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Nr.

2 Februar 2016 Deutschland € 3,80 • Schweiz sfr 7,00 • Österreich € 4,30


Benelux € . 4,40 • Griechenland € . 5,50 • Italien € , 5,20 • Spanien € 5,20
.g e o lin o .d e

C e fc h ic k t
g e k n ic k t!
So fa lte t ih r aus
H an d tü ch ern
lustige Tiere

Das Erlebnisheft

KTE NATUR
Wie »El Nino« das Wetter
durcheinanderwirbelt

VERDREHTE KÖRPER
Lässige Tricks für
den Pausenhof

kVi *] [ »1 BM 1H " i V / 4!
L m -* * ;
£
Dein Kinderradiokanal

KiRaKa — Entdecke,
w as du hören w illst! Seid ih r W eltenbum m ler
Im Digitalradio
über A ntenne (DAB+), oder Forscher?
Satellit (DVB-S), Dann hört doch mal KiRaKa!
im Kabel (DVB-C), H ier gibt es Abenteuer, Hörspiele, Musik,
auf WDR 5 und auf Nachrichten und noch viel mehr fü r Kinder
kiraka.de
Im Jahr 1855
erfand Ernst Litfaß
die nach ihm be­
nannte Säule für
Werbung. Der Ber­
liner hatte sich an­
geblich geärgert,
dass überall an Zäu
nen, Bäumen und
Wänden JTAd R T I
V " V r 9
—1. >
, • ^ «. M

* ^
ITj! Forsc her haben
%

klebten 0 A R E N A
sogar eine Säule mit

Tatsächlich gab es
solche Werbesäulen
schon früher: Der
Brite George Harris
ließ sich 1824 die

SÄULE atentieren

Nacht des Wissens


Z 2015
1 7 bi* 2 4 U h r In H a m b u rg

M-«"» Hnm b,

lind nicht
us Holz,

efertigt. Es

Anna Lucia Richter 5cprfl


Tobias Öerndt Bar toi
Chor St. M ichaelis
Orchester St. Michaelis

leliunc Christoph Schoener

ÄNwwifcer

GEOUno
^ ' f t c c r r r r c c c r « . f f c c flo r« '' Cr« • ( « M W »

t - f & l l o !

Die Geschichte der FAMILIE Alhays hat


euch genauso bewegt wie uns. Im De­
zember und Januar haben wir über de­
ren FLUCHT aus Syrien berichtet. „Ich
finde es super, dass ihr darüber schreibt!
Danke vielmal!“ mailte uns Agrena, elf
Jahre, aus Malans in der Schweiz dazu.
Und Amelie, 14 Jahre, aus Dessau-Roß-
lau ergänzte: „Damit verdeutlicht ihr
das Leben und den Weg dieser Menschen.
Mir persönlich hat das sehr geholfen,
diese auch zu verstehen.“ Jetzt können wir
gute Nachrichten vermelden: Die Alhays
müssen nicht länger in einem Contai­
ner im Lager leben, sie haben eine eigene
WOHNUNG: vier Zimmer, Küche, Bad!
Vor allem über die eigene Dusche freuen
sich Vater Khaled, Mutter Nahid und die
Geschwister Haya, Abdul Nasir, Ahmad,
Hadel, Massa und Zakariya sehr. Wir
freuen uns mit!

Cf * 1
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Endlich in den eigenen vier Wänden: Die


Familie Alhays aus Syrien hat nun in Hamburg
eine Wohnung bezogen
Inhalt
3 G ib m ir5
Fünfmal staunen über - die Litfaßsäule

6 Menschenskinder
Vier Geschichten aus dem Leben der Kinder dieser Welt

12 Moby Dick im Rhein ^


Wie ein Wal Deutschland in Atem hielt

18 Tipps des Monats


Neues zum Lesen, Spielen, Angucken im Februar

20 Clowns: komische Typen


Zum Fasching: Warum Clowns echte Lachnummern sind

24 Das rätselhafte Labyrinth


Für Pfadfinder, Fährtenfahnder, Spurensammler

28 Blick über den Tellerrand ^


Andere Länder, andere Schnitten: Was frühstückt die Welt?

ICEF in Vietnam 32 Planet Lino


Die verrücktesten Nachrichten des Monats

34 Alle in Bewegung! ^
Wie Schüler in München Trendsportarten lernen

40 Ratsport
Sieben knifflige Knobeleien zum Kopfzerbrechen

42 T IT E L T H E M A : Tiere m it T u p fe n ^
Ganz »pünktlich«: unser Stück über gescheckte und gefleckte Tiere

48 Was hat es mit dem Schaltjahr auf sich?


Die Geschichte des 29. Februar

52 UNICEF in Vietnam
Früher verkaufte Phung Lotterielose. Jetzt darf sie lernen

56 Handtuch-Origami
Der Werkstatt-Tipp: Verwandelt Handtücher in Frottee-Tiere

i •'P • W v " • r 62 Chaos in der Wetterküche ^ i


'"•*- m * - Wir erklären das Wetterphänomen »El Niho«

68 Ratekrimi
Laptop verschleppt - ein Fall für die »Wadenbeißer«

72 Hier schreibt ihr!


Eure Briefe, eure Fragen, eure Antworten

73 Impressum
74 Vorschau

M e h r au f lino. de
U.-*;- * .
tSWKiW*, r ^ '
. k Erst lesen, dann klicken: Zu Beiträgen, die wir m it diesem
/»•. .. * • ^ Pfeil kennzeichnen, findet ihr noch mehr Spannendes,
. . ' . * . _ - . •
Verrücktes, Interessantes aufwww.geolino.de

5
C A iO lino
8141 Kilom eter

Atlantischer Ozean

10 264 Kilom eter

Säo Paulo •,

filier: 10 •Tah/'e.
Land-. Brasilien
Sprache.: Portugiesisch.
D ie s m a l

3001 Kilo m eter

Pazifischer Ozean
' •' /• * ’ ri **'/ *■ *• . jl

11 795 Kilo m eter

Indischer Ozean

Lepadi

/liie r: 10 Jahre.
L.ar)d: Tnc/anasus-n

Sprache.-. Tnc/an& sisch


erzengerade hebt Taissa das Bein, streckt
K es bis in die Fußspitzen. Ihre Haare hat die
Zehnjährige zu einem Knoten geformt - wie
eine echte Ballerina. Bloß dass Taissa nicht
auf großen Bühnen tanzt. Sondern zu Hause,
zwischen Herd und Fernsehgerät. Anders geht
es nicht in dem kleinen Zimmer, m itten in der
brasilianischen Millionenstadt Säo Paulo.
Dort lebt Taissa m it ihrer Mutter und zwei
Schwestern - aber ohne Vater. Denn der hat
große Probleme und nim m t Drogen, wie so
viele arme Menschen im Stadtteil Luz. Um
Taissa und andere Mädchen aus diesem Elend
zu holen und anzuspornen, startete das Bal­
lettprojekt „New Dreams" (übersetzt: Neue
Träume). Dreimal pro Woche bringt ein Bus
die Kinder ins Tanzstudio. Dann trippeln sie
vor den großen Spiegeln, recken das Kinn,
fühlen sich stolz. Anschließend können alle
in der Ballettschule duschen und essen. „Wir
geben ihnen Liebe und Aufmerksamkeit", sagt
Lehrerin Joana de Assis. Klar, dass Taissa das
Tanzen liebt - und zu Hause fleißig übt.
eder sollte einen Platz zum Le­ Supermarkt zum ersten Mal getrof­
J ben haben, findet Hailey, auch
Obdachlose. Die Neunjährige sagt
fen. Edward hatte sie und ihre Mutter
um ein paar Cent gebeten. Hailey
das nicht einfach so dahin. Tatsäch­ kaufte ihm daraufhin ein Sandwich -
lich hat sie zu Hause in Bremerton, und beschloss auf dem Weg nach
einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Hause, im Garten Gemüse für ihn
Washington, ein Häuschen auf Rä­ und andere Obdachlose anzubauen.
dern gebaut, ganz allein. Monatelang Fast 60 Kilogramm Erbsen, Gurken,
nagelte Hailey Stützbalken für die Salat und Brokkoli hat Hailey in ei­
Wände zusammen, passte Fenster nem Jahr geerntet und verschenkt.
ein, deckte das Dach und befestigte Außerdem hat sie Geld gesammelt
darauf eine kleine Solaranlage. Wer und einen Teil davon für das Holz und
darin einziehen soll? Auch das weiß die anderen Materialien des Häus­
Hailey genau: Edward, ein Obdach­ chens ausgegeben. Und der Rest? Na
loser aus ihrer Heimatstadt. Vor gut klar, davon will sie noch zehn weitere
drei Jahren hatte Hailey ihn vor einem Hütten bauen!

ftndre., I r a k

y J a js c k & n ,

i ndre hat wirklich alle Hände voll zu tun: Mit


r ^ f lin k e n Fingern massiert er Gesichtsmasken
in die Haut der Kunden ein und fegt zu Boden
gesegelte Haarbüschel beiseite. Immer wieder
packt der Zwölfjährige im Friseursalon seines
Onkels mit an. Wie Andres Zuhause ist auch der
Laden in einem engen Container in einem Flücht­
lingslager in Erbil im Nordirak untergebracht.
Dorthin musste Andre zusammen mit seiner
Familie fliehen und seine Heimatstadt Al-Hamda-
niya verlassen - mitten in der Nacht, nur mit ein
paar Taschen. Die Familie fürchtet sich wie so viele
Menschen vor der Terrororganisation Islamischer
Staat, kurz IS. Deren Anhänger verfolgen und er­
morden Menschen, die ihren Glauben nicht teilen,
wie Andre und seine Familie: Sie sind Christen. Im
Lager fühlt Andre sich zwar sicher, aber er ver­
misst seine Heimat. Die Arbeit im Friseursalon
lenkt ihn ein wenig ab. Und das Geld, das er dort
verdient - umgerechnet knapp zehn Euro - kann
die Familie gut brauchen.

GEOlino
:• '* » ' H i™ ^ * «■
V i e l e d e r ju n g e n
ce ys k ü m m e r n s ic h .

um d ie P fe rd e -

vom F ü t t e r n b is z-um

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R e n n ta g a u f d e r
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2-u 15 Pfannen
s te c k e n ik n e n in
d e n K nocken
indu geht nicht zur Schule. Er frage, damit die Pferde schneller Mähne fest. Wenn er herunter­
U «h, & * * * " L verbringt den ganzen Tag mit
Pferden. Im Stall, auf der Renn­
sind. Die Besitzer zahlen Lindu
pro Renntag umgerechnet rund
fällt, riskiert er seine Gesund­
heit. Erst vor Kurzem ist Lindu ge­
bahn. Ein Traum? Ist das trotzdem fünf Euro. Wenn er gewinnt, auch stürzt. Die Wunde an seiner Stirn
nicht, auch wenn der Zehnjährige mal mehr. Lindu braucht dieses schmerzt noch immer. Bald wird
Pferde liebt. Seit er fü n f Jahre alt Geld, denn er stammt aus einer er sich aber ohnehin nicht mehr
ist, reitet er als Jockey bei den tra­ armen Familie. Dass die Rennen auf die Pferderücken schwingen:
ditionellen Rennen in seiner Hei­ gefährlich sind, blendet er aus. Zu groß und schwer wird er sein,
mat auf der indonesischen Insel Einen Sattel hat Lindu nämlich um an den Rennen teilzuneh­
Simbawa. Es ist ein Job, ein har­ nicht. Wenn die Pferde über die men. Arbeiten kann er trotzdem
ter noch dazu. Nur kleine, leichte Piste schießen, krallt er sich - halb noch: als Pfleger für die Pferde
Kinder kommen als Jockeys in­ stehend, halb sitzend - an deren der jüngeren Jockeys.
Die beiden Schiffer trauen
ihren Augen nicht: M itten im RHEIN
schwimmt ein riesiges weißes Wesen
ein Beluga, der sich aus der Nordsee
in den Fluss verirrt hat!

72
GEOUno
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1 '

□ rn r-M c n n

wir • r - it

von • in f z-n / in Frühlingsmorgen im Mai


t__1 1966. Gemächlich schiebt sich
i l n r .V /il i r-
^ ’^ das Tankschiff „Melani“ den
f t n r i ii « ii m va n a i r a r r E w m (f? Rhein hinauf. Die Flussschiffer Bernd
Albrecht und Willi Dethlevs lehnen
r-j rj u u 11m ■ »w« an der Reling und genießen die war­
l Hl
men Sonnenstrahlen. Doch da - plötz­
lich - taucht zwischen den Wellen
ICOLE RÖNDIGS; ILLUSTRATIO N: SIMON SCHWÄRT; etwas auf. Etwas Großes! Etwas Wei­
ßes! Den Männern bleibt die Spucke
weg. Sie rennen zum Funkgerät und
melden der Wasserschutzpolizei:
„Hier schwimmt ein Ungeheuer!“
Die Polizisten lassen nicht lange auf
sich warten - und bitten die beiden
k. w Schiffer zum Alkoholtest. Bis sie das
Wesen mit eigenen Augen sehen.
„Mann, is det een Wurm!“ Der
p
n
Duisburger Zoodirektor Wolfgang
Gewalt, den die Wasserschutzpolizei
lg .- ..«
zum Rhein beordert hat, ist begeis­
tert. Schließlich erkennt er sofort, wo­
1 mit er es hier zu tun hat: Im Rhein
POUZE\
schwimmt ein Beluga, ein Weißwal!
Der Direktor reibt sich die Hände.
Sein Zoo hat vor Kurzem das erste
Delfinarium Deutschlands eröffnet.
Da kommt ihm der Beluga gerade
recht! „Im dreckigen Rhein kann es
der Wal sowieso nicht lange aus-
halten!“, glaubt der Zoologe.
Jetzt berichten auch Zeitungen und
das Fernsehen über den merkwürdi­
gen Gast im Fluss. Schaulustige drän­
geln sich am Ufer und bestaunen
„Moby Dick“, wie er bald genannt
wird. Alle rätseln: Wie kommt der
Beluga bloß in den Rhein? Eigentlich ►

73
ÖEOlino
sollte sich das rund vier Meter lange,
schneeweiße Tier mit Artgenossen im
Polarmeer tummeln und nicht allein
im vergleichsweise warmen Süßwasser
schwimmen. Doch dann stellt sich
heraus: Moby Dick ist ausgebüxt! Das
vor Kanada gefangene Tier war mit ei­
nem Frachtschiff unterwegs zu einem
Zoo in England. Im Ärmelkanal vor
der englischen Küste hatte ein Sturm
den Frachter zum Kentern gebrach
Der Beluga war entkommen und
ausgerechnet den Rhein hinaufge­
schwommen. Anscheinend hatte ihm
der Unfall die Orientierung geraubt.

m Fluss, so viel ist klar, kann sich


der Beluga von den Ereignissen
nicht erholen. Denn Wolfgang
Gewalt plant die Jagd auf Moby Dick.
Aus zig Netzen eines Duisburger Ten­
nisklubs lässt er ein Treibnetz knoten.
Damit drängen seine Helfer den Be­
luga von Pönzeibooten aus in den
^^Wuisburger Hafen. Doch der Wal
entwischt zurück in den Fluss. Was
den Zoodirektor ärgert. Kurzerhand
schießt er mit einer Betäubungspistole
auf den Meeressäuger. Pech für den
Mann, dass das Schlafmittel das Tier
nicht um haut...
Doch der Zoodirektor gibt nicht
auf. Lässt einen Mitarbeiter mit Pfeil
und Bogen ran, um dem Beluga eine
Boje anzuhängen - wieder ohne Er­
folg. Gewalt ruft immer neue Schiffe
herbei: drei Landungs- und zwei
Schnellboote der Bundeswehr, dazu
noch mehr Boote der Wasserschutz­
polizei und der Feuerwehr. Doch
alles vergebens.
Mal taucht der Wal in ein Bagger­
loch ab, mal ist er einfach schneller ►

74
CALOUno
STECKBRIEF:

Belugas

Bald ist Moby Dick


ein Gehetzter: Zoodirektor
Wolfgang Gewalt setzt
alles daran, ihn für sein Verbreitungsgebiete
Delfinarium zu fangen.
Doch Tierschützer stören
die und ALLGEMEIN: Belugas (wissenschaftlicher
werfen aus Helikoptern Name: Delphinapterus leucas) werden auch Weiß­
mit Orangen wale genannt. Sie gehören zu den Zahnwalen
und leben vor allem an den Küsten Alaskas, Kana­
das und Russlands. Die Haut der Tiere ist nicht von
Geburt an weiß: Neugeborene Belugas sind grau
bis braun. Nach etwa einem Jahr färben sie sich
blaugrau. Erst nach dem fünften Lebensjahr
schimmern sie bläulich weiß oder cremefarben.
GRÖSSE UND GEWICHT: Die Tiere messen
drei bis sechs Meter und wiegen bis zu 1500 Kilo­
gramm - so viel wie ein Auto.
NAHRUNG: Belugas lieben Abwechslung: Sie
futtern gern Muscheln und Krebse, aber auch
Tintenfische, Dorsche und Lachse.
NACHWUCHS: Nach vierzehneinhalb Monaten
bringt das Weibchen meist ein Junges zur Welt. Bei
seinen ersten Atemzügen wird das Kleine von der
Mutter m it der Schnauze über Wasser gehalten.
Bis es zwei Jahre alt ist, säugt sie ihr Baby. Danach
paart sie sich neu - das Jungtier bleibt aber trotz­
dem noch bis zu zwei Jahre bei ihr.

75
GEOlino
Alle lieben Moby: Als der Wal am
Bundeshaus der damaligen westdeut­
schen Hauptstadt vorbeischwimmt,
stürmen Politiker und Journalisten zum
Fluss, um das berühmte Tier zu sehen

Die Welt der Wale und Delfine


Nur wenige andere Tiere bewundern w ir so sehr wie Wale und
Delfine. Sie sind schlau und stark, sanft und sozial - und tro tz
aller rätselhaft. Das neue GEOlino extra „Wale und
D elfine" nim m t euch m it in ihre wundersame Welt. Wir berichten
von der Rettung gestrandeter und streifen m it
einem weißen Buckelwal durch den Pazifik. W ir treffen Forscher,
die Schweinswale zum bitten. Lest außerdem über -
kein Scherz! - Wale in der Wüste. Wer mag, kann sogar selbst
zum W alretter werden: in unserem Spiel zum Heft!

WuriiHj

76
GEOlino
als seine Verfolger. Inzwischen ist
Moby Dick längst zum Liebling der
Deutschen geworden und hat zahlrei­
-J h che Fans. Es gibt sogar ein Lied über
ihn, das im Radio gespielt wird. Für
die Waljäger dagegen hagelt es Be­
schimpfungen: „Verhaftet Wolfgang
Gewalt!“, titelt die „Bild“-Zeitung.
Tierschützer mieten sich einen Hub­
schrauber und bombardieren die
Walfänger mit Orangen. Der Zoo­
direktor lässt trotzdem noch nicht
i locker und beschießt den Wal erneut
mit Narkosemitteln.

lötzlich ist der Beluga ver­

P schwunden. Gerüchte ma­


chen die Runde, er sei in die
Niederlande abgehauen. Dass er in
Wirklichkeit auf dem Weg Richtung
Bonn ist, ahnen weder seine Fans
noch die Jäger. Kaum später aber
taucht er vor dem Ufer der damaligen
westdeutschen Hauptstadt auf und
schwimmt seelenruhig am Bundes­
haus vorbei. Die wichtige Pressekon­
ferenz dort interessiert plötzlich nie­
\ manden mehr. Politikerjournalisten,
Saaldiener: Alle rennen nach drau­
ßen und wollen den Wal sehen!
Es ist Moby Dicks letzte große Show
in Deutschland. Nach seinem „Auf­
tritt“ in Bonn macht er kehrt und
schwimmt schnurstracks den Rhein
hinab nach Holland. Den Zoodirek­
tor muss er nicht mehr fürchten.
Dem hat die Wal-Hatz so viel Ärger
eingebracht, dass er das Tier ziehen
lässt. Am 16. Juni wird der Beluga
v . noch einmal am Unterlauf des
'* u Rheins in Hoek van Holland ge­
sichtet. Dann verschwindet Moby
Dick für immer ins offene Meer. ■

77
GEOlino
b« tmand auuiui-

sauerßhcJer at

DAS s p ie l :
W örterklauer
WAS? Abwechselnd legen die
Spieler aus ihren zwölf Buchsta­
benplättchen Wörter oder ergän­
zen und verändern bereits aus­
liegende Wörter - besser gesagt:
klauen sie! Ziel eines jeden Zuges
ist es nämlich, am Ende min­
destens einen Buchstaben mehr
in der eigenen Farbe ausliegen
zu haben als der Gegner.
W A R U M ? „Wörterklauer" ist
besonders. Anders als bei den
meisten Spielen dieser Art
herrscht durch den Clou mit
dem Klauen ständig Bewegung
und Veränderung. So bleibt
es spannend bis zum Schluss.
Auch toll: Obwohl für zwei
gedacht, kann man genauso
gut im Team spielen!
Alex Randolph: Wörterklauer •
Steffen Spiele • für 2 Spieler •
etwa 16 Euro

Menschen sind auch nur seltsame Tiere.


Finden zumindest die Tiere. Tapirdame Rosie,
Ziegenbock Zottel, Chamäleon Carmello und UNSERE TOP 3
ihre Freunde wundern sich jedenfalls über
1. R O B IN SO N CRUSOE
den zweibeinigen SCHIFFBRÜCHIGEN, der
Auf einer einsamen Insel fliegen
bei ihnen auf der einsamen Insel strandet. die Fetzen - in 3-D!
Nur für Papagei Mick ist schnell klar: Vielleicht Ab dem 4. Februar in den Kinos
hilft ihm der Unbekannte endlich, die Welt
2 . BIBI U N D T IN A 3:
kennenzulernen... Eine ungleiche Truppe
M Ä D C H E N GEGEN JUNGS
rauft sich zusammen - die bald gegen fiese
Der dritte Kinofilm rund um die pferde­
SCHIFFSKATZEN kämpft. Der 3-D-Animations-
verrückten Freundinnen - diesmal gibt
film „Robinson Crusoe" fußt auf dem gleich­
es Stress mit den nervigen Jungen.
namigen Roman von vor 300 Jahren, ist aber
Seit dem 21. Januar in den Kinos
alles andere als angestaubt: nämlich ein buntes,
turbulentes und witziges ABENTEUER, das 3 . DIE W ILD E N KERLE -
zeigt, dass Menschen und Tiere manch­ DIE LEGENDE LEBT
Schon zum sechsten Mal flimmern die
mal ein echt gutes Team sind.
Wilden Kerle über die Leinwand. Jetzt haben
aber neue Helden ihren großen Auftritt.
Ab dem 11. Februar in den Kinos
r iß ^
GEOlino
DAS HÖRBUCH*. Der Yark DAS BUCH! W ie man m it
dem Feuer philosophiert
W AS? Achtung, dies ist keine Geschichte für Hosenschisser und
Angsthasen. Sie erzählt nämlich vom Yark, einem sechs Meter großen,
grünen Monster in Latzhosen, das mit seinen spitzen Zähnen am W AS? Hand aufs Herz: Chemie ist nicht unbe­
liebsten liebe Kinder zermalmt. Denn von den bösen bekommt der Yark dingt euer Lieblingsfach, stimmt's? Das geht
Bauchweh und Halsschmerzen, von den wilden Pickel. Doch dann, eines jedenfalls vielen so. Eigentlich schade. Denn die
Tages, lernt er Madeleine kennen, die er eigentlich nur zum Fressen Chemie hat die Geschichte der Menschheit
gern hat. Aber die er eben auch so mag ... Und nun? geprägt wie wenige andere Wissenschaften. Mit
chemischen Stoffen rettete man schon Menschen und zerstörte
W A R U M ? „Der Yark" solltet ihr am besten hören: Die rauchige Stimme
ihr Leben, und Chemie hat sogar Kriege entschieden. Von all diesen
von Mechthild Großmann passt perfekt zu der Geschichte. Ein schaurig­
Dingen erzählt der Chemiker Jens Soentgen in seinem Buch. Klug
schönes, zu Recht ausgezeichnetes Hörvergnügen.
und kundig erklärt er an 33 Substanzen, wie sich seine Wissen­
Bertrand Santini: Der Yark • Sauerländer Audio • 1CD • etwa 10 Euro schaft entwickelte - aus den Stuben der Alchemisten bis in die
Hochsicherheitslabors der Chemiker
unserer Zeit. Jede Menge Anregungen
für Experimente gibt es dazu!
W A R U M ? Jens Soentgen hat
eine wahrhaft vielseitige Geschichte
der Chemie geschrieben, die

l__i i__( i__i [__/ _____ /


TIPPS { staunen, schmunzeln, manchmal
schaudern lässt. Und die in jedem
Fall Begeisterung für Chemie
entfachen kann. Unser Emys-

im Februar Preisträger im Monat Februar!


Jens Soentgen: Wie man mit
dem Feuer philosophiert • Peter
Hammer Verlag • 464 Seiten •
29,90 Euro

II l"
VOR ORT

G E O lin o -Q u iz-R a lly e s


M it unseren Quiz-Rallyes könnt
ihr Ausstellungen in diesen
Orten entdecken - und tolle
Preise gewinnen
DER WETTBEWERB*. »ECHT KUH-L!« O Tierpark Arche Warder
o Deutsches Auswanderer­
WAS? Liegen Fleisch, Wurst, Eier und Milch verpackt im Supermarkt,
haus Bremerhaven
denken wir oft gar nicht mehr darüber nach, wo die Lebensmittel her-
kommen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 0 Deutsches Technik­
startet darum einen Wettbewerb für Schüler. Das Thema: Tierwohl museum Berlin o
und Tierhaltung. Eurer Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt:
Reicht Texte aller Art ein, auch Plakate oder Videos sind erlaubt. G E O lin o -T ip p s
W A R U M ? Man kann nicht oft genug darüber nachdenken, was auf Hier findet ihr die Museen
den eigenen Teller kommt! und Co., die wir empfehlen
Infos unter www.echtkuh-l.de • Einsendeschluss: 11. April 2016
© Phänomenta Lüdenscheid:
Sonderausstellung
„Das Phänomen Energie"

DIE AUSSTELLUNG! Das Phänom en Energie


W AS? Energie ist überall: in Wind, Wasser und Wärme genauso wie
im menschlichen Körper. Weil die geheimnisvolle Kraft nicht so einfach
zu verstehen ist, könnt ihr dieser in einer Sonderausstellung in der
Phänomenta Lüdenscheid nun nachspüren. Auf dem „Energiepfad"
legt ihr an verschiedene Stationen selbst Hand an. GEOlino unterstützt auch zahlreiche Kinder-Unis. Alle
W A R U M ? Weil ihr mehr machen könnt als gucken - erleben nämlich. Infos dazu findet ihr unter www.geolino.de/kinderuni.
Dabei geht euch bestimmt ein Licht auf! Noch mehr Buch-, Spiele-, Kino- und Ausstellungstipps
Läuft bis zum 17. April 2016 • Infos unter www.phaenomenta.de/lueden- gibt es unterwww.geolino.de
scheid/das-phaenomen-energie
S itte lä c h e U ^ S in a

einiges schief -s o
jo b ^ M e n s c h e n z u |

alie IVlenschenfin

20
GEOlino
i

“ B f ,eichgMicht und rote Nase


Q Grinsemund und Locken
kringel; Wenn Clowns ir
v.el zu großen Schuhen über di,

I Buhne stolpern,
num
sind sie eine Lach
S o t o llp a t s c h jg u n d d ä m

lieh, dass man sich die ganze Zeit


die Haare raufen möchte!
Schon das ienglische Wort clown,
das wir ins Deutsche Überno mmen
haben, verweist darauf: Der Begriff
geht vermutlich;auf das lateinische Wort
colonus zurück,
_ _ _ ........ ' was übersetzt Bauer
lolpei oder Bauerntölpel bedeutet.
Komabe' es ®ar nich* so einfach, auf
Ä ° ungeschickt zu sein. Stän­
den
oen zu ö l 110"1
zu plumpsen. 3Ufdabei
Und dCn H° Senbo-
vielleicht
, z 11 jonglieren, Ziehharmonika zu
spielen oder auf einem Fahrrad durch die
J f,„ane8KZU breiSC"' Clowns müssen dafür
len , ndben'iManche besuchen Clownschu-
r ’ andere Iernen die Kunst im Zirkus wo
sich im 19. Jahrhundert der Clown zu dem
Clown entwickelte, wie wir ihn heute ke
neu: zum Tollpatsch, der ziemlich oft stürzt

- *■S
5 tcniscnen und römischen Theater d e r a «*-i
ihren Schabernack n n A ■ in eater der Antik«

Publikum terhieT lustiSen. S e JS i e U”‘d da


damit sich ia TI ~ Buhnenstücker

GEOlino
Ja, ja, der
ittlerweile treffen sich Spruch ist alt:
/ \ Clowns auf der ganzen Lachen ist die
beste M edizin.
/ \ Welt zu großen Festi- KLINIKCLOWNS
v ä C ^ m d c n USA, in Indien oder ist es ernst
dam it! Sie besu
Südamerika um ihre besten Buh­ chen kranke
nentricks auszutauschen oder sich in Kinder in Spitä­
der Kunst der Pantomime zu üben: lern, um sie
von ihrem Leid
dem Spiel ohne Worte. Denn viel abzulenken
von ihnen blödeln allein mit große
Gesten und einer ebensolchen Muni
Bis die Mundwinkel des Publiku
anfangen zu zucken. Clowns albe!
spotten und werden verspottet, um ,
dere zum Lachen zu bringen.

lern kranke Kinder in Spitalern


ihrem Leid abzulenken. Die Ide
der US-Amerikaner Michael Cf
Jahr 1986 Damals schickte er
Komiker in Kranker
it w e ik hat sich das Konzept weltweiti a u f ­
gesetzt, und mir e i n p ^ J ^

Mitglieder dieser Organisation reisen in die


Krisengebiete der Erde, in Flüchtlingscamps und
Armenviertel, um die Menschen zu unterhalten
i crrinsen zu sehen.

d in England zeigte, dass vieie


um Fürchten finden und ab-
r erklären das Phänomen mit
mden „Uncanny-Valley-Effekt .
Tatsache, dass manche Kunst-
bstoßend oder furchteinfloßend
mbar menschlich aussehen und
nn aber doch merkwürdig verhal­
te allemal - ob man das nun zum

r221
G E O /in o
C U t t n f k ir n n
Gerade jetzt, in der Faschingszeit, treten vielerorts
Clowns auf Partys oder am Rande von Umzügen auf, die
LUFTBALLONS in Figuren verwandeln. In Blumen
zum Beispiel. Das könnt ihr auch!

IHR BRAUCHT: 2 Modellierballons (aus dem


Spielzeugladen) • Ballonpumpe

o Blast einen Ballon bis auf 0 Diesen Ring verdreht ihr


die letzten zwei Zentimeter zu einer Acht. Das braucht drei
der SPITZE auf. Verschließt bisvierUMDREHUNGEN-
ihn und verknotet beide oderso lange, bis die Figur
Enden miteinander. eben hält.

0 Beide Hälften dieser ACHT O ••• und verdreht sie genau


müsst ihr wiederum zu Achten so, wie ihr es unter Punkt 2
formen. Fasst dazu erst eine der bereits m it dem großen
Hälften m it beiden Händen .... RING getan habt.

I
/
/

0 Wiederholt dasselbe 0 Fertig ist die BLÜTE!


m it der anderen HÄLFTE. Nehmt einen zweiten Ballon
Das quietscht ganz ordent­ für den Blumenstiel, blast
lich - aber platzen sollte ihn auf und knotet ihn zu.
der Ballon dabei nicht!

0 Verdreht den grünen Ballon O Damit auch der Stängel


an einem ENDE etwa drei bis ein paar Blätter trägt, nehmt
vier Zentimeter und klemmt ihr das lange Ende des grünen
ihn an dieser Stelle zwischen Ballons dreifach und verdreht
die Blütenblätter. diese drei ABSCHNITTE alle
Fiesling! miteinander. Das geht wirklich!
Im Kino spielen
Clowns manch­
mal auch den
Bösewicht.
etw a,der
Gegenspieler
von Superheld
Batman
O AS RAT L

Für Pfadfinder, Fährtenfahnder und Spurensammler

In diesem Labyrinth ist viel versteckt!


Sucht unterw egs ein altes Reich, seine Herr­
scher, ein berühm tes Bauwerk und einen
Fluss, der hindurchfließt

□ G
Zeichnet den kürzesten Weg
durch das Labyrinth - an den
Figuren könnt ihr vorbei,
die sind alle friedlich!
Dann findet ihr die Lösungen wie
folgt:
o Das Reich: Beachtet die Sym­
bole, die auf dem Weg liegen. Sucht
die gleichen Symbole außerhalb
des Labyrinths. Dort bekommt ihr
Hinweise. Vorsicht: Symbole abseits
des richtigen Weges führen auf
eine falsche Fährte!
O Seine Herrscher: Sammelt alle
Buchstaben ein, die ihr auf dem
Weg findet. Bringt sie in die korrekte
Reihenfolge.
O Das Bauwerk: Verbindet die im
Labyrinth verstreuten sechs Zahlen in
aufsteigender Reihenfolge mit einer
Linie - schon seht ihr es vor euch.
O Der Fluss: Sucht unterwegs nach
einem Wort, das im Bild versteckt ist.

Beliebte Stars dort


Gladiatoren und Schießpulver gab
Wagenlenker. es auch schon - für
Feuerwerke. A

Hier malte, äh,


schrieb man schon vor
über 5000 Jahren.
r ^
Seine Weltwunder
stehen noch heute.
l -ä
GEOlino
Seine
Seefahrer
entdeckten
Am erika.,

Könige hießen in
diesem Reich
Maharadscha.

I
f 9T?

Manchmal
übernahmen auch
Frauen die Macht.

Es erstreckte
sich von Ecuador
\ bis Chile!

2 Seine Herrscher nannten sich

3 So sieht es aus: (Verbindet die Ziffern miteinander)

Viele Einwohner
4 Der gesuchte Fluss ist der
beteten zu Isis
und Osiris.
Rad? War
im Reich lange
unbekannt.

GEOlino
o Das gesuchte Reich heißt

Richtige Hinweise: Seine W eltw under stehen noch


1
heute. Stimmt: Die riesigen Pyramiden begeistern auch nach * %
. • tV
n
fl ■ n* «
4600 Jahren noch viele Reisende. Sie sind das einzige Welt­ r
wunder des Altertums, das nicht zerstört ist. 4 Hier m alte, äh,
schrieb man schon vor über 5000 Jahren. M it Hierogyphen -
bildartigen Schriftzeichen, die ägyptische Beamte schon vor
5200 Jahren benutzten. Viele Einwohner beteten zu Isis und
Osiris. So hießen zwei der beliebtesten Gottheiten. Alles zusam­
men kamen die Ägypter aber auf rund 1500 Götter! Manchmal
übernahmen auch Frauen die Macht. Zum Beispiel Hatschep- o Auf dem Weg liegen die Buchstaben
sut. Die wurde nach dem Tod ihres Gemahls zum Pharao ernannt A H R A O P . Der Herrschernam e lautet:
und regierte 21 Jahre lang! ^ Rad? War im Reich lange unbe­
kannt. Echt wahr: Die Ägypter zogen sogar die schweren Stein­
blöcke für ihre Pyramiden noch auf Schlitten. Hinweise auf den
Gebrauch von Rädern finden sich erst ab 2300 vor Christus.

0 Das Bauw erk ist eine


P y ra m id e

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Verlag: Grüner * Jahr GmbH & Co KG, Dr. Frank Stahmer, Am Baumwall 11. 2 0 45 9 Hamburg. AG Hamburg. HRA 102 257. Vertrieb: Belieferung. Betreuung und Inkasso erfolgen durch DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH. Nils Oberschelp (Vorsitz).
Heino Dührkop, Dr. Michael Rathje. Düsternstraße 1. 20355 Hamburg, als leistender Unternehmer. AG Hamburg. HRB 95752.
Sicher, Müsli und Cornflakes gibt es mittlerweile fast überall
auf der Welt. Dennoch gilt: Andere Länder, andere Sitten, andere
Länder, andere Schnitten. Wir haben uns mal umgesehen, was
wo auf den Tisch kommt. Ein Blick über den Tellerrand
Kanada

TEXT: VIKTORIA BOLIVIER; ILLUSTRATIO N: ANNA BECK

BRA5ILIEN
Papaya, Mango, Ananas, Melone: Frische Früchte fürs
Frühstück gibt es in Brasilien an jeder Straßenecke, als Saft
oder Obstsalat. Ein ziemlich gesunder Start in den Tag - kämen
da nicht noch frittierte Süßkartoffelstücke, Käsebällchen
und gekochte Maniokwurzeln mit viiieeel Butter hinzu. Häufig Brasilien
werden auch Kuchen, Kekse und süßer Brei serviert. Kein
Wunder, dass jedes vierte Kind in Brasilien übergewichtig ist.

JAPAN
Reis, frischer oder geräucherter Fisch, süßsauer eingelegtes
Gemüse und vor allem: Miso-Suppe - das servieren Japaner in der
Früh. Miso ist eine Paste aus Sojabohnen, die in heißer Brühe
aufgelöst wird. Steht die Suppe dampfend auf dem Tisch, schlür­
fen die Japaner los! Und genau das ist ein Kompliment an den
Koch. Das deftige Frühstück hat übrigens einen Grund: Vor allem
auf dem Land ackern viele Reisbauern den ganzen Tag auf dem
Feld und haben für ein Mittagessen schlicht keine Zeit.

r 28 '
GEOlino
Die Franzosen haben alle Tassen im Schrank. Denn
ihren Milchkaffee oder Kakao schlürfen sie aus einer
Schale, wie w ir sie für Suppen oder Müsli verwenden.
In die braune Brühe tunken sie dazu ein Croissant mit
Marmelade oder Butter oder auch ein Stück Baguette.
Ein Frühstück für Jung und Alt - schließlich kriegt
man es so auch ganz ohne Zähne runter.

KANADA
Klar genießen Kanadier Ahornsirup nicht nur zum Frühstück. Morgens gießen
viele das „flüssige Gold" m it dem Karamellaroma aber besonders gern über luftige
Pfannkuchen oder Waffeln. Kanada ist das Hauptproduktionsland von Ahornsirup,
der aus dem Saft des Ahornbaumes gewonnen wird. Zwischen Februar und April
wandelt dieser die in Stamm und Ästen angesammelte Stärke in Zucker um. Bohrt
man dann ein Loch in die Rinde und steckt einen Zapfhahn hinein, fließt der
Saft heraus. 40 Liter davon braucht man, um einen Liter Sirup herzustellen.

TANSANIA
Achtung, extrasüß! Mandazis schmecken fast wie
unsere Krapfen. Die Tansanier verputzen die Hefebäll­
chen gern in einer besonders zuckrigen Variante zum
Frühstück und fügen dem Teig noch etwas Kokosmilch
hinzu. Ab damit ins heiße Fett, schon ist das fluffige
Frühstück fertig! Wem anschließend immer noch der
Magen knurrt, isst Chapati (großes Bild). Diese ursprüng
lieh indischen Fladen ähneln unseren Pfannkuchen.

29
GEOlino
Die Schweden lassen es
krachen: Knäckebrot m it Käse,
Schinken oder einem Klecks
Marmelade darf auf keinem Früh
stückstisch fehlen, dazu gern
auch Heringssalat. Wer lieber
löffelt statt knuspert, verspeist
einen warmen Brei aus Hafer­
flocken und Filmjölk, einer Art
Dickmilch, gern garniert mit
Apfelstücken oder Beeren.

TÜRKEI
Für das türkische Frühstück braucht es
weder Messer noch Gabel: Schafskäse, Oliven,
Tomaten, Paprika und Gurke werden einfach
m it einem Stück Fladenbrot oder Simit, einem
m it Sesam bestreuten Weißbrotkringel, in den
Mund geschoben. Letztere gibt es als Snack
für Zwischendurch auch den ganzen Tag über
an Verkaufsständen überall im Lande.

Nein, die Briten sind keine Vampire. Und trotzdem


mögen viele von ihnen eine Portion Blut am Morgen,
in Form des berühmten „Black Pudding". Diese Masse
aus Schweineblut, Hafergrütze, Zwiebeln, Mehl und
Gewürzen sieht ein bisschen aus wie Schokoladenpud­
ding. Für das traditionelle englische Frühstück werden
Scheiben davon in der Pfanne angebraten und wandern
neben Speck, Würstchen, Spiegeleiern, Bohnen,
Toast und manchmal auch Bratkartoffeln auf den
Teller. Allerdings gibt es auch Briten, die auf
das fettige Frühstück verzichten: In Schott­
land ist häufig Porridge, Haferbrei, die
erste Mahlzeit am Tag.

r 30 '
GEOlino
Die Ägypter lassen zum Frühstück die
Sau raus, na ja: die Saubohne. Mit der Hülsen­
frucht wissen sie jedenfalls so einiges anzu­
stellen Zum Start in den Tag kochen sie eine
Portion davon zu einem sämigen Brei, dem
Fuul, und geben noch etwas Öl, Sesamsoße
oder Gewürze hinzu. Für Taameya-Bällchen, e in f
Art Falafel, weichen sie die Bohnen über Necht
ein, zerkleinern sie am nächsten Morgen und
vermengen sie m it Zwiebeln und Gewürzen'zu
einem Teig. Daraus formen sie Kugeln-voo
der Größe eines Tischtennisballs und tauchen
sie ins heiße Frittierfett. Schwupps, hat die
matschige Masse eine Knusperkruste.

Schweden

Großbritannien
Türkei

Ägypten

Indien

INDIEN
Da wird's würzig: Viele Inder verdrücken zum
Frühstück Idli, Küchlein aus Reismehl m it Sambar,
einer scharfen Linsensoße. Außerdem gibt's
Pfannkuchen, Dosa, durch die man schon fast die
Zeitung lesen könnte: Aus Wasser, Reis- und
Bohnenmehl wird ein Teig angerührt und anschlie
ßend papierdünn auf eine heiße, eiserne
Platte gestrichen. Dazu gibt es Chutney, C05TA RICA
eine pikante Soße aus einge- Bohnen m it Reis - das Frühstück der Ticos, wie die
L Ä kochten Früchten. Einwohner Costa Ricas auch genannt werden, macht
pappsatt. Meist wird der Reis für das „Gallo Pinto"
schon am Vorabend gekocht und brutzelt am nächs­
ten Morgen nur noch kurz m it schwarzen Bohnen,
Salz, Pfeffer und Koriander in der Pfanne - fertig. Die
Nachbarn aus Nicaragua behaupten jedoch: „Das
echte Gallo Pinto wird m it roten statt m it schwarzen
Bohnen gekocht!" Seit Jahren streiten sich Bewohner
beider Länder darüber, wie die Speise „richtig" zube­
reitet wird und vor allem: wo sie erfunden w u rd e ...

Da kommt einiges auf den Tisch: Testet

euer Wissen über Essgewohnheiten weltweit


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Wie man besonders
cool aufs Skateboard steigt?
Der TRAIN ER erklärtes
auf dem Schulhof: das Brett
falsch herum auf die Füße
legen, hochspringen und auf
dem dann umgedrehten I '
R
Board landen

SKATEbOARD

Helm auf,
Schützer an -
dann rollt Diana
los. Die Neun­
jährige steht zum
ersten Mal auf
einem SKA TE­
BOARD. Aber
schon nach kur­
zer Zeit saust
sie auf dem
Brett über den
Asphalt

Platz: O O O O O

GEO lin o
Keine falsche
&REAKDANCE
Wie tccnrv\'s? _____________
Bewegung! Beim
BREAKDANCE Anfang der 1970er-Jahre bekämpften sich in der
zeigen die Trainer US-Stadt New York viele Banden m it Gewalt und
m
lässige Tanzschritte Waffen Um das Blutvergießen zu beenden, fanden
(rechts). Wer diese ugendliche im Stadtteil Bronx eine neue Möglich­
draufhat, kann auch keit, ihre Kräfte zu messen: Sie tanzten gegenein­
noch TRICKS lernen. ander Der Tänzer, der die cooleren Bewegungen
Efe versuchtes mit draufhatte, gewann. Aus den Straßen New Yorks
einem »Freeze« und verbreitete sich Breakdance bald weltweit.
reckt die Beine
in die Luft (unten, Wie gehb's?
im Bild links)
Getanzt wird zu Pop-, Funk- oder Hip-Hop-Musik,
allein oder in Gruppen. Typisch für Breakdance sind
I ncks auf dem Boden - zum Beispiel „Freezes", also
■ I All
„eingefrorene" Posen wie beim Stopptanz, oder
„Powermoves", bei denen sich der Tänzer dreht
wie ein Kreisel. Wie früher gibt es auch heute noch
Breakdance-Wettkämpfe, sogenannte Battles
Dabei übertrumpfen sich einzelne Tänzer oder
Teams gegenseitig m it ihren Tricks.

/h r b r a u c h t ...

Kraft: © © © ©
Ausdauer: © © ©
G eschick:©©
Beweglichkeit: © © © © 4
Ü b u n g :© © © ©

i Geld:
Platz: © ©
*

R a u s w m E e u c h !

Ja, gut - noch schnell diesen T e x t lesen. Dqnn aber hopp, hopp: Bewegt euch!
Ausreden gelten nicht, denn es gibt SPORTARTEN, die je d e r von euch im Park oder
a u f der S traß e üben kann. P rofis touren durch Deutschland und zeigen an Schulen,
wie es geht. GEOlino-Reporter w aren bei einem Workshop in München dabei

TEXT: ANNIKA SARTOR; FOTOS: MICHAEL KOCH

. ie Gorillas sind los! Fast 20 ausgewachsene 100 Kinder brüllen zurück, Frage beantwortet.

D Exemplare toben durch die Aula - mitten „Habt ihr Bock auf Sport?“ Haben sie! Denn heute
in einer Münchner Grundschule. Aber steht kein Geräteturnen oder Brennball auf dem
keine Panik: Diese Artgenossen in Turnschuhen Stundenplan - sondern Freestyle-Sport. Das be­
und Jogginghosen sind eher laut als gefährlich.
deutet so viel wie: Man braucht dafür weder feste
Tobias Kupfer, der Chef der Bande, schnappt sich Regeln noch eine Mannschaft oder Turnhalle. Je­
ein Mikrofon und brüllt: „Seid ihr alle wach?“ der kann sich frei bewegen und herumtricksen -

35
GEO Uno
so wie es die Profisportler in der Aula zeigen. Ei­ Takt vor: „... und fünf, sechs, sieben, acht“, dann
nen Tag sind sie hier mit ihrem Workshop „Dein verschluckt die Musik ihre Stimmen.
Gorilla“ zu Gast und trainieren die Schüler, zum Efe lernt schnell und möchte heute unbedingt
Beispiel im Breakdance. noch Tricks üben. Einer der Trainer zeigt ihm einen
Obwohl das ein typischer Straßensport ist, geht besonders schweren: Dazu geht Efe auf alle viere
es dafür doch in die Turnhalle. Rund 20 Schüler und legt den Kopf seitlich zwischen die Hände.
sind dabei, darunter der zehnjährige Efe. „Ich Nun sieht er aus, als würde er am Hallenboden
tanze zu Hause manchmal aus Spaß“, erzählt er. lauschen. Dann drückt er sich mit den Händen
„Aber so einen Kurs habe ich noch nie gemacht.“ hoch und streckt die Beine seitlich in die Luft. Die
Mit den anderen stellt er sich hinter die beiden Pose muss er ein paar Sekunden halten, denn der
Trainer und lernt eine leichte Bewegungsfolge. Trick heißt „Freeze“, übersetzt: Einfrieren.
Dabei breiten alle die Arme aus wie Flügel oder
kicken in die Luft, „so als ob ihr einen Fußball uf dem Schulhof gibt es nach der ersten
wegschießt“, erklären die Trainer. Damit alle im
Rhythmus bleiben, zählen sie immer wieder den
A Trainingseinheit Müsli für alle. Das Gorilla-
Team hat die Zutaten dafür vorbereitet und
erklärt, warum sie in die Schüssel gehören. Zum
Beispiel so: „Haferflocken sind wie Benzin für eu­
ren Körper und liefern Energie“, „Nüsse enthalten
viel Fett und schmieren die Gelenke.“ Die Jungen
und Mädchen langen zu. Jetzt, in der Pause,
erzählen sie auch, was sie an den Sport-Work­
shops begeistert: „Die Tricks sind cool, und man

Wie UcjyvNS?
Nach einer Operation am Knie suchte der US-
Amerikaner John Stalberger im Jahr 1972 einen
Zeitvertreib und ein leichtes Training. Mit seinem
Freund Mike Marshall machte er sich einen Spaß
daraus, einen kleinen Ball in der Luft zu halten:
eine m it Reis gefüllte und zusammengenähte
Socke. Heute stecken in den Säckchen Steinchen
oder Sand - und der Sport ist weltbekannt.

Wie gehb's?
Spieler stellen sich in einem Kreis auf und ver­
suchen, den Footbag (übersetzt: Fußsack) gemein
sam in der Luft zu halten. M it einem prallen
Footbag kann man auch in Teams über ein Netz
kicken. Wer lieber allein spielt: Beim Freestyle-
Footbag führt ein Spieler möglichst viele Kunst­
stücke vor. Um den Ball hochzuhalten, darf er
alle Körperteile außer den Händen benutzen.

/hr b r a u c h t ...
Kraft: O
Ausdauer:
Geschick: Ö O O O Ö
Beweglichkeit O O O
Geschickt gekickt: Der zehnjährige Übung: O O O O
Haidar übt FOOTBAG. Mit den Geld: O
Fußspitzen hält er den kleinen Ball Platz: O
so lange wie möglich in der Luft (mit Netz: OOOO )

36
GEO Uno
iq c o o l C J U S «

GEOlino: Warum haben Sie „Dein


Gorilla" nach Deutschland geholt?
Tobias Kupfer: Ich liebe Sport. Als
ich neun Jahre alt war, stand ich zum
ersten Mal auf einem Skateboard.
Dann wurde ich Profi, im Jahr 2000
Weltmeister. Leider bekam ich vor
ein paar Jahren eine schwere Krank­
heit und musste erst mal mit dem
Skaten aufhören. Als es mir besser
ging, wollte ich etwas Sinnvolles tun -
und startete die Sport-Workshops
von „Dein Gorilla" in Deutschland.

Das Konzept kommt ursprünglich


aus der Schweiz. Haben Sie sich von
den Erfindern beraten lassen?
Ja, ich habe mir viel von ihnen abge­
schaut. In der Schweiz begann „Dein
Gorilla" schon im Jahr 2003. Die Idee war
Kinder müssen sich gesünder ernähren
und mehr bewegen, weg von der Glotze
weg von der Playstation. Wo kann man
das besser vermitteln als an Schulen?
In Deutschland habe ich Stiftungen
angeschrieben, um Geld für die Work­
shops zu sammeln. Und ich habe

kann sie einfach auf dem Schulhof üben.“ Das ist


wichtig, denn: Viele hier im Stadtteil Neuperlach
wohnen in den Hochhäusern, die die Schule
umringen - und können es sich nicht leisten, jede
Woche in einem Sportverein zu trainieren.

lso lassen die Kinder neongelbe Frisbee­

A scheiben umhersausen. Sie rollen auf dem


Skateboard über den Asphalt, Rampe rauf,
Rampe runter. Oder kicken mit kleinen Säck­
chen - den sogenannten Footbags. Weil darin
Sand oder Steinchen stecken, springen sie nicht
wie ein normaler Ball. Man kann sie auf den
Zehenspitzen stoppen, auf der Fußkanten lan­
den lassen oder auf dem Knie balancieren. Vor­
ausgesetzt, man übt und übt und ü b t...
Der Tag endet, wie er begonnen hat. Nur
dass dieses Mal nicht die Profisportler in der ►

37
G E O lin o
FRIS&FF
Mitte der Aula stehen, sondern die Schüler. Je­
Wie Uayv\'s? der kann nun vorführen, was er gelernt hat. Als
Ein Amerikaner namens William Frisbie eröffnete
1871 im US-Bundesstaat Connecticut eine Bäckerei
die Breakdance-Gruppe dran ist, wummert Mu­
und verkaufte dort Kuchen auf runden Blechen. In sik aus großen Lautsprechern. Einer nach dem
den 1940er-Jahren begannen Kinder, m it den leeren anderen tritt vor und zeigt seine Tricks. Als Efe
Kuchenformen zu spielen und warfen sie durch die
Luft. Damit die Bleche besser flogen, machte sich an der Reihe ist, wirft er sich auf den Boden
ein Tüftler an die Arbeit und präsentierte 1 9 5 1 die und dreht sich wie ein Kreisel. Er legt sich
erste Wurfscheibe aus Plastik.
auf den Bauch und formt Wellen mit seinem
Wie gehb’s? Körper. Dann hält er den Kopf so, als würde er
Hin-und-her-Werfen geht m it dem Frisbee (auch Wurf­ am Boden horchen, drückt sich ab, streckt
oder Flugscheibe genannt) immer. Es g ib t aber auch
andere Spielarten: Beim Freestyle-Frisbee etwa zeigen
die Beine in die Luft - der Freeze hat geklappt!
Spieler spektakuläre Tricks m it der Scheibe. Beim Seine Schulkameraden schreien und klatschen
Ultimate Frisbee spielen zwei Teams gegeneinander.
und trampeln. Efe geht grinsend zurück an
/hr b r a u c h t . . . den Rand und schlägt sich mit der Faust auf
Kraft: B die Brust. Die Gorillas sind los!
Ausdauer:
G eschick:© © ©
Noch mehr Sportarten samt Video-Anleitung
Bew eglichkeit:© ©
Ü b u n g :© © findet ihr »f w w w .dein gorilla.de
G eld:©
Platz: © O O O ©

Abflug! Schon segeln tellergroße


FR! SBEEw CHE,ßEN durch die Turnhalle. Dan
es beim Werfen kein Durcheinander gibt,
stellen sich die Kinder in einer Reihe auf (linl
Trainerin Sophie zeigt der neunjährigen
Gewinn Marie-Louise die richtige TECHNIK (oben)

s p ie l
Die fünf Gewinner unserer Preise und das beste
Video veröffentlichen wir anschließend auf:
SCHICKT UNS TURF TRICKS www.geolino.de/sportvideo
ist mal sehen, was ihr könnt! Tanzt, -- ■
kt, skatet - ganz egal. Wichtig ist nur: PREIS: Der Spitzensportler kann sich über
re Sportart findet auf der Straße statt, *: einen neuen Rucksack von Coocazoo freuen.
d ihr schickt uns ein kurzes Handyvideo 't iT Iä S L ' Sporttasche, Federmappe . k
n eurem besten Trick (nutzt dazu gern || < und Geldbeutel passen \
ch die Webseite wetransfer.com). Sendet A dazu - genau wie die
s Video an: redaktion-online@geolino.de A fl/j
jj , coolen Kopfhörer ; (
rgesst nicht, in der E-Mail euren Namen t ;f jIj Ss AMf f 'i / , ' 2 .- 5 . PREIS: Je ein
und euer Alter zu nennen. Einsende- 1 •; * . Coocazoo-Rucksack 4 / ^ X d S T T
Schluss ist der 1. März. und ein knalliger ; •<*, y
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n ic K e lo d e o n
schwer

□ m ittel

F ü r K o p f n u s s k n a c k e r ,H K n o b le r , K o m b in ie re r □ leicht


Max zeigt Nele zwei Eincentstücke,
die er übereinandergelegt hat. „Ich
rolle nun die obere Münze einmal um
die untere herum, bis sie w ieder an
der gleichen Stelle liegt", sagt er.
„Was glaubst du, wie o ft sie sich
dabei um die eigene Achse dreht?"

Welcher Begriff passt nicht in die Reihe?

Geige, Gitarre, Mandoline, Harfe, Zither

Legt ein Streichholz so um, dass die Gleichung stimmt!

Pauls Abenteuer in Logistan, Folge 95


Paul ist nach Logistan gezogen. Dort sind manche Menschen
„Normale", die mal lügen, mal die Wahrheit sagen. Ein Teil sind „Edle":
Sie sagen immer die Wahrheit. Der Rest, die „Lügner", lügen immer.
„Was soll ich nur machen?" Als Paul m ittags in der Schul­
kantine isst, tr ifft er den völlig verzw eifelten Ananad. „Der
Direktor behauptet, ich hätte die goldenen Ananas aus
der Vitrine unserer Sport-Trophäen gestohlen", erzählt
er schluchzend. „Dabei haben nur Lügner und Edle einen
Schlüssel dazu. Ich habe ihm zehnmal gesagt, dass ich
normal bin, aber er glaubt m ir nicht. Was soll ich bloß
tun?" Paul weiß, dass Ananad w irklich normal ist.
M it welchem Satz kann er seine Unschuld beweisen?

40
GEOlino
Was soll denn das sein?


Bringt die gezeigten, blau
gefärbten neun Schiffe im
M eer links unter.
Beachtet dabei:
1. Die Zahl an jede r Zeile oder
Spalte g ib t an, wie viele Felder
darin am Ende durch Schiffe
oder Schiffsteile besetzt sind.
2. Die Schiffe dürfen sich nicht
berühren. Auf allen Seiten
eines Schiffes ist entw eder
Wasser oder Ufer.
3. Die lilafarbenen Teile sind
bereits im Meer zu sehen.

Die Auflösungen fin d et


ihr au f Seite 72

...Was du r\\(M' s'^Wst"


Wer die W elt verstehen will, muss sie sich anschauen.
Von allen Seiten und m it eigenen Augen. Vor allem
Kinder entwickeln so unverwechselbare Standpunkte.
Die abenteuerlichen Familienrundreisen von Djoser
Junior haben genau das im Visier. Rund um den Globus
und ohne Gruppenzwang. Dafür mit viel Freiheit für den
individuellen Blick auf die Wunder unseres Planeten.
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< D jx > s e r >


s / J iA n iv r
M it Kindern auf Entdeckungsreise
A3GS2AWLT
Viele Leute glauben, die Anzahl
der Punkte auf den Oeckflügeln der
MARIENKÄFER zeige deren Alter an.
Dann wäre ein Großteil der Tiere hierzu­
lande sieben Jahre alt, denn der „Sieben­
punkt" ist der häufigste Vertreter dieser
Käferfamilie in Europa. Gewöhnlich wer­
den die Tiere aber oft nur ein Jahr .
alt. In diesem kurzen Leben ver- 1
tilgen sie bis zu 50 Blatt- und
Schildläuse pro Tag! |

Einen Schönheitswettbewerb
gewinnt dieser Korallenriffbewoh- *
ner wohl nicht, aber er hat echt was auf
dem Kasten: Seine sechseckigen Kno­
chenplatten bilden eine Art Panzer. Damit
ist GELBBRAUNE KOFFERFISCH strö­
mungsgünstig gebaut, dass nach seinem Vor­
bild sogar ein Auto entwickelt wurde. Das
schrille Muster soll Fressfeinden eine War­
nung sein: Erschrockene oder verletzte
Kofferfische sondern das Nervengift
Pahutoxin ab. Es lähmt die Muskeln
der Angreifer und lässt sie
erstarren.

e s o /ifio
I

O b Tupfen, Flecken oder Punkte -


viele TIEREihaben ihr Aussehen
an die U m gebung angepasst.
Das hat unterschiedliche Gründe
W ir zeigen 'euch ein paar muster­
gültige Beispiele *

« JEXT: A N N IK A SARTOR

U N D H EIKO K A M M E R H O F F

IHN V/CTSTOCKCN
Di6 PL6CK6N
Für Antilopen, Stachelschweine und an­
dere Bewohner der afrikanischen Savanne ist
der LEOPARD eine böse Überraschung: Der
Anschleichjäger nähert sich seiner Beute durch
tiefes Gras oder niedrige Zweige und bleibt so fast
unsichtbar. Dank der Punkte, Flecken und Kringel
auf dem Fell fällt er kaum a u f- bis er seine Opfer
m it einem kräftigen Biss packt. Übrigens: Leo-
l parden, die vorwiegend in Waldgebieten ,
*■ jagen, haben eine dichtere und dunklere A
Fellzeichnung. Die Natur hat eben
stets das passende Tarn-
kleid parat!
6N T2U C K0N D O T
BÖCK6N
Wer über einem taucht, hat
das Gefühl, die Welt stünde köpf: Der
Rücken des Riesen sieht aus wie ein Sternen­
himmel, voller leuchtender Sprenkel. Walhaie
werden bis zu 20 Meter lang und sind die
größten Fische der Meere! Die Punkte sind
immer anders angeordnet, das Muster ist so
einzigartig wie ein Fingerabdruck. Im Nin-
galoo-Riff vor Australien können Forscher
Tiere daran unterscheiden. Sie sam­
meln Walhai-Fotos und gleichen
sie in einem Computerpro­
gramm ab.

F e u f t iG e m
FLiOGGft

FLAMMENKOPF-BART
VOGEL sieht, vergisst den Piepmatz nicht
so schnell: Das Gefieder des in Ostafrika hei­
mischen Vogels leuchtet rot, orange und gelb.
Ein Glück, dass er durch seine gepunkteten
Deckflügel so gut im Laub getarnt ist. Männ­
chen und Weibchen kann man im Übrigen
gut auseinanderhalten. Die Geschlech­
ter unterscheiden sich durch e in e n ^
„Extrapunkt": Nur Männchen tra-

t gen einen schwarzen Fleck


an der Kehle.
44
CEOlino
BEREIT. WENN DU ES B IS T .

K)NKT6?AMZS*
Sie ist eine miese Schwimmerin -
dafür punktet sie mit ihrem Ausse­
hen: Der schwarze Rückenpanzer der
■ OPFENSCHILDKROTE scheint wie mit Kon­
fetti dekoriert. Bis zu 100 orangefarbene und
gelbe Sprenkel trägt jedes Tier mit sich herum.
Mit diesem Muster tarnen sich die kugelschrei
berlangen Reptilien in ihrem Zuhause: Im Nord
osten der USA sind sie in flachen Gewässern,
zwischen Wasserlinsen und schlammigem Bo­
den, so nahezu unsichtbar. Wagen sie sich
aus der Deckung, heißt es: wachsam sein.
Vor allem junge Schildkröten sind für
Greifvögel oder Waschbären ein
gefundenes Fressen.

iN VOLLGB BLÜTG
Ah, herrlich, so eine Sommerwiese
voll duftender Blumen - violette, gelbe,
rote! Der KLEINE PERLMUTTFALTER flat­
tert von Blüte zu Blüte und saugt sich mit
leckerem Nektar voll. Die orangefarbenen Flü­
gel m it den schwarzen Flecken sollen gefräßige
Vögel verwirren: Ist das eine Pflanze oder doch
ein Tier? Lässt sich der Tagfalter auf einem
Stein oder sandigem Grund nieder, klappt er
seine Flügel zusammen. Deren Untersei- Geprüft &
_ ten sind vornehmlich grau und tarnen empfohlen
den Falter so perfekt für eine un­ UcrOosartx”ilwrrc'r«ha*:
für Ha<u#>Q9-irrt
gestörte Ruhepause. Bonegjngstttdcrungo.V

Jetzt re in k lic k e n und m ehr erfah ren :

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türstowot
An ihnen kommt keiner vorbei:
TRAPEZKRABBEN haben in den warmen
Gewässern des Indischen und Pazifischen
Ozeans einen wichtigen Job übernommen. Sie
verscheuchen gefräßige Seesterne und Fische
von den Korallen, auf denen sie leben. Dafür haben
sie sich markante Warnwesten übergestreift. Wer
sich von den bis zu 200 blutroten Tupfen und
den gruseligen Augen noch nicht abschrecken
lässt, bekommt ihre Scheren zu spüren. Zu­
dem säubern sie die Korallen von Sand.
Als Belohnung für die treuen Dienste
6iN$N dürfen sie sich ihren Schleim
SCWRiTT VORAUS und die Futterreste ein­
verleiben.
Tatütata, der Dalmatiner ist da! Kein Scherz:
Im 19. Jahrhundert waren die gepunkteten
Vierbeiner Maskottchen der Feuerwehr in der
US-Metropole New York. Flink flitzten sie deren
Pferdewagen voraus - sozusagen als lebende Sirene.
Praktisch, denn niemand übersah das Fleckenfell der
Tiere. Neu geborene DALMATINER sind zunächst
schneeweiß. Erst nach etwa zwei Wochen erinnert
ihr Fell an Stracciatella-Eis. Für dieses hübsche
Muster müssen leider viele Dalmatiner leiden. Das
sogenannte Scheckungsgen, das die Fellzeich­
nung bestimmt, hat o ft eine „Nebenwir­
kung": Jeder fünfte Dalmatiner ist auf
einem oder beiden Ohren taub.

Tierisch gut: das GEOlino-Tierlexikon unter

www.qeolino.de/tierlexikon
Das GEOlino-Camp ist genau das richtige Angebot für alle wissbegierigen
und neugierigen Jungen und Mädchen von 7-12 Jahren, die Lust auf For­
schen und Entdecken haben. Die Kinder recherchieren wie echte GEOlino-Redakteure
in der Reportschule, lernen in der Fotoschule immer das beste Bild zu schießen
und haben viel Spaß bei Sport und Spiel. Im Experimentier-Workshop können
sie mit einfachsten Mitteln naturwissenschaftliche Zusammenhänge erkennen. Und
besonders toll ist, dass die GEOlino-Camps alle in einem internationalen Ambiente von
Camp Adventure mit Kindern aus der gesamten Welt integriert sind.

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Abenteuer in unserem Hochseilgarten, beim BMX- Fahren oder beim Kanu-


und Kajakfahren auf dem See sind genauso Teil des GEOlino-Camps wie Musik
und Kreativangebote. Hier schlafen die Kinder in Zelten oder Hütten draußen in
der Natur, daher ist Umweltschutz ebenfalls ein großes Thema.

Vollverpflegung (Frühstück, Mittagessen, Abendbrot, Obst und Wasser den ganzen Tag)
24 Stunden Betreuung und viele tolle Angebote wie GEOlino-Reporterschule & Fotoschule
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(Rabatte sind nicht miteinander kombinierbar)
Ja, das ist ein merkwürdigerTag. Alle vier Jahre steht der
29.2. plötzlich wieder im Kalender. Warum gibt es das kuriose
Datum - und was haben Julius Caesar und ein PAPS! damit
zu tun? Das erklären wir euch hier! < s >

TEXT: NICOLE RÖNDIGS; ILLUSTRATIO N: CHRISTOPH METT

arrigje und Lieven fiele Weihnachten irgendwann und führte einen neuen

M gehen in die zehnte


Klasse, ihre Hobbys
sind Reiten und Fußball, und
sie freuen sich schon riesig
auf ihren vierten Geburtstag.
in den Hochsommer.
Kein Geringerer als der rö­
mische Herrscher Gaius Julius
Caesar knöpfte sich den Fall
im Jahr 45 vor Christus vor.
Kalender ein. Der gilt
bis heute: Im
„Gregoriani­
schen Kalen­
der“ ist die
Richtig gelesen: Die Zwillinge Er rundete die fünf Stunden, Schaltjahr-
sind erst vier - jedenfalls, wenn 48 Minuten und 46 Sekunden Regel einen
man ihre Geburtstage zählt. auf sechs Stunden auf. Diese Tick kompli­
Sie kamen nämlich am 29. Fe­ wurden fortan gesammelt: Nach zierter. Zwar gibt
bruar 2000 zur Welt. Und da vier Jahren hatte man 24 Stun­ es immer noch alle vier
es den 29. Februar nur alle vier den zusammen, die dann als Jahre im Februar einen
Jahre gibt, eben in Schaltjahren, Extra-Tag in den Kalender Extra-Tag. In allen Jah­
haben sie auch nur alle vier kamen. In jedem vierten Jahr ren jedoch, die ohne Rest
Jahre „richtig“ Geburtstag. hatte der Februar fortan einen durch 100, aber nicht >»i
Das Schaltjahr wurde erfun­ Tag mehr. Problem gelöst? durch 400 teilbar sind,
den, um ein kleines, aber kniff­ fällt der Schalttag aus. So
liges Problem zu lösen. Ein Jahr eider nicht ganz. Denn geht der Kalender zwar -w
dauert 365 Tage. So rechneten dass Caesar auf die fünf immer noch ein winziges
schon die alten Ägypter. Genau Stunden, 48 Minuten bisschen vor - aber nur
genommen braucht die Erde und 46 Sekunden einfach mal einen Tag in 3333 Jahren!
aber 365 Tage, fünf Stunden, elf Minuten und 14 Sekunden Wenn Marrigje und Lieven
48 Minuten und 46 Sekunden, draufschlug, rächte sich mit der gefragt werden, wie alt sie
um einmal komplett um die Zeit: Alle 128 Jahre gab es da­ sind, sagen sie natürlich nicht
Sonne zu kreisen. Ein Sonnen­ durch ein Schaltjahr zu viel. Auf „vier“, sondern „16“. Und natür­
jahr ist also fast einen Vierteltag diese Weise verschob sich der lich feiern sie jedes Jahr Geburts­
länger als ein Kalenderjahr. Frühlingsanfang immer weiter tag. Wenn der 29. Februar aus­
Dadurch wandern in einem in den Winter, im Jahr 1582 kam fällt, dann eben am 1. März.
Kalender mit 365-Tage-Jahren er bereits zehn Tage zu früh! Aber auf ihren Schaltjahr-Ge­
die Jahreszeiten ganz allmählich „So kann das nicht weitergehen!“ burtstag freuen sie sich immer
nach hinten. Ohne Schaltjahr beschloss Papst Gregor XIII. noch ein klein wenig mehr.

48
GEOlino
«und fünf Millione
M e n s e n we/twei

GE B Or t s TA da vo
efwaS5000 Deutsch

In manchen Jahren gibt es auch


eine SCHALTSEKUNDE, bei uns zuletzt
am 1. Juli 2015 um 1.59 Uhr. Der Grund:
Die Erde dreht sich immer langsamer,
weil die Gezeiten - also Ebbe und Flut -
sie ausbremsen. Die Zusatzsekunde
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Dazu gibt es Rätsel, gute Tipps und jede Menge Anleitungen.

Viel Spaß beim Lesen


Martin Verg und das GEOlino-Team

Martin Verg, Chefredakteur


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Verlag: Grüner + Jahr GmbH & Co KG, Dr. Frank Stahmer. Am Baumwall 11, 2 0 45 9 Hamburg. AG Hamburg. HRA 102 257. Vertrieb: Belieferung, Betreuung und Inkasso erfolgen durch DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH,
Nils Oberschelp (Vorsitz), Heino Dührkop, Dr. Michael Rathje, Düstemstraße 1, 20355 Hamburg, als leistender Unternehmer. AG Hamburg, HRB 95752.
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VIETNAM
SÜDO STA SIEN
China

V ietn am
Ho-Chi
Minh-
Stadt

Phung aus Vietnam verkauft jeden Tag Lotterielose auf


der Straße. Zur Schule geht sie nicht. Bis eines Tages eine
H A U PTS TA D T: Hanoi Frau das Mädchen anspricht - und sich alles ändert
FLÄCHE: 331 114 Quadratkilometer,
etwas kleiner als Deutschland TEXT: SARAH MARQUARDT; FOTOS: OLIVER WOLFF
B EVÖ LK ER U N G : 90,7 Millionen
D A VO N K IN D E R : 21,8 Millionen

GEOlino stellt in jeder Ausgabe ein


UNICEF-Projekt vor. UNICEF ist das
Kinderhilfswerk der Vereinten Natio­
nen, des Bundes aus fast allen Staaten
der Erde. Mehr darüber erfahrt ihr
auf der Kinderseite des Hilfswerks
www.younicef.de

In einem
NACHMITTAGSKURS
im »Thao Dan Safe
House« holt Phung
den Stoff nach
den sie können muss
um eine normale
Schule besuchen
zu dürfen

52
GEOlino
Auf ihren Tafeln
machen die Schüler
SCHREIBÜBUNGEN
und halten das
Ergebnis hoch, damit
die Lehrerin es
überprüfen kann

Phung (Mitte)
spielt gern mit ihrer
SCHWESTER (links)
und einer Freundin
(rechts), die sie im
»Thao Dan Safe
House« kennen­
gelernt hat

n den Tag, der ihr Leben Stück bringen umgerechnet gut

A veränderte, erinnert sich


Phung noch genau. Wie
jeden Morgen war sie mit ihrer
fünf Euro ein. Geld, das ihre
Familie dringend braucht. Wie
immer bot Phung die Lose un­
Mutter auf den Straßen von zähligen Menschen an.
Ho-Chi-Minh-Stadt unterwegs, Bis an diesem Tag eine Frau
der größten Stadt Vietnams, auf die beiden zukam, die kein
und verkaufte Lotterielose. 100 Los kaufen wollte. Sie erzählte ►

53
GLOUno
die 1[
| siebenköpfige Familie
nicht. Auf dem
■ FUSSBODEN liegen
Matten und Decken. W
Darauf sitzen, essen
1und schlafen alle

H l \ » f f 1-----'S________ _t I
i

~i

Phungs Familie lebt in


einer Art Verschlag, der zwi- |
sehen zwei WOHNHÄUSER
gebaut ist (oben). Weil sie kein
Geld für einen ROLLSTUHL ■
haben, schieben sie ihre Oma
auf einem Tretauto für Kinder
(links) durch die Gassen

In der oberen Etage


steht das FERNSEHGERÄT
der Familie. Hier
schaut Phung abends
gern Videos

Phung und ihrer Mutter vom men, Opfer von Gewalt gewor­ arme Menschen in Vietnam keine
„Thao Dan Safe House“, einem den sind oder wie Phung Geburtsurkunden und Papiere
Projekt, das auch von UNICEF arbeiten müssen, anstatt zur besitzt. Auch deshalb konnten
unterstützt wird. Die Mitar­ Schule zu gehen. Phung und ihre Geschwister
beiter dieser Hilfseinrichtung nicht auf eine Schule gehen oder
kümmern sich um Kinder, die hung und ihre Mutter er­ einen Arzt besuchen. Denn die
auf der Straße leben, aus be­
sonders armen Familien stam­ P zählten der Mitarbeiterin,
dass ihre Familie wie viele
Familie bekam keine Unterstüt­
zung vom Staat.

54
GEOlino
yjm
i <'Mr\ ~ J
J .:m M

Auf der Straße verkauft


Phung LOTTERIELOSE - jetzt
aber nur noch vormittags.
Umgerechnet verdient sie
damit gut fünf Euro am Tag

Die Mitarbeiterin des Pro­ House“ Lesen, Schreiben und anderen Kinder nicht.“ Auf
jektes versprach zu helfen - Rechnen. Denn in wenigen Mo­ den Unterricht aber freut sich
und tat es tatsächlich! Mitt­ naten werden sie und ihre Phung. „Besonders Mathe mag
lerweile haben Phung, ihre Schwestern eine richtige Schule ich“, sagt sie. „Wenn ich groß
Eltern und Geschwister gültige besuchen. bin, möchte ich auch unter­
Papiere erhalten. Und Phung „Ich habe ein bisschen Angst richten.“ Lose verkaufen will sie
paukt jeden Nachmittag in ei­ davor“, gibt das Mädchen zu. dann ganz sicher nicht mehr:
nem Kurs im „Thao Dan Safe „Hoffentlich hänseln mich die „Ich hasse das.“ ■

55
GEOlino
H a n d t u c h - ° r i9 a m i

Z u g e g e b e n , w ir w a re n
k u rz d avo r, das H a n d tu c h zu w e rfe n
A b e r d a n n h a tte u n s e r F a lte n -
S p ezialist M o r itz d o c h n o ch d e n
D re h raus u n d v e r w a n d e lte das Bad
in e in e n FROTTEE-ZOO! S e in e
b e s te n K n icktricks v e rrä t e r h ie r a u f
u n s e re n W e rk s ta tt-S e ite n
N 7 T v .it J

TIPP: Je steifer die


Handtücher, desto
besser. Darum: Wascht
sie vorher keinesfalls
m it Weichspüler!

5*5 - «ä b
56
GEOlino
Für Fort­
geschrittene
IHR BRAUCHT: Handtücher in zwei unter­
schiedlichen Größen: groß etwa 70 cm x 140 cm
und m ittel: etwa 50 cm x 100 cm • Wackelaugen

^ KÖRPER großes Handtuch © KOPF mittleres Handtuch

Handtuch
mittig an
einem
Haken
befestigen
(oder von
jemandem
festhalten
lassen)
außen
aufrollen

- " *• v « / s
Obere
Kante zur
Stirn um­
klappen

Rüssel zwirbeln
Kurze Seiten zur
Mitte einrollen

© ZUSAMMENBAU

Den Kopf auf den


Körper setzen und die
Ohren zurechtzupfen

57
GEO/oto
Für
A nfänger

IHR BRAUCHT: 2 große Handtücher:


etwa 70 cm x 140 cm • Wackelaugen

CH KÖRPER großes Handtuch

KOPF großes Handtuch 0 ZUSAMMENBAU

Auf die andere


Seite legen

Beide Flossen nach vorn klappen Schwanzflossen herausdrehen


und den Robbenkörper aufrichten und drapieren

58
GEOlino
t Für Fort-
2 geschrittene

IHR BRAUCHT: Handtücher in zwei unterschiedlichen


Größen: groß etwa 70 cm x 140 cm und klein etwa 30 cm x 50 cm
1 Waschlappen • Wackelaugen • etwas Pfeifenputzerdraht und
1 Holzperle m it Loch

Ijj) KÖRPER großes Handtuch KOPF kleines Handtuch

Handtuch
mittig an
einem
Haken
befestigen
(oder von
jemandem
festhalten Obere Kanten stramm nach 'S!
Seiten zur Mitte einrollen lassen) außen aufrollen w

Wichtig: Das
Verbindungsstück
zwischen den Rollen
muss innen liegen

Zipfel in der Ritze


feststecken

O SCHWANZ O ZUSAMMENBAU
Waschlappen
Rollt den Wasch
lappen auf.
Anschließend
aufzwirbeln

Legt den Körper auf die andere Seite. Nun


erkennt ihr schon Vorder- und Hinterbeine.
Steckt überstehende Zipfel nach innen
M i IHR BRAUCHT: Handtücher in zwei unter­
m schiedlichen Größen: groß etwa 70 cm x 140 cm
und mittel etwa 50 cm x 100 cm • Wackelaugen •
Deko wie das Hütchen
h
•r.
* d i*.

KÖRPER großes Handtuch

Wichtig: Das
Verbindungsstück
zwischen den Rollen
muss innen liegen

Seiten zur Mitte einrollen

Legt den Körper auf die andere Seite.


Zieht die Rollen an den Zipfeln auseinander. Nun erkennt ihr schon Arme und Beine.
Und zwar fest, der Körper muss stramm sein! Steckt überstehende Zipfel nach innen

KOPF mittleres Handtuch

■?c/U

a ' > * *-t


^V -v“
Q
s< V -
\X
tv *

.--r-'v v» 0 ZUSAMMENBAU
Steckt das Kopfteil auf den Körper.
Die umgekrempelte Seite ist unten

iS S jf i« ; • v 3 s
Klappt die Arme nach innen. Setzt
den Körper mit einer Vierteldrehung
aufrecht hin. Bringt auch die Beine
W )1kS_ v. in die richtige Position
fl»- / .

'rV * J 1 ' i .t AÄ - T
vS^y! 3 5

AL+
iA e s *4'- fr
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Pt-Ar ’ -.S.SZFG- - r
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i *v
GEOlino V»! ;« ■ .v ~ *;■.»fiff», n . *s J- < "& £ - - -
^ vü" .
Alarmstufe Rot! Die eingefärb­
ten Bereiche der Ozeane zei
gen Unterschiede in der

Eine riesige Warm­


wasserzunge liegt
vor Südamerika
t hier braut sich
»El Nino«
zusammen

« m s

n i l ± B i t e l S 11

) wk
^N )

Stürme, Dürren, Überschwemmungen: Alle paar Jahre bringt das


Wetterphänomen »El Nino« das Klima auf der ganzen Welt durcheinander
In diesem Winter ist das Ereignis so heftig wie noch nie

TEX T: HEIKO KAMMERHOFF

GEOlino
■ m
T r. * *■' T\i j, ^■
i ja kr
';
1
s r-m mm . '-m K

Ein Trümmerhaufen: In Mexiko hat im Oktober


2015 HURRIKAN »Patricia« gewütet. Viele Häuser
sind zerstört, unzählige Familien obdachlos

kanischen Inselgruppe mitten im Pazifi- nicht wegfliegen. Doch zum Glück können sie
EH K sehen Ozean stehen die Zeichen auf Sturm, bald aufatmen: Die Hurrikane schrammen knapp
Axel Timmermann, Professor für Meereskunde an Hawaii vorbei.
„Dennoch hat die Hurrikan-Saison bei uns alle
Rekorde gebrochen“, erzählt der Deutsche. Dazu
setzte schließlich der große Regen ein, und in den
Pfützen und Tümpeln, die zurückblieben, ver­
mehrten sich Abertausende Mücken. Manche von
ihnen übertrugen mit ihren Stichen das Dengue­
fieber, eine schwere Krankheit, die sogar tödlich
enden kann. Mehr als 140 Menschen infizierten
M EERESFORSCHER sich allein auf Hawaii.
Axel Timmermann
ist »El Nino«-Ex-
perte: Der Professor % türme, Regen und Mücken haben eine
lebt auf Hawaii, ei­
ner Inselgruppe im J k gemeinsame Ursache: Die Wassertempe-
Pazifischen Ozean ^ ratur im Pazifik ist höher als gewöhnlich. ►

63
GEO/ino
lg <
-V J
K i .»
iS i *«

Asien

Pazifik
Südamerika
Meist dreht sich der Wetterkreislauf im Pazifik im
UHRZEIGERSINN O. PASSATWINDE 0 blasen von
Ost nach West und treiben warmes OBERFLÄCHEN­
WASSER ö Richtung Asien. Dort verdunstet es und
Die Bauern auf den Philippinen rechnen normalerweise mit regnet über dem Land ab. Vor Südamerika ist Platz
ausreichend Regen. Nicht so im vergangenen Jahr: DÜRRE für kühles, planktonreiches TIEFENWASSER O .
lässt die Böden auf brechen - hier wächst nichts mehr Das ist für viele Fische sehr nahrhaft.

Wenn sie mindestens fünf Monate lang ein halbes


Grad Celsius oder mehr über dem langjährigen
Schnitt liegt, haben die Wissenschaftler die
Gewissheit, dass „das Christkind“ kommt - auf
Spanisch: „El Nino“.
So tauften einst Fischer vor den Küsten Perus
und Chiles das Wetterphänomen, das alle drei
bis sieben Jahren ihre Fanggründe durcheinan­
derwirbelt. Nur bringt dieses Christkind im Herrscht ein El Nino, ändert der Kreislauf seine
Dezember keine guten Gaben, sondern leere RICHTUNG O . Westwinde schieben warmes OBER­
Netze. Die Anchovis, kleine Sardellen, von deren FLÄCHENW ASSER 0 dem südamerikanischen Konti
nent entgegen. Dort fällt mehr REGEN 0, während
Verkauf die Fischer leben, mögen nämlich kein er in Asien ausbleibt. Das kühle TIEFENW ASSER O
warmes Wasser und ziehen sich in tiefere und erreicht die Meeresoberfläche nicht mehr.
kühlere Gefilde zurück.

Starkregen hat im US-amerikanischen Bundes­


staat Kalifornien schlammige ERDRUTSCHE ver­
ursacht. Für die Autos ist erst mal Endstation

ttrüitk«C

64
GEOlino
Land unter! Die ÜBERSCHWEMMUNGEN in der kenia
nischen Hauptstadt Nairobi treffen arme Menschen
besonders hart - sie können sich kaum schützen

Wenn El Nino anrückt, ist es so, als würde im • Die Bauern in INDONESIEN verlassen sich für
Pazifik ein Schalter umgelegt, der die ganze Wet­ ihre Ernten auf ausreichend Regen. Stattdessen
terküche verrückt spielen lässt. Die Meeresströ­ herrscht derzeit Trockenheit. Dass viele von ih­
mungen und Winde drehen sich plötzlich in die nen gewohnt sind, mit Bränden neues Ackerland
entgegengesetzte Richtung (schaut euch dazu den zu gewinnen, bringt zusätzliche Not. Die Feuer
Kasten links oben an). Das Wetter steht köpf. geraten außer Kontrolle, zerstören riesige Gebiete
„Die Wassertemperaturen im Zentralpazifik und verpesten die Luft.
sind momentan höher, als jemals zuvor gemessen. • Im WESTPAZIFIK ist mancherorts der Mee­
Das wird diesen El Nino zum stärksten der ver­ resspiegel gesunken. Korallenriffe liegen frei und
gangenen 120 Jahre machen“, sagt Uwe Timmer- sterben ab.
mann. Und das bekommen die Menschen dieses • Im US-Bundesstaat KALIFORNIEN regnet es
Jahr fast auf der ganzen Welt zu spüren. Hier ein momentan so stark wie selten. Nach Jahren der
paar Beispiele: Trockenheit müsste das eigentlich ein Grund zur
• In INDIEN gab es im Sommer 2015 eine Hitze­ Freude sein. Es ist aber zu viel zur falschen Zeit -
welle. Vor allem Kinder und ältere Menschen ha­ die Böden verschlammen.
ben darunter gelitten. Bis zu 2000 Menschen star­ • Im NORD PAZIFIK tauchen plötzlich Schwert­
ben. Als der Regen des Sommermonsuns erst im fische oder Blaue Marlins auf. Diese lieben warme
Herbst einsetzte, konnte der vertrocknete Boden Gewässer und räubern nun dort, wo eigentlich
das Wasser nicht aufnehmen. Die Folgen: Über­ Lachse oder Krabben unterwegs sind, die kühlere
schwemmungen und Erdrutsche. Gewässer brauchen. ►

65
GEOlino
Wegen der Trockenheit geraten in Indonesien
viele Feuer außer Kontrolle, RAUCH legt sich über
das Land. Den Menschen fällt das Atmen schwer

El Nino erwacht im
Pazifischen Ozean. Die
AUSWIRKUNGEN sind
jedoch in vielen Welt­
regionen zu spüren. In den
rot markierten Bereichen
gibt es bei einem El Nino
mehr Niederschlag als
normal. In den gelb ein­
gezeichneten Gebieten
herrscht TROCKENHEIT.

Schwere Regenfälle Erdrutsche Wärme Dürre Zunahm e

Überschw em m ungen W irbelstürm e Ernteerträge Buschfeuer und W aldbrände Abnahm e


66
GEOlino
• Im ostafrikanischen ÄTHIOPIEN herrscht eine
schlimme Dürre. Ernten fallen aus, Menschen und
Tiere haben nicht mehr genug zu essen.
• In MEXIKO traf im Oktober Hurrikan „Patricia“
auf die Westküste - so zerstörerisch war in dieser
Region kein Wirbelsturm zuvor.

m härtesten treffen die Folgen von El

A Nino Regionen der Welt, in denen die


Menschen sowieso schon arm sind. Das
Wetterereignis verstärkt Hungersnöte, etwa in
Mittelamerika, Südostasien und vor allem Afrika.
Organisationen wie das Welternährungsprogramm
W ie f in d e t die Schildkröte

er erklärt mir den Sternenhimmel?


der Vereinten Nationen versuchen zu helfen. Sie
Som m er
arbeiten mit Regierungen und Wetterdiensten zu­
sammen, um den Menschen Vorhersagen über
nahende Stürme, Dürren oder Überschwemmun­
gen zukommen zu lassen. So können sie sich dar­
auf einstellen, dass Wildtierherden auf anderen
Routen unterwegs sind, oder sie können ihre
Nahrungsmittel rechtzeitig sicher lagern.
Auch Axel Timmermann hofft, dass die Vorher­
sagen in Zukunft immer genauer werden. Denn
vieles deutet darauf hin, dass der Klimawandel
die Wucht von El Nino verstärkt. Immerhin ist
der Professor dieses Jahr unbeschadet davonge­
kommen. Seine Hurrikan-Notration liegt unange­
tastet in der Garage. ■

Ihr kennt euch beim Klima aus? Testet euer

Wissen unter w w w .qeolino.de/khm a J


Q , 0 .FAMILIENREISEN.
F DEN URLAUB ZUM HEFT BU
Sinkt der W ASSERSPIEG EL, gefährdet das Korallen­ ,s e re n GEOlino-Fam ilienreisen ta>
riffe wie hier auf den Galäpagos-Inseln im Pazifik. Sind r ein in die spannenden GEOlmo-t
Korallen der Luft ausgesetzt, sterben sie ab e sonst beim Lesen des Magaz.ns
ziehen. Ein Sommer voller
npnder Kinderurlaubsabenteuer.

w w w . f r o s c h - s p o r t r e i s e n .d e / g e o l in o

FROSCH ^ " ^ » ^ S p o rt re is e n

Die G runer+Jahr GmbH & Co KG tr itt lediglich als V e rm ittle r auf.


FOLGE 88: LAPTOP VERSCHLEPPT

M ittagspause
an d e r E ichenschule -
beim »W adenbeißer« gibt
es eine Enthüllung

Jed e Schule h at ihre G eheim nisse


und ihre ungelösten R ätsel. Doch
n u r ein e Schule h at ß e n R iecher
u n d K lara A rgus, die G rü n d e r
d er S chülerzeitung »W adenbeißer«.
W e n n die beiden S p ü rn asen eine
gute Story luittern. lassen sie nicht locker,
bis die W a h rh e it an s L icht k om m t. Ic h p r ä s e n t i e r e
W a s nicht im m e r einfach ist...

TEX T: INA ROMETSCH


ILLU STR A TIO N : BERNHARD SPEH

D ie a l t e K is te w ir d
h e u t e v o m H a u s m e is t e r
a b g e h o l t . E r e n t s o r g t s ie
d a n n a u f d e m R e c y c lin g h o f .

A b e r ic h g e h e
K u r z m it r u n t e r .

U J e b m e is te r,
K o m m s t d u m it in
d e n S c h u lg a r t e n ?

N e in , K la r a , ic h m u s s
n o c h g a n z v i e l e M a ils
b e a n tw o rte n .

r 68 T
GEOlino
H e r r R a u , is t
d a s Ih r Z e t t e l?

\ K g *

ü D g 3^-41

- u i * * * * * * .
S to p p ! H alt!
H i U T a
J a , a b e r ic h K a n n ih n
M ein La p to p !
a u s w e n d ig . T s c h u ld ig u n g
ic h h a b s e il ig , e s is t j a
s c h o n b a l d e in s !

-/ / . “ ~1l

H e rr R au h a t
a u s V e rs e h e n
m e in e n L a p t o p
m itg e n o m m e n !
E r w ill ih n
v e rs c h ro tte n !

r 69 1
GEOlino
K e in P r o b le m , H a llo , H e r r R au ? M e in M a n n h a t s e in
ic h h a b e s e in e B e n R ie c h e r H an d y zu H au se
N e in , h i e r s p r ic h t
H a n d y n u m m e r. h ie r. v e rg e s s e n .
H ild e g a r d R au !

D a b e i w o l l t e ic h ih n n o c h U n d d ie K o n d it o r e i s c h lie ß t B e i » B lü te n re in «
d a r a n e rin n e rn , d a s s e r u n s e re j a h e u t e s c h o n um 13 U hr. am R a th a u s m a c h e n s ie j e t z t
S c h o k o m a k r o n e n b e im K o n d i t o r H o ffe n tlic h d e n k t H u b i a u c h i m m e r P a u s e v o n 13.15 b i s 14 Uhr.
am R a t h a u s p la t z a b h o le n m uss, a n d i e n e u e n Ö f f n u n g s z e it e n Von d o r t m u s s e r m e in e B lu s e
d i e h a b e ic h e x t r a b e s t e l l t ! d e r R e in ig u n g . f ü r h e u l e A b e n d m itb rin g e n !
UJir e r w a r t e n h e u t e A b e n d
G ä s te .

O P flF / F F T Ah, ja , d a n k e .
A u f L U ie d e rh ö re n

Kurz, d arau t U n d k e in e e in z ig e
h a t e in T e le f o n .
KEINE HILFE AM HANDY!
Hausmeister unerreichbar E s is t z u b lö d !
In u n s e r e r S t a d t g i b t e s
g le ic h v ie r A b g a b e s te lle n
Sammelstelle Rathaus
f ü r E le k tr o s c h r o tt.
M o - F r 8 - 1 2 und 1 4 - 1 6 Uhr
M a c h t n ic h t s .
UJir f i n d e n j e t z t
d ie N u m m e r vom
Sammelstelle Glitschmoor
R e c y c lin g h o f h e ra u s
M o - F r 9 - 1 6 Uhr
u n d b i t t e n d i e L e u te
d o rt, R au zu
Sammelstelle Stadtpark
s to p p e n . M o - F r 13.30 - 19 Uhr
Sammelstelle Leserattenturm
M o - F r 8 - 1 3 und 1 4 - 1 6 Uhr

Ic h r u f e b e i d i e s e r
K o n d it o r e i a n . V ie lle ic h t
k ö n n e n d ie u n s h e lf e n .

U n d ic h
V ersu ch s m al bei
d e r R e in ig u n g .

r 70^
GEOlino
N ach g efü h ltem U J a rte t m a l. UJir w i s s e n
100-m al Klingeln d o c h v o n R a u s L is te u n d v o n
s e in e r F ra u , w o ü b e r a ll e r
h e u te e t w a s e r le d ig e n m u ss .

Ja.
U nd?

L a s s t u n s m al Einige Klicks
d ie s e O rte a u f dem sp äter
S t a d t p l a n im In t e r n e t
e i n t r a g e n . U n d d ie
v i e r S a m m e ls t e lle n .

So, fe rtig .
A b e r w a s s o ll
d a s b r in g e n ?

Glitschmoor

Sammelstelle Rathaus Reinigung Sammelstelle


® ^ Blütenrein

Konditorei
am Rathaus

Eichenschule

Sammelstelle

Sammelstelle
Bücherei

Hm , ic h g l a u b e , f ü r R a u
g i b t e s h e u t e n u r e in e n lo g is c h e n
N ach kniffliger
Planung
Fm
t
1
GESTOPPT!
D ie F ä lle d e r
» U J a d e n b e iß e r « g ib t
e s g e s a m m e lt a u c h in
UJeg. U ie n n w ir d e n a u s k n o b e ln , B u c h fo r m . M e h r In f o s
k ö n n e n w ir d e in e n L a p t o p a n d e r Herzstück
S a m m e ls t e lle a b f a n g e n . .t L gerettet
u n te r w w u i . g e o s h o p . d e

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.? D ie A -osung
; r auf Seite 13

GEOlino
i

W ir haben es auf Seite vier schon angedeutet: So ausführliche


Leserbriefe w ie zu unserer Serie über die Familie Alhays haben uns
selten erreicht. Das Them a FLÜCHTLINGE hat euch in den ver­
gangenen M onaten schwer beschäftigt. Ein paar der Gedanken,
Anm erkungen und Stim m ungen dazu fin d et ihr auf diesen Seiten

Alte Bekannte
Ihr habt im Januar-Heft einen
tollen Bericht in den Menschens-
kindern gehabt. Es ging um Kjell,
der auf der Hallig Nordstrandisch-
moor lebt. Ich habe mich über den
Bericht total gefreut, unter anderem,
weil ich selbst schon zehnmal auf
dieser Hallig war.
F r a n z is k a , 12 J a h re , a u s M ü n c h e n

Punktlandung Vorzeige-Modell gefallen. Bei den Lösungen habt ihr


Bei uns in Kiel gibt es auch ganz viele „Treff 19 Uhr Turnhalle“ geschrieben,
Ich bin blind und finde es super, Flüchtlinge, die in Zelten wohnen. Des­ was so weit ja richtig ist. Der Fehler hat
dass ich dank eurer Braille-Schrift- wegen bin ich auf die Idee gekommen, sich bei dem zu entschlüsselnden Code
Ausgabe trotzdem die Möglichkeit eingeschlichen: Wenn das Wort „sech­
ein Haus für Flüchtlinge zu entwickeln.
habe, GEOlino zu lesen. Ich bekomme zehn“ ist und der 8. Buchstabe gesucht
Dieses Modell (siehe Fotos oben) habe
die Ausgabe wird, kommt der Buchstabe „n“ raus.
ich mit meiner Mutter gemacht.
seit vier Jahren L e o n , 9 J a h r e , a u s K ie l I n t i , 13 J a h r e , a u s B e r lin
und lese jede H o p p l a ! D a h a t I n t i v ö l l i g r e c h t,
Zeile. Eure Fehler gefunden w ir h ä tte n n a c h d e m 4. o d e r d e m
Artikel sind Dass ihr jetzt eine Serie gemacht habt, 7. B u c h s t a b e n f r a g e n m üssen!
lehrreich, in der ihr eine Flüchtlingsfamilie beglei­ E u e r G E O lin o -T e a m
spannend tet, hat mich zum Nachdenken ange­
geschrieben, regt. Leider werden die Flüchtlinge Schöne Sterne
aber auch nicht immer nett behandelt. Ich enga­ Ich habe mich sehr über den Eich­
unterhaltsam. giere mich für sie an meiner Schule und hörnchen-Artikel im Dezember-Heft
J u lia n , hoffe, dass ihnen immer mehr Men­ gefreut, das Bild mit den Eichhörn­
13 J a h re , a u s
G r a tw e in -
schen helfen! Und noch etwas anderes: chen-Jungen fand ich süß. Danke auch
S tr a jJ e n g e l in In der Dezember-Ausgabe ist mir ein für das Poster. Ich wusste gar nicht,
Ö s te r r e ic h Fehler bei den „Wadenbeißern“ auf­ dass es solche verrückten Tage wie den

Ratsport
1. Zweimal. Probiert es aus! 5 . Ein Reißverschluss. 7. Nummer eins. In jeder Reihe steht
2 . Die Geige ist ein Streichinstrument. 6. je ein Häuschen mit einem, zwei oder drei
Alle anderen sind Zupfinstrumente. Beinen, ein schwarzes, ein weißes und
ein gestreiftes. Sowie je eines mit Kugel
3. •
8: i links, rechts oder unten. In der dritten Reihe
• F . fehlt also ein schwarzes Häuschen mit
4 . Zum Beispiel durch den Satz „Ich drei Beinen und Kugel links.
bin ein Lügner". Den können nur Normale
sagen (jeder Edle würde damit lügen
und jeder Lügner die Wahrheit sagen,
r 7 2 ^ beides ist unmöglich).
GEOlino
Weltkissenschlachttag kursieren die
Grüner * fahr GmbH & Co KG
gibt! Eure Sterneanlei­ absurdesten Am Baumwall 11. 20459 Hamburg. Postanschrift
tung habe ich sofort Vorurteile. für die Redaktion: Brieffach 24. 20444 Hamburg,
Telefon 040/3703-0, Internet: www.geolino.de
nachgebastelt (Foto). Ich denke, dass C H E FR E D A K T E U R : Martin Verg
A n n a , I I J a h re , a u s viele einfach R E D A K T IO N E LLE LEITU N G : Barbara Lieh
Ilm e n a u Angst haben vor A R T D IR E C T IO N : Klaus Lingenaubcr

der großen Veränderung. Aber ich T E X T R E D A K T IO N : Stefan Greschik, Heiko Kammerhoff,


Mit Sehnsucht erwartet verstehe nicht, wie man Menschen
Verena Linde, Sarah Marquardt, Simone Müller,
Katharina von Ruschkowski, Annika Sartor
Besonders gut gemacht fand ich nicht respektieren kann. Ich denke, B ILD R E D A K T IO N : Michael Koch, Johanna Mankc,
Moritz Münch; Berit Brandes, Nele Heitmeyer,
im Dezember-Heft den Artikel über mit GEOlino kann man viele errei­ Eva Pradel; Katharina Bauer (Praktikantin)
Flüchtlinge. Ich hatte ihn schon sehn­ chen, auch diejenigen, die sonst G R A FIK : Henriette Jakubik; Tessa Diederich,
Amin Huschi, Kim Krome
süchtig erwartet. Ich komme aus nicht an Politik interessiert sind. W ERKSTA TT: Henriette jakubik, Moritz Munch,
Dresden, und in meiner Klasse C h a r lo tte , 14 J a h r e , a u s D r e s d e n Barbara Lieh, Jan Pust
V E R IF IK A T IO N : Dr. Matthias Albaum; Heiko Kammerhoff
SC H LU SSR E D A K T IO N UND P R O D U K TIO N SA B W IC K LU N G :
Karola Schulte; Jan Pust

r r * * e e* e K A R T O G R A F IE : Stefanie Peters
r f p e R E D A K T IO N S A S S IS T E N Z : Maren Heidorn
H O N O RARE: Petra Schmidt

Laila 10 Jahrp aUS


a " ' T U"SWen SteCkbriefaus- Diesmal:
«-ana, io Jahre, aus Curitiba in Brasilien
T E C H N ISC H E R C H EF VOM D IEN ST: Rainer Droste
W EITER E M ITA RBEITER:
Text: Viktoria Bolmer, Nicole Röndigs, Ina Rometsch (Comic)
r> • ■ Illustration: Hansi Helle (Ratsport),
Bis eben habeich.. Christoph Hoppcnbrock (Labyrinth), Bernhard Spch (Comic)
Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt:
• ••in der Schule ge­ Mein Lieblingswort Martin Verg
sessen. Ich bin nämlich lautet: V E R LA G SG E SC H Ä F T SFÜ H R E R : Dr. Frank Slahmer
gerade erst nach P U B LISH E R : Alexander Schwerin
D onaudam pfschifffahrts
Hause gekommen. gesellschaftskapitäns-
P U B LISH IN G M ANAGER: Anne Gülck
D IR EC TO R BRA N D SO LU T IO N S: Andrea Wörsdörfcr
Am Telefon melde mütze, weil man dam it
D IR EC TO R D ISTR IB U TIO N & SA LE S : Torsten Koopmann,
ich mich mit: alle Brasilianer erschre- DPV Deutscher Pressevertrieb

»Aid*. cken kann (sogar mich). M A RKETIN G : Kristin Niggl


H ER ST E LLU N G : G+J Herstellung, Heiko Belitz (Ltg.), Oliver Fehling
Ich ekele mich vor:
Wenn ich meinen Der Export der Zeitschrift GEOlino und deren Vertrieb im Ausland
Namen selbst ausge­ Schnecken. sind nur mit Genehmigung des Verlages statthaft. GEOlino darf nur
mit Genehmigung des Verlages in Lesezirkeln geführt werden.
sucht hätte, hieße Unbedingt erfunden V ER A N TW O R TLIC H FÜ R DEN A N Z E IG E N T E IL: Andrea Wörsdörfer,
ich: werden müsste: G+I e|MS, Am Baumwall 11, 20459 Hamburg
Es gilt die jeweils gültige Preisliste.
Leila, weil es schöner Ein Knopf, der den Infos hierzu unter www.gujmedia.de
aussieht und weil man Bruder in eine nette Bankverbindung: Deutsche Bank AG Hamburg,
IBAN: DE302007 0000 0032 280000.
»Laila" auf Portugiesisch sowieso Person verwandelt. BIG: DEUTDEHH
ausspricht wie „Leila". Am liebsten frühstücke ich: ISSN-Nr.: 1618-8942
Repro: Barbara Pachur
Wenn ich ein Tier wäre, dann... Brot m it Aprikosenm arm elade 4mat media, Hamburg
Druck: Prinovis Ltd. & Co. KG,
• • • eine Eule, weil das das Tier Wenn ich richtig sauer b in ... Nürnberg
von Harry Potter ist. Printed in Gcrmany

Ä “ t0tal aUS- ^

Geolino (USFS no0017494) is published monthly by GRÜNER* JAHR GMBH & CO KG. Subscription p rk e for USA is $70 per annum. K.O.P.:
German Language Pub., 153 SDean St, Englewood NJ 07631. Periodicals postage is paid at Englewood NJ07631 and additional mailing
Mein größtes Vorbild ist: GEOLIN 0 -LESE RSERVICE
Meine Oma. Zuletzt verloren habe ich: A B O N N EM E N T -U N D E IN Z E L H E F T B E S T E L L U N G

A nschrift:
An meinem Geburtstag habe ich.. Keine Ahnung, weil ich dauernd G E 0 -K u n d en service
•••mit einem Freund Bäume etwas verliere. 20080 Ham burg

gepflanzt. //Tschüss" heißt in meiner Sprache: Telefon innerhalb D: 040/55 55 89 90


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Telefax: +49-01805/861 80 02*
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P e rsö n lich erreichbar: Offices. Postmaster: Send address chan ges to Geolino. GLP. POBox 9868, Englewood NJ07631.
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Angeschmiert statt P re ise für w eitere Lä n d e r auf A n frage erh ältlich .
Der Webmeister fängt Rau an der Sammelstelle am Stadtpark O
eingeschmiert! Sonnen-
ab. Der Hausmeister fährt zuerst zur Konditorei Q (geöffnet bis B E S T E LLU N G VON G E O LIN O -P R O D U K TEN [K A L E N D E R .
B Ü C H E R . E X P E R IM E N T IE R K Ä S T E N . S C H U B E R ETC.)
öl-Duschen gibt es ihn
13 Uhr), dann zur Reinigung © (geöffnet bis 13.15 Uhr), schließ­
Australien leider nicht. G EO lino-Ku ndenservice
lich zur Bücherei © (geöffnet von 13 bis 18 Uhr). So schafft er 74569 Blaufelden
Die Flaschen, die auf
auch den Termin um 14 Uhr in der Eichenschule © . Hotline-Telefon: 040/42 23 64 27
dem Bild zu sehen sind, H otline-Telefax: 040/42 23 66 63
gehören zu einer E -M a il: guj@ sigloch.de
Kunstausstellung am FR A G E N AN D IE R E D A K TIO N
Strand von Sydney.
Telefon: 0 40 /37 03 20 60, Telefax: 040/37 03 56 47
E -M a il: briefe@ geolino.de

*14 Cent/Min. a u s dem deutschen Festnetz


VORSCHAU Das nächste erscheint am 2. M ärz 2016

Zum Schwärmen

D a s Ende der A zte ke n


Vor 500 Jahren erobert der Spanier
mit nur ein paar
Hundert Soldaten Tenochtitlän, die
Hauptstadt der Azteken, und bald
darauf deren ganzes Reich
Rückkehr der Riesen
Zur Musterung!
Klar kann man
anmalen.
Man kann sie aber
auch mit Wachs verzie
ren. Die GEOlino-
W erkstatt ze igt euch,
wie es geht

FOTOVERMERKE NACH SEITEN. Anordnung im PR: 18 r. o,- M oritz Münch/GEOlino: 18 r. m., 19 r.; RATSPORT: Hansi Helle: 40 41; a u ß er Colourbox: 66 o.; Privat: 63 u.; Romeo Ranoco/Reuters: 64 L o.;
Layout: l.= links, r.= rechts, o .= oben, m .= Mitte, Guido Raith: 18 r. u.; BLE: 191. m.; 41 r.; Monica Almeida/The New York Time/Redux/laif:
u .= unten CLOWNS: Alam y/m auritius Images: 20/21; Ozier GEPUNKTETE TIERE: Will Burrard-Lucas/Nature 64 u.; Simon Maina/AFP/Getty Images: 65 o.;
TITEL: Will Burrard-Lucas/NaturePL großes Bild; M o­ Muhammad/NYT/Redux/laiF 22/23, Amalie Benoist/ PL 42/43; Luc Hoogenstein/Minden Pictures/ Krystyna Szulecka/FLPA/Alimdi.net: 66 u.;
ritz Münch/GEOlino: r. o.; NOAA: I. o.; Michael Koch/ BSIP/Your Photo Today/Alpix: 22 o.; Thomas Victor/ Picture Press: 42 I. o^ Alam y/m auritius Images: COMIC: Bernhard Speh fü r GEOlino: 68-71;
GEOImo: I. m.; Simon Schwartz für GEOlino: I. u.; laif: 22 m.; iStock: 23 I. u.; M artin Richter (9): 23 r^ 42 I. u., 46 o.; Robert Thompson/NaturePL: LESERBRIEFE: Privat: 72-73;
GIB MIR FÜNF: Katharina Bauer/GEOlino: 3; LABYRINTH: Christoph H oppenbrock für GEOlino: 44/45; Alex Mustard/NaturePL: 44 o.; Biosphoto/ VORSCHAU: D. Shekfon/Fl Online/Corbis: 74; Uli
INHALT/EDI: Jan Helge Petri: 4/5; Mitsuaki Iw ago/ 24-26; Fotofinder.com; 44 u.; Paul Starosta/Corbis: Kunz/Ozeaneum Stralsund; 74 r. o.; Sascha W üste
M inden Pictures/Picture Press: 4 o.; M o ritz M ünch/ FRÜHSTÜCK WELTWEIT: Anna Beck fü r GEOlino: 45 o.; Mitsuaki Iw ago/M inden Pictures/Picture fe ld für GEOlino: 74 r. m.; M oritz Münch/GEOlino:
GEOlino: 4 u.; Anna Beck fü r GEOlino: 5 o.; Oliver 28-31; Press: 46; 74 r. u.
W olff: 5 PLANET LINO: Jonathan Ng/Newspix/action press: SCHALTJAHR: Christoph M e tt fü r GEOlino: 48/49;
MENSCHENSKINDER: Jose Mandojana: 6 o.. 9 o.; 32 u.; PR: 32 o.; IKEA Systems (3): 33 I. o.; Colour- UNICEF: Oliver W olff: 52-55; Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos
Nacho Doce/Reuters: 6 u., 8 o.; Birgit Haubner: 7 o., box: 33 r. o.; obs/M useum fü r Naturkunde Berlin: WERKSTATT HANDTÜCHER: Henriette Jakubik/ übernehmen Verlag und Redaktion keine Haftung.
8 u .;P u tu S ayoga:7u„ 10-11; 33 m.; Andy Nowack/Shotshop: 33 u v- GEOlino (Illustrationen): 56-60; M oritz M ünch/
MOBY DICK: Simon Schwartz fü r GEOlino: 12-17; GORILLAS: Michael Koch/GEOlino: 34-38; außer. GEOlino (Fotos): 56-60; O GEO 2016, Verlag Grüner + Jahr, Hamburg, für
TIPPS DES MONATS: Studiocanal GmbH (2): 18 L; Privat: 37 r. o.; EL NINO: NOAA: 62; im ago/ZUM A Press: 63 o., sämtliche Beiträge.

r 74 1
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