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Österreichische Fußballnationalmannschaft

Die österreichische Fußballnationalmannschaft ist die Österreich


Auswahlmannschaft des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB). Sie
wird seit Jänner 2018 von Franco Foda betreut und trägt ihre Heimspiele
zum Großteil im Wiener Ernst-Happel-Stadion aus.
Verband Österreichischer
Fußball-Bund
Konföderation UEFA
Inhaltsverzeichnis Technischer Sponsor Puma
Geschichte Cheftrainer Franco Foda
1901–1918: Die Auswahlmannschaft Cisleithaniens
Co-Trainer Thomas Kristl
1918–1938: Wunderteam
und Imre
1938–1945: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Szabics
1945–1962: Erfolge in der Nachkriegszeit
Kapitän Julian
1962–1982: Wembley, Córdoba und Gijón
Baumgartlinger
1982–1998: Zwei WM-Teilnahmen mit Vorrunden-Aus
1998–2011: Niedergang und Heimeuropameisterschaft mit
Rekordtorschütze Toni Polster (44
Vorrundenaus Tore)
2011–2017: Die Ära von Marcel Koller Rekordspieler Andreas Herzog
Ab 2018: Neubeginn unter Franco Foda (103 Spiele)
Spielkleidung Heimstadion Ernst-Happel-
Stadion
Turnierteilnahmen
Teilnahme an Weltmeisterschaften FIFA-Code AUT
Teilnahme an Europapokalen FIFA-Rang 25. (1520 Punkte)
Teilnahme an Europameisterschaften (Stand: 24. Oktober
Teilnahme an Olympischen Spielen 2019)[1]
Spieler und Trainer
Ehrungen
Rekordspieler und -torschützen
Weitere Nationalspieler mit 50 oder mehr
Länderspielen
Trainer
Aktueller Kader
Erweiterter Kader
Liste der Nationalspieler Zweites
Erstes Trikot
Trikot
Länderspiele
Bilanz
Spielstätten
783 Spiele
Fans
325 Siege
Amateur-Nationalmannschaft 169 Unentschieden
Gesellschaftliche Bedeutung 289 Niederlagen
Einzelnachweise Statistik
Literatur Erstes Länderspiel
Österreich 5:0 Ungarn
Weblinks
(Wien, Österreich; 12. Oktober 1902)
Höchster Sieg
Österreich 9:0 Malta
Geschichte (Salzburg, Österreich; 30. April 1977)
Das erste historisch belegte Spiel eines österreichischen Auswahlteams Höchste Niederlage
bestritt eine multinationale Mannschaft aus Cisleithanien 1902 gegen die Österreich 1:11 England
ungarische Fußballnationalmannschaft. Am 16. Mai 1931 gelang dann der (Wien; 8. Juni 1908)
Fußballnationalmannschaft der 1919 gegründeten Republik Österreich Erfolge bei Turnieren
unter Teamchef Hugo Meisl ein Sieg gegen die schottische Weltmeisterschaft
Nationalmannschaft. Das sogenannte „Wunderteam“ fügte den Schotten Endrundenteilnahmen 7 (Erste: 1934)
damit die erste Niederlage auf dem europäischen Festland zu. Nach der Beste Ergebnisse Dritter Platz 1954
Auflösung des Staates mit dem Anschluss an das Deutsche Reich gab es Europameisterschaft
zwangsläufig nur noch eine gemeinsame deutsche Nationalmannschaft. Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 2008)
Erst mit dem Untergang des Deutschen Reiches und der Wiedererrichtung Beste Ergebnisse Vorrunde: 2008,
der Republik Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg entstand auch 2016
wieder eine österreichische Nationalmannschaft, der bei der WM 1954 ein Olympische Spiele
beachtlicher dritter Platz gelang, hinter dem Vizeweltmeister Ungarn und Silber 1936
dem Weltmeister Bundesrepublik Deutschland. Danach folgte eine längere
(Stand: 19. November 2019)
Zeit ohne bemerkenswerte Fußballerfolge. Bei der WM 1978 in
Argentinien gelang der Einzug in die Runde der besten Acht, in der die österreichische Fußballnationalmannschaft auf den amtierenden
Weltmeister von 1974 traf und das Spiel mit 3:2 für sich entschied. Dieser Sieg gegen den „großen Bruder“ Deutschland sorgte für so
viel Aufsehen, dass er seitdem in Österreich als Wunder von Córdoba bezeichnet wird. Legendär war auch die Moderation des
österreichischen Radioreporters Eduard „Edi“ Finger sen., der den Sieg enthusiastisch mit den Worten: „I wer narrisch!“ bejubelte. Die
letzte Teilnahme der Österreicher bei einem WM-Turnier war 1998 in Frankreich. Für die EM 2008 war man als Gastgeberland
zusammen mit der Schweiz automatisch qualifiziert.

1901–1918: Die Auswahlmannschaft Cisleithaniens


Der Fußballsport kam Anfang der 1890er Jahre über England nach Österreich-Ungarn. Die
beiden ältesten österreichischen Fußballklubs Cricketer und Vienna trugen 1894 ein erstes
Fußballspiel zwischen zwei Vereinen auf der Döblinger Kugerlwiese aus. Um die Entwicklung
des Fußballsports in Wien kümmerte sich damals M.D. Nicholson, einst selbst englischer
Nationalspieler, der aus beruflichen Gründen nach Wien versetzt worden war. Am 18. Dezember
1898 organisierte er ein Spiel zwischen „Wiener Engländern“ und Wienern im Prater. Die
Österreicher traten mit weißen Leibchen und schwarzen Hosen auf – diese Dresskombination
wurde später zu den Teamfarben der Nationalmannschaft, wenngleich man in der jüngeren
Vergangenheit in Rot-Weiß-Rot auftrat. Ein erstes Länderspiel absolvierte Österreich am 8. April
1901 gegen eine Schweizer Auswahl. Dieses Spiel wird jedoch von beiden Verbänden als
inoffiziell betrachtet und ist in der österreichischen Fußball-Literatur als „Ur-Länderspiel“
bekannt. Veranstaltet wurde die Begegnung von der erst ein Jahr zuvor gegründeten
Österreichischen Fußball-Union, einem Vorgänger des heutigen ÖFB, deren Gründer M.D.
Nicholson bis zu seiner Abreise im Oktober 1901 auch erster Präsident dieses ersten offiziellen
österreichischen Fußballverbandes war. Das Ur-Länderspiel bestritt Österreich mit Spielern der
M. D. Nicholson – Initiator großen Wiener Vereine Vienna, Cricketer und WAC. Als Länderspiel wird es betrachtet, da die
der ersten Wiener Stadtmannschaft, die bereits zuvor gegen ausländische Vereine gespielt hatte, erstmals
Nationalmannschaft
auf eine ausländische Verbandsmannschaft traf. Viele österreichische Spieler legten sich damals,
um nicht erkannt zu werden, Pseudonyme zu, trugen Perücken und klebten sich sogar falsche
Bärte an. Ein Grund dafür war, dass Schülern, auch wenn sie schon 17 oder 18 Jahre alt waren, das Fußballspielen in Vereinen damals
verboten war.

Das erste heute als offiziell anerkannte Länderspiel zwischen Österreich und Ungarn, die beide bis 1918 politisch noch einen
gemeinsamen Staat Österreich-Ungarn bildeten, schrieb die Österreichische Fußball-Union damals noch als „Städtespiel Wien gegen
Budapest“ für den 12. Oktober 1902 aus. Dabei handelte es sich um einen geschichtsträchtigen Moment, nämlich das weltweit erste
Fußball-Länderspiel zweier nicht-britischer Mannschaften. Österreich gewann sein Debüt mit 5:0, einen Hattrick erzielte dabei Jan
Studnicka, einer der ersten Stars des österreichischen Fußballs.[2][3] In den folgenden Jahrzehnten wiederholte man zweimal jährlich
diesen sportlichen Wettstreit zwischen Österreich und Ungarn, der je einmal in Wien und einmal in Budapest stattfand. Diese Duelle
waren durch große Rivalität gekennzeichnet und bildeten den jeweiligen Höhepunkt der Fußballsaison. Die Fußballnationalmannschaft
jener Zeit ist aber nicht mit der heutigen vergleichbar. Im damaligen Vielvölkerstaat bestand die Auswahlmannschaft der
österreichischen Reichshälfte Cisleithanien aus Spielern unterschiedlicher Nationalitäten. So spielte eine beachtliche Anzahl Tschechen
neben den deutschen Österreichern in der Mannschaft. Die erste Teilnahme des Landes an einem internationalen Wettbewerb erfolgte
dann bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm. Siege über die Mannschaft des kaiserlichen Deutschen Reiches, Norwegen und
Italien sowie Niederlagen gegen die Niederlande und Ungarn bedeuteten am Ende den 6. Platz des Turniers. Während des Ersten
Weltkriegs wurde in Österreich der Fußballbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt. Verbandskapitän Hugo Meisl wurde allerdings an
die Isonzofront befehligt, sodass in dieser Zeit der ehemalige Vienna-Verteidiger Heinrich Retschury die Nationalmannschaft betreute.
Während des Großen Krieges konnte der Verband jedoch nur Spiele gegen Ungarn und die neutrale Schweiz organisieren.

1918–1938: Wunderteam
Nach Ende des Ersten Weltkrieges versuchten mehrere Länder, angeführt von England, mit Österreich einen der laut den Pariser
Vorortverträgen Hauptkriegsschuldigen aus der FIFA zu drängen. Aber auch neu entstandene Nachbarstaaten der neuen Republik
(Deutsch-)Österreich wie die Tschechoslowakei boykottierten zunächst Spiele gegen österreichische Mannschaften. Hugo Meisl war
bemüht, die alten Kontakte zu den Landesverbänden wiederherzustellen und versuchte gleichzeitig, internationale Wettbewerbe für
Vereins- und Nationalmannschaften ins Leben zu rufen. In der jungen Republik erlebte der Fußball, insbesondere dank der Einführung
des (verkürzten) Achtstundentages, einen großen Aufschwung. 1921 wurde auf der Hohen Warte ein neues 80.000 Zuschauer fassendes
Stadion eröffnet, 1924 wurde in Österreich als erstem kontinentaleuropäischen Land der Profifußball eingeführt. Diese Neuerungen
trugen sowohl zum Erfolg der Nationalmannschaft als auch zum Erfolg der Vereine auf internationaler Ebene bei. 1926 konnte
beispielsweise das Team in sechs von sieben Partien siegreich bleiben. 1927 kam es erstmals zur Austragung des Europapokals. Es
handelte sich dabei um einen Vorläufer der Fußball-Europameisterschaft, der in einem Meisterschaftsmodus über einen Zeitraum von
mehreren Jahren unter den teilnehmenden Nationen ausgespielt wurde. Bereits den ersten Europapokal-Wettbewerb konnte Österreich
1930 als Vize-Europameister hinter Italien abschließen.

Der Höhepunkt der österreichischen Fußballgeschichte der Zwischenkriegszeit wurde jedoch die Ära des „Wunderteams“. Als solches
wird die österreichische Fußballnationalmannschaft bezeichnet, die 1931 die bis dato auf dem europäischen Festland ungeschlagenen
Schotten mit 5:0 besiegte. Das Team um Kapitän Matthias Sindelar konnte in den folgenden Spielen mit weiteren Kantersiegen über
europäische Spitzenteams auf sich aufmerksam machen, es schlug die Mannschaft des Deutschen Reiches 6:0 in Berlin sowie 5:0 in
Wien, gewann 8:1 gegen die Schweiz und 8:2 gegen Ungarn, besiegte Belgien 6:1 und Frankreich 4:0. Zur selben Zeit konnte sich die
Nationalmannschaft 1932 den Gewinn des Europapokals vor den Italienern sichern. Als größter Erfolg des Wunderteams gilt jedoch
dessen einzige Niederlage. Am 7. Dezember 1932 trat es gegen die englische Nationalmannschaft an, die zu Hause bislang
ungeschlagen war und es auch weitere 20 Jahre lang bleiben sollte. Noch hatte es bislang keine Mannschaft vom europäischen Festland
geschafft, mehr als ein Ehrentor in England zu erzielen. Die RAVAG übertrug das Spiel live auf den Wiener Heldenplatz. In Stamford
Bridge lagen die Österreicher jedoch bereits zur Pause mit 0:2 zurück, spielten nervös, ehe sie in der zweiten Halbzeit ihr berühmtes
Kombinationsspiel aufzogen. Hugo Meisl schickte seine Mannschaft mit den Worten „Spüts euer Spüü!“ zurück auf das Spielfeld. Das
Nationalteam schaffte dreimal den Anschlusstreffer, verlor am Ende jedoch 3:4, wobei Adolf Vogl kurz vor Schluss noch die
Ausgleichschance vergab. Der Wechsel einiger Spieler wie beispielsweise Torwart Rudi Hiden zu finanziell lukrativeren Vereinen ins
Ausland schwächte jedoch die Mannschaft entscheidend, dennoch fuhr sie als einer der großen Titelfavoriten zur Weltmeisterschaft
1934 nach Italien. Im Halbfinale wurde die österreichische Mannschaft schließlich vom Gastgeber gestoppt, wobei dem schwedischen
Schiedsrichter Ivan Eklind eine äußerst zwielichtige Rolle vorgeworfen werden muss. Denn tags zuvor war er noch vom italienischen
Diktator Benito Mussolini als persönlicher Ehrengast geladen worden. Das einzige Tor des Spiels fiel in der 18. Minute, als mehrere
Italiener den österreichischen Tormann Peter Platzer mit dem Ball in den Händen über die Torlinie stießen. Ivan Eklind griff sogar selbst
aktiv ins Spielgeschehen ein, indem er eine Flanke auf den freistehenden österreichischen Stürmer Karl Zischek wegköpfte.

1938–1945: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg


Der „Anschluss“ bzw. die Eingliederung Österreichs in das nationalsozialistische
Deutsche Reich am 12. März 1938 bedeutete einen tiefen Einschnitt für den Fußball im
(nun) ehemaligen Österreich. Zahlreiche Vereine wurden aufgelöst, Spieler mussten vor
dem Regime ins Ausland fliehen. Die vormalige österreichische Nationalliga wurde
durch die Gauliga Ostmark ersetzt, der angeblich „verjudete“ Professionalismus
abgeschafft. Die Mannschaften mussten vor und nach Spielen den Hitlergruß leisten
und der Nachwuchsbetrieb der Vereine wurde der HJ übertragen. Die aufgelöste
Der Fußball-Sonntag vom 5. Juni
österreichische Nationalmannschaft wurde mit dem bisherigen reichsdeutschen
1938 berichtet von der
Fußballteam zur großdeutschen Mannschaft verschmolzen. Österreich hatte sich vor bevorstehenden Auflösung des ÖFB
seiner Auflösung für die Weltmeisterschaft 1938 qualifiziert, die Spieler konnten und dem damit verbundenen Ende
danach nur noch für die Mannschaft des Deutschen Reiches spielen. Neun der Nationalmannschaft
Fußballspieler aus dem ehemaligen österreichischen Team gehörten zum Kader des
Deutschen Reichs bei der WM in Frankreich. Die Neigung, in einem gesamtdeutschen
Team zu spielen, war unter den vormals österreichischen Spielern geteilt; einige Fußballgrößen wie Matthias Sindelar und Walter
Nausch konnten es sich aufgrund ihrer Berühmtheit z. B. erlauben, ein Engagement in der gesamtdeutschen Mannschaft zu verweigern.
Insgesamt kamen dennoch 28 Spieler aus den neuen Alpen- und Donaugauen (zusammen nun Ostmark) in der reichsdeutschen
Mannschaft zum Einsatz, in vier Länderspielen standen sogar acht Spieler aus dem ehemaligen Österreich auf dem Platz.

Für zwei Länderspiele gegen Böhmen und Mähren wurde die Ostmärkische Fußballnationalmannschaft, auch Ostmarkauswahl,
gebildet (7:1 in Wien am 21. Mai 1939; 5:5 in Prag am 22. Oktober 1939). Dabei handelte es sich um eine Auswahlmannschaft aus der
nun bestehenden Ostmark.[4][5]

1945–1962: Erfolge in der Nachkriegszeit


Nach dem Kriegsende wurde rasch wieder eine österreichische Fußballnationalmannschaft aufgebaut und bereits im August 1945 spielte
sie zweimal gegen Ungarn in Budapest. Nach der Wiederinstandsetzung des Praterstadions konnte das Team am 6. Dezember 1945 nach
über acht Jahren wieder ein Heimspiel bestreiten. Als Gegner wurde Frankreich geladen, zu dem historischen Spiel kam neben 60.000
Zusehern auch FIFA-Präsident Jules Rimet. Österreich gewann mit 4:1, Karl Decker erzielte dabei drei Treffer. Österreich schloss bald
wieder an alte Erfolge an und schlug 1951 als erstes Team des Kontinents Schottland im eigenen Stadion mit 1:0. Damit wurden wieder
Erinnerungen an das Wunderteam geweckt, dem gleiches 18 Jahre zuvor in Wien gelungen war. Spieler wie Gerhard Hanappi, Walter
Zeman und Ernst Ocwirk schafften gar den Sprung in die Weltauswahl. Höhepunkt dieser Generation war die Weltmeisterschaft 1954 in
der Schweiz. Österreich deklassierte in seinem Qualifikationsspiel Portugal mit 9:1 und überstand die Vorrunde mit einem 1:0-Triumph
über Schottland und einem 5:0-Rekordsieg über die Tschechoslowakei souverän. Zu einem der bekanntesten Spiele der österreichischen
Fußballgeschichte entwickelte sich das als Hitzeschlacht von Lausanne bezeichnete Viertelfinalspiel gegen die Schweiz. Das
trefferreichste Spiel in der Geschichte von Fußball-Weltmeisterschaften entschied Österreich mit 7:5 für sich. Torhüter Kurt Schmied
erlitt bereits zu Beginn des Spiels einen Sonnenstich, durfte jedoch nicht ausgewechselt werden. Die Schweizer gingen vor knapp
50.000 heimischen Fans dadurch rasch mit 3:0 in Führung. Kurt Schmied wurde unterdessen von Masseur Pepi Ulrich mit
zugeworfenen Schwämmen gekühlt. Ulrich stellte sich hinter das österreichische Tor und begann dann damit, den sich in einem
tranceähnlichen Zustand befindenden Kurt Schmied bei jedem Angriff zu dirigieren. Das österreichische Team suchte bald nach der
Schweizer Führung die Flucht nach vorn und lag zehn Minuten später selbst mit 5:3 in Front. Nach einem packenden Spiel, in dem
Österreich auch noch einen Elfmeter verschossen hatte, gewann das Team von Trainer Eduard Frühwirth schließlich mit 7:5 und rückte
zum zweiten Mal in der Geschichte in ein Halbfinale einer Weltmeisterschaft vor, wo man sich Deutschland allerdings mit 1:6
geschlagen geben musste. Im kleinen Finale konnte schließlich der amtierende Weltmeister Uruguay mit 3:1 geschlagen und so der
dritte Platz bei der WM erreicht werden.

Bei der Weltmeisterschaft 1958 in Schweden lief es weniger glücklich für die österreichische Mannschaft. Lospech – in der Finalrunde
traf man auf den späteren Weltmeister Brasilien, den späteren Europameister Sowjetunion sowie auf England – und interne
Zwistigkeiten verhinderten ein Weiterkommen. Dennoch hielt die große Popularität im Lande an, unter dem neuen Trainer wurde in der
Ära Decker wieder für internationales Aufsehen gesorgt. Vor einer Rekordkulisse von über 90.000 Zuschauern, ermöglicht durch den
Ausbau des Praterstadions, konnte die Sowjetunion mit 3:1 und Spanien mit 3:0 geschlagen werden. Aus Geldmangel verzichtete jedoch
der Verband auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1962 in Chile – die Mannschaft zerfiel. Ein abruptes Ende der Erfolge
Österreichs in der Nachkriegszeit bildete schließlich die klare 0:6-Niederlage gegen die Tschechoslowakei 1962, von der sich viele
Spieler und auch Karl Decker nicht mehr erholten.

1962–1982: Wembley, Córdoba und Gijón


Nach dem Ende der Decker-Ära vermochte das Team lange Zeit nicht mehr an die alten Erfolge anzuschließen; diese beschränkten sich
meist nur noch auf Überraschungssiege in einzelnen Spielen. Große Popularität in Österreich genießt in diesem Zusammenhang das
Länderspiel gegen England im Londoner Wembley-Stadion am 20. Oktober 1965: Österreich gelang es als drittem Team des Kontinents,
die englische Nationalmannschaft zu besiegen. Zwei Treffer beim 3:2-Sieg erzielte Toni Fritsch, der daraufhin den Spitznamen
Wembley-Toni erhielt. Im selben Jahr verpasste die österreichische Fußballnationalmannschaft allerdings erstmals in ihrer Geschichte die
WM-Qualifikation. Bei den Ausscheidungsspielen zur Weltmeisterschaft 1966 scheiterte man an Ungarn und der DDR. Im Sommer
1968 übernahm mit Leopold Šťastný der slowakische Erfolgstrainer von Wacker Innsbruck die Nationalelf. Trotz der wegen
Deutschland ebenfalls verpassten Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1970 hielten Spieler und Verband am neuen Trainer fest. Nach
fast zehn Jahren konnte das Team wieder mit konstanten Leistungen aufwarten. Von einer großen Euphorie getragen, verfehlte Šťastnýs
Mannschaft nach zwölf WM-losen Jahren in Österreich die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland nur knapp. Die
Qualifikationsrunde beschloss das österreichische Team punktgleich und mit derselben Tordifferenz mit Schweden an erster Stelle,
sodass ein Entscheidungsspiel zwischen diesen beiden Mannschaften um die Qualifikation in Gelsenkirchen ausgetragen werden sollte.
Um genügend Zeit zur Vorbereitung zu haben, wurde eine Meisterschaftsrunde ausgesetzt und das Quartier in Deutschland bereits fünf
Tage vor dem Entscheidungsspiel bezogen. Auf schneebedecktem Boden verlor das Team allerdings mit 1:2 und vergab dabei zahlreiche
Chancen (unter anderem ein Latten- und ein Torbalkenschuß). Im WM-Jahr 1974 blieb die Mannschaft zudem ungeschlagen.

Aus gesundheitlichen Gründen trat Leopold Šťastný schließlich vom Amt des
Nationaltrainers zurück und übergab die Mannschaft an den Slowenen Branko „Da kommt Krankl (…) in den Strafraum
Elsner, der nach der gescheiterten EM-Qualifikation 1976 aufgrund einer 0:1- – Schuss … Tooor, Tooor, Tooor, Tooor,
Tooor, Tooor! I wer’ narrisch. Krankl
Niederlage gegen Wales jedoch bald wieder entlassen wurde. Unter dem neuen
schießt ein – 3:2 für Österreich! Meine
Trainer Helmut Senekowitsch gelang schließlich im vierten Anlauf wieder die Damen und Herren, wir fallen uns um
Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien. Das entscheidende den Hals; der Kollege Rippel, der
Spiel gegen die Türkei gewann Österreich mit 1:0, das Tor von Herbert Diplom-Ingenieur Posch – wir busseln
Prohaska wurde als „Spitz von Izmir“ berühmt. Bei der Weltmeisterschaft in
uns ab. 3:2 für Österreich durch ein
großartiges Tor unseres Krankl. Er hat
Argentinien konnte sich Österreich überraschend gegen Brasilien, Spanien und olles überspielt, meine Damen und
Schweden als Gruppensieger durchsetzen. Somit stieg die Mannschaft unter Herren. Und warten S' noch ein bisserl,
die besten acht Teams der Welt auf, verpasste den Einzug ins Finale allerdings warten S’ no a bisserl; dann können wir
nach Niederlagen gegen die Niederlande, die vom Österreicher Ernst Happel uns vielleicht ein Vierterl genehmigen.
(…) Jetzt hammas gschlagn!“
trainiert wurde, und Italien. Im letzten, für Österreich bedeutungslos
Berühmter Kommentar Edi Fingers beim
gewordenen Spiel der Finalrunde traf die Mannschaft auf den amtierenden „Wunder von Córdoba“ 1978.
Weltmeister Deutschland, der allerdings mit einem Sieg noch den Einzug ins
Finale hätte schaffen können. Im Vorfeld gab es zahlreiche Sticheleien seitens deutscher Medien und Spieler. Österreich gewann das
Spiel mit 3:2, Hans Krankl traf zweimal, der Deutsche Berti Vogts zudem einmal ins eigene Tor. Dieses Spiel wird heute in Österreich
als „Wunder von Córdoba“ bezeichnet, in Deutschland hingegen als „Schmach von Córdoba“.

Karl Stotz übernahm den Trainerposten von Helmut Senekowitsch der, wie bereits angekündigt, sein Amt als Nationaltrainer nach der
erfolgreichen Weltmeisterschaft in Argentinien zurücklegte. Ihm gelang zwar klar die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 1982, er
wurde aber nach internen Streitigkeiten mit dem Verband noch vor dem Turnier entlassen und sollte durch Ernst Happel ersetzt werden.
Man trat allerdings mit Georg Schmidt und Felix Latzke als Notlösung anstelle Happels an. Die Qualifikationsrunde begann mit Siegen
über Algerien und Chile, sodass im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland eine knappe Niederlage zum Aufstieg reichte. Deutschland
selbst brauchte allerdings nach der Niederlage gegen Algerien einen Sieg gegen Österreich. Das Spiel begann ernsthaft und die
Deutschen erzielten in der elften Minute das 1:0. Auch die Zeit bis zum Halbzeitpfiff fand ein engagiertes Spiel statt. In der zweiten
Halbzeit allerdings wurde der Ball im Mittelfeld von beiden Teams für die restliche Spielzeit hin und hergespielt. Österreich und
Deutschland stiegen somit auf, die beiden Mannschaften hatten allerdings mit Manipulationsvorwürfen zahlreicher Fans zu kämpfen.
Den erhofften Halbfinaleinzug verhinderte schließlich eine 0:1-Niederlage gegen Frankreich, Österreich schloss das Turnier in Spanien
auf dem achten Platz ab. Trotz dieses Erfolges spürte die Nationalmannschaft jedoch noch einige Jahre den Popularitätsverlust durch
den sogenannten „Nichtangriffspakt von Gijón“.

1982–1998: Zwei WM-Teilnahmen mit Vorrunden-Aus


Nach den Weltmeisterschaften in Argentinien und Spanien beendeten sukzessive die Stammkräfte der österreichischen
Nationalmannschaft ihre Karriere, was wiederum einen Leistungsabfall zur Folge hatte. Aufgrund der verpassten Qualifikation zur
folgenden WM in Mexiko durch Niederlagen gegen Ungarn und die Niederlande mussten mit Erich Hof und Branko Elsner gleich zwei
Trainer ihre Teamkarriere wieder beenden. Als Nachfolger wurde Josef Hickersberger präsentiert, der bis dato die U-21-
Nationalmannschaft betreut hatte. Hickersberger berief alte Routiniers wie Herbert Prohaska zurück ins Team und stellte zu ihnen neue
junge Spieler wie Andreas Herzog, der bei seinem Debüt im Team erst drei Meisterschaftsspiele hinter sich hatte. Der Kurs des neuen
Trainers war erfolgreich, Österreich qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft 1990 in Italien. Das entscheidende Spiel gegen die DDR
wurde mit 3:0 gewonnen, alle Tore schoss der neue Stürmerstar Toni Polster. Österreich musste allerdings bereits nach der Vorrunde
nach knappen Niederlagen gegen Italien und die Tschechoslowakei sowie einem Sieg über die USA die Heimreise antreten, wobei man
zunächst noch mit dem Aufstieg ins Achtelfinale rechnete. Nach dem damaligen Modus stiegen auch die vier besten Gruppendritten der
Vorrunde ins Achtelfinale auf. Da Österreich nur bei sehr unwahrscheinlichen Verläufen der anderen Gruppenspiele auf diesem Wege
nicht ins Achtelfinale gekommen wäre, stellte ein ORF-Team zahlreiche Kameras auf, die die jubelnden Nationalspieler filmen sollten.
Zwei Tage nach dem Sieg über die USA standen alle Achtelfinalisten fest, Österreich war nicht dabei.

Kurz nach der Weltmeisterschaft 1990 nahm Hickersbergers Teamkarriere ein spektakuläres Ende. Mit der Nationalmannschaft verlor er
in Landskrona gegen die Färöer mit 0:1. Zum bislang letzten Auftritt kam die Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1998 in
Frankreich, die Qualifikation hierfür wurde mit acht Siegen in zehn Spielen souverän bestanden, die entscheidenden Duelle mit
Schweden konnten jeweils dank eines Tores von Andreas Herzog gewonnen werden. Das Team von Herbert Prohaska überstand jedoch
die Vorrunde gegen Italien, Chile und Kamerun nicht, erzielte alle drei Treffer jeweils in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte.

1998–2011: Niedergang und Heimeuropameisterschaft mit Vorrundenaus


In der Qualifikation für die Europameisterschaft 2000 traf Österreich auf Israel, Zypern, San Marino und Spanien. Nach einem
Unentschieden und zwei Siegen aus den ersten drei Spielen waren die Österreicher Tabellenführer, ehe die ÖFB-Elf am 27. März 1999
in Valencia gegen die Spanier mit 0:9 verlor und Herbert Prohaska daraufhin als Teamchef zurücktrat. Nach zwei Niederlagen, darunter
eine 0:5-Niederlage gegen Israel, und zwei Siegen aus den restlichen vier Spielen belegte Österreich aufgrund der schlechten
Tordifferenz punktgleich hinter den Israelis den dritten Platz. Unter Prohaska-Nachfolger Otto Barić gelang bei der folgenden
Weltmeisterschaftsqualifikation die Revanche gegen Israel, die erst in der Nachspielzeit im direkten Duell des letzten Spieltags von
Rang Zwei verdrängt wurden; die Relegation ging jedoch gegen den späteren WM-Dritten Türkei verloren. Nachdem auch Hans Krankl
in der WM-Qualifikation 2006 scheiterte, übernahm wiederum Josef Hickersberger am 1. Jänner 2006 die Nationalmannschaft.

Da Österreich als Gastgeber der Europameisterschaft 2008 qualifiziert war, fanden bis zum Beginn der Endrunden als Ersatz für die
fehlenden Qualifikationsspiele mehrere Freundschaftsspiele sowie zwei Vier-Nationen-Turniere gemeinsam mit Co-Austrager Schweiz
statt. Im direkten Duell konnte Österreich in Innsbruck 2:1 gewinnen und unterlag in Zürich mit 1:3. In der Europameisterschaft traf
Österreich in Gruppe B jeweils im Ernst-Happel-Stadion auf Kroatien, Polen und Deutschland. Österreich schied als Gruppendritter
nach einer Startniederlage gegen Kroatien (0:1), einem Unentschieden gegen Polen (1:1) sowie einer weiteren Niederlage (0:1) in einer
in der Öffentlichkeit zur Revanche für Córdoba hochstilisierten abschließenden Partie gegen Deutschland, das seinerseits bei einer
Niederlage ausgeschieden wäre, in der Vorrunde aus. Teamchef Josef Hickersberger gab daraufhin am 23. Juni seinen Rücktritt bekannt.

Am 25. Juli 2008 wurde der Tscheche Karel Brückner, zuvor tschechischer Nationaltrainer, von Friedrich Stickler als neuer Teamchef
präsentiert. Die ersten beiden Spiele unter Brückner verliefen für Österreich mit einem freundschaftlichen 2:2 gegen Italien sowie einem
3:1-Sieg gegen Frankreich zum Auftakt der WM-Qualifikation 2010 erfolgreich. In den nächsten Gruppenspielen folgten allerdings
Rückschläge. Das Team musste sich auswärts Litauen geschlagen geben und erreichte auf den Färöern nur ein Unentschieden, wobei die
angepeilte Revanche für die Niederlage 1990 nicht gelang.
Am 2. März 2009 wurde Brückner vom neuen ÖFB-Präsidenten Leopold Windtner in gemeinsamen Einverständnis vom
Teamchefposten entbunden. Als dessen Nachfolger wurde Dietmar Constantini, zuvor bereits zweimal Interimstrainer, bestellt.[6] Trotz
teils guten Leistungen mit Siegen gegen Rumänien, Färöer und Litauen verpasste die Nationalmannschaft die WM-Qualifikation
deutlich und belegte hinter Serbien und Frankreich den dritten Gruppenrang. Im abschließenden Qualifikationsspiel gegen Frankreich
debütierte der erst 17-jährige David Alaba als bisher jüngster Spieler der österreichischen Nationalmannschaft. Hintergrund für den
frühen Einsatz war der Umstand, dass er theoretisch auch für den philippinischen oder nigerianischen Verband hätte auflaufen können.
Alaba sollte in den kommenden Jahren eine wichtige Stütze im österreichischen Team werden.

Constantini führte Österreich auch in die Qualifikation zur EM 2012, in der man zusammen mit Deutschland, der Türkei, Belgien,
Kasachstan und Aserbaidschan in eine Gruppe gelost wurde. Die Qualifikation wurde klar verpasst. Teamchef Constantini war bereits
am 13. September 2011 vorzeitig zurückgetreten; Interimstrainer Willibald Ruttensteiner betreute die Mannschaft bei den letzten beiden
Spielen der Qualifikation, die man als Gruppenvierter beendete.

2011–2017: Die Ära von Marcel Koller


Ab dem 1. November 2011 war Marcel Koller als erster Schweizer Trainer der
österreichischen Nationalmannschaft. Er sollte Österreich zur WM 2014 in Brasilien
führen, was ein schwieriges Unterfangen zu sein schien, spielte Kollers Mannschaft
doch in ihrer Qualifikationsgruppe mit Schweden, Irland und abermals Deutschland
gegen drei Teilnehmer der EM 2012, sowie wiederum gegen Kasachstan und die
Färöer. Koller setzte dabei auf einen eher kleinen Stamm an Spielern, hauptsächlich
bestehend aus Legionären. So kam beim Heimspiel gegen Deutschland kein Spieler, der
bei einem österreichischen Verein unter Vertrag steht, zum Einsatz. Die Qualifikation
Teamchef Marcel Koller führte
verlief erfolgreicher als die letzten beiden. Die heimstarken Österreicher, die bis auf das Österreich zur Europameisterschaft
Spiel gegen Deutschland alle ihre Heimspiele in Wien gewannen, hatten vor dem 2016.
vorletzten Spieltag noch alle Chancen auf die Teilnahme an den Barrage-Spielen; diese
wurden jedoch durch eine 1:2-Niederlage nach 1:0-Halbzeitführung in Solna von den
Schweden zunichte gemacht.

Trotz der gescheiterten Qualifikation verlängerte der ÖFB seinen Vertrag mit Koller um zwei weitere Jahre. Koller lehnte dafür das
Angebot des Schweizerischen Fußballverbandes ab, Nationaltrainer zu werden.[7] In der anstehenden Qualifikation zur
Europameisterschaft 2016 traf Österreich erneut auf Schweden sowie auf Russland, Montenegro, Liechtenstein und Moldawien.
Nachdem sich das Team im ersten Spiel gegen Schweden zuhause noch mit einem 1:1 hatte abfinden müssen, gewann Österreich die
nächsten sieben Spiele und sicherte mit einem 4:1-Auswärtssieg in Solna gegen Schweden vorzeitig den Gruppensieg und damit die
Qualifikation zur Endrunde in Frankreich.[8] Es ist die erste sportliche Qualifikation zu einer EM-Endrunde. Nachdem auch die beiden
letzten Spiele in der Qualifikation gewonnen worden waren, beendete Österreich die Qualifikationsgruppe mit neun Siegen und einem
Unentschieden acht Punkte vor dem Tabellenzweiten Russland.

In der FIFA-Weltrangliste der Fußball-Nationalmannschaften belegte Österreich zum 5. November 2015 den 10. Platz.[9] Dies bedeutete
die höchste Platzierung der ÖFB-Auswahl seit Einführung der Liste.

In der Gruppenphase der Europameisterschaftsendrunde traf Österreich, das mit allen Stammkräften der Qualifikation antrat, auf
Ungarn, Portugal und Island. Die Mannschaft konnte dabei nicht an die Leistungen der Qualifikation anschließen und schied nach
Niederlagen gegen die Außenseiter Ungarn und Island sowie einem torlosen Unentschieden gegen den späteren Turniersieger Portugal
als Gruppenletzter aus, während die anderen drei Mannschaften das Achtelfinale bestreiten konnten.

Nachdem die Mannschaft die Gruppe D der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 auf Rang vier abgeschlossen hatte und sich
somit nicht hatte qualifizieren können, wurde der mit 31. Dezember 2017 auslaufende Vertrag mit Koller nicht verlängert.

Ab 2018: Neubeginn unter Franco Foda


Der ÖFB gab am 30. Oktober 2017 bekannt, dass der Deutsche Franco Foda am 1. Jänner 2018 das Amt des Teamchefs übernehmen
wird. Aufgrund einer Vereinbarung mit dem SK Sturm Graz, bei dem Foda noch bis 31. Dezember 2017 unter Vertrag stand, arbeitete
Foda zwischen 6. und 14. November 2017 im Teamcamp mit der Mannschaft und coachte das Team im Länderspiel gegen Uruguay
(2:1).[10][11] Am 2. Juni 2018 folgte erstmals seit 1986 ein Sieg gegen Deutschland, als in einem Testspiel in Klagenfurt der amtierende
Weltmeister durch Tore der in der deutschen Bundesliga aktiven Martin Hinteregger (FC Augsburg) und Alessandro Schöpf (FC
Schalke 04) mit 2:1 geschlagen werden konnte.

Spielkleidung
Traditionell spielte die österreichische Fußballnationalmannschaft seit 1902 in weißen Leibchen, schwarzen
Hosen und schwarzen Stutzen. Die Farben Weiß-Schwarz wurden dann 1908 vom (1904 gegründeten) ÖFB
zu den offiziellen Trikotfarben erklärt.

Der Ursprung dieser Farben geht auf die Kreuzzüge im 12. Jahrhundert zurück: Während der Belagerung von
Akkon (1191) wurde vor der Stadt aus humanitären Gründen von angereisten Kaufleuten aus Bremen und
Lübeck ein Feldspital errichtet. Aus dieser Hospitaliter-Gemeinschaft entstanden die Deutschordensritter, die
sich ab 1805 zu meist ihren Hauptsitz in Wien hielten. Die Farben des Deutschen Ordens sind Schwarz und
klassische
Spielkleidung Weiß. Während der Koalitionskriege gegen Napoleon (1807–1815) wurden die schwarz-weißen Farben des
der Deutschen Ordens und Preußens von der Turnbewegung für ihre Turnbekleidung übernommen, in späterer
österreichischen
Folge von der deutschen und der österreichischen Fußballnationalmannschaft. Auch die Farben der modernen
Mannschaft Heimdressen haben ihren Ursprung in der Belagerung von Akkon: Der Legende nach soll Leopold V. von
Österreich einen weißen Waffenrock getragen haben. Nach einer der vielen Schlachten soll er vollgespritzt von Blut gewesen sein. Als
er seinen breiten Gürtel abnahm, war ein weißer Streifen auf dem blutroten Gewand zu sehen. Da sein Banner (vermutlich ein schwarzer
Panther auf weißem Grund) während der Schlacht verloren gegangen war, erlaubte ihm der Kaiser fortan, die Farben rot-weiß-rot als
neues Banner zu tragen.

Beim legendären Sieg über die Deutschen in Córdoba 1978 liefen die Österreicher in den damaligen Ersatzdressen mit roten Leibchen
und Stutzen sowie weißen Hosen auf. 2002 intervenierte der damalige Teamchef Hans Krankl (zweifacher Torschütze von Córdoba)
erfolgreich, seitdem tritt die österreichische Nationalmannschaft in den rot-weiß-roten Farben an, in Anlehnung an die österreichische
Flagge. Diese Entscheidung war durchaus nicht unumstritten. 2006 wurde die zuvor zum Auswärtsdress umfunktionierte weiß-schwarze
Kombination weiter zurückgedrängt und bis 2010 hinter einer schwarz-roten als Drittdress nur noch sporadisch eingesetzt.

Im Mai 2010 kehrte Österreich wieder zu seinen Traditionsfarben zurück und tritt bei Auswärtsspielen wieder in den klassischen weißen
Ausweichdressen und schwarzen Hosen, allerdings mit weißen Stutzen (vergleichbar der klassischen Spielkleidung der Deutschen
Fußballnationalmannschaft) an. Bei Heimspielen setzt man wie bisher auf die rot-weiß-rote Garnitur.[12] Teamausrüster des ÖFB ist seit
1976 die Firma Puma, die Wahl des Schuhwerks ist den Spielern freigestellt.

Im November 2019 wurde ein in den Farben Schwarz-Türkis-Gold gehaltenes neues Auswärtsdress präsentiert, die Farbauswahl soll an
den Wiener Jugendstil erinnern.[13] Erstmals getragen wurde es am 16. November 2019 im Spiel gegen Nordmazedonien.

Turnierteilnahmen
Die österreichische Nationalmannschaft konnte bisher bei Weltmeisterschaften noch keinen Titel gewinnen, verzeichnete aber mit dem
dritten Platz bei der WM 1954 und dem vierten Rang bei der WM 1934 schöne Erfolge. Im Europapokal war das Team 1932 vor Italien
siegreich, gab sich selbigen 1930 und 1935 nur knapp geschlagen. Bei Europameisterschaften der UEFA gab es mit einem Viertelfinale
1960 das beste Ergebnis, für eine Endrunde konnte sich Österreich 2008 als einer der Gastgeber und 2016 erstmals sportlich
qualifizieren.

Teilnahme an Weltmeisterschaften
→ Hauptartikel: Österreichische Fußballnationalmannschaft/Weltmeisterschaften
Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore Artikel
1934 Italien Platz 4 2 0 2 7:7 Artikel

1938[A 1] Frankreich Achtelfinale 0 1 1 3:5 Artikel

1954 Schweiz Platz 3 4 0 1 17:12 Artikel


1958 Schweden Hauptrunde – Platz 15 0 1 2 2:7 Artikel
1966 England nicht qualifiziert – – – – –
1970 Mexiko nicht qualifiziert – – – – –
1974 Deutschland nicht qualifiziert – – – – –
1978 Argentinien Finalrunde – Platz 7 3 0 3 7:10 Artikel
1982 Spanien Finalrunde – Platz 8 2 1 2 5:4 Artikel
1986 Mexiko nicht qualifiziert – – – – –
1990 Italien Vorrunde 1 0 2 2:3 Artikel
1994 USA nicht qualifiziert – – – – –
1998 Frankreich Vorrunde 0 2 1 3:4 Artikel
2002 Japan und Südkorea nicht qualifiziert – – – – –
2006 Deutschland nicht qualifiziert – – – – –
2010 Südafrika nicht qualifiziert – – – – –
2014 Brasilien nicht qualifiziert – – – – –
2018 Russland nicht qualifiziert – – – – –

1. Österreich trat gemeinsam mit Deutschland als großdeutsche Nationalmannschaft auf, die FIFA hielt trotzdem
Österreich einen Turnierplatz frei, da sie die Auflösung des ÖFB nicht anerkannte.

Teilnahme an Europapokalen

Jahr Ergebnis S U N Tore Artikel


1927–1930 Platz 2 5 0 3 17:10 –
1931–1932 Sieger 4 3 1 19:9 –
1933–1935 Platz 2 3 3 2 17:15 –

1936–1938 [B 1] 2 1 3 13:14 –

1948–1953 Platz 3 4 1 3 15:19 –


1955–1960 Platz 3 4 3 3 21:21 –

1. Der Bewerb wurde wegen des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich abgebrochen.

Teilnahme an Europameisterschaften
→ Hauptartikel: Österreichische Fußballnationalmannschaft/Europameisterschaften
Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore

1960 Frankreich Viertelfinale[C 1] 2 0 2 10:11

1964 Spanien Achtelfinale[C 1] 0 1 1 2:3

1968 Italien nicht qualifiziert – – – –


1972 Belgien nicht qualifiziert – – – –
1976 Jugoslawien nicht qualifiziert – – – –
1980 Italien nicht qualifiziert – – – – Nachdem Österreich 2008
gemeinsam mit der Schweiz
1984 Frankreich nicht qualifiziert – – – –
Veranstalter der Europameisterschaft
1988 Deutschland nicht qualifiziert – – – – war und automatisch qualifiziert war,
schaffte das Team um Marcel Koller
1992 Schweden nicht qualifiziert – – – –
erstmals aus eigener Kraft die
1996 England nicht qualifiziert – – – – Qualifikation für die
Belgien und Europameisterschaft 2016.
2000 nicht qualifiziert – – – –
Niederlande
2004 Portugal nicht qualifiziert – – – –
Österreich und
2008 Vorrunde 0 1 2 1:3
Schweiz
Polen und
2012 nicht qualifiziert – – – –
Ukraine
2016 Frankreich Vorrunde 0 1 2 1:4

1. Die Endrunde begann erst mit dem Halbfinale.

Teilnahme an Olympischen Spielen

Jahr Ort Ergebnis S U N Tore Artikel


1912 Stockholm Trostrunde 3 0 2 12:8 Artikel
1936 Berlin Platz 2 (Silbermedaille) 2 0 2 9:8 Artikel
1948 London Achtelfinale 0 0 1 0:3 Artikel
1952 Helsinki Viertelfinale 1 0 1 5:6 Artikel

Spieler und Trainer

Ehrungen
Anlässlich der Jahrhundertwende wurde im Jahre 1999 von der Kronen Zeitung eine Wahl zur Nationalelf des (20.) Jahrhunderts
aufgerufen. Im selbigen Verfahren wird alljährlich auch Österreichs Fußballer des Jahres ermittelt. Die Siegermannschaft präsentiert
sich wie folgt:

Walter Zeman
Robert Sara – Ernst Happel – Bruno Pezzey
Gerhard Hanappi – Herbert Prohaska – Ernst Ocwirk – Andreas Herzog
Hans Krankl – Matthias Sindelar – Toni Polster

Walter Zeman: Der sprunggewaltige Welttorhüter 1953 verdiente sich in seiner Karriere unter anderem die Spitznamen
Tiger von Glasgow und Panther von Budapest. Der Rapidler spielte in den 50ern für Österreich und war WM-
Teilnehmer 1954. Er konnte sich vor Rudi Hiden, dem Tormann des Wunderteams, durchsetzen, der von den
internationalen Experten des IFFHS allerdings besser eingeschätzt wurde.
Robert Sara: Der Abwehrspieler der Austria war Kapitän der Córdoba-Mannschaft, bereitete unter anderem Krankls
berühmtes Tor zum 3:2 mit einem 40-Meter-Pass vor und wurde auch ins All-Star-Team der Weltmeisterschaft gewählt.
Ernst Happel: Der Rapidler Ernst Happel bestellte die Verteidigung bei Österreichs 54er-Team, machte sich
international allerdings vor allem als Trainer einen Namen. Er gewann mit Feyenoord Rotterdam und dem Hamburger
SV den Europapokal der Landesmeister, wurde mit den Niederlanden Vizeweltmeister 1978.
Bruno Pezzey: Der Vorarlberger spielte gemeinsam mit Robert Sara in der Abwehr der Córdoba-Mannschaft und nahm
auch an der WM 1982 teil. Er ist vor allem durch seinen tragischen frühen Tod im Gedächtnis.
Gerhard Hanappi: Der Wacker-Star und spätere Rapidler Gerhard Hanappi war mit 93 Teameinsätzen lange Zeit
österreichischer Rekord-Nationalspieler, mit dem Team erreichte er unter anderem den dritten Platz 1954 in der
Schweiz.
Herbert Prohaska: Der Austrianer ist ein weiterer Spieler des Córdoba-Teams und WM-Teilnehmer 1982. Herbert
Prohaska führte zudem auch das Team als Trainer zur WM 1998 in Frankreich.
Ernst Ocwirk: Der Austria-Star der 1950er Jahre war Mittelläufer und Ideengeber der 54er-Mannschaft. Er selbst war
gleich zweimal Kapitän der Weltauswahl.
Andreas Herzog: Der Rekordinternationale von Rapid nahm 1990 und 1998 für Österreich an zwei Weltmeisterschaften
teil, trug durch seine entscheidenden Tore gegen Schweden insbesondere zur Qualifikation für Frankreich ’98 bei.
Hans Krankl: Hans Krankl war der Star aus österreichischer Sicht bei der WM 1978 in Argentinien, wurde im selben
Jahr zudem als bester Torschütze Europas ausgezeichnet. Der Rapidler hatte als Nationaltrainer Anfang der 2000er
allerdings weniger Erfolg.
Matthias Sindelar: Der „Papierene“ gilt bis heute als der wohl größte Spieler der österreichischen Fußballgeschichte. Er
war der Mittelstürmer des Wunderteams und verhalf der Wiener Austria zu zwei Mitropacupsiegen.
Toni Polster: Der Stürmer der Austria ist mit 44 Toren österreichischer Rekordtorschütze und zweifacher WM-
Teilnehmer 1990 und 1998. 1987 wurde er als bester Torschütze Europas ausgezeichnet.

Rekordspieler und -torschützen


In Österreich sind und waren die Titel des Rekordspielers sowie des Rekordschützen von jeher sehr begehrt, wobei man bedenken muss,
dass heutzutage weitaus mehr Länderspiele alljährlich stattfinden als in den Anfangsjahren des Fußballs. Beide Rekorde hielt lange Zeit
Jan Studnicka, der bis 1918 in 28 Spielen 18 Tore erzielte. Als Erster die 40er-Marke erreichte Josef Brandstätter mit 42 Partien 1924,
Josef Blum verbesserte 1932 auf 51 Spiele. Seit 1962 galt Gerhard Hanappis Rekord von 93 Spielen für Österreich lange Zeit als
unerreichbar, erst 1998 überholte ihn Toni Polster. Dessen Bestmarke von 95 Partien überbot 2002 schließlich Andreas Herzog.

Eine neue Torebestmarke setzten nach Studnicka 1934 Hans Horvath mit 29 Treffern, die ebenfalls bis zu Hans Krankls Bestleistung in
den 80er Jahren hielt, danach allerdings noch einmal von Toni Polster überboten wurde. Eine bekannte Anekdote in Österreich erzählt
hierzu, wie Hans Krankl bei einem Länderspiel auf der Tribüne zu seinem Sohn gesagt haben soll, als er im Programmheft die
Rekordliste der ÖFB-Torjäger fand, die er mit 34 Toren überlegen anführte: „Schau her, Bua! Horvath – tot, Hof – spüüt nimma, Schall
– tot, Sindelar – tot, Zischek – tot, Schachner – trifft nix mehr, Polster – trifft nix mehr. Wer soll mi do überholen?“.
Rekordspieler
Spiele Spieler Zeitraum Tore
103 Andreas Herzog 1988–2003 26
95 Toni Polster 1982–2000 44
93 Gerhard Hanappi (†) 1948–1962 12
86 Karl Koller (†) 1952–1965 5
85 Marko Arnautović (aktiv, Shanghai SIPG) 2008– 26
Friedl Koncilia 1970–1985 0
84
Bruno Pezzey (†) 1975–1990 9
83 Herbert Prohaska 1974–1989 10
79 Aleksandar Dragović (aktiv, Bayer 04 Leverkusen) 2009– 1
78 Christian Fuchs (aktiv, Leicester City) 2006–2016 1

Rekordschützen[14]
Tore Spieler Zeitraum Spiele Torquote
44 Toni Polster 1982–2000 95 0,46
34 Hans Krankl 1973–1985 69 0,49
29 Hans Horvath (†) 1924–1934 46 0,63
Erich Hof (†) 1957–1969 37 0,76
28
Marc Janko 2006–2019 70 0,40
27 Anton Schall (†) 1927–1934 28 0,96
Matthias Sindelar (†) 1926–1937 43 0,60
26 Andreas Herzog 1988–2003 103 0,25
Marko Arnautović (aktiv, Shanghai SIPG) 2008– 85 0,31
24 Karl Zischek (†) 1931–1945 40 0,60

Anmerkung: Eine vollständige Liste der Nationalspieler findet sich hier.

Weitere Nationalspieler mit 50 oder mehr Länderspielen


Stand: 16. November 2019

73 Spiele: Julian Baumgartlinger (aktiv, Bayer 04 Leverkusen), Sebastian Prödl (aktiv, FC Watford):
72 Spiele: David Alaba (aktiv, FC Bayern München)
70 Spiele: Marc Janko
69 Spiele: Andreas Ivanschitz, Hans Krankl
68 Spiele: Martin Harnik (aktiv, Hamburger SV), Heribert Weber
65 Spiele: Peter Stöger
64 Spiele: Walter Schachner
63 Spiele: Andreas Ogris, Toni Pfeffer, Peter Schöttel
62 Spiele: Ernst Ocwirk (†)
61 Spiele: Emanuel Pogatetz (aktiv, LASK)
59 Spiele: Kurt Jara, Franz Wohlfahrt
58 Spiele: René Aufhauser
56 Spiele: Willi Kreuz, Markus Schopp, Martin Stranzl
55 Spiele: Peter Artner, Zlatko Junuzović (aktiv, FC Red Bull Salzburg), Dietmar Kühbauer, Robert Sara
51 Spiele: Josef Blum (†), Ernst Happel (†), Roland Hattenberger
50 Spiele: Martin Hiden, Erich Obermayer, Ivica Vastić

Trainer
→ Hauptartikel: ÖFB-Teamchef
Der Teamchef der österreichischen Fußballnationalmannschaft wird vom ÖFB ernannt.
Er trainiert und betreut das Team bei Länderspielen, außerdem entscheidet der
Teamchef über die Einberufung von Spielern ins Nationalteam. Dies wurde
ursprünglich vom 12. Oktober 1902 bis zum 14. Juni 1913 vom Österreichischen
Fußballverband beziehungsweise dessen Vorgängern selbst durchgeführt. Der aktuelle
Betreuerstab setzt sich wie folgt zusammen:

Funktion Name Nation Geburtsdatum Neuer Teamchef seit 1. Jänner 2018:


Franco Foda.
Sportdirektor Peter Schöttel 26. März 1967
Franco
Teamchef 23. April 1966
FodaAnm1
Thomas
Co-Trainer 18. April 1963
KristlAnm1
Imre
Co-Trainer 22. März 1981
SzabicsAnm1
Klaus
Torwarttrainer 28. Mai 1957
Lindenberger
14. November
Konditionstrainer Roger Spry
1950
Richard
Teamarzt
Eggenhofer
Anm1 Obwohl Teamchef Franco Foda und seine beiden Co-Trainer Thomas Kristl und Imre Szabics erst ab 1. Jänner 2018 unter
Vertrag standen, waren sie bereits am 14. November 2017 für das Länderspiel gegen Uruguay verantwortlich.

Aktueller Kader
Teamchef Franco Foda berief für die Spiele der Qualifikation zur Europameisterschaft
2020 im November 2019 die folgenden Spieler ins Team[15].

Die österreichische Fußballnational‐


mannschaft am 2. Juni 2018 vor dem
freundschaftlichen Länderspiel
gegen Deutschland (2:1).
Stand der Spielerstatistiken: 16. November 2019

Letzter
Nr. Name Geburtsdatum Verein Spiele Tore Debüt
Einsatz
Torhüter
1 Alexander Schlager 1. Feb. 1996 LASK 1 0 16. Nov. 2019 16. Nov. 2019

12 Pavao Pervan 13. Nov. 1987 VfL Wolfsburg 0 0


SK Sturm
13 Jörg Siebenhandl 18. Jan. 1990 2 0 27. Mär. 2018 2. Juni 2018
Graz
Abwehr
FC Red Bull
2 Andreas Ulmer 30. Okt. 1985 17 0 11. Feb. 2009 16. Nov. 2019
Salzburg
Bayer 04
3 Aleksandar Dragović 6. Mär. 1991 79 1 6. Juni 2009 16. Nov. 2019
Leverkusen
Eintracht
4 Martin Hinteregger 7. Sep. 1992 45 4 19. Nov. 2013 16. Nov. 2019
Frankfurt
TSG 1899
5 Stefan Posch 14. Mai 1997 4 1 10. Juni 2019 13. Okt. 2019
Hoffenheim
15 Philipp Lienhart 11. Juli 1996 SC Freiburg 1 0 9. Okt. 2017 9. Okt. 2017
1. FC Union
17 Christopher Trimmel 24. Feb. 1987 6 0 12. Aug. 2009 16. Nov. 2019
Berlin
Borussia
21 Stefan Lainer 27. Aug. 1992 18 1 28. Mär. 2017 16. Nov. 2019
Mönchengladbach
Reinhold Ranftl 24. Jan. 1992 LASK 0 0

Mittelfeld
6 Stefan Ilsanker 18. Mai 1989 RB Leipzig 41 0 30. Mai 2014 16. Nov. 2019
FC Bayern
8 David Alaba 24. Juni 1992 72 14 21. Mär. 2009 16. Nov. 2019
München
9 Marcel Sabitzer 19. Mär. 1994 RB Leipzig 42 6 5. Juni 2012 16. Nov. 2019
TSG 1899
10 Florian Grillitsch 7. Aug. 1995 14 1 28. Mär. 2017 6. Sep. 2019
Hoffenheim
Bayer 04
14 Julian Baumgartlinger 2. Jan. 1988 73 1 9. Sep. 2009 16. Nov. 2019
Leverkusen
16 Thomas Goiginger 15. Mär. 1993 LASK 0 0

18 Konrad Laimer 27. Mai 1997 RB Leipzig 7 1 7. Juni 2019 16. Nov. 2019
22 Valentino Lazaro 24. Mär. 1996 Inter Mailand 28 3 30. Mai 2014 16. Nov. 2019

23 Louis Schaub 29. Dez. 1994 1. FC Köln 13 5 6. Okt. 2016 10. Okt. 2019
Sturm
Shanghai
7 Marko Arnautović 19. Apr. 1989 85 26 11. Okt. 2008 16. Nov. 2019
SIPG
11 Michael Gregoritsch 18. Apr. 1994 FC Augsburg 16 2 5. Sep. 2016 16. Nov. 2019
Hamburger
19 Lukas Hinterseer 28. Mär. 1991 12 0 19. Nov. 2013 15. Nov. 2016
SV
1. FSV Mainz
20 Karim Onisiwo 17. Mär. 1992 5 0 17. Nov. 2015 13. Okt. 2019
05

Erweiterter Kader
Die folgenden Spieler gehören zwar nicht zum aktuellen Kader, wurden aber in den Jahren 2018 und 2019 in der Nationalmannschaft
eingesetzt:

Stand der Spielerstatistiken: 13. Oktober 2019

Letzter
Name Geburtstag Verein Spiele Tore Debüt
Einsatz
Torhüter
Heinz Lindner 17. Juli 1990 SV Wehen Wiesbaden 28 0 1. Juni 2012 10. Juni 2019
Cican Stankovic 4. Nov. 1992 FC Red Bull Salzburg 4 0 6. Sep. 2019 13. Okt. 2019

Richard Strebinger 14. Feb. 1993 SK Rapid Wien 1 0 16. Okt. 2018 16. Okt. 2018

Abwehr
Moritz Bauer 25. Jan. 1992 Stoke City 6 0 5. Sep. 2017 2. Juni 2018

Kevin Danso 19. Sep. 1998 FC Southampton 6 0 2. Sep. 2017 10. Juni 2018

Marco Friedl 16. Mär. 1998 Werder Bremen 0 0


Sebastian Prödl 21. Juni 1987 FC Watford 73 4 30. Mai 2007 16. Okt. 2018

Xaver Schlager 28. Sep. 1997 VfL Wolfsburg 11 1 23. Mär. 2018 10. Juni 2019
Gernot Trauner 25. Mär. 1992 LASK 1 0 16. Okt. 2018 16. Okt. 2018

Kevin Wimmer 15. Nov. 1992 Royal Excel Mouscron 9 0 19. Nov. 2013 16. Okt. 2018

Maximilian Wöber 4. Feb. 1998 FC Red Bull Salzburg 5 0 6. Okt. 2017 24. Mär. 2019

Mittelfeld
Stefan Hierländer 3. Feb. 1991 SK Sturm Graz 3 0 27. Mär. 2018 16. Okt. 2018

Florian Kainz 24. Okt. 1992 1. FC Köln 16 0 17. Nov. 2015 13. Okt. 2019
Alessandro Schöpf 7. Feb. 1994 FC Schalke 04 22 4 25. Mai 2012 15. Nov. 2018
Peter Žulj 9. Juni 1993 RSC Anderlecht 10 0 27. Mär. 2018 24. Mär. 2019

Sturm
Deni Alar 18. Jan. 1990 Lewski Sofia 2 0 14. Nov. 2017 30. Mai 2018

Liste der Nationalspieler


Eine Liste aller Nationalspieler sowie eine Aufzählung von Österreichern in anderen Nationalmannschaften findet sich unter Liste der
österreichischen Fußballnationalspieler.

Länderspiele
Hauptartikel: Liste der Länderspiele der österreichischen Fußballnationalmannschaft
Datum Spielort (Stadion) Gegner Ergebnis1) Torschützen Bewerb

EM-
Wien (Ernst-Happel-
21.03.2019 Polen 0:1 (0:0) Piątek (68.) Qualifikation
Stadion)
2020
EM-
Haifa (Sammy-Ofer- Israel Arnautović (8., 75.); Zahavi
24.03.2019 2:4 (1:2) Qualifikation
Stadion) (34., 45., 55.), Dabbur (66.)
2020
EM-
Klagenfurt
07.06.2019 Slowenien 1:0 (0:0) Burgstaller (74.) Qualifikation
(Wörthersee Stadion)
2020
Lazaro (39.), Arnautović
EM-
Skopje (Toše- (62., Elfmeter, 82.), Bejtulai
10.06.2019 4:1 (1:1) Qualifikation
Proeski-Arena) Nordmazedonien (86., Eigentor); Hinteregger
2020
(18., Eigentor)
Arnautović (7., 53.,
Elfmeter), Sabitzer (13.), EM-
Wals-Siezenheim
06.09.2019 Lettland 6:0 (2:0) Šteinbors (76., Eigentor), Qualifikation
(Red Bull Arena)
Laimer (80.), Gregoritsch 2020
(84.)
EM-
Warschau
09.09.2019 Polen 0:0 Qualifikation
(Nationalstadion)
2020
Lazaro (41.), Hinteregger EM-
Wien (Ernst-Happel- Israel
10.10.2019 3:1 (1:1) (56.), Sabitzer (88.); Zahavi Qualifikation
Stadion)
(34.) 2020
EM-
Ljubljana (Stadion
13.10.2019 Slowenien 1:0 (1:0) Posch (21.) Qualifikation
Stožice)
2020
EM-
Wien (Ernst-Happel- Alaba (7.), Lainer (48.);
16.11.2019 2:1 (1:0) Qualifikation
Stadion) Nordmazedonien Stojanovski (90.+3)
2020
EM-
Riga (Daugava-
19.11.2019 Lettland 0:1 (0:0) Ošs (65.) Qualifikation
Stadion)
2020

1) Ergebnisse aus österreichischer Sicht

Spielstätten
Die große Popularität des Fußballs führte bereits in der Frühzeit der österreichischen
Fußballgeschichte zum Bau großer Stadien, die Errichtung eines eigenen Stadions für
die Nationalmannschaft blieb jedoch lange Zeit meist im Planungsstadium stecken. Die
ersten Länderspiele trug die Nationalmannschaft auf den größten Plätzen der Wiener
Vereine aus. In den ersten Jahren handelte es sich hierbei um die Spielstätten des
Wiener AC und der Cricketer im Prater, das Debütländerspiel Österreichs fand 1902 bei
erstgenanntem Verein statt. Da sich die „großen“ Vereine öfters weigerten, Spieler und
Plätze dem Verband zur Verfügung zu stellen, mussten mehrere Länderspiele auf den
kleinen Rudolfsheimer Platz verlegt werden, der zudem ein starkes Gefälle aufwies.
Ernst-Happel-Stadion in Wien
Mit steigenden Zuschauerzahlen bei den Länderwettkämpfen und wachsender
Popularität des Teams bewarben sich jedoch zunehmend mehr Vereine um die
Austragung der österreichischen Länderspiele, die auch in diesem Hinblick neue Stadien mit großem Zuschauerraum errichteten. So
eröffnete der 1. Simmeringer SC im Mai 1920 ein neues Stadion für etwa 50.000 Besucher, welches neben den Meisterschaftsspielen
auch der Nationalmannschaft als Heimstadion dienen sollte. Zu einem ersten langjährigen Heimstadion wurde jedoch die Wiener Hohe
Warte, das Vereinsstadion der Vienna, welches ein Jahr später als damals größtes und modernstes Fußballstadion Europas eröffnet
wurde. Die Hohe Warte war ein reines Naturstadion und fasste offiziell über 80.000 Zuschauer.

Zur 2. Arbeiter-Olympiade 1931 wurde mit dem Praterstadion, heute Ernst-Happel-Stadion, das heute größte Stadion Österreichs
eröffnet. Zur Nachnutzung wurde es der österreichischen Fußballnationalmannschaft übergeben, die es bis heute als Heimstadion
verwendet. Das erste Länderspiel im neuen Stadion wurde zwischen Österreich und Deutschland angesetzt, es sollte die Revanche für
die kurz zuvor ereilte 0:6-Heimniederlage der deutschen Nationalelf werden. Österreich konnte sich allerdings abermals deutlich mit 5:0
durchsetzten, das erste Länderspieltor im neuen Stadion erzielte Matthias Sindelar bereits in der zweiten Spielminute. Das Ernst-Happel-
Stadion ist heute von der UEFA als Fünf-Sterne-Stadion ausgezeichnet. Es fasste einst 90.000 Zuschauer, mittlerweile sind die
Sitzplätze allerdings auf knapp 50.000 reduziert.

Bei Freundschaftsspielen wechselte das Team zunehmend öfters in kleinere Stadien in die Bundesländer aus, um sich auch dort den Fans
zu präsentieren. Das erste Heimländerspiel außerhalb Wiens fand 1968 auf der Linzer Gugl statt, seitdem dienten auch das Innsbrucker
Tivoli, das Klagenfurter Wörthersee Stadion, die Red Bull Arena in Wals-Siezenheim sowie die Merkur Arena in Graz als
Austragungsorte von Länderspielen.

Neben dem genannten Stadion waren noch zahlreiche andere Stadien in und außerhalb Wiens Austragungsorte von Länderspielen, siehe
Liste der Länderspiele der österreichischen Fußballnationalmannschaft#Nach Stadien und Plätzen.

Fans
Die Spiele des Nationalteams ziehen in Österreich, manchmal auch auswärts (je nach
Wichtigkeit des Spiels und Entfernung zum Spielort), eine große Anhängerschaft an.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern in Kontinentaleuropa wird der
Fansektor (im Happel-Stadion Sektor C/D) von einem eigenständigen Hauptfanklub
geleitet, der von weiteren Fanklubs unterstützt wird. Hierbei orientiert man sich wie bei
Österreichs Fanszenen (etwa Rapid, Austria, Sturm Graz, Innsbruck, Austria Salzburg)
an einem Ultra-Support. In der Vergangenheit agierten die Tornados und die Patriots
als Hauptfanklubs, gegenwärtig sind es die Hurricanes.[16][17] Darüber hinaus führte
Fansektor im Happel-Stadion (hier
der ÖFB im August 2012 den Familienfanklub Immer wieder Österreich ein, der sich
Österreich-Russland am 15.
von der Ideologie der Ultras aber klar abgrenzt und seine Plätze auch nicht in der
November 2014)
Fankurve bezieht.[18] Neben den reinen Teamfanklubs fahren auch regelmäßig
Fanklubs von österreichischen Fußballvereinen zu den Spielen, und hier insbesondere
zu den Auswärtsspielen des Nationalteams.

Amateur-Nationalmannschaft
Von der Zeit der Einführung des Berufsspielertums in Österreich 1924 bis zur Annexion 1938 wurde eine eigene Amateur-
Nationalmannschaft geführt. Diese sollte vor allem Spielern aus den Bundesländern die Möglichkeit geben, an internationalen
Begegnungen mitzuwirken, da diese damals nicht mit ihren Vereinen an der professionellen Meisterschaft teilnahmen. Ein erstes
offizielles Länderspiel der Amateurauswahl fand am 25. September 1927 in Budapest gegen Ungarn statt, jedoch wurden pro Jahr nicht
mehr als durchschnittlich zwei internationale Begegnungen ausgerichtet. Für Aufsehen sorgte der Plan, die Amateur-Elf zu den
Olympischen Sommerspielen 1936 nach Berlin zu entsenden, da die professionelle Mannschaft von allen Olympischen Spielen
ausgeschlossen war. Trainer Jimmy Hogan und Ludwig Hussak bildeten somit aus ausschließlich drittklassigen Spielern eine
Mannschaft für Berlin, die anfangs mit viel Spott betrachtet wurde. Die Amateur-Nationalmannschaft erreichte jedoch das Finale, in
dem sie Italien in einem harten Spiel nur knapp mit 1:2 in der Verlängerung unterlagen. Mit dem Silbermedaillengewinner Franz
Fuchsberger schaffte zudem ein Mann aus der Provinz direkt den Sprung ins Profi-Nationalteam. Den Erfolgen der Amateure wurde
schließlich mit der Einführung eines bundesweiten professionellen Meisterschaftsbetriebes Rechnung getragen, sodass die
österreichische Amateur-Nationalmannschaft letztmals am 19. September 1937 in Wien beim 6:3-Sieg über Ungarn auflief.
Gesellschaftliche Bedeutung
In den Anfangszeiten der Nationalmannschaft wurde dieser noch wenig Beachtung geschenkt. Die großen Wiener Vereine weigerten
sich oft, ihre Spieler zu Verfügung zu stellen. Die Zeitungen widmeten den Länderspielen kaum mehr als 20 Zeilen. Das Interesse am
Team stieg allerdings schlagartig, als 1909 bei den österreichisch-ungarischen Duellen der Anfangszeit eine große Anzahl ungarischer
Schlachtenbummler nach Wien zu einem Länderspiel kam, was die Wiener aus ihrer Gleichgültigkeit gegenüber dem Team aufweckte.
Bald identifizierte man sich zunehmend mit dem Team. Einen ersten Höhepunkt nahm diese Entwicklung während der Zeit zwischen
den Weltkriegen sowie in der Nachkriegszeit. Die großen Erfolge der österreichischen Nationalmannschaft waren einerseits eine
willkommene Abwechslung in der Zeit der hohen Arbeitslosigkeit und politischen Unruhen, andererseits stärkten sie das österreichische
Selbstbewusstsein. Der damalige Unterrichtsminister Felix Hurdes schrieb beispielsweise zum 50-jährigen Verbandsjubiläum: „[…] Die
Tatsache, daß Österreich, international gesehen, im Sport eine Stellung einnimmt, die manche Nation hinter sich läßt, deren Sportler
unter wesentlich günstigeren Lebensbedingungen arbeiten, hat entscheidend dazu beigetragen, dem Namen Österreich in der Welt
Achtung zu verschaffen.“ Die Erfolge des Teams gingen in dieser Zeit stets mit den Erfolgen der Vereine einher, wobei in den
vergangenen Jahrzehnten zunehmend bevorzugt Legionäre in das Team einberufen wurden. Bis heute ist die Nationalmannschaft sehr
populär geblieben, Schlagwörter wie „Córdoba“ sind auch dem nicht-fußballinteressierten Österreicher ein Begriff.

Einzelnachweise
1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. (http://de.fifa.com/fifa-world-ranking/ranking-table/men/) In: fifa.com. 24. Oktober
2019, abgerufen am 28. Oktober 2019.
2. Pester Lloyd vom 14. Oktober 1902 (http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pel&datum=19021014&seite=8&zoom
=2), Online in ANNO
3. Reichspost vom 15. Oktober 1902 (http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=rpt&datum=19021015&seite=11&zoom
=34), Online in ANNO
4. Gauspiel Ostmark – Böhmen/Mähren. (http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fus&datum=19390521&seite=2&zoo
m=33) Fußball-Sonntag, 21. Mai 1939, abgerufen am 17. Juni 2016.
5. Wiener Fußballtriumph über Prag! (http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wnm&datum=19390522&seite=8&zoom
=33) Wiener Montagsblatt, 22. Mai 1939, abgerufen am 17. Juni 2016.
6. kleinezeitung.at: Didi Constantini ist der neue ÖFB-Teamchef (http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/1825288/index.
do), abgerufen am 4. März 2009
7. Der Standard: Koller sagt wieder Ja zu A (http://derstandard.at/1381370342903/Causa-Koller-Tag-der-Entscheidung),
abgerufen am 12. September 2015
8. Der Standard: Mit einer Gala in die Glückseligkeit (http://derstandard.at/2000021910616/Mit-einer-Gala-in-eine-Glueck
seligkeit?ref=rec), abgerufen am 12. September 2015
9. FIFA: Männer-Weltrangliste (http://de.fifa.com/fifa-world-ranking/ranking-table/men/)
10. Offiziell: Foda wird Österreichs Nationaltrainer. (http://www.kicker.de/news/fussball/intligen/startseite/709627/artikel_offi
ziell_foda-wird-oesterreichs-nationaltrainer.html) In: kicker.de. 30. Oktober 2017, abgerufen am 30. Oktober 2017.
11. oefb.at (http://www.oefb.at/21-bei-premiere-von-teamchef-franco--news27393)
12. Kurier.at: Nationalteam spielt wieder in Schwarz-Weiß (http://kurier.at/sport/fussball/2002205.php), abgerufen am 7.
Juni 2010
13. Fußball: ÖFB-Teams kicken künftig im „Jugendstil“. (https://sport.orf.at/stories/3055732/) In: sport.orf.at. 12. November
2019, abgerufen am 17. November 2019.
14. Statistik des ÖFB (https://www.oefb.at/Teams/Das-Nationalteam/Statistik)
15. Die Spieler (https://www.oefb.at/Teams/Das-Nationalteam/Die-Spieler), oefb.at; Österreichischer Fußball-Bund
16. Die offiziellen Fanklubs des ÖFB (https://www.oefb.at/Der-OeFB/Fans/Die-offiziellen-Fanklubs-des-OeFB), oefb.at
17. Webseite Hurricanes Österreich (http://www.hurricanes-oesterreich.at)
18. Fanklub Immer wieder Österreich (https://web.archive.org/web/20120813002902/http://www.oefb.at/immerwiederoester
reich/) (Memento des Originals (https://tools.wmflabs.org/giftbot/deref.fcgi?url=http%3A%2F%2Fwww.oefb.at%2Fimme
rwiederoesterreich%2F) vom 13. August 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und
noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

Literatur
Johann Skocek: Das Spiel ist das Ernste. Ein Jahrhundert Fußball in Österreich. Echomedia, Wien 2004, ISBN 3-
901761-33-0
Peter Linden, Karl H. Schwind: 100 Jahre ÖFB. Lindeverlag, Wien 2004, ISBN 3-7142-0009-6
Anton Egger: Österreichs Fußball Länderspiele – Chronik 1902–1993. Anton Egger, Wasendorf 1994, ISBN 3-
9500332-0-3
Karl Kastler: Fußballsport in Österreich. Trauner, Linz 1972, ISBN 3-85320-111-3

Weblinks
Commons: Österreichische Fussballnationalmannschaft (https://commons.wikimedia.org/wiki/Catego
ry:Austria_national_association_football_team?uselang=de) – Sammlung von Bildern
Website des Österreichischen Fußballbundes (https://www.oefb.at/)
Daten und Statistiken zu allen Länderspielen Österreichs (http://www.austriasoccer.at/Menu/laenderspiele.html)

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Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2019 um 22:50 Uhr bearbeitet.

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