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Travail de candidature

Jan EVEN

FEM-Simulation von Schadensszenarien


eines Brückenträgers aus Spannbeton
Hiermit erkläre ich, Jan Even, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig verfasst und keine
anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe.

Mamer, 28. Mai 2015

Travail de candidature 2 Jan Even


Travail de candidature

FEM-Simulation von Schadensszenarien


eines Brückenträgers aus Spannbeton

Kandidat: Jan EVEN

Funktion: cand. professeur-ingénieur en mécanique

Schule:

Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Stefan MAAS

Institution:

Esch/Alzette, 2015

Travail de candidature 3 Jan Even


Kurzfassung

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit


der „Administration des Ponts et Chaussées“ zur Evaluierung des Schädigungszustandes
von Brückenbauwerken befasst sich die vorliegende Arbeit mit dem Aufbau eines FEM-
Modells zur Festigkeitssimulation von unterschiedlichen Szenarien an einem ausgebauten
Spannbetonträger der ehemaligen Moselbrücke zwischen Grevenmacher (L) und
Wellen (D). Die Simulation soll die zur Vorbereitung und Begleitung der Versuche am realen
Objekt benötigten Anhaltspunkte liefern, wie z.B. die Kombination der
Rahmenbedingungen, bei der die ersten Risse im Beton entstehen oder den Betrag der
maximalen Durchbiegung.

Das Modell wird in ANSYS Classic erstellt und bietet die Möglichkeit, vergleichsweise
schnell und einfach an veränderte Werkstoffparameter oder Rahmenbedingungen
angepasst werden zu können. Im Hinblick auf die Entwicklung von Methoden zur
Lokalisierung von Schäden an den innenliegenden Stahl-Spanngliedern, werden diese im
Realversuch sukzessive durchtrennt und der Träger anschließend mit Betongewichten
belastet. Im Simulationsmodell werden die Elemente der Spannglieder an der
entsprechenden Stelle aus dem Modell herausgelöscht und die Gewichtskräfte der Lasten
werden aufgebracht.

Der abschließende Vergleich der resultierenden Spannungen aus der Simulation mit den
Beobachtungen am realen Träger zeigt eine gute Übereinstimmung zwischen Modell und
Realität, wohingegen die Durchbiegungen am Modell zum Teil von den gemessenen
Werten abweichen. Im Hinblick auf eine Optimierung des Simulationsmodells und der
angewandten Methodik können die Ergebnisse dieser Arbeit für einen „Model-Updating“-
Prozess oder andere weiterführende Untersuchungen genutzt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung........................................................................................................................... 7

2 Theoretische Grundlagen ................................................................................................ 11

2.1 Spannbeton............................................................................................................ 11
2.2 Die Finite-Elemente-Methode ............................................................................... 14
2.3 ANSYS ..................................................................................................................... 16
2.4 MATLAB ................................................................................................................. 17

3 Simulationsmodell des Brückenträgers .......................................................................... 19

3.1 Brücke OA 401 Grevenmacher-Wellen.................................................................. 19


3.2 Geometrische Daten, Elementtypen und Auflagerbedingungen .......................... 21
3.3 Eigengewicht und Vorspannung ............................................................................ 24
3.4 Schadensszenarien ................................................................................................ 25
3.5 Belastungszustände ............................................................................................... 26

4 Simulationsergebnisse .................................................................................................... 29

4.1 Unbeschädigter Träger .......................................................................................... 30


4.2 Träger mit beschädigten Spanngliedern................................................................ 35
4.3 Träger mit größerem Riss ...................................................................................... 38
4.4 Einfluss der Beschädigungen am Obergurt ........................................................... 42
4.5 Einfluss der Vorspannung ...................................................................................... 45

5 Validierung der Ergebnisse ............................................................................................. 49

5.1 Rissbildung ............................................................................................................. 49


5.2 Differenz der Durchbiegung bei Belastung............................................................ 51

6 Zusammenfassung und Ausblick ..................................................................................... 53

Literaturverzeichnis ................................................................................................................ 55

Travail de candidature 5 Jan Even


Anhänge

Anhang A Allgemeine Daten zur Brücke OA 401 .............................................................. 59

Anhang B Messergebnisse für die Beton-Kennwerte....................................................... 63

Anhang C Bauzeichnungen zu den Brückenträgern ......................................................... 65

Anhang D Definition der Elementeigenschaften in ANSYS ............................................... 67

Anhang E MATLAB-Skript: Modellgeometrie ................................................................... 69

Anhang F MATLAB-Skript: Simulationsablauf .................................................................. 79

Anhang G Simulationsergebnisse ..................................................................................... 93

Anhang H Daten-CD ........................................................................................................ 103

Travail de candidature 6 Jan Even


Einleitung

1 Einleitung
Die zuverlässige Sicherstellung der Mobilität stellt eine unabdingbare Voraussetzung für
wirtschaftliches Wachstum, sowie auch für eine hohe Lebensqualität der Bürger dar. Der
Ausbau und die Aufrechterhaltung eines funktionierenden Straßennetzes zur Bewältigung
von Güter- und Personenverkehr spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Hinsichtlich der Investitions- und Folgekosten gehören neben den Tunnelbauwerken auch
Brücken zu den teuersten Anlagenteilen der Straßen, siehe [BMV13-1]. Besonders bei
älteren Brücken trägt durch bauart- und altersbedingte Defizite die rasante Entwicklung
des Verkehrsaufkommens mit steigenden Gesamtgewichten des Schwerverkehrs dazu bei,
dass die Tragreserven zunehmend aufgebraucht sind.

Neben der stetigen Zunahme der Einwirkungen und dem wachsenden Alter der Bauwerke
erfordert außerdem die Knappheit der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel eine
optimierte Herangehensweise bei sämtlichen Maßnahmen, die zur Erhaltung der
bestehenden Brücken dienen. Die kontinuierliche Erfassung von Schadensentwicklungen
soll Erkenntnisse über Art, Ursache und Schweregrad des Schadens liefern und bildet somit
eine wichtige Grundlage für eine rechtzeitige und damit wirtschaftliche Instandsetzung. Die
Prüfung des Zustandes der Bauwerke ist demnach nicht nur aus rechtlicher und
technischer, sondern auch aus finanzieller Hinsicht von grundlegender Bedeutung. Eine
systematische Auswertung der Prüfergebnisse liefert außerdem Hinweise auf eventuell
vorhandene charakteristische Schwachpunkte der unterschiedlichen Konstruktionen oder
Bauverfahren, die in künftigen Neubauplanungen berücksichtigt werden können.

Der Ablauf und die Organisation einer Bauwerkprüfung sind z.B. für Deutschland in der
DIN 1076 festgehalten, siehe [BMV13-2]. Die luxemburgische Straßenbauverwaltung
„Administration des Ponts et Chaussées“ prüft nach eigens definierten Abläufen. Ähnlich
der DIN 1076 werden sämtliche Brücken einer jährlichen einfachen Sichtprüfung
unterzogen, die alle 5 bis 7 Jahre durch eine vertiefende Detailinspektion ergänzt wird
[MAH13].

Da sämtliche Bauwerksteile handnah kontrolliert werden müssen, sind die Inspektionen oft
mit einem hohen Aufwand verbunden. Beispielsweise sind die Bereiche an der
Brückenunterseite in den meisten Fällen nur mit speziellen Brückeninspektionsgeräten

Travail de candidature 7 Jan Even


Einleitung

zugänglich. Für einfache visuelle Kontrollen kann sich bei geeigneten Rahmenbedingungen
durch den Einsatz von modernen Flugdrohnen mit hochauflösenden Kameras in Zukunft
eine Reduzierung des Aufwandes erhofft werden, siehe auch [BOL13] bzw. [MKS14].

Die Detektion von Schäden, die z.B. innerhalb der Betonstruktur auftreten, ist mit den
gängigen zerstörungsfreien Inspektionsmethoden jedoch noch immer nicht möglich.
Ultraschall- und Radarmessungen sind zeit- und kostenintensiv, und werden daher vor
allem im Rahmen von weiterführenden Untersuchungen zu vorher detektierten Schäden
eingesetzt. Besonders bei Bauwerken jedoch, die nach der Spannbetonbauweise mit im
Verbund einbetonierten Spannkabeln gebaut wurden, ist eine durchgängige Prüfung der
Kabel und deren Korrosionszustandes nur unter sehr hohem Aufwand oder gar nicht
möglich, vgl. [MAH13] bzw. [BUS10].

Erst nach Ende der 90er Jahre wurden neue Spannbeton-Brücken nur noch mit größtenteils
externen Spannkabeln ohne Verbund konstruiert. Diese Bauweise erleichtert eine spätere
Kontrolle und erlaubt zudem das Nachspannen der Spannkabel sowie den Austausch im
Schadensfall [BUS10].

Allein in Deutschland stellen die Bauwerke aus Stahl- und Spannbeton ca. 88% der
Gesamtfläche aller Brücken der Bundesfernstraßen dar, wovon ein großer Teil allerdings
zwischen 1950 und 1990 errichtet wurde, vgl. [BMV13-2]. Es sind genau diese Bauwerke,
bei denen aktuell aufgrund ihrer Nutzungsdauer von 30-50 Jahren umfangreichere
Instandsetzungsarbeiten fällig werden [NAU04]. Die eventuell vorhandenen Schäden sollen
demnach möglichst sicher detektiert und lokalisiert werden können. Es besteht also ein
Bedarf an zerstörungsfreien Prüfmethoden, die dieses Kriterium erfüllen, wobei der Zeit-
und Kostenaufwand möglichst gering sein soll.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit


der „Administration des Ponts et Chaussées“ wird zu diesem Zweck der Einfluss des
Schädigungsgrades einer Struktur auf die statische Verformung und auf die modalen
Parameter (Eigenformen und Eigenfrequenzen) untersucht. Diese Parameter hängen von
der Bauwerkssteifigkeit und somit auch zum Teil von der Schädigung ab.

Die langfristige Zielsetzung besteht darin, durch automatisierte Einrichtungen die


erwähnten Parameter im Alltag zu überwachen, um daraus Rückschlüsse auf den Zustand

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Einleitung

der Bauwerke zu ziehen und dadurch die Intervalle zwischen den zeit- und
kostenaufwendigen Inspektionen eventuell verlängern zu können.

Zur Validierung dieser Methodik, die in [MAH13] beschrieben wird, sind zunächst Versuche
an realen Bauwerken mit bekanntem Schädigungsgrad durchzuführen. Die vorliegende
Arbeit befasst sich mit den vorbereitenden Analysen zu einem solchen Versuch.

Ein 46 Meter langes Teilstück der demontierten Moselbrücke Grevenmacher-Wellen wurde


für zwei Monate im Hafen von Mertert aufgebockt und es wurde eine künstliche Alterung
durch Trennen von Spanngliedern simuliert. Diese künstliche Schädigung wurde in
mehreren Schritten durchgeführt und nach jedem Schritt sollte getestet werden, wann, mit
welcher Methode welcher Schaden wo erkannt werden kann. Da diese Versuche an großen
realen Bauteilen einerseits aufwendig und teuer und andererseits aber sehr wichtig sind,
um alle realen Umwelt- und Größeneinflüsse richtig zu erfassen, wurde diese Arbeit als
Versuchs-Auslegungsrechnung notwendig. Es sollte vorausgesagt werden, welcher Schaden
ungefähr welchen Einfluss auf die statische Verformung und auf die Eigenfrequenzen hat,
um die künstliche Schädigung in den richtigen Schrittweiten einzuleiten.

In Abschnitt 2 werden zunächst die Grundlagen zum Spannbeton-Verfahren und der


Methode der finiten Elemente beschrieben. Außerdem wird die verwendete Software kurz
erläutert. Der Aufbau des Brückenträger-Modells und die Randbedingungen für die
Simulation werden in Abschnitt 3 behandelt, während Abschnitt 4 sich mit den
Simulationsergebnissen befasst.

Abschnitt 5 beinhaltet den Vergleich zwischen den Simulationsergebnissen und den


Messungen am realen Brückenträger. In Abschnitt 6 werden die Ergebnisse der Arbeit
schließlich zusammengefasst und ein Ausblick auf weiterführende Untersuchungen wird
gegeben.

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Einleitung

Travail de candidature 10 Jan Even


Theoretische Grundlagen

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Spannbeton
Der Baustoff Beton besitzt zwar eine große Druckfestigkeit, jedoch nur eine sehr geringe
Zugfestigkeit, die ca. 1/10 der Druckfestigkeit beträgt. Soll ein Tragwerk durch größere
Zugkräfte oder Biegemomente beansprucht werden, so müssen die Zugkräfte bei
Stahlbetonbauweise von der Stahlbewehrung aufgenommen werden, wodurch wiederum
Risse im Beton auftreten können, da der Stahl sich dabei dehnt. Bei gleicher Dehnung von
Stahl und Beton erreicht der Beton sehr schnell seine Zugfestigkeit und reißt dann weiter.

Die Grundidee des Spannbetons besteht darin, an den Stellen, an denen Zugspannungen
erwartet werden, im Voraus Druckspannungen zu erzeugen. Bei Addition aller Spannungen
entstehen demnach keine oder nur geringe Zugspannungen, die vom Beton dauerhaft
aufgenommen werden können, so dass keine Risse entstehen, was außerdem Vorteile
beim Korrosionsschutz mit sich bringt. Abb. 1 verdeutlicht das Prinzip an einem Balken.

Abb. 1: Spannungen aus Vorspannkraft (P), Eigengewicht (g) und Nutzlast (q) [HEG06]

Durch die Vorspannkraft P eines eingebetteten Spanngliedes wird der Balken nach oben
gebogen. Am unteren Rand werden Druckspannungen (-), und am oberen Rand (geringe)
Zugspannungen (+) erzeugt. Überlagert man diese Spannungsverteilung mit den Anteilen
aus dem Eigengewicht (Streckenlast g) und der äußeren Belastung (Streckenlast q), so
ergibt sich der dargestellte Spannungsverlauf 𝜎𝑝+𝑔+𝑞 . Je höher die Vorspannung ist, desto
kleiner werden die maximal auftretenden Zugspannungen und desto größer wird die

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Theoretische Grundlagen

Druckzone. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die Vorspannung nach oben hin durch die
Druckfestigkeit des Betons begrenzt ist, vgl. [HEG06].

Je nach Spannverfahren unterscheidet man zwischen Vorspannung mit sofortigem


Verbund, Vorspannung mit nachträglichem Verbund und Vorspannung ohne Verbund.

Bei sofortigem Verbund werden die Spannglieder vor dem Betonieren in einer Vorrichtung
(Spannbett) angespannt und nach dem Erhärten gelöst, siehe Abb. 2. Durch geeignete
Oberflächenform der Spannglieder (größere Rauheit) wird die Spannkraft auf den Beton
übertragen. Nach diesem Verfahren werden beispielsweise vorgefertigte
Spannbetonhohldielen für Gebäudedecken hergestellt.

Abb. 2: Vorspannung mit sofortigem Verbund (Spannbettverfahren) [HEG06]

Beim nachträglichen Verbund werden die Spannglieder zunächst längsbeweglich in


Hüllrohren innerhalb der Schalung eingebaut und erst nach Erhärten des Betons gespannt
und verankert, siehe Abb. 3. Anschließend wird der Verbund durch das Einpressen von
Füllgut (z.B. Zementmörtel) in die Spannkanäle erzeugt.

Travail de candidature 12 Jan Even


Theoretische Grundlagen

Abb. 3: Vorspannung mit nachträglichem Verbund [HEG06]

Aufgrund der Fehleranfälligkeit dieses Verfahrens hat sich mittlerweile erwiesen, dass die
Spannglieder nicht immer vollständig verpresst sind. Somit sind sie nicht optimal vor
Korrosion geschützt und der Verbund wurde nicht vollständig hergestellt.

Dies führte zu der Entwicklung von vorgefertigten Spanngliedern, die von


Korrosionsschutzfett und einem Kunststoffmantel umgeben sind, siehe Abb. 4. Die
Vorspannung erfolgt ohne Verbund, d.h. die Spannglieder können sich zwischen den
Ankerstellen in Längsrichtung relativ zum Beton verschieben und die Glieder können, falls
erforderlich, nachgespannt oder sogar ersetzt werden, falls die Verankerungen zugänglich
bleiben. Weiterhin besteht die Möglichkeit, diese extern zu verlegen, so dass sie für
Inspektionen zugänglich sind.

Abb. 4: Aufbau eines Spanngliedes für Vorspannung ohne Verbund [VSL09]

Die Spannglieder liegen in diesem Fall außerhalb des Betonquerschnittes, jedoch innerhalb
der Konstruktionshöhe des Tragwerkes, und sind nur an den Verankerungen und

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Theoretische Grundlagen

Umlenkstellen mit diesem verbunden, siehe Abb. 5. Die Vorspannkräfte werden dabei
natürlich nur an den Verankerungen in die Betonstruktur eingeleitet und nicht, wie beim
Verfahren mit nachträglichem Verbund, über die gesamte Länge des Spanngliedes.
Trotzdem gilt die Methode der Vorspannung ohne Verbund mit externen Spanngliedern
aufgrund der genannten Vorteile heutzutage für viele Tragwerke als Regelbauweise, siehe
[BUS10].

Abb. 5: Externe Spanngliedführung (VSL AG) [HUN05]

2.2 Die Finite-Elemente-Methode


Die Finite-Elemente-Methode (FEM, engl.: Finite Element Method) wird im Ingenieurwesen
mittlerweile routinemäßig für Berechnungsaufgaben aus unterschiedlichen physikalischen
Disziplinen eingesetzt. Im Stadium der Produktentwicklung z.B. können FEM-Simulationen
mit realitätsnahen Aussagen wesentlich zur Verkürzung der Entwicklungszeit und somit
auch zur Senkung der Herstellkosten beitragen. Darüber hinaus können mithilfe der FEM
zum Teil auch komplexe Systeme untersucht werden, deren ganzheitliche Erfassung mit der
klassischen technischen Mechanik nicht möglich ist.

Grundsätzlich handelt es sich bei der Methode um ein numerisches Verfahren zur Lösung
von Differentialgleichungen, die sich aus den Grundgleichungen von strukturmechanischen
Problemen ergeben. Dazu wird das zu untersuchende Gebiet zunächst in eine größere
Anzahl einfacher Teilgebiete, die finiten Elemente, zerlegt. Innerhalb des Elementgebietes
wird dann ein Näherungsansatz für die Lösungsfunktion definiert, der sowohl der
Elementform, als auch der physikalischen Fragestellung gerecht wird. Eingesetzt in die zu
lösende Differentialgleichung, erhält man zusammen mit den Rand- und Übergangs-
bedingungen ein Gleichungssystem des Typs

Steifigkeit · Verschiebungen = Kräfte ,

dessen Größe maßgeblich von der Elementanzahl abhängt. Die Unbekannten in diesem
Gleichungssystem sind die Verschiebungen der sogenannten Knoten, welche sich an den

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Theoretische Grundlagen

Begrenzungen oder auch im Inneren der Elemente befinden. Die vorherrschenden


Dehnungen und Spannungen werden anschließend über einen kinematischen
Zusammenhang und ein Materialgesetz aus den Verschiebungen abgeleitet.

Die praktische Anwendung der FEM erfolgt heute am Rechner gemäß dem in Abb. 6
dargestellten Verlauf, vgl. auch [KLE07]:

(CAD-Daten) Pre-Prozessor FEM-Solver Post-Prozessor

Abb. 6: Prozesskette einer FEM-Analyse am Rechner

Die für die Analyse relevante Bauteilgeometrie ist oft in einem CAD-Programm erstellt
worden und wird in die FE-Software importiert. Alternativ kann die Geometrie direkt in der
FE-Software definiert werden. Im sogenannten Pre-Prozessor wird hieraus ein FE-Modell
generiert. Dies bedeutet, dass die Geometrie „vernetzt“, also in eine bestimmte Anzahl an
kleineren Elementen aufgeteilt wird. Außerdem werden im Pre-Prozessor die
Materialkennwerte und die Randbedingungen definiert.

Nach dem Lösen des Gleichungssystems im FEM-Solver erfolgt die Ausgabe der Ergebnisse
schließlich im Post-Prozessor. Die Werte für die Vergleichsspannung, Dehnung oder
Verschiebung der einzelnen Knoten beispielsweise können angezeigt und statistisch
ausgewertet werden. Darüber hinaus können Plots der verformten Struktur oder
Farbfüllbilder einen schnellen Überblick über die herrschenden Verhältnisse liefern, siehe
Beispiele in Abb. 7.

Abb. 7: (links) Plot der Vergleichsspannung an einem Bauteil unter Zugbelastung


(rechts): Plot der Verformungen an einem I-Träger

Aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit eignen sich besonders sogenannte Workstation-


Computer für die Durchführung von Simulationen in vertretbarer Zeit. Allerdings ist zu

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Theoretische Grundlagen

bemerken, dass aufgrund der schnellen Weiterentwicklung in der Computertechnik


mittlerweile auch viele herkömmliche PCs für FEM-Analysen eingesetzt werden können.

Während die FE-Programme anfangs für die lineare Elastomechanik konzipiert waren, so
bieten die meisten Softwarepakete heute z.B. auch Module zur nichtlinearen
Festigkeitsberechnung und zur Analyse von Dynamik, Wärmeleitung und
Strömungsproblemen, oder auch Mehrkörperdynamik (d.h. mit großen Bewegungen).

In Anlehnung an [KLE07] sind in Tab. 1 einige der gängigsten FE-Komplettprogramme


aufgeführt:

ABAQUS  wird häufig bei nichtlinearen Problemen eingesetzt


ADINA  universell einsetzbar
ANSYS  existiert in 2 Versionen: ANSYS Classic und ANSYS Workbench
 universell einsetzbar
DS SolidWorks Simulation  früher: COSMOS
 in CAD-Programm Solidworks integriert
 vor allem für einfache Strukturanalysen
MSC NASTRAN/PATRAN  wurde ursprünglich für die NASA entwickelt
 vor allem in der Luft- und Raumfahrttechnik weit verbreitet, jedoch auch
universell einsetzbar
Siemens NX  früher I-DEAS
 eingebettet in Siemens PLM-Software
Tab. 1: FE-Komplettprogramme (Auswahl)

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit kam das Softwarepaket ANSYS zum Einsatz, welches an
der Universität Luxemburg zur Verfügung steht.

2.3 ANSYS
ANSYS (von: ANalysis SYStem) ist eine weit verbreitete Finite-Elemente-Software, die
ursprünglich von Dr. John Swanson in den USA entwickelt wurde. Das Programm beinhaltet
Pakete zur Lösung von sowohl linearen als auch nichtlinearen Problemen aus
verschiedenen Bereichen der Physik.

Während die Version ANSYS Workbench alle Vorteile einer modernen, grafischen
Benutzeroberfläche mit Schnittstellen zu vielen CAD-Systemen bietet, ist der volle
Funktionsumfang des Programms bisher nur in ANSYS Classic verfügbar. In dieser Version

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Theoretische Grundlagen

ist die Steuerung sowohl über eine einfache grafische Benutzeroberfläche als auch über die
Kommandosprache APDL (ANSYS Parametric Design Language) möglich. Sämtliche Abläufe
in ANSYS Classic lassen sich über diese APDL-Sprache auch parametrieren und
automatisieren. Die in dieser Arbeit beschriebenen Simulationen wurden mit der Classic-
Version von ANSYS 14.5 durchgeführt.

2.4 MATLAB
MATLAB (von: MATrix LABoratory) ist eine Software zur Lösung von mathematischen
Problemen, die primär für die numerische Berechnung mit Matrizen ausgelegt wurde. Die
mathematisch orientierte proprietäre Skriptsprache von MATLAB erlaubt eine wesentlich
einfachere Erstellung von Programmen als dies z.B. mit C-Code möglich wäre. MATLAB wird
heutzutage vor allem in Verbindung mit der Erweiterung SIMULINK für die Modellierung
und die numerische Simulation von verschiedensten Systemen eingesetzt.

Da MATLAB u.a. einfache Möglichkeiten zum Auslesen und Schreiben von Text- oder MS
Excel-Dateien bietet, wurde die Software im Rahmen der vorliegenden Arbeit zur Erstellung
der APDL-Skripts für die automatisierten Abläufe in ANSYS eingesetzt, siehe auch
Abschnitt 3.

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Theoretische Grundlagen

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Simulationsmodell des Brückenträgers

3 Simulationsmodell des Brückenträgers


Die zwischen 1953 und 1955 gebaute Moselbrücke zwischen Grevenmacher (L) und
Wellen (D) wurde im Jahr 2013 aufgrund ihres schwierig einzuschätzenden Zustandes
durch eine neue Stahlkonstruktion ersetzt. Einer der Brückenträger, die nach dem Abriss
erhalten werden konnten, bildet die Basis für eine Versuchsreihe, bei der unter anderem
die Zuverlässigkeit und die Reproduzierbarkeit der in vorherigen Projekten ausgearbeiteten
Methoden zur Bestimmung des Schädigungsgrades überprüft werden sollen. Außerdem
soll der Einfluss der Umgebungstemperatur auf die Messergebnisse näher untersucht
werden. Zur Vorbereitung der Testreihe am realen Objekt im Hafen von Mertert wird im
Rahmen der vorliegenden Arbeit zunächst ein Finite-Elemente-Modell des Trägers erstellt.
Die Simulation verschiedener Belastungs- und Schadensszenarien soll erste Erkenntnisse
über das Materialverhalten liefern. Außerdem wird das Modell begleitend zu den
Versuchen an die realen Rahmenbedingungen angepasst, um so einen späteren Vergleich
der Ergebnisse zu ermöglichen.

3.1 Brücke OA 401 Grevenmacher-Wellen


Die ehemalige fünffeldrige Brücke wurde zwischen 1953 und 1955 gebaut und hatte eine
Gesamtlänge von 215 m und eine Breite von ca. 10,7 m. Jedes Feld bestand aus fünf
parallel liegenden Spannbetonträgern, die nach dem Verfahren mit nachträglichem
Verbund (vgl. Abschnitt 2.1) vor Ort hergestellt wurden. Weitere allgemeine Daten zur
Konstruktion sind dem Anhang A zu entnehmen.

Abb. 8: links oben: Moselbrücke vor dem Abriss (Quelle: grevenmacher.lu)


links unten: (doppelter) erhaltener Brückenträger im Hafen von Mertert
rechts: geographische Lage der Moselbrücke OA 401 (Quelle: map.geoportail.lu)

Travail de candidature 19 Jan Even


Simulationsmodell des Brückenträgers

Die parabelförmige Führung der jeweils 19 Spannglieder in den Trägern folgt dem Verlauf
der Biegemomente aus den äußeren Lasten und kann den Bauzeichnungen aus dem Jahr
1954 entnommen werden, siehe Abb. 9 bzw. Anhang B .

Abb. 9: Parabelförmige Führung der Spannglieder im Brückenträger

Abb. 10 zeigt einen Teil des Querschnittes durch einen der erhaltenen Träger. Jedes
Spannglied besteht aus 12 Drähten mit einem Durchmesser von jeweils 7 mm. Die
Führungsspirale hat die Aufgabe, die einzelnen Drähte in ihrer Lage zu fixieren und somit
die Hohlräume für das Verpressen mit dem Füllgut freizuhalten, siehe auch Abb. 11.

Spanndraht
(Spannstahl, Durchmesser: 7 mm)

Führungsspirale

Füllgut

Hüllrohr

Abb. 10: Querschnitt durch Spannglieder [HAN14]

Abb. 11: Aufbau eines Spannglieds (Freyssinet) [HUN05]

Abb. 10 zeigt, dass nicht alle Hüllrohre komplett mit Mörtel ausgefüllt sind. Das Spannglied
unten links im Bild ist stärker von Korrosion befallen und nach dem Durchtrennen der
Drähte aufgrund des (lokal) fehlenden Verbunds weiter geschrumpft als die übrigen

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Simulationsmodell des Brückenträgers

Glieder. Im Allgemeinen kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die Spannglieder in
überwiegend gutem Zustand sind und ihre Funktion bis zum Abriss der Brücke erfüllt
haben. In der Simulation soll daher in einem ersten Schritt von intakten Spanngliedern
ausgegangen werden.

3.2 Geometrische Daten, Elementtypen und Auflagerbedingungen


Die Hauptabmessungen des Trägers für die Simulation entsprechen dem Original und sind
in Tab. 2 aufgeführt:

Länge 46 m
Breite (Obergurt) 1,9 m
Höhe 2,1 m
Abstand zwischen Versteifungsrippen 7,55 m
Masse (Schätzung) 115 t

Tab. 2: Eckdaten des Brückenträgers

Der Brückenträger wurde als Balkenmodell in ANSYS Classic modelliert. Der Verlauf der
Spannglieder im Modell entspricht den Angaben aus den Bauzeichnungen ( Anhang B ),
wobei die Lage in y-Richtung vernachlässigt wurde ( alle Elemente bei y = 0 ). Der
Betonquerschnitt wurde im Modell entsprechend Abb. 12 vereinfacht.

Querschnittsfläche:
A = 0,806 m2

Axiale Flächenträgheitsmomente:
Iy = 0,423 m4
Iz = 0,135 m4

Abb. 12: (vereinfachter) I-Querschnitt des Betonträgers für die Simulation

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Simulationsmodell des Brückenträgers

Die schlaffe, also nicht vorgespannte Bewehrung wird im FEM-Modell nicht direkt
berücksichtigt. Abb. 13 und Tab. 3 zeigen die drei verwendeten Elementtypen des
Brückenträger-Modells sowie deren Eigenschaften. Der E-Modul, die Dichte und die
Querkontraktionszahl für die Beton-Elemente entsprechen jeweils dem Mittelwert der an
zylindrischen Probekörpern gemessenen Werten aus Anhang B . Für nähere Informationen
zum Elementtyp „Beam188“ sei an dieser Stelle auf die entsprechende ANSYS-
Dokumentation verwiesen. Die 12 Drähte jedes Spannglieds sind im Modell jeweils zu
einem kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser von 24 mm zusammengefasst
worden. Die „unendlich“ steifen und annähernd masselosen „Dummy“-Elemente stellen im
Modell den nachträglichen Verbund (Zementmörtel) zwischen Beton und Spanngliedern
dar, vgl. auch [MAH13]. Die APDL-Befehlsfolge zur Definition der Elementtypen und der
zugehörigen Werkstoffkennwerte befindet sich in Anhang D .

Abb. 13: Brückenträger-Modell

Beton-Träger Spannglied Dummy-Elemente

Elementtyp in ANSYS Beam188, Beam188 Beam188


2
2 2 2 000 000 000 N/mm
E-Modul 40 000 N/mm 200 000 N/mm
(„unendlich“ hohe Steifigkeit)
3 3 3
Dichte 2,5 kg/dm 7,85 kg/dm 0,001 kg/dm (masselos)

Querkontraktionszahl 0,13 0,3 0,3


I-Querschnitt, Kreisquerschnitt, Kreisquerschnitt
Querschnittsform
siehe Abb. 12 Durchmesser: 24 mm Durchmesser: 100 mm

Tab. 3: Elementtypen, Werkstoffeigenschaften und Querschnitte für das FEM-Modell

Für die Tests am realen Träger wird dieser auf Betonfundamenten gelagert, siehe Abb. 14.
Am Festlager-Ende wurde der Träger auf dem Fundament einbetoniert. Am Loslager-Ende

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Simulationsmodell des Brückenträgers

liegt der Träger auf zwei Stahlplatten, die zur Reduzierung der Reibung durch eine
Fettschicht getrennt sind. Der Abstand zwischen den beiden Lagerstellen beträgt
ca. 45,3 m.

Abb. 14: Lagerung des Trägers (links: Festlager, rechts: Loslager) [HAN14]

Im FEM-Modell werden zur Simulation der Lagerung demnach die Freiheitsgrade gemäß
Abb. 15 gesperrt.

Abb. 15: Lagerung des Trägers im Simulationsmodell

Die Erstellung der Modellgeometrie erfolgt in ANSYS über APDL-Befehle. Aufgrund der
hohen Anzahl an Elementen wird die APDL-Befehlsfolge in MATLAB generiert, wobei die
Lage der Spannglieder aus einer Excel-Datei ausgelesen wird, siehe auch Anhang E .
Dadurch können ohne größeren Aufwand Anpassungen bzw. Korrekturen vorgenommen
werden.

Travail de candidature 23 Jan Even


Simulationsmodell des Brückenträgers

3.3 Eigengewicht und Vorspannung


Das Eigengewicht des Brückenträgers wird bei den Simulationen über die eingegebene
Werkstoffdichte (siehe Tab. 3) und eine Beschleunigung in Höhe von 9,81 m/s2 in negativer
z-Richtung des globalen Koordinatensystems berücksichtigt.

Außerdem ist die Vorspannung der Spannglieder über den „Initial State“-Befehl (inistate) in
ANSYS definiert. Zur Bestimmung der vorherrschenden Spannung in den Spanngliedern am
realen aufgebockten Träger wurde in der Trägermitte an zwei Spanngliedern jeweils ein
Draht durchtrennt. Mit Hilfe von Dehnmessstreifen wurde dabei ein Rückgang der
Dehnung 𝜀 zwischen 3,0 ‰ und 3,5 ‰ gemessen. Ausgehend von einem E-Modul von
200‘000 N/mm2 für Stahl erhält man über den Zusammenhang 𝜎 = 𝐸 ∙ 𝜀 somit eine
Spannung 𝜎 von ca. 650 N/mm2.

Die Simulation in ANSYS zeigt, dass sich diese Spannung von ungefähr 650 N/mm2 bei einer
Vorspannung der Spannglieder von 715 N/mm2 einstellt, siehe Abb. 16. Das Eigengewicht
des Trägers wurde hierbei berücksichtigt. Es sei bemerkt, dass beim Vorspannen am realen
Träger durch die parabelförmige Führung der Spannglieder eine Reibung in den Hüllrohren
entsteht, die eine Abnahme der Vorspannung über die Länge der Spannglieder bewirkt. Im
Simulationsmodell wird dieser Effekt nicht berücksichtigt, die Vorspannung wird konstant
über die gesamte Länge der Spannglieder aufgebracht.

2
Abb. 16: Verlauf der Zugspannung in Spannglied Nr. 6 (Vorspannung: 715 N/mm )

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Simulationsmodell des Brückenträgers

Die Berechnungsunterlagen aus den 1950er Jahren gehen von einer Vorspannung von
834 N/mm2 nach Schwinden und Kriechen des Betons aus. Laut eines Berichts der
„Administration des Ponts et Chaussées“ ( Anhang A ) wurden die Effekte von Schwinden
und Kriechen eher unterschätzt. Außerdem können in den Spanngliedern weitere
zeitabhängige Spannungsverluste infolge Relaxation auftreten, die zusammen mit den
Einflüssen aus Schwinden und Kriechen im Regelfall zu einem Spannungsabfall von bis zu
20% führen können, vgl. [HEG06].

Eine aufgebrachte Vorspannung von 715 N/mm2 kann für die folgenden Simulationen
demnach als realistisch angenommen werden kann, auch wenn sie im Vergleich zu den
Unterlagen zu etwas niedrigeren Spannungen in den Spanngliedern führt.

3.4 Schadensszenarien
Im Hinblick auf die Suche nach Möglichkeiten zur Detektion von Schädigungen mit Hilfe von
statischen und dynamischen Tests am realen Brückenträger werden vereinzelte
Spannglieder im Laufe der Versuchsreihe an einer definierten Stelle nacheinander
durchgeschnitten. Der Schnitt soll in der rechten Trägerhälfte in einem Abstand von 5 m
zur Mitte erfolgen, siehe Abb. 17.

Dabei stellt sich die Frage, wie sich diese künstliche Schädigung auf die Vorspannung im
Bereich um die Stelle des Schnitts auswirkt. Die Klemmlänge 𝐿 der Spannglieder wird dazu
über den Zusammenhang 𝐿 = ∆𝐿/𝜀 bestimmt. Die Messungen am realen Träger ergeben
beim Durchtrennen der Drähte einen Spalt mit einer Breite ∆𝐿 von ca. 2,3 mm und eine
Dehnung von 3,5 ‰. Daraus ergibt sich eine Klemmlänge der Spannglieder von ca. 0,7 m.

Für die Simulation der Schädigung werden deshalb vereinfachend die betroffenen
Spanngliedelemente auf einem Meter Länge (im Bereich von 𝑥 = 4,5 𝑚 bis 𝑥 = 5,5 𝑚) aus
dem Modell herausgelöscht. Auf der verbleibenden Länge sind die beschädigten Kabel nach
wie vor über die Dummy-Elemente mit dem Beton verbunden und vorgespannt
(Vorspannung mit Verbund).

Travail de candidature 25 Jan Even


Simulationsmodell des Brückenträgers

2 1 2
3 4
1.5 5 6
7 8
z (in m)

1 9 10
11 12
0.5 13 14
15 16
0 17 18
0 5 10 15 20 19
Schnitt
x (in m)

Abb. 17: Lage der Spannglieder im Träger (rechte Hälfte) und Bereich des Schnitts

Die untersuchten Schadensszenarien („damage states“ – DS) ergeben sich wie folgt:

Schadensszenario DS#0 keines der Spannglieder ist beschädigt


Schadensszenario DS#1 2 Spannglieder sind beschädigt (Nr. 10, 11)
Schadensszenario DS#2 4 Spannglieder sind beschädigt (+ Nr. 14, 15)
Schadensszenario DS#3 6 Spannglieder sind beschädigt (+ Nr. 18, 19)
Schadensszenario DS#4 12 Spannglieder sind beschädigt (+ Nr. 8, 9, 12, 13, 16, 17)
Tab. 4: Schadensszenarien

Abb. 18 verdeutlicht die Lage der beschädigten Spannglieder im Bereich des Schnitts.

Abb. 18: Beschädigte Spannglieder (rot) für die verschiedenen Schadensszenarien

3.5 Belastungszustände
Am Ende der Versuchsreihe soll der Brückenträger durch die künstlich herbeigeführte
Schädigung der Spannkabel einen deutlichen Riss aufweisen. Die Belastung des Trägers
durch zusätzliche Gewichte soll dabei in etwa die Größenordnung der maximal im Betrieb
auftretenden Lasten haben.

Berücksichtigt man den Fahrbahnaufbau mit ca. 2,6 kN/m2 (10 cm Asphalt-Schicht), so
erhält man bei einer (einzelnen) Trägeroberfläche von 87,4 m2 eine Belastung, die in etwa
einer Masse von 23 t entspricht. Betreffend die Verkehrslasten, kann man annehmen, dass

Travail de candidature 26 Jan Even


Simulationsmodell des Brückenträgers

sich auf einem zweispurigen Fahrbahnabschnitt von 46 m insgesamt vier Lkws mit jeweils
40 t zulässigem Gesamtgewicht verteilen können. Auf den einzelnen Träger bezogen,
entspricht dies einer zusätzlichen Masse von 32 t. Insgesamt kann also eine maximale
zusätzliche statische Belastung von ca. 55 Tonnen als realistisch angesehen werden.

Im Realversuch soll der Fahrbahnaufbau durch die Belastung mit einem 30 t schweren Teil
des zweiten erhaltenen Brückenträgers simuliert werden. Die Verkehrslasten werden durch
zwei zusätzliche Betonmassen von jeweils 13 t angenähert, siehe Abb. 19. Für die
Simulation sollen daher die in Tab. 5 aufgeführten Belastungszustände betrachtet werden.

Im FEM-Modell werden die Gewichte durch entsprechende Punktlasten simuliert. Diese


werden gemäß Abb. 20 in den Betonquerschnitt des Brückenträgers eingeleitet. Der
elektromagnetische Shaker für die dynamischen Versuche hat eine ungefähre Masse von
einer Tonne, die in der Simulation vernachlässigt wird.

Abb. 19: Aufbau für den Versuch am realen Brückenträger [HAN14]

Belastungszustand 0 ohne zusätzliche Gewichte 0t


Belastungszustand 1 nur Gewicht 1 30 t
Belastungszustand 2 Gewichte 1, 2 und 3 30 t + 2 x 13 t = 56 t
Tab. 5: Belastungszustände

Travail de candidature 27 Jan Even


Simulationsmodell des Brückenträgers

Abb. 20: Lage der Krafteinleitungspunkte zur Simulation der Belastungszustände

Travail de candidature 28 Jan Even


Simulationsergebnisse

4 Simulationsergebnisse
Die Simulation der unterschiedlichen Schadensszenarien und Belastungszustände wird über
APDL-Skripts in ANSYS gesteuert. Wie auch für die Erstellung der Modellgeometrie, wird
die APDL-Befehlsfolge mithilfe eines MATLAB-Skripts erzeugt, wodurch die notwendigen
Korrekturen oder Anpassungen an geänderte Randbedingungen vergleichsweise schnell
und einfach erfolgen können, siehe Anhang F .

Die Ergebnis-Plots werden nach jedem Simulationsdurchlauf für ausgewählte Größen


abgespeichert. Die Dateinamen dieser Plots werden gemäß dem folgenden Beispiel
generiert:

ds4-dl-ps715-30t-SREST
ds4 damage scenario Schadensszenario 4 (siehe Abschnitt 3.4)
dl deadload Das Eigengewicht des Brückenträgers wurde berücksichtigt
(nur Beton und Spannglieder, ohne Fahrbahnaufbau)
2
ps715 prestress Die Spannglieder sind mit 715 N/mm vorgespannt (siehe Abschnitt 3.3)
30t Die zusätzliche Belastung beträgt 30 Tonnen
(Belastungszustand 1, siehe Abschnitt 3.5)
SREST aufgezeichnete Größe:
resultierende Spannung an der Oberseite des Trägers (siehe weiter unten)

Zur Beurteilung der Beanspruchung des Betons wird für ausgewählte Kombinationen von
Belastungs- und Schadensszenarien der Verlauf der resultierenden Spannung (Summe aus
Biege- und Normalspannung) an der Ober- und Unterseite des Trägers in einem
Ergebnisplot dargestellt. Außerdem werden die Verformung des Trägers, sowie der Verlauf
der Zugspannung in Spannglied Nr. 6 geplottet1.

resultierende Spannung (SRES)


SREST, SRESB
an der Ober- (T: Top) bzw. Unterseite (B: Bottom) des Trägers
deformation Verformung des Trägers in z-Richtung (vertikal)
SDIR Zugspannung in Spannglied Nr. 6

Tab. 6: Liste der geplotteten Größen

Ein Ziel der linearen statischen Analyse ist es, die Kombinationen von Schadensszenario
und Belastungszustand zu finden, bei denen die ersten Risse im Beton auftauchen. Die

1
Da sich der Verlauf der Zugspannung nicht für alle Spannglieder zusammen übersichtlich darstellen lässt, soll
das Spannglied Nr. 6 stellvertretend betrachtet werden.

Travail de candidature 29 Jan Even


Simulationsergebnisse

kritische Stelle ist die Unterseite des Trägers im Bereich der Schädigung, da hier die
größten Zugspannungen auftreten. Als Versagenskriterium gilt das Überschreiten der
Zugfestigkeit vom Beton. Anhand von zylindrischen Proben aus den erhaltenen
Brückenträgern konnten Spaltzugfestigkeiten zwischen 4 N/mm2 und 6 N/mm2 ermittelt
werden. Im Folgenden soll daher davon ausgegangen werden, dass sich bei Zugspannungen
von mehr als 4 N/mm2 erste Risse im Beton bilden. Als Druckfestigkeit wird ein Wert von
33 N/mm2 (Festigkeitsklasse B45) zugrunde gelegt, der jedoch während der Versuche kaum
erreicht werden dürfte. Dazu kommt, dass die tatsächlich an Zylinderproben gemessenen
Werte für die Druckfestigkeit mehr als doppelt so hoch ausfallen, vgl. Anhang B .

4.1 Unbeschädigter Träger


Abb. 21 und Abb. 22 zeigen die resultierenden Spannungen am intakten Träger, die durch
das Eigengewicht der Struktur und die Vorspannung der Spannglieder entstehen, d.h. ohne
Belastung durch zusätzliche Gewichte. Sowohl an der Oberseite als auch an der Unterseite
des Trägers herrschen ausschließlich Druckspannungen mit Maximalwerten von 3,8 N/mm2
an der Oberseite bzw. 14,1 N/mm2 an der Unterseite. Der unstetige Verlauf der Spannung
in Abb. 21 lässt sich erklären durch die unterschiedliche Länge der einzelnen Spannglieder,
die nahe der Trägeroberseite enden.

Abb. 21: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägeroberseite (SREST)


für den unbeschädigten Träger (ohne Belastung durch Gewichte)

Travail de candidature 30 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 23 zeigt die Durchbiegung des Trägers, die sich durch die starke Vorspannung
einstellt. Die maximale Verformung (in z-Richtung, nach oben) beträgt in der Trägermitte
ca. 3,4 cm.

Abb. 22: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


für den unbeschädigten Träger (ohne Belastung durch Gewichte)

Abb. 23: Deformation des unbeschädigten Trägers (ohne Belastung durch Gewichte)

In Abb. 24 und Abb. 25 sind die gleichen Größen dargestellt für den Belastungszustand 1,
d.h. mit Gewicht 1 (30 t). Die Druckspannung an der Trägeroberseite nimmt

Travail de candidature 31 Jan Even


Simulationsergebnisse

erwartungsgemäß zu und erreicht in der rechten Trägerhälfte Werte bis 6,4 N/mm2. Die
vom Gewicht verursachte zusätzliche Durchbiegung sorgt auf der Trägerunterseite für eine
Abnahme der Druckspannungen.

Abb. 24: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägeroberseite (SREST)


für den unbeschädigten Träger (Belastungszustand 1: 30t)

Abb. 25: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


für den unbeschädigten Träger (Belastungszustand 1: 30t)

Travail de candidature 32 Jan Even


Simulationsergebnisse

Die Deformation des Trägers bei der Belastung mit 30 t, die den Fahrbahnaufbau
simulieren soll, beträgt nach Abb. 26 max. 1,9 cm. Im Vergleich zum unbelasteten Träger
liegt die Differenz der Verformung in der Mitte des Trägers bei etwa 1,6 cm.

Abb. 26: Deformation des unbeschädigten Trägers (Belastungszustand 1: 30t)

Der Belastungszustand 2 mit zusätzlichen Gewichten von insgesamt 56 t entspricht der


angenommenen maximalen Belastung des Trägers im Fahrbetrieb und ist in Abb. 27 bis
Abb. 29 dargestellt.

An der Trägeroberseite werden Druckspannungen bis zu 9,1 N/mm2 erreicht. An der


Unterseite fällt die Druckspannung im kritischen Bereich bis auf ca. 3,7 N/mm2 ab. Durch
die höhere Belastung biegt sich der Träger leicht nach unten durch, siehe Abb. 29. Die
Differenz der Verformung im Vergleich zum Belastungszustand 1 beträgt in der Trägermitte
ca. 2,4 cm. Hierauf wird in Abschnitt 5.2 näher eingegangen.

Travail de candidature 33 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 27: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägeroberseite (SREST)


für den unbeschädigten Träger (Belastungszustand 2: 56t)

Abb. 28: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


für den unbeschädigten Träger (Belastungszustand 2: 56t)

Travail de candidature 34 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 29: Deformation des unbeschädigten Trägers (Belastungszustand 2: 56t)

Die maximalen Werte für die Zugspannung in Spannglied Nr. 6 sind für alle
Belastungszustände in Tab. 7 auf Seite 38 zusammengefasst.

Insgesamt können die Ergebnisse aus diesem Abschnitt als realistisch angesehen werden,
so dass die Modellierung des Brückenträgers vorerst validiert wäre. Dies wird durch
weitere Untersuchungen in den folgenden Abschnitten ergänzt.

4.2 Träger mit beschädigten Spanngliedern


Nachdem der Träger im intakten Zustand simuliert wurde, werden nun die Spannglieder
nacheinander durchtrennt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die resultierenden Spannungen
an der Trägerunterseite auch bei 2 beschädigten Spanngliedern (DS#1) und einer Belastung
von 56 Tonnen immer noch im Druckbereich befinden, siehe Abb. 30. Dennoch ist im
Bereich der Schädigung (etwas rechts außerhalb der Trägermitte) eine deutliche
Unstetigkeit im Spannungsverlauf zu erkennen.

Bei Unterbrechung von zwei weiteren Spanngliedern (DS#2) und gleichbleibender


Belastung wird die Unterseite des Trägers erstmals auf Zug beansprucht (Abb. 31). Der
maximale Wert von 1,3 N/mm2 liegt allerdings noch unterhalb des Vergleichswertes für die
Zugfestigkeit von 4,2 N/mm2, so dass noch kein Riss entstehen dürfte.

Travail de candidature 35 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 30: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


bei 2 beschädigten Spanngliedern und 56 Tonnen Belastung

Abb. 31: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


bei 4 beschädigten Spanngliedern und 56 Tonnen Belastung

Es sei bemerkt, dass die Zugspannung in Spannglied Nr. 6 hier im Bereich der Schädigung
die zu Beginn aufgebrachte Vorspannung von 715 N/mm2 bereits leicht überschreitet, siehe
Abb. 32.

Travail de candidature 36 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 32: Verlauf der Zugspannung in Spannglied Nr. 6


bei 4 beschädigten Spanngliedern und 56 Tonnen Belastung

Werden zwei weitere Spannglieder durchtrennt (DS#3), so beträgt die maximale Spannung
an der Trägerunterseite bei 56 Tonnen Belastung 4,6 N/mm2, womit der Grenzwert für die
Zugfestigkeit überschritten wird (Abb. 33). Bei dieser Kombination sind demnach die ersten
Risse aufgrund zu hoher Zugspannungen in der Betonstruktur zu erwarten.

Abb. 33: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


bei 6 beschädigten Spanngliedern und 56 Tonnen Belastung

Travail de candidature 37 Jan Even


Simulationsergebnisse

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Werte für alle simulierten Kombinationen
zusammen. Es wird deutlich, dass die Betonspannung an der Trägerunterseite für das
Schadensszenario mit 12 durchtrennten Spanngliedern (DS#4) schon ohne zusätzliche
Belastung durch Gewichte den zulässigen Wert überschreitet.

Weiterhin sei bemerkt, dass für sämtliche Simulationen linear-elastisches


Materialverhalten vorausgesetzt wurde. Somit kann zwar eine Aussage über das
Vorhandensein von Rissen getroffen werden, jedoch verlieren die Werte für die dann
herrschenden Spannungen ihre Aussagekraft, weil mit der Rissbildung wesentliche
Umlagerungen stattfinden. Diese können nicht mehr mit der linear-elastischen
Balkentheorie beschrieben werden, sofern der Riss nicht direkt modelliert wird (siehe
folgender Abschnitt).

Schadens- Anzahl Belastungs- zusätzliches SREST SRESB SDIR z-Durch-


szenario durch- zustand Gewicht (in N/mm2) (in N/mm2) im Bereich biegung
trennter (in t) der in der
Spannglieder Schädigung Trägermitte
min max min max
(in N/mm2) (relativ, in cm)
0 0 -3.8 -1.0 -14.1 -7.4 649 0

DS#0 0 1 30 -6.4 -1.3 -13.1 -7.4 667 -1.52


2 56 -9.1 -1.9 -11.1 -3.7 690 -4.02
0 0 -3.9 -1.0 -14.1 -7.4 661 -0.03

DS#1 2 1 30 -6.4 -1.3 -13.1 -7.0 679 -1.55


2 56 -9.1 -1.9 -11.1 -1.8 704 -4.05
0 0 -4.3 -1.0 -14.1 -7.4 672 -0.06

DS#2 4 1 30 -6.6 -1.3 -13.1 -4.0 692 -1.58


2 56 -9.4 -1.9 -11.1 1.3 717 -4.09
0 0 -4.8 -1.0 -14.1 -5.4 690 -0.10

DS#3 6 1 30 -7.2 -1.3 -13.1 -0.8 706 -1.61


2 56 -10.0 -1.9 -11.1 4.6 732 -4.14
0 0 -6.3 -1.0 -14.1 4.5 730 -0.21

DS#4 12 1 30 -8.7 -1.3 -13.2 9.4 753 -1.71


2 56 -11.5 -1.9 -11.1 15.1 780 -4.27

min max min max max max


-11.5 -1.0 -14.1 15.1 780 -4.27

Tab. 7: Zusammenfassung der minimalen und maximalen Werte

4.3 Träger mit größerem Riss


Am Ende der Versuchsreihe soll ein Szenario stehen, bei welchem ein deutlicher Riss am
Träger zu erkennen sein sollte. Auch für diesen Fall soll eine Simulation helfen, die
Randbedingungen für die Vorgehensweise beim realen Test besser abschätzen zu können.

Travail de candidature 38 Jan Even


Simulationsergebnisse

Dazu wurde im Bereich von 𝑥 = 4,95 𝑚 bis 𝑥 = 5 𝑚 ein von der Unterkante des Trägers
ausgehender Riss mit einer Höhe von 1 m modelliert, siehe Abb. 34 und Abb. 35.

Abb. 34: Modellierung eines Risses (rot markiert)

Abb. 35: Balkenelemente im Bereich des Risses

Abb. 36 und Abb. 37 zeigen die Ergebnisse der statischen Simulation für das
Schadensszenario DS#3 bei 30 t bzw. 56 t Beladung. Während bei 30 t Beladung die
resultierenden Betonspannungen an der kritischen Stelle noch im Druckbereich liegen,
treten bei 56 t Beladung Zugspannungen im Bereich der Zugfestigkeit des Betons auf. Ein
solcher Riss könnte demnach ungefähr nach dem Durchschneiden des 5. Spanngliedes und
Beladung mit 56 t bestehen.

Travail de candidature 39 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 36: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


bei 6 beschädigten Spanngliedern und 30 t Belastung – mit Riss bei x=5m

Abb. 37: Verlauf der resultierenden Spannung an der Trägerunterseite (SRESB)


bei 6 beschädigten Spanngliedern und 56 t Belastung – mit Riss bei x=5m

In Abb. 38 ist die Durchbiegung des Trägers für das Schadensszenario DS#3 bei 56 t
Beladung dargestellt. Verglichen mit dem unbeschädigten Träger ohne zusätzliche
Beladung beträgt die Verformung in der Trägermitte ca. 4,4 cm.

Travail de candidature 40 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 38: Deformation des Trägers


bei 6 beschädigten Spanngliedern und 56 t Belastung – mit Riss bei x=5m

Travail de candidature 41 Jan Even


Simulationsergebnisse

4.4 Einfluss der Beschädigungen am Obergurt


Der Abriss und der Transport der Brückenträger versursachten vor allem am Obergurt
teilweise starke Beschädigungen (siehe Abb. 39). Es empfiehlt sich demnach, den durch
eine Reduzierung des Trägerquerschnitts im oberen Bereich hervorgerufenen Einfluss auf
die Simulationsergebnisse zu untersuchen. Zum Vergleich wird daher in einer weiteren
Simulation die Breite des Obergurts von 1,9 m deutlich um 30% auf 1,33 m gekürzt, vgl.
Abb. 12 und Abb. 39. Diese Veränderung kann größer als die eigentliche Beschädigung am
realen Träger eingeschätzt werden.

Abb. 39: Beschädigungen an der Oberseite der Brückenträger

Querschnittsfläche:
A = 0,675 m2 (- 16%)

Axiale Flächenträgheitsmomente:
Iy = 0,375 m4 (- 11%)
Iz = 0,048 m4 (- 64%)

Abb. 40: (vereinfachter) I-Querschnitt des Betonträgers – reduzierte Breite des Obergurts

Travail de candidature 42 Jan Even


Simulationsergebnisse

Abb. 41 zeigt vergleichend die resultierenden Spannungen an der Ober- bzw. Unterseite
des unbeschädigten Trägers mit 56 Tonnen Belastung. In Abb. 42 sind die gleichen Größen
für das Schadensszenario DS#3 dargestellt.

In beiden Fällen verschieben sich durch den schmaleren Obergurt die Maximalwerte für die
Spannungen an der Oberseite geringfügig in Richtung Druckbereich. Auch an der Unterseite
des Trägers ist sowohl für DS#0 als auch für DS#3 eine Verschiebung der Maximalwerte um
ca. 1,5 N/mm2 in Richtung Druckbereich zu beobachten.

Die Durchbiegung in der Trägermitte ist bei reduzierter Obergurtbreite um jeweils


ca. 0,9 mm größer. Es ist demnach nicht zu erwarten, dass die Beschädigungen am
Obergurt einen großen Einfluss auf den Zeitpunkt des Versagens der Struktur haben
werden.

unveränderter Querschnitt Obergurt-Breite um 30% reduziert

Abb. 41: Verlauf der resultierenden Spannungen SREST und SRESB am Träger
mit unverändertem und mit reduziertem Beton-Querschnitt für DS#0 – 56 t

Travail de candidature 43 Jan Even


Simulationsergebnisse

unveränderter Querschnitt Obergurt-Breite um 30% reduziert

Abb. 42: Verlauf der resultierenden Spannungen SREST und SRESB am Träger
mit unverändertem und mit reduziertem Beton-Querschnitt für DS#3 – 56 t

Travail de candidature 44 Jan Even


Simulationsergebnisse

4.5 Einfluss der Vorspannung


Abschließend soll der Einfluss der Vorspannung der Spannglieder auf die Ergebnisse
betrachtet werden. Die Simulation wird dazu mit einer um 20% reduzierten Vorspannung
durchgeführt. Abb. 43 und Abb. 44 zeigen den Vergleich der Spannungsverläufe für DS#0
bzw. DS#3 bei 56 t Belastung.

Besonders deutlich sind die Unterschiede erwartungsgemäß bei den Spannungen an der
Unterseite des Trägers zu erkennen. Die reduzierte Vorspannung bewirkt einen Abfall der
Druckspannungen um die Trägermitte, so dass die Betonstruktur an dieser Stelle bereits in
intaktem Zustand (DS#0) auf Zug beansprucht wird. Die maximal auftretende Zugspannung
bei DS#3 im Bereich der Schädigung wird bei um 20% reduzierter Vorspannung fast
verdoppelt.

2 2
Vorspannung: 715 N/mm Vorspannung: 572 N/mm (um 20% reduziert)

Abb. 43: Verlauf der resultierenden Spannungen SREST und SRESB am Träger
mit unveränderter und mit reduzierter Spannglied-Vorspannung für DS#0 – 56 t

Travail de candidature 45 Jan Even


Simulationsergebnisse

2 2
Vorspannung: 715 N/mm Vorspannung: 572 N/mm (um 20% reduziert)

Abb. 44: Verlauf der resultierenden Spannungen SREST und SRESB am Träger
mit unveränderter und mit reduzierter Spannglied-Vorspannung für DS#3 – 56 t

Abb. 45 zeigt den Einfluss auf die Durchbiegung des Trägers für das Schadensszenario DS#3
bei unterschiedlichen Belastungszuständen. Bei reduzierter Vorspannung biegt sich der
Träger in der Mitte jeweils um ca. 1,5 bis 2 cm mehr nach unten durch. Die Differenz der
Durchbiegung bei Erhöhung der Belastung ist von der Vorspannung unabhängig nahezu
konstant.

Der Betrag der Vorspannung der Spannglieder hat erwartungsgemäß einen nicht zu
vernachlässigenden Einfluss auf die betrachteten Ergebnisse. Für die vorliegende
Untersuchung wurde der Wert von 715 N/mm2 für die Vorspannung aus den Messungen an
zwei einzelnen Litzen von zwei Spanngliedern abgeleitet. Wäre die Annahme, dass dieser
Wert für alle Spannglieder gültig sei, nicht korrekt, so könnte dies also mögliche
Unterschiede zwischen den Ergebnissen der Simulation und den Messungen am realen
Objekt zum Teil erklären.

Travail de candidature 46 Jan Even


Simulationsergebnisse

2 2
Vorspannung: 715 N/mm Vorspannung: 572 N/mm (um 20% reduziert)

Abb. 45: Deformation am Träger mit unveränderter und mit reduzierter


Spannglied-Vorspannung für DS#3 bei unterschiedlicher Belastung

Travail de candidature 47 Jan Even


Simulationsergebnisse

Travail de candidature 48 Jan Even


Validierung der Ergebnisse

5 Validierung der Ergebnisse


Die Simulationsergebnisse sollen abschließend mithilfe der Messungen am realen
Brückenträger validiert werden. Die Versuche wurden im Zeitraum von Januar bis Februar
2014 im Hafen von Mertert durchgeführt, siehe Tab. 8. Die detaillierte Auswertung der
Messergebnisse und der Beobachtungen ist in [HAN14] beschrieben.

gemessene
Schadensszenario ab … (Datum)
Belastungszustände
DS#0 1 (30 t + 1 t*)
20.01.2014
(0 Spannglieder beschädigt) 2 (56 t + 1 t)

DS#1 1 (30 t + 1 t)
31.01.2014
(2 Spannglieder beschädigt) 2 (56 t + 1 t)

DS#2 1 (30 t + 1 t)
04.02.2014
(4 Spannglieder beschädigt) 2 (56 t + 1 t)

DS#3 1 (30 t + 1 t)
06.02.2014
(6 Spannglieder beschädigt) 2 (56 t + 1 t)

DS#4 1 (30 t + 1 t)
11.02.2014
(12 Spannglieder beschädigt) 2 (56 t + 1 t)

* 1 t : Masse des Shakers für die dynamischen Versuche

Tab. 8: Ablauf der Versuche am realen Brückenträger

5.1 Rissbildung
Die Entstehung von Rissen in der Betonstruktur wurde über den gesamten Versuchsablauf
beobachtet und dokumentiert, siehe Abb. 46. Die ersten horizontalen Risse im Bereich des
Schnittes entstanden bei zwei durchtrennten Spanngliedern (DS#1). Diese sind für die
Festigkeit der Struktur zunächst nicht kritisch und wurden in der Simulation nicht
betrachtet.

Ein erster vertikaler Riss trat bei 6 durchtrennten Spanngliedern (DS#3) und bei maximaler
Belastung auf. Dies entspricht demnach ziemlich genau den Ergebnissen der Simulation aus
Abschnitt 3.4. Wie erwartet, ist die Betonstruktur bei Schadensszenario DS#4 mit Rissen
von mehr als einem Meter Länge deutlich geschädigt.

Travail de candidature 49 Jan Even


Validierung der Ergebnisse

Abb. 46: Entstehung von Rissen während der Versuche am realen Träger (Abmessungen in m) [HAN14]

Abb. 47: Rissbild nach DS#4, Landseite [HAN14]

Travail de candidature 50 Jan Even


Validierung der Ergebnisse

5.2 Differenz der Durchbiegung bei Belastung


Abb. 48 zeigt den Vergleich der Werte für die Differenz der Durchbiegung in der
Trägermitte beim Wechseln des Belastungszustandes von 1 auf 2 (vgl. Abschnitt 3.5). Da
die Temperatur einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die gemessenen Werte
zeigte, wurden diese kompensiert und auf eine Referenztemperatur konvertiert, siehe
[HAN14]. Außerdem traten beim Beladen im Realversuch irreversible Verformungen auf,
weshalb es sich zukünftig empfiehlt, den Belastungsvorgang für jedes Schadensszenario
mindestens zwei Mal durchzuführen, und nur den letzten Messwert zu betrachten. Somit
können eventuelle Rissbildungs- und Plastifizierungseffekte von der Messung
ausgenommen werden.

Differenz der Durchbiegung in der Trägermitte


beim Wechseln des Belastungszustandes von 1 auf 2 (30t → 56t)
3

2
cm

Messung
1
Simulation

0
DS#0 DS#1 DS#2* DS#3* DS#4
Schadensszenario
* (Werte “Messung” extrapoliert)

Abb. 48: Differenz der Durchbiegung in der Trägermitte durch Ändern des Beladungszustandes

In dieser Grafik wurden die Messwerte für DS#2 und DS#3 nach unten angepasst (lineare
Extrapolation basierend auf DS#0 und DS#1), da die Belastung in diesen Fällen nur einmal
erfolgte und ein entsprechender zweiter Messwert fehlte.

Während die Absolutwerte der Durchbiegung in der Simulation mit zunehmender


Schädigung um einige Millimeter größer werden (siehe Tab. 7 in Abschnitt 4.2), so ist bei
der Differenz der Durchbiegung beim Wechseln des Belastungszustandes nur ein sehr
geringer Einfluss der Schädigung im Zehntel-Millimeter-Bereich feststellbar. Bei der realen
Messung sind die Schadensszenarien hingegen auch im Hinblick auf die Differenz der
Durchbiegung deutlich zu unterscheiden.

Travail de candidature 51 Jan Even


Validierung der Ergebnisse

Eine mögliche Erklärung für die Unterschiede könnte das Entstehen von Mikrorissen in der
realen Struktur sein, die die Nachgiebigkeit erhöhen und in der Simulation nicht
berücksichtigt sind.

Travail de candidature 52 Jan Even


Zusammenfassung und Ausblick

6 Zusammenfassung und Ausblick


Zur Vorbereitung und Begleitung der Versuche an einem Spannbeton-Brückenträger wurde
im Rahmen der vorliegenden Arbeit ein FEM-Simulationsmodell in ANSYS erstellt. Analog
zu der künstlich herbeigeführten Schädigung an den Spanngliedern im Realversuch wurden
unterschiedliche Schadensszenarien bei verschiedenen Belastungssituationen simuliert.

Das Ziel dieser Arbeit war also eine Vorab-Auslegungsrechnung zur Dimensionierung und
Definition der aufwendigen, aber wichtigen Versuche am realen Brückenträger. Es sollte
schnell und mit ausreichender Präzision eine quantitative Aussage gemacht werden, was
mit dem gewählten Balkenmodell gut möglich war, wie die Versuche im Nachhinein
bestätigten.

Die Auswirkungen der vorhandenen Beschädigungen am Obergurt des erhaltenen


Brückenträgers auf die Messungen konnten mithilfe der Simulation als geringfügig
eingeschätzt werden, wohingegen der große Einfluss einer falschen Annahme der
Spannglied-Vorspannung bestätigt wurde.

Die Rahmenbedingungen für die Entstehung eines ersten vertikalen Risses aufgrund zu
hoher resultierender Zugspannungen in der Betonstruktur konnten mithilfe der Simulation
relativ genau vorhergesagt werden.

Die Differenz der Durchbiegung beim Wechsel von 30 t auf 56 t Beladung veränderte sich in
der Simulation mit fortschreitendem Schädigungszustand allerdings nur um wenige Zehntel
Millimeter, obwohl am realen Objekt Veränderungen im Millimeter-Bereich gemessen
werden konnten. Diese Unterschiede können auf Effekte zurückgeführt werden, die mit
dem vergleichsweise einfachen Simulationsmodell unberücksichtigt bleiben.

Die zusätzlich durchgeführten dynamischen Messungen am realen Brückenträger


erforderten außerdem eine Modalanalyse, die mit dem gleichen ANSYS-Modell
durchgeführt wurde und in [HAN14] beschrieben ist. Ergänzend zu dem hier beschriebenen
Beam-Modell wurde diese Analyse auch mit einem Solid-Modell in ANSYS Workbench
durchgeführt, mit welchem die im Versuch gemessenen Eigenfrequenzen etwas genauer
getroffen werden konnten.

Travail de candidature 53 Jan Even


Zusammenfassung und Ausblick

Das FEM-Modell und die gesammelten Daten können für weiterführende Untersuchungen
genutzt werden. Zur Verfolgung des übergeordneten Ziels der Verbesserung von Methoden
zur Evaluierung des Schädigungszustandes von Brückenbauwerken könnten die
Modelldaten demnach in einem „Model-Updating“-Optimierungsprozess an die
gemessenen Werte angepasst und die gewonnenen Erkenntnisse in ähnlichen Situationen
berücksichtigt werden.

Travail de candidature 54 Jan Even


Literaturverzeichnis

Literaturverzeichnis
[BMV13-1] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der
Bundesfernstraßen
Bericht
2013

[BMV13-2] Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung


Bauwerksprüfung nach DIN 1076 – Bedeutung, Organisation, Kosten
Dokumentation
2013

[BOL13] Boller, C. ; Kurz, J.H.


Alternde Infrastruktur und wie man mit zerstörungsfreier Prüfung
diagnostisch im Bauwesen helfen kann
Artikel in: Magazin Forschung 1/13 – Universität des Saarlandes
2013

[BUS10] Buschlinger, M.
Spannbetonbrücken, von 1935 bis heute
Anforderungen an die Brückenprüfung
Vortrag – Informationstag moderne Bauwerkprüfung 2010
www.ndt.net/article/dgzfp-bau2010/papers/V06.pdf (Abrufdatum 10/2014)

[HAN14] Ha Nguyen, V.; Schommer, S.


Dynamic and Static Measurements on a part of the old Mosel Bridge
between Grevenmacher and Wellen
Bericht
Université du Luxembourg, 2014

[HEG06] Hegger, J.
Massivbau II - Spannbeton
Vorlesungsumdruck
Lehrstuhl und Institut für Massivbau – RWTH Aachen, 2006

Travail de candidature 55 Jan Even


Literaturverzeichnis

[HUN05] Hunkeler, F.; Matt, P.; von Matt, U.; Werner, R.


Spannglieder, Schrägseile und Anker – Beschreibung der Systeme und
Erkenntnisse aus Korrosionsschäden
Forschungsbericht
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und
Kommunikation – Bundesamt für Strassen, 2005

[KLE07] Klein, B.
FEM
Vieweg Verlag, 2007

[MAH13] Mahowald, J.
Evaluation of Dynamic Damage Indicators on Real-Life Civil Engineering
Structures: Measurement Uncertainty and Environmental Influences
Considered
Dissertation
Université du Luxembourg, 2013

[MKS14] Lehrstuhl „Modellierung und Simulation – Konstruktion“


Bauhaus-Universität Weimar
Unbemannte Fluggeräte zur Zustandsermittlung von Bauwerken
Forschungsprojekt - Beschreibung
http://www.uni-weimar.de/Bauing/MSK/97.html (Abrufdatum 10/2014)

[NAU04] Naumann, J.
Bauwerksprüfung nach DIN 1076 – Bedeutung, Verantwortung,
Durchführung
Beitrag zum 14. Dresdner Brückenbausymposium
9. März 2004
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/
fakultaet_bauingenieurwesen/imb/veranstaltungen/
dbbs/14_DBBS/02_download/14bbs_02.pdf (Abrufdatum 10/2014)

Travail de candidature 56 Jan Even


Literaturverzeichnis

[VSL09] VSL (Schweiz) AG


VSL Spannsysteme
Technische Dokumentation
Subingen/Saint-Légier, 2009

Travail de candidature 57 Jan Even


Literaturverzeichnis

Travail de candidature 58 Jan Even


Anhang A

Anhang A Allgemeine Daten zur Brücke OA 401


(Administration des Ponts et Chaussées, 1994)

Travail de candidature 59 Jan Even


Anhang A

Travail de candidature 60 Jan Even


Anhang A

Travail de candidature 61 Jan Even


Anhang A

Travail de candidature 62 Jan Even


Anhang B

Anhang B Messergebnisse für die Beton-Kennwerte

Die folgenden Kennwerte wurden an zylindrischen Proben ermittelt, die den erhaltenen
Brückenträgern entnommen wurden.

Länge Durch- Poisson- Druck- Spalt-


l messer Masse Dichte E-Modul zahl festigkeit zugfestigkeit
3
Probennr. Test Datum [mm] d [mm] m [kg]  [kg/m ] E [MPa]  fd [MPa] fsz [MPa]
1 13.12.2013 199.8 104.0 4.14 2439.20 42669 0.12 90.62 --
2 13.12.2013 202.8 104.0 4.18 2426.34 -- -- -- 5.91
3 203.7 104.0 4.23 2444.52
4 202.3 104.0 4.19 2438.16
5 13.12.2013 203.5 104.1 4.17 2407.58 37126 0.14 67.20 --
6 13.12.2013 201.8 103.9 4.16 2431.37 39180 -- 69.09 --
7 13.12.2013 203.4 104.0 4.29 2482.85 -- -- -- 4.04
8 202.6 104.0 4.17 2422.93
9 13.12.2013 202.8 104.1 4.27 2473.82 43286 0.13 75.33 --
10 13.12.2013 203.7 104.1 4.16 2399.45 -- -- -- 5.75
11 197.6 104.0 4.10 2442.53
12 201.8 104.0 4.10 2391.70
arithm. Mittel 2433.37 40565 0.13 75.56 5.23
Varianz 733.15 8525201 0.00 112.87 1.07
Standardabw. 27.08 2920 0.01 10.62 1.04

Travail de candidature 63 Jan Even


Anhang B

Travail de candidature 64 Jan Even


Anhang C

Anhang C Bauzeichnungen zu den Brückenträgern


(E. Nennig, 1954)

Travail de candidature 65 Jan Even


Anhang C

Travail de candidature 66 Jan Even


Anhang D

Anhang D Definition der Elementeigenschaften in ANSYS


Dateiname: apdl-1-definition_elements.txt
(APDL-Befehlsfolge zur Definition der Werkstoffeigenschaften und Querschnitte)

! Arbeitsverzeichnis wechseln und abspeichern


!---------------------------------------------

/CWD,'C:\Temp\'
SAVE, 'simulation','db','C:\Temp\',ALL

! Ansicht in Untersicht drehen


!------------------------------

/VIEW,1,,-1
/ANG,1
/REP,FAST

! Preprocessor
!-------------
!-------------

/PREP7

! Elementtyp definieren
!----------------------

!*
ET,1,BEAM188
!*
!*
KEYOPT,1,1,0
KEYOPT,1,2,0
KEYOPT,1,3,3 ! kubische Ansatzfunktion
KEYOPT,1,4,0
KEYOPT,1,6,0
KEYOPT,1,7,0
KEYOPT,1,9,0
KEYOPT,1,11,0
KEYOPT,1,12,0
KEYOPT,1,15,0
!*

! Werkstoffe definieren
!--------------------

! 1) Stahl (für Spannglieder)


!*
MPTEMP,,,,,,,,
MPTEMP,1,0
MPDATA,EX,1,,2e11
MPDATA,PRXY,1,,0.3
MPTEMP,,,,,,,,
MPTEMP,1,0
MPDATA,DENS,1,,7850

Travail de candidature 67 Jan Even


Anhang D

! 2) Dummy-Material (für Verbindung zwischen Spannkabel und Beton)

MPTEMP,,,,,,,,
MPTEMP,1,0
MPDATA,EX,2,,2e15
MPDATA,PRXY,2,,0.3
MPTEMP,,,,,,,,
MPTEMP,1,0
MPDATA,DENS,2,,1

! 3) Beton

MPTEMP,,,,,,,,
MPTEMP,1,0
MPDATA,EX,3,,4e10
MPDATA,PRXY,3,,0.13
MPTEMP,,,,,,,,
MPTEMP,1,0
MPDATA,DENS,3,,2500

! Querschnitte definieren
!------------------------

! 1) Spannglieder

SECTYPE, 1, BEAM, CSOLID, , 0


SECOFFSET, CENT
SECDATA,0.012,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0

! 2) Dummy-Elemente

SECTYPE, 2, BEAM, CSOLID, , 0


SECOFFSET, CENT
SECDATA,0.05,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0

! 3) Beton (I-Querschnitt, angenähert)

SECTYPE, 3, BEAM, I, , 0
SECOFFSET, CENT
SECDATA,0.55,1.9,2.1,0.18,0.23,0.16,0,0,0,0,0,0

Travail de candidature 68 Jan Even


Anhang E

Anhang E MATLAB-Skript: Modellgeometrie


Dateiname: model_construction_script.m
(erzeugt die APDL-Befehlsfolge zur Erstellung der Modellgeometrie in ANSYS)

%% BESCHREIBUNG:
% Dieses Skript schreibt eine APDL-Befehlsdatei zum Aufbauen des
% Brückenträger-Modells in ANSYS.

%% !!! ACHTUNG !!!


% Vor dem Einlesen sind die Elementtypen, Werkstoffe und Querschnitte in
% ANSYS zu definieren.

% !!!!!!!!! --> Nachdem dieses Skript ausgeführt wurde, muss auch


% simulation_script.m nochmals ausgeführt werden, damit die APDL-Befehle
% für die Simulation aktualisiert werden. <-- !!!!!!!!!!!!!

%% EINGABEN:

% Höhe Schwerpunktachse (Beton-Querschnitt):


zSA = 1.43 ; % (in m)

% Abstand Lagerstellen:
delta_x_Lag = 45.3 ; % (in m)

% Schnitt für Schädigung im Bereich x = ... :


cut_begin = 4.5 ; % (in m) (positiver Wert erforderlich!)
cut_end = 5.5 ; % (in m) (positiver Wert erforderlich!)

%% EINGABEN ENDE
%%

tic;
actual_time=clock;

%% TEXTDATEI ANLEGEN:

apdl_datei=fopen('apdl-2-model_construction.txt','w');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! // ' date ' '...
num2str(fix(actual_time(4))) 'h' num2str(fix(actual_time(5)))]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

%% LAGE DER SPANNGLIEDER AUS EXCEL-TABELLE EINLESEN:

i=1;
char sheet;
sheet=['K',num2str(i)];

for i=1:19
sheet=['K',num2str(i)];
eval(['xk_xls{' num2str(i)...
'}=xlsread(''Lage Spannkabel'',''' sheet ''',''d5:d30'');']);
eval(['zk_xls{' num2str(i)...
'}=xlsread(''Lage Spannkabel'',''' sheet ''',''f5:f30'');']);
end

Travail de candidature 69 Jan Even


Anhang E

%% PUNKTE FÜR SPÄTEREN SCHNITT (SCHÄDIGUNGSSIMULATION) EINFÜGEN:

for i=1:19
set1 = 0;
set2 = 0;
for j=1:length(xk_xls{i})

if (xk_xls{i}(j) < cut_begin)


xk{i}(j,1)=xk_xls{i}(j);
zk{i}(j,1)=zk_xls{i}(j);
elseif and(xk_xls{i}(j) > cut_begin , set1==0)
xk{i}(j,1)=cut_begin;
zk{i}(j,1)=round((zk_xls{i}(j-1) + ... % lin. Interpolation
((zk_xls{i}(j) - zk_xls{i}(j-1))/...
(xk_xls{i}(j) - xk_xls{i}(j-1)))*...
(cut_begin - xk_xls{i}(j-1)))*1000)/1000;
set1 = 1 ;
if xk_xls{i}(j) < cut_end
xk{i}(j+1,1)=xk_xls{i}(j);
zk{i}(j+1,1)=zk_xls{i}(j);
end
elseif xk_xls{i}(j) < cut_end
xk{i}(j+1,1)=xk_xls{i}(j);
zk{i}(j+1,1)=zk_xls{i}(j);
elseif and(xk_xls{i}(j) > cut_end , set2==0)
xk{i}(j+1,1)=cut_end;
zk{i}(j+1,1)=round((zk_xls{i}(j-1) + ... % lin. Interpolation
((zk_xls{i}(j) - zk_xls{i}(j-1))/...
(xk_xls{i}(j) - xk_xls{i}(j-1)))*...
(cut_end - xk_xls{i}(j-1)))*1000)/1000;
set2 = 1 ;
xk{i}(j+2,1)=xk_xls{i}(j);
zk{i}(j+2,1)=zk_xls{i}(j);
else
xk{i}(j+2,1)=xk_xls{i}(j);
zk{i}(j+2,1)=zk_xls{i}(j);
end
end
end

%% APDL-BEFEHLE ZUR KONSTRUKTION DER SPANNGLIEDER:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/prep7');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // SPANNGLIEDER');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // orientation keypoint:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','k,100,0,0,3');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

i=1;
linecount=0;
cables_r=cell(19,1);

for i=1:19
cables_r{i}=zeros(1000,5);
% 'cables_r' fasst Keypointnummern, Koordinaten und Liniennummern
% zusammen (nur rechte Hälfte!). In Spalte 5 steht bei Schnittbeginn
% eine 1 und bei Schnittende eine 2, ansonsten 0.
end

Travail de candidature 70 Jan Even


Anhang E

for i=1:19

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! // Spannglied Nr. ' num2str(i) ':']);


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

xwerte = xk{i};
zwerte = zk{i};

j=1;
jmax=size(xwerte,1);
for j=1:jmax
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['k,' num2str(i*100+j) ','...
num2str(xwerte(j)) ',0,' num2str(zwerte(j))]);
cables_r{i}(j,1)=i*100+j; % 1. Spalte: Keypoint-Nummer
cables_r{i}(j,2)=xwerte(j); % 2. Spalte: x-Koordinate
cables_r{i}(j,3)=zwerte(j); % 3. Spalte: z-Koordinate
if xwerte(j) == cut_begin
cables_r{i}(j,5)=1;
% 5. Spalte: 1, falls Keypoint dem Schnittbeginn entspricht
elseif xwerte(j) == cut_end
cables_r{i}(j,5)=2;
% 2, falls Keypoint dem Schnittende entspricht
else
cables_r{i}(j,5)=0; % ansonsten 0.
end
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

j=1;
for j=1:jmax-1
linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(i*100+j) ','...
num2str(i*100+j+1) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
cables_r{i}(j,4)=linecount;
% 4. Spalte: Linien-Nr (Linie beginnt bei Keypoint aus 1. Spalte)
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['lsel,s,line,,'...
num2str(linecount-(jmax-2)) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,1,,1,,100,,1');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

% Symmetrie:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // Symmetrie:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!--------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!--------------');

cables_l=cell(19,1);

Travail de candidature 71 Jan Even


Anhang E

for i=1:19
cables_l{i}=zeros(1000,4);
% 'cables_l' fasst Keypointnummern, Koordinaten und Liniennummern
% zusammen (nur linke Hälfte!)
end

i=1;
for i=1:19

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! // Symmetrie Spannglied Nr. '...


num2str(i) ':']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

xwerte = - xk{i};
zwerte = zk{i};

j=2;
jmax=size(xwerte,1);

cables_l{i}(1,1)=i*100+51; % 1. Spalte: Keypoint-Nummer


cables_l{i}(1,2)=xwerte(1); % 2. Spalte: x-Koordinate
cables_l{i}(1,3)=zwerte(1); % 3. Spalte: z-Koordinate

for j=2:jmax
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['k,' num2str(i*100+50+j) ','...
num2str(xwerte(j)) ',0,' num2str(zwerte(j))]);
cables_l{i}(j,1)=i*100+50+j; % 1. Spalte: Keypoint-Nummer
cables_l{i}(j,2)=xwerte(j); % 2. Spalte: x-Koordinate
cables_l{i}(j,3)=zwerte(j); % 3. Spalte: z-Koordinate
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(i*100+52) ','...
num2str(i*100+1) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
% 1. Verbindungslinie
cables_l{i}(1,4)=linecount;
% 4. Spalte: Linien-Nr (Linie beginnt bei Keypoint aus 1. Spalte)

j=2;
for j=2:jmax-1
linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(i*100+50+j+1) ','...
num2str(i*100+50+j) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
cables_l{i}(j,4)=linecount;
% 4. Spalte: Linien-Nr (Linie beginnt bei Keypoint aus 1. Spalte)
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['lsel,s,line,,'...
num2str(linecount-(jmax-2)) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,1,,1,,100,,1');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

Travail de candidature 72 Jan Even


Anhang E

%% APDL-BEFEHLE ZUR KONSTRUKTION DES BETON-QUERSCHNITTS:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // BETON-ELEMENTE');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // orientation keypoint:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','k,20000,0,0,5');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

xwerte_alle=[];

for i=1:19
%eval(['xwerte_alle=[xwerte_alle;xk' num2str(i) '];']);
xwerte_alle=[xwerte_alle;xk{i}];
end

xwerte_alle_geordnet_1=sort([xwerte_alle;(delta_x_Lag/2)]);

xwerte_alle_geordnet=[xwerte_alle_geordnet_1(1)];

for k=2:size(xwerte_alle_geordnet_1,1)
if (xwerte_alle_geordnet_1(k)-xwerte_alle_geordnet_1(k-1))>=0.01
xwerte_alle_geordnet=...
[xwerte_alle_geordnet;xwerte_alle_geordnet_1(k)];
end
end

xwerte_alle_geordnet=round(1000*xwerte_alle_geordnet)/1000;

KP_SA_Beton=[];
for u=1:size(xwerte_alle_geordnet,1)
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['k,' num2str(20000+u) ','...
num2str(xwerte_alle_geordnet(u)) ',0,' num2str(zSA)]);
KP_SA_Beton=[KP_SA_Beton;[20000+u,xwerte_alle_geordnet(u)]];
% speichert Keypoint-Nr mit x-Wert ab
% (für spätere Verbindung mit Dummy-Elementen)
end

v=1;
vmax=(size(xwerte_alle_geordnet,1)-1);
for v=1:vmax
linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(20000+v) ','...
num2str(20000+v+1) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['lsel,s,line,,'...
num2str(linecount-(vmax-1)) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,3,,1,,20000,,3');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 73 Jan Even


Anhang E

% Symmetrie:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // Symmetrie:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!--------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!--------------');

xwerte_alle_geordnet_neg=-xwerte_alle_geordnet;

KP_SA_Beton_neg=[];
for u=2:size(xwerte_alle_geordnet_neg,1)
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['k,' num2str(25000+u) ','...
num2str(xwerte_alle_geordnet_neg(u)) ',0,' num2str(zSA)]);
KP_SA_Beton_neg=...
[KP_SA_Beton_neg;[25000+u,xwerte_alle_geordnet_neg(u)]];
% speichert Keypoint-Nr mit x-Wert ab
% (für spätere Verbindung mit Dummy-Elementen)
end

linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,25002,20001 !// line nr. '...
num2str(linecount)]); % 1. Verbindungslinie

v=2;
vmax=(size(xwerte_alle_geordnet_neg,1)-1);
for v=2:vmax
linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(25000+v+1) ','...
num2str(25000+v) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['lsel,s,line,,'...
num2str(linecount-(vmax-1)) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,3,,1,,20000,,3');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

KP_Lag_re = 20000 + find(xwerte_alle_geordnet==(delta_x_Lag/2));


KP_Lag_li = KP_Lag_re + 5000;

%% APDL-BEFEHLE ZUR KONSTRUKTION DER DUMMY-ELEMENTE:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // DUMMY-ELEMENTE');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // orientation keypoint:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','k,10000,-25,0,0');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

i=1;

Travail de candidature 74 Jan Even


Anhang E

for i=1:19
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['! // Dummy-Elemente für Spannglied Nr. ' num2str(i) ':']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

xwerte=xk{i};
zwerte=zk{i};

j=1;
jmax=size(xwerte,1);
for j=1:jmax
xwerte(j)=round(1000*xwerte(j))/1000;
linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(i*100+j) ','...
num2str(KP_SA_Beton(find(KP_SA_Beton(:,2)==xwerte(j)),1))...
' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
% verbindet mit Keypoint vom Beton-Querschnitt
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['lsel,s,line,,'...
num2str(linecount-(jmax-1)) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,2,,1,,10000,,2');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
end

% Symmetrie:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // Symmetrie:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!--------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!--------------');

i=1;
for i=1:19
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['! // Symmetrie Dummy-Elemente für Spannglied Nr. '...
num2str(i) ':']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

xwerte= - xk{i};
zwerte = zk{i};

j=2;
jmax=size(xwerte,1);
for j=2:jmax
xwerte(j)=round(1000*xwerte(j))/1000;
linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['l,' num2str(i*100+50+j) ','...
num2str(KP_SA_Beton_neg(...
find(KP_SA_Beton_neg(:,2)==xwerte(j)),1))...
' !// line nr. ' num2str(linecount)]);
% verbindet mit Keypoint vom Beton-Querschnitt
end

Travail de candidature 75 Jan Even


Anhang E

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['lsel,s,line,,'...
num2str(linecount-(jmax-2)) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,2,,1,,10000,,2');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
end

%% APDL-BEFEHLE ZUR DEFINITION DER RANDBEDINGUNGEN (LAGERUNG)

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // RANDBEDINGUNGEN (Lagerung):');


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!----------------------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

% zusätzliche Dummy-Elemente an beiden Enden des Brückenträgers


% (Lagerstellen):

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // Dummy-Elemente für Lagerstellen');


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // rechts:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['k,51,' num2str(delta_x_Lag/2) ',0,0']);
% Keypoint Lagerstelle rechts: Nr. 51

linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['l,51,' num2str(KP_Lag_re) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // links:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['k,52,' num2str(-delta_x_Lag/2) ',0,0']);
% Keypoint Lagerstelle links: Nr. 52

linecount=linecount+1;
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['l,52,' num2str(KP_Lag_li) ' !// line nr. ' num2str(linecount)]);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['lsel,s,line,,' num2str(linecount-1) ',' num2str(linecount)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','latt,2,,1,,10000,,2');
% latt,mat,real,type,-,kb,ke,secnum
%fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lesize,all,1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','lmesh,all');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 76 Jan Even


Anhang E

% Randbedingungen:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','! // Randbedingungen an Lagerstellen');


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','DK,51,,,,0,UY,UZ,,,,,'); % re. Loslager


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','DK,52,,,,0,UX,UY,UZ,ROTX,,,'); % li.
Festlager

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

%% ABSPEICHERN:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/REPLOT,RESIZE');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','FINISH');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SAVE');

%% TEXTDATEI SCHLIESSEN:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['! // Skript-Laufzeit: ' num2str(toc) ' Sekunden']);
fclose(apdl_datei);

Travail de candidature 77 Jan Even


Anhang E

Travail de candidature 78 Jan Even


Anhang F

Anhang F MATLAB-Skript: Simulationsablauf


Dateiname: simulation_script.m
(erzeugt die APDL-Befehlsfolge zur Durchführung der Simulation in ANSYS)

%% BESCHREIBUNG:
% Dieses Skript schreibt eine APDL-Befehlsdatei zur Durchführung der
% Simulationen in ANSYS und zum Abspeichern der Ergebnisse.

%% !!! ACHTUNG !!!:


% Vor dem Ausführen dieses Skripts muss das Skript
% 'model_construction_script' ausgeführt werden, damit die Variablen
% 'cables_r' und 'cables_l' im MATLAB-Arbeitsspeicher vorliegen.

%% EINGABEN

%% WERT FÜR DIE VORSPANNUNG DER SPANNGLIEDER (JE NACH SIMULATION):

prestress = 715; % Vorspannungswert (in N/mm^2 hier ändern)

%% REIHENFOLGE, IN DER DIE SPANNGLIEDER DURCHGESCHNITTEN WERDEN:

cable_order=[10 11 14 15 18 19 12 13 8 9 16 17 6 7 4 5 2 3 1];
% Reihenfolge (Nummern der Spannglieder) hier ändern

% (Schnittbereich wird in model_construction_script.m definiert)

%% SCHADENSSZENARIEN (DAMAGE SCENARIOS):

% DS#0 : unbeschädigt
% DS#1 : 2 Spannglieder durchgeschnitten
% DS#2 : 4 Spannglieder durchgeschnitten
% DS#3 : 6 Spannglieder durchgeschnitten
% DS#4 : 12 Spannglieder durchgeschnitten

ds_cables_cut=[0 2 4 6 12];

%% BELASTUNGSGEWICHTE:

% Gewicht 1:
load{1}=[20049 -17e4 ; 20087 -13e4];
% 1. Spalte: Krafteinleitungspunkte (Keypoint-Nr),
% 2. Spalte: Kraftbetrag (in N)
% Keypoint Nr. 20049 entspricht x = 11,5 m
% Keypoint Nr. 20087 entspricht x = 18 m

% Gewichte 2+3:
load{2}=[25003 -3.25e4 ; 25005 -6.5e4 ; 25007 -3.25e4 ;...
25017 -3.25e4 ; 25021 -6.5e4; 25026 -3.25e4];
% 1. Spalte: Krafteinleitungspunkte (Keypoint-Nr),
% 2. Spalte: Kraftbetrag (in N)
% Keypoint Nr. 25003 entspricht x = -1,25 m
% Keypoint Nr. 25005 entspricht x = -2,25 m
% Keypoint Nr. 25007 entspricht x = -3,25 m
% Keypoint Nr. 25017 entspricht x = -5,55 m
% Keypoint Nr. 25021 entspricht x = -6,55 m
% Keypoint Nr. 25026 entspricht x = -7,55 m

Travail de candidature 79 Jan Even


Anhang F

%% EINGABEN ENDE
%%

tic;
actual_time=clock;

%% TEXTDATEI ANLEGEN:

apdl_datei=fopen('apdl-3-simulation.txt','w');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! // ' date ' '...
num2str(fix(actual_time(4))) 'h' num2str(fix(actual_time(5)))]);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

%% STATISCHE ANALYSE (INTAKT, NUR EIGENGEWICHT OHNE VORSPANNUNG):

titel='ds#0-dl-nops';

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! //' titel]);


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

gravity(apdl_datei);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/SOL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','STATUS,SOLU');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SOLVE');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SAVE');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

def_etables; % ausgelagertes Skript aufrufen

gen_plots; % ausgelagertes Skript aufrufen

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/PREP7');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ACEL,0,0,0'); % Schwerkraft löschen

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 80 Jan Even


Anhang F

%% STATISCHE ANALYSE (INTAKT, NUR VORSPANNUNG OHNE EIGENGEWICHT):

titel=['ds#0-ps' num2str(prestress) '-nodl'];

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! //' titel]);


fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

inistress(prestress,apdl_datei);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/SOL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','STATUS,SOLU');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SOLVE');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SAVE');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

def_etables; % ausgelagertes Skript aufrufen

gen_plots; % ausgelagertes Skript aufrufen

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/PREP7');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','inistate,dele'); % Vorspannung löschen

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 81 Jan Even


Anhang F

%% STATISCHE ANALYSE (INTAKT, NUR EIGENGEWICHT UND VORSPANNUNG):

% titel=['ds#0-dl-ps' num2str(prestress)];
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! //' titel]);
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
%
% gravity(apdl_datei);
% inistress(prestress,apdl_datei);
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/SOL');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','STATUS,SOLU');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SOLVE');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SAVE');
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
%
% def_etables; % ausgelagertes Skript aufrufen
%
% gen_plots; % ausgelagertes Skript aufrufen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/PREP7');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','inistate,dele'); % Vorspannung löschen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ACEL,0,0,0'); % Schwerkraft löschen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 82 Jan Even


Anhang F

%% STATISCHE ANALYSE (INTAKT, NUR EIGENGEWICHT UND VORSPANNUNG -


%% MIT STRECKENLAST DURCH ASPHALTSCHICHT CA. 10 CM)

% titel=['ds#0-dl-ps' num2str(prestress) '-asphalt'];


%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! //' titel]);
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
%
% gravity(apdl_datei);
% inistress(prestress,apdl_datei);
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,S,MAT,,3');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['SFBEAM,ALL,1,PRES,4850 ',...
% '!// STRECKENLAST 4850 N/m durch Asphaltschicht']);
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/SOL');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','STATUS,SOLU');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SOLVE');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SAVE');
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
%
% def_etables; % ausgelagertes Skript aufrufen
%
% gen_plots; % ausgelagertes Skript aufrufen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/PREP7');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','inistate,dele'); % Vorspannung löschen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ACEL,0,0,0'); % Schwerkraft löschen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,S,MAT,,3');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SFEDELE,ALL,ALL,ALL');
% % Streckenlast löschen
%
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
% fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 83 Jan Even


Anhang F

%% EIGENGEWICHT UND VORSPANNUNG GELTEN FÜR DIE FOLGENDEN SIMULATIONEN:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'! // DEADLOAD AND PRESTRESS FOR THE FOLLOWING SIMULATIONS:');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','--------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','--------------------------------');

gravity(apdl_datei);
inistress(prestress,apdl_datei);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','--------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','--------------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 84 Jan Even


Anhang F

%% STATISCHE ANALYSE (JEWEILS MIT EIGENGEWICHT UND VORSPANNUNG -


%% VERSCHIEDENE SCHADENS- UND BELASTUNGSZUSTÄNDE):

number_cables_cut = 0;

for number_cables_cut = 0:19

% Spanngliedelemente herauslöschen für Schadenssimulation:


if number_cables_cut ~=0

nl1=cables_r{cable_order(number_cables_cut)}...
(find(cables_r{cable_order(number_cables_cut)}(:,5)==1),4);
nl2=cables_r{cable_order(number_cables_cut)}...
((find(cables_r{cable_order(number_cables_cut)}(:,5)==2)-
1),4);

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/PREP7');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['LSEL,S,LINE,,' num2str(nl1) ',' num2str(nl2)]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['LCLEAR,ALL ! // DAMAGE SIMULATION CABLE NR. '...
num2str(cable_order(number_cables_cut))]);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');

end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

for i=1:length(ds_cables_cut)

% Simulation durchführen, falls Situation einem der gewünschten


% Schadensszenarien DS#... entspricht:
if number_cables_cut == ds_cables_cut(i)

additional_mass=0;

for j=1:(length(load)+1)

load_scenario=j-1;

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/PREP7');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','FKDELE,ALL,ALL');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

if load_scenario~=0
additional_mass =...
additional_mass +...
(sum(-load{load_scenario}(:,2))/1e4);
end
additional_mass_str = [num2str(additional_mass) 't'];

titel=['ds#' num2str(i-1) '-dl-ps'...


num2str(prestress) '-' additional_mass_str];

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',['! //' titel]);

Travail de candidature 85 Jan Even


Anhang F

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

if load_scenario~=0
for k=1:load_scenario
for l=1:size(load{k},1)
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['FK,' num2str(load{k}(l,1))...
',FZ,' num2str(load{k}(l,2))...
' ! // APPLY LOAD']);
end
end
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!-STATIC-');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/SOL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','STATUS,SOLU');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SOLVE');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SAVE');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

def_etables; % ausgelagertes Skript aufrufen

gen_plots; % ausgelagertes Skript aufrufen

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

end

end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,ALL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

%% TEXTDATEI SCHLIESSEN:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['! // Skript-Laufzeit: ' num2str(toc) ' Sekunden']);
fclose(apdl_datei);

Travail de candidature 86 Jan Even


Anhang F

Dateiname: gravity.m
(ausgelagerte Funktion, appliziert die Schwerkraft das Simulationsmodell)

%% Simulation der Schwerkraft


% textdatei: Name der Textdatei, in die die APDL-Befehle geschrieben
% werden sollen.

function []=gravity(textdatei)

fprintf(textdatei,'%s\r\n','! // Schwerkraft');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','!-------------------------------------');
fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(textdatei,'%s\r\n','/PREP7');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','ACEL,0,0,9.81');

fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

Travail de candidature 87 Jan Even


Anhang F

Dateiname: inistress.m
(ausgelagerte Funktion, appliziert die Vorspannung der Spannglieder)

%% Simulation der Vorspannung (Initial Stress)


% value: Vorspannung in N/mm^2
% textdatei: Name der Textdatei, in die die APDL-Befehle geschrieben
% werden sollen.

function []=inistress(value,textdatei)

fprintf(textdatei,'%s\r\n',...
'! // VORSPANNUNG DER SPANNGLIEDER (Initial Stress):');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','!----------------------------------------');

fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(textdatei,'%s\r\n','/PREP7');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','inistate,set,dtyp,stre');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','inistate,set,mat,1');
fprintf(textdatei,'%s\r\n',...
['inistate,defi,,,,,' num2str(value*1e6)]); % (Umwandlung in N/m^2)

fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

Travail de candidature 88 Jan Even


Anhang F

Dateiname: def_etables.m
(ausgelagerte Funktion, definiert die Ergebnis-Größen)

%% DEFINITION DER ERGEBNIS-GROESSEN (Element Tables):

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'! // DEFINITION DER ERGEBNIS-GROESSEN (Element Tables)');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'!------------------------------------------------------');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/POST1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','AVPRIN,0'); % ?
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,FX_I,SMISC, 1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,FX_J,SMISC, 14');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,MY_I,SMISC, 2');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,MY_J,SMISC, 15');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,MZ_I,SMISC, 3');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,MZ_J,SMISC, 16');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,TQ_I,SMISC, 4');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,TQ_J,SMISC, 17');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,SDIR_I,SMISC, 31');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,SDIR_J,SMISC, 36');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,SBZT_I,SMISC, 34');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,SBZT_J,SMISC, 39');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,SBZB_I,SMISC, 35');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,SBZB_J,SMISC, 40');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ETABLE,REFL');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'SADD,SREST_I,SDIR_I,SBZT_I,1,1,, ! // TOP');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SADD,SREST_J,SDIR_J,SBZT_J,1,1,,');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'SADD,SRESB_I,SDIR_I,SBZB_I,1,1,, ! // BOTTOM');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SADD,SRESB_J,SDIR_J,SBZB_J,1,1,,');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 89 Jan Even


Anhang F

Dateiname: gen_plots.m
(ausgelagertes Skript,
speichert ausgewählte Simulationsergebnisse in Textform ab und erstellt die Plots)

%% Ergebnisse in Textform abspeichern und Plots erstellen

% Geplottete Grössen :

groessen=char('deformation','SREST','SRESB','SDIR');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/GRAPH,POWER');

for z=1:size(groessen,1)

akt_groesse=strtrim(groessen(z,:));

% Plot Anzeigen:

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'!// ERGEBNISSE IN TEXTFORM ABSPEICHERN UND PLOT ANZEIGEN');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','!// ----------');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

if strcmp(akt_groesse,'SDIR')
cable6_r_start_line = ...
cables_r{6}(1,4);
% Erste Linie der rechten Seite von Kabel Nr. 6
cable6_r_end_line = ...
cables_r{6}(find(cables_r{6}(:,4),1,'last'),4);
% Letzte Linie der rechten Seite von Kabel Nr. 6
cable6_l_start_line = ...
cables_l{6}(1,4);
% Erste Linie der linken Seite von Kabel Nr. 6
cable6_l_end_line = ...
cables_l{6}(find(cables_r{6}(:,4),1,'last'),4);
% Letzte Linie der linken Seite von Kabel Nr. 6
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['LSEL,S,LINE,,' num2str(cable6_r_start_line) ','...
num2str(cable6_r_end_line)]);
%Auswahl der Linien für Spannkabel Nr. 6 - rechte Hälfte
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['LSEL,A,LINE,,' num2str(cable6_l_start_line) ','...
num2str(cable6_l_end_line)]);
%Auswahl der Linien für Spannkabel Nr. 6 - linke Hälfte
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESLL,S');
%Auswahl der zugehörigen Elemente
else
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','ESEL,MAT,3');
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

Travail de candidature 90 Jan Even


Anhang F

if z==1 % akt_groesse = deformation

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['/OUTPUT,' titel '-' akt_groesse ',TXT']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'PRNSOL,U,Z !// Ergebnisse in Textform abspeichern');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/OUT');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/POST1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','SET,LAST');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','PLDISP,1');
else

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['/OUTPUT,' titel '-' akt_groesse '_I,TXT']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['PRETAB,' akt_groesse ...
'_I !// Ergebnisse in Textform abspeichern']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/OUT');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['/OUTPUT,' titel '-' akt_groesse '_J,TXT']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['PRETAB,' akt_groesse ...
'_J !// Ergebnisse in Textform abspeichern']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/OUT');

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n','/POST1');
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
['PLLS,' akt_groesse '_I,' akt_groesse '_J,1,0']);
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',...
'/GLINE,ALL,-1 !// Konturen beim Grössenverlauf entfernen');
end

fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile
fprintf(apdl_datei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

% Abspeichern:

save_plot(z-1,titel,akt_groesse,apdl_datei);

end

Travail de candidature 91 Jan Even


Anhang F

Dateiname: save_plot.m
(ausgelagerte Funktion, speichert die Plots ab)
function []=save_plot(nr,beschriftung,groesse,textdatei)

fprintf(textdatei,'%s\r\n','!// PLOT ABSPEICHERN:');


fprintf(textdatei,'%s\r\n','!// ------------------');
fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

fprintf(textdatei,'%s\r\n',['/TITLE,' beschriftung]);

fprintf(textdatei,'%s\r\n','/SHOW,JPEG,,0');

fprintf(textdatei,'%s\r\n','/rgb,index,100,100,100, 0');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/rgb,index, 80, 80, 80,13');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/rgb,index, 60,60, 60,14');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/rgb,index, 0, 0, 0,15 ');

fprintf(textdatei,'%s\r\n','JPEG,QUAL,100, ');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','JPEG,ORIENT,HORIZ ');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','JPEG,COLOR,2');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','JPEG,TMOD,1 ');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/GFILE,1024,');

fprintf(textdatei,'%s\r\n','/REPLOT ');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/GLINE,ALL,-1');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/PBC,F,,1 !// Kräfte anzeigen');
fprintf(textdatei,'%s\r\n',...
'/PBC,PRES,,1 !// Streckenlasten anzeigen');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/PBC,U,,1 !// Lagerung anzeigen');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/PBC,ROT,,1 !// Lagerung anzeigen');
fprintf(textdatei,'%s\r\n','/SHOW,CLOSE');

defaultname='file000';

fprintf(textdatei,'%s\r\n',...
['/RENAME,' defaultname ',jpg,,' beschriftung '-' groesse ',jpg']);

fprintf(textdatei,'%s\r\n','/GLINE,ALL,0');

fprintf(textdatei,'%s\r\n',''); % Leerzeile

end

Travail de candidature 92 Jan Even


Anhang G

Anhang G Simulationsergebnisse

Abb. 49: Spannungen an der Oberseite (links) bzw. Unterseite (rechts) des Trägers für DS#0 (Spannglieder intakt)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 93 Jan Even


Anhang G

Abb. 50: Spannungen Spannglied Nr. 6 (links) bzw. Verformung (rechts) des Trägers für DS#0 (Spannglieder intakt)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 94 Jan Even


Anhang G

Abb. 51: Spannungen an der Oberseite (links) bzw. Unterseite (rechts) des Trägers für DS#1 (2 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 95 Jan Even


Anhang G

Abb. 52: Spannungen Spannglied Nr. 6 (links) bzw. Verformung (rechts) des Trägers für DS#1 (2 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 96 Jan Even


Anhang G

Abb. 53: Spannungen an der Oberseite (links) bzw. Unterseite (rechts) des Trägers für DS#2 (4 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 97 Jan Even


Anhang G

Abb. 54: Spannungen Spannglied Nr. 6 (links) bzw. Verformung (rechts) des Trägers für DS#2 (4 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 98 Jan Even


Anhang G

Abb. 55: Spannungen an der Oberseite (links) bzw. Unterseite (rechts) des Trägers für DS#3 (6 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 99 Jan Even


Anhang G

Abb. 56: Spannungen Spannglied Nr. 6 (links) bzw. Verformung (rechts) des Trägers für DS#3 (6 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 100 Jan Even


Anhang G

Abb. 57: Spannungen an der Oberseite (links) bzw. Unterseite (rechts) des Trägers für DS#4 (12 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 101 Jan Even


Anhang G

Abb. 58: Spannungen Spannglied Nr. 6 (links) bzw. Verformung (rechts) des Trägers für DS#4 (12 Spanngl. durchgeschn.)
oben: nur Eigengewicht, Mitte: zusätzlich 30 t Belastung, unten: zusätzlich 56 t Belastung

Travail de candidature 102 Jan Even


Anhang H

Anhang H Daten-CD

Inhalt:

 Bauzeichnungen zu den Brückenträgern


 MATLAB-Skripts
 ANSYS APDL-Skripts
 Simulationsergebnisse

Travail de candidature 103 Jan Even