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ThinkServer TS430

Benutzerhandbuch

Computertypn: 0387, 0388, 0389, 0390, 0391, 0392, 0393 und 0441
Anmerkung:
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten Sie die folgenden
Informationen lesen:
• Lesen Sie Read Me First (Lies Mich), das im Lieferumfang Ihres Produkts enthalten ist
• „Safety Information (Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii
• Anhang A „Bemerkungen“ auf Seite 201

Siebte Ausgabe (Februar 2014)


© Copyright Lenovo 2012, 2014.

HINWEIS ZU EINGESCHRÄNKTEN RECHTEN (LIMITED AND RESTRICTED RIGHTS NOTICE): Werden Daten oder
Software gemäß einem GSA-Vertrag (General Services Administration) ausgeliefert, unterliegt die Verwendung,
Vervielfältigung oder Offenlegung den in Vertrag Nr. GS-35F-05925 festgelegten Einschränkungen.
Inhaltsverzeichnis

Safety Information Programm „Setup Utility“ starten. . . . . . 61


(Sicherheitsinformationen) . . . . . . iii Anzeigen von Informationen im Programm
„Setup Utility“ . . . . . . . . . . . . . 61
Kapitel 1. Allgemeine Informationen . . 1 Schnittstelle des Programms „Setup Utility“ . 62
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 Datum und Uhrzeit des Systems einstellen . . 71
Serverdokumentation . . . . . . . . . . . . . 2 Kennwörter verwenden . . . . . . . . . 71
TPM-Funktion konfigurieren. . . . . . . . 73
Kapitel 2. Roadmap für die Starteinheit auswählen . . . . . . . . . . 73
Servereinrichtung . . . . . . . . . . . . 5 Programm „Setup Utility“ verlassen. . . . . 74
BIOS aktualisieren oder wiederherstellen . . 74
Kapitel 3. Produktüberblick . . . . . . . 7
Verwenden des Programms „ThinkServer
Serverpaket . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 EasyStartup“ . . . . . . . . . . . . . . . 76
Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Eigenschaften des Programms „ThinkServer
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . 13 EasyStartup“ . . . . . . . . . . . . . 76
Software . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Starten des Programms „ThinkServer
ThinkServer EasyStartup . . . . . . . . . 13 EasyStartup“ . . . . . . . . . . . . . 77
ThinkServer EasyUpdate Firmware Updater . 13 RAID konfigurieren . . . . . . . . . . . . . 79
Dienstprogramme zur BIOS- und Informationen zu RAID . . . . . . . . . . 79
TMM-Aktualisierung . . . . . . . . . . . 14 RAID für Ihren Server . . . . . . . . . . 80
RAID-Konfigurationsdienstprogramme . . . 14 Konfigurieren von RAID mithilfe des
Lenovo ThinkServer EasyManage . . . . . 14 Programms „ThinkServer EasyStartup“ . . . 81
Fernverwaltungssoftware . . . . . . . . . 14 Integriertes SATA-Software-RAID
konfigurieren . . . . . . . . . . . . . 82
Diagnoseprogramme . . . . . . . . . . 14
Erweitertes SATA- oder SAS-Hardware-RAID
Positionen . . . . . . . . . . . . . . . . 14
konfigurieren . . . . . . . . . . . . . 88
Etikett mit Computertyp, -modell und der
Ethernet-Controller konfigurieren . . . . . . . 89
Seriennummer . . . . . . . . . . . . . 14
Firmware aktualisieren. . . . . . . . . . . . 89
Vorderansicht des Servers . . . . . . . . 16
Programm „Firmware Updater“ verwenden . . 90
Bedienfeld . . . . . . . . . . . . . . 18
Verwendung des Programms „Lenovo ThinkServer
Intelligent Diagnostics Module . . . . . . . 20
EasyManage“ . . . . . . . . . . . . . . . 90
Rückansicht des Servers . . . . . . . . . 21
Serverschloss . . . . . . . . . . . . . 24 Kapitel 6. Hardware installieren,
Serverkomponenten. . . . . . . . . . . 26 entfernen oder austauschen . . . . . 91
Statusanzeigen des Richtlinien . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Hot-Swap-Festplattenlaufwerks . . . . . . 34 Vorsichtsmaßnahmen . . . . . . . . . . 91
RAID-Karte . . . . . . . . . . . . . . 36 Umgang mit aufladungsempfindlichen
Rückwandplatine für Einheiten . . . . . . . . . . . . . . . 92
Hot-Swap-Festplattenlaufwerk . . . . . . 38 Richtlinien zur Systemzuverlässigkeit . . . . 93
Komponenten der Systemplatine. . . . . . 49 Bei eingeschalteter Stromversorgung im
Brücken auf der Systemplatine . . . . . . 53 Server arbeiten. . . . . . . . . . . . . 93
Anzeigen auf der Systemplatine . . . . . . 56 Serverabdeckung entfernen . . . . . . . . . 94
Frontblende entfernen und wieder anbringen . . . 96
Kapitel 4. Ein- und Ausschalten des PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut
Servers . . . . . . . . . . . . . . . . 59 anbringen . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Server einschalten . . . . . . . . . . . . . 59 Hardware installieren, entfernen oder
Server ausschalten . . . . . . . . . . . . . 59 austauschen . . . . . . . . . . . . . . . 101
Speichermodul installieren oder entfernen . . 101
Kapitel 5. Server konfigurieren . . . . 61 PCI-Karte installieren oder entfernen . . . . 106
Programm „Setup Utility“ verwenden . . . . . . 61 Ethernet-Karte installieren oder entfernen . . 110

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RAID-Karte installieren oder entfernen . . . 112 Fehler am optischen Laufwerk . . . . . . . 191
Für ThinkServer RAID 500 Adapter: Fehler am Festplattenlaufwerk . . . . . . . 193
ThinkServer RAID 500 Upgrade Key for Fehler am Speichermodul . . . . . . . . 194
Advanced RAID installieren oder entfernen . . 114
Fehler an Tastatur, Maus oder USB-Einheit . . 195
Für ThinkServer RAID 700 Adapter:
ThinkServer RAID 700 Battery installieren oder
entfernen . . . . . . . . . . . . . . . 117 Kapitel 8. Informationen, Hilfe und
ThinkServer RAID 100 Upgrade Key for Service anfordern . . . . . . . . . . 197
Advanced RAID installieren oder entfernen . . 120 Informationsressourcen . . . . . . . . . . . 197
ThinkServer Management Module Premium Dokumentation verwenden . . . . . . . . 197
installieren oder entfernen . . . . . . . . 124 ThinkServer-Website . . . . . . . . . . 197
TPM-Modul installieren oder entfernen . . . 127 Lenovo Unterstützungswebsite . . . . . . 198
Intelligent Diagnostics Module installieren Hilfe und Service . . . . . . . . . . . . . . 198
oder entfernen . . . . . . . . . . . . . 129
Bevor Sie sich an den Kundendienst
Optisches Laufwerk installieren oder wenden. . . . . . . . . . . . . . . . 198
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 134
Serviceleistungen anfordern . . . . . . . 198
Hot-Swap-Festplattenlaufwerk installieren
Andere Services in Anspruch nehmen . . . . 199
oder austauschen . . . . . . . . . . . 139
Zusätzliche Services anfordern . . . . . . 199
Festplattenlaufwerk ohne
Hot-Swap-Unterstützung entfernen
oder installieren . . . . . . . . . . . . 144 Anhang A. Bemerkungen . . . . . . 201
Rückwandplatine für Marken . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
Hot-Swap-Festplattenlaufwerke Wichtige Anmerkungen . . . . . . . . . . . 202
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 153 Hinweis zu Kabeln aus Polyvinylchlorid (PVC) . . 202
Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung Recycling-Informationen für Japan . . . . . . . 203
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 157
Batterierücknahmeprogramm . . . . . . . 203
Redundantes Hot-Swap-Netzteil
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 162 Anforderung an Batterien mit Perchlorat . . . 204
Stromversorgungsplatine und Halterung Verunreinigung durch Staubpartikel . . . . . . 204
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 164 Wichtige Informationen zu Elektro- und
Bedienfeld-Platinenbaugruppe Elektronikaltgeräten (WEEE) . . . . . . . . . 205
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 168 Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung
Systemlüfter an der Vorderseite gefährlicher Stoffe (RoHS = Restriction of
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 171 Hazardous Substances Directive) . . . . . . . 206
Systemlüfter an der Rückseite Türkei RoHS . . . . . . . . . . . . . . 206
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 173 Bildschirmarbeitsverordnung . . . . . . . . . 206
Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe Exportbestimmungen . . . . . . . . . . . . 206
austauschen. . . . . . . . . . . . . . 176 Hinweise zur elektromagnetischen
Mikroprozessor austauschen . . . . . . . 180 Verträglichkeit . . . . . . . . . . . . . . . 206
Batterie der Systemplatine austauschen . . . 184 (FCC)-Richtlinie (Federal Communications
Austausch von Komponenten abschließen. . . . 185 Commission) . . . . . . . . . . . . . 206
Serverabdeckung wieder anbringen und Kabel Informationen zum ENERGY STAR-Modell . . . . 208
erneut anschließen . . . . . . . . . . . 186
Serverkonfiguration aktualisieren . . . . . . 188 Anhang B. İthalatçı – İmalatçı / Üretici
Firma Bilgileri ve Diğer Bilgiler . . . 211
Kapitel 7. Fehlerbehebung und
Diagnose . . . . . . . . . . . . . . 189 Anhang C. Servis İstasyonları ve
Fehlerbehebungsprozedur . . . . . . . . . . 189 Yedek Parça Malzemelerinin Temin
Status- und Diagnoseanzeigen . . . . . . . . 190 Edileceği Adresler. . . . . . . . . . 213
Diagnoseprogramm verwenden . . . . . . . . 190
Index. . . . . . . . . . . . . . . . . 217
Systemereignisprotokoll anzeigen . . . . . . . 190
Tabellen zur grundlegenden Fehlerbehebung . . . 190
Fehler beim Programm „ThinkServer
EasyStartup“ . . . . . . . . . . . . . 191

ii ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Safety Information (Sicherheitsinformationen)
Anmerkung: Before using the product, be sure to read and understand the multilingual safety instructions
on the documentation DVD that comes with the product.

Antes de usar o produto, leia e entenda as instruções de segurança multilíngues no DVD de documentação
que o acompanha.

Преди да използвате този продукт, задължително прочетете и вникнете в многоезичните инструкции


за безопасност в DVD диска с документация, който се предоставя с продукта.

Prije upotrebe ovog proizvoda obavezno pročitajte višejezične sigurnosne upute koje se nalaze na DVD-u s
dokumentacijom koji dobivate uz proizvod.

Před použitím produktu je třeba si přečíst a porozumět bezpečnostním pokynům uvedeným na disku DVD s
dokumentací, který je dodáván s produktem.

Før du bruger produktet, skal du sørge for at læse og forstå de sikkerhedsforskrifter, der findes på flere
sprog, på den dokumentations-dvd, der følger med produktet.

Lue tuotteen mukana toimitetulla DVD-tietolevyllä olevat monikieliset turvaohjeet ennen tämän tuotteen
käyttöä.

Avant d'utiliser le produit, veillez à bien lire et comprendre les instructions de sécurité multilingues figurant
sur le DVD de documentation fourni avec le produit.

Πριν χρησιμοποιήσετε το προϊόν, βεβαιωθείτε ότι έχετε διαβάσει και κατανοήσει τις οδηγίες ασφάλειας, οι
οποίες είναι διαθέσιμες σε διάφορες γλώσσες στο DVD τεκμηρίωσης που συνοδεύει το προϊόν.

Vor Verwendung des Produkts sollten Sie unbedingt die mehrsprachigen Sicherheitsanweisungen auf der
Dokumentations-DVD lesen, die im Lieferumfang des Produkts enthalten ist.

A termék használata előtt mindenképpen olvassa el és értelmezze a termékhez kapott dokumentációs DVD
lemezen található, több nyelven elolvasható biztonsági előírásokat.

Prima di utilizzare il prodotto, accertarsi di leggere e comprendere le informazioni sulla sicurezza multilingue
disponibili sul DVD di documentazione fornito con il prodotto.

製品をご使用になる前に、製品に付属の Documentation DVD に収録されているマルチリンガルの「安


全に正しくご使用いただくために」を読んで理解してください。

제품을 사용하기 전에 제품과 함께 제공되는 문서 DVD의 다국어 안전 지침을 주의 깊게 읽어보십시오.

Voordat u het product gebruikt, moet u ervoor zorgen dat u de meertalige veiligheidsinstructies op de
documentatie-dvd van het product hebt gelezen en begrijpt.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 iii


Przed skorzystaniem z produktu należy zapoznać się z wielojęzycznymi instrukcjami bezpieczeństwa
znajdującymi się na płycie DVD z dokumentacją dostarczoną wraz z produktem.

Antes de utilizar o produto, leia atentamente as instruções de segurança multilingues que constam no
DVD de documentação fornecido com o produto.

Înainte de a utiliza produsul, asiguraţi-vă că aţi citit şi înţeles instrucţiunile de siguranţă în mai multe limbi de
pe DVD-ul cu documentaţie care însoţeşte produsul.

Før du bruker produktet, må du lese og forstå den flerspråklige sikkerhetsinformasjonen på DVDen med
dokumentasjon som følger med produktet.

Прежде чем использовать этот продукт, внимательно ознакомьтесь с инструкциями по технике


безопасности на разных языках, которые можно найти на DVD-диске с документацией в комплекте с
продуктом.

在使用本产品之前,请务必先阅读和了解产品附带的文档 DVD 中的多语言安全说明。

Pre nego to upotrebite proizvod obavezno paljivo proitajte i prouite viejeziko uputstvo za bezbednost na
dokumentacionom DVD-u koji ste dobili uz proizvod.

Pred pouvanm produktu si pretajte viacjazyn bezpenostn pokyny na disku DVD s dokumentciou dodanom s
produktom.

Preden začnete uporabljati izdelek, je pomembno, da preberete in razumete večjezična varnostna navodila
na DVD-ju z dokumentacijo, ki ste ga prejeli skupaj z izdelkom.

Antes de utilizar el producto, asegúrese de leer y comprender las instrucciones de seguridad multilingües del
DVD de documentación que se proporciona con el producto.

Var noga med att läsa säkerhetsinstruktionerna på dokumentations-DVD-skivan som följer med produkten
innan du börjar använda produkten.

使用本產品之前,請務必閱讀並瞭解產品隨附的文件 DVD 上的多國語言版本安全資訊。

Bu ürünü kullanmadan önce, ürünle birlikte gönderilen belge DVD'si üzerindeki çok dil içeren güvenlik
yönergelerini okuyup anladýðýnýzdan emin olun.

Перед використанням цього продукту уважно ознайомтеся з інструкціями з техніки безпеки на різних
мовах, що можна знайти на DVD-диску з документацією в комплекті з продуктом.

Wichtig: Die Hinweise vom Typ VORSICHT und GEFAHR in dieser Dokumentation sind mit Nummern
gekennzeichnet. Jede Nummer verweist auf einen Hinweis vom Typ VORSICHT oder GEFAHR, der
sich auf die in verschiedene Sprachen übersetzten Hinweise in der Broschüre Safety Information
(Sicherheitsinformationen) bezieht. Ist ein Hinweis vom Typ GEFAHR z. B. als „Hinweis 1“ gekennzeichnet,
stehen die Übersetzungen für diesen Hinweis in der Broschüre Safety Information (Sicherheitsinformationen)
ebenfalls unter „Hinweis 1“.

Vor dem Ausführen von Prozeduren sollten Sie alle Hinweise vom Typ VORSICHT und GEFAHR in diesem
Dokument lesen. Lesen Sie darüber hinaus vor dem Installieren, Entfernen oder Austauschen einer Einheit
alle zusätzlichen Sicherheitsinformationen, die zusammen mit dem Server oder der Zusatzeinrichtung
geliefert wurden.

iv ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Hinweis 1

Gefahr

An Netz-, Telefon- oder Datenleitungen können gefährliche Spannungen anliegen.

Aus Sicherheitsgründen:
• Bei Gewitter an diesem Gerät keine Kabel anschließen oder lösen. Ferner keine Installations-, Wartungs-
oder Rekonfigurationsarbeiten durchführen.
• Alle Netzkabel nur an eine Schutzkontaktsteckdose mit ordnungsgemäß geerdetem Schutzkontakt
anschließen.
• Vergewissern Sie sich, dass alle Netzkabelanschlüsse ordnungsgemäß und vollständig in die jeweiligen
Netzsteckdosen gesteckt wurden.
• Alle angeschlossenen Geräte ebenfalls an Schutzkontaktsteckdosen mit ordnungsgemäß geerdetem
Schutzkontakt anschließen.
• Die Signalkabel nach Möglichkeit einhändig anschließen oder lösen, um einen Stromschlag durch Berühren
von Oberflächen mit unterschiedlichem elektrischem Potenzial zu vermeiden.
• Geräte niemals einschalten, wenn Hinweise auf Feuer, Wasser oder Gebäudeschäden vorliegen.
• Die Verbindung zu den angeschlossenen Netzkabeln, Telekommunikationssystemen, Netzwerken
und Modems ist vor dem Öffnen des Gehäuses zu unterbrechen, sofern in den Installations- und
Konfigurationsprozeduren keine anders lautenden Anweisungen enthalten sind.
• Zum Installieren, Transportieren und Öffnen der Abdeckungen des Computers oder der angeschlossenen
Einheiten die Kabel gemäß der folgenden Tabelle anschließen und abziehen.

Verbindungen herstellen: Verbindungen trennen:


1. Schalten Sie alle Geräte AUS. 1. Schalten Sie alle Geräte AUS.
2. Schließen Sie die Einheitenkabel an. 2. Ziehen Sie zuerst die Netzkabel von den
3. Schließen Sie die Signalkabel an die entsprechenden Netzsteckdosen ab.
Anschlüsse an. 3. Ziehen Sie die Signalkabel von ihren Anschlüssen ab.
4. Schließen Sie Netzkabel an die Netzsteckdosen an. 4. Entfernen Sie alle Kabel von den Geräten.
5. Schalten Sie die Geräte EIN.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 v


Hinweis 2

Gefahr

Die Batterie kann bei unsachgemäßem Austauschen explodieren.

Eine verbrauchte Lithium-Knopfzellenbatterie nur durch eine gleichwertige oder eine vom
Hersteller empfohlene Batterie ersetzen. Die Batterie enthält Lithium und kann bei unsachgemäßer
Verwendung, Handhabung oder Entsorgung explodieren.

Die Batterie nicht:


• mit Wasser in Berührung bringen
• auf mehr als 100 °C erhitzen
• reparieren oder zerlegen

Bei der Entsorgung von Batterien die örtlichen Richtlinien für Sondermüll sowie die allgemeinen
Sicherheitsbestimmungen beachten.

Hinweis 3

Vorsicht:
Bei der Installation von Lasergeräten (wie CD-ROM-Laufwerken, DVD-Laufwerken, Einheiten mit
Lichtwellenleitertechnik oder Sendern) Folgendes beachten:
• Die Abdeckungen nicht entfernen. Durch Entfernen der Abdeckungen des Lasergeräts können
gefährliche Laserstrahlungen freigesetzt werden. Das Gerät enthält keine zu wartenden Teile.
• Werden Steuerelemente, Einstellungen oder Durchführungen von Prozeduren anders als hier
angegeben verwendet, kann gefährliche Laserstrahlung auftreten.

Gefahr

Einige Lasergeräte enthalten eine Laserdiode der Klasse 3A oder 3B. Beachten Sie Folgendes:

Laserstrahlung bei geöffneter Verkleidung. Nicht in den Strahl blicken. Keine Lupen oder Spiegel
verwenden. Strahlungsbereich meiden.

vi ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Hinweis 4

≥ 18 kg ≥ 32 kg ≥ 55 kg
< 32 kg < 55 kg < 100 kg

Vorsicht:
Beim Anheben Arbeitsschutzrichtlinien beachten.

Hinweis 5

Vorsicht:
Mit dem Netzschalter an der Einheit und am Netzteil wird die Stromversorgung für die Einheit
nicht unterbrochen. Die Einheit kann auch mit mehreren Netzkabeln ausgestattet sein. Um die
Stromversorgung für die Einheit vollständig zu unterbrechen, müssen alle zur Einheit führenden
Netzkabel vom Netz getrennt werden.

Hinweis 6

Vorsicht:
Wenn Sie eine Zugentlastungsklemme an dem Ende des Netzkabels anbringen, das mit der Einheit
verbunden ist, müssen Sie das andere Ende des Netzkabels an eine leicht zugängliche Stromquelle
anschließen, falls das Netzkabel abgezogen werden muss.

Hinweis 7

Vorsicht:
Wenn sich an dem Gerät Türen befinden, stellen Sie sicher, dass Sie vor dem Anheben oder Versetzen
des Gerätes die Türen entfernen oder sichern, um Personen vor Verletzungen zu schützen. Die Türen
können das Gewicht des Gerätes nicht tragen.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 vii


Hinweis 8

Vorsicht:
Die Abdeckung des Netzteils oder einer Komponente, die mit dem folgenden Etikett versehen ist,
darf niemals entfernt werden.

In Komponenten, die dieses Etikett aufweisen, treten gefährliche Spannungen und Energien auf.
Diese Komponenten enthalten keine Teile, die gewartet werden müssen. Besteht der Verdacht eines
Fehlers an einem dieser Teile, ist ein Kundendiensttechniker zu verständigen.

Hinweis 9

Vorsicht:
Ziehen Sie die Kabel des Hot-Swap-Lüfters ab, bevor Sie den Lüfter aus dem Gerät entfernen, um
Personen vor Verletzungen zu schützen.

Hinweis 10

Vorsicht:
Das folgende Etikett weist auf eine Gefahr durch scharfe Kanten hin.

Hinweis 11

Vorsicht:
Das folgende Etikett weist auf eine mögliche Gefahr durch Wärmebildung hin.

viii ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Hinweis 12

Gefahr

Bei Überlastung eines Netzstromkreises kann unter Umständen Brandgefahr oder das Risiko eines
elektrischen Schlags bestehen. Um dies zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass der elektrische Bedarf Ihres
Systems die aktuellen Werte für den Netzstromkreis am Installationsstandort nicht überschreitet.

Hinweis 13

Vorsicht:
Stellen Sie sicher, dass der Gehäuserahmen ordnungsgemäß gesichert ist, damit er nicht kippt, wenn
die Servereinheit auf den Schienen herausgezogen wird.

Hinweis 14

Vorsicht:
Die Ausgänge einiger Einschubkarten oder Zusatzeinrichtungen überschreiten die Grenzwerte
für strombegrenzte Stromkreise. Sie müssen gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften die
geeigneten Verbindungskabel installieren.

Hinweis 15

Vorsicht:
Mit dem Netzschalter an der Einheit wird die Einheit möglicherweise in den Standby-Modus versetzt
und nicht ausgeschaltet. Außerdem kann die Einheit mit mehreren Gleichstromanschlüssen
ausgestattet sein. Um die Stromversorgung für die Einheit vollständig zu unterbrechen, müssen alle
Gleichstromanschlüsse von den Gleichstromeingängen getrennt werden.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 ix


Hinweis 16

Vorsicht:
Zum Vermeiden eines elektrischen Schlags und gefährlicher Spannungen:
• Dieses Gerät muss von qualifizierten Kundendiensttechnikern an einem Standort mit beschränktem
Zugang installiert werden (gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften und der aktuellen
Ausgabe von IEC 60950).
• Schließen Sie das Gerät an eine SELV-Quelle (Safety Extra Low Voltage - Sicherheits-Kleinspannung)
an, die ordnungsgemäß geerdet ist. Bei einer SELV-Quelle handelt es sich um einen
Sekundärstromkreis, der so konzipiert wurde, dass normale und einfache Fehlerbedingungen nicht
zur Überschreitung von sicheren Spannungswerten (60 V Gleichstrom) führen.
• Der Überstromschutz des Netzstromkreises muss in Übereinstimmung mit den geltenden
Sicherheitsvorschriften bewertet werden.
• Verwenden Sie nur Kupferleiter mit 1,3 mm2 oder 16 AWG (American Wire Gauge), die nicht
länger als 3 m sind.
• Ziehen Sie die Anschlussklemmen-Schrauben mit einem Drehmoment von 1,4 Newtonmeter fest.
• Setzen Sie in die Anschlussverkabelung eine zugelassene, jederzeit verfügbare Trennvorrichtung
ein.

Hinweis 17

Vorsicht:
Dieses Produkt enthält einen Laser der Klasse 1. Niemals direkt mit optischen Instrumenten in
den Laserstrahl blicken.

Hinweis 18

Vorsicht:
Keine Gegenstände auf die in einem Rack installierten Produkte legen.

x ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Hinweis 19

Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Hinweis 20

Vorsicht:
Eine Lithium-Ionen-Batterie ist im Lieferumfang enthalten. Um eine Explosionsgefahr zu vermeiden,
die Batterie nicht verbrennen. Nur gegen eine Lenovo zugelassene Batterie austauschen. Batterie
nach Gebrauch der Wiederverwertung zuführen oder als Sondermüll entsorgen.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 xi


xii ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch
Kapitel 1. Allgemeine Informationen
Dieses Kapitel enthält allgemeine Informationen zum Produkt.

Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:


• „Einführung“ auf Seite 1
• „Serverdokumentation“ auf Seite 2

Einführung
Dieses Benutzerhandbuch für Ihr Lenovo® ThinkServer®-Produkt enthält Informationen zu den
Serverfunktionen, Spezifikationen, Positionen der Komponenten, Konfigurationsanweisungen,
Vorgehensweisen für den Austausch von Hardware sowie grundlegende Maßnahmen zur Fehlerbehebung
sowie Diagnose.

Im Lieferumfang des Servers ist eine Dokumentations-DVD enthalten mit mehreren Dokumenten für die
Verwendung und Wartung des Servers. Außerdem wird der Server mit einer ThinkServer EasyStartup
DVD geliefert, die eine benutzerfreundliche Lösung für die Konfiguration des Servers und die Installation
eines Betriebssystems bietet.

Die begrenzte Herstellergarantie von Lenovo (Lenovo Limited Warranty, LLW) enthält Garantiebedingungen,
die für Ihr Produkt, das Sie bei Lenovo erworben haben, gelten. Lesen Sie die begrenzte Herstellergarantie
von Lenovo auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des Servers enthalten ist. Unter
http://www.lenovo.com/warranty/llw_02 ist außerdem eine allgemeine Druckversion der aktuellen begrenzten
Herstellergarantie in über 30 Sprachen verfügbar. Wenn Sie über die Dokumentations-DVD oder die Lenovo
Website nicht auf die Begrenzte Herstellergarantie von Lenovo zugreifen können, wenden Sie sich an Ihre
lokale Lenovo Verwaltung oder Ihren Reseller, um eine kostenlose gedruckte Version der Herstellergarantie
zu erhalten.

In der Liste der weltweit gültigen Telefonnummern finden Sie Ihre Telefonnummer für den Garantieservice.
Telefonnummern können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die aktuelle Telefonliste für Lenovo
Support ist auf der folgenden Website zu finden: http://www.lenovo.com/support/phone. Wenn für Ihr Land
oder Ihre Region keine Telefonnummer angegeben ist, wenden Sie sich an Ihren Lenovo Vertriebspartner
oder an Ihren Lenovo Vertriebsbeauftragten.

Die aktuellsten Informationen zum Server erhalten Sie unter der Adresse:
http://www.lenovo.com/thinkserver

Auf den Websites von Lenovo im World Wide Web erhalten Sie aktuelle technische Informationen dazu.
Darüber hinaus können Sie sich von dort Dokumentationen oder Einheitentreiber und Aktualisierungen
herunterladen. Rufen Sie die Lenovo Unterstützungswebsite unter der folgenden Adresse auf:
http://www.lenovo.com/support

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Notieren Sie die Informationen zu Ihrem Server in der folgenden Tabelle. Die Informationen benötigen Sie,
wenn Sie Ihren Server vom Kundendienst überprüfen lassen müssen.

Informationen zur Position des Produktinformationsetiketts auf dem Gehäuse finden Sie unter „Etikett mit
Computertyp, -modell und der Seriennummer“ auf Seite 14.

Produktname ______________________________________________

Computertyp und -modell (MT-M) ______________________________________________

Seriennummer (S/N) ______________________________________________

Kaufdatum ______________________________________________

Sie können Ihren Server bei Lenovo registrieren, indem Sie die Anweisungen unter folgendem Link befolgen:
http://www.lenovo.com/register

Wenn Sie Ihren Server registrieren, werden Informationen in eine Datenbank eingegeben, mit denen
Lenovo bei einem Rückruf oder einem anderen schwerwiegenden Fehler mit Ihnen Kontakt aufnehmen
kann. Nachdem Sie Ihren Server bei Lenovo registrieren, können Sie eine schnellere Service, wenn Sie
Unterstützung bei Lenovo anfordern. Zusätzlich werden an einigen Standorten erweiterte Privilegien und
Services für registrierte Benutzer angeboten.

Serverdokumentation
Dieser Abschnitt enthält eine allgemeine Beschreibung der Dokumentationsteile für Ihren Server sowie
Anweisungen dazu, wie Sie die gesamte Dokumentation erhalten können.

Gedruckte Dokumente

Die folgenden Dokumente werden in gedruckter Form in der Verpackung des Servers bereitgestellt.
• Read Me First (Lies Mich)
Bitte lesen Sie dieses mehrsprachige Dokument zuerst durch. Lesen Sie vor Gebrauch des Produkts die
vollständigen Informationen in diesem Dokument zu Garantie, Unterstützung und Sicherheitshinweisen
auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten ist. Dieses Dokument enthält
wichtige Informationen, wie Sie die aktuellsten Informationen auf der Lenovo Unterstützungswebsite
finden können.
• Important Notices (Wichtige Bemerkungen)
Dieses Dokument enthält Sicherheitshinweise und rechtliche Hinweise, die Sie vor der Verwendung des
Servers gelesen und verstanden haben müssen.

2 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Dokumentations-DVD

Die Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten ist, enthält mehrere Dokumente für
Ihren Server im PDF-Format (Portable Document Format). Um die Dokumentation anzuzeigen, muss das
Programm „Adobe Reader“ auf dem Computer installiert sein. Sie können die gewünschte Sprachversion
der neuesten Version von Adobe Reader über die Adobe Website unter der Adresse http://www.adobe.com
herunterladen.

Legen Sie die DVD in das optische Laufwerk ein, um die Dokumentations-DVD zu starten. Die DVD
unterstützt die AutoPlay-Funktion und startet in den meisten Microsoft® Windows®-Umgebungen
automatisch. Wenn Sie die DVD nicht starten können oder wenn Sie ein Linux®-Betriebssystem verwenden,
öffnen Sie die Datei launch.htm, die sich im Stammverzeichnis auf der DVD befindet.

Anmerkung: Auf den Websites von Lenovo im World Wide Web erhalten Sie aktuelle technische
Informationen dazu. Darüber hinaus können Sie sich von dort Dokumentationen oder Einheitentreiber
und Aktualisierungen herunterladen. Einige Informationen in den Dokumenten, die sich auf der
Dokumentations-DVD befinden, können ohne vorherige Ankündigung nach der Erstveröffentlichung der DVD
geändert werden. Sie können die gesamte und aktuelle Dokumentation für Ihren Server stets von der Lenovo
Website unter der folgenden Adresse herunterladen:
http://www.lenovo.com/UserManuals

Die mit dem Server gelieferte Dokumentations-DVD enthält die folgenden Dokumente:
• Safety Information (Sicherheitsinformationen)
Hierbei handelt es sich um ein mehrsprachiges Dokument mit allen Sicherheitshinweisen für Ihr Produkt in
über 30 Sprachen. Lesen Sie vor der Verwendung des Produkts auf jeden Fall alle Sicherheitshinweise.
• Informationen zu Garantie und Unterstützung
Dieses Dokument enthält die Lenovo Garantieinformationen, Informationen zu Customer Replaceable
Units (CRUs, durch den Kunden austauschbare Funktionseinheiten) sowie Informationen dazu, wie Sie
sich an die Lenovo Unterstützung wenden können.
• Lenovo Lizenzvereinbarung
Dieses Dokument enthält die Vertragsbedingungen der Lenovo Lizenzvereinbarung.
• User Guide (Benutzerhandbuch)
In diesem Dokument finden Sie ausführliche Informationen dazu, wie Sie sich mit Ihrem Server vertraut
machen können und den Server verwenden, konfigurieren und warten.
• ThinkServer Management Module User Guide (ThinkServer Management Module-Benutzerhandbuch)
Dieses Dokument enthält Informationen zur Fernverwaltung des Servers. Dieses Dokument ist nur auf
Englisch verfügbar. Sie finden dieses Dokument normalerweise auf der mit dem Server gelieferten
Dokumentations-DVD. Anderenfalls können Sie es unter folgender Adresse von der Lenovo Website
herunterladen:
http://www.lenovo.com/UserManuals

Anmerkung: Um erweiterte Fernverwaltungsfunktionen zu erhalten, installieren Sie ein ThinkServer


Management Module Premium (TMM Premium) am iKVM-Anschluss der Systemplatine. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „ThinkServer Management Module Premium installieren oder entfernen“ auf
Seite 124.

Kapitel 1. Allgemeine Informationen 3


• MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch)
Dieses Dokument enthält Informationen zu RAID (Redundant Array of Independent Disks) sowie zum
Konfigurieren, Überwachen und Warten des Server-RAID und damit zusammenhängender Geräte mithilfe
der Dienstprogramme. Dieses Dokument ist nur auf Englisch verfügbar.

Anmerkung: In diesem Dokument finden Sie RAID-Hardwareinformationen, wenn eine erforderliche


RAID-Karte im Server installiert ist. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren
oder entfernen“ auf Seite 112. Informationen zum ThinkServer RAID 100 (auch als integrierter
SATA-Software-RAID bekannt) finden Sie unter „Integriertes SATA-Software-RAID konfigurieren“ auf
Seite 82.

Dokument nur für die Verwendung durch qualifizierte Kundendiensttechniker bestimmt

Das folgende Dokument richtet sich an qualifizierte Kundendiensttechniker von Lenovo und steht nur in
englischer Sprache auf der Lenovo Website unter
http://www.lenovo.com/UserManuals zur Verfügung.

Hardware Maintenance Manual (Wartungshandbuch)

Dieses Dokument enthält Informationen zu Fehlerbehebung und Diagnoseprogrammen,


Komponentenpositionen und Vorgehensweisen für den Austausch der wichtigen austauschbaren
Funktionseinheiten (FRUs). Das vorliegende Dokument wird regelmäßig aktualisiert und steht grundsätzlich
in aktueller Form in englischer Sprache auf der Lenovo Website unter
http://www.lenovo.com/UserManuals zur Verfügung.

4 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Kapitel 2. Roadmap für die Servereinrichtung
Dieses Kapitel enthält eine allgemeine Roadmap, die Sie durch die Konfiguration Ihres Servers führen soll.

Der Konfigurationsprozess für den Server variiert je nach Konfiguration des Servers im Auslieferungszustand.
In einigen Fällen ist der Server bereits vollständig konfiguriert und muss nur noch an das Netz und an eine
Netzsteckdose angeschlossen werden. Anschließend können Sie den Server einschalten. In anderen
Fällen müssen im Server Hardwarefunktionen installiert, Hardware und Firmware konfiguriert und ein
Betriebssystem installiert werden.

Gehen Sie zur Konfiguration Ihres Servers wie folgt vor:


1. Packen Sie das Serverpaket aus. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverpaket“ auf Seite 7.
2. Installieren Sie alle erforderlichen Hardware- oder Serverzusatzeinrichtungen. Weitere Informationen
erhalten Sie im zugehörigen Abschnitt in Kapitel 6 „Hardware installieren, entfernen oder austauschen“
auf Seite 91.
3. Schließen Sie das Ethernet-Kabel und die Netzkabel an den Server an. Unter „Rückansicht des Servers“
auf Seite 21 erhalten Sie Informationen zu den Positionen der Anschlüsse.
4. Schalten Sie den Server ein, um den Betrieb zu überprüfen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Server einschalten“ auf Seite 59.
5. Überprüfen Sie die BIOS-Einstellungen (Basic Input Output System) der UEFI (Unified Extensible
Firmware Interface) und passen Sie sie nach Bedarf an. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Programm „Setup Utility“ verwenden“ auf Seite 61.
6. Konfigurieren Sie RAID und installieren Sie das Betriebssystem sowie die grundlegenden Treiber.
Siehe „Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 76 und „RAID konfigurieren“
auf Seite 79.
7. Installieren Sie sämtliche zusätzliche Treiber, die für Zusatzeinrichtungen benötigt werden. Lesen Sie die
Anweisungen, die mit der Hardwarezusatzeinrichtung geliefert wurden.
8. Konfigurieren Sie mithilfe der Hilfe zum Betriebssystem die Ethernet-Einstellungen im Betriebssystem.
Dieser Schritt ist nicht erforderlich, wenn das Betriebssystem mithilfe des Programms „ThinkServer
EasyStartup“ installiert wurde.
9. Nach Firmware- und Treiberaktualisierungen suchen Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Firmware aktualisieren“ auf Seite 89.
10. Installieren Sie andere Anwendungen. Lesen Sie die Dokumentation zu den Anwendungen, die Sie
installieren möchten.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 5


6 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch
Kapitel 3. Produktüberblick
Dieses Kapitel enthält Informationen zum Serverpaket, zu Merkmalen, technischen Daten,
Softwareprogrammen und Komponentenpositionen.

Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:


• „Serverpaket“ auf Seite 7
• „Funktionen“ auf Seite 7
• „Technische Daten“ auf Seite 13
• „Software“ auf Seite 13
• „Positionen“ auf Seite 14

Serverpaket
Das Serverpaket enthält den Server, Netzkabel, Hardcopydokumentation, die Dokumentations-DVD und
Softwaredatenträger.

Abbildung 1. Serverpaket

1 Server

2 Materialpaket, einschließlich Netzkabel, Hardcopydokumentation, die Dokumentations-DVD und


Softwaredatenträger

Funktionen
Dieser Abschnitt enthält allgemeine Informationen zu den Servermerkmalen verschiedener Modelle. Je nach
Servermodell können einige Merkmale abweichen oder sind u. U. nicht verfügbar. Informationen zu Ihrem
Modell finden Sie im Programm „Setup Utility“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Anzeigen von
Informationen im Programm „Setup Utility““ auf Seite 61. Weitere Informationen zu ThinkServer-Produkten

© Copyright Lenovo 2012, 2014 7


finden Sie auch im Dokument Personal Systems Reference unter:
http://www.lenovo.com/psref/

Mikroprozessor

Ein Intel® Xeon®- oder Intel Core™-Mikroprozessor

Eine Liste von Optionen für ThinkServer-Mikroprozessoren finden Sie unter


http://www.lenovo.com/thinkserver

Speicher

Ihr Server unterstützt bis zu vier Double Data Rate 3 Unbuffered Dual Inline Memory Module (DDR3 UDIMMs)
mit ECC-Technologie (Error Checking and Correcting, Fehlerprüfung und -korrektur).
• Unterstützt DDR3-UDIMMs mit 2 GB, 4 GB bzw. 8 GB
• Unterstützt eine Speicherbank oder zwei Speicherbänke
• Minimaler Systemspeicher: 2 GB (nur ein Speichermodul mit 2 GB im DIMMA2-Steckplatz)
• Maximaler Systemspeicher: 32 GB (ein Speichermodul mit 8 GB in jedem der vier Speichersteckplätze)
Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49 und
„Installationsregeln für Speichermodule“ auf Seite 102.

Netzteil

Der Server wird mit einer der folgenden Netzteilkonfigurationen geliefert:


• Ein 400-Watt-Netzteil, das mit einer Schraube befestigt ist und keine Hot-Swap-Unterstützung bietet
(entspricht 80 Plus Bronze und eignet sich für verschiedene Eingangsspannungen)
• Ein oder zwei redundante 450-Watt-Netzteile mit Hot-Swap-Unterstützung (entspricht 80 Plus Gold und
eignet sich für verschiedene Eingangsspannungen)

Lüfter

Damit ein Luftstrom vorhanden ist und das System ordnungsgemäß gekühlt wird, sind bei Ihrem Server
die folgenden Lüfter installiert:
• Eine Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe
• Je nach Modell ein oder zwei Systemlüfter an der Vorderseite
• Ein Systemlüfter an der Rückseite

8 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Interne Laufwerke

Interne Laufwerke sind Einheiten, die der Server zum Lesen und Speichern von Daten verwendet. Die vom
Server unterstützten internen Laufwerke variieren je nach Modell.
• Festplattenlaufwerk
– Fünf bis acht 3,5-Zoll-SATA-Festplattenlaufwerke mit Hot-Swap-Unterstützung oder fünf bis acht
3,5-Zoll-SAS-Festplattenlaufwerke (Serial Attached SCSI, wobei SCSI das Akronym für „Small
Computer System Interface“ ist)
– Bis zu acht 2,5-Zoll-SAS-Festplattenlaufwerke mit Hot-Swap-Unterstützung
– Bis zu vier 3,5-Zoll-SATA- oder -SAS-Festplattenlaufwerke mit Hot-Swap-Unterstützung
– Bis zu vier 3,5-Zoll-SATA-Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung

Anmerkung: Bei Servermodellen mit über vier Festplattenlaufwerken oder bei Modellen mit
SAS-Festplattenlaufwerken muss eine RAID-Karte installiert sein. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „RAID-Karte“ auf Seite 36.
• Optisches Laufwerk
– Bis zu zwei optische 5,25-Zoll-SATA-Laufwerke (DVD-ROM oder DVD-Brenner / CD-RW Rambo 8)
– Der Server verfügt über zwei Positionen für ein optisches Laufwerk. In der unteren Position für ein
optisches Laufwerk ist ein optisches 5,25-Zoll-SATA-Laufwerk installiert (DVD-ROM oder DVD-Brenner
/ CD-RW Rambo 8).
– Wenn beim Server nur ein optisches Laufwerk installiert ist, stellen Sie sicher, dass es in der unteren
Position (Position 1 für optisches Laufwerk) installiert ist.
– Wenn auf dem Server nur ein Wechseldatenträgertechnologie(RDX)-USB-Laufwerkpaket
(nachstehend als RDX-USB-Laufwerkpaket bezeichnet) installiert ist, stellen Sie sicher, dass es in
der unteren Position (Position 1 für optisches Laufwerk) installiert ist.
– Die obere Position ist nur für ein zweites optisches Laufwerk vorgesehen.
Informationen zu den Positionen der internen Laufwerke oder Laufwerkpositionen finden Sie unter
„Serverkomponenten“ auf Seite 26. Informationen zum RDX-USB-Laufwerkpaket und Anweisungen zu
dessen Installation finden Sie in der dem RDX-USB-Laufwerkpaket beiliegenden Dokumentation. Der
P6-Netzteilanschluss im Server ist für das RDX-USB-Laufwerkpaket vorgesehen. Diese Zusatzeinrichtung
kann bei Lenovo erworben werden. Der Name der Zusatzeinrichtung lautet Lenovo Removable Disk
Technology (RDX) USB Drive Bundle. Bei der RDX-Technologie wird die Bandsicherung mit der
Festplattenspeicherung kombiniert, um Sie beim Schützen und Archivieren von Daten zu unterstützen.

Erweiterungssteckplätze

Der Server verfügt auf der Systemplatine über vier Erweiterungssteckplätze. Weitere Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

E/A-Funktionen (Ein-/Ausgabe)
• Ein VGA-Bildschirmanschluss (Video Graphics Array) DB-15 an der Rückseite
• Sechs USB 2.0-Anschlüsse (zwei an der Vorderseite und vier an der Rückseite)
• Zwei RJ-45-Ethernet-Anschlüsse an der Rückseite
• Zwei serielle Anschlüsse (ein voll funktionsfähiger serieller Anschluss an der Rückseite und ein interner
serieller Anschluss auf der Systemplatine zur optionalen Verwendung)

Informationen zur Position der Anschlüsse finden Sie in den zugehörigen Abschnitten unter „Positionen“
auf Seite 14.

Kapitel 3. Produktüberblick 9
Videosubsystem

Ein integrierter Grafikcontroller im ThinkServer Management Module-Chip (TMM, auch als Baseboard
Management Controller oder BMC bekannt) auf der Systemplatine zur Unterstützung eines VGA-Anschlusses
DB-15 an der Rückseite zum Anschließen von Videoeinheiten

Ethernet-Konnektivität

Der Server wird mit einem integrierten Intel Gigabit-Ethernet-Controller sowie einem Ethernet-Physical-Layer
(PHY) des OSI-Modells (Open Systems Interconnection) geliefert. Dadurch kann der Server zwei
Ethernet-Anschlüsse an der Rückseite mit einer Netzkonnektivität von 10 Mb/s, 100 Mb/s oder 1000 Mb/s
unterstützen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Rückansicht des Servers“ auf Seite 21.

Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit

Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit (Reliability, Availability, Serviceability - im


Folgenden kurz als „RAS“ bezeichnet) sind drei wichtige Merkmale des Server-Designs. Die RAS-Funktionen
tragen dazu bei, Folgendes sicherzustellen: die Integrität der Daten, die auf dem Server gespeichert sind,
die Verfügbarkeit des Servers, wenn dieser benötigt wird, und die einfache Durchführbarkeit von Diagnose
und Fehlerbehebung.

Der Server verfügt über die folgenden RAS-Funktionen:


• Sicherheitseinrichtungen
– Serverschloss (Informationen dazu finden Sie unter „Serverschloss“ auf Seite 24)
– Administratorkennwort und Benutzerkennwort, um den Server vor unbefugtem Zugriff zu schützen
(Informationen dazu finden Sie unter „Kennwörter verwenden“ auf Seite 71)
– TPM-Anschluss (Trusted Platform Module) auf der Systemplatine für ein TPM-Modul, ein
Sicherheitschip, zum Schutz Ihres Servers und zur Erhöhung der Serversicherheit

Anmerkung: Das TPM-Modul ist nur bei einigen Modellen verfügbar.


– Überwachung oder Steuerung durch einen Administrator über Fernzugriff, sodass dieser weiteren
Schutz oder Hilfe anbieten kann
– Redundante Hot-Swap-Netzteile, die signifikante Unterbrechungen des Systembetriebs verhindern,
wenn bei einem Netzteil ein Fehler auftritt (bei einigen Modellen verfügbar)
• Grundfunktionen zur Systemverwaltung
– Speichern der Ergebnisse der POST-Hardwaretests (Power-On Self-Test, Selbsttest beim Einschalten)
– Programm „BIOS Setup Utility“
Mit dem Programm „BIOS Setup Utility“ können Sie die Serverinformationen anzeigen und den Server
vor seinem Betrieb in der Systemumgebung konfigurieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Programm „Setup Utility“ verwenden“ auf Seite 61.
– TMM (auch als BMC bekannt) und Intelligent Platform Management Interface (IPMI) 2.0
Das Subsystem für die Plattformverwaltung der Systemplatine basiert auf den integrierten
TMM-Funktionen. Der TMM ist ein Verwaltungschip, der auf Ihrem Server in der Systemplatine integriert
ist. Mit dem TMM-Chip kann, solange der Server an ein Netz und eine Netzsteckdose angeschlossen
ist, die Interaktion mit den TMM-gesteuerten Servern über das Systemnetzwerk eingeleitet werden.
Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Status sich das Betriebssystem des Servers befindet und ob
der Server ein- oder ausgeschaltet ist. Benutzer können die Statusinformationen zur Server-Hardware
und das Systemereignisprotokoll (SEL) abrufen und verschiedene Operationen ausführen, einschließlich
Ein- und Ausschalten des Servers, Neustart des Servers usw. Dieser Teil der Serververwaltung ist
unabhängig vom Betriebssystem und wird als Out-of-band-Verwaltung bezeichnet.

10 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Das Subsystem für die Plattformverwaltung der Systemplatine besteht aus dem integrierten TMM,
Kommunikationsbussen, Sensoren, BIOS (Basic Input Output System) und Firmware für die
Serververwaltung. Es ist verantwortlich für die Fehlerverwaltung, die Steuerung der Stromversorgung,
die thermische Überwachung, die Steuerung der Systemlüfter und andere Verwaltungsfunktionen. Der
TMM bietet Funktionen für die Systemverwaltung und -überwachung, die auf der IPMI 2.0-Spezifikation
basieren. IPMI ist für die Senkung der Gesamtkosten bei der Serververwaltung hilfreich. Weitere
Informationen zu IPMI 2.0 erhalten Sie auf der Intel-Website. Der TMM unterstützt auch einige
Funktionen ohne IPMI, z. B. DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) und PECI (Platform
Environment Control Interface), um weitere Systemverwaltungsfunktionen zur Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen finden Sie im Remote Management Module User Guide (Remote Management
Module-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten
ist.
– Hot-Swap-Funktionalität
Einige Modelle unterstützen Hot-Swap-fähige Festplattenlaufwerke und/oder redundante
Hot-Swap-Netzteile. Mit der Hot-Swap-Funktionalität können Sie Festplattenlaufwerke oder ein
defektes Netzteil installieren, entfernen oder austauschen, ohne hierzu den Server ausschalten zu
müssen.
– Preboot Execution Environment (PXE)
Mit der Intel PXE-Technologie und einer Netzschnittstelle können Sie über einen Remote-Server
Ihre Computer booten, ein Betriebssystem laden oder ausführbare Images implementieren. Die
Operationen können unabhängig von lokalen Datenspeichereinheiten (z. B. Festplatten) oder
installierten Betriebssystemen durchgeführt werden.
– Redundant Array of Independent Disks (RAID)
Ihr Server unterstützt Konfigurationen für integrierte SATA-Software-RAID und erweiterte
SATA/SAS-Hardware-RAID, wenn Sie die erforderliche RAID-Karte installiert haben. Weitere
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.
– Status- und Diagnoseanzeigen
Weitere Informationen zu den Anzeigen Ihres Servers erhalten Sie in den zugehörigen Abschnitten
unter „Positionen“ auf Seite 14.
– Softwareprogramme
Weitere Informationen zu den Softwareprogrammen finden Sie im Abschnitt „Software“ auf Seite 13.
– Wake on LAN
Wenn auf einem mit einem LAN verbundenen Computer die Funktion „Wake on LAN“ aktiviert ist,
kann ein Netzadministrator mithilfe einer Software für fernes Netzmanagement den Computer über
Remotezugriff von einer Managementkonsole aus einschalten oder wieder in Betrieb nehmen.
Außerdem können viele weitere Funktionen wie Datenübertragungen und Softwareaktualisierungen
ohne Überwachung von einem fernen Standort aus ausgeführt werden und demzufolge auf die
Nachtstunden oder Wochenenden verlegt werden, sodass die gesamte Arbeitszeit produktiv genutzt
werden kann.
• Erweiterte Funktionen zur Systemverwaltung
Die TMM-Firmware unterstützt die folgenden erweiterten Systemverwaltungsfunktionen.

Anmerkung: Die erweiterten Systemverwaltungsfunktionen stehen nur dann zur Verfügung, wenn über
den TMM ermittelt wird, dass ein integrierter Tastatur-, Bildschirm- und Mausschlüssel (iKVM) vorhanden
ist. Der iKVM-Schlüssel ist ein fernes Managementmodul. Ein iKVM-Schlüssel kann über Lenovo
erworben und auf dem Anschluss für den iKVM-Schlüssel auf der Systemplatine Ihres Servers installiert
werden, um die Fernverwaltungsfunktion und die erweiterten Systemverwaltungsfunktionen zu aktivieren.
– ThinkServer Management Module Premium-Umleitung

Kapitel 3. Produktüberblick 11
Die TMM-Firmware unterstützt die ThinkServer Management Module Premium-Umleitung über
LAN. Diese Funktion ist über Fernzugriff im integrierten Webserver verfügbar. Mit dem fernen
Managementmodul können die erfassten Tastatur-, Bildschirm- und Maussignale des Hostsystems
digitalisiert und komprimiert und dann an die ferne Konsole gesendet werden. Währenddessen ist
ein bequemer KVM-Fernzugriff und eine Steuerung über LAN oder das Internet möglich. Detaillierte
Informationen finden Sie im Remote Management Module User Guide (Remote Management
Module-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten
ist.
– Medienumleitung
Der integrierte Webserver stellt ein Java-JNLP zur Verfügung, damit eine Medienumleitung über
Fernzugriff möglich ist. Diese wird in Verbindung mit der Funktion für KVM-Fernzugriff oder als
eigenständiges Applet verwendet.
Mit der Medienumleitungsfunktion können Systemadministratoren oder Benutzer, ein fernes
optisches Laufwerk, ein Diskettenlaufwerk oder einen USB-Flash-Datenträger als USB-Einheit
am Server anbringen. Die ferne Einheit fungiert dann beim Server als lokale Einheit, sodass
Systemadministratoren oder Benutzer von dieser Einheit aus den Server booten, Software installieren
(einschließlich Betriebssysteme), Dateien kopieren und BIOS aktualisieren können.
– Web Services for Management (WS-MAN)
Die TMM-Firmware unterstützt die WS-MAN-Spezifikation.
– Local Directory Authentication Protocol (LDAP)
Die TMM-Firmware unterstützt zur Benutzerauthentifizierung LDAP.

Anmerkung: Die IPMI-Benutzer, -Kennwörter und -Sitzungen werden über LDAP nicht unterstützt.
– Integrierter Webserver
Der TMM stellt einen integrierten Webserver für die Out-of-band-Verwaltung zur Verfügung. Die
Benutzerauthentifizierung wird durch IPMI-Benutzernamen und Kennwörter geregelt. Weitere
Informationen finden Sie im Remote Management Module User Guide (Remote Management
Module-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten
ist.

12 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Technische Daten
Im folgenden Abschnitt werden die technischen Daten zu Ihrem Server aufgeführt.

Abmessungen
Breite: 195 mm
Höhe: 430 mm ohne Standfüße, 445 mm mit Standfüßen
Tiefe: 595 mm einschließlich Frontblende
Gewicht

Das Produktgewicht variiert je nach Systemkonfiguration.


Produktgewicht ohne Verpackung: 19 kg bis 28 kg
Gewicht der Produktverpackung: 2,8 kg bis 3,5 kg
Umgebung
• Lufttemperatur:
In Betrieb: 10 bis 35 °C
Speicher: -40 bis 70 °C (in Originalverpackung)
• Höhe: 0 bis 3048 m
• Luftfeuchtigkeit:
In Betrieb: 8 bis 80 % (nicht kondensierend)
Speicher: 8 bis 90 % (nicht kondensierend)
Elektrische Eingangswerte

Universeller Eingang:
Minimal: 90 V Wechselstrom
Maximal: 264 V Wechselstrom
Eingangsfrequenzbereich: 47 bis 63 Hz

Software
In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen zu den Softwareprogrammen, die Sie zur Konfiguration,
Verwendung und Wartung Ihres Servers verwenden können.

ThinkServer EasyStartup
Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ vereinfacht den Prozess der Einrichtung von RAID und der
Installation unterstützter Microsoft Windows- und Linux-Betriebssysteme und Einheitentreiber auf dem
Server. Dieses Programm wird auf der automatisch startenden (bootfähigen) ThinkServer EasyStartup DVD
mit dem Server geliefert. Das Benutzerhandbuch für das Programm befindet sich ebenfalls auf der DVD
und ist direkt von der Programmschnittstelle aus zugänglich. Weitere Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 76.

ThinkServer EasyUpdate Firmware Updater


Mit dem Programm „ThinkServer EasyUpdate Firmware Updater“ (im Folgenden als Firmware Updater
bezeichnet) können Sie Server-Firmware auf dem neuesten Stand halten und unnötige Ausfallzeiten beim
Server vermeiden. Sie finden das Programm „Firmware Updater“ auf der Lenovo Unterstützungswebsite.

Kapitel 3. Produktüberblick 13
Weitere Information zum Herunterladen und Verwenden des Programms „Firmware Updater“ finden Sie im
Abschnitt „Firmware aktualisieren“ auf Seite 89.

Dienstprogramme zur BIOS- und TMM-Aktualisierung


Die BIOS- und die TMM-Firmware (auch als BMC-Firmware bekannt) werden nach Versand des Servers
regelmäßig aktualisiert. Auf der Lenovo Unterstützungswebsite finden Sie die Dienstprogramme zur BIOS-
und TMM-Aktualisierung mit Anweisungen zum Herunterladen. Damit können Sie BIOS- und TMM-Firmware
bei Bedarf aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten „BIOS aktualisieren oder
wiederherstellen“ auf Seite 74 und „Firmware aktualisieren“ auf Seite 89.

RAID-Konfigurationsdienstprogramme
Ihr Server unterstützt Konfigurationen für integrierte SATA-Software-RAID und erweiterte
SATA/SAS-Hardware-RAID, wenn Sie die erforderliche RAID-Karte installiert haben. Weitere Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

Lenovo ThinkServer EasyManage


Mit dem Lenovo ThinkServer EasyManage-Programm können Benutzer in Unternehmen über Fernzugriff
mehrere Lenovo Server innerhalb eines LAN steuern und überwachen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Verwendung des Programms „Lenovo ThinkServer
EasyManage““ auf Seite 90.

Fernverwaltungssoftware
Das integrierte TMM bietet grundlegende Fernverwaltungsfunktionen für den Server. Die TMM
Premium-Zusatzeinrichtung bietet erweiterte Fernverwaltungsfunktionen für den Server.

Detaillierte Informationen zur Fernverwaltungssoftware und zur Serverfernverwaltung finden Sie im


ThinkServer Management Module User Guide (ThinkServer Management Module-Benutzerhandbuch), das
unter
http://www.lenovo.com/UserManuals zum Download bereitsteht.

Diagnoseprogramme
Mithilfe der folgenden Diagnoseprogramme können Sie Serverprobleme diagnostizieren:
• ThinkServer Diagnostic Tool
• ThinkServer System Profile Collection Tool

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Diagnoseprogramm verwenden“ auf Seite 190.

Positionen
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Serverkomponenten.

Etikett mit Computertyp, -modell und der Seriennummer


In diesem Abschnitt erfahren Sie, wo sich die zwei Etiketten mit dem Maschinentyp, -modell und der
Seriennummer Ihres Servers befinden. Die beiden Etiketten sind identisch. Das eine befindet sich an der
Frontblende und das andere auf dem Gehäuse.

14 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Der Maschinentyp, das Maschinenmodell und die Seriennummer dienen zur Identifizierung Ihres Servers.
Wenn Sie sich an Lenovo wenden, um Unterstützung zu erhalten, können die Kundendienstmitarbeiter Ihren
Server über diese Informationen identifizieren und Sie schneller unterstützen.

In der folgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für die Etiketten mit Maschinentyp, -modell und
Seriennummer.

Anmerkung: Je nach Modelltyp weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Abbildung 2. Etiketten für Maschinentyp, -modell und Seriennummer

Kapitel 3. Produktüberblick 15
Vorderansicht des Servers
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Teile an der Vorderseite des Servers.

In der folgenden Abbildung ist die Vorderseite des Servers dargestellt.

2
1

U
CP
M
ME

U
PS

Abbildung 3. Vorderansicht des Servers

1 Bedienfeld 6 Vordere Klappe

2 Position 2 für optisches Laufwerk (bei einigen 7 Verriegelung der vorderen Klappe
Modellen mit einem optischen Laufwerk installiert)
3 Position 1 für optisches Laufwerk (mit einem 8 Griff der vorderen Klappe
optischen Laufwerk installiert)
4 Entnahme-/Schließentaste des optischen 9 Intelligent Diagnostics Module-Feld (bei einigen Modellen
Laufwerks verfügbar)
5 Statusanzeige für optisches Laufwerk

1 Bedienfeld

Detaillierte Informationen zu den Steuerelementen, Anschlüssen und Statusanzeigen auf dem Bedienfeld
finden Sie im Abschnitt „Bedienfeld“ auf Seite 18.

2 Position 2 für optisches Laufwerk

Die Position 2 für optische 5,25-Zoll-Laufwerke ist für ein zweites optisches Laufwerk vorgesehen. Bei
einigen Modellen ist ein sekundäres optisches Laufwerk installiert.

16 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


3 Position 1 für optisches Laufwerk

Der Server wird mit einem optischen Laufwerk im 5,25-Zoll-Schacht für optische Laufwerke geliefert.
Sie können an dieser Stelle auch ein RDX-USB-Laufwerkpaket (Serveroption) installieren. Das
RDX-USB-Laufwerkpaket kann nur in dieser Position installiert werden.

4 Entnahme-/Schließentaste des optischen Laufwerks

Drücken Sie diese Taste bei eingeschaltetem Server, um das optische Laufwerk zu auszuwerfen oder zu
schließen.

5 Statusanzeige für optisches Laufwerk

Die Statusanzeige des optischen Laufwerks blinkt grün, wenn das optische Laufwerk in Betrieb ist oder
sich im POST-Prozess befindet.

6 Vordere Klappe

7 Verriegelung der vorderen Klappe

Verriegeln Sie die vordere Klappe, um die Festplattenlaufwerkhalterungen vor unbefugtem Zugriff zu
schützen.

8 Griff der vorderen Klappe

Mit dem Griff können Sie die vordere Klappe öffnen.

9 Intelligent Diagnostics Module-Feld

Das Intelligent Diagnostics Module-Feld ist nur bei Modellen mit einem Intelligent Diagnostics Module
verfügbar. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Intelligent Diagnostics Module“ auf Seite 20.

Kapitel 3. Produktüberblick 17
Bedienfeld
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Steuerelemente, Anschlüsse und Anzeigen an
der Vorderseite des Servers.

In der folgenden Abbildung sind die Steuerelemente, Anschlüsse und Anzeigen an der Vorderseite des
Servers dargestellt. Je nach Modell weicht die folgende Abbildung möglicherweise von Ihrem Server ab.

Abbildung 4. Bedienfeld

1 Netzschalter mit Anzeige für 5 Systemstatusanzeige


Stromversorgungsstatus
2 Statusanzeige des Festplattenlaufwerks 6 USB-Anschluss 1 an der Vorderseite

3 Statusanzeige 1 für Netzschnittstellencontroller 7 USB-Anschluss 2 an der Vorderseite


(NIC)
4 Statusanzeige für NIC 2

18 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1 Netzschalter mit Anzeige für Stromversorgungsstatus

Drücken Sie den Netzschalter, um den Server nach der Konfiguration einzuschalten. Sie können den
Betriebsspannungsschalter auch einige Sekunden gedrückt halten, um den Server auszuschalten, wenn er
nicht über das Betriebssystem ausgeschalten werden kann. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
Kapitel 4 „Ein- und Ausschalten des Servers“ auf Seite 59. Mit der Anzeige für den Stromversorgungsstatus
können Sie den aktuellen Stromversorgungsstatus ablesen.

Anzeige für Stromversorgungsstatus Farbe Beschreibung


Ein Grün Der Server ist eingeschaltet.
Aus Keine Angabe Der Server ist ausgeschaltet.
Blinkt Grün Der Server befindet sich im ACPI S1-Modus,
der auch als POS-Modus (Power On Suspend)
bezeichnet wird. In diesem Modus ist der
Mikroprozessor nicht in Betrieb, während andere
Hardwareeinheiten noch in Betrieb sind.

2 Statusanzeige des Festplattenlaufwerks

Mit der Statusanzeige für das Festplattenlaufwerk können Sie den Aktivitätsstatus des Festplattenlaufwerks
ermitteln.

Statusanzeige des Farbe Beschreibung


Festplattenlaufwerks
Aus Keine Angabe Das Festplattenlaufwerk wird nicht verwendet.
Blinkt Grün Das Festplattenlaufwerk ist aktiv und Daten werden
übertragen.

3 Statusanzeige für NIC 1

4 Statusanzeige für NIC 2

Die beiden NIC-Statusanzeigen geben für die Ethernet-Anschlüsse 1 und 2 an der Rückseite des Servers
den Status der LAN-Verbindung an.

NIC-Statusanzeige Farbe Beschreibung


Ein Grün Der Server ist mit einem LAN verbunden.
Aus Keine Angabe Der Server ist mit keinem LAN verbunden.
Blinkt Grün Die LAN-Verbindung ist aktiv.

5 Systemstatusanzeige

Mit der Systemstatusanzeige können Sie ermitteln, ob Systemfehler aufgetreten sind.

Systemstatusanzeige Farbe Beschreibung


Ein Gelb Ein Systemfehler ist aufgetreten.
Aus Keine Angabe Der Server ist ausgeschaltet oder er ist eingeschaltet
und funktioniert ordnungsgemäß.

Kapitel 3. Produktüberblick 19
6 USB-Anschluss 1 an der Vorderseite

7 USB-Anschluss 2 an der Vorderseite

Dient zum Anschließen einer Einheit, die einen USB-Anschluss benötigt, wie z. B. einer USB-Tastatur, einer
USB-Maus, eines USB-Scanners oder eines USB-Druckers. Wenn Sie über mehr als sechs USB-Einheiten
verfügen, können Sie einen USB-Hub erwerben, mit dem Sie weitere USB-Einheiten anschließen können.

Intelligent Diagnostics Module


Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Intelligent Diagnostics Module (IDM) und zu den
Diagnoseanzeigen auf dem Feld des IDM.

Anmerkung: Das IDM ist nur bei einigen Modellen verfügbar.

In der folgenden Abbildung ist die Position des IDM und der Diagnoseanzeigen auf dem IDM-Feld vorne auf
dem Server dargestellt. Je nach Modell weicht die folgende Abbildung möglicherweise von Ihrem Server ab.

Abbildung 5. IDM-Feld

1 Fehleranzeige für Mikroprozessor 4 Anzeige für grenzüberschreitende Umgebungstemperatur

2 Fehleranzeige für Speichermodul 5 Fehleranzeige für Netzteil (nur bei Modellen mit redundanten
Netzteilen verfügbar)
3 Fehleranzeige für Lüfter

20 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1 2 3 5 Fehleranzeigen

Wenn eine dieser Fehleranzeigen leuchtet (orange), ist bei der entsprechenden Komponente ein Fehler
aufgetreten.

4 Anzeige für grenzüberschreitende Umgebungstemperatur

Wenn diese Anzeige leuchtet (orange), überschreitet die Umgebungstemperatur 38 °C.

Rückansicht des Servers


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Anschlüsse und Komponenten an der
Rückseite des Servers.

In der folgenden Abbildung ist die Rückseite des Servers mit einem Netzteil, das mit einer Schraube befestigt
ist und keine Hot-Swap-Unterstützung bietet, dargestellt.

Abbildung 6. Rückseite des Servers mit einem Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung

1 Netzkabelanschluss 5 Bereich für Erweiterungskarten

2 Serieller Anschluss 6 Ethernet-Anschluss 1 (RJ-45)

3 VGA-Anschluss DB-15 7 Ethernet-Anschluss 2 (für Systemverwaltung) (RJ-45)

4 USB-Anschlüsse (4) 8 Schlüssel für vordere Klappe

Kapitel 3. Produktüberblick 21
Bei Servermodellen, die über redundante Hot-Swap-Netzteile verfügen, gibt es auf der Rückseite des
Servers möglicherweise einen oder zwei Netzkabelanschlüsse 1 . Für jedes redundante Hot-Swap-Netzteil
gibt es auf dem Netzteil neben dem Netzkabelanschluss möglicherweise eine oder zwei Statusanzeigen.
Wenn die grüne Anzeige leuchtet, funktioniert das redundante Hot-Swap-Netzteil ordnungsgemäß. Wenn die
rote Anzeige leuchtet, funktioniert das redundante Hot-Swap-Netzteil nicht.

Abbildung 7. Rückseite des Servers mit redundanten Hot-Swap-Netzteilen

1 Netzkabelanschlüsse

Dient zum Anschließen der Netzkabel.

2 Serieller Anschluss

Dient zum Anschließen einer Einheit, die einen seriellen Anschluss mit 9 Kontaktstiften verwendet.

3 VGA-Anschluss DB-15

Dient zum Anschließen einer Videoeinheit, z. B. eines VGA-Bildschirms oder anderer Einheiten mit einem
VGA-Anschluss DB-15.

4 USB-Anschlüsse

Dient zum Anschließen einer Einheit, die einen USB-Anschluss benötigt, z. B. einer USB-Tastatur, einer
USB-Maus, eines USB-Scanners oder eines USB-Druckers. Wenn Sie über mehr als sechs USB-Einheiten
verfügen, können Sie einen USB-Hub erwerben, mit dem Sie weitere USB-Einheiten anschließen können.

22 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


5 Bereich für Erweiterungskarten

Der Server verfügt auf der Systemplatine über vier Erweiterungssteckplätze, damit geeignete PCI-Karten
(PCI: Peripheral Component Interconnect) installiert werden können. Weitere Informationen hierzu finden Sie
im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Anmerkung: Wenn ein ThinkServer Host Bus Adapter (HBA) verfügbar ist, finden Sie detaillierte
Informationen im Benutzerhandbuch. Das Benutzerhandbuch kann von der folgenden Webseite
heruntergeladen werden:
http://www.lenovo.com/UserManuals.

Physische Verbindungsbreite Aushandelbare Verbindungsbreite Unterstützte Kartenlänge und


-höhe
x8 x4, x2, x1 Flache Karte

6 7 Ethernet-Anschlüsse

Dient zum Anschließen eines Ethernet-Kabels für ein LAN. Jeder Ethernet-Anschluss verfügt
über zwei Statusanzeigen, damit Sie die Ethernet-Konnektivität, die Ethernet-Aktivität und die
Übertragungsgeschwindigkeit anzeigen können.

Anmerkungen:
• Der mit „MGMT“ gekennzeichnete Ethernet-Anschluss 2 (Nummer 7 ) ist für die Systemverwaltung
vorgesehen. Wenn Sie Fernverwaltungsfunktionen verwenden, müssen Sie an den Ethernet-Anschluss 2
ein Ethernet-Kabel anschließen.
• Der mit „MGMT“ gekennzeichnete Ethernet-Anschluss 2 (Nummer 7 ) unterstützt die LACP-Teambildung
(Aggregation Control Protocol), einschließlich NIC-Failover-Funktionen, nicht. Wenn die
Teambildungsfunktion aktiviert ist, wird die TMM-Verwaltungsfunktion deaktiviert.

Anmerkung:

Ethernet-Statusanzeige Farbe Status Beschreibung


1 Links Grün Ein Der Server ist mit einem LAN verbunden.
Keine Angabe Aus Der Server ist mit keinem LAN verbunden.
Grün Blinkt Die LAN-Verbindung ist aktiv.
2 Rechts Gelb Ein Die Übertragungsgeschwindigkeit ist 1000
Mb/s.
Grün Ein Die Übertragungsgeschwindigkeit ist 100
Mb/s.
Keine Angabe Aus Die Übertragungsgeschwindigkeit ist 10
Mb/s.

Kapitel 3. Produktüberblick 23
8 Schlüssel für vordere Klappe

Dient zum Öffnen oder Verschließen der vorderen Klappe.

Anmerkung: Bewahren Sie den Schlüssel für die vordere Klappe sorgfältig auf.

Serverschloss
Das Abschließen der Serverabdeckung verhindert den unbefugten Zugriff auf das Innere Ihres Servers
und das Abschließen der vorderen Klappe verhindert den unbefugten Zugriff auf die installierten
Festplattenlaufwerke.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Vorhängeschloss

Der Server verfügt über eine Öse für ein Sicherheitsschloss, sodass die Abdeckung bei installiertem
Sicherheitsschloss nicht entfernt werden kann.

Abbildung 8. Vorhängeschloss

24 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Integrierte Kabelverriegelung

Mit einer integrierten Kabelverriegelung, auch unter der Bezeichnung „Kensington-Schloss“ bekannt, kann
der Server durch das Anschließen an einen geeigneten Gegenstand gesichert werden. Die Kabelverriegelung
wird an einen integrierten Schlitz für die Kabelverriegelung an der Rückseite des Servers angeschlossen und
kann nur mit einem Schlüssel entfernt werden. Die Kabelverriegelung sperrt auch die Serverabdeckung. Es
handelt sich um die gleiche Art von Verriegelung, die bei vielen Notebook-Computern Verwendung findet.
Eine integrierte Kabelverriegelung kann direkt bei Lenovo bestellt werden. Suchen Sie auf der folgenden
Website nach dem Begriff Kensington:
http://www.lenovo.com/support

Abbildung 9. Integrierte Kabelverriegelung

Kapitel 3. Produktüberblick 25
Verriegelung der vorderen Klappe

Sie können den Schlüssel, der am Server angebracht ist, entfernen und ihn zum Öffnen oder
Verschließen der vorderen Klappe des Servers verwenden. Das Abschließen der vorderen Klappe
schützt die Festplattenlaufwerkhalterung und verhindert damit den unbefugten Zugriff auf die installierten
Festplattenlaufwerke.

Abbildung 10. Verriegelung der vorderen Klappe

Serverkomponenten
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Serverkomponenten.

Informationen zum Entfernen der Serverabdeckung und zum Zugreifen auf das Innere des Servers finden Sie
im Abschnitt „Serverabdeckung entfernen“ auf Seite 94.

Je nach Modell variiert die Gehäusekonfiguration. In den folgenden Abbildungen sind die vier wichtigsten
Gehäusekonfigurationen auf Basis der unterstützten Festplattenlaufwerke dargestellt.

26 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Abbildung ist die Anordnung der Komponenten von Servermodellen mit fünf bis acht
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken dargestellt.

Abbildung 11. Komponenten von Servermodellen mit fünf bis acht 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken

1 Intelligent Diagnostics Module (bei einigen 13 Systemlüfter 1 an der Vorderseite


Modellen verfügbar)
2 Bedienfeld 14 Systemlüfter 2 an der Vorderseite

3 Position 2 für optisches Laufwerk (bei einigen 15 Batterie der Systemplatine


Modellen mit einem optischen Laufwerk installiert)
4 Position 1 für optisches Laufwerk (mit einem 16 Flache PCI-Kartenhalterung
optischen Laufwerk installiert)
5 Festplattenlaufwerkposition 7 17 Haupthalterung für PCI-Karte

6 Festplattenlaufwerkposition 6 18 Erweiterungskarte

7 Festplattenlaufwerkposition 5 19 Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe

8 Festplattenlaufwerkposition 4 20 Systemplatine

9 Festplattenlaufwerkposition 3 21 Systemlüfter an der Rückseite

10 Festplattenlaufwerkposition 2 22 Netzteil

11 Festplattenlaufwerkposition 1 23 Vier Speichersteckplätze (installierte Speichermodule


variieren je nach Modell)
12 Festplattenlaufwerkposition 0

• Weitere Informationen zu 1 bis 4 erhalten Sie im Abschnitt „Vorderansicht des Servers“ auf Seite 16.

Kapitel 3. Produktüberblick 27
Anmerkung: Das Intelligent Diagnostics Module 1 ist nur bei einigen Modellen verfügbar und je nach
Modell variiert außerdem das IDM-Feld. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Intelligent
Diagnostics Module“ auf Seite 20.
• In jeder Festplattenlaufwerkposition ist ein 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk oder eine
Festplattenlaufwerkhalterung (Platzhalter) installiert ( 5 bis 12 ).

Anmerkung: Die Anzahl der installierten Festplattenlaufwerke variiert je nach Modell. Für die freie
Laufwerkposition wurde eine Festplattenlaufwerkhalterung als Platzhalter installiert, um den Platz
auszufüllen.
• Weitere Informationen zur unterstützten Erweiterungskarte finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.
• Je nach Modell ist Ihr Server mit einem Netzteil, das mit einer Schraube befestigt ist und keine
Hot-Swap-Unterstützung bietet, oder mit einem oder zwei redundanten Hot-Swap-Netzteilen ausgestattet.
• Weitere Informationen zu den Speichermodulen finden Sie unter „Installationsregeln für Speichermodule“
auf Seite 102.

28 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Abbildung ist die Anordnung der Komponenten von Servermodellen mit bis zu acht
2,5-Zoll-Hot-Swap-SAS-Festplattenlaufwerken dargestellt.

Abbildung 12. Komponenten von Servermodellen mit bis zu acht 2,5-Zoll-Hot-Swap-SAS-Festplattenlaufwerken

1 Intelligent Diagnostics Module (bei einigen 12 Festplattenlaufwerkposition 0


Modellen verfügbar)
2 Bedienfeld 13 Systemlüfter 1 an der Vorderseite

3 Position 2 für optisches Laufwerk (bei einigen 14 Batterie der Systemplatine


Modellen mit einem optischen Laufwerk installiert)
4 Position 1 für optisches Laufwerk (mit einem 15 Flache PCI-Kartenhalterung
optischen Laufwerk installiert)
5 Festplattenlaufwerkposition 7 16 Haupthalterung für PCI-Karte

6 Festplattenlaufwerkposition 6 17 Erweiterungskarte

7 Festplattenlaufwerkposition 5 18 Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe

8 Festplattenlaufwerkposition 4 19 Systemplatine

9 Festplattenlaufwerkposition 3 20 Systemlüfter an der Rückseite

10 Festplattenlaufwerkposition 2 21 Netzteil

11 Festplattenlaufwerkposition 1 22 Vier Speichersteckplätze (installierte Speichermodule


variieren je nach Modell)

• Weitere Informationen zu 1 bis 4 erhalten Sie im Abschnitt „Vorderansicht des Servers“ auf Seite 16.

Kapitel 3. Produktüberblick 29
Anmerkung: Das Intelligent Diagnostics Module 1 ist nur bei einigen Modellen verfügbar und je nach
Modell variiert außerdem das IDM-Feld. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Intelligent
Diagnostics Module“ auf Seite 20.
• In jeder Festplattenlaufwerkposition ist ein 2,5-Zoll-Hot-Swap-SAS-Festplattenlaufwerk oder eine
Festplattenlaufwerkhalterung (Platzhalter) installiert ( 5 bis 12 ).

Anmerkung: Die Anzahl der installierten Festplattenlaufwerke variiert je nach Modell. Für die freie
Laufwerkposition wurde eine Festplattenlaufwerkhalterung als Platzhalter installiert, um den Platz
auszufüllen.
• Weitere Informationen zur unterstützten Erweiterungskarte finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.
• Je nach Modell ist Ihr Server mit einem Netzteil, das mit einer Schraube befestigt ist und keine
Hot-Swap-Unterstützung bietet, oder mit einem oder zwei redundanten Hot-Swap-Netzteilen ausgestattet.
• Weitere Informationen zu den Speichermodulen finden Sie unter „Installationsregeln für Speichermodule“
auf Seite 102.

30 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Abbildung ist die Anordnung der Komponenten von Servermodellen mit bis zu vier
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken dargestellt.

Abbildung 13. Komponenten von Servermodellen mit bis zu vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken

1 Intelligent Diagnostics Module (bei einigen 9 Systemlüfter 1 an der Vorderseite


Modellen verfügbar)
2 Bedienfeld 10 Batterie der Systemplatine

3 Position 2 für optisches Laufwerk (bei einigen 11 Erweiterungskarte (variiert je nach Modell)
Modellen mit einem optischen Laufwerk installiert)
4 Position 1 für optisches Laufwerk (mit einem 12 Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe
optischen Laufwerk installiert)
5 Festplattenlaufwerkposition 3 13 Systemplatine

6 Festplattenlaufwerkposition 2 14 Systemlüfter an der Rückseite

7 Festplattenlaufwerkposition 1 15 Netzteil

8 Festplattenlaufwerkposition 0 16 Vier Speichersteckplätze (installierte Speichermodule


variieren je nach Modell)

• Weitere Informationen zu 1 bis 4 erhalten Sie im Abschnitt „Vorderansicht des Servers“ auf Seite 16.

Anmerkung: Das Intelligent Diagnostics Module 1 ist nur bei einigen Modellen verfügbar und je nach
Modell variiert außerdem das IDM-Feld. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Intelligent
Diagnostics Module“ auf Seite 20.
• In jeder Festplattenlaufwerkposition ist ein 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk oder eine
Festplattenlaufwerkhalterung (Platzhalter) installiert ( 5 bis 8 ).

Kapitel 3. Produktüberblick 31
Anmerkung: Die Anzahl der installierten Festplattenlaufwerke variiert je nach Modell. Für die freie
Laufwerkposition wurde eine Festplattenlaufwerkhalterung als Platzhalter installiert, um den Platz
auszufüllen.
• Weitere Informationen zur unterstützten Erweiterungskarte finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.
• Je nach Modell ist Ihr Server mit einem Netzteil, das mit einer Schraube befestigt ist und keine
Hot-Swap-Unterstützung bietet, oder mit einem oder zwei redundanten Hot-Swap-Netzteilen ausgestattet.
• Weitere Informationen zu den Speichermodulen finden Sie unter „Installationsregeln für Speichermodule“
auf Seite 102.

32 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Abbildung ist die Anordnung der Komponenten von Servermodellen mit bis zu vier
3,5-Zoll-Festplattenlaufwerken ohne Hot-Swap-Unterstützung dargestellt.

Abbildung 14. Komponenten von Servermodellen mit bis zu vier 3,5-Zoll-Festplattenlaufwerken ohne
Hot-Swap-Unterstützung

1 Intelligent Diagnostics Module (bei einigen 9 Systemlüfter 1 an der Vorderseite


Modellen verfügbar)
2 Bedienfeld 10 Batterie der Systemplatine

3 Position 2 für optisches Laufwerk (bei einigen 11 Erweiterungskarte (variiert je nach Modell)
Modellen mit einem optischen Laufwerk installiert)
4 Position 1 für optisches Laufwerk (mit einem 12 Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe
optischen Laufwerk installiert)
5 Festplattenlaufwerkposition 3 13 Systemplatine

6 Festplattenlaufwerkposition 2 14 Systemlüfter an der Rückseite

7 Festplattenlaufwerkposition 1 15 Netzteil

8 Festplattenlaufwerkposition 0 16 Vier Speichersteckplätze (installierte Speichermodule


variieren je nach Modell)

• Weitere Informationen zu 1 bis 4 erhalten Sie im Abschnitt „Vorderansicht des Servers“ auf Seite 16.

Anmerkung: Das Intelligent Diagnostics Module 1 ist nur bei einigen Modellen verfügbar und je nach
Modell variiert außerdem das IDM-Feld. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Intelligent
Diagnostics Module“ auf Seite 20.
• Jede Festplattenlaufwerkposition ( 5 bis 8 ) wird für die Installation von 3,5-Zoll-Festplattenlaufwerken
ohne Hot-Swap-Unterstützung verwendet.

Kapitel 3. Produktüberblick 33
Anmerkung: Die Anzahl der installierten Festplattenlaufwerke variiert je nach Modell.
• Weitere Informationen zur unterstützten Erweiterungskarte finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.
• Je nach Modell ist Ihr Server mit einem Netzteil, das mit einer Schraube befestigt ist und keine
Hot-Swap-Unterstützung bietet, oder mit einem oder zwei redundanten Hot-Swap-Netzteilen ausgestattet.
• Weitere Informationen zu den Speichermodulen finden Sie unter „Installationsregeln für Speichermodule“
auf Seite 102.

Statusanzeigen des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks


Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle mit Hot-Swap-Festplattenlaufwerken.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Für jedes Hot-Swap-Festplattenlaufwerk gibt es an der Vorderseite zwei Statusanzeigen. Entriegeln und
öffnen Sie die vordere Klappe, um auf die Festplattenlaufwerke zugreifen und die Statusanzeigen sehen
zu können.

Abbildung 15. Statusanzeigen des 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks

34 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Abbildung 16. Statusanzeigen des 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks

1 Betriebsanzeige des 2 RAID-Statusanzeige des Beschreibung


Festplattenlaufwerks Festplattenlaufwerks
Aus Aus Das Festplattenlaufwerk funktioniert
nicht oder ist nicht vorhanden.
Ein, grün Aus Das Festplattenlaufwerk ist
vorhanden, aber nicht in Betrieb.
Blinkt, grün Aus Das Festplattenlaufwerk ist aktiv und
Daten werden übertragen.
Ein, grün Blinkt schnell (ungefähr vier Mal pro Der RAID-Controller identifiziert das
Sekunde), gelb Festplattenlaufwerk.
Ein, grün Ein, gelb Die RAID-Platteneinheit ist
ausgefallen und kann nicht
wiederhergestellt werden. Sie
müssen eine neue Platteneinheit
erstellen.
Blinkt, grün Blinkt langsam (ungefähr einmal pro Das Festplattenlaufwerk wird
Sekunde), gelb wiederhergestellt.

Kapitel 3. Produktüberblick 35
RAID-Karte
Dieser Abschnitt enthält Informationen, um die Positionen der Anschlüsse auf einer RAID-Karte zu
bestimmen, wenn Sie eine im PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine installiert haben. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Bei einigen Servermodellen wird die erforderliche RAID-Karte mitgeliefert, damit der Server über erweiterte
SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen verfügt. Sie können die RAID-Karte auch bei Lenovo erwerben
und bei Modellen installieren, die für erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen die RAID-Karte
unterstützen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf
Seite 112.

Anmerkungen:
• Der Erweiterungssatz für die RAID-Karte wurde für verschiedene Servertypen entwickelt und enthält
deshalb möglicherweise zusätzliche Kabel, die bei Ihrem Server nicht erforderlich sind.
• Bei Servermodellen mit mehr als vier Festplattenlaufwerken oder bei Modellen mit
SAS-Festplattenlaufwerken muss eine RAID-Karte installiert sein.

Der Server unterstützt die folgende RAID-Karten:


• ThinkServer RAID 500 Adapter
• ThinkServer RAID 700 Adapter

ThinkServer RAID 500 Adapter

In der folgenden Abbildung sind die Adapteranschlüsse am ThinkServer RAID 500 Adapter dargestellt.

Abbildung 17. ThinkServer RAID 500 Adapter

1 Anschluss 0 3 Anschluss für RAID 5-Schlüssel

2 Anschluss 1 4 Externer Anschluss

1 Anschluss 0

Zum Anschließen eines Mini-SAS-Signalkabels. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Kabel
anschließen“ auf Seite 42.

2 Anschluss 1

Zum Anschließen eines Mini-SAS-Signalkabels. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Kabel
anschließen“ auf Seite 42.

36 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


3 Anschluss für RAID 5-Schlüssel

Zum Anschließen des ThinkServer RAID 500 Upgrade Key for Advanced RAID. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Für ThinkServer RAID 500 Adapter: ThinkServer RAID 500 Upgrade Key for Advanced
RAID installieren oder entfernen“ auf Seite 114.

4 Externer Anschluss

Zum Anschließen eines 200-mm-Kabels mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die
Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Kabel anschließen“ auf Seite 42.

Kapitel 3. Produktüberblick 37
ThinkServer RAID 700 Adapter

In der folgenden Abbildung sind die Adapteranschlüsse am ThinkServer RAID 700 Adapter dargestellt.

Abbildung 18. ThinkServer RAID 700 Adapter

1 Anschlüsse 7-4 3 Externer Anschluss

2 Anschlüsse 3-0 4 Anschluss für die Verbindung zwischen Platinen

1 Anschlüsse 7-4

Zum Anschließen eines Mini-SAS-Signalkabels. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Kabel
anschließen“ auf Seite 42.

2 Anschlüsse 3-0

Zum Anschließen eines Mini-SAS-Signalkabels. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Kabel
anschließen“ auf Seite 42.

3 Externer Anschluss

Zum Anschließen eines 200-mm-Kabels mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die
Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Kabel anschließen“ auf Seite 42.

4 Anschluss für die Verbindung zwischen Platinen

Zum Anschließen einer ThinkServer RAID 700 Battery. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Für
ThinkServer RAID 700 Adapter: ThinkServer RAID 700 Battery installieren oder entfernen“ auf Seite 117.

Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk


Ihr Server wird mit einer der folgenden Hot-Swap-Festplattenlaufwerk- und Rückwandplatinenkonfigurationen
geliefert:
• Fünf bis acht 3,5-Zoll-Hot-Swap-SATA- oder SAS-Festplattenlaufwerke mit zwei Rückwandplatinen
• Bis zu vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-SATA- oder SAS-Festplattenlaufwerke mit einer Rückwandplatine
• Bis zu acht 2,5-Zoll-Hot-Swap-SAS-Festplattenlaufwerke mit einer Rückwandplatine

38 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Abbildung sind die Positionen der Rückwandplatinen für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke
dargestellt. Sie müssen die Serverabdeckung öffnen und die Systemlüfter an der Vorderseite entfernen, um
auf die Rückwandplatinen zuzugreifen. Siehe „Serverabdeckung entfernen“ auf Seite 94 und „Systemlüfter
an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.

Anmerkungen:
1. Je nach Modell weicht die Abbildung in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem Server ab.
2. Die folgende Abbildung orientiert sich an Servermodellen mit fünf bis acht 3,5-Zoll-Hot-Swap-SATA-
oder SAS-Festplattenlaufwerken mit zwei Rückwandplatinen 1 .

Abbildung 19. Positionen der Rückwandplatinen bei einem Hot-Swap-Festplattenlaufwerk

Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Anschlüsse auf einer Rückwandplatine für
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke.

Kapitel 3. Produktüberblick 39
In den folgenden Abbildungen sind die Anschlüsse auf einer Rückwandplatine für
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke dargestellt.

Abbildung 20. Vorderansicht der Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke

1 Steckplatz 0 für ein 3,5-Zoll-SATA- oder 3 Steckplatz 2 für ein 3,5-Zoll-SATA- oder
-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk -SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
2 Steckplatz 1 für ein 3,5-Zoll-SATA- oder 4 Steckplatz 3 für ein 3,5-Zoll-SATA- oder
-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk -SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk

Abbildung 21. Rückansicht der Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke

1 Netzteilanschluss mit 8 Kontaktstiften


• Verbinden Sie bei Rückwandplatinen von 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken, die in der unteren
Festplattenlaufwerkhalterung installiert sind, den P5-Netzteilanschluss mit dem Netzteilanschluss auf der
Systemplatine, der über 8 Kontaktstifte verfügt.
• Verbinden Sie bei Rückwandplatinen von 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken, die in der oberen
Festplattenlaufwerkhalterung installiert sind, den P4-Netzteilanschluss mit dem Netzteilanschluss auf der
Systemplatine, der über 8 Kontaktstifte verfügt.

40 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


2 Mini-SAS-Signalkabelanschluss

Zum Anschließen des Mini-SAS-Anschlusses an das eine Ende des den Mini-SAS-Signalkabels.

Rückwandplatine für 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Positionen der Anschlüsse auf der Rückwandplatine für
2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke.

In den folgenden Abbildungen sind die Anschlüsse auf der Rückwandplatine für
2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke dargestellt.

Abbildung 22. Vorderansicht der Rückwandplatine für 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke

1 Steckplatz 0 für ein 5 Steckplatz 4 für ein


2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
2 Steckplatz 1 für ein 6 Steckplatz 5 für ein
2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
3 Steckplatz 2 für ein 7 Steckplatz 6 für ein
2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
4 Steckplatz 3 für ein 8 Steckplatz 7 für ein
2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerk

Abbildung 23. Rückansicht der Rückwandplatine für 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke

Kapitel 3. Produktüberblick 41
1 Netzteilanschluss mit 8 Kontaktstiften

Zum Anschließen des P5-Netzteilanschlusses.

2 Mini-SAS-Signalkabelanschluss 2

Zum Anschließen des Mini-SAS-Anschlusses an das eine Ende des den Mini-SAS-Signalkabels.

3 Mini-SAS-Signalkabelanschluss 1

Zum Anschließen des Mini-SAS-Anschlusses an das eine Ende des den Mini-SAS-Signalkabels.

Kabel anschließen
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Anschließen der Mini-SAS-Signalkabel an die
Rückwandplatinen der Hot-Swap-Festplattenlaufwerke und die Systemplatine sowie zum Anschließen der
Mini-SAS-Signalkabel an die Rückwandplatinen der Hot-Swap-Festplattenlaufwerke und die erforderliche
RAID-Karte, sofern eine installiert ist.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, in denen Hot-Swap-Festplattenlaufwerke installiert sind.
Je nach Serverkonfiguration unterscheiden sich die Kabelanschlüsse. Weitere Informationen zu den
Kabelanschlüssen finden Sie wie folgt im entsprechenden Abschnitt für Ihre Serverkonfiguration:
• Servermodelle mit fünf bis acht 3,5-Zoll-SAS- oder SATA II-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und zwei
Rückwandplatinen finden Sie im Abschnitt „Kabel für Modelle mit fünf bis acht 3,5-Zoll-SAS- oder SATA
II-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und zwei Rückwandplatinen anschließen“ auf Seite 42.
• Servermodelle mit bis zu acht 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer Rückwandplatine
finden Sie im Abschnitt „Kabel bei Modellen mit bis zu acht 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken
und einer Rückwandplatine anschließen“ auf Seite 44.
• Servermodelle mit bis zu vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer Rückwandplatine
finden Sie im Abschnitt „Kabel bei Modellen mit bis zu vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und
einer Rückwandplatine anschließen“ auf Seite 46.

Kabel für Modelle mit fünf bis acht 3,5-Zoll-SAS- oder SATA II-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und
zwei Rückwandplatinen anschließen
Bei Servermodellen mit fünf bis acht SAS- oder SATA II-3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und zwei
Rückwandplatinen, muss eine RAID-Karte installiert werden.

Folgende Kabel, die im Lieferumfang der RAID-Karte enthalten sind, werden benötigt:
• Zwei 700 mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
• Ein 200-mm-Kabel mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die Anzeige des
Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann.

Anmerkung: Das Zusatzpaket für die RAID-Karte wurde für verschiedene Servertypen entwickelt und enthält
deshalb möglicherweise weitere Kabel, die für die Installation nicht erforderlich sind.

42 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Gehen Sie wie folgt vor, um die Kabel anzuschließen:
1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Bei ThinkServer RAID 500 Adapter können Sie ein 700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss 1 an Anschluss 0 der RAID-Karte an. Verbinden
Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 2 mit dem Anschluss für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an
der Rückwandplatine des 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet, das in der unteren
Festplattenlaufwerkhalterung installiert ist.
• Bei ThinkServer RAID 700 Adapter können Sie ein 700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss 5 an Anschluss 3-0 der RAID-Karte an.
Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 6 mit dem Anschluss für das Mini-SAS-Signalkabel,
der sich an der Rückwandplatine des 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet, das in der
unteren Festplattenlaufwerkhalterung installiert ist.
2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Bei ThinkServer RAID 500 Adapter können Sie das andere
700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss
5 an Anschluss 1 der RAID-Karte an. Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 6
mit dem Anschluss für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an der Rückwandplatine des
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet, das in der oberen Festplattenlaufwerkhalterung
installiert ist.
• Bei ThinkServer RAID 700 Adapter können Sie das andere
700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss
1 an Anschluss 7-4 der RAID-Karte an. Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 2
mit dem Anschluss für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an der Rückwandplatine des
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet, das in der oberen Festplattenlaufwerkhalterung
installiert ist.
3. Verwenden Sie das 200-mm-Kabel mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die
Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann. Schließen Sie das
eine Ende 4 an den externen Anschluss der RAID-Karte an und das andere Ende 3 an den Anschluss
für die Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine.

Anmerkung: Die Position des externen Anschlusses auf der RAID-Karte unterscheidet sich je nach
Typ der RAID-Karte. Informationen zu RAID-Kartenanschlüssen finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte“
auf Seite 36.

Abbildung 24. Kabel für Modelle mit fünf bis acht 3,5-Zoll-SAS- oder SATA II-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und
zwei Rückwandplatinen anschließen

Kapitel 3. Produktüberblick 43
Informationen zur Position der Anschlüsse bei der RAID-Karte, bei der Rückwandplatine von
Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und bei der Systemplatine finden Sie in den zugehörigen Abschnitten
unter „Positionen“ auf Seite 14.

Informationen zum Anschließen des passenden Netzteilanschlusses an die Rückwandplatine finden Sie im
Abschnitt „Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk“ auf Seite 38.

Kabel bei Modellen mit bis zu acht 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer


Rückwandplatine anschließen
Bei Modellen mit bis zu acht 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer Rückwandplatine
muss eine RAID-Karte installiert werden.

Folgende Kabel, die im Lieferumfang der RAID-Karte enthalten sind, werden benötigt:
• Je nach Anzahl der installierten Festplattenlaufwerke ein oder zwei
700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
• Ein 200-mm-Kabel mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die Anzeige des
Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann.

Anmerkung: Das Zusatzpaket für die RAID-Karte wurde für verschiedene Servertypen entwickelt und enthält
deshalb möglicherweise weitere Kabel, die für die Installation nicht erforderlich sind.

44 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Gehen Sie wie folgt vor, um die Kabel anzuschließen:
1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Bei ThinkServer RAID 500 Adapter können Sie ein 700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss 1 an Anschluss 0 der RAID-Karte an. Verbinden
Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 2 mit dem Anschluss 1 für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an
der Rückwandplatine des 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet.
• Bei ThinkServer RAID 700 Adapter können Sie ein 700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss 5 an Anschluss 3-0 der RAID-Karte an.
Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 6 mit dem Anschluss 1 für das Mini-SAS-Signalkabel,
der sich an der Rückwandplatine des 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet.
2. Wenn Sie mehr als vier 2,5-Zoll-Festplattenlaufwerke installiert haben, führen Sie einen der folgenden
Schritte aus. Fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort.
• Bei ThinkServer RAID 500 Adapter können Sie das andere
700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss
5 an Anschluss 1 der RAID-Karte an. Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 6 mit
dem Anschluss 2 für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an der Rückwandplatine des
2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet.
• Bei ThinkServer RAID 700 Adapter können Sie das andere
700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss
1 an Anschluss 7-4 der RAID-Karte an. Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 2
mit dem Anschluss 2 für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an der Rückwandplatine des
2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet.
3. Verwenden Sie das 200-mm-Kabel mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die
Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann. Schließen Sie das
eine Ende 4 an den externen Anschluss der RAID-Karte an und das andere Ende 3 an den Anschluss
für die Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine.

Anmerkung: Die Position des externen Anschlusses auf der RAID-Karte unterscheidet sich je nach
Typ der RAID-Karte. Informationen zu RAID-Kartenanschlüssen finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte“
auf Seite 36.

Abbildung 25. Kabel bei Modellen mit bis zu acht 2,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer
Rückwandplatine anschließen

Informationen zur Position der Anschlüsse bei der RAID-Karte, bei der Rückwandplatine von
Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und bei der Systemplatine finden Sie in den zugehörigen Abschnitten
unter „Positionen“ auf Seite 14.

Kapitel 3. Produktüberblick 45
Informationen zum Anschließen des passenden Netzteilanschlusses an die Rückwandplatine finden Sie im
Abschnitt „Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk“ auf Seite 38.

Kabel bei Modellen mit bis zu vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer


Rückwandplatine anschließen
Für Servermodelle mit bis zu vier 3,5-SATA-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und einer Rückwandplatine
haben Sie die folgenden Möglichkeiten, um die Kabel anzuschließen:
• Schließen Sie die SATA-Festplattenlaufwerke an die SATA-Anschlüsse auf der Systemplatine an. Wenn
Sie die SATA-Festplattenlaufwerke mit der Systemplatine verbinden, können Sie RAID konfigurieren,
indem Sie das Konfigurationsdienstprogramm für die integrierte SATA-Software-RAID verwenden.
• Schließen Sie die SATA-Festplattenlaufwerke an eine erforderliche RAID-Karte an, sofern eine installiert
ist. Schließen Sie bei Servermodellen mit bis zu vier 3,5-Zoll-SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken
und einer Rückwandplatine die SAS-Festplattenlaufwerke an die erforderliche und bereits installierte
RAID-Karte im Server an.

Anmerkung: Nur SATA II wird als SATA-Kartentyp von der RAID-Karte unterstützt.

SATA-Festplattenlaufwerke an die Systemplatine anschließen

46 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Gehen Sie wie folgt vor, um die SATA-Festplattenlaufwerke an die Systemplatine anzuschließen:
1. Schließen Sie mithilfe des 450-mm-Mini-SAS-Signalkabels mit vier SATA-Anschlüssen und einem
SGPIO-Anschluss (SGPIO: Serial General Purpose Input/Output) den Mini-SAS-Anschluss 1 an den
Mini-SAS-Signalkabelanschluss an der Rückwandplatine des 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks
an. Verbinden Sie dann die vier SATA-Anschlüsse 3 bis 6 mit den SATA-Anschlüssen 0 bis 3 auf
der Systemplatine.
2. Verbinden Sie den SGPIO-Anschluss 2 mit dem SATA-SGPIO-Anschluss auf der Systemplatine.

Anmerkungen:
1. Die Zahl auf dem Etikett von jedem der vier SATA-Signalkabel steht für die Reihenfolge, wenn Sie die
Kabel mit den entsprechenden SATA-Anschlüssen (0-3) auf der Systemplatine verbinden.

Etikett von SATA-Signalkabel SATA-Anschluss auf Systemplatine


P0 SATA-Steckplatz 0
P1 SATA-Steckplatz 1
P2 SATA-Steckplatz 2
P3 SATA-Steckplatz 3

2. Informationen zum Konfigurieren von RAID mithilfe des Konfigurationsdienstprogramms für die
integrierte SATA-Software-RAID finden Sie im Abschnitt „Integriertes SATA-Software-RAID konfigurieren“
auf Seite 82.

Abbildung 26. Mini-SAS-Signalkabel mit vier SATA-Anschlüssen und einem SGPIO-Anschluss

SATA-Festplattenlaufwerke an die erforderliche RAID-Karte anschließen

Mit der RAID-Karte stehen erweiterte SATA/SAS-RAID-Konfigurationen zur Verfügung. Wenn Sie
SAS-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke verwenden, müssen Sie über die RAID-Karte verfügen, um die
SAS-Festplattenlaufwerke anschließen zu können. Folgende Kabel, die im Lieferumfang der RAID-Karte
enthalten sind, werden benötigt:
• Ein 700 mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel.
• Ein 200-mm-Kabel mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die Anzeige des
Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann.

Anmerkung: Das Zusatzpaket für die RAID-Karte wurde für verschiedene Servertypen entwickelt und enthält
deshalb möglicherweise weitere Kabel, die für die Installation nicht erforderlich sind.

Kapitel 3. Produktüberblick 47
Gehen Sie wie folgt vor, um die Kabel anzuschließen:
1. Verwenden Sie das 200-mm-Kabel mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die
Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann. Schließen Sie das
eine Ende 4 an den externen Anschluss der RAID-Karte an und das andere Ende 3 an den Anschluss
für die Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine.

Anmerkung: Die Position des externen Anschlusses auf der RAID-Karte unterscheidet sich je nach
Typ der RAID-Karte. Informationen zu RAID-Kartenanschlüssen finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte“
auf Seite 36.
2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Bei ThinkServer RAID 500 Adapter können Sie das 700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel
verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss 1 an Anschluss 0 der RAID-Karte an. Verbinden
Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 2 mit dem Anschluss für das Mini-SAS-Signalkabel, der sich an
der Rückwandplatine des 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet.

Abbildung 27. Kabel bei Modellen mit einer Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke und
einem ThinkServer RAID 500 Adapter anschließen

• Bei ThinkServer RAID 700 Adapter können Sie das 700-mm-Mini-SAS-zu-Mini-SAS-Signalkabel


verwenden. Schließen Sie den Mini-SAS-Anschluss 1 an Anschluss 3-0 der RAID-Karte an.
Verbinden Sie dann den Mini-SAS-Anschluss 2 mit dem Anschluss für das Mini-SAS-Signalkabel,
der sich an der Rückwandplatine des 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerks befindet.

Abbildung 28. Kabel bei Modellen mit einer Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke und
einem ThinkServer RAID 700 Adapter anschließen

48 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Informationen zur Position der Anschlüsse bei der RAID-Karte, bei der Rückwandplatine von
Hot-Swap-Festplattenlaufwerken und bei der Systemplatine finden Sie in den zugehörigen Abschnitten
unter „Positionen“ auf Seite 14.

Informationen zum Anschließen des passenden Netzteilanschlusses an die Rückwandplatine finden Sie im
Abschnitt „Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk“ auf Seite 38.

Komponenten der Systemplatine


Bei der Systemplatine Ihres Servers handelt es sich um eine Micro-ATX-Platine mit sechs Ebenen, die auf
der Bromolow-Plattform von Intel basiert. Die folgende Abbildung zeigt die Positionen der Komponenten
auf der Systemplatine.

Abbildung 29. Komponenten der Systemplatine

1 Anschluss für Power Management Bus (PMBus) 20 Interner USB 2.0-Anschluss (Typ A)

2 TPM-Anschluss 21 Interner USB 2.0-Anschluss 2 mit zwei Anschlüssen

3 Speichersteckplatz 4 (DIMMB2) 22 Interner USB 2.0-Anschluss 1 mit zwei Anschlüssen

4 Speichersteckplatz 3 (DIMMB1) 23 Batterie der Systemplatine

5 Speichersteckplatz 2 (DIMMA2) 24 Anschlusselement an der Vorderseite

6 Speichersteckplatz 1 (DIMMA1) 25 Brückenblöcke auf der Systemplatine

7 iButton-Sockel 26 SATA-SGPIO-Anschluss

8 Hauptnetzteilanschluss 27 Anschluss für die Anzeige des Festplattenlaufwerks

9 Anschluss für Systemlüfter 2 mit 5 Stiften 28 Intelligent Diagnostics Module-Anschluss

10 Mikroprozessor 29 Interner serieller Anschluss

Kapitel 3. Produktüberblick 49
11 C202-Chip von Intel 30 PCI-Kartensteckplatz (PCI-Steckplatz 1)

12 Anschluss für Systemlüfter 1 mit 4 Stiften 31 PCI-Express-x8-Kartensteckplatz (PCI-E-Steckplatz 2)

13 SATA-Anschluss 1 32 ThinkServer Management Module-Chip (auch als BMC-Chip


bekannt)
14 SATA-Anschluss 0 33 PCI-Express-x8-Kartensteckplatz (PCI-E-Steckplatz 3)

15 SATA-Anschluss 3 34 PCI-Express-x16-Kartensteckplatz (PCI-E-Steckplatz 4)

16 SATA-Anschluss 2 35 Anschluss für Mikroprozessorlüfter

17 SATA-Anschluss 5 36 Anschluss für Systemlüfter 3

18 SATA-Anschluss 4 37 Netzanschluss für Mikroprozessor

19 Anschluss für iKVM-Schlüssel

1 PMBus-Anschluss

Das ThinkServer Management Module kann den Status der Stromversorgung ablesen, der über PMBus
erfasst wird. Es muss keine Einheit an den PMBus-Anschluss angeschlossen werden. Dieser Anschluss ist
für die Stromverbrauchssteuerung in Modellen mit redundanten Netzteilen vorgesehen. Die Funktion des
PMBus-Anschlusses ist nicht für Modelle verfügbar, die mit einem Netzteil ausgestattet sind, das mit einer
Schraube befestigt ist und keine Hot-Swap-Unterstützung bietet.

2 TPM-Anschluss

Zum Anschließen eines TPM-Moduls zur Erhöhung der Serversicherheit. Bei einem TPM-Modul handelt
es sich um einen Security Chip. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „TPM-Modul installieren
oder entfernen“ auf Seite 127.

3 – 6 Speichersteckplätze

Zur Unterstützung von bis zu vier Speichermodulen stehen auf Ihrer Systemplatine vier Speichersteckplätze
zur Verfügung. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter „Installationsregeln für Speichermodule“ auf
Seite 102.

7 iButton-Sockel

Ihr Server unterstützt standardmäßig die RAID-Stufen 0, 1 und 10 für integrierte SATA-Software. Sie
können jedoch auch die integrierte SATA-Software-RAID 5 aktivieren, indem Sie im iButton-Sockel einen
Aktivierungsschlüssel für ThinkServer SATA Software RAID 5 installieren. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter „ThinkServer RAID 100 Upgrade Key for Advanced RAID installieren oder entfernen“ auf Seite 120.

8 Hauptnetzteilanschluss

Zum Anschließen des P1-Netzteilanschlusses mit 24 Kontaktstiften, um den Server mit Strom zu versorgen.

9 Anschluss für Systemlüfter 2 mit 5 Stiften

Zum Anschließen des Kabels vom oberen Systemlüfter an der Vorderseite (Systemlüfter 2 an der Vorderseite),
wenn Ihr Servermodell über zwei Systemlüfter an der Vorderseite verfügt.

50 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


10 Mikroprozessor

Ein Mikroprozessor umfasst die meisten oder alle Funktionen einer Computer-CPU auf einem
einzelnen integrierten Schaltkreis. Der Mikroprozessor für Ihren Server ist auf der Systemplatine am
Mikroprozessorsockel befestigt und über dem Mikroprozessor ist eine Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe
für die Kühlung installiert. Weitere Informationen zu Ihrem Mikroprozessortyp finden Sie im Abschnitt
„Funktionen“ auf Seite 7.

11 C202-Chip von Intel

Der C202-Chip von Intel auf der Systemplatine dient als Platform Controller Hub (PCH), der für das Puffern
von Daten und die Schnittstellenvermittlung sorgt. Dies ist erforderlich, um einen effizienten Betrieb der
Systemschnittstellen zu gewährleisten. Außerdem wird dem System die Bandbreite zur Verfügung gestellt,
die es für das Erreichen von Spitzenleistungen benötigt. Der Chip unterstützt und bietet viele Funktionen,
darunter die integrierte SATA-Software-RAID.

12 Anschluss für Systemlüfter 1 mit 4 Stiften

Zum Anschließen des Kabel vom unteren Systemlüfter an der Vorderseite (Systemlüfter 1 an der Vorderseite).

13 – 18 SATA-Anschlüsse

Zum Anschließen der SATA-Signalkabel für die SATA-Festplattenlaufwerke oder die optischen
SATA-Laufwerke.

19 ThinkServer Management Module Premium-Anschluss

Zum Anschließen einer Zusatzeinrichtung für ThinkServer Management Module Premium, einer Art fernes
Managementmodul zur Aktivierung der ThinkServer Management Module Premium-Funktion auf Ihrem
Server. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „ThinkServer Management Module Premium installieren
oder entfernen“ auf Seite 124.

20 Interner USB 2.0-Anschluss (Typ A)

Dient zum Anschließen einer Einheit mit einem USB-Anschluss vom Typ A.

21 Interner USB 2.0-Anschluss 2 mit zwei Anschlüssen

Zum Anschließen des USB-Kabels des RDX-USB-Laufwerkpakets (Serveroption).

22 Interner USB 2.0-Anschluss 1 mit zwei Anschlüssen

Zum Anschließen des USB-Kabels an der Vorderseite.

23 Batterie der Systemplatine

Der Server verfügt über einen besonderen Speichertyp für Datums-, Uhrzeit- und Konfigurationsinformationen
für integrierte Funktionen. Durch die Batterie der Systemplatine bleiben die Informationen auch dann
erhalten, wenn Sie den Server ausschalten.

24 Anschlusselement an der Vorderseite

Zum Anschließen des Kabels an der Vorderseite.

Kapitel 3. Produktüberblick 51
25 Brückenblöcke auf der Systemplatine

Zum Konfigurieren der Systemplatine und Ihres Servers. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Brücken auf der Systemplatine“ auf Seite 53.

26 SATA-SGPIO-Anschluss

Zum Anschließen des SGPIO-Anschlusses des Mini-SAS-Signalkabels mit vier SATA-Anschlüssen und
einem SGPIO-Anschluss, um die RAID-Statusanzeigen für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke zu aktivieren.

27 Anschluss für die Anzeige des Festplattenlaufwerks

Zum Anschließen eines 200-mm-Kabels mit 2 Stiften, mit dem eine RAID-Karte mit dem Anschluss für die
Anzeige des Festplattenlaufwerks auf der Systemplatine verbunden werden kann. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Kabel anschließen“ auf Seite 42.

28 Intelligent Diagnostics Module-Anschluss

Zum Anschließen des Kabels vom Intelligent Diagnostics Module, wenn bei Ihrem Server ein solches Modul
installiert ist.

29 Interner serieller Anschluss

Zur Bereitstellung einer Lösung für einen optionalen seriellen Anschluss mit einem erforderlichen Kabel.

30 PCI-Kartensteckplatz (PCI-Steckplatz 1)

Zum Installieren einer 32-Bit-PCI-Karte mit 33 MHz und einer Länge von 167 mm.

31 PCI-Express-x8-Kartensteckplatz (PCI-E-Steckplatz 2)

Dieser PCI-Kartensteckplatz unterstützt eine PCI Express-x8-Karte mit einer Länge von 167 mm, z. B.
eine Ethernet-Karte.

32 ThinkServer Management Module-Chip

Mit dem integrierten TMM-Chip kann, solange der Server an ein Netz und eine Netzsteckdose angeschlossen
ist, die Interaktion mit den TMM-gesteuerten Servern über das Systemnetzwerk eingeleitet werden.
Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Status sich das Betriebssystem des Servers befindet und ob der
Server ein- oder ausgeschaltet ist. Benutzer können die Statusinformationen zur Server-Hardware und
das Systemereignisprotokoll abrufen und verschiedene Operationen ausführen, einschließlich Ein- und
Ausschalten des Servers, Neustart des Servers usw. Dieser Teil der Serververwaltung ist unabhängig vom
Betriebssystem und wird als Out-of-band-Verwaltung bezeichnet.

33 PCI-Express-x8-Kartensteckplatz (PCI-E-Steckplatz 3)

Dieser PCI-Kartensteckplatz unterstützt eine PCI Express-x8-Karte mit einer Länge von 167 mm, z. B.
eine Ethernet-, eine HBA- oder eine RAID-Karte.

34 PCI-Express-x16-Kartensteckplatz (PCI-E-Steckplatz 4)

Dieser PCI-Kartensteckplatz ist für eine 167 mm lange PCI Express-x16-Karte, z. B. eine Ethernet-Karte,
bestimmt.

52 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


35 Anschluss für Mikroprozessorlüfter

Zum Anschließen des Kabels für die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe.

36 Anschluss für Systemlüfter 3

Zum Anschließen des Kabels für den Systemlüfterkabel an der Rückseite.

37 Netzanschluss für Mikroprozessor

Zum Anschließen des P2-Netzteilanschlusses mit 8 Kontaktstiften, um den Mikroprozessor mit Strom zu
versorgen.

Brücken auf der Systemplatine


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Brücken auf der Systemplatine.

Eine Brücke ist eine kurzer Leiter, der zum Einrichten oder Anpassen gedruckter Schaltkarten verwendet
wird, z. B. bei der Systemplatine eines Computers. Eine Brücke wird normalerweise von einem nicht
leitendem Kunststoffblock umschlossen, damit sie leicht verwendet werden kann und etwaige Schäden
an einem realen Schaltkreis verhindert werden. Brückenkontaktstifte, die auf der Systemplatine in
Gruppen angeordnet sind, werden als Brückenblöcke bezeichnet. Wenn eine Brücke auf mindestens zwei
Brückenkontaktstifte gesetzt wird, entsteht zwischen ihnen eine elektrische Verbindung und das Gerät wird
auf diese Weise angewiesen, bestimmte Einstellungen entsprechend zu aktivieren.

In der folgenden Abbildung ist eine Brücke in der Position der Standardeinstellung (Stift 1 und Stift 2)
dargestellt. Dies ist die korrekte Position für den normalen Betrieb.

Abbildung 30. Standardeinstellung für Brücke

Kapitel 3. Produktüberblick 53
In der folgenden Abbildung sind der Status der Brücken auf der Systemplatine Ihres Servers dargestellt.
Durch Einstellen der Brücken können Sie einige bestimmte Funktionen der Systemplatine konfigurieren,
wiederherstellen, aktivieren oder inaktivieren.

Abbildung 31. Brücken auf der Systemplatine

1 Brücke zum Löschen/Wiederherstellen 4 Brücke zum Löschen des Kennworts


des CMOS (Complementary Metal-Oxide
Semiconductor)
2 Brücke zur TMM-Einstellung 5 Brücke für Fertigung (dem Hersteller vorbehalten)

3 Brücke zur BIOS-Wiederherstellung

Achtung: Zum Einstellen der Brücken müssen Sie die Serverabdeckung öffnen. Bevor Sie den Server öffnen
oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information (Sicherheitsinformationen)“ auf
Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

1 Brücke zum Löschen/zur Wiederherstellung des CMOS

Zum Löschen des CMOS und zum Wiederherstellen der werkseitig vorgenommenen Standardeinstellungen
für Ihren Server.

Anmerkung: Nach dem Löschen des CMOS werden alle Ihre BIOS-Kennwörter gelöscht und die werkseitig
vorgenommenen Standardeinstellungen für das BIOS werden wiederhergestellt.

Gehen Sie wie folgt vor, um das CMOS zu löschen:

54 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie auf der Systemplatine die Brücke zum Löschen/zur Wiederherstellung des CMOS und
versetzen Sie die Brücke anschließend von der normalen Standardposition (Kontaktstifte 1 und 2) in
die Kurzschlussposition (Kontaktstifte 2 und 3).
5. Warten Sie mindestens 10 Sekunden und versetzen Sie die Brücke zum Löschen/zur Wiederherstellung
des CMOS zurück auf die normale Position (Kontaktstifte 1-2).
6. Bringen Sie die Serverabdeckung wieder an und schließen Sie die Netzkabel an. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten abschließen“ auf Seite 185.
7. Warten Sie ungefähr 30 Sekunden. Schalten Sie dann den Server ein. Die BIOS-Kennwörter
werden gelöscht und die werkseitig vorgenommenen Standardeinstellungen für das BIOS werden
wiederhergestellt.

2 Brücke zur TMM-Aktivierung/-Deaktivierung (auch als Brücke zur BMC-Aktivierung/-Deaktivierung


bekannt)

Wenn sich die Brücke zur TMM-Aktivierung/-Deaktivierung in der normalen Standardposition befindet
(Kontaktstift 1 und 2), benötigt der Server ungefähr 30 Sekunden bis zur TMM-Initialisierung, wenn er an eine
Netzsteckdose angeschlossen ist. Wenn Sie in diesem Zeitraum den Betriebsspannungsschalter an der
Vorderseite drücken, wird der Server nicht sofort gestartet sondern nach Beendigung der TMM-Initialisierung.

Wenn Sie die Brücke zur TMM-Aktivierung/-Deaktivierung auf die Kontaktstifte 2 und 3 setzen, ist die
TMM-Funktion nicht verfügbar und der Server wird beim Drücken des Betriebsspannungsschalters direkt
eingeschaltet, ohne dass gewartet werden muss, bis TMM bereit ist.

3 Brücke zur BIOS-Wiederherstellung

Stellen Sie die Brücke ein und booten Sie den Server über ein BIOS-Wiederherstellungsimage, um die
BIOS-Einstellungen wiederherzustellen.

Informationen zur BIOS-Wiederherstellung finden Sie im Abschnitt „Wiederherstellung nach einem Fehler bei
der BIOS-Aktualisierung“ auf Seite 75.

4 Brücke zum Löschen des Kennworts

Zum Löschen vergessener Kennwörter, z. B. ein Administrator- oder Benutzerkennwort.

Gehen Sie wie folgt vor, um Kennwörter zu löschen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie auf der Systemplatine die Brücke zum Löschen von Kennwörtern und versetzen
Sie die Brücke anschließend von der normalen Standardposition (Kontaktstifte 1 und 2) in die
Kurzschlussposition (Kontaktstifte 2 und 3).

Kapitel 3. Produktüberblick 55
5. Warten Sie mindestens 10 Sekunden und versetzen Sie die Brücke zum Löschen von Kennwörtern
zurück auf die normale Position (Kontaktstifte 1-2).
6. Bringen Sie die Serverabdeckung wieder an und schließen Sie die Netzkabel an. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten abschließen“ auf Seite 185.
7. Warten Sie ungefähr 30 Sekunden. Schalten Sie dann den Server ein. Die BIOS-Kennwörter sind
gelöscht, einschließlich Administrator- und Benutzerkennwort.
8. Informationen zum Festlegen neuer Kennwörter finden Sie im Abschnitt „Kennwörter verwenden“
auf Seite 71.

5 Brücke für Fertigung

Diese Brücke ist dem Hersteller vorbehalten.

Anzeigen auf der Systemplatine


In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen zu den Positionen der Anzeigen auf der Systemplatine.

56 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Abbildung sind die TMM-Statusanzeige, die Anzeige für Hardwarefehler auf der
Systemplatine sowie die Diagnoseanzeigen für Codes des Selbsttests beim Einschalten auf der
Systemplatine dargestellt.

Abbildung 32. Anzeigen auf der Systemplatine

1 Anzeige für Hardwarefehler auf der Systemplatine 6 Diagnoseanzeige 1 für Codes des Selbsttests beim
Einschalten
2 TMM-Statusanzeige (auch BMC-Statusanzeige 7 Diagnoseanzeige 6 für Codes des Selbsttests beim
genannt) Einschalten
3 Diagnoseanzeige 4 für Codes des Selbsttests 8 Diagnoseanzeige 2 für Codes des Selbsttests beim
beim Einschalten Einschalten
4 Diagnoseanzeige 0 für Codes des Selbsttests 9 Diagnoseanzeige 7 für Codes des Selbsttests beim
beim Einschalten - geringwertigste Bit (LSB - Least Einschalten - höchstwertigste Bit (MSB - Most Significant Bit)
Significant Bit)
5 Diagnoseanzeige 5 für Codes des Selbsttests 10 Diagnoseanzeige 3 für Codes des Selbsttests beim
beim Einschalten Einschalten

1 Anzeige für Hardwarefehler auf der Systemplatine

Wenn diese Anzeige leuchtet, ist ein Hardwarefehler auf der Systemplatine aufgetreten.

Kapitel 3. Produktüberblick 57
2 TMM-Statusanzeige (auch BMC-Statusanzeige genannt)

Mit dieser Anzeige wird der Status des integrierten ThinkServer Management Module (TMM, auch als
BMC bezeichnet) angegeben.

TMM-Statusanzeige Farbe Beschreibung


Ein Grün Die TMM-Karte ist nicht bereit.
Aus Keine Angabe Der TMM wird nicht mit Strom versorgt oder es ist
ein Fehler aufgetreten.
Blinkt Grün Der TMM funktioniert.

3 - 10 Diagnoseanzeigen für Codes des Selbsttests beim Einschalten

Beim Bootprozess des Systems führt BIOS mehrere Prozesse zur Plattformkonfiguration aus, wobei jeder
einzelne einem bestimmten Hex-POST-Code zugeordnet ist. Wenn eine Konfiguration gestartet wird,
zeigt BIOS den POST-Code über die Diagnoseanzeigen für Codes des Selbsttests beim Einschalten auf
der Systemplatine an. Die Diagnoseanzeigen können zur Fehlerbehebung bei einer Systemblockierung,
die während des POST-Prozesses auftritt, verwendet werden, da sich mit ihnen der zuletzt ausgeführte
POST-Prozess ermitteln lässt.

Die Diagnoseanzeige 0 für Codes des Selbsttests beim Einschalten (Nummer 4 ) ist der LSB und die
Diagnoseanzeige 7 für Codes des Selbsttests beim Einschalten (Nummer 9 ) ist der MSB. Wenn eine
Diagnoseanzeige für Codes des Selbsttests beim Einschalten leuchtet, steht sie für den Wert 1 im
Binärsystem. Andernfalls steht sie für den Wert 0. Wenn zum Beispiel die Diagnoseanzeigen 5 , 6 , 9 und
10 leuchten, ergibt sich die folgende Zahlenkombination:

Diagnoseanzeige für Codes des 9 7 5 3 10 8 6 4


Selbsttests beim Einschalten
Binärwert 1 0 1 0 1 0 1 0

Die Zahlenkombination „10101010“ steht für den jeweiligen POST-Code. Detaillierte Informationen zum
POST-Code erhalten Sie im Hardware Maintenance Manual (Wartungshandbuch). Informationen zum
Hardware Maintenance Manual (Wartungshandbuch) finden Sie im Abschnitt „Serverdokumentation“ auf
Seite 2.

Anmerkung: Die Informationen zu den Diagnoseanzeigen für Codes des Selbsttests beim Einschalten und
zum POST-Fehlercode sind für qualifizierte Kundendiensttechniker von Lenovo vorgesehen.

58 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Kapitel 4. Ein- und Ausschalten des Servers
In diesem Kapitel finden Sie Informationen zum Ein- und Ausschalten des Servers.

Server einschalten
Der Server kann auf eine der folgenden Arten eingeschaltet werden:
• Nachdem Sie den Server ausgepackt und konfiguriert haben, schließen Sie ihn an eine Netzsteckdose
an. Drücken Sie zum Einschalten des Servers den Betriebsspannungsschalter an der Vorderseite.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Bedienfeld“ auf Seite 18. Bis zur TMM-Initialisierung
benötigt der Server ungefähr 30 Sekunden, wenn er an eine Netzsteckdose angeschlossen ist. Wenn Sie
in diesem Zeitraum den Betriebsspannungsschalter an der Vorderseite drücken, wird der Server nicht
sofort gestartet sondern nach Beendigung der TMM-Initialisierung.
• Wenn auf einem mit einem LAN und einer Netzsteckdose verbundenen Server die Funktion „Wake on
LAN“ aktiviert ist, kann ein Netzadministrator mithilfe einer Software für fernes Netzmanagement den
Server über Remotezugriff von einer Managementkonsole einschalten oder wieder in Betrieb nehmen.
• Sie können auch die zugehörige TMM-Funktion verwenden, um den Server per Remotezugriff über
das Verwaltungs-LAN einzuschalten.

Server ausschalten
Vorsicht:
Mit dem Netzschalter an der Einheit und am Netzteil wird die Stromversorgung für die Einheit
nicht unterbrochen. Die Einheit kann auch mit mehreren Netzkabeln ausgestattet sein. Um die
Stromversorgung für die Einheit vollständig zu unterbrechen, müssen alle zur Einheit führenden
Netzkabel vom Netz getrennt werden.

Der Server kann auf eine der folgenden Arten ausgeschaltet werden:
• Schalten Sie den Server über das Betriebssystem aus, wenn das Betriebssystem diese Funktion
unterstützt. Nach einem ordnungsgemäßen Systemabschluss des Betriebssystems wird der Server
automatisch ausgeschaltet. Anweisungen zum Herunterfahren Ihres Linux-Betriebssystems finden Sie in
der zugehörigen Dokumentation oder in der Hilfefunktion des Betriebssystems.
• Drücken Sie den Betriebsspannungsschalter an der Vorderseite, um ein normales Herunterfahren des
Betriebssystems einzuleiten und den Server auszuschalten, wenn das Betriebssystem diese Funktion
unterstützt.
• Wenn der Server nicht auf Benutzereingaben reagiert und Sie ihn nicht ausschalten können, halten Sie
den Betriebsspannungsschalter an der Vorderseite für mindestens vier Sekunden gedrückt. Wenn Sie den
Server noch immer nicht ausschalten können, ziehen Sie alle Netzkabel vom Server ab.
• Wenn der Server mit einem LAN verbunden ist, kann ein Netzadministrator mithilfe einer Software für
fernes Netzmanagement den Server über Remotezugriff von einer Managementkonsole aus ausschalten.
• Sie können auch die zugehörige TMM-Funktion verwenden, um den Server per Remotezugriff über
das Verwaltungs-LAN abzuschalten.
• Bei einem kritischen Systemausfall kann der Server automatisch ausgeschaltet werden.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 59


Anmerkungen:
1. Wenn Sie den Server ausschalten, ihn jedoch an einer Stromquelle angeschlossen lassen, kann der
Server auch auf eine ferne Anforderung zum Einschalten des Servers reagieren. Um den Server
vollständig von der Stromversorgung zu trennen, müssen Sie alle Netzkabel des Servers von der
Netzsteckdose abziehen.
2. Informationen zu Ihrem Betriebssystems finden Sie in der zugehörigen Dokumentation oder in der
Hilfefunktion des Betriebssystems.

60 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Kapitel 5. Server konfigurieren
In diesem Kapitel wird die Konfiguration des Servers erläutert.
• „Programm „Setup Utility“ verwenden“ auf Seite 61
• „Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 76
• „RAID konfigurieren“ auf Seite 79
• „Ethernet-Controller konfigurieren“ auf Seite 89
• „Firmware aktualisieren“ auf Seite 89

Programm „Setup Utility“ verwenden


Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Verwendung des Programms „Setup Utility“.

Das Programm „Setup Utility“ ist Teil der Server-Firmware. Sie können mit dem Programm „Setup
Utility“ die Konfigurationseinstellungen Ihres Servers anzeigen und ändern. Das Programm ist
betriebssystemunabhängig. Allerdings können die Einstellungen, die Sie im Betriebssystem vornehmen,
entsprechende Einstellungen im Programm „Setup Utility“ außer Kraft setzen.

Programm „Setup Utility“ starten


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Starten des Programms „Setup Utility“.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Programm „Setup Utility“ zu starten:
1. Schließen Sie den Server an eine Netzsteckdose an und drücken Sie den Betriebsspannungsschalter an
der Vorderseite, um den Server einzuschalten. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Server
einschalten“ auf Seite 59.
2. Drücken Sie die Taste F1, sobald Sie die Logoanzeige sehen. Warten Sie anschließend einige Sekunden,
bis das Programm „Setup Utility“ geöffnet wird. Wenn Sie ein Kennwort festgelegt haben, müssen Sie
das richtige Administratorkennwort eingeben, um das Programm „Setup Utility“ aufzurufen. Weitere
Informationen zu Kennwörtern finden Sie im Abschnitt „Kennwörter verwenden“ auf Seite 71.

Anzeigen von Informationen im Programm „Setup Utility“


Das Menü des Programms „Setup Utility“ enthält verschiedene Einträge für die Systemkonfiguration. Wählen
Sie einen Eintrag aus, um Informationen anzuzeigen oder Einstellungen zu ändern.

Beim Arbeiten mit dem Programm „Setup Utility“ muss die Tastatur benutzt werden. Die für die
verschiedenen Aktionen zu verwendenden Tasten werden im rechten Fenster der jeweiligen Anzeigen
angezeigt. Für allgemeine Hilfe zu Tasten können Sie auch die Taste F1 drücken. Bei den meisten Einträgen
wird die zugehörige Hilfenachricht im rechten oberen Fensters der Anzeige angezeigt, sobald der Eintrag
ausgewählt wird. Wenn es zu einem Eintrag Untermenüs gibt, können Sie diese durch Drücken der
Eingabetaste aufrufen.

Folgende Informationen zu Ihrem Servermodell finden Sie im Programm „Setup Utility“:


• Im Menü Main sind Informationen zur BIOS-Version, zum Mikroprozessortyp sowie zur Kernfrequenz, zur
Speicherkapazität und zu Datum und Uhrzeit des Systems aufgelistet.
• Folgende Optionen bietet das Menü Advanced:

© Copyright Lenovo 2012, 2014 61


– Wenn Sie Processor Configuration auswählen, können Sie die Informationen zum installierten
Mikroprozessor und seine unterstützten Technologien anzeigen.
– Wenn Sie Memory Configuration auswählen, können Sie die Informationen zu den installierten
Speichermodulen anzeigen.
– Wenn Sie SATA Configuration und dann den gewünschten SATA-Anschluss von SATA Port0 bis SATA
Port5 auswählen, können Sie Informationen zu den installieren SATA-Einheiten anzeigen, z. B. ein
SATA-Festplattenlaufwerk oder ein optisches Laufwerk.
• Wählen Sie im Menü Server Management System Information aus, um Informationen zu Ihrem System
anzuzeigen, einschließlich TMM-Informationen.

Schnittstelle des Programms „Setup Utility“


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Menüs und Optionen im Programm „Setup Utility“.

Je nach System-BIOS-Version können einige Informationen zu Menüs oder Optionen geringfügig von
den Informationen in diesem Abschnitt abweichen. Die Informationen in diesem Abschnitt basieren auf
der BIOS-Version 0.9b.

Anmerkungen:
1. Es sind bereits standardmäßig die optimalen Einstellungen für Ihren Computer definiert. Verwenden
Sie für alle Ihnen unbekannten Menüoptionen den Standardwert. Ändern Sie nicht den Wert von
unbekannten Optionen oder von Optionen, die nicht in diesem Abschnitt erläutert werden, um das
Auftreten unerwarteter Probleme zu vermeiden. Gehen Sie äußerst sorgfältig vor, wenn Sie die
Konfiguration des Servers ändern möchten. Durch falsche Einstellungen können Sie unvorhergesehenen
Schaden verursachen. Wenn Sie den Server aufgrund von falschen BIOS-Einstellungen nicht
einschalten können, verwenden Sie die Brücke zum Löschen/Wiederherstellen des CMOS, um beim
BIOS die werkseitig vorgenommenen Standardeinstellungen wiederherzustellenoder verwenden Sie
die Brücke zur BIOS-Wiederherstellung, um den Server über ein BIOS-Wiederherstellungsimage zu
booten und BIOS auf die Imageversion wiederherzustellen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Brücken auf der Systemplatine“ auf Seite 53.
2. Lenovo stellt das Dienstprogramm zur BIOS-Aktualisierung auf der Lenovo Unterstützungswebsite
zur Verfügung. Sie können das BIOS-Image auf der Website herunterladen. Folgen Sie hierzu den
Anweisungen auf der Website, um das BIOS zu aktualisieren. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „BIOS aktualisieren oder wiederherstellen“ auf Seite 74. Nach dem Aktualisieren des BIOS
werden alle BIOS-Einstellungen zu den Standardeinstellungen der aktualisierten BIOS-Version. Sie
müssen die BIOS-Einstellungen überprüfen und ggf. neu für Ihre speziellen Anforderungen konfigurieren.
3. Wenn Sie Hardware im Server geändert haben, müssen Sie möglicherweise eine erneute
Flashaktualisierung für das BIOS, die TMM-Firmware und FRU/SDR durchführen.

Die folgenden Optionen sind in der Anzeige von BIOS Setup Utility aufgelistet:
• Main: Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Menü „Main““ auf Seite 63.
• Advanced: Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Menü „Advanced““ auf Seite 63.
• Security: Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Menü „Security““ auf Seite 66.
• Server Management: Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Menü „Server Management““ auf
Seite 67.
• Boot Options: Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Menü „Boot Options““ auf Seite 68.
• Boot Manager: Informationen dazu finden Sie im Abschnitt „Menü „Boot Manager““ auf Seite 70.
• Exit: „Menü „Exit““ auf Seite 70.

62 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Menü „Main“
Wenn Sie in das Programm „Setup Utility“ wechseln, wird Ihnen das Menü Main angezeigt, in dem einige
grundlegende Informationen zur BIOS-Version und zum Erstellungsdatum des Systems, zum Mikroprozessor,
zum Speicher sowie zum Datum und zur Uhrzeit des Systems aufgelistet sind.

In der folgenden Abbildung ist ein Beispiel für das Menü Main im Programm „Setup Utility“ dargestellt.

Abbildung 33. Beispiel für das Menü „Main“ im Programm „Setup Utility“

Informationen zum Festlegen von Datum und Uhrzeit des Systems im Menü Main finden Sie im Abschnitt
„Datum und Uhrzeit des Systems einstellen“ auf Seite 71.

Menü „Advanced“
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den verschiedenen Konfigurationsmenüs und -optionen im Menü
Advanced im Programm „Setup Utility“.

Im Menü Advanced können verschiedene Einstellungen für Serverkomponenten angezeigt oder geändert
werden. In der folgenden Tabelle sind die Inhalte des Menüs Advanced aufgeführt. Drücken Sie in den
einzelnen Untermenüs die Eingabetaste, um auswählbare Optionen anzuzeigen und die gewünschte Option
mithilfe des Aufwärts- oder Abwärtspfeils auszuwählen. Sie können die gewünschten Werte auch direkt
über die Tastatur eingeben. Einige Elemente werden nur dann im Menü angezeigt, wenn der Server die
entsprechenden Funktionen unterstützt.

Anmerkungen:
• Enabled bedeutet, dass die Funktion konfiguriert ist.
• Disabled bedeutet, dass die Funktion nicht konfiguriert ist.
• Standardwerte sind durch Fettdruck in der Spalte Auswahl hervorgehoben.

Optionen im Menü Advanced

Kapitel 5. Server konfigurieren 63


Menüpunkt Untermenüpunkt Auswahl Kommentar
Processor Configuration Intel Hyper-Threading • Disabled Aktivieren oder
(Festlegen der Parameter Technology • Enabled Inaktivieren der Intel
für die Mikroprozessor- Hyper-Threading-Technologie.
konfiguration)
Active Processor Cores • All Festlegen der aktiven
• 1 Mikroprozessorkerne.

• 2
• 3
Intel Virtualization • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der
Technology • Enabled Intel Virtualization-Technologie.

Intel EIST Technology • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der


• Enabled Intel EIST-Technologie.

P-State Coordination • HW_ALL Ändern des Typs für die P-State


• SW_ALL Coordination
• SW_ANY
Intel Turbo Boost • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der
Technology • Enabled Intel Turbo Boost-Technologie.

C1E Support • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der


• Enabled C1E-Unterstützung.

CPU C3 Report • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des


• ACPI C2 CPU C3-Berichts.

• ACPI C3
CPU C6 Report • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des
• Enabled CPU C6-Berichts.

Package C State Limit • C0 Festlegen des Paketgrenzwerts


• C1 für den C-Status.

• C6
• C7
• No Limit
Hardware Prefetcher • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der
• Enabled Bereitstellungsfunktion.

Adjacent Cache Line • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der


Prefetch • Enabled Funktion für die Bereitstellung der
benachbarten Cachezeile.
Memory Configuration Memory Reset • No Festlegen der Optionen
(Festlegen der • Yes zum Zurücksetzen beim
Parameter für die Speichermodul. Wenn bei einem
Speicherkonfiguration und Speichermodul Fehler auftreten,
Anzeigen von Informationen legen Sie diese Option auf Yes
zu den installierten fest, um das Speichermodul
Speichermodulen) erneut zu initialisieren.

64 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Menüpunkt Untermenüpunkt Auswahl Kommentar
Chipset Configuration Intel VT-d Technology • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der
(Festlegen der Parameter • Enabled Intel VT-d-Technologie.
für die Konfiguration der
Chipsätze) Intel TXT Technology • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren
• Enabled der Intel Trusted Execution
Technology (TXT).
Serial Port 1 • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des
• Enabled seriellen Anschlusses 1 (COM 1).

Serial Port 2 • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des


• Enabled seriellen Anschlusses 2 (COM 2).

Power on by RTC Alarm • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des


• Enabled Einschaltens per RTC-Alarm.

Restore on AC Power Loss • Stay off Festlegen des Status, in


• Last State dem der Systembetrieb
nach einem Stromausfall
• Power on wieder aufgenommen wird.
Wenn die Stromversorgung
bei eingeschaltetem Server
unterbrochen wird, wird
der Betrieb wie folgt wieder
aufgenommen:
• Bei Auswahl von Stay off bleibt
der Server ausgeschaltet.
• Bei Auswahl von Last State
nimmt der Server den Betrieb
im letzten Status wieder auf.
• Bei Auswahl von Power on
wird der Server automatisch
erneut gestartet.
SATA Configuration SATA-Modus • IDE-Modus Wählen Sie den Betriebsmodus
(Festlegen der Parameter • AHCI-Modus für den SATA-Controller aus.
für die SATA-Konfiguration) Wenn Sie RAID konfigurieren
• RAID-Modus möchten, wählen Sie für den
SATA-Controller RAID Mode aus.
SATA Port0 Anzeigen der Informationen
zur SATA-Einheit, die auf
der Systemplatine mit dem
SATA-Anschluss 0 verbunden ist.
SATA Port1 Anzeigen der Informationen
zur SATA-Einheit, die auf
der Systemplatine mit dem
SATA-Anschluss 1 verbunden ist.
SATA Port2 Anzeigen der Informationen
zur SATA-Einheit, die auf
der Systemplatine mit dem
SATA-Anschluss 2 verbunden ist.
SATA Port3 Anzeigen der Informationen
zur SATA-Einheit, die auf
der Systemplatine mit dem
SATA-Anschluss 3 verbunden ist.
SATA Port4 Anzeigen der Informationen
zur SATA-Einheit, die auf

Kapitel 5. Server konfigurieren 65


Menüpunkt Untermenüpunkt Auswahl Kommentar
der Systemplatine mit dem
SATA-Anschluss 4 verbunden ist.
SATA Port5 Anzeigen der Informationen
zur SATA-Einheit, die auf
der Systemplatine mit dem
SATA-Anschluss 5 verbunden ist.
PCI Configuration Onboard Graphics • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des
(Festlegen der Parameter Controller • Enabled integrierten Grafikcontrollers.
für die PCI-Konfiguration)
Primary Graphics • Onboard Auswählen eines Modus für
• Add-On Primary Graphics. Für die Option
Add-On muss eine Grafikkarte
installiert sein.
Onboard LAN1 I/O ROM • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des
• Enabled integrierten LAN1 E/A-ROM.

Onboard LAN2 I/O ROM • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des


• Enabled integrierten LAN2 E/A-ROM.

PCI ROM Priority • Legacy ROM Auswählen eines Modus für


• EFI Compatible die PCI-ROM-Priorität. Bei
ROM mit mehreren zusätzlichen
ROMs (Legacy ROM und EFI
Compatible ROM) wird durch
die Auswahl angegeben, welcher
zusätzliche PCI-ROM gestartet
werden soll.
USB Configuration USB Controller • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren des
(Festlegen der Parameter • Enabled USB-Controllers.
für die USB-Konfiguration)
Legacy USB Support • Enabled Aktivieren oder Inaktivieren der
• Disabled Unterstützung auf traditionellen
USB-Einheiten.
• Auto
Port 60/64 Emulation • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren
• Enabled der Port-60h/64h-Emulation.
Diese Funktion ist für das
Betriebssystem bestimmt und
unterstützt keine herkömmlichen
USB-Einheiten.
Console Redirection Console Redirection • Disabled Mit dieser Einstellung wird
Configuration (Festlegen • Serial Port 1 festgelegt, wie der Hostcomputer
der Parameter für und der ferne Computer (den
die Konfiguration der • Serial Port 2 der Benutzer verwendet) Daten
Konsolenumleitung) austauschen. Beide Computer
sollten dieselben oder kompatible
Einstellungen aufweisen.
Set System Time • Enabled Aktivieren oder deaktivieren Sie
• Disabled die Funktion zum Festlegen der
Systemzeit.

Menü „Security“
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den sicherheitsrelevanten Einstellungen im Menü Security im
Programm „Setup Utility“.

66 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Im Menü Security können Kennwörter, die TPM-Funktion und andere Sicherheitsfunktionen festgelegt
werden. In der folgenden Tabelle sind die Inhalte des Menüs Security aufgeführt. Drücken Sie in den
einzelnen Menüpunkten die Eingabetaste, um auswählbare Optionen anzuzeigen und die gewünschte
Option mithilfe des Aufwärts- oder Abwärtspfeils auszuwählen. Sie können die gewünschten Werte auch
direkt über die Tastatur eingeben. Einige Elemente werden nur dann im Menü angezeigt, wenn der Server die
entsprechenden Funktionen unterstützt.

Anmerkungen:
• Enabled bedeutet, dass die Funktion konfiguriert ist.
• Disabled bedeutet, dass die Funktion nicht konfiguriert ist.
• Standardwerte sind durch Fettdruck in der Spalte Auswahl hervorgehoben.

Optionen im Menü Security

Menüpunkt Auswahl Kommentar


Set Administrator Password Festlegen eines
Administratorkennwort und eines
Benutzerkennwort, um den Server
vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Kennwörter verwenden“
auf Seite 71.
Set User Password Festlegen eines Benutzerkennworts,
um den Server vor unbefugtem Zugriff
zu schützen. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Kennwörter
verwenden“ auf Seite 71. Diese
Option ist nur verfügbar, wenn Sie
ein Administratorkennwort festgelegt
haben.
TPM Support • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren
• Enabled der TPM-Unterstützung Für
die TPM-Funktion muss beim
TPM-Anschluss auf der Systemplatine
ein TPM-Modul installiert sein.
TPM State • Disabled Diese Option wird angezeigt, wenn für
• Enabled TPM Support Enabled ausgewählt
wurde. Legen Sie den TPM State
fest, um die TPM-Funktion zu
aktivieren oder zu inaktivieren. Der
Server wird erneut gestartet, damit
der TPM-Status geändert wird.
Pending Operation • None Konfigurieren Sie den TPM-Vorgang.
• Enable Take Ownership Für die TPM-Funktion muss beim
TPM-Anschluss auf der Systemplatine
• Disable Take Ownership ein TPM-Modul installiert sein.

Menü „Server Management“


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den verfügbaren Funktionen im Menü Server Management
im Programm „Setup Utility“.

Im Menü Server Management können Sie Systeminformationen anzeigen und Ereignisprotokolleinstellungen


anzeigen oder ändern. In der folgenden Tabelle sind die Inhalte des Menüs Server Management aufgeführt.
Drücken Sie in den einzelnen Untermenüs die Eingabetaste, um Informationen oder auswählbare Optionen

Kapitel 5. Server konfigurieren 67


anzuzeigen und die gewünschte Option mithilfe des Aufwärts- oder Abwärtspfeils auszuwählen. Einige
Elemente werden nur dann im Menü angezeigt, wenn der Server die entsprechenden Funktionen unterstützt.

Anmerkung: Standardwerte sind durch Fettdruck in der Spalte Auswahl hervorgehoben.

Elemente des Menüs Server Management

Menüpunkt Untermenüpunkt Auswahl Kommentar


Systeminformationen Anzeigen der
Informationen zu Ihrem
System, einschließlich
Informationen zur
BMC-Version.
BMC LAN Configuration Clear all Event Logs • Enabled Wenn für diese Option
• Disabled Enabled festgelegt ist, wird
das Systemfehlerprotokoll
gelöscht.
Configuration Source • Static Auswahl für die statische
• Dynamic oder dynamische
Konfiguration der
• Do Nothing Parameter für LAN-Kanal
1 (DHCP). Die Option Do
Nothing bedeutet, dass
die BMC-Netzparameter
während der BIOS-Phase
nicht geändert werden.

Menü „Boot Options“


Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Menüs und Optionen im Menü Boot Options im Programm
„Setup Utility“.

Das Menü Boot Options umfasst eine Schnittstelle, mit der Sie die Startoptionen für den Server anzeigen
oder ändern können. Dazu gehören die Startreihenfolge und die Bootpriorität für verschiedene Einheiten.
Änderungen in den Startoptionen werden erst nach einem Start des Servers wirksam.

In der Startreihenfolge wird die Reihenfolge festgelegt, in der der Server die Einheiten überprüft, um einen
Bootsatz zu finden. Der Server startet vom ersten von ihm erkannten Bootsatz aus. Sie können z. B.
eine Startreihenfolge festlegen, bei der zuerst geprüft wird, ob ein Datenträger im optischen Laufwerk
vorhanden ist, und bei der anschließend das Festplattenlaufwerk und dann eine Netzeinheit geprüft wird.
Informationen zum Festlegen der Startreihenfolge oder zum Auswählen einer Starteinheit finden Sie im
Abschnitt „Starteinheit auswählen“ auf Seite 73.

Die folgende Liste, die die Startreihenfolge der Einheiten angibt, wird immer angezeigt. Auch Einheiten, die
nicht an den Server angeschlossen oder im Server installiert sind, werden angezeigt. Zu allen Einheiten, die
an den Server angeschlossen oder im Server installiert sind, werden nach dem Doppelpunkt Informationen
angezeigt.
1. UEFI Device:
2. Hard Disk Drive:
3. Optical Disk Drive:
4. Removable Device:
5. Network Device:

68 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In der folgenden Tabelle sind die Inhalte des Menüs Boot Options aufgeführt. Drücken Sie in den einzelnen
Untermenüs die Eingabetaste, um auswählbare Optionen anzuzeigen und die gewünschte Option mithilfe
des Aufwärts- oder Abwärtspfeils auszuwählen. Einige Elemente werden nur dann im Menü angezeigt, wenn
der Server die entsprechenden Funktionen unterstützt.

Anmerkungen:
• Enabled bedeutet, dass die Funktion konfiguriert ist.
• Disabled bedeutet, dass die Funktion nicht konfiguriert ist.
• Standardwerte sind durch Fettdruck in der Spalte Auswahl hervorgehoben.

Elemente des Menüs Boot Options

Menüpunkt Auswahl Kommentar


Boot Option #1 • UEFI Device Festlegen der ersten Starteinheit.
• Hard Disk Drive
• Optical Disk Drive
• Removable Device
• Network Device
Boot Option #2 • UEFI Device Festlegen der zweiten Starteinheit.
• Hard Disk Drive
• Optical Disk Drive
• Removable Device
• Network Device
Boot Option #3 • UEFI Device Festlegen der dritten Starteinheit.
• Hard Disk Drive
• Optical Disk Drive
• Removable Device
• Network Device
Boot Option #4 • UEFI Device Festlegen der vierten Starteinheit.
• Hard Disk Drive
• Optical Disk Drive
• Removable Device
• Network Device
Boot Option #5 • UEFI Device Festlegen der fünften Starteinheit.
• Hard Disk Drive
• Optical Disk Drive
• Removable Device
• Network Device
UEFI Boot Device Priority Variiert je nach verfügbaren Festlegen der Startreihenfolge für alle
UEFI-Einheiten. verfügbaren UEFI-Einheiten.
Hard Disk Drive Priority Variiert je nach verfügbaren Festlegen der Startreihenfolge für alle
Festplattenlaufwerken. verfügbaren Festplattenlaufwerke.
Optical Disk Drive Priority Variiert je nach verfügbaren optischen Festlegen der Startreihenfolge für alle
Laufwerken. verfügbaren optischen Laufwerke.

Kapitel 5. Server konfigurieren 69


Menüpunkt Auswahl Kommentar
Removable Device Priority Variiert je nach verfügbaren Festlegen der Startreihenfolge für
austauschbaren Einheiten. alle verfügbaren austauschbaren
Einheiten.
Network Device Priority Variiert je nach verfügbaren Festlegen der Startreihenfolge für alle
Netzeinheiten. verfügbaren Netzeinheiten.
Quiet Boot • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der
• Enabled Funktion „Quiet Boot“, um
festzulegen, ob die Logoanzeige
beim Starten des Servers angezeigt
wird.
Bootup Num-Lock • On Ein- oder Ausschalten der Taste für
• Off den numerischen Modus (Num Lock).

POST Error Pause • Disabled Aktivieren oder Inaktivieren der


• Enabled Funktion „POST Error Pause“.
Wenn für diese Funktion Enabled
festgelegt ist, wird das System in
der POST-Anzeige angehalten, wenn
während des POST ein Fehler auftritt.

Menü „Boot Manager“


Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Menü Boot Manager im Programm „Setup Utility“.

Im Menü Boot Manager sind alle bootfähigen Einheiten aufgelistet, die auf der Systemplatine Ihres
Servers installiert sind. Die aufgelisteten Elemente variieren je nach Serverkonfiguration und installierter
Zusatzeinrichtungen. Wenn Sie eine gewünschte Einheit auswählen, die in diesem Menü aufgelistet ist, wird
der Server von der ausgewählten Einheit aus gestartet.

Sie können beim Einschalten des Servers auch die Taste F12 drücken und eine temporäre Starteinheit direkt
über das Fenster für die Auswahl einer Booteinheit festlegen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Starteinheit auswählen“ auf Seite 73.

Menü „Exit“
Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Menü Exit im Programm „Setup Utility“.

Nach dem Überprüfen und Ändern der Einstellungen im Programm „Setup Utility“ können Sie über das Menü
Exit eine gewünschte Aktion auswählen und so Änderungen speichern, verwerfen, Standardwerte laden
und das Programm schließlich verlassen. In der folgenden Tabelle werden sämtliche Elemente des Menüs
Exit mit den zugehörigen Beschreibungen aufgelistet: Drücken Sie die Eingabetaste, um einen Menüpunkt
auszuwählen, und wählen Sie anschließend Yes aus, wenn Sie zur Bestätigung der Aktion aufgefordert
werden. Weitere Informationen zum Verlassen des Programms „Setup Utility“ finden Sie im Abschnitt
„Programm „Setup Utility“ verlassen“ auf Seite 74.

70 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Elemente des Menüs Exit

Menüoption Kommentar
Save Changes and Exit Die vorgenommenen Einstellungen speichern und das
Programm „Setup Utility“ verlassen.
Discard Changes and Exit Die vorgenommenen Einstellungen verwerfen und das
Programm „Setup Utility“ verlassen.
Save Changes Die vorgenommenen Einstellungen speichern.
Discard Changes Die vorgenommenen Einstellungen verwerfen und die
vorherigen Werte laden.
Load Default Values Zu den optimierten Standardwerten zurückkehren.
Save as User Default Values Die Änderungen als Benutzerstandardwerte speichern.
Load User Default Values Die Benutzerstandardwerte für alle Elemente
wiederherstellen.

Datum und Uhrzeit des Systems einstellen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Festlegen des Datums und der Uhrzeit des Systems
im Programm „Setup Utility“.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Datum und die Uhrzeit des Systems im Programm „Setup Utility“ festzulegen:
1. Starten Sie das Programm „Setup Utility“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm
„Setup Utility“ starten“ auf Seite 61.
2. Wählen Sie im Menü Main System Date oder System Time aus.
3. Verwenden Sie die Tabulatortaste, um zwischen den Datenelementen umzuschalten und geben Sie die
Zahlen über die Tastatur ein, um das Datum und die Uhrzeit des Systems festzulegen.
4. Drücken Sie die Taste F10, um die Einstellungen zu speichern und das Programm „Setup Utility“ zu
verlassen.

Kennwörter verwenden
Mithilfe des Programms „Setup Utility“ können Sie Kennwörter definieren, die den unbefugten Zugriff auf
Ihren Server verhindern.

Sie müssen kein Kennwort definieren, um den Server verwenden zu können. Durch die Verwendung
eines Kennworts können Sie jedoch die Sicherheit Ihrer Daten verbessern. Falls Sie sich entscheiden, ein
Kennwort zu definieren, lesen Sie zuvor die folgenden Abschnitte.

Kennwortarten im Programm „Setup Utility“


Im Programm „Setup Utility“ stehen die folgenden Arten von Kennwörtern zur Verfügung:
• Administrator password
Durch das Festlegen eines Administratorkennworts wird verhindert, dass unbefugte Benutzer die
Konfigurationseinstellungen ändern können. Falls Sie für die Konfigurationseinstellungen an mehreren
Computern verantwortlich sind, ist es möglicherweise sinnvoll, ein Administratorkennwort zu definieren.
Wenn ein Administratorkennwort definiert ist, wird bei jedem Zugriff auf das Programm „Setup Utility“
eine Aufforderung zur Eingabe des gültigen Kennworts angezeigt. Das Programm „Setup Utility“ kann
erst genutzt werden, wenn ein gültiges Kennwort eingegeben wurde.
• User password (nur verfügbar, wenn ein Administratorkennwort festgelegt wurde)

Kapitel 5. Server konfigurieren 71


Wenn ein Benutzerkennwort festgelegt wurde, kann der Server erst verwendet werden, nachdem ein
gültiges Kennwort eingegeben wurde.

Anmerkung: Falls Sie sowohl ein Administrator- als auch ein Benutzerkennwort definiert haben, können
Sie eines der beiden Kennwörter eingeben. Sie müssen jedoch das Administratorkennwort verwenden, um
Änderungen an den Konfigurationseinstellungen vornehmen zu können.

Hinweise zu Kennwörtern
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, ein sicheres Kennwort zu verwenden, das nicht leicht zu erraten ist.

Anmerkungen:
1. Bei Kennwörtern im Programm „Setup Utility“ muss die Groß-/Kleinschreibung nicht berücksichtigt
werden.
2. Der Server unterstützt beim Programm „Setup Utility“ Kennwörter mit bis zu 20 Zeichen.

Ein sicheres Kennwort sollte den folgenden Regeln entsprechen:


• Besteht aus mindestens acht Zeichen.
• Es sollte mindestens ein alphabetisches und ein numerisches Zeichen enthalten.
• Entspricht nicht Ihrem Namen oder Benutzernamen.
• Ist kein gebräuchliches Wort und kein gebräuchlicher Name.
• Unterscheidet sich bedeutend von den zuvor verwendeten Kennwörtern.

Neben alphabetischen (a-z) und numerischen Zeichen (0-9) unterstützt der Server beim Kennwort auch
Zeichen, die mit Sondertasten der Tastatur eingegeben werden. Lesen Sie für Informationen zu den gültigen
Sonderzeichen die Hilfenachricht auf dem Bildschirm, wenn Sie Kennwörter festlegen.

Kennwort festlegen, ändern oder löschen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Definieren, Ändern oder Löschen eines Kennworts im
Programm „Setup Utility“.

Gehen Sie wie folgt vor, um im Programm „Setup Utility“ ein Kennwort festzulegen, zu ändern oder zu
löschen:
1. Starten Sie das Programm „Setup Utility“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm
„Setup Utility“ starten“ auf Seite 61.
2. Wählen Sie im Menü Security Set Administrator Password aus, um eine Administratorkennwort
festzulegenoder wählen Sie Set User Password aus, um eine Benutzerkennwort festzulegen.

Anmerkung: Der Menüpunkt Set User Password ist nur verfügbar, wenn Sie bereits ein
Administratorkennwort festgelegt haben.
3. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Hinweise zu Kennwörtern“ auf Seite 72. Befolgen Sie
anschließend die angezeigten Anweisungen, um ein Kennwort festzulegen oder zu ändern.
4. Wenn Sie ein Kennwort löschen möchten, geben Sie Ihr aktuelles Kennwort ein. Drücken Sie die
Eingabetaste, wenn Sie zur Eingabe eines neuen Kennworts aufgefordert werden. Drücken Sie
anschließend die Eingabetaste, um das neue Kennwort zu bestätigen. Das vorherige Kennwort wird
gelöscht.

Anmerkung: Wenn Sie ein Administratorkennwort löschen, wird das Benutzerkennwort ebenfalls
gelöscht. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, dass Sie für Ihren Server immer ein Kennwort
festlegen.
5. Drücken Sie die Taste F10, um die Einstellungen zu speichern und das Programm „Setup Utility“ zu
verlassen.

72 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Wenn Sie das Kennwort vergessen haben, können Sie die Brücke um Löschen des Kennworts auf der
Systemplatine verwenden, um das Kennwort zu löschen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Brücken auf der Systemplatine“ auf Seite 53. Legen Sie anschließend für den Server ein neues Kennwort
fest.

TPM-Funktion konfigurieren
Mit der TPM-Funktion wird eine Lösung für Hardwaresicherheit zur Verfügung gestellt, die für
Datenverschlüsselung und Serverschutz eingesetzt werden kann. Die TPM-Funktion ist nur verfügbar, wenn
auf dem Server ein TPM-Modul installiert ist. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „TPM-Modul
installieren“ auf Seite 127. Ein TPM-Modul kann bei Lenovo erworben werden.

Nach dem Installieren eines TPM-Moduls müssen Sie überprüfen, ob die TPM-Funktion im Programm
„Setup Utility“ aktiviert ist.

Gehen Sie wie folgt vor, um die TPM-Funktion im Programm „Setup Utility“ zu aktivieren:
1. Starten Sie das Programm „Setup Utility“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm
„Setup Utility“ starten“ auf Seite 61.
2. Wählen Sie im Menü Security TPM Support aus. Stellen Sie sicher, dass für TPM Support Enabled
festgelegt ist.
3. Wenn für TPM Support Enabled festgelegt ist, wird die Option TPM State angezeigt. Legen Sie
für TPM State Enabled fest.
4. Drücken Sie die Taste F10, um die Einstellungen zu speichern und das Programm „Setup Utility“ zu
verlassen. Der Server wird erneut gestartet, damit die TPM-Funktion aktiviert wird.

Starteinheit auswählen
Falls der Server nicht wie erwartet von einer gewünschten Einheit, z. B. dem CD/DVD- oder
Festplattenlaufwerk aus startet, können Sie auf eine der folgenden Arten eine Starteinheit auswählen:

Anmerkung: Nicht alle CDs/DVDs, Festplattenlaufwerke oder anderen austauschbaren Einheiten sind
bootfähig.
• Gehen Sie wie folgt vor, um eine temporäre Starteinheit auszuwählen:

Anmerkung: Wenn Sie eine Starteinheit mit der folgenden Methoden auswählen, wird damit die
Startreihenfolge nicht dauerhaft geändert.
1. Schalten Sie den Server ein oder starten Sie ihn erneut.
2. Drücken Sie, sobald die Logoanzeige erscheint, die Taste F12, um das Boot-Menü anzuzeigen. Das
Fenster zum Auswählen von Booteinheiten wird geöffnet. Wenn der Server mit einem Netzwerk
verbunden ist und Sie den Server vom Netzwerk aus starten möchten, drücken Sie die Taste F10.
3. Verwenden Sie im Fenster zum Auswählen von Booteinheiten die Auf- und Abwärtspfeiltasten,
um zwischen den ausgewählten Elementen zu wechseln. Drücken Sie die Eingabetaste, um die
gewünschte Einheit auszuwählen. Der Server wird dann von der ausgewählten Einheit aus gestartet.
• Gehen Sie wie folgt vor, um die konfigurierte Startreihenfolge anzuzeigen oder dauerhaft zu ändern:
1. Starten Sie das Programm „Setup Utility“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm
„Setup Utility“ starten“ auf Seite 61.
2. Befolgen Sie im Menü Boot Options die angezeigten Anweisungen, um für die Starteinheit je nach
Ihren Anforderungen Boot Option #1 bis Boot Option #5 festzulegen. Sie können die Bootpriorität
auch für verschiedene Einheiten festlegen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Menü
„Boot Options““ auf Seite 68.

Kapitel 5. Server konfigurieren 73


3. Drücken Sie die Taste F10, um die Einstellungen zu speichern und das Programm „Setup Utility“ zu
verlassen. Beim Einschalten des Servers wird nun die von Ihnen festgelegte Startreihenfolge der
Einheiten stets eingehalten.

Programm „Setup Utility“ verlassen


Wenn Sie die Einstellungen geprüft oder geändert haben, drücken Sie die Taste Esc, um zur
Hauptschnittstelle des Programms „Setup Utility“ zurückzukehren. In verschachtelten Untermenüs können
Sie durch wiederholtes Drücken der Taste Esc wieder zur Hauptschnittstelle zurückkehren. Führen Sie
dann einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie die neuen Einstellungen speichern und das Programm „Setup Utility“ verlassen möchten,
drücken Sie die Taste F10. Andernfalls werden die vorgenommenen Änderungen nicht gespeichert.
• Wenn Sie die neuen Einstellungen nicht speichern möchten, wählen Sie Exit ➙ Discard Changes and
Exit aus.
• Wenn Sie zu den Standardeinstellungen zurückkehren möchten, drücken Sie die Taste F9 oder wählen Sie
die Optionen Exit ➙ Load Default Values aus.

Weitere Informationen zum Menü Exit im Programm „Setup Utility“ finden Sie im Abschnitt „Menü „Exit““
auf Seite 70.

BIOS aktualisieren oder wiederherstellen


Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zur BIOS-Aktualisierung und zur Wiederherstellung nach einem POST
und einem Fehler bei einer BIOS-Aktualisierung.

Systemprogramme sind die Basisschicht der auf Ihrem Server installierten Software. Zu den
Systemprogrammen gehören der POST, das UEFI BIOS, das Programm „Setup Utility“ und die
TMM-Firmware. Der POST setzt sich aus einer Reihe von Tests und Prozeduren zusammen, die bei jedem
Einschalten des Servers ausgeführt werden. Das UEFI BIOS ist eine Softwareschicht, die die Instruktionen
anderer Softwareschichten in elektrische Signale umsetzt, die von der Serverhardware ausgeführt werden
können. Mit dem Programm „Setup Utility“ können Sie die Konfigurationseinstellungen Ihres Servers
anzeigen oder ändern. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“
auf Seite 61. Die TMM-Firmware beinhaltet Fernverwaltungsfunktionen.

Lenovo nimmt möglicherweise Änderungen und Erweiterungen an der BIOS- und TMM-Firmware vor.
Freigegebene Aktualisierungen können von der Lenovo Website unter http://www.lenovo.com/drivers
heruntergeladen werden. Sie können die Server-Firmware aktualisieren, indem Sie ein Aktualisierungspaket
herunterladen und die Anweisungen auf der Webseite beachten.

Sie können auch das Programm „Firmware Updater“ verwenden, um die Server-Firmware immer auf dem
aktuellen Stand zu halten. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Firmware aktualisieren“ auf Seite 89.

BIOS aktualisieren (Flashaktualisierung)


Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Aktualisieren des BIOS (Flashaktualisierung).

Anmerkungen:
1. Aktualisieren Sie BIOS auf Ihrem Server nur, wenn mit der neueren BIOS-Version ein Fehler, der bei
Ihnen auftritt, behoben werden kann. BIOS-Aktualisierungen für Server, die keine Aktualisierung
benötigen, werden nicht empfohlen. Die aktualisierten Informationen für die neue BIOS-Version können
den Installationsanweisungen für das Dienstprogramm zur BIOS-Aktualisierung entnommen werden.
2. Die Durchführung eines Downgrade auf eine frühere BIOS-Version wird nicht empfohlen und
möglicherweise nicht unterstützt. Bei einer früheren BIOS-Version werden möglicherweise nicht die
aktuellen Systemkonfigurationen unterstützt.

74 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


3. Wenn die Stromversorgung Ihres Servers während der POST- und BIOS-Aktualisierung unterbrochen
wird, wird der Server möglicherweise nicht ordnungsgemäß erneut gestartet. Stellen Sie sicher, dass Sie
die BIOS-Aktualisierung in einer Umgebung mit einer stabilen Stromversorgung durchführen. Stellen Sie
außerdem sicher, dass der Server erneut gestartet werden kann, ohne dass Hardwarefehler auftreten.
4. Wenn Sie die BIOS-Firmware aktualisiert haben, werden alle BIOS-Einstellungen zu den
Standardeinstellungen der aktualisierten BIOS-Version. Sie müssen die BIOS-Einstellungen
überprüfen und ggf. neu für Ihre speziellen Anforderungen konfigurieren. Sie können Ihre jeweiligen
BIOS-Einstellungen notieren, bevor Sie BIOS auf die neue BIOS-Version aktualisieren, die sich leichter
konfigurieren lässt.

Gehen Sie wie folgt vor, um BIOS zu aktualisieren (Flashaktualisierung):


1. Rufen Sie http://www.lenovo.com/drivers auf und befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite, um
ein Paket zur BIOS-Aktualisierung herunterzuladen.
2. Laden Sie das BIOS-Aktualisierungspaket sowie die Installationsanweisungen in einer TXT-Datei
herunter. Drucken Sie anschließend die Installationsanweisungen.
3. Schalten Sie den Server ein und drücken Sie, sobald die Logoanzeige angezeigt wird, die Taste F1,
um das Programm „Setup Utility“ zu starten. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm
„Setup Utility“ starten“ auf Seite 61.
4. Aktivieren Sie im Menü Security die Einstellung BIOS Write Protect. Wenn Sie das BIOS aktualisieren
möchten (Flashaktualisierung), muss für die Option BIOS Write Protect Disabled festgelegt sein.
5. Drücken Sie die Taste F10, um die Einstellungen zu speichern und das Programm „Setup Utility“
zu verlassen. Befolgen Sie dann die Installationsanweisungen, um das BIOS zu aktualisieren
(Flashaktualisierung).
6. Überprüfen und konfigurieren Sie die BIOS-Einstellungen ggf. auf Basis Ihrer Notizen neu für Ihre
speziellen Anforderungen oder lesen Sie die Informationen im Abschnitt „Programm „Setup Utility“
verwenden“ auf Seite 61 nach erfolgreicher Aktualisierung des BIOS.

Wiederherstellung nach einem Fehler bei der BIOS-Aktualisierung


Wenn die Stromversorgung Ihres Servers während der BIOS-Aktualisierung unterbrochen wird, wird der
Server möglicherweise nicht ordnungsgemäß erneut gestartet. Führen Sie in diesem Fall die folgende
Prozedur aus, um eine Wiederherstellung nach einem Fehler bei der BIOS-Aktualisierung durchzuführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Wiederherstellung nach einem Fehler bei der BIOS-Aktualisierung
durchzuführen:
1. Rufen Sie http://www.lenovo.com/drivers auf und befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite, um
ein Paket zur BIOS-Aktualisierung herunterzuladen. Erstellen Sie anschließend einen bootfähigen
Datenträger oder einen bootfähigen USB-Memory-Key, und drucken Sie die TXT-Datei mit den
Installationsanweisungen aus.
2. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
3. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
4. Suchen Sie auf der Systemplatine die Brücke für die BIOS-Wiederherstellung. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Brücken auf der Systemplatine“ auf Seite 53.
5. Entfernen Sie alle Komponenten oder ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Zugang zur
Brücke für die BIOS-Wiederherstellung behindern.
6. Versetzen Sie die Brücke zur BIOS-Wiederherstellung von der normalen Position (Kontaktstifte 1 und 2)
auf die Wiederherstellungsposition (Kontaktstifte 2 und 3).

Kapitel 5. Server konfigurieren 75


7. Installieren Sie erneut alle Komponenten bzw. schließen Sie alle Kabel erneut am Server an und bringen
Sie die Serverabdeckung wieder an. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.
8. Schließen Sie den Server an eine Netzsteckdose an, und befolgen Sie anschließend die
Installationsanweisungen für das Dienstprogramm zur BIOS-Aktualisierung, um den Server über das
Wiederherstellungsimage zu starten. Das Fenster für die Wiederherstellung wird geöffnet.
9. Drücken Sie die Eingabetaste, um den Wiederherstellungsprozess zu starten. Nach Abschluss des
Wiederherstellungsprozesses wird der Server automatisch ausgeschaltet.
10. Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 5.
11. Versetzen Sie die Brücke zur BIOS-Wiederherstellung zurück zur normalen Position (Kontaktstifte 1
und 2).
12. Installieren Sie erneut alle Komponenten bzw. schließen Sie alle Kabel erneut am Server an und bringen
Sie die Serverabdeckung wieder an. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.
13. Schließen Sie den Server an eine Netzsteckdose an und schalten Sie ihn ein. Die BIOS-Einstellungen
werden zu den Standardeinstellungen der aktualisierten BIOS-Version. Sie müssen die
BIOS-Einstellungen überprüfen und ggf. für Ihre speziellen Anforderungen konfigurieren. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“ auf Seite 61.

Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup“


In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie das Programm „ThinkServer EasyStartup“ für die Einrichtung und
Konfiguration Ihres Servers verwenden.

Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ vereinfacht den Prozess der Einrichtung von RAID und der
Installation unterstützter Windows- und Linux-Betriebssysteme und Einheitentreiber auf dem Server.
Das Programm arbeitet so mit dem Installationsdatenträger des Windows- oder Linux-Betriebssystems
zusammen, dass die Installation des Betriebssystems und der zugeordneten Einheitentreiber automatisiert
wird. Dieses Programm wird auf der automatisch startenden (bootfähigen) ThinkServer EasyStartup DVD mit
dem Server geliefert. Das Benutzerhandbuch für das Programm befindet sich ebenfalls auf der DVD und ist
direkt von der Programmschnittstelle aus zugänglich.

Wenn Sie über keine ThinkServer EasyStartup DVD verfügen, können Sie auch ein ISO-Image von der
Lenovo Unterstützungswebsite herunterladen und eine CD/DVD selbst erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Image für das ThinkServer EasyStartup-Programm herunterzuladen und es
auf eine CD/DVD zu brennen:
1. Rufen Sie http://www.lenovo.com/drivers auf und befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite, um
das Programm „ThinkServer EasyStartup“ herunterzuladen.
2. Laden Sie das ISO-Image für das Programm „ThinkServer EasyStartup“ und die Readme-Datei herunter.
Die Readme-Datei enthält wichtige Informationen zum Programm „ThinkServer EasyStartup“.
3. Drucken Sie die Readme-Datei, und lesen Sie die Informationen sorgfältig durch.
4. Verwenden Sie ein optisches Laufwerk und eine Software zum Brennen von DVDs, um eine bootfähige
DVD mit dem ISO-Image zu erstellen.

Eigenschaften des Programms „ThinkServer EasyStartup“


In diesem Abschnitt sind die Eigenschaften des Programms „ThinkServer EasyStartup“ aufgelistet.

Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ verfügt über die folgenden Eigenschaften:


• Befindet sich auf einer automatisch startenden DVD (bootfähig)

76 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Benutzerfreundlich, Schnittstelle mit Sprachauswahlmöglichkeit
• Integrierte Hilfefunktion und integriertes Benutzerhandbuch
• Automatische Hardwareerkennung
• RAID-Konfigurationsdienstprogramm
• Einheitentreiber (je nach Servermodell und erkannten Einheiten)
• Lädt von der ThinkServer EasyStartup DVD Einheitentreiber gemäß dem Betriebssystem oder der
Add-On-Einheit herunter
• Auswählbare Partitionsgröße und auswählbarer Dateisystemtyp
• Unterstützung für mehrere Betriebssysteme
• Kann das Betriebssystem und die Einheitentreiber im unbeaufsichtigten Modus installieren (zur
Zeitersparnis)
• Kann eine wiederverwendbare Antwortdatei erstellen, die bei gleich konfigurierten Lenovo Servern
verwendet werden kann, um zukünftige Installationsvorgänge weiter zu beschleunigen

Starten des Programms „ThinkServer EasyStartup“


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Starten des Programms „ThinkServer EasyStartup“.
Klicken Sie, nachdem Sie das Programm gestartet haben und in die Hauptschnittstelle gewechselt sind, auf
Benutzerhandbuch, um detaillierte Informationen zur Verwendung dieses Programms zu erhalten. Dabei
erfahren Sie, wie der Server konfiguriert und ein Betriebssystem installiert wird.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Programm „ThinkServer EasyStartup“ zu starten:
1. Legen Sie die ThinkServer EasyStartup DVD in das optische Laufwerk ein, legen Sie das optische
Laufwerk als die erste Starteinheit fest und starten Sie den Server über die DVD im optischen Laufwerk.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Starteinheit auswählen“ auf Seite 73.
2. Warten Sie, bis das Programm „ThinkServer EasyStartup“ geladen ist. Sie werden dann aufgefordert,
Folgendes festzulegen:
• Die Sprache, in der Sie das Programm anzeigen möchten
• Die Sprache für die Tastaturbelegung, die Sie mit dem Programm verwenden

Anmerkung: Im Programm „ThinkServer EasyStartup“ werden die folgenden Sprachen für die
Anzeige und die Tastaturbelegung unterstützt: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch,
Niederländisch, Türkisch und Japanisch. Ihre ThinkServer EasyStartup DVD ist möglicherweise nur auf
Englisch verfügbar. In diesem Fall müssen Sie die englische Tastaturbelegung verwenden.
3. Klicken Sie nach Auswahl der Sprache für die Programmanzeige und die Tastaturbelegung auf OK.
Anschließend wird mindestens eine Erinnerung bzw. Nachricht zum Konfigurieren von Speichereinheiten
angezeigt. Klicken Sie auf Weiter, bis Ihnen die Lenovo Lizenzvereinbarung angezeigt wird. Lesen Sie
die Lenovo Lizenzvereinbarung sorgfältig durch. Sie müssen den Bedingungen zustimmen, damit
Sie fortfahren können. Klicken Sie dazu auf Ich akzeptiere die Vereinbarung. Anschließend wird
das Fenster für Datum und die Uhrzeit geöffnet.
4. Legen Sie das aktuelle Datum und die Uhrzeit fest und klicken Sie auf OK. Das Fenster für die
Startoption wird geöffnet.
5. Die folgende Auswahl steht Ihnen im Fenster für die Startoption zur Verfügung:
• Fahren Sie mit der Hauptschnittstelle fort.
• Installieren Sie das Betriebssystem über eine bereits vorhandene Antwortdatei.
• Konfigurieren Sie RAID mithilfe einer bereits vorhandenen Antwortdatei.
Lesen Sie die angezeigten Anweisungen und wählen Sie die gewünschte Option aus: Befolgen Sie
die angezeigten Anweisungen. Wenn Sie das Programm „ThinkServer EasyStartup“ zum ersten Mal

Kapitel 5. Server konfigurieren 77


verwenden, wählen Sie die Option „Fahren Sie mit der Hauptschnittstelle fort“ und zeigen Sie die
Kompatibilitätshinweise und das Benutzerhandbuch an.

Anmerkungen:
1. Die Leistungsmerkmale und die unterstützten Betriebssysteme können je nach Version des Programms
„ThinkServer EasyStartup“ variieren. Klicken Sie in der Hauptschnittstelle des Programms auf
Kompatibilitätshinw., um die Informationen zu den RAID-Controllern, Betriebssystemen und den
Serverkonfigurationen anzuzeigen, die von der jeweiligen Programmversion unterstützt werden. Klicken
Sie dann auf Benutzerhandbuch, um die verschiedenen Funktionen anzuzeigen und zu erfahren,
wie das Programm verwendet wird.
2. Bevor Sie das Programm „ThinkServer EasyStartup“ verwenden, um ein Betriebssystem zu installieren,
müssen Sie sicherstellen, dass alle externen Speichereinheiten und alle Fibre-Channel-Verbindungen
ordnungsgemäß konfiguriert sind.

In der Hauptschnittstelle des Programms „ThinkServer EasyStartup“ befinden sich im linken Bereich des
Bildschirms die folgenden Menüs:
• Anfangsseite
Dieses Menü ist die Begrüßungsseite und umfasst allgemeine Beschreibungen zum Programm sowie die
Erklärungen von Lenovo zu Urheber- und Markenrecht.
• Kompatibilitätshinw.
Dieses Menü umfasst Informationen zu den RAID-Controllern, Betriebssystemen und
Serverkonfigurationen, die von der von Ihnen verwendeten Version des Programms unterstützt werden.
• Benutzerhandbuch
Dieses Menü umfasst Informationen zu den Funktionen des Programms sowie Anweisungen zur
Verwendung des Programms.
• Hardwareliste
In diesem Menü wird eine Liste der vom Programm erkannten Hardwareeinheiten angezeigt.
• RAID konfigurieren
In diesem Menü erfahren Sie, wie Sie RAID konfigurieren oder die aktuelle RAID-Konfiguration anzeigen
und bei Bedarf ändern.
• Betriebssystem installieren
In diesem Menü wird eine Reihe von Optionen und Eingabeaufforderungen angezeigt, damit die
erforderlichen Informationen für die Betriebssysteminstallation erfasst werden. Außerdem wird über dieses
Menü das Festplattenlaufwerk für die Installation vorbereitet und anschließend der Installationsprozess
mithilfe Ihrer Betriebssysteminstallations-CD oder -DVD eingeleitet.
• Treiber herunterladen
Mit diesem Menü können Sie die erforderlichen Einheitentreiber von der ThinkServer EasyStartup DVD
auf eine austauschbare Speichereinheit herunterladen, sodass Sie die Treiber bei Bedarf problemlos für
die Serverkonfiguration nutzen können.

Anmerkung: Die aktuellen Einheitentreiber für verschiedene Servermodelle können stets von der Lenovo
Unterstützungswebsite unter der folgenden Adresse heruntergeladen werden:
http://www.lenovo.com/drivers.
• Produktinformationen
In diesem Menü werden die Versionsinformationen und rechtliche Hinweise angezeigt.

78 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


RAID konfigurieren
In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen zu RAID und den Dienstprogrammen, die Ihnen zur
Konfiguration von RAID zur Verfügung stehen.

Dieser Abschnitt enthält Folgendes:


• „Informationen zu RAID“ auf Seite 79
• „RAID für Ihren Server“ auf Seite 80
• „Konfigurieren von RAID mithilfe des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 81
• „Integriertes SATA-Software-RAID konfigurieren“ auf Seite 82
• „Erweitertes SATA- oder SAS-Hardware-RAID konfigurieren“ auf Seite 88

Informationen zu RAID
RAID, ein Akronym für „Redundant Array of Independent Disks“ (Redundante Anordnung unabhängiger
Festplatten), ist eine Technologie, die erweiterte Speicherfunktionen und Zuverlässigkeit durch Redundanz
bietet. Dies wird erreicht, indem mehrere Festplattenlaufwerke in einer logischen Einheit miteinander
verbunden werden. In dieser werden Daten auf verschiedene Arten, den sogenannten RAID-Stufen, in
den Laufwerken verteilt.

Wenn eine Gruppe unabhängiger physischer Festplattenlaufwerke für die RAID-Technologie konfiguriert
werden, befinden sie sich in einer RAID-Platteneinheit. Diese Platteneinheit verteilt Daten auf mehrere
Festplattenwerke, aber wird dem Hostserver als eine einzelne Speichereinheit angezeigt. Das Erstellen und
Verwenden von RAID-Platteneinheiten sorgt für eine hohe Leistung, z. B. eine beschleunigte E/A-Leistung,
da auf mehrere Laufwerke gleichzeitig zugegriffen werden kann.

RAID-Laufwerksgruppen verbessern außerdem im Vergleich zu Speichersystemen mit einem Laufwerk


die Zuverlässigkeit bei der Datenspeicherung sowie die Fehlertoleranz. Datenverlust aufgrund von
Laufwerksfehlern kann verhindert werden, indem verloren gegangene Daten über die anderen Laufwerken
wiederhergestellt werden.

In der folgenden Liste werden einige der am häufigsten verwendeten RAID-Stufen beschrieben:
• RAID 0: Striping auf Blockebene ohne Parität oder Spiegeln
Einfaches Striping wird in der Regel als RAID 0 bezeichnet. Bei RAID 0 wird Striping verwendet, um
einen hohen Datendurchsatz zu bieten, insbesondere bei großen Dateien in Umgebungen, die keine
Fehlertoleranz erfordern. Bei RAID 0 fehlt die Redundanz und es bietet verbesserte Leistung sowie
zusätzlichen Speicher ohne Fehlertoleranz. Bei Laufwerksfehlern wird die Platteneinheit zerstört und die
Wahrscheinlichkeit für Fehler steigt mit der Anzahl der Laufwerke in der Platteneinheit. Bei RAID 0 findet
keine Fehlerüberprüfung statt. So können Fehler nicht behoben werden. Je mehr Laufwerke in einer
Platteneinheit vorhanden ist, desto höher ist die Bandbreite, aber auch das Risiko für Datenverluste.
Bei RAID 0 sind mindestens zwei Festplattenlaufwerke erforderlich.
• RAID 1: Spiegeln ohne Parität oder Striping
Bei RAID 1 wird das Spiegeln verwendet, d. h. Daten, die in ein Laufwerk geschrieben werden, werden
gleichzeitig in ein anderes geschrieben. Diese Stufe eignet sich für kleine Datenbanken oder andere
Anwendungen, die zwar eine kleine Kapazität aber umfassende Datenredundanz erfordern. RAID 1 bietet
Fehlertoleranz bei Laufwerksfehlern oder -ausfällen. Solange mindestens ein Laufwerk im gespiegelten
Satz funktioniert, wird der Betrieb fortgesetzt. Bei angemessener Betriebssystemunterstützung kann die
Leseleistung erhöht werden, wobei die Schreibleistung nur minimal beeinträchtigt wird.
Bei RAID 1 sind mindestens zwei Festplattenlaufwerke erforderlich.

Kapitel 5. Server konfigurieren 79


• RAID 5: Striping auf Blockebene mit verteilter Parität
Bei RAID 5 werden Daten einheitenübergreifend und mit Parität gelesen und geschrieben. Dies gilt für
alle Laufwerke (verteilte Parität). Dadurch wird ein hoher Datendurchsatz gewährleistet, vor allem bei
kleineren, zufälligen Zugriffen. Bei RAID 5 wird Parität gemeinsam mit den Daten verteilt und bis auf ein
Laufwerk müssen alle betriebsbereit sein. Bei Laufwerksfehlern muss ein Austausch erfolgen, aber die
Platteneinheit wird durch einen einzelnen Laufwerksfehler nicht zerstört. Bei Laufwerksfehlern können
nachfolgende Lesevorgänge über die verteilte Parität berechnet werden, sodass der Laufwerksfehler dem
Endbenutzer verborgen bleibt. Bei der Platteneinheit gehen Daten verloren, wenn ein zweiter Fehler auftritt.
Die Platteneinheit ist solange anfällig, bis die Daten des defekten Laufwerks auf einem Ersatzlaufwerk
wiederhergestellt werden. Ein einzelner Laufwerksfehler im Satz führt zu einer eingeschränkten Leistung
des gesamten Satzes, und zwar bis das defekte Laufwerk erstetzt und wiederhergestellt wird.
Bei RAID 5 sind mindestens drei Festplattenlaufwerke erforderlich.
• RAID 10: Eine Kombination aus RAID 0 und RAID 1
RAID 10 besteht aus einheitenübergreifenden Daten, die über gespiegelte Spannen verteilt sind. Eine RAID
10-Laufwerksgruppe ist eine Spannend-Laufwerksgruppe, bei der ein einheitenübergreifender Satz aus
mehreren gespiegelten Laufwerken erstellt wird. Bei RAID 10 sind maximal acht Spannen zulässig. In der
Spanne muss in jedem virtuellen RAID-Laufwerk eine gerade Anzahl an Laufwerken verwendet werden.
Die virtuellen RAID 1-Laufwerke müssen über dieselbe Stripegröße verfügen. RAID 10 bietet einen hohen
Datendurchsatz und vollständige Datenredundanz, aber verwendet ein größere Anzahl an Spannen.
RAID 10 erfordert mindestens vier Festplattenlaufwerke und außerdem eine gerade Anzahl an Laufwerke,
z. B. sechs oder acht Festplattenlaufwerke.
• RAID 50: Eine Kombination aus RAID 0 und RAID 5
RAID 50 verwendet Daten einheitenübergreifend sowie eine verteilte Parität. Eine RAID
50-Laufwerksgruppe ist eine Spannend-Laufwerksgruppe, bei der Daten über mehrere RAID
5-Laufwerksgruppen einheitenübergreifend verwendet werden. RAID 50 ist optimal für Daten, die eine
hohe Zuverlässigkeit, hohe Anforderungsfrequenzen und eine mittlere bis hohe Kapazität erfordern.

Anmerkung: Virtuelle Laufwerke mit unterschiedlichen RAID-Stufen, z. B. RAID 0 und RAID 5, in


derselben Laufwerksgruppe sind nicht zulässig. Wenn zum Beispiel ein vorhandenes virtuelles RAID
5-Laufwerk aus einem Teil einer Platteneinheit erstellt wird, kann es sich beim nächsten virtuellen
Laufwerk nur um ein RAID 5-Laufwerk handeln.
Bei RAID 50 sind mindestens sechs Festplattenlaufwerke erforderlich.

Weitere detaillierte Informationen zu RAID erhalten Sie im Abschnitt „Introduction to RAID“ (Einführung in
RAID) im MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch) auf der
Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des Servers enthalten sind.

RAID für Ihren Server


In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zu der von Ihrem Server unterstützten RAID.

Der Server unterstützt die folgenden beiden RAID-Konfigurationstypen:

80 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Integrierte SATA-Software-RAID-Konfiguration mit dem Programm „LSI Software RAID
Configuration Utility“ und RAID-Verwaltung mit dem Programm „MegaRAID Storage Manager“
Der Controller des integrierten SATA-Software-RAID ist im C202-Chip von Intel auf der Systemplatine
eingebaut. Wenn Ihr Server über SATA-Festplattenlaufwerke verfügt, die mit der Systemplatine
verbunden sind, können Sie für die RAID-Konfiguration das Programm „LSI Software RAID Configuration
Utility“ verwenden. Der Server unterstützt standardmäßig die RAID-Stufen 0, 1 und 10 für integrierte
SATA-Software. Sie können auch die RAID-Stufe 5 aktivieren, indem Sie einen Aktivierungsschlüssel für
ThinkServer SATA Software RAID 5 installieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „ThinkServer
RAID 100 Upgrade Key for Advanced RAID installieren oder entfernen“ auf Seite 120.
Sie können das Programm „MegaRAID Storage Manager“ installieren und verwenden, um die
RAID-Platteneinheit und den RAID-Controller in einer Betriebssystemumgebung zu verwalten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Integriertes SATA-Software-RAID konfigurieren“
auf Seite 82.
• Erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID-Konfiguration mit dem Programm „WebBIOS Configuration
Utility“ und RAID-Verwaltung mit den Programmen „MegaRAID Storage Manager“ und „MegaCLI
Configuration Utility“ (RAID-Karte erforderlich)
Bei einigen Servermodellen wird die erforderliche RAID-Karte mitgeliefert, damit der Server über
erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen verfügt. Sie können die RAID-Karte auch bei Lenovo
erwerben und bei Servermodellen installieren, die für erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen
die RAID-Karte unterstützen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Abschnitten „RAID-Karte“ auf
Seite 36 und „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf Seite 112.

Anmerkung: Bei Servermodellen mit mehr als vier Festplattenlaufwerken oder bei Modellen mit
SAS-Festplattenlaufwerken muss eine RAID-Karte installiert sein.
Mit der RAID-Karte wird das Programm „WebBIOS Configuration Utility“ zur Verfügung gestellt, mit dem
Sie RAID unabhängig vom Betriebssystem konfigurieren können. Sie können die Programme „MegaRAID
Storage Manager“ und „MegaCLI Configuration Utility“ auch installieren, um die RAID-Platteneinheit und
den RAID-Controller in einer Betriebssystemumgebung zu verwalten. Die RAID-Stufen 0, 1 und 10 werden
standardmäßig unterstützt. Um für den ThinkServer RAID 500 Adapter die Stufen RAID 5 und RAID 50 zu
aktivieren, muss der RAID 5-Schlüssel auf der RAID-Karte installiert werden. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Für ThinkServer RAID 500 Adapter: ThinkServer RAID 500 Upgrade Key for Advanced
RAID installieren oder entfernen“ auf Seite 114.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Erweitertes SATA- oder SAS-Hardware-RAID
konfigurieren“ auf Seite 88.

Anmerkung: Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ vereinfacht den Prozess der Konfiguration von
unterstütztem RAID und der Installation unterstützter Betriebssysteme und Einheitentreiber.

Beachten Sie vor der RAID-Konfiguration für Ihren Server die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
1. Verwenden Sie innerhalb einer einzelnen RAID-Platteneinheit Festplattenlaufwerke mit jeweils derselben
Kapazität.
2. Verwenden Sie innerhalb einer einzelnen RAID-Platteneinheit Festplattenlaufwerk desselben Typs.
3. Je nach Betriebssystem kann die Gesamtkapazität für die Laufwerke der primären RAID auf 2 TB
begrenzt sein.

Konfigurieren von RAID mithilfe des Programms „ThinkServer


EasyStartup“
Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ vereinfacht den Prozess der Einrichtung von unterstütztem
RAID und der Installation unterstützter Windows- und Linux-Betriebssysteme und Einheitentreiber auf
dem Server. Auf das Benutzerhandbuch für das Programm kann direkt über die Programmschnittstelle
zugegriffen werden.

Kapitel 5. Server konfigurieren 81


Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ verfügt über die folgenden Funktionen für die RAID-Konfiguration:
• Ist mit allen unterstützten RAID-Controllern verwendbar.
• Erkennt Hardware automatisch und listet alle unterstützten RAID-Konfigurationen auf.
• Konfiguriert eine oder mehrere Platteneinheiten pro Controller, je nach Anzahl der an den Controller
angehängten Laufwerke und der ausgewählten RAID-Stufe.
• Unterstützt Hot-Spare-Laufwerke.
• Erstellt eine RAID-Antwortdatei, die für das Konfigurieren von RAID-Controllern auf gleich konfigurierten
Lenovo Servern verwendet werden kann.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf
Seite 76 und im Benutzerhandbuch, auf das Sie über die Hauptschnittstelle des Programms zugreifen
können.

Einige Software für die RAID-Verwaltung steht auch auf der ThinkServer EasyStartup DVD zur Verfügung.
Damit können RAID-Platteneinheiten und RAID-Controller in einer Betriebssystemumgebung verwaltet
werden. Legen Sie nach dem Start des Betriebssystems die ThinkServer EasyStartup DVD in das optische
Laufwerk ein. Die Installationspakete für die Programme befinden sich im Ordner „Utilities and Others“
im Stammverzeichnis der DVD. Die ThinkServer EasyStartup DVD wurde für verschiedene Servertypen
entwickelt. Der Ordner „Utilities and Others“ enthält deshalb möglicherweise zusätzliche Installationspakete,
die nicht auf Ihren Server installiert werden müssen. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten
„Programm „MegaRAID Storage Manager“ installieren und verwenden“ auf Seite 88 und „Erweitertes SATA-
oder SAS-Hardware-RAID konfigurieren“ auf Seite 88.

Integriertes SATA-Software-RAID konfigurieren


Der Controller des integrierten SATA-Software-RAID ist im C202-Chip von Intel auf der Systemplatine
integriert. Wenn Ihr Server über SATA-Festplattenlaufwerke verfügt, die mit der Systemplatine verbunden
sind, können Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“ verwenden, um RAID unabhängig
vom Betriebssystem zu konfigurieren. Der Server unterstützt standardmäßig die RAID-Stufen 0, 1
und 10 für integrierte SATA-Software. Sie können auch die RAID-Stufe 5 aktivieren, indem Sie einen
Aktivierungsschlüssel für ThinkServer SATA Software RAID 5 installieren. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „ThinkServer RAID 100 Upgrade Key for Advanced RAID installieren oder entfernen“ auf Seite 120.

Sie können das Programm „MegaRAID Storage Manager“ installieren und verwenden, um die
RAID-Platteneinheit und den RAID-Controller in einer Betriebssystemumgebung zu verwalten.

Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration
Utility“.

Gehen Sie zum Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“ wie folgt vor:
1. Starten Sie das Programm „Setup Utility“. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm
„Setup Utility“ starten“ auf Seite 61.
2. Wählen Sie im Menü Advanced SATA Configuration ➙ SATA Mode aus.
3. Wählen Sie RAID Mode aus. Drücken Sie anschließend die Taste F10, um die neuen Einstellungen zu
speichern und das Programm „Setup Utility“ zu verlassen.
4. Wenn Ihnen die Nachricht „Press Ctrl-M or Enter to run LSI Software RAID Setup Utility“ angezeigt wird,
drücken Sie sofort die Tastenkombination Strg+M oder die Eingabetaste, um das Programm „LSI
Software RAID Configuration Utility“ zu starten.

82 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Programmschnittstelle „LSI Software RAID Configuration Utility“
Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Menüs und Optionen im Programm „LSI Software RAID
Configuration Utility“. Je nach Programmversion können einige Informationen zu Menüs oder Optionen
geringfügig von den Informationen in diesem Abschnitt abweichen.

Beim Arbeiten mit dem Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“ muss die Tastatur benutzt
werden. Die für die verschiedenen Aktionen zu verwendenden Tasten werden am unteren Rand der
jeweiligen Anzeigen angezeigt. Navigieren Sie zwischen den Optionen mit den Auf- und Abwärtspfeiltasten.
Bei den meisten Optionen wird die zugehörige Hilfenachricht unten in der Anzeige angezeigt, sobald die
Option ausgewählt wird. Wenn es zu einem Eintrag Untermenüs gibt, können Sie diese durch Drücken der
Eingabetaste aufrufen.

Nach dem Aufrufen des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“ wird das Management Menu
angezeigt. Das Management Menu enthält die folgenden Menüoptionen:
• Configure
Dieses Menü umfasst Optionen, mit denen Sie eine RAID-Platteneinheit erstellen, die aktuelle
RAID-Konfiguration anzeigen, eine neue Platteneinheit hinzufügen, eine vorhandene Platteneinheit
löschen oder ein virtuelles Boot-Laufwerk auswählen können.
• Initialize
Mit diesem Menü können Sie virtuelle Laufwerke initialisieren.

Anmerkung: Mit dem Initialisieren eines virtuellen Laufwerks werden sämtliche Daten auf dem virtuellen
Laufwerk gelöscht. Sichern Sie alle Daten, die Sie behalten möchten, und stellen Sie sicher, dass das
Betriebssystem vor der Initialisierung nicht auf dem virtuellen Laufwerk installiert ist.
• Objects
Mit diesem Menü können Sie Parameter für den RAID-Adapter oder -Controller sowie für die virtuellen
und physischen Laufwerke konfigurieren.
• Rebuild
Mit diesem Menü können Sie ein physisches Laufwerk in einer Platteneinheit wiederherstellen, wenn ein
physisches Laufwerk ausfällt. Sie können die Daten auch auf dem defekten Laufwerk wiederherstellen,
falls dieses noch betriebsbereit ist. Wenn das Laufwerk nicht in Betrieb ist, muss es ersetzt werden und
die Daten auf dem defekten Laufwerk müssen auf einem neuen Laufwerk wiederhergestellt werden, damit
die Fehlertoleranz des Systems wiederhergestellt wird. Wenn Hot-Spare-Laufwerke zur Verfügung stehen,
kann das defekte Laufwerk möglicherweise automatisch und ohne Benutzereingriff wiederhergestellt
werden.
• Check Consistency
Mit diesem Menü kann bei den virtuellen Laufwerken eine Konsistenzprüfung durchgeführt werden. Bei
der Konsistenzprüfung wird auf virtuellen Laufwerken, bei denen RAID 1, 5 und 10 verwendet wird, die
Richtigkeit der Daten überprüft.

In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Menüs und Optionen im Programm „LSI Software RAID
Configuration Utility“ aufgeführt. Drücken Sie in den einzelnen Menüs die Eingabetaste, um auswählbare
Optionen anzuzeigen und die gewünschte Option mithilfe des Aufwärts- oder Abwärtspfeils auszuwählen.
Sie können die gewünschten Werte auch direkt über die Tastatur eingeben.

Kapitel 5. Server konfigurieren 83


Menüpunkt Untermenüpunkt Kommentar
Configure Easy Configuration Erstellen Sie physische Platteneinheiten.
Eine Platteneinheit wird automatisch in
ein virtuelles Laufwerk umgewandelt.
New Configuration Löschen Sie die vorhandene
Konfiguration und starten Sie eine
neue Konfiguration.
View/Add Configuration Zeigen Sie die vorhandene Konfiguration
an oder fügen Sie eine neue
Konfiguration hinzu.
Clear Configuration Löschen Sie die vorhandene
Konfiguration.
Select Boot Drive Wählen Sie ein virtuelles Boot-Laufwerk
aus.
Initialize Variiert je nach Konfiguration. Initialisieren Sie virtuelle Laufwerke.
Objects Adapter Legen Sie Parameter fest, die mit
dem Adapter zusammenhängen, z.
B. die Rate für Wiederherstellung
und Konsistenzprüfung, automatische
Wiederherstellung usw.
Virtual Drive Legen Sie Parameter für virtuelle
Laufwerke fest.
Physical Drive Legen Sie Parameter für physische
Laufwerke fest: Erstellen Sie z.
B. für das virtuelle Laufwerk ein
Hot-Spare-Laufwerk, versetzen Sie ein
defektes Laufwerk in den Online-Modus,
ändern Sie den Laufwerkstatus und
zeigen Sie die technischen Daten eines
physischen Laufwerks an.
Rebuild Variiert je nach Konfiguration. Stellen Sie physische Laufwerke wieder
her.
Check Consistency Variiert je nach Konfiguration. Überprüfen Sie bei virtuellen Laufwerken
die Konsistenz.

RAID-Platteneinheit erstellen, hinzufügen oder löschen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Erstellen, Hinzufügen oder Löschen einer
RAID-Platteneinheit mithilfe des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“.

Anmerkung: Bevor Sie eine RAID-Platteneinheit mit dem Programm „LSI Software RAID Configuration
Utility“ erstellen, stellen Sie sicher, dass der Server über die erforderliche Hardwarekonfiguration verfügt.
Zum Beispiel muss der Server über die erforderliche Anzahl an SATA-Festplattenlaufwerken verfügen,
die installiert und mit der Systemplatine verbunden sind. Informationen zur erforderlichen Anzahl an
Festplattenlaufwerken für jede RAID-Stufe finden Sie im Abschnitt „Informationen zu RAID“ auf Seite 79.
Wenn Sie mit dem Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“ eine RAID 5-Platteneinheit erstellen
möchten, muss beim Server außerdem auf der Systemplatine ein ThinkServer SATA Software RAID 5 Key
installiert sein. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „ThinkServer RAID 100 Upgrade Key for
Advanced RAID installieren oder entfernen“ auf Seite 120.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine RAID-Platteneinheit mithilfe des Programms „LSI Software RAID
Configuration Utility“ zu erstellen, hinzuzufügen oder zu löschen:

84 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.
2. Führen Sie je nach Ihren Anforderungen auf der Hauptschnittstelle des Programms einen der folgenden
Schritte aus:
• Wenn Sie eine RAID-Platteneinheit erstellen möchten, wählen Sie Easy Configuration aus, und
befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
• Wenn Sie eine zweite RAID-Konfiguration hinzufügen möchten, wählen Sie View/Add Configuration
aus, und befolgen Sie die angezeigten Anweisungen, um die aktuelle Konfiguration anzuzeigen
und eine neue hinzuzufügen.
• Wenn Sie die vorhandene RAID-Konfiguration löschen möchten, verlassen Sie das Programm und
sichern Sie alle Dateien auf den Festplattenlaufwerken. Wechseln Sie nach der Datensicherung in
die Hauptschnittstelle des Programms und wählen Sie Clear Configuration aus. Wählen Sie bei
entsprechender Aufforderung Yes aus, und befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.

Achtung: Mit dem Löschen der vorhandenen RAID-Konfiguration werden auch sämtliche Daten
auf dem virtuellen Laufwerk gelöscht. Vergewissern Sie sich, dass Sie vor dem Löschen der
RAID-Platteneinheit alle Daten gesichert haben. Wenn das Betriebssystem auf dem virtuellen
Laufwerk installiert ist, das Sie löschen möchten Computer installieren möchten, müssen Sie das
Betriebssystem nach Abschluss des Vorgangs erneut installieren.
• Wenn Sie die vorhandene RAID-Konfiguration löschen und eine neue Konfiguration erstellen
möchten, verlassen Sie das Programm und sichern Sie alle Dateien auf den Festplattenlaufwerken.
Wechseln Sie nach der Datensicherung in die Hauptschnittstelle des Programms und wählen Sie
New Configuration aus. Wählen Sie bei entsprechender Aufforderung Yes aus, um fortzufahren,
und befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.

Achtung: Mit dem Löschen der vorhandenen RAID-Konfiguration werden auch sämtliche Daten
auf dem virtuellen Laufwerk gelöscht. Vergewissern Sie sich, dass Sie vor dem Löschen der
RAID-Platteneinheit alle Daten gesichert haben. Wenn das Betriebssystem auf dem virtuellen
Laufwerk installiert ist, das Sie löschen möchten Computer installieren möchten, müssen Sie das
Betriebssystem nach Abschluss des Vorgangs erneut installieren.

Virtuelles Laufwerk initialisieren


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Initialisieren eines virtuellen Laufwerks nach Abschluss
des Konfigurationsprozesses mithilfe des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“.

Bei der Initialisierung eines virtuellen Laufwerks werden in die Datenfelder eines virtuellen Laufwerks Nullen
geschrieben und bei fehlertoleranten RAID-Stufen wird die entsprechende Parität generiert, sodass das
virtuelle Laufwerk in eine betriebsbereiten Zustand versetzt wird. Beim Initialisieren werden sämtliche Daten
auf dem virtuellen Laufwerk gelöscht. Laufwerkgruppen funktionieren ohne Initialisierung, aber bei ihnen ist
die Konsistenzprüfung möglicherweise fehlerhaft, da die Paritätsfelder nicht generiert wurden.

Anmerkungen:
1. Stellen Sie sicher, dass Sie vor der Initialisierung eines virtuellen Laufwerks alle Daten sichern, die
Sie behalten möchten.
2. Vergewissern Sie sich, dass auf dem virtuellen Laufwerk, das Sie initialisieren, kein Betriebssystem
installiert ist. Andernfalls müssen Sie das Betriebsystem nach Abschluss der Initialisierung erneut
installieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um mithilfe des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“ ein virtuelles
Laufwerk zu initialisieren:
1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.

Kapitel 5. Server konfigurieren 85


2. Wählen Sie in der Hauptschnittstelle des Programms Initialize, und befolgen Sie die angezeigten
Anweisungen.

Hot-Spare-Laufwerk festlegen
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Festlegen eines physischen Laufwerks als ein
Hot-Spare-Laufwerk mithilfe des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“.

Ein Hot-Spare-Laufwerk ist ein zusätzliches, nicht verwendetes Laufwerk, das Bestandteil des Subsystems
für Laufwerke ist. Es befindet sich in der Regel im Bereitschaftsmodus und ist bei Ausfall eines Laufwerks
betriebsbereit. Durch das Festlegen eines Hot-Spare-Laufwerks können Sie defekte Laufwerk austauschen,
ohne dass das System heruntergefahren werden muss. Eine detaillierte Einführung in Hot-Spare-Laufwerke
finden Sie im Abschnitt „Introduction to RAID“ (Einführung in RAID) im MegaRAID SAS Software User Guide
(MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des
Servers enthalten sind.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein physisches Laufwerk mithilfe des Programms „LSI Software RAID
Configuration Utility“ als ein Hot-Spare-Laufwerk festzulegen:
1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.
2. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Wenn Sie eine RAID-Platteneinheit erstellen oder eine neue hinzufügen möchten, können Sie ein
Hot-Spare-Laufwerk während des Konfigurationsprozesses festlegen, indem Sie die angezeigten
Anweisungen befolgen.
• Wenn Sie ein Hot-Spare-Laufwerk direkt nach der Konfiguration festlegen möchten, wählen Sie
in der Hauptschnittstelle des Programms Objects ➙ Physical Drive aus. Wählen Sie dann das
physische Laufwerk aus, das Sie als Hot-Spare-Laufwerk festlegen möchten, und drücken Sie die
Eingabetaste. Daraufhin wird ein Untermenü angezeigt. Wählen Sie vom Untermenü Make Hot Spare
und anschließend, wenn Sie aufgefordert werden, das physische Laufwerk als Hot-Spare-Laufwerk
festzulegen, Yes aus.

Physische Laufwerke wiederherstellen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Wiederherstellen eines physischen Laufwerks mithilfe des
Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“, wenn ein physisches Laufwerk in einer Platteneinheit
ausfällt.

Wenn in einer RAID-Laufwerksgruppe ein Laufwerk ausfällt, können Sie es wiederherstellen, indem Sie die
Daten, die auf dem Laufwerk vor dessen Ausfall gespeichert waren, erneut erstellen. Wenn das Laufwerk
nicht in Betrieb ist, muss es ersetzt werden und die Daten auf dem defekten Laufwerk müssen auf einem
neuen Laufwerk wiederhergestellt werden, damit die Fehlertoleranz des Systems wiederhergestellt wird.
Wenn Hot-Spare-Laufwerke zur Verfügung stehen, kann das defekte Laufwerk möglicherweise automatisch
und ohne Benutzereingriff wiederhergestellt werden.

Der RAID-Controller erstellt die Daten mithilfe der Daten erneut, die auf den anderen Laufwerken
in der Laufwerkgruppe gespeichert sind. Die Wiederherstellung kann nur in Laufwerkgruppen mit
Datenredundanz durchgeführt werden, z. B. in Gruppen mit RAID 1, 5 und 10. Eine detaillierte Einführung
in das Wiederherstellen von Laufwerken finden Sie im Abschnitt „Introduction to RAID“ (Einführung in
RAID) im MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch) auf der
Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des Servers enthalten sind.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein physisches Laufwerk mithilfe des Programms „LSI Software RAID
Configuration Utility“ wiederherzustellen, wenn ein physisches Laufwerk in einer Platteneinheit ausfällt:

86 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.
2. Wählen Sie in der Hauptschnittstelle des Programms Rebuild, und befolgen Sie die angezeigten
Anweisungen.

Anmerkung: Bei Durchführung einer Konsistenzprüfung sofort nach Abschluss der Wiederherstellung wird
Datenintegrität für die virtuellen Laufwerke gewährleistet. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Konsistenzprüfung ausführen“ auf Seite 87.

Bei der Wiederherstellungsrate handelt es sich um den Prozentsatz der Datenverarbeitungszyklen, die
zum Wiederherstellen ausgefallener Laufwerke benötigt werden. Eine Wiederherstellungsrate von 100
Prozent bedeutet, dass für das System die Wiederherstellung der ausgefallenen Laufwerke Priorität hat.
Die Wiederherstellungsrate kann zwischen 0 und 100 Prozent konfiguriert werden. Bei 0 Prozent wird die
Wiederherstellung nur durchgeführt, wenn das System keine anderen Aufgaben bewältigen muss. Bei 100
Prozent hat die Wiederherstellung eine höhere Priorität als jede andere Systemaktivität.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Wiederherstellungsrate mithilfe des Programms „LSI Software RAID
Configuration Utility“ zu konfigurieren:

Anmerkung: Eine Wiederherstellungsrate von 0 oder 100 Prozent wird nicht empfohlen. Der Standardwert
beträgt 30 Prozent.
1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.
2. Wählen Sie in der Hauptschnittstelle des Programms Objects ➙ Adapter ➙ Rebuild Rate aus.

Anmerkung: Navigieren Sie zwischen den Elementen mit den Auf- und Abwärtspfeiltasten und drücken
Sie die Eingabetaste, um eine Option auszuwählen.
3. Legen Sie die Wiederherstellungsrate fest, indem Sie den gewünschten Wert direkt über die Tastatur
eingeben.

Konsistenzprüfung ausführen
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Ausführen einer Konsistenzprüfung bei virtuellen
Laufwerken mithilfe des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility“.

Bei der Konsistenzprüfung wird überprüft, ob alle einheitenübergreifend gespeicherten Datenblöcke auf
einem virtuellen Laufwerk mit einer redundanter RAID-Stufe konsistent sind. Bei der Konsistenzprüfung
wird auf virtuellen Laufwerken, bei denen RAID 1, 5 und 10 verwendet wird, die Richtigkeit der Daten
überprüft (RAID 0 verfügt über keine Datenredundanz). In einem System mit Parität zum Beispiel werden bei
einer Konsistenzprüfung die Daten auf einem Laufwerk berechnet und die Ergebnisse mit den Inhalten des
Paritätslaufwerks verglichen.

Auf virtuellen Laufwerken mit Fehlertoleranz sollte regelmäßig eine Konsistenzprüfung durchgeführt werden.
Empfohlen wird eine Konsistenzprüfung mindestens einmal pro Monat. Wenn Sie vermuten, dass Daten auf
dem virtuellen Laufwerk beschädigt sind, müssen Sie eine Konsistenzprüfung durchführen. Ist dies der Fall,
vergessen Sie nicht, die Daten zu sichern, bevor Sie eine Konsistenzprüfung durchführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Konsistenzprüfung mithilfe des Programms „LSI Software RAID
Configuration Utility“ auszuführen:
1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.
2. Wählen Sie in der Hauptschnittstelle des Programms Check Consistency, und befolgen Sie die
angezeigten Anweisungen.

Kapitel 5. Server konfigurieren 87


Die Konsistenzprüfungsrate gibt an, wie häufig Konsistenzüberprüfungsoperationen auf einem System
ausgeführt werden. Die Konsistenzprüfungsrate kann zwischen 0 und 100 Prozent konfiguriert werden. Bei 0
Prozent wird die Konsistenzprüfung nur durchgeführt, wenn das System keine anderen Aufgaben bewältigen
muss. Bei 100 Prozent hat die Konsistenzprüfung eine höhere Priorität als jede andere Systemaktivität.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Konsistenzprüfungsrate mithilfe des Programms „LSI Software RAID
Configuration Utility“ zu konfigurieren:

Anmerkung: Eine Konsistenzprüfungsrate von 0 oder 100 Prozent wird nicht empfohlen. Der Standardwert
beträgt 30 Prozent.
1. Starten Sie das Programm „LSI Software RAID Configuration Utility“. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Starten des Programms „LSI Software RAID Configuration Utility““ auf Seite 82.
2. Wählen Sie in der Hauptschnittstelle des Programms Objects ➙ Adapter ➙ Chk Const Rate aus.

Anmerkung: Navigieren Sie zwischen den Elementen mit den Auf- und Abwärtspfeiltasten und drücken
Sie die Eingabetaste, um eine Option auszuwählen.
3. Legen Sie die Konsistenzprüfungsrate fest, indem Sie den gewünschten Wert direkt über die Tastatur
eingeben.

Programm „MegaRAID Storage Manager“ installieren und verwenden


Nach der RAID-Konfiguration können Sie das Programm „MegaRAID Storage Manager“ installieren und
verwenden, um die RAID-Platteneinheit und den RAID-Controller in einer Betriebssystemumgebung zu
verwalten.

Das Installationspaket für das Programm „MegaRAID Storage Manager“ befindet sich auf der ThinkServer
EasyStartup DVD. Legen Sie nach dem Start des Betriebssystems die ThinkServer EasyStartup DVD in das
optische Laufwerk ein. Das Installationspaket für das Programm „MegaRAID Storage Manager“ befindet
sich im Ordner „Utilities and Others“ im Stammverzeichnis der DVD.

Informationen zur Installation und Verwendung des Programms „MegaRAID Storage Manager“
erhalten Sie in den folgenden Kapiteln im MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS
Software-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des Servers enthalten ist:

Anmerkung: Einige Informationen in diesen Kapiteln sind möglicherweise auf die Konfiguration für
erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID ausgerichtet und gelten nicht unbedingt für die integrierte
SATA-Software-Konfigurationen.
• „MegaRAID Storage Manager Overview and Installation“
• „MegaRAID Storage Manager Window and Menus“
• „Monitoring System Events and Storage Devices“
• „Maintaining and Managing Storage Configurations“

Das MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch) finden Sie auch auf
der Lenovo Website unter
http://www.lenovo.com/UserManuals.

Erweitertes SATA- oder SAS-Hardware-RAID konfigurieren


Bei einigen Servermodellen wird die erforderliche RAID-Karte mitgeliefert, damit der Server über erweiterte
SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen verfügt. Sie können die RAID-Karte auch bei Lenovo erwerben und
bei Servermodellen installieren, die für erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen die RAID-Karte
unterstützen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Abschnitten „RAID-Karte“ auf Seite 36 und
„RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf Seite 112.

88 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Anmerkung: Bei Servermodellen mit mehr als vier Festplattenlaufwerken oder bei Modellen mit
SAS-Festplattenlaufwerken muss eine RAID-Karte installiert sein.

Mit der RAID-Karte wird das Programm „WebBIOS Configuration Utility“ zur Verfügung gestellt, mit dem
Sie RAID unabhängig vom Betriebssystem konfigurieren können. Sie können die Programme „MegaRAID
Storage Manager“ und „MegaCLI Configuration Utility“ auch installieren, um die RAID-Platteneinheit und
den RAID-Controller in einer Betriebssystemumgebung zu verwalten. Die RAID-Stufen 0, 1 und 10 werden
standardmäßig unterstützt. Um für den ThinkServer RAID 500 Adapter die Stufen RAID 5 und RAID 50 zu
aktivieren, muss der RAID 5-Schlüssel auf der RAID-Karte installiert werden. Informationen hierzu finden Sie
im Abschnitt „Für ThinkServer RAID 500 Adapter: ThinkServer RAID 500 Upgrade Key for Advanced RAID
installieren oder entfernen“ auf Seite 114.

Die Installationspakete für die Programme „MegaRAID Storage Manager“ und „MegaCLI Configuration
Utility“ finden Sie auf der ThinkServer EasyStartup DVD. Legen Sie nach dem Start des Betriebssystems
die ThinkServer EasyStartup DVD in das optische Laufwerk ein. Die Installationspakete für die Programme
befinden sich im Ordner „Utilities and Others“ im Stammverzeichnis der DVD.

Anmerkung: Die ThinkServer EasyStartup DVD wurde für verschiedene Servertypen entwickelt. Der Ordner
„Utilities and Others“ enthält deshalb möglicherweise zusätzliche Installationspakete, die nicht auf Ihren
Server installiert werden müssen.

Anweisungen zum Konfigurieren und Verwalten der erweiterten SATA- oder SAS-Hardware-RAID finden
Sie im MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch) auf der
Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des Servers enthalten ist. Dieses Dokument finden Sie auch auf
der Lenovo Website unter
http://www.lenovo.com/UserManuals.

Ethernet-Controller konfigurieren
Die Ethernet-Controller sind auf der Systemplatine integriert. Sie stellen eine Schnittstelle zum Anschließen
eines 10-Mb/s-, 100-Mb/s- oder 1000-Mb/s-Netzes dar und bieten FDX-Funktionalität (FDX - Full Duplex,
Vollduplex), die das gleichzeitige Übertragen und Empfangen von Daten im Netz ermöglicht.

Sie müssen weder Brücken setzen noch die Ethernet-Controller konfigurieren. Sie müssen jedoch einen
Einheitentreiber installieren, damit das Betriebssystem die Controller erkennen kann.

Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ vereinfacht den Prozess der Einrichtung von RAID und der
Installation unterstützter Betriebssysteme und Einheitentreiber auf dem Server. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 76.

Die Einheitentreiber für integrierte Ethernet-Controller können außerdem unter der Adresse
http://www.lenovo.com/drivers heruntergeladen werden.

Firmware aktualisieren
Die Firmware des Servers wird regelmäßig aktualisiert und auf der Lenovo Website zum Herunterladen
zur Verfügung gestellt.

Rufen Sie im Internet die Adresse http://www.lenovo.com/drivers auf, und befolgen Sie anschließend die
Anweisungen auf der Webseite, um zu prüfen, ob eine neuere Firmwareversion vorhanden ist, z. B. die
BIOS-Aktualisierungen und die Einheitentreiber.

Beim Ersetzen einer Einheit im Server müssen Sie möglicherweise den Server mit der neuesten im
Hauptspeicher der Einheit gespeicherten Firmware aktualisieren oder eine erneute Flashaktualisierung für
BIOS, die TMM-Firmware und FRU/SDR durchführen.

Kapitel 5. Server konfigurieren 89


Programm „Firmware Updater“ verwenden
Mit dem Programm „Firmware Updater“ können Sie Systemfirmware auf dem neuesten Stand halten und
unnötige Ausfallzeiten vermeiden.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Systemfirmware mit dem Programm „Firmware Updater“ zu aktualisieren:

Anmerkung: Bevor Sie die Firmwareaktualisierungen an einen Server verteilen, müssen Sie sicherstellen,
dass der Server erneut gestartet werden kann, ohne dass Hardwarefehler auftreten.
1. Rufen Sie http://www.lenovo.com/drivers auf und befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite, um
das Programm „Firmware Updater“ herunterzuladen.
2. Laden Sie das ISO-Image für das Programm „Firmware Updater“ und die Installationsanweisungen
in einer TXT-Datei herunter.
3. Verwenden Sie eine Software zum Brennen von CDs oder DVDs, um eine bootfähige CD/ DVD mit
dem ISO-Image zu erstellen.
4. Drucken Sie die TXT-Datei mit den Installationsanweisungen aus und befolgen Sie diese, um das
Firmware Updater-Programm zum Aktualisieren Ihrer Systemfirmware zu verwenden.

Verwendung des Programms „Lenovo ThinkServer EasyManage“


Mit dem Lenovo ThinkServer EasyManage-Programm können Benutzer in Unternehmen über Fernzugriff
mehrere Lenovo Server innerhalb eines LAN steuern und überwachen. Das Programm umfasst eine
Schnittstelle, auf der alle zu verwaltenden Server angezeigt werden. So kann der Administrator Server
bequem suchen, überwachen und verwalten.

Rufen Sie http://www.lenovo.com/drivers auf und befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite, um das
Programm „Lenovo ThinkServer EasyManage“ herunterzuladen.

Genaue Informationen zur Verwendung des Programms „Lenovo ThinkServer EasyManage“ finden Sie in der
Hilfefunktion des Programms.

90 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen
In diesem Kapitel finden Sie Anweisungen zum Installieren, Entfernen oder Austauschen von Hardware für
den Server.

Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:


• „Richtlinien“ auf Seite 91
• „Serverabdeckung entfernen“ auf Seite 94
• „Frontblende entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96
• „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98
• „Hardware installieren, entfernen oder austauschen“ auf Seite 101
• „Austausch von Komponenten abschließen“ auf Seite 185

Eine Liste der ThinkServer-Zusatzeinrichtungen finden Sie unter der Adresse


http://www.lenovo.com/thinkserver. Klicken Sie zum Anzeigen der Informationen zu den unterstützten
Serveroptionen auf die Registerkarte Products (Produkte) und anschließend auf Options (Optionen).

Richtlinien
Dieser Abschnitt enthält einige Richtlinien, die Sie vor der Verwendung des Servers gelesen und verstanden
haben müssen.

Vorsichtsmaßnahmen
Vor der Verwendung des Servers müssen Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen gelesen und verstanden
haben:
• Vor Verwendung des Produkts sollten Sie unbedingt die mehrsprachigen Sicherheitsanweisungen und die
Lenovo Gewährleistung (LLW) auf der Dokumentations-DVD lesen, die im Lieferumfang des Produkts
enthalten ist. Wenn Sie die Sicherheitshinweise beachten, minimieren Sie das Risiko von Verletzungen
und Beschädigungen des Produkts.
• Wenn Sie Ihren neuen Server installieren, laden Sie die aktuellen Firmwareaktualisierungen herunter und
installieren Sie sie. Durch diesen Schritt stellen Sie sicher, dass alle bekannten Probleme behoben
werden und dass der Server bei höchster Leistung betrieben werden kann. Gehen Sie wie folgt vor, um
Firmwareaktualisierungen für den Server herunterzuladen:
1. Rufen Sie im Internet die Adresse http://www.lenovo.com/support auf.
2. Klicken Sie auf Download & Drivers (Download & Treiber) ➙ ThinkServer und befolgen Sie die
Anweisungen auf der Webseite, um Firmwareaktualisierungen für Ihren Server herunterzuladen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Firmware aktualisieren“ auf Seite 89.
• Stellen Sie vor der Installation von Hardwarezusatzeinrichtungen sicher, dass der Server ordnungsgemäß
funktioniert. Wenn der Server nicht ordnungsgemäß funktioniert, lesen Sie die Informationen im Kapitel
7 „Fehlerbehebung und Diagnose“ auf Seite 189, um grundlegende Maßnahmen zur Fehlerbehebung
durchzuführen. Kann der Fehler nicht behoben werden, lesen die Informationen im Kapitel 8
„Informationen, Hilfe und Service anfordern“ auf Seite 197.
• Achten Sie in Ihrem Arbeitsbereich auf Ordnung. Bewahren Sie Abdeckungen und andere Teile, die
entfernt wurden, an einem sicheren Ort auf.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 91


• Wenn Sie den Server mit geöffneter Abdeckung einschalten müssen, stellen Sie sicher, dass sich niemand
in unmittelbarer Nähe des Servers befindet und dass keine Werkzeuge oder anderen Gegenstände
im Server vergessen wurden.
• Heben Sie keinen Gegenstand an, der zu schwer für Sie ist. Wenn Sie einen schweren Gegenstand
anheben müssen, beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen:
– Sorgen Sie für einen sicheren Stand.
– Vermeiden Sie eine einseitige körperliche Belastung.
– Heben Sie den Gegenstand langsam hoch. Vermeiden Sie beim Anheben des Gegenstands ruckartige
Bewegungen oder Drehbewegungen.
– Heben Sie den Gegenstand, indem Sie sich mit den Beinmuskeln aufrichten bzw. nach oben drücken;
dadurch verringert sich die Muskelspannung im Rücken.
• Stellen Sie sicher, dass genügend ordnungsgemäß geerdete Schutzkontaktsteckdosen für den Server,
den Bildschirm und die anderen Einheiten vorhanden sind.
• Sichern Sie alle wichtigen Daten, bevor Sie Änderungen an Laufwerken vornehmen.
• Legen Sie einen kleinen Schlitzschraubendreher bereit.
• Zum Installieren oder Austauschen von redundanten Hot-Swap-Netzteilen, Hot-Swap-Laufwerken oder
Hot-Plug-fähigen USB-Einheiten müssen Sie den Server nicht ausschalten. Sie müssen den Server jedoch
vor der Ausführung aller Schritte ausschalten, die zum Installieren, Entfernen oder Austauschen von
Adapterkabeln oder anderen nicht Hot-Swap-fähigen Einheiten oder Komponenten durchgeführt werden.
• Damit die Anzeigen auf der Systemplatine und den internen Komponenten genutzt werden können, muss
der Server an eine Stromquelle angeschlossen bleiben.
• Installieren Sie nach Beendigung der Arbeiten am Server alle Sicherheitsabdeckungen und Verkleidungen,
schließen Sie die Erdungskabel wieder an und befestigen Sie alle Warnhinweise und Schilder.
• Beim Arbeiten im Inneren des Servers sind einige Tasks einfacher auszuführen, wenn Sie den Server auf
die Seite legen.

Umgang mit aufladungsempfindlichen Einheiten


Achtung: Bewahren Sie die neue Komponente in ihrer antistatischen Schutzhülle auf und öffnen Sie die antistatische
Schutzhülle erst, wenn die fehlerhafte Komponente vom Server entfernt wurde und die neue Komponente installiert
werden kann. Statische Aufladung ist harmlos für den Menschen, kann jedoch Serverkomponenten stark beschädigen.

Treffen Sie beim Umgang mit Serverteilen und -komponenten die folgenden Sicherheitsvorkehrungen, um
Schäden durch statische Aufladung zu vermeiden:
• Bewegen Sie sich möglichst wenig. Durch Bewegung kann sich die Umgebung um Sie herum statisch
aufladen.
• Die Verwendung eines Erdungssystems wird empfohlen. Tragen Sie z. B., wenn vorhanden, ein
Antistatikarmband. Stellen Sie sicher, dass Sie in einem vor elektrostatischer Entladung gesicherten
Bereich arbeiten.
• Fassen Sie die Teile und anderen Komponenten (z. B. PCI-Karten, Speichermodule, Systemplatinen
und Mikroprozessoren) immer vorsichtig an den Kanten oder am Rahmen an. Berühren Sie keine
Lötverbindungen, Kontaktstifte oder offen liegende Schaltlogik.
• Lassen Sie die Einheit nicht an einer Stelle liegen, an der andere Personen auf sie zugreifen und sie
beschädigen können.
• Berühren Sie vor der Installation einer neuen Komponente mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich
die neue Komponente befindet, mindestens zwei Sekunden lang eine unlackierte Metalloberfläche am
Server. Dadurch wird die statische Aufladung der Verpackung und Ihres Körpers verringert.

92 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Installieren Sie die neue Komponente direkt im Server, nachdem Sie sie aus der antistatischen Schutzhülle
entnommen haben, ohne sie auf einer anderen Oberfläche abzulegen. Falls dies in Ihrer Situation nur
schwer durchführbar ist, legen Sie die antistatische Schutzhülle, in der die neue Komponente geliefert
wurde, auf eine glatte und ebene Fläche und die neue Komponente auf die Schutzhülle.
• Legen Sie die Komponente nicht auf der Serverabdeckung oder auf einer anderen Metalloberfläche ab.
• Gehen Sie bei kalter Witterung besonders vorsichtig mit Einheiten um. Durch das Heizen wird die
Luftfeuchtigkeit im Raum verringert, und elektrostatische Ladung tritt vermehrt auf.

Richtlinien zur Systemzuverlässigkeit


Stellen Sie für eine ausreichende Kühlung und einen zuverlässigen Systembetrieb sicher, dass Sie die
folgenden Richtlinien einhalten:
• In bzw. an jeder Laufwerkposition ist ein Laufwerk oder eine Halterung (Platzhalter) installiert. Oder es ist
zum Schutz der Laufwerkhalterung eine Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen installiert.
• Wenn der Server über eine redundante Stromversorgung verfügt, ist in jeder Netzteilposition ein
redundantes Netzteilmodul installiert. Es kann auch bei einer Netzteilposition ein Netzteilmodul installiert
sein und die andere ist durch eine Abschirmung geschützt.
• Lassen Sie um den Server herum genügend Platz frei, damit das Kühlungssystem des Servers
ordnungsgemäß funktioniert. Lassen Sie etwa 5 cm an der Vorder- und an der Rückseite des Servers frei.
Stellen Sie keine Gegenstände vor die Lüfter. Damit eine ordnungsgemäße Kühlung und Luftzirkulation
sichergestellt sind, bringen Sie vor dem Einschalten des Servers die Abdeckung wieder an. Ist die
Serverabdeckung längere Zeit (länger als 30 Minuten) entfernt, während der Server in Betrieb ist, können
Komponenten des Servers beschädigt werden.
• Verlegen Sie die Kabel ordnungsgemäß. Bei einigen Zusatzeinrichtungen, wie z. B. PCI-Karten, müssen
Sie neben den Anweisungen in diesem Abschnitt auch die Anweisungen zur Verkabelung einhalten,
die mit den Zusatzeinrichtungen geliefert werden.
• Stellen Sie sicher, dass Sie einen fehlerhaften Lüfter innerhalb von 48 Stunden austauschen.
• Installieren Sie beim Austausch eines Hot-Swap-Laufwerks das neue Hot-Swap-Laufwerk innerhalb von
zwei Minuten, nachdem Sie das alte Hot-Swap-Laufwerk entfernt haben.

Bei eingeschalteter Stromversorgung im Server arbeiten


Achtung: Statische Elektrizität, die beim Einschalten des Servers an interne Serverkomponenten abgeleitet wird, führt
möglicherweise dazu, dass der Server gestoppt wird, was zu einem Datenverlust führen kann. Um dieses potenzielle
Problem zu vermeiden, sollten Sie immer ein Antistatikarmband oder ein anderes Erdungssystem verwenden, wenn
Sie Arbeiten am eingeschalteten Server durchführen.

Der Server unterstützt Hot-Swap-Einheiten, d. h., Sie können bedenkenlos die Serverabdeckung abnehmen
und diese Einheiten austauschen, während sich der Server in Betrieb befindet. Befolgen Sie diese
Richtlinien, wenn Sie Arbeiten im eingeschalteten Server vornehmen müssen:
• Vermeiden Sie lose Kleidung an Ihren Unterarmen. Knöpfen Sie langärmlige Hemden zu, bevor Sie im
Inneren des Servers arbeiten. Tragen Sie bei Arbeiten im Inneren des Servers keine Manschettenknöpfe.
• Achten Sie darauf, dass sich Ihre Krawatte oder Ihr Schal nicht im Server verfängt.
• Entfernen Sie Schmuck, wie z. B. Armbänder, Halsketten, Ringe und lose Armbanduhren.
• Nehmen Sie Gegenstände, wie z. B. Kugelschreiber und Bleistifte, aus Ihren Hemdtaschen. Diese
Gegenstände können in den Server fallen, wenn Sie sich darüber beugen.
• Lassen Sie keine Metallgegenstände, wie z. B. Büroklammern, Haarnadeln und Schrauben, in den
Server fallen.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 93


Serverabdeckung entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen der Serverabdeckung.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Serverabdeckung zu entfernen:


1. Entfernen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken. Schalten Sie anschließend alle angeschlossenen
Einheiten und den Server aus.
2. Ziehen Sie alle Netzkabel aus den Netzsteckdosen.
3. Ziehen Sie alle Netzkabel, Kabel von Ein-/Ausgabeeinheiten und alle anderen an den Server
angeschlossenen Kabel ab.
4. Entfernen Sie alle Verriegelungseinheiten, wie z. B. Schlösser oder Kabelverriegelungen, mit denen
die Serverabdeckung gesichert ist. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverschloss“ auf
Seite 24.

94 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


5. Lösen Sie die Rändelschraube, mit der die Serverabdeckung befestigt ist, und schieben Sie
anschließend die Serverabdeckung nach hinten, bis sie nicht mehr weitergeschoben werden kann.

Anmerkungen:
a. Die Serverabdeckung ist fest installiert. Um die Rändelschraube, mit der die Serverabdeckung
befestigt ist, lösen zu können, ist ein Werkzeug, wie z. B. ein Schraubendreher erforderlich. Die
Rändelschraube ist ein integrierter Teil der Serverabdeckung. Versuchen Sie nicht, sie von der
Serverabdeckung zu entfernen.
b. Es wird empfohlen, den Server drei bis fünf Minuten lang abkühlen zu lassen, bevor Sie die
Serverabdeckung entfernen.

Abbildung 34. Serverabdeckung nach hinten schieben

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 95


6. Klappen Sie die Serverabdeckung nach außen, um sie vollständig zu entfernen.

Abbildung 35. Serverabdeckung entfernen

Achtung: Damit eine ordnungsgemäße Kühlung und Luftzirkulation sichergestellt sind, bringen Sie vor dem
Einschalten des Servers die Abdeckung an. Ist die Serverabdeckung länger als 30 Minuten entfernt, während
der Server in Betrieb ist, können Komponenten des Servers beschädigt werden.

Informationen zum erneuten Installieren der Serverabdeckung finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
wieder anbringen und Kabel erneut anschließen“ auf Seite 186.

Frontblende entfernen und wieder anbringen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen und Anbringen der Frontblende.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Frontblende zu entfernen und später wieder anzubringen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.

96 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Entfernen Sie die Frontblende, indem Sie die drei Plastikzungen an der linken Seite lösen und die
Frontblende nach außen kippen.

Abbildung 36. Frontblende entfernen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 97


4. Um die Frontblende wieder anzubringen, richten Sie die anderen drei Plastikzungen an der rechten
Seite der Frontblende an den entsprechenden drei Bohrungen im Gehäuse aus, klappen Sie dann die
Frontblende nach innen, bis sie in ihrer Position an der linken Seite einrastet.

Abbildung 37. Frontblende installieren

5. Fahren Sie mit dem Abschnitt „Austausch von Komponenten abschließen“ auf Seite 185 fort.

PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen und erneuten Anbringen der
PCI-Kartenbaugruppe. Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, bei denen eine RAID-Karte installiert ist.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Gehen Sie wie folgt vor, um die PCI-Kartenbaugruppe zu entfernen und erneut anzubringen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Gehen Sie wie folgt vor, um die PCI-Kartenbaugruppe zu entfernen:

98 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


a. Drücken Sie die Entriegelungslasche 1 in die angezeigte Richtung und schieben Sie dann vorsichtig
die PCI-Kartenbaugruppe ein wenig nach oben, bis die beiden Haltestifte 2 am Gehäuse mittig an
den entsprechenden Bohrungen der PCI-Kartenbaugruppe ausgerichtet sind.

Abbildung 38. PCI-Kartenbaugruppe entriegeln

b. Schieben Sie die PCI-Kartenbaugruppe vorsichtig in Richtung Oberseite des Gehäuses, bis sie sich
von den Haltestiften am Gehäuse löst. Heben Sie die PCI-Kartenbaugruppe anschließend aus
dem Gehäuse.

Abbildung 39. PCI-Kartenbaugruppe entfernen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 99


4. Gehen Sie wie folgt vor, um die PCI-Kartenbaugruppe erneut anzubringen:
a. Setzen Sie die kleine flache PCI-Kartenhalterung in die Haupthalterung für PCI-Karten, wie in der
Abbildung dargestellt.

Abbildung 40. Kleine flache PCI-Kartenhalterung in Haupthalterung für PCI-Karten einsetzen

b. Legen Sie die PCI-Kartenbaugruppe so in das Gehäuse ein, dass die beiden Haltstifte 2 an der
Unterseite des Gehäuses in die entsprechenden Bohrungen der PCI-Kartenhalterung einrasten.
Stellen Sie sicher, dass die Kante der RAID-Karte problemlos in den Steckplatz 1 der kleinen flachen
PCI-Kartenhalterung eingesetzt werden kann. Drücken Sie die PCI-Kartenbaugruppe dann vorsichtig
nach unten, bis sie an den beiden Haltestifte am Gehäuse fest einrastet.

100 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Abbildung 41. PCI-Kartenbaugruppe erneut anbringen

5. Fahren Sie mit dem Abschnitt „Austausch von Komponenten abschließen“ auf Seite 185 fort.

Hardware installieren, entfernen oder austauschen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren, Entfernen oder Austauschen von Hardware für
den Server. Sie können das Leistungsspektrum Ihres Servers erweitern, indem Sie neue Hardwareeinheiten
wie Speichermodule, PCI-Karten oder andere Serveroptionen hinzufügen, und Sie können den Server
warten, indem Sie fehlerhafte Hardwareeinheiten austauschen.

Wenn Sie eine Serveroption verwenden, lesen Sie in diesem Abschnitt die zugehörigen Anweisungen zum
Installieren und Entfernen sowie die Anweisungen, die im Lieferumfang der Serveroption enthalten sind.

Anmerkungen:
1. Verwenden Sie nur von Lenovo bereitgestellte Teile.
2. Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem Server ab.

Speichermodul installieren oder entfernen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren oder Entfernen eines Speichermoduls.

Eine Liste der Zusatzeinrichtungen für das ThinkServer-Speichermodul finden Sie unter der Adresse
http://www.lenovo.com/thinkserver. Klicken Sie zum Anzeigen der entsprechenden Informationen auf die
Registerkarte Products (Produkte) und anschließend auf Options (Optionen) ➙ ThinkServer Memory
(ThinkServer-Speicher).

Anmerkung: Die Speichermodule sind sehr empfindlich gegen elektrostatische Entladung. Lesen Sie
unbedingt zuerst den Abschnitt „Umgang mit aufladungsempfindlichen Einheiten“ auf Seite 92 und führen
Sie den Vorgang vorsichtig aus.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 101


Installationsregeln für Speichermodule
Der Server verfügt über vier Speichersteckplätze zum Installieren oder Austauschen von DDR3-UDIMMs
mit Fehlerkorrekturcode (ECC).
• Unterstützt DDR3-UDIMMs mit 2 GB, 4 GB bzw. 8 GB
• Mit einer Speicherbank oder mit zwei Speicherbänken
• Minimaler Systemspeicher: 2 GB (nur ein Speichermodul mit 2 GB im DIMMA2-Steckplatz)
• Maximaler Systemspeicher: 32 GB (ein Speichermodul mit 8 GB in jedem der vier Speichersteckplätze)

Die folgende Abbildung zeigt die Positionen Speichersteckplätze auf der Systemplatine.

Abbildung 42. Speichersteckplätze auf der Systemplatine

1 Speichersteckplatz 4 (DIMMB2) 3 Speichersteckplatz 2 (DIMMA2)

2 Speichersteckplatz 3 (DIMMB1) 4 Speichersteckplatz 1 (DIMMA1)

102 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Die folgende Tabelle enthält Informationen zu Installationsregeln für Speichermodule, die Sie bei der
Installation oder beim Austauschen eines Speichermoduls beachten sollten. Die Speichersteckplätze,
in denen Sie die Speichermodule in verschiedenen Situationen installieren sollten, sind mit einem „X“
gekennzeichnet. Die Zahlen 1, 2, 3 und 4 stehen für die Reihenfolge bei der Installation.

Anmerkung: Die installierten Speichermodule müssen von demselben Typ sein und dieselbe Spannung
und Frequenz aufweisen.

UDIMM DIMMA1 DIMMA2 DIMMB1 DIMMB2


Ein UDIMM X
Zwei UDIMMs X, 1 X, 2
Drei UDIMMs X, 3 X, 1 X, 2
Vier UDIMMs X, 3 X, 1 X, 4 X, 2

Speichermodul installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren eines Speichermoduls.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
1. Stellen Sie zur Optimierung der Systemleistung sicher, dass Sie bei der Installation eines Speichermoduls
die entsprechenden Installationsregeln beachten und befolgen. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Installationsregeln für Speichermodule“ auf Seite 102.
2. Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die im
Lieferumfang des Speichermoduls enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Speichermodul zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Bestimmen der Speichersteckplätze auf der Systemplatine Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
5. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Zugang zu
den Speichersteckplätzen verhindern.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 103


6. Öffnen Sie die Halteklammern des entsprechenden Speichersteckplatzes. Informationen zur
Installationsreihenfolge finden Sie im Abschnitt „Installationsregeln für Speichermodule“ auf Seite 102.

Abbildung 43. Halteklammern der Speichersteckplätze öffnen

7. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich das neue Speichermodul befindet,
eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend das neue
Speichermodul aus der Schutzhülle.

Anmerkung: Fassen Sie das Speichermodul vorsichtig an den Kanten an.


8. Positionieren Sie das neue Speichermodul über dem Speichersteckplatz. Stellen Sie sicher, dass
die Kerbe 1 am neuen Speichermodul an der Aussparung 2 im Speichersteckplatz ausgerichtet ist.
Drücken Sie anschließend das neue Speichermodul gerade nach unten in den Speichersteckplatz, bis
sich die Halteklammern schließen und das neue Speichermodul einrastet.

Anmerkung: Wenn zwischen dem Speichermodul und den Halteklammern eine Lücke bleibt, wurde das
Speichermodul nicht richtig installiert. Öffnen Sie die Halteklammern, entfernen Sie das Speichermodul
und installieren Sie es anschließend erneut in den Speichersteckplatz, bis die Halteklammern vollständig
geschlossen sind.

Abbildung 44. Speichermodul installieren

9. Installieren Sie alle anderen Komponenten erneut bzw. schließen Sie alle anderen zuvor abgezogenen
Kabel wieder an.

Weiteres Vorgehen:

104 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185.

Speichermodul entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen eines Speichermoduls.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Stellen Sie zur Optimierung der Systemleistung sicher, dass Sie bei der Installation eines
Speichermoduls die entsprechenden Installationsregeln beachten und befolgen. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Installationsregeln für Speichermodule“ auf Seite 102.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Speichermodul zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Bestimmen der Speichersteckplätze auf der Systemplatine Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
5. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Zugang zu
den Speichersteckplätzen verhindern.
6. Bestimmen Sie das entsprechende Speichermodul, das Sie entfernen möchten, und öffnen
Sie die Halteklammern an beiden Enden des Speichersteckplatzes. Fassen Sie anschließend
das Speichermodul an den Kanten und ziehen Sie es vorsichtig nach oben, um es aus dem
Speichersteckplatz herauszunehmen.

Abbildung 45. Speichermodul entfernen

7. Wenn Sie angewiesen werden, das alte Speichermodul einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 105


Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

PCI-Karte installieren oder entfernen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren oder Entfernen einer PCI-Karte.

Zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen sowie zur ordnungsgemäßen Kühlung des Servers müssen
alle Positionen und PCI-Kartensteckplätze entweder belegt oder abgedeckt sein. Wenn Sie ein internes
Laufwerk oder eine PCI-Karte installieren, bewahren Sie die Abschirmung vor elektromagnetischen
Störungen bzw. die Abdeckblende für die Laufwerkposition oder die Halterung des PCI-Kartensteckplatzes
für den Fall auf, dass Sie die Einheit später wieder entfernen.

Achtung: Eine nicht belegte Laufwerkposition oder ein PCI-Kartensteckplatz ohne Abdeckung, Blende,
Abdeckelement oder eine andere Schutzvorrichtung kann die EMI-Integrität und die Kühlung des Servers
beeinträchtigen. Dies kann zu einer Überhitzung oder zur Beschädigung von Komponenten führen.

Anmerkung: Die PCI-Karten sind sehr empfindlich gegen elektrostatische Entladung. Lesen Sie unbedingt
zuerst den Abschnitt „Umgang mit aufladungsempfindlichen Einheiten“ auf Seite 92 und führen Sie den
Vorgang vorsichtig aus.

PCI-Karte installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren einer PCI-Karte.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der PCI-Karte enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine PCI-Karte einzusetzen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Wenn eine PCI-Kartenbaugruppe in Ihrem Server installiert ist, entfernen Sie sie. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
5. Suchen Sie einen geeigneten PCI-Kartensteckplatz auf der Systemplatine. Lesen Sie den Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49, um die verschiedenen Arten von PCI-Kartensteckplätzen
bei Ihrem Server zu bestimmen.

106 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


6. Entfernen Sie die Halterung für den PCI-Kartensteckplatz, indem Sie die Schraube entfernen, mit der
die Metallhalterung befestigt ist, und heben Sie dann die Halterung aus dem Gehäuse. Bewahren Sie
die Halterung für den PCI-Kartensteckplatz für den Fall auf, dass Sie die PCI-Karte zu einem späteren
Zeitpunkt wieder entfernen und die Position mit der Halterung abdecken müssen.

Anmerkung: Legen Sie die entfernte Schraube zur Seite. Die Schraube benötigen Sie später, um
die PCI-Karte zu befestigen.

Abbildung 46. Halterung für den PCI-Kartensteckplatz entfernen

7. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich die neue PCI-Karte befindet, eine unlackierte
Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend die neue PCI-Karte aus der
Schutzhülle.

Anmerkung: Fassen Sie die PCI-Karte vorsichtig an den Kanten an.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 107


8. Setzen Sie die neue PCI-Karte in den PCI-Kartensteckplatz ein, bei dem Sie die Steckplatzhalterung
entfernt haben, und drücken Sie die PCI-Karte anschließend vorsichtig gerade nach unten, bis sie sicher
im Steckplatz sitzt. Installieren Sie die Schraube, um die PCI-Karte in ihrer Position zu sichern.

Anmerkung: Je nach Art Ihrer PCI-Karte weicht sie möglicherweise von der folgenden Abbildung ab.

Abbildung 47. PCI-Karte installieren

9. Je nach Art der PCI-Karte müssen Sie möglicherweise noch erforderliche Kabel anschließen. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zur PCI-Karte.
10. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe, sofern eine RAID-Karte in Ihrem Server installiert ist.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“
auf Seite 98.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185.

PCI-Karte entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen einer PCI-Karte.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der PCI-Karte enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine PCI-Karte zu entfernen:

108 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie die PCI-Karte, die Sie entfernen möchten. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
5. Wenn eine PCI-Kartenbaugruppe in Ihrem Server installiert ist, entfernen Sie sie. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
6. Entfernen Sie gegebenenfalls alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise
den Zugang zur PCI-Karte behindern. Je nach Art der PCI-Karte müssen Sie möglicherweise
auch alle Kabel von der PCI-Karte, der Systemplatine und/oder der Rückwandplatine für das
Hot-Swap-Festplattenlaufwerk abziehen.
7. Entfernen Sie die Schraube, mit der die PCI-Karte gesichert ist. Fassen Sie anschließend die PCI-Karte
an den Kanten und ziehen Sie sie vorsichtig aus dem PCI-Kartensteckplatz.

Anmerkung: Die PCI-Karte passt genau in den PCI-Kartensteckplatz. Schieben Sie ggf. die PCI-Karte
etwas hin und her, bis sie vollständig aus dem Steckplatz entfernt werden kann.

Abbildung 48. PCI-Karte entfernen

8. Installieren Sie eine neue PCI-Karte, um die alte zu ersetzenoder installieren Sie zum Abdecken der
Position eine Halterung für den PCI-Kartensteckplatz. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„PCI-Karte installieren“ auf Seite 106.
9. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe, sofern eine RAID-Karte in Ihrem Server installiert ist.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“
auf Seite 98.
10. Wenn Sie angewiesen werden, die alte PCI-Karte einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 109


Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Ethernet-Karte installieren oder entfernen


Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren oder Entfernen der Ethernet-Karte.

Ethernet-Karte installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren der Ethernet-Karte und zum Installieren des
Treibers für die Ethernet-Karte unter Windows-Betriebssystemen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der Ethernet-Karte enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Ethernet-Karte zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Wenn eine PCI-Kartenbaugruppe in Ihrem Server installiert ist, entfernen Sie sie. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
5. Bestimmen Sie einen entsprechenden PCI-Kartensteckplatz auf der Systemplatine für die
Installation der Ethernet-Karte. Sie können die Ethernet-Karte in einen PCI-E-Steckplatz 2 oder
PCI-E-Steckplatz 3 installieren, der eine Karte mit einer Länge von 167 mm unterstützt. Lesen Sie
den Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49, um die verschiedenen Arten von
PCI-Kartensteckplätzen bei Ihrem Server zu bestimmen.
6. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Betrieb
behindern.
7. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich die neue Ethernet-Karte befindet, eine
unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend die Ethernet-Karte
aus der Schutzhülle.

Anmerkung: Fassen Sie die Ethernet-Karte vorsichtig an den Kanten an.


8. Die Ethernet-Karte ist eine Art PCI-Karte. Befolgen Sie die Anweisungen im Abschnitt „PCI-Karte
installieren“ auf Seite 106, um die Ethernet-Karte zu installieren.
9. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe, sofern eine RAID-Karte in Ihrem Server installiert ist.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“
auf Seite 98.

Weiteres Vorgehen:

110 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Richten Sie sich anschließend an die folgende Vorgehensweise, um den
Treiber für die Ethernet-Karte zu installieren, wenn Sie ein Windows-Betriebssystem verwenden. Unter
Linux-Betriebssystemen müssen Sie für die Ethernet-Karte keinen Einheitentreiber installieren.

Gehen Sie unter Windows-Betriebssystemen wie folgt vor, um den Einheitentreiber für die Ethernet-Karte zu
installieren:
1. Speichern Sie alle geöffneten Dokumente und beenden Sie alle Anwendungen.
2. Klicken Sie auf Start. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Sie
Eigenschaften aus. Das Fenster „Systemeigenschaften“ wird geöffnet.
3. Klicken Sie auf der Registerkarte Hardware auf die Schaltfläche Geräte-Manager. Das Fenster
„Geräte-Manager“ wird geöffnet.
4. Erweitern Sie Netzwerkadapter.
5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der aufgeführten Ethernet-Karten mit einem gelben
Fragezeichen.
6. Wählen Sie Treiber aktualisieren aus. Das Fenster „Hardwareupdate-Assistent“ wird geöffnet. Sie
werden gefragt, ob Sie zulassen, dass Windows eine Verbindung zu Windows Update herstellt, um nach
Software zu suchen.
7. Treffen Sie entsprechend Ihren Anforderungen eine Auswahl und klicken Sie auf Weiter.
8. Legen Sie die mit ihrem Server gelieferte ThinkServer EasyStartup DVD in das optische Laufwerk ein.

Anmerkung: Die mit der Ethernet-Karte gelieferte Treiber-CD benötigen Sie nicht.
9. Wählen Sie Software automatisch installieren (empfohlen) aus und klicken Sie zum Fortfahren
auf Weiter.
10. Befolgen Sie die angezeigten Anweisungen, um die Installation abzuschließen.

Ethernet-Karte entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen der Ethernet-Karte.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der Ethernet-Karte enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Ethernet-Karte zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Wenn eine PCI-Kartenbaugruppe in Ihrem Server installiert ist, entfernen Sie sie. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 111


5. Suchen Sie die Ethernet-Karte. Die Ethernet-Karte kann sich in den PCI-E-Steckplätzen 2 oder 3
befinden, die eine Karte mit einer Länge von 167 mm unterstützen. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
6. Die Ethernet-Karte ist eine Art PCI-Karte. Lesen Sie den Abschnitt „PCI-Karte entfernen“ auf Seite 108
und befolgende Sie die Anweisungen dort, um die Ethernet-Karte zu entfernen.
7. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe, sofern eine RAID-Karte in Ihrem Server installiert ist.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“
auf Seite 98.
8. Wenn Sie angewiesen werden, die alte Ethernet-Karte einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

RAID-Karte installieren oder entfernen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren oder Entfernen der RAID-Karte.

Bei Servermodellen mit über vier Festplattenlaufwerken oder bei Modellen mit SAS-Festplattenlaufwerken
ist eine bestimmte RAID-Karte erforderlich. Sie können auch die RAID-Karte für erweiterte
SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen installieren. Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten
„RAID-Karte“ auf Seite 36 und „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

Anmerkung: Dieser Abschnitt gilt nur für Modelle, die die RAID-Karte unterstützen.

RAID-Karte installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren der RAID-Karte.

Achtung: Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Daten vor dem Installieren der RAID-Karte sichern, da Sie
danach RAID möglicherweise erneut konfigurieren und das Betriebssystem erneut installieren müssen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der RAID-Karte enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die RAID-Karte zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie den PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

112 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


5. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Betrieb
behindern.
6. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich die RAID-Karte befindet, eine unlackierte
Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend die RAID-Karte aus der
Schutzhülle.

Anmerkung: Fassen Sie die RAID-Karte vorsichtig an den Kanten an.


7. Die RAID-Karte ist eine Art PCI-Karte. Lesen Sie den Abschnitt „PCI-Karte installieren“ auf Seite 106
und befolgen Sie die Anweisungen dort, um die RAID-Karte zu installieren.
8. Schließen Sie die Kabel entsprechend Ihrer Serverkonfiguration an. Informationen hierzu finden Sie
im Abschnitt „Kabel anschließen“ auf Seite 42.
9. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe, die im Lieferumfang der RAID-Karte enthalten ist.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“
auf Seite 98.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Konfigurieren Sie anschließend RAID für Ihren Server. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

RAID-Karte entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen der RAID-Karte.

Achtung: Vergewissern Sie sich, dass Sie Ihre Daten vor dem Entfernen der RAID-Karte sichern, da Sie
danach RAID möglicherweise erneut konfigurieren und das Betriebssystem erneut installieren müssen. Wenn
Sie die RAID-Karte entfernen, stehen Ihnen die erweiterten SATA/SAS-Hardware-RAID-Funktionen nicht
mehr zur Verfügung. Außerdem ist bei Servermodellen mit über vier Festplattenlaufwerken oder bei Modellen
mit SAS-Festplattenlaufwerken eine bestimmte RAID-Karte erforderlich.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der RAID-Karte enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die RAID-Karte zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Entfernen Sie die PCI-Kartenbaugruppe. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
5. Suchen Sie die RAID-Karte, die im PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine installiert ist. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 113


6. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Betrieb
behindern.
7. Ziehen Sie alle Kabel von der RAID-Karte und anderen zugehörigen Komponenten ab.

Anmerkung: Wenn Sie eine neue RAID-Karte installieren möchten, nachdem Sie die alte entfernt haben,
notieren Sie sich vor dem Abziehen der Kabel die Kabelanschlüsse.
8. Die RAID-Karte ist eine Art PCI-Karte. Lesen Sie den Abschnitt „PCI-Karte entfernen“ auf Seite 108 und
befolgen Sie die Anweisungen dort, um die RAID-Karte zu entfernen.

Anmerkung: Fassen Sie die RAID-Karte vorsichtig an den Kanten an.


9. Je nach Serverkonfiguration müssen Sie möglicherweise die SATA-Festplattenlaufwerke mit den
SATA-Anschlüssen auf der Systemplatine verbinden, wenn keine RAID-Karte installiert ist. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Kabel anschließen“ auf Seite 42.
10. Wenn Sie angewiesen werden, die alte RAID-Karte einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185. Dann müssen Sie RAID für Ihren Server erneut konfigurieren.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

Für ThinkServer RAID 500 Adapter: ThinkServer RAID 500 Upgrade Key
for Advanced RAID installieren oder entfernen
Dieses Thema enthält Anweisungen zum Installieren oder Entfernen des ThinkServer RAID 500 Upgrade Key
for Advanced RAID (nachfolgend als TR 500-Schlüssel bezeichnet).

Mit dem TR 500-Schlüssel können die Kapazitäten des installierten ThinkServer RAID 500 Adapter erweitert
werden, indem die RAID 5 und RAID 50 für die erweiterte SATA/SAS-Hardware-RAID aktiviert wird. Ein TR
500-Schlüssel kann bei Lenovo erworben werden.

TR 500-Schlüssel installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren des TR 500-Schlüssels auf einem ThinkServer RAID
500 Adapter, sofern einer auf Ihrem Server installiert ist.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang des TR 500-Schlüssels enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen
Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den TR 500-Schlüssel zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.

114 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie den ThinkServer RAID 500 Adapter, der im PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine
installiert ist. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf
Seite 49.
5. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Betrieb
behindern.
6. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich der TR 500-Schlüssel befindet, eine
unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend den TR 500-Schlüssel
aus der Schutzhülle.

Anmerkung: Fassen Sie den TR 500-Schlüssel vorsichtig an den Kanten an.


7. Suchen Sie auf dem ThinkServer RAID 500 Adapter den Anschluss für den TR 500-Schlüssel und setzen
Sie dann den TR 500-Schlüssel in den Anschluss. Sie können die RAID-Karte auch zuerst entfernen,
dann den TR 500-Schlüssel auf der RAID-Karte installieren und anschließend die RAID-Karte erneut
installieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf
Seite 112.

Anmerkung: Stellen Sie sicher, dass der TR 500-Schlüssel sicher auf der RAID-Karte eingesetzt ist.

Abbildung 49. TR 500-Schlüssel auf dem ThinkServer RAID 500 Adapter installieren

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Die Hardware-RAID 5- und -RAID 50-Stufen sind dann für Ihren Server
verfügbar, wenn bei diesem die erforderliche Anzahl an Festplattenlaufwerken installiert ist. Informationen
zur Konfiguration der Hardware-RAID finden Sie im MegaRAID SAS Software User Guide (MegaRAID SAS
Software-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang des Servers enthalten ist.

TR 500-Schlüssel entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Entfernen des TR 500-Schlüssels, wenn auf Ihrem Server ein
ThinkServer RAID 500 Adapter mit der Zusatzeinrichtung für TR 500-Schlüssel installiert ist.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 115


Anmerkungen:
1. Wenn Sie den TR 500-Schlüssel von der RAID-Karte entfernen, stehen die Hardware-RAID-Stufen 5
und 50 nicht zur Verfügung.
2. Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die im
Lieferumfang des TR 500-Schlüssels enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Gehen Sie wie folgt vor, um den TR 500-Schlüssel von der RAID-Karte zu entfernen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie den ThinkServer RAID 500 Adapter, der im PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine
installiert ist. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf
Seite 49.
5. Entfernen Sie alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise den Betrieb
behindern.
6. Entfernen Sie den TR 500-Schlüssel aus dem ThinkServer RAID 500 Adapter. Falls erforderlich, können
Sie den ThinkServer RAID 500 Adapter zuerst entfernen, den TR 500-Schlüssel von ihm entfernen
und den ThinkServer RAID 500 Adapter dann wieder installieren. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf Seite 112.

Anmerkung: Fassen Sie den TR 500-Schlüssel vorsichtig an den Kanten an.

Abbildung 50. TR 500-Schlüssel aus dem ThinkServer RAID 500 Adapter entfernen

7. Wenn Sie angewiesen werden, den alten TR 500-Schlüssel einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:

116 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185. Da die Hardware-RAID-Stufen 5 und 50 ohne den TR
500-Schlüssel nicht verfügbar sind, müssen Sie RAID für Ihren Server möglicherweise erneut
konfigurieren. Informationen zur Konfiguration der Hardware-RAID finden Sie im MegaRAID SAS
Software User Guide (MegaRAID SAS Software-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im
Lieferumfang des Servers enthalten ist.

Für ThinkServer RAID 700 Adapter: ThinkServer RAID 700 Battery


installieren oder entfernen
In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren oder Entfernen von ThinkServer RAID 700
Battery (nachfolgend als TR 700-Batterie bezeichnet), wenn auf Ihrem Server ThinkServer RAID 700 Adapter
installiert ist.

Die TR 700-Batterie schützt die Integrität der zwischengespeicherten Daten auf dem ThinkServer RAID 700
Adapter, indem er im Falle des vollständigen Ausfalls der Wechselstromversorgung oder eines kurzen
Stromausfalls eine Notstromversorgung für bis zu 72 Stunden bietet. Sie verfügt über integrierte Funktionen
zum automatischen Aufladen des Akkus und zum Übermitteln von Informationen zum Akkuladezustand (z.
B. Spannung, Temperatur und Stromstärke) an den Server. Die Karte stellt außerdem eine kostengünstige
Alternative zur Verwendung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung dar und bietet eine zweite
Fehlertoleranzebene, falls sie zusammen mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung verwendet wird.

Während eines Schnellladevorgangs ist die Temperatur der TR 700-Batterie in der Regel um 15 –
20 °C höher als die Umgebungstemperatur. Daher sollte bei Durchführung eines Aufladezyklus die
Umgebungstemperatur 55 °C nicht überschreiten. Steigt die Umgebungstemperatur auf über 55 °C, wird der
Aufladezyklus vorzeitig abgebrochen und folglich die TR 700-Batterie nicht vollständig aufgeladen. Unter
normalen Betriebsbedingungen dauert ein Aufladezyklus mindestens sechs Stunden.

Achtung: Es wird empfohlen, dass Sie die TR 700-Batterie nach 500 Aufladungszyklen bzw. einmal im Jahr
ersetzen, je nachdem, welche dieser beiden Bedingungen zuerst eintrifft.

TR 700-Batterie installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren der TR 700-Batterie auf einem ThinkServer RAID 700
Adapter, sofern einer auf dem Server installiert ist.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang der TR 700-Batterie enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die TR 700-Batterie zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 117


4. Wenn eine PCI-Kartenbaugruppe in Ihrem Server installiert ist, entfernen Sie sie. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
5. Suchen Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter, der sich im PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine
befindet.
6. Entfernen Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter, bei dem es sich um eine Art RAID-Karte handelt.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf Seite 112.

Anmerkung: Fassen Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter vorsichtig an den Kanten an und legen Sie
ihn auf einer ebenen, sauberen und antistatischen Oberfläche ab, nachdem Sie ihn herausgenommen
haben.
7. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich die TR 700-Batterie befindet, eine
unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend die TR 700-Batterie
aus der Schutzhülle.
8. Positionieren Sie die TR 700-Batterie so über dem ThinkServer RAID 700 Adapter, dass der Anschluss
für die Verbindung der Platinen 1 an der Unterseite der TR 700-Batterie am Anschluss 2 am
ThinkServer RAID 700 Adapter ausgerichtet ist. Zudem müssen die drei Haltestifte an der Unterseite der
TR 700-Batterie an den entsprechenden Bohrungen am ThinkServer RAID 700 Adapter ausgerichtet
sein. Drücken Sie die TR 700-Batterie vorsichtig auf den ThinkServer RAID 700 Adapter, bis die beiden
Anschlüsse ( 1 und 2 ) fest verbunden sind. Befestigen Sie die TR 700-Batterie anschließend mithilfe
der drei im Lieferumfang des Erweiterungssatzes enthaltenen Schrauben.

Anmerkungen:
• Setzen Sie den Schraubendreher beim Eindrehen der Schrauben mittig an und ziehen Sie die
Schrauben nicht zu fest an, um eventuelle Beschädigungen an Teilen zu vermeiden.
• Berühren Sie nicht die Platine an der Unterseite der TR 700-Batterie.

Abbildung 51. TR 700-Batterie auf dem ThinkServer RAID 700 Adapter installieren

9. Installieren Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter mit der TR 700-Batterie. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf Seite 112.
10. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe erneut. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

118 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185.

TR 700-Batterie entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Entfernen der TR 700-Batterie, wenn auf dem Server ein
ThinkServer RAID 700 Adapter mit der Zusatzeinrichtung für eine TR 700-Batterie installiert ist.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
• Wenn Sie die TR 700-Batterie entfernen, ist die Notstromversorgung für den ThinkServer RAID 700
Adapter nicht mehr gewährleistet.
• Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die im
Lieferumfang der TR 700-Batterie enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die TR 700-Batterie zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Wenn eine PCI-Kartenbaugruppe in Ihrem Server installiert ist, entfernen Sie sie. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
5. Suchen Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter, der sich im PCI-E-Steckplatz 3 auf der Systemplatine
befindet.
6. Entfernen Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter, bei dem es sich um eine Art RAID-Karte handelt.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren oder entfernen“ auf Seite 112.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 119


7. Entfernen Sie vorsichtig die drei Schrauben, die die TR 700-Batterie befestigen, und nehmen Sie die TR
700-Batterie dann aus dem ThinkServer RAID 700 Adapter.

Anmerkung: Setzen Sie den Schraubendreher beim Entfernen der Schrauben mittig an, um eventuelle
Beschädigungen an irgendwelchen Teilen zu vermeiden.

Abbildung 52. TR 700-Batterie aus dem ThinkServer RAID 700 Adapter entfernen

8. Wenn Sie eine neue TR 700-Batterie installieren möchten, lesen Sie die Informationen unter „TR
700-Batterie installieren“ auf Seite 117.
9. Installieren Sie den ThinkServer RAID 700 Adapter mit einer neuen TR 700-Batterie oder ohne TR
700-Batterie erneut. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID-Karte installieren oder
entfernen“ auf Seite 112.
10. Installieren Sie die PCI-Kartenbaugruppe erneut. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„PCI-Kartenbaugruppe entfernen und erneut anbringen“ auf Seite 98.
Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

ThinkServer RAID 100 Upgrade Key for Advanced RAID installieren


oder entfernen
Dieses Thema enthält Anweisungen zum Installieren oder Entfernen des ThinkServer RAID 100 Upgrade Key
for Advanced RAID (nachfolgend als TR 100-Schlüssel bezeichnet).

Mit dem RAID 5-Schlüssel der Systemplatine können die Kapazitäten der Systemplatine erweitert
werden, indem RAID 5 für die integrierte SATA-Software-RAID aktiviert wird. Ein RAID 5-Schlüssel für die
Systemplatine kann bei Lenovo erworben werden.

TR 100-Schlüssel installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren des TR 100-Schlüssels.

120 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang des TR 100-Schlüssels enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen
Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den TR 100-Schlüssel zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich der TR 100-Schlüssel befindet, eine
unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend den TR 100-Schlüssel
aus der Schutzhülle.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 121


5. Suchen Sie auf der Systemplatine den iButton-Sockel. Legen Sie eine Seite des TR 100-Schlüssels
unter eine der Halteklammern des iButton-Sockels. Drücken Sie anschließend die andere Seite des
TR 100-Schlüssels vorsichtig gerade nach unten, bis der Schlüssel einrastet und durch die zwei
Halteklammern des iButton-Sockels gesichert ist.

Anmerkung: Entfernen Sie gegebenenfalls alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die
möglicherweise den Betrieb behindern.

Abbildung 53. TR 100-Schlüssel installieren

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Die integrierte SATA-Software-RAID 5 ist dann für Ihren Server verfügbar,
wenn bei diesem die erforderliche Anzahl an Festplattenlaufwerken installiert ist. Informationen zum
Konfigurieren von RAID finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

TR 100-Schlüssel entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen des TR 100-Schlüssels.

Anmerkungen:

122 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Dieser Abschnitt gilt nur für Server, in denen eine Zusatzeinrichtung für den TR 100-Schlüssel installiert
ist.
2. Wenn Sie den TR 100-Schlüssel entfernen, wird die integrierte SATA-Software-RAID 5 inaktiviert.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang des TR 100-Schlüssels enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen
Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den TR 100-Schlüssel zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie auf der Systemplatine den iButton-Sockel. Öffnen Sie die Halteklammern 1 des
iButton-Sockels, um den TR 100-Schlüssel zu entfernen.

Anmerkung: Entfernen Sie gegebenenfalls alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die
möglicherweise den Betrieb behindern.

Abbildung 54. TR 100-Schlüssel entfernen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 123


5. Wenn Sie angewiesen werden, den alten TR 100-Schlüssel einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185. Da die integrierte SATA-Software-RAID 5 ohne den TR
100-Schlüssel nicht verfügbar ist, müssen Sie RAID für Ihren Server möglicherweise erneut konfigurieren.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

ThinkServer Management Module Premium installieren oder entfernen


Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren oder Entfernen von ThinkServer Management Module
Premium (nachfolgend als iKVM-Schlüssel bezeichnet).

Der iKVM-Schlüssel bietet bequemen KVM-Fernzugriff und -steuerung über LAN oder das Internet. Sie
können den iKVM-Schlüssel verwenden, um standortunabhängigen Fernzugriff zu erhalten, über den Sie auf
kritische Ereignisse reagieren und die entsprechenden Wartungsaufgaben vornehmen können. Aus diesem
Grund bietet der iKVM-Schlüssel als integrierte Lösung Ihres Servers einen höheren Verwaltungskomfort als
das einfache Server-Management auf der Systemplatine. Ein iKVM-Schlüssel kann bei Lenovo erworben
werden.

iKVM-Schlüssel installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren des iKVM-Schlüssels.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang des iKVM-Schlüssels enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den iKVM-Schlüssel zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich der iKVM-Schlüssel befindet, eine
unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend den iKVM-Schlüssel
aus der Schutzhülle.

124 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


5. Suchen Sie den Anschluss für den iKVM-Schlüssel auf der Systemplatine und setzen Sie den
iKVM-Schlüssel anschließend in den Anschluss.

Anmerkung: Stellen Sie sicher, dass der iKVM-Schlüssel sicher auf der Systemplatine eingesetzt ist.

Abbildung 55. iKVM-Schlüssel installieren

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Weitere Informationen zur Fernverwaltungsfunktion und zur Fernverwaltung
des Servers finden Sie auch im Remote Management Module User Guide (Remote Management
Module-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten ist.

iKVM-Schlüssel entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen des iKVM-Schlüssels, wenn auf Ihrem Server ein
solcher Schlüssel installiert ist.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 125


Anmerkungen:
1. Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die im
Lieferumfang des iKVM-Schlüssels enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.
2. Wenn Sie den iKVM-Schlüssel entfernen, steht die Fernverwaltungsfunktion für die Fernverwaltung des
Servers nicht zur Verfügung.

Gehen Sie wie folgt vor, um den iKVM-Schlüssel zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie den iKVM-Schlüssel auf der Systemplatine und heben Sie dann den iKVM-Schlüssel gerade
nach oben an, um ihn vom Anschluss zu entfernen.

Abbildung 56. iKVM-Schlüssel entfernen

5. Wenn Sie angewiesen werden, den alten iKVM-Schlüssel einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

126 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

TPM-Modul installieren oder entfernen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren oder Entfernen des TPM-Moduls.

Beim TPM-Modul handelt es sich um einen von TCT (Trusted Computing Group) entwickelten
Sicherheitschip, der eine Hardwaremethode zur Datenverschlüsselung bietet. Das Modul speichert
Kennwörter, Verschlüsselungsschlüssel und digitale Zertifikate und stellt so Sicherheitslösungen zur
Verfügung und schützt den Computer.

TPM-Modul installieren
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren des TPM-Moduls.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation,
die im Lieferumfang des TPM-Moduls enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den TPM-Modul zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich das TPM-Modul befindet, eine unlackierte
Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend das TPM-Modul aus der
Schutzhülle.

Anmerkung: Fassen Sie das TPM-Modul vorsichtig an den Kanten an.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 127


5. Suchen Sie den TPM-Anschluss auf der Systemplatine und setzen Sie das TPM-Modul anschließend in
den TPM-Anschluss.

Abbildung 57. TPM-Modul installieren

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Anschließend können Sie die TPM-Funktion im Programm „Setup Utility“
konfigurieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „TPM-Funktion konfigurieren“ auf Seite 73.

TPM-Modul entfernen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Entfernen des TPM-Moduls, wenn auf Ihrem Server ein
solches Modul installiert ist.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
1. Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die im
Lieferumfang des TPM-Moduls enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.
2. Wenn Sie das TPM-Modul entfernen, steht die TPM-Funktion nicht zur Verfügung.

128 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Gehen Sie wie folgt vor, um das TPM-Modul zu entfernen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie den TPM-Anschluss auf der Systemplatine und entfernen Sie dann das dort installierte
TPM-Modul, indem Sie es gerade nach oben anheben.

Anmerkung: Fassen Sie das TPM-Modul vorsichtig an den Kanten an.

Abbildung 58. TPM-Modul entfernen

5. Wenn Sie angewiesen werden, das alte TPM-Modul einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Intelligent Diagnostics Module installieren oder entfernen


Dieses Thema enthält Anweisungen zum Installieren oder Entfernen von Intelligent Diagnostics Module.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 129


Mit Intelligent Diagnostics Module, das nur für einige Modelle verfügbar ist, werden über das IDM-Feld
Diagnoseanzeigen zur Verfügung gestellt, sodass Fehler ohne großen Aufwand ermittelt werden können. Die
Diagnoseanzeigen auf dem IDM-Feld variieren ebenfalls je nach installiertem Netzteil. Weitere Informationen
hierzu finden Sie unter „Intelligent Diagnostics Module“ auf Seite 20.

Intelligent Diagnostics Module installieren


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieses Thema enthält Anweisungen zum Installieren von Intelligent Diagnostics Module.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um Intelligent Diagnostics Module zu installieren:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Entfernen Sie die Frontblende. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende entfernen
und wieder anbringen“ auf Seite 96.
4. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich das Intelligent Diagnostics Module befindet,
eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend das Intelligent
Diagnostics Module aus der Schutzhülle.
5. Schließen Sie das Signalkabel an die Rückseite des Intelligent Diagnostics Module an.

130 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


6. Verlegen Sie das Signalkabel des Intelligent Diagnostics Module durch die entsprechende Bohrung im
Gehäuse und positionieren Sie das Intelligent Diagnostics Module so am Gehäuse, dass die Bohrung
des Intelligent Diagnostics Module an der entsprechenden Bohrung 1 im Gehäuse ausgerichtet ist.
Installieren Sie dann die Schraube, um das Intelligent Diagnostics Module zu befestigen.

Abbildung 59. Intelligent Diagnostics Module installieren

7. Entfernen Sie die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 131


8. Verbinden Sie das andere Ende des Signalkabels mit dem Intelligent Diagnostics Module-Anschluss auf
der Systemplatine. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“
auf Seite 49. Verlegen Sie anschließend das Signalkabel des Intelligent Diagnostics Module
ordnungsgemäß. Möglicherweise müssen Sie das Signalkabel mit Kabelklemmen oder -führungen im
Gehäuse befestigen.

Abbildung 60. Kabelführung

9. Installieren Sie wieder die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
10. Installieren Sie die Frontblende wieder. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende
entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185.

Intelligent Diagnostics Module entfernen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieses Thema enthält Anweisungen zum Entfernen von Intelligent Diagnostics Module.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, die mit dem Intelligent Diagnostics Module geliefert werden.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:

132 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Je nach Modell weicht die Abbildung in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem Server ab.
2. Wenn Sie das Intelligent Diagnostics Module entfernen, stehen beim Server die Diagnoseanzeigen auf
dem Feld des IDM-Moduls nicht mehr zur Verfügung.

Gehen Sie wie folgt vor, um Intelligent Diagnostics Module zu entfernen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Entfernen Sie die Frontblende. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende entfernen
und wieder anbringen“ auf Seite 96.
4. Suchen Sie das Intelligent Diagnostics Module. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Intelligent
Diagnostics Module“ auf Seite 20.
5. Entfernen Sie die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
6. Ziehen Sie das Signalkabel des Intelligent Diagnostics Module vom Intelligent Diagnostics
Module-Anschluss auf der Systemplatine ab. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
7. Entfernen Sie gegebenenfalls alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise
den Zugang zum Signalkabel des Intelligent Diagnostics Module behindern. Notieren Sie sich die
Kabelführung und lösen Sie das Signalkabel des Intelligent Diagnostics Module aus den Kabelklemmen
und -führungen im Gehäuse.
8. Entfernen Sie die Schraube 1 am dem Gehäuse, mit der das Intelligent Diagnostics Module befestigt
ist. Entfernen Sie anschließend das Intelligent Diagnostics Module vorsichtig aus dem Gehäuse und
ziehen Sie das Signalkabel des Intelligent Diagnostics Module aus der Bohrung im Gehäuse.

Abbildung 61. Intelligent Diagnostics Module entfernen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 133


9. Ziehen Sie das Signalkabel von der Rückseite des Intelligent Diagnostics Module ab.
10. Installieren Sie wieder die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
11. Installieren Sie die Frontblende wieder. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende
entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96.
12. Wenn Sie angewiesen werden, das alte Intelligent Diagnostics Module einzusenden, befolgen Sie genau
die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Optisches Laufwerk installieren oder austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Installieren oder Austauschen eines optischen Laufwerks.

Zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen sowie zur ordnungsgemäßen Kühlung des Servers müssen
alle Laufwerkpositionen entweder belegt oder abgedeckt sein. Ihr Server verfügt über zwei Positionen für
ein optisches Laufwerk. Wenn nur ein optisches Laufwerk in der unteren Position installiert ist, ist die
obere Position am Gehäuse mit einer Metallabschirmung vor elektromagnetischen Störungen und an der
Frontblende mit einer Kunststoffabschirmung abgedeckt. Wenn Sie ein sekundäres optisches Laufwerk
installieren, bewahren Sie die vom Gehäuse entfernte Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen und
die von der Fronblende entfernte Kunststoffabschirmung für den Fall auf, dass Sie das Laufwerk zu einem
späteren Zeitpunkt entfernen und die Abschirmungen zur Abdeckung der Laufwerkposition benötigen.

Achtung: Eine nicht belegte Laufwerkposition ohne eine Schutzvorrichtung kann die EMI-Integrität und
die Kühlung des Servers beeinträchtigen. Dies kann zu einer Überhitzung oder zur Beschädigung von
Komponenten führen. Installieren Sie zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen sowie zur Kühlung
des Servers ein neues optisches Laufwerk, sobald Sie das defekte Laufwerk oder die Abschirmungen
entfernt haben.

Vorsicht:
Bei der Installation von Lasergeräten (wie CD-ROM-Laufwerken, DVD-Laufwerken, Einheiten mit
Lichtwellenleitertechnik oder Sendern) Folgendes beachten:
• Die Abdeckungen nicht entfernen. Durch Entfernen der Abdeckungen des Lasergeräts können
gefährliche Laserstrahlungen freigesetzt werden. Das Gerät enthält keine zu wartenden Teile.
• Werden Steuerelemente, Einstellungen oder Durchführungen von Prozeduren anders als hier
angegeben verwendet, kann gefährliche Laserstrahlung auftreten.

Gefahr

Einige Lasergeräte enthalten eine Laserdiode der Klasse 3A oder 3B. Beachten Sie Folgendes:

Laserstrahlung bei geöffneter Verkleidung. Nicht in den Strahl blicken. Keine Lupen oder Spiegel
verwenden. Strahlungsbereich meiden.

Lesen Sie zu Beginn die folgenden Installationsregeln für optische Laufwerke:

134 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Der Server verfügt über zwei Positionen für ein optisches Laufwerk. Wenn beim Server nur ein optisches
Laufwerk installiert ist, stellen Sie sicher, dass es in der unteren Position (Position 1 für optisches
Laufwerk) installiert ist. Wenn auf dem Server nur ein RDX-USB-Laufwerkpaket (Serveroption) installiert
ist, stellen Sie sicher, dass es in der unteren Position (Position 1 für optisches Laufwerk) installiert ist. Die
obere Position ist nur für ein zweites optisches Laufwerk vorgesehen.
• Die folgende Tabelle enthält Informationen zum Netzteilanschluss und dem Anschluss auf der
Systemplatine, die für die installierten optischen Laufwerke oder das RDX-USB-Laufwerkpaket
empfohlen werden. Informationen zu den Positionen für optische Laufwerke und zu den Positionen der
Anschlüsse auf der Systemplatine finden Sie in den Abschnitten „Serverkomponenten“ auf Seite 26 und
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Laufwerkposition Laufwerk Netzteilanschluss Anschluss auf der Systemplatine


Position 1 für optisches Ein optisches Laufwerk ist P11 SATA-Anschluss 5
Laufwerk (untere Position) installiert.
Ein P6 Interner USB 2.0-Anschluss 2 mit
RDX-USB-Laufwerkpaket zwei Anschlüssen
(Serveroption)
Position 2 für optisches Ein optisches Laufwerk P12 SATA-Anschluss 4
Laufwerk (obere Position) ist bei einigen Modellen
installiert.

Anmerkung: Informationen zum RDX-USB-Laufwerkpaket und Anweisungen zu dessen Installation


finden Sie in der dem RDX-USB-Laufwerkpaket beiliegenden Dokumentation. Diese Zusatzeinrichtung
kann direkt bei Lenovo erworben werden. Der Name der Zusatzeinrichtung lautet Lenovo Removable Disk
Technology (RDX) USB Drive Bundle.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
1. Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem Server ab.
2. Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die
im Lieferumfang des optischen Laufwerks enthalten ist, und folgen Sie den dort beschriebenen
Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein optisches Laufwerk zu installieren oder auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Suchen Sie die Positionen der optischen Laufwerke. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Serverkomponenten“ auf Seite 26.
4. Je nachdem, ob Sie ein optisches Laufwerk installieren oder austauschen, gehen Sie wie folgt vor:

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 135


• Wenn Sie in der oberen Position für optische Laufwerke ein sekundäres optisches Laufwerk
installieren, entfernen Sie die Frontblende. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende
entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96. Entfernen Sie anschließend die Kunststoffabschirmung
für die Position von der Frontblende. Entfernen Sie die Schraube 1 , mit der auf der oberen Position
für optische Laufwerke die Metallabschirmung vor elektromagnetischen Störungen befestigt ist.
Schieben Sie einen Finger in die Öffnung der Abschirmung und ziehen Sie sie vorsichtig vorn aus
dem Gehäuse.

Abbildung 62. Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen in der oberen Position für optische Laufwerke
entfernen

136 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Wenn Sie das optische Laufwerk austauschen, ziehen Sie das Signal- und das Netzkabel von der
Rückseite des optischen Laufwerks ab. Drücken Sie den Entriegelungsknopf 1 in die angezeigte
Richtung und drücken Sie das optische Laufwerk von hinten, bis es vorn aus dem Gehäuse
hinausragt. Halten Sie nun das optische Laufwerk vorn fest und schieben Sie es vollständig aus
dem Gehäuse.

Abbildung 63. Optisches Laufwerk entfernen

5. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich das neue optische Laufwerk befindet, eine
unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend das neue optische
Laufwerk und das Signalkabel aus der Schutzhülle.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 137


6. Schieben Sie das neue optische Laufwerk von vorn in die Laufwerkposition, bis es einrastet.

Anmerkung: Die Frontblende muss beim Austauschen eines optischen Laufwerks nicht entfernt
werden. Wenn Sie jedoch in der oberen Position für optische Laufwerke ein sekundäres optisches
Laufwerk hinzufügen, müssen Sie zunächst die Frontblende entfernen, um die Abschirmungen entfernen
zu können. In der folgenden Abbildung ist nur der Fall dargestellt, bei dem die Frontblende nicht
entfernt werden muss.

Abbildung 64. Optisches Laufwerk installieren

7. Schließen Sie das entsprechende Netzkabel 1 und das Signalkabel 2 an der Rückseite des neuen
optischen Laufwerks an.

Abbildung 65. Anschließen der Kabel an der Rückseite des optischen Laufwerks

8. Verbinden Sie gegebenenfalls das andere Ende des Signalkabels mit dem entsprechenden
SATA-Anschluss auf der Systemplatine. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.

138 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


9. Bringen Sie die Frontblende wieder an, falls Sie sie entfernt haben. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Frontblende entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96.
10. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Wenn Sie ein optisches Laufwerk installieren, bewahren Sie die vom Gehäuse entfernte Abschirmung
vor elektromagnetischen Störungen und die von der Fronblende entfernte Kunststoffabschirmung für
den Fall auf, dass Sie das Laufwerk zu einem späteren Zeitpunkt entfernen und die Abschirmungen
zur Abdeckung der Laufwerkposition benötigen.
• Wenn Sie ein optisches Laufwerk austauschen und angewiesen werden, das alte einzusenden,
befolgen Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung
gestellte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation oder des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt
„Austausch von Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Hot-Swap-Festplattenlaufwerk installieren oder austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren oder Austauschen eines


Hot-Swap-Festplattenlaufwerks.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, in denen Hot-Swap-Festplattenlaufwerke installiert sind.
Informationen zu unterstützten Hot-Swap-Festplattenlaufwerken finden Sie im Abschnitt „Funktionen“
auf Seite 7.

Eine Liste mit ThinkServer-Festplattenlaufwerksoptionen finden Sie unter http://www.lenovo.com/thinkserver.


Klicken Sie zum Anzeigen der entsprechenden Informationen auf die Registerkarte Products (Produkte) und
anschließend auf Options (Optionen) ➙ ThinkServer Hard Drives (ThinkServer-Festplattenlaufwerke).

Ein Hot-Swap-Festplattenlaufwerk kann ohne Ausschalten des Servers installiert oder ausgetauscht werden.
Signifikante Unterbrechungen des Systembetriebs werden dadurch vermieden.

Zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen sowie zur ordnungsgemäßen Kühlung des Servers
müssen alle Laufwerkpositionen entweder belegt oder abgedeckt sein. Die Anzahl der installierten
Festplattenlaufwerke ist vom jeweiligen Servermodell abhängig. Die freien Laufwerkpositionen
werden entweder mit einer Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen abgedeckt oder mit
Festplattenlaufwerkhalterungen als Platzhaltern besetzt. Wenn Sie ein Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
installieren, bewahren Sie die als Platzhalter eingesetzte und von Ihnen entfernte Festplattenlaufwerkhalterung
auf für den Fall, dass Sie das Hot-Swap-Festplattenlaufwerk zu einem späteren Zeitpunkt entfernen und zur
Abdeckung der Position einen Platzhalter benötigen.

Achtung: Eine nicht belegte Laufwerkposition ohne eine Schutzvorrichtung kann die EMI-Integrität und
die Kühlung des Servers beeinträchtigen. Dies kann zu einer Überhitzung oder zur Beschädigung von
Komponenten führen. Installieren Sie zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen sowie zur Kühlung des
Servers ein neues Hot-Swap-Festplattenlaufwerk, sobald Sie das defekte Laufwerk oder den Platzhalter
entfernt haben.

Lesen Sie zu Beginn die folgenden Installationsregeln für Festplattenlaufwerke:

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 139


• Beachten Sie beim Installieren eines Festplattenlaufwerks die Reihenfolge für
Festplattenlaufwerkpositionen. Informationen zu den Festplattenlaufwerkpositionen bei Ihrem Server
finden Sie im Abschnitt „Serverkomponenten“ auf Seite 26.
• Bei RAID-Konfigurationen müssen innerhalb einer einzelnen RAID-Platteneinheit die Festplattenlaufwerke
demselben Typ angehören und die gleiche Kapazität aufweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.
• Installieren Sie bei Festplattenlaufwerken mit verschiedenen Kapazitäten das Laufwerk mit der geringsten
Kapazität zuerst.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
1. Je nach Modell wird Ihr Server mit einem oder mehreren 3,5-Zoll- oder
2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken geliefert. Die Abbildungen in diesem Abschnitt basieren auf
Servermodellen mit vier 3,5-Zoll-Hot-Swap-SATA- oder -SAS-Festplattenlaufwerken. Bei anderen
Modellen ist die Vorgehensweise zum Austauschen von Hot-Swap-Festplattenlaufwerken identisch.
2. Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem Server ab.
3. Befolgen Sie neben den Anweisungen in diesem Abschnitt sämtliche Anweisungen in der Dokumentation
zum Hot-Swap-Festplattenlaufwerk.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Hot-Swap-Festplattenlaufwerk zu installieren oder auszutauschen:
1. Entriegeln Sie mit dem entsprechenden Schlüssel die vordere Klappe und öffnen Sie sie dann mit
dem Griff 1 .

Abbildung 66. Vordere Klappe des Servers öffnen

140 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


2. Suchen Sie die entsprechende Festplattenlaufwerkposition. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Serverkomponenten“ auf Seite 26.
3. Drücken Sie auf den Entriegelungsknopf 1 , um den Griff des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks oder
des Platzhalters zu entriegeln.

Abbildung 67. Griff der Halterung des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks oder des Platzhalters entriegeln

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 141


4. Ziehen Sie am Griff und schieben Sie das Hot-Swap-Festplattenlaufwerk bzw. den Platzhalter vorsichtig
vorn aus dem Gehäuse.

Abbildung 68. Hot-Swap-Festplattenlaufwerk oder Platzhalter entfernen

5. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der das neue Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
enthalten ist, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie nun das neue
Hot-Swap-Festplattenlaufwerk aus der Schützhülle.

Anmerkung: Berühren Sie dabei nicht die Platine am Festplattenlaufwerk.

142 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


6. Schieben Sie das neue Hot-Swap-Festplattenlaufwerk von der Vorderseite des Servers aus in die
Laufwerkposition, bis es einrastet, und klappen Sie den Griff zu.

Abbildung 69. Hot-Swap-Festplattenlaufwerk installieren

7. Überprüfen Sie anhand der Statusanzeigen für die Hot-Swap-Festplattenlaufwerke, ob das


Festplattenlaufwerk ordnungsgemäß funktioniert. Möglicherweise müssen Sie den Server erneut
starten, damit das neu installierte Laufwerk erkannt wird. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Statusanzeigen des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks“ auf Seite 34. Wenn ein Festplattenlaufwerk
fehlerhaft ist, müssen Sie es erneut installieren oder austauschen, bis es ordnungsgemäß funktioniert.
8. Schließen und verriegeln Sie die vordere Klappe.
9. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Wenn Sie ein Hot-Swap-Festplattenlaufwerk installieren, bewahren Sie die entfernte, als Platzhalter
eingesetzte Festplattenlaufwerkhalterung auf für den Fall, dass Sie das Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
zu einem späteren Zeitpunkt entfernen und zur Abdeckung der Laufwerkposition einen Platzhalter
benötigen.
• Wenn Sie ein Hot-Swap-Festplattenlaufwerk austauschen und angewiesen werden, das alte
einzusenden, befolgen Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand
zur Verfügung gestellte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Konfigurieren von RAID finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 143


Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung entfernen oder
installieren
Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Entfernen oder Installieren eines Festplattenlaufwerks ohne
Hot-Swap-Unterstützung.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, in denen Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung
installiert sind. Informationen zu unterstützten Festplattenlaufwerken ohne Hot-Swap-Unterstützung finden
Sie im Abschnitt „Funktionen“ auf Seite 7.

Eine Liste mit ThinkServer-Festplattenlaufwerksoptionen finden Sie unter http://www.lenovo.com/thinkserver.


Klicken Sie zum Anzeigen der entsprechenden Informationen auf die Registerkarte Products (Produkte) und
anschließend auf Options (Optionen) ➙ ThinkServer Hard Drives (ThinkServer-Festplattenlaufwerke).

Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung entfernen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Entfernen eines Festplattenlaufwerks ohne


Hot-Swap-Unterstützung.

Lesen Sie zu Beginn die folgenden Installationsregeln für Festplattenlaufwerke:


• Beachten Sie beim Installieren eines Festplattenlaufwerks die Reihenfolge für
Festplattenlaufwerkpositionen. Informationen zu den Festplattenlaufwerkpositionen bei Ihrem Server
finden Sie im Abschnitt „Serverkomponenten“ auf Seite 26.
• Bei RAID-Konfigurationen müssen innerhalb einer einzelnen RAID-Platteneinheit die Festplattenlaufwerke
demselben Typ angehören und die gleiche Kapazität aufweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.
• Installieren Sie bei Festplattenlaufwerken mit verschiedenen Kapazitäten das Laufwerk mit der geringsten
Kapazität zuerst.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung zu entfernen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.

144 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


2. Entriegeln Sie mit dem entsprechenden Schlüssel die vordere Klappe und öffnen Sie sie dann mit
dem Griff 1 .

Abbildung 70. Vordere Klappe des Servers öffnen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 145


3. Die Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung sind in der unteren Festplattenlaufwerkhalterung
installiert und durch eine Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen geschützt. Drücken Sie von
unten den kleinen Hebel 1 , der sich auf der Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen befindet,
und klappen Sie dann die Abschirmung nach oben, um sie aus dem Gehäuse zu entfernen und auf die
Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung zugreifen zu können.

2
1

U
CP
M
ME

U
PS

Abbildung 71. Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen entfernen

4. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
5. Entfernen Sie den Systemlüfter 1 an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
6. Suchen Sie das entsprechende Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverkomponenten“ auf Seite 26. Ziehen Sie nun das SATA-Signalkabel
und das Netzkabel von der Rückseite des Festplattenlaufwerks ohne Hot-Swap-Unterstützung ab.

146 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


7. Setzen Sie vorne an der blauen Halterung zwei Finger (normalerweise Daumen und Zeigefinger) in die
Bohrungen der beiden unteren Laschen. Drücken Sie nun die beiden Laschen zusammen und ziehen
Sie dann das Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung Halterung vorsichtig vorn aus dem
Gehäuse heraus.

2
1

U
CP
M
ME

U
PS

Abbildung 72. Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung aus der Position herausziehen

8. Biegen Sie die Seiten der blauen Halterung, um das Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung
aus der Halterung zu entfernen. Bewahren Sie die Halterung sorgfältig auf.

Anmerkung: Berühren Sie dabei nicht die Platine am Festplattenlaufwerk.


9. Installieren Sie erneut den Systemlüfter 1 an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 147


10. Richten Sie die obere Kante der Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen an der oberen Seite
der Festplattenlaufwerkhalterung aus und klappen Sie anschließend die Abschirmung nach unten,
bis sie einrastet.

Abbildung 73. Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen installieren

11. Ziehen Sie das SATA-Kabel für das entfernte Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung von der
Systemplatine ab und bewahren Sie es sorgfältig auf.
12. Schließen und verriegeln Sie die vordere Klappe.
13. Wenn Sie angewiesen werden, das alte Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung einzusenden,
befolgen Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung
gestellte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Entfernungsprozedur finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185. Anschließend müssen Sie RAID für Ihren Server möglicherweise
erneut konfigurieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung installieren


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Installieren eines Festplattenlaufwerks ohne


Hot-Swap-Unterstützung.

Lesen Sie zu Beginn die folgenden Installationsregeln für Festplattenlaufwerke:

148 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Beachten Sie beim Installieren eines Festplattenlaufwerks die Reihenfolge für
Festplattenlaufwerkpositionen. Informationen zu den Festplattenlaufwerkpositionen bei Ihrem Server
finden Sie im Abschnitt „Serverkomponenten“ auf Seite 26.
• Bei RAID-Konfigurationen müssen innerhalb einer einzelnen RAID-Platteneinheit die Festplattenlaufwerke
demselben Typ angehören und die gleiche Kapazität aufweisen. Weitere Informationen hierzu finden Sie
unter „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.
• Installieren Sie bei Festplattenlaufwerken mit verschiedenen Kapazitäten das Laufwerk mit der geringsten
Kapazität zuerst.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
• Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem Server ab.
• Befolgen Sie neben den Anweisungen in diesem Abschnitt sämtliche Anweisungen in der Dokumentation
zum Festplattenlaufwerk.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung zu installieren:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entriegeln Sie mit dem entsprechenden Schlüssel die vordere Klappe und öffnen Sie sie dann mit
dem Griff 1 .

Abbildung 74. Vordere Klappe des Servers öffnen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 149


3. Die Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung sind in der unteren Festplattenlaufwerkhalterung
installiert und durch eine Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen geschützt. Drücken Sie von
unten den kleinen Hebel 1 , der sich auf der Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen befindet,
und klappen Sie dann die Abschirmung nach oben, um sie aus dem Gehäuse zu entfernen und auf die
Positionen für Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung zugreifen zu können.

2
1

U
CP
M
ME

U
PS

Abbildung 75. Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen entfernen

4. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
5. Entfernen Sie den Systemlüfter 1 an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
6. Suchen Sie die entsprechende Position für ein Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverkomponenten“ auf Seite 26.
7. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der das neue Festplattenlaufwerk ohne
Hot-Swap-Unterstützung enthalten ist, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers.
Nehmen Sie nun das neue Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung und das Signalkabel
aus der Schützhülle.

Anmerkung: Berühren Sie dabei nicht die Platine am Festplattenlaufwerk.

150 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


8. Installieren Sie das neue Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung in eine blaue Halterung,
indem Sie die Seiten der Halterung biegen und die Kontaktstifte 1 , 2 , 4 und 5 an der Halterung an
den entsprechenden Öffnungen am Festplattenlaufwerk so ausrichten, dass das Festplattenlaufwerk in
die Halterung eingesetzt werden kann.

Anmerkung: Berühren Sie dabei nicht die Platine 3 an der Unterseite des Festplattenlaufwerks.

Abbildung 76. Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung in Halterung installieren

9. Schieben Sie das neue Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung mit der Halterung in die
Laufwerkposition, bis es einrastet.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 151


10. Schließen Sie das entsprechende Netzkabel 1 und das SATA-Signalkabel 2 an der Rückseite des
Festplattenlaufwerks ohne Hot-Swap-Unterstützung an.

Abbildung 77. Anschließen der Kabel an der Rückseite des Festplattenlaufwerks ohne Hot-Swap-Unterstützung

Die folgende Tabelle enthält Informationen zum Netzteilanschluss und dem SATA-Anschluss für die
Systemplatine, die für die installierten Festplattenlaufwerke ohne Hot-Swap-Unterstützung in den
jeweiligen Laufwerkpositionen empfohlen werden. Informationen zu den Festplattenlaufwerkpositionen
und den SATA-Anschlüssen auf der Systemplatine finden Sie in den Abschnitten „Serverkomponenten“
auf Seite 26 und „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Festplattenlaufwerk ohne Netzteilanschluss SATA-Anschluss auf


Hot-Swap-Unterstützung Systemplatine
Installiert in Position 0 P9-Netzteilanschluss SATA-Steckplatz 0
Installiert in Position 1 P10-Netzteilanschluss SATA-Steckplatz 1
Installiert in Position 2 P7-Netzteilanschluss SATA-Steckplatz 2
Installiert in Position 3 P8-Netzteilanschluss SATA-Steckplatz 3

11. Verbinden Sie das andere Ende des SATA-Signalkabels mit dem entsprechenden SATA-Anschluss auf
der Systemplatine. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“
auf Seite 49.
12. Installieren Sie erneut den Systemlüfter 1 an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.

152 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


13. Richten Sie die obere Kante der Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen an der oberen Seite
der Festplattenlaufwerkhalterung aus und klappen Sie anschließend die Abschirmung nach unten,
bis sie einrastet.

Abbildung 78. Abschirmung vor elektromagnetischen Störungen installieren

14. Schließen und verriegeln Sie die vordere Klappe.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen der Installation finden Sie im Abschnitt „Austausch von Komponenten
abschließen“ auf Seite 185. Anschließend müssen Sie RAID für Ihren Server möglicherweise erneut
konfigurieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.

Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Austauschen der Rückwandplatine für


Hot-Swap-Festplattenlaufwerke.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, in denen Hot-Swap-Festplattenlaufwerke installiert sind.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 153


Gehen Sie wie folgt vor, um die Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Entfernen Sie die Frontblende. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende entfernen
und wieder anbringen“ auf Seite 96.
4. Suchen Sie die Rückwandplatinen der Hot-Swap-Festplattenlaufwerke. Informationen hierzu finden Sie
im Abschnitt „Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk“ auf Seite 38.
5. Entfernen Sie den Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
6. Entfernen Sie aus den Festplattenlaufwerkhalterungen alle installierten Hot-Swap-Festplattenlaufwerke
und alle Halterungen, die als Platzhalter verwendet werden (falls vorhanden). Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Hot-Swap-Festplattenlaufwerk installieren oder austauschen“ auf Seite 139.
7. Notieren Sie sich die Kabelanschlüsse der Rückwandplatine und ziehen Sie dann alle Kabel von der
Rückwandplatine ab.
8. Heben Sie den Entriegelungshebel 1 an und ziehen Sie die Festplattenlaufwerkhalterung vorne aus dem
Gehäuse.

Anmerkung: In der folgenden Abbildung ist die 3,5-Zoll-Festplattenlaufwerkhalterung dargestellt. Bei


2,5-Zoll-Festplattenlaufwerkhalterungen ist die Vorgehensweise zum Entfernen der Halterung identisch.

Abbildung 79. Festplattenlaufwerkhalterung entfernen

154 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


9. Gehen Sie, je nachdem, ob Ihr Server über eine 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterung mit
einer Rückwandplatine oder eine oder mehrere 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterungen mit
Rückwandplatinen verfügt, wie folgt vor:
• Bei einer Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke entfernen Sie die vier
Schrauben, mit denen die Rückwandplatine befestigt ist, und entfernen Sie die Rückwandplatine
aus der Festplattenlaufwerkhalterung.

Abbildung 80. Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterung entfernen

• Bei einer Rückwandplatine für 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke entfernen Sie die sechs


Schrauben, mit denen die Rückwandplatine befestigt ist, und entfernen Sie die Rückwandplatine
aus der Festplattenlaufwerkhalterung.

Abbildung 81. Rückwandplatine für 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterung entfernen

10. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der die neue Rückwandplatine für
Hot-Swap-Festplattenlaufwerke enthalten ist, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des
Servers. Entnehmen Sie anschließend die Rückwandplatine aus der Schützhülle.

Anmerkung: Fassen Sie die Rückwandplatine vorsichtig an den Kanten an.


11. Legen Sie die neue Rückwandplatine an der Festplattenlaufwerkhalterung so an, dass die Bohrungen
der neuen Rückwandplatine an den entsprechenden Bohrungen in der Festplattenlaufwerkhalterung
ausgerichtet sind. Führen Sie nun je nach Festplattenlaufwerkhalterung einen der folgenden Schritte aus:

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 155


• Bringen Sie bei 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterungen die vier Schrauben an, um die
Rückwandplatine an der Halterung zu befestigen.

Abbildung 82. Rückwandplatine für 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterung installieren

• Bringen Sie bei 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterungen die sechs Schrauben an, um die


Rückwandplatine an der Halterung zu befestigen.

Abbildung 83. Rückwandplatine für 2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerkhalterung installieren

156 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


12. Schieben Sie die Festplattenlaufwerkhalterung von vorne in das Gehäuse, bis sie einrastet.

Anmerkung: In der folgenden Abbildung ist die 3,5-Zoll-Festplattenlaufwerkhalterung dargestellt. Bei


2,5-Zoll-Festplattenlaufwerkhalterungen ist die Vorgehensweise zum Installieren der Halterung identisch.

Abbildung 84. Festplattenlaufwerkhalterung installieren

13. Installieren Sie alle Hot-Swap-Festplattenlaufwerke und alle Halterungen, die als Platzhalter verwendet
werden (falls vorhanden), erneut in der Festplattenlaufwerkhalterung. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Hot-Swap-Festplattenlaufwerk installieren oder austauschen“ auf Seite 139.
14. Schließen Sie mithilfe Ihrer Notizen die Kabel an die Rückwandplatine wieder an.
15. Installieren Sie wieder den Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
16. Installieren Sie die Frontblende wieder. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende
entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96.
17. Wenn Sie angewiesen werden, die alte Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke
einzusenden, befolgen Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur
Verfügung gestellte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 157


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Austauschen des Netzteils ohne Hot-Swap-Unterstützung.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, die mit einem Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung geliefert
werden.

Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Vorsicht:
Die Abdeckung des Netzteils oder einer Komponente, die mit dem folgenden Etikett versehen ist,
darf niemals entfernt werden.

In Komponenten, die dieses Etikett aufweisen, treten gefährliche Spannungen und Energien auf.
Diese Komponenten enthalten keine Teile, die gewartet werden müssen. Besteht der Verdacht eines
Fehlers an einem dieser Teile, ist ein Kundendiensttechniker zu verständigen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Entfernen Sie die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
5. Notieren Sie sich die Kabelführung und die Anschlüsse. Ziehen Sie nun die Kabel des Netzteils von der
Systemplatine und von allen Laufwerken ab. Bei Servermodellen mit Hot-Swap-Festplattenlaufwerken
müssen Sie auch die Netzkabel von den Rückwandplatinen für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke
abziehen.
6. Lösen Sie die Kabel des Netzteils aus den Kabelklemmen und -führungen im Gehäuse.

158 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


7. Entfernen Sie die vier Schrauben 1 an der Rückseite des Gehäuses, mit denen das Netzteil befestigt ist.
Drücken Sie dann das Netzteil von der Rückseite her, bis es sich aus der Metallhaltezunge 2 löst.

CPU
MEM
Abbildung 85. Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung lösen

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 159


8. Neigen Sie das Netzteil ein wenig in die angezeigte Richtung und heben Sie es dann aus dem Gehäuse
heraus.

CPU
MEM
Abbildung 86. Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung entfernen

9. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich das neue Netzteil befindet, eine unlackierte
Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend das neue Netzteil aus der
Schutzhülle und vergewissern Sie sich, dass es sich dabei um das richtige Ersatzteil handelt.
Informationen zu dem unterstützten Netzteil finden Sie im Abschnitt „Funktionen“ auf Seite 7.

160 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


10. Installieren Sie das neue Netzteil so im Gehäuse, dass die vier Bohrungen am neuen Netzteil an den
entsprechenden Bohrungen ausgerichtet sind, die sich an der Rückseite des Gehäuses befinden und
mit einem A gekennzeichnet sind. Bringen Sie anschließend die vier Schrauben 1 an, um das neue
Netzteil zu befestigen.

Anmerkung: Verwenden Sie nur von Lenovo zur Verfügung gestellte Schrauben.

CPU
MEM

Abbildung 87. Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung installieren

11. Verbinden Sie mithilfe Ihrer Notizen die Kabel des neuen Netzteils je nach Modell mit der Systemplatine,
mit allen Laufwerken und/oder mit den Rückwandplatinen für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke. Verlegen
Sie dann die Kabel ordnungsgemäß und sichern Sie sie mit den Kabelklemmen und -führungen im
Gehäuse.
12. Installieren Sie wieder die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
13. Wenn Sie angewiesen werden, das alte Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung einzusenden, befolgen
Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung gestellte
Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 161


Redundantes Hot-Swap-Netzteil austauschen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Austauschen eines redundanten Hot-Swap-Netzteils.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, die mit einem oder zwei redundanten Hot-Swap-Netzteilen
geliefert werden. Für jedes redundante Hot-Swap-Netzteil gibt es auf dem Netzteil neben dem
Netzkabelanschluss möglicherweise eine oder zwei Statusanzeigen. Wenn die grüne Anzeige leuchtet,
funktioniert das redundante Hot-Swap-Netzteil ordnungsgemäß. Wenn die rote Anzeige leuchtet, funktioniert
das redundante Hot-Swap-Netzteil nicht.

Mit redundanten Hot-Swap-Netzteilen können signifikante Unterbrechungen des Systembetriebs verhindert


werden, wenn bei einem Netzteil ein Fehler auftritt. Außerdem können redundante Hot-Swap-Netzteile
ausgetauscht werden, ohne dass der Server ausgeschaltet werden muss.

Anmerkung: Installieren Sie zur Vermeidung elektromagnetischer Störungen sowie zur Kühlung des Servers
ein neues redundantes Hot-Swap-Netzteil, sobald sie das defekte entfernt haben, oder verwenden Sie bei
der anderen Position eine Abschirmung, wenn Sie für die Stromversorgung nur ein Netzteil verwenden.

Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Vorsicht:
Die Abdeckung des Netzteils oder einer Komponente, die mit dem folgenden Etikett versehen ist,
darf niemals entfernt werden.

In Komponenten, die dieses Etikett aufweisen, treten gefährliche Spannungen und Energien auf.
Diese Komponenten enthalten keine Teile, die gewartet werden müssen. Besteht der Verdacht eines
Fehlers an einem dieser Teile, ist ein Kundendiensttechniker zu verständigen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkungen:
1. Möglicherweise sieht Ihr redundantes Hot-Swap-Netzteil etwas anders aus als in den Abbildungen in
diesem Abschnitt dargestellt.

162 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


2. Lesen Sie zusätzlich zu den in diesem Abschnitt enthaltenen Anweisungen die Dokumentation, die
im Lieferumfang des neuen redundanten Hot-Swap-Netzteils enthalten ist, und folgen Sie den dort
beschriebenen Anweisungen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein redundantes Hot-Swap-Netzteil auszutauschen:


1. Suchen Sie das defekte redundante Hot-Swap-Netzteil an der Rückseite des Servers. Drücken Sie nun
die Entriegelungslasche 1 in die angezeigte Richtung und ziehen Sie gleichzeitig vorsichtig am Griff 2 ,
um das redundante Hot-Swap-Netzteil aus dem Gehäuse zu ziehen.

Anmerkung: Gehen Sie nicht zu gewaltsam vor. Sie können das redundante Netzteil zunächst
vorsichtig ein wenig herausziehen, um es aus der gesicherten Position zu lösen. Ziehen Sie es dann
vollständig aus dem Gehäuse.

Abbildung 88. Redundantes Hot-Swap-Netzteil entfernen

2. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der das neue redundante Hot-Swap-Netzteil
enthalten ist, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend das
neue redundante Hot-Swap-Netzteil aus der Schutzhülle.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 163


3. Notieren Sie sich die Ausrichtung des redundanten Hot-Swap-Netzteils und schieben Sie dann das
neue redundante Hot-Swap-Netzteil in das Gehäuse, bis es einrastet.

Anmerkung: Wenn bei Ihrem Server in der Netzteilposition 1 für redundante Netzteile ein redundantes
Hot-Swap-Netzteil installiert ist (die Positionsnummer befindet sich auf der Rückseite des Gehäuses)
und Sie zur redundanten Stromversorgung ein zweites redundantes Hot-Swap-Netzteil installieren,
müssen Sie zunächst die schützende Abschirmung von Position 2 entfernen. Bewahren Sie die
Abschirmung sorgfältig auf.

Abbildung 89. Redundantes Hot-Swap-Netzteil installieren

4. Wenn Sie angewiesen werden, das alte redundante Hot-Swap-Netzteil einzusenden, befolgen Sie
die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung gestellte
Verpackungsmaterial.
5. Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

Stromversorgungsplatine und Halterung austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Austauschen der Stromversorgungsplatine und der
Halterung.

Dieser Abschnitt gilt nur für Servermodelle, die mit redundanten Hot-Swap-Netzteilen geliefert werden.

164 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Vorsicht:
Die Abdeckung des Netzteils oder einer Komponente, die mit dem folgenden Etikett versehen ist,
darf niemals entfernt werden.

In Komponenten, die dieses Etikett aufweisen, treten gefährliche Spannungen und Energien auf.
Diese Komponenten enthalten keine Teile, die gewartet werden müssen. Besteht der Verdacht eines
Fehlers an einem dieser Teile, ist ein Kundendiensttechniker zu verständigen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Stromversorgungsplatine und die Halterung auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die redundanten Hot-Swap-Netzteile. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Redundantes Hot-Swap-Netzteil austauschen“ auf Seite 162.

Anmerkung: Wenn bei Ihrem Server in der Netzteilposition 1 für redundante Netzteile ein redundantes
Hot-Swap-Netzteil installiert ist (die Positionsnummer befindet sich auf der Rückseite des Gehäuses),
ist zum Schutz der leeren Position 2 eine Abschirmung installiert. Entfernen Sie die Abschirmung und
bewahren Sie sie zur künftigen Verwendung auf.
3. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
4. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
5. Entfernen Sie die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
6. Notieren Sie sich die Kabelführung und die Anschlüsse. Ziehen Sie dann alle Netzkabel der
Stromversorgungsplatine und der Halterung von der Systemplatine und allen Laufwerken ab. Bei
Servermodellen mit Hot-Swap-Festplattenlaufwerken müssen Sie auch die Netzkabel von den
Rückwandplatinen für Hot-Swap-Festplattenlaufwerke abziehen.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 165


7. Lösen Sie die Netzkabel der Stromversorgungsplatine und der Halterung aus den Kabelklemmen
und -führungen im Gehäuse.
8. Entfernen Sie die vier Schrauben 1 an der Rückseite des Gehäuses und die beiden Schrauben 2 an der
Metallhalteklammer, die sich an der Vorderseite der Stromversorgungsplatine und Halterung befinden.
Drücken Sie dann die Stromversorgungsplatine und die Halterung von der Rückseite her, bis sie sich
aus der Metallhaltezunge 3 lösen, und nehmen Sie sie anschließend vorsichtig aus dem Gehäuse.

Abbildung 90. Stromversorgungsplatine und Halterung entfernen

9. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich die neue Stromversorgungsplatine und die
Halterung befinden, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie dann die
neue Stromversorgungsplatine und die Halterung aus der Schutzhülle.

166 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


10. Installieren Sie die neue Stromversorgungsplatine und die Halterung so in das Gehäuse, dass die
vier Schraublöcher 1 an der Rückseite der neuen Stromversorgungsplatine und Halterung an den
entsprechenden Bohrungen ausgerichtet sind, die sich an der Rückseite des Gehäuses befinden und
mit einem R gekennzeichnet sind. Stellen Sie währenddessen sicher, dass die beiden Bohrungen 2 der
Metallhalteklammer vorne an der neuen Stromversorgungsplatine und Halterung an den entsprechenden
Bohrungen im Gehäuse ausgerichtet sind. Bringen Sie dann die vier Schrauben 1 und die beiden
Schrauben 2 an, um die neue Stromversorgungsplatine und Halterung zu befestigen.

Anmerkung: Verwenden Sie nur von Lenovo zur Verfügung gestellte Schrauben.

Abbildung 91. Stromversorgungsplatine und Halterung installieren

11. Verbinden Sie mithilfe Ihrer Notizen die Netzkabel der neuen Stromversorgungsplatine und Halterung
je nach Modell mit der Systemplatine, mit allen Laufwerken und/oder mit den Rückwandplatinen für
Hot-Swap-Festplattenlaufwerke. Verlegen Sie dann die Kabel ordnungsgemäß und sichern Sie sie mit
den Kabelklemmen und -führungen im Gehäuse.
12. Installieren Sie wieder die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
13. Installieren Sie die redundanten Hot-Swap-Netzteile und die Abschirmung der Position 2 für redundante
Hot-Swap-Netzteile. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Redundantes Hot-Swap-Netzteil
austauschen“ auf Seite 162.
14. Wenn Sie angewiesen werden, die alte Stromversorgungsplatine und Halterung einzusenden, befolgen
Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung gestellte
Verpackungsmaterial.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 167


Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Bedienfeld-Platinenbaugruppe austauschen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Austauschen der Bedienfeld-Platinenbaugruppe.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Bedienfeld-Platinenbaugruppe auszutauschen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Entfernen Sie die Frontblende. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende entfernen
und wieder anbringen“ auf Seite 96.
4. Suchen Sie das Bedienfeld. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Bedienfeld“ auf Seite 18.
5. Entfernen Sie die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
6. Ziehen Sie die Signalkabel der Bedienfeld-Platinenbaugruppe vom internen USB-2.0-Anschluss 1 mit
zwei Anschlüssen und vom Anschluss des Bedienfelds auf der Systemplatine ab. Informationen hierzu
finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
7. Entfernen Sie gegebenenfalls alle Komponenten bzw. ziehen Sie alle Kabel ab, die möglicherweise
den Zugang zu den Signalkabeln der Bedienfeld-Platinenbaugruppe behindern. Notieren Sie sich
die Kabelführung und lösen Sie dann die Signalkabel der Bedienfeld-Platinenbaugruppe aus den
Kabelklemmen und -führungen im Gehäuse.

168 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


8. Entfernen Sie die Schraube 1 auf dem Gehäuse, mit dem die Bedienfeld-Platinenbaugruppe befestigt
ist. Entfernen Sie dann die Bedienfeld-Platinenbaugruppe vorsichtig aus dem Gehäuse und ziehen Sie
die Signalkabel der Baugruppe aus dem Gehäuse.

Abbildung 92. Bedienfeld-Platinenbaugruppe entfernen

9. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich die neue Bedienfeld-Platinenbaugruppe
befindet, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie nun die neue
Bedienfeld-Platinenbaugruppe aus der Schützhülle.
10. Notieren Sie sich Kabelverbindung. Ziehen Sie dann die Signalkabel von der Rückseite der alten
Bedienfeld-Platinenbaugruppe ab und schließen Sie sie an der Rückseite der neuen Baugruppe an.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 169


11. Verlegen Sie die Signalkabel der neuen Bedienfeld-Platinenbaugruppe durch die entsprechenden
Bohrungen am Gehäuse und richten Sie die neue Baugruppe im Gehäuse so aus, dass das Schraubloch
an der Baugruppe an der entsprechenden Bohrung 1 im Gehäuse ausgerichtet ist. Installieren Sie dann
die Schraube, um die neue Bedienfeld-Platinenbaugruppe zu befestigen.

Abbildung 93. Bedienfeld-Platinenbaugruppe installieren

12. Schließen Sie das USB-Kabels des Bedienfelds an den internen USB-2.0-Anschluss 1 mit zwei
Anschlüssen auf der Systemplatine an. Schließen Sie dann das Kabel des Bedienfelds an den
Anschluss für das Bedienfeld auf der Systemplatine an. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.
13. Verlegen Sie die Signalkabel der neuen Bedienfeld-Platinenbaugruppe ordnungsgemäß entsprechend
Ihrer Notizen. Möglicherweise müssen Sie die Signalkabel mit Kabelklemmen oder -führungen im
Gehäuse befestigen.
14. Installieren Sie wieder die Systemlüfter an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Systemlüfter an der Vorderseite austauschen“ auf Seite 171.
15. Installieren Sie die Frontblende wieder. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Frontblende
entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96.
16. Wenn Sie angewiesen werden, die alte Bedienfeld-Platinenbaugruppe einzusenden, befolgen Sie genau
die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie für den Versand das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

170 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Systemlüfter an der Vorderseite austauschen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Austauschen des Systemlüfters an der Vorderseite.

Je nach Modelltyp können bei Ihrem Server an der Vorderseite ein oder zwei Systemlüfter installiert sein.
Unter „Serverkomponenten“ auf Seite 26 erhalten Sie Informationen zu den Positionen der Systemlüfter, die
bei Ihrem Servermodell an der Vorderseite installiert sind.

Anmerkung: Der Systemlüfter 2 ist nur an der Vorderseite von Servermodellen verfügbar, bei denen fünf bis
acht 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke installiert sind. Der Systemlüfter 2 an der Vorderseite sollte nur
werkseitig vorinstalliert werden. Lenovo unterstützt keine Benutzer und Kundendienstmitarbeiter, die selbst
einen zweiten Systemlüfter an der Vorderseite installieren.

Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Systemlüfter an der Vorderseite auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Suchen Sie den Systemlüfter 1 an der Vorderseite. Informationen hierzu finden Sie unter
„Serverkomponenten“ auf Seite 26.
4. Ziehen Sie das Kabel des Systemlüfters 1 an der Vorderseite vom Anschluss für Systemlüfter 1 ab, der
4 Kontaktstifte umfasst und sich auf der Systemplatine befindet. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 171


5. Drücken Sie die beiden Laschen des Systemlüfter für die Vorderseite zusammen, bis die beiden Spitzen
1 an den entsprechenden Bohrungen im Gehäuse ausgerichtet sind. Schieben Sie anschließend den
Systemlüfter für die Vorderseite vorsichtig aus dem Gehäuse.

Abbildung 94. Systemlüfter an der Vorderseite entfernen

6. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich der neue Systemlüfter für die Vorderseite
befindet, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend den
neuen Systemlüfter für die Vorderseite aus der Schutzhülle.

172 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


7. Setzen Sie den neuen Systemlüfter für die Vorderseite in den Montagebereich des Gehäuses für
Systemlüfter 1 ein, sodass die drei Spitzen 1 an der Unterseite des Systemlüfters für die Vorderseite an
den entsprechenden Bohrungen im Gehäuse ausgerichtet sind. Stellen Sie in der Zwischenzeit sicher,
dass die beiden Stifte 2 des Systemlüfter für die Vorderseite an den entsprechenden Bohrungen an
der Innenseite des Gehäuses ausgerichtet sind. Schieben Sie anschließend den Systemlüfter für die
Vorderseite vorsichtig in das Gehäuse, bis er in seiner Position einrastet.

Abbildung 95. Systemlüfter an der Vorderseite installieren

8. Schließen Sie das Kabel des neuen Systemlüfters für die Vorderseite an den Anschluss für Systemlüfter
1 an, der 4 Kontaktstifte umfasst und sich auf der Systemplatine befindet. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Anmerkung: Bei Servermodellen mit fünf bis acht 3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerken ist ein
zweiter Systemlüfter für die Vorderseite im entsprechenden Montagebereich installiert (über dem
Montagebereich von Systemlüfter 1 für die Vorderseite). Das Kabel des zweiten Systemlüfters für
die Vorderseite ist am Anschluss für Systemlüfter 2 angeschlossen, der 5 Kontaktstifte umfasst und
sich auf der Systemplatine befindet. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.
9. Wenn Sie angewiesen werden, den alten Systemlüfter für die Vorderseite einzusenden, befolgen
Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung gestellte
Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Systemlüfter an der Rückseite austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 173


Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Austauschen des Systemlüfters an der Rückseite.

Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Systemlüfter an der Rückseite auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Suchen Sie den Systemlüfter an der Rückseite. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Serverkomponenten“ auf Seite 26.
4. Ziehen Sie das Kabel des Systemlüfters an der Rückseite vom Anschluss für Systemlüfter 3 auf der
Systemplatine ab. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“
auf Seite 49.

174 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


5. Der Systemlüfter an der Rückseite ist mit dem Gehäuse durch vier Gummihalterungen verbunden.
Entfernen Sie den Systemlüfter an der Rückseite, indem Sie die Gummihalterungen abschneiden und
den Systemlüfter vorsichtig aus dem Gehäuse herausziehen.

Abbildung 96. Systemlüfter an der Rückseite entfernen

6. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich der neue Systemlüfter für die Rückseite
befindet, eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend den
neuen Systemlüfter für die Rückseite aus der Schutzhülle.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 175


7. Richten Sie den neuen Systemlüfter für die Rückseite, der über vier neue Gummihalterungen verfügt, so
am Gehäuse aus, dass die vier neuen Gummihalterungen an den entsprechenden Löchern im Gehäuse
ausgerichtet sind. Ziehen Sie die Gummihalterungen durch die Löcher und ziehen Sie dann vorsichtig
von der anderen Seite des Gehäuses aus an den Enden der Gummihalterungen, bis der Systemlüfter an
der Rückseite befestigt ist.

Abbildung 97. Systemlüfter an der Rückseite installieren

8. Schließen Sie das Kabel des neuen Systemlüfters für die Rückseite an den Anschluss 3 für Systemlüfter
auf der Systemplatine an. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der
Systemplatine“ auf Seite 49.
9. Wenn Sie angewiesen werden, den alten Systemlüfter für die Rückseite einzusenden, befolgen
Sie die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das für den Versand zur Verfügung gestellte
Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

176 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Austauschen der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe.

Vorsicht:
Gefahr durch bewegliche Teile. Nicht mit den Fingern oder anderen Körperteilen berühren.

Vorsicht:

Die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe ist möglicherweise sehr heiß. Schalten Sie den Server aus
und lassen Sie ihn drei bis fünf Minuten lang abkühlen, bevor Sie die Serverabdeckung entfernen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe auszutauschen:
1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Suchen Sie die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Serverkomponenten“ auf Seite 26.
4. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können. Entfernen Sie gegebenenfalls
alle installierten PCI-Karten, die möglicherweise den Zugang zur Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe
behindern. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Karte entfernen“ auf Seite 108.
5. Ziehen Sie das Kabel der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe vom Anschluss für den
Mikroprozessorlüfter auf der Systemplatine ab. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 177


6. Entfernen Sie die vier Schrauben, mit denen die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe an der
Systemplatine befestigt ist. Es wird empfohlen, die vier Schrauben vorsichtig von der Systemplatine
zu entfernen. Gehen Sie dabei wie folgt vor, um mögliche Beschädigungen an der Systemplatine zu
vermeiden:
a. Schraube 1 teilweise lösen, dann Schraube 3 vollständig lösen und anschließend Schraube
1 vollständig lösen.

b. Schraube 2 teilweise lösen, dann Schraube 4 vollständig lösen und anschließend Schraube
2 vollständig lösen.

Anmerkung: Die vier Schrauben sind in die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe integriert. Versuchen
Sie nicht, die vier Schrauben von der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe zu entfernen.

Abbildung 98. Sicherungsschrauben für Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe entfernen

7. Drehen Sie die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe vorsichtig, um sie aus dem Mikroprozessor
freizugeben, und heben Sie dann die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe von der Systemplatine.
8. Legen Sie die alte Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe zur Seite. Berühren Sie mit der antistatischen
Schutzhülle, in der sich die neue Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe befindet, eine unlackierte
Oberfläche an der Außenseite des Servers. Entnehmen Sie dann die neue Kühlkörper- und
Lüftungsbaugruppe aus der Schutzhülle.

Anmerkungen:
• Berühren Sie bei der Handhabung der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe nicht die Wärmeleitpaste
an der Unterseite der Baugruppe.
• Stellen Sie vor dem Installieren einer neuen Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe sicher, dass Sie
die Wärmeleitpaste mit dem Reinigungstuch, das im Lieferumfang der neuen Kühlkörper- und
Lüftungsbaugruppe enthalten ist, von der Oberseite des Mikroprozessors abwischen. Entsorgen Sie
das Reinigungstuch, nachdem Sie die gesamte Wärmeleitpaste vom Mikroprozessor entfernt haben.

178 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


9. Richten Sie die neue Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe so auf der Systemplatine aus, dass die
vier Schrauben an der neuen Baugruppe an den entsprechenden Haltestiften auf der Systemplatine
ausgerichtet sind. Beachten Sie die Ausrichtung der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe und stellen
Sie sicher, dass Sie sie ordnungsgemäß positionieren, sodass Sie das Kabel der Kühlkörper- und
Lüftungsbaugruppe einfach an den Anschluss für den Mikroprozessorlüfter auf der Systemplatine
anschließen können. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Komponenten der Systemplatine“
auf Seite 49.
10. Installieren Sie die vier Schrauben, mit denen die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe an der
Systemplatine befestigt ist. Es wird empfohlen, die vier Schrauben vorsichtig zu installieren. Gehen Sie
dabei wie folgt vor, um mögliche Beschädigungen an der Systemplatine zu vermeiden:
a. Schraube 1 teilweise anziehen, dann Schraube 3 fest anziehen und anschließend Schraube 1 fest
anziehen. Überdrehen Sie die Schrauben nicht.
b. Schraube 2 teilweise anziehen, dann Schraube 4 fest anziehen und anschließend Schraube 2 fest
anziehen. Überdrehen Sie die Schrauben nicht.

Abbildung 99. Sicherungsschrauben für Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe installieren

11. Schließen Sie das Kabel der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe an den Anschluss für den
Mikroprozessorlüfter auf der Systemplatine an. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Komponenten der Systemplatine“ auf Seite 49.

Anmerkung: Wenn das Kabel der Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe zu lang ist, verknoten Sie es
lose, um es ordnungsgemäß zu verlegen.
12. Wenn Sie angewiesen werden, die alte Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe einzusenden, befolgen
Sie genau die Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial für
den Versand.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 179


• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Mikroprozessor austauschen
Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Austauschen des Mikroprozessors.

Vorsicht:

Die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe sowie der Mikroprozessor sind möglicherweise sehr heiß.
Schalten Sie den Server aus und lassen Sie ihn drei bis fünf Minuten lang abkühlen, bevor Sie die
Serverabdeckung entfernen.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Mikroprozessor auszutauschen:


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Entfernen Sie die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe austauschen“ auf Seite 176.

180 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


5. Drücken Sie vorsichtig auf den kleinen Griff am Mikroprozessorstecksockel und ziehen Sie ihn
anschließend ein Stück nach außen, um den Griff aus der gesicherten Position zu lösen. Drehen Sie den
Griff nun nach oben, bis der Griff und die Mikroprozessorhalterung vollständig geöffnet sind.

Anmerkung: Der Mikroprozessor und der Mikroprozessorstecksockel Ihres Servermodells sehen


möglicherweise anders aus als die in dieser Abbildung dargestellten Komponenten.

Abbildung 100. Griff anheben zum Öffnen der Mikroprozessorhalterung

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 181


6. Berühren Sie nur die Kanten des Mikroprozessors und heben Sie ihn vorsichtig gerade nach oben
aus dem Mikroprozessorstecksockel. Legen Sie den alten Mikroprozessor auf einer antistatischen
Oberfläche ab.

Anmerkung: Berühren Sie nicht die vergoldeten Kontakte unten am Mikroprozessor.

Abbildung 101. Mikroprozessor entfernen

7. Stellen Sie sicher, dass der kleine Griff und die Mikroprozessorhalterung vollständig geöffnet sind.

Anmerkung: Lassen Sie nichts auf den ungeschützten Mikroprozessorstecksockel tropfen oder fallen.
Die Kontaktstifte des Stecksockels müssen so sauber wie möglich bleiben.
8. Berühren Sie mit der antistatischen Schutzhülle, in der sich der neue Mikroprozessor befindet,
eine unlackierte Oberfläche an der Außenseite des Servers. Nehmen Sie anschließend den neuen
Mikroprozessor aus der Schutzhülle.
9. Entnehmen Sie den neuen Mikroprozessor aus der Schutzverpackung, durch die die goldenen Kontakte
an der Unterseite des neuen Mikroprozessors geschützt werden.

Anmerkung: Berühren Sie nicht die Kontaktstifte im Mikroprozessorstecksockel und auch nicht die
goldenen Kontakte an der Unterseite des neuen Mikroprozessors.

Abbildung 102. Kontaktstifte nicht berühren

182 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


10. Fassen Sie den neuen Mikroprozessor an den Kanten und richten Sie die Kerben 1 am neuen
Mikroprozessor mit den Stiften 2 am Mikroprozessorstecksockel aus. Senken Sie nun vorsichtig den
neuen Mikroprozessor gerade in den Mikroprozessorstecksockel ab.

Anmerkung: Das kleine Dreieck 3 an einer Ecke des neuen Mikroprozessors dient als Orientierung für
die Ausrichtung des Mikroprozessors. Der neue Mikroprozessor ist richtig ausgerichtet, wenn dieses
kleine Dreieck zur abgeschrägten Ecke 4 des Mikroprozessorsockels zeigt.

Abbildung 103. Mikroprozessor installieren

11. Schließen Sie die Mikroprozessorhalterung. Drücken Sie vorsichtig auf den kleinen Griff und ziehen
Sie ihn dann nach innen, um die Halterung in der Position zu verriegeln und den neuen Mikroprozessor
im Stecksockel zu sichern.

Abbildung 104. Mikroprozessor im Stecksockel sichern

12. Installieren Sie die Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe erneut. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe austauschen“ auf Seite 176.
13. Wenn Sie angewiesen werden, den alten Mikroprozessor einzusenden, befolgen Sie genau die
Verpackungsanweisungen und verwenden Sie das gelieferte Verpackungsmaterial.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 183


• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185.

Batterie der Systemplatine austauschen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

Dieser Abschnitt enthält Anweisungen zum Austauschen der Batterie der Systemplatine.

Der Server verfügt über einen besonderen Speichertyp für Datums-, Uhrzeit- und Konfigurationsinformationen
für integrierte Funktionen. Durch die Batterie der Systemplatine bleiben die Informationen auch dann erhalten,
wenn Sie den Server ausschalten. Die Batterie der Systemplatine muss während ihrer Nutzungsdauer
normalerweise nicht aufgeladen oder gewartet werden, ist aber wie jede Batterie nicht unbegrenzt haltbar.
Wenn die Batterie der Systemplatine ausfällt, gehen die Informationen zu Datum, Uhrzeit und Konfiguration,
einschließlich Kennwörtern, verloren und eine Fehlermeldung wird beim Einschalten des Servers angezeigt.

Gefahr

Die Batterie kann bei unsachgemäßem Austauschen explodieren.

Eine verbrauchte Lithium-Knopfzellenbatterie nur durch eine gleichwertige oder eine vom
Hersteller empfohlene Batterie ersetzen. Die Batterie enthält Lithium und kann bei unsachgemäßer
Verwendung, Handhabung oder Entsorgung explodieren.

Die Batterie nicht:


• mit Wasser in Berührung bringen
• auf mehr als 100 °C erhitzen
• reparieren oder zerlegen

Bei der Entsorgung von Batterien die örtlichen Richtlinien für Sondermüll sowie die allgemeinen
Sicherheitsbestimmungen beachten.

Die folgende Erklärung bezieht sich auf Benutzer in Kalifornien, U.S.A.

Informationen zu Perchloraten für Kalifornien:

Produkte, in denen Mangan-Dioxid-Lithium-Knopfzellenbatterien verwendet werden, können


Perchlorate enthalten.

Perchloratmaterialien – Eventuell ist eine spezielle Handhabung nötig. Siehe


http://www.dtsc.ca.gov/hazardouswaste/perchlorate

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Batterie der Systemplatine auszutauschen:

Anmerkung: Wenn Sie die Batterie der Systemplatine ausgetauscht haben, müssen Sie Kennwörter sowie
Systemdatum und -uhrzeit zurücksetzen und den Server neu konfigurieren.

184 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


1. Entnehmen Sie alle Datenträger aus den Laufwerken und schalten Sie alle angeschlossenen Einheiten
und den Server aus. Ziehen Sie dann alle Netzkabel von den Netzsteckdosen ab und ziehen Sie alle
Kabel ab, die an den Server angeschlossen sind.
2. Entfernen Sie die Serverabdeckung. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverabdeckung
entfernen“ auf Seite 94.
3. Legen Sie den Server auf die Seite, damit Sie besser arbeiten können.
4. Suchen Sie die Batterie der Systemplatine. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Serverkomponenten“ auf Seite 26.
5. Entfernen Sie alle installierten PCI-Karten, die den Zugang zur Batterie der Systemplatine behindern.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „PCI-Karte entfernen“ auf Seite 108.
6. Entfernen Sie die alte Batterie aus der Systemplatine.

Abbildung 105. Batterie der Systemplatine entfernen

7. Installieren Sie eine neue Batterie in der Systemplatine.

Abbildung 106. Batterie der Systemplatine installieren

8. Installieren Sie erneut die PCI-Karte, die Sie zuvor entfernt haben. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „PCI-Karte installieren“ auf Seite 106.
9. Bei der Entsorgung der alten Batterie der Systemplatine die örtlichen Richtlinien für Sondermüll sowie
die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen beachten.

Weiteres Vorgehen:
• Informationen zur Installation weiterer Hardware finden Sie in den entsprechenden Abschnitten.
• Informationen zum Abschließen des Austauschvorgangs finden Sie im Abschnitt „Austausch von
Komponenten abschließen“ auf Seite 185. Wenn Sie die Batterie der Systemplatine ausgetauscht haben,
müssen Sie Kennwörter sowie Systemdatum und -uhrzeit zurücksetzen und den Server neu konfigurieren.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Kapitel 5 „Server konfigurieren“ auf Seite 61.

Austausch von Komponenten abschließen


In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen, die Ihnen dabei helfen, den Teileaustausch abzuschließen
und den Server einzuschalten.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 185


Zum Abschließen des Teileaustausches müssen Sie die Kabel im Server richtig verlegen, die
Serverabdeckung erneut installieren, alle externen Kabel wieder anschließen und bei einigen Einheiten die
Firmware aktualisieren und das Programm „Setup Utility“ ausführen, um weitere Einstellungen vorzunehmen.

Serverabdeckung wieder anbringen und Kabel erneut anschließen


Achtung: Bevor Sie den Server öffnen oder Reparaturversuche durchführen, sollten Sie die „Safety Information
(Sicherheitsinformationen)“ auf Seite iii und „Richtlinien“ auf Seite 91 aufmerksam lesen.

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen, wie die Serverabdeckung wieder angebracht wird und die
Kabel erneut an den Server angeschlossen werden.

Achtung: Damit eine ordnungsgemäße Kühlung und Luftzirkulation sichergestellt sind, bringen Sie vor dem
Einschalten des Servers die Abdeckung wieder an. Ist die Serverabdeckung längere Zeit (länger als 30
Minuten) entfernt, während der Server in Betrieb ist, können Komponenten des Servers beschädigt werden.

Drucken Sie zu Beginn alle zugehörigen Anweisungen aus oder stellen Sie sicher, dass Sie die PDF-Version
auf einem anderen Computer zu Referenzzwecken anzeigen können.

Anmerkung: Je nach Modell weichen die Abbildungen in diesem Abschnitt möglicherweise von Ihrem
Server ab.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Serverabdeckung wieder anzubringen und alle Kabel wieder am Server
anzuschließen:
1. Vergewissern Sie sich, dass alle Komponenten wieder ordnungsgemäß installiert wurden und dass Sie
keine Werkzeuge oder Schrauben im Inneren des Servers liegen gelassen haben.
2. Überprüfen Sie, ob alle Kabel im Inneren des Servers ordnungsgemäß verlegt und mit Kabelklemmen
und -führungen befestigt wurden. Halten Sie die Kabel von den Scharnieren und den Seiten des
Servergehäuses fern, um Probleme beim Wiederanbringen der Serverabdeckung zu vermeiden.
3. Wenn Sie die Frontblende entfernt haben, bringen Sie sie wieder an. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Frontblende entfernen und wieder anbringen“ auf Seite 96.

186 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


4. Positionieren Sie die Serverabdeckung so auf dem Gehäuse, dass die Schiene unten am Gehäuse
in die Schiene unten an der Serverabdeckung einrastet. Richten Sie anschließend die vier Laschen
der Serverabdeckung 1 an den entsprechenden Bohrungen in der oberen Kante des Gehäuses aus.
Klappen Sie die Serverabdeckung nach oben, um den Server zu schließen.

Abbildung 107. Schließen der Serverabdeckung

5. Schieben Sie die Serverabdeckung zur Vorderseite des Gehäuses, bis sie einrastet.

Abbildung 108. Serverabdeckung installieren

6. Ziehen Sie die Rändelschraube auf der Serverabdeckung fest, um die Serverabdeckung in ihrer Position
zu sichern.

Kapitel 6. Hardware installieren, entfernen oder austauschen 187


Anmerkung: Aus Sicherheitsgründen sollten Sie zum Festziehen der Rändelschraube ein Werkzeug,
wie z. B. einen Schraubendreher, verwenden und immer sicherstellen, dass die Rändelschraube fest
installiert ist. Ziehen Sie die Rändelschraube aber nicht zu fest an.
7. Verriegeln Sie aus Sicherheitsgründen die Serverabdeckung und die vordere Klappe des Servers.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Serverschloss“ auf Seite 24.
8. Schließen Sie alle externen Kabel und Netzkabel wieder an den Server an. Im Abschnitt „Rückansicht
des Servers“ auf Seite 21 erfahren Sie, wie Sie die Anschlüsse auf der Rückseite des Servers bestimmen.

Achtung: Um Schäden an den Komponenten zu verhindern, schließen Sie die Netzkabel zuletzt an.

Anmerkung: In den meisten Ländern und Regionen der Welt ist es erforderlich, dass fehlerhafte CRUs an
Lenovo zurückgesendet werden. Informationen hierzu sind im Lieferumfang der CRU enthalten oder werden
Ihnen gesondert einige Tage nach Erhalt der CRU zugeschickt.

Serverkonfiguration aktualisieren
Wenn Sie den Server nach dem Installieren, Entfernen oder Austauschen einer Einheit zum ersten Mal
starten, müssen Sie möglicherweise die Serverkonfiguration aktualisieren.

Für einige Zusatzeinrichtungen sind Einheitentreiber vorhanden, die Sie installieren müssen. Informationen
zum Installieren der Einheitentreiber finden Sie in der Dokumentation zu der entsprechenden
Zusatzeinrichtung. Unterstützte Einheitentreiber können Sie auf der Lenovo Unterstützungswebsite unter
http://www.lenovo.com/support herunterladen. Klicken Sie zum Herunterladen der gewünschten Treiber
auf Download & Drivers (Download und Treiber) ➙ ThinkServer und befolgen Sie die Anweisungen
auf der Webseite.

In den folgenden Informationsquellen finden Sie Hinweise zum Aktualisieren der Serverkonfiguration:
• Information zur BIOS-Aktualisierung finden Sie im Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“
auf Seite 61.
• Information zur RAID-Aktualisierung finden Sie im Abschnitt „RAID konfigurieren“ auf Seite 79.
• Informationen zur Verwendung des Programms „ThinkServer EasyStartup“ finden Sie im Abschnitt
„Verwenden des Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 76.
• Informationen zur Aktualisierung der Firmware finden Sie im Abschnitt „Firmware aktualisieren“ auf
Seite 89.

188 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Kapitel 7. Fehlerbehebung und Diagnose
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Fehlerbehebung und Diagnosemethoden, mit deren Hilfe Sie
allgemeine Fehler beheben können, die möglicherweise beim Server auftreten.

Wenn Sie einen Fehler nicht mithilfe der Informationen in diesem Abschnitt diagnostizieren und beheben
können, finden Sie zusätzliche Ressourcen zur Fehlerbehebung in Kapitel 8 „Informationen, Hilfe und Service
anfordern“ auf Seite 197.

Fehlerbehebungsprozedur
Verwenden Sie die folgenden Informationen, um Probleme beim Server zu diagnostizieren und zu beheben:
1. Überprüfen Sie, ob die Netzkabel für alle angeschlossenen Einheiten ordnungsgemäß angeschlossen
sind.
2. Vergewissern Sie sich, dass der Server und alle angeschlossenen Einheiten, die Stromversorgung
erfordern, an ordnungsgemäß geerdete, funktionstüchtige Netzsteckdosen angeschlossen sind.
3. Überprüfen Sie, ob die gesamte installierte Hardware und alle angeschlossenen Einheiten in
den BIOS-Einstellungen des Servers aktiviert sind. Weitere Informationen zum Zugriff auf die
BIOS-Einstellungen und zum Ändern der BIOS-Einstellungen finden Sie in „Programm „Setup Utility“
verwenden“ auf Seite 61.
4. Mit den Status- und Diagnoseanzeigen können Sie den System- und Einheitenstatus identifizieren und
Probleme diagnostizieren. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Status- und Diagnoseanzeigen“
auf Seite 190.
5. Wenn der Server nicht mehr funktioniert, nachdem Sie neue Software hinzugefügt, eine neue
Zusatzeinrichtung installiert oder Hardware ersetzt haben, entfernen Sie die Software bzw. die
Zusatzeinrichtung oder installieren Sie sie erneut, um zu überprüfen, ob das Problem gelöst werden
konnte.
6. Zeigen Sie zur Fehlerdiagnose das Systemereignisprotokoll an. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Systemereignisprotokoll anzeigen“ auf Seite 190.
7. Schalten Sie den Server ein und drücken Sie, sobald die Logoanzeige angezeigt wird, die Taste Esc,
um Diagnosenachrichten anzuzeigen.
8. Laden Sie zur Fehlerdiagnose ein Diagnoseprogramm herunter und verwenden Sie es entsprechend.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Diagnoseprogramm verwenden“ auf Seite 190.
9. Beachten Sie die Informationen unter „Tabellen zur grundlegenden Fehlerbehebung“ auf Seite 190
und befolgen Sie die Anweisungen für den aufgetretenen Fehler. Lässt sich der Fehler mithilfe der
Informationen zur grundlegenden Fehlerbehebung nicht beheben, gehen Sie wie folgt vor.
10. Prüfen Sie mithilfe einer früheren Serverkonfiguration, ob eine vor kurzem durchgeführte Änderung an
den Hardware- oder Softwareeinstellungen den Fehler verursacht. Bevor Sie Ihre ältere Konfiguration
wiederherstellen, sollten Sie jedoch die aktuelle Konfiguration speichern für den Fall, dass sich der
Fehler auf diese Weise nicht beheben lässt oder dass sich die ältere Konfiguration nachteilig auswirkt.
11. Prüfen Sie mit einem Antivirenprogramm, ob Ihr Server von einem Virus infiziert ist. Wenn das Programm
eine Vireninfizierung feststellt, entfernen Sie den Virus.
12. Lässt sich der Fehler durch keine dieser Maßnahmen beheben, wenden Sie sich an den zuständigen
technischen Dienst. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Kapitel 8 „Informationen, Hilfe und
Service anfordern“ auf Seite 197.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 189


Status- und Diagnoseanzeigen
Der Server verfügt über Status- und Diagnoseanzeigen an der Vorderseite, am DIT-Feld (variiert
je nach Modell), an der Rückseite (Ethernet-Statusanzeigen), an der Systemplatine, an den
Hot-Swap-Festplattenlaufwerken (wenn diese unterstützt werden) sowie an den optischen Laufwerken. Mit
den verschiedenen Anzeigen können Sie den System- und Einheitenstatus ohne großen Aufwand bestimmen
und Probleme diagnostizieren. Informationen zu den Anzeigen erhalten Sie in den zugehörigen Abschnitten
unter „Positionen“ auf Seite 14.

Diagnoseprogramm verwenden
Mithilfe der folgenden Diagnoseprogramme können Sie Serverprobleme diagnostizieren:
• ThinkServer Diagnostic Tool
• ThinkServer System Profile Collection Tool

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Diagnoseprogramm zu verwenden:


1. Rufen Sie http://www.lenovo.com/drivers auf und befolgen Sie die Anweisungen auf der Webseite,
um ein Diagnoseprogramm zu finden.
2. Laden Sie zur das Diagnoseprogramm herunter und entpacken Sie es, um den Paketordner des
Diagnoseprogramms zu erhalten.
3. Öffnen Sie den Paketordner des Diagnoseprogramms und führen Sie die Datei QTW.exe aus.
4. Wählen Sie die Sprache aus, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Klicken Sie dann auf Continue.
5. Lesen Sie die Lizenzbedingungen für Endbenutzer und klicken Sie auf Accept, um das Programm
zu starten.
6. Befolgen Sie angezeigten Anweisungen, um den Diagnoseprogramm zu starten.

Detaillierte Informationen zur Verwendung des Diagnoseprogramms erhalten Sie im Benutzerhandbuch des
Diagnoseprogramms, das Sie unter
http://www.lenovo.com/drivers herunterladen können.

Systemereignisprotokoll anzeigen
Das Systemereignisprotokoll enthält Informationen zu allen POST- und SMI-Ereignissen (SMI – System
Management Interrupt). Sie können das Systemereignisprotokoll zur Diagnose von Systemfehlern anzeigen.

Der TMM implementiert das Systemereignisprotokoll wie in der IPMI 2.0-Spezifikation angegeben. Auf
das Systemereignisprotokoll kann unabhängig vom Stromversorgungsstatus über die interne und externe
TMM-Schnittstelle zugegriffen werden.

Weitere Informationen zum Anzeigen des Systemereignisprotokolls finden Sie im Remote Management
Module User Guide (Remote Management Module-Benutzerhandbuch) auf der Dokumentations-DVD, die im
Lieferumfang Ihres Servers enthalten ist.

Tabellen zur grundlegenden Fehlerbehebung


Suchen Sie mithilfe der Informationen zur grundlegenden Fehlerbehebung nach Lösungen zum Beheben von
Fehlern mit eindeutigen Symptomen.

190 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Fehler beim Programm „ThinkServer EasyStartup“
Führen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen für das entsprechende Symptom in der aufgeführten
Reihenfolge durch, bis der Fehler behoben ist. Lässt sich der Fehler durch keine dieser Maßnahmen
beheben, finden Sie im Abschnitt „Fehlerbehebungsprozedur“ auf Seite 189 Informationen zu den Schritten,
die Sie durchführen sollten, nachdem Sie die Informationen in diesem Abschnitt befolgt haben. Wenn
Sie das Problem nicht selbst beheben können, wenden Sie sich an den zuständigen technischen Dienst.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Kapitel 8 „Informationen, Hilfe und Service anfordern“ auf
Seite 197.

Anmerkung: Wenn Sie angewiesen werden, CRUs zu entfernen, zu installieren oder auszutauschen, lesen
Sie die hierfür vorgesehene Vorgehensweise in Kapitel 6 „Hardware installieren, entfernen oder austauschen“
auf Seite 91.

Symptom Aktion
Die ThinkServer EasyStartup DVD wird nicht gestartet. 1. Stellen Sie sicher, dass der Server das Programm
„ThinkServer EasyStartup“ unterstützt und über ein
bootfähiges DVD-Laufwerk verfügt.
2. Stellen Sie sicher, dass Sie das optische Laufwerk
mit der ThinkServer EasyStartup DVD als erste
Starteinheit festgelegt haben.
3. Überprüfen Sie, ob das optische Laufwerk oder die
DVD fehlerhaft ist. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Fehler am optischen Laufwerk“ auf Seite
191.
Das Installationsprogramm für das Betriebssystem Geben Sie weiteren Speicherplatz auf dem
befindet sich in einer Endlosschleife und kann die Festplattelaufwerk frei.
Installation nicht abschließen.
Das Programm „ThinkServer EasyStartup“ startet den 1. Vergewissern Sie sich, dass der Datenträger
Datenträger mit dem Betriebssystem nicht. für das Betriebssystem von Ihrer ThinkServer
EasyStartup-Programmversion unterstützt wird. Eine
Liste der unterstützten Betriebssysteme finden Sie
im Benutzerhandbuch sowie in den Anmerkungen
zur Kompatibilität für das Programm „ThinkServer
EasyStartup“, auf die Sie über die Hauptschnittstelle
des Programms zugreifen können. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Starten des
Programms „ThinkServer EasyStartup““ auf Seite 77.
2. Überprüfen Sie, ob das optische Laufwerk oder die
DVD fehlerhaft ist. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Fehler am optischen Laufwerk“ auf Seite
191.

Fehler am optischen Laufwerk


Führen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen für das entsprechende Symptom in der aufgeführten
Reihenfolge durch, bis der Fehler behoben ist. Lässt sich der Fehler durch keine dieser Maßnahmen
beheben, finden Sie im Abschnitt „Fehlerbehebungsprozedur“ auf Seite 189 Informationen zu den Schritten,
die Sie durchführen sollten, nachdem Sie die Informationen in diesem Abschnitt befolgt haben. Wenn
Sie das Problem nicht selbst beheben können, wenden Sie sich an den zuständigen technischen Dienst.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Kapitel 8 „Informationen, Hilfe und Service anfordern“ auf
Seite 197.

Anmerkungen:

Kapitel 7. Fehlerbehebung und Diagnose 191


1. Wenn Sie angewiesen werden, CRUs zu entfernen, zu installieren oder auszutauschen, lesen Sie die
hierfür vorgesehene Vorgehensweise in Kapitel 6 „Hardware installieren, entfernen oder austauschen“
auf Seite 91.
2. Wenn vor der Beschreibung einer Maßnahme „(Nur für qualifizierte Kundendiensttechniker)“ steht, ist
dieser Schritt zur Fehlerbehebung qualifizierten Kundendiensttechnikern vorbehalten und darf nur
von diesen ausgeführt werden.

Symptom Aktion
Das optische-Laufwerk wird nicht erkannt. 1. Stellen Sie Folgendes sicher:
• Das Signalkabel und der Anschluss sind nicht
beschädigt und die Kontaktstifte sind nicht
verbogen.
• Das optische Laufwerk ist fest mit dem richtigen
SATA-Anschluss auf der Systemplatine verbunden
und der SATA-Anschluss ist im Programm „Setup
Utility“ aktiviert. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“
auf Seite 61.
• Alle Kabel und Brücken (falls vorhanden) wurden
ordnungsgemäß installiert.
• Für das optische Laufwerk wurde der richtige
Einheitentreiber installiert.
2. Führen Sie Diagnoseprogramme für optische
Laufwerke aus, falls vorhanden.
3. Installieren Sie das optische Laufwerk erneut und
schließen Sie die Kabel wieder an.
4. Tauschen Sie das Signalkabel für das optische
Laufwerk aus.
5. Tauschen Sie das optische Laufwerk aus.
6. (Nur für qualifizierte Kundendiensttechniker) Ersetzen
Sie die Systemplatine.
Eine CD oder DVD wird nicht richtig wiedergegeben. 1. Vergewissern Sie sich, dass die CD oder DVD mit
der glänzenden Seite nach unten in das optische
Laufwerk eingelegt wurde.
2. Vergewissern Sie sich, dass die CD/DVD-Oberfläche
sauber und nicht verkratzt ist.
3. Überprüfen Sie die CD/DVD oder das Paket auf den
Regionalcode. Möglicherweise müssen Sie eine
CD/DVD mit einem Code für die Region kaufen, in
der Sie das Produkt nutzen.
4. Starten Sie das Programm des CD/DVD-Spielers
erneut.
5. Starten Sie den Server erneut.
6. Führen Sie Diagnoseprogramme für optische
Laufwerke aus, falls vorhanden.
7. Installieren Sie das optische Laufwerk erneut und
schließen Sie die Kabel wieder an.
8. Tauschen Sie das Signalkabel für das optische
Laufwerk aus.
9. Tauschen Sie das optische Laufwerk aus.

192 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Fehler am Festplattenlaufwerk
Führen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen für das entsprechende Symptom in der aufgeführten
Reihenfolge durch, bis der Fehler behoben ist. Lässt sich der Fehler durch keine dieser Maßnahmen
beheben, finden Sie im Abschnitt „Fehlerbehebungsprozedur“ auf Seite 189 Informationen zu den Schritten,
die Sie durchführen sollten, nachdem Sie die Informationen in diesem Abschnitt befolgt haben. Wenn
Sie das Problem nicht selbst beheben können, wenden Sie sich an den zuständigen technischen Dienst.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Kapitel 8 „Informationen, Hilfe und Service anfordern“ auf
Seite 197.

Anmerkungen:
1. Wenn Sie angewiesen werden, CRUs zu entfernen, zu installieren oder auszutauschen, lesen Sie die
hierfür vorgesehene Vorgehensweise in Kapitel 6 „Hardware installieren, entfernen oder austauschen“
auf Seite 91.
2. Wenn das Servermodell mit Hot-Swap-Festplattenlaufwerken geliefert wird, können Sie mithilfe
der Statusanzeigen, die sich auf jedem Hot-Swap-Festplattenlaufwerk befinden, Fehler ohne
großen Aufwand ermitteln. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Statusanzeigen des
Hot-Swap-Festplattenlaufwerks“ auf Seite 34.

Symptom Aktion
Ein neu installiertes Festplattenlaufwerk ohne 1. Stellen Sie Folgendes sicher:
Hot-Swap-Unterstützung wird nicht erkannt.
• Das Signalkabel und der Anschluss sind nicht
beschädigt.
• Das Festplattenlaufwerk ohne
Hot-Swap-Unterstützung ist fest mit dem
richtigen SATA-Anschluss auf der Systemplatine
verbunden und der SATA-Anschluss ist im
Programm „Setup Utility“ aktiviert. Informationen
hierzu finden Sie im Abschnitt „Programm „Setup
Utility“ verwenden“ auf Seite 61.
• Alle Kabel und Brücken (falls vorhanden) wurden
ordnungsgemäß installiert.
2. Wenn Sie alle Diagnoseprogramme haben,
führen Sie die Diagnoseprogramme aus, um das
Festplattenlaufwerk zu testen.
3. Installieren Sie das Festplattenlaufwerk ohne
Hot-Swap-Unterstützung erneut und schließen Sie
die Kabel wieder an.
4. Tauschen Sie das Signalkabel für das
Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung
aus.
5. Tauschen Sie das Festplattenlaufwerk ohne
Hot-Swap-Unterstützung aus.
Ein neu installiertes Hot-Swap-Festplattenlaufwerk wird 1. Stellen Sie sicher, dass das Laufwerk in der richtigen
nicht erkannt. Laufwerkposition ordnungsgemäß installiert ist.
2. Starten Sie den Server erneut.
3. Entfernen Sie das Laufwerk aus der Laufwerkposition,
warten Sie 45 Sekunden und setzen Sie das Laufwerk
wieder in die Position ein. Achten Sie dabei darauf,
dass das Laufwerk mit der Rückwandplatine für
Hot-Swap-Festplattenlaufwerke verbunden ist.
4. Wenn Sie alle Diagnoseprogramme haben,
führen Sie die Diagnoseprogramme aus, um das
Festplattenlaufwerk zu testen.

Kapitel 7. Fehlerbehebung und Diagnose 193


Symptom Aktion

5. Überprüfen Sie, ob die Rückwandplatine für


Hot-Swap-Festplattenlaufwerke richtig eingesetzt
ist. Wenn dies der Fall ist, ist das Laufwerk
ordnungsgemäß mit der Rückwandplatine
verbunden, d. h. ohne Biegung und ohne eine
Bewegung der Rückwandplatine zu verursachen.
6. Stellen Sie sicher, dass die Kabelverbindung richtig
sind. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Kabel anschließen“ auf Seite 42.
7. Schließen Sie das Netzkabel der Rückwandplatine
wieder an und wiederholen Sie Schritt 1 bis 4.
8. Schließen Sie das Signalkabel der Rückwandplatine
wieder an und wiederholen Sie Schritt 1 bis 4.
9. Wenn Sie einen Fehler am Signalkabel der
Rückwandplatine oder an der Rückwandplatine
vermuten, gehen Sie wie folgt vor:
a. Ersetzen Sie das betroffene Signalkabel der
Rückwandplatine.
b. Ersetzen Sie die betroffene Rückwandplatine.
Fehler bei mehreren Festplattenlaufwerken. 1. Wenn Sie alle Diagnoseprogramme haben,
führen Sie die Diagnoseprogramme aus, um die
Festplattenlaufwerke zu testen.
2. Stellen Sie sicher, dass die Kabelverbindung richtig
sind. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Kabel anschließen“ auf Seite 42.
3. Schließen Sie das Netzkabel wieder an.
4. Schließen Sie das Signalkabel wieder an.
5. Ersetzen Sie das betroffene Signalkabel.
6. Wenn Sie bei Hot-Swap-Festplattenlaufwerken einen
Fehler an der Rückwandplatine vermuten, tauschen
Sie die betroffene Rückwandplatine aus.

Fehler am Speichermodul
Führen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen für das entsprechende Symptom in der aufgeführten
Reihenfolge durch, bis der Fehler behoben ist. Lässt sich der Fehler durch keine dieser Maßnahmen
beheben, finden Sie im Abschnitt „Fehlerbehebungsprozedur“ auf Seite 189 Informationen zu den Schritten,
die Sie durchführen sollten, nachdem Sie die Informationen in diesem Abschnitt befolgt haben. Wenn
Sie das Problem nicht selbst beheben können, wenden Sie sich an den zuständigen technischen Dienst.
Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Kapitel 8 „Informationen, Hilfe und Service anfordern“ auf
Seite 197.

Anmerkungen:
1. Wenn Sie angewiesen werden, CRUs zu entfernen, zu installieren oder auszutauschen, lesen Sie die
hierfür vorgesehene Vorgehensweise in Kapitel 6 „Hardware installieren, entfernen oder austauschen“
auf Seite 91.
2. Wenn vor der Beschreibung einer Maßnahme „(Nur für qualifizierte Kundendiensttechniker)“ steht, ist
dieser Schritt zur Fehlerbehebung qualifizierten Kundendiensttechnikern vorbehalten und darf nur
von diesen ausgeführt werden.

194 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Symptom Aktion
Die angezeigte Systemspeicherkapazität ist geringer 1. Stellen Sie Folgendes sicher:
als die Gesamtkapazität der installierten physischen
• Bei allen Speichermodulen handelt es sich um
Speichermodule und Sie vermuten, dass das
den richtigen Typ, der vom Server unterstützt
Speichermodul fehlerhaft ist.
wird. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt
„Funktionen“ auf Seite 7.
• Sie befolgen die Installationsregeln für
Speichermodule. Informationen hierzu finden
Sie im Abschnitt „Installationsregeln für
Speichermodule“ auf Seite 102.
• Alle Speichermodule sind ordnungsgemäß und
fest eingesetzt.
• Die Systemfirmware ist auf dem aktuellen Stand.
2. Wenn Sie alle Diagnoseprogramme haben, führen Sie
die Diagnoseprogramme aus, um die Speichermodule
zu testen.
3. Installieren Sie die Speichermodule erneut.
4. Tauschen Sie die verdächtigen Speichermodule aus.
5. (Nur für qualifizierte Kundendiensttechniker) Ersetzen
Sie die Systemplatine.

Fehler an Tastatur, Maus oder USB-Einheit


Führen Sie die vorgeschlagenen Maßnahmen für das entsprechende Symptom in der aufgeführten
Reihenfolge durch, bis der Fehler behoben ist. Lässt sich der Fehler durch keine dieser Maßnahmen
beheben, finden Sie im Abschnitt „Fehlerbehebungsprozedur“ auf Seite 189 Informationen zu den Schritten,
die Sie durchführen sollten, nachdem Sie die Informationen in diesem Abschnitt befolgt haben.

Symptom Aktion
Alle oder einige Tasten der Tastatur funktionieren nicht. 1. Stellen Sie Folgendes sicher:
• Das Kabel der USB-Tastatur ist fest an einen
USB-Anschluss des Servers angeschlossen.
Wenn die USB-Tastatur an einen USB-Hub
angeschlossen ist, ziehen Sie die Tastatur vom
Hub ab und schließen Sie sie direkt an den Server
an.
• Keine der Tasten klemmt.
• Der USB-Controller ist im Programm „Setup
Utility“ aktiviert. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“
auf Seite 61.
2. Starten Sie den Server erneut.
3. Tauschen Sie die Tastatur aus.
Die Maus oder Zeigereinheit funktioniert nicht. 1. Stellen Sie Folgendes sicher:
• Die Maus oder die Zeigereinheit ist fest an den
Server angeschlossen. Wenn die USB-Maus oder
-Zeigereinheit an einen USB-Hub angeschlossen
ist, ziehen Sie die Maus oder die Zeigereinheit
vom Hub ab und schließen Sie sie direkt an den
Server an.
• Die Maus oder die Zeigereinheit ist sauber und es
sammelt sich in ihr kein Staub an.

Kapitel 7. Fehlerbehebung und Diagnose 195


Symptom Aktion

• Die Einheitentreiber sind ordnungsgemäß


installiert.
• Der USB-Controller ist im Programm „Setup
Utility“ aktiviert. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“
auf Seite 61.
2. Starten Sie den Server erneut.
3. Tauschen Sie die Maus oder Zeigereinheit aus.
Eine USB-Einheit funktioniert nicht. 1. Stellen Sie Folgendes sicher:
• Das USB-Kabel ist fest am Server angeschlossen.
Wenn die USB-Einheit an einen USB-Hub
angeschlossen ist, trennen Sie die Einheit vom
Hub und schließen Sie sie direkt an den Server an.
• Die Einheitentreiber sind ordnungsgemäß
installiert.
• Der USB-Controller ist im Programm „Setup
Utility“ aktiviert. Informationen hierzu finden Sie im
Abschnitt „Programm „Setup Utility“ verwenden“
auf Seite 61.
2. Starten Sie den Server erneut.
3. Tauschen Sie die USB-Einheit aus.

196 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Kapitel 8. Informationen, Hilfe und Service anfordern
Dieses Kapitel enthält Informationen zu Hilfe, Serviceleistungen und technischer Unterstützung für Lenovo
Produkte. Außerdem erfahren Sie, wie Sie zusätzliche Informationen zu Lenovo und Lenovo Produkten
erhalten können.

Informationsressourcen
Mithilfe der Informationen in diesem Abschnitt können Sie auf hilfreiche Ressourcen zugreifen, die Sie
bei der Verwendung des Produkts unterstützen.

Dokumentation verwenden
Informationen zu Ihrem Lenovo System und der gegebenenfalls installierten Software sowie zu
gegebenenfalls vorhandenen Zusatzeinrichtungen finden Sie in der mit dem Produkt gelieferten
Dokumentation. Die Dokumentation kann gedruckte Dokumente, Onlinedokumente, Readme-Dateien
und Hilfedateien umfassen. Der Großteil der Dokumentation zum Server befindet sich auf der mit dem
Server gelieferten Dokumentations-DVD. Anweisungen zur Verwendung der Diagnoseprogramme und
zu grundlegenden Maßnahmen der Fehlerbehebung finden Sie in den Fehlerbehebungsinformationen im
Server-User Guide (Benutzerhandbuch). In den Informationen zur Fehlerbehebung und zur Diagnose werden
Sie möglicherweise darauf hingewiesen, dass Sie zusätzliche oder aktualisierte Einheitentreiber bzw.
Software benötigen. Auf den Websites von Lenovo im World Wide Web erhalten Sie aktuelle technische
Informationen dazu. Darüber hinaus können Sie sich von dort Dokumentationen oder Einheitentreiber und
Aktualisierungen herunterladen. Rufen Sie die Lenovo Unterstützungswebsite unter der folgenden Adresse
auf:
http://www.lenovo.com/support

Weitere Informationen zu Ihrem Serverdokumentation finden Sie im Abschnitt „Serverdokumentation“


auf Seite 2.

Wenn Sie einen Softwarefehler vermuten, schlagen Sie dazu in der Dokumentation nach, die mit dem
Betriebssystem oder der entsprechenden Anwendung geliefert wird. Diese Dokumentation kann in Form von
Readme-Dateien oder einer Onlinehilfe vorliegen.

ThinkServer-Website
Die ThinkServer-Website enthält aktuelle Informationen und Services, mit deren Hilfe Sie Server kaufen,
verwenden und warten sowie Upgrades durchführen können. Außerdem haben Sie folgende Möglichkeiten,
wenn Sie die ThinkServer-Website unter der folgenden Adresse besuchen:
http://www.lenovo.com/thinkserver
• Sie können Server sowie Upgrades und Zubehör für Ihren Server erwerben.
• Sie können zusätzliche Serviceleistungen und Software anfordern.
• Sie können Upgrades und erweiterte Hardwarereparaturservices erwerben.
• Sie können auf die Lenovo Begrenzte Herstellergarantie (Lenovo Limited Warranty, LLW) zugreifen.
• Sie können auf die Onlinehandbücher für Ihre Produkte zugreifen.
• Sie können auf Informationen zu Fehlerbehebung und Unterstützung für Ihr Servermodell und weitere
unterstützte Produkte zugreifen.
• Sie können die aktuellen Gerätetreiber und Softwareupdates für Ihr Servermodell herunterladen.
• Service- und Unterstützungstelefonnummern für Ihr Land oder Ihre Region.

© Copyright Lenovo 2012, 2014 197


• Hier finden Sie einen Service-Provider in Ihrer Nähe.

Lenovo Unterstützungswebsite
Informationen zu technischer Unterstützung finden Sie auf der Lenovo Unterstützungswebsite:
http://www.lenovo.com/support

Diese Website enthält die aktuellsten Informationen zur Unterstützung, z. B.:


• Treiber und Software
• Diagnoselösungen
• Produkt- und Servicegarantie
• Details zu Produkten und Teilen
• Benutzerhandbücher und andere Handbücher
• Wissensdatenbank und häufig gestellte Fragen

Hilfe und Service


In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zum Anfordern von Hilfe und Service.

Bevor Sie sich an den Kundendienst wenden


Führen Sie vor einem Anruf die folgenden Schritte aus, um den Fehler nach Möglichkeit selbst zu beheben:
• Überprüfen Sie alle Kabel, um sicherzustellen, dass diese angeschlossen sind.
• Überprüfen Sie die Netzschalter, um sicherzustellen, dass das System sowie die Zusatzeinrichtungen
eingeschaltet sind.
• Schlagen Sie in den Fehlerbehebungsinformationen in der Systemdokumentation nach, die auf der mit
dem Produkt gelieferten Dokumentations-DVD zur Verfügung steht.
• Rufen Sie die Lenovo Unterstützungswebsite unter der Adresse http://www.lenovo.com/support auf, um
dort nach aktuellen technischen Informationen, neuen Einheitentreibern sowie Hinweisen und Tipps zu
suchen.

Halten Sie sich möglichst in der Nähe des Produkts auf, wenn Sie anrufen. Halten Sie die folgenden
Informationen bereit:
• Computertyp und Modell
• Seriennummern Ihrer Lenovo Hardwareprodukte
• Beschreibung des Fehlers
• Genauen Wortlaut von Fehlernachrichten
• Konfigurationsdaten für Hardware und Software

Serviceleistungen anfordern
Während des Garantiezeitraums können Sie über das Customer Support Center per Telefon Hilfe und
Unterstützung erhalten.

Folgende Services stehen innerhalb des Garantiezeitraums zur Verfügung:


• Fehlerbestimmung - Der Kundendienst unterstützt Sie bei der Bestimmung von Hardwarefehlern. Zudem
erhalten Sie Unterstützung bei der Entscheidung, welche Maßnahme ergriffen werden sollte.

198 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


• Hardwarereparatur - Wenn der Fehler von der durch die Herstellergarantie abgedeckten Hardware
verursacht wurde, wird der Kundendienst die erforderlichen Serviceleistungen erbringen.
• Technische Änderungen - Es kann vorkommen, dass nach dem Verkauf eines Produkts technische
Änderungen erforderlich sind. Ausgewählte technische Änderungen (Engineering Changes, ECs) für Ihre
Hardware werden von Lenovo oder Ihrem Reseller bereitgestellt.

Folgendes ist nicht Bestandteil dieser Garantie:


• Ersatz oder Verwendung von Teilen anderer Hersteller oder von Teilen, für die Lenovo keine
Herstellergarantie gibt
• Identifizierung von Softwarefehlerquellen
• UEFI-BIOS-Konfiguration im Rahmen einer Installation oder eines Upgrades
• Änderungen an Einheitentreibern oder Upgrades für Einheitentreiber
• Installation und Wartung des Netzbetriebssystems (Network Operating System (NOS))
• Installation und Wartung von Anwendungsprogrammen

Informationen zum Gewährleistungstyp und zur Laufzeit für Ihr Produkt finden Sie in den Informationen zu
Garantie und Unterstützung auf der Dokumentations-DVD, die im Lieferumfang Ihres Servers enthalten ist.
Sie müssen Ihren Kaufnachweis aufbewahren, damit Sie den Garantieservice in Anspruch nehmen können.

In der Liste der weltweit gültigen Telefonnummern finden Sie Ihre Telefonnummer für den Garantieservice.
Telefonnummern können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die aktuelle Telefonliste für Lenovo
Support ist auf der folgenden Website zu finden: http://www.lenovo.com/support/phone. Wenn für Ihr Land
oder Ihre Region keine Telefonnummer angegeben ist, wenden Sie sich an Ihren Lenovo Vertriebspartner
oder an Ihren Lenovo Vertriebsbeauftragten.

Andere Services in Anspruch nehmen


Wenn Sie mit einem Lenovo Notebook-Computer auf Reisen unterwegs sind oder Ihren Computer in ein Land
bringen, in dem Ihr Desktop-, Notebook- oder Servermaschinentyp verkauft wird, haben Sie möglicherweise
Anspruch auf den Internationalen Garantieservice, der Sie automatisch berechtigt, Garantieservice während
der gesamten Garantiedauer zu erhalten. Der Service wird von zum Durchführen des Garantieservice
autorisierten Service-Providern bereitgestellt.

Servicemethoden und -vorgehensweisen hängen vom jeweiligen Land ab. Manche Services sind
möglicherweise nicht in allen Ländern verfügbar. Der internationale Garantieservice wird im Rahmen
der Servicemethode (z. B. Einschicken des Geräts durch den Kunden oder Vor-Ort-Service) erbracht,
die im jeweiligen Land verfügbar ist. In manchen Ländern können Service-Center möglicherweise nicht
für alle Modelle eines bestimmten Computertyps Serviceleistungen bieten. In manchen Ländern gelten
möglicherweise Gebühren oder Einschränkungen in Bezug auf die Servicezeit.

Um festzustellen, ob Sie für Ihren Computer den internationalen Garantieservice in Anspruch nehmen
können, und um eine Liste der Länder zu erhalten, in denen der Service angeboten wird, rufen Sie die
Webseite http://www.lenovo.com/support auf, klicken Sie auf Warranty (Garantie), und befolgen Sie die
angezeigten Anweisungen.

Wenn Sie technische Unterstützung bei der Installation von Service-Packs benötigen oder Fragen zu
Service-Packs für das installierte Windows-Produkt haben, rufen Sie im Internet die Seite „Microsoft Hilfe
und Support“ unter der Adresse http://support.microsoft.com/directory auf oder wenden Sie sich an das
Customer Support Center. Möglicherweise fallen Gebühren an.

Zusätzliche Services anfordern


Während des und nach dem Garantiezeitraum können Sie zusätzliche Services, wie z. B. Unterstützung
für Hardware, für Betriebssysteme und für Anwendungsprogramme, für Netzinstallations- und
-konfigurationsservices, für aktualisierte oder erweiterte Hardwarereparaturservices und für angepasste

Kapitel 8. Informationen, Hilfe und Service anfordern 199


Installationsservices, anfordern. Die Verfügbarkeit und Namen der Services können je nach Land oder
Region variieren. Weitere Informationen zu diesen Services finden Sie auf der Lenovo Website unter
folgender Adresse:
http://www.lenovo.com

200 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Anhang A. Bemerkungen
Möglicherweise bietet Lenovo die in dieser Dokumentation beschriebenen Produkte, Services oder
Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren
Produkte und Services sind beim Lenovo Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf Lenovo Lizenzprogramme
oder andere Lenovo Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder Services von Lenovo
verwendet werden können. Anstelle der Lenovo Produkte, Programme oder Services können auch andere
ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Services verwendet werden, solange diese keine gewerblichen
oder anderen Schutzrechte von Lenovo verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb der Produkte,
Programme oder Services in Verbindung mit Fremdprodukten und Fremdservices liegt beim Kunden, soweit
solche Verbindungen nicht ausdrücklich von Lenovo bestätigt sind.

Für in diesem Handbuch beschriebene Erzeugnisse und Verfahren kann es Lenovo Patente oder
Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieser Dokumentation ist keine Lizenzierung dieser Patente
verbunden. Lizenzanfragen sind schriftlich an folgende Adresse zu richten (Anfragen an diese Adresse
müssen auf Englisch formuliert werden):
Lenovo (United States), Inc.
1009 Think Place - Building One
Morrisville, NC 27560
U.S.A.
Attention: Lenovo Director of Licensing

LENOVO STELLT DIESE VERÖFFENTLICHUNG IN DER VORLIEGENDEN FORM (AUF „AS-IS“-BASIS)


ZUR VERFÜGUNG UND ÜBERNIMMT KEINE GARANTIE FÜR DIE HANDELSÜBLICHKEIT, DIE
VERWENDUNGSFÄHIGKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK UND DIE FREIHEIT DER RECHTE
DRITTER. Einige Rechtsordnungen erlauben keine Garantieausschlüsse bei bestimmten Transaktionen, so
dass dieser Hinweis möglicherweise nicht zutreffend ist.

Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler in dieser


Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in diesem Handbuch werden in regelmäßigen
Zeitabständen aktualisiert. Lenovo kann jederzeit Verbesserungen und/oder Änderungen an den in dieser
Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/oder Programmen vornehmen.

Die in diesem Dokument beschriebenen Produkte sind nicht zur Verwendung bei Implantationen oder
anderen lebenserhaltenden Anwendungen, bei denen ein Nichtfunktionieren zu Verletzungen oder zum
Tod führen könnte, vorgesehen. Die Informationen in diesem Dokument beeinflussen oder ändern nicht
die Lenovo Produktspezifikationen oder Garantien. Keine Passagen in dieser Dokumentation stellen
eine ausdrückliche oder stillschweigende Lizenz oder Anspruchsgrundlage bezüglich der gewerblichen
Schutzrechte von Lenovo oder von anderen Firmen dar. Alle Informationen in dieser Dokumentation
beziehen sich auf eine bestimmte Betriebsumgebung und dienen zur Veranschaulichung. In anderen
Betriebsumgebungen werden möglicherweise andere Ergebnisse erzielt.

Werden an Lenovo Informationen eingesandt, können diese beliebig verwendet werden, ohne dass eine
Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.

Verweise in dieser Veröffentlichung auf Websites anderer Anbieter dienen lediglich als Benutzerinformationen
und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites dar. Das über diese Websites verfügbare Material
ist nicht Bestandteil des Materials für dieses Lenovo Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht
auf eigene Verantwortung.

Alle in diesem Dokument enthaltenen Leistungsdaten stammen aus einer gesteuerten Umgebung. Die
Ergebnisse, die in anderen Betriebsumgebungen erzielt werden, können daher erheblich von den hier

© Copyright Lenovo 2012, 2014 201


erzielten Ergebnissen abweichen. Einige Daten stammen möglicherweise von Systemen, deren Entwicklung
noch nicht abgeschlossen ist. Eine Garantie, dass diese Daten auch in allgemein verfügbaren Systemen
erzielt werden, kann nicht gegeben werden. Darüber hinaus wurden einige Daten unter Umständen durch
Extrapolation berechnet. Die tatsächlichen Ergebnisse können abweichen. Benutzer dieses Dokuments
sollten die entsprechenden Daten in ihrer spezifischen Umgebung prüfen.

Marken
Lenovo, das Lenovo Logo und ThinkServer sind Marken von Lenovo in den USA und/oder anderen Ländern.

Intel, Intel Core und Intel Xeon sind Marken der Intel Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds.

Microsoft und Windows sind Marken der Microsoft-Unternehmensgruppe.

Weitere Unternehmens-, Produkt- oder Servicenamen können Marken anderer Hersteller sein.

Wichtige Anmerkungen
Die Prozessorgeschwindigkeit bezieht sich auf die interne Taktgeschwindigkeit des Mikroprozessors. Das
Leistungsverhalten der Anwendung ist außerdem von anderen Faktoren abhängig.

Die Geschwindigkeit von CD- oder DVD-Laufwerken wird als die variable Lesegeschwindigkeit angegeben.
Die tatsächlichen Geschwindigkeiten können davon abweichen und liegen oft unter diesem Höchstwert.

Bei Angaben in Bezug auf Hauptspeicher, realen/virtuellen Speicher oder Kanalvolumen steht die Abkürzung
KB für 1.024 Bytes, MB für 1.048.576 Bytes und GB für 1.073.741.824 Bytes.

Bei Angaben zur Kapazität von Festplattenlaufwerken oder zu Übertragungsgeschwindigkeiten steht


MB für 1.000.000 Bytes und GB für 1.000.000.000 Bytes. Die gesamte für den Benutzer verfügbare
Speicherkapazität kann je nach Betriebsumgebung variieren.

Bei der Angabe zur maximalen Kapazität von internen Festplattenlaufwerken wird vom Austausch aller
Standardfestplattenlaufwerke und der Belegung aller Festplattenlaufwerkpositionen mit den größten derzeit
unterstützten Laufwerken, die Lenovo anbietet, ausgegangen.

Zum Erreichen der maximalen Speicherkapazität muss der Standardspeicher möglicherweise durch ein
optionales Speichermodul ersetzt werden.

Lenovo übernimmt keine Verantwortung oder Garantien bezüglich der Produkte anderer Hersteller. Eine
eventuelle Unterstützung für Produkte anderer Hersteller erfolgt durch Drittanbieter, nicht durch Lenovo.

Manche Software unterscheidet sich möglicherweise von der im Einzelhandel erhältlichen Version (falls
verfügbar) und enthält möglicherweise keine Benutzerhandbücher bzw. nicht alle Programmfunktionen.

Hinweis zu Kabeln aus Polyvinylchlorid (PVC)


WARNUNG: Bei der Handhabung des Kabels an diesem Produkt oder von Kabeln an Zubehör, das mit
diesem Produkt vertrieben wird, kommen Sie mit Blei in Kontakt, ein chemischer Stoff, der dem Staat
Kalifornien als krebserregend bekannt ist. Außerdem kann er Geburtsfehler und Fruchtbarkeitsstörungen
hervorrufen. Waschen Sie nach der Verwendung Ihre Hände.

202 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Recycling-Informationen für Japan
Lenovo encourages owners of information technology (IT) equipment to responsibly recycle their equipment
when it is no longer needed. Lenovo offers a variety of programs and services to assist equipment owners in
recycling their IT products. For information on recycling Lenovo products, go to:
http://www.lenovo.com/recycling

Batterierücknahmeprogramm
Dieses Produkt kann eine Lithium- oder Lithium-Ionen-Batterie enthalten. Spezielle Informationen zu
Batterien enthält das Benutzer- oder Wartungshandbuch. Die Batterie muss wiederverwertet oder geeignet
entsorgt werden. In Deutschland gilt die Batterieverordnung; damit ist jeder verpflichtet, Batterien der
Wiederverwertung zuzuführen. Weitere Informationen zur Entsorgung der oben aufgeführten Batterien
erhalten Sie unter http://www.lenovo.com/recycling oder von Ihrem örtlichen Müllentsorgungsunternehmen.

Batterie-Recycling-Informationen für die USA und Kanada

Batterie-Recycling-Informationen für die Europäische Union

Hinweis: Diese Kennzeichnung gilt nur für Länder innerhalb der Europäischen Union (EU).

Batterien oder deren Verpackungen sind entsprechend der EU-Richtlinie 2006/66/EC über Batterien und
Akkumulatoren sowie Altakkumulatoren und Altbatterien gekennzeichnet. Die Richtlinie legt den Rahmen für
die Rücknahme und Wiederverwertung von Batterien und Akkumulatoren in der Europäischen Union fest.
Diese Kennzeichnung wird an verschiedenen Batterien angebracht, um anzugeben, dass diese Batterien
nach dem Ende ihrer Nutzung nicht als normaler Hausmüll behandelt werden dürfen, sondern gemäß dieser
Richtlinie zurückgegeben und wiederverwertet werden müssen.

Les batteries ou emballages pour batteries sont étiquetés conformément aux directives européennes
2006/66/EC, norme relative aux batteries et accumulateurs en usage et aux batteries et accumulateurs
usés. Les directives déterminent la marche à suivre en vigueue dans l'Union Européenne pour le retour et
le recyclage des batteries et accumulateurs usés. Cette étiquette est appliquée sur diverses batteries
pour indiquer que la batterie ne doit pas être mise au rebut mais plutôt récupérée en fin de cycle de vie
selon cette norme.

Anhang A. Bemerkungen 203


Gemäß der EU-Richtlinie 2006/66/EC müssen nicht mehr benötigte Batterien und Akkumulatoren getrennt
gesammelt und der Wiederverwertung zugeführt werden. Dies wird auf einem Etikett angegeben. Auf
dem Etikett der Batterie kann sich auch ein chemisches Symbol für das in der Batterie verwendete Metall
(Pb für Blei, Hg für Quecksilber und Cd für Cadmium) befinden. Nicht mehr benötigte Batterien und
Akkumulatoren dürfen nicht als normaler Hausmüll entsorgt werden, sondern müssen über die eingerichteten
Sammelsysteme zurückgegeben und der Wiederverwertung zugeführt werden. Das Mitwirken des Kunden
ist wichtig, damit die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit durch das
Vorhandensein gefährlicher Stoffe in Batterien und Akkumulatoren minimiert werden. Informationen zur
ordnungsgemäßen Sammlung und Verwertung erhalten Sie unter
http://www.lenovo.com/recycling.

Anforderung an Batterien mit Perchlorat


Die folgende Erklärung bezieht sich auf Benutzer in Kalifornien, U.S.A.

Informationen zu Perchloraten für Kalifornien:

Produkte, in denen Mangan-Dioxid-Lithium-Knopfzellenbatterien verwendet werden, können Perchlorate


enthalten.

Perchloratmaterialien – Eventuell ist eine spezielle Handhabung nötig. Lesen Sie die Informationen unter
www.dtsc.ca.gov/hazardouswaste/perchlorate.

Verunreinigung durch Staubpartikel


Achtung: Staubpartikel in der Luft (beispielsweise Metallsplitter oder andere Teilchen) und reaktionsfreudige
Gase, die alleine oder in Kombination mit anderen Umgebungsfaktoren, wie Luftfeuchtigkeit oder
Temperatur, auftreten, können für den in diesem Dokument beschriebenen Server ein Risiko darstellen.
Zu den Risiken, die aufgrund einer vermehrten Staubbelastung oder einer erhöhten Konzentration
gefährlicher Gase bestehen, zählen Beschädigungen, die zu einer Störung oder sogar zum Totalausfall des
Servers führen. Durch die in dieser Spezifikation festgelegten Grenzwerte für Staubpartikel und Gase
sollen solche Beschädigungen vermieden werden. Diese Grenzwerte sind nicht als unveränderliche
Grenzwerte zu betrachten oder zu verwenden, da viele andere Faktoren, wie z. B. die Temperatur oder der
Feuchtigkeitsgehalt der Luft, die Auswirkungen von Staubpartikeln oder korrosionsfördernden Stoffen in der
Umgebung sowie die Verbreitung gasförmiger Verunreinigungen beeinflussen können. Sollte ein bestimmter
Grenzwert in diesem Dokument fehlen, müssen Sie versuchen, die Verunreinigung durch Staubpartikel
und Gase so gering zu halten, dass die Gesundheit und die Sicherheit der beteiligten Personen dadurch
nicht gefährdet sind. Wenn Lenovo feststellt, dass der Server aufgrund einer erhöhten Konzentration von
Staubpartikeln oder Gasen in Ihrer Umgebung beschädigt wurde, kann Lenovo die Reparatur oder den
Austausch von Servern oder Teilen unter der Bedingung durchführen, dass geeignete Maßnahmen zur
Minimierung solcher Verunreinigungen in der Umgebung des Servers ergriffen werden. Die Durchführung
dieser Maßnahmen obliegen dem Kunden.

Tabelle 1. Grenzwerte für Staubpartikel und Gase


Verunreinigung Grenzwerte
Staubpartikel • Die Raumluft muss kontinuierlich mit einem Wirkungsgrad von 40 % gegenüber
atmosphärischem Staub (MERV 9) nach ASHRAE-Norm 52.21 gefiltert werden.
• Die Luft in einem Rechenzentrum muss mit einem Wirkungsgrad von mindestens 99,97 %
mit HEPA-Filtern (HEPA - High-Efficiency Particulate Air) gefiltert werden, die gemäß
MIL-STD-282 getestet wurden.
• Die relative hygroskopische Feuchtigkeit muss bei Verunreinigung durch Staubpartikel
mehr als 60 % betragen2.

204 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Tabelle 1. Grenzwerte für Staubpartikel und Gase (Forts.)
Verunreinigung Grenzwerte
• Im Raum dürfen keine elektrisch leitenden Verunreinigungen wie Zink-Whisker vorhanden
sein.
Gase • Kupfer: Klasse G1 gemäß ANSI/ISA 71.04-19853
• Silber: Korrosionsrate von weniger als 300 Å in 30 Tagen
1 ASHRAE 52.2-2008 - Method of Testing General Ventilation Air-Cleaning Devices for Removal Efficiency by Particle

Size. Atlanta: American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers, Inc.

2Die relative hygroskopische Feuchtigkeit der Verunreinigung durch Staubpartikel ist die relative Feuchtigkeit, bei der
der Staub genug Wasser absorbiert, um nass zu werden und Ionen leiten zu können.

3ANSI/ISA-71.04-1985. Environmental conditions for process measurement and control systems: Airborne
contaminants. Instrument Society of America, Research Triangle Park, North Carolina, U.S.A.

Wichtige Informationen zu Elektro- und Elektronikaltgeräten (WEEE)

Die WEEE-Kennzeichnung an Lenovo-Produkten gilt für Länder mit WEEE- und Elektroschrott-Richtlinien
(z. B. die europäische Richtlinie 2002/96/EC, die Elektroschrott-Regeln (Verwaltung & Handhabung), 2011,
für Indien). Geräte werden gemäß der lokal geltenden Richtlinien über Elektro- und Elektronikaltgeräte
(WEEE) gekennzeichnet. Anhand dieser Richtlinien wird die Rückgabe und Wiederverwertung von Altgeräten
innerhalb der jeweiligen Länder/Regionen geregelt. Mit dieser Kennzeichnung versehene Altgeräte
dürfen gemäß dieser Richtlinie nicht weggeworfen werden, sondern müssen zur Rückgewinnung bei den
entsprechenden Sammelpunkten zurückgegeben werden.

Anwender von Elektro- und Elektronikgeräten (Electrical and Electronic Equipment, EEE) mit der
WEEE-Kennzeichnung dürfen diese gemäß Annex IV der EEE-Richtlinie nach ihrem Gebrauch nicht als
allgemeinen Hausmüll entsorgen. Stattdessen müssen diese Geräte im verfügbaren Sammelsystem
zurückgegeben werden und damit einem Recycling- oder Wiederherstellungsprozess zugeführt werden,
bei dem mögliche Auswirkungen der Geräte auf die Umwelt und den menschlichen Organismus aufgrund
gefährlicher Substanzen minimiert werden. Weitere Informationen zur Entsorgung von Elektro- und
Elektronikaltgeräten finden Sie unter der Adresse: http://www.lenovo.com/recycling

Anhang A. Bemerkungen 205


Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe (RoHS
= Restriction of Hazardous Substances Directive)
Dieser Abschnitt enthält Hinweise über die Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe
(RoHS = Restriction of Hazardous Substances Directive).

Türkei RoHS
The Lenovo product meets the requirements of the Republic of Turkey Directive on the Restriction of the Use
of Certain Hazardous Substances in Electrical and Electronic Equipment (EEE).

Bildschirmarbeitsverordnung
The product is not suitable for use with visual display work place devices according to clause 2 of the
German Ordinance for Work with Visual Display Units.

Das Produkt ist nicht für den Einsatz an Bildschirmarbeitsplätzen im Sinne § 2 der
Bildschirmarbeitsverordnung geeignet.

Exportbestimmungen
Dieses Produkt unterliegt den Export Administration Regulations (EAR) der USA und hat die ECCN-Kennung
4A994.b (ECCN - Export Classification Control Number). Das Produkt kann in alle Länder exportiert werden;
ausgenommen davon sind die Embargo-Länder der EAR-E1-Länderliste.

Hinweise zur elektromagnetischen Verträglichkeit


Die folgenden Informationen beziehen sich auf den Lenovo ThinkServer der folgenden Maschinentypen:
0387, 0388, 0389, 0390, 0391, 0392, 0393 und 0441.

(FCC)-Richtlinie (Federal Communications Commission)


This equipment has been tested and found to comply with the limits for a Class A digital device, pursuant
to Part 15 of the FCC Rules. These limits are designed to provide reasonable protection against harmful
interference when the equipment is operated in a commercial environment. This equipment generates, uses,
and can radiate radio frequency energy and, if not installed and used in accordance with the instruction
manual, may cause harmful interference to radio communications. Operation of this equipment in a
residential area is likely to cause harmful interference in which case the user will be required to correct the
interference at his own expense.

Properly shielded and grounded cables and connectors must be used in order to meet FCC emission limits.
Lenovo is not responsible for any radio or television interference caused by using other than specified or
recommended cables and connectors or by unauthorized changes or modifications to this equipment.
Unauthorized changes or modifications could void the user's authority to operate the equipment.

206 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


This device complies with Part 15 of the FCC Rules. Operation is subject to the following two conditions: (1)
this device may not cause harmful interference, and (2) this device must accept any interference received,
including interference that may cause undesired operation.

Hinweis bezüglich der kanadischen Bestimmungen für Klasse A

This Class A digital apparatus complies with Canadian ICES-003.

Cet appareil numérique de la classe A est conforme à la norme NMB-003 du Canada.

Sicherheitsanforderungen für den Telekommunikationsbereich in Großbritannien

Notice to Customers

This apparatus is approved under approval number NS/G/1234/J/100003 for indirect connection to public
telecommunication systems in the United Kingdom.

Europäische Union - Einhaltung der Richtlinie zur elektromagnetischen Kompatibilität

Dieses Produkt entspricht den Schutzanforderungen der EU-Richtlinie 2004/108/EC zur Angleichung
der Rechtsvorschriften über die elektromagnetische Verträglichkeit in den EU-Mitgliedsstaaten. Lenovo
übernimmt keine Verantwortung für die Einhaltung der Schutzanforderungen, wenn das Produkt ohne
Zustimmung von Lenovo verändert wird bzw. wenn Erweiterungskarten von Fremdherstellern ohne
Empfehlung von Lenovo eingebaut oder eingesteckt werden.

Dieses Produkt wurde getestet und hält die Grenzwerte nach EN 55022 Klasse A für informationstechnische
Geräte (Information Technology Equipment = ITE) ein. Die Grenzwerte für Geräte der Klasse A wurden für
Gewerbe- und Industriebereiche abgeleitet, um einen ausreichenden Schutz vor Störungen bei lizenzierten
Kommunikationsgeräten zu gewährleisten.

Lenovo, Einsteinova 21, 851 01 Bratislava, Slovakia

Warnung: Dies ist ein Produkt der Klasse A. In unmittelbarer Nähe von Haushaltsgeräten kann dieses
Produkt Interferenzen verursachen. Für diesen Fall sind vom Benutzer angemessene Vorkehrungen zu treffen.

Hinweis bezüglich der deutschen Bestimmungen für Klasse A

Deutschsprachiger EU Hinweis:

Hinweis für Geräte der Klasse A EU-Richtlinie zur Elektromagnetischen Verträglichkeit


Dieses Produkt entspricht den Schutzanforderungen der EU-Richtlinie 2004/108/EG (früher 89/336/EWG) zur
Angleichung der Rechtsvorschriften über die elektromagnetische Verträglichkeit in den EU-Mitgliedsstaaten
und hält die Grenzwerte der EN 55022 Klasse A ein.

Um dieses sicherzustellen, sind die Geräte wie in den Handbüchern beschrieben zu installieren und zu
betreiben. Des Weiteren dürfen auch nur von der Lenovo empfohlene Kabel angeschlossen werden.
Lenovo übernimmt keine Verantwortung für die Einhaltung der Schutzanforderungen, wenn das Produkt
ohne Zustimmung der Lenovo verändert bzw. wenn Erweiterungskomponenten von Fremdherstellern ohne
Empfehlung der Lenovo gesteckt/eingebaut werden.

Deutschland:

Anhang A. Bemerkungen 207


Einhaltung des Gesetzes über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmittein
Dieses Produkt entspricht dem „Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Betriebsmitteln“
EMVG (früher „Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit von Geräten“). Dies ist die Umsetzung der
EU-Richtlinie 2004/108/EG (früher 89/336/EWG) in der Bundesrepublik Deutschland.

Zulassungsbescheinigung laut dem Deutschen Gesetz über die elektromagnetische Verträglichkeit


von Betriebsmitteln, EMVG vom 20. Juli 2007 (früher Gesetz über die elektromagnetische
Verträglichkeit von Geräten), bzw. der EMV EG Richtlinie 2004/108/EC (früher 89/336/EWG), für
Geräte der Klasse A.

Dieses Gerät ist berechtigt, in Übereinstimmung mit dem Deutschen EMVG das EG-Konformitätszeichen
- CE - zu führen. Verantwortlich für die Konformitätserklärung nach Paragraf 5 des EMVG ist die Lenovo
(Deutschland) GmbH, Gropiusplatz 10, D-70563 Stuttgart.

Informationen in Hinsicht EMVG Paragraf 4 Abs. (1) 4:


Das Gerät erfüllt die Schutzanforderungen nach EN 55024 und EN 55022 Klasse A.

Nach der EN 55022: „Dies ist eine Einrichtung der Klasse A. Diese Einrichtung kann im Wohnbereich
Funkstörungen verursachen; in diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen
durchzuführen und dafür aufzukommen.“

Nach dem EMVG: „Geräte dürfen an Orten, für die sie nicht ausreichend entstört sind, nur mit besonderer
Genehmigung des Bundesministers für Post und Telekommunikation oder des Bundesamtes für Post und
Telekommunikation betrieben werden. Die Genehmigung wird erteilt, wenn keine elektromagnetischen
Störungen zu erwarten sind.“ (Auszug aus dem EMVG, Paragraph 3, Abs. 4). Dieses Genehmigungsverfahren
ist nach Paragraph 9 EMVG in Verbindung mit der entsprechenden Kostenverordnung (Amtsblatt 14/93)
kostenpflichtig.

Anmerkung: Um die Einhaltung des EMVG sicherzustellen sind die Geräte, wie in den Handbüchern
angegeben, zu installieren und zu betreiben.

208 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Anhang A. Bemerkungen 209
210 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch
Anhang B. İthalatçı – İmalatçı / Üretici Firma Bilgileri ve Diğer
Bilgiler
1. İmalatçı ya da ithalatçı firmaya ilişkin bilgiler:
Ürünün ithalatçı firması, Lenovo Technology B.V. Merkezi Hollanda Türkiye İstanbul Şubesi’dir. Adresi ve
telefonu şöyledir:
Üner Plaza. Eski Üsküdar Yolu.
Erkut Sokak. No: 4 / 1 Kat: 3
Kozyatağı,
Kadıköy, İstanbul, Türkiye
Tel: 90 216 570 01 00
Faks: 90 216 577 01 00
2. Bakım, onarım ve kullanımda uyulması gereken kurallar:
Elektronik cihazlar için gösterilmesi gereken standart özeni göstermeniz yeterlidir. Cihaz çalışır durumda
iken temizlik yapmayınız. Islak bezle, köpürtülmüş deterjanlarla, sulu süngerlerle temizlik yapmayınız.
Son kullanıcılar onarım konusunda yetkili değildir. Arıza söz konusu olduğuna inanıyorsanız telefonla
danışabilir ya da ürünü bu kitapta yer alan servis istasyonlarından birine götürebilirsiniz.
3. Taşıma ve nakliye sırasında dikkat edilecek hususlar:
Ürününüzü ve bağlı olduğu aygıtı taşırken ya da nakliye sırasında dikkat etmeniz gereken birkaç nokta
vardır. Aygıt taşımadan önce tüm bağlı ortamların çıkartılmış olması, bağlı aygıtların çözülmesi ve
kabloların sökülmüş olması gerekir. Bu aygıtın zarar görmemesi için gereklidir.
Ayrıca aygıtınızı taşırken uygun koruma sağlayan bir taşıma kutusu kullanılmasına dikkat edin. Bakıma
ilişkin diğer ek bilgiler için kitabın ilgili bölümünden (eğer sağlanmışsa) yararlanabilirsiniz.
4. Aygıta ilişkin bakım, onarım ya da temizliğe ilişkin bilgiler:
Aygıta ilişkin kullanıcının yapabileceği bir bakım ya da onarım yoktur. Bakım ya da onarıma gereksinim
duyarsanız bir Çözüm Ortağı’ndan destek alabilirsiniz. Ayrıca servis istasyonlarına ilişkin bilgileri
kitabınızın eklerinde bulabilirsiniz.
5. Kullanım sırasında insan ya da çevre sağlığına zararlı olabilecek durumlar:
Bu tür durumlar söz konusu olduğunda ürüne özel olarak bu kitabın ilgili bölümünde detaylı olarak ele
alınmıştır. Kitabınızda bu tür bir uyarı yoksa, kullanmakta olduğunuz ürün için böyle bir durum söz
konusu değildir.
6. Kullanım hatalarına ilişkin bilgiler:
Burada belirtilenler ile sınırlı olmamak kaydı ile bu bölümde bazı kullanıcı hatalarına ilişkin örnekler
sunulmuştur. Bu ve benzeri konulara özen göstermeniz yeterlidir. Kılavuz içinde daha ayrıntılı bilgiler
verilebilir.
Örnekler:
Kabloların zorla ait olmadıkları yuvalara takılması
Kumanda butonlarına gereğinden yüksek kuvvet uygulanması
Aleti çalışır durumda taşımak, temizlemek vb. eylemler
Alet üzerine katı ya da sıvı gıda maddesi dökülmesi
Aletin taşıma sırasında korunmaması ve darbe alması
7. Ürünün özelliklerine ilişkin tanıtıcı ve temel bilgiler:
Ürününüze ilişkin tanıtıcı ve temel bilgileri kitabınızın ilgili bölümlerinde bulabilirsiniz.
8. Periyodik bakıma ilişkin bilgiler:

© Copyright Lenovo 2012, 2014 211


Ürün bir uzmanın yapması gereken periodik bakımı içermez.
9. Bağlantı ve montaja ilişkin bilgiler:
Aksamınızı çalışır hale getirebilmeniz için gerekli bağlantı ve montaj bilgileri bu kılavuzda yer almaktadır.
Kuruluş işlemini kendiniz yapmak istemiyorsanız satıcınızdan ya da bir Servis İstasyonu’ndan ücret
karşılığı destek alabilirsiniz.
10. Bakanlıkça tespit ve ilan edilen kullanım ömrü:
Bakanlıkça tespit ve ilan edilen kullanım ömrü 7 yıldır.
11. Enerji tüketen mallarda, malın enerji tüketimi açısından verimli kullanımına ilişkin bilgiler:
Ürüne ait kullanma kılavuzunda belirtilmiştir.
12. Servis istasyonlarına ilişkin bilgiler:
Bunlar kitabınızı aynı başlıklı bölümünde belirtilmiştir. Herhangi bir onarım ya da yedek parça ihtiyacı
durumda bu istasyonlardan birine başvurabilirsiniz.
13. İthal edilmiş mallarda, yurt dışındaki üretici firmanın unvanı ve açık adresi ile diğer erişim bilgileri
(telefon, telefaks ve e-posta vb.):
Lenovo (Singapore) Pte. Ltd.
151 Lorong Chuan No: 02-0 1 New Tech Park
Singapore, 556741
Tel: 65-6827-1000
Faks: 65-6827-1100

212 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Anhang C. Servis İstasyonları ve Yedek Parça Malzemelerinin
Temin Edileceği Adresler
Garanti süresi içerisinde müşteri arızalı ürünü aşağıda belirtilen merkezlere teslim ederek garanti hizmetinden
yararlanır. Ürün yerinde garanti hizmeti içeriyorsa, bu merkezlerden birine telefon edebilirsiniz. Yedek parça
malzemelerini de bu merkezlerden temin edebilirsiniz.

Garanti Hizmetinin Alınabileceği Merkezler


Arızalı Ideapad / IdeaCentre /Lenovo B serisi/Lenovo G serisi /Lenovo H serisi /Lenovo V serisi ürünlerini
ücretsiz servise gönderebilmeniz için aşağıdaki numaralardan servis kaydı açtırabilirsiniz.
Telefon: 0 212 336 03 66
Ücretsiz aramalar için: 00800 448 825 165 (Sadece sabit hatlardan aranabilir)

BDH
Gülbahar Mah. Avni Dilligil Sk. Çelik iş merkezi No:2
Mecidiyeköy - Şişli/ İstanbul
Telefon: 0212 217 85 87

ANKARA
Bdh Bilişim Destek Hiz. San. Ve Tic. A.Ş.
Adres: Çetin Emeç Bul. 7. cad. No: 37/5-6 Öveçler
Telefon: 0312 473 16 40
Fax: 0212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr
Destek Bilgisayar Ve İletişim Hiz. Tic. A.Ş.
Adres: Çetin Emeç Bul. 8. Cad. No: 18/4 06460 A.Öveçler
Telefon: 0312 473 51 00

BURSA
Bdh Bilişim Destek Hizmetleri San.Ve Tic.
Fethiye Mah. Mudanya Cad. No: 327 Solukçu İş merkezi
Bodrum kat - Nilüfer
Telefon: 0224 241 62 68
Fax: 0212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr
Netpro Bilgisayar Büro Makinaları Elektronik Sanayi Ve Özel Eğitim Hizmetleri Ticaret Ltd.Şti.
Adres: Kükürtlü Mah. Eski Mudanya Cad. No:131/A D:1 Merkez
Telefon: 224 234 59 80

DENİZLİ
ALM Bilgisayar San. Tic. Ltd. Şti.
Adresi: 2. Ticari Yol, Kazım Kaynak İş Merkezi, No:65 Kat:3 Denizli
Posta kodu: 20100
Web Adresi: http://www.almbilgisayar.com.tr/
Telefon: 258 264 28 55
Faks no: 258 265 74 77

© Copyright Lenovo 2012, 2014 213


DİYARBAKIR
Metro Bilgisayar Eğitim Tic. ve San.Ltd. Şti.
Adresi: Ali Emiri 5. Sokak, Kaçmaz Apartmanı, No:4/1 Diyarbakır
Posta kodu: 21100
Web Adresi: http://www.metrobilgisayar.com.tr/
Telefon: 412 223 94 36
Faks no: 422 224 55 07

İSTANBUL
Bdh Bilişim Destek Hizmetleri San.Ve Tic.Aş.
Gülbahar Mah. Avni Dilligil Sk. Çelik iş merkezi No:2
Mecidiyeköy - Şişli/ İstanbul
Telefon: 0212 217 85 87
Fax: 0212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr
Bilgi Birikim Sistemleri Elktr. ve Bilg.
Endüstrisi Müh. Hiz. Ltd. Sti.
Adresi: Kocayol Caddesi, Kozyatağı Sokak, No: 3/B Kat:3
Kozyatağı İstanbul
Web Adresi: http://www.bilgibirikim.com/
Telefon: 216 373 98 00
Faks no: 216 373 99 33
D Yedi Yirmidört Bilişim Hizmetleri Ticaret A.S.
Yeni Sahra Mah. Yavuz Selim Cad. No: 15 Kat: 1
Ataşehir / İstanbul
Telefon: 444 5724
Faks: 0216 470 95 35
İntegra Profesyonel Hiz. Ltd. Şti.
Adres: Merkez Mah. Büyükdere Cad. No: 23 K: 2 Şişli/İstanbul
Telefon: 0212 373 93 93
İntercomp Bilgisayar Sanayi Ve Hizmetleri Ltd. Şti.
Adres: Perpa Ticaret Merkezi B. Blok Kat 2 No:33
Telefon: 0212 222 57 45
Netservis Bilgisayar Sistemleri San. ve Tic. Ltd.Şti.
Adresi: Kısıklı Caddesi, Türksoy Sokak, No: 1 Altunizade / İstanbul
Web Adresi: http://netservis.com.tr/
Telefon: 216 554 64 00

İSTANBUL
Novatek Bilgisayar Sistemleri San.ve Tic.Ltd.Şti.
Adresi: Ayazağa mah. Büyükdere cad. Üçyol mevki Noramin iş merkezi
No: 237/A 110 Şişli
Posta Kodu: 80300
Web Adresi: http://www.novateknoloji.com/
Telefon: 212 356 75 77
Faks no: 212 356 75 88

214 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Peritus Bilgisayar Sist. Dış Tic.San.Ltd.Şti.
Adresi: Ziverbey Eğitim Mahallesi, Poyraz Sokak, Sadıkoğlu İş Merkezi 1, D: 15 Ziverbey
Kadıköy İstanbul
Posta kodu: 81040
Web Adresi: http://www.pbs.biz.tr/
Telefon: 216 345 08 00
Faks no: 216 349 09 92
Seri Bilgi Teknolojileri LTD ŞTI.
Alemdağ Cad. Masaldan İş Merkezi G Blok Kat: 2
Çamlıca/İstanbul
Telefon: 444 0 426

İZMİR
Adapa Bilgi Sistemleri Tur.San. Ve Tic.A.Ş.
Adres: Ankara Asfaltı No:26/3 Rod-Kar 2 İş Mer. D:305-309 Bornova
Telefon: 0232 462 39 59
Bdh Bilişim Destek Hizmetleri San.Ve Tic. A.Ş.
Adres: Gazi bulvarı No: 37
Çankaya
Telefon: 0232 446 33 33
Fax: 0212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr
Ege Bimtes Bilgi İşlem Mak.Ser.San.Ve Tic.Ltd.Şti
Adres: Refik Saydam Blv. Caddesi No: 5
Telefon: 0232-4890060

MALATYA
Bdh Bilişim Destek Hizmetleri Sanayi Ve Ticaret A.Ş.
Büyük Hüseyinbey Uçar sok. Deniz Apt. No: 12 Kat: 1/2
Telefon: 0422 326 31 03
Fax: 0212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr

SAMSUN
Bdh Bilişim Destek Hizmetleri San.Ve Tic.A.Ş.
Adres: Mimarsinan Mah.Atatürk Bulvarı No:266/1-Atakum
Telefon: 0362 437 96 31
Fax: 0 212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr
VIP Bilgi İşlem Ltd. Şti.
Adresi: İstiklal Caddesi, No:159/13 Samsun
Posta kodu: 55060
Web Adresi: http://www.vipbilgiislem.com
Telefon: 362 230 88 52
Faks no: 362 234 77 22

Anhang C. Servis İstasyonları ve Yedek Parça Malzemelerinin Temin Edileceği Adresler 215
ŞANLIURFA
Bdh Bilişim Destek Hizmetleri San.Ve Tic.
Sarayönü Cad. Kızılay işhanı Zemin kat No: Z-8
Telefon: 0414 215 05 52
Fax: 0212 320 81 37
Web: http://www.bdh.com.tr
Bilban Bilgisayar Eğitim Tic. San. Ltd. Şti.
Adresi: Kızılay işhanı, Kat: 1-2 Şanlıurfa
Web Adresi: http://www.bilban.com.tr/
Telefon: 414 215 05 52
Faks no: 414 212 22 12

216 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Index
A B
Aktualisieren Batterie der Systemplatine
BIOS 74 Austauschen 184
Firmware 89 Bedienfeld
Serverkonfiguration 188 Anzeige 18
aktualisieren oder wiederherstellen Positionen 18
BIOS 74 Bedienfeld-Platinenbaugruppe
Anfordern, Hilfe 197 Austauschen 168
anschließen Bei eingeschalteter Stromversorgung im Server arbeiten
Kabel 42 Richtlinien 93
Anzeige BIOS
Anzeige für grenzüberschreitende Aktualisieren 74
Umgebungstemperatur 21 aktualisieren oder wiederherstellen 74
Bedienfeld 18 Blinkend 74
Diagnose für Codes des Selbsttests beim Einschalten 58 wiederherstellen 75
Ethernet-Status 23 BIOS- und TMM-Aktualisierung
Fehler 21 Software 14
Hardwarefehler auf der Systemplatine 57 Blinkend
Intelligent Diagnostics Module-Feld 20 BIOS 74
NIC-Status 19 Brücken auf der Systemplatine
Status der redundanten Hot-Swap-Netzteils 22 Positionen 53
Status des Festplattenlaufwerks 19
Status des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks 34
Status des optischen Laufwerks 17 C
Stromversorgungsstatus 19 CRU
Systemplatine 56 Austausch abschließen 185
Systemstatus 19
TMM-Status 58
Anzeige für grenzüberschreitende Umgebungstemperatur D
Anzeige 21
Diagnose für Codes des Selbsttests beim Einschalten
Anzeigen auf der Systemplatine
Anzeige 58
Positionen 56
Diagnoseprogramm
Aufladungsempfindliche Einheiten
Fehlerbehebung und Diagnose 190
Richtlinien 92
Diagnoseprogramme
Aufladungsempfindliche Einheiten, Umgang 92
Software 14
Ausführen
DIMM
Konsistenzprüfung 87
Entfernen 105
Austausch von Komponenten abschließen 185
Installationsregeln 102
Austauschen
installieren 103
Batterie der Systemplatine 184
Dokumentation
Bedienfeld-Platinenbaugruppe 168
Verwenden 197
Hardware 91
Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 139
Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe 176 E
Mikroprozessor 180
Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung 157 Ein-/Ausgabe (E/A)
optisches Laufwerk 134 Funktionen 9
Redundantes Hot-Swap-Netzteil 162 Einheiten, Umgang mit aufladungsempfindlichen Einheiten 92
Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 153 Entfernen
Stromversorgungsplatine und Halterung 164 DIMM 105
Systemlüfter an der Rückseite 173 Ethernet-Karte 111
Systemlüfter an der Vorderseite 171 Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung 144
Frontblende 96
Hardware 91
iKVM-Schlüssel 125

© Copyright Lenovo 2012, 2014 217


Intelligent Diagnostics Module 132 Frontblende
PCI-Karte 108 Entfernen 96
PCI-Kartenbaugruppe 98 erneut installieren 96
RAID-Karte 113 Funktionen 7
Serverabdeckung 94 Programm "ThinkServer EasyStartup" 76
Speichermodul 105
TPM-Modul 128
TR 100-Schlüssel 122 G
TR 500-Schlüssel auf der RAID-Karte 115
Gase, Verunreinigung 204
TR 700-Batterie 119
Erklärung zum Glanzgrad 206
erneut installieren
Frontblende 96
H
PCI-Kartenbaugruppe 98 Hardware
erstellen, hinzufügen oder löschen Austauschen 91
RAID-Platteneinheit 84 Entfernen 91
Erweitertes SATA- oder SAS-Hardware-RAID installieren 91
konfigurieren 88 Hardwarefehler auf der Systemplatine
Erweiterungssteckplätze Anzeige 57
Funktionen 9 Hilfe anfordern 197
Ethernet-Controller Hinweise, Kennwort 72
konfigurieren 89 Hot-Spare-Laufwerk
Ethernet-Karte Festlegen 86
Entfernen 111 Hot-Swap-Festplattenlaufwerk
installieren 110 Austauschen 139
Ethernet-Konnektivität installieren 139
Funktionen 10
Ethernet-Status
Anzeige 23 I
Etikett für Seriennummer
iKVM-Schlüssel
Positionen 14
Entfernen 125
Etikett mit Computertyp und -modell
installieren 124
Positionen 14
Informationen anfordern 197
Exportbestimmungen 206
Informationen anzeigen
Programm "Setup Utility" 61
Informationen zu RAID 79
F initialisieren
Fehler Virtuelles Laufwerk 85
Anzeige 21 Installation der Speichermodule
Fehlerbehebung und Diagnose Richtlinien 102
Diagnoseprogramm 190 Installationsregeln
Fehler am Festplattenlaufwerk 193 DIMM 102
Fehler am optischen Laufwerk 191 Speichermodul 102
Fehler am Speichermodul 194 installieren 114
Fehler an Tastatur, Maus oder USB-Einheit 195 DIMM 103
Fehler beim Programm "ThinkServer EasyStartup" 191 Ethernet-Karte 110
Prozeduren zur Fehlerbehebung 189 Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung 148
Status- und Diagnoseanzeigen 190 Hardware 91
Systemereignisprotokoll 190 Hot-Swap-Festplattenlaufwerk 139
Fernverwaltung iKVM-Schlüssel 124
Software 14 Intelligent Diagnostics Module 130
Festlegen optisches Laufwerk 134
Hot-Spare-Laufwerk 86 PCI-Karte 106
Festlegen, ändern, löschen RAID-Karte 112
Kennwort 72 Serverabdeckung 186
Festplattenlaufwerk ohne Hot-Swap-Unterstützung Speichermodul 103
Entfernen 144 TPM-Modul 127
installieren 148 TR 100-Schlüssel 120
Firmware TR 700-Batterie 117
Aktualisieren 89 installieren und verwenden

218 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


Programm "MegaRAID Storage Manager" 88 N
Integrierter SATA-Software-RAID
Netzteil
konfigurieren 82
Funktionen 8
Intelligent Diagnostics Module
Netzteil ohne Hot-Swap-Unterstützung
Entfernen 132
Austauschen 157
installieren 130
NIC-Status
Positionen 20
Anzeige 19
Intelligent Diagnostics Module-Feld
Anzeige 20
Positionen 20
Interne Laufwerke
O
Funktionen 9 Option
Austausch abschließen 185
optisches Laufwerk
K Austauschen 134
Kabel installieren 134
anschließen 42
Kennwort
Festlegen, ändern, löschen 72 P
Hinweise 72 PCI-Karte
Programm "Setup Utility" 71 Entfernen 108
Komponenten der Systemplatine installieren 106
Positionen 49 PCI-Kartenbaugruppe
konfigurieren Entfernen 98
Ethernet-Controller 89 erneut installieren 98
Server 61 Physisches Laufwerk
Konsistenzprüfung wiederherstellen 86
Ausführen 87 Positionen 14
Kühlkörper- und Lüftungsbaugruppe Programm "EasyUpdate Firmware Updater"
Austauschen 176 Verwenden 90
Programm "LSI Software RAID Configuration Utility"
Schnittstelle 83
L Starten 82
Lenovo ThinkServer EasyManage Programm "MegaRAID Storage Manager"
Software 14 installieren und verwenden 88
Lenovo ThinkServer EasyManage-Programm Programm "Setup Utility"
Verwenden 90 Kennwort 71
Lüfter Schnittstelle 62
Funktionen 8 Starten 61
TPM 73
verlassen 74
M Verwenden 61
Programm "ThinkServer EasyStartup"
Menü "Advanced" Funktionen 76
Programm "Setup Utility" 63 Starten 77
Menü "Boot Manager" Verwenden 76
Programm "Setup Utility" 70
Menü "Boot Options"
Programm "Setup Utility" 68 R
Menü "Exit"
Programm "Setup Utility" 70 RAID
Menü "Main" Einführung 79
Programm "Setup Utility" 63 für Ihren Server 80
Menü "Security" konfigurieren 79
Programm "Setup Utility" 66 RAID konfigurieren
Menü "Server Management" Erweitertes SATA- oder SAS-Hardware-RAID 88
Programm "Setup Utility" 67 Integrierter SATA-Software-RAID 82
Mikroprozessor Verwenden des Programms "ThinkServer EasyStartup" 81
Austauschen 180 RAID-Karte
Funktionen 8 Entfernen 113

© Copyright Lenovo 2012, 2014 219


installieren 112 Programm "Setup Utility" 61
Positionen 36 Programm "ThinkServer EasyStartup" 77
RAID-Konfigurationsdienstprogramme Status der redundanten Hot-Swap-Netzteils
Software 14 Anzeige 22
RAID-Platteneinheit Status des Festplattenlaufwerks
erstellen, hinzufügen oder löschen 84 Anzeige 19
Redundantes Hot-Swap-Netzteil Status des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks
Austauschen 162 Anzeige 34
Richtlinien 91 Status des optischen Laufwerks
Roadmap Anzeige 17
Serverkonfiguration 5 Statusanzeigen des Hot-Swap-Festplattenlaufwerks
Rückansicht des Servers Positionen 34
Positionen 21 Stromversorgungsplatine und Halterung
Rückwandplatine für Austauschen 164
2,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke Stromversorgungsstatus
Positionen 41 Anzeige 19
Rückwandplatine für Systemdatum
3,5-Zoll-Hot-Swap-Festplattenlaufwerke Festlegen 71
Positionen 39 Systemereignisprotokoll
Rückwandplatine für Hot-Swap-Festplattenlaufwerk Fehlerbehebung und Diagnose 190
Austauschen 153 Systemlüfter an der Rückseite
Positionen 38 Austauschen 173
Systemlüfter an der Vorderseite
Austauschen 171
S Systemplatine 49
Anzeige 56
Schnittstelle
Systemstatus
Programm "LSI Software RAID Configuration Utility" 83
Anzeige 19
Programm "Setup Utility" 62
Systemzeit
Server ausschalten 59
Festlegen 71
Server einschalten 59
Systemzuverlässigkeit
Server konfigurieren 61
Richtlinien 93
Serverabdeckung
Entfernen 94
installieren 186
Serverdokumentation 2
T
Serverkomponenten Technische Daten 13
Positionen 26 ThinkServer EasyStartup
Serverkonfiguration Software 13
Aktualisieren 188 ThinkServer EasyUpdate Firmware Updater
Roadmap 5 Software 13
Serverpaket 7 ThinkServer-Webadresse 1
Serverschloss TMM-Status
Positionen 24 Anzeige 58
Serviceleistungen anfordern 197 TPM
Sicherheit Programm "Setup Utility" 73
integrierte Kabelverriegelung 25 TPM-Modul
Verriegelung der vorderen Klappe 26 Entfernen 128
Vorhängeschloss 24 installieren 127
Software 13 TR 100-Schlüssel
Speicher Entfernen 122
Funktionen 8 installieren 120
Speichermodul TR 500-Schlüssel
Entfernen 105 installieren 114
Installationsregeln 102 TR 500-Schlüssel auf der RAID-Karte
installieren 103 Entfernen 115
Starteinheit TR 700-Batterie
Auswählen 73 Entfernen 119
Programm "Setup Utility" 73 installieren 117
Starten TÜV-Erklärung zum Glanzgrad 206
Programm "LSI Software RAID Configuration Utility" 82

220 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch


V
verlassen
Programm "Setup Utility" 74
Verunreinigung durch Staubpartikel 204
Verunreinigung, Staubpartikel und Gase 204
Verwenden
Dokumentation 197
Kennwörter 71
Lenovo ThinkServer EasyManage-Programm 90
Programm "EasyUpdate Firmware Updater" 90
Programm "Setup Utility" 61
Programm "ThinkServer EasyStartup" 76
Videosubsystem
Funktionen 10
Virtuelles Laufwerk
initialisieren 85
Vorderansicht des Servers
Positionen 16
Vorsichtsmaßnahmen
Richtlinien 91

W
Website
kompatible Zusatzeinrichtungen 101
wiederherstellen
BIOS 75
Physisches Laufwerk 86

Z
Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit
Funktionen 10

© Copyright Lenovo 2012, 2014 221


222 ThinkServer TS430 Benutzerhandbuch