien usw. Diese Objekte können während oder nach
Plazieren geändert werden. Auch können verschiedene Objekte gegenseitig gekoppelt sein.

Eigenschaften:
Objekte haben ihre eigenen spezifischen Eigenschaften, wie z.B. Farbe, Abmessungen, Position usw.
Abhängig vom Typ Objekt gibt es mehrere oder wenigere Eigenschaften.

Objekte plazieren:
Selektiere ein Objekt im Objektbalken an der linken Seite des Schirms. Das wird sichtbar durch eine
Änderung des Cursors, woran jetzt ein Quadrat hängt zur Indikation des Objektes. Die Objekte
können auch plaziert werden durch sie zu selektieren aus dem Menu-Item Objekte im Menübalken.
Einige Objekte können nur auf dieser Weise selektiert werden. Bei einer Anzahl Objekte erscheint erst
noch ein Fenster in dem einige Einstellungen in Bezug auf das Objekt gemacht werden können. Durch
mit dem Cursor die Position des Objektes im Zeichengebiet anzuweisen und dann auf den linken

LAYOUT-EDITOR 33
Mausknopf zu klicken wird das Objekt plaziert. Jedes Objekt wird mit einer Anzahl standard
Eigensschaften plaziert. Diese Eigenschaften können Sie später ändern.

Objekt selektieren im Zeichengebiet:


Durch ein Objekt mit dem linken Mausknopf zu selektieren, können Sie das Objekt bearbeiten. Dies
kann auch in der Objektenliste, z.B. wenn es nicht möglich ist das Objekt zu selektieren weil es durch
ein anderes Objekt überdeckt wird. Das Objekt bleibt selektiert bis Sie auf ein anderes Objekt klicken.
Wenn Sie auf ein leeres Teil im Zeichengebiet klicken ist gar kein Objekt mehr selektiert.

Object anders plazieren:


Um ein Objekt anders plazieren zu können, muss das Objekt selektiert sein. Das selektierte Objekt
können Sie anders plazieren, durch das Objekt mit dem Cursor auf dem Arbeitsblatt anzuweisen und
dann mit dem eingedrückten linken Mausknopf zur neuen Position zu ziehen. Auf der gewünschten
Position lassen Sie den Mausknopf los. Es ist auch möglich mit der Eigenschaft Position die Position
zahlenmässig einzustellen.

Objektabmessungen ändern:
Um die Abmessungen eines Objektes ändern zu können, muss das Objekt selektiert sein. Das
selektierte Objekt wird in einem gepunkteten Fach angegeben. Auf den Eckpunkten und in der Mitte
der Seiten sind Quadrate abgebildet. Um mit dem Cursor auf eines dieser Quadrate zu gehen, dann
mit dem linken, eingedrückten Mausknopf die Maus zu verschieben, kann das Objekt grösser oder
kleiner gemacht werden. Bei den meisten Objekten ist es auch möglich um die Abmessugen mittels
der Eigenschaften zahlenmässig einzustellen.

Schichtenstruktur:
Objekte liegen in Schichten übereinander. Grosse Objekte, die später plaziert wurden, können bereits
plazierte kleinere Objekte überdecken. Die Reihenfolge in der Objektenliste ist die Reihenfolge der
angebrachten Objekte.

Reichenfolge in der Objektenliste ändern:


Die Reihenfolge dieser Liste ist die Reihenfolge worin die Objekte plaziert wurden. Wenn es notwendig
ist, die Reihenfolge worin die Objekte plaziert sind zu verändern, kann das betreffende Objekt
angeklickt und mit eingedrücktem linken Mausknopf zur neuen Position auf der Liste gezogen werden.
Durch den Mausknopf auf der gewünschten Position loszulassen, wird das Objekt zur neuen Position
verschoben.

Eigenschaften ändern:
Wenn ein Objekt selektiert ist und Sie clicken auf den rechten Mausknopf dann erscheint das Fenster
um die Eigenschaften des Ojektes einzustellen. Abhängig von dem selektierten Objekt erscheint ein
Fenster mit einem oder mehreren Tabulatorblättern. Durch das richtige Tabulatorblatt auszuwählen,
können Sie die gewünschten Eigenschaften des aktuellen Objektes ändern.

3 OBJEKTE
In diesem Kapitel werden alle Objekte besprochen. Es wird angegeben ob das Objekt nur verfügbar ist
bei einem Layout oder ob es auch verfügbar is bei einem Overlay.

Eigenschaften die nur bei einem bestimmten Objekt verfügbar sind werden bei jenem Objekt
erläutert. Eigenschaften die bei mehreren Objekten verfügbar sind werden im Abschnitt
EIGENSCHAFTEN erläutert.

Der Name im Objektenliste ist für eine Anzahl Objekte zusammengesetzt aus einem festen Name und
dem Wert einer bestimmten Eigenschaft. Bei jedem Objekt wird angegeben welchen festen Name es
in der Objektenliste bekommt. Es kann nämlich sein dass dieser Name nicht übereinstimmt mit dem
Name im Menü.

34 HANDBUCH GO4!
Nicht alle Objekte können in der Entwurfphase gleich dargestellt werden wie sie beim Ausdrucken der
Messung aussehen werden. Es handelt sich um Objekte die dynamisch aufgefüllt werden anhand des
Inhaltes der Messdatei. In diesen Fällen wird einen Dummy im Zeichengebiet plaziert um die Position
des Objektes anzugeben. Die Graphik ist ein gutes Beispiel. Wenn für ein Objekt ein Dummy plaziert
wird, wird das angegeben beim Objekt.

Es gibt Objekte die aus mehreren Objekten zusammengesetzt werden. Die einzelnen Objekte dieser
Zusammensetzungen können Teil sein mehrerer Zusammensetzungen und werden deshalb separat
erklärt. Diese Objekte können jedoch nicht getrennt von ihrer Zusammensetzung plaziert werden. Man
erkennt sie in diesem Kapitel weil in der Überschrift des Abschnitts kein Pfad und keine Ikone
wiedergegeben werden.

Rahmen OBJEKTE/RAHMEN
Dieses Objekt ist sowohl beim Herstellen eines Layouts als beim Herstellen eines Overlays verfügbar.
Um das vom Rahmen umfasste Gebiet zu farben wählen Sie die Eigenschaft Hintergrund. Dieses
Objekt heisst RECT in der Objektenliste.

Linien OBJEKTE/LINIE
Dieses Objekt ist sowohl beim Herstellen eines Layouts als beim Herstellen eines Overlays verfügbar.
Es heisst LINE in der Objektenliste.

Linear-Raster OBJEKTE/RASTER (LIN)


Dieses Objekt ist sowohl beim Herstellen eines Layouts als beim Herstellen eines Overlays verfügbar.
Der Raster formt die Basis des Layouts, angesehen alle Parameter und Verweisungen in Hinsicht auf
diesen Raster gesetzt werden müssen. Das Objekt erstellt einen linearen Raster. Deshalb der Name
Raster (lin) im Gegensatz zum Objekt Raster (log) das einen logarithmischen Raster herstellt. Dieses
Objekt heisst LINRASTER in der Objektenliste.

Logarithmen-Raster OBJEKTE/RASTER (LOG)


Dieses Objekt ist sowohl beim Herstellen eines Layouts als beim Herstellen eines Overlays verfügbar.
Der Raster formt die Basis des Layouts, angesehen alle Parameter und Verweisungen in Hinsicht auf
diesen Raster gesetzt werden müssen. Dieses Raster erstellt eine logarithmische Verteilung. Deshalb
der Name Raster (log) im Gegensatz zum Objekt Raster (lin) das einen linearen Raster erstellt. Durch
die Eigenschaft Raster kann der Abstand zwischen den Dekadenlinien eingestellt werden. Dieses
Objekt heisst LOGRASTER in der Objektenliste.

Referenzraster OBJEKTE/REF. RASTER


Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts verfügbar. In dem Layout kann ein extra
horizontaler Raster aufgenommen werden. Hierdurch kann das Layout z.B. durch eine horizontale
Linie alle 5 Meter zu setzen, verdeutlicht werden. Im Raster kann eine extra horizontale Linie mit 0-
Meter aufgenommen werden. Dieses Objekt heisst REFRASTER in der Objektenliste.

LAYOUT-EDITOR 35
Erdoberkante OBJEKTE/ERDOBERKANTE
Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts
verfügbar. Durch das Plazieren von diesem Objekt wird
angegeben, auf welchem Platz in der horizontalen Fläche
die Erdoberkante angegeben wird. Mit der Eigenschaft
Schraffur kann das Aussehen dieses Objektes eingestellt
werden. Der Winkel der Schraffur kann eingestellt
werden. Der Abstand zwischen die Streifen und die
Farbe der Schraffur können angepasst werden. Dieses
Objekt heisst REF LEVEL in der Objektenliste.

Vorbohren OBJEKTE/VORBOHREN
Dieses Objekt ist nur beim Editieren des Layouts
verfügbar. Wenn bei einer Messung eine Vorbohrung
gemacht wurde enthält Teil der Messung keine
relevanten Messwerte. Das kann mit diesem Objekt
angegeben werden. Setzen Sie das Objekt auf die
gewünschte horizontale Position mit dem Anfangspunkt
auf dem Erdoberkantenniveau. Es wird jetzt ein vertikaler
Pfeil gesetzt. Die Länge dieses Pfeils wird automatisch
durch die Länge des vorgebohrten Trajektes bestimmt,
das in den Messdaten angegeben wurde. Über die Länge
von diesem vorgebohrten Trajekt werden die
gemessenen Parameter nicht wiedergegeben.
Der Pfeil wird nur abgebildet, wenn das Vorbohrtrajekt
grösser als 0 cm ist. Dieses Objekt heisst PDARROW in
der Objektenliste.

Texst OBJEKTE/TEXT
Diese Objekt ist sowohl beim Editieren eines Layouts als
beim Editieren eines Overlays verfügbar. Geben Sie
gleich nach dem Plazieren Text ein, denn ein leerer Text
wird sofort wieder entfernt werden wenn ein anderes
Objekt selektiert wird. Drücken Sie auf Enter um das
Eingeben des Textes zu beenden. Mit der Eigenschaft
Text kann der eingegebene Text nachher geändert
werden. Dieses Objekt heisst TEXT in der Objektenliste.

36 HANDBUCH GO4!
Allgemene Daten OBJEKTE/ALGLEMEINE DATEN
Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts
verfügbar. Ein Fenster worin alle verfügbaren
zusätzlichen Daten wiedergegeben werden, erscheint.
Der Wert eines Datenfeldes ist variabel und ist in der
Messdatei aufgenommen. Selectiere das gewünschte
Datenfeld. Im Fenster erscheint ein Beispiel des Feldes.
Mit der Eigenschaft Wiedergabe kann die gewünschte
Darstellung des gewählten Feldes eingestellt werden.
Normal: Wurde die Option Normal selektiert, dann wird
der Inhalt des Feldes wiedergegeben wie es in der Datei
angegeben ist.
Absolute Zahl: Falls der Inhalt aus einer Zahl besteht,
dann kann diese Zahl als absoluter Wert präsentiert
werden.
Zeichen: Normalerweise wird bei der Wiedergabe einer
Polarität von einer Zahl nur das - Zeichen gebraucht. Das
+ Zeichen wird einfachheitshalber weggelassen. Wenn
diese Option gewählt wird, wird die Polarität eines Feldes
gezeigt mit einem + oder - Zeichen. In diesem Fall wird
nur die Polarität angegeben, nicht der Wert des Feldes.
Plazieren Sie hinter dieses Feld dasselbe Feld abermals
aber selektieren Sie dieses mal Absolute Zahl um auche
der Wert wiederzugeben. Dieses Objekt heisst HVARTEXT
in der Objektenliste.

 Bei der Lieferung von GO4!® wird eine standard Liste mit
Felder geliefert. Auf Wunsch kann der Lieferant von
GO4!® spezifische Felder hinzufügen.

Pfeile OBJEKTE/PFEIL
Dieses Objekt ist sowohl beim Editieren des Layouts als
beim Editieren des Overlays verfügbar. Die Wirkung der
Eigenschaft Farbe sei deutlich. Daneben kann mit der
Eigenschaft Richtung die Richtung worin der Pfeil weist
eingestellt werden. Dieses Objekt heisst ARROW in der
Objektenliste.

LAYOUT-EDITOR 37
Abbildungen OBJEKTE/ABBILDUNG
Dieses Objekt ist sowohl beim Editieren eines Layouts als
beim Editieren eines Overlays verfügbar. Es gibt nur
Abbildungen in BMP-Format. Auf dem Bildschirm wird
eine Liste wiedergegeben, in der alle verfügbaren
Abbildungen aufgenommen worden sind. Wurde eine
Abbildung nicht in die Liste aufgenommen, dann kann
diese von einem anderen Standort aus in die Liste
aufgenommen werden. Wählen Sie hierfür die Option
Kopieren. Selektieren Sie die gewünschte Abbildung und
bestätigen Sie Ihre Wahl. Die Abbildung wurde jetzt in
die Liste aufgenommen. Selektieren Sie danach die
Abbildung in der Liste und klicken Sie auf OK. Mit der
Eigenschaft Abbildung kann man anschliessend
einstellen ob man das Höhe/Breite Verhältnis der
Abbildung behalten will oder ob dieses auch verformt
werden darf. Dieses Objekt heisst BITMAP in der
Objektenliste.

Seitennumerierung OBJEKTE/SEITENNUMERIERUNG
Dieses Objekt ist nur beim Editieren des Layouts
verfügbar. Es gibt sowohl die gesamte Anzahl Seiten als
die aktuelle Seite wieder. Mit der Eigenschaft Text kann
das Trennzeichen gewählt werden PAGE NO in der
Objektenliste.

38 HANDBUCH GO4!
Bodenbalkenobjekt OBJEKTE/BODENBALKEN
Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts
verfügbar. Im Layout können Bodenbalkendatei
graphisch dargestellt werden durch einen Bodenbalken
hinzustellen. Die Höhe dieses Objektes soll mit der Höhe
der Tiefenskala übereinstimmen. Dieses Objekt heisst
SOILBAR in der Objektenliste.

Bodentext OBJEKTE/BODENTEXT
Dieses Objekt ist nur beim Editieren des Layouts
verfügbar. Im Layout kann die Darstellung die
eingegeben ist beim Bodenbalken umschrieben werden
durch einen Bodentext hinzustellen. Die Höhe dieses
Objekt soll mit der Höhe der Tiefenskala übereinstimmen.
Dieses Objekt heisst SOILTEXT in der Objektenliste.

Druckerdefinition OBJEKTE/DRUCKERTYP
Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts verfügbar. Der Default-Drucker von Windows wird
nicht beachtet wenn eine Messung mit einem Layout worin dieses Objekt eingestellt wurde
ausgedruckt wird. Mit der Eigenschaft selektiere Drucker kann man den gewünschten Drucker zum
ausdrucken der Messung wählen. Dieses Objekt heisst PRINTERTYPE in der Objektenliste.

Lineare Graphik OBJEKTE/GRAPHIK (LIN)


Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts verfügbar. Es ist ein zusammengesetztes Objekt. Es
werden automatisch 2 oder 3 Objekte plaziert: eine Graphik, eine Tiefenskala und eine
Parameterskala. Falls durch ein vorhergehendes Objekt schon eine Tiefenskala plaziert wurde, wird
nicht eine neue Tiefenskala plaziert. Die Parameterskala ist eine lineare Skala, im Gegensatz zur
logarithmischen Skalenteilung der Zeitskala die nachstehend erklärt wird. Diese Graphik ist entworfen
für Messungen die gemacht wurden gegen Tiefe.

Logarithmische Graphik OBJEKTE/GRAPHIK (LOG)


Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts verfügbar. Es ist ein zusammengesetztes Objekt. Es
werden automatische 2 oder 3 Objekte plaziert: eine Graphik, eine Zeitskala und eine Parameterskala.
Falls durch ein vorhergehendes Objekt eine Zeitskala plaziert wurde, dann wird nicht eine neue

LAYOUT-EDITOR 39
Zeitskala plaziert. Die Zeitskala ist eine logarithmische Skala, im Gegensatz zur linearen Skalenteilung
der Parameterskala wie eher besprochen. Diese Graphik ist entworfen für Messungen die gegen Zeit
gemacht wurden, die sogenannten Dissipationsteste.

Flügeltest Graphik OBJEKTE/GRAPHIK (FLÜGELTEST)


Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts verfügbar. Es ist ein zusammengesetztes Objekt. Es
werden automatisch 3 Objekte plaziert: eine Graphik, eine Winkelskala und eine Parameterskala.
Diese Graphik ist entworfen für Messungen gegen Winkelverdrehung, die sogenannten Flügelteste.
Deshalb der Benennung Graphik (Flügeltest).

Zahlenreihe OBJEKTE/ZAHLENREIHE
Dieses Objekt ist nur beim Editieren eines Layouts verfügbar. Es werden automatisch 1 oder 2 Objekte
plaziert: die Zahlen und eine Tiefenskala. Falls durch ein vorhergehendes Objekt schon eine
Tiefenskala plaziert wurde, dann wird nicht eine neue Tiefenskala plaziert. In manchen Fällen ist es
wünschenswert, die Messdaten eines Parameters nicht in einer Graphik sondern als Zahlenreihe
wiederzugeben. Diese Wiedergabe wird hauptsächlich für das Wiedergeben der Neigung gebraucht.

Graphik
Dieses Objekt kann nicht plaziert werden sondern wird automatisch zusammen mit einem oder zwei
anderen Objekten plaziert. Für dieses Objekt wird während des Entwurfs ein Dummy plaziert. Achten
Sie darauf dass der Nullwert von den angegebenen Punkt an gezeichnet wird. Mit Anfangswert kann
die Graphik aber von anderen Messwerten an gezeichnet werden, siehe Parameterskala. Die Breite
diese Objekt bestimmt den Maximumwert der Graphik. Die Breite braucht nicht mit der
Parameterskala übereinzustimmen. Wenn die Messwerte so gross sind dass sie den Maximumwert
überschreiten, werden sie nicht mehr graphisch dargestellt sondern numerisch wiedergegeben. Mit
der Eingeschaft Begrenzung können die Einstellungen mit Bezug auf den Maximumwert geändert
werden. Geben Sie erst an, ob die numerische Information angezeigt werden soll oder nicht.
Selektieren Sie dann, welches Typ Markierung Sie für das Überschreiten des Maximumwertes
gebrauchen wollen. Wählen Sie Maximumwert, dann wird nur 1 Pfeil erscheinen, bei dem Maximum
das auftritt bei der Überschreitung des Limitwertes.
Haben Sie Intervall selektiert, dann wird mit dem eingestellten Intervall der numerische Wert
angezeigt. Mit Marge kann der Abstand des Textes oder der Pfeilpunkt bis zur Graphik eingestellt
werden. Wollen Sie nur Zahlen bei der Angabe der Maximumüberschreitung und keine Pfeile, dann
muss die Option Begrenzungspfeile Anzeigen nicht angehakt sein. Die Höhe dieses Objekt soll mit
jener der Tiefenskala übereinstimmen. Dieses Objekt heisst GRAPHIC, VANETEST oder LOGGRAPHIC
in der Objektenliste.

40 HANDBUCH GO4!
Tiefenskala
Dieses Objekt kann nicht plaziert werden sondern wird
automatisch zusammen mit einem oder zwei anderen
Objekten plaziert. Das Ende der Tiefenskala gibt an, bis
wo auf dem Zeichengebiet die Graphik maximal
gezeichnet wird. Es wird automatisch ein zweites Blatt
ausgedruckt wenn noch mehrere Messwerte
wiedergegeben werden sollen. Die Höhe dieses Objekt
soll mit jener der Graphik übereinstimmen. Dieses Objekt
heisst DEPTHSCALE in der Objektenliste.

Zeitskala
Dieses Objekt kann nicht plaziert werden sondern wird automatisch zusammen mit einem oder zwei
anderen Objekten plaziert. Es ist eine logarithmische Skala. Mit der Eigenschaft Zeit kann der Abstand
zwischen den Dekadenlinien eingestellt werden. Die Breite dieses Objektes braucht nicht mit der
Breite des Graphikobjektes übereinzustimmen. Dieses Objekt heisst TIMESCALE in der Objektenliste.

Winkelskala
Diese Objekt kann nicht plaziert werden sondern wird automatisch zusammen mit einem oder zwei
anderen Objekten plaziert. Die Breite dieses Objekt braucht nicht mit jener des Graphikobjektes
übereinzustimmen. Dieses Objekt heisst VANEVSCALE in der Objektenliste.

LAYOUT-EDITOR 41
Parameterskala
Dieses Objekt kann nicht plaziert werden sondern wird
automatisch zusammen mit einem oder zwei anderen
Objekten plaziert. Durch die Eigenschaft Anfangswert
zu ändern kann die Graphik von einem anderen Messwert
ab gezeichnet werden. Stellen Sie diesen Wert z.B. auf -1
ein dannn werden die Werte von -1 ab gezeichnet. Mit
der Eigenschaft Anfangswert zeigen ist es möglich
Werte dennoch die Achse entlang von 0 ab anfangen zu
lassen, auch wenn ein abweichender Wert eingegeben
wurde. Im nebensstehenden Beispiel ist Anfangswert
zeigen nicht angehakt und ist ein Anfangswert von -1
eingegeben. Die Breite dieses Objekt braucht nicht mit
jener des Graphikobjektes übereinzustimmen. Dieses
Objekt heisst CPTHSCALE, H_PRES_SCALE of
VANEHSCALE in der Objektenliste.

Zahlen
Dieses Objekt kann nicht plaziert werden sondern wird
automatisch zusammen mit einem oder zwei anderen
Objekten plaziert. Für dieses Objekt wird ein Dummy
plaziert während des Entwurfs. Das Ende der Zahlen gibt
an bis wo die Zahlen wiedergegeben werden. Mit
Intervall kann angegeben werden wieviele Werte gezeigt
werden sollen. Die Höhe dieses Objektes sol mit jener
der Tiefenskala übereinstimmen. Dieses Objekt heisst
NUMGRAPHIC in der Objektenliste.

4 EIGENSCHAFTEN
Jedes Objekt hat seine eigenen Eigenschaften. Manche Eigenschaften kommen bei allen oder
mehreren Objekten vor. Diese allgemeinen Eigenschaften werden in diesem Kapitel beschrieben.

Linie
Mit dieser Eigenschaft stellen Sie das Aussehen einer Linie des dazugehörenden Objektes ein, wie z.B.
die Linien eines Rasters. Diese Eigenschaft hat einige Untereigenschaften, nämlich Dickte, Farbe,
Stil, Intervall und Richtung. Dickte und Farbe sprechen für sich. Der Stil kann auf kontinu,
Strich-Strich oder Strich-Punkt eingestellt werden. Intervall en Stil funktionieren zusammen. Es
kann erst ein Intervall eingestellt werden wenn den Stil Strich-Strich oder Strich-Punkt gewählt
wurde. Mit Intervall werden die Abmessungen des Abstandes zwischen die Striche und die
Abmessungen des Striches selber eingestellt. Um die Richtung der Linie einzustellen können Sie die
Eigenschaft Richtung ändern. Dies wird graphisch wiedergegeben mit Hilfe von einer Anzahl
Knöpfen. Nicht alle Untereigenschaften kommen immer bei dieser Eigenschaft vor.

42 HANDBUCH GO4!
Sichtbarkeit
Wenn diese Eigenschaft auf NONE eingestellt ist wird das Objekt immer wiedergegeben. Wenn diese
Eigenschaft auf einen Parameter eingestellt ist wird das Objekt beim Ausdrucken der Messung nur
wiedergegeben werden wenn es in der Messdatei vorkommt. Es gibt eine Ausnahme. Die vorgebohrte
Tiefe ist nicht ein Parameter der anwesend oder abwesend sein kann. Hierfür gilt dass das Objekt erst
gezeigt wird wenn die vorgebohrte Tiefe grösser ist als null en nur auf das erste Blatt.

Position
Diese Eigenschaft hat eine Anzahl Untereigenschaften, nämlich X, Y, B und H. X und Y bestimmen
die Position mit Bezug auf die linke Obenecke des Zeichengebietes. B und H bestimmen die
Abmessungen des Objektes. Abhängig von dem Objekt kann es so sein dass B oder H effektif keine
Konsekwenzen haben für das Aussehen des Objektes. Bei einer horizontalen Linie z.B. wird die Länge
bestimmt durch B und gibt es eine Einstellung Dickte um die Dickte der Linie einzustellen. Die
Abmessung H hat also keinen einfluss auf das Aussehen des Objektes. Wenn die Linie aber geänder
wird in einer vertikalen Linie ist es genau umgekehrt. Für das Selektieren von Objekten werden
werden die Abmessungen B und H wohl berücksichtigt. Nicht alle Untereigenschaften kommen immer
bei dieser Eigenschaft vor.

Rahmen
Mit dieser Eigenschaft stellen Sie das Aussehen einer Linie rundum das Objekt ein, wie z.B. die Linie
rundum einen Raster. Diese Eigenschaft hat eine Anzahl Untereigenschaften, nämlich Rahmen
zeigen, Liniendickte und Linienfarbe. Liniendickte und Linienfarbe sprechen für sich. Wenn
Rahmen zeigen nicht angehakt wird, dann wird der Rahmen gar nicht wiedergegeben.

Raster
Mit dieser Eigensschaft stellen Sie das Aussehen eines Rasters mit horizontalen und vertikalen Linien
ein. Diese Eigenschaft hat eine Anzahl Untereigenschaften, nämlich horizontale Linien zeigen,
vertikale Linien zeigen, horizontaler Linienabstand, vertikaler Linienabstand. Die
verschiedene Eigenschaften sprechen für sich. Nicht alle Untereigenschaften kommen immer bei
dieser Eigenschaft vor.

LAYOUT-EDITOR 43
Zahlen innerhalb des Rasters
Wenn diese Eigenschaft angehakt wird werden alle
Zahlen entlang einer Achse einer Graphik innerhalb der
Abmessungen der Achse gehalten. Hierneben sehen Sie
oben das Aussehen wenn diese Eigenschaft nicht
angehakt ist und unten das Aussehen wenn sie wohl
angehakt ist.

Skalaverschiebung
Mit dieser Eigenschaft kann die Position der Zahlen
entlang einer Achse eingestellt werden. Hierneben sehen
Sie in der oberen Figur das Aussehen so einer Achse bei
zwei verschiedenen Einstellungen der
Skalaverschiebung. Die Skalaverschiebung ist kein
Tabulatorblatt in Eigenschaftenfenster sondern erscheint
in dem linken Objektbalken. Siehe die untere Figur
nebenan.

Skalenteilung
Diese Eigenschaft hat einige Untereigenschaften, nämlich
Intervall, Skalenfaktor und Dezimale. Intervall ist
wieder unterverteilt in gemessene Einheiten und mm
auf Papier. Was Sie eingeben bei gemessene
Einheiten bestimmt mit welchem Intervall eine Zahl bei
der Achse der Graphik gesetzt wird. Im nebenstehenden
Beispiel ist 3 eingegeben. Der Wert der bei mm auf
Papier eingegeben wird bestimmt um wieviel mm eine
Zahl bei der Achse der Graphik gesetzt wird. Wenn hier
z.B. 10 eingegeben wird dann wird der Wert von 3 mit
Abständen von 10 mm von einander entlang der Achse
gesetzt. Bei Skalenfaktor können Sie eine Zahl
eingeben womit der Messwert zuerst multipliziert werden
soll bevor er wiedergegeben wird. Wenn hier z.B. 10
eingegeben wird, dann wird ein Wert von 0,6 in der
Messdatei auf 20 mm entlang der Achse bei dem Wert 6
gesetzt. Mit Dezimale kann man angeben wieviele
Dezimale hinter dem Komma gezeigt werden sollen. Im
Beispiel ist 1 eingegeben.

44 HANDBUCH GO4!
Schriftart
Diese Eigenschaft hat einige Untereigenschaften. Es sind dieselbe als wie in vielen Windows-
Applikationen gebraucht werden und sprechen für sich.

Parameter
Hiermit wird ein gemessener Parameter an einer Graphik gekoppelt. Diese Eigenschaft hat einige
Untereigenschaften, nämlich Name, Einheit und Richtung. Mit Name selectiert man der Name
eines Paramaters aus einer Liste. Mit Einheit wird die Einheit in dem der Parameter gemessen wurde
wiedergegeben. Die Einheit kann nicht geändert werden und wird nur hier gezeigt. Wenn die Einheit
in dem Layout vemeldet werden soll dann steht dafür das Objekt Text verfügbar. Mit Richtung kann
eingestellt werden ob der Graphik von links nach rechts läuft oder umgekehrt. Die dazugehörende
Achse wird auch umgekehrt.

Pfeil
Diese Eigenschaft hat einige Untereigenschaften, nämlich Punktlänge, Punktbreite, Pfeilbreite
und Pfeillänge. Bei dieser Eigenschaft ist immer eine Abbildung die diese Untereigenschaften
erdeutlicht sichtbar. Nicht alle Untereigenschaften kommen immer bei dieser Eigenschaft vor.

Verschiebung
Mit dieser Eigenschaft kann die Position eines Objektes in
vertikaler Richtung variabel gemacht werden anhand des
Inhaltes einer Variable in der Hauptdaten einer Messung.
Im Beispiel ist an die Variable Aufmerkung 1 der Wert 1,
bzw. 2 gekoppelt. Wenn 0 eingegeben wird dann wird
das Objekt gar nicht gezeigt. Die Verschiebung wird
gemacht mit Bezug auf die Position die eingegeben ist
bei der Eigenschaft Position. Im Beispiel ist die Position
des Textobjektes gleich dem Nulpunkt der Achsen.

5 BEISPIEL EINES LAYOUTS


Zum Erstellen eines speziellen Layouts gelten eine Anzahl allgemeiner Entwurfregeln. Durch diese
Regeln zu befolgen, entsteht ein Layout, der deutlich und übersichtlich und der nötigenfalls einfach zu
verändern ist.

• Wird ein neuer Layout entworfen, dann ist es empfehlenswert, vorab eine gute Inventarisierung
vorzunehmen, welche Daten auf dem entgültigen Abdruck erwähnt werden müssen und ob diese
Daten von der Anwesenheit eines Parameters usw. abhängig sind.

• Achten Sie darauf, dass bei einem Gebrauch von grafischen Abbildungen, die Abbildungen eine
ausreichend hohe Resolution haben.

• Es ist empfehlenswert, erst die grossen Komponenten zu plazieren und dann die kleineren. Der
Aufbau bleibt dadurch übersichtlich und ein Selektieren kann einfacher erfolgen.

• In manchen Fällen kann es nützlich sein, von der Eigenschaft Gebrauch zu machen, dass das eine
Objekt das andere überdeckt.

• Nicht nur die Reihenfolge der Schichten ist bei dem Entwerfen wichtig, sondern auch die
Reihenfolge der Einfuhr von den Objekten. Dies wird durch die Tatsache verursacht, dass die
Objekte untereinander eine Verbindung haben können.

• Wird ein Layout zum Gebrauch von mehreren Druckertypen entworfen, dann ist es
empfehlenswert, einen Layout für den Drucker mit dem kleinsten Abdruckgebiet zu entwerfen.
Dieses Gebiet wird in der Gebrauchsanweisung zum dazugehörigen Drucker (Marge) angegeben.

LAYOUT-EDITOR 45
Durch ein Rahmenobjekt in der Grösse des Arbeitsgebietes zu plazieren und danach abzudrucken,
kann das Abdruckgebiet einsichtig gemacht werden.

• Bevor Sie zum Plazieren des Rasters und der Grafik übergehen, ist es sinnvoll, die Einteilung von
dem Layout erst in mehrere Fächer einzuteilen. Gebrauchen Sie hierfür nicht nur den
Objektrahmen sondern auch die Objektlinie um ein deutliche Einteilung zu machen.

• Berücksichtigen Sie die Menge Parameter, die Sie in dem Layout wiedergeben wollen. Achten Sie
darauf, dass ausserhalb des Rasters genügend Platz übrig bleibt, zum Plazieren der
Skaleneinteilungen der diversen Parameter.

• Objekte wie z.B. Texte, Skaleneinteilungen, Raster usw. haben ihre speziellen Eigenschaften,
wobei auch die Erkennbarkeit von den verfügbaren Messdaten abhängig sein kann. Hierdurch ist
es möglich, einen allgemeinen Layout zu definieren, wobei beispielsweise die Skaleneinteilung
unterlassen werden kann, falls ein Parameter nicht vorhanden ist. Hierdurch werden nur die
Parameterskaleneinteilungen abgedruckt von den Parametern, die in dem Messdatei vorhanden
sind. Dies kommt der Übersichtlichkeit des Ganzen zu gute.

• Der Wert dieses vorgebohrten Trajektes kann deutlichkeitshalber in Textform in dem Layout
aufgenommen werden. Hierfür ist es notwendig, die Textsichtbarkeit von dem Objekt vorgebohrt
zu machen. Der Text wird hierdurch nur abgebildet, wenn von einem Vorbohrtrajekt die Rede ist.

• Durch mehrere Raster mit anderen Einteilungen und einer dickeren Linie zu nehmen, können auf
eine einfache Art deutliche Untereinteilungen angegeben werden.

• Wird der Pfeil bei einer Skaleneinteilung gebraucht, dann kann es deutlicher sein, dem Pfeil die
Farbe zu geben, in der auch die Grafik wiedergegeben wird. Dasselbe gilt auch für die Linietype.

• Es wird empfohlen, den Layout in der Reihenfolge zu entwerfen, wie sie in diesem Kapitel
beschrieben wurde.

• Sorgen Sie dafür, dass der Layout eine deutliche Benennung erhält, so dass hinterher einfach eine
Auswahl gemacht werden kann.

Hierunter erfolgt ein Beispiel eines Entwurfes.


1.) Zuerst fügen wir einen Rahmen hinzu. Von 2.) Danach fügen wir eine Linie hinzu. Hiervon
diesem Rahmen ändern wir die Abmessungen und ändern wir die Richtung. Wir machen es eine
die Position: vertikale Linie:

46 HANDBUCH GO4!
3.) Acuh ändern wir die Abmessungen und die 4.) Wir fügen eine horizontale Linie hinzu damit
Position: unser Entwurf jetzt wie folgt aussieht:

5.) Dann fügen wir einen Raster hinzu. Hiervon 6.) Unsesr Entwurf sieht jetzt so aus:
ändern wir die Abmessungen und die Position:

7.) Jetzt fügen wir eine Graphik hinzu. Von dem 8.) die Sichtbarkeit,
Graphikobjekt ändern wir die Einstellungen,

LAYOUT-EDITOR 47
9.) die Linien, 10.) die Position und Abmessungen. Die Position
machen wir gleich der Obenecke des Rasters.

11.) Auch ändern wir die Position und 12.) Wir verkleinern die Schriftart,
Abmessungen der Parameterskale:

13.) und wir passen die Skalenteilung des 14.) Dann passen wir die Position und die
gewählten Parameters an. Abmessungen der Tiefenskala an. Sie wird
angepasst an der Höhe des Rasters und der
Graphik.

48 HANDBUCH GO4!
15.) Dannach fügen wir auch die übrigen 16.) Jetzt fügen wir einen Text hinzu um
Graphiken hinzu mit auf ihren eigenen Parameter anzugeben welche Parameter gezeichnet werden.
abgestimmter Farbe, Position und Sichtbarkeit. Zuerst fügen wir den Text örtliche Reibung (MPa)
Das Ganze sieht jetzt wie folgt aus: ein und passen seine Position an.

17.) Dann passen wir die Texthöhe an. 18.) Die Sichtbarkeit des Textes passen wir an
den Parameter den wir bezeichnen an.

19.) Dann fügen wir einen Pfeil hinzu um 20.) Wir achten darauf dass die Farbe des Pfeiles
anzugeben in welche Richting die Graphik läuft. mit der Graphik übereinstimmt. Auch sorgen wir
Hiervon passen wir die Position an. dafür dass die Richung mit der Graphik
übereinstimmt.

LAYOUT-EDITOR 49
21.) Dannach passen wir die Abmessungen des 22.) Die Sichtbarkeit des Pfeiles lassen wir mit
Pfeiles nach unserem Wunsch an. dem Parameter übereinstimmen.

23.) Auch für die übrigen Graphiken fügen wir 24.) Dann können wir eine Anzahl allgemeine
Texte und Pfeile hinzu. Das Ganze sieht jezt wie Data hinzufügen. Zuerst fügen wir eine
folgt aus: Andeutung des Referenzsystemes zu um entlang
der Tiefeskala an zu geben welches
Referenzsystem gebraucht wurde.

25.) Wir passen die Schriftart dieser allgemeinen 26.) Auch passen wir die Position der allgemeinen
Date an. Wir drehen den Text 90 Grad. Date an.

50 HANDBUCH GO4!
27.) Dannach fügen wir die übrigen allgemeinen Daten hinzu. Diese stehen alle im unteren Rahmen.
Daneben wird noch eine Anzahl Texte eingegeben um deutlich zu machen welche Daten
wiedergegeben sind. Der Entwurf sieht jezt wie folgt aus:

LAYOUT-EDITOR 51
ERKLÄRENDES WORTVERZEICHNIS
Abdruckliste:
GO4!® arbeitet mit einer internen Abdruckliste. Dies beinhaltet, dass alle Abdruckaufträge in einer
Liste aufgenommen werden, bevor die Messdaten tatsächlich abgedruckt werden. Um zum Abdrucken
der Daten der Abdruckliste überzugehen, muss ein separates Kommando gegeben werden.

Auftragsdiskette:
Wird Gebrauch gemacht von einem GORILLA!-Data-Akquisitions-System von A.P. van den Berg, dann
ist es möglich, eine ΑArbeitsvorbereitung≅ vorzunehmen. Im Moment von Ausgabe dieser Anleitung
unterstützt die GOnsite!® Software für Datenerfassung diese Funktion nicht. Diese Arbeitsvorbereitung
besteht daraus, dass im Büro vor den Messungen Daten eingeführt werden können. Diese Daten
werden auf einer Diskette an den Sondiermeister mitgegeben. Mit den bereits eingeführten Daten
kann der Sondiermeister an dem gewünschten Standort die richtige Anzahl Messungen ausführen.

Bezugsniveau:
Das Bezugsniveau gibt an, auf welcher absoluten Höhe die Messung ausgeführt worden ist. Normal ist
es, das Nullniveau der Messung mit der Erdoberkante gleich zu setzen und dann die Erdoberkante
anzugeben hinsichtlich eines normalisierten Bezugsniveaus (z.B. NAP).

Datenbank:
Eine Datenbank ist eine Sammlung von Daten, die auf eine einfache Art und Weise angewendet
werden kann.

Dissipationsmessung:
Wenn während einer Messung auf Tiefenbasis eine Messung auf Zeitbasis gemacht wird, spricht man
von einer Dissipationsmessung. Diese Messung wird hauptsächlich mit einer Messapparatur zum
Registrieren der Wasserspannung ausgeführt. An dem Verlauf der Wasserspannung während der
Registrierung auf Zeitbasis, können zusätzlich Daten bezüglich der Zusammenstellung des Bodens
entnommen werden.

Down-the-hole
Mit dieser Funktion wird ein Projekts als ein Down-the-hole-Projekt definiert, wobei einige Funktionen
sich ändern, wie z.B. die Funktionen für Ausdrucken, Speichern und das Einstellen von Bezugspegeln.
Diese Funktion ist besonders geeignet für Meeresbodenuntersuchungen in Bohrrohren.

Erdoberkante:
Normalerweise wird die Erdoberkante als das Niveau gebraucht, auf dem die Messung anfängt. Auf
diesem Punkt wird die Messapparatur auf Null eingestellt und fängt die Tiefenregistrierung an.
Angesehen die Erdoberkante nur eine relative Andeutung der Höhe ist, wird angegeben hinsichtlich
welches Bezugsniveaus sich die Erdoberkante befindet.

Ergänzende Daten:
In der Regel sind diverse Daten notwendig, um die Messresultate weiter klassifizieren zu können.
Denken Sie zum Beispiel an den Ort und die Umschreibung der Messung.

Freie Variable:
Neben den ergänzenden Standarddaten, die bei einer Messung gebraucht werden können, besteht die
Möglichkeit, um spezielle Daten bei einer Messung zu registrieren. Diese sogenannten freien Variablen
sind pro Benutzer verschieden.

GEF:
Die GEF-Definition (Geotechnical Exchange Format) ist ein allgemeines Format für die Speicherung
von geotechnische Informationen. Für Sondierungen und Dissipationsteste ist das Format weiter
durchgeführt in die Definition von GEF-CPT-Report bzw. GEF-DISS-Report. Im Moment von
Herausgabe dieser Version ist die aktuelle Situation:

52 HANDBUCH GO4!
• GEF-Format Version 2.2.2.
• GEF-CPT-Report Version 1.1.2.
• GEF-DISS-Report Version 1.0.0.

GO4!® kann alle bisherig herausgebrauchten GEF-Versionen einlesen. GO4!® kann aber nicht eine
GEF-Datei von einer GEF-Version in einer anderen GEF-Version konvertieren.

In GEF-CPT-Report kann es Verweisungen geben auf unterliegende GEF-DISS-Report Dateien. Diese


GEF-DISS-Report Dateien werden gesucht in dasselbe Directory als wo die GEF-CPT-Report Dateien
gespeichert sind. Wenn GO4!® diese Dateien nicht findet, kann es die Dateien nicht speichern und
wiedergeben.

Wenn eine GEF-CPT-Report Datei selektiert wird, werden zugleich die dazugehörigen GEF-DISS-Report
Dateien eingelesen. Umgekehrt, wenn eine der GEF-DISS-Report Dateien selektiert wird, werden auch
die entsprechenden GEF-CPT-Report und die übrigen dazugehörigen GEF-DISS-Report Dateien
eingelesen.

GO4!® erzeugt anhand einer GORILLA!™ Datei die erwähnten aktuellen Versionen dieser Dateien.
Dazu soll aber alle Information verfügbar sein für das Einfüllen der vorgeschriebenen Felder in der
GEF-Datei. Manchmal ist diese Information nicht anwesend und wird Ihnen gefragt diese nachträglich
einzugeben. Es handelt sich um die folgenden Felder:
• #XYID: Eingabe der X- und Y-Koordinate ist vorgeschrieben in GEF-DISS-Report;
• #MEASUREMENTVAR 3: Netto Oberfläche-Verhältniss der Spitze. Eingabe ist vorgeschrieben
in GEF-DISS-Report.
Wenn Sie diese Information in GO4!® nicht eingeben werden die Dateien nicht erzeugt. Sie können
dennoch das General-GEF-CPT-Report erzeugen aber nicht die dazugehörigen GEF-DISS-Report
Dateien.

Mehrere Informationen finden Sie auf www.geonet.nl.

GOnsite!®-Messsystem:
Mit GOnsite!® ist die moderne Generation Data-Akquisitions-Systeme von A.P. van den Berg gemeint.
Tatsächlich ist GOnsite®! nur die Registrierungssoftware, die in Kombination mit den obengenannten
Data-Akquisitions-Systemen gebraucht wird.

Oberskalenwert:
In manchen Fällen ist es einfacher, alle Messungen innerhalb eines Projektes mit demselben
Tiefenwert anfangen zu lassen. Durch das Einführen des Oberskalenwertes werden alle Messungen
innerhalb des selektierten Projektes mit den Grafiken abgedruckt, bei dem angegebenen
Oberskalenwert anfangend.

Messdaten:
Messdaten ist ein allgemeiner Ausdruck für sowie Messresultate als auch ergänzende Daten.

Messresultate:
Messresultate sind die Resultate, die durch das Messen von diversen Parametern erhältlich wurden.
Diese Messresultate sind gewöhnlich als Tiefen- oder Zeitbasis gespeichert. Von den Messresultaten
können beispielsweise grafische Abbildungen gemacht werden.

Nulwert:
Bevor die Messung endlich ausgeführt wird, werden voraus einige Nullwerte gemessen, die durch die
Spitze abgegeben werden. Hierdurch können die Abweichungen, die möglich in der Spitze selbst
sitzen, aufgenommen werden. Durch danach beim Messen in dem Boden mit den Nullwerte rechnen,
kann der Messwert mit dem möglichen Nullwert korrigiert werden.

ERKLÄRENDES WORTVERZEICHNIS 53
Projektangabe:
Messungen werden normalerweise auf Projektbasis ausgeführt. Dies beinhaltet, dass ein Projekt eine
bestimmte Anzahl Messungen beinhaltet. Um die verschiedenen Projekte gut voneinander
unterscheiden zu können, wird an ein Projekt eine Projektangabe gekoppelt. Diese Projektangabe gibt
kurz wieder, um welches spezielle Projekt es sich handelt.

Projektdaten:
Ein Projekt wird durch eine bestimmte Anzahl Eigenschaften gekennzeichnet. Diese Eigenschaften
werden pro Projekt festgelegt, ergänzt mit Projektdaten.

Starttiefe:
Siehe Vorbohren, Punkt 2.

Vorbohren:
Wo es nicht möglich ist, direkt von der Erdoberkante wegen einer zu harten Auflage (Asphalt, Schutt
usw.) zu messen, muss erst vorgebohrt oder vorgegraben werden. Durch das Vorbohren fällt im
Prinzip die Erdoberkante weg. Es gibt zwei Arten um mit der Messung anzufangen.
1. Fangen Sie die Messung auf dem ursprünglichen Erdoberkantenniveau an. Das Trajekt, wo
vorgebohrt wurde, wird jetzt keine Messwerte liefern, da in einem zerstörten Boden gemessen
wird. Durch das Vorbohrtrajekt in die allgemeinen Daten aufzunehmen, wird GO4!® während
des Präsentierens der Messdaten die Messresultate über die Länge des Vorbohrtrajektes nicht
präsentieren.
2. Fangen Sie die Messung auf dem Boden des vorgebohrten Loches an. Das Trajekt, das
vorgebohrt wurde, wird jetzt als das Richtige angesehen. Es ist notwendig anzugeben, dass
die ersten Messdaten nicht von der Erdoberkante genommen wurden, sondern von dem
Boden des vorgebohrten Loches. Innerhalb GO4!® und GOnsite!® wird dieses Niveau als
Starttiefe angegeben.

Wassertiefe:
Wird eine Messung auf dem Wasser ausgeführt, ist es nicht möglich, die Erdoberkante als
Bezugsniveau zu nehmen. Normalerweise wird der Boden bei dem Bezugsniveau eingeführt. Um auch
die Wassertiefe in der Grafik wiedergeben zu können, kann eine variable Wassertiefe gebraucht
werden.

54 HANDBUCH GO4!
STICHWORT VERZEICHNIS
Abdrucken datensuchen
Bezugsniveau, 18 Auftraggeber, 10
Down-the-hole, 16
Messung, 23 Dissipationsmessung, 52
Projekt, 15
Projektinformation, 18 Down-the-hole, 52
Zusätzliche Sondierungen, 15 Abdrucken, 16
Einstellen, 18
Abdruckliste, 52
Editieren
Abdruckoptionen Overlay, 25
Abdruckbereich, 16
Kopiezahl, 16 einlesen
Oberskalenwert, 16 Auftragsdiskette, 13
schwimmende Skala, 16 Layout, 29
Überlappung, 16 Messung, 21
Projekt, 14
änderungen Spitzeninformation, 29
algemeine Daten von Messung, 22
algemeine Projektdaten, 11 Einstellen
Auftraggeber, 9 Down-the-hole, 18
Messung in Excel, 23
Einstellungen
archivieren, 8 x- y- Koordinaten, 6

Archivieren Erdoberkante, 52
Projekt, 18
Ergänzende Daten, 52
Auftraggeber
datensuchen, 10 erstellen
editieren, 9 Auftragsdiskette, 13
Hinzufugen, 9
löschen, 10 Excel
Änderung Messung, 23
Auftragsdiskette, 52 Messung speichern wie Excel, 21

Auftragsdiskette erstellen, 13 Freie Variable, 52

Ausgeschalten GEF
uitschakelen, 25 Messung speichern, 21
Projekt speichern, 12
Ausgeschalten x- y- Koordinaten, 6
Overlay, 25
GOnsite!, 53
Bearbeiten
Layout, 28 Hinzufügen
Overlay, 25
Bezugsniveau, 18; 52
Hinzufügen
Bodenbalkendatei Auftraggeber, 9
Hinzufügen, 24 Bodenbalkendatei, 24
Projekt, 10
Datenbank, 52
importieren

STICHWORT VERZEICHNIS 55
Layout, 29 Overlay
Spitzeninformation, 29 Editieren, 25
Hinzufügen, 25
Information
Projekt, 19 Projekt
Abdrucken, 15
Installation, 6 Archivieren, 18
Auftragsdiskette erstellen, 13
Layout bearbeiten, 11
Bearbeiten, 28 Bezugsniveau, 18
importieren, 29 einlesen, 14
Kopieren, 28 Hinzufugen, 10
löschen, 28 Information, 19
Name ändern, 28 löschen, 11
Schirm, 29 speichern, 11

Layout-Editor Projektangabe, 54
Magnetraster, 33
Sichtbarkeit, 43 Projektdaten, 54
Ungetan machen, 32
schwimmende Skala, 16
Layout-Editor Fenster, 31
Sichtbarkeit
löschen Layout-Editor, 43
Auftraggeber, 10
Layout, 28 speichern
Messung, 24 Messung im Excel Format, 21
Projekt, 11 Messung im GEF Format, 21
Messung im GORILLA! Format, 21
Magnetraster Projekt im GEF Format, 12
Layout-Editor, 33 Projekt im original Format, 11

Messdaten, 53 Spitzeinformation importieren, 29

Messresultate, 53 Starttiefe, 54

Messung Systeemforderungen, 5
Abdrucken, 23
allgemeine Daten bearbeiten, 22 Überlappung, 16
Ansehen, 20
einlesen, 21 Ungetan machen
e-mailen, 14 Layout-Editor, 32
löschen, 24
sortieren, 23 Vista
speichern, 21 Installationsweise, 6
wiederherstellen, 23
Vorbohren, 54
Microsoft Windows Vista
Installationsweise, 6 Wassertiefe, 54

Nulwert, 53 wiederherstellung Messung, 23

Oberskalenwert, 16; 53 x- y- Koordinaten


GEF, 6
Objektbalken, 31
X- Y- Koordinaten
Objektenliste, 32 Einstellungen, 6

56 HANDBUCH GO4!
Zusätzliche Sondierungen Abdrucken, 15

STICHWORT VERZEICHNIS 57
58 HANDBUCH GO4!