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UNIVERSITÄT ATHEN, FACHBEREICH FÜR DEUTSCHE SPRACHE UND LITERATUR,

Hauptseminar: Goethe: Die Leiden des jungen Werther (W. Benning)

Goethes Selbstdarstellung

Charakterisiert durch: tätigen, poetischen Bildungstrieb;

nicht kontemplativ („beschauend“), sondern aktiv, sogar rastlos“

„verzehr[t]“ sich „stofflos“ oder „wende[t] sich nach außen“.

Von Goethe abgesetzt gegen („falsche Tendenzen“):

 bildende Kunst (fehlendes „Organ“)


 „tätiges Leben“ (keine „Biegsamkeit“)
 Wissenschaft (nicht genug „Beharrlichkeit“).

poetischer Bildungstrieb

Jugend reife Zeit

Energie Bewusstsein
(Reflexion)

Stimmung vom gegenwärtigen Gegenstand


(Identifikation, keine Distanz)

Gegenstand „fliehen“ oder „sich mit ihm vereinigen“