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Verlagspostamt 6020 Innsbruck - P.b.b.

- 02Z030036

ISSN 2531-4874

9 772531 487407

Mitteilungsblatt der Schützen der Alpenregion


42. Jahrgang • erscheint zweimonatlich • N° 3 | Juni 2019 • Bozen · Innsbruck · Kronmetz · Kochel am See

„Pock mors …!“


… aus dem Rebell von gestern
wurde der Landeskommandant von
heute. Mit einem großen Vertrau-
ensvorschuss. Ich hoffe, ich werde
den Hoffnungen so vieler gerecht.
Nun geht es an die Arbeit, zusam-
men mit unseren Kameraden aus
Welsch-, Nord- und Osttirol und
mit unseren Freunden aus Bayern.
Im Namen der neuen Bundesleitung
des Südtiroler Schützenbundes kann
ich euch versprechen: wir bleiben
standhaft im Gegenwind. Wir
bleiben der Stachel der Politik, wir
bleiben Garant dafür, dass Süd der
Teil und Tirol das Ganze bleibt. Wir
Schützen waren, sind und bleiben
das Herz der Alpenregion. Ein Herz,
das niemals aufhören darf zu schla-
gen. Also auf geaht's, pock mor's …

meint euer Landeskommandant


Jürgen Wirth Anderlan

Seit 1918 teilt die Brennergrenze Tirol (Foto: Sammlung A. Raffeiner).

WAHLTAG: Vor 100 Jahren: Der Frieden


von St. Germain-en-Laye
SSB wählt in
Bozen neue
Führung

besiegelt die Teilung Tirols


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von Mag. phil. Andreas Raffeiner


TODESTAG:
Vor 30 Jahren, 1919 reiste eine Abordnung Österreichs unter Karl Renner zu den Friedensverhand-
verstarb lungen in die französische Hauptstadt. Die Delegation war isoliert im Pariser Vorort
Eduard St. Germain-en-Laye untergebracht und nicht zu den Verhandlungen zugelassen. Nur
7 Wallnöfer schriftlich konnte man mit den Siegermächten kommunizieren.

Der von den Alliierten verlautbarte Friedensvertrag wurde im Sommer 1919 übergeben und
publiziert. Er wurde in manchen Zeitungen als „Diktatfrieden“ bezeichnet und löste in Ös-
ZAHLTAG: terreich blankes Entsetzen aus. Neben unzähligen Gebietsabtretungen wurde der Anschluss
Wie eine Landes- Deutsch-Österreichs an Deutschland untersagt. Zudem musste man den Namen der neuen
fürstin ihren Republik in „Österreich“ umändern.
Gatten verjagt Da Österreich in die Rechtsnachfolge der auseinandergefallenen Donaumonarchie gestellt
hat
10 wurde, wurde der jungen Republik die Schuld an den kriegerischen Auseinandersetzungen
und Reparationen auferlegt. Von der cisleithanischen Reichshälfte Österreich-Ungarns fielen
Karl Renner (* 14. Dezember 1870, † 31. Dezember
1950) leitete die österreichische Delegation bei N° 3 | Juni 2019
den Verhandlungen in Saint-Germain und war

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maßgeblich am Entstehen der Ersten Republik

Aus den LANDESTEILEN … Österreich beteiligt.

Böhmen, Mähren und ein großer Teil Kärntner Volksabstimmung Keine Selbstbestimmung für Süd-Tirol
Österreich-Schlesiens an die Tschecho- Trotz der schwerwiegenden Gebietsverluste Die Alliierten setzten sich über ihre persön-
slowakei. Ferner kamen der östliche Teil bekam Österreich zwei Zugeständnisse. In lichen Maximen hinweg, wenn diese ihren
Teschens und Galiziens zu Polen. Die Südkärnten sollte ein Plebiszit über die terri- Ansprüchen widersprachen. Süd-Tirol war
Bukowina kam zu Rumänien, während die toriale Zugehörigkeit entscheiden, und Teile und ist hierzu ein trauriges Beispiel. Das
Krain und ein größerer Teil Dalmatiens an des deutschsprachigen Westungarn (das heu- Land südlich des Brenners wurde relativ
den neu geschaffenen SHS-Staat (Jugoslawi- tige Burgenland) sollten dem „Verlierer“ Un- rasch zum Opfer eines realpolitischen
en) fielen. Auch Italien naschte am Kuchen garn entrissen und Österreich angegliedert Schachers. In Paris tobten unter den Siegern
kräftig mit. So bekam es das Küstenland werden. Was vielen an diesen Bestimmungen die Interessenskonflikte. Bald musste das
samt der Hafenstadt Triest, Zara und einige nicht passte und sie in ihrem Gerechtigkeits- italienische Königreich einsehen, dass die
Adria-Inseln. sinn verletzte, war eine außerordentliche anderen Gewinner bereit waren, alle ter-
ritorialen Zusagen des Londoner Geheim-
vertrags in die Tat umzusetzen. Trotzdem
beharrte der südliche Nachbar Österreichs
auf den Brennerpass und auf Süd-Tirol.
Letzten Endes gaben die USA, Großbritan-
nien und Frankreich nach und übergaben
aus realpolitischen Entscheidungsgründen
unser Heimatland als Ersatz für das vorent-
haltene Dalmatien.
Keine Autonomie, kein Schutz
Ohne jeglichen Schutzrechte in Form
einer Autonomie wurde also Süd-Tirol zu
Italien geschlagen. In einem Schriftstück
des französischen Ministerpräsidenten und
Friedenskonferenzvorstandes Clemenceau
zum besiegelten Vertragskonzept stand:
„Was Tirol betrifft, waren die alliierten
und assoziierten Mächte von der Tatsache
ergriffen, dass während langer Jahre das ita-
Die österreichische Delegation zum Friedensschluss von St. Germain mit Staatskanzler lienische Volk einer absichtlich gegen sein
Karl Renner (Foto: Bildarchiv Austria). Leben gelenkten Bedrohung ausgesetzt war.
Diese Bedrohung ergab sich daraus, dass
Süd-Tirol kommt zu Italien Unvereinbarkeit: Die Sieger warfen in Paris Österreich-Ungarn im Besitze vorgeschobe-
Doch die südlichen Nachbarn konnten moralische Grundprinzipien, wie etwa das ner und die italienische Ebene beherrschen-
damit ihren Heißhunger auf altösterreichi- im Jänner 1918 von US-Präsident Wilson der militärischer Stellungen war. Unter
sche Territorien bei weitem nicht stillen. So proklamierte Selbstbestimmungsrecht der diesen Verhältnissen war nach Ansicht der
schmerzte die Abtretung deutschsprachiger Völker, das ihnen in der Friedensfindung alliierten und assoziierten Mächte die beste
Gebiete, die in den geschichtlichen Grenzen und beim Neuordnen der europäischen Lösung, Italien die natürliche Grenze der
der österreichischen Alpenländer lagen, Nachkriegsverhältnisse als Basis ihrer Politik Alpen zuzugestehen, die es seit so langer
sehr. Als Beispiele für viele verlorengegan- helfen sollte, achtlos über Bord. Zeit fordert.“
gene Landesteile können die Abtretung der
Untersteiermark, des Kärntner Mießtals
und Seelands an Jugoslawien, aber auch der
Verlust von ganz Süd-Tirol und des Kärnt-
ner Kanaltals an Italien angeführt werden.
In Bezug auf das Land von Etsch, Eisack
und Rienz hatte Italien erfolgreich eine
Grenzverschiebung nach Osten „ermogelt“.
Entgegen der Wasserscheidentheorie verlief
die Grenze nicht mehr, wie im Londoner
Geheimvertrag von 1915 und im Waffen-
stillstandsabkommen drei Jahre später
vorgesehen, über das Toblacher Feld, son-
dern wurde bis vor Sillian verschoben. Das
Pustertal wurde auf zwei Staaten aufgeteilt.
Die früher zum Bezirk Lienz gehörenden
Gemeinden Sexten, Innichen, Innichberg,
Wahlen, Vierschach und Winnebach wur-
den zu Italien geschlagen.
Die Aufteilung Österreich-Ungarns (Foto: AlphaCentrauri/Wikipedia).
N° 3 | Juni 2019

Aus den LANDESTEILEN … 3


Unterzeichnung des Staatsvertrags von Übereinkommen mit den Siegermächten zu en Laye in die Historie ein. Die Tage der
Saint-Germain-en-Laye unterschreiben. Dem kam vier Tage später Einheit Tirols waren gezählt, auch wenn die
Am 6. September 1919 befugte die Wie- Renner in Paris nach. Sechs Wochen später Annexion Süd-Tirols durch Italien erst am
ner Nationalversammlung unter Protest ratifizierte das Parlament das fast 400 Ar- 10. Oktober 1920 erfolgte. n
und mit Stimmenthaltung der Tiroler tikel umfassende Übereinkommen. Dieses
Abgeordneten, Staatskanzler Renner, das ging als Staatsvertrag von Saint-Germain-

Innsbruck
von Thomas Saurer

Bundesversammlung in Innsbruck mit 1.000 Delegierten –


18.254 Mitglieder!
Mit Stolz über das Erreichte und mit Zuversicht auf das Bevorstehende trat Mjr. Mag. Fritz Tiefenthaler sein letztes Jahr als
Landeskommandant der Tiroler Schützen an. Die Bundesversammlung des traditionsreichsten Landesverbandes, des Bundes
der Tiroler Schützenkompanien, bot einen facettenreichen Rückblick an realisierten Schützenprojekten im Jahr 2018 und zeig-
te eine Vorschau auf kommende, spannende Themen, die Tirols Schützen 2019 umsetzen wollen.

Den rund 1.000 Delegierten der 235 Mit-


gliedskompanien aus dem ganzen Land bot
die Vorschau auf das kommende Schüt-
zenjahr einen vielfältigen Blick auf unter-
schiedlichste Themen, die Traditionspflege
und Heimatbewusstsein genauso umschlie-
ßen wie Sozialprojekte und Werteorientie-
rung. Übrigens: 18.254 Mitglieder umfasst
der BTSK mittlerweile, im Vergleich zum
Vorjahr sind das um 311 Mitglieder mehr.
Mit dem erfolgreichen 25. Alpenregions-
treffen in Mayrhofen, an dem im Mai 2018
knapp 11.000 Schützen teilnahmen, den
bewegenden „Denktagen 1018–2018“, wel-
che zwar das Ende des Ersten Weltkrieges
zum Anlass nahmen, aber den Fokus der
grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in
die Zukunft richteten, und der bewegenden Bundesversammlung in Innsbruck mit 1.000 Delegierten – 18.254 Mitglieder!
Schützenwallfahrt zum 200-Jahr-Jubiläum
von „Stille Nacht“ zum Heiligen Vater nach fend! Ich danke allen, die es ermöglicht beitung ungemein wertvoll sind, aber wir
Rom, hob der Landeskommandant drei und die mitgewirkt haben. Damit haben haben auch Ausrufezeichen gesetzt, die
außergewöhnliche Projekte des Vorjahres wir Schützen unvergessliche Meilensteine unsere Wertehaltung und unsere Orientie-
hervor: „Das war einzigartig und ergrei- gelegt, die in Thematisierung und Aufar- rung unterstreichen!“
LKdt. Mjr. Mag. Fritz Tiefenthaler nimmt
damit verstärkt Bezug auf die partizipativ
erarbeiteten elf Leitmotive, die die Bun-
desleitung im September 2017 nach einem
umfassenden Reflexionsprozess präsentiert
hat. „Die elf Leitmotive geben uns Orien-
tierung in unserem Denken und Handeln,
in unserer ehrlichen Arbeit für unsere
gemeinsame Heimat. Und dabei kommt es
auf jede und jeden an. Deshalb gilt es jetzt,
unsere Leitmotive für alle weiter sichtbar
und stärker greifbar zu machen“, betonte
der Landeskommandant in seinem Ausblick
für die Zukunft. Sowohl in den Viertelsit-
zungen des Landesverbandes am Jahresan-
fang 2019, als auch durch einen Workshop
mit Mitgliedern der Bundesleitung und des
Bundesausschusses am 6. April 2019 wurde
Die höchste Auszeichnung für Verdienste um das Tiroler Schützenwesen, verbunden die Vertiefung der Leitmotive in Angriff
mit „Dank und Anerkennung“
Hohe Auszeichnung vom BTSK für N° 3 | Juni 2019

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den ehemaligen Landeskommandanten
Elmar Thaler
Aus den LANDESTEILEN …

MAX500: Die Tiroler Schützen bereichern das


Maximilianjahr mit zwei Großprojekten.
Kaiser Maximilian I. legte mit dem Tiroler Landlibell 1511 den
Grundstein für das organisierte Schützenwesen in unserem Land.
Die Tiroler Schützen würdigen „ihren“ Kaiser im Gedenkjahr zum
500. Todestag mit einem groß angelegten „Tiroler Landesschießen“,
das am 4. Mai 2019 in Kufstein eröffnet und bis 16. Juni 2019 an
insgesamt 25 Schießständen im ganzen Land Schießsportbegeis-
terten die Möglichkeit bietet, ihre Treffsicherheit unter Beweis zu
stellen. Die Schützen stellen aber neben dem Schießsport auch ihre
Heimatverbundenheit und Kulturaffinität unter Beweis: Mit der
Maximilian-Ausstellung „Der Obere Weg – Maximilian I. im Tiro-
ler Oberland von 1494 bis 1518“ setzt der BTSK ein weiteres High-
light in der niederschwelligen Umsetzung des Maximilianjahres. In
dieser Ausstellung auf Schloss Landeck werden von 4. August bis
Die Bundesversammlung 2019 wurde in der Jesuitenkirche mit 22. September 2019 die Reisen Maximilians am „Oberen Weg“, dem
einem Festgottesdienst, gestaltet von Landeskurat Martin Ferner, mittelalterlichen Handelsweg entlang der Via Claudia Augusta über
eröffnet. Mit den Bitten für die Mitglieder im BTSK gehen wir in ein den Reschen und den Fernpass und seine Aufenthalte im Tiroler
neues Schützenjahr. Oberland und im Außerfern nachgezeichnet. Der Eröffnungsfestakt
passiert im Beisein von hunderten Schützen am 3. August um 18
genommen: „Nach der Erarbeitung von unten nach oben geht es Uhr in Landeck.
jetzt darum, die Leitmotive, die unsere Schützenwerte zeitgemäß
interpretieren und für die künftige Ausrichtung essentiell sind, Weitere Höhepunkte im Veranstaltungskalender
wieder in die Breite zurückzukommunizieren. Die Schützen und der Schützen:
Marketenderinnen unserer Kompanien sollen in der Vertiefung Auch der Schützennachwuchs traf sich: Das 30. Landesjungschüt-
jedes einzelne Leitmotiv kennen, verstehen und leben.“ zenschießen fand vom 10. bis 11. Mai 2019 in Absam statt.
Die Aufarbeitung des Themas „Die Tiroler Schützen in der NS- Beim 3. Marketenderinnen-Treffen am 24. August 2019 in Kalten-
Zeit“ nahm im groß angelegten Reflexionsprozess „Nachdenken bach werden Marketenderinnen aus allen Teilen der Alpenregion
über uns“ einen wesentlichen Platz ein: In der Diskussion innerhalb erwartet.
der Kompanien, in Arbeitsgruppensitzungen und in der gewissen-
haften Auseinandersetzung und Aufarbeitung konnte daraus sogar Landesüblicher Empfang und Umzug
ein eigenes Leitmotiv deduziert werden. Der BTSK erteilte dem mit 1.000 Teilnehmern
Historiker Dr. Michael Forcher den Auftrag, das dunkelste Kapitel Mit der Ehrenformation der SK Virgen/Osttirol beendeten
in Tirols Geschichte ein weiteres Mal zu durchleuchten – die NS- schließlich rund 1.000 Schützen und Marketenderinnen die Bun-
Zeit. Dabei richtete sich der Fokus auf die Rolle der Tiroler Schüt- desversammlung 2019. Mit dem Landesüblichen Empfang vor der
zen während der NS-Diktatur, also der Jahre von 1938 bis 1945. Die Hofburg – im Beisein von LH Günther Platter – und einem Um-
im November 2018 in Buchform präsentierte Forschungsarbeit von zug durch Innsbrucks Altstadt fand dieser besondere Schützentag
Dr. Michael Forcher brachte die nötige Aufklärung über Fakten und seinen krönenden Ausklang, verbunden mit der Vorfreude auf das
Hintergründe. kommende Schützenjahr! n

Mit der Goldenen Verdienstmedaille


des BTSK ausgezeichnet
Die höchste Auszeichnung für Verdienste um das Tiroler
Schützenwesen, verbunden mit „Dank und Anerkennung“,
erhielten 2019 fünf verdiente Schützenfunktionäre:
- Der langjährige Landeskommandant des
Südtiroler Schützenbundes, Elmar Thaler
- Bataillonskdt. Mjr. Helmuth Paolazzi
- Bataillonskdt. Hauptmann Fritz Sandhofer
- Ehren-Hauptmann Hans Speckle
- Ehren-Hauptmann Josef Klaunzer

Der langjährige Landeskommandant des Südtiroler Schützenbun-


des konnte mit einer Auszeichnung für eine gemeinsame Zusam-
menarbeit des SSB mit dem BTSK ausgezeichnet werden.
N° 3 | Juni 2019

Aus den LANDESTEILEN … 5


Bozen
von Efrem Oberlechner

54. Bundesversammlung des Südtiroler Schützenbundes –


Schützen demonstrieren Einigkeit
Die Schützen haben bei der Neuwahl der Bundesleitung am 27. April 2019 klar gezeigt, dass sie ihrem neuen Landeskom-
mandanten den Rücken stärken wollen. Jürgen Wirth Anderlan wurde mit 160 von 167 abgegebenen Stimmen zum neuen
Kommandanten gewählt, das sind 95,8 Prozent. Der ehemalige Meraner Hauptmann Renato Des Dorides konnte 154 von 166
abgegebenen Stimmen – 92,8 Prozent – auf sich vereinen und ist damit Wirth Anderlans Stellvertreter. Egon Zemmer wurde
mit 155 von 167 Stimmen zum Bundesgeschäftsführer gewählt, Franzjosef Roner wurde mit 158 von 166 als Bundeskassier
bestätigt.

Bundessekretär Richard Andergassen, all jenen, die seit weit über


einem Jahrzehnt engstens mit mir zusammengearbeitet haben,
Efrem Oberlechner, Margareth Lun, Günther Mairhofer, aber auch
Verena Geier und Werner Oberhollenzer.“ Letztere blickten in ihren
Tätigkeitsberichten auf ein umfangreiches Jahr zurück und kündig-
ten an, zukünftig in die zweite Reihe zu treten. Auch der Obmann
des Herz Jesu Notfonds Paul Bacher gab Rechenschaft über die
geleistete Tätigkeit.

Verteidigung der Identität


Wirth Anderlan zollte der Leistung seines Vorgängers großen
Respekt und sieht es nun als Herausforderung an, Thalers Erbe gut
fortzuführen. Wirth Anderlan präsentierte sich selbstsicher und
meinte: „Die Verteidigung unserer Werte, unserer Identität und
unserer Sprache, spontane Nachbarschaftshilfe und solidarische
Die neu gewählten Bundesleitungsleitungsmitglieder: (v.l.) Aufgaben sind die Säulen des Schützenwesens. Und natürlich geht
LKdt.-Stellvertreter Renato Des Dorides, LKdt. Jürgen Wirth der Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit für unsere Heimat
Anderlan, Bundesgeschäftsführer Egon Zemmer und weiter.“
Bundeskassier Franzjosef Roner
Süd-Tirol
Lang anhaltender Applaus für Elmar Thaler Er kündigte an, dass er die Pflege der Tiroler Kultur, der Tiroler
Nun wird im Südtiroler Schützenbund eine neue Ära eingeläutet, Tradition und des Väterglaubens hochhalten werde, und fuhr fort
nachdem Elmar Thaler als Landeskommandant nicht mehr zur mit den Worten, dass die Schützen weiterhin ein Garant dafür blei-
Verfügung stand. Dieser erntete einen langanhaltenden stehenden ben werden, dass „SÜD-“ der Teil bleibt und „TIROL“ das Ganze.
Applaus. Thaler war acht Jahre Landeskommandant der Schützen, „Wir haben ein junges, engagiertes, dynamisches Team, gemischt
17 Jahre in der Bundesleitung, davon drei Jahre als Schriftleiter der mit erfahrenen Frauen und Männern. Wir werden auch weiterhin
Tiroler Schützenzeitung und sechs Jahre als Bundesgeschäftsführer. der Fels in der Brandung für alle Tirolerinnen und Tiroler in unse-
Thaler ging in seiner Rede darauf ein, dass „die Zugehörigkeit rer Heimat sein, wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass unsere
zu Italien immer mehr zum Klotz am Bein wird, nicht nur in der Heimat fest im Herzen verankert bleibt und nicht in der Briefta-
Wirtschaft, nicht nur im politischen Leben, mittlerweile auch im sche“, so Wirth Anderlan.
Kulturleben“. Und er fuhr fort: „Nicht Italien, das unsere Heimat
vor 100 Jahren geraubt hat, soll sagen, wie unsere Zukunft auszu- Ärger über römische Politik
sehen hat, sondern wir selbst!“ Und er ist überzeugt, dass „unsere In seinen Grußworten überbrachte Landeshauptmann Arno Kom-
Lösungsansätze europäischer sind als jene eines zentralistischen patscher den Dank der Südtiroler Landesregierung für den Einsatz,
Nationalstaates, der bis heute keine Gelegenheit auslässt, uns Lehr’ den die Schützen und Marketenderinnen für die Heimat, für die
und Weis’ zu erteilen.“ Bewahrung der Traditionen und für die Stärkung der Volkskultur
Der scheidende LKdt. Elmar Thaler schloss seine Rede mit den bringen.
Worten: „Haltet weiter treu zusammen, stellt immer das Einende Der Landeshauptmann ergänzte zu den Kritikpunkten am Staat Ita-
vor das Trennende und unterstützt auch die neue Führung vertrau- lien durch Elmar Thaler, dass er noch viele weitere Punkte aufzählen
ensvoll und nach Kräften. Wir übergeben einen soliden Verband, könne. Auch er ärgere sich, was in der römischen Politik oft entschie-
mit einer soliden Kasse, mit einer geordneten Struktur. Wir müssen den werde. Man müsse immer wieder die Autonomie verteidigen.
nur mehr unseren Einsatz und unseren Enthusiasmus einbringen, Die Autonomie sei eine große Errungenschaft und auch nicht immer
und der Schützenbund wird blühen wie eh und je.“ perfekt. Es sei immer wieder notwendig, diese weiterzuentwickeln
und zu verbessern. Das sei die Aufgabe der Süd-Tiroler Landespo-
Dank an Freunde litik. „Autonomie ist Schutz, Weiterentwicklung und Bewahrung
Thaler dankte seinen Mitarbeitern in der Bundesleitung, die ihm unserer Sprache, Kultur und Tradition“, so Kompatscher.
treue und tatkräftige Weggefährten waren: „Insbesondere dem
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6 Aus den LANDESTEILEN …

danten Elmar Thaler für die hervorragende


Zusammenarbeit. Grußworte überbrachten
auch der Nationalratsabgeordneten Werner
Neubauer, der mit dem Nationalratsabge-
ordneten und Vertreter im Süd-Tirol-Aus-
schuss Christian Schandor angereist war.

Würdiges Totengedenken
Der Versammlung ging ein feierlicher Got-
tesdienst in der Franziskanerkirche voraus,
der von Landeskurat P. Christoph Waldner
und P. Reinald Romaner zelebriert und von
der Musikkapelle Taufers im Münstertal
musikalisch gestaltet worden war. Anschlie-
ßend wurde am Peter-Mayr-Denkmal im
Gedenken an die verstorbenen Schützen-
kameraden ein Kranz niedergelegt und
Auch heuer wieder: Volles Haus bei der Bundesversammlung des SSB im Waltherhaus eine Ehrensalve von der Ehrenkompanie
in Bozen Kastelbell abgefeuert. n

Hervorragende Zusammenarbeit worte ihrer Schützenbünde und bedankten


Die Landeskommandanten Fritz Tiefentha- sich bei der Bundesleitung des SSB, allen
ler und Enzo Cestari überbrachten Gruß- voran beim scheidenden Landeskomman-

Rovereto/Rofreit
von Hildegard Flor

„Europagedanken hochgehalten“ Bundesversammlung des WTSB


Die diesjährige ordentliche Generalversammlung des Welschtiroler Schützenbundes fand am 10. März im Philharmoniesaal
statt. Dazu hatten sich Abordnungen von 24 der 26 dem Bund angeschlossenen Kompanien eingefunden. Vorausgegangen
war ein Aufmarsch mit Messfeier und Kranzniederlegung.

Nach Aufstellung und Frontabschreitung


am Follone-Platz erfolgte der Abmarsch zur
Loretokirche in Begleitung der Musikkapel-
le Lavis. Dort feierte P. Mario Pangallo die
hl. Messe. Danach fand die Heldenehrung
mit Generaldecharge der SK Roveredo am
Rofreit-Denkmal statt und alle begaben sich
in den Versammlungssaal.
Dort begrüßte LKdt. Enzo Cestari weit über
100 Schützen, Marketenderinnen, Ehren-
mitglieder und die Spitzen von Politik und
Vertreter der verschiedenen Verbände aus
allen Teilen Tirols. In einer Gedenkminute
wurde aller verstorbenen Kameraden ge-
dacht, besonders des ehemaligen Bundekas-
siers Franz Landi.
Es folgte der Bericht des Landeskom-
mandanten. Nach einer Übersicht über Zahlreiche Ehrengäste sowie Vertretungen von 24 Schützenkompanien des WTSB
die Nutzung der Internetseite wurde über sind zur diesjährigen Bundesversammlung in Rofreit erschienen.
verbandsinterne Maßnahmen wie Bürokra-
tisches und über den Gebrauch von Säbeln worden. An Ausrückungen wurden die erstreckte sich noch viel weiter, und zwar
und Gewehren berichtet. Ein Problem ist Andreas-Hofer-Feiern in Mantua, Meran von Wien und bis zum Papst in Rom.
das viel zu klein gewordene Schützenlokal und Innsbruck, das Alpenregionstreffen Von der Tätigkeitsvorschau seien eine
in Kronmetz; daher wird ein Saal in Trient im Zillertal und ein Besuch in Scandiano inzwischen durchgeführte Reise nach
für die Verbandstätigkeit angedacht. (Reggio Emilia) erwähnt, wo an die 2.000 Isernia (Region Molise), wo Soldaten der
Inzwischen sind auch die Bundesmarke- k.u.k. Soldaten gefangen waren. Das Treffen aufgelösten Monarchie interniert waren,
tenderin, der Schießreferent, der Bildungs- der Landeskommandanten fand in Civez- und das Bemühen um die Benennung eines
offizier und der Bundesfähnrich ernannt zano statt. Der Radius der Ausrückungen Platzes oder einer Straße nach Andreas
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Aus den LANDESTEILEN … 7


Hofer in Trient erwähnt. Zum Schluss Nach einigen statutarischen Programm- Raass: „Ich bin beeindruckt und werde
wurde die Mitgliederzahl genannt: Der punkten und den Berichten der Beiräte italienisch lernen.“ Ehrenmitglied Carlo
Bund zählte zum Jahresende 610 Schützen. erfolgte eine lange Reihe von Ehrungen. Andreotti wünschte, den Welsch-Tirolern
Mit den Worten des Heiligen Franziskus: Grußworte sprachen Landeshauptmann ihre Geschichte zurückzugeben, und Se-
„Wir haben das Nötige gemacht, werden das Maurizio Fugatti, Landtagspräsident Walter nator a.D. Franco Panizza sagte: „Ich habe
Mögliche machen und vielleicht auch das Kaswalder und der scheidende Süd-Tiroler euch wachsen gesehen; ihr habt als Erste
Unmögliche versuchen“ schloss der Landes- Landeskommandant Elmar Thaler. Für den Europagedanken hochgehalten.“ n
kommandant. Nord-Tirol sprach Viertelkdt. Andreas

Innsbruck
von Heinz Wieser

Zum 30. Todestag von Landeshauptmann Eduard Wallnöfer


Am 15. März 1989, also vor 30 Jahren, ver- in herzlichen und bewegten Worten einen
starb Landeshauptmann Eduard Wallnöfer. kleinen Einblick in seinen Werdegang.
Am 13. Juli 1963 wählte ihn der Tiroler Zunächst erinnerte er an seine Wahl zum
Landtag einstimmig zum Landeshauptmann Landeshauptmann von Tirol am 13. Juli
von Tirol. Der große Landespolitiker, der 1963 und meinte dazu, er habe diese Wahl
am 11. Dezember 1913 in Schluderns im mit gemischten Gefühlen angenommen, da
Vinschgau zur Welt kam, 1949 Abgeordne- es durch die kurzen Regierungsperioden
ter zum Tiroler Landtag wurde und dann seiner Vorgänger fast als eine Gesetzmäßig-
das Landwirtschaftsreferat in der Tiroler keit galt, dass man auf diesem Posten nicht
Landesregierung übernahm, wurde in lange lebt. „Mir kommt heute das Ganze fast
den langen Auseinandersetzungen um die vor wie ein Traum.“ Er habe seit 1969 an
Südtirol-Frage zu einer Politikererscheinung, über 1.200 Regierungssitzungen teilgenom-
der in Italien von vielen politischen Kreisen men und davon 700 als Landeshauptmann
hoher Respekt gezollt wurde. Als ein Pionier geleitet.“ Mich freut es sehr, dass wir dabei
der europäischen Integration galt er als nie in Bosheit oder Gehässigkeit auseinan-
einer der bekanntesten und respektiertesten dergegangen sind. So sei dies bei Hüttenber-
Politiker der europäischen Alpenregion. ger, Heinz, Kunst, Zechtl, Salcher und auch
Wallnöfer, der die Nachfolge des am 30. Juni bei Fili von der SPÖ sowie auch bei FPÖ-
1963 plötzlich verstorbenen Landeshaupt- Klubobmann Eigentler stets gewesen. Es war Porträt von LH Eduard Wallnöfer als
mannes Dr. Hans Tschiggfrey antrat, sagte jedenfalls Gott sei Dank nie so, dass man Ölgemälde in der Galerie der Landeshaupt-
in seiner Regierungserklärung: „Ich werde den anderen als Todfeind betrachtet hätte. männer von Tirol ab 1861 im Rokokosaal
bemüht sein, das Recht zu achten und eine Lauter Unebenheiten habe ich jedenfalls mit des Alten Landhauses in Innsbruck
Politik der Wahrheit und der Rechtschaf- den Vertretern der anderen Fakultäten nie
fenheit zu führen. Nur eine solche Politik gehabt“. Zur Überraschung aller Anwesen- Bei Sinowatz gibt es wohl gute Erfahrungen
kann auf Dauer Bestand haben.“ Selbst die den sagte damals Wallnöfer, dass sein politi- in der Südtirol-Politik aus der Zeit, in der
politischen Gegner Wallnöfers haben die sches Wirken unter fünf Päpsten gestanden er Unterrichtsminister war. […] Schließlich
Erfahrung gemacht, dass er von dieser Ma- sei. So unter Pius XII., Johannes XXIII., Paul habe ich immer ein ordentliches Verhältnis
xime keinen Fingerbreit abwich. Der Name VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II., mit Bischof Rusch gehabt, der ein harter Kir-
Eduard Wallnöfer war mit dem Namen weiters unter vier Bundespräsidenten: Zuerst chenfürst war“, so Wallnöfer. LH Wallnöfer
unseres Landes stets auf das Engste verbun- unter Körner, dann Schärf, der ihn angelobt schilderte damals auch, wie er als Sechs-
den. Der Mann, der das Land Tirol entschei- hat, dann Jonas, den er außerordentlich jähriger beim Verlassen seiner Vinschgauer
dend prägte und auch auf bundespolitische schätzte und der für Tirol stets viel übrig Heimat mit seiner Schwester zum Fotogra-
Entscheidungen großen Einfluss ausüben hatte, und schließlich Kirchschläger, der sich fen ging, um ein Abschiedsbild machen zu
konnte, hat mit seinem Lebenswerk tiefe auch stets für die Probleme unseres Landes lassen. Die Worte eines Verwandten, „was
Spuren in der neueren Geschichte Tirols aufgeschlossen gezeigt habe. Dazu kamen wohl aus dem armen Bua werden sollte“,
hinterlassen. Mit der Eröffnung der Felber- noch sechs Bundeskanzler: „Zuerst der klingen heute noch sehr mitleidvoll nach.
tauernstraße 1967 konnte eine innerösterrei- temperamentvolle Figl, dann der Raab, der Eduard Wallnöfer legte am 2. März 1987 das
chische Verbindung zur Landeshauptstadt mich gemocht hat, als ob ich sein Bub gewe- Amt des Landeshauptmannes von Tirol nach
Innsbruck hergestellt werden, wodurch man sen wär, dann der Gorbach und der Klaus, rund 24-jähriger Tätigkeit zurück. Der Tiro-
vielen Arbeitssuchenden aus dem Bezirk Li- der keinen Freund gemocht hat, mich hat ler Landtag wählte drei Tage später Dipl.Ing.
enz wirtschaftlich helfen konnte. Wallnöfer er auch nicht gemocht, weshalb man aber Dr. Alois Partl zu seinem Nachfolger. Eduard
ist es gelungen, mit den ihm zur Verfügung noch nicht auf eine Reziprozität schließen Wallnöfer, der arme Halbwaisenbub aus dem
stehenden Mitteln das ihm anvertraute Land darf. Und was den Bundeskanzler Kreisky Vinschgau, war ein Mensch mit einer tiefen
in ein wirtschaftlich blühendes Land zu anlangt, so muss ich halt doch sagen, dass Liebe zur Heimat, zu den Menschen des
verwandeln. Zu seinem 20-jährigen Regie- er sich trotz des verschiedenen Weltbildes Landes, zu den Benachteiligten, zur Kirche
rungsjubiläum im Juli 1983 gab Wallnöfer uns gegenüber ganz korrekt benommen hat. und zu seinem Herrgott. n
N° 3 | Juni 2019

8 Aus den LANDESTEILEN …


St. Ulrich/Gröden
von Egon Zemmer

Treffen der ladinischen Schützenkompanien


Am 20. März 2019 trafen sich Vertreter der ladinischen Schützenkompanien im Schützenheim von St. Ulrich zu einer gemein-
samen Besprechung. Anwesend waren die Schützenkompanien Anpezo Hayden, Buchenstein, St. Vigil, Wolkenstein und St.
Ulrich. Entschuldigt hatte sich die SK Enneberg. Auf der Tagesordnung standen wichtige Belange der Ladiner und die Wahl
des Ladinerreferenten im Südtiroler Schützenbund. Die Sitzung wurde von Mjr. Jürgen Wirth Anderlan geleitet.

(V.l.) Hptm. Karl Marmsoler (SK St. Ulrich), LKdt. Jürgen Wirth Anderlan, Fausto Menardi (SK Anpezo Hayden), Mjr. Emanuel Delmonego (SK
Buchenstein), Olt. Thomas Solderer (SK Wolkenstein), Hptm. Roland Obojes (SK St. Vigil) und Hptm. Walter Testor (SK Buchenstein).

Zunächst fand eine rege Diskussion über den Stand der Dinge in den marschieren. Es wurde vorgeschlagen, der historischen ladinischen
ladinischen Tälern statt. Dabei wurde vor allem die Verbundenheit Fahne mit Tiroler Adler mehr Geltung zu geben und sie bei wichti-
Ampezzos und Buchensteins zu Tirol hervorgehoben. Beide Täler gen Anlässen neben der Tiroler und der Schützenfahne zu hissen.
fühlen sich noch als ein Teil Süd-Tirols. Im Fokus standen weiters Die Öffentlichkeitsarbeit sei zu intensivieren, um sowohl die Einhei-
die Pflege der Kameradschaft unter den ladinischen Schützenkom- mischen als auch die Touristen für die ladinische Kultur und Sprache
panien und die Aufwertung der ladinischen Ortsnamen. Es wurde zu sensibilisieren. Zum Ziel setzten sich die Anwesenden auch die
zudem der Wunsch geäußert, dass das von Günther Obwegs in Restaurierung der Standschützenkapelle auf dem Campolongopass.
Angriff genommene Projekt der Wiedergründung des Standschüt- Daraufhin stellte Emanuel Delmonego von der SK Buchenstein als
zenbataillons Enneberg realisiert werde. Auch sollten die ladinischen einziger Kandidat sein Programm vor. Delmonego wurde einstim-
Kompanien künftig bei größeren Veranstaltungen in einem Block mig zum Ladinerreferenten im Südtiroler Schützenbund gewählt. n

Innsbruck
von Thomas Saurer

Ehrenzeichen des Landes für Landes-Ehrenkommandant


Mjr. Emmerich Steinwender
Die Verleihung der Ehrenzeichen des Landes Tirol am 20. Februar
ist auch ein willkommener Anlass, daran zu erinnern, dass wir in
einer Region leben, wo das Ehrenamt in allen Bereichen großge-
schrieben wird. Der ehemalige Landeskommandant der Tiroler
Schützen, Mjr. Emmerich Steinwender, wurde mit der höchsten
Auszeichnung, die die Tiroler Landesregierung zu vergeben hat,
bedacht. Der Protokollchef des Landes Tirol, Bundepressereferent
Mjr. Thomas Saurer, verdeutlichte in der Laudatio für den Landes-
Ehrenkommandanten seine Verdienste um das Tiroler Schützen-
wesen: „Dem Bundesausschuss gehört Emmerich Steinwender als
früherer Landeskommandant und Ehrenmajor des Oberinntaler
Schützenregimentes an. Der geschichtsbewusste Zammer, der sich
als Chronist für seine Heimatgemeinde und das Schützenregiment
engagiert hat, gilt als Inbegriff seiner persönlichen Imperative Be-
kenntnis, Gemeinschaft und Tat. Die Tiroler Schützenfahne ist ihm Die Schützenfahne ist für ihn ein Zeichen für Treue, Freiheit und
Zeichen für Treue, Freiheit und echte Kameradschaft!“ n Kameradschaft!
N° 3 | Juni 2019

Aus den LANDESTEILEN … 9


Trient/Isernia
von Hildegard Flor
Gedenkreise zu den k. und k. Internierungslagern
Zu einer dreitägigen Gedenkreise brachen 210 Personen auf Einladung des Welschtiroler Schützenbundes Anfang April in
die 750 Kilometer entfernte Provinzhauptstadt Isernia in der Region Molise auf. Sinn und Zweck war die Erinnerung an die
Internierung von Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee in dieser Stadt, nachdem sie nach dem Waffenstillstand am
4. November 1918 bereits in ihre Heimat zurückgekehrt waren.

Zur Erinnerung an die Gefangenschaft der


k. und k. Soldaten wurde eine Gedenktafel
enthüllt. Der Text der enthüllten Gedenk-
tafel auf Deutsch: „Zur Erinnerung an die
Heimkehrer der österreichisch-ungarischen
Armee, die nach dem heiß ersehnten Frie-
den ihren Familien entrissen wurden und
in Gefangenschaft waren. Einziger Trost in
diesem Leid war die Menschlichkeit und
Solidarität der Bevölkerung von Isernia.
Zum 100. Gedenkjahr 1918 – 2018 am 7.
April 2019, vom WTSB und der Stadt Isernia
angebracht.“

Von den im Stadtinnern errichteten Inter- LKdt. Enzo Cestari und Giuseppe Ferrandi zum Hl. Franziskus geschenkt haben. Nach
nierungslagern für über tausend Welsch- vom Welschtiroler Historischen Museum, dem Schützengebet und einer Dankan-
Tiroler und Triestiner Gefangene hat sich im ein Referat der Historikerin Luciana Palla sprache an den Bischof mit Erklärung der
Gedächtnis der Einwohner nichts erhalten, und die Übergabe von Gastgeschenken in Ehrensalve und dem Fahnengruß an der
obwohl es laut noch existierenden Tagebü- Form von Schießscheiben. Reliquie von Kaiser Karl mit der Kaiserhym-
cher durchaus Kontakte mit der Zivilbe- Weiter ging es am dritten Tag mit einem ne begaben sich alle zur Franziskuskirche,
völkerung gegeben hat. Das hängt auch mit landesüblichen Empfang am X.-September- wo das Kruzifix aufgestellt und ein weiterer
der Bombardierung seitens der Alliierten Platz, einer Ehrensalve und einer Kranznie- Kranz niedergelegt wurde. Weiter ging es
am 10. September 1943 zusammen, welche derlegung am Denkmal für die Opfer des zum ehemaligen Kloster „Santa Maria delle
die Stadt dem Erdboden gleichgemacht und Bombenangriffs von 1943. Danach fand Monache“, wo eine Gedenktafel enthüllt,
4000 Einwohner das Leben gekostet hat. in der Kathedrale eine Messe mit Bischof ein dritter Kranz niedergelegt wurde und
Auf dem Programm standen die Besichti- Camillo Cibotti statt. Dabei wurden die die Kaiser- und Landeshymne erklangen. In
gung der päpstlichen Glockengießerei in Kränze und das Kruzifix gesegnet, welches diesen beiden Gotteshäusern waren k. und
Agnone, dann in Isernia Ansprachen von die Stand- und Kaiserschützen der Kirche k. Soldaten interniert. n

Laag
von Hildegard Flor

Bezirkstag Süd-Tiroler Unterland


Nach der Aufstellung am Dürerplatz mit Meldung an den Höchstanwesenden Mjr. Florian Lechner in Vertretung der Bundes-
leitung erfolgten die Frontabschreitung und der Abmarsch zum Friedhof, wo die Heldenehrung stattfand.

Die Gedenkrede hielt Bezirksmajor a.D. Jür- die Schützen zur Turnhalle, wo die Jahres- die Tätigkeitsberichte der Bezirksleitung,
gen Werth. Er spannte den Bogen von den versammlung stattfand. Alle Kompanien im der Marketenderinnen, der Jugendbetreu-
Standschützen, deren Einsatz heute nicht Bezirk waren anwesend. Zu Beginn feierte ung sowie in den Bereichen Schießen und
mehr nachvollziehbar ist, und zitierte Hein- Michaela Perktold einen Wortgottesdienst, Exerzieren. Es folgte ein Kurzreferat von
rich Heine: „Unter jedem Grabstein eine danach begrüßte Bez.-Mjr. Peter Frank alle Georg Dekas zum Thema „Patriotismus
ganze Welt“. Aber viele starben und haben Schützen, Ortsvorsteher Andrea Olivetti und Populismus“ und über die Gründe für
gar keinen Grabstein“, bedauerte Werth. Die und die Ehrengäste. Es folgte die Gedenk- den Stimmenverlust der etablierten Par-
Kompanien von Laag und Margreid feuer- minute für vier verstorbene Kameraden: teien. Nach einigen Wortmeldungen unter
ten gemeinsam eine Ehrensalve ab. Nach Josef Zwischenbrugger, Johannes Roner, „Allfälliges“ erhoben sich alle und sangen
der Kranzniederlegung und der Landes- Roman Bortolotti und Karl Dorigoni. Nach gemeinsam die Landeshymne. n
hymne durch die MK Kurtinig marschierten der Genehmigung des Protokolls folgten
N° 3 | Juni 2019

10 Aus den LANDESTEILEN …


Tirol
von Armin Gregor Achtzehnter

Die Maultasch
Der Kampf um die Landeseinheit von Tirol wird nicht erst seit der Teilung des Landes 1918 vor mehr als 100 Jahren ausgetra-
gen. Schon im Mittelalter war diese Einheit bedroht, aber es fanden sich immer wieder mutige Männer und Frauen, die bereit
waren, für ihre Heimat zu streiten. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Margarete von Tirol-Görz. Wie ihr Beiname Margarete
Maultasch zustande kam, lässt sich nur vermuten. Eines jedoch stimmt nicht, und zwar die Behauptung, sie sei eine überaus
hässliche Frau gewesen. Auch wenn es keine Bilder von ihr gibt, die zu ihrer Lebenszeit angefertigt wurden, so schildert sie
der Zeitzeuge Johannes von Winterthur als überaus schöne junge Frau. Der Beiname kommt wohl daher, weil ihr Lieblingsort
Burg Neuhaus bei Terlan war. Diese Burg trug den Beinamen „Burg Maultasch“.

Adel verpflichtet Widerstand um Tirol Ehemann verjagt


Margarete wurde 1318 als Tochter von Als sie 17 Jahre alt war, verstarb 1335 ihr Nachdem die politischen Verhältnisse
Heinrich Herzog von Kärnten und Graf von Vater. Nun hätte sie die Nachfolge ihres soweit geregelt waren, ging die junge
Tirol-Görz und dessen Gattin Adelheid von Vaters in Tirol und Kärnten antreten Frau daran, ihre privaten Verhältnisse zu
Braunschweig in Tirol geboren, im Land, können, doch dem stand wiederum die klären. Ihr ungeliebter Gatte spielte sich
für das sie später kämpfen sollte. Da ihrem Politik entgegen. Herzog Albrecht II. von inzwischen als Herr über Tirol auf. Hierbei
Vater männliche Erben verwehrt blieben, Österreich hatte sich auf dem Reichstag zu wurde er von seinem jüngeren Bruder Karl,
traf er 1330 mit Kaiser Ludwig dem Bayer Augsburg am 26. November 1330 mit dem der politisch begabter und geschickter war
eine Vereinbarung, die die Erbansprüche Kaiser verständigt und besetzte nun Kärn- als sein mehr als Frauenheld auftretender
der Tochter sichern sollten. Schon im Alter ten, dem auch der Norden von Tirol folgen Bruder, unterstützt. Er hatte Berater aus
von neun Jahren wurde das Mädchen mit sollte. Somit wären Margarete und ihrem Böhmen mitgebracht, die von ihm wichtige
Johann Heinrich von Luxemburg, dem ungeliebten Gatten nur noch Süd-Tirol als Ämter erhielten. Doch die Tiroler Freun-
jüngeren Bruder des späteren Kaisers Karl Herrschaftsgebiet geblieben. Die Tiroler de der jungen Gräfin waren damit nicht

Margarete von Tirol, genannt Margarete Der Tiroler Freiheitsbrief vom 28. Jänner 1342 ist eine Urkunde und ein Zeichen für die frühe
Maultasch (* 1318 in Tirol; † 3. Oktober 1369 parlamentarische Entwicklung Tirols unter Einbeziehung des Bauernstandes. Die zwei er-
in Wien) haltenen und im Textteil identischen Originale des Freiheitsbriefes werden im Bayerischen
Staatsarchiv in München sowie im Landschaftlichen Archiv in Innsbruck aufbewahrt.
IV., verlobt. Die beiden verstanden sich von
Anfang an nicht. Johann Heinrich kratzte, jedoch dachten nicht daran, ihr Land einverstanden. Es kam zu einem Aufstand
beschimpfte und biss seine spätere Gattin. zwischen Wittelsbachern und Habsburgern gegen die Herrschaft der aus Luxemburg
Mit der Zeit begann sie den ungeliebten aufteilen zu lassen. Es kam zu Kämpfen stammenden Familie von Margaretes
Mann zu hassen. Doch in der Politik spielen im Land, in welche auch der Schwager Mann. Dieser wurde jedoch von Nikolaus
solche Gefühle nun einmal keine Rolle, also von Margarete, Karl, der inzwischen Graf von Brünn, dem Bischof von Trient, nie-
wurden die beiden am 16. September 1330 von Mähren geworden war, eingriff. Erst dergeschlagen. Im November 1341 machte
in Innsbruck verheiratet. der Frieden von Enns am 9. Oktober 1336 Margarete reinen Tisch und verjagte mit
klärte die Verhältnisse und gab Margarete Hilfe ihrer Tiroler Freunde ihren Mann aus
die Möglichkeit, in einem ungeteilten Tirol dem Land.
ihr Erbe anzutreten.
N° 3 | Juni 2019

Aus den LANDESTEILEN … 11


Tiroler Freiheitsbrief hervorgehen sollten, schien die Aussage von Szene gesetzter Umsturzversuch schlug fehl.
Da ihre Ehe ohne Kinder geblieben war, Margarete über ihre erste Ehe zu bestätigen. Ludwig reagierte entschlossen darauf. Viele
erklärte sie, dass diese nie vollzogen worden Adelige verloren ihre Güter. Also wandte
und somit ungültig sei. Papst Clemens VI. Verteidigung von Schloss Tirol man andere, und zwar militärische Mittel
jedoch, der schon im Streit mit dem Kaiser Da diese zweite Ehe jedoch in den Augen an. Margaretes Ex-Schwager Karl, der
lag, weigerte sich, dem Wunsch von Mar- der Kirche ungültig war, wurden Margarete, inzwischen römischer König geworden war,
garete zu entsprechen. Diese strebte nun ihr Mann und das ganze Land mit einem zog gegen Tirol zu Felde. Im März 1347
eine zweite Ehe an und zwar mit dem Sohn Kirchenbann belegt. Doch fand die Ehe belagerte er Margarete auf Schloss Tirol,
des Kaisers, Ludwig I. von Bayern-Bran- auch Befürworter wie Marsilius von Padua doch diese konnte sich erfolgreich zur Wehr
denburg. Dieser zeigte schon vor der Ehe und William von Ockham, die mit ihren setzen. Karl blieb nichts anderes übrig, als
mit Margarete großes politisches Geschick Schriften Margarete und Ludwig gegen die den Rückzug anzutreten. Als Rache für
beim richtigen Umgang mit den Tirolern. Ansprüche der Kirche verteidigten. Außer- diese Niederlage ließ er Meran und Bozen
Er veröffentlichte am 28. Januar 1342 den dem fanden sie und ihr zweiter Mann große niederbrennen. Erst nach seiner Wahl zum
Tiroler Freiheitsbrief, im welchem allen Ti- Zustimmung beim Volk. Denn Unterstüt- Kaiser kam es zu einer Versöhnung zwi-
roler Ständen die gleichen Rechte gewährt zung hatten die beiden bei den kommenden schen Margarete und ihm.
wurden. Das setzte eine frühparlamenta- Stürmen nötig.
rische Entwicklung in Tirol in Gang. Die Sowohl der Papst als auch die Familie ihres Scheidung und zweite Ehe
Ehe zwischen Margarete und Ludwig wurde Ex-Mannes wollten die beiden „Störenfrie- Doch noch immer standen Margarete und
am 10. Februar 1342 in Meran geschlossen. de“ loswerden, doch das war gar nicht so ihr zweiter Mann wegen der noch nicht
Die Tatsache, dass aus dieser vier Kinder einfach. Ein von diesen beiden Parteien in aufgelösten Ehe unter Kirchenbann. Aber
auch in diese Angelegenheit kam schon
bald Bewegung. Ihr vertriebener Ehemann
Johann Heinrich, inzwischen Markgraf von
Mähren, trat 1348 an den Papst heran und
verlangte seinerseits die Auflösung der Ehe
mit Margarete. Er begründete dies mit dem
Nichtvollzug der Ehe. Um aber nicht in
den Verdacht zu geraten, impotent zu sein,
erklärte er, dass dies daran gelegen habe,
weil er sich mit seiner Frau von Anfang
an nicht verstanden habe. Am 21. Juli
1349 wurde ihre Ehe mit Johann Heinrich
nach weltlichem Recht geschieden. Doch
der Papst dachte nicht daran, den Bann
aufzuheben und damit die zweite Ehe mit
Ludwig als legitim anzuerkennen. Erst zehn
Im März 1347 verteidigte Margarete von Tirol Schloss Tirol erfolgreich gegen Karl von Jahre später wurde ihre Ehe auch vom Papst
Luxemburg, den späteren Kaiser Karl IV. Aus Rache brannte Karl Meran und Bozen nieder. anerkannt.
(Bildquelle: Herbert Ortner/wikipedia)
Harte Schicksalsschläge
Diese Freudenbotschaft jedoch wur-
de durch den Tod ihre zweiten Sohnes
Hermann 1360 getrübt. Diesem folgte ihr
ältester Sohn Meinhard III. im Jahre 1363 in
den Tod. Weil Margaretes Kinder kinderlos
geblieben waren, überschrieb sie Tirol an
den Habsburger Rudolf IV. von Österreich.
Die Wittelsbacher jedoch, die ebenfalls
Ansprüche auf das Land erhoben, fielen da-
raufhin in Tirol ein. Doch im Frieden von
Schärding 1369 verzichteten sie auf diese
gegen Zahlung einer Entschädigung. Ihre
letzten Lebensjahre verbrachte Margarete
in Wien. Dort verstarb sie am 3. Oktober
1369. Sie wurde in der Wiener Minoriten-
Die Burgruine Neuhaus (auch Burg Maultasch genannt) wird 1228 erstmals in den kirche beigesetzt. n
schriftlichen Quellen erwähnt und dürfte kurz nach 1200 von den Grafen von Tirol als
Grenzfestung gegen den Bozner Raum hin erbaut worden sein. Die Burg war einer der
Lieblingsaufenthaltsorte der Landesfürstin Margarete und erhielt nach Abtragung der da-
runter liegenden Klause im 19. Jahrhundert den gebräuchlicheren Namen Burg Maultasch.
(Bildquelle: suedtirol.info)
N° 3 | Juni 2019

12 Aus den BEZIRKEN & BATAILLONEN


Breitenbach
von Hans Schneider

55. Jahrtag im Bataillon Kufstein

Der neu gewählte Vorstand setzt wie folgt zusammen: Batl. Kdt.: Mjr. Hermann Egger, 1. Batl. Kdt. Stv.: Hptm Hans Ampferer, 2. Batl. Kdt. Stv.:
EHptm. Josef Ager, Schriftführer: Olt. Hans Schneider, Kassier: Hptm. Hans Gruber, Bildungsreferent: Michael Autengruber, Batl. Fähnrich:
Simon Moser

Am 24. März 2019 hat das Baon Kufstein näre wurde das vergangene Schützenjahr Kdt. Mjr. Hermann Egger erklärte, dass er
seinen 55. Bataillonsjahrtag in Breitenbach nochmals beleuchtet und ein Ausblick auf für eine weitere Periode in dieser Funktion
abgehalten, der mit der hl. Messe, zelebriert das kommende Schützenjahr gegeben. zur Verfügung stehen würde. Im Anschluss
von Ortspfarrer Dr. Piotr Stachiewicz, be- Baon-Kdt. Mjr. Egger hob in seinem Bericht an die Neuwahl bedankte sich der Batail-
gonnen wurde. Anschließend wurde beim besonders die Neugründung der „Josef lonskommandant bei den ausgeschiedenen
Kriegerdenkmal der gefallenen und verstor- Rainer“ SK Söll hervor, die als 23. Kom- Ausschussmitgliedern, Baon-Fähnrich Olt.
benen Kameraden gedacht. Die Ehren- panie des Bataillons am 23. August 2018 Franz Wurzer und Bildungsreferent Lt.
kompanie Breitenbach unter Hptm. Josef ihr Gründungsfest gefeiert hatte. Weiters Alfred Stock, für ihre langjährige Mitarbeit
Gruber feuerte eine exakte Ehrensalve ab. berichtete er von 223 Ausrückungen in im Ausschuss und überreichte ihnen ein
Im Anschluss eröffnete Bataillonskdt. Mjr. Kompaniestärke und 189 Ausrückungen kleines Präsent. In den abschließenden
Hermann Egger den 55. Bataillonsjahrtag mit einer Fahnenabordnung sowie 212 Grußworten der Ehrengäste bedankten
des Baon Kufstein im Gasthof „Rappold“. Eigenveranstaltungen der Kompanien. Die sie sich bei den Schützen für die gelebte
Als Ehrengäste konnte er unter anderem Stärke des Bataillons beträgt aktuell 1.327 Kameradschaft und die Aufrechterhaltung
Bürgermeister LA Lt. Alois Margreiter, den Mitglieder. Damit ist das Baon Kufstein unserer Tradition. Sie gratulierten dem neu
stellvertretenden Bezirkshauptmann Dr. das stärkste Bataillon im Bund der Tiro- gewählten Ausschuss und wünschten eine
Herbert Haberl und den Viertelkdt. Mjr. ler Schützenkompanien. Unter Pkt. 6 der erfolgreiche Amtsperiode. n
Manfred Schachner begrüßen. Tagesordnung erfolgte die Neuwahl des
In den Berichten der einzelnen Funktio- Bataillonskommandos. Der bisherige Baon-

Feldthurns
von Sonja Hackhofer

28. Bezirkstag und 51. Generalversammlung des Bezirks Brixen


Hauptleute, Offiziere, Schützen und Marketenderinnen aller 19 Schützenkompanien, Feldthurns Bürgermeister Konrad Mess-
ner, die LAbg. Magdalena Amhof und Helmut Tauber sowie der nunmehrige Landeskommandant Mjr. Jürgen Wirth Anderlan
nahmen am 10. März am Bezirkstag teil.

Bez.-Mjr. Florian Lechner eröffnete die Versammlung unter dem Rundenwettkampfes, bei der die SK Schalders bereits das dritte Mal
Motto: „Für das gemeinsame Tirol – Einsatz in den nächsten Jahr- in Folge die Wandertrophäe gewonnen hat. Geehrt wurden drei ver-
zehnten“. Es folgten Tätigkeitsberichte der Bezirksreferenten. Höhe- diente Schützen mit der Ehrennadel in Silber für Johann Rauter aus
punkte im Jahr 2018 waren die Einsetzung der Reliquie des Seligen Feldthurns und der Ehrennadel in Gold für Olt. Markus Holzmann
Kaisers Karl I. im Dom zu Brixen, die Lehrfahrt nach Budweis und aus Feldthurns und Hptm. Roland Seppi aus Schabs. Mjr. Jürgen
Prag, die Herausgabe des Bezirksbuches Band III im Gedenken an Wirth Anderlan vertrat in seiner Rede die klare Meinung, dass
100 Jahre Kriegsende, die Bezirksgedenkfeier „Ende des 1.WK“ in Süd-Tiroler Schützen niemals Italiener sein werden. Mehr als die im
Brixen sowie die Herausgabe des Kalenders der Marketenderinnen Ausweis angeführte italienische Staatsbürgerschaft werde man nicht
über Tiroler Bräuche, das Jungschützentreffen in Sexten sowie der erreichen. Die Versammlung fand mit der Tiroler Landeshymne
Ausflug zur Klotzhütte im Stubai. Es folgte die Preisverteilung des ihren Abschluss. n
N° 3 | Juni 2019

Aus den BEZIRKEN & BATAILLONEN 13


Fritzens
von Herbert Rettl

Bataillon Rettenberg mit tollen Schießergebnissen


Jährlich wird von einer Kompanie das Bataillonsschießen abgehal-
ten. Heuer wurde das Schießen von der SK Fritzens ausgetragen
und konnte am Schießstand der Fritzener Schützen abgehalten
werden. Dabei zeigte sich die hohe Treffsicherheit der zahlreich
teilnehmenden Marketenderinnen und Schützen. Die ersten beiden
Plätze gingen mit den Ergebnissen von Lukas Elsässer und Simon
Garzaner an die SK Fritzens. Den dritten Platz belegte Robert
Schindl von der SK Baumkirchen. Die beiden besten Tiefschüsse
wurden von Christina Astl und Bianca Geisler von der SK Kolsass-
berg erzielt. Den drittbesten Tiefschuss konnte Gerhard Groß-
lercher von der SK Wattens-Wattenberg für sich verbuchen. Mit
großer Spannung wurde das Ergebnis der Mannschaftswertung
erwartet, ging in den letzten Jahren doch meistens die SK Fritzens
als Sieger hervor und konnte sie doch schon einmal nach dreima- Olt. Egger-Riedmüller (3.v.l.) von der SK Fritzens konnte als ersten
ligen Siegen die Schützenscheibe ihr Eigen nennen. Es zeigte sich, Preis im Mannschaftsschießen die Schützenscheibe von Batail-
dass sich die zahlreichen Trainingseinheiten ausgezahlt haben: So lonskdt. Mjr. Schwarzenauer (2.v.r.) entgegennehmen.
ging wiederum die SK Fritzens eindeutig als Mannschaftssieger
hervor und darf für ein Jahr die Schützenscheibe in ihrem Vereins- und die SK Volders den dritten Platz belegen. Bataillonskdt. Mjr.
lokal als Erinnerung aufhängen. Um den zweiten Platz kämpften Schwarzenauer dankte allen Teilnehmern und gratulierte zum sehr
die Kompanien Baumkirchen und Volders sehr hart. Mit knappem guten Schießergebnis. n
Vorsprung konnte schlussendlich die SK Baumkirchen den zweiten

Gerlos
von Gerhard Hauser

Skitag im Regiment Zillertal


Hervorragende Pistenbedingungen und
Bilderbuchwetter erwarteten die Teilneh-
mer des Regimentes Zillertal beim Schitag
am 6. April in der Gerlos. Die breiten Pisten
waren perfekt präpariert und es gab keine
Wartezeiten an den Liften. Vielen Dank den
Initiatoren der SK Gerlos mit Bataillonskdt.
Martin Kammerlander und Obm. Dietmar
Tschugg an der Spitze, der Geschäftsfüh-
rung des Schilift-Zentrums Gerlos und Na-
tionalrat Franz Hörl sowie einigen Wirten
im Skigebiet, die hier der ehrenamtlichen
Tätigkeit der Obmänner, der Hauptmänner
und der Marketenderinnen − in diesem Fall
aller 15 Schützenkompanien des Tales –
ihre Wertschätzung erwiesen haben. n

Das Regiment Zillertal mit seinen Marketenderinnen, Obleuten und Hauptleuten


verbrachten einen perfekten Schitag im Skigebiet Gerlos/Zillertal Arena.

Neustift
von Johannes Gleirscher

„Bürgermeister-Schießen“ in Neustift
Am 21. März 2019 fand das traditionelle „Bürgermeister-Schießen“ begrüßen. Für den Schießwettbewerb wurden wie üblich 2 Mann-
im Schützenlokal in Neustift statt. Bataillonskdt. Mjr. Helmut schaften aus den 14 Teilnehmern ausgelost, welche dann gegenei-
Ranalter konnte dazu u.a. die Bürgermeister Robert Denifl (Fulp- nander antraten. Nach dem sportlichen Teil ließen die Teilnehmer
mes), Georg Viertler (Telfes) und Daniel Stern (Mieders), den Vize- den Abend noch gemeinsam im Neustifter Schützenlokal ausklin-
Bgm. Andreas Gleirscher (Neustift) und Ehrenmjr. Hans Steuxner gen. n
N° 3 | Juni 2019

14 Aus den BEZIRKEN & BATAILLONEN


Mils
von Herbert Rettl

Schützen des Bezirkes Hall blicken auf ein aktives Jahr zurück
Bei der Generalversammlung konnten die Schützen des Schützen-
bezirkes Hall auf ein sehr aktives Jahr zurückblicken. Jedes Jahr am
Sonntag nach dem Aschermittwoch hält der Schützenbezirk Hall
seine Generalversammlung ab. Diesmal wurde die Versammlung
von der SK Mils ausgerichtet. Nach der Meldung an Bürgermeister
Hanser und LKdt. Tiefenthaler sowie dem Abschreiten der Forma-
tionen erfolgte der Marsch unter Begleitung der Musikkapelle Mils
zur Heiligen Messe, die vom Vikar Jörg Schlechl gehalten wurde.
Bei der Generalversammlung wurde ein Überblick über das vergan-
gene Jahr und die nächsten geplanten Aktivitäten vorgestellt. „Es
freut mich sehr, und ich sehe es als Zeichen der Wertschätzung, ne-
ben dem Bezirkskurator Pater Damian auch Bürgermeister Hanser
und LKdt. Mjr. Tiefenthaler zur Bezirksgeneralversammlung begrü-
ßen zu können“, so Mjr. Mayr zu den Ehrengästen. Für die einladen- Preisübergabe Mannschaftswertung Schützenschnurschießen:
de SK Mils ging Hptm. Hirschhuber im Rahmen seiner Begrüßung v.l. Mjr. Mayr, Hptm. Hirschhuber, Hptm. Visinteiner, Olt. Kircher
auf die Geschichte der Milser Schützen ein. Mjr. Mayr konnte in und Hptm. Kiechl
seinem Jahresbericht auf zahlreiche Aktivitäten im Schützenbezirk
verweisen. „Neben dem Einstehen für Tradition und Brauchtum, des Schützenbezirkes auch das Schießen hochgehalten wird, stellten
dem sozialen Engagement, der Bildungs- und Jugendarbeit nimmt die Leistungen beim jährlich stattfindenden Schützenschnurschie-
die Weiterentwicklung des Schützenwesens einen wichtigen Stellen- ßen unter Beweis. Der erste Preis konnte an die Speckbacher SK
wert ein“, so Mjr. Mayr in seinen Ausführungen. Sehr stolz verwies Hall und die Speckbacher Schützenkette an Robert Tratter von der
er auch auf die gute Teilnahme des Bezirkes Hall beim Alpenregi- SK Absam übergeben werden.
onstreffen in Mayrhofen. Dass die Schützen sowohl die Geschichte Das heurige Landesjungschützentreffen mit ca. 500 Teilnehmern
und deren Auswirkungen reflektieren und kritisch beleuchten, sich fand im Mai in Absam statt. Im Herbst lädt die Speckbacher SK
aber auch mit dem Wissen der Vergangenheit auf die Zukunft vor- anlässlich ihres 85-jährigen Bestehens zum großen Bezirksschüt-
bereiten, konnte Lt. Rettl am Beispiel der in Volders abgehaltenen zenfest. n
Denktage und der Denkwerkstatt berichten. Dass bei den Schützen

Nikolsdorf
von Franz Fasching

Neue Führung geht in eine nächste Amtsperiode


Bei der Bataillonsversammlung des
Schützenbezirkes Lienzer Talbodens am 5.
April in Nikolsdorf waren alle Haupt- und
Obmänner, die Jungschützenbetreuer sowie
die Majore und Ehrenmajore der benach-
barten Baone Oberland und Iseltal und die
Viertelmarketenderin vertreten. Bei diesem
Treffen wurde der Vorstand neu gewählt
und um einige Positionen ergänzt. Alle zur
Wahl stehenden Funktionen wurden ein-
stimmig gewählt und von den neu Gewähl-
ten auch angenommen.
Beim Rückblick der einzelnen Kompanien
auf das abgelaufene Vereinsjahr wurde von
den zahlreichen Tätigkeiten und Ausrü-
ckungen berichtet. Der Baon-Kdt. Gottfried
Steinwender hat an 48 Veranstaltungen
teilgenommen. Der neue Bataillonsvor-
stand: Bataillonskdt. Gottfried Steinwender, | Schießbeauftragter Josef Plattner, Schlai- derin Daniela Steiner, Lienz | Jungschüt-
Nikolsdorf | Bezirksmajor Peter Pedarnig, ten | Internetbeauftragter Johann Nöckler, zenbetreuer-Stv. Eric Krautgasser, Lienz |
Lienz | Baon-Schriftführer Franz Fasching, Dölsach | Bezirksmajor-Stv. Markus Wol- Schießbeauftragter- Stv. Huber Manfred,
Dölsach | Kassier Josef Wendl, Oberlienz | segger, Ainet | Bataillonskdt.-Stv. Alexander Leisach | Rechnungsprüfer Albert Pichler
Baon-JS-Betreuer Franz Walder, Dölsach Kirchstätter, Lienz | Bataillonsmarketen- und Johann Rainer n
N° 3 | Juni 2019

Benediktbeuern
von Hans Baur

Patronatstag in Benediktbeuern

Trommlerzug Bendiktbeuern, Tambourmajor Anton Ortlieb.

Am Vorabend konnte die Totenehrung noch im Freien abgehalten


werden. Aber leider setzte in der Nacht das angekündigte schlechte
Wetter mit Schneefall ein, sodass Kirchen- und Festzug ausfielen
und der Gottesdienst im Festzelt stattfand. Die 4.000 Gebirgsschüt-
zen und ihre Gäste ließen sich die Laune vom Wetter nicht ver-
derben. „Dies ist ein besonderes Fest für den Alpenraum,“ betonte
Pfarrer Heiner Heim in seiner Predigt. Es gehe nicht nur darum,
Kulturschätze zu erhalten, sondern Brauchtum und den christlichen
Glauben. Bei den Gebirgsschützen sei die christliche Tradition
mit dem Glauben verknüpft. Wenn man diesen mit in den Alltag
nehme, könne man für eine Nachhaltigkeit des Glaubens sorgen.
Ministerpräsident Dr. Markus Söder hielt die Festrede. Er verwies
auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Bayerns, aber es sind auch
die Kultur und die Tradition, die das Land so stark machen. „In LH Martin Haberfellner, MP Dr. Markus Söder, Hptm Stephan
Zeiten, in denen der Glaube scheinbar abnimmt, müssen wir ein Schmid und Stv. MP Hubert Aiwanger
Zeichen setzen“ so Söder, und „mit Optimismus ist jede Menge zu
erreichen“. LH Martin Haberfellner berichtete bei seiner Begrüßung
ganz aktuell über die Entwicklung im Waffenrecht. Er dankte allen,
die ihn bei seinen Bemühungen unterstützt haben, zu erreichen,
dass für die Gebirgsschützen alles so bleibt, wie es bisher war. Er
werde oft gefragt: „Wie zeitgemäß sind die Gebirgsschützen noch?
Dabei sei es gerade das Beharrungsvermögen, das die Schützen aus-
mache. Er sprach von dem „besonderen Ort“ Benediktbeuern, an
dem die Patrona Bavariae in diesem Jahr geehrt werde, und Bene-
diktbeuerns amtierender Bürgermeister Hanns-Frank Seller nannte
das Dorf „ein historische Ursprungsland der Gebirgsschützen“. Der
Dank aller galt der Antlaßschützenkompanie Benediktbeuern, ins-
besondere dem Hauptmann Stephan Schmid und Vorstand Michael
Waldherr, die einen festlichen Patronatstag organisiert haben. n
Pfarrer Heiner Heim zelebrierte die Hl. Messe
 Fotos: Uta Rowley, Hias Krinner
Berichte aus Bayern N° 3 | Juni 2019

16
Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
70 Jahre: 50 Jahre Xaver Jochner, Kochel
Johann Bacher, Benediktbeuern-Ried Michael Waldherr, Benediktbeuern-Ried Benedikt Pössenbacher sen., Kochel
Franz Bauer, Benediktbeuern-Ried Georg Rauchenberger, Benediktbeuern-Ried Georg Probst, Wackersberg
Josef Schwaller, Benediktbeuern-Ried Benedikt Lautenbacher, Benediktbeuern-Ried Emmeram Huber, Tölz
Josef Hatzl, Tegernsee Josef Gerg, Gaißach Gottfried Schretter, Eschenlohe
Franz Glatz, Partenkirchen Benedikt Keller, Gaißach Helmut Schwabl, Beuerberg-Herrnhausen
Johann Wackerle sen., Partenkirchen Anton Probst, Gaißach Peter Sanner, Beuerberg-Herrnhausen
Kaspar Danner, Jachenau Jakob Gerg, Lenggries
60 Jahre Hans Oswald, Jachenau Josef Schlickenrieder, Reichersbeuern
Josef Bartl, Benediktbeuern-Ried Anton Kloo, Audorf Franz v. Sigriz, Reichersbeuern
Josef Schellhorn, Jachenau Engelbert Kellner, Gmund Josef Forster, Reichersbeuern
Rudi Tiefenbrunner, Jachenau Karl Köck, Gmund Martin Horter, Reichersbeuern
Andreas Rechenauer, Audorf Richard Gruber sen., Elbach-Leitzachtal Franz Eichner, Reichersbeuern
Rüdiger Saller, Tegernsee Hans Bram, Schliersee-Agatharied Klaus Hochwind, Reichersbeuern
Georg Ettstaller, Gmund Martin Hauder, Waakirchen Korbinian Matheis, Reichersbeuern
Josef Maier, Elbach-Leitzachtal Moritz Seestaller, Waakirchen Otto Melf, Reichersbeuern
Josef Bartl, Partenkirchen Anton Lengmüller, Tegernsee Martin Reiter, Reichersbeuern
Georg Reindl, Partenkirchen Willi Klein, Partenkirchen Josef Steinberger, Reichersbeuern
Georg Karg, Partenkirchen Max Konstanzer, Partenkirchen Benedikt Steinberger, Reichersbeuern
Lorenz Mittermair, Tölz Anton Liebl, Partenkirchen Peter Strobl, Reichersbeuern
Peter Steigenberger, Tölz Hansjörg Ostler, Partenkirchen Georg Lichtenwald, Garmisch
Willi Gerg, Reichersbeuern Anton Sponsel, Partenkirchen Thomas Helmbrecht, Garmisch
Markus Hirthammer sen., Partenkirchen

Raubling
von Anton Hötzelsperger und Hans Baur

Bundesgeneralversammlung in Raubling

Alle in Raubling mit der Goldenen Verdienstmedaille am blauen Band geehrten Gebirgsschützen.

Die jährliche Bundesgeneralversammlung besondere Verdienste: Garmisch, Partenkirchen und Tegernsee,


der Bayerischen Gebirgsschützen fand zum -- Franz Simon, Gaißach Adventsingen in Murnau
ersten Mal in Raubling statt. Hptm. Willy -- Johann Gast, Waakirchen -- 2021 Patronatstag in Beuerberg, BGV
Schmidt zeichnete für eine perfekte Orga- -- Leonhard Mair, Waakirchen in Gotzing, Oktoberfestzug Kompanien
nisation und Durchführung verantwortlich. -- Klaus Luttenbacher, Elbach-Leitzachtal Endorf, Samerberg und Traunstein,
Die „Inntaler Blasmusik“ umrahmte den -- Manfred Ritter, Prien Adventsingen in Partenkirchen.
öffentlichen Teil musikalisch. Nach der -- Josef Forster, Reichersbeuern Ein wichtiger Antrag wurde einstimmig
Begrüßung durch LH Martin Haberfell- -- Josef Fischbacher, Rosenheim verabschiedet: Die Bayerischen Gebirgs-
ner folgten die Grußworte von Bgm. Olaf -- Walter Politz, Rosenheim schützen bewerben sich um den Titel
Kalsperger, der seine Gemeinde vorstellte. -- Otto Riedl, Aibling „immaterielles Kulturerbe“. LH Haberfell-
Gau-Hptm. Hans Rucker sprach über das Im Arbeitsteil erstatteten die Amtsträger ner berichtete über seine Initiativen, die
Bataillon Inn-Chiemgau und Hptm. Willy ihre Berichte. Vergaben: wegen der beabsichtigten Änderungen im
Schmidt stellte die Kompanie „Oberer Wa- -- 2019 Oktoberfestzug Kompanien Beuer- Waffenrecht und den damit verbundenen
sen“ Raubling vor. berg und Bichl, Adventsingen in Gmund Erschwernissen geboten sind. „Von den
LH Haberfellner ehrte mit der Goldenen -- 2020 Patronatstag in Königsdorf, BGV in Waffen der Bayerischen Gebirgsschützen
Verdienstmedaille am blauen Band für Tegernsee, Oktoberfestzug Kompanien geht keine Gefahr für unseren Staat aus.“ n
N° 3 | Juni 2019 Berichte aus Bayern

17
Benediktbeuern
von Hans Baur

Dank an Elmar Thaler


Der Patronatstag bildete den geeigneten Rahmen für die Würdigung
der Verdienste des scheidenden Südtiroler Landeskommandanten El-
mar Thaler durch die Bayern. LH Martin Haberfellner dankte im Na-
men des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien für die
Freundschaft zwischen Südtirol und Bayern, die durch Elmar Thaler
noch vertieft wurde. Besonders erwähnte er seinen unermüdlichen
Einsatz für die Erhaltung und Stärkung der Tiroler Schützenzeitung
als unverzichtbares Bindeglied für die Alpenregion der Schützen. Als
sichtbares Zeichen der Verbundenheit und Wertschätzung überreich-
te er Thaler die Verdienstmedaille am blauen Band in Silber. n

München
von Hans Baur

Die Bayerischen Gebirgsschützen empfangen den


englischen Thronfolger

Die Wackersberger ziehen auf

Ministerpräsident Dr. Markus Söder


und seine Frau Karin empfingen vor der
Residenz in München am 9. Mai Prinz
Charles und seine Frau Camilla. Die Ge-
birgsschützen waren von der Bayerischen
Staatskanzlei gebeten worden, bei diesem
Empfang anzutreten. Die Wackersberger
Gebirgsschützenkompanie unter Leitung
von Hptm. Hans Baumgartner rückte mit
Trommlerzug und Musikkapelle aus und
widmete dem Prinzen von Wales eine Salve.
Für Baumgartner war es fast ein Familie-
nereignis: Im Jahr 1965 beim Empfang von
Queen Elizabeth II. in Bayern stellten die
Wackersberger ebenfalls die Ehrenkompa-
nie. Sein Großvater Nikolaus Riesch hatte Meldung durch den LH Martin Haberfellner.
damals das Kommando der Wackersberger
Gebirgsschützen. Riesch erzählte immer den Klängen des Bayerischen Präsentier- Ausdruck, dass sich Prinz Charles Bayern
wieder seinen Kindern und Enkeln von marsches die Front abgeschritten. In seiner besonders verbunden fühlt. Er begrüßte mit
dieser Ausrückung. Nach der Meldung in deutscher Sprache gehaltenen Tischre- „Servus“ die Gäste und beendete seine Rede
durch LH Martin Haberfellner wurde unter de beim abendlichen Empfang kam zum mit den Worten „Bleibt’s gesund!“ n
Berichte aus Bayern N° 3 | Juni 2019

18
Wir gratulieren …

Johann Moser – 90 Georg Schießl – 80 Klaus Jocher – 80


Die GSK Samerberg gratulierte ihrem ältes- Der Gründungs- und Ehrenhauptmann der Am 30. Mai 2019 feierte der Ehrenhaupt-
ten aktiven Kameraden Johann Moser mit GSK Traunstein feierte am 16. März 2019 sei- mann der GSK Partenkirchen und Ehren-
einer dreifachen Salve zum Ehrentag. n nen 80. Geburtstag. Er hat sich nicht nur um offizier des Bataillons Werdenfels seinen
die Wiedergründung der GSK Traunstein, 80. Geburtstag. Seit 1960 ist er Mitglied
sondern auch um den Erhalt der bayerischen der Kompanie, diente ihr in verschiedenen
Sprache und Kultur verdient gemacht. Die Ämtern und war zuletzt von 1989 bis 2004
Zusammenarbeit mit Tirol lag ihm immer Hauptmann. Die Schützenkameraden der
am Herzen. Die Hauptmannschaft gratulierte Kompanie und des Bataillons überbrachten
mit einem Geschenkkorb, die Kompanie mit dem hochverdienten Jubilar die Glück-
einem zweifachen Salut. n wünsche. n

V.l.n.r. Hptm. Fritz Dräxl, Johann Moser,


Ehptm. Ludwig Staber.

Ludwig
Brunschmid – 70
Toni Kloo – 70 Rosenheim
von Franz Zäch
Im Kreise von Schützenkameraden und
Weggefährten feierte der Ehrenhauptmann Am Josefi-Tag feierte der stv. Hauptmann Neuer Hauptmann
der GSK Rosenheim
der GSK Audorf seinen 70. Geburtstag. und Salvenzugführer der GSK Audorf Toni
Ludwig Brunschmid trat bereits 1966 den Kloo im Kreise seiner Familie, Nachbarn
Gebirgsschützen bei. 1992 wählten ihn die und Schützen seinen 70. Geburtstag. Die
Mitglieder zu ihrem Hauptmann. Er leitete Salvenschützen ließen es sich nicht neh- Bei der Neuwahl am 7. März 2019 wurde
22 Jahre mit viel Umsicht die Kompanie, men, ihm einen dreifachen Ehrensalut zu der bisherige Oberleutnant Willi Berger
der er auch noch heute mit Rat und Tat zur schießen. Toni Kloo trat 1969 der Audorfer zum neuen Hauptmann gewählt. Er wird
Seite steht. Auf seinen Wunsch hin wird Kompanie bei. Am Patronatstag erhielt er Nachfolger von Sepp Fischbacher, der nach
ihm der gebührende Ehrensalut erst zu dafür die Goldene Verdienstmedaille am 10-jähriger Tätigkeit als Hauptmann nicht
seinem 80er geschossen. n weiß-blauen Band. n mehr kandidierte. Willi Berger, der seit 2004
in der Hauptmannschaft tätig ist, hat in der
Kompanie alle Stationen vom Schützen über
Protokollführer, Salutzugführer und Hptm.-
Stellvertreter durchlaufen. Wir wünschen
dem neuen Hauptmann bei der Führung
der Kompanie eine glückliche Hand. Sepp
Fischbacher wurde zum Ehrenhauptmann
der Kompanie Rosenheim ernannt. n
N° 3 | Juni 2019

Aus den BEZIRKEN & BATAILLONEN 19


Patsch
von Thomas Saurer

Mitgliederrekord: Das Baon Sonnenburg geht mit


1.070 Schützen ins neue Schützenjahr!

Vertreter von 14 Schützenkompanien aus dem Bezirk Innsbruck-Land bei der Bataillonsversammlung in Patsch.

Mit Frühlingsbeginn starten auch die Son- Norbert Gapp, den Patscher Bürgermeister DI Bataillons von mittlerweile 1.070 Schützen
nenburger Schützen und Marketenderinnen Andreas Danler und für den BTSK den LKdt.- und Marketenderinnen!“ Den Höhepunkt
in das Schützenjahr 2019. Eines der größten Stv. Mjr. Christian Meischl als Ehrengäste be- des heurigen Schützenjahres wird wohl
Bataillone des Schützenviertels Tirol-Mitte grüßen. Pertl informierte über die zahlreichen wieder das Sonnenburger Schützenfest bilden,
eröffnete am 24. März 2019 in Patsch mit Aktivitäten des Bataillons Sonnenburg im welches am 7. Juli 2019 in Patsch stattfinden
der 67. Ordentlichen Bataillonsversamm- vergangenen Jahr und brachte einen Ausblick wird. Nach den Bataillonsfesten in den Jahren
lung die heurige Schützensaison. Vor dem auf die bevorstehenden Schützentermine: 1963, 1975, 1989, 2002 und 2015 ist es im Juli
traditionellen Gottesdienst marschierten bei „Mit Freude und Stolz blicke ich auf das Ba- 2019 erneut wieder soweit: Die SK Patsch hat
sonnigem Frühlingswetter die Abordnungen taillonsfest in Mutters zurück, auf zahlreiche die ehrenvolle Aufgabe, das 66. Bataillons-
des Bataillons ein. Auf dem neu gestalteten besondere Ausrückungen, die die Kompanien fest der Sonnenburger mit 14 Kompanien
Dorfplatz und im Gemeindehaus von Patsch unseres Bataillons Sonnenburg im vergan- auszurichten. Der Hauptmann der Patscher
versammelten sich alle Vertreter von insge- genen Jahr im Rahmen von Landesüblichen Schützen, Roland Huter, und sein Obmann
samt 14 Schützenkompanien aus dem Bezirk Empfängen erfolgreich absolvieren konnten Hans Knoflach konnten die Programmpunkte
Innsbruck-Land zur alljährlichen Versamm- und vor allem auf die beherzte Teilnahme am des Festes ankündigen – es steht natürlich
lung. Dabei konnte Baon-Kdt. Mjr. LAbg. a.D. Alpenregionstreffen in Mayrhofen. Sehr freut ganz im Zeichen des 60-Jahr-Jubiläums der
Anton Pertl den Pfarrer von Patsch, Hochw. mich der höchste Mitgliederstand unseres Patscher Schützen! n

Meran
von Renato des Dorides

Die Präsidenten - Freilichtaufführung 100 Jahre Teilung Tirols


Aus Anlass des Gedenkjahres zeigen die MeranerFestSpiele vom sehen sind - neben mehr als 40 Volksschauspielern aus dem Burg-
1. bis 18. Juli 2019 in einer großen Freilichtaufführung die Urauf- grafenamt und Passeier – auch einige großartige Profischauspieler.
führung des Schauspiels „Die Präsidenten“ des bekannten Tiroler Die Musik stammt von Marco Diana. n
Dramatikers Luis Zagler. Das Stück wirft ein Licht auf die Entwick-
lung „100 Jahre Südtirol“ und zeigt die Not und das Elend der Jahre
1918-1919. Das wertvolle Kulturgut soll wiederbelebt, weiterent-
wickelt und für ein Publikum von heute neu gestaltet werden. Wie
damals, geht es auch heute darum, Stoffe und Stücke zur Geschichte
des Landes Tirol auf die Bühne zu bringen. Was den Besucher
erwartet, ist ein Schauspiel, das tiefsinnig und humorvoll die Fragen
der Südtiroler Bevölkerung stellt, ohne dass die Geschichte uns dar-
auf eine Antwort gibt. In den Rückblenden auf die Geschehnisse der
Jahre 1918-1919 wird die Aufführung zu einem farbenprächtigen,
spannenden und vor allem ereignisreichen Erlebnis mit packenden
Szenen, viel Musik und herrlichen Bildern. Gespielt wird auf dem
Festspielareal oberhalb der Gärten von Schloss Trauttmansdorff,
unmittelbar neben der St. Valentinskirche. In den Hauptrollen zu
N° 3 | Juni 2019

20 Aus den BEZIRKEN & BATAILLONEN


Stans
von Peter Hörhager

Neue Kommandostimme
Die Mannen der 1. Schwazer Schützenkom-
panie müssen sich an eine neue Kom-
mandostimme gewöhnen. 14 Jahre lang
befehligte Hannes Filzer die größte Schüt-
zenkompanie Nordtirols. Bei der jüngsten
Generalversammlung verzichtete er aber
auf eine Kandidatur. Zu seinem Nachfolger
wurde einstimmig Stefan Sprenger ge-
wählt. Er tauscht das Signalhorn gegen den
Kommandosäbel. Sprenger ist seit 33 Jahren
Mitglied der Kompanie und war zuletzt
Hornist der Kompanie und des Bataillons
Schwaz.
Mit der gleichen Einstimmigkeit wurde
der scheidende Hauptmann zum „Ehren- zenkompanie und gehört seit 1983 dem rahmte. Die „Erste Schwazer“ war Ehren-
hauptmann“ ernannt; der wiedergewählte Ausschuss an. 18 Jahre war er Schriftführer kompanie beim in der Innsbrucker Hofburg
Obmann Wolfgang Moser überreichte im Schützenbataillon Schwaz, sechs Jahre gefeierten 400. Todestag von Erzherzog
ihm die Urkunde. Hannes Filzer war nicht wirkte er als Bataillonsfähnrich. Er ist Dele- Maximilian III. sowie Ehrenkompanie beim
grundlos ein professionell agierender gierter des Bataillons im Bundesausschuss Festakt „500 Jahre Tiroler Landlibell“ in
Kommandant. Der Absolvent des Schigym- des BTSK und war ab 2005 Hauptmann der Kufstein. Filzer, dessen Leistungen mit dem
nasiums Stams studierte an der Theresiani- 1. Schwazer Schützenkompanie. Ehrenzeichen der Stadt Schwaz und der
schen Militärakademie in Wiener Neustadt. In seine Ära fallen einige markante Ein- Silbernen Verdienstmedaille des Bundes der
Anschließend diente er als Berufsoffizier sätze, etwa die Exkursion einer Schwazer Tiroler Schützenkompanien gewürdigt wur-
in Salzburg, Schwaz und Hall, wechselte Delegation nach Tallinn, die den Einstand den, war außerdem Co-Autor der Schwazer
aber 1982 in die Privatwirtschaft. Filzer ist der neuen österreichischen Botschafterin in Kostbarkeit zum Thema „Schwaz und seine
seit 1979 Mitglied der 1. Schwazer Schüt- Estland, Doris Danler aus Schwaz, um- Schützen“. n

Steinhaus
von Patrick Brugger

Bezirkstag des Schützenbezirkes Pustertal


Die SK Steinhaus richtete am 17. März 2019 den Bezirkstag des Schützenbezirkes Pustertal aus. Unter den Klängen der Musik-
kappelle Steinhaus marschierten die 34 Fahnenabordnungen der Kompanien mit der Schützenkapelle Pichl und die Ehren-
kompanie Steinhaus zur Pfarrkirche Maria Hilf, wo Pfarrer Josef Profanter die hl. Messe zelebrierte.

Mayr zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Bei


seiner Ansprache hielt er Rückschau auf
einige wichtigen Ereignisse: Die Andreas-
Hofer-Gedenkfeier in Mantua − für die der
Bezirk Pustertal verantwortlich zeichnete,
die Gedenkfeier mit Reliquieneinsetzung
der SK Bruneck am Kronplatz und das
40-Jahr-Jubiläum der SK St. Johann. Für das
heurige Jahr kündigte er die Jubiläen der
Schützenkompanien Uttenheim, Taisten,
Pfalzen, Pfunders, St. Lorenzen, Olang und
Rasen-Antholz an. Ein Höhepunkt soll
das Pustertaler Treffen am 25.−26. Mai in
Die Höchstanwesenden bei der Frontabschreitung (v.l.): Bez.-Mjr. Erich Mayr, Mühlwald werden.
der Bundeskassier des SSB Mjr. Franz Josef Roner und Bgm. Helmut Klammer Nach den Berichten der Referenten folgten
die Grußworte von Bürgermeister Helmut
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde Jahres gedacht. Ihnen zu Ehren feuerte die Klammer. EMjr. Hermann Huber über-
beim Kriegerdenkmal im Friedhof der SK Steinhaus eine Ehrensalve ab. brachte die Grüße des Schützenviertels
verstorbenen Kameraden des vergangenen Im Vereinssaal konnte Bez.-Mjr. Erich Ost-Tirol. n
N° 3 | Juni 2019 Bez. Mjr. Hannes Holzner
„bereits fünf nach zwölf“

Aus den BEZIRKEN & BATAILLONEN 21


St. Margarethen
von Fabian Woloschyn

Neuwahlen im Bataillon Schwaz


Am 24. März 2019 lud das Schützenbatail-
lon Schwaz zur jährlichen Versammlung
nach St. Margarethen ein. Nach einem
Gottesdienst mit anschließender Krieger-
ehrung konnte Bataillonskdt. Karl-Josef
Schubert die Vertreter und Delegierten
der 16 Kompanien des Bataillons sowie
NR Hermann Gahr, Viertelkdt.-Stv. Georg
Huber und EMjr. Max Häusler zur Ver-
sammlung begrüßen. Nach den Berich-
ten der einzelnen Funktionäre über das
vergangene Jahr standen Neuwahlen auf
der Tagesordnung. Eindrucksvoll wurde die
Führung um Baon-Kdt. Karl-Josef Schubert Der Ausschuss des Bataillon Schwaz mit Viertelkommandant-Stellvertreter Georg Huber.
in deren Funktionen bestätigt. Neu im Aus-
schuss sind Reinhard Votter (SK Weer) als Eben Maurach) als Beirat. Höhepunkte des ten „500 Jahre Kaiser Maximilian“ und das
JS-Betreuer-Stv. und Gottfried Prantl (SK Schützenjahres 2019 bilden die Feierlichkei- große Bataillonsfest in Vomp. n

Telfs
von Hannes Ziegler

Oberperfer Schützen bleiben Nummer eins im Bataillon


Die Schützen der SK Oberperfuss bleiben die Besten in ihrer Region: durften sich dafür über die besten Schützen freuen, nämlich Chiara
Beim heurigen Bataillonsschießen des Schützenbataillons Hörten- Heiseler und Joshua Acer (je 140 Ringe). Als neue Jungschützen-
berg von 21. bis 23. März in Telfs untermauerten die Oberperfer ihre königin als Lohn für den besten Tiefschuss durfte sich Lena Gaßler
Vormachtstellung und gewannen souverän vor Gastgeber Telfs und von der SK Inzing feiern lassen. Aber nicht nur die Teilnehmer, auch
den ringgleichen Mannschaften aus Flaurling und Inzing. Am Ende die Organisatoren durften mit dem heurigen Bataillonsschießen
hatten die Seriensieger erstklassige 626 Ringe zu Buche stehen, wäh- äußerst zufrieden sein. Mit 230 Teilnehmern, darunter 50 Jungmar-
rend dahinter Telfs (566), Flaurling und Inzing (jeweils 564) um die ketenderinnen und Jungschützen, wurde eine starke Beteiligung re-
Ehrenplätze ritterten. Oberperfuss und Flaurling stellten mit Florian gistriert. Zudem waren alle 15 Kompanien des Bataillons vertreten,
Leitner und Mario Helbert (jeweils 133) auch die besten Schüt- und schließlich sorgte das Team der SK Telfs für einen reibungslosen
zen des Bewerbs, während die begehrte Schützenkette heuer nach Ablauf der Veranstaltung. Zur Preisverteilung konnte das Organisa-
Oberhofen, genau zu Bruno Waldhart, geht. Waldhart setzte mit 85 tionsteam um Baon-Schießwart Ernst Markt und der SK Telfs unter
Teilern (85/100 mm vom Mittelpunkt) den präzisesten Tiefschuss Hauptm. Franz Grillhösl auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen,
und krönte sich damit zum Schützenkönig 2019. Bei den Jungschüt- an der Spitze Bataillonskdt. Mjr. Stephan Zangerl, Bgm. Christian
zen war unterdessen die SK Wildermieming nicht zu schlagen, die Härting und Vizebgm. LA Cornelia Hagele. n
vor Oberhofen und Inzing gewann. Die Oberhofener Jungschützen

Partschins
von Melanie Mair

Bereits 5 nach 12
Der Bezirkstag des Schützenbezirkes Burggrafenamt/Passeier fand kürzlich in Partschins statt. Zunächst zelebrierte Landes-
kurat P. Christoph Waldner OT gemeinsam mit Pfarrer Josef Schwienbacher einen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Anschlie-
ßend trafen sich alle Schützen und Marketenderinnen im Haus der Dorfgemeinschaft.

Das Motto, unter welches die Tagung diesmal gestellt war, war „Auf- Magdalena Lageder vorbringen konnte: Zählte der Bezirk 2018 noch
bruch“. Unter anderem, weil im vergangenen Jahr in den Bezirken 99 Jungschützen bzw. Jungmarketenderinnen, so sind es laut aktuel-
Neuwahlen durchgeführt wurden und ein großer Wechsel in den lem Stand 132. Natürlich kam auch das Schießen nicht zu kurz. Bei
meisten Bezirksgremien vollzogen wurde. Andererseits müsse dieses diversen Schießveranstaltungen machten die Schützen und Marke-
Wort auch ein Aufruf an alle sein, sich gegen die Ungerechtigkeiten tenderinnen eine gute Figur. Bezirksmarketenderin Angelika Haller
im italienischen Staat aufzulehnen, erklärte Bezirksmajor Hannes bedankte sich bei den Marketenderinnen für ihre rege Teilnahme
Holzer, denn es sei bereits „5 nach 12“. Anschließend warf die an den Veranstaltungen. Grußworte entrichteten der Partschinser
Versammlung einen Blick auf die vielen Tätigkeiten im vergangenen Vizebürgermeister Luis Forcher, Bozens Bez.-Mjr. Lorenz Puff und
Jahr. Optimistisch stimmen die Zahlen, die Bezirks-JS-Betreuerin Bundesgeschäftsführer Mjr. Jürgen Wirth Anderlan. n
N° 3 | Juni 2019

22 Wir gratulieren …
Innsbruck Lans

Militärdekan a.D. und Landeshauptmann a.D. Partl – 90


Landesschützenkurat Ein Landesüblicher Empfang unter dem lierten und sich für dessen Einsatz für das
a.D. Msgr. Josef Kommando von Bataillonskommandant
Mjr. Anton Pertl, zahlreiche Glückwünsche
Land Tirol und für das Tiroler Schützen-
wesen bedankten. Unter den Klängen der
Haselwanner – 85 und viele Gäste prägten die Feierlichkeiten Musikkapelle Lans schritten LH Platter, LH
anlässlich des 90. Geburtstages von LH a.D. a.D. Partl, der Lanser Bürgermeister Erhard
Militärdekan a.D. und Landesschützen- Alois Partl, die am 11. Jänner 2019 in Lans und LKdt. Mjr. Tiefenthaler gemeinsam die
kurat a.D. Monsignore Josef Haselwanner stattfanden. Zu den Feierlichkeiten geladen Formationen der Schützenkompanie Lans
feiert am 11. März die Vollendung des 85. hatten Landeshauptmann Günther Platter sowie der Abordnungen der Traditions-
Lebensjahres. Der gebürtige Innsbrucker, und LKdt. Mjr. Mag. Fritz Tiefenthaler, verbände ab. Eine exakte Salve der Lanser
der seine Seelsorge stets mit Elan ausübte, welche Alois Partl im Namen der Tiroler Schützen trug zu den Gratulationen bei. Die
ist ein geistlicher Herr, der Jahrzehnte lang Landesregierung und des Bundes der Ti- Schützen kommentierten es stolz: „Große
als engagierter Priester beim Militärkom- roler Schützenkompanien herzlich gratu- Ehrensache!“ n
mando Tirol wirkte und heute noch bei den
Schützen unseres Landes sehr beliebt ist. Er
kümmerte sich um die Nöte aller Tiroler
Rekruten und Berufssoldaten. In seinen
Predigten und Artikeln, aber auch in den
Beiträgen des „Tiroler Schützenkalenders“
erwähnt er immer wieder im Sinne der Prä-
ambel der Tiroler Landesordnung und der
geistig-kulturellen Einheit unseres Landes
die Bedeutung der Treue zu Gott und zum
geschichtlichen Erbe. Josef Haselwanner
hatte schon sehr früh den Wunsch, im Wein-
berg Gottes zu arbeiten. Nach seiner Matura
in Stams studierte er Theologie. Am 29. Juni
1960 empfing er aus der Hand von Bischof
DDr. Paulus Rusch das Sakrament der Pries- Die Tiroler Schützen gratulierten ihrem Ehren-Landeskommandanten Altlandeshaupt-
terweihe. Er wirkte sodann als Kooperator mann DI Dr. Alois Partl mit einem feierlichen Empfang zum 90. Geburtstag in Lans.
in Landeck und Wattens, bis er Seelsorger
der Katholischen Arbeiterjugend wurde. Im
Lermoos
Jahre 1969 übernahm er die Militärpfarre
und wurde später auch Kurat des BTSK.
Monsignore Haselwanner hatte bis zum heu- Ehrenfähnrich Karl Schonger – 80
tigen Tag immer ein persönliches Verhältnis
zu den Tiroler Schützen, die ihn zu ihrem Der langgediente Fähnrich des Bataillons den 2011 diese Funktion abgeben. Dafür
Landeskuraten wählten. Sie schätzen es, Ehrenberg Karl Schonger feierte im Kreise dankte ihm die Bundesversammlung 2008
dass sie in ihm einen geistlichen Führer und seiner Familie und von Vertretern des Ba- mit der Goldenen Verdienstmedaille. Bei
einen hervorragenden Kameraden haben. n taillons und der Lermooser Schützen seinen der Bataillonsversammlung wurde er dann
80. Geburtstag. Karl Schonger war seit der zum Ehrenfähnrich ernannt. Beim letzt-
Weihe der Bataillonsstandarte im Jahre jährigen Bezirksfest in Steeg wurde er mit
1979 ein äußerst verlässlicher Fähnrich der Andreas-Hofer-Medaille für 40-jährige
und musste aus gesundheitlichen Grün- treue Dienste ausgezeichnet. n

Er tritt nach wie vor für gelebte, praktizier-


te Nächstenliebe, für Kameradschaft, für
das Miteinander und Füreinander ein. Die Schützenkameraden wünschen Karl Schonger alles Gute und vor allem viel Gesundheit.
N° 3 | Juni 2019

Wir gratulieren … 23
Inzing Hall

Inzinger Ehrenhauptmann Ehrenoberleutnant


„Adi“ Gaßler – 90 Werner Lamprecht – 80
Einen besonderen Grund zum Feiern gab es am 1. April für die Am 6. April 2019 gab es für die Speckbacher SK Hall wieder eine
SK Inzing: EHptm. Adolf „Adi“ Gaßler feierte an diesem Tag besondere Ausrückung – EOlt. Werner Lamprecht wurde am 3. Ap-
seinen 90. Geburtstag! 15 Jahre lang, von 1988 bis 2003, stand Adi ril 80 Jahre alt. Seinen Ehrentag feierte der Jubilar gemeinsam mit
der SK Inzing als Hauptmann vor, nachdem er bereits vorher als der Familie und seinen Freunden im Urichhaus am Bergisel. Nach
Oberleutnant und Fähnrich gewirkt hatte. Für diese Verdienste der Ehrensalve und den Glückwünschen der Kompanie wurde das
wurde er 2003 auch zum Ehrenhauptmann ernannt. Zu seinem Geburtstagskind noch ausgiebig gefeiert. Die Speckbacher SK Hall
Neunziger rückte nicht nur die Schützenkompanie unter Hptm. gratuliert ihrem Ehrenoberleutnant nochmals ganz herzlich und
Andreas Haslwanter mit einer starken Mannschaft aus und feuerte hofft auf viele weitere gemeinsame Jahre und Ausrückungen. n
dem Jubilar eine exakte Ehrensalve, auch der ehemalige Viertel-
und Bataillonskdt. EMjr. Kurt Schletterer und Bataillonskdt. Mjr.
Stephan Zangerl gratulierten ihrem langjährigen Weggefährten.
Seinen Ausklang nahm die Geburtstagsfeier mit einem gemütli-
chen Beisammensein im Schützenheim, wo − zur freudigen Über-
raschung des Jubilars − eine Abordnung der Musikkapelle einen
dem Geburtstagskind gewidmeten Marsch zum Besten gab. n

Der Jubilar EOlt. Werner Lamprecht, seine Frau Traudl Lamprecht


und Hauptmann Dr. Christian Visinteiner

Vahrn

Anton Gamper – 95
Jubilar Adolf Gaßler (rechts Baon-Kdt. Mjr. Stephan Zangerl)
freute sich sichtlich über den Besuch der Schützen. Am 17. April 2019 feierte Schützenkamerad Anton Gamper seinen
95. Geburtstag. Eine Abordnung der SK Vahrn überraschte den
rüstigen Jubilar mit einem Besuch und überbrachte die besten
Natz
Glückwünsche der gesamten Kompanie. Als kleines Geburtstag-
geschenk überreichte Hptm. Werner Burger einen Geschenkkorb
Johann Auer – 80 mit Tiroler Spezialitäten und − zur großen Überraschung − drei
Hennen. Als leidenschaftlicher Hühnerbauer hat Toni mit diesen
Am 22. März feierte Ehrenhauptmann Johann Auer von der SK natürlich eine besondere Freude. Die SK Vahrn wünscht Toni
„Alte Pfarre“ Natz seinen 80. Geburtstag. Hans Auer kam 1964 Gamper alles Gute, beste Gesundheit und noch viele glückliche
zu den Schützen und wurde 1978 zum Olt gewählt. Später wurde Jahre im Kreise seiner Familie und der Schützen! n
er Jungschützen- und Schießbetreuer der Natzner Schützen. Von
1999 bis 2008 war er Hauptmann sowie in der Bezirksleitung des
Schützenbezirkes Brixen als Bezirks-JS-Betreuer, Beirat und Kas-
sier tätig. Im Jahr 2004 wurde Hans Auer die Verdienstmedaille
des Landes Tirol verliehen. Vom SSB wurde er mit der Silbernen
Verdienstmedaille und vom Bezirk Brixen mit der Goldenen Eh-
rennadel ausgezeichnet. 2009 wurde er zum EHptm. ernannt. n

Das Vahrner Urgestein Toni Gamper, seit über 60 Jahren aktives


Mitglied der SK Vahrn, war über die Geburtstagsglückwünsche
seiner Kameraden sichtlich erfreut.
N° 3 | Juni 2019

24 Aus den KOMPANIEN …


Aldein
von Stefanie Heinz

Filmprojekt der Schützen: Niemals zurück


„Niemals zurück“ – Unter diesem Titel
hat die SK Aldein im Februar 2019 den
gleichnamigen, selbst gedrehten Film
veröffentlicht. Die Idee zu diesem Film ent-
stand bereits im Dezember 2017. Ziel war
es, zum Denken anzuregen, zu versuchen
auf die Frage: „Wia wert des gweisn sein?“
eine Antwort zu finden, die Ereignisse
aus der Zeit zwischen 1915 und 1918 zu
präsentieren und vor allem die Geschich-
te greifbar machen. Bereits zwei Wochen
später wurden die ersten Szenen gedreht.
Der Regisseur Stefan Ulm, selbst Mitglied
der Schützenkompanie und Neuling auf
diesem Gebiet, machte sich eine kleine Idee,
wie der Film beginnen sollte. Die Drehta-
ge waren mit viel Aufwand und Disziplin
verbunden, allerdings durfte auch der Spaß
Auf YouTube ist der Film „Niemals zurück“ frei abrufbar. Zudem kann der Film gegen ein
nicht fehlen. Nachdem alle Szenen gedreht
kleines Entgelt bei der SK Aldein erworben werden.
waren, startete die große Arbeit. Die Szenen
mussten zusammengefügt werden. haben. Ein besonderer Dank gilt Thomas Einmal mehr konnte gezeigt werden, dass
Im Februar 2019 war es dann soweit. Im Winnischhofer fürs Bereitstellen der Mon- mit guter Zusammenarbeit ein so großes
vollbesetzten Pfarrsaal wurde der 30-mi- turen sowie Familie Obkircher (Thalhof) Projekt geschafft werden kann. Die Schüt-
nütige Film der Öffentlichkeit präsentiert. und Familie Stimpfl (Stuanhausschupf). zenkompanie ist an den vielen emotionalen
Die SK Aldein bedankt sich bei allen, die Der größte Dank aber geht an Regisseur und spannenden Momenten miteinander
bei der Umsetzung dieses Filmes geholfen Stefan Ulm, welcher mit viel Einsatz die gewachsen und auch die Kameradschaft
sowie das Projekt finanziell unterstützt Szenen gedreht und zusammengefügt hat. wurde enger. n

Amras
von Werner Erhart

Erfolgreiches Frühjahrsschießen in Amras


Vom 9. bis zum 14. April 2019 fand im
Luftgewehrschießstand der SK Amras das
alljährliche Frühjahrsschießen statt, dem
wieder ein großer Erfolg beschieden war.
Selbstverständlich wurden die üblichen
Einzelbewerbe, 10er-Serie und Festscheibe
(Tiefschuss) in den Klassen Damen, Herren
und Veteranen sowie als Jux das so genann-
te „Scheibenlotto“ durchgeführt. Den Kern
des Amraser Frühjahrsschießens bildete
aber, wie immer, der Mannschaftsbewerb
um den Wanderpokal, bei dem jeder Am-
raser Verein beliebig viele Mannschaften
stellen konnte. Um weitestgehend „Waf-
fengleichheit“ herzustellen, denn bisher
hat meistens eine Mannschaft der Schüt-
zenkompanie den Preis gewonnen, wurde Die siegreiche Mannschaft des Tummelplatzvereins
heuer erstmals bei diesem Bewerb stehend
aufgelegt geschossen. Neun Amraser Ver- diert von unseren Gönnern, bereitgestellt Spendern und den zahlreichen Teilnehmern
eine haben am heurigen Schießen mit 15 worden. Beim Mannschaftsbewerb trug die ist aufrichtig zu danken.
Mannschaften teilgenommen. Änderung des Schießmodus erwartungsge- Ein besonderer Dank gebührt aber dem
Für die Preisverteilung, welche am 23. April mäß Früchte. Bekanntlich ist die erfolgrei- tüchtigen Schießwart Raimund Schnegg,
2019 im Amraser Schützenheim durch- che Abwicklung einer derartigen Veranstal- der unaufgeregt und mit viel Umsicht und
geführt wurde, waren schöne gravierte tung mit viel idealistischem Einsatz vieler Einsatz das Schießen gelenkt hat. n
Glaspreise sowie wertvolle Sachpreise, spen- Helfer verbunden. Allen Helfern, den vielen
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Aus den KOMPANIEN … 25


Faedo
von Hildegard Flor

Gedenkfeier in Faedo

Vor der Erlöserkirche von Faedo nahmen die Schützen Aufstellung zur Gedenkfeier.

Zu einer zweifachen Gedenkfeier luden die Rovereto. Dabei waren auch LKdt. Enzo Errichtung des Andreas-Hofer-Denkmals
Königsberger Schützen am 24. März nach Cestari und Bundesgeschäftsführer Umber- durch die SK Kronmetz vor zehn Jahren.
Faedo. Im Gedenkjahr 2009 war dort ein to Facchinelli sowie eine Abordnung von Es folgte die Gedenkrede durch Vizebür-
kleines Andreas-Hofer-Denkmal errichtet Kaiserschützen. Nach dem Einzug wurde germeisterin Viviana Brugnara über die
worden und auf dem südlich des Dorfes in der Erlöserkirche die hl. Messe gefeiert. Schlacht am Monte Corona, danach feuerte
aufsteigenden Monte Corona sowie in den Am Altar stand der Pfarrer von St. Michael die Ehrenkompanie Kronmetz eine Ehren-
Dörfern der Gemeinde Giovo hatten 1797 a.d. Etsch, Mieczyslaw Lubomirski, und salve ab. Zur Weise vom Guten Kameraden
erbitterte Kämpfe gegen die Franzosen statt- es sang der Pfarrchor. Das Schützengebet durch eine Bläsergruppe wurde vor dem
gefunden. Neben der gastgebenden Kom- sprach Angela Zeni. Die weltliche Feier fand Denkmal ein Kranz niedergelegt. Mit der
panie Königsberg kamen Schützen aus dem im Freien zwischen den beiden Kirchen Landeshymne und einem Umtrunk vor der
Nonsberg, dem Sulzberg, aus Kronmetz, statt. Hptm. Oskar Enrici dankte allen fürs St.-Agatha-Kirche endete die Feier. n
Kalisberg, Lavis, Trient, Tesino, Strigno und zahlreiche Erscheinen und erinnerte an die

Flaurling
von Andreas Schärmer

Ehrungen und Auszeichnungen


Am Ostermontag, dem 22. April 2019 hielt
die Schützenkompanie Flaurling traditions-
gemäß nach einem Festgottesdienst in der
Pfarrkirche Flaurling ihre Jahreshauptver-
sammlung im Schützenheim ab.
Zahlreiche Ehrengäste waren bei der Ver-
leihung der goldenen Schützenschnüre und
der Jungschützen-Schießleistungsabzeichen
dabei. Im Tätigkeitsbericht wurde über viele
Angebote und Entwicklungen des abgelau-
fenen Jahres berichtet. Der neuen Führung
alles Gute! n

Hauptmann: Othmar Mittermair, Obmann: Günther Waldhart, Oberleutnant: Stefan Tha-


ler, Leutnant und Kassier: Claus Markt, Schriftführer: Johannes Konrad, Schriftführer Stv.:
Andreas Schärmer, Zeugwart: Stefan Thaler, Schießwart: Mario Hellbert, Waffenmeister: Leo
Öfner, Jungschützenbetreuer: Stefan Markt und Lukas Forer, Fähnriche: Josef Haider und
Alfred Gruber
N° 3 | Juni 2019

26 Aus den KOMPANIEN …


Fieberbrunn
von Christian Fuchs

Führungskräfte bestätigt
Die Christian-Blattl-SK Fieberbrunn blickt auf ein erfolgreiches
Schützenjahr zurück. Neben vielen Ausrückungen stand vor allem
die erfolgreiche Ausrichtung des Bataillonsfestes des Winterstell-
erbataillons im Juni 2018 im Mittelpunkt des Tätigkeitsberichts.
Bei den Neuwahlen wurde der langjähre Hptm. Leo Trixl wieder
bestätigt. Ihm zur Seite stehen als geschäftsführender Obmann Lt.
Michael Gollner und als Hptm.-Stv. Olt. Peter Trixl. Bei den Ehrun-
gen stechen zwei Verleihungen besonders hervor. Olt. Georg Fleckl
wurde zum „Ehren-Oberleutnant und Ehren-Obmann“, Ehrenob-
mann Johann Maierhofer zum „Ehren-Oberleutnant“ ernannt.
Die Ehrengäste würdigten in ihren Grußworten das Wirken der
Schützenkompanie im Ort und im Winterstellerbataillon. n
Baon-Kdt. Mjr. Hans Hinterholzer, Olt Georg Fleckl, Hptm. Leo Trixl,
Viertel-Kdt. Mjr. Manfred Schachner und Olt. Johann Maierhofer

Hopfgarten
von Christian Fuchs

Rückblick auf ein sehr aktives Schützenjahr


Die „Johann Georg Angerer“ SK konnte
wieder auf ein sehr aktives Schützenjahr
zurückblicken. Neben 12 Kompanieaus-
rückungen wurden auch noch einige FAO
gestellt und es wurde bei Veranstaltungen
im Ort unterstützend mitgearbeitet. Beim
Tiroler Gemeindetag und bei der Käsiade
wurde jeweils ein Landesüblicher Empfang
durchgeführt. Hptm. Josef Erharter sowie
die Zugsführer Michael Astner, Alois Sie-
berer und Josef Gratt wurden für 25 Jahre
Mitgliedschaft mit der Speckbacher-Me-
daille geehrt. Die Marketenderin Martina
Zimmermann wurde für ihre 5-jährige
Tätigkeit mit der Wintersteller-Brosche aus-
gezeichnet. EHptm. Josef Pockenauer hielt
ein sehr interessantes Referat zum Thema
„100 Jahre Ende des 1. Weltkriegs und des-
sen Auswirkungen auf das Land Tirol und Die Geehrten mit Baon-Kdt. Mjr. Hans Hinterholzer, EHptm. Josef Pockenauer
das Tiroler Schützenwesen“. n und Vbgm. Josef Ehrlenbach

Wien
von Thomas Saurer

98. Jägerball in Wien


Das Grüne Kreuz veranstaltet in der Wiener Hofburg und der Spani-
schen Hofreitschule alljährlich einen der größten Bälle der Republik
– den Jägerball. Dieser stand heuer, am 28. Jänner, unter der Patro-
nanz des Bundeslandes Tirol. Zur offiziellen Eröffnung im Beisein
zahlreicher Regierungsmitglieder der Republik Österreich und der
Tiroler Landesregierung nahmen sowohl die SK Jerzens unter dem
Kommando des Gardekommandanten des österreichischen Bun-
desheeres und Jerzener Hauptmanns Stefan Kirchebner als auch die
Bundesmusikkapelle Grinzens Aufstellung. Die Ehrenformationen
repräsentierten zum Auftakt dieser Großveranstaltung mit über 5.000
Besuchern das Land Tirol von seiner besten Seite. Bundesministerin
Elisabeth Köstinger, die den Bundeskanzler vertrat, zeigte sich mit
weiteren vier Bundesministern begeistert von den Tiroler Schützen. n
N° 3 | Juni 2019

Aus den KOMPANIEN … 27


Hall i.T.
von Stefanie Hotter

85. Jahrtag der Speckbacher Schützenkompanie Hall


Bereits zum 85. Mal feierte die Speckbacher
SK Hall in Tirol am 17. März 2019 ihren
traditionellen Jahrtag – den höchsten Tag
der Kompanie. Gemeinsam mit der Speck-
bacher Stadtmusik, welche den Festtag
musikalisch umrahmte, den Abordnungen
der befreundeten Kompanien aus Brixen,
Kesseltal-Bissingen und Civezzano sowie
zahlreichen Fahnenabordnung trafen sie
sich zum gemeinsamen Abmarsch beim
Kurhaus. Nach der heiligen Messe in der
Pfarrkirche St. Nikolaus marschierte der
Festzug zum Speckbacher-Denkmal. Dort
wurde zu Ehren des Namengebers ein
Kranz niedergelegt und eine Ehrensalve Hptm. Dr. Christian Visinteiner, Ehrenmitglied Franz Tomeinschitz und
abgefeuert. Im Anschluss an die Defilierung Oberleutnant Gerhard Plunser
beim Café Meissl wurde die Festversamm-
lung im Schützenheim abgehalten. Weiters erhielt Walter Monz die Bronzene Nach den Grußworten der Ehrengäste, der
Gönner und Ehrenkranzträger Franz Verdienstmedaille des BTSK, Simon Mair Vorschau auf kommende Veranstaltungen
Tomeinschitz wurde beim Jahrtag zum Eh- das Ehrenzeichen der Tiroler Jungschützen und Termine und dem Tischgebet von Pfar-
renmitglied ernannt. Ebenso wurde Hptm. in Bronze und Thomas Plunser und Markus rer Jakob Patsch ging es zum gemütlichen
Dr. Christian Visinteiner die Silberne Ver- Suitner wurden zum Patrouillenführer Teil über. Ein besonderer Dank gilt den
dienstmedaille vom BTSK durch LKdt.-Stv. befördert. Auch die Treffsicherheit der Schützenfrauen, welche die Festversamm-
Mjr. Christian Meischl verliehen, da er heu- Mitglieder, die am Schützenschnurschießen lung wie immer hervorragend bewirtet
er bereits seit 20 Jahren die Funktion des im vergangenen September teilgenommen haben. n
Hauptmannes und des Obmanns bekleidet. hatten, konnte sich wieder sehen lassen.

Innsbruck
von Hannes Ziegler

Inzinger Schützen Ehrenkompanie bei Alpenkonferenz


Eine ehrenvolle Aufgabe wurde am 3. April
der Schützenkompanie und der Musik-
kapelle Inzing zuteil: Anlässlich der 15.
Alpenkonferenz in Innsbruck bildeten die
Inzinger Formationen gemeinsam mit Fah-
nenabordnungen des Bataillons Innsbruck
den feierlichen Rahmen für den Landes-
üblichen Empfang vor der Kaiserlichen
Hofburg.
Der Landesübliche Empfang, an dem neben
LH-Stv. Josef Geisler und Innsbrucks Bgm.
Georg Willi Umweltministerin Elisabeth
Köstinger, ihre deutsche Amtskollegin
Svenja Schulze sowie weitere hochrangige
Regierungsvertreter aus den Alpenländern
teilnahmen, war der Auftakt zur 15. Al-
penkonferenz. Mit dieser Konferenz endete
zugleich die österreichische Präsidentschaft Landeshauptmann-Stv. Josef Geisler, flankiert von Bgm. Georg Willi und Bundesministerin
der Alpenkonvention. Elisabeth Köstinger beim Abschreiten der Ehrenformation. (Foto: Johann Gregoritsch)
Dabei wurden die Traditionsverbände ihren
Aufgaben vollends gerecht: Unter dem Andreas Haslwanter eine exakte Ehrensal- schließlich sorgte Mjr. Thomas Saurer als
Gesamtkommando des Innsbrucker Batail- ve ab, die Musikkapelle mit Kapellmeis- Protokollchef des Landes für einen ebenso
lonskommandanten Mjr. Helmuth Paolazzi ter Franz Eller intonierte eindrucksvoll reibungslosen wie professionellen Ablauf
feuerten die Inzinger Schützen unter Hptm. die Europa- und die Landeshymne, und des gesamten Programmes. n
N° 3 | Juni 2019

28 Aus den KOMPANIEN …


Lechaschau
von Wolfram Vindl

Neuer Rekord beim Dorfcup der Lechaschauer Schützen


Einen neuen Teilnehmerrekord gab es
beim Dorfcup für Hobbyschützen der
SK Lechaschau. Wie jedes Jahr hatten die
Dorfbewohner auch vom 16. bis 23. März
2019 die Gelegenheit, sich im sportlichen
Schießen am Luftgewehrschießstand zu
messen. Auch heuer wieder gab es bunt zu-
sammengewürfelte Mannschaften, die um
die beste Ringzahl und den besten Treffer
auf der Glücksscheibe kämpften. Neben den
örtlichen Vereinen beteiligten sich auch vie-
le andere Gruppen und Vereine aus Nach-
bargemeinden an diesem gesellschaftlichen
Ereignis. Heuer wurde mit 79 Mannschaf-
ten in 3er-Teams wieder ein neuer Teilneh-
merrekord erreicht. Erneut großes Interesse
fand der Kinder- und Jugendwettbewerb
mit 23 Teilnehmern. Die Preisverteilung Weitere Infos können auf der Homepage der SK Lechaschau (www.sk-lechaschau.at)
fand im vollen Saal des Gasthofes Krone nachgelesen werden.
statt. Hptm. Werner Wex und Vbgm. Wolf-
gang Klien konnten zahlreiche Sach- und Alexandra Sprenger, Klaudia Sprenger und mit 200,6 Ringen. Den besten Glücksschuss
Ehrenpreise überreichen. Die Ehrenpreise Julius Rid, die mit 582,9 Ringen wieder ein erzielte Feuerwehrkommandant Hannes
wurden auch heuer wieder von der Lebens- ausgezeichnetes Ergebnis erreichten. Die Simon vor Dominik Strele und Steffi Höfler.
hilfe hergestellt. Die diesjährige Sieger- besten Einzelschützen waren Patricia Trö- Diese gewannen damit die begehrten
mannschaft „Skiclub Lechaschau“ stellten ber mit 198,8 Ringen und Rainer Bernhard Hauptpreise. n

Einladung
zum „Jakob Lauterer“ Landes- und
Regimentspokalschießen
mit einem Kombinationsbewerb 9. und 10. August 2019
Karabiner/Armbrust in Pfunds/Tschingls
zum Maximilianjahr 2019 bei der Kajetansbrücke
N° 3 | Juni 2019

Aus den KOMPANIEN … 29


Lienz
von Georg Lobenwein

Schützenkompanie Lienz mit neuem Obmann


die Kompanie. Bei der Aufzählung der
Aktivitäten der Kompanie im vergangenen
Vereinsjahr stach die Aufräumungstätigkeit
nach der Unwetterkatastrophe besonders
positiv hervor. Mitglieder der Kompanie
halfen tatkräftig beim „Saubermachen“ in
der Galitzenklamm. Auch die Jungschüt-
zen nahmen sich ein Beispiel daran und
veranstalteten einen Keksbazar für den
Galitzenwirt Kurt Fritzer. Eric Krautgasser
und Hans Pramstaller könnten dadurch zu-
sätzlich 1.000 € an Spenden an ihn überrei-
chen. Diese Überraschung gelang ihnen bei
seiner eigenen Betriebsweihnachtsfeier.
Die Schützen aus Lienz reisten mit der Ti-
roler Delegation zum Gedenken „200 Jahre
Stille Nacht“ nach Rom. „Wir kamen auch
1. Reihe sitzend v.l.: Obm. Bernhard Oberhuber, Hptm. Alexander Kirchstätter und zum Genuss einer päpstlichen Audienz“, so
JS-Betreuer Eric Krautgasser, 2. Reihe stehend v.l.: Vbgm. Kurt Steiner, Hans Pramstaller, Alt-Obmann Hans Pramstaller.
Karl Schlacher, Reinhold Tschurtschenthaler und Daniela Steiner, 3. Reihe v.l.: Georg Das Schützenheim, das im abgelaufenen
Lobenwein, EFhr. Peter Mair, Raimund Persterer, Hans Jenkner und Olt. Peter Pedarnig Vereinsjahr komplett saniert wurde, er-
strahlt in neuem Glanz. Laut Kassier Rein-
Bei der diesjährigen Jahreshauptversamm- sich bei ihm für die jahrelange verlässliche hold Tschurtschenthaler beliefen sich die
lung der Lienzer Schützen kam es zu einem Tätigkeit. Als weiterer Neuzugang fungiert Kosten auf ca. 20.000 €. Die Stadtgemeinde
Wechsel auf der Führungsebene. Bernhard Georg Lobenwein als JS-Betreuer-Stellver- Lienz steuerte 5.000 € für den Umbau bei.
Oberhuber übernahm das Amt des Obman- treter, Medienreferent und Betreuer der Dafür bedankte sich die Kompanie bei
nes von Hans Pramstaller. Pramstaller ist Homepage. Die restlichen Mitglieder des Vize-Bürgermeister Kurt Steiner, der als Eh-
aber weiterhin als Fähnrich in der Kompa- Ausschusses wurden in ihren Ämtern ein- rengast eingeladen war, recht herzlich. n
nie aktiv. Peter Mair wurde zum Ehrenfähn- stimmig bestätigt, und somit führt Alexan-
rich ernannt und der Hauptmann bedankte der Kirchstätter weiterhin als Hauptmann

Oberndorf
von Sabine Trabi

Erfolgreiches Ostereierschießen
Auch heuer luden die Schützenkompanie
und die Sportschützengilde Oberndorf
wieder zum traditionellen Ostereierschießen
ein. An zwei Wochenenden wurden rund
6.000 Schuss abgegeben, ca. 3.000 Osterei-
er ausgeteilt und mehr als 120 Mal auf die
Juxscheibe geschossen. Bei der Siegerehrung
am Palmsonntag wurde Hans Brandstätter als
Gewinner des Hauptpreises − ein Alpen-
rundflug − ermittelt. Fünfzig weitere „Jux-
scheibenschützen“ durften sich über schöne
Sachpreise freuen. Der besondere Dank von
Oberleutnant Reinhard Jöchl erging an das
Schützenheim-Team, an die Schützen, die für
die Standaufsicht und die Auswertung zu-
ständig waren und natürlich an alle Spender
der Sachpreise. n
Die Gewinner suchen ihre Preise aus. Mehr über die Oberndorfer Schützenkompanie
und Sportschützengilde erfahren Sie unter www.schuetzen-oberndorf.tirol
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30 Aus den KOMPANIEN …


Oberndorf
von Sabine Trabi

Gute Ergebnisse in vielen Bewerben


stehend aufgelegt), Horst Wagner für den
2. Platz (Klasse Senioren 3, sitzend aufge-
legt), Bettina Tönig für den 3. Platz (Klasse
Frauen, stehend aufgelegt) sowie Johanna
Wagner für den 3. Platz (Klasse Seniorin-
nen 2, stehend aufgelegt).
Natürlich wurden auch die Gildenmeister
2019 ermittelt. Bei den Herren darf sich
weiterhin Johannes Wörgartner „Gilden-
meister“ nennen. Er verwies Lukas Strobl
und Jochen Brunner auf die Ränge. Gilden-
meisterin der Hobbyklasse ist nun Johanna
Wagner, die sich in einem außerordentlich
spannenden Schießen gegen Meinhard Tö-
nig und Bettina Tönig behaupten konnte.
Auch den Wintercup konnte Johannes
Wörgartner in der Klasse stehend frei für
Vom Bezirkssportschützenbund ausgezeichnet: v.l.: Johanna Wagner, Horst Wagner, sich entscheiden. Den Sieg in der Klasse
Ing. Jochen Brunner und Bettina Tönig aufgelegt verbuchte Bettina Tönig für sich.
Johannes Wörgartner wurde außerdem
Mit einer kleinen Feier im Schützenheim dem 1. Schützenmeister Lukas Strobl einige eine besondere Ehrung zuteil: Vom Tiroler
beendete die Sportschützengilde Oberndorf Urkunden des Bezirkssportschützenbundes Landesschützenbund erhielt er für seine
die Schießsaison 2018/2019. Oberschützen- Kitzbühel zu verleihen. besonderen Leistungen das Meisterschüt-
meister Ing. Jochen Brunner ließ die Saison So erhielt unter anderem Jochen Brunner zenabzeichen in Silber. n
mittels einer Präsentation Revue passieren eine Urkunde für den 2. Platz der Bezirks-
und nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit meisterschaft Luftgewehr (Klasse Männer,

Vahrn
von Günther Mairhofer

Schützenkompanie Vahrn unter neuer Fahne


Am 28. April 2019 wurde die neue Fahne
der SK Vahrn feierlich gesegnet. Zahlrei-
che Abordnungen des Schützenbezirkes
Brixen, eine Abordnung der befreundeten
SK Mils aus dem nördlichen Teil Tirols
sowie die Musikkapelle Vahrn wohnten dem
Festakt bei. Nach der Aufstellung in der
Voitsbergstraße marschierten die Teilneh-
mer zur Kirche. Dort zelebrierte Pfarrer
Luis Gurndin die hl. Messe, welche ganz
im Zeichen des Vahrner Kirchenpatrons,
des hl. Georg stand. Alsdann nahmen die
Teilnehmer im Friedhof Aufstellung. Dort
begrüßte zunächst Hptm. Werner Burger
alle Anwesenden. Ein besonderer Gruß ging
an Bürgermeister Andreas Schatzer und an
Bezirksmajor Florian Lechner. Als Fahnen-
patin fungierte Veronika Burger, die Frau In einem würdigen Festakt wurde von Pfarrer Luis Gurndin die neuen Vahrner
des Vahrner Hauptmanns. In ihrer kurzen Kompaniefahne gesegnet.
Ansprache sagte sie unter anderem: „Es
erfüllt mich mit Stolz, Patin der Fahne der drückt. Sein Name steht für Tapferkeit und durch den Pfarrer sowie der traditionelle
SK Vahrn zu sein. Eine Fahne, die zugleich Nächstenliebe − zwei Tugenden, die auch Fahnenkuss mit der alten Kompaniefahne
die Verbundenheit zum Schutzpatron der auf die Kameraden der Schützenkompanie aus dem Jahre 1959 und der Bezirksfahne. n
Pfarrkirche Vahrn, dem hl. Georg, aus- zutreffen.“ Es folgte die feierliche Segnung
N° 3 | Juni 2019

Aus den KOMPANIEN … 31


Ampass
von Herbert Rettl

31. Bezirksschießen der Jungschützen und


Jungmarketenderinnen
den Sponsoren der Preise. Unter strengen
Wettkampfbedingungen stellten die Jung-
marketenderinnen und Jungschützen ihre
Treffsicherheit unter Beweis, galt es doch,
in den verschiedenen Klassen wie auch
in der Mannschaftswertung zielsicher ins
Schwarze zu treffen. Die Mannschaftswer-
tung ging an die SK Absam. Mit dem besten
Tiefschuss wurde Matteo Wirtenberger
von der SK Absam als neuer Bezirksmeis-
ter ausgezeichnet. Die Preise wurden von
Lt. Mimm und vom Bez.-Kdt. Mjr. Mayr
verliehen. Abschließend danke Lt. Mimm
allen Beteiligten und gratulierte zu den
sehr guten Schießleistungen. „Ein großes
Dankeschön an die Schützenkompanien
und die Eltern, die hinter der Jugendarbeit
Bez.-Kdt. Mjr. Mayr und Lt. Mimm mit den Siegern der Mannschaftswertung stehen und diese erst ermöglichen“, so Lt.
Mimm. Für weitere Aktivitäten ist gesorgt,
In den 15 Schützenkompanien des Schüt- der Schützentracht zu sehen und ich wün- findet doch heuer im Mai das Landesjung-
zenbezirkes Hall wird ein besonderer Wert sche euch viel Erfolg beim Schießen“, so Lt. schützenschießen in Absam statt, wo sich
auf die Arbeit mit der Jugend gelegt. Mimm zu den über 50 Jungmarketenderin- die Jugend des Bezirkes mit den restlichen
Am 16. März 2019 war das 31. Bezirks- nen und Jungschützen. Besonders dankte Tiroler Jungmarketenderinnen und Jung-
schießen in Ampass ausgeschrieben. „Es ist Lt. Mimm der Schützengilde Ampass für schützen messen kann. n
mir eine besondere Freude, euch alle hier in die Durchführung des Schießens und

150 Jahre
Landesverteidigungskapelle
M aximilianjahr 2019
Auf den Spuren
des Bezirkes Landeck
Maximilians I.
Jubiläumsausstellung im Tiroler Oberland von 1494 bis 1518
im Schloss Landeck Ausstellung im

07. bis 31. Juli 2019 Schloss Landeck


04. August bis
22. September 2019
Albrecht Dürer, Kaiser Maximilian I., 1519
Kunsthistorisches Museum, Wien

Oberinntaler
Schützenregiment
Bund der Tiroler
Schützenkompanien
In Kooperation mit:
N° 3 | Juni 2019

32 Unsere JUNGSCHÜTZEN & MARKETENDERINNEN


Kartitsch
von Georg Klammer

Angelobung neuer Jungschützen


Traditionell wird die Jahreshauptver-
sammlung am 17. März 2019 mit einem
Gottesdienst eingeläutet, welche heuer vom
Sillianer Chor „Mädchenschar“ wunderbar
musikalisch gestaltet wurde.
Um 10 Uhr eröffnete Hptm. Franz Schraffl
die Jahreshauptversammlung und begrüßte
neben den zahlreich erschienen Mitgliedern
der SK Kartitsch auch Ortspfarrer Cons.
Anton Kofler, Bgm. Josef Außerlechner,
Bgm.-Stv. Leonhard Draschl sowie Bezirks-
mjr. Patrick Rossmann.
Im Anschluss an die Ehrungen wurden
wieder drei Jungschützen (Jan Rinner, Noah
Schraffl und Mario Kofler) sowie zwei Jung-
marketenderinnen (Stefanie Kofler und Ta-
mara Klammer) feierlich von Hptm. Schraffl
und JS-Betreuer Andreas Bodner angelobt.
Im Vorfeld dazu waren die Anzulobenden Die Kompanie traf sich zur alljährlichen Versammlung im Gasthof Dolomitenhof.
wieder in einer eigenen Vorbereitungsphase
vom Schriftführer und Bildungsbeauftragen verlas die Gelöbnisformel, und die drei nie, des Bürgermeisters und des Ortspfarrers
der SK Kartitsch Georg Klammer und vom Jungschützen sowie die zwei Jungmarketen- die Treue zu Gott, die Treue zum Vaterland
JS-Betreuer Andreas Bodner auf die Ange- derinnen gelobten in eindrucksvoller Weise und die Treue zur Kompanie. n
lobung vorbereitet worden. Hptm. Schraffl im Beisein der gesamten Schützenkompa-

Pill von Fabian Woloschyn

Triumpf bei der Jugend im Bataillon Schwaz


Unter großer Teilnahme fand das diesjäh-
rige Baons-Schießen der Jungschützen des
Bataillons Schwaz in Pill statt. Insgesamt 94
Teilnehmer aus den 16 Kompanien des Ba-
taillons zeigten beeindruckende Leistungen
am Schießstand. Zur Siegerehrung konnte
Baon-JS-Betreuer Mario Moser zahlreiche
Ehrengäste begrüßen: Viertelkdt. Manfred
Schachner sowie seinen Stellvertreter Georg
Huber, Bataillonskdt. Karl-Josef Schubert,
EMjr. Max Häusler und Bgm. Hannes Fen-
der. Höhepunkt der Siegerehrung bildete
die Übergabe der Königskette an den besten
Jungschützen des Bataillons. Hier konnte
sich Philipp Arnold von der SK Weer zum
Jungschützenkönig krönen. Auch in der
Mannschaftswertung zeigten die Weerer
Jungschützen und Marketenderinnen ihre
Klasse und triumphierten wiederholt nach Der neue Jungschützenkönig Philiph Arnold ( SK Weer) mit Baons. Kommandant
2018 vor Stans und Weerberg. n Karl Josef-Schubert und den Organisatoren des Wettbewerbs.
N° 3 | Juni 2019

Unsere JUNGSCHÜTZEN & MARKETENDERINNEN 33


Kematen von Thomas Saurer

Sellrains Jungschützen bestes Team


Die Jungschützen und Jungmarketenderin- 375,9 Ringen. Auf dem dritten Platz landete
nen des Bataillons Sonnenburg starteten in die bekannt starke Mannschaft aus Aldrans
das Schützenjahr 2019: Mit dem Batail- mit 373,5 Ringen. In der Wertung der
lonsschießen am 6. April 2019 in Kematen „Schützenkette“ nutzte Fabian Stöckl die
startete der Nachwuchs in die neue Saison. Gunst der Stunde für sich und wurde der
60 Jungmarketenderinnen und Jungschüt- neue Bataillonsjungschützenkönig, denn
zen stellten am Schießstand erneut ihre mit seiner ausgezeichneten Schießleistung
Treffsicherheit unter Beweis. Das Sellrainer von 100,4 Ringen ist er der beste Schütze im
Team holte sich den Mannschaftssieg. Mit gesamten Bewerb. Den besten Tiefschuss
Fabian Stöckl kommt der treffsicherste platzierte er zudem mit einem Teilerwert
Jungschütze aus Patsch: Er war der beste von 8,0 vor der Jungmarketenderin Lisa
Schütze im Bewerb und sicherte sich die Strobl aus Aldrans (13,3 Teiler) und Daniel
Schützenkrone – er platzierte auch den Knapp aus Götzens (13,6 Teiler). Der Baon-
besten Tiefschuss von 8,0 Teilern! Die JS-Betreuer Marco Untermarzoner aus
diesjährige Mannschaftswertung konnten Natters ist stolz auf seine Schützlinge. Ba-
die Sellrainer Jungschützen Marcel Weber, taillonskdt. Mjr. Anton Pertl brachte ebenso
Jakob Foidl, David Jäger und Julian Pichler seine Freude zum Ausdruck. Die Preisver-
für sich entscheiden – und das mit einer teilung nahmen Bataillonskdt. Mjr. Anton
fantastischen Gesamtringzahl von 391,5 (!) Pertl und der Hauptmann der SK Kematen,
Ringen, gefolgt vom Götzener Team mit Dietmar Ostermann, vor. n Fabian Stöckl aus Patsch räumte ab: Er
wurde bester Schütze und Schützenkönig!

Strassen von Hans Bergmann

Bezirksschießen der Osttiroler Jungschützen

100 Teilnehmer aus 13 Jungschützenzügen, Strassener Jungschützen als Mannschaftssieger, die Bezirks-Schützenkette ging an
Lena-Maria Krautgasser aus Lienz.

Das heurige Bezirksschieße, woran sich 13 Jungschützenzüge Ehre. Schützenobmann Reinhard Bergmann, der gemeinsam mit
beteiligten, führten die Strassener Schützen am 12. und 13. April den beiden Jungschützenbetreuern Daniel Valtiner und Lisa-Maria
am eigenen Schießstand durch. Der Bewerb wurde (altersmäßig) in Bodner sowie den verantwortlichen Funktionären die Hauptlast
drei Marketenderinnen- und fünf Jungschützenklassen abgewickelt. der Durchführung trug, lobte alle Aktiven, Organisatoren sowie
Zur Bewertung gelangte eine Zehnerserie mit Zehntelauswertung. den Ehrenschutzträger Hptm. Stephan Golmayer und hob auch den
Dazu gab es noch die Teilerwertung und die Bezirkskette als Ein- erfolgreichen Ablauf der Veranstaltung hervor. Ehrenschutzträger
zelwanderpreis. Auch die Mannschaftsleistung aus den vier besten Bgm. Franz Webhofer, der im Namen der Gemeinde dankte und
Schützen und Schützinnen eines Zuges wurde honoriert. Nach den Verantwortlichen für die Durchführung dieser Schießveran-
einem spannenden und abwechslungsreichen Schießen erreichte staltung gratulierte, freute sich ganz besonders über das erfolgrei-
die Veranstaltung bei der Siegerehrung im Schulhof der Volksschule che Abschneiden der Jungschützen und Marketenderinnen aus
Strassen den Höhepunkt. Zahlreiche Ehrengäste gaben den Jugend- Strassen. Bez.-Mjr. Patrick Rossmann dankte im Namen des Baon
lichen und den Vorstandsmitgliedern der Strassener Kompanie die Oberland und gratulierte der erfolgreichen Jugend. n
N° 3 | Juni 2019

34 Unsere JUNGSCHÜTZEN & MARKETENDERINNEN


Grinzens
von Thomas Saurer

5. Bataillonsschießen – 5. Sieg in Folge für Sistrans


Im Schießstand der Kompanie Grinzens war Frauenpower angesagt.
Ganz vorne gab es jedoch keine wesentlich neuen Erkenntnisse im
Vergleich zu den Vorjahren. Denn Michaela Driendl aus Sistrans
kürte sich mit 148,7 Ringen wieder zur Bataillons-Schützenkönigin.
Allerdings machte es ihr die Konkurrenz alles andere als ein-
fach: Melat Eberhöfer aus Sellrain und Marlies Mayer, ebenfalls aus
Sistrans, lieferten sich ein Duell auf höchstem Niveau und bilanzier-
ten mit 146,4 Ringen exakt das gleiche Ergebnis – mehr geschossene
Zehner gaben schließlich den Ausschlag zugunsten der Sellrainerin.
Zwei Stockerlplätze für Sistrans im Einzel – da ahnte man schon,
wie das Mannschaftsergebnis ausschauen würde. Maria Told war
die Dritte im Bunde, die zusammen mit Michaela Driendl und
Marlies Mayer die Wanderscheibe in Empfang nehmen durfte. Den
Tiefschuss-Bewerb sicherte sich Simone Franz aus Völs. Geschossen
wurde mit dem Luftdruckgewehr am analogen Schießstand der SK
Grinzens, aufgelegt, 15 Schuss, also eine 15er-Serie. n 36 Marketenderinnen aus dem Bataillon Sonnenburg im Wettkampf

Mieders
von Franziska Jenewein

Jungschützen und Jungmarketenderinnen im 3D-Modus


Das Kinoerlebnis mit den Jungschützen und Jungmarketenderinnen zwei Autos voll mit Jungschützen und Jungmarketenderinnen, die
ist eine Erfahrung, die beim Betreten des Kinos anfängt und beim sich darüber freuten, gemeinsam außerhalb der Schule und ohne
Abschlussessen im McDonald’s endet. Nachdem sich die Jugendli- Tracht einen Kameradschaftsabend zu erleben. Zwischen allen Al-
chen gemeinsam über Wochen hinweg austauschten, welcher Film tersklassen konnten vielzählige Erfahrungen ausgetauscht werden,
es schlussendlich sein soll, den alle besuchen können und wollen, es wurde gelacht und es war ein sehr großer Spaß und eine weitere
ging die Fahrt nach Innsbruck los. Thomas und Franziska hatten neue Erkenntnis im Leben des „Lego Movie“. n

Innsbruck von Franziska Jenewein

3. Tiroler SAMSTAG

Marketenderinnen-Treffen 24. August 2019


Infos zum Festprogramm und Ablauf: www.schützenkompanie.at
Nächtigungen buchbar über Tourismusverband Zillertal
Anmeldungen bis spätestens 5. August 2019
3. TIROLER
BTSK: Franziska Jenewein: marketenderin@tiroler-schuetzen.at,
SSB: Manuela Lastei: manuela.lastei@schuetzen.com,
WTSB: Chiara Guetti: info@wtsb.org n
Marketenderinnen
Treffen 2019
2019
mit Teilnehmerinnen aus
Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
sowie Gästen aus Bayern
18.00 Uhr Festgottesdienst
Pfarrkirche Ried
19.15 Uhr Defilierung Dorfplatz
Kaltenbach
20.30 Uhr Konzert der BMK Ried
Kaltenbach im Festzelt
22.00 Uhr Partyband
F 23.08.19
FR S 25.08.19
SO

„UNTER DEN FLÜGELN DES ADLERS“ ZILLERTALER


Anlässlich des MUSIKALISCHES TONGEMÄLDE SCHÜTZENREGIMENTS-TREFFEN

Schützen 19.30 Uhr Beginn am Dorfplatz Kaltenbach


20.30 Uhr Abmarsch zum Festzelt
Es spielen die Zillertaler Mander.
9.15 Uhr Sternmarsch zur Feldmesse
10.00 Uhr Feldmesse Wöscherkapelle
11.30 Uhr Defilierung am Dorfplatz
Regimentstreffens 12.30 Uhr „Die 3 Verschärften“

@schuetzenkompanie Kaltenbach
19.00 Uhr Beginn am Dorfplatz
Kaltenbach
www.schützenkompanie.at

Programm-Maketenderinnen-Treffen_A5.indd 1
20.00 Uhr Abmarsch 23.04.19 12:03
N° 3 | Juni 2019

Wir gedenken … 35
Ehrenoberleutnant konnte er nicht mehr aktiv an nerung an einen besonderen Alois
Franz Happ den Ausrückungen teilnehmen, Schützenkameraden, der fast Runggatscher
zeigte aber bis zuletzt reges 60 Jahre treu zur Seite stand
† 5. APRIL 2019 − AXAMS Interesse am Schützenwesen. und immer das Wohl der Kom- † 1. MAI 2019 − VILLNÖSS
Der Ehrenoberleutnant und Die Georg-Bucher-Schützen- panie im Auge hatte. Die SK Frenner und Ganeider
ehemalige stellvertretende kompanie verabschiedete ihren Villnöß trauert um ihren EOlt.
Kommandant der Georg- Ehrenoberleutnant standesge- Alois Runggatscher, der im
Bucher-Schützenkompanie mäß mit einer Ehrensalve und Manfred Flür Alter von 75 Jahren verstarb.
Axams, Franz Happ, ist im wird ihm stets ein ehrendes † 30. MÄRZ 2019 − TARRENZ Luis war als Gründungsmit-
90. Lebensjahr verstorben. Andenken bewahren. Tief erschüttert, fassungslos glied seit 1969 aktiv bei der
Franz Happ begann vor 80 und unendlich traurig hat uns SK Villnöss und vor kurzem
Jahren bei den Jungschützen die Nachricht vom Tod unseres für seine 50 jährige Tätigkeit
und wechselte dann zu den Jakob Stocker Kameraden Manfred Flür er- geehrt. Von 1978 bis 1999 war
Zimmerleuten, bevor er Zugs- † 17. FEBRUAR 2019 − reicht. Trotz seines langen und Luis Olt. , von 1999 bis 2002
kommandant und später zum TARTSCH/MALS mit großer Tapferkeit ertrage- Ltn. 2003 wurde er zum EOltn
Oberleutnant gewählt wurde. Jakob Stocker, Gründungsmit- nen Leidens kam der Tod unse- ernannt. Von 1996 bis 1999
Seine kameradschaftliche glied der Schützenkompanie res lieben Kameraden plötzlich war Luis Bezirksbeirat und von
Art und Geselligkeit trugen Tartsch, ist im Alter von 88 und unerwartet. Manfred trat 1999 bis 2002 Bez.-Mjr. Stv. im
wesentlich zu seiner Beliebtheit Jahren verstorben. Damit hat der Schützenkompanie Tarrenz Sch.Bez. Brixen. Als Begleiter
bei Jung und Alt bei. Für seine die Kompanie einen pflichtbe- im Jahr 2003 bei und war ein der Bundesfahne war Luis im
jahrzehntelangen Verdienste wussten und treuen Schützen stets guter und geschätzter ganzen Land unterwegs. Für
sowohl als Ausschussmitglied verloren. Jakob Stocker hat zu- Freund und Schützenkamerad. diese Tätigkeiten wurde Luis
als auch im handwerklichen erst Verantwortung als Fähn- Vor allem sein sonniges und die Silberne Verdienstmedaille
Sinne – als gelernter Tischler rich und dann über Jahrzehnte lustiges Gemüt war allseits des SSB, die Goldene Ehren-
stellte er seine Fertigkeiten als Kassier übernommen. Der bekannt. So mussten wir leider nadel der Gemeinde Villnöss
immer wieder in den Dienst Stocker Joggl, wie er genannt unseren Manni am 3. April zu und die Verdienstmedaille des
der Kompanie − ernannte ihn wurde, war ein Unikum, ein Grabe tragen. Landes Tirols verliehen.
die Vollversammlung im Jahr Mensch mit einem starken
2000 zum Ehrenoberleutnant. Willen, jedoch immer mit dem
Da er gesundheitlich in der Herzen am richtigen Fleck. Der
letzten Zeit beeinträchtigt war, SK Tartsch bleibt die Erin-

ideenraich.it - Foto: TV Passeiertal

„Griasst enk“,
liebe Schützen und
liebe Marketenderinnen,

wir sind stolz darauf, euch nächstes Jahr im


Heimatort des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas
Hofer begrüßen zu können und freuen uns bereits
jetzt auf vier unvergessliche Tage im Zeichen der
Freundschaft und der Kameradschaft.

www.alpenregionstreffen2020.com Eure Schützenkompanie St. Martin in Passeier!


N° 3 | Juni 2019

36 Für langjährige Treue WURDEN GEEHRT ...

10 Jahre
Renate Jaiter (Sarntal)
Termine 2019
10. Juni 60-Jahr-Feier der SK Taisten
15 Jahre 13.–16. Juni Erlebniswelt Tirol 1809 – Leben und
Thomas Fava (Arco); Judo Jaggler und Stefanie Hotter (Hall); Freiheitskampf hautnah erleben, Schabs
Egon Andergassen und Evelyn Sanin (Laag); Bruno Fabbro, 15. Juni 60-Jahr-Feier der SK Pfalzen
Carlo Veneri, Maria Dalprà, Paolo Dalprà, Paolo Tamanini, 16. Juni 60-Jahr-Feier der SK Lajen
Paolo Wegher, Roberto Hueber und Silvano Schir (Folgaria/ Baon-Fest Lienzer Talboden,
Vielgereuth); Florian Oberhöller (Sarntal); Thomas Ortner-Leiter 175 Jahre SK Nikolsdorf
(Sillian); Claudio Arbrignani, Roberto Feller, Nicola Feller,
Baon-Fest Hörtenberg, Oberperfuss
Mario Giacomazzi, Claudio Tessaro, Germano Tessaro, Ada
60-Jahr-Feier mit Fahnenweihe der
Toldo und Mario Turata (Trient) sowie Mario Gubert (Vezzano)
SK Schlanders
25 Jahre 20. Juni
Bez.- und Baon-Fest Pitztal, Zaunhof
Fronleichnam, Innsbruck
Hans Steidl und Martin Plunser (Hall); Albert Unterweger,
22. Juni Alpenregionsschießen, Mieming
Gebhard Stuefer und Ulrich Gross (Sarntal) sowie Aldo
Agostini (Telve) 23. Juni Baon-Fest Stubai, Neustift
28. Juni Herz-Jesu-Feier, Weerberg
30 Jahre 28. Juni Herz-Jesu, Landesgelöbnis-Gottesdienst,
Innsbruck
Jakob Walch und Norbert Walch (Fließ)
30. Juni 60-Jahr-Feier der SK Untermais
40 Jahre 7. Juli Beginn Ausstellung 150 Jahre
Landesverteidigungskapelle Landeck
Albert Erhart, Gottlieb Tschoder und Wolfgang Unterkircher
(Fließ); Konrad Leiter (Sillian) sowie Josef Micheler (Villnöss) 14. Juli Baon-Fest Werdenfels, Murnau
21. Juli 40-Jahr-Feier der SK Mölten
50 Jahre 60-Jahr-Feier der SK Pfunders
15-Jahr-Feier der SK Rasen-Antholz
Peter Pernthaler, Anton Messner, Hans Profanter, Johann Kofler,
Alois Runggatscher (+) (Villnöss) sowie Josef Partl (Fließ) 28. Juli 60-Jahr-Feier der SK Afers
3. August 60-Jahr-Feier der SK St. Martin in Passeier
55 Jahre 3.–4. August 50 Jahre SK Gossensass
Wipptaler Treffen
Adolf Plattner (Hall); Hermann Wille (Fließ); Josef Herrnegger,
Isidor Wieser und Johann Bachlechner (Sillian) 4. August Beginn Ausstellung Maximilianjahr,
Schloss Landeck
60 Jahre 9.–10. August Jakob Lauterer Landes- und
Regimentspokalschießen, Pfunds/Tschingels
Herbert Veronesi und Rupert Rossi (Laag) sowie Josef Webhofer
(Sillian)

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