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Justus-Liebig-Universität

Sommersemester 2019, Fachbereich 03


Seminar: Assessing U.S. Foreign Policy under Trump -

“The End of the World as We Know It”?

Dr. Falk Ostermann, falk.ostermann@sowi.uni-giessen.de

Der „Muslim Ban“ unter Trump


-
Securitization der US-amerikanischen Migrationspolitik
Abgabetermin: 13.10.2019

vorgelegt von: Cansev Duru


Matrikelnummer: 6039195
Studiengang: Demokratie und Governance
2. Fachsemester
Buchnerstraße 3
35392 Gießen
E-Mail: Cansev.Duru@sowi.uni-giessen.de
1. Einleitung

“[N]o, it’s not the Muslim ban. But it’s countries that have tremendous terror. It’s countries that we’re
going to be spelling out in a little while in the same speech. And it’s countries that people are going to
come in and cause us tremendous problems. Our country has enough problems without allowing
people to come in who, in many cases or in some cases, are looking to do tremendous destruction“
(Trump, Donald. “ABC News anchor David Muir interviews President Trump.” Interview by David
Muir. ABC News, January 25, 2017).

Nachdem Donald Trump im Januar 2017 zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten erklärt
wurde, war seine erste executive order, eine formlose und autoritär bindende
Durchführungsverordnung bezüglich Weisungen der inneren Sicherheit und Verteidigung, ein
Einreiseverbot von StaatsbürgerInnen aus Ländern des Nahen Ostens: Iran, Irak, Libyen,
Somalia, Sudan, Syrien und Jemen. Das Einreiseverbot schloss außerdem syrische Geflüchtete 1
ein. Mit dem Travel Ban sollte Trump nicht nur eines seiner Wahlkampfversprechen erfüllen,
sondern seinem Slogan und seiner Agenda „America First“ einen ersten wichtigen Nachdruck
verleihen. Bis Anfang der 2000er und darüber hinaus galt die USA aufgrund des vielfältigen
Einsatzes von Visa und Green Cards für ImmigrantInnen auf Arbeitssuche oder
Bildungsbestrebungen als multikulturelles Einwanderungsland und präsentierte sich auch
dementsprechend (siehe Beşer 2018).

Die tatsächliche Durchführung des Verbots spaltete nicht nur deswegen das öffentliche Echo der
US-amerikanischen Zivilbevölkerung und hatte zahlreiche Proteste zur Folge. Auch
institutionell, allein vonseiten mehrerer Bundesgerichtshöfe wurde die nun umgangssprachlich
als „Muslim Ban“ betitelte Verfügung als eine Reihe von diskriminierender Proklamationen
unter der neuen Regierung als verfassungswidrig verurteilt. Trotz Trumps geäußerten Anspruch
auf nationale Sicherheit wurde sein Vorgehen nicht nur in den betroffenen Ländern, sondern auch
weltweit außerhalb den USA als Einschränkung der Reisefreiheit als Skandal angeprangert.
1Während meiner Ausarbeitungen möchte ich eine für mich ethisch vertretbare Terminologie verfolgen. Neben
einem geschlechterbewussten Sprachgebrauch werde ich deswegen Menschen mit Fluchthintergrund, die erst seit
Kurzem in Deutschland sind, als Geflüchtete kennzeichnen. Die gängige Bezeichnung „Flüchtling“ ist zwar daher
legitim, da sie in dieser Form auch in der Genfer Flüchtlingskonvention und innerhalb der allermeisten
wissenschaftlichen Publikationen benutzt wird. Dennoch wird seine bedenkliche Wortstruktur aufgrund der -ling
Endung in vorwiegend negativ konnotierten Wörtern (Fiesling, Schreiberling) wiedergefunden. Dieses und weitere
Argumente sind beispielsweise in dem Online-Artikel „Sagt man jetzt Flüchtlinge oder Geflüchtete?“ des deutschen
Vereins Pro Asyl zu finden: https://www.proasyl.de/hintergrund/sagt-man-jetzt-fluechtlinge-oder-gefluechtete/
(zuletzt aufgerufen am 02.10.2019)

1
Warum handelt es sich hierbei statt eines Einreiseverbots tatsächlich um den sogenannten
Muslim Ban? Was sagt Trumps Vorgehen über die Nahost-Politik der USA aus und welche
sicherheitspolitischen Mechanismen stecken hinter diesem Vorgehen? Werden so explizite
Bedrohungsbilder konstruiert? In meinem Essay möchte ich nicht nur auf die erwähnten
Fragestellungen eingehen, sondern auch die vorgestellte Praktik problematisieren und mithilfe
des politikwissenschaftlichen Strangs der Securitization-Forschung analysieren und einordnen.

2. Hauptteil

Am 27. Januar 2017 unterzeichnete Präsident Trump die erste Version seiner executive order, die
in ihrer Kernaussage das Durchreiseverbot dahingehend begründete, radikale islamische
Terroristen aus den Vereinigten Staaten von Amerika fernzuhalten. Die Verordnung mit dem Titel
„Protecting the Nation from Foreign Terrorist Entry into the United States“ führte unmittelbar
dazu, dass Staatsbürgerinnen aus sieben Ländern mit muslimischer Mehrheit für 3 Monate von
der Einreise in die USA ausgeschlossen wurden. Auch Personen, die in den USA ein Visum inne
hatten, wurde die Einreise zunächst verwehrt. Das Einreiseverbot, besser gesagt das Anhalten
aller Programme zur Aufnahme von Geflüchteten wurde sogar auf 4 Monate festgelegt (siehe
McGraw 2017). Trump begründete sein Vorgehen, insbesondere bezüglich des Einreiseverbotes
für Geflüchtete aus Syrien und anderen betroffenen Ländern folgendermaßen:

“If you were a Muslim you could come in, but if you were a Christian, it was almost impossible and
the reason that was so unfair, everybody was persecuted in all fairness, but they were chopping off the
heads of everybody but more so the Christians […] [.] And I thought it was very, very unfair. So we
are going to help them” (Trump, Donald. „Brody File Exclusive: President Trump Says Persecuted
Christians Will Be Given Priority As Refugees“. Interview by David Brody. CBN News, January 25,
2017).

Schon aufgrund dieser Aussage lag der Verdacht sehr nahe, dass Menschen aufgrund ihrer
religiösen Zugehörigkeit und nicht ihrer nationalstaatlichen Zugehörigkeit nicht einreisen
durften. So wurde die Verfügung kurz darauf von fünf Bundesgerichten blockiert, die das Verbot
für antimuslimisch rassistisch, verfassungswidrig und als Machtmissbrauch des Präsidenten
befanden. Der Amicus Curiae, eine Stellungnahme auf rechtskräftige Kontroversen
unabhängiger Organisationen wie der American Civil Liberties Union of Washington definiert
beispielsweise, wie Bewohner in Washington mit einem Visum ihrem Recht auf Arbeit, Studum
und Familienzusammenführung beraubt werden (siehe Ferguson 2017).

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Am 6. März 2017 unterzeichnete Präsident Trump eine neue executive order, die Personen mit
einem Visum, einer Green Card oder irakischer Staatsbürgerschaft vom Einreiseverbot befreiten.
Dennoch blieben selbst nach der letzten executive order im September 2017, nachdem die
Verfügung sich außerdem auf Venezuela und Nordkorea ausweitete, die elementaren Bestandteile
des Einreiseverbots bestehen. Am 26. Juni 2018 ließ der Oberste Gerichtshof die dritte
Verfügung des Verbots dauerhaft in Kraft bleiben (siehe McGraw 2017).

Das Einreiseverbot betraf nicht alle Länder des Nahen Ostens. So wurde Saudi-Arabien trotz
seines erzkonservativen, menschenrechtsverletzenden Gesellschaftsstruktur als wichtiger
wirtschaftlicher, strategischer außenpolitischer Partner der USA konsequent aus dem
Einreiseverbot herausgehalten, wie auch Israel. Wohingegen Obama im Nahen Osten
augenscheinlich noch als Vermittler und Stratege in der Tradition der Appeasement-Politik
auftrat, ignoriert Trump liberale normative Forderungen und Konzeptionen. „Trumps Handeln ist
dabei weniger durch ideologische oder klare geostrategische Ziele, als vielmehr durch
parteitaktische und innenpolitische Überlegungen geleitet“ (Günay 2019: 3). Innenpolitisch heißt
in diesem Kontext, dass hier die Forderungen Trumps rechtspolitisch eingestellter Wählerschaft
in seiner expliziten pro-israelischen Politik und der harten Haltung gegenüber dem Iran Einfluss
finden. Obamas Nahostpolitik äußerte sich zurückhaltend und augenscheinlich pazifistisch im
Vergleich zum vorangegangenen starken militärischen Engagement im Irak und Afghanistan
(ebd: 4). Trotzdem verbindet beide Legislaturen der Kampf gegen terroristische AkteurInnen in
diesem Gebiet:

„[C]ommon ground between these two startlingly different incumbents of the Oval Office is limited to
using US military prowess to help defeat the Jihadis of Islamic State (Isis or Daesh) in Syria and Iraq
and al-Qaida and like-minded extremists in Yemen, Somalia and elsewhere“ (Black 2018: 23).

Das Fehlen von Saudi-Arabien auf der Liste der Verfügung ist also mäßig überraschend. Wie
steht es aber mit Ländern wie Ägypten oder Saudi-Arabien, aus denen die Attentäter des
Terroranschlags von 9/11 stammten? Auch hier besteht eine Verbindung und finanzielle
Abhängigkeit zum Verbündeten Saudi-Arabien. Aufschlussreich über Trumps Innenpolitik ist
seine Führung der Außenpolitik. Diese lässt sich als eine Mischung aus Paleokonservativismus und
Neokonservatismus beschreiben. Der Paleokonservatismus steht Immigration und liberalem Außenhandel
feindlich gegenüber und fordert „einen möglichst schlanken Staat“ (Günay 2019: 4). Der
Neokonservatismus fügt dem einen Anspruch auf „militärischen Stärke und wenig
Kompromissen bei der Verbreitung US-amerikanischer nationaler Interessen (ebd.)“ hinzu.

3
„Neocons, bzw. „war hawks“ [...] wie Trumps nationaler Sicherheitsberater John Bolton oder Außenminister Mike
Pompeo, beide vertreten die Position, dass die USA das Regime im Iran durch einen Militärschlag beseitigen sollten,
haben in den letzten Monaten stark an Einfluss gewonnen und prägen vor allem die Nahostpolitik“ (ebd.).

Dennoch ist Trumps Regierungsstil kein Zugeständnis an seine rechte Wählerschaft oder seinem
Kabinett. „Vielmehr ist er von eigenen Impulsen geleitet“ (ebd: 5). Er kommt diesen Interessen
nur so lange entgegen, wenn sie seinen eigenen innenpolitischen Interessen entsprechen. Und
sein innenpolitisches Interesse hinter dem travel ban zielt weniger auf die Eindämmung von
Terror aus, was schon allein rational erklärt schnell widerlegt werden kann. Eher ist es die
Konstruktion ebenjener Gefahr, ebenjenes Bedrohungsbildes, um auf diesem Wege seine
Abschottungs- und Migrationspolitik zu legitimieren.

Die Entstehung und Entscheidung von Bedrohungsperzeptionen ist ein gesellschaftlich


vermittelter Prozess. Im Zentrum sicherheitspolitischer Fragestellungen stehen die Menschen als
Handelnde und Schützende an erster Stelle. Noch konkreter wird es, wenn man in dem Falle von
souveränen StaatsbürgerInnen in modernen Staaten ausgeht – der Anspruch auf Sicherheit trotz
seiner menschenrechtlichen Definition ist zumeist nur ihnen verfügbar. Welche geo- oder
sozialpolitischen Tatsachen oder Tathergänge zu Sicherheitsfragen führen, ist im
gesellschaftlichen Kollektiv verankert. So sind Naturkatastrophen ganz klare Sicherheitsrisikos
wie Krieg oder Terror. Doch nicht jedes Sicherheitsrisiko ist als normative Tatsache zu verstehen.
Sicherheitsrisikos können und werden ganz bewusst konstruiert, da jedes Sicherheitsproblem
eine Wirkung auf die politische Agenda eines modernen Staates hervorruft. (siehe Wagner 2014).
Diesen Vorgang nennt man Securitization.

Unter Securitization versteht man die Erforschung von Sicherheitsfragen. Dieser


politikwissenschaftliche Strang wurde im späten 20. Jahrhundert gegründet. Der Prozess der
Securitization wird von verschiedenen Ansätzen und Schulen wie der Kopenhagener Schule, die
auf philosophischen Grundlagen wie der Speech-Act-Theorie und der performativen Dimension
der Sprache basiert, der Paris School und der Aberystwyth / Welsh School diskutiert. Oftmals
bezieht sich die Securitization-Forschung auf Sicherheitsfragen in Bezug auf International
Relations und Regionalpolitik. Traditionelle und stereotype Sicherheitsaspekte in Bezug auf IR
sind also Krieg, Tod, Überleben und Naturkatastrophen. Die Pariser Schule etwa bietet einen
weitgehend soziologischen Ansatz, der subtiler ist. Er definiert Securitization in Form eines
Diskurses oder einer Praxis, die von Akteuren und Machtverhältnissen bestimmt wird. Die
Hypothese ist, dass bestimmte politische Entscheidungen ein Gefühl der Unsicherheit oder gar

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der Gefahr innerhalb der Zivilgesellschaft oder vielmehr die Mehrheit einer Gesellschaft
schaffen und verwalten sollen (siehe Bigo/Tsoukala 2008). Die Copenhagen School ist dagegen
auf drei Hauptideen aufgebaut: Securitisation, Sektoren und regionale Sicherheitskomplexe. Die
Komponente der Sektoren bezieht sich auf politische, ökonomische, ökologische, militärische
und gesellschaftliche Sicherheit. Daneben bekräftigt die Komponente des regionalen
Sicherheitskomplexes die Relevanz von regionaler Sicherheit und wie verschiedene
Sicherheitsbedenken darauf einwirken. Die Copenhagen School konzentriert sich weniger auf
politische Entscheidungen und mehr auf die Performation politischer Praxis. So wird Sprache als
Regulierung von Diskursen wahrgenommen (Waever 2004: 7-8). „What do practitioners do in
talking security?“ (Waever 2004: 8). Allein schon die Benennung der jeweiligen Bedrohung, die
als existenzialistisch charakterisiert wird, reiche aus, um gegen sie extraordinäre Maßnahmen
anzusetzen. Dem Staat wird vonseiten der Bevölkerung aufgrund der existenziellen
Bedrohungslage deswegen gestattet, Gesetze zu übergehen oder ganz auszusetzen. Besser gesagt,
die Gewaltausübung des Staates wird im Falle einer außergewöhnlich dargestellten Bedrohung
als notwendig angenommen.

Der Prozess der Securitization ist nach der Copenhagen School ein Akt des Sprechens. „By
saying the words, something is done“ (ebd.). Hier stehen Sprechperformationen wie Labelling
oder Framing im Vordergrund. Sicherheitsprobleme können demnach nur bestehen, wenn über
sie als solche gesprochen wird. Charakteristisch für die Copenhagen School ist die eigentliche
Skepsis über Sicherheit selbst. Oft schwingen hier antidemokratische Implikationen mit. So wird
die Führung der bisherigen Politik kritisiert, anstatt die Sicherheit zu erhöhen. Normale
Begebenheiten wie das Umfeld, die Identität oder die Religion werden nun problematisch
rationalisiert bzw. problematisiert. Schon vor dem Auftreten von extraordinären Bedrohungen
sollte die Politik in der sein, sich mithilfe von Vorbeugungsmaßnahmen zu entfalten. An dieser
Stelle kommt der Begriff der Desecuritization ins Spiel: Wenn vorbeugend
Bedrohungspotenziale erkannt werden und nicht direkt als Bedrohung definiert werden müssen,
müssen auch keine Bedrohungsszenarien in die Öffentlichkeit immer wieder aufs Neue
besprochen werden. Sie werden in der Art und Weise, wie über sie verhandelt wird, normalisiert
(ebd: 9-10).

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3. Fazit

Auch Trump hat es geschafft, infolge seiner ersten, hoch umstrittenen executive order die US-
amerikanische Migrationspolitik zu normalisieren, seiner rechten, antimuslimisch rassistischen
Wählerschaft entgegen zu kommen und scheinbar möglichen, gewollt konstruierten
Bedrohungen vorzubeugen. Dies wird stärker deutlich, wenn man sich das Framing von der
aktuellen Flüchtlingspolitik vieler europäischer Länder sowie den USA anschaut:

„In particular, the response in many countries to concerns about international terrorism provides a
worrisome glimpse at the domestic impact refugee policies might eventually have. To be sure,
terrorism directly implicates national security in a way that refugee arrivals do not necessarily, and
security issues have long been the context in which civil liberty sacrifices are considered most
justified“ (Ormsby 2017: 151).

Natürlich bedroht Terrorismus die nationale Sicherheit auf eine Art und Weise, wie es bei der
Ankunft von Geflüchteten keineswegs der Fall sein muss. Doch Sicherheitsfragen und wie diese
schon impliziert sind, legitimieren für BürgerInnen die Opferung der Menschenwürde oder das
Recht auf Asyl nach der Genfer Flüchtlingskonvention.

„As a result, civil liberty restrictions may come to be seen as justified. The response of many political
figures to terrorist attacks in Paris and San Bernardino, California, provides a troubling indication of
how easily these issues may become conflated“ (Ormsby 2017: 153).

Der Philosoph Michel Foucault definiert den Begriff des Diskurses, später den des Dispositivs
als Gegenstände der Philosophie und Geschichte, deren „gegenseitige Durchdringung von
sprachlichen, und kriegerischen, strategischen Tatsachen […] die Wahrheit auf dem Schlachtfeld
des Wissens und der Rede ergeben“ (Stingelin 2009: 90). Das Dispositiv schließt die Schaffung
von Wahrheit durch automatisierte Prozesse vonseiten der „Institutionen und ihre[n]
architektonischen Einrichtungen“ (ebd.) ein. Der Diskurs um die sog. „Flüchtlingskrise“ oder
„Flüchtlingswelle“ und seiner Folgen schafft also ein Bild von Flüchtlingen als hereinbrechende
Masse , als Naturkatastrophe und als Sicherheits- und Grenzsicherungsproblem. Das Schicksal
Einzelner verschwindet so in der Masse.
Als Trump auf die höhere Gefährdung von syrischen Geflüchteten mit christlichem Glauben
hinwies, konnte er nicht beweisen, wie und ob während der ersten Phase seines Einreiseverbots
diese Unterscheidung vorgenommen wurde. Zwar hat sich 2018 die Anzahl von christlichen

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Geflüchteten aus Syrien unter der Gesamtzahl auf 67% erhöht, doch die Gesamtzahl der
aufgenommenen Geflüchteten ist rapide gesunken (siehe Holpuch 2018). Während 2017 noch
53700 Geflüchtete in das refugee resettlement program aufgenommen wurden, sind es 2019 nur
noch 30000 gewesen (siehe Krogstad 2019). Trumps „America First“ Agenda und
Abschottungspolitik hat sich auch als Anti-Migrations-Agenda „bewährt“.

Literaturverzeichnis:

• Beşer, Enes (2018): The US on Trial - A Story of the “Muslim Ban”. Ankara: MPC Report
Series.

• Bigo, Tsoukala (2008): Terror, Insecurity andLiberty Illiberal practices of liberal regimes
after 9/11. New York: Routledge.

• Black, Ian (2018): Donald Trump and the Middle East. In: Political Insight (4), S. 22-25.

• Ferguson, Bob (2017): Brief of Amicus Curiae. Washington: American Civil Liberties
Union of Washington.

• Günay, Cengiz (2019): Trumps Nahostpolitik ist Innenpolitik. Wien: Österreichisches


Institut für Internationale Politik.

• Ormsby, Eric A. (2017): The Refugee Crisis as Civil Liberties Crisis. In: Columbia Law
Review (5), S. 1191-1229.

• Stingelin, Martin (2009): absolute Michel Foucault. Freiburg: orange-press GmbH.

• Wæver, Ole (2004): Aberystwyth, Paris, Copenhagen - New 'Schools' in Security Theory
and their Origins between Core and Periphery. International Studies Association,
Montreal, papaer presentation March 17- 20.

• Wagner, Wolfgang (2014): Qualitative Inhaltsanalyse: Die soziale Konstruktion


sicherheitspolitischer Interessen in Deutschland und Großbritannien. In: Siedschlag,
Alexander (Hrsg.): Methoden der sicherheitspolitischen Analyse. 2. Aufl. Wiesbaden:
Springer Fachmedien.

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Internetquellen:

• McGraw, Meredith (2017, 29.06.): A timeline of Trump's immigration executive order


and legal challenges. In: abc News. Elektronisches Dokument:
https://abcnews.go.com/Politics/timeline-president-trumps-immigration-executive-order-
legal-challenges/story?id=45332741 (zuletzt aufgerufen am 13.10.2019).

• Holpuch, Amanda (2018, 24.07.): Christian refugees admitted to US down more than
50% under Trump. In: The Guardian. Elektronisches Dokument:
https://www.theguardian.com/world/2018/jul/24/christian-refugees-fall-under-trump
(zuletzt aufgerufen am 13.10.2019).

• Krogstad, Jens Manuel (2019, 07.10.): Key facts about refugees to the U.S. . In: Pewe
Research Center. Elektronisches Dokument: https://www.pewresearch.org/fact-
tank/2019/10/07/key-facts-about-refugees-to-the-u-s/ (zuletzt aufgerufen am 13.10.2019).

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