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LUzmannslödter Zeitung

DJE G R O S S E H E I M A T Z E I T U N G I M O S T E N DES R E I C H S G A U E S W A R T H E L A N D M I T D E N A M T L I C H E N
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25. Jahrgang M i t t w o c h , 10. J u n i 1942 N r . 160

Abschied des Fuhrers


von Reinhard Heydrich
Staatsakt mit Ansprache des Reichsfiihrers ff Himmler
, Berlin, 9. Juni
A m Dienstagnachmittag fand Im Mosaiksaal der Neuen Kelchskanzlei in Gegenwart des
FUhrers der feierliche Trauerakt für den feiger Mörderhand zum Opfer gefallenen stellvertre-
tenden Reichsprotektor In Böhmen und M ä h r e n , ff-Obergruppenführer Reinhard H e y d r i c h ,
statt. Dem Staatsakt wohnten alle führenden M ä n n e r des nationalsozialistischen Staates, dar
Partei und Wehrmacht, das gesamte FUhrerkorps der ff und der Polizei bei.
Reichsführer ff und Chef der Deutschen Polizei Heinrich Himmler würdigte in einer von
stolzer Trauer getragenen Rede die großen Verdienste seines Kameraden Heydrich.
Der Führer widmete dem als Blutzeugen für d(e Erhaltung und Sicherung des Reiches Ge-
fallenen W o r t e des Gedenkens und verlieh ihm als zweitem Deutschen nach dem Parteigenossen
Todt die höchste deutsche Auszeichnung, die oberste Stufe des Deutschen Ordens. Er legte
an der Bahre seines treuen und vielfach bewährten Gefolgsmannes einen Kranz nieder.
A n dem Staatsakt nahm auch Staatspräsident Dr. Hacha mit den Mitgliedern der Pro-
tektoratsregierung teil.
Der Staatsakt in der Neuen Reichskanzlei Deutschen Reiches gebe Ich Dir, mein lieber
gab der Trauer der nationalsozialistischen Be- Kamerad H e y d r i c h , nach dem Parteigenossen
wegung und des deutschen Volkes beredten Todt als zweitem Deutschen die höchste Aus-
Ausdruck, er wurde darüber hinaus zu einem zeichnung, die Ich zu verleihen habe: Die
flammenden Bekenntnis zu den Symbolen, für oberste Stufe des Deutschen Ordens".
die Reinhard Heydrich gefallen ist. Der Führer tritt nun heran zu dem Ordens- Prag nimmt Abschied von Heydrich
I m Ehrenhof der Neuen Reichskanzlei hatte kissen und heftet die höchste Auzeichnung über D i e deutsche u n d tschechische B e v ö l k e r u n g Prags erweist I m E h r o n h o f der P r ä g e r B u r g der sterb-
ein Ehren-Bataillon der W a f f e n - f f Aufstellung die anderen Ehrenzeichen. M i t stummem Gruß l i e h e n H ü l l e des S t e l l v e r t r e t e n d e n Relchsprotekto rs, U-Obergruppenführer und G e n e r a l der Polizei
genommen. Auf den Stufen der Freitreppe, vor ehrt er noch einmal den M a n n , den er einen H e y d r i c h , die letzte E h r e n b e z e i g u n g . (Presse-Holtmann)
Arno Brekera sinnbildhaften Figuren „ P a r t e i ' der mannhaftesten Verteidiger des Reiches ge-
und „ W e h r m a c h t " türmten sich die Kränze, nannt hat. Das Lied v o m guten Kameraden be- Führerkorps der f f , die Generalität der Polizei,
Zeichen der Verehrung und der Teilnahme.
Gegen 15 Uhr haben die Trauergäste Platz
genommen. Es sind w o h l , vollzählig vertreten
geleitet das stille Gedenken, zu dem sich alle
von ihren Plätzen erhoben haben.
die Reichsleiter und Gauleiter, die Generalität
der Wehrmacht und schließlich der endlose
Jinceremof
Der Führer tritt nun zu den beiden Söhnen Zug der übrigen Trauernden. Drahlberlcht unserer Berliner SchriMktltmg
alle Reichsminister, alle Reicbsleiter und G a u - Reinhard Heydrichs. Der Führer verläßt sodann Durch das dichte Spalier der ehrfurchtsvoll
leiter, die hohe Generalität und Admiralität der Berlin, 10. Juni
den Saal, nachdem er sich v o n den übrigen A n - grüßenden Menge nimmt die Trauerparade
Wehrmacht, das gesamte Führerkorps der ff Als die Abgeordneten Roosevelts, Marshall
gehörigen des Toten, von Relchsmarschall Her- ihren W e g zum Invalidenfriedhof. und Hopkins, im vorigen Monat in London
und der Polizei. A u c h die diplomatischen V e r - mann Göring und v o m Staatspräsidenten Hacha Letzte Abschiedsworte ruft ein ff-Kamerad
treter sind anwesend. Frau Heydrich muß mit weilten, warteten sie sehnsüchtig, aber verge-
verabschiedet hat. A l l e erheben noch einmal dem toten Gruppenführer nach, das f f - T r e u e - bens darauf, auch von Stalin nach Moskau ein-
Rücksicht auf ihren Gesundheitszustand dem die H a n d zum Gruß, als nun der Sarg hinausge- lied und das Lied vom Guten Kameraden ver-
Trauerakt fernbleiben. geladen zu werden: Der britische Militäratta-
tragen wird. ff-Obergruppenführer Heydrich klingen, über das offene Grab krachen drei che in Moskau, Generl MacFarlane, ersuchte
Dann betritt d e r F ü h r e r , begleitet vom tritt den W e g an zu seiner letzten Ruhestätte. Ehrensalven. um Versetzung von seinem Posten, weil Stalin
Reichsführer ff Heinrich H i m m l e r , den Saal. Noch verklingen im Saale die Töne der Der Reichsführer ff und Chef der Deut- ihm trotz monatelanger Bemühungen nicht die
Er durchschreitet den Mittelgang, bleibt vor „Eroica" Ludwig van Beethovens, da wirbeln schen Polizei, Heinrich Himmler, und die M ä n - Möglichkeit gab, sich unmittelbar an der Front
dem Katafalk stehen und grüßt den Toten, der draußen die Trommeln des Ehrenbataillons. ner des Trauergefolges treten noch einmal an über die Kriegslage der Sowjets zu unterrich-
alles für ihn gab, mit erhobenen A r m . Der Sarg w i r d auf die Lafette gehoben. I m lang- die Gruft und grüßen, letzten Abschied neh- ten. W e n n eine amerikanische Kommission
Die Klänge der Trauermusik aus der Götter- samen Schritt des Trauermarsches defilieren mend, mit erhobener H a n d Reinhard Heydrich, sich in irgendeinen Teil des britischen Empi-
dämmerung von Richard W a g n e r schweben die Ehrenformationen des Heeres, der Luft- der nach einem von hingebenden Einsatz für res begibt, so weckt das jedesmal in Londoner
durch den Saal, gespielt von der Staatskapelle waffe, der M a r i n e , der W a f f e n - f f und der Po- Führer und Reich erfüllten Kämpferleben in Kreisen Besorgnis, daß Roosevelt'nun wieder
unter Leitung von Professor Heger. Als sie lizei an der Lafette vorüber. Der Reichsführer vorderster Linie des Kampfes für Deutschlands an einer neuen Stelle als Nachfolger des bri-
verklungen sind, tritt der Reichsführer ff an ff eröffnet den Trauerkondukt. I h m folgen das Größe und ein neues Europa fiel. tischen Weltreiches sein Erbe vorbereiten
das Rednerpult. M i t W o r t e n stolzer Trauer lasse. Bemüht sich Stalins Botschafter in W a -
würdigt er die Persönlichkeit, das Lebenswerk, shington, Litwinow-Finkelstein, um verstärkte
das Kämpfen und die Treue seines Freundes
und Kameraden Reinhard Heydrich. Es sind
erhebende und bei aller Trauer vom Herzen
Festungsanlagen von Sewastopol gestürmt USA.-Lieferungen für die Sowjets, dann weckt
das die Mißgunst der Briten, und anderseits
betrachtet Litwinow die gegenwärtigen W a -
kommende, mannhafte Worte.' (Die Rede siehe Von schwerster Artillerie und starken Kräften der Luftwaffe unterstützt shingtoner Verhandlungen des britischen V e r -
nächste Seite.) sorgungsministers Lyttelton mit so sichtlichem
Als der Reichsführer ff geendet hat, erhebt Aus dem FUhrcrhauptquartler, 9. Juni weiterhin an, Die britische Luftwaffe verlor Unbehagen, daß er noch schnell am Tage v o n
sich der F ü h r e r und spricht: Das O b e r k o m m a n d o der Wehr- hierbei 22 Flugzeuge. Lytteltons Ankunft bei Roosevelt erschien, um
„fch habe diesem Toten nur noch wenige m a c h t gibt bekannt: die Vordringlichkeit der sowjetischen W ü n -
Bei einem militärisch wirkungslosen Tages-
W o r t e zu widmen. I m Festungsgclände von Sewastopol halten sche zu unterstreichen.
angriff auf die Kanalküste schössen deutsche
Er war einer der besten Nationalsozialisten, die Kämpfe an. V o n schwerster Artillerie und Jäger sieben britische Flugzeuge ab. A n der I n dieser kurzen Auswahl aus einer belie-
einer der stärksten Verteidiger des deutschen starken Kräften der Luftwaffe wirksam unter- Nordseeküste brachte Marineartillerie ein big verlängerbaren Liste von Sympthomen
Reichsgedankens, einer der größten Gegner stützt, hat unsere Infanterie eine Reihe von feindliches Flugzeug zum Absturz. spiegelt sich die Innere Hohlheit wider, die
aller Feinde dieses Reiches. Festungsanlagen auf beherrschender Höhe ge-
stürmt und Gegenangriffe des Feindes blutig I n der vergangenen Nacht richteten sich , das Verhältnis der gegen die Dreierpaktmächte
Er ist als ein Blutzeuge gefallen für die Er- feindliche Luftangriffe gegen mehrere Orte verbündeten Komplizen zueinander kennzeich-
haltung und Sicherung des Reiches. abgewiesen. net. Gewiß wäre es Illusionismus, hieraus nun
Westdeutschlands. Die Zivilbevölkerung hatte
Als Führer der Partei und als Führer des Nordöstlich von Charkow scheiterten einen demnächstigen' Zusammenbruch des
Verluste. Es entstanden Schäden vorwiegend
schwächere Vorstöße des Feindes. pluto • demokratisch - bolschewistischen Bünd-
in W o h n v i e r t e l n und an öffentlichen Gebäu-
I m mittleren und nördlichen Frontabschnitt den. Nachtjäger und Flakartillerie schössen nisses prophezeien zu wollen. A b e r solcher
wurden die eingeschlossenen feindlichen Grup- ld der angreifenden Bombenflugzeuge ab. Hintergrund ist doch wie kaum etwas anderes
pen unter wirksamer Unterstützung durch die .dazu geeignet, den himmelweiten Unterschied
Luftwaffe auf kleinem Raum zusammenge- Bei der Zerschlagung des für die Sowjet- deutlich zu machen, der zwischen dem Bündnis
drängt. Ortliche Angriffe des Gegners blieben union bestimmten großen feldlichen Geleltzu- der „Alliierten" und dem Dreierpakt besteht/,
erfolglos. ges Im Nordmeer haben sich Staffelkapitän der Deutschland und Italien und Japan mitein-
Auf dem Ladogasee wurde ein Handels- Hauptmann Flechner, Kampfbeobachter Leut- ander verbindet.
schiff durch Bombenwurf beschädigt. nant Rtchtering und Flugzeugführer Unter- Gerade die Wiederkehr des Tages, an dem
I n Nordafrika dauern die Kampfhandlungen offizier Pusavec besonders ausgezeichnet vor zwei Jahren Italien an der Seite Deutsch-
lands in den Krieg eintrat, drängt solchen V e r -
gleich auf. W i e viele Illusionen unserer Geg-
Neue Eichentauhträger zum Ritterkreuz ner hat nicht das feste Zusammenstehen Ita-
liens mit Deutschland in diesen z w e i Jahren
zerschlagenl W i e v i e l Druckerschwärze ist
Zum 98. und 99. Male an Soldaten der deutschen Wehnnacht verliehen nicht von ihnen auf den „Nachweis" verwandt
Kreuzes an: Oberleutnant Llon, Stallelkapllän In
worden, daß das italienische V o l k auf einen
Berlin, 9. Juni nur kurzen Krelg gehofft habe und deshalb
einem Slurzkamplgeschwader, und Oberwachtmeister
Der Führer hat dem Hauptmann Helmut Heinrich Banze, Zuglührer In einer Sturmgeschütz- bald zusammenbrechen werdet Wie viel
L e n t, Gruppenkommandeur In einem Nacht- Abteilung. Geist haben nicht ihre sogenannten mlltärl-
Jagdgeschwader, am 8. 6.' das Eichenlaub zum s< h e u Sachverständigen alsbald auf Kombina-
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und Deutsch-finnischer Ausgleich tionen verwandt, die davon überzeugen soll-
ihm nachstehendes Schreiben zukommen lassen: ten, daß über die A d r l a und Sizilien und die
„In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaltin Berlin, 9. Juni Appeninen-Halbinsel der Stoß gegen Deutsch-
Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres In der Zeit vom 29. M a i bis 9. Juni haben land vorgetragen werden könnte! Inzwischen
Volkes verleihe ich Ihnen als 98. Soldaten Jar in Berlin deutsch-finnische Wirtschaftsbespre- ist nicht nur längst der Balkan, der die Basis
deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum chungen stattgefunden. Die Verhandlungen, solchen Unterfangens abgeben sollte, dem
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes." die als Ergänzung der im Februar d. J . in H e l - Einfluß der Achsengegner restlos entrissen,
A m gleichen Tage wurde dem an der Ost- sinki getroffenen Vereinbarungen schon vor- sondern diese haben sich auch davon überzeu-
Ungarns Minislerpräsident beim Führer
front gefallenen Hauptmann Robert Georg Frei- gesehen waren, haben zu Vereinbarungen gen müssen, daß ihre Spekulation auf eine bal-
Der Führer m i t dem Königlich-Ungarischen M i n i -
herr von M a 1 a p e r t, gen. Neufville, Staffal- geführt, die geeignet sind, die finnische kriegs- dige Kriegsmüdigkeit Italiens eine gründliche
sterpräsidenten u n d A u O e n m l n l s t e r v o n Kailay
kapitän in einem Sturzkampfgeschwader, nach- wirtschaftliche Leistungsfähigkeit weiterhin Fehlrechnung war. W o in Italien die Meinung
u n d R e i c h s m i n i s t e r des A u s w ä r t i g e n v o n R i b b e n -
trop auf d e m W e g e zur m i l i t ä r i s c h e n Lagebespre- träglich vom Führer das Eichenlaub zum Ritter- zu stärken und den beiderseitigen Warenver- von einem kurzen Krieg einmal bestanden ha-
chung I m Führerhauptquartier. kehr In dem vorgesehenen Rahmen weiter ben mag — die führenden Kreise gehörten
kreuz des E'sernen Kreuzes verliehen.
(Presse-Holtmann, Zander-Multlplcx-K.) auszugestalten. sicher nicht dazu —, ist sie längst überwunden,
Oer Fähter verlieh das Ritterkreuz des Eisernen
Wir bemerken am Rande
Die Schutzmacht

oder der Erklärung


Auch nach dem Abbruch der
diplomatischen
des Krieges bzw.
Beziehungen
Kriegszustan-
Heydrich war ein vorbildlicher Kampfer und Kamerad
des gibt es zwischen den beteiligten Ländern noch Die Ansprache des Reichsführers ff Himmler beim Staatsakt in Berlin I Heydrichs kraftvolle Persönlichkeit
alle möglichen Fragen zu klären, wie den Austausch
der Diplomaten und nlchtlnlernlerlen Staatsangehöri- Berlin, 9. Juni Gleichzeitig sorgte er aber dafür, daß die deut- den, landete aber glücklich zwischen den bei-
gen, vermögensrechtliche Auseinandersetzungen usw. Beim feierlichen Staatsakt für ^ - O b e r - sche Kriminalpolizei die modernste technische
Da ein unmittelbarer Verkehr zwischen krleglühren- den Linien und schlug sich nach der deut-
gruppenführer H e y d r i c h hielt Reichsführer ff und wissenschaftliche Ausrüstung bekam. schen Seite hindurch, u m am anderen Morgen
den Staaten ausgeschlossen Isl, bedient man sich der
H i m m l e r folgende Ansprache: A l s Leiter der Internationalen kriminalpollzel- in einem anderen Flugzeug sofort wieder auf-
Vermittlung eines dritten Staates, der sogenannten
Schutzmacht, die durch Ihre Neutralität noch die I m Anfang des Jahres 1938 w a r die Sicher- Ilchen Kommission gab er allen Polizeien in zusteigen.
diplomatische Fühlung mit beiden leindlichen Län- heitspolizei ein in jeder Richtung bereits weit- der W e l t v o n seinem Wissen und seinen Er-
dern hat. So vertritt die Schweiz In diesem Kriege gehend gefestigter und für alle Aufgaben ge- D e r September des vergangenen Jahres
fahrungen kameradschaftlich wertvolle Bei-
die deutschen Interessen in England und der Mehr- wappneter Apparat. Es sei heute ruhig aus- brachte ihm eine neue große, und w i e w i r es
träge. Sein Verdienst ist es mit in erster Linie,
zahl seiner Kolonien, ebenso In den von den Briten gesprochen, daß H e y d r i c h e i n großes V e r - heute wissen, die letzte große Aufgabe.
besetzten französischen Besitzungen und In den USA.,
daß die Kriminalität in Deutschland v o m
während umgekehrt England und Nordamerika Ihre
dienst an den unblutigen Einmärschen in die Jahre 1938 an ständig i m Schwinden w a r . I n diesen Monaten, in denen er zum
Angelegenhelten In Deutschland durch die eidge- Ostmark, in das Sudctenland und nach Böhmen- Aus unzähligen Gesprächen mit H e y d r i c h ersten M a l ein« große, vor aller. W e l t sicht-
nössischen Vertretungen regeln lassen. Neben der M ä h r e n sowie bei der Befreiung der Slowakei, aber weiß ich, w a s dieser nach außen so hart bare, positive, schöpferische Aufgabe erhielt,
Schweiz wird gegenwärtig besonders Spanien als durch seine sorgfältige Feststellung und ge- sein müssende und strenge M a n n in seinem zeigten sich seine genialen Fähigkeiten i m
Schutzmacht bevorzugt. Es nimmt die deutschen In- wissenhafte Erfassung aller Gegner und einen reichsten M a ß e . Er griff hart zu, packte die
teressen In den meisten Iberoamerlkanlschen Ländern
H e r z e n oft gelitten und gerungen hat, und was
meist bis ins Kleinste gehenden klaren Über- es ihn manchmal kostete, dennoch immer w i e - Schuldigen, verschaffte der deutschen M a c h t
wahr. Auch Bulgarien, Portugal und Schweden sind
als Sc/iulzmachle herangezogen. Bulgarien Isl z. B. blick über die Tätigkeit der Feinde in diesen der nach dem Gesetz der ff, das uns ver- und Reichsgewelt bedingungslosen Respekt,
der Vertreter des Deutschen Reiches In der Sowjet- Ländern, ihre Organisationsstellen und ihre A n - pflichtet, „weder eigenes noch fremdes Blut gab aber all denen, die eines guten W i l l e n s
union, mit der es selbst bekanntlich noch nicht Im führer hatte. zu schonen, wenn es das Leben der N a t i o n w a r e n , die Möglichkeit z u m M i t a r b e i t e n
Kriegszustand steht. Im allgemeinen Isl üblich, daß Ich darf hier auch einmal v o r aller Öffent- verlangt", zu entscheiden und zu handeln. A m 27. M a i aber traf ihn die hinterhältige
die Bestellung eines Landes zur Schutzmacht von der lichkeit die Gedanken dieses v o n den Unter-
Feindseite ohne weiteres anerkannt wird. Nur Im Die unter seinem Befehl stehenden f f - F ü h r e r Bombe englischer Herkunft geworfen v o n einem
menschen gefurcht'ten, v o n Juden und sonsti- bezahlten Subjekt aus den Reihen wertlosesten
Wellkrieg glaubte Rußland, Schweden als deutsche und M ä n n e r hingen m i t herzlicher Liebe und
Schutzmacht In Finnland ablehnen zu müssen, da
gen Verbrechern gehaßten und verleumdeten, Untermenschentums und brachte ihn zur Strecke.
höchster Achtung an ihrem stets für sie ein-
man davon eine Vermehrung des schwedischen Ein- und auch von manchen Deutschen nicht ver- Furcht u n d allzu große Vorsicht waren i h m
standenen Mannes darlegen. tretenden Kommandeur, der auch in den schwie-
llusses In Pinnland befürchtete. Im letzigen Krieg fremd, ihm, der einer der besten Sportsmänner
werden Spanien In Südamerika einige Schwierigkel-
rigsten Fällen sich v o r seine M ä n n e r stellte
A l l e Maßnahmen und Handlungen, die er der f f w a r , ein kühner Fechter, Reiter, Schwim-
len bei der Wahrnehmung der deutschen Interessen und sie deckte, e i n H e r r v o n Geburt u n d H a l -
traf, packte er als Nationalsozialist und ff- mer, Fünfkämpfer, ein Sportsmann an Können
gemacht. Infolge der umlangrelchen Aulgaben, die tung. Er w a r ein ebenso leuchtendes V o r b i l d
M a n n an, A u s den tiefen Gründen seines H e r - und an Gesinnung.
die spanischen Vertretungen durch Ihre Funktion als in der Bereitschaft, V e r a n t w o r t u n g zu tragen,
Schutzmacht zu erledigen haben, erwies sich eine zens und seines Blutes heraus h a t er die W e l t - Kennzeichnend lür seinen M u t und seine Ener-
w i e er ein Muster an Bescheidenheit war.
gewisse Ausweitung ihres Apparates als notwendig. anschauung Adolf Hitlers erfüllt, verstanden gie jedoch ist es, daß er selbst schon schwer
und verwirklicht. Es k a m nun der K r i e g m i t allen seinen v i e -
Daraus und aus der Tatsache, daß Madrid dafür vom verwundet, sich noch wehrte und zweimal auf
Reich In durchaus üblicher Welse ein Kostenersats
len Aufgaben in den neubesetzten Gebieten,
H e y d r i c h stellte sich m i t Recht auf den I m Jahre 1940 flog er in den Niederlanden den Attentäter schoß.
gewährt wird, sucht man Spanien einen Strick tu
Standpunkt, daß nur die Besten unseres V o l - und in N o r w e g e n als Jagdflieger und erwarb
drehen und macht seine Vertretungen zum Gegen- Der Führer v e r l i e h i h m das V e r w u n d e t e n -
stand einer völlig unbegründeten feindseligen Agi- kes, die rassisch und sorgfältigst Ausgelese- sich dort die bronzene Frontflugspange und abzeichen in Gold und zeichnete ihn dadurch
tation. hp. nen, m i t ausgezeichnetem Charakter und lau- das Eiserne Kreuz I I . Klasse. D a m i t w a r er aus, daß er einem Regiment der W a f f e n - f f an
terem Sinn, m i t einem guten Herzen und m i t jedoch nicht zufrieden. I m Jahre 1941, am A n - der Ostfront, der 6. ff -Infanterie-Standarte, am
unbändig hartem W i l l e n begabt, geeignet w a - fang des Russenfeldzuges, flog er dann, ohne Tage seines Todes den N a m e n „Reinhard
ren, i n einer positiven für die Gesamtheit nütz- mein Wissen — und dieses, das kann ich mit Heydrich" gegeben hat.
Gerade noch v o r wenigen Tagen hat Außen- lichen W e i s e diesen Dienst der Bekämpfung stolzer Freude bekennen und feststellen, w a r Er w i r d weiterleben nach unserer heiligen
minister Ciano ausdrücklich gesagt, der Kampf des N e g a t i v e n zu leisten und die' Härte dieser die einzige Heimlichkeit in den elf Jahren un- Uberzeugung, die auch sein Glaube war. Seiner
werde lang und hart sein. Verantwortung zu tragen. Er w a r v o n einem seres gemeinsamen W e g e s , die er v o r m i r Frau und diesen Kindern aber gehört unsere
Er konnte das so offen sagen, w e l l unter unbestechlichen Gerechtigkeitssinn erfüllt. hatte — abermals als Jagdflieger bei einer
N i c h t vergessen werden darf seine wahr- ganze Zuneigung und liebevolle Sorge. W o h l -
'den Hammerschlägen der Geschichte der letz- deutschen Staffel in Südrußland und erwarb
haft revolutionäre schöpferische und neuge- geborgen sollen sie sein in der großen Familie
ten zwei Jahre sich Italiens innere Front nur sich dort die Silberne Frontflugspange und das der Schutzstaffel.
immer enger gefestigt hat, der Widerstand und staltende A r b e i t auf dem Gebiet der Kriminal- Eiserne Kreuz I. Klasse.
der Siegeswille des italienischen Volkes sich polizei. W i e in allen Dingen, ging er gerade
I n dieser Zeit schon hatte das Schicksal
ständig mehr gestählt haben. Das Gift, m i t dem auch an die Frage der Kriminalität m i t gesun-
seine H a n d einmal nach i h m ausgestreckt. Er B r i t e n t e r r o r i n Syrien
die britische Agitation auf den verschieden- dem, nüchternem Menschenverstand heran.
w a r durch russische F l a k abgeschossen w o r - Drahtmeldung unseres We.-Bcrlchlerstatters
sten W e g e n das italienische V o l k zu zerset-
Rom, 10. Juni
zen suchte, blieb wirkungslos. M a n lachte
w o h l nirgends mehr als in Rom, Neapel und I n Syrien ist seit etwa z w e i W o c h e n eine
M a i l a n d über a l l die britischen Märchen, die
sporadisch einmal v o n Wirtschafts- und sozia-
Er war als einfacher f f Mann eingetreten neue Terrorwelle gegen Leute i m Gange, d i e
sich der anglo-de gaullistischen Herrschaft
widersetzen. Bisher wurden 2200 syrische N a -
len Revolten in Italien berichteten, dann v o n Lebensbild eines kompromißlosen Kämpfers für die Idee Adolf Hitlers tionalisten und französische Beamte verhaftet
einer Gegnerschaft der W e h r m a c h t gegen den
politischen Kurs faselten, dann daherlogen, der Berlin, 10. Juni und interniert, w e i l ihnen vorgeworfen w a r ,
in M ü n c h e n Polizeipräsident wurde, Ubergab die militärische Tätigkeit der Briten behindert
König wolle Mussolini absetzen und was Reichsführer f f H i m m l e r entwarf in sei- ich ihm sofort die sogenannte politische A b t e i -
solche Albernheiten mehr sind. D i e nachprüf- ner gestrigen Rede folgendes Lebensbild des zu haben. A u c h Syrien ist in ein N e t z v o n
lung des Präsidiums. I n kürzester Zeit w a r diese Anhaltelagern eingesponnen und die Zitadellen
bare W i r k l i c h k e i t erledigte diese Prophezeiun- durch Mörderband Gefallenen: Reinhard
Abteilung umorganisiert und In wenigen W o - v o n Beirut u n d Damaskus sind überfüllt m i t
gen jedesmal schnell und rücksichtslos. H e y d r i c h wurde am 7. M ä r z 1904 in H a l l e
chen w a r aus ihr die bayerische politische Po- Internierten, hauptsächlich Syriern.
an der Saale geboien. Er besuchte Volksschule
Und es sprach Italien durch die T a t : Das lizei gebildet. Bald wurden nach ihrem M u -
und Reformgymnasium. Schon i n seinen Schul-
vergossene italienische Blut, die Zehntausende ster die polltischen Polizeien aller nicht preußi-
Italienischer Soldatengräber in den Westalpen,
jahren, die nach dem Jahre 1918 in die Zeit
schen deutschen Länder gebildet, bis am 20. Britenkreuzer w a i d w u n d i n Malta
des großen Niederbruches unseres V o l k e s fie-
In Ostafrika, auf dem Balkan, in der M a r m a - len, w a r der junge Schüler m i t 16 Jahren i n A p r i l 1934 der preußische Ministerpräsident, Drahtmeldung unseres We.-Bertchterstatters
rica und nicht zuletzt auch an der Ostfront sriner glühenden Liebe zu Deutschland als unser Reichsmarschall Parteigenosse H e r m a n n Rom, 10. Juni
erinnern an Opfer, die Italien in unverbrüch- M e l d e r im Freikorps „ M ä r k e r " und als F r e i w i l - Göring, m i r und als meinem Stellvertreter dem W i e der amerikanische Sender In Kairo mel-
licher Waffenbrüderschaft gebracht hat und liger i m Freikorps „ H a l l e " in dem damals so f^-Brigadeführer Reinhard H e y d r i c h die Lei- det, traf in N e w Y o r k ein britischer Kreuzer ...
weiter zu bringen bereit und entschlossen ist. roten Mitteldeutschland tätig. I m Jahre 1922, tung der Geheimen Staatspolizei Preußens ein, der bei einem Luftangriff auf M a l t a ge-
I n den letzten Monaten hat Italien sich in i n einer Epoche, die alles Soldatische ab- , übertrug. I m Jahre 1936 wurde H e y d r i c h in der troffen wurde. Der Kreuzer, der schwere Schä-
steigendem M a ß e am U-Boot-Krieg beteiligt lehnte, tritt er als begeisterter Offizieranwär- durch den Führer neu geschaffenen Reichspo- den an einem der T ü r m e und e i n großes Loch
und neue wichtige Beiträge an der Kampffront ter in die Reichsmarine ein. I m Jahre 1926 llzel m i t 32 Jahren der Chef der Sicherheits- im Vorderschiff aufweist, wurde in eine W e r f t
gegen den Bolschewismus geliefert. Es weiß, w i r d er Leutnant, 1928 Oberleutnant zur See. polizei. Es wurde ihm damit außer der Gehei- eingeliefert, w o er wieder hergestellt werden
daß die Opfer, die es bringt, nicht vergeblich A l s Funk- und Nachrichtenoffizier w a r er i n men Staatspolizei auch die gesamte K r i m i n a l - soll.
sein werden und fühlt die ständig sich ver- den verschiedensten Dienstzweigen tätig und polizei unterstellt.
stärkende Gewißheit, daß das W o r t des Duce weitete seinen Blick durch Fahrten und Reisen
Bewundernswert ist und für seine Persönlich-
in seiner historischen Ansprache v o m 10. Ja-
nuar 1940 sich erfüllen w i r d : „Vinceremo —
in das Ausland. I m Jahre 1931 schied er aus
der Reichsmarine aus.
k e i t zeugt, daß er sich immer Anerkennung Der Tag in Kürze
und V e r e h r u n g bei Vorgesetzten und Unterge-
W i r werden siegen!" 'Am 20. Mal 1942 f i e l Im Kampf gegen den Bol-
Durch einen seiner Freunde, den damaligen benen erwarb. D e n H a ß aller Gegner des Rei-
Die Solidarität der beiden Achsenvölker schewismus Ritterkreuzträger Major Erich Schröter,
f f - O b e r f ü h r e r v o n Eberstein, erfuhr ich v o n ches, die sein schneller A r m stets vernichtend
Bataillone-Kommandeur In einem Infanterieregiment.
hat ihre Grundlage in der gleichgerichteten ihm und holte Ihn i m Juli d. J . in die Schutz- zu treffen wußte, hat Reinhard Heydrich eben-
Zur Vollendung seines 70. Lebensjahres übermit-
Weltanschauung und Zielsetzung und nicht staffel. H e y d r i c h , gewesener Oberleutnant, sowenig gefürchtet, w i e dieser H a ß ihn je In telten dem Relchspostminlsler Dr. Ing. e. h. Ohne-
zuletzt auch in der Freundschaft ihrer beiden trat nun als einfacher f f - M a n n in die kleine seinen Entschlüssen zu hemmen vermochte. sorge u. a. Ihre Glückwünsche: die Reichs- und
großen Führer. I n klassischer W e l s e faßt der Hamburger Staffel ein und machte in ihr z u - Stets und überall handelte der ^ f - M a n n Rein- Staatsminister, der Chef der Kanzlei des Führers der
Botschafter Italiens in Berlin, Dino A l l i e r i , diese sammen m i t a l l den braven, zumeist arbeits- hard H e y d r i c h aus tiefster nationalsozialisti- NSDAP., Reichsleiter Bouhler, Relchspressechel Dr.
Tatsache in die W o r t e : „Die Führer und die losen Jungs, die dort der erste treue Anfang scher Uberzeugung in vorbildlicher Treue zum Dietrich, Relchsarbeitstührer Hlerl, der Leiter der
Führer. Parteikanzlei, Reichsleiter Bormann, der Stabschef
V ö l k e r sind unerschütterlich einig in dieser w a r e n , Dienst i m Saalkampf und in der Pro-
der SA., Lutze, die Relchslelter, Relchsstatthalter und
Freundschaft. W a s eine gegnerische Propa- paganda i n den reichlich vorhandenen roten A l s der Führer darum den Chef der Sicher- Gauleiter, Relchssporllührer von Tschammer und
ganda an Einflüssen und M ä r c h e n auch vor- V i e r t e l n der Stadt Bald danach holte ich i h n heitspolizei In einer Zeit besonderer Spannung Osten sowie die Leiter zahlreicher ausländischer
geben mag, H i t l e r und Mussolini wissen, daß mir nach München und übertrug i h m in der nach Prag entsandte, damit er dort die Inter- Postbehörden.
sie die geeinte und disziplinierte Masse ihrer noch recht kleinen Reichsführung f f seine essen des Reiches vertrete, gab Heydrich er- Relchslelter Alfred Rosenberg übersandte dem
V ö l k e r hinter «Ich haben und daß diese V ö l - neuen Aufgaben. Physiker Prolessor Philipp Lenard zum 80. Geburts-
neut einen Beweis seiner Fähigkeiten. M i t t e n tag ein In herzlichen Worten gehaltenes Glück-
ker entschlossen sind, alles zu wagen u m des M i t der ihm angeborenen Treue und Zähig- aus seiner Tätigkeit des Aufbaues und der für- wunschschreiben.
Sieges willen, der unseren beiden Nationen keit Stand er in den politisch so schweren M o - sorgenden und belebenden Maßnahmen für das
endlich den Wohlstand und die Sicherheit naten des Herbstes 1932, die manche For- ihm anvertraute tschechische V o l k wurde der
schenken w i r d , für die sie seit langen Jahren derungen stellten, seinen M a n n . A l s ich nach stellvertretende Reichsprotektor nun v o n M e u - Verlij und D m * tjooinwldt« Zai'ung, Druckerei iiAV:l, ,„„„|, CmbH
R

den harten Kampf auf sich nahmen." der Machtergreifung im Jahre 1933 am 12. M ä r z VwUpIdt«: Wilh. M.ir<-I. HiuptichiiflUllin Dr. Ktm Pfeiffer. Uum.nmudl
chelmörders H a n d gefällt. Für Aueigeo j i l i L i Aruelgeiipialiluu 1

Robert ist schon dabei, sich von Käthes sich Käthe e i n . „Ausgehen ist gut und schön, sich umdrehen und hinausgehen. A b e r das
Männer/Mädcheri/Motoren Eltern zu verabschieden. I h m ist es z u lang-
weilig hier. Robert muß Betrieb um sich h a -
aber w i r haben uns ja nicht getroffen, u m
großen Klimbim zu erleben."
würde Robert doch nicht verstehen.
11) Fernlahrerroman von Hanns Höwlng ben, M u s i k , Lachen, Stimmung und Klamauk, „So, da w ä r e n w i r , " lacht Robert und läßt
„Schon wieder gehen", fragt sie erstaunt Robert m e r k t , daß er es m i t z w e i ernsthaf- sich i n e i n e n welchen Sessel fallen, dessen
sonst geht es nicht. Und Käthe — Käthe denkt ten Gegnern zu tun hat. Darum lenkt er e i n
und kann es nicht verstehen, daß sich die nur an Robert. Sie sagt zu allem j a , w e i l sie Federn w i e Streichhölzer zusammenknicken.
beiden bei ihr nicht wohlfühlen wollen. „Ich und sagt: „Also gut, streichen w i r eins v o n „Feine Plnte, was?" D a n n w i n k t er einen
sich genau vorstellen kann, was es heißt, beiden und gehen sofort in die Kaskade."
dachte..." N ä c h t e auf dem Lastzug zu sitzen und durch Kellner herbei u n d bestellt Bier für sich und
Käthe und Michael willigen ein. Es h a t M i c h a e l und Likör für, Käthe.
„ W i r haben nämlich ein Programm auf- die nächtliche Einsamkeit zu fahren.
keinen Zweck, noch länger hier draußen auf „Ist euch doch recht so," fragt er.
gestellt," unterbricht sie Robert. „Eigentlich Kopfschüttelnd sieht V a t e r Buchloh den der Straße zu streiten. Sie steigen In die
wollten w i r ins Kino gehen und dann noch ein dreien nach. „ W e n n das nur gut geht," denkt Käthe nickt. Jetzt ist es doch egal, was sie
Straßenbahn und fahren in Richtung Döberitz,
bißchen tanzen." er bei sich, „das ist ein Dahinstürmen, ein Le- trinkt, Durst h a t sie sowieso nicht. U n d M i -
w o die Kaskade Hegt. M i c h a e l und Käthe ist
Michael sieht Käthe erstaut an. V o n einem ben in den T a g hinein, ohne Besinnung und chael denkt ebenso w i e sie. Er fühlt sich nicht
das Lokal unbekannt, sie sind nie dort gewe-
Programm ist ihm nichts bekannt. Auch Käthe ohne Rast und Ruhe." w o h l hier, und w i e er so dasitzt m i t seiner L e -
sen. N u r Robert kennt es und behauptet, daß
scheint nichts davon zu wissen, aber sie hat U n d die Mutter? Sie sieht die unbenutzten derjacke, paßt auch er gar nicht i n die dumpfe
hier allerlei los sei.
gleich bemerkt, daß Robert sich hier nicht Kaffeetassen auf dem Tisch stehen. A b e r sie Schwüle des Lokals.
wohl fühlt, und darum nickt sie und spricht: ist nicht b ö s e . . . nur traurig. D i e Jugend ist Käthe ist ein w e n i g enttäuscht, als sie die Die müden Musiker auf dem Podium kra-
„Ja, das hatten w i r vor." anders,' denkt sie, w i r sind eben alt und kön- Kaskade betritt. „Geschmacklos," denkt sie m e n Ihre Instrumente hervor und fangen a n z u
M i c h a e l möchte am liebsten sagen, daß er nen so manches nicht mehr verstehen . . . und ein grauer Schleier legt sich über ihre spielen: Original-amerikanischen Swing. I m
es hier am Familiehlisch viel schöner fände. * gute Stimmung. selben Augenblick w i r d es in den stillen
I n einem rauchigen Lokal zu sitzen, w o dazu „Erst Ins Kino gehen, danach tanzen und
Gleich am Eingang an einem Tisch sitzen Ecken lebendig, und w i e eine hungrige M e u t e
noch getanzt w i r d , ist überhaupt nicht sein schließlich noch die Fahrt nach Spandau z u -
ein paar. Mädchen in billigen Abendkleidern. stürzt sich alles auf das Parkett.
Fall. Aber schließlich sind Robert und Käthe rück — ist das nicht ein bißchen viel für einen
so gut w i e verlobt, und er war doch nur der W i e sie sich bewegen, w i e sie die Zigarette „ W o l l e n w i r . . . ? " fragt Robert Käthe. —
Abend?" fragt Michael draußen auf der Straße. Käthe nickt und beide tauchen' i n der zucken-
Mitläufer, eigentlich hatte er hier gar nichts mit spitzen Fingern z u m M u n d führen, alles
„ W i r haben zwanzig Stunden Fahrt hinter uns den M e n g e unter.
zu suchen. w i r k t sehr gekünstelt. Es ist unecht und unter
und müssen morgen früh u m elf wieder z u -
der Schminke m e r k t m a n ihnen einen Z u g M i c h a e l blickt Ihnen nach. Er sieht, w i e
„Ich fahre dann zurück nach Spandau," er- rück. A c h t Stunden Schlaf ist das wenigste,
grenzenloser Müdigkeit und Leere an. sie sich eng an Robert schmiegt u n d i h n
k l ä r t er. „Tanzen kann ich doch nicht." was w i r brauchen."
A l s Robert an ihnen vorbeigeht, blinzelt ängstlich anblickt. „Seltsam," denkt er, „ob
Doch damit sind Käthe und auch Robert Robert bleibt ärgerlich stehen und -steckt
ihm eine z u : ,,N'Abend, Robert." Frauen immer blindlings einem M a n n v e r -
nicht einverstanden. „Du ziehst mit," entschei- beide Hände in die Hosentaschen. trauen, wenn sie i h m einmal Ihre Liebe ge-
det Käthe, „sonst gehe ich auch nicht." „Der Abend fängt gerade erst mal an und „Servus, LIssy", antwortet Robert leise. schenkt haben."
Michael will kein Spielverderber sein. du redest schon v o m Schlafengehen. Mensch, / Käthe hat den vertraulichen Gruß gehört.
„Vielleicht ist es auch besser, wenn ich mit- hast du noch nie gehört, daß Schlafen ver- Sie h a t plötzlich das Gefühl, gemein und rück- Robert ist unermüdlich. N u r in den Tanz-
gehe," denkt er, „wer weiß, ob Robert sonst lorene Zeit ist?" sichtslos beleidigt z u sein. Doch sie läßt sich pausen sitzen sie zusammen und bemühen sich
noch Irgendwo hängen bleibt, spater, wenn er „Ich finde auch, daß unser sogenanntes nichts merken, nur in ihren M u n d w i n k e l n krampfhaft, ein Gespräch anzuknüpfen. A b e r
Käthe nach Hause gebracht hat." Programm reichlich umfangreich ist," mischt zuckt es krampfhaft. A m liebsten möchte sio eine rechte Stimmung will nicht aufkommen,
(Fortsetzung folgt)
• • i i i l l l - H H B H H H I i

1. B e i l a g e Lltzmannstadter Zeltung —> M i t t w o c h , 10. J u n i 1942 25. J a h r g . — N r . 160

Hoffnungsloser Fall
I n d e r L o n d o n e r Börse sollen W e r k b ä n k e au*»,
gestellt w e r d e n , u m d e n B ö r s e n j o b b e r n d i e M ö g -
l i c h k e i t z u geben, sieh I n d e r F r e i z e i t k r i e g s p r o -
duktiv z u betätigen.
So sieht die „andere Seite" aus / Was bolschewistische Gefangene erzählen / V o n Kriegsberichter Edgar Panzner
P. K. I c h versichere den Lesern dieser Z e l - euch?" W i e d e r dieses ängstliche Flattern i n Pferde mehr. W e n n sie umfielen, wurden sie
len, daß ich nur wiederhole, was ich selbst aus den Pupillen. Ersichtlich bemüht er sich, zu von den Unseren gleich aufgegessen. Die LONDONER
dem M u n d e gefangener Bolschewisten I m erkennen, was ich eigentlich w i l l . M a n sieht meisten wurden nachher krank, denn w i r ha- BÖRSE
mittleren Abschnitt der Ostfront bei einer die Gedanken richtig hinter seiner Stirne ar- ben j a nicht einma'l Salz dazu, und viele ver-
Unterhaltung mit ihnen vernommen habe. D a beiten. I c h lasse ihm etwas Zeit. D a kommt schlingen das Fleisch halbroh. Die M u n i t i o n
ich selbst Russisch spreche, ist auch die ge- er auch schon mit einer Frage: „Seid Ihr Dol- müssen w i r schon auf Hundeschlitten heran-
ringste Verfärbung und fremde Abänderung, metscher?" — „ N e i n , " fast muß Ich l ä c h e l n . ' — schaffen. Bei unserem Stab hatten sie noch
die durch die Vermittlung eines Dolmetschers Jetzt w i r d er neugierig: „Und woher kennt I h r sechs Pferde, alles so dürre Luder. A b e r u n -
bei der eigentlichen Vernehmung entstehen Russisch?" — „Ich w a r vor vielen Jahren ein- sere L e u t e verdrehten schon die Augen nach
könnte, vermieden worden. mal bei euch!" — V o r lauter Interesse vergißt ihnen, wenn sie nur in die Nähe des Stalles
Da ist ein T a n k i s c h (Panzerschütze). er fast seine ganze Angst. „ W a r t Ihr einmal kamen. Eines Tages erhielten w i r von Euch 7

Sein 34-Tonner ist v o r einer Stunde beim A n - in meiner Stadt?" — „Ja." — „Ist sie nicht Artilleriefeuer. Alles drückte sich in die
griff auf eine unserer Waldstelluhgen erledigt schön?" — Draußen haut ein Artilleriegeschoß Ecken. Da war kqiner mehr zu halten. Es k ü m -
worden. Gesicht und H ä n d e sind verschmiert, in die zerfetzte Landschaft und wirft die Erd- merte sich keiner mehr um die Einschläge.
H a a r e und W i m p e r n versengt und seine dicke schollen fast bis an unsere klirrenden Schei- Alles rannte nur zu dem rauchenden Stall, um
Wattehose ist a m Oberschenkel zerfetzt und ben. W i r befinden uns zwei Kilometer hinter ein möglichst großes Stück Fleisch v o n den
läßt eine leichte Fleischwunde erkennen. Es der vordersten Linie, und unser kleines Dorf gefallenen Pferden abzubekommen. D u hättest
ist e i n breitschultriger K e r l , mit starken bekommt ab und zu noch seinen Segen v o n einmal sehen sollen, w i e sie sich alle freuten,
Backenknochen und überdurchschnittlich intel- drüben ab. Doch der Tankist hat mit keiner daß ihr gerade den Stall getroffen habt. Ja,
ligentem Blick. Er hockt auf einer Holzbank W i m p e r gezuckt. Er ist mit seinen Gedanken seht ihr, Pferdefleisch ist ein Leckerbissen ge-
der niedrigen Russenstube und kaut an einem jetzt ganz in seiner Heimatstadt. N u r ein lei- worden."
Stück Brot, das ihm unsere mitleidigen Land- ses Zittern läuft durch seinen Körper. Er Draußen hörte man schwere Schritte. D i e
ser geschenkt haben, die alle eifrig mit ihren friert; das kommt wohl von seiner V e r w u n - Türe ging auf und zwei neue Gefangene traten
W a f f e n beschäftigt sind und für die so ein dung. herein. Sie drückten sich eng aneinander. Der
Bolschewist kein weiteres Interesse besitzt.
„Siehst du, ich war doch einmal bei euch Posten, der sie gebracht hatte, erstattete M e l -
Sie sehen j a alle ''"age so viel v o n diesen Ge-
drüben, als noch der Zar war. Aber w i e es dung. W i e d e r waren es zwei Tankisten. Sie
fangenen. M a n läßt sie hier unter ihrer Auf-
jetzt bei euch aussieht, das kann ich mir nicht stammten aus einem 52-Tonner, der bei dem- Z e i c h n u n g : K. S t o y e / „ B i l d e r u n d S t u d i e n "
sicht, bis jemand nach hinten geht und sie
vorstellen. Damals hattet ihr gut zu essen, aber selben Panzerangriff erledigt wurde, bei dem „Da schickt uns der Churchill seine rampo-,
mitnehmen kann.
jetzt scheint es doch anders zu sein. Und da auch der vorher Geschilderte in Gefangenschaft
Bei meinem Eintreten wirft mir der Tankist nierte Blockade-Zange, mer Solln se wieder
bin ich einfach neugierig." — „ W i r haben keine geraten war. (Weiterer A r t i k e l folgt.)
sofort einen ängstlich forschenden Blick z u . grade kloppen, S a l l y l "
Er kennt die bolschewistischen Methoden, und
man hat ihnen drüben erzählt, daß „die Deut-
schen die Gefangenen zerstückeln und furcht- Erzählte Kleinigkeiten
bar zu Tode quälen". Es mag ihm bei dem ge-
schenkten Stück Brot unserer Landser schon Es ist w e n i g bekannt, daß Johann Strand, der
ein leichtes Bedenken an der Richtigkeit der ungezählte beschwingte W a l z e r m c l o d i c n geschaffen
bolschewistischen Agitationserzählungen ge- hat, sich niemals nach einer d a v o n selbst tanzend
über das Parkett bewegt hat. D e n n Strauß w a r
kommen sein, aber er tiaut dem Frieden doch Nichttänzer. O b er am T a n z e n keine Freude hatte
nicht so recht. oder dds Erlernen der Schritte i h m S c h w i e r i g k e i t e n
machte, w e i ß m a n nicht. Tatsache aber ist. daß d e r
„Kennst du meine Stadt?" W a l z e r k ö n i g selbst einmal darüber a n einen Freund
„ W i e heißt du?" frage ich ihn. — „ N . . . schrieb: „ D u glaubst nicht, w i e oft und v i e l ich auf-
gefordert w e r d e , meine W a l z e r und Polkas nicht n u r
N . . . " kommt die A n t w o r t zurück. „Hast du
Zu spielen, sondern auch zu ihren K l ä n g e n zu t a n -
deine Erkennungskapsel bei dir? (Die Sowjets zen. Doch D u weißt j a , ich w a r in meinem Leben
tragen keine Erkennungsmarke, sondern haben k e i n Tänzer und muß all den verlockenden .Auffor-
ein kleines Röhrchen, in dem auf einem Pa- derungen zum T a n z ' ein entschiedenes N e i n ent-
pierzettelchen N a m e und Anschrift vermerkt gegensetzen . . . "
sind.) W o r t l o s zieht er das kleine Büchschen . ' • * ;'.),,.'
hervor und reicht es mir. Ich öflne es und Rudolf V i r c h o w schloß einmal eine V o r l e s u n g
stelle fest, daß die Angabe seines Namens zu Senieslerbeginn mit den W o r t e n : ,.Meine H e r r e n ,
stimmt und in welcher Stadt er zuletzt ge- w i r Professoren v o n der medizinischen Fakultät sind
wohnt hat. I c h gebe ihm sein Bürhschen z u - bestrebt, aus I h n e n brauchbare Ä r z t e zu machen. Lei-
rück und frage weiter: „ N u n , wie ist es bei Die Kämpfe an der Murman •Frort der können w i r nicht v e r h i n d e r n , daß es auch in Z u -
Handgranaten u n d geballte Ladungen treiben den Feind, der Immer wieder anzustürmen versucht, kunft noch schlechte Ä r z t e gibt. Lassen Sie mich
zurück. ( P K . - A u f n . : Kriegsberichter Moosmüller, A t l . , Z.) einen brauchbaren V e r g l e i c h zwischen guten und
schlechten Ä r z t e n b r i n g e n : W ä h r e n d der schlechte
A r z t e i n Kondukteur auf der Bahn ins Jenseits ist,
betätigt sich der gute Arzt als — j B r e m s e r . "

W a s a l l e s i n d e r W e l t g e s c h i e h t . . .
Katze wollte H i l f e holen. durch entstanden, daß beide Jungen den gle.-
Kladno (Böhmen). I n Pschelietz b e i chen Namen führten.
Kladno starb eine Bäuerin an einem Schlag- W i l d h u n d e vernichten Schafherde
anfall. N i e m a n d w a r zu Hause, n u r die alte Harbin (Mandschukuo). Der mandschu-
Katze bemerkte, daß die F r a u leblos a u f dem rische Bauer Matsuki aus Boduno w a r beson-
Fußboden lag. Sie lief hinaus und direkt a u f ders stolz auf seine riesige Schafherde, die aus
das Feld zu dem Bauer. Dort begann sie jäm- einigen Tausend Stück wohlgenährter Tiere
merlich zu miauen und so lange an den Klei- bestand und seinen Reichtum ausmachte. Eines
dern des Bauern zu kratzen, bis sich dieser Tages erzählte er einem Bekannten freudig
sagte, daß etwas nicht in Ordnung sein müsse. von der in letzter Zeit erfolgten weiteren V e r -
Er ließ v o n der Arbeit ab und ging nach größerung seines Bestandes, als draußen v o r
Hause, w o er seine F r a u tot vorfand. dem H a u 6 der Hofhund laut aufheulte. Er-
schrocken sah der Bauer nach und bemerkte
Tot gemeldet und doch gesund mit Entsetzen, daß eine M e u t e von etwa hun-
Ein zehnjähriger Junge aus Rödchen bei dert tollwütigen Berghunden vorbeizog, seinen
Saaleck (Saale) wurde in das Weißenfeläcr vierbeinigen Wächter zerfleischt hatte und
Krankenhaus eingeliefert, v o n w o dann die nun in Richtung seiner Schafherde/ davoneilte.
Nachricht eintraf, daß das Kind an einer bös- Schnurgerade ging die wilde Jagd über Bäche
art'gen Krankheit gestorben sei. Die Beerdi- und Tümpel, über Baumstämme und Strauch-
gung wurde v o n den Hinterbliebenen festge- w e r k . Schließlich überfielen, ehe die W ä c h t e r
setzt und auf dem Friedhof wartete die T r a u e i - sie daran hindern konnten, die wütenden Tiere
gemeinde stundenlang auf die A n k u n f t der die Schafe, bissen die nächsleneichbaren Tiere
Leiche, die jedoch nicht kam. — Statt dessen tot und jagten die übrigen über einen steil ab-
k a m v o n der Krankenhausverwaltung ein tele- fallenden Hügel unmittelbar in einen tiefen
M i t dem Umtrunk w i r d der Sieg gefeiert fonischer Anruf an, daß der totgesagte Junge See. Dort ertranken sämtliche Tiere, während
A n B o r d eines deutschon U-Buotcs nach e r f o l g - wiederhergestellt sei und aus dem K r a n k e n - die Berghunde weiterzogen. Binnen wenigen
reicher Feindfahrt vor der USA.-KUste. Alle „ A a l e "
haus entlassen werden könne. Dagegen w a r M i n u t e n w a r der Bauer ein armer Mann> ge-
sind verschossen u n d so manches Feindschiff m u ß t e
aber ein gleichartiger Junge aus dem Nachbar- worden, der glaubte, den Verlust nicht über- Generaloberst Rommel
auf den Meeresgrund. N u n w i r d der Rückmarsch
i n die Heimat angetreten. dorf Lengefeld im Krankenhaus gestorben. Die leben zu können und darum Selbstmord durch im Kampfgelände der nordafrikanischen Front
( P K . - A u f n . : K r i e g s b e r i c h t e r W a l d a , Sch., Z . ) Verwechslung der beiden P a t e n t e n w a r da- H a r a k i r i beging. (PK.-Aufn.: Kriegsberichter Schäfer. A t l . Z.)

Einem altjapanischen Märchen Schizuka für eine W e i l e . A b e r bald erschien nicht beschämen lassen, biß er in die abge-

Die Prüfung des Samurai nacherzählt von A l f r e d H e i n


sie verschleiert und in einem weißen Gewand.
D e r Samurai griff nach seinem Schwert und
rissene Pfote hinein.
I m nächsten Augenblick lächelte er: „Das
dachte einen Augenblick: Ist sie doch ein Ge- schmeckt wunderbar! Hast d u noch mehr da-
I m Ris-shun, das ist: im Vorfrühling, ver- schöne Schizuka Gozen wäre wohl das böse spenst? Bald jedoch ließ er das Schwert los, von, Schizuka?"
liebte sich M i k o t o , ein junger, aber armer Gespenst jener sagenhaften Schizuka von ehe- denn Schizuka nahm ihn an der H a n d und Schizuka warf ihm die ganze Puppe i n den
Krieger, in die Tochter eines reichen Ehe- dem und m a n müsse sich vor ihrem dämo- führte ihn durch die schlafende Stadt bis hin- Schoß, die v o n einem Zuckerbäcker aus süßem
paares, das in Kioto einen schönen Palast be- nischen Unwesen in acht nehmen. aus vor die Tore. A u f das Gräberfeld führte Konfekt gebacken war.
saß, Die Tochter hieß Schizuka Gozen, genau Aber M i k o t o wagte es, der schönen Schizuka sie ihn, und böse Wolkengespenster jagten Der Samurai aber schleuderte dio Puppe
so w i e die Geliebte des glänzenden Sage'i- Gozen zu sagen: „Ich liebe dich. Zwar bin ich am M o n d vorbei, während die W i n d e w i e beiseite und ergriff Schizuka: „Du schmeckst
helden Yoschitsune, von der die Lieder singen, ein Samurai, dessen ganzer Reichtum sein wilde W ö l f e heulten. D i e W o l k e n verschat- noch viel süßer!" jubelte er. Und Schizuka lachte
daß keine schönere Dame in Japan je gelebt Schwert bedeutet, keiner aber w i r d dich tap- r
teten den M o n d . Es w u d e ganz finster. N u r in seinem A r m : „Du allein liefst nicht davon.
hat und leben wird. Z u m mindesten aber ferer und hingebender lieben. Darum erhöre Schizuka, die weißgewandete leuchtete. Darum sollst du mich haben, du tapferer Suma-
machte die lebende Schizuka der vor etlichen mich!" Mikoto, der Samurai, flüsterte kein Ge- ral. Denn du kennst keine Furcht. D u bist d . r
Jahrhunderten zu den Göttern eingegangen dicht, und er hatte sich weder mit goldenen Jetzt ergriff Schizuka eine Grabschaufel
M a n n , den ich liebe, denn du bist wirklich ein
an Schönheit den Rang streitig. Schon viele Ketten noch mit seidenen Gewändern behän- und fing zu graben an. Sie öffnete ein Grab.
Mann!"
und sehr bedeutende Männer, reich an Ehren gen! er trug einen Panzer, doch unter dem Sie nahm einen Hammer und zerschlug_ einen
Und reich an Besitz, hatten sich um Schizuka Panzer schlug sein junges, wildes Herz. Sargdeckel. Der Samurai sah verwundert z u .
beworben. Sogar Dichter waren darunter i i e W i e keiner zuvor gefiel dieser Samurai der Aus dem Sarg heraus riß Schizuka in dem Kultur in unserer Zeit
erlesene Liebeslieder zartbeseelt vorzutragen schönen Schizuka, und sie sang vor Glück das Augenblick, da die W o l k e n den M o n d wieder
L u x e m b u r g r i c h t e t e i n L a n d e s m u s e u m e i n . Tn
wußten: jeder v o n all diesen ward zwar be- kleine Lied v o m ersten Frühling: freigaben und es licht wurde, ein mumien-
e i n e m a l t e n F a t r l z l e r h a u s i n L u x e m b u r g entstellt
zaubert, keiner aber erhört. Denn sie bestän- Die Pflaumenblüten ähnliches Etwas, dem sie jetzt einen Finger z u r Z e l t das L a n d e s m u s c u m des Gebietes L u x e m -
den die geheime Liebesprobe nicht, v o n der verbarg die Frühlingsnacht abriß — und ihn verspeiste! b u r g , I n d e m w e r t v o l l e S t ü c k e , d i e aus d e m g a n -
niemand wußte, was ihr Geheimnis war, außer im dunkelblauen Gewand. Der Samurai fühlte wohl einen Schauer des zen Lande zusammengetragen wurden, unterge-
jenen, die in dieser Probe versagt hatten. Denn Ich spürte sie dennoch, Grauens, Aber da er die Furcht nicht kannte, b r a c h t w e r d e n sollen. Das M u s e u m w i r d n a c h s e i -
n e r F e r t i g s t e l l u n g e i n e n umfassenden Ü b e r b l i c k
Schizuka ließ vor der Probe jeden ihrer Be- w e i l sie süß dufteten, wurde er, w i e alle mutigen Männer, begierig,
Uber d i e E n t w i c k l u n g des L u x e m b u r g e r L a n d e s
werber schwören, nichts über die Prüfung zu die Pflaumenblüten! dem Geschehen auf den Grund z u kommen, I n n e r h a l b des m o s e l t r ä n k l s c h e n S p r a c h r a u m s auf
•Verraten. Dann empfing sie ihn allein in ihrem Tee- und trat näher hinzu. allen Gebieten gewähren.
raum. Sie tranken feierlich stumm den T e e . Schizuka riß d e m bei n ä h e r e m ' Zusehen Volkskunde des deutschen Ostens. I n diesen
W e n n m a n dennoch in die Seelen der ab-
Der Samurai w a r sehr glücklich. Schizuka einer riesigen Fledermaus ähnlichen Monstrum T a g e n w u r d e Professor Ztesemer, der bekannte
Bewiesenen Bewerber dringen und heraushören
auch. Plötzlich sagte sie: „Heute nacht mußt eine ganze Pfote ab und warf sie dem Samurai Germanist an der Albertus-Universität In Königs-
Wollte, was für einen Liebesbeweis denn die
du mir folgen auf einem schweren Gang." zu: „Iß, wenn du mich liebst." b e r g , 60 J a h r e a l t . P r o f . Z i e s e m e r m a c h t e sich als
Vielbegehrte verlangte, so malte sich nur Forscher u n d K e n n e r der Volkskunde u n d Landes-
•tummer Schrecken in den ei bleichenden G e - Der Samurai nickte lächelnd. „Gern." Dann Der Samurai floh nun auch jetzt nicht ent-
geschichte des deutschen Ostens e i n e n Namen
wichtem der Gefragten. M i t Schauder und mußte auch er Stillschweigen schwören über setzt, so w i e es alle anderen zum mindesten d u r c h d i e V e r m i t t l u n g östlicher Volkskunst, v o n
« a u e r im Blick schüttelten sie den Kopf. D a - das, was nun geschah. In diesem Augenblick taten, sondern beherzt, M ä r c h e n , Sagen u n d L i e d e r n , S i t t e n u n d m u n d -
l ,
* i ging im V o l k sogar das Gerede um, die A l s die Mitternacht anbrach, entfernte sich denn er liebte Schizuka und wollte seinen M u t artlichen Besonderheiten,
••••
Ion in fiftmumistadt Die Frauenarbeit hilft Öen Sieg erringen Dae lieft öie Hausfrau Ans
„Ja, untere Schwestern !" D l e
der berulstätigen Frauen wächst ständig I Sind alle dem Rul des Führers gefolgt? Zwischen 12 und 15 Jahren. Unsere h e r a n w a c h -

I n einem hiesigen Kaffee saßen drei Schwe-


senden j u n g e n M ä d c h e n w ä h l e n sich Ihre Kleidung Schcrb
I n Landwirtschaft und Industrie hat sich der schon v o m modischen Standpunkt aus. D i e hier ge-
stern. Sie haben wahrhaftig keinen leichten arbeitseinsatz auf das M a ß kommen, das für zeigten M o d e l l e k o m m e n diesen W ü n s c h e n und A n - Sorglos
Arbeitseinsatz der Frauen von Jahr zu Jahr die Frau als Trägerin des deutschen Volkes
Dienst, immer auf den Beinen, immer zu Dien- forderungen entgegen. H e l l e Garniturteile lassen die beitsstätte
erhöht. Nicht politische Richtungen haben zuträglich ist. Kleider besonders jugendlich erscheinen. Beyer-
sten. Dazu in steter Bereitschaft, Schweres zu dieses Anwachsen herbeigeführt, sondern die M a n t e l od
M o d e l l M K 43116 (für 12 und 14 Jahre). Wollstoff
sehen, ohne mit der W i m p e r zu zucken. Dafür starke Entwicklung der Industrie und der Fort- Der Frsuenarbeltseinsatz konzentriert sich «chädigti-1
i n V e r b i n d u n g mit einfach gestrickten T e i l e n er-
sollen sie auch einmal ausspannen. Die Musik, schritt der Technik. Schon im 18. Jahrhundert nicht, wie meist angenommen wird, auf die möglicht das A u l a r b e i t e n von Resten und ergibt ' hilft nicht:
die gut aufgelegten Menschen ringsum tun das f i n d e n w i r in der Textilindustrie viele Frauen, Verbrauchsgüterlndustrie, sondern auf die Pro- eine hübsche W i r k u n g . Erlorderllch: e t w a 1,10 m Scherben,
ihrige, um sie guter Stimmung sein zu lassen. die vor allem deshalb so häufig eingestellt duktionsgüterindustrie. Stoff, 130 cm breit oder 2,10 m Stoll von DO cm der Fahrh
N u n betraten drei Soldaten den Raum. Su- wurden, w e i l sie billige Arbeitskräfte waren. Breite und je 250 g W o l l g a r n . Beyer-Modell M K Vernichtet
chend sehen sie sich um und finden Platz. Es Seit 1934 hat das Frauenamt der D A F . alles 43122 (für 13 und 15 Jahre). Sehr Jugendlich ist der atücke, zer
Irgendein Mutterschutzgesetz gab es nicht, eine
in die H a n d genommen, was mit der Betreuung A n z u g aus schottisch kariertem Rock und schlich-
ist Nachmittag, Kaffeetrinkenszeit. Fragend Tatsache, die uns heute unverständlich er- ner Fahrba
tem, einfarbigem Jäckchen bestehend. Dazu w i r d
kommt der Ober heran: „Kaffee?!" „Ja, w e n n scheint. Erst 1927 wurde ein erstes derartiges der schaffenden Frau zusammenhängt. Das
eine kurzärmelige weiße Bluse getragen. Erforder- Ein Bau
w i r Kuchenmarken hätten!", meint der eine Gesetz geschaffen. kürzlich bekanntgewordene Mutterschutzgesetz
arbeit, er i
der Soldaten. „Ohne M a r k e n dürfen w i r lei- nimmt sich im nationalsozialistischen Sinne der
, N a c h 1933 bestimmte nicht mehr die Indu- chen Glass
der nichts abgeben!", antwortet pflichtmäßig werktätigen Frau und der werdenden Mutter
strie das M a ß des Frauenarbeitseinsatzes, son- schnitten,
der Ober' und bedient, während die Soldaten sowie der Wöchnerin an. Härten w i r d es j e - 'eicht für i
dern man ging jetzt von polltischen Gesichts- doch im Kriege immer noch geben. Sie können
beraten, weiter.
punkten aus. Die Gedanken des Nationalsozia- allerdings beseitigt oder gemildert werden M u ß da:
D a w i n k e n ihn die Schwestern heran. Sie lismus w u r d e n grundlegend. A u c h nach dem durch den freiwilligen Einsatz der nicht ver- den werdei
geben ihm Kuchenmarken und auch das Geld Siege, wenn die Landesverteidigung den Ein- heirateten Frauen, die sich noch zur V e r - kommen,
für den Kuchen. Geschwind lauft der Kellner, satz der Frauen nicht mehr so erfordert wie fügung stellen, denn der Ruf des Führers w i r d achtet, dal
holt den Kuchen und stellt ihn mitsamt Kaffee jetzt, dann w i r d vor allen Dingen der M ü t t e r - gewiß nicht ungehört verhallen. nicht auf d
v o r die Soldaten. Die sind nicht schlecht er-
ten und on<
staunt, sehen sich suchend um und erblicken
was heute
die Schwestern. Da wissen sie sofort, wer die
Hausbesitze
Spender sind.
„Ja, unsere Schwestern!", meint einer der
WogefunÖeMfltte^öaauchgefunOeKinÖer daß vor sei
stück die F
Soldaten, und die anderen nicken zustimmend. Weitschauende Beratung und Betreuung / Rastloser Kampf der Säuglingssterblichkeit ist, dann h<
„ W e n n w i r die nicht hätten. D i e lesen uns schonen, H i
W e r die Verhältnisse im Reichsgau W a r t h e - große Aufgabe bei den galizien- und w o l h y -
jeden Wunsch an den A u g e n a b l " daß keine I
lond kennt, weiß, daß ein großer Unterschied niendeutschen Umsiedlern w i e auch bei den
Beschämt habe ich zugesehen. W e r doch auch zwischen der schon früher deutsch gewese- geworfen VI
solche schnelle Bereitschaft des Herzens hätte Volksdeutschen. Ausrede: D
nen und den rein polnischen Gebieten besteht.
und in Sekundenschnelle wüßte, was getan Als erstes hilft die Säuglings- und M ü t t e r -
I m ersteren Fall gilt es, deutsche Menschen,
werden muß. G. K. beratungsstunde, die in den Hilfsstellen der-
die zwanzig Jahre unter Fremdherrschaft und
N S V . unter der ärztlichen Leitung des Staat- Cauhaupls
Terror gelebt haben, in die alte Ordnung
lichen Gesundheitsamtes, stattfindet. Jeder
Zufainmcnfchluß aller Hunöcbcfföcr! heimzuführen und ihnen das, was in diesen
Säugling und jedes Kleinkind w i r d hier erfaßt, 122 nein
Jahrzehnten im Altreich an Erkenntnissen ge- der Kleinen
A m Sonntag fanden sich eine Anzahl Hunde- jede beginnende Rachitis festgestellt und so-
wachsen ist, zu vermitteln. Prorektor P:
besitzer zu einem Ortsverband, v o n Litzmann- fort bekämpft. U m die gesundheitlichen M a ß -
stadt und Umgebung im Reichsverband für das Anders Ist es in den östlichen Kreisen. nahmen zu sichern, sind im Rahmen des Hilfs- lation von
Rassehundewesen zusammen. Nachdem der Hier leben deutsche Menschen, die, abge- werks Säuglingsschwestern eingesetzt, die zählt das av.
Zweck des Zusammenschlusses erläutert war, schnitten v o m Mutterland, wirtschaltllch, see- überall dort die Familien besuchen, wo noch ster 448 Sti
waren alle Anwesenden sich in dem Bestrebun lisch und kulturell immer v o m fremden, ihnen keine Gemeindeschwester tätig ist. Säuglings- lieh einer |
zur Erreichung gleicher Ziele einig und mit der feindlich gesinnten Volkstum bedrängt wor- pflegekurse des „Mütterdienstes i m Deutschen Wehrmacht,
vorgeschlagenen Organisation einverstanden. den sind. tion fand eil
E r a u e n w e r k " sorgen für weilere Schulung der
Die Leitung des neuen Ortsverbandes liegt In Ihr Bekenntnis zum Deutschtum verpflichtet M ü t t e r — j a , am liebsten auch — der Groß- worauf der
den Händen von E. G. Brombacher in Litzmann- uns nun, sie in Liebe und Geduld in unser mütterl H. K. S t r e i t der
stadt, Adolf-Hitler-Straße 23, der über alle Fra- Dr. Junge ir
gen der Zucht, Haltung, Ausbildung, sowie
Umtausch jetzt gestattet. Der Reichsminister -s- Vorgi
über A n - und V e r k a u f , über Fulterfragen us>v. Zeichnung: Erika Nestler
für Ernährung und Landwirtschaft hat den U m - Beim Bestell
Auskunft erteilt. Zur Sonderung der einzelnen Zur Altll.'J.r
tausch französischer und belgischer Lebens- l i e h : e t w a 1,10 m Blusenstoff, 80 cm breit, 2,10 m polnischer B
Rassen in Arbeitsgruppen treffen sich alle Uni Spinnitoffiammliiiuj
mittelmarken sowie der Im Generalgouverne- Rock- und 1,70 m Jnckenstoff, j e 90 cm breit. die sich bei
Hundebesitzer mit ihren Tieren am kommenden B e y e r - M o d e l l M K 43128 (für 13 und 15 J a h r e ) . D e n
Mittwoch. ment geltenden Reise- und Gaststättenmarken Steinkisteng
in deutsche Lebensmittel- bzw. Reise- und Gast- schlichten Ausputz des hübschen Prinzeßkleides er-
Zeitenwende
geben große w e i ß e Knöpfe und eine w e i ß e Garnitur.
Die Futterfrage ist ab 1. 7. 1942 reichsein- stättenmarken der bisher nicht zulässig war, Erforderlich: e t w a 4 m Samt, 70 cm breit oder 2,25 m
heitlich durch ministerielle Anordnung vom gestattet. Der Umtausch der vorgenannten Kar- Wollstoff, 130 cm breit. B e y e r - M o d e l l M K '43130
13. M a i 1942 neu geregelt. tenarten erfolgt ausschließlich dur h das Lan- Konstan lyn
(für 13 und 15 Jahre). Den tiefen, eckigen Ausschnitt
desernährungsamt (Abt. B) in Posen, W i l h e l m - des Schulkleides füllt ein gestreutes W e s t c h e n , zu
Ein große
platz 14. d e m die Ä r m e l aufschlage passen. Erforderlich: e t w a Es ist erfreu
Persönlichkeitswert in der Kunstschöpfung.
2,60 m K l e i d - und 35 cm Besatzstoff, j e 90 cm breit. stantynow g
I n der am 13. Juni, i m ' Deutschen Volksbil-
Verkehrsunfall, A n der Straßenkreuzung B e y e r - M o d e l l M K 43113 <für 13 und 15 Jahre). D i e Gemüsebaue
dungswerk, in der Meisterhausstraße beginnen- Meisterhaus- und Askanierstraße stieß ein strenge Form des Bolerokleides w i r d durch eine m i t
den Kunstausstellung, zusammengestellt aus Gemüsebaue
Straßenbahnzug der Linie 4 mit einem Pferde- r-chmalcn Rcihfälbelchen verzierte Balistbluse aufge-
W e r k e n der großdeutschen Künstlerschaft, w i r d lockert. Erforderlich: e t w a 2,50 m Kleidstoff, 90
die W e g e g<
fuhrwerk zusammen. Dabei erlitt der polnische
man besondere Gelegenheit finden, an den dort cm breit. diese umfan
Fuhrmann eine leichtere Verletzung am H i n -
ausgestellten A | b c i t e n die Unterschiedlichkei- schon angefe
terkopf.
ten in der persönlichen Gestaltungsweise, die W i e w a r ' s m a l m i t GrleßschaumT 8/4 1 Wasser, erheblich zu
sich aus Heimatgebundenheit und Charakter- Z w e i Taschendiebe wurden festgenommen. 80 r. G r l e B , so g Z u c k e r , l P r . Salz, Saft u n d Schale einer Gegene
w e r t e n ergeben, festzustellen. Außerdem we>- Z w e i 33 und 26 Jahre alte Polen wurden auf e i n e r Z i t r o n e oder A r o m a . I n die k o c h e n d e F l ü s - Von jeher dt
den die Teilnehmer an den in der ersten W o c h e der Straßenbahn der Linie 7 gestellt, als sie sigkeit streut m a n u n t e r R ü h r e n den GrleB e i n , wird.
nationalsozialistisches Denken hineinzuführen, gibt Z u c k e r und Salz h i n z u , lttflt 10 M i n u t e n k o -
nach der Eröffnung täglich u m 11 und 15 U h r einer Polin die Geldbörse entwendeten. Beide
sie aus ihrem wirtschaftlichen und kulturellen chen und schlagt u n t e r Z u f ü ; : y n g der Z i t r o n e I n
stattfindenden kostenlosen Führungen, auf die konnten festgenommen werden.
Elend zu erlösen und sie seelisch wieder auf- einer t i e f e n Schüssel k ü h l und schaumig.
persönlichen kunstschöpferischen W e r t e in den zurichten. A n dieser Aufgabe w i r k t nicht zu- ^ O F F E N E
W e r k e n aufmerksam gemacht. letzt das Hilfswerk „Mutter und K i n d " ent- UTulsthntl du t. 2 . Bücherrevisor
Einbrüche b e i Landwirten. I n letzter Z e l t scheidend mit. I h m ist die Familie in all ihren
N ö t e n und ihrem natürlichen W a c h s t u m a n - oder H e l f e r i:
mehrten sich die Einbiüche bei Londwirten an

Wese
turopa stellt sich auf völlig neue textile Rohstofe um
fend gesucht
der Stodtgrenze. Nachdem zunächst zwei Ein- vertraut.
_ 1997 a n die L;
brüche bei Landwirten im Ortsteil Friedrichs- Schwache, erholungsbedürftige M ü t t e r kom-
Gewandter V e r a
hagen zu verzeichnen waren, haben .die Täter men auf Wochen in die schönen Müttererho- fürs Lager ein
D i e T e x t i l i n d u s t r i e I n den N l c d c r l o n d e n , B e l -
ihr Arbeitsfeld nun In den Ortsteil Karlshof lungsheime des Altreichs, Kranke zur Heilver- gien u n d F r a n k r e i c h w o r bisher stark e l n f u h r - Textllfasererzeugung sowie bedeutende Mengen tlonsfabrik ab i
v e r l e g t So wurden aus einem Bauernhaus -am schickung in ein Bad oder zur Kur in eine f e r t i g e r Z e l l w o l l e l i e f e r t e büsher das R e i c h . D i e _ zustellen H a u !
o b h f i n r l g . D i e T e x t i l i n d u s t r i e i n den besetzten
Heilstätte. , J u t e - I n d u s t r i e b e m ü h t sich m i t z u n e h m e n d e m E r -
Porphyweg nach Einstelgen durch ein Dach- W e s t g c b i c t c n steht d a h e r v o r d e r N o t w e n d i g k e i t
folg u m eine U m s t e l l u n g z u r V e r a r b e i t u n g neuer ßuebe einen K o r
fenster Lebensmittel, Schuhe und Kleider i m Die größere Aufgabe aber ist, die Gesamt- einer U m s t e l l u n g auf neue Rohstoffe n i c h t n u r F a s e r n u n d d e r A b f ä l l e verschiedener Textll- stundenweise
W e r t von 200 R M . entwendet. Einem Landwirt heit der M ü t t e r zu einer gesunden Lebensfüh- v o m S t a n d p u n k t d e r , g e g e n w ä r t i g e n Verhältnisse, pflanren. schäftlgung. I
rung zu erziehen. Noch hängen die Frauen sondern auch v o m S t a n d p u n k t d e r N a c h k r i e g s z e l t .Sargfabrik Gc
am Korundweg und aus einer Großgärtnerei
aus. Bisher k o n n t e n bereits b e a c h t l i c h e E r f o l g e Frankreich _ ger, K ö n l g - H r l
in der gleichen Straße w u r d e n nach Einschlagen vielfach an ihrer alten Lebensweise.
I n d e r Lösung dieser U m s t e l l u n g s a u f g a b e e r z i e l t
der Fenster ebenfalls Lebensmittel, Hühner, Hier aufzuklären zieht das Deutsche Frauen- A u c h F r a n k r e i c h h a t sich d e r v e r ä n d e r t e n R o h - Stunden-Buchhall
werden, w e n n auch Westeuropa noch weit davon
Fleisch, ferner Wäsche und Kleidungsstücke stofTlage d u r c h eine K o n z e n t r a t i o n d e r B e t r i e b e fahren und ml
w e r k mit Kochlöffel und Rezepten hinaus i n e n t f e r n t Ist, seinen F r i e d e n s b e d a r f a n T e x t l l r ö h - a n g e p a ß t u n d d i e P r o d u k t i o n synthetischer F a s e r n w i e Gehaltsab
aller A r t im Gesamtwert von 500 R M . entwen- die Dörfer: in fröhlichen Kochkursen lernen KtofTen d e c k e n zu k ö n n e n . D i e gegebenen U m s t e l - s t a r k ausgebaut. I m Z u g e dieses Ausbaus schlös- sofort für einig
det. A u f das Konto des gleichen Täters ist ein die M ü t t e r nicht nur Gemüse kochen, sondern l u n g s m ö g l l c h k c l t e n liegen e i n m a l I n d e r Stelge- sen sich 1041 z w a n z i g der w i c h t i g s t e n französischen Ilch gesucht.
Kellereinbruch in einer Ziegelei im gleichen es auch gern zu essen, Eine große Samen- r u n g der eigenen Rohstoffcrzeugung, sodann I n P r o d u z e n t e n m i t e i n e m K a p i t a l v o n Insgesamt r u n d Schlageterstraß
Stadtteil zu setzen, wobei nach Aufbrechen der aktion sorgt, daß Gemüse angebaut wird. Ce- d e r P r o d u k t i o n v o n synthetischen F a s e r n . 500 M l l l . Francs z u r „ F r a n c e - R a y o n n e " z u s a m m e n ,
Niederlande d e r e n K a p i t a l v o n 85 a u f 400 M l l l . Francs e r h ö h t Suche jüngere j
Kellertüren Lebensmittel, vor allem Fleisch, bionzucker als Vitaminzufuhr wird nicht nur für L a g e r b u c h
i m W e r t von 100 R M . entwendet wurden. w u r d e . A u c h dieser französische K o n z e r n sicherte
für Kinder, sondern such für die werdenden B e i i h r e m UmsteUungsprozeß w u r d e d i e n i e - «tische Arbeit
sich e i n e n V e r t r a g m i t d e m „ D e u t s c h e n Z e l l w o l l e -
und stillenden M ü t t e r ausgegeben: darüber derländische I n d u s t r i o I n gewissem U m f a n g v o m
u n d K u n s t s e l d c - R I n g " , der die deutsch-französi- erwünscht, ab
W i r verdunkeln von 22.15 bis 3.45 Uhr. Reich d u r c h Rohstoffllefcrungcn unterstützt. So lieh. Eintritt t
hinaus V i g a n t o l und Lebertran für Säuglinge sche Z u s a m m e n a r b e i t a u f d e m G e b i e t d e r R o h -
und Kleinkinder. e r h i e l t e n die F a b r i k e n I n T w e n t e e i n m a l e i n e n stoffe, der P r o d u k t i o n s v e r f a h r e n , der A b s a t z m ä r k - Kabeifabrlk I
H i e r spricht d i e NSDAP. g r ö ß e r e n Posten B a u m w o l l e aus der U d S S R . , d a r - t e , d e r P r e i s e u n d des E x p o r t s f ü r d i e D a u e r v o n Stadt, Splnnllnl
Erschütternd w a r die Feststellung, w i e v i e l
Krellleitung Stadt: Amt für Krlsgiopftr. Donnerstag um ü b e r hinaus l i e f e r t e D e u t s c h l a n d d e n f ü r die 10 J a h r e n regelt. D e r „ R i n g " beteiligte sich m i t W i r suchen
von den lebend geborenen Kindern in den Kunstseide- und Zellwollproduktion notwendigen
10.30 Uhr In Orr Kreisleitung, Relctisschatzmelster-Scbwarz- 18 P r o z e n t a m K a p i t a l d e r „ R a y o n n e " , die auf 1 Mann für
Platz, wldttlge*fclen«tbeiprccrtung aller Kameradsdialtstührer ersten Lebenstagei. und -monaten starben. Z e l l s t o f f sowie f e r t i g e Z e l l w o l l e , so d a ß d i e n i e - G r u n d des A b k o m m e n s sofort die modernsten i T e c h n i k e r fi
und Betreuerinnen. V i e l e von den Müttern haben vier bis sechs derländische T e x t i l i n d u s t r i e bereits Erfahrungen deutschen V e r f a h r e n d e r Z e l l w o l l e - P r o d u k t i o n a n - Jung (Dreherei)
0g. Helnielshot-Nlederteld«. Mittwoch um 20 Uhr Stabs- Ktndergräber. Hier W a n d e l zu schaffen und I n der Z c l l w o l l e v c r a r b e l t u n g s a m m e l n k o n n t e . D i e w e n d e n k a n n . Das R e i c h l i e f e r t f e r n e r r e c h t b e - buchhaltunj» (m
besnrechung lür die Pol. Leitet mit den Stäben von NSV., M ü t t e r zu erziehen, die ihre Säuglinge sach- Algemcene Kunstzljde Unle ( A K U . ) hat denn auch t r ä c h t l i c h e M e n g e n des n o t w e n d i g e n Zellstoffs. D i e J a b l a n l c e , Post
DAP. und DFW. gemäß pflegen und ernähren, ist die andere ein großes P r o g r a m m z u r E r h ö h u n g der P r o d u k - P r o d u k t i o n v o n M i l c h w o l l e (Lanltal) w u r d e w i e d e r
t i o n synthetischer T e x t l l f a s e r n e n t w i c k e l t . An- aufgenommen, doch sind I h r n a t u r g e m ä ß enge Chauffeur für eir
f a n g 1941 hnt die Gesellschaft m i t der Z c l l w o l l - G r e n z e n gesteckt. D i e F o r t s c h r i t t e der f r a n z ö s i - tor-Schlepper i

Litrniannftäötcr Kleinhunftbühnen unö Lichtlpiclbäufcr ÜSS.' l n d e n N i e d e r l a n d e n begonnen u n d die


_j v o n Zellstoff aus • S t r o h a u f g e n o m m e n .
schen P r o d u k t i o n synthetischer T e x t l l f a s e r n sind
beträchtlich und werden durch die Verarbeitung
A n m e l d u n g bei
U Co., Lebcnsi
B e i aalll l diesen V o r h a b e n stehen der A K U . die I h r von Textllabfällen verstärkt. H a n d In Hand damit ^Litzmannstadt, :
„ T a b a r l. n. . gen, e r h a n g t deshalb a m Besitz u n d l ä ß t g u t - B e i rlir-
nahestehenden V e r e i n i g t e n G l a n z s t o f f - F a b r l k e n m i t geht e i n e I n t e n s i v i e r u n g des A n b a u s v o n N a t u r - Gesuchl w e r d e n
I s t das ebenso ausgedehnte w i e abwechselungs- w i l l i g nichts, was I h m gehört. Z u w e i l e n a r t e t die
i h r e n Erfahrunjicn zur Verfügung, eine U n t e r - f a s e r n u n d das Bestreben einer N u t z u n g der v e r - rer, M a u r e r un
reiche J u n i p r o g r a m m des „ T a b a r l n " I n seiner h e i - B e s i t z f r e u d e I n g e w ö h n l i c h e n G e i z aus, u n d die
K t ü t z u n p , d i e d u r c h d i e deutsche I n d u s t r i e b e i d e r schiedensten bisher n o c h n i c h t v e r a r b e i t e t e n F a - Melden bei J
teren Ungezwungenheit Wienerisch oder Rhel- H e i m l e u c h t u n g eines solchen Geizhalses schildert
Beschaffung der n o t w e n d i g e n F a b r l k c l n r l c h t u n g e n s e r p f l a n z e n . D i e d a d u r c h g e w o n n e n e n zusätzlichen .Jnonnstadt, Sc!
n l i c h f W i r g l a u b e n , daß beides d a r i n v e r e i n t Ist. d e r vorliegende F i l m I m Stile der H n u e r n k o m ü d l e .
e r w e i t e r t wird. Parallel mit d i e s e n Bemühungen Produktionsgrundingen können wesentlich durch
O b M o x Lustig seinem N a m e n E h r e m a c h t e und Es w e r d e n w i l d e S t r e i c h e ausgeheckt u n d m i t d e r - Korrespondentin,
geht das Bestreben nach e i n e r Stelgerung d e r e i n e n s t ä r k e r e n Einsatz der französischen K o l o -
v o n der W i e n e r G e m ü t l i c h k e i t plauderte oder b e m H u m o r d u r c h g e f ü h r t , und a m E n d e siegt der hnltor(in) auß
M i l r h w o l l e - P r o d u k t l o n , deren wichtigster G r u n d - . n i e n e r w e i t e r t w e r d e n , I n d e n e n die Aussichten
O t t i l i e Z l c k e r m i t f e i n pointischen Sätzen fesselte gesunde S i n n d e r L a n d b e w o h n e r . Georg Kell •tadts zum mos
stoff. das K a s e i n , v o r d e m K r i e g e größtenteils a u s - f ü r eine Stelgerung der B a u m w o l l p r o d u k t l o n sehr
«nd schließlich G l e n n sich als z w i r b e l n d e r R h e i n - (Palast-Theater) . tritt gesucht.
g e f ü h r t w u r d e . E i n e A u s d e h n u n g der F l a c h s p r o - günstig s i n d . A u c h eine E r h ö h u n g der W o l l g e w i n -
l ä n d e r m i t e i n e m S t u h l selbst u n d . a n d e r e b e l u - . J 9 3 3 an die LZ
duktion w i r d m i t allen M i t t e l n gefördert. n u n g Ist h i e r durchhaus m ö g l i c h , wenn hierfür
s t i g t e , . ' . K i s w a r e n die L a c h e r a u f d e m P l a n . A u c h
n a t u r g e m ä ß auch längere Z e l t r ä u m e notwendig °«ut«che V e r k H u l
Belgien
bei d e r K u n s t der A k r o b a t e n blieb der H u m o r
n i c h t aus, w i e w i r bei d e m h u m o r v o l l e n U n g a r n ,
I . Z . - S p o t t ircm T a g e sind als f ü r die A u s n u t z u n g des O l f l a c h s e i , d e r rel Paul Zollt
B e l g i e n h a t den Erfordernissen- d e r G e g e n w a r t K o k o s p a l m e u n d des Halfagrascs. ^^Ceneral-Lltzmir,
d e m M a n n ohne G e l e n k u n d ebenso bei den I k a -
rlachen S p i e l e n d e r b e i d e n A r t o n r sahen. Eine L l t z m a n n s t ä d t e r Tennlsslcg ü b e r K a l l s c h u n d d e n e n der Z u k u n f t d u r c h eine umfassende
K o n z e n t r a t i o n d e r B e t r i e b e u n d eine w e l t g e h e n d e Verkäuferin für o
L e i s t u n g f ü r sich w a r d i e der Artlstenfamille • D i e L l t z m a n n s t ä d t e r T e n n l s g c m e l n s c h a f t 1013
Warengeschäft i
H e r n m n o s , v o n d e r V a t e r selbst e i n SO K i l o s c h w e - k o n n t e d a h e i m einen M n n n s c h a f t s k a m p f gegen die R a t i o n a l i s i e r u n g der P r o d u k t i o n R e c h n u n g g e t r a - Aus dem neuen Ostraum • bjtte u. 8182 an
res G e w i c h t m i t d e n Z ä h n e n s t a m m t e , w ä h r e n d d i e S G . K a l l s c h m i t 7:2 g e w i n n e n . D i e Spiele n a h m e n gen. I n d e r L e i n e n ! ndustrlo k o n n t e d i e P r o d u k -
G e m e i n w l r t s c h a f t e n I m Osten. I n W l n n l z a sind
k l e i n e Gisela als ein ebenso gelenkes w i e m u s k u - I m einzelnen folgenden Ausgang: Herrcn-Etnzel: tion b e t r ä c h t l i c h ausgedehnt w e r d e n . D i e V e r s o r - v
« r l a u . e r l n für D
Schulungskurse f ü r L e i t e r v o n G e m e i n w i r t s c h a f -
löses W u n d e r k i n d sich die H e r z e n der Z u s c h a u e r Schulz — Schilling 6:J, 6:3, P l a w n e k — H u b e r 6:4, gung m i t Flachs Ist z u f r i e d e n s t e l l e n d . U m die A u s - ' " ' o r t gesucht F
t e n e i n g e r i c h t e t w o r d e n , u m einheimische B a u e r n
g e w a n n . A u c h die z w e i Jakors als P a r t e r r e a k r o - 6:3, B a c h m a n n — A . K n ö f e l 6:3, 6:3, B u c k w i t z — d e h n u n g der Flachsanbaufläche z u begünstigen,
I n der Leitung größerer Wirtschaften zu unter- , ST ELLE N
b a t e n w a r e n ganze K e r l e Ihres Faches. D i e t ä n z e - P l a d d e 3:6, 1:6, M ü l l e r — B. K n ö f e l 6:3, 6:0. D r . w u r d e n den besetzten Westgebieten f ü r das l a u -
w e i s e n . Diese E i n r i c h t u n g e n w u r d e n f r ü h e r v o n
rischen D a r b i e t u n g e n w a r e n b e i d e r leichtbe- S c h w a l b e — Schiller 6:0, 6:0; Herron-Doppel: f e n d e J a h r b e t r ä c h t l i c h e M e n g e n v o n Saatgut s e i -
d e n Bolschewisten b e k a n n t l i c h I m s t a r k e n M ä ß e S,
andcnbuchbalter
s c h w i n g t e n u n d d e z e n t e n A r t Liselotte W i e n s gut Schulz/Plawnek gegen S c h l l l l n g / H u b e r 3:6, 4:6. tens des Reichs zur V e r f ü g u n g gestellt. D i e K u n s t -
vernachlässigt. I n diesen K u r s e n , die v e r h ä l t n i s - Lohn-, Steuersac
untergebracht. A u ß e r dieser e r f o l g r e i c h e n Solo- B u c k w i t z / M ü l l e r gegen A . K n « ' e l / P l a d d e 6:4. 6:2. s e l d e p r o d u k t l o n Ist seit der Besetzung s t a r k e r -
m ä ß i g k u r z e Z e l t d a u e r n , w e r d e n die T e i l n e h m e r •«cht Beschält
t ä n z e r i n bestritt des B a l l e t t I l l l n o w m e h r e r e P r o - Steinhorst / B a c h m a n n gegen B. Knüfel/Schlller höht, w o r d e n , eine T e n d e n z , der d e r belgische
I n d e m A n b a u u n d der B e h a n d l u n g der K u l t u r - aJjnter 7881 an d
g r a m m p u n k t e . D a b e i g e f i e l besonders die T a n z - 6:2, 6:1. Kunstneldenkonzern „ F a b e i t a " d u r c h größere N e u -
p f l a n z e n u n t e r r i c h t e t , w o b e i die P f l a n z e n I m V o r - r
«chnlscher Z e l c l
pantomime „Puppe und Hampelmann". Die musi- lnvestltlonen folgte. Bei der Zellwolle-Erzeugung
d e r g r u n d stehen, die n e u a n g e b a u t w e r d e n sollen. M . Beschäftij
kalische B e g l e i t u n g des G a n z e n lag b e i m O r c h e - sicherte sich die belgische I n d u s t r i e d u r c h ein A b -
spurt I n K ü r z e Ferner werden auch allgemeine landwirtschaftli-
kommen mit dem „Deutschen Zellwolle- und ^ S P g e b o t e unter
ster J o h . D a e n e n I n g u t e r H a n d . Odo Kniete che F r a g e n b e h a n d e l t u n d M u s t o r w i r t s c h a f t e n do»
A m S o n n t a g f a n d a u f d e m P l a t z der R S G . K u n s t s e l d e - R I n g " die deutsche U n t e r s t ü t z u n g beim * * * l Brüder aus i
Krosnlewlce ein Fußballfreundschaftsspiel zwi- Rnyons besichtigt, u m die Organisation und die
A u f b n u I h r e r P r o d u k t i o n s m i t t e l , u n d die „ F a b e i t a " T e i l u n g als Kr
„Der verkaufte Großvater" B e w i r t s c h a f t u n g dieser B e t r i e b e kennenzulernen'
schen d e n M a n n s c h a f t e n der R S G . Krosnlewlce gründete ftlr die Z e l l w o l l e - E r z e u g u n g m i t einem c
* h e i n I I I , mögl
Es besteht die Absicht, auch a u f den D ü r f e r n l "
P e r Bauer muß, n a m e n t l i c h a u f den k a r g e n u n d der z w e i t e n F u ß b a l l e l f des T u S . K u t n o statt, Knpltnl v o n 60 M l l l . F r n n k e n die „Soclete Belse j^sngeboto unter
der a r b e i t s a r m e n Z e l t ähnliche K u r s e f ü r dl*
H ö h e n , seinen E r t r a g d e m B o d e n m ü h s a m a b r i n - das K r o s n l e w l c e m i t 6:3 T o r e n g e w a n n . do F l b r a n n e " . D e n Rohstoff f ü r die synthetische ^•»e Austeilung i
B a u e r n z u veranstalten.
r*»serem Hause,
a i
9 0 an die LZ.
•au Ans item iParttotaistf Em fchöriee HJ.*Heim auf Öcm LanÖe Konln
schw. Erzgeblrglsche Spielschar. A m Diens-
tag, dem 9. Juni, findet in der Aula der Ober-
leranwacti-
> Kleidung Scherben, öle heln Glüch bringen Gerade zur rechten Zeit schule Konin ein Bunter Abend statt, der von
ie hier ge- hat die Stadtverwaltung der HJ.-Splelschar Olsnitz (Erzgebirge) ausge-
n und An- Sorglos fährt früh der Arbeiter seiner A r -
Konstantynow aus staltet wird. — Luftschutzaulklärung durch den
lassen die beitsstätte zu, da ein K n a l l , ein Pfeifen und der
n. Beyer- einem früher anderen Film. I m Laufe der letzten W o c h e fanden in
Mantel oder Schlauch seines Fahrrades Ist be-
Wollstoff Zwecken dienenden den Städten des Kreises Konin Filmvorführun-
• schädigti- er schimpft vor sich hin, aber all das
Teilen er- Haus ein ansprechendes, gen des RLB. statt, auf denen zuerst der F i l m :
hilft nichts mehr. Achtlos weggeworfene Glas-
md ergibt zweckmäßiges HJ.-Heim „Das luftschutzbereite Haus" und anschließend
ura 1,10 m scherben, zerbrochene Flaschenteile liegen auf
aus eigener Kraft her- der Film: „Licht — das sicherste Bombenziel",
von 90 cm der Fahrbahn, durch die wertvolles Volksgut
richten lassen. Es konnte gezeigt wurden. Die Filme wurden v o m Orts-
Modell MK Vernichtet w i r d . Ja, sogar große Scherben-
gleich die acht M ä d e l aus kreisführer des RLB. erläutert, der auf die Fol-

Uli
lieh ist der stücke, zerschlagene Gläser liegen oft auf offe-
nd schlich- Düsseldorf, die als Ost- gen der Nichtbeachtung der Verdunkelungs-
ner Fahrbahn.
Dazu wird einsatz des B D M . in das vorschriften hinwies. U m auch auf dem flachen
, Erforder- Ein Bauer fährt mit seinem Pferd zur Feld- Gemüsebauerdorf Schrie- Lande die Luitschutzmaßnahmen durchzuführen,
arbelt, er ist in Eile. Da w i r d durch einen sol- benau kamen, aufnehmen. w i r d in Zusammenarbeit mit der Kreisbauern-
chen Glasscherben die Fessel des Tieres durch- N i c h t allein das Haus ,schnft unter Einsatz des Tonfilmwagens der
schnitten, sein Pferd ist arbeitsunfähig, v i e l - wurde innen und außen Landesbauernschaft in der nächsten W o c h e an
leicht für ihn verloren. vier verschiedenen Orten des Kreises der F i l m :
völlig überholt und aus-
M u ß das alles sein? W i e v i e l könnte vermie- gebaut, was das Stadtbau- „Luftschutz auf dem Lande" vor den Orts-
den werden, w e n n derartige Fälle nicht vor- amt schnell erledigte, bauernführem und Gefolgschaftswarten gezeigt,
kommen, w e n n jeder Volksgenosse darauf sondern auch die Umge- H S den sie bei der Bevölkerung finden.
achtet, daß achtlos weggeworfene Scherben bung des neuen Heimes *-» *
nicht auf der Straße liegen. Schuhe, Sandalet- wurde freundlich herge- A u s d e m Senccaigcuij^
ten und anderes mehr würden erhalten bleiben, richtet. Im Vorgarten Neues Hitler-Jugend-Heira in Schriebenau
was heute schwer zu ersetzen ist. W e n n jeder und am nahen Dorfteich (Aufn.: Jaskow) Lemberg. Eine Staatliche Bohr-
Hausbesitzer oder Hausverwalter darauf achtet, pflanzte man schmucke Birken und andere fachschule. I n Gaiizien, wo der Bestand
es auch mit der Diele, dem gemeinsamen Auf-
daß vor seinem Haus bzw. vor seinem Grund- Bäume an und umschloß das Ganze mit einem an Fachkräften durch die sowjetrussischen
enthaltsraum und dem geschmackvoll einge-
stück die Fahrbahn in einwandfreiem Zustand Maßnahmen in fast allen Berufszweigen w e -
schönen Gartenzaun. A u f der Rückseite des H a u - richteten Zimmer der Lagerführerin.
ist, dann helfen sie mit, wichtiges M a t e r i a l zu sentlich dezimiert ist, ergibt sich immer mehr
ses wurden ebenfalls gärtnerische Anlagen ge- Das Haus der Jugend, das die Stadt Kon-
schonen. H a l t e t aber auch die Kinder dazu an, die Notwendigkeit, durch sachgemäße Schu-
schaffen, wobei eine hübsche Terrasse am Ge- stantynow in S c h r i e b e n a u eröffnen konnte,
daß keine Scherben achtlos auf die Fahrbahn lung geeigneten Nachwuchs heranzubilden. So
bäude entstand. Damit wurde gleichzeitig ein ist natürlich mit der nötigen Waschgelegenheit
geworfen werden, denn vielfach hört man die hat nun seit einigen Wochen auch die Staat-
schöner Aufenthaltsort für die Jugend in der und elektrischem Licht ausgestattet, wovon
Ausrede: Das haben die Kinder gemachtl liche Bohrfachschule in Borislaw den Unter-
sommerlichen Freizeit geschaffen. schon äußerlich die stilechten Beleuchtungs-
P.P. Das Hausinnere enthält zwei helle, recht ge- suchungsbetrieb aufgenommen. Die V e r l a g e -
körper am Hauseingang Kenntnis geben. M i t
räumige Schlafzimmer mit je vier Betten, so rung des Schwerpunkts der Erdölgewinnung
Recht kann Konstantynow auf sein H J . -
Gauhauptstadt ' daß es zahlenmäßig ein BDM.-Einsatzlager auf- im Generalgouvernement nach der Eingliede-
H e i m , das trotz kriegsbedingter Schwierigkeiten
122 neue Studentinnen immatrikuliert. In rung Galiziens ließ es angezeigt erscheinen,
nehmen kann. Wie diese Räumlichkeiten eingerichtet werden konnte, stolz sein.
der Kleinen A u l a der Reichuniversität n a h m auch die schulischen Kompetenzen in Gaiizien
schlicht, aber ansprechend gehalten sind, so ist Kn.
Prorektor Professor G e i s 1 e r die I m m a t r i k u - zusammenzuziehen, Demnach gilt die Bohr-
lation von 122 neuen Studenten vor. D a m i t fachschule in Borislaw als die einzige im Ge-

912«
zählt das augenblicklich laufende dritte Seme- Tagesnachrichten aus Stadt und Kreis Ostroivo neralgouvernement.
ster 448 Studenten und Gasthörer einschließ- — WiederFlößerei aufderStryJ.
lich einer großen. Anzahl vor Urlaubern der N e u e r Lehrgang für Erste H i l f e . Ein Lehr- den werden kann. Die schönsten Baumgruppen In Die Holzflößung auf dem Mittellauf des Flus-
W e h r m a c h t . I m Anschluß an die Immatrikula- gang in Erster H i l f e von 20 Doppclstunden der diesem Waldgelände werden erhalten bleiben ses Stryj (Gaiizien), die seit Jahren still lag,
tion fand ein A p p e l l der Studentenschaft statt, DRK.-Kreisstelle Ostrowo, beginnt am Freitag, und in den W a l d f r i e d h o f eingebaut, dazu der ist wieder aufgenommen worden. A l l e Schwie-
worauf der Gaustudentenführer Kurator Dr. dem 12. Juni. Umgehende Anmeldung schriftlich schöne W a l d w e g und der verträumte W e i h e r . rigkeiten, die das Hochwasser auf der Strecke
S t r e i t den stellvertretenden Studentenführer oder mündlich von deutschen Frauen und Da später in dieser Gegend auch ein großer durch Änderungen des Flußbettes mit sich ge-
Dr. Junge In sein A m t einführte. M ä n n e r n , die das 18. Lebensjahr erreicht ha- Stausee geplant ist und auch die nördliche bracht hatte, sind beseitigt.
b e n , sind erbeten an die Kreisdienststelle des Umgehungsstraße dicht vorebiführt, so w i r d das
•s- Vorgeschichtliche Gräber aufgefunden. DRK. Ostrowo (Kasernenstraße 20), täglich z w i -
rlka Nestler Gelände auch verkehrstechnisch gut erschlossen Aus t t a i Psijjjpuea
Beim Bestellen eines Feldes in Borkau stieß ein schen 10 und 12 Uhr. werden. Natürlich kann in der heutigen Zeit
reit, 2,10 m polnischer Bauer auf yorgeschichtliche Gräber,
Die Anlage eines Waldtrledhofes geplant. der Waldfriedhof nicht in seiner geplanten Ge- Bosenberg. E i n e n W o l f e r l e g t . Ein
) cm breit. die sich bei näherer Untersuchung als neun
Die Stadt Ostrowo plant die Anlage eines stalt angelegt werden. Es w i r d nur ein T e i l Bauer erlegte in seinem Jagdrevier einen W o l f .
Jahre). Den Steinkistengräber aus der Zeit um 500 vor der Das Tier war 1,60 m lang, 82 cm hoch und
großen Waldfriedhofes, wofür ein Gelände i n i
vorerst geschaffen. Errichtet w i r d auch eine
ßkleides er- Zeltenwende herausstellten. hatte ein Gewicht von 72 Pfund. Es handelte
Qe Garnitur. N o r d e n der Stadt auf dem Boden der Gemeinde einfache Friedhofshalle, die später einmal als
K a r s k i i n Aussicht genommen wurde. Dort Urnenhalle dienen kann, denn bei 'der end- sich also um einen ausgewachsenen Burschen,
oder 2,25 m
l MK "43130 Konstantynow zieht sich ein schöner Misch- und N a d e l w a l d gültigen Fertigstellung diese» Friedhofes ist der i n dieser Gegend schon seit längerer Zeit
ii Ausschnitt auch ein Krematorium vorgesehen. sein Unwesen trieb. Ein hinzugezogener För-
Ein großes V o r h a b e n zur Landverbesserung. hin. Genau so w i e in der deutschen Zeit vor dem
/estchen, zu ster stellte fest, daß es sich tatsächlich u m
Es ist erfreulich, daß die Stadtverwaltung Kon- W e l t k r i e g e dorthin der sonntägliche Ausflug
erllch: etwa Kempen einen W o l f handelt. Es , sind nun schon 20
90 cm breit. stantynow gerade i m Gebiet der bekannten unternommen wurde, so haben heute die deut-
Jahre her, daß in den Finckcnsteiner W ä l d e r n
Jahre). Die Gemüsebauersiedlung Schriebernau eine Ent- schen Menschen an der sogenannten „Großen Jl. Ein Luftschutzeinsatz bei Blitzschlag.
ein W o l f festgestellt wurde.
rch eine mit Gemüsebauersiedlung Schriebenau eine Ent- Tour" ebenfalls ihre Freude. Beim Eingang der Kürzlich schlug abends der Blitz in die V o l k s -
bluse aufge- die W e g e geleitet hat. Die Dränageröhren für Waldschänke soll nun der geplante W a l d f r i e d - schule ein. Ein vorübergehender Einwohner sah Marlenburg. W ä c h t e r v o m B l i t z e r -
Jeldstoff, 90 diese umfangreiche Arbeit sind größtenteili hof beginnen und sich über ein Gelände v o n den Rauch aus dem Dach aufsteigen und be- s c h l a g e n . Bei einem Gewitter wurde in den
schon angefahren. Diese Dränierung w i r d ganz 250 M o r g e n hinziehen. Kürzlich besuchten die nachrichtigte den Lehrer, der wiederum den Mittagsstunden der 58 Jahre alte Wächter
erheblich zur Bodenverbesserung gerade in Ratsherren und Beiräte der Stadt auf Einladung zuständigen Luftschutzwart in Kenntnis setzte. Friedrich Kuttner v o m Blitz getroffen und auf
t/4 1 Wasser, einer Gegend dienen, in der erfreulicherweise des Bürgermeisters dies Gelände und besichtig- Binnen kurzer Zeit konnte der Luftschutzwart der Stelle getötet. Sein Kamerad, der nur fünf
t und Schale Schritte v o n ihm stand, erlitt keinen Schaden
von Jeher der Feldgemüsebau eifrig betrieben ten es eingehend. Es herrschte die Ansicht vor, mit seiner Hausfeuerwehr- und den Selbstschutz-
:hende Flüs-
i Grieß ein, wird. daß ein passenderes Gelände wohl k a u m gefun- geräten den bestehenden Balkenbrand löschen. und k a m mit dem Schrecken davon.
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25. Jahrg.
L l t z m a n n s t a d t e r Zeltung — Mittwoch, 10. Juni 1942
N r . 160

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Geschlossen. Jahresabschluß zum 31. Dezember 1941
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sonntairs mich I3.!lf) I h r . Heute RM. RM.
rcr. Minsk — Litzmannstadt, Pul- Bebaute Geschäfts- und Wohngrundstücke 37 101,15
iind folgende Time Erstaufführung 1 307,20 35 793,95
vergösse 15, z.Z. Prlvalklinik Dr. Bebaute Fabrik- und sonstige Grundstücke 506 656,68 2 676|o5
des Baverts - Films „ D e r ver- 38 666,90 470 665,83
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Anlagen Im,Bau 28 833,99 12 393,14
und Vaterland starb Im 16 440,85
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Osten am 20. Mal 1942 un- 1 062 084,57 136 321,57 73 615,56 201 324,22 923 466,36
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hiuim und Gustav F r ö h l i c h . Bei um; durch die erhöhte Nachfrage
l -Sturmmann IL Umlaufvermögen:
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Jugendliche über 14 Jahre zuge- Bankguthaben 84 382,66
hann und Friederike Hack. Henke III IMI ATA
lassen. 516 495,41 1 095 197,18
III. Rechnungsabgrenzung
Kaiisch, den 10. 6. 1942. _ 3 583,16
D e l l , Buschllnle 123. 15.17.30.20 U h r
» L a H a b n n e r n " m i t Zarah Lean- 2 037 746,70
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der. K a r l M n r t c l l . Fertlinnnd Ma-
I. Grundkapital
f
T
" W - , Im Glauben an unseren Sieg
•WfM^ starb für Führer und Volk
r i a n . Jugendl. nicht zugelassen.

G l o r i a . Ludendnrrfstraßo 74/711.
II. Rücklagen:
gesetzliche Rücklage
131 5 0 0 , —
1 050 0 0 0 , - -
Solinger-
jfWk nach seiner zweiten Ver- W e r k t a g s 15. 17.15 und 10.30 U h r , 120 000,— 251 5 0 0 , —
Aulbaurücklage
wundung am 26. S. 1942 im Re- sonntags mich 13 U h r „ D i e l u s t i - 30 0 0 0 , —
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214 000,— Stahlwaren
Hecsters. Rudi Goddon und Ca- IV. Rückstellungen
Oilrelt« r o l a H ö h n . Jugendliche n i c h t zu- V. Verbindlichkeiten: 73 508,62 Metallwaren
Julian K r e u t z e r gelassen. Lieferanten 240 257,13
Rückkehrer aus dam Narewgeblet, Blerstcuer und andere Abgaben 424 976,44111 210,49
Mal, das einzige F i l m t h e a t e r Im sonstige
Inhaber des E. K. II und de» Sturm- 3 810,20
Garten, K ö n l g - H e l n r l c h - S t r n ß e 40. VI. Rechnungsabgrenzung
abielchtns, 128,50
15, 17.30. 20 Uhr. sonntags mich VII. Reingewinn: Vortrag aus 1940 r
im Alter von 21 Jahren. 13 U h r „ V e r w e h t e S p u r e n " m i t 63 331,56 63 460,06 '
Oewinn aus 1941
Revlerlürster A. Kreutzer und Christine Söderbnum, F r i t z von 2 037 746,70
Frau, Larissa, geb. v. Sander.
Wlerzchowiec, Post Kluki, Warthe-
Dongen, F r i e d r i c h Knvssler und
Charlotte Schulz. J u g . n i c h t zugel. K a l l s c h , Lichtspielhaus.
17.15 und 20 U h r . sonntags 15,
Beginn: G e w i n n - u n d V e r l u s t r e c h n u n g l ü r das Geschäftsjahr 1941.
Aufwendungen
emme
land. 17.30,20 U h r „ S k a n d a l u m D o r a " . Löhne und Gehälter
M i m o s a , Buschllnle 178, Straßen- 552 472,68
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bahn 5 und 9. 15. 17.15. 10.30, 49 829,34
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schlossene V o r s t e l l u n g e n . „Ge- 233 834,50
Nach Gottes uncrtorschllchcm Rat- f ä h r l i c h e s S p i e l " m i t Theo L i n -
Bier- und sonstige Steuern
1 100 185,74 Ruf 234-36
schluß entsthllct sanlt nach kurzem VOLKSBILDUNGSSTATTE Beiträge an Berufsvertretungen
gen. Jenny Jugo u n d H a r r y l.tedtke 5 719,—
und schwerem Leiden am 6. 6. Zuweisung an die Aulbaurücklage
Jugendliche nicht zugelassen. 120 0 0 0 , —
1942, 14.30 Uhr, meine heiBgellebtc Litzmannstadt, Meisterhausstr. 94, Reingewinn: Qewinnvortrag aus 1940
F e r n r u t 123-02/08. 128,50
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GroBmultcr, Sdiwcster, Schwägerin,
und 20 U h r
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geb. Bendinger H e i n r i c h George. J u g e n d l . nicht vischen H a l b i n s e l zeigt. D a z u das Außerordentliche Erträge ,
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Wilhelm Krllgcr als Calle, Ruth
Krüger, Elisabeth Klebs, geb. Krü-
K o m a , Heerstraßo 84. 15.30, 17.30,
10.30 Uhr, sonntags auch 11.30 U h r Vortragsdienst — Großer Saal
„Marschall V o r w ä r t s " . Jugend-
-
'
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pIlichlmäBigen Prüfung aul Grund
F r e i t a g , d e n 12. 6. 1942, 20 U h r . der Bücher und der Schriften der Gcscllschalt sowie der vom Vorstand erleilten
2 326 825,54
NänteB und Anzüge
ger, und Otto Klebs als Schwie- liche zugebissen. Prof. D r . Eugen K U h n e m a n n , Bres- sind beute Anschaffun-
'Aulklärungen und Nachwelse entsprechen die Buchführung, der Jahresabschluß und
gersohn, Heinz Krüger und des- lau, spricht über: „ W a s Deutsch- der Geschättsberlcht, soweit er den Jahresabschluß erläutert, den gesetzlichen gen, die überlegt sein
sen Braut Mtlll Münch, Wilhelm P a b i a n l c e — C a p l t o l . 20 Uhr l a n d u n d A m e r i k a in der w e l t p o - Vorschriften. wollen.
Krüger und dessen Frau Martha „Dus h e i l i g e Z i e l " . Jug. zugel. litischen Entscheidung einander Litzmannstadt, Im April 1942.
sowie viele Verwandten. z u sagen haben. D i e b e k a n n t e Wenden Sie sich ver-
Kutno — Ostlandtheater. Beginn Treuhand-Vereinigung Aktiengesellschaft
Die Beerdigung findet am Mittwoch, Persönlichkeit des V o r t r a g e n d e n trauensvoll an uns.
sonntags 14, 17 und 20 Uhr, w e r k - Holtcrman (Wirtschaftsprüfer) p. pa. Frenk (Wirschattsprttler)
dem 10. G. 1942, IS Uhr, von der gibt d i e G e w ä h r , d a ß d e r V o r t r a g
tags 17 und 20 U h r „ V e r r a t e r " . Obige Bilanz wurde von der am 30. Mai 1942 stattgetundenen Hauptvcrsamm
Leichenhalle des ev. Friedholes In interessant u n d anschaulich w i r d .
1 i/li.ui' i ;i aus statt.
lung der Aktionäre bestätigt. Vorstand: A. Delnltz, II. Handke, B. Schleie Wir beraten Sie gern
Woll- und Gummi-Werke F. W. S C H W E I K E R T Aktiengesellschaft
Litzmannstadt, Splnnllnle 215/223. Reichsmarkeröffnungsbilanz zum 1. Januar 1942 Factiüeus für Bekleidung
Die Aktionäre unserer Aktiengesellschaft werden hiermit zu der am 29. J u n i der Firma Brauerei und Kohlensäurswerk
Nach kurzem, schwerem Leiden ver-
schied am 7. Juni um 20 Uhr meine
1942 in den Verwallungsrüumcn der Gesellschaft in Litzmannstadt, Spinn-
linie 215, um 17 Uhr, slattllndenrlcn
AKTIVA:
K. Anstadt's E r b e n A . G. L i t z m a n n s t a d t
RM.
Martin, Norenberg & Krause
liebe Gattin, unsere treusorgende ordentlichen Hauptversammlung I. Anlagevermögen:
RM. RM. Adoll-Hitler-Straße 98
Mutter, Schwiegermutter, Großmut- eingeladen. Tagesordnung:- 1. Bebaute Geschäfts- u. Wohngrundstücke
1. Wahl des Vorsitzers. 24 0 0 0 , —
ter, Schwester und Tante 2. Bebaute Fabrik- u. sonst. Grundstücke 694 500,—
2. Vorlage der RcichsmarkcröIInungsbllanz zum 1. Januar 1941 mit dem Be-
Ida Ii r a u n richt des Vorstandes, des Aulsichtsrates und des Abschlußprüfers sowie
BcschluBlassung Uber diese Bilanz und die Umstellung des Grundkapitals
3. Maschinen u. maschinelle Anlagen
4. Fuhrpark
300 000,—
38 4 0 0 , — Q.Rheuma
geb. Langt
Im Alter von 68 Jahren. Die Be-
und der Aktien.
5. Transportlässer u. Slahlflaschen
6. Betriebs- u. Geschäftseinrichtung
69 501,—
17 3 0 3 , — Ischias
erdigung unserer teuren Entschlu-
lencn findet am Mittwoch, dem 10.
3. Anpassung der Satzung an das Deutsche Aktienrecht unter vollständiger
Aulhebung der bisherigen Satzung und BeschlieBung einer neuen Satzung
mit lolgcnden inhaltlich wesentlichen Änderungen der alten Satzung: 1) Er-
7. Anlagen Im Bau

8. Beteiligungen
16 440,85
1 160 144,85
15 500,—
Frauenleiden
Juni, um 18 Uhr von der Leichen-
halle des ev. Friedholes In Alesan-
weiterung des Gegenstandes des Unternehmens, 2) Festsetzung des Grund-
kapitals und der Aktien nach Maßgabe der Relchsmarkeröllnungsbllanz, II. Umlaufvermögen:
1 175 644,85
Vi' u den bewähr
3) dem Deutschen Recht entsprechende Regelung der Bestimmungen: a) Uber 1. Vorräte: Roh-, Hills- u. Betriebsstoffe 154 100,03
drow aus statt. den Vorstand, und zwar insbesondere Uber dessen Bestellung, seine Oblie- halbfertige Erzeugnisse 124 360,32 BlANKENBURGEß
genheiten, seine Vcrtretungsbclugnis, die Befugnisse des Vorsitzers und die fertige Erzeugnisse 66 401,94
Die trauernden Hinterbliebenen.
Zahl der Vorstandsmitglieder; b) Uber den Aulsichtsrat, und zwar Insbeson- 2. Wertpapiere
344 862,29
TEUFELSBAD-MINERALSCHLAMM
1 —
dere über die Zahl der Aufsichtsratmitglieder, ihre Amtsdauer, ihr KUndi-
gungsreebt, den Vorsitzer des Aufsichtsrats und seinen Stellvertreter, die
Elnbcrulung und BcschluBlassung, die Niederschriften, die Belugnlsse des
3. Forderungen: Anzahlungen
Kunden
sonstige
23 028,15
99 120,76
19 632,72 141 781,63
fiJrHeimburen!
Am 7. Juni 1942 um 20.15 Uhr ver- Aulsichtsrats, seine Vergütung; c) Uber die Hauptversammlung, und zwar
4. Schecks | 11 257,35
insbesondere Uber ihre ZustUdigkcit, die Teilnahme, des Stimmrechts In den 5. Alleinvertrieb:
schied meine liebe Gattin, innlggc- Kassenbestand, Reichsbank und Post-
lieblc Müller, Schwester, Schwäge- Hauptversammlungen, Uber die Elnhcrufungs- und Aktlenhlnterlcgungstrllten sdieckguthaben OstlanrJApothsKe. PtiarmazleratChr. SflbBrhorn
und -bedingungen, den Vorsitz in der Versammlung, die Beschlußfassung, er- 6. 84 382,66 Litzmannstadt, Deutschlandplatz 2.
rin und Tante Bankguthaben 516 495,41
forderliche Stimmenmehrheit; 4) Verlängerung der Frist zur Errichtung der 1 098 780,34
Karoline Uhrich Abschlüsse und ihrer Frütung; 5) Bestimmungen Uber die Verteilung des 2 274 425,10
Reingewinns; C) Neufestsetzung der Ocscllschaftsbltittor. PASSIVA:
geb. Massler •
4. Vorlage des Jahresabschlusses lUr 1941, des Geschäftsberichts des Vor I. Grundkapital
Standes, des Berichts des Aufsichlsrats und des Prüfungsberichts des Ab 1 260 000,—
im Aller von 37 Jahren. Die Be- II. Rücklagen: gesetzliche Rücklage 158 638,55
erdigung findet am Mittwoch, dem schluBprUters, Genehmigung des Jahresabschlusses für 1941 und Beschluß Aulbaurücklage 120 0 0 0 , — 278 638,55
10. 6., um 14 Uhr von der Leichen- fassung Uber die Verteilung des Reingewinns.
III. Wertberichtigung zu Kundenforderungen
5. Entlastung des Vorstandes und des Aulsichtsrats. 30 000,—
halle des neuen evang. Friedhofes, VI. Rückstellungen
6. Wahlen zum Aulsichtsrat. 214 000 —
Artur-Melster-StraBc, aus statt. 7. Wahl des Abschlußprüfers für 1942. V. Verbindlichkelten: Lieferanten 73 508,82
Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen wallen, müssen Ihre Ak Biersteuer u. and. Abgabe» 240 257,13
In tlelcm Schmerz: sonstige
tien oder die Hinterlegungsscheine einer Bank oder eines Notars spätestens 178 020,69 491 786,64
Die Hinterbliebenen.
am 22. J u n i 1942 bei der Gcscllschallskasse In den Oeschältsslunden ein V 2 274 425,19
reichen. Litzmannstadt, im Mal 1942. Der Vorstad. Dipl. lug. Oscar Schwel
kert, Robert Schwcikcrl. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prülung aul Orund
BEFUUinUNGS-ANSTALTEN
der Bücher und der Schriften der Gcscllschalt sowie der vom Vorstand erteilten Kein
A M T L I C H E B E K A N N T M A C H U N G E N Autklärungen und Nachwelse entsprechen die Relchsmarkeröllnungsbllanz sowie der
Iii .lll.I : ' ill-.litllt dazu vom Vorstand erstattete Bericht den gesetzlichen Vorschriften. Postversand
• I n s e l G ü r t n e r & Co„ Der Reichsstatthalter ( L a n d e s e r n ä b r u n g s a m t ) i n Posen Litzmannstadt, im April 1942. Treuhand-Vereinigung
/.ll/.iimiiiiKliiilt. Zentrale: Heer- Bekanntmachung. Gültig Im Rclchsgau Warlhclandl Betrifft: Speliskartollelbtiug
mehr ab
Aktiengesellschaft
straße 19, F i l i a l e : Adolf-Hltler- dar GroOvcrbraucher des Warthsgaues vom 1 . 7. bis SO. t. 1942. Zur mög-
Strnflo 275. Kur: 114-04 und 114-05 lichst reibungslosen DurchlUnrung der Versorgung mit Spelsekartollcln muB
Holterman p. pa. Frenk Nürnberg
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Gegründet 1888. eine gleichmäßige Verteilung angestrebt werden. Es ist daher erforderlich, den
Der Aufsiditsrat besteht aus den Herren: Rechtsanwalt Eugen Delnltz, Vor-
Berlar! der Gaststätten, Werkküchen, Kantinen, HJ.-Schulungslagor, Kindergär-
sitzer, Rudolf Anstadt, stellv. Vorsitzer, Allred Werner, Alfons Meycr-Rachner.
T H E A T E R ten, SchUlerhelme, Krankenhäuser, Umslcdlungslagcr, Vollzugsanstalten, Oettos
Dem Vorstand gehören an: A. Delnltz, H. Handke, B. Schleie.
und sonstiger in Gcmeinschaltsverpflcgung befindlicher Personen im gesamten
T h e a t e r z u I . t t z m n n n s l u t l t . Stlidt. Wartheland zu erfassen. Der voraussichtliche Bedarf lUr die Zelt vom 1 . 7.
Bühnen, Mnllkestruße. M i t t w o c h . bis 30. 9. 1942 muß bei dem Ernährungsamt, Abt. A (Krelsbauernschalt), fn 167/42. Bcruci von H.w rcr Käst. In der Zelt vom 15. bis 28. 6. 1942 hat die
10. J u n i , 20 Uhr. Vorst, f. d. Deut- dessen Gebiet die Karlolleln verbraucht werden sollen, bis zum 15. 8. 1942 deutsche Bevölkerung Anspruch auf 112.5, g Harzer Käse. In der jetzigen war-
sche F r i i u e n w c r k „Ännchen von angegeben werdet). Der Antrag muB außer dem Datum und der leserlichst] men Jahreszeit Ist es nicht möglich den Harzer Käse längere Zelt zn lagern.
T h a r a u " Operette v. Heinrich Stre- Postanschrift enthalten: 1. Verpflegungsstärkc; 2. ob einmalige oder volle Ver- Es ist daher ertorderllcb, daß dieser vom Erzeuger Ober des OroBverteller und
cker. - Donnerstag, 11. J u n i , 20 pflegung oder zusätzliche Verpflegung an Wochentagen In Frage kommt; 3. den Kleinverteller möglichst schnell an den Verbraucher umgeschlagen wird. Die
I h r , KriT'.-Ming 8 „ A n r i e h e n v o n bei Antragstcllung vorhandenen Bestand an Speisekartolteln in Doppelzentnern; deutschen Verbraucher und die Kleinverteller werden daher angebalten, den lür
T h u r a u " . — F r e i t a g , 12. J u n i . 20 4. den gewünschten Lieferanten. Die Großverbraucher werden an bestimmte die zweite Hallte des Versorgungsobschnlttes zugeteilten Harzer Käse schon in
I h r K d F - R I n g 5 „Ännchen v o n Lieferanten gebunden. Die Belieferung erfolgt aul Orundlage von Bezugschei- dieser Woche zur Verteilung zu bringen bzw. von Ihrem Klelnvertelltr an/u-
Thurau". Sonnabend. 13. J u n i . nen B, die von dem Ernäbrungsamt, Abt. A (Kreisbauernschaft), susgestellt wer- lordern. Die Einzelhändler lUr Molkcrclcrzeugnlsse sind verpflichtet, die be-
den. Die Ernährungsämter, Abt. A (Krelsbauernschaltcn), melden dem Kartoffel- reits erhaltenen Bezugscheine im Laute dieser Woche solort bei der Firma
20 I h r „ A i i n c h e u von T h u r a u " .
V o r v e r k a u ! t. d. Wuhllrelo Miete wirtschaltsverband bis zum 5. eines jeden Monats die Oesamtmenge Speise- Moritz einzulösen. Bei nicht sofortiger Einlösung verlallen die Bezugscheine. REPARATUREN
kartolteln (In dz), lür die im Vormonat Bezugscheine ausgegeben wurden. Die Verbraucher werden angehalten, gegen Ende dieser Woche den Ihnen zu-
j e w e i l s :i Tage — für den trelcn
Posen, den 7. Juni 1942. Der Relchsstatthalter im Warthegau — Landes- stehenden Harzer Käse abzuholen, da andernfalls eine Oarantle lür spätere an Schreib- und Büroma-
V e r k a u f 2 Tage — vor dem A u f -
ernährungsamt Abt. B. Belieterung nicht gegeben werden kann. Litzmannstadt, den 0. Juni 1942.
lührungstsg. schinen sämtlicher M o d e l -
Der Oberbürgermeister — Ernährungsamt Abt. B.
le fuhrt schnellstens aus
F I L M T H E A T E R Der Oberbürgermeister Litzmannstadt
Der L a n d r a t des Kreises Ostrowo
166/42. Ausgab» von Kochlisch. Die deutschen Verbraucher, die bei nachste-
lilalto, McisterhuuBstraßc 71. • t t r . : Zftroninzulellung. An die deutsche Bevölkerung der Staat Ostrowo Belan-
henden Flschklcinverlcilcrn eingetragen sind, erhalten ab solort 250 g Kochflsch:
15.00. 17.45. 20.30. Hilde K r a h l i n Bialonowllsch, I I . , Wasserring 1 , ab Nr. 116— 350 gen ab solort einmalig durch die einschlägigen Qescbättc zwil stück Zitronen
» A n u s c h k a " . Ein Havaria - Film
m i t Sieglr. Breuer, K r l c d l Czepa,
Owsiak, Karl, Buschllnle 47, „ „ 3 2 1 — 405 VtESl ZU
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V e r C U

abschnitte»i N 57 der Nährmltlelkarte


n D l e A b g a b
' « « « • Abtrennung des Sonde"e

37/38. Die Kleinverteller haben die Son-


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Olympia BUrorwurchmenwsii» AO.


Schmidt, Hudoll, Hermann-Oörlng-StraBe 94, „ „ 1401—2235
H o l l Wunku, Anton Pointncr.Jülise derabschnltte sauber auf Bogen aufzukleben uqd spätestens bis zum 25 6 1942 Kundendiwutatslla Utstuuuunadt,
uuunadr, ,
Schwartz, Olga, Hohensteiner StraBe 8 7 , „ „ 3571 bis Ende u. 1—425
A u l l i i g e r , F r i t z Odemar. Jugend- Zlclke, Emma, Gartcnsttaße 205, „ „ 3101—3875 beim Ernährungsamt Abt. B abzurechnen. Ein Riehls n pr e h . " diese Son Adolf.Hiflsr-StraO» IT, Ruf:
f: 10817
dcrzutellung besteht sieht. Ostrowo, den 6. Juni 1942. Der Landrat des
liche nicht zugelassen. Litzmannstadt, 9. Juni 1942. Der Oberbürgermeister — Ernährungsamt Abt. B. Kreisel Ostrowo - Ernährungsamt Abt. 8 .
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