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Hinweise zur Sicherheit

Dieses Handbuch wendet sich an ausgebildetes und mit der Bedienung und
Programmierung einer CNC-Maschine vertrautes Fachpersonal. Nicht nur die
Bedienung, sondern insbesondere auch die elektrische Installation, die Parametrierung
und die Inbetriebnahme der CNC-Steuerung dürfen nur von dazu befähigten Personen
durchgeführt werden.

An den Baugruppen der CNC-Steuerung liegen gefährliche, elektrische Spannungen an.


Arbeiten an der Steuerung dürfen nur ausgeführt werden, wenn zuvor sowohl die
Netzspannungsversorgung der Steuerung als auch alle externen Betriebs- und
Steuerspannungen abgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert sind.

Insbesondere bei Arbeiten an der elektrischen Anlage und bei Testläufen während der
Parametrierung oder PLC-Programmierung, aber auch bei Ausführung von NC-
Programmen durch den Maschinenbediener, können Achs- und Spindelantriebe sowie
andere mechanische Baugruppen plötzlich und unerwartet anlaufen und dabei schwere
Personen- und/oder Sachschäden verursachen. Antriebskomponenten, von denen eine
Gefahr ausgehen kann, sind daher entsprechend zu sichern und gegen jeden Zugang
(auch durch unbeteiligte Personen) abzusperren.

Bei der Maschineneinrichtung kann das Verfahren der Achsen und das Ingangsetzen
der Spindelantriebe möglich (und notwendig) sein, ohne dass der Zugang zum
Arbeitsraum der Maschine durch Sicherheitseinrichtungen blockiert ist. Hierbei ist stets
mit unerwarteten Maschinenbewegungen (ausgelöst durch Bedienungsfehler oder
mögliche Fehlfunktionen der Maschine) zu rechnen, die zu schweren Verletzungen
führen können.

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Hinweise zu diesem Handbuch
Jedem Bediener einer mit dieser CNC-Steuerung ausgestatteten Maschine ist das
Bedienerhandbuch zur Verfügung zu stellen. Bevor dieser mit der Bedienung und/oder
Programmierung der CNC-Maschine betraut wird, ist sicherzustellen, dass das
Handbuch von ihm gelesen und verstanden worden ist.

Techniker, die eine Maschine mit der CNC-Steuerung ausrüsten und/oder erstmalig in
Betrieb nehmen, müssen darüber hinaus das Technikerhandbuch gelesen und
verstanden haben.

Dieses Handbuch ist Bestandteil des Lieferumfangs der CNC-Steuerung und muss stets
griffbereit in der Nähe der Hardwarekomponenten der Steuerung bzw. der mit der
Steuerung ausgestatteten Maschine aufbewahrt werden.

Falls der Hersteller oder Lieferant der Steuerung neue, überarbeitete Versionen dieses
Handbuchs zur Verfügung stellt, sind die im Umlauf befindlichen und die an der
Maschine aufbewahrten Handbücher umgehend durch die neuen Versionen zu
ersetzen.

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1 Softwareinstallation
Ein wesentlicher Teil der Software der CNC-Steuerung wird auf einem PC unter dem
Betriebssystem Microsoft Windows ausgeführt. Da bei der Verwendung dieses
Betriebssystems als Basis für eine CNC-Steuerung erhöhte Anforderungen bezüglich
Stabilität, Bedienbarkeit und Zeitverhalten zu erfüllen sind, ist eine sorgfältige
Konfiguration und Überprüfung der Windows-Einstellungen Voraussetzung für eine
erfolgreiche Installation und Inbetriebnahme der Software.

Folgende Betriebssystemversionen werden unterstützt:

• Microsoft Windows XP
• Microsoft Windows Vista
• Microsoft Windows 7
• Microsoft Windows 8
• Microsoft Windows 10

Die Software der Steuerung besteht aus verschiedenen Komponenten (Programm- und
Datendateien), die vor der ersten Inbetriebnahme auf den Windows-PC zu übertragen
sind. Ein Teil dieser Dateien enthält Parameter und Einstellungen, die nach der
Installation (im Rahmen der Inbetriebnahme) maschinenspezifisch geändert werden; ein
anderer Teil enthält Programmcode und Dokumentation, die einer fortlaufenden
Aktualisierung durch den Hersteller unterworfen sind. Ein Programm zur automatisierten
Durchführung der Softwareinstallation ("Setup") dient sowohl zur Erstinstallation aller
Softwarekomponenten als auch zu deren späterer Aktualisierung und stellt sicher, daß
bei Aktualisierungen die maschinenspezifisch angepaßten Dateien nicht überschrieben
werden.

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1.1 Betriebssystem
Durch entsprechende Konfiguration von Microsoft Windows muß gewährleistet sein, daß
kontinuierlich die maximale Rechnerleistung zur Verfügung steht und keine
Unterbrechungen oder Verzögerungen bei der Ausführung der CNC-Steuersoftware
auftreten können. Desweiteren müssen Bildschirmanzeige der CNC-Steuerung und
Tastatur bzw. Touchscreen bei eingeschalteter Maschine stets sichtbar bzw. verfügbar
sein, damit der Bediener in Gefahrensituationen unverzüglich reagieren kann.

Hierzu sind folgende Aspekte zu beachten:

Energiesparoptionen

Es sollten stets der Energiesparplan Höchstleistung ausgewählt und das automatische


Ausschalten von Bildschirm und Festplatte deaktiviert werden.

Anzeigeeinstellungen

Die Bildschirmschonerfunktion sollte vollständig deaktiviert sein und es sollte ein


einfarbiger Desktophintergrund gewählt werden. Die Fensterdarstellungsoption
Transparenz aktivieren ("Windows Aero") sollte nicht verwendet werden. Die
Anzeigeauflösung muß passend eingestellt werden; ein "virtueller Desktop" mit höherer
Auflösung als der des Bildschirms sollte nicht verwendet werden. Die CNC-
Bildschirmanzeige sollte auf den Vollbild- und nicht auf den Fenstermodus eingestellt
und dabei die Vordergrundanzeige der Taskleiste deaktiviert sein.

Hintergrundfunktionen

Folgende, im Hintergrund ablaufende Systemfunktionen sind zu deaktivieren:

• Benutzerkontensteuerung
• Sicherheitscenter-Benachrichtigungen
• Systemwiederherstellung
• automatische Updates
• Sidebar und Begrüßungscenter

Für alle Datenträger des Rechners sind folgende Funktionen zu deaktivieren:

• "Laufwerk für schnelle Suche indizieren"


• automatische (geplante) Datenträgerdefragmentierung
• automatische Wiedergabe (bei Wechseldatenträgern)

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Fremdsoftware

Die CNC-Software ermöglicht es, für den Maschinenbediener erforderliche


Fremdsoftware (CAM-System, Werkzeugverwaltung etc.) über die CNC-
Benutzeroberfläche aufzurufen, wenn die Maschine sich einem sicheren Zustand
befindet. Über diese bei der Inbetriebnahme der Steuerung als Zusatzsoftware
konfigurierten PC-Anwendungen hinaus sollte keine weitere Fremdsoftware parallel zur
CNC-Software auf dem Rechner der Steuerung genutzt werden. Auch über die Autostart
-Funktion von Windows gestartete Hilfsprogramme, wie z.B. die Schnellstartfunktionen
verschiedener Office-Anwendungen, sollten nicht aktiv sein, wenn die CNC-Software
genutzt wird. Ebenso sollte der automatische Start von Diensten, die nicht unbedingt
benötigt werden, deaktiviert sein.

Virenscanner

Im Hintergrund aktive Virenscanner können die Leistung eines Windows-PCs erheblich


einschränken, wenn sie so konfiguriert sind, daß sie automatisch Updates über das
Internet beziehen oder zu bestimmten Zeitpunkten von selbst mit dem Absuchen der
Festplatte beginnen. Wenn daher ein Virenscanner auf dem CNC-PC installiert werden
soll, muß seine Konfiguration entsprechend angepaßt und sorgfältig geprüft werden. Bei
einem ausschließlich für eine CNC-Steuerung genutzten PC ist jedoch das Risiko eines
Virenbefalls sehr gering, so daß hier besser auf die Installation eines Virenscanners
verzichtet werden sollte. Auch bei Bestehen eines Internetzugangs (z.B. für die
Fernwartung) ist ein solcher PC durch eine Firewall ausreichend geschützt.

Netzwerkverbindungen

Es muß sichergestellt sein, daß ein Ausfall von Netzwerkverbindungen keine


Auswirkungen auf die Ausführung der CNC-Software hat. Die CNC-Software greift
während des Betriebs auf Datendateien im CNC-Systemverzeichnis zu; dieses darf
daher nicht auf einem Netzwerklaufwerk oder einem externen (entfernbaren)
Datenträger installiert sein.

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1.2 PC-Software
Sowohl zur Erstinstallation als auch für spätere Aktualisierungen der PC-Software dient
das Programm Setup. Es handelt sich dabei um eine sich nach Programmaufruf selbst
entpackende Archivdatei. Folgendes Dialogfenster wird nach dem Aufruf des
Programms angezeigt:

Nach Betätigung der Schaltfläche Setup werden die im Archiv enthaltenen Dateien in ein
temporäres Verzeichnis entpackt und das eigentliche Installationsprogramm wird
gestartet:

Unter Zielverzeichnis ist hier das Verzeichnis für die Dateien und Unterverzeichnisse der
CNC-Software ("Systemverzeichnis") anzugeben. Vorgeschlagen wird das Verzeichnis
\CNC auf dem Laufwerk, auf dem sich das Windows-Programmverzeichnis befindet.
Wenn das Zielverzeichnis noch nicht existiert, wird es neu erstellt. Andernfalls wird
geprüft, ob sich darin eine gültige Installation befindet. Ist das der Fall, wird nach
Anzeige einer zu bestätigenden Meldung eine Aktualisierung dieser Installation
durchgeführt. Bei der Erstinstallation ist zu beachten, daß sich das Zielverzeichnis nicht
auf einem Netzwerklaufwerk oder einem Wechseldatenträger befinden darf.

Unter Sprache kann die landesspezifische Sprache ausgewählt werden; Setup installiert
dann bei bestimmten Dateien, welche landesspezifische Ressourcen enthalten, die der
ausgewählten Sprache entsprechenden Dateiversionen. Die installierte Sprache kann
jederzeit durch erneuten Aufruf von Setup geändert werden.

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Folgende Dateien werden im Systemverzeichnis installiert:

Control.dll CNC-Betriebssystem
CNC.exe CNC-Benutzeroberfläche
Logo.bmp Hersteller-Logo; optional
*.dll zusätzliche DLL-Dateien; optional

Hinzu kommen Dateien mit landesspezifischen Ressourcen, deren Versionen in


Abhängigkeit der ausgewählten Sprache installiert werden:

Control.ltx CNC-Betriebssystem
CNC.ltx CNC-Benutzeroberfläche

Das Systemverzeichnis enthält darüber hinaus eine Reihe von Unterverzeichnissen:

CNC Arbeitsverzeichnis für CNC.exe


INI Parameterdateien
DOC Handbücher
PLC PLC-Programme; optional
BIN Firmwaredateien; optional

Während der Laufzeit nutzt die CNC-Steuerung folgende (von ihr automatisch erstellte)
Datendateien im Unterverzeichnis CNC:

CNC.nc aktuelles NC-Programm


CNC.tls aktuelle Werkzeugliste
CNC.zpt aktuelle Nullpunkte
CNC.sts Statusdatei
CNC.log Logdatei

Die Dateien CNC.nc, CNC.tls und CNC.zpt werden auch als Schnittstelle zu externer
Zusatzsoftware (z.B. CAD, NC-Editor) verwendet. Nach Aufruf einer solchen externen
Applikation durch die CNC-Steuerung werden diese Dateien auf Veränderung hin
überprüft und ggf. automatisch neu geladen.

Maschinen- und steuerungsspezifische Parameter befinden sich in Form von INI-


Dateien im Unterverzeichnis INI:

Control.ini Parameter für Control.dll


CNC.ini Parameter für CNC.exe
Screen.ini Parameter für Benutzeroberfläche

Nach der Erstinbetriebnahme der Maschine und jeweils nach Änderungen der
maschinenspezifischen Parameter empfiehlt es sich, die Dateien im Verzeichnis INI auf
einen Wechseldatenträger zu sichern und diesen an der Maschine (z.B. im
Schaltschrank) zu verwahren.

Es empfiehlt sich, die CNC-Software beim Einschalten des PC automatisch zu starten.


Zu diesem Zweck ist eine Verknüpfung auf die Datei CNC.exe (im Systemverzeichnis)
zu erstellen und in den Autostart-Ordner des Windows-Startmenüs zu verschieben.

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2 Parameterdateien
Bei der Inbetriebnahme müssen Parametereinstellungen in folgenden INI-Dateien
vorgenommen werden, die sich im Unterverzeichnis INI befinden:

• Control.ini (Parameter für Control.dll)


• CNC.ini (Parameter für CNC.exe)
• Screen.ini (Parameter für Benutzeroberfläche)

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2.1 Control.ini
Die Datei Control.ini enthält Parameter für das CNC-Betriebssystem (Control.dll). Die
Parameter sind in folgende Sections gegliedert:

• [Control] (allgemeine Parameter)


• [Axis] (Parameter für die einzelnen Achsen)

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2.1.1 [Control]
Diese Section dient der Angabe von Parametern, die die Maschinensteuerung betreffen:

[Control]
NetworkAdr=<Adresse>
License=<Freischaltcode>

Adresse

ist die Adresse des Gerätes im Netzwerk (TCP/IP-Adresse oder USB-Seriennummer).

License

ist der Freischaltcode der Softwarelizenz.

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2.1.2 [Axis]
Diese Sections enthalten die Parameter zur Konfiguration von bis zu 6 Hauptachsen:

[Axis_<ID>] 1...6
Name=<Bezeichnung> X|Y|Z|U|V|W|A|B|C
Precision=<Anzeigeauflösung> 0...4
MinPos=<SW-Endschalter min.> mm (°)
MaxPos=<SW-Endschalter max.> mm (°)
Modulo=<Modulo> mm (°)
RotAxis=<Drehachse> 0|1
MaxFeed=<max. Geschwindigkeit> mm/min (°/min)
FastFeedManual=<Eilgang Handbetrieb> mm/min (°/min)
FastFeedAuto=<Eilgang Automatikbetrieb> mm/min (°/min)
FastFeedDryRun=<Eilgang Programmtestlauf> mm/min (°/min)
Acceleration=<Beschleunigung> mm/s² (°/s²)

ID

ist die eindeutige Nummer der Achse.

Bezeichnung

ist die Bezeichnung der Achse. Die Hauptachsen werden mit einen NC-
Koordinatenbuchstaben bezeichnet; es darf nicht mehreren Hauptachsen derselbe
Koordinatenbuchstabe zugeordnet werden.

Anzeigeauflösung

ist die Anzahl der Nachkommastellen, die bei der Positionsanzeige auf dem CNC-
Bildschirm dargestellt werden sollen.

SW-Endschalter min.
SW-Endschalter max.

geben die Lage der Software-Endschalter an, die den Gesamtweg der Achse
begrenzen. In beiden Feldern muss 0 eingegeben werden, wenn es sich um eine Achse
mit endlosem Verfahrweg handelt und der dann unter Modulo angegebene Wert
ungleich 0 ist.

Modulo

wird bei Achsen mit endlosem Verfahrweg (üblicherweise Rundachsen) verwendet. Ist
hier ein Wert ungleich 0 angegeben, wird in der Positionsanzeige der CNC stets der
Divisionsrest aus der Division der tatsächlichen Position durch den angegebenen Wert
dargestellt. Bei einer Rundachse mit Modulo = 360° würde dann z.B. beim Verfahren
von der Position 0° auf die Position 725° die Achse etwas mehr als zwei Umdrehungen
ausführen und die Positionsanzeige anschließend 5° anzeigen.

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Drehachse

ist auszuwählen, wenn es es sich nicht um eine Linear-, sondern um eine Drehachse
handelt. Diese Angabe wird vom Interpolator der Steuerung benötigt, um beim
gemeinsamen Verfahren von Linear-und Rundachsen die Geschwindigkeitsprofile nach
Achstypen getrennt berechnen zu können.

max. Geschwindigkeit

ist die maximale Verfahrgeschwindigkeit der Achse. Unabhängig von anderen


Parametern und von Geschwindigkeitsangaben in NC-Programmen wird die
Verfahrgeschwindigkeit immer auf diese Maximalgeschwindigkeit begrenzt.

Eilgang Handbetrieb
Eilgang Automatikbetrieb
Eilgang Programmtestlauf

geben die Eilganggeschwindigkeit (bei G0) für die verschiedenen Betriebsarten der CNC
an. Wird mehr als eine Achse gleichzeitig verfahren, erfolgt eine Begrenzung der
Eilganggeschwindigkeit auf die kleinste für eine der beteiligten Achsen angegebene
Eilganggeschwindigkeit.

Beschleunigung

ist die Beschleunigung (bzw. Verzögerung beim Bremsen) der Achse.

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2.2 CNC.ini
Die Datei CNC.ini enthält Parameter für die CNC-Benutzeroberfläche (CNC.exe). Die
Parameter sind in folgende Sections gegliedert:

• [CNC] (allgemeine Parameter)


• [Functions] (Parameter für Maschinenfunktionen)
• [Application] (Parameter für Zusatzsoftare)

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2.2.1 [CNC]
Diese Section dient der Angabe von allgemeinen Parametern für die CNC-
Benutzeroberfläche:

[CNC]
Name=<Bezeichnung> Text
Directory=<NC-Datenverzeichnis> Text
FileExtension=<Erweiterung> Text
MachineType=<Anwendung> 0...3
ToolChange=<Werkzeugwechsel> 1|2
IsolateZ=<Z-Achse einzeln verfahren> 0|1
Shutdown=<PC herunterfahren> 0|1

Bezeichnung

ist eine eindeutige Bezeichnung der Maschine.

NC-Datenverzeichnis

ist das Verzeichnis auf der Festplatte des CNC-Steuerungsrechners oder auf einem
externen Medium (z.B. USB-Stick), das zum Laden und Speichern von NC-Programmen
benutzt wird, wenn der Benutzer den Namen dieser Programme direkt über das
Eingabefeld angibt.

Erweiterung

ist die Dateinamenserweiterung der NC-Programmdateien.

Anwendung

bestimmt die Art der Anwendung der Maschine (0 = Fräsen, 1 = Drehen, 2 = Schneiden,
3 = 3D-Drucker) und damit die Auswahl der über die CNC-Benutzeroberfläche in Form
von Funktionstasten und Symbolen zur Verfügung stehenden, anwendungsspezifischen
Maschinenfunktionen.

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Werkzeugwechsel

gibt an, welches Werkzeugwechselsystem die Maschine verwendet.

Bei Maschinen ohne Werkzeugwechsler oder bei Werkzeugwechslern mit fest


zugeordneten statischen Platznummern ist 1 anzugeben. In diesem Falle wird die
Maschinenfunktion M6 zweimal aufgerufen; einmal für das Ablegen des alten
Werkzeugs (an dem Platz, von dem es ursprünglich geladen wurde) und einmal für das
Aufnehmen des neuen Werkzeugs.

Der Wert 2 ist anzugeben, wenn der Werkzeugwechsler der Maschine die dynamische
Verwaltung der Platznummern durch die CNC erfordert. Wenn diese Option ausgewählt
ist, geht die CNC davon aus, dass beim Einwechseln eines neuen Werkzeugs von
einem Platz des Werkzeugmagazins gleichzeitig das Ablegen des alten Werkzeugs an
diesem Platz erfolgt (z.B. bei Werkzeugwechslern mit Doppelarmgreifer) und
berücksichtigt dieses durch nur einmaligen Aufruf der Funktion M6 und entsprechende
Aktualisierung der Werkzeugliste.

Z-Achse einzeln verfahren

gibt an, ob die Z-Achse einzeln (vor dem Verfahren der übrigen Achsen) verfahren
werden soll, z.B. bei 3D-Druckern (Layerwechsel).

PC herunterfahren

beendet bei Aufruf der Funktion "Steuerung Aus" nicht nur die CNC-Software, sondern
fährt den Steuerungsrechner herunter und schaltet ihn aus.

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2.2.2 [Functions]
Diese Section definiert die sechs in der Betriebsart "Werkzeug einrichten" verfügbaren
Funktionstasten für Maschinenfunktionen:

[Functions]
F1=<M-Funktion>
...
F8=<M-Funktion>

M-Funktion

ist die der entsprechenden Funktionstaste (F1 bis F6 bzw. F1 bis F8 je nach Art der
Funktionstastendarstellung) zugeordnete Maschinenfunktion (M-Wort). Folgende
Funktionen können den Tasten zugeordnet werden:

• 3 (M3;Spindel CW)
• 4 (M4; Spindel CCW)
• 6 (M6; Werkzeugwechsel)
• 7 (M7; Kühlmittel Nr. 2 Ein)
• 8 (M8; Kühlmittel Nr. 1 Ein)
• 11 (M11; Werkzeug lösen)
• 12 (M12; Werkzeug vermessen)
• 13 (M13; Schneidkopf Aus)
• 14 (M14; Schneidkopf Ein)
• 16 (M16; Extruder entladen)
• 17 (M17; Extruder laden)
• 19 (M19; Spindel richten)
• 20 (M20; Heizung Ein)
• 22 (M22; Status abfragen)
• 23 (M23; Extruderheizung Ein)
• 24 (M24; Extruderheizung Ein/Warten)
• 26 (M26; Gebläse Ein)
• 40 (M40; Getriebe auskuppeln)
• 41 (M41; Getriebestufe 1)
• 42 (M42; Getriebestufe 2)
• 43 (M43; Getriebestufe 3)
• 44 (M44; Getriebestufe 4)
• 45 (M45; Getriebestufe 5)
• 60 (M60; Werkstückwechsel)
• 61 (M61; Werkzeugplatz suchen)
• 62 (M62; Werkzeugwechsel manuell)

Bei Definition der Funktionen M3/M4, M7/M8, M11, M13/M14, M20, M23/M24 und M26
brauchen die dazugehörigen Funktionen M5, M9, M10, M15, M21, M25 und M27 nicht
definiert zu werden, da die Funktionstasten hier automatisch als Toggle-Schalter wirken.

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2.2.3 [Application]
Mit diesen Sections können Aufrufmechnismus und Parameterübergabe von bis zu vier
externen Softwareanwendungen konfiguriert werden, die in der Betriebsart "Programm
bearbeiten" vom Benutzer mit den Funktionstasten ^F9 bis ^F12 aufgerufen werden
können:

[Application_<ID>] 1...4
Description=<Beschreibung> Text
Program=<ausführbare Datei> Text
Parameter=<Parameter> Text
Directory=<Arbeitsverzeichnis> Text
FormatNC=<NC-Code formatieren> 0|1

Nach Programmbeendigung einer so aufgerufenen Zusatzsoftware wird von der CNC-


Steuerungssoftware geprüft, ob eine der im Unterverzeichnis CNC befindlichen Dateien
CNC.nc (akt. Programm), CNC.zpt (akt. Nullpunkte) oder CNC.tls (akt. Werkzeugliste)
von der Zusatzsoftware geändert wurde; wenn ja, wird die entsprechende Datei
automatisch neu geladen.

ID

ist die eindeutige Nummer der Softwareanwendung.

Beschreibung

ist ein kurzer Text zur Beschreibung der Anwendung. Er erscheint in unter der CNC-
Benutzeroberfläche als "Tool Tip"-Hilfe zu dem Symbol der entsprechenden
Funktionstaste.

ausführbare Datei

gibt Verzeichnispfad und Name der ausführbaren Programmdatei (EXE-Datei) an.

Parameter

gibt die dem aufgerufenenen Programm zu übergebenden Parameter an.

Arbeitsverzeichnis

gibt den Verzeichnispfad an, der bei Aufruf des Programms als aktuelles Verzeichnis
eingestellt werden soll. Wenn das Feld leer ist, wird das CNC-Systemverzeichnis als
Arbeitsverzeichnis verwendet.

NC-Code formatieren

bewirkt, wenn auf 1 gesetzt, dass beim Einlesen der Datei CNC.nc (wenn diese
verändert wurde) der NC-Code darin formatiert und geprüft wird.

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Als Bestandteil der Parameter ausführbare Datei, Parameter und Arbeitsverzeichnis
können Platzhalter verwendet werden, die aus dem Zeichen # oder $ und einem
nachfolgenden Großbuchstaben bestehen. Diese Platzhalter werden zur Laufzeit durch
folgende variable Werte ersetzt:

#D Systemverzeichnis (Verzeichnis der Programmdateien)


#N akt. NC-Programm (Pfad und Name der Datei CNC.nc im Verzeichnis CNC)
#Z akt. Nullpunkte (Pfad und Name der Datei CNC.zpt im Verzeichnis CNC)
#T akt. Werkzeugliste (Pfad und Name der Datei CNC.tls im Verzeichnis CNC)
#L Protokolldatei (Pfad und Name der Datei CNC.log im Verzeichnis CNC)

$D NC-Datenverzeichnis (wie unter CNC/NC-Datenverzeichnis konfiguriert)


$N gel. NC-Programm (Pfad und Name der zuletzt geladenen NC-Programmdatei)
$Z gel. Nullpunkte (Pfad und Name der zuletzt geladenen Nullpunktdatei)
$T gel. Werkzeugliste (Pfad und Name der zuletzt geladenen Werkzeugdatei)
$P Programmname (Name des akt. NC-Programms nach % im ersten NC-Satz)
$C CAD-Datei (Pfad und Name der CAD-Datei lt. Kommentar im ersten NC-Satz)

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2.3 Screen.ini
Die Datei Screen.ini enthält Parameter, die die Bildschirmdarstellung der CNC-
Benutzeroberfläche definieren. Die Parameter sind in folgende Sections gegliedert:

• [Screen] (allgemeine Parameter)


• [Colors] (Farbdefinition)
• [Position] (Parameter für Positionsanzeige)
• [Status] (Parameter für Statusanzeige)
• [Simulation] (Parameter für Simulationsanzeige)
• [Program] (Parameter für Programmanzeige)
• [Tools] (Parameter für Werkzeuglistenanzeige)
• [Messages] (Parameter für Meldungsanzeige)
• [Input] (Parameter für Eingabebereich)
• [Buttons] (Parameter für Funktionstasten)
• [Keyboard] (Parameter für NC-Tastatur)

Wenn eine dieser Sections nicht in der INI-Datei enthalten ist, wird der entsprechende
Anzeigebereich nicht dargestellt.

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2.3.1 [Screen]
Diese Section dient der Angabe von allgemeinen Parametern für die Bildschirmanzeige:

[Screen]
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Fensterdarstellung> 0|1
Mouse=<Mausbedienung> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0|1

Breite
Höhe

geben die Abmessungen des CNC-Bildschirms (bei Vollbilddarstellung) bzw. des


Nutzbereiches des Fensters (bei Fensterdarstellung) an. Ist bei Vollbilddarstellung der
physische Bildschirm größer als hier angegeben, wird die Anzeige zentriert dargestellt
und der Hintergrund mit der Hintergrundfarbe gefüllt.

Fensterdarstellung

führt dazu, daß der CNC-Bildschirm in Form eines Windows-Dialogfensters angezeigt


wird; andernfalls erfolgt Vollbilddarstellung.

Mausbedienung

bestimmt, ob der Mauszeiger dargestellt wird.

Größe veränderbar

bestimmt, ob bei Fensterdarstellung die Größe des Dialogfensters verändert werden


kann.

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2.3.2 [Colors]
In dieser Section werden die Farben (RGB-Werte) der einzelnen Elemente der
Bildschirmanzeige definiert:

[Colors]
Screen=<Hintergrund>
Display=<Anzeigefenster>
Input=<Eingabefeld>
Text=<Schriftfarbe>
Selection=<Auswahlfarbe>
Limits=<Begrenzungen>
Tool=<Werkzeug>
Zero=<Nullpunkt>
NormalFeed=<Verfahrbewegung>
FastFeed=<Eilgangbewegung>

Die Angabe der Farben erfolgt jeweils über drei kommaseparierte Werte (Rot, Grün und
Blau) zwischen 0 und 255.

Hintergrund

ist die Farbe des Bildschirmhintergrunds (Hintergrund der Positions-, Status- und
Meldungsanzeige; Hintergrund der Funktionstasten und Farbe der Fläche zwischen den
Anzeigebereichen).

Anzeigefenster

ist die Hintergrundfarbe der Anzeigefenster für Simulation, NC-Programm und


Werkzeugliste.

Eingabefeld

ist die Hintergrundfarbe des Eingabebereichs.

Schriftfarbe

ist die Farbe der Schrift in den Status- und Anzeigefenstern sowie im Eingabebereich.

Auswahlfarbe

definiert die Schriftfarbe für ausgewählte Elemente (Achsauswahl in der


Positionsanzeige, Auswahl in den Anzeigefenstern für Programm und Werkzeugliste).

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Begrenzungen
Werkzeug
Nullpunkt
Verfahrbewegung
Eilgangbewegung

sind die Farben für die Darstellung der verschiedenen Elemente im Simulationsfenster.

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2.3.3 [Position]
Diese Section definiert die Darstellung der Positionsanzeige:

[Position]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8
Margin=<Rand> Pixel
Count=<Achsanzahl> 0...6
Font=<Schriftgröße> Punkt

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

Rand

ist der minimale, horizontale und vertikale Abstand zwischen dem umschließenden
Rechteck des Anzeigebereichs und der darin befindlichen Schrift.

Achsanzahl

ist die Anzahl der Achsen, für die die Position angezeigt werden soll.

Schriftgröße

definiert die Punktgröße des für die Anzeige verwendeten Schriftfonts.

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2.3.4 [Status]
Diese Section definiert die Darstellung der Statusanzeige:

[Status]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8
Margin=<Rand> Pixel
Font=<Schriftgröße> Punkt
Spindle=<Spindel> 0|1
Tool=<Werkzeug> 0|1

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

Rand

ist der minimale, horizontale und vertikale Abstand zwischen dem umschließenden
Rechteck des Anzeigebereichs und der darin befindlichen Schrift.

Schriftgröße

definiert die Punktgröße des für die Anzeige verwendeten Schriftfonts.

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Spindel

bestimmt, ob der Spindel- bzw. Drehzahlstatus (S, Override S) angezeigt werden soll.

Werkzeug

bestimmt, ob der Werkzeugstatus (T, D und L) angezeigt werden soll.

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2.3.5 [Simulation]
Diese Section definiert die Darstellung der Simulationsanzeige:

[Simulation]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

26
2.3.6 [Program]
Diese Section definiert die Darstellung der Programmanzeige:

[Program]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

27
2.3.7 [Tools]
Diese Section definiert die Darstellung der Werkzeuglistenanzeige:

[Tools]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

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2.3.8 [Messages]
Diese Section definiert die Darstellung der Meldungsanzeige:

[Messages]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

29
2.3.9 [Logo]
Diese Section definiert die Darstellung eines Logos auf dem CNC-Bildschirm. Es muß
eine Datei Logo.bmp im Systemverzeichnis vorhanden sein; die Abmessungen dieses
BMP-Bildes müssen der Breite und Höhe des hier definierten Anzeigebereichs
entsprechen.

[Logo]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Anzeigebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Anzeigebereichs bzw. der Bilddatei Logo.bmp.

Rahmen

gibt an, ob um den Anzeigebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

30
2.3.10 [Input]
Diese Section definiert die Darstellung des Eingabebereichs:

[Input]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Eingabebereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Eingabebereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Eingabebereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

31
2.3.11 [Buttons]
Diese Section definiert die Darstellung der Funktionstasten:

[Buttons]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8
Margin=<Rand> Pixel
Button=<Schaltfläche> Pixel
Spacing=<Abstand> Pixel
Labels=<Beschriftung> 0|1
Layout=<Darstellung> 0|1|2

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage des Funktionstastenbereichs auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen des Funktionstastenbereichs.

Rahmen

gibt an, ob um den Funktionstastenbereich ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

Rand

ist der minimale, horizontale und vertikale Abstand zwischen dem umschließenden
Rechteck des Funktionstastenbereichs und den darin befindlichen Schaltflächen.

Schaltfläche

definiert die Größe (Breite und Höhe) der einzelnen Schaltflächen.

32
Abstand

ist der Abstand zwischen den einzelnen Schaltflächen.

Beschriftung

gibt an, ob die Schaltflächen entsprechend der Funktionstasten (Esc und F1 bis F12)
beschriftet werden sollen.

Darstellung

bestimmt die Art der Darstellung der Funktionstasten: 0 = F1 bis F12 mit Modus-
Umschaltung über Umschalttaste und F5 bis F9, 1 = F1 bis F12 ohne Modus-
Umschaltung (vereinfachte Darstellung) oder 2 = F1 bis F8 ohne Modus-Umschaltung
(vereinfachte Darstellung).

33
2.3.12 [Keyboard]
Diese Section definiert die Darstellung der Funktionstasten:

[Keyboard]
PosX=<X-Position> Pixel
PosY=<Y-Position> Pixel
SizeX=<Breite> Pixel
SizeY=<Höhe> Pixel
Frame=<Rahmen> 0|1
Resize=<Größe veränderbar> 0...8
Margin=<Rand> Pixel
Button=<Schaltfläche> Pixel
Spacing=<Abstand> Pixel

X-Position
Y-Position

bestimmen die Lage der NC-Tastatur auf dem CNC-Bildschirm.

Breite
Höhe

bestimmen die Abmessungen der NC-Tastatur.

Rahmen

gibt an, ob um die NC-Tastatur ein Rahmen gezeichnet werden soll.

Größe veränderbar

bestimmt das Verhalten des Anzeigebereichs bei Größenänderung des Dialogfensters.


Es kann eine Kombination aus folgenden Werten (Bitmuster) angegeben werden: 1 =
Verschieben in X-Richtung, 2 = Verschieben in Y-Richtung, 4 = Skalieren in X-Richtung
und/oder 8 = Skalieren in Y-Richtung.

Rand

ist der minimale, horizontale und vertikale Abstand zwischen dem umschließenden
Rechteck der NC-Tastatur und den darin befindlichen Schaltflächen.

Schaltfläche

definiert die Größe (Breite und Höhe) der einzelnen Schaltflächen.

Abstand

ist der Abstand zwischen den einzelnen Schaltflächen.

34