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Allgemeine

Vorbereitung (Anamnese-Erhebung, Tipps für Notizen-Schreiben)


Dokumentation Schreiben
Patientenvorstellung
Beispiele für Teil 1, 2 und 3
10 Fälle
Fragen der Patienten (alle Fälle)
Fragen der Ärzten (alle Fälle)
Häufigste Abkürzungen und Fachbegriffe
Yasi FSP Düsseldorf
0

Teil 1

PD:
N: Vorname, Name
A: Alter * Geburtsdatum
G: Gewicht
G: Körpergröße
Beschwerden: B-Sym.:
W: was? Fieber: (hoch, seit wann)
W: wann? Schüttelfrost
W: wo? Schweiß (nacht, kalt)
W: wie? Übelkeit, Brechreiz
B: beschreiben Erbrechen (Emesis): seit wann,
D: Dauer wie oft, Aussiehen?
1-10: Intensität Durchfall(Diarrhoe) /
Z: im Laufe der Zeit Verstopfung: seit wann, wie oft?
A: Ausstrahlung / Wanderung Aussiehen?
A: Auslöser : beschwereden? Aussiehen?
L: Linderung Schwindelgefühl
Kopfschmerzen
Husten
VA: Frau: Allerg.: VE:
wogegen?
G +/- Menstruation: Symptome? Name + seit
:Gewichtsveränderung Arzneimittel: wann?
Schwanger: Nox.:
Appetit: wie viel, seit?
Pille: N: Nikotinabusus
Sch.: ein-/ durchschlafen A: Alkohol
D: Drugenabusus

Vor OP's: Med.: FA: SA:

Name + Wann? Name+ mg + V: Vater A: Arbeit


Dosis (0-0-0) + M: Mutter V: (un)verheiratet
Warum? G: Geschwister K: Kinder
leben die Eltern W: Wohnen
noch?

Procedere: V.a.:
- stationäre Aufnahme -
- körperliche Untersuchung: DD:
- Bauchultraschal -
- Blutabnahme -
- EKG / EEG etc. -
T:
- Rö. /CT/ MRT / Endoskopie / etc. -

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Guten Tag. "Dein Nachname" ist mein Name. Ich bin der Assistenzarzt hier.
Bitte nehmen Sie Platz.
Wie heißen Sie?
könnten Sie bitte Ihren Namen buchstabieren?
a Anton ä Ärger e Emil
i Ida o Otto ö Öse
u Ulrich ü Übel b Berta
p Petra ch Charlotte sch Schule
f Friedrich v Viktor w Wilhelm

Wenn der Patient Schmerzen hat?


Frau/Herr XX, ich merke, dass Sie starke Schmerzen haben, aber bevor die
Untersuchungen kann ich Ihnen leider kein Schmerzmittel geben. Das ist wichtig
für die richtige Diagnose. Aber ich versuche das Gespräch ganz schnell zu
beenden. Nach der körperlichen Untersuchung gebe ich ihnen gerne ein
Schmerzmittel. Einverstanden!

oder

Frau/Herr XX, ich merke, dass Sie Ihre Schmerzen nicht mehr ertragen können.
Könnten Sie die Schmerzen noch ein Bisschen aushalten, bis unser Gespräch zu
Ende ist oder soll ich Ihnen jetzt Schmerzmittel geben?

"wenn er "ja" sagt, dann spielen Sie mit und drehen Sie den Kopf dann sagen Sie:
Schwester Meier konnten Sie bitte einmal 800 mg Ibuprofen holen?

!!drei Schritte sind ganz wichtig: erkennen, verbalisieren und Empathie zeigen!!

Frau/Herr XX, bevor wir über Ihre aktuellen Beschwerden sprechen, muss ich
ganz schnell ein paar allgemeine Fragen stellen.

Wie alt sind Sie?


Wann sind Sie geborgen?
Wie schwer sind Sie?
Wie groß sind Sie?

, Was führt Sie zu mir?, ich muss alle


Ihre Beschwerden wissen, bitte reden Sie frei von der
Leber weg.

Seit wann haben Sie diese Beschwerden?


Können Sie den Ort der Schmerzen genauer beschreiben?
Wie sind die Beschwerden aufgetreten? Haben sie
langsam oder plötzlich begonnen?
Könnten Sie die Schmerzen beschreiben: Sind sie dumpf,

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stechend, drückend, ziehend oder brennend?


Sind die Schmerzen dauerhaft da, oder gehen sie auch
wieder weg? (wenn die Schmerzen als Attacken kommen:
Wie lange hält eine Attacke an? Wie oft kommt es zu einer
Attacke?)
Wie stark sind die Schmerzen auf einer Skala von 1-10-
wobei 1 sehr leicht und 10 sehr stark Schmerzen
entspricht?
.
Haben die Schmerzen sich im Laufe der Zeit verbessert
oder verschlechtert?
Ziehen oder wandern die Schmerzen in eine andere
Körperregion?
Gibt es bestimmte Auslöser für die Schmerzen z.B: Essen?

Gibt es etwas, das die Schmerzen lindert oder verstärkt?


also sind die Schmerzen lageabhängig oder
belastungsabhängig?

, Haben Sie Fieber oder Schüttelfrost?


Haben Sie das Fieber gemessen? wenn ja, Wann? und wie
hoch war das?
Haben Sie kalten Schweiß bemerkt?
Haben Sie Übelkeit oder Erbrechen? (Würgereiz /
Brechreiz), Wie sieht das Erbrechen aus? Seit wann? wie oft?
Was ist mit dem Stuhlgang, Haben Durchfall oder
Verstopfung?
wenn ja, Seit wann? und Wie oft? wie sieht der Stuhl aus?
(Farbe und Konsistenz)
Was ist mit dem Wasserlassen, ist da Ihnen was
aufgefallen?
War Ihnen schwindlig?
Haben Sie Kopfschmerzen?
Haben Sie Husten? (ist er trocken (Reizhusten) oder mit
Auswurf (produktiv)?
Atemnot? (lageabhängig/ bei Belastung)
Herzrasen?, Herzschlag?

Haben Sie in der letzten 6 Monaten ab-,


oder zugenommen? wenn ja, wie viel? (Passen Ihnen Ihre
alten Kleider noch? sind sie zu groß oder zu klein?)
Treiben Sie Sport?
Wie ist Ihr Appetit?
Haben Sie Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen?
Werden Sie nachts durch die Schmerzen wach?

Leiden Sie unter Menstruationsbeschwerden?

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Könnte es sein, dass Sie zurzeit Schwanger sind?
Nehmen sie die Pille?

Haben Sie Allergien? oder Unverträglichkeiten?


Gibt es Medikamente, gegen die Sie allergisch sind?
Wie sieht die allergische Reaktion aus?
häufigste • Pollenallergie (Heuschnupfen, Grässerallergie, Frühblüher-
Allergien: Allergie)
• Erdnussallergie
• Nussallergie / Schalenfrüchte-Allergie
• Schalentierallergie / Krustentierallergie ( z.B : Muschel,
Garnele)
• Fischallergie
• Katzenhaarallergie
• Gluten-Intoleranz
• Lupine-Allergie
• Sesamsamen-Allergie
• Laktose-Intoleranz
• Kuhmilchprotien-Intoleranz
• Hühnereiallergie
• Glutamat-Intoleranz (umgangssprachlich: Chinarestaurant-
Syndrom)
• Pflasterallergie
• Nickelallergie (Kontaktallergie gegen Kosmetik)
• Penizillin-Allergie
• Histamin-Allergie (Rotwein) (Käse)
• Mehlstauballergie (Bäckerasthma)

häufigste Juckreiz (Pruritus)


Reaktionen Rötungen (Erythem)
Quaddeln (Urtika)
Nesselsucht (Urtikaria)
Niesreiz & Fließschnupfen
Hautausschlag (Exanthem)

Rauchen Sie? wenn ja,


Wie viele Zigaretten rauchen Sie am Tag?
Seit wann rauchen Sie?
Trinken Sie Alkohol? wenn ja,
Wie viel Alkohol trinken Sie ungefähr am Tag oder Pro Woche ?
Nehmen Sie sonstige Drogen?

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, Ich würde Sie nun nach Ihrer


Vorgeschichte fragen.
Leiden Sie an chronischen Erkrankungen? z.B. des
Herzen, Lungen, des Bauchraums? (wenn ja: Seit wann ist
es bekannt?)

Gab es in der Vergangenheit wichtige Operationen? (wenn


ja: Wann wurden Sie operiert?)

Nehmen Sie regelmäßige Medikamente ein? / bekommen


Sie regelmäßige Medikamente?
Wie viel mg und wie oft nehmen Sie diese Medikamente?
Wofür nehmen Sie diese Medikamente?

, Nun würde ich Sie nach Ihrer


Familienvorgeschichte fragen.
Leiden Ihr Vater, Ihre Mutter oder Ihre Geschwister an
wichtigen Erkrankungen?
Wenn Eltern gestorben sind, woran sind Ihre Eltern
gestorben und in welchem Alter?
Leben die Eltern noch?

, Was machen Sie beruflich?


Arbeiten Sie Vollzeit oder Teilzeit?
Haben Sie Probleme auf Ihrer Arbeit, die Sie belasten?
Sind Sie verheiratet?
Haben Sie Kinder?
Wohnen Sie allein oder mit Ihrer Familie?
Gibt es Probleme mit Ihren Angehörigen, die Sie
momentan bedrücken?

den Patienten die , Ich erkläre Ihnen jetzt, was wir machen
Untersuchungen sollen. Also zuerst, wegen Ihren Beschwerden müssen Sie
erklären:
bei uns bleiben für weitere Untersuchungen und
Behandlung. Jetzt mache ich die körperliche
Untersuchung, Also höre ich Ihr Herz und Lungen ab, dann
untersuche ich Ihren Bauch zuerst körperlich dann mit
Ultraschall. Ich brauche auch Labor Untersuchung,
deswegen nehme ich Ihnen dann Blut ab.
Falls Sie Wasser lassen können, bestimmen wir den
Urinstatus.
Ich kann Ihnen vor der Untersuchung leider nicht viel
sagen. aber wahrscheinlich haben Sie Entzündung
irgendwo.
Haben Sie noch fragen? oder Gibt etwas, das Sie mir
sagen möchten?

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Ich verstehe Ihre Sorge
Ich verstehe… Alles klar.

Alle diese Informationen sind sehr wichtig aber ich möchte mich jetzt auf Ihre
Beschwerden konzentrieren. Können Sie mir nur diese Beschwerden genauer
beschreiben?

Mann muss nicht an die schlimmstene Ursache denken, zuerst müssen ein
paar Untersuchungen durchgeführt werden, damit wir die richtige Diagnose
feststellen können.
lassen Sie uns zuerst die Tests durchführen

Ich verstehe ganz genau, dass Sie die Ursache Ihrer Beschwerde möglichst
schnell
wissen möchten. Aber ich erkläre Ihnen Frau XXX, ich kann Ihnen zurzeit
leider nur zu wenig sagen. Nach den bisherigen Angaben gehe ich von einer
Gallenblasenentzündung aus. Aber das bleibt nur ein Verdacht und braucht
noch, wie gesagt, weitere Schritte zur Bestätigung. Sind Sie damit zufrieden?

Frau XXX, ich habe das Gefühl, dass Sie mit Ihren Gedanken woanders
waren.
Vielleicht haben Sie Angst?
Das kann ich gut verstehen. Aber machen Sie sich keine Sorgen! Sie sind in
guten
Händen und unser Team wird alles machen, damit Sie wieder gesund
werden.

- Na ja! Das kann ich gut verstehen. Aber ich möchte Sie beruhigen, weil
Krebs nicht
100% erblich ist. Außerdem gibt es manche Faktoren, die dagegen sprechen,
wie Ihr
Alter......
- Man sollte nicht nur an die schlimmste Ursache denken. Um erhrlich zu sein,
ist Krebs nicht 100% ausgeschlossen, aber Ihre Beschwerde könnte auch
viele andere Gründe haben. Ich rate Ihnen, dass Sie möglichst positiv
denken.

- Frau XXX, könnten Sie sich bitte ausruhen? Ich muss möglichst viele
Informationen von Ihnen sammeln, damit ich am Ende eine richtige Diagnose
stellen kann. Ich bitte Sie um Verständnis!

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- Frau XXX, das kann ich gut verstehen. Natürlich jeder wünscht sich die
beste
Betreuung. Aber Sie sind in guten Händen. Wir arbeiten immer als Team und
besprechen nicht nur Ihren Fall, sondern viele Fälle aus anderen Abteilungen
auch. Da gibt es viele Fachleute aus verschieden Fachrichtungen und wir
diskutieren miteinander und dann entscheiden, was das Beste für Sie ist.
also, die Entscheidung treffe ich sowieso nicht alleine

- Davon kann Ich Ihnen nur abraten. So etwas könnte gefährlich oder sogar
lebensbedrohlich sein. Natürlich kann ich gut verstehen, dass Ihre Familie
und Arbeit
wichtig sind. Aber Ihre Gesundheit ist noch wichtiger.
- Diese Behandlung /diese Untersuchung ist wirklich nötig und es ist die beste
Möglichkeit für Sie. Glauben Sie mir, wenn Sie meine Mutter wären, würde ich
Ihnen diese Behandlung /diese Untersuchung empfehlen.

es ist gut, dass Sie das recherchieret haben, aber wissen Sie .....

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Teil 2

Patient/in: Datum:
Fr./hr. Vorname Nachname 18.07.2018
00 J. * 00.00.0000
1,00 m
00 kg
Allergien und Unverträglichkeiten:
Pollenallergie , Gluten-Intoleranz
Genussmittel und Drogen:
Nikotinabusus: 6 py, Alkoholkonsum: 1 Gl./Wo. (Bier).
Sozialanamnese:
öffentliche Angestellte, ledig, keine Kinder, wohnt zusammen mit ihrer
Freundin.
Familienanamnese:
Vater: MI, Mutter: Knie-OP.
Anamnese:
jetzige Beschwerden:
Frau X stellte sich in unserer Ambulanz mit seit gestern (2) bestehenden
re. (3) Oberbauchschmerzen (1) vor.

Die Patientin gibt an, dass die Schmerzen plötzlich aufgetreten (4) seien.

Des Weitern seien Die Schmerzen stechend (5), persistierend aber die
Intensität steigere sich deutlich nach dem Essen (6).

Auf einer Schmerzskala hätten die Schmerzen Intensität bei 4-5 (7).

Im Laufe der Zeit hätten die Beschwerden sich deutlich verschlechtert (8).

Die Schmerzen seien von Epigastrium an den RUQ gewandert (9).

Außerdem erzählt die Patientin, dass die Schmerzen in den Rücken


ausstrahlen würden (10).

Als Auslöser erwähnte die Patientin ein Essen von Eiersalat gestern (11).

Die Schmerzen würden durch Wärmflasche gelindert / (Anziehen der


Beine würde Linderung bringen)(12).

Begleitet würden die Schmerzen von Fieber (38,7 C seit gestern),


Nachtschweiß, 5-Mal wässerige Diarrhoe und 2-Mal bisher Emesis.

Vorerkrankungen:
Als Kind Krankheit (man kann auch nur wichtige Information
hinzufügen)
mit XX J. Krankheit
2001 Krankheit li. (re./ li. Seite)

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seit XX J. rez. Krankheit


vor XX J. Krankheit
(Beispiel:
seit 60 J. art. Hypertonie
# Krankheitsverläufte:
akut plötzlich auftretend, heftig verlaufend
subakut weniger heftig verlaufend
perakut besonders heftig verlaufend
chronisch langsam entwickelnd, langsam verlaufend
chronisch persistierend dauerhaft bleibend
chronisch progredient immer weiter zunehmend (schubförmig,
kontinuierlich)
chronisch rezidivierend wiederkehrend, ohne Heilung
(rez.)
chronisch intermittierend immer wiederkehrend, aber mit gesunden
Zwischenphasen

Vor-Op's:
Als Kind Operation (man kann auch nur wichtige Information hinzufügen)
mit XX J. Operation re. (re./ li. Seite)
2001 Operation
vor XX J. Operation
(Beispiel:
mit 60 J. Rektumresektion (mit Anlage eines Cholestoma "Praeter ")

Med.:
Med.-name XX mg 0-0-0
Med.-name XX mg 0-0-0-1
Med.-name (retard.) XX mg 0-0-0
unklare "Medikementegruppe" unklare Stärke 0-0-0
(wenn die Med. z.N. ist, so soll es sein 0-0-0-1)
(wenn die PAt. den Medikamentenamen vergesen oder die Stärke vergessen,
farg nach "Wogegen?" z.B: gegen Bluthochdruck,. dann schreib "unklare")
unklare Antihypertensivum unklare Stärke 1-0-1

Diagnose:
V.a.: Diagnose (z.B: ossäre Metastasierung )
DD: Diagnose, Diagnose, Diagnose.
ND: wichtige Vorerkrankung, z.B: massive Nikotinabusus,
Alkoholabusus, art. Hypertonie
Z.n.: wichtige Voroperationen,

(ND, Z.n. : man kann es nicht immer schreiben, nur wenn es ein starker
Zusammenhang mit der Verdachtdiagnose gibt)

weitere Procedere: (pass auf die richtige Reihenfolge auf)


• körperliche Untersuchung
• (stationäre Aufnahme)

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9

• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Tumormarker, Nierenretentionswerte,
Leberwerte
• Sonographie-Abdomen , EKG, EEG, Echo (keine Strahlung)
• Rö- Thorax, Mammographie (minimale Strahlung)
• craniale CT, MRT- Thorax
• Gastroskopie, ERCP, Biopsie, Bronchoskopie (invasive Untersuchung)

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Teil 3

Patientenvorstelllung:

Guten Tag Liebe Kollegen,


"Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen was wichtiges
mitteilen.Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Meier eine Leukozyten-Anzahl von 15500/ul. Es ist erhöht. Leukozytose kann
unter anderem bei Infektionen, Medikamenten und Leukämie auftreten.

Jetzt Frau xxxx, die ich aufgenommen habe. Sie ist 57 Jahre alt, 1,63 m "ein
Meter Dreiundsechzig" (groß) und 80 kg (schwer).

Frau xxxxx hat sich bei uns wegen seit 2 Tagen bestehender, kolikartiger
Schmerzen im rechten Oberbauch vorgestellt.

Die Geschichte ist so, ......

Ferner klagte sie über seit einer Woche wässrige Diarrhoe. dafür hatte sie
allgemeine Schwäche.
Fragen nach .... wurden verneint
Ähnliche Symptome in der Vergangenheit wurden verweigert

Ferner sind der Patientin folgende Begleitsymptome aufgefallen:


• Fieber seit gestern mit 38.8 C (Grad Celsius), oral gemessen.
• Seit gestern 10-mal wässerig Diarrhoe.
• Insomnie wegen der Schmerzen

Die Vorgeschichte war unauffällig, bis auf eine Sepsis als Kind und
eine Handfraktur-Operation 2003.
Außer einem oralen Kontrazeptivum nimmt die Patientin keine
Medikamente regelmäßig ein.
Die Patientin ist allergisch auf Pollen.

die vegetative Anamnese ergab einen Nikotinabusus von ca. 10


Zigaretten pro Tag seit 12 Jahren (6 py) und ein Alkoholkonsum von
ca. 2 Gläser Bier pro Woche.
In der Familienanamnese fanden sich folgende wichtige Erkrankungen:
• Eine Myokardinfarkt des Vaters
• Eine Knie Operation der Mutter

die Patientin arbeitet als öffentliche Angestellte, ist unverheiratet,


kinderlos und wohnt mit ihrem Freundin zusammen.

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11

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine Cholezystitis
hin.
Alternativ kommen Cholezystolithiasis, Appendizitis, M.Crohn und
Pankreatitis in Betracht.
Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen
durchführen: körperliche Untersuchung
Sonographie und Röntgen des Abdomens
Blutuntersuchung mit Bestimmung der folgenden Werte:
kl.BB, CRP, BSG, Leberwerte und Nierenwerte
Sollte sich der Verdacht auf eine Cholezystitis erhärten, würde ich eine
Therapie mit Analgetikum, Spasmolytikum und Orallitholyse
durchführen.
Im Labor von Herr/Frau XY befindet sich....
.....eine vermehrte Leukzytenanzahl von 15500/ul
..... eine verminderte Thrombozytenanzahl von 50000/ul
..... ein Hb von 5,2 g/dl

Frau X ist eine 28-jahrige Patientin, 1,83 m groß und 74,3 kg schwer.

Frau X hat sich in unserer Ambulanz mit seit gestern (2) bestehenden re.
(3) Oberbauchschmerzen (1) vorgestellt.
Die Patientin gibt an, dass die Schmerzen plötzlich aufgetreten (4) seien.
Des Weitern seien Die Schmerzen stechend (5), persistierend aber die
Intensität steigere sich deutlich nach dem Essen (6).
Auf einer Schmerzskala hätten die Schmerzen Intensität von 4-5 (7).
Im Laufe der Zeit hätten die Beschwerden sich deutlich verschlechtert (8).
Die Schmerzen seien von Epigastrium an den RUQ gewandert (9).
Außerdem erzählt die Patientin, dass die Schmerzen in den Rücken
ausstrahlen würden (10).
Als Auslöser erwähnte die Patientin ein Essen von Eiersalat gestern (11).
Die Schmerzen würden durch Wärmflasche gelindert (12).

Ferner sind der Patientin folgende Begleitsymptome aufgefallen:


Fieber
Nachtschweiß
....
und Gewichtabnahme

Des Weiteren berichtete die Patientin über...


.... seit gestern Abend 3-Mal Erbrechen zu haben

Fragen nach Übelkeit, Erbrechen, Fieber, ... wurden verneint.

VE:
Es sind Keine relevanten Vorerkrankungen bekannt.
Relevante Vorerkrankungen der Patientin sind ......
.....

12 Yasi FSP Düsseldorf



An Vorerkrankungen ist
..... ein seit drei Jahren bestehendes Asthma bronchiale bekannt.
..... eine seit 20 Jahren bestehende arterielle Hypertonie bekannt.

Vor-OP's:
Es Gab Eine...
..... Extrautringravidität-Operation 2003
..... Handfraktur-Operation 2004

VE + Vor.OP's:
Die Vorgeschichte war unauffällig, bis auf.....
..... eine Appendektomie 1999

Med.:
die Patientin nimmt ... regelmäßig ein.
die Medikamentenanamnese ergab.....
..... eine regelmäßige Einnahme von Aspirin 100 mg und Magnesium
Verla 400 mg morgens und Ibuprofen 400 mg bei Bedarf.
Die Patientin nehme gegen das Asthma Cortison und Kortikoid.

Allergien:
die Patientin ist allergisch auf ...Nickel...,...braunes Pflaster...,...Pollen...,..
Eine Arzneimittelallergie gegen ...Penicillin... ist bekannt.

Vegetative Anamnese:
die vegatative Anamnese ergab...
..... einen Nikotinabusus von ca. 10 Zigaretten pro Tag seit 30
Jahren (15 py).
..... ein ALkoholkonsum von ca. 2 Gläser Bier pro Woche.
Nikotinabusus von ca 30 pack-years wird bejaht.

Familienanamnese:
In der Familienanamnese fanden sich folgende wichtige Erkrankungen:
Eine arterielle Hypertonie der Mutter
Ein Asthma bronchiale der Schwester
...
Die Familienanamnese war unauffällig, bis auf.....
..... eine Arthritis urica (Gichtarthritis) des Vatters

Soziallanamnese:
die Patientin arbeitet als ....Verkäuferin..., ist ...verheiratet, kinderlos und
wohnt mit ihrem Ehemann zusammen.
Er lebt alleine und ist kinderlos

V.a.:
Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine Cholezystitis hin.
DD:
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Alternativ kommen ...Cholezystolithiasis...,... Appendizitis...,... M.Crohn... und
...Pankreatitis... in Betracht.
Procedere:
Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen
durchführen:
körperliche Untersuchung
Sonographie und Röntgen des Abdomens
Blutuntersuchung mit Bestimmung der folgende Werte:
kl.BB, CRP, BSG, Leberwerte und Nierenwerte
Therapie:
Sollte sich der Verdacht auf eine Cholezystitis erhärten, würde ich eine
Therapie mit Analgetikum, Spasmolytikum und Orallitholyse durchführen.

Fragen von Oberärzte:


Fragen nach Labor beantworten:
• Sie stellen indirekte Fragen über Werte, damit du die Werte vorliest. !
• sag die pathologische Werte zuerst.
• vielleicht Fragen nach die Begriffe im Labor

die Werte, die Einheiten und die Zahlen richtig vorlesen


die pathologische werte nennen (sind normalerweise mit + oder - markiert)
Entzündungsparameter (CRP, BSG, Procalcitonin) : signifikant erhöht
Retentionswerte/ Nierenwerte (Kreatinin, Harnstoff): wenig erhöht
Leberwerte (Gamma-GT, Cholesterin, GOT, GPT): gernzwertig
Cholestasewerte: Bilirubin, alkalische Phosphatase, gamm GT
Bauchspeicheldrüsenmarker ( Lipase, Amylase): im Normbereich
Herzmuskelmarker (CK-MB, Troponin I, Torponin T): normwertig
Schilddrüsenparameter (TSH, T3, T4): signifikant erniedrigt
Blutzuckerspiegel: im oberen Granzbereich
Kaliumwert: im unteren Granzbereich

< : kleiner als, weniger als, unter


≤ : kleinergleich
= : gleich, ≠: ungleich
≥ : großergleich
> : großer als, mehr als, über

Fragen nach Untersuchungen beantworten:


Wie können Sie Röntgen anfordern?
in Anforderungsrezept schreiben wir die Name des Patienten, die
erwünschte Untersuchung, Körperregion, Haupttbeschwerde und die
Fragestelle.

Was bedeutet retrograd in ERCP?


retrograd bedeutet, dass das KM in die Gegenrichtung des
Flussrichtung von Gallensäure gespritzt wird.

Fragen nach Fachbegriffe und Abkürzungen:


sieh die Liste von Fachbegriffe

14 Yasi FSP Düsseldorf



Teil 1 ( Beispiel)

PD:
N: Rose-Marie Hagen
A: 60 J. * 01.03.57
G: 80 kg
G: 1,63 m
Beschwerden: B-Sym.:
W: Bauch Sz. Ø Fieber: (hoch, seit wann)
W: seit 2 Stunden
W: re. OB persist. Übelkeit
W: plöz.
B: kolikartig D seit 1 Wo. (wäss. ,
D: ständig normale Farbe
1-10: bei 8
Z: verschlechtert 3x Erbrechen seit heute Morgen
A: re. Schult. (unverdautes Essen, gelblich)
A: Maki-Roll, Champagne
L: Ø
VA: Frau: Allerg.: Med.:
gegen Nickel
G +/- : Ø nicht fragen, (Exanth.) Mg2+ Tbl. 1-0-1
weil sie 60
ASS
Sch.: Ø Jahre alt ist und Nox.: 100 mg 1-0-0 (als
kein N: Ø Prophylaxe)
W: Ø Zusammenhang
mit der Besch. A: Venoruten Tbl.
Müdigkeit: seit einige 2-3 Champ. Fl./Wo.
300 mg 1-0-1
Wochen (Für Müdebein)

D: Ø
VE: Vor.OP's: FA: SA:
V: Apoplexie
Ø vor 10J. Tetraplagie ( im A: Managerin
transvaginale Stuhl. Altenheim) V: verheiratet
Hysterektomie M: DM K: 2 Töch.
mit 10LJ G: Ø W: mit Mann
Tonsillektomie Eltern leben noch (Rechtanwalt)

Procedere: V.a.:
- stationäre Aufnahme - Gallenblasenentzündung
- körperliche Untersuchung: DD:
- Bauchultraschal, EKG - Es könnte auch durch viel andere
- Blutabnahme Ursachen verursacht werden.
- Stuhlprobe Wegen D.
- MRCP T:
- ich erkläre alles nach der untersuch.

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Teil 2 ( Beispiel)

Patient/in: 04.06.2019
Frau Rose-Marie Hagen
60J. * 00.00.0000
1,63 m
80 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


Allergie: Nickelallergie

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: Nichtraucherin Alkoholkonsum: 2-3 Gl. Champagne/ Wo.

Sozialanamnese:
Managerin, verheiratet, 2 Töchter, wohnt mit ihrem Mann (Rechtsanwalt)
zusammen

Familienanamnese:
Vater: Apoplexie, sitz im Rollstuhl, wohnt im Altenheim
Mutter: Diabetes mellitus

Anamnese:
Frau Hagen ist 60-jährige Patientin, die sich wegen seit heute Morgen
kolikartiger Schmerzen im rechten Oberbauch vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, dass die Schmerzen plötzlich aufgetreten seien und
sich im Laufe der Zeit verschlechtert hätten. außerdem würden sie in die
rechte Schulter ausstrahlen. Auf einer Schmerzskala (1-10) liegen die
Schmerzen bei 8-9. als Auslöser beschuldige die Patientin das frühe fettige
Frühstück (Maki-Roll) und Champagne.

Des Weiteren klagte die Patientin über persistierende Übelkeit und seit heute
Morgen 3- Mal Erbrechen (bestünde aus Essenrest und Gallen). Außerdem
habe sie seit einer Woche wässrigen Durchfall (unauffällige Farbe). Sie
erwähnte, dass sie seit einigen Wochen allgemeine Schwäche habe.

ähnliche Symptome in Vergangenheit wurden verneint.

Vorerkrankungen:
keine !!

Vor-OP's:
vor 10 J. transvaginale Hysterektomie
mit 10 LJ Tonsillektomie

Med.:
Mg2+ Tbl. 1-0-1
ASS 100 mg 1-0-0 (als Prophylaxe)
Venoruten Tbl. 300 mg 1-0-1

16 Yasi FSP Düsseldorf



Diagnose:
V.a. : Akute Cholezystitis (Cholezystolithiasis)
DD: Gastritis, akute Pankreatitis

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• MRCP
• ggf. ERCP

Therapie: stationäre Aufnahme, Infusion, Antibiotikum, Analgetikum,


Spasmolytikum ,Orallitholyse.

Anruf: Telefon klingt!!


- geh dran und beantwort mit deinem Nachnamen, Hallo
- Hallo, Ich rufe von dem Labor an, Frau Clemens hat eine Leukozytenanzahl
von 15.500/ul, bitte geben Sie das dem Oberarzt weiter.
!!! sichergehen, dass du den Namen, die Zahl, und den Wert richtig geschrieben.
Ok, danke Ihnen. !!!

Yasi FSP Düsseldorf


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• Teil 3 ( Beispiel)
Frau Hagen vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen was Wichtiges mitteilen.
Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Frau Clemens
eine Leukozyten-Anzahl von 15500/ul. Es ist erhöht. Leukozytose kann unter
anderem bei Infektionen, Medikamenten und Leukämie auftreten.

Jetzt Frau Hagen, die ich aufgenommen habe. Sie ist 60 Jahre alt, 1,63 m
"ein Meter Dreiundsechzig" (groß) und 80 kg (schwer).

Frau Hagen hat sich bei uns wegen seit 2 Tagen bestehender, kolikartiger
Schmerzen im rechten Oberbauch vorgestellt.

Die Geschichte ist so, heute Morgen nach fettigem Frühstück sind die
Schmerzen plötzlich aufgetreten mit Erbrechen (3 Mal). Sie sagte, dass sie
Maki-Roll gegessen und Champagne getrunken hat. Die Schmerzen haben
sich im Laufe der Zeit verschlechtert und jetzt liegen die Schmerzen auf einer
Schmerzskala bei 8-9 (also sehr Starke Schmerzen). Außerdem strahlen sie
in die rechte Schulter.
Ferner klagte sie über seit einer Woche wässrige Diarrhoe. dafür hatte sie
allgemeine Schwäche. die Patientin wollte zum Hausarzt aber er sei im
Urlaub.

Die Vorgeschichte ergab vor 10 Jahren eine transvaginale Hysterektomie


sowie Tonsillektomie mit 10. Lebensjahr. die Patientin ist allergisch gegen
Nickel.

Die Patientin nimmt Venoruten 300 mg (antiödematöse für gegen


Beinschwelungen) und Magnesium Tablette morgens und abends sowie ASS
10 mg als Prophylaxe regelmäßig ein

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig.

In der Familienanamnese fanden sich Apoplexie bei dem Vater, der im


Rollstuhl sitz (Tetraplagie) und im Altenheim wohnt. Zusätzlich leidet die
Mutter an Diabetes mellitus.

Die Patientin arbeitet als Rechtsanwältin, ist verheiratet, hat 2 Kinder und
wohnt mit ihrem Mann zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine akute Cholezystitis


hin.
Alternativ kommen Cholezystolithiasis, Gastritis, ulcus ventriculi, akute
Pankreatitis in Betracht.

18 Yasi FSP Düsseldorf



Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• MRCP
• ggf. ERCP

Sollte sich der Verdacht auf eine akute Cholezystitis erhärten, würde ich eine
Therapie mit Analgetikum, Spasmolytikum und Orallitholyse durchführen.

Yasi FSP Düsseldorf


19

1. Frau Rosemarie Hagen
(spricht sehr schnell und sagt viele unwichtige Sachen, sehr nett, spricht über
Familie)
Patient/in: 17.06.2019
Frau Rose-Marie Hagen
57J. * 01.01.62
1,65 m
71,3 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


Allergie: Nickelallergie (Pruritus & Quaddeln)

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: Nichtraucherin Alkoholkonsum: 2-3 Gl. Champagne/ Wo. +
Hugo am WE

Sozialanamnese:
Kauffrau, verheiratet, 2 Töchter, wohnt mit ihrem Mann (Rechtsanwalt)
zusammen

Familienanamnese:
Vater: vor 19 J. Apoplexie, sitz im Rollstuhl (Tetraplagie), wohnt im Altenheim
Mutter: Diabetes mellitus (Alterzuckerkrankheit), plötzlich im Bett gestorben.

Anamnese:
Frau Hagen ist 57-jährige Patientin, die sich bei uns wegen seit 2 Stunden
bestehender kolikartiger Schmerzen im rechten Oberbauch vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, dass die Schmerzen plötzlich nach einem Verzehr
von Makrelen-Röllchen und Champagner aufgetreten seien und sich im Laufe
der Zeit verschlechtert hätten. außerdem würden sie in die rechte Schulter
ausstrahlen. Auf einer Schmerzskala (1-10) liegen die Schmerzen bei 8-9.
Ferner hat die Patientin gesagt, das sie seit 2-3 Wochen dumpf Bauch
Schmerzen habe aber seit 2 Stunden hätten die Schmerzen sich deutlich
zugenommen.

Des Weiteren klagte die Patientin über persistierende Übelkeit und seit heute
Morgen 3- Mal Erbrechen (bestünde aus Essenrest und Gallen). Außerdem
habe sie seit einer Woche Durchfall (unauffällige Farbe) und dunklen Urin
trotz hoher Trinkmenge. Sie erwähnte, dass sie seit einigen Wochen
allgemeine Schwäche habe.

ähnliche Symptome in Vergangenheit wurden verneint.

Vorerkrankungen:
keine !!

Vor-OP's:
vor 10 J. transvaginale Hysterektomie
mit 10 LJ Tonsillektomie

20 Yasi FSP Düsseldorf



Med.:
Mg2+ Tbl. 1-0-1
ASS 100 mg 1-0-0 (als Prophylaxe)
Venoruten Tbl. 300 mg 1-0-1

Diagnose:
V.a. : Akute Cholezystitis (Cholezystolithiasis)
DD: Gastritis, akute Pankreatitis

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• MRCP
• ggf. ERCP

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen bei Frau Hagen:
-Die Pat. war in einer Kanzlei ( Rechtanwaltsbüro) ihres Mannes, als die
Schmerzen aufgetreten sind. Da war ein Buffet (für Eine Werbung), deswegen
hat sie in dieser Zeit Champagner getrunken.
-Die Schmerzen bestehen seit 2 Stunden und seien wellenförmig im linken
Oberbauch !
Sie studiert Kauffrau aber seit der Geburt ihrer Tochter, arbeitet sie nicht
mehr. kein Problem zuHause
Die Schmerzen seien nach Fisch essen aufgetreten.
die Cousine hat sie das ASS empfohlen.
Sie habe seit langer Zeit leichte linke Oberbauchschmerzen, die besonders
nach dem fettigen Essen auftreten würden.
Sie habe Nausea, 3 Mal Erbrechen (unverdautes Essen) sowie hellen
wässrigen Durchfall und hellen Urin.
- Sie hat Makrollen rollchen gegessen und Champagne getrunken
Sie habe auch Schulterscherzen, weil sie Golf gespielt habe.
Sie ist direkt zu uns gekommen, weil ihr Hausarzt in Urlaub ist
die Schmerzen treten ab und zu seit 2 Wochen auf aber dieses Mal starker
mit Erbrechen (3 Mal) und Durchfall.
Sie habe seit 2 Wochen wässrigen, ständigen hellen Durchfall und dunklen
Urin obwohl sie viel Wasser trinke.
Hysterektomiert mit 37 LJ
Die Familienanamnese war unauffällig
geschieden, eine Tochter, alleinlebend
Nachnahme ist Reinhardshagen
- Patientin ist 57 Jahre alt
- Schmerzen seien nach dem Verzehr fettiger Speise aufgetreten.
- Sie arbeitet als Rechtsanwältin
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Hagen vorstellen:

Yasi FSP Düsseldorf


21

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen was Wichtiges mitteilen.
Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Frau Clemens
eine Leukozyten-Anzahl von 15500/ul. Es ist erhöht. Leukozytose kann unter
anderem bei Infektionen, Medikamenten und Leukämie auftreten.

Jetzt Frau Hagen, die ich aufgenommen habe. Sie ist 57 Jahre alt, 1,65 m
"ein Meter Fünfundsechzig" (groß) und 71,3 kg (schwer).

Frau Hagen hat sich bei uns wegen seit 2 Stunden bestehender, kolikartiger
Schmerzen im rechten Oberbauch vorgestellt.

Die Geschichte ist so, Die Pat. war in einer Kanzlei (Rechtanwaltsbüro) ihres
Mannes, als die Schmerzen aufgetreten sind. Da war ein Buffet (für Eine
Werbung), deswegen hat sie in dieser Zeit Champagner getrunken. Sie sagte,
dass sie Maki-Roll gegessen und Champagne getrunken hat. Die Schmerzen
haben sich im Laufe der Zeit verschlechtert und jetzt liegen die Schmerzen
auf einer Schmerzskala bei 8-9 (also sehr Starke Schmerzen). Außerdem
strahlen sie in die rechte Schulter.
Ferner klagte sie über seit einer Woche wässrige Diarrhoe. dafür hatte sie
allgemeine Schwäche. die Patientin wollte zum Hausarzt aber er sei im
Urlaub.

Die Vorgeschichte ergab vor 10 Jahren eine transvaginale Hysterektomie


sowie Tonsillektomie mit 10. Lebensjahr. die Patientin ist allergisch gegen
Nickel.

Die Patientin nimmt Venoruten 300 mg (antiödematöse für gegen


Beinschwelungen) und Magnesium Tablette morgens und abends sowie ASS
10 mg als Prophylaxe regelmäßig ein

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig.

In der Familienanamnese fanden sich Apoplexie bei dem Vater, der im


Rollstuhl sitz (Tetraplagie) und im Altenheim wohnt. Zusätzlich leidet die
Mutter an Diabetes mellitus.

Die Patientin arbeitet als Rechtsanwältin, ist verheiratet, hat 2 Kinder und
wohnt mit ihrem Mann zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine akute Cholezystitis


hin.
Alternativ kommen Cholezystolithiasis, Gastritis, ulcus ventriculi, akute
Pankreatitis in Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
22 Yasi FSP Düsseldorf

• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• MRCP
• ggf. ERCP

Sollte sich der Verdacht auf eine akute Cholezystitis erhärten, würde ich eine
Therapie mit Analgetikum, Spasmolytikum und Orallitholyse durchführen

Yasi FSP Düsseldorf


23

2. Frau Maria Stettner
(Am Anfang muss man Schmerzmittel anbieten, ihr geht es schlecht, sie hält
Hände auf dem Bauch, die Patientin hat so viele gesprochen, immer was
gefragt. Deswegen war es immer schwierig, sich auf die Fragen zu
konzentrieren)
Patient/in: 03.06.2018
Frau Maria Stettner
59J. * 01.03.1960
1,67 m
69,5 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


Allergie: Penicillin

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: 21 py Alkoholkonsum: 2 Gl. Wein /Wo. und geleg.
Bier

Sozialanamnese:
Taxi-Fahrerin, geschieden, eine Tochter, alleinlebend

Familienanamnese:
Vater: † mit 45 J. an MI (" Pat. sagt "Herzschlag" [ugs. für Herzinfarkt])
Mutter: † mit 65 J. an Mamma-Ca.
Tochter: Drogenabusus

Anamnese:
Aktuelle Beschwerden:
Frau Stettner ist eine 59-jährige Patientin, die sich bei uns wegen seit gestern
Abend bestehender diffuser Schmerzen im Bauch vorgestellt hat. Die
Schmerzen seien persistierend, postprandial, kolikartig und wellenförmig ohne
Ausstrahlung.
Die Patientin berichtete, dass die Schmerzen gestern Abend nach Essen von
"Mettbröchten" (rohes Fleisch, Zwiebel und Mozzarella mit Tomaten) langsam
aufgetreten seien. Des Weiteren würden Die Schmerzen sich bei Bewegung
verschlimmern, die auch mit Übelkeit und seit gestern 3 Mal Erbrechen
(unverdautes Essen, gelblich) einhergehen würden. Daraufhin bringe
Erbrechen eine Linderung.
Ferner klagte die Patientin über seit 5 Uhr heute Morgen bestehenden
stündlichen Durchfall. Der Stuhl sei am Anfang wässrig und hellrot gewesen,
der später dunkelrot geworden sei. Zusätzlich habe die Patientin seit gestern
Abend Fieber (38,4 C axillär), Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit.
Zudem Leidet die Patientin unter Stress und Insomnie wegen Konkurrenz auf
der Arbeit und Dorgenabusus der Töchter (die momentan in Methedon
Program sei). Sie klagte auch über rezidivierende, drückende, beidseitige
Kopfschmerzen (einmal monatlich).
Frage nach Gewichtverlust wurde verneint.

24 Yasi FSP Düsseldorf



Vorerkrankungen:
Reizmagen
Chronischer Husten (massiver Nikotinabusus)

Vor-OP's:
vor 27 J. Vakuumextraktion

Med.:
Baldrian bei Bedarf (zum Schlafen )
ASS 500 mg bei Bedarf (gegen Kopfschmerzen)

Diagnose:
V.a. : akute Gastroenteritis
DD: akute Pankreatitis, akute Cholezystitis, akute Appendizitis

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung, DRU
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• Rö- Thorax

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen:
- Schmerzen seien plötzlich aufgetreten.
Frau stettner ist am XX.XX.1953 geboren.
Durchfall sei blutig, blutbeigemischt
Sie ist auch wegen dem Blut im Stuhl(Ein Nachbar habe Kolonkarzinom)
belastet.
Der Stuhl sei am Anfang wässrig und bräunlich gewesen, der später hell rot
geworden sei.
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Stettner vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen etwas Wichtiges
mitteilen. Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Baumann einen Kalium-Wert von 2,6 mmol/l. (Es ist erniedrigt. Hypokaliämie
kann unter anderem Herzrhythmusstörungen, Obstipation, Blasenlähmung,
paralytischer Ileus verursachen. Häufige Ursachen sind renaler Verlust und
Alkalose.)

Jetzt Frau Stettner, die ich aufgenommen habe. Sie ist 59 Jahre alt, 1,67 m
"ein Meter Dreiundsechzig" (groß) und 69,5 kg (schwer).

Yasi FSP Düsseldorf


25

Frau Stettner hat sich bei uns wegen seit gestern Abend bestehender,
diffuser , kolikartiger Schmerzen im Bauch vorgestellt.

Die Geschichte ist so, gestern hat Frau Stettner ein Mettbrochen gegessen,
das Mettbrochen war früher vorbereitet und im Kühlschrank gehalten, das
rohes Fleisch, Mozzarella, Tomaten und Zwiebel enthaltet. Dann gestern
Abend sind die Schmerzen langsam aufgetreten mit Übelkeit und Erbrechen
(3 Mal), das die Schmerzen ein bisschen lindert. Die Schmerzen sind
persistierend und bewegungsabhängig ohne Ausstrahlung.
Ferner klagte sie über seit heute Morgen stündliche wässrige Diarrhoe. Der
Stuhl war am Anfang hellrot und ist später dunkelrot geworden. Außerdem hat
sie Fieber (38,4, axillär), Abgeschlagenheit und Inappetenz
Zudem Leidet die Patientin unter Stress und Insomnie wegen Konkurrenz auf
der Arbeit und auch wegen Dorgenabusus der Töchter (die momentan in
Methedon Program ist). Sie klagte auch über rezidivierende, drückende,
beidseitige Kopfschmerzen (einmal monatlich).

Frage nach Gewichtverlust wurde verneint.

Die Vorgeschichte ergab empfindlichen Magen, chronischen Husten und vor


27 Jahren bei der Geburt der Tochter eine Vakummextraktion. die Patientin ist
allergisch gegen Penicillin.

Die Patientin nimmt ASS 500 mg und Baldrian bei Bedarf ein.

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf einen Nikotinabusus von
ca.10 Zigaretten pro Tag seit 42 Jahren.

In der Familienanamnese fanden sich MI bei dem Vater, der mit 45 Jahren
verstorben(†) ist. und Diabetes mellitus bei der Mutter, die mit 65 Jahren an
MammaKarzinom verstorben(†) ist.

Die Patientin arbeitet als Taxi-Fahrerin, ist geschieden, hat eine Tochter und
wohnt alleine.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine akute Gastroenteritis


hin.
Alternativ kommen akute Pankreatitis, akute Cholezystitis, akute Appendizitis
in Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• Rö-Thorax
• ggf. Gastroskopie

26 Yasi FSP Düsseldorf



Sollte sich der Verdacht auf eine akute Gastroenteritis erhärten, würde ich
nach der Ursache eine Therapie durchführen.
In der Regel klingen die viralen Gastroenteritiden innerhalb 48 Stunden
wieder ab.
Die Therapie ist symptomatisch, also Flüssigkeits- und Elektrolytgabe oral
oder intravenös.
Antibiotische Therapie nur bei schwerem Verlauf mit (Azithromycin).

Yasi FSP Düsseldorf


27

3. Frau Melanie Becker
(spricht ziemlich deutlich und nicht schnell)

Patient/in: 06.06.2019
Frau Melanie Becker
35J. * 01.02.1984
1,71 m
64 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


Allergie: Erdnussallergie

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: Nichtraucherin Alkoholkonsum: 2-3 Gl. Rotwein abends

Sozialanamnese:
Kommunikationsdesignerin, verheiratet, eine Tochter, wohnt mit ihrem Mann
zusammen

Familienanamnese:
Vater: art. Hypertonie, Glaukom, VHF (70 J.)
Mutter: Diabetes mellitus seit 3 Jahren, Clavus (76J.)
Schwester: Psychosomatische Magen- und Darmbeschwerden

Anamnese:
Frau Becker ist eine 35-jährige Patientin, die sich wegen seit 3 Tagen
bestehender, postprandialer Schmerzen im Oberbauch vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, dass die Schmerzen am Anfang nach dem Essen
drückend seien und später krampfartig würden. Zudem würden die
Schmerzintensität sich nach dem Essen deutlich steigern. Als Auslöser gibt
die Patient Thai Restaurant an, sie vertrage scharfes Essen nicht. Ihr sei es
übel, aber sie könne essen und trinken.
Ferner klagt die Patientin über seit gestern 3 Mal Durchfall und seit heute
Morgen 2 Mal Erbrechen. Fieber wurde verneint
Die Patientin erwähnte, dass die Schmerzen seit 5 Jahren bestünde aber seit
3 Tagen schlimmer geworden sei. Des Weiteren sei die Patientin vor 3
Monaten bei dem Hausarzt gewesen, da sei eine Gastroskopie durchgeführt
worden aber ohne pathologischen Befund. der HA habe das begründet, dass
die Schmerzen wegen des Stresses seien.

Vorerkrankungen:
Seit 2 J. art. Hypertonie

Vor-OP's:
mit 10 LJ Tonsillektomie (PONV)

Med.:
Nebivolol 2,5 mg ?-?-?

28 Yasi FSP Düsseldorf



Diagnose:
V.a. : ulcus ventriculi mit Anämie
DD: Gastritis, akute Pankreatitis, akute Cholezystitis, Magenkarzinom

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte, bet- HCG
• Stuhldiagnostik
• Sonographie-Abdomen , EKG
• ggf. Gastroskopie

------------------------------------------------------------------------------------------------

Andere Prüfling sagen:


sie hat ein Sohn !!!
Vater leide an Hühnerauge !!! und Herzrhythmusstörungen
Sie nimmt Ramipril ein !!!
sie reagiert allergisch auf Narkose
Auf einer Schmerzskala (von 0 bis 10) liege die Schmerzintensität bei 4 die
nach dem Essen bis 7 gehe.
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Becker vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen etwas Wichtiges
mitteilen. Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Müller einen Blutzuckerspiegel von 40 mg/dl. (Es ist signifikant erniedrigt.
Hypoglykämie kann unter anderem Schwitzen, Palpitation,Tachykardie,
Sehstörungen, kramfanfälle eben Koma verursachen. Häufige Ursachen sind
Überdosierung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika.)

Jetzt Frau Becker, sie ist 35 Jahre alt, 1,71 m "ein Meter einundsiebzig"
(groß) und 64 kg (schwer).

Frau Becker hat sich bei uns wegen seit 5 Tagen bestehender, postprandialer
Schmerzen im Oberbauch vorgestellt.

Die Geschichte ist so, vor 3 Tagen hat Frau Becker in einem thailändischen
Restaurant gegessen, das Essen war scharf. Seitdem hat sie diese
Schmerzen schlimmer geworden. Die Schmerzen sind zunächst nach dem
Essen drückend und werden nach ca. 30 Minute krampfartig. Die
Schmerzintensität steigert sich deutlich nach dem Essen.
Außerdem klagte sie über seit gestern Diarrhoe (3-mal) und seit heute
Morgen Übelkeit und Erbrechen (2-mal).
Frau Becker erwähnte auch, dass sie vor 3 Monaten bei ihrem Hausarzt
gewesen ist, wegen ähnlichen Beschwerden. Damals wurde eine

Yasi FSP Düsseldorf


29

Gastroskopie durchgeführt, die unauffällig war. Der Hausarzt hat das wegen
des Stresses begründet.

Frage nach Fieber wurde verneint.

Die Vorgeschichte ergab art. Hypertonie und eine Tonsillektomie mit 10


Jahren. die Patientin ist allergisch gegen Erdnüsse.

Die Patientin nimmt Nebivolol 2,5 mg ?-?-? regelmäßig ein.

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf einen Alkoholkonsum von 2-3
Gl. abends

In der Familienanamnese fanden sich art. Hypertonie, VHF und Glaukom bei
dem Vater, der 70 Jahre alt ist. Diabetes mellitus bei der Mutter und
Psychosomatische Magen- und Darmbeschwerden bei der Schwester.

Die Patientin arbeitet als Kommunikationsdesignerin, ist verheiratet, hat eine


Tochter und wohnt mit ihrem Mann zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine ulcus ventriculi hin.
Alternativ kommen chronische Gastritis, Cholezystitis, Pankreatitis in
Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik
• pH-meter
• Sonographie-Abdomen , EKG
• ggf. Gastroskopie

Sollte sich der Verdacht auf einen ulcus ventrikuli erhärten, würde ich nach
der Ursache eine Therapie durchführen. Eine stationäre Therapie ist nur bei
Komplikationen notwendig, sonst kann das Magengeschwür ambulant
behandelt werden.
H. Pylori Eradikation
PPI und Antihistamin

30 Yasi FSP Düsseldorf



4. Herr Paul Breitner


(Patient hat einfach viel geredet, freundlich aber hat auch sehr schnell
gesprochen, und manchmal auch leise. Er beantwortet nur was ich gefragt
habe)
Patient/in: 13.05.2019
Herr Paul Breitner
56J. * 01.02.1963
1,77 m
77,3 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


Allergie: Nickelallergie, gegen braune Pflaster (Exanthem)

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: ca. 10 py Alkoholkonsum: 3 Gl./Wo. - 3 Gl./Mo. Wein oder
Bier

Sozialanamnese:
Lehrer (Mathe und Erdkunde, Stressig), verheiratet, eine Tochter (Jura
Studentin, 25 J.), wohnt mit seiner Frau zusammen.
Familienanamnese:
Vater: MI und Katarakt (80 J.)
Mutter: † mit 55 J. an MI (während Bypass-Op.)
Großvater: † an Leberkrankheit (Leberzirrhose, Ikterus)

Anamnese:
Jetzige Beschwerden:
Herr Breitner ist 56-jähriger Patient, der sich wegen seit 3 Monaten
bestehender retrosternaler Schmerzen vorgestellt hat.
Der Patient berichtete, dass er täglich 1-2 Schmerzattacken bei Belastung
(Treppensteigen) habe. Eine Attacke dauere ca. 10 Minuten an und die
Schmerzen würden dann in Ruhe weggehen. Aber heute Morgen habe der
Patient eine Attacke schon in Ruhe gehabt.
Außerdem beschreibe der Patient die Schmerzen als dumpf und drückend
ohne Ausstrahlung. Auf einer Schmerzskala von 0 bis 10 würden die
Schmerzen bis 6 gehen.
Der Patient erwähnte, dass er zum Schlafen das Bedürfnis habe, seinen
Oberkörper hoch zu lagern.
Ferner sei dem Patienten übel, er habe auch Dyspnoe, Palpitation und kalter
Schweiß. Er habe Insomnie wegen Angst vor Sterben. Er treibe Sport nicht.
Die Fragen nach Erbrechen, Fieber und angeschwollene Beine wurden
verneint.

Vorerkrankungen:
Seit 10 J. art. Hypertonie
Seit 18 J. GN (Nierenerkrankung ?)

Vor-OP's:
Mit 7 J. Tonsillektomie

Yasi FSP Düsseldorf


31

Mit 18 J. Appendektomie

Med.:
Nebivolol 5 mg 1-0-0
Valsacor 80 mg 1-0-0

Diagnose:
V.a. : akutes koronarsyndrom
DD: Lungenembolie, Pneumothorax (PTX), Aortendissektion, Perikarditis,
Angina pectoris

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, kardiale Enzyme,
• EKG, Echokardiographie
• Rö-Thorax
• ggf. Herzkatheter

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen:
Er nimmt Bisoprolol
------------------------------------------------------------------------------------------------
Herr Breitner vorstellen:
Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen etwas Wichtiges
mitteilen. Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Schreiber einen Hb-Wert von 5,2 g/dl.(Es ist signifikant erniedrigt. Starke
Anämie kann unter anderem bei Cofaktormangel, Tumoranämie,
Infektanämie, Immundefekte, Blutungen auftreten.

Jetzt Herr Breitner, sie ist 56 Jahre alt, 1,77 m "ein Meter Siebenundsiebzig"
(groß) und 77,3 kg (schwer).

Herr Breitner hat sich bei uns wegen heute Morgen aufgetretener,
retrosternaler Ruheschmerzen vorgestellt.

Die Geschichte ist so, seit 3 Monaten hat Herr Breitner Schmerzattacken, die
nur bei Belastungen (z.B: Treppensteigen) auftreten. Die Attacken kommen 1-
2 täglich und dauern ca. 10 Minuten an. Herr Breitner hat die Schmerzen als
dumpf und drückend beschrieben und sie sind ohne Ausstrahlung. Er sagte
auch, dass die Schmerzen mittelstark gewesen sind und hat das auf einer
Schmerzskala von 0 bis 10 bei 6 eingeschätzt.

Außerdem erwähnte er, dass er zum Schlafen das Bedürfnis hat, seinen
Oberkörper hoch zu lagern.

32 Yasi FSP Düsseldorf



Ferner klagte er über Dyspnoe, Palpation und kalter Schweiß. Er hat


Insomnie wegen Angst vor Sterben. Er treibt kein Sport.
Fragen nach Fieber, Emesis und Beinödem wurden verneint.

Die Vorgeschichte ergab art. Hypertonie seit 10 Jahren, unklare


Nierenerkrankung (er konnte das nicht erinnern) seit 18 Jahren. Er ist mit 8.
Lebensjahr tonsillektomiert und mit 19. Lebensjahr appendektomiert worden.
Die Patientin ist allergisch gegen Nickel und gegen braune Pflaster er
bekommt dann Exantheme.

Die Patientin nimmt morgens Nebivolol 5 mg und Valsacor 80 mg


regelmäßig ein.

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf einen Nikotinabusus von ca.5
Zigaretten pro Tag seit 18 Jahren.

In der Familienanamnese fanden sich MI und Katarakt bei dem Vater, der 80
Jahre alt ist. MI bei der Mutter , die während Bypass-OP verstorben ist. der
Bruder ist an Leberkrankheit verstorben.

Die Patientin arbeitet als Mathe- und Erdkundelehrer in Gymnasium, er findet


das so stressig, er ist verheiratet, hat eine Tochter, sie ist 25 Jahre alt und
studiert Jura und wohnt mit seiner Frau zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf ein akutes


Koronarsyndrom hin.
Alternativ kommen Lungenembolie, Pneumothorax, Aortendissektion und
Perikarditis in Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• EKG
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Kardiale Enzyme
• Echokardiographie
• Rö-Thorax
• Sonographie-Abdomen
• ggf. Herzkatheter

Sollte sich der Verdacht auf einen akutes Koronarsyndrom erhärten, würde
ich eine Therapie durchführen.

Akuttherapie: stationäre Aufnahme, Bettruhe, Sauerstoffgabe, Analgetika :


Morphine, Aspirin 300 iv sowie Heparin 5000 IU iv. , Sedativa, Nitroglycerin.

Revaskularisierende Therapie: Streptokinase (nur bei STMI), PTCA und


Anlage eines Stents, Bypassoperation

Reinfarktprophylaxe: Statin, ASS und/oder Clopidogrel, Beta-Blocker, ACE-


Hemmer
Yasi FSP Düsseldorf
33

5. Frau Petra Westphalen
(sehr freundlich, und hat mir viel geholfen, - spricht schnell und war besorgt,
viele Umgangssprache (umgekippt, in der Bade, beim Hängen, ich hatte nasse
Unterwäsche)
Patient/in: 29.04.2019
Frau Petra Westphalen
43J. * 00.00.0000
1,74 m
83 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


Allergie: gegen braune Pflaster

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: ca.10 py Alkoholkonsum: 2 Gl. Wein an WE

Sozialanamnese:
Büroarbeiterin (Verwaltung) in Katasteramt, Ledig, lebt mit ihrem Freund
zusammen, keine Kinder.

Familienanamnese:
Mutter: Morbus Crohn, Hysterektomie
Onkel: gestorben an MI

Anamnese:
Frau Westphalen ist 43-jährige Patientin, die sich wegen heute Morgen
plötzlich aufgetretener Synkope vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, als sie im Badezimmer gewesen sei, habe sie ihren
Bewusstsein für kurze Zeit verloren. Während des Bewusstseinsverlusts habe
sie sich eingenässt.
Die Patientin sagte, dass sie vor der Synkope nichts Auffälliges bemerkt
habe.
Des Weiteren erwähnte die Patientin, dass ihr seit 2 Wochen Druckgefühl und
Schmerzen in beiden Waden (li. > re.) aufgefallen. Davor sei sie in einem
langen Rückflug (10 Stunde) von Thailand gewesen. Ferner habe sie in
Diarrhoe in Thailand gehabt. Ödem und Farbveränderung des Beins wurde
verneint. (man muss nach Fieber, Dyspnoe, Tachyonoe, Schwindel und
Brustschmerzen fragen, um LAE auszuschließen)
.
Die Fragen nach Parästhesie und Paresen sowie Kopfschmerzen und
Nausea wurden verneint.
ähnliche Symptome in Vergangenheit wurden verneint.

Vorerkrankungen:
Seit Pubertät Endometriose
mit 25 LJ EUG (medikamentös behandelt)

Vor-OP's:
Mit 8 J. Tonsillektomie

34 Yasi FSP Düsseldorf



Mit 18 J. Appendektomie

Med.:
unklares orales Kontrazeptivum 0-0-1
Baldrian bei bedarf

Diagnose:
V.a.: Lungenembolie(LAE) und TVT
DD: TVT und Epilepsie, TIA, HRS, Hirntumor und SAB

Hirntumor, Apoplexie, SAB, Epilepsie

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, D-Dimere, PTT, PT, Schilddrüsenwerte
• Duplexsonographie-Hals
• EKG, EEG, Echokardiographie
• MRT- und CT-Schädel

------------------------------------------------------------------------------------------------

Andere Prüfling sagen:


Die Patient sagte: ich war im Badezimmer umgekippt, als ich ein Blick auf
Spiegel geworfen habe. (umkippen [ugs.] [ohnmächtig werden]).
Pat. ist 41 Jahre alt
mit 10 J. Tonsillektomie
mit 18 LJ Endometriose
mit 25 LJ Extrauteringravidität
Raucherin seit 20J (10 zig pro tag) = 10 py (seit 4 Jahren abstinent )
Raucherin seit 10J (10 zig pro tag) = 5 py
Vater: Gicht und Fußpilz
wegen seit zwei Tagen bestehenden plötzlich aufgetretenen Tachykardie
vor zwei Wochen zwei Mal Synkope gehabt
sich im Laufe der Zeit verschlechtert
sie klagte über Obstipation, Alopecia areta, Tinnitus aurium, Globusgefühl und
Fatigue.
Gewichtzunahme von 3 kg innerhalb 5 Wochen
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Westphalen vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen etwas Wichtiges
mitteilen. Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Bolton einen Kalium-Wert von 2,6 mmol/l. (Es ist erniedrigt. Hypokaliämie
kann unter anderem Herzrhythmusstörungen, Obstipation, Blasenlähmung,

Yasi FSP Düsseldorf


35

paralytischer Ileus verursachen. Häufige Ursachen sind renaler Verlust und
Alkalose.)

Jetzt Frau Westphalen, sie ist 43 Jahre alt, 1,74 m "ein Meter Vierundsiebzig"
(groß) und 83 kg (schwer).

Frau Westphalen hat sich bei uns wegen heute Morgen aufgetretener
Synkope vorgestellt.

Die Geschichte ist so, heute Morgen ist Frau Westphalen in Badezimmer
gewesen, dann plötzlich hat sie ihr Bewusstsein für kurze Zeit verloren, ohne
Prodromymptome (Schwindel, Blässe, Übelkeit).
Sie sagte, dass sie während der Ohnmacht unwillkürliches Einnässen gehabt
hat.
Des Weiteren erwähnte die Patientin, seit der Rückkehr (Rückflug hat 10
Stunde angedauert) vor 2 Wochen von Thailand hat sie Schmerzen und
Druckgefühl (Spannungsgefühl) in beiden Waden (rechts mehr als links).
Fragen nach Fieber, Ödem und Farbveränderung der Beine wurden verneint.
ähnliche Symptome in Vergangenheit wurden auch verneint. (man muss nach
Fieber, Dyspnoe, Tachyonoe, Schwindel und Brustschmerzen fragen, um
LAE auszuschließen)

Die Vorgeschichte ergab Endometriose seit der Pubertät und


Extrautringravidität mit 25. Lebensjahr, die medikamentös behandelt wurde.
die Patientin ist allergisch gegen braune Pflaster.

Die Patientin nimmt unklares orales Kontrazeptivum abends und Baldrian bei
bedarf ein.

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf einen Nikotinabusus von 10-
15 Zigaretten pro Tag seit 20 Jahren.

In der Familienanamnese fanden sich Morbus Crohn und Hysterektomie


(Total-OP) bei der Mutter und Onkel ist an MI (plötzlich im Bett) verstorben.

Die Patientin arbeitet als Büroarbeiterin (Verwaltung) in Katasteramt, ist ledig,


hat keine Kinder und wohnt mit ihrem Freund zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine TVT und


Lungenembolie hin.
Alternativ kommen TVT und Epilepsie, TIA, HRS, Hirntumor und SAB in
Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne die Patientin aufnehmen und
körperlich untersuchen, EKG schreiben und eine farbkodierte
Duplexsonographie durchführen sowie die folgende Laborwerte: kl. BB, BZ,
CRP, BSG, Gerinung inklusive D-Dimere.

Sollte sich der Verdacht auf einen Lungenembolie erhärten, würde ich eine
stationäre Therapie durchführen.

36 Yasi FSP Düsseldorf



Therapie LAE:
Sauerstoffgabe, Heparin (intial Bolus von 10.000 IE, gefolgt von einer
Dauerinfusion (30.000-40.000 IE/tag für 7 Tagen, sogenannt
Vollheparinisierung)) dann Cumarin-Dervate (für 6 Monaten, alternative
Rivaroxaban)

Therapie TVT:
Beine Hochlagerung, Kompressionsstrümpfe der Klasse 2., Vollmobilisierung,
Antikoaglation (mit Heparin und dann Cumarin (schon genannt bei LAE))

Yasi FSP Düsseldorf


37

6. Frau Henrike Meyer
(nett, spricht klar aber leise ---- spricht schnell und unterbrecht oft aber nett)
Patient/in: 29.04.2019
Frau Henrike Meyer
60 J. *10.02.1959
86,6 kg
1,76 m

Allergien und Unverträglichkeiten:


keine

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: ca.20 py (seit 5 Jahren abstinent) Alkoholkonsum: 1 Fl.
Bier/ Wo.

Sozialanamnese:
Bäckerin (viel Stress), verheiratet, lebt mit ihrem Mann zusammen, keine
Kinder.

Familienanamnese:
Vater: verstorben vor 5 J. an Apoplexie, art. Hypertonie
Mutter: verstorben vor 5 J. plötzlich im Bett, hat an Diabetes mellitus gelitten
Bruder : pAVK (Amputation, Frührentner)

Anamnese:
Jetzige Beschwerden:
Frau Meyer ist 60 jährige Patientin, die sich wegen seit ca. 1 Stunde akut
bestehender Vertigo und ständiger Nausea vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, dass sie seit mehreren Jahren diese Beschwerden
gehabt habe aber die Beschwerden sich in den letzten Wochen verschlechtert
hätten. Zudem sagte sie, sie habe in den letzten Wochen 3-4 Attacken/ Wo.
und eine Attacke dauere ungefähr 1 Stunde an. Des Weiteren habe die
Patientin das als Schwankschwindel (verlieren scheinbar den Kontakt zum
Boden) beschrieben. Außerdem klagte Sie über leichte Kopfschmerzen.
Ferner habe die Patientin Obstipation, Abgeschlagenheit und Inappetenz.
Die fragen nach Sehstörungen, Synkope und Fieber wurden verneint.

Vorerkrankungen:
Seit 3 J. art. Hypertonie

Vor-OP's:
Mit 8 J. Tonsillektomie
Mit 13 J. Appendektomie

Med.:
Amlodipin 5 mg 1-0-1
Belock Zok 47,5 mg 1-0-1

38 Yasi FSP Düsseldorf



Diagnose:
V.a.: unkontrollierte Hypertonie
DD: Diabetes mellitus, Hirnblutung, Neuritis vestibularis

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, D-Dimer, PTT, PT,
• Duplexsonographie-Hals
• EKG
• MRT- und CT-Schädel

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen:
Die Patientin ist 63J. * 13.02.1956 , 1,63 m, 83,6 kg
Die Patiienten ist 59 J.
Nikotinabusus: 18,5 py, Alkohol: 1Gl. Rotwein/WE
Vertigo seit 40 Minuten
Die Pat. hat Hyperthermie, Emesis und Diarrhö!!
Vater : Apoplex, lebt im Heim
--------
seit 2 Tagen bestehende Schwindel
seit einem Jahr ähnliche Beshwerden
gelegentliche Kopfschmerzen meistens in gesamten Kopf
leichte Übelkeit
---------
Gynäkologische Anamnese:
Menopause mit 50 J.
sie hat keine Pille als Junge eingenommen.
------------------------------------------------------------------------------------------------
15.11.2018 (Donnerstag), 25.02.2019 (Montag), 28.3.2019 (Donnerstag),
15.04.2019 (Montag), 29.04.2019 (Montag),
Schwindel - Diagnose und Therapie:
https://www.youtube.com/watch?v=wV10HGBqTH0&feature=youtu.be
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Meyer vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen was Wichtiges mitteilen.
Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Frau Siefert
eine Leukozyten-Anzahl von 15.500/ul. Es ist erhöht. Leukozytose kann unter
anderem bei Infektionen, Medikamenten und Leukämie auftreten.

Jetzt Frau Meyer, sie ist 60 Jahre alt, 1,76 m "ein Meter Vierundsiebzig"
(groß) und 86,6 kg (schwer).

Yasi FSP Düsseldorf


39

Frau Meyer hat sich bei uns wegen seit ca. einer Stunde bestehender Vertigo
und ständiger Nausea vorgestellt.

Frau Meyer hat gesagt, dass diese Beschwerden seit mehreren Jahren ab
und zu kommen. aber in der Letzen Wochen haben sie sich verschlechtert.
die Attacken kommen jetzt öfter ungefähr 3-4 Attacken pro Woche. Eine
Attacke dauert ca. eine Stunde an. Die Patientin hat den Schwindel wie
Schwank beschrieben.
Außerdem klagte sie über leichte Kopfschmerzen, Obstipation,
Abgeschlagenheit und Inappetenz.
Die fragen nach Sehstörungen, Synkope und Fieber wurden verneint.

Die Vorgeschichte ergab art. Hypertonie seit 3 Jahren. die Patientin ist mit 8.
Lebensjahr tonsillektomiert und mit 13. Lebensjahr appendektomiert worden.

Die Patientin nimmt Amlodipin 5mg und Belock Zok 47,5 mg morgens und
abends ein.

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig bis auf einen vorangegangenen


Nikotinabusus von 10 Zigaretten pro Tag für 38 Jahren (abstinent seit 5
Jahren).

In der Familienanamnese fanden sich art. Hypertonie bei der Vater, der an
Apoplexie versorben ist. Diabetes mellitus bei der Mutter, die plötzlich im Bett
verstorben ist. pAVK bei der Bruder, ein Bein wurde bei ihm amputiert.

Die Patientin arbeitet als Bäckerin, ist verheiratet, hat keine Kinder und wohnt
mit ihrem Mann zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine unkontrollierte art.


Hypertonie (Hypertensiver Entgleisung) hin.
Alternativ kommen Diabetes mellitus, Hirnblutung, Neuritis vestibularis in
Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• EKG, EEG
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG
• Duplexsonographie-Hals, Echokardiographie
• ggf. MRT und CT-Schädel

Sollte sich der Verdacht auf eine unkontrollierte art. Hypertonie erhärten, ich
würde dann mit ihrem Hausarzt besprechen, um die Dosierung zu steigern.

40 Yasi FSP Düsseldorf



7. Frau Silvia Hammers


(Patientin war unruhig wegen Schmerzen aber kooperierend, nur nach
Fragen antwortet und nicht zu ausführlich)
Patient/in: 04.04.2019
Frau Silvia Hammers
62 J. *01.03.1957
89,8 kg
1,87 m

Allergien und Unverträglichkeiten:


Penicillinallergie (Exanthem und Pruritus)

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: Nichtraucherin Alkoholkonsum: gelegentlich

Sozialanamnese:
Buchhalterin in ihrer eigenen Tischlerei (Stress wegen Fristeinhaltung seit der
letzten Woche), verheiratet, 2 Töchter, wohnt mit ihrem Mann zusammen.

Familienanamnese:
Vater: verstorben mit 40 J. an Pneumokoniose (Bergwerker)
Mutter: Gonarthrose (lebt noch, 83 J.)
4 Geschwister: 3. Schwester vor einem Jahr mit 60 J. an MI verstorben

Anamnese:
Jetzige Beschwerden:
Frau Hammers ist eine 62-jährige Patientin, die sich bei uns wegen seit 3
Tagen Klopfende Cephalgie vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, dass die Cephalgie persistierend und beidseitig in
Regio temporalis ohne Ausstrahlung sei. Zusätzlich seien die Schmerzen
langsam zunehmend und liege die Schmerzintensität auf einer Schmerzskala
(0-10) morgens bei 6 und abends bei 8.
Zudem klage sie über seit gestern Abend Photopsie (Flimmern vor den
Augen) und Polydipsie. 3 Tagen vorher habe sie den Blutdruck zuhause
selbst gemessen und der Wert sei 150/80 mmHg gewesen. aber heute
Morgen sei der RR: 180/90 mmHg gewesen.
Als Auslöser sagte sie, Arbeitsstress habe die Schmerzen ausgelöst und
verschlechtert.
Des weiteren gab sie an, dass sie Ibuprofen gegen ihre Kopfschmerzen
eingenommen habe, welches keine Verbesserung bewirkt. Es bestünde eine
Schlafstörung wegen der Schmerzen.
Schmerzausstrahlung, Fieber, Nausea, Emesis und Nackensteifigkeit wurden
verneint. Ähnliche Symptome in Vergangenheit wurden auch verweigert.

Vorerkrankungen:
Seit 5 J. Diabetes mellitus
Seit 8 J. art. Hypertonie

Vor-OP's:

Yasi FSP Düsseldorf


41

Vor 10 J. laparoskpische Cholezystektomie

Med.:
Metformin 850 mg 1-0-1
Ramipril 5 mg 1-0-0

Diagnose:
V.a.: unkontrollierte Diabetes
DD: hypertensive Krise, Migräne, SAB,

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme ??!
• Blutwerte: kl. BB, BZ, HbA1c, Leberwerte,
• EKG, EEG
• MRT- und CT-Schädel

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen:
Vater: verstorben vor ca. 40 J. an Pneumokoniose
Nach Angabe der Patientin seien die Schmerzen zum ersten Mal so stark
aufgetreten.
RR sei heute Morgen 180/90 (selbst gemessen).
04.04.2019 (Donnerstag),18.06.2019 (Dienstag (bestanden))
https://www.klinikum-
nuernberg.de/DE/ueber_uns/Fachabteilungen_KN/kliniken/medizin3/fachinfor
mationen/notfall-intensivmedizin/AZ_Ordner_versteckt/chest-pain-
unit/V_Hypertensive_Entgleisung_20150101.pdf
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Hammers vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen was Wichtiges mitteilen.
Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Frau Fischer,
eine Leukozyten-Anzahl von 15.500/ul. Es ist erhöht. Leukozytose kann unter
anderem bei Infektionen, Medikamenten und Leukämie auftreten.

Jetzt Frau Hammers, sie ist 62 Jahre alt, 1,87 m "ein Meter
Siebenundachtzig" (groß) und 89,9 kg (schwer).

Frau Hammers hat sich bei uns wegen seit ca. 3 Tagen bestehender
klopfender Kopfschmerzen vorgestellt.

Frau Hammers hat gesagt, dass diese Kopfschmerzen persistierend und


beidseitig in regio Temporalis sind. Sie sind langsam zunehmend aufgetreten.
auf einer Schmerzskala von 0bis 10 liegen die bei 8.
Zudem klagte sie über seit gestern Abend Photopsie (Flimmern vor den
Augen).
42 Yasi FSP Düsseldorf

3 Tagen vorher hat sie den Blutdruck zuhause selbst gemessen und der Wert
war 150/80 mmHg.
Die Patientin glaubt, dass die Kopfschmerzen durch Arbeitsstress ausgelöst
sind.
Sie hat Ibuprofen gegen ihre Kopfschmerzen eingenommen, aber keine
Verbesserung. Außerdem klagte sie über Insomnie wegen der Schmerzen.
Schmerzausstrahlung, Fieber, Nausea, Emesis und Nackensteifigkeit wurden
verneint.

Die Vorgeschichte ergab art. Hypertonie seit 8 Jahren und Diabetes mellitus
seit 5 Jahren. die Patientin ist vor 10. Jahren laparoskopisch
Cholezystektomiert worden.
Die Patientin ist allergisch gegen Penicillin sie bekommt dann Exantheme und
Pruritus.

Die Patientin nimmt Metformin 850 mg morgens und abends und Ramipril 5
mg morgens ein. Die Patienten hat bestätigt, dass sie die Medikamente
gestern und heute eingenommen.
Die Vegetative Anamnese ist unauffällig
In der Familienanamnese fanden sich Pneumokoniose bei der Vater, der
daran mit 40 Jahren verstorben ist. Gonarthrose bei der Mutter, die 83 Jahre
alt ist. Die Schwester ist mit 62 Jahren an MI verstorben.

Die Patientin arbeitet als Buchhalterin (in ihrer eigenen Tischlerei, sie leiden
unter Stress wegen Fristeinhaltung), ist verheiratet, hat 2 Töchter und wohnt
mit ihrem Mann zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine hypertensive Krise


hin.
Alternativ kommen Hirntumor, Hirnblutung, Migräne, Clusterkopfschmerz in
Betracht.
Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen
durchführen:
• körperliche Untersuchung
• EKG, EEG
• Blutwerte: kl. BB, BZ, HbA1c, CRP, BSG
• ggf. MRT und CT-Schädel

Sollte sich der Verdacht auf eine hypertensive Krise erhärten, würde ich sie
ein orales Antihypertensivums geben, vorzugsweise eine zweite Dosis des
bereits verwendeten Ramipril (ACE-Hemmer). man muss den Blutdruck nicht
sehr schnell absenken. da eine zerebrale Ischämiegefahr besteht
Zusätzlich ich würde dann mit ihrem Hausarzt besprechen, um die Dosierung
zu steigern.
Falls sie Hypergykämie hat:
1. Insulingabe für akute Hyperglykämie:
• Blutzucker (mg/dl) über 150 mg/dl geben wir 2 Unit kurz wirkende Insulin für
jede 50 mg/dl
• Beispiel: BZ= 480 mg/dl
• 480 = 150 + 330 "(6,6 x 50)"

Yasi FSP Düsseldorf


43

• 6,6 x 2 Unit = 15 Unit
2. Aufrechterhaltungstherapie:
• 0,1 bis 0,5 Unit pro Kg
• 2/3 davon ist lang wirkende Insulin ( morgens und abends)
• 1/3 davon ist kurz wirkende Insulin (vor der großen Mahlzeit)
• Frau Hammers wiegt 89,8 kg
• 0,5 Unit x 89,9 = 45 Unit
• 30 Unit Lang wirkende Insulin (15 morgens und 15 abends)
• 15 Unit kurz wirkende Insulin (vor Mahlzeit " abhängig vom Blutzucker und
von der Mahlzeit".)

siehe Anhang für weitere Informationen über hypertensive Krise !!

44 Yasi FSP Düsseldorf



8. Frau XXXX Breiterweg


()
Patient/in: 04.04.2019
Frau XXXX Breiterweg
56 J. *01.02.1963
65 kg
1,57 m

Allergien und Unverträglichkeiten:


Nickelallergie, braune Pflaster

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: Nichtraucherin Alkoholkonsum: gelegentlich (Wein)

Sozialanamnese:
Angestellte in Einwohnermeldeamt, verheiratet, eine Tochter, wohnt mit ihrem
Mann zusammen.

Familienanamnese:
Vater: gesund
Mutter: GN (Dialyse, Nierentransplantation), nach einem Herz-Op verstorben

Anamnese:
Jetzige Beschwerden:
Frau Breiterweg ist eine 56-jährige Patientin, die sich bei uns wegen seit
gestern Abend bestehender klopfender Schmerzen in linken Flanke
vorgestellt hat.
Die Schmerzen seien stark und persistierend mit Ausstrahlung in den linken
Unterbauch.
Sie erzählte, dass die Schmerzen zum ersten Mal plötzlich beim
Treppensteigen aufgetreten seien und seitdem sich bei der Bewegung
verschlimmern würden.
Die Schmerzen seien gleichbleibend und auf einer Schmerzskala(1-10) liege
die Intensität bei 8.
Sie klagte auch über Fieber (38,8 C, seit gestern Nachmittag, selbst
gemessen, ohne Schüttelfrost), Übelkeit und Brechreiz (ohne Erbrechen).
Zusätzlich leidet sie unter Dysurie sowie Pollakisurie. Der Gewicht sei
Konstant trotz Inappetenz.
Fragen nach Hämaturie und Polyurie wurden verneint.

Vorerkrankungen:
vor 40 J. Glomerulonephritis
Seit 5 J. art. Hypertonie

Vor-OP's:
Mit XX J. Tonsillektomie
Mit 18 J. Appendektomie
Mit XX J. Kaiserschnitt (Sectio caesarea)

Yasi FSP Düsseldorf


45

Med.:
Nebivolol 10 mg X-X-X
Omeprazol XX mg X-X-X

Diagnose:
V.a.: Urolithiasis
DD: Pyelonephritis, Nephrolithen, Ureterstenose, Niereninfarkt, Ileus,
Ovarialzysten und EUG
weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• U-Status
• Sonographie-Abdomen
• Rö-Abdomen
• IVP (AUG)
• ggf. Nativ-CT-Abdomen

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen:
Pyelonephritis Fall mit ne' neuen Name aber die gleichen Info. von
(Breitnaehe).
Sie ist 55 Jahre alt., Sohn und Tochter, Rentnerin (früher XXXX), in
Öffentlichem Dienst, Öffentliche Dienst in der Stadtverwaltung als Beruf.
keine Allergie, raucht (29 py)
Vater: lebt noch und leidet an aHT, MI vor zwei Jahren .
Mutter: habe an einer unbekannten Nierenerkrankung gelitten und sei mit 55
Lebensjahr an M.I. gestorben .
Seit 16 LJ. art. Hypertonie, Seit 20 J. rezidivierende Glomerulonephritis
Nebivolol 10 mg 1-0-0
unklares Medikament für die Nieren (Markenname gegeben)
Ibuprofen bei bedarf
Seit gestern linkseitige Rückenschmerzen
Die Schmerzen würden sich bei Treppensteigen und hätten sich im Laufe der
Zeit verschlechtert.
Globusgefühl
sie ist 65 Jahre alt
Rückenschmerzen links seit gestern Nachmittag
- seit 2 Wochen bestehender Schmerzen im rechten Oberbauch vorgestellt
hat.
Die Patientin berichtete, dass die Schmerzen in den Rücken ausstrahlen
würden. Zudem würden die Schmerzen auf einer Schmerzskala von 0 bis 10
bei 8 liegen.
Des Weiteren erwähnte die Patientin, dass rezidivierende Hämaturie und
Brennen und Dysurie habe. Seit gestern Abend habe sie 3 Mal Wasser
gelassen. Ferner klage sie über Fieber (39,4 C), Übelkeit und wässrigen
Durchfall (bisher 2 Mal).
- Die Schmerzen hätten im Verlauf an Intensität zugenommen.
Nykturie(dreimal gestern Abend), Diarrhö seit gestern Abend( farbe ,
konsitenz seien unauffällig)
46 Yasi FSP Düsseldorf

-Sie hat auch vor 3 Wochen, eine Blasenentzündung mit brennengefühl beim
Wasserlassen + hämaturie. Sie hat selbst einen Antibiotika für 3 Tage
eingenommen.
sie hat einen Medikamenteliste dabei.
04.04.2019 (Donnerstag), 17.01.2019 (Donnerstag),
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Breiterweg vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen was Wichtiges mitteilen.
Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Frau
Clausmann eine Leukozyten-Anzahl von 15500/ul. Es ist erhöht. Leukozytose
kann unter anderem bei Infektionen, Medikamenten und Leukämie auftreten.

Jetzt Frau Breiterweg, die ich aufgenommen habe. Sie ist 56 Jahre alt, 1,57 m
"ein Meter Siebenundfünfzig" (groß) und 65 kg (schwer).

Frau Breiterweg hat sich bei uns wegen seit gestern Abend bestehender,
klopfender Schmerzen in der linken Flanke vorgestellt.

Die Patientin hat berichtet, dass die Schmerzen erstmals plötzlich beim
Treppensteigen aufgetreten sind und seitdem verschlimmern sie sich bei
Bewegungen. Zudem sind die Schmerzen stark und persistierend mit
Ausstrahlung in die linke Unterbauchregion. Auf einer Schmerzskala liegen
die Schmerzen bei 8. Zusatzlich klagte sie uber Fieber (38,8C, seit gestern
Nachmittag, selbst gemessen, ohne Schüttelfrost), Übelkeit und Brechreiz
(ohne Erbrechen). Zusätzlich leidet sie unter Dysurie sowie Pollakisurie. Der
Gewicht sei Konstant trotz Inappetenz.
Fragen nach Hämaturie und Polyurie wurden verneint.

Die Vorgeschichte ergab seit 5 Jahren arterielle Hypertonie sowie eine eine
Glomeruloephritis vor 40. Sie wurde mit XX tonsillektomiert und mit 18 Jahren
appendektomiert. Die Patientin ist allergisch gegen Nickel und braune
Pflaster.

Die Patientin nimmt Nebivolol 10 mg und Omeprazol XX mg XXX und XXX


sowie regelmäßig ein

Die Vegetative Anamnese ist unauffällig.

In der Familienanamnese fanden sich eine GN bei der Mutter, die Dialyse
gehabt hatte bis einer Nierentransplantation durchgeführt wurde. Die Mutter
ist dann nach einem Herz-Op verstorben.

Die Patientin ist Angestellte in Einwohnermeldeamt, ist verheiratet, hat eine


Tochter und wohnt mit ihrem Mann zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf Urolithiasis hin.


Yasi FSP Düsseldorf
47

Alternativ kommen Pyelonephritis, Nierensteine, Ureterstenose, Niereninfarkt,
Ileus, Ovarialzysten und EUG Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase, Leberwerte
• U-Status
• Sonographie-Abdomen (1. Wahl, kann man typische Steinschatten
sehen)
• Rö-Abdomen
• IVP (AUG)( zeigt typische Aussparungen im Bereich der Steine)
• ggf. Nativ-CT-Abdomen

Sollte sich der Verdacht auf eine Urolithiasis erhärten, würde ich eine
Schmerztherapie mit Analgetikum (Diclofenac oder Novalgin) durchführen und
dann abhängig von Konkrementengröße entweder konservative oder
interventionelle Therapie durchführen. Wenn der Stein kleinergleich 5 mm,
dann nur konservativ mit Supportiven medikamentösen Therapie für
Spontanabgang (mit Tamsulosin) und viel Flüssigkeitstrinken. Interventionelle
T.:
Harnableitung mit Harnleiterschienung
Steinenentfernung:
• Ureterorenoskopie (URS) mit Steinentfernung
• Perkutane Nephrolithotomie (auch perkutane Nephrolitholapaxie, PNL)
• Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL)

48 Yasi FSP Düsseldorf



9. Frau Alina Müller


()
Patient/in: 00.00.0000
Frau Alina Müller
35 J. *01.03.1984
62,5 kg
1,67 m

Allergien und Unverträglichkeiten:


Pollenallergie

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: ca. 2 py Alkoholkonsum: 3 Gl. Wein/ Wo.

Sozialanamnese:
Büroarbeiterin im Öffentlichen-Dienst, in festen Beziehung, keine Kinder,
wohnt mit ihrem Freund zusammen.

Familienanamnese:
Vater: vor 2 J. MI (Stentimplantation)
Mutter: Z.n. Knie-Op (vor 15 Jahren)

Anamnese:
Jetzige Beschwerden:
Frau Müller ist eine 35-jährige Patientin, die sich wegen seit 4 Tagen
bestehender zunehmender Nacken- und Kopfschmerzen vorgestellt hat.
Die Patientin berichtete, dass die Schmerzen persistierend, brennend und
bewegungsabhängig seien. Dazu gibt die Patientin an, dass die Schmerzen
im Verlauf an Intensität zugenommen hätten. Außerdem würden die
Schmerzen in den linken Arm sowie in den Kopf ausstrahlen. Zudem liege die
Schmerzintensität auf einer Schmerzskala (von 0 bis 10) bei 7.
Des Weiteren erwähnte die Patientin, dass sie 3 Mal Ibuprofen eingenommen,
sowie Wärmekompresse verwendet habe, welches aber nur leichte
Verbesserung bewirkt.
Ferner klagte sie über Übelkeit, Inappetenz, Insomnie wegen der Schmerzen.
Sehstörung, Fieber und ähnliche vorherige Beschwerden wurden verneint

Vorerkrankungen:
Seit XX Pollinose

Vor-OP's:
Mit XX J. Plattenosteosynthese (Unterarm li.)

Med.:
Orale Kontrazeptivum (YAZ) 0-0-1

Diagnose:
V.a.: HWS-Syndrom

Yasi FSP Düsseldorf


49

DD: Migräne (gewöhnliche Migräne (ohne Sehstörung/ ohne Aura), Cluster-
Kopfschmerz, Meningitis, Glaukom, Gehirntumor

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• Blutwerte: kl. BB, CRP, BSG
• EEG
• LP
• MRT- und CT-Schädel

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen:
------------------------------------------------------------------------------------------------
Frau Müller vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen etwas Wichtiges
mitteilen. Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Baumann einen Kalium-Wert von 2,6 mmol/l. (Es ist erniedrigt. Hypokaliämie
kann unter anderem Herzrhythmusstörungen, Obstipation, Blasenlähmung,
paralytischer Ileus verursachen. Häufige Ursachen sind renaler Verlust und
Alkalose.)

Jetzt Frau Müller, sie ist 35 Jahre alt, 1,67 m "ein Meter Siebenundsechzig"
(groß) und 62,5 kg (schwer).

Frau Müller hat sich bei uns wegen seit ca. 4 Tagen bestehender
Zunehmender Nacken- und Kopfschmerzen vorgestellt.

Frau Müller hat gesagt, dass diese Kopfschmerzen persistierend, brenned


und Kopfbewegeungsabhängig sind. Sie sind langsam zunehmend
aufgetreten und strahlen in den linken Arm sowie in den Kopf. auf einer
Schmerzskala von 0 bis 10 liegen die bei 7.
Die Patientin hat 3 -mal Ibuprofen sowie Wärmekompresse gegen ihre
Schmerzen eingenommen, aber nur leichte Verbesserung. Außerdem klagte
sie über Übelkeit, Inappetenz und Insomnie wegen der Schmerzen.
Fragen nach Sehstörung, Fieber und Emesis wurden verneint.
Ähnliche Symptome in Vergangenheit wurden auch verweigert.

Die Vorgeschichte ergab nur eine Pollinose und Plattenosteosunthese im


linken Unterarm.

Außer oralen Kontrazeptivum (YAZ) nimmt die Patientin keine Medikamente


regelmäßig ein.

Sie raucht 3-5 Zigaretten/Tag seit ca. 10 Jahren (ca. 2 py) und trinkt 3 Gläser
Wein pro Woche.

50 Yasi FSP Düsseldorf



In der Familienanamnese fanden sich MI bei der Vater und Knie-OP bei der
Mutter.

Die Patientin arbeitet als Büroarbeiterin im Öffentlichen-Dienst, sie ist in


festen Beziehung, hat keine Kinder und wohnt mit ihrem Freund zusammen.

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf ein Halswirbelsäule-


Syndrom hin. Dafür spricht die Langjährige Tätigkeit in Büro.
Alternativ kommen Zervikaler Bandscheibenvorfall, Berufskrankheit der
Halswirbelsäule, gewöhnliche Migräne, Cluster-Kopfschmerz, Meningitis,
Glaukom und Gehirntumor in Betracht.
Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen
durchführen:
• körperliche Untersuchung
• EKG, EEG
• Blutwerte: kl. BB, BZ, HbA1c, CRP, BSG
• HWS-Nativröntgen in 2 Ebenen
• ggf. MRT- und CT- Kopf und Nacken

Sollte sich der Verdacht auf eine hypertensive Krise erhärten, würde ich sie
eine Physiotherapie (Krankengymnastik) verordnen. Das ist gut für die
Schmerzlinderung und Muskelentspannung. Analgetikum und
Muskelrelaxantien, Andere Therapiewiese ist Thermotherapie durch "Rotlicht"
(Infrarotbehandlung) und erwärmte Kissen oder Kompressen

Bemerkungen:

Migräne mit Aura: klassische Migräne


Migräne ohne Aura: gewöhnliche Migräne

HWS-Syndrom:
1. Ursache:

durch degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule, die zur Reizung der


zervikalen Spinalnerven (zB: durch Spondylose, Osteophyten, Trauma usw.)
führen.
2. Typischen Symptomen zählen u.a.:

Hals- bzw. Nackenschmerzen, häufig mit Ausstrahlung in den Arm


Myogelosen
Schwindel
Kopfschmerzen
Parästhesien, Hypästhesien (Kribbeln, Taubheitsgefühl)
Sehstörungen
Ohrgeräusche

3. Therapie: (nicht einfach)

siehe oben

Yasi FSP Düsseldorf


51

10. Herr Theo Sabrosky
(spricht sehr schnell und sagt viele unwichtige Sachen)
Patient/in: 30.10.2018
Herr Theo Sabrosky
57 J. * 01.07.1961
1,83 m
74,3 kg

Allergien und Unverträglichkeiten:


keine Allergie.

Genussmittel und Drogen:


Nikotinabusus: 40 py Alkoholkonsum: 3-4 Fl. Bier tgl.

Sozialanamnese:
Arbeitslos seit 5 J.(früher ???), geschieden, hat eine Tochter, lebt allein.

Familienanamnese:
Vater: Kolorektalkarzinom,
Mutter: gesund, Großvater: mit 70 J. an Magenkarzinom verstorben.

Anamnese:
Jetzige Beschwerden:
Herr Sobrotzky ist ein 57-jähriger Patient, der sich ei uns wegen seit 3
Monaten bestehender, diffuser, progredienter Schmerzen im Oberbauch.
Zudem seinen die Schmerzen ziehend und gürtelförmig.
Er berichtete, dass die Schmerzen sich besonders in den letzten 2-3 Wochen
verschlechtert hätten. Auf einer Schmerzskala (von 0 bis 10) gehe die
Schmerzintensität bis 7-8.
Ferner klagte er über hellen, glänzenden Durchfall (2-3 täglich), Nausea,
Nachtschweiß und dunklen Urin.
Außerdem bestünde es eine Gewichtabnahme von 10 kg innerhalb 5 Wochen
aufgrund der Inappetenz.

Vorerkrankungen:
keine

Vor-OP's:
vor 25 J. Beinfraktur-OP (Autounfall, Bluttransfusion)

Med.:
keine

Diagnosen:
V.a. chronische Pankreatitis.
DD: Choledocholithiasis, Pankreaskarzinom.

weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung

52 Yasi FSP Düsseldorf



• Sonographie-Abdomen
• EKG
• Blutwerte: kl. BB, Elektrolyte, CRP, BSG, BZ, Amylase, Lipase, GOT,
GPT, Bilirubin

------------------------------------------------------------------------------------------------
Andere Prüfling sagen
------------------------------------------------------------------------------------------------
Herr Sabrosky vorstellen:

Guten Tag Liebe Kollegen, "Nachname" ist mein Name.

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte ich Ihnen etwas Wichtiges
mitteilen. Ich habe einen Anruf aus dem Labor bekommen, und zwar hat Herr
Müller einen Blutzuckerspiegel von 40 mg/dl. (Es ist signifikant erniedrigt.
Hypoglykämie kann unter anderem Schwitzen, Palpitation,Tachykardie,
Sehstörungen, kramfanfälle eben Koma verursachen. Häufige Ursachen sind
Überdosierung von Insulin bzw. oralen Antidiabetika.)

Jetzt Herr Sabrosky, sie ist 35 Jahre alt, 1,83 m "ein Meter Dreiundachtzig"
(groß) und 74,5 kg (schwer).

Herr Sabrosky hat sich bei uns wegen seit 3 Monaten bestehender, diffuser,
progredienter Schmerzen im Oberbauch vorgestellt.

Herr Sabrosky hat die Schmerzen als ziehend und krampfartig beschrieben.
er sagte, dass die Schmerzen sich seit 3 Wochen verschlechtern haben. Auf
einer Schmerzskala (von 0 bis 10) liegen die Schmerzen bei 7-8.
er klagte über hellen, glänzenden Durchfall (2-3 täglich), Nausea,
Nachtschweiß und dunklen Urin.
Außerdem bestünde es eine Gewichtabnahme von 10 kg innerhalb 5 Wochen
aufgrund der Inappetenz.

Frage nach Fieber wurde verneint.

Die Vorgeschichte ist unauffällig bis auf eine Beinfraktur -OP vor 25 Jahren.

Die Patientin nimmt keine regelmäßig ein.

Die Vegetative Anamnese ergab eine massive Nikotinabusus von 40 pack-


years und einen starken Alkoholkonsum von 3-4 Flachen Bier täglich.

In der Familienanamnese fanden sich Kolorektalkarzinom bei dem Vater und


Großvater ist mit 70 Jahren an Magenkarzinom verstorben.
Die Patientin ist arbeitslos seit 5 Jahren, ist geschieden, hat eine Tochter und
wohnt alleine.

Yasi FSP Düsseldorf


53

Die anamnestische Angabe deutet am ehesten auf eine chronische
Pankreatitis hin.
Alternativ kommen Pankreaskarzinom, Pseudozysten und ulcus ventriculi in
Betracht.

Zur weiteren Abklärung würde ich gerne folgende Untersuchungen


durchführen:
• körperliche Untersuchung
• Blutwerte: kl. BB, CRP, BSG, BZ, HbA1c, Lipase, Amylase, Leberwerte
• Stuhldiagnostik (Messung der Elastase-1-Konzentration im Atuhl
• Sonographie-Abdomen , EKG
• pH-Meter
• MRCP
• ggf. CT-Abdomen mit Kontrastmittel

Sollte sich der Verdacht auf einen chronische Pankreatitis erhärten, würde ich
nach der Ursache eine stationäre Therapie durchführen.
Strikte Alkohol- und Rauchkarenz
Kleine und häufige Mahlzeiten, kohlenhydratreich und fettarm
PPI (z.B. Pantoprazol ) zur Stressulkusprophylaxe
Analgasie
Enzymen-Ersatz Theapie
ggf. operative Behandlung

54 Yasi FSP Düsseldorf



Fragen von der Patienten


1. Frau Rosemarie Hagen
Fragen: Antworten:
2. Patientin spricht über viele - ich habe nichts gesagt einfach nur
Sachen zuhören und dann zwischen Frage gestellt
aber sehr emphatisch und lächerlich, nicht
gezeigt das ich bin sauer oder so. Aber
wenn ich Frage gestellt dann Patientin
antwortet mir ganz gut und deutlich.
- Alle diese Informationen sind sehr wichtig
aber ich möchte mich jetzt auf Ihre
Beschwerden konzentrieren. Können Sie
mir diese Beschwerden genauer
beschreiben?
3. Was habe ich? Frau Hagen, Ich verstehe ganz genau,
dass Sie die Ursache Ihrer Beschwerde
möglichst schnell wissen möchten. Aber ich
kann Ihnen zurzeit leider nur zu wenig
sagen.
4. x2 Was ist Bauchultraschall? ist eine bildgegebene Untersuchung des
Bauches. es ist schmerzlos und strahlenlos.
dadurch kann der Arzt verschiedene
Bauchorgane beurteilen, zum Beispiel die
Leber, die Nieren und die Milz. es ist eine
der beste Untersuchungen zur Diagnose
von Erkrankungen.
5. Soll ich hier bleiben, Ich will nach Wegen Ihren Beschwerden müssen Sie bei
Hause zurückfahren, um meine uns bleiben für weitere Untersuchungen
Sachen zu bringen und bla und Behandlung. Kann das jemand anderes
bla...ich habe sie beruhigt. bringen? Wir sind hier um Ihnen zu helfen,
machen Sie sich keine Angst bitte :)
6. Soll ich operiert werden? das ist zu früh jetzt zu entscheiden. ich
informiere Sie alles nach der
Untersuchungen.
7. Frau Maria Stettner
Fragen: Antworten:
8. Ist es wegen dem Essen? Es könnte sein, ich kann es jetzt leider
weder bestätigen noch ausschließen.
9. x4 Wissen Sie was ist Methadon Na ja, Methadon wird in der Medizin im
Programm? Rahmen der als Heroin-Therapieeinrsatz
genutzt. Es kann die Entzugssymptome
sehr gut reduzieren. Es ist nicht einfach für
Sie, wie schaffen Sie das?.. :S
10. x4 Ist Methadon gefährlich? Kann Beim Einsatz von Methadon muss man die
man davon verzichten? Dosierung sehr gut beachten. Auf jeden Fall

Yasi FSP Düsseldorf


55

ist es ein langsames Ausschleichen-
Programm. nach dem Programm sollte ihre
Tochter hoffentlich Drogen und Methadon
frei. :)
11. x3 Habe ich Krebs wie meine Na ja! Ich verstehe Ihre Sorge. Aber Man
Mutter? sollte nicht nur an die schlimmste Ursache
denken. Um ehrlich zu sein, ist Krebs nicht
100% ausgeschlossen, aber Ihre
Beschwerde könnte auch viele andere
Gründe haben. Ich rate Ihnen, dass Sie
möglichst positiv denken.
12. x3 Mein Vater war jung als er Tut mir Leid. Es war bestimmt schwer für
gestorben ist, ist das richtig Sie. ehrlich gesagt, Herzinfarkt ist häufiger
wegen Herzinfarkt? Sterben bei älteren Menschen. aber es kann
junge Leute schon deswegen? natürlich bei Jüngeren passieren.
13. Was machen Sie für mich? Frau Stettner , Ich erkläre Ihnen jetzt, was
wir machen sollen. Also zuerst, wegen Ihren
Beschwerden müssen Sie bei uns bleiben
für weitere Untersuchungen und
Behandlung. Jetzt mache ich die
körperliche Untersuchung, Also höre ich Ihr
Herz und Lungen ab, dann untersuche ich
Ihren Bauch zuerst körperlich dann mit
Ultraschall. Ich brauche auch Labor
Untersuchung, deswegen nehme ich Ihnen
dann Blut ab.
14. Sie leidet an chronischen Husten, Es könnte sein, ich empfehle Ihnen dass wir
deswegen fragte ich, ob sie beim eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs
anderen Arzt ist und eine durchführen lassen.
Diagnose festgestellt wurde?
Dann erklärt sie, dass sie rauche
und gefragt hat, ob es Raucher
Husten sein kann?
15. Sie hatte eine Geburt mit Vakuumextraktion wird bei vaginal
Saugglocken. dann fragte die operativen Entbindungen (Geburt) in der
Patientin: Ist diese ein Operation? Geburtshilfe eingesetzt.
16. Können Sie mit Ultraschall Ultraschall kann und eine große Schritt bei
wissen ob ich Krebs habe? der Diagnose geben. Aber nach dem
Ultraschal kann ich Ihnen sagen, ob wir
weitere bildgegebene Untersuchungen
brauchen.
17. Was sind die Labor also im Labor bitten wir um mehrere Werte,
Untersuchungen für mich? wie; Entzündungsparameter, Leberwerte,
Nierenwerte usw.
18. Frau Melanie Becker
Fragen: Antworten:
19. x3 Mein Vater hat grünen Star, Was Es ist eine Augenkrankheit und passiert
ist das? ist das erblich? öfter bei älteren Menschen, Die Behandlung

56 Yasi FSP Düsseldorf



ist abhängig von Symptome und Stadium


der Krankheit. Und er soll regelmäßig einen
Augenarzt aufsuchen. es geht um einen
erhöhten Augeninnendruck. Ob es erblich
ist, ist es derzeit nicht nachgewiesen.
20. Muss mein Vater wegen grünen Frau Becker, Ich bin leider kein Augen
Star operiert werden? ist das Arzt und das weiß ich nicht, Auf jeden Fall
gefährlich? muss der Augenarzt ihn alles erklären.
21. Sie hat mich gebieten, über Frau Becker, Ihre Beschwerden könnten
Verdachtsdiagnose und viele Gründe haben. wahrscheinlich haben
Ursachen zu erklären. Das war sie Entzündung oder Geschwür im Magen
einfach. oder im Darm. ich kann mehr nach der
Untersuchungen Ihnen sagen.
22. Die letzte Aufklärung war Abdomen Sonographie oder
Abdomen Sonographie. Bauchultraschal ist eine bildgegebene
Untersuchung des Bauches. Es ist
schmerzlos und strahlenlos. dadurch kann
der Arzt verschiedene Bauchorgane
beurteilen, zum Beispiel die Leber, die
Nieren und die Milz. es ist eine der beste
Untersuchungen zur Diagnose von
Erkrankungen.
23. Patientin hat am Anfang des Wahrscheinlisch ja, Magenspiegelung ist
Gesprächs gefragt, ob wir eine sehr hilfreich für die Diagnose. aber
Magenspiegelung durchführen zunächst machen wir die körperliche
werden? und am Ende, welche Untersuchung, Labor und Ultraschal. Dann
Therapie. gucken wir, wie es weiter geht.
24. Was machen Sie jetzt? Frau Becker, Ich erkläre Ihnen jetzt, was
25. wir machen sollen. Also zuerst, wegen Ihren
Beschwerden müssen Sie bei uns bleiben
für weitere Untersuchungen und
Behandlung. Jetzt mache ich die
körperliche Untersuchung, Also höre ich Ihr
Herz und Lungen ab, dann untersuche ich
Ihren Bauch zuerst körperlich dann mit
Ultraschall. Ich brauche auch Labor
Untersuchung, deswegen nehme ich Ihnen
dann Blut ab.
26. Meine Mutter hat Hühnerauge, ist Hühnerauge ist eigentlich eine lokale
es erblich? Verhornungsstörung der Haut (Schwiele),
die als Folge einer chronischen
mechanischen Reizung (Druck, Reibung)
der betroffenen Hautpartie entsteht. also
nein, es ist nicht erblich.
27. Sie hat gefragt ob sie in die Frau Becker, wegen Ihren Beschwerden
Krankenhaus bleiben muss? müssen Sie bei uns bleiben für weitere
Untersuchungen und Behandlung. Kann
jemand anderes Ihre Sachen bringen? Wir
sind hier um Ihnen zu helfen, machen Sie

Yasi FSP Düsseldorf


57

sich keine Angst bitte :)
28. Was ist Ulcus? Ulcus ist ein Geschwür, und bei Ihnen
wahrscheinlich ist die Magenschleimhaut
betroffen. er passiert wegen chronischer
Entzündung der Magenschleimhaut. die
Entzündung könnte durch Infektionen,
Medikamente, erhöhten Mangel von
Magensäure verursacht werden.
29. Was ist H. Pylori? Helicobacter pylori ist ein Bakterium, das
Magengeschwür verursacht kann.
30. Was ist Meläna? Ich habe Meläna heiß auf Deutsch Teerstuhl.
Gastrointestinaltrakt blutung Aufgrund des Geschwürs könnte es Zur
erklärt und wie ein ulcus zu kleinen Blutung im Magen kommen. Das
Meläna oder Hämatemesis Blut wird dann mit dem essen verdaut, das
kommen könnten. macht den Teerstuhl. oder beim Erbrechen
kann man hellen Blutspur sehen.
31. Die Patientin hat viel geredet und Man muss einfach zuhören. Wenn kein
ich musste sie unterbrechen. Sie genug Zeit bleibt, muss man sagen " Ich
fragt auch viel durch die möchte alle Ihre Fragen gerne beantworten.
Anamnese aber können wir das am Ende machen. ich
muss jetzt die wichtigen Informationen über
ihre sammeln.
32. Herr Paul Breitner
Fragen: Antworten:
33. Soll ich hier bleiben? wegen Ihren Beschwerden müssen Sie bei
uns bleiben für weitere Untersuchungen
und Behandlung. Kann jemand anderes
Ihre Sachen bringen? Wir sind hier um
Ihnen zu helfen, machen Sie sich keine
Angst bitte :)
34. ich habe Angst, weil meine Mutter Na ja! Ich verstehe Ihre Sorge, Herr
an HI gestorben ist! Breitner. Aber Man sollte nicht nur an die
schlimmste Ursache denken. Um ehrlich zu
sein, ist MI nicht 100% ausgeschlossen,
aber Ihre Beschwerde könnte auch viele
andere Gründe haben. Ich rate Ihnen, dass
Sie möglichst positiv denken.
35. Was machen Sie für mich? Herr Breitner, Ich erkläre Ihnen jetzt, was
wir machen sollen. Also zuerst, wegen Ihren
Beschwerden müssen Sie bei uns bleiben
für weitere Untersuchungen und
Behandlung. Jetzt mache ich die
körperliche Untersuchung, Also höre ich Ihr
Herz und Lungen ab. Ein EKG wird
geschrieben. Ich brauche auch Labor
Untersuchung, deswegen nehme ich Ihnen
dann Blut ab.

58 Yasi FSP Düsseldorf



36. Der Patient wollte über EKG beim EKG-Schreiben werden 4


wissen Extremitätenkabel und 6 Brustkabel auf der
Haut fixiert, dadurch wird die elektrischen
Aktivitäten von Herzmuskel auf einem Platt
aufgezeichnet. Es ist schnell, schmerzlos.
37. Frau Petra Westphalen
Fragen: Antworten:
38. Die Patientin hat sowohl nach Endometriose: ist eine häufige, gutartige, oft
Endometriose, Total Op als auch schmerzhafte chronische Erkrankung von
weitere diagnostische Schritte Frauen, bei welcher der
gefragt. Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe
Meine Mutter hatte Total-OP. hat außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt.
es mit meiner Endometriose zu Total-OP: Operative Entfernung der
tun? Gebärmutter und Eierstöcke kann die
Schmerzen von Endometriose bei über 80%
der Fälle helfen.
39. Diagnose? und Therapie? Frau Westphalen, Ich verstehe ganz
Was habe ich? habe ich genau, dass Sie die Ursache Ihrer
Thrombose? Beschwerde möglichst schnell wissen
möchten. Aber ich kann Ihnen zurzeit leider
nur zu wenig sagen. ich kann mehr nach
der Untersuchungen Ihnen sagen.
40. Was machen Sie für mich? Die Duplex-Sonographie ist ein nicht-
erklären die Maßnahmen ( CT- invasives Untersuchungsverfahren. es ist
Schädel, Duplexsono.) wie die Ultraschaluntersuchung. durch die
Ultraschallinformation werden Blutgefäße
als Schnittbild darstellen. Wir beurteilen
dann die Durchblutung.
CT-Schädel:
CT ist Abkürzung für
Computertomographie, eine bildgegebene
diagnostische Maßnahme. es ist
schmerzlos aber hat Strahlung. Sie liegen
auf einer Liege, die langsam in ein Gerät
fährt. wir beurteilen dann ihr Gehirn und ihre
Gefäße

41. ob sie die Pille weiter einnehmen Weil Ihre Beschwerden durch
kann? Ich habe Angst wen ich die Venenthrombose verursacht werden
Pille absetze, bekomme ich dann könnten. Ich empfehle Ihnen, dass Sie die
Schmerzen Pille-Einnahme bis nach der Diagnose
pausieren. dann sagen wir Ihnen genau
Bescheid.
42. Frau Henrike Meyer
Fragen: Antworten:
43. Als die Pat. auf den Stuhl :)
gesessen ist, hat mir gefragt

Yasi FSP Düsseldorf


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:Würden Sie etwas Wasser
trinken? Ich habe mich dann
gewundert und habe gesagt :
jaaaa, gern, das wäre sehr nett
von Ihnen
44. Die Pat. hat nicht viele Fragen :)
gestellt, sondern musste ich viele
Fragen stellen um die
Informationen zu sammeln. Sie
hat auch leise und manchmal
unklar gesprochen, deswegen
habe ich nach alles gefragt, das
ich nicht verstanden habe. (Bitte
immer nach fragen.....) Trotzdem
war sie sehr nett und hilfreich.
45. 3x Mein Bruder hat Frührente Frau Meyer wir haben noch keine
bekommen. ich möchte auch Diagnose gestellt, ohne Diagnose können
Frührente bekommen. wir nichts sagen. ich verstehe, dass Sie
unter Druck sind und viel Stress auf der
(Sie hat mehrere Male um Arbeit haben. Auf jeden Fall ist es nicht
"Frührente" gebeten, ich habe meine Entscheidung. Ich werde später
gesagt: Könnten Sie bitte darüber mit meinem Oberarzt sprechen. Sie
erklären den Grund erklären? kriegen von uns einen Brief zu ihrem
wahrscheinlich wegen Stress) Hausarzt. Normalerweise bespricht er es
mit dem Betriebsarzt und sie entscheiden
Ich möchte nicht mehr arbeiten :( dann ob sie Frührente bekommen.
46. Die Patientin war damit nicht bitte seien Sie geduldig, hoffentlich finden
zufrieden und sagte jetzt muss wir nach der Diagnose eine gute Lösung für
ich sehr lange warten bis ich Sie :).
Frührente bekomme.
47. x4 Am Ende des Gesprächs hat sie Frau Meyer, Ich erkläre Ihnen jetzt, was
mir die Tischuhr gezeigt und wir machen sollen. Also zuerst, wegen Ihren
gefragt: Beschwerden müssen Sie bei uns bleiben
Was habe ich und was haben Sie für weitere Untersuchungen und
für mich vor? Ich habe 2 min alles Behandlung. Jetzt mache ich die
abklärt und am Ende ihr alles körperliche Untersuchung, Also höre ich Ihr
Gute und viel Besserung Herz und Lungen ab, dann mache ich eine
gewünscht. Neurologische Untersuchungen (also ich
untersuche ihre Bewegungen, Reflexe,
Auge, Hören, usw.). Ich brauche auch
Labor Untersuchung, deswegen nehme ich
Ihnen dann Blut ab.
48. x2 Was habe ich? Ist es gefährlich? Frau Meyer, Ich verstehe ganz genau,
dass Sie die Ursache Ihrer Beschwerde
möglichst schnell wissen möchten. Aber ich
kann Ihnen zurzeit leider nur zu wenig
sagen. ich kann mehr nach der
Untersuchungen Ihnen sagen. Ich rate
Ihnen, dass Sie möglichst positiv denken.

60 Yasi FSP Düsseldorf



49. Was bedeutet KU? ?!! ( ich untersuche Sie körperlich :))
50. sie hatte die Liste der also Frau Meyer, Ihre Beschwerden
Medikamente auf einem Zettel könnten vielleicht wegen der
dabei. Sie fragte dann sind diese unzureichenden Therapie. Aber es könnte
Medikamente genug? auch durch andere Ursachen verursacht.
Deswegen sollen wir einige
Untersuchungen durchführen lassen.
51. finanziert allein alle Lebenskosten man muss Empathie zeigen!! ich verstehe
das, das ist bestimmt schwer. wie schaffen
sie das? Es ist nicht einfach zu Hause um
die Familie zu kümmern und gleichzeitig zu
arbeiten. Sie sind echt Superfrau.
52. Habe ich auch Raucherbein? das können wir nicht ausschließen,
zunächst müssen wir alle notwendigen
Untersuchungen durchführen.
53. Ich habe die Patientin nach Das darf ich leider nicht machen.
sonstige Drogenkonsum
gefragt(cannabis-wurden
verneint) dann fragte sie mir, falls
ich Ihnen eine Rezept dafür
schreiben kann.

54. Muss ich hier bleiben Ich kann das vor der Untersuchung nicht
entschieden. Es hängt davon ab. Frau
Meyer, die Untersuchungen dauert ein
bisschen also bitte seien Sie geduldig.
55. Was ist ein EKG? beim EKG-Schreiben werden 4
Extremitätenkabel und 6 Brustkabel auf der
Haut fixiert, dadurch wird die elektrischen
Aktivitäten von Herzmuskel auf einem Platt
aufgezeichnet. Es ist schnell, schmerzlos.

56. Frau Silvia Hammers


Fragen: Antworten:
57. x2 Was ist Staublunge? Die Pneumokoniose oder Staublunge
entsteht durch Inhalation von
anorganischen Stäuben. Es kommt zu
Lungenveränderungen, die zur
Lungenfibrose führen können.
58. Muss ich hier bleiben? ich brauche zunächst Sie körperlich zu
untersuchen. und nach der Labor
Ergebnisse kann ich Ihnen bescheid geben.
59. x2 Weitere Prozeduren? Frau Hammers, Ich erkläre Ihnen jetzt,
was wir machen sollen. Jetzt mache ich die
körperliche Untersuchung, Also höre ich Ihr
Herz und Lungen ab, dann mache ich eine
Neurologische Untersuchungen (also ich
untersuche ihre Bewegungen, Reflexe,
Yasi FSP Düsseldorf
61

Auge, Hören, usw.). Ich brauche auch
Labor Untersuchung, deswegen nehme ich
Ihnen dann Blut ab. ggf. lasse ich eine MRT
des Schädel durchführen.
60. Im Mitte des Gesprächs war sie :S
zunehmend unruhig wegen der
Schmerzen und musste ich
fragen, ob sie Schmerzmittel
braucht. Aber sie hat es
abgelehnt und gut angehalten.
61. CT Aufklärung CT ist Abkürzung für
Computertomographie, eine bildgegebene
diagnostische Maßnahme. es ist
schmerzlos aber hat Strahlung. Sie liegen
auf einer Liege, die langsam in ein Gerät
fährt.
62. Frau XXXX Breiterweg
Fragen: Antworten:
63. Kann ich was gegen die Frau Breiterweg, ich merke, dass Sie
schmerzen kriegen? starke Schmerzen haben, aber bevor die
Untersuchungen kann ich Ihnen leider kein
Schmerzmittel geben. Das ist wichtig für die
richtige Diagnose. Aber ich versuche das
Gespräch ganz schnell zu beenden. bitte
halten Sie die Schmerzen für kurze Zeit
aus.
64. Soll ich hier bleiben? wegen Ihren Beschwerden müssen Sie bei
uns bleiben für weitere Untersuchungen
und Behandlung. Kann jemand anderes
Ihre Sachen bringen? Wir sind hier um
Ihnen zu helfen, machen Sie sich keine
Angst bitte :)
65. Frau Alina Müller
Fragen: Antworten:
66. x2 Müssen Sie Nervenwasser das kann ich jetzt nicht sagen. wir warten
entnehmen? zuerst auf die Blutuntersuchung und die
bildgegebene diagnostische Maßnahmen.
danach geben ich ihnen Bescheid, falls wir
andere Maßnahmen brauchen.
67. Soll ich hier bleiben, darf ich nach ich brauche zunächst Sie körperlich zu
Hause? untersuchen. und nach der Labor
Ergebnisse kann ich Ihnen bescheid geben.
68. Was machen sie mit mir? also zuerst kommt die körperliche
Untersuchung. dann nehme ich Ihnen Blut
ab. ich brauche ein Röntgenaufnahme des
Halses. ggf. lasse ich ein CT-Hals-Schädel
durchführen.

62 Yasi FSP Düsseldorf



69. Was machen sie bei der Also höre ich Ihr Herz und Lungen ab, dann
körperlichen Untersuchung? mache ich eine Neurologische
Untersuchungen (also ich untersuche ihre
Bewegungen, Reflexe, Auge, Hören, usw.)
70. Was bedeutet apparative apparative Untersuchung ist alle
Diagnostik? diagnostische Verfahren, die mithilfe von
Geräten durchgeführt werden. Zur
apparativen Untersuchung gehören u.a.
EKG, CT, MRT, Röntgenuntersuchung,
Labordiagnostik, Sonografie, Angiografie,
Ultraschall
71. Ich muss morgen viel erledigen. bitte seien Sie geduldig, nach der Labor
Darf ich nach Hause? Ergebnisse kann ich Ihnen bescheid geben.
wahrscheinlich dürfen Sie nach Hause
gehen.
72. Herr Theo Sabrosky
Fragen: Antworten:
73. Der Patient sagt nur das er gegen :S er meinte Witz zu machen, da das seine
Wasser allergisch ist (aber das ist Freunde zu ihm sagen. Sie meinen er trinkt
keine Allergie zu viel Bier und muss deswegen häufig zur
Toilette .
74. Der Patient war sehr nett , ruhig :)
und hat deutlich gesprochen.
75. Er hat mir gefragt, was ich mit Frau Sabrosky, Ich erkläre Ihnen jetzt,
ihm machen will? was wir machen sollen. Also zuerst, wegen
Ihren Beschwerden müssen Sie bei uns
bleiben für weitere Untersuchungen und
Behandlung. Jetzt mache ich die
körperliche Untersuchung, Also höre ich Ihr
Herz und Lungen ab, dann untersuche ich
Ihren Bauch zuerst körperlich dann mit
Ultraschall. Ich brauche auch Labor
Untersuchung, deswegen nehme ich Ihnen
dann Blut ab. ich lasse auch ein EKG
schreiben. falls wir andere Untersuchungen
brauchen, gebe ich Ihnen Bescheid.
76. Was chronische Pankreatitis das heißt eine anhaltende Entzündung der
bedeutet? Bauchspeicheldrüse, die Zur
Drüsenunterfunktion führt.
77. Er hatte Angst, dass er Krebs hat Na ja! Ich verstehe Ihre Sorge. Aber Man
(ich musste ihn beruhigen) sollte nicht nur an die schlimmste Ursache
denken. Um ehrlich zu sein, ist Krebs nicht
100% ausgeschlossen, aber Ihre
Beschwerde könnte auch viele andere
Gründe haben. Ich rate Ihnen, dass Sie
möglichst positiv denken
78. was Apparative Diagnose apparative Untersuchung ist alle
bedeutet. diagnostische Verfahren, die mithilfe von

Yasi FSP Düsseldorf


63

Geräten durchgeführt werden. Zur
apparativen Untersuchung gehören u.a.
EKG, CT, MRT, Röntgenuntersuchung,
Labordiagnostik, Sonografie, Angiografie,
Ultraschall

64 Yasi FSP Düsseldorf



Fragen bezüglich der Patienten


79. Frau Rosemarie Hagen
Fragen: Antworten:
1. x2 Fragen nach Name, Gewicht, "das ist üblich zu fragen"
Geburtsdatum, Größe, nach allen
Anamnese und dann VD, DD

2. Was muss man beachten, wenn der Patient muss nickelhaltige Gegenstände
der Patient Nickelallergie hat? oder nickelhaltige Lebensmittel vermeiden.
bei Osteosynthese vermeiden wir
nickelhaltigen Nägel und Schrauben.
3. Strahlen die Schmerzen aus? ich habe gesagt das die Patientin nein
sagte aber trotzdem hat sie
schulterschmerzen ( wegen Golfspiel) und
meiner Meinung nach sind die Schmerzen
direkt mit der Verdachtsdiagnose
(Cholezystitis) verknüpft
4. Warum nimmt sie diese Therapie als Prophylaxe
(Aspirin)?

5. Kann Aspirin den Magen Ja natürlich, deshalb sollten Personen bei


schaden? einer Aspirin-Behandlung gleichzeitig
magenschützende Medikamente
einnehmen. wie z.B: Pantozol
6. Wofür nimmt man Aspirin außer Reinfarktprophylaxe
diesem Fall? akuter MI
TIA
als Schmerzmittel (Kopf-, Zahn- oder
Regelschmerzen)
Fieber
7. x2 Ist sie übergewichtig? fragen ja sie ist übergewichtig. (1,63 m und 80 kg)
nach BMI BMI = Körpergewicht (kg) dividiert durch
Körpergroße (m2 ,Quadratmeter) =
80/1,63/1,63= 30,11
8. x2 Ist sie prädisponiert für die ja, Die wichtigsten Risikofaktoren werden
Verdachtsdiagnose mit den sogenannten "6 f" zusammen
(Cholezystolithiasis)? gefasst:
fat (Adipositas)
female (weibliches Geschlecht)
fair (heller Hauttyp)
fourty (Alter > 40 Lebensjahre)
fertile (Schwangerschaft)
family (familiäre Disposition)
9. ist Alkoholgehalt von Champagne nein, Welches deutsches Getränk hat einen
hoch? höhen Alkoholgehalt? Whisky, Schnäpse 40
Vol %
10. Wie sah die allergische Reaktion Urtikaria und Pruritus
aus?

Yasi FSP Düsseldorf


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11. Woran leidet die Familie? Vater: Apoplexie, sitz im Rollstuhl, wohnt im
Altenheim
Mutter: Diabetes mellitus
12. x2 Fragen nach dem VD: Cholezystolithiasis
Patientenvorstellung: VD?, DD? DD: Pankreatitis, MI, Ulkus Krankheit
13. Maßnahmen? • Labor: Blutbild (Hb, hämatokrit),
Entzunündungsparameter, Cholestase-
Parameter, Amylase, Lipase
• EKG (um MI auszuschließen)
• Röntgen-Abdomen
• Sonographie-Abdomen
• MRCP
• ERCP

14. Was erwarten Sie von der Courvoisier-Zeichen: nach Lage der
körperlichen Untersuchung? Gallensteine eine prall gefüllte, schmerzlose
Gallenblase palpiert).
Murphy-Zeichen: ausgelöst oder ein Ikterus
festgestellt werden.
Schmerzen,
Fieber und Schüttelfrost
15. Was sehen sie bei Sonographie? Sonographie bei akuter Cholezystitis:
• vergrößerte Gallenblase
• Ausgeprägte Verdickung und
Auflockerung der Gallenblasenwand;
Exsudat im Leberbett (hypodenser
Saum).
• schallauslöschendes Konkrement im
Gallenblasenlumen.
• Dreischichtung der Blasengallenwand
• echoarmer Flüssigkeitsaum

16. Sie habe mir erklären was Saum Freie Flüssigkeit neben der
ist? Gallenblasewand = Exudat im Leberebett
17. x3 Was planen Sie? Fragen nach Zunächst körperliche Untersuchung und
Behandlung, Andere Sonographie des Abdomens. dann kommt
medikamentöse Therapie? Blutuntersuchung. (Entzündungsarameter,
Leberwerte, Lipase und Amylase). Ich
möchte auch ein EKG schrieben. falls ich
die Diagnose festgestellt habe, nehme ich
die Patientin auf.
Bei einer Choledocholithiasis ist die ERCP
Therapie der Wahl, ggf. Cholezystektomie.

• falls Cholezystektomie kontraindiziert oder


abgelehnt, können wir bei Steinen unter 2
cm Durchmesser eine medikamentöse
Litholyse (Auflösung) planen aber dann das

66 Yasi FSP Düsseldorf



Rezidiv ist bei diesem Vorgehen allerdings


sehr hoch.
• Medikamente: Ursodeoxycholsäure oder
Chenodesoxycholsäure.
• alternative Behandlungsmethode ist die
extrakorporale Stoßwellenlithotripsie
(ESWL), bei der die Gallensteine durch
Applikation von Stoßwellen verkleinert
werden.

18. x2 Über ERCP Untersuchung • Die endoskopische retrograde


erzählen ERCP; Cholangiopankreatikographie ist ein
warum? endoskopisches Verfahren zur Darstellung
erklären Sie? und Untersuchung der Gallen- und
Pankreasgänge. Die Darstellung erfolgt
dabei durch lokale Applikation von
Kontrastmittel unter Durchleuchtung mit
einem Bildwandler.
• Der Patient wird vor dem Eingriff nüchtern
belassen. Vor der ERCP erfolgt eine
Sedierung (z.B. mit Benzodiazepinen) und
die Spasmolytikumsgabe.
• Mithilfe eines Endoskops wird die Papilla
duodeni major im Duodenum aufgesucht.
• Über die Papille sind mittels einer Sonde der
Ductus choledochus und der Ductus
pancreaticus erreichbar. Diese werden mit
Kontrastmittel aufgefüllt und unter
Durchleuchtung mit Röntgenstrahlung
dargestellt.
• retrograd bedeutet, dass das Kontrastmittel
in die Gegenrichtung des Flussrichtung von
Gallensäure gespritzt wird.
• Risiko einer Post-ERCP-Pankreatitis
• Die Cholezystektomie bzw. ERCP sollten im
symptomfreien Intervall, d.h. nach
Behandlung und Abklingen einer Gallenkolik
oder Cholezystitis erfolgen.

19. können Sie sofort eine nein das sollte im symptomfreien Intervall,
Cholezystektomie durschführen? zunächst AB-gabe
20. Welche Analgetikum bevorzuge leichte Kolik:
für diese Patient? ( Fragen nach Novalgin 1g + Putylscopolamin i.v
Dosierung, Komplikationen!) schwere Koliken:
50 - 100 mg Pethidin + 20 mg
Putylscopolamin

CAVE: (Morphinderivate (außer Pethidin,

Yasi FSP Düsseldorf


67

Buprenorphin und Tramadol) können zu
Spasmen des Musculus sphincter oddi
führen und so die Symptomatik
verschlimmern)

21. Frage nach Litholyse? 1. medikamentöse Litholyse (Auflösung):


• bei Steinen unter 2 cm Durchmesser.
• Das Rezidiv ist sehr hoch.
• Medikamente: Ursodeoxycholsäure oder
Chenodesoxycholsäure.
2. extrakorporale Stoßwellenlithotripsie
(ESWL):
• Die Gallensteine werden durch
Stoßwellen verkleinert.

22. Welche operative Zugangswege • Offene transabdominale Organentfernung


für Hysterektomie gibt? • laparoskopisch Organentfernung
• Transvaginale Organentfernung.
• Kombination beider Techniken ( bei
Verwachsungen)

23. Was ist Total-OP, Welche Entfernung von Uterus, Adnexie


Komplikationen Total-OP ? 1. operative Komplikationen:
• Verletzungen der Nachbarorgane
• Wundheilungsstörungen
• Infektionen
• Blutungen.
2. Nachsorge:
• Wechseljahresbeschwerden(wegen
Eierstöcke mitentfernen). behandelt mit
Hormonersatztherapie

24. Was machen wir für Patient nach Hormonersatztherapie


der Hysterektomie?
25. Wie heißt es, wenn der Patient sagte ich "Akuter Schmerz Bauch /
keine Harn- und Stuhlgang hat Lebensmittel Vergiftung" (sagte er richtig)
und nur Bauchschmerzen hat? keinen Stuhlgang: Ileus (schon akuter
Bauch)--> Darmverschluss
kein Wasserlassen: mechanische Blockade:
BPH, Harnsteine, Tumor usw.
26. Dosierung von Insulin unter das Ziel ist den Zielkorridor von HbA1c
Diabetiker zu rechnen? (6,5% bis 7,5%) zu erreichen.
1. Aufrechterhaltungstherapie:
• 0,1 bis 0,5 Unit pro Kg
• 2/3 davon ist lang wirkende Insulin
( morgens und abends)
• 1/3 davon ist kurz wirkende Insulin (vor
der großen Mahlzeit)

68 Yasi FSP Düsseldorf



• Beispiel: Patient: 60 kg
• 0,5 Unit x 60 = 30 Unit
• 20 Unit Lang wirkende Insulin (10
morgens und 10 abends)
• 10 Unit kurz wirkende Insulin (vor
Mahlzeit " abhängig vom Blutzucker und
von der Mahlzeit".)
2. Insulingabe für akute Hyperglykämie:
• Blutzucker (mg/dl) über 150 mg/dl geben
wir 2 Unit kurz wirkende Insulin für jede
50 mg/dl
• Beispiel: BZ= 450 mg/dl
• 450 = 150 + 300 "(6 x 50)"
• 6 x 2 Unit = 12 Unit

27. Was ist die Unterschiede 1. Primär insulinabhängiger Diabetes


zwischen DM type 2 (T2D) und mellitus (Typ-1-Diabetes)
DM type 1 (T1D)? • meist schleichend Beginn
• meist junge Leute
• oft schlank
• Autoimmunursachen
2. Nicht primär insulinabhängiger Diabetes
mellitus (Typ-2-Diabetes)
• plötzlich Beginn
• meist ältere Leute
• fast immer übergewichtig
• falsche Ernährung und
Bewegungsmangel

28. Was ist die Unterschiede Hypothese = Annahme (hypothesis)


zwischen Hypothese und huft
Prothese? "wahrscheinlich wurde Hüft Prothese = das geschädigte Hüftgelenk
gefragt, wegen falschen Wort" wird ganz oder teilweise ersetzt
29. Was ihr man von Beruf? Rechtsanwältin
30. Treibt die Patientin Sport? Ich habe nicht gefragt
31. Definieren Sie die '1 Liter' in eine Einheit für das Volumen, Ein Liter
generell. entspricht einem Kubikdezimeter (dm³).
"Ich habe mit Mengenangabe für Volumen
von Flüssigkeiten beantwortet". Sie haben
nur gelacht!!
32. Was ist "Hugo"? alkoholische Getränke
33. Sind Sie sicher, dass die Die Patientin hat gesagt, sie trinke
Patientin Hugo getrunken hat? manchmal Champagne und Hugo mit
vielleicht sie hat mit Hugo Freunden in Golf Club....
Champagne getrunken?
34. Haben wir frei Platz, die Patientin Ich habe gesagt ja!

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69

stationär aufzunehmen? Wir haben 3 freie Bette in der
Gastroenterologie-Abteilung.
35. Welcher Teil der Augen verfärbt? Sklera
36. Der Oberarzt hat bereits eine Ich sagte Abdomensonographie
Labor vom selben Patienten
gegeben und fragte mich dann,
was Ihr nächster Schritt nach
dieser Information ist?
37. CRP, Bilirubin, Leukozyten waren Ikterus
hoch wegen Entzündung. Wenn
Bilirubin hoch was?
38. Wo kann man Ikterus sehen? Lederhaut (Sklera)
39. Was meinen die Werten für Sie? Bilirubin ist 12-fach erhöht, Leukozytose,
o Bilirubin: 12,3 mg/dl (Frage nach und signifikant erhöhte CRP: das heißt
Einheit), (< 1,1 mg/dl) Entzündenden, wahrscheinlich in Leber
o Leukozyten: 19.000/ul oder in Gallenblase.
(4.500 - 10.500/ul)
o CRP: 120 mg/l
(< 5 mg/l)

40. Wann und wo tritt Ikterus bei Prähepatisch:


Patient auf? • Hämolyse

Intrahepatisch:
• Leberzirrhose
• Hepatitis (infektiös, autoimmun,
toxisch...)
• Primäre Lebertumore, Lebermetastasen
• Familiäre Hyperbilirubinämiesyndrome
• Morbus Meulengracht
• Crigler-Najjar-Syndrom
• Dubin-Johnson-Syndrom
• Rotor-Syndrom
• Primär biliäre Zirrhose (PBC)

Posthepatisch:
• Choledocholithiasis
• Pankreaskopfkarzinom
• Cholangitis oder chronische Pankreatitis

41. Welche Werte bei Kindern sind Bilirubin (direktes, und indirektes), GOT,
wichtig? GPT, AP, gamma-GT.
Bilirubin ist sehr wichtig für die Prognose.

42. Was ist Morbus Hämolyticus ist eine Komplikation der Schwangerschaft,
Neonaturum? die bei einer Inkompatibilität der
Blutgruppen zwischen Mutter und Kind
auftreten kann.
70 Yasi FSP Düsseldorf

43. Sagen andere angeborene Familiäre Hyperbilirubinämiesyndrome


Erkrankungen mit Ikterus bei • Morbus Meulengracht
Kindern? • Crigler-Najjar-Syndrom
• Dubin-Johnson-Syndrom
• Rotor-Syndrom

44. Was ist Sympatikus? Was ist das Sympathikus und Parasympathikus sind
Gegenteil? Teil des vegetativen Nervensystems. Sie
sind funktionell gesehen meist
Gegenspieler: Während der Sympathikus
den Organismus auf eine
Aktivitätssteigerung („fight or flight“)
einstellt, überwiegt der Parasympathikus in
Ruhe- und Regenerationsphasen („rest and
digest“).
45. Labor Ergebnisse zum laut Lesen :)
und beurteilen

46. Was ist die normale Bereich für Gesamtbilirubin < 1,1 mg/dl
Bilirubin? Direktbilirubin < 0,3 mg/dl
47. Ab welche Wert von Bilirubin wird Bei Werten über 2 mg/dl werden das
die Patientin gelblich? Augenweiß und die Haut gelb.

48. Am Ende haben sie mich gefragt, :)


worauf ich mich spezialisieren
möchte? und woher ich
auskomme?

Frau Maria Stettner


Fragen: Antworten:
1. x4 Ich habe den Fall nicht vorgestellt :S
sie haben mir direkt die Fragen
gestellt: Wie heißt die Patientin,
wie alt, das Geburtsdatum, wie
schwer, wie groß?
2. Ich konnte nicht meine viele :)
Sätze beenden, weil sie haben
immer unterbrochen. Er sagte
immer: Ich weiß und dann? /Dann
was denken Sie? / was machen
Sie jetzt? Beim Fragen haben wir
Patientenvorstellung gemacht.
Wenn ich beantworte, war er
immer zufrieden (mit jede Schritt
sagte Prima, Super! ).
3. Was für Beschwerden hat sie, ja, seit gestern hat sie 3 Mal erbrochen (das
was ist Erbrechen, was noch hat Erbrechen ist unverdautes Essen und

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sie, was ist Nausea ,und was gelblich). Nausea ist Übelkeit. Frage nach
noch.... hat sie Gewicht verlieren,
Gewichtverlust wurde verneint.
4. Was sind B-Symptome? B-Symptome:
Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust
5. Was sind ihre Vorerkrankungen, Reizmagen (funktionelle Dyspepsie,
Voroperationen? nervöser Magen, empfindliche Magen)
Chronischer Husten
Vor 27 J. Vakuumextraktion
6. Wie heißt das Instrument, das bei • Geburtszange (wenn das Verfahren
der Geburt ihre Töchter benützt Zangengeburt ist)
worden ist? • Saugglocke (wenn das Verfahren
Vakuumextraktion ist)

7. Raucht sie? Seit wann? wie viel, 10 Zigaretten täglich seit 43 Jahren und
trinkt sie? trinkt 2 Gläser Wein / Wo. und gelegentlich
Bier
8. Besteht Drogenabhängigkeit bei ja, bei der Tochter
der Familie?
9. Leben die Eltern noch? Vater: † mit 45 J. an MI (" Pat. sagt
"Herzschlag" [ugs. für Herzinfarkt])
Mutter: † mit 65 J. an Mamma-Ca.
10. Wie sieht der Stuhl aus? Der Stuhl ist am Anfang wässrig und hell rot
gewesen, der später dunkel rot geworden
ist.
11. Was ist Blut im Stuhl? was Meine Antwort: Es ist dunkel rot, deswegen
bedeutet Meläna? Meläna. aber Meläna (Teerstuhl) ist
schwarz gefärbter, meist auch
übelriechender und glänzender Stuhl.
12. Was denkst du im DD? meine Antwort: es ist dunkel rotes Blut
deswegen kann es Ulkus Ventrikuli oder
Magenkarzinom sein….
13. Leider habe ich viele Fragen in ich sagte: normalerweise sollte ich alles
der Anamnese vergessen. Aber fragen, aber leider hatte ich keine Zeit oder
im 3. Teil hatte der Prüfer fragte vergessen zu fragen, weil die Patientin
und ich erklärt immer mir unterbrochen hat, um fragen zu
stellen. usw. (sagte der Prüfer immer ‘nicht
schlimm!’)
14. Ausstrahlung? ich habe auch Ausstrahlung des
Schmerzens vergessen.
(er sagte, das ist wichtig und ich sollte
fragen.
15. Der Prüfer fragte über die Geburt er wollte insbesondere ‘Vakuumextraktion’
mit Saugglocken? hören.
16. Was sind Hämorrhoiden? Wie Hämorrhoiden sind arteriovenöse
können Sie das der Patientin Gefäßpolster, die ringförmig unter der
sagen? Enddarmschleimhaut angelegt sind.
Was ist Ihre VD?
17. x2 Was kommt als DD? Gastroenteritis
18. x2 Was machen Sie für die körperliche Untersuchung

72 Yasi FSP Düsseldorf



Patientin? stationäre Aufnahme


Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, Lipase,
Leberwerte
Stuhldiagnostik
Sonographie-Abdomen , EKG
Rö-Thorax ( wegen chronischen Husten)
19. Warum geben Sie ihr Trockenheit von Haut und Schleimhäuten.
Flüssigkeit?, was ist besser Durch Hautturgor (Spannungszustand der
Trinken oder i.v?, wie wissen Sie Haut) können wir die Flüssigkeitshaushalt
ob die Patientin Flüssigkeit beurteilen.
braucht?
20. Was passiert bei alten Leuten Exsikkose (Austrocknung)
wegen Flüssigkeitsverlust?
21. Wie kann Arzt Patienten Fragen nach Name, Vorname und
identifizieren? Geburtsdatum.
22. Was soll Arzt machen, wann Partien muss unterschreiben, dass er
Patient nach Hause gehen gegen ärztlichen Rat entlassen werden
möchtet? möchtet.
23. wie lange kann man krank sein, 6 Wochen, danach Krankenkasse zählt
mit Geld vom Arbeitgeber? Geld.,
24. Fragen nach Rauchen Maria Sttetner raucht noch 10 Zigarreten
pro Tag, mit 16 LJ. (Ich könnte nicht ohne
Hande pack/years rechnen, deshalb habe
ich gesagt im dritten Teil, dass ich kann das
zeigen, wie man rechnen muss. Sie haben
gesagt, "nein danke")
25. warum denken Sie an Mettbröchten (ist wahrscheinlich infiziert),
Gastroentritis? Nausea, Emesis, Diarrhoe und Fieber
sprechen alle dafür.
26. Was passiert mit dem Essen ( sie wollten das Wort ' infiziert ' hören)
außerhalb des Kühlschranks?
27. Gibt es 100 Frau Stettner im (Geburtsdatum ist so wichtig).
Computer, was machst du? Was ist Maria?
( sie wollten das wort ' Vorname ' hören ) .
28. x2 Endoskopie Erklären, Endoskopie heißt wörtlich "in das Innere
Gastroskopie sehen". mithilfe ein Gerät heißt " Endoskop"
können wir die Hohlräume von innen
ansehen und beurteilen. bei Gastroskopie
wird die Schleimhaut bzw. die Magenwand
beurteilt. hierbei wird ein flexibler Schlauch
durch den Mund bis zum Mageninnen
geschoben. ggf. können wir eine Probe
entnehmen. Es ist schmerzfrei aber
unangenehm, deshalb geben wir Ihnen
vorher ein leichtes Schlafmittel.
Wie bei jedem Eingriff könnte es zu
Komplikationen kommen. z.B: Blutung oder
Weichteilverletzungen aber das passiert
sehr selten.

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29. OGTT, wie viel Glukose muss der • wird morgens zwischen 8:00 und 9:00 am
Patient vor dieser Untersuchung nüchternen Patienten durchgeführt.
essen? • Nüchtern bedeutet hier 8-12 Stunden vor
der Untersuchung:
o keine Kalorienzufuhr
o kein Nikotin,
o keinen Tee,
o keinen Kaffee
o keine anderen Getränke außer Wasser
• Blutentnahme zur Glukosebestimmung
• 0 min: Glukosebestimmung
• dann p.o.-Gabe von 75 g Glukose, die in
250 - 300 ml Wasser gelöst wurden.
• Die Flüssigkeit muss innerhalb von 5
Minuten getrunken werden.
• 120 min: Erneute Glukosebestimmung

30. Sollte man eine Gastroenteritis Nein, es kann ja viral sein.(z.B Novovirus
direkt antibiotisch behandeln? oder Rotavirus Infektion)
31. Falls es viral ist, wie lange die In der Regel klingen die viralen
Patientin vorsichtig sein? Gastroenteritiden innerhalb 48 Stunden
wieder ab. (Ich wusste es nicht)
32. Wir haben dann über 1. Obere gastrointestinale Blutung (OGIB)
gastrointestinale Blutungen • Gastroduodenale Ulkuskrankheit
geredet. Mann sollte die • Schleimhauterosionen
häufigsten Ursachen nennen. • Refluxösophagitis
DRU und Stuhldiagnostik darf • Ösophagusvarizen
man nicht vergessen.
• Magenkarzinom
2. Untere gastrointestinale Blutung (UGIB)
• Hämorrhoiden
• Divertikulitis
• Morbus Crohn
• Colitis ulcerosa
• Kolonpolypen
• Kolonkarzinom
• Analfissur
• infektiöse Enteritis

33. Aufklärung der Koloskopie Endoskopie heißt wörtlich "in das Innere
sehen". mithilfe ein Gerät heißt " Endoskop"
können wir die Hohlräume von innen
ansehen und beurteilen. bei Koloskopie
wird die Schleimhaut bzw. die Darmwand
beurteilt. hierbei wird ein flexibler Schlauch
durch den After geschoben. ggf. können wir
eine Probe entnehmen. Es ist schmerzfrei
aber unangenehm, deshalb geben wir Ihnen
vorher ein leichtes Schlafmittel.
74 Yasi FSP Düsseldorf

34. Fragen nach Behandlung Therapie:


o Symptomatisch: Flüssigkeits- und
Elektrolytgabe oral oder intravenös.
o Antibiotische Therapie nur bei schwerem
Verlauf mit (Azithromycin)

35. Was machen Sie mit der körperliche Untersuchung


Patientin in der Notaufnahme?

36. Welche Labor und bildgebende Sonographie und Röntgen des Abdomens
Untersuchung?
37. Was erwarten Sie von der Schmerzen, Fieber, vermehrte
körperlichen Untersuchung? Darmgeräuschen.
38. Wie fordern Sie ein Röntgen an? in Anforderungsrezept schreiben wir die
Name der Patientin, die erwünschte
Untersuchung (Röntigen, im Stehen),
Körperregion (Abdomen),
Hauptbeschwerde (starke
Bauchschmerzen) und die Fragestelle (freie
Luft?).
39. x3 Wie erklären Sie der Patientin die Abdomen Sonographie oder
Abdomen Sonografie? Bauchultraschal ist eine bildgegebene
Untersuchung des Bauches. Es ist
schmerzlos und strahlenlos. dadurch kann
der Arzt verschiedene Bauchorgane
beurteilen, zum Beispiel die Leber, die
Nieren und die Milz. es ist eine der beste
Untersuchungen zur Diagnose von
Erkrankungen.
40. Sie haben die Patientin Wir nehmen eine Stuhlprobe
aufgenommen, welche andere
Untersuchungen machen Sie?
41. x2 Was ist die häufigste Ursache für 1. Campylobacter-Enterokolitis (bleibt
Gastroenteritis? Tage, wässriger Durchfall)
o Häufigster bakterieller Durchfallerreger
in Deutschland
o Campylobacter jejuni
2. Salmonellose (bleibt Stunden, wässriger
Durchfall)
o Zweithäufigster bakterieller
Durchfallerreger in Deutschland
o Salmonella

42. Wenn Pat. sagt” ich habe Blut im Rektaluntersuchung


Stuhl”, was machen Sie denn?
43. ich habe die Patientin vorgestellt unter Kolik versteht man stärkste,
und nachher haben sie mir bewegungsunabhängige, meist wehenartige
gefragt: was versteht man unter Schmerzen, die durch krampfhafte
Kolik? Kontraktionen der glatten Muskulatur eines

Yasi FSP Düsseldorf


75

Hohlorganes verursacht werden.
44. Was machen Sie als Therapie? Stationäre Aufnahme ( Der Prüfer war damit
nicht zufrieden, ich habe gesagt, die Pat.
hat ständige Nausea, häufige Diarrhoe, und
sie braucht i.v. Analgetikum, Antiemetikum,
Infusion. Dann hat er gut gesagt).
45. Sagen Sie 3 Arte von per os, i.v. , Inhalation.
Medikamentenverabreichung:
46. sie haben gefragt, welche Fachabteilung möchte ich? Ich bin Kinderärztin,
deswegen machte er eine Simulation:
er ist eine Mutter, kommt mit Ihrer Tochter zu meiner Praxis. Sie hat ihre
Tochter zum Kindergarten abgeholt und ihre Tochter weint, sie weiß nicht
warum. Können Sie mir helfen? Wie eine schnelle Anamneseerhebung haben
wir gespielt. Ihre Tochter hat Fieber und ein von Kinder im Kindergarten hat
Innenohrentzündung. Kann meine Tochter auch Innenohrentzündung?
Außerdem fragte er, was Innenohrentzündung als Fachbegriff ist. Ich sagte,
dass ich zuerst ihre Tochter untersuche, dann kann ich etwas sagen, aber es
könnte sein. Er fragte: Was sehe ich in der Untersuchung? Ich habe vergessen
das Wort: Trommelfell. Deswegen habe ich Schwierigkeiten bei der Erklärung.
Aber ich sagte: ‘Normalerweise wusste ich. Ich bin Kinderärztin, ich benutze
dieses Wort so viel, aber jetzt kann ich nicht erinnern. ‘ Dann er fragte als
Mutter: Werde ich Oberarzt sehen? Ich erklärte, in der Praxis gibt es kein
Oberarzt. Dann sagte der Prüfer, dass wir im Krankenhaus sind. Dann erzählte
ich: Zuerst sollten wir unsere Aufnahmegespräch beenden und dann werde ich
Ihre Tochter untersuchen. Am Ende werde ich meinem Oberarzt über Ihre
Tochter informieren……. (ich glaube, sie meine Mittelohrentzündung)
dann fragte er mich, seit wann sind Sie in DE? Haben Sie hier gearbeitet? Am
Ende wenn wir unsere Hände schütteln, hat er gefragt, ob ich eine freie Stelle
gefunden habe.
Frau Melanie Becker
Fragen: Antworten:
1. Was haben Sie für uns? ich habe schon eine neue Patientin
aufgenommen, Frau Becker ist
2. Wie schreibt man Becker? BECKER
3. Richtig. Aber wir haben auch jemand der bäckt! (richtig!)
Bäcker! Was bedeutet das?
4. Machen Sie weiter! Frau Becker ist eine 35 jährige Patientin,
die sich wegen ...
5. Was ist das für eine geboren am..........Größe und Gewicht (
Vorstellung!!!!! Sie müssen alles leider habe ich hier verstanden dass ich das
über die Patientin Sagen. Geburtsdatum falsch verstanden habe. Es
war 2.1.84 und ich habe 12.1.84
verstanden)
6. Warum sind diese Informationen So können wir die Patientin einfacher
wichtig? finden, wenn es zwei Personen mit gleichen
Namen gibt! (Prüfer: genau!)
7. Sie fragten nach DD und VD. Sie die Patientin hat keine herz Beschwerden
haben gesagt nein! Am ersten und sie ist jung! Aber trotzdem sie haben
76 Yasi FSP Düsseldorf

sollten sie am MI denken recht! Ich muss schnell EKG schreiben


8. Was ist grüner Star? Glaukom
9. Welcher Star gibt noch? Grauer Star: Katarakt
Grüner Star: Glaukom
Weißer Star: Leukom
Schwarzer Star: Amaurose
10. Was ist grauer Star? Katarakt
11. Was ist dann bei Katarakt Linse ist getrübt.
passiert?
12. Wie messt man RR, wie sagt mit mm/Hg (Millimeter Quicksilber, das
man das? wusste ich nicht)
13. Sie haben auch über Thai Die Patientin verträgt kein scharfes Essen
Restaurant gefragt, was könnte
das sein?
14. Was sind die Cholestase LAP, gamma-GT, AP
Parameter?
15. Was ist wichtig in Pankreatitis zu Lipase, Amylase
überprüfen?
16. Wie können wir die Säure im Durch pH Meter
Magen messen?
17. Wie können wir zwischen ulcus Schmerzen nach oder vor dem Essen.
ventriculi und ulcus duodenum
unterscheiden?
18. Warum müssen wir die Art des das gibt uns einen Hinweis. verschiedene
Essens wissen? Scharf oder Essen können bestimmte Symptomen
fettiges Essen? auslösen.
19. Eine Frage nach schmerzen Die Schmerzen sind am Anfang nach dem
Typen Essen drückend und später krampfartig.
20. Was bedeutet er plant, entwerft, gestaltet. z.B: Plakate,
Kommunikationsdesigner? Werbespots oder Broschüre
21. Die Ursache von Ulkus? Durch chronische Gastritis
o Helicobacter pylori
o NSAR
o Starker Alkoholkonsum und Rauchen
o Glukokortikoiden
o Stressulkus

22. Ist cremiger Stuhl wie Wasser? Nein, wie Creme ein bisschen fester aber
nicht wässrig
23. Frage nach Beispiel von Nebivolol, Carvedilol etc.
Betablocker
24. Gastroskopie erklären, Endoskopie heißt wörtlich "in das Innere
(Komplikationen + Einwilligung sehen". mithilfe ein Gerät heißt " Endoskop"
der Patientin) können wir die Hohlräume von innen
ansehen und beurteilen. bei Gastroskopie
wird die Schleimhaut bzw. die Magenwand
beurteilt. hierbei wird ein flexibler Schlauch
durch den Mund bis zum Mageninnen

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geschoben. ggf. können wir eine Probe
entnehmen. Es ist schmerzfrei aber
unangenehm, deshalb geben wir Ihnen
vorher ein leichtes Schlafmittel.
Wie bei jedem Eingriff könnte es zu
Komplikationen kommen. z.B: Blutung oder
Weichteilverletzungen aber das passiert
sehr selten.
25. Nehmen Sie die Patientin auf? Eine stationäre Therapie ist nur bei
und warum? Komplikationen notwendig, sonst kann das
Magengeschwür ambulant behandelt
werden.
26. welche Blutwerte sind wichtig? Erythrozyten, Hämoglobin (um Anämie
auszuschließen), Leukozyten, CRP
27. Was bedeutet BZ: 120mg/dl? Es hängt davon ab, ob der
Was ist mg, was ist dl, was ist Nüchternblutzucker oder postprandial.
120mg/dl?!! Hyperkalämie passiert wenn
Nüchternblutzucker mehr als 100 mg/dl
oder postprandial mehr als 140 mg/dl.
28. Sie haben mir eine liste mit Labor :)
gegeben und ich muss die
abnormale werte laut vorlesen.
29. Labor, was hat die Patientin? GGT, GOT, GPT, CRP, BSG waren erhöht.
(Die Prüfer haben gesagt, dass Pat.
wahrscheinlich mehr trinkt als gesagt.
Irgendwas noch aber ich erinnere mich
nicht mehr)

Herr Paul Breitner


Fragen: Antworten:
1. x2 was ist primäre Hypertonie Primäre Hypertonie:
(essentielle / idiopathische) und • Hypertonie, die ohne erkennbare
sekundäre Hypertonie? Ursachen entsteht.
• bei Erwachsenen ca. 85%
• Bei Kindern 15%

Sekundäre Hypertonie:
• Hypertonie, die als Folge einer anderen
Grunderkrankung auftritt

2. Ich habe vergessen, nach Zur Identifizierung


Geburtsdatum zu fragen. Dann
haben die Prüfer mir gefragt,
warum Geburtsdatum wichtig ist?
3. Wohin strahlen die schmerzen im Die Schmerzen strahlen in den linken Arm,
Herzinfarkt aus? Hals, Unterkiefer, Rücken oder Oberbauch
aus. abhängig von der betroffenen Wand.
4. Was wird der Kardiologe in Fibrinolyse durch Streptokinase (Ich habe

78 Yasi FSP Düsseldorf



Notaufnahme mit ACS machen? gesagt "Echo", Was noch? Herzkatheter, "NEIN"!!
Herzkatheter in Notaufnahme??!! Prüfer hat gelacht)
5. Im Berief ich habe kardiale die sind die Herzenzyme. (aber beide sind
Marker geschrieben anstatt richtig !!): CK-MB, Troponin I, Troponin T,
Herzenzyme. Der Prüfer hat mir Myoglobin und LDH
mein Brief gegeben und mir
gesagt was sind die?
6. Wo sind die Syndesmose in in Untersprunggeleng und in Symphyse
Körper? pubica
7. Wo machen wir TEP? Knie, Hüft gelenk. Und jeder Artikulation.
(sagte er am Hand, Finger)
8. Wie viel wirbeln hat die LWS? 5 Wirbelkörper
9. Was ist Schmerzskala? Mit einer Schmerzskala misst man die
subjektive Schmerzstärke des Patienten.
Beispiele
• Visuelle Analogskala (VAS)
• Numerische Rating-Skala (NRS)
• Verbale Rating-Skala (VRS)

10. Viele detaillierte Fragen über den Die Tochter ist Jura Studentin, 25 J.
Patient. ( Was macht die Tochter, Er ist Gymnasiallehrer (Mathe und
wie ist die Arbeit des Erdkunde), die Arbeit mach ihn viel Stress.
Patienten,...)
11. Welche Familienangehörigen Eltern, Großeltern, Geschwister
sind für uns in der
Familienanamnese wichtig?
12. Was machen Sie weiter? körperliche Untersuchung
stationäre Aufnahme
Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, kardiale
Enzyme,
EKG, Echokardiographie
Rö-Thorax
ggf. Herzkatheter
13. x2 VD? DD? und Warum MI? V.a. : akuten koronarsyndrom
DD: Lungenembolie, Pneumothorax (PTX),
Aortendissektion, Perikarditis, Angina
pectoris.
Die Symptome (typische retrosternale
Schmerzen, höhe Lage des Oberköpers
beim Schlafen und Dyspnoe) spricht für MI.
die Tatsache, dass der Patient an art.
Hypertonie seit 10 Jahren und
Nickotinabusus leidet und dass bei Eltern
MI gab spielt eine Rolle.
14. x2 Fragen nach Name, Vorname, :)
Gewicht, Große, Geburtsdatum
15. x2 Warum fragen wir nach Gewicht, na ja, ein Risikofaktor von MI ist
ist es wichtig? Dyslipidämie, die mit Gewicht viel zu tun
hat. :)

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16. Worauf achten Sie bei der KU? Patient ist blass, ängstlich, klagt über
Übelkeit und neigt zu kalten
Schweißausbrüchen.
Blutdruck und Pulsfrequenz sind erhöht.
Herzrhythmusstörungen .
Typische Schmerzen
17. Was bedeutet: Einweisung, Einweisung:
Überweisung, Verlegung? o den Patienten in die Klinik aufnehmen,
auf ambulanten Bereich.
o Allgemeinarzt (Einweisende Arzt) zu
Krankenhaus

Überweisung:
o zu anderen Arzt, nur auf ambulanten
Bereich.
o Praxis A zu Praxis B
o Allgemeinarzt zu Facharzt

Verlegung:
o Krankenhaus A zu Krankenhaus B
o Station A zu Station B

30. x2 Was bedeutet: ärztliches Rezept, Rezept:


Verodrnung? o offizielles Formular zur Verordnung von
Medikamenten.

Verordnung:
o Medikament (mit Rezept)
o Pflegedienst
o Krankengymnastik

31. x2 Wer schreibt ein Rezept? An wen Der Arzt schreibt es an Apotheke.
ist es geschrieben?
32. x2 Wie sind die Deutschen Gesetzliche Krankenkasse:
versichert? o Arztwahl:
• Versorgung durch Kassenärzte
Was sind gesetzliche • Überweisungspflicht zum Facharzt
Krankenkasse (GKV) und private o Arzneimittel:
Krankenkasse (PKV)? • nicht rezeptpflichtige Arzneimittel nur
in Ausnahmefällen
GKV: gesetzliche Krankenversicherung
PKV: private Krankenversicherung • keine Leistung bei geringfügigen
Gesundheitsstörungen

• Erstattung meist begrenzt
o im Krankenhaus:
• Arzt bestimmt Krankenhaus per
Einweisung
• Kein Anspruch auf Behandlung durch
bestimmten Arzt

80 Yasi FSP Düsseldorf



• Mehrbettzimmer
o kann auch die Familienangehörigen
abdecken.

Private Krankenkasse: (PKV)


o Arztwahl:
• freie Wahl unter allen ambulant Ärzten
• kurze Wartezeiten, frühe
Terminvergabe
o Arzneimittel:
• alle zugelassenen Arzneimittel
• Erstattung in Höhe der tatsächlichen
Preise
o im Krankenhaus:
• freie Krankenhauswahl
• oft Chefarzt-behandlung
• oft Ein- oder Zweibettzimmer
o normalerweise deckt nur die versicherte
Person ab

18. Was bedeutet: Entlassungsbrief, Entlassungsbrief:


Verlegungsbrief und o Krankenhaus zu Allgemeinarzt
Kostenübernahmeantrag?
Verlegungsbrief:
o Krankenhaus zu Rehabilitationsklinik

Kostenübernahmeantrag:
o Krankenhaus zu Krankenkasse

19. x2 Was bedeutet: Attest, Gutachten, Attest:


Arbeitsunfähigkeit (AU) und o eine ärztliche Bescheinigung oder ein
Erwerbsunfähigkeit? Gesundheitszeugnis

Gutachten:
o ärztlicher Bericht über einen
Krankheitszustand, sachverständige
Beurteilung des Patienten.

Arbeitsunfähigkeit (AU):
o Krankmeldung, offizielles Formular,
zeitlich begrenzt.

Erwerbsunfähigkeit:
o Frührentner, Erwerbsunfähigkeit Rente,
andauernd.

20. Warum ist ein MI Ich sollte Herzrhythmusstörungen sagen


lebensbedrohlich? Woran kann
der Patient sterben?

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21. Was finden Sie in EKG? Frischer Infarkt:
• Überhöhtes T: (internistischen
Sprachgebrauch: "Erstickungs-T")
• ST-Hebung: ST-Strecke: zwischen R-
Zacke und T-Welle.
• R-Verlust: R-Zacke wird kleiner
• pathologisches Q: Q-Zacke, welche 1/4
der R-Zacke misst und breiter als 0,04 s
ist (2 kleine Kästchen bei 50 mm/s).
• T-Inversion: negative T-Welle

22. Wie kann man EKG und beim EKG-Schreiben werden 4


körperliche Untersuchung des Extremitätenkabel und 6 Brustkabel auf der
Herzen einem Patient erklären? Haut fixiert, dadurch wird die elektrischen
Aktivitäten von Herzmuskel auf einem Platt
aufgezeichnet. Es ist schnell, schmerzlos.

KU: Herz abhören


23. Welche Fächer gibt der Patient? Mathe und Erdkunde
24. Welche Fächer haben wir? Biologie, Chemie, Erdkunde, Sprachen,
Geschichte, Mathematik, etc.
25. Was für Schulen haben wir? (Grundschule (4 Jahre) ---> Gymnasium (12
Jahre) oder Realschule (10 Jahre) oder
Hauptschule (9 Jahre)
26. Wo war der Patienten, als er die ??
Schmerzen heute bekommen
hat?
27. Lebt er gesund? Nein, er treibt kein Sport und raucht. (Ist es
gut?! , Ich habe gesagt natürlich nein!!
28. Was ist der Unterschied zwischen (hinterer und vorderer Wandinfarkt)
HWI und VWI?
29. x2 wie gehst du mit dem Patienten KU, Labor (CK-MB, Troponin )
vor?
30. was würden Sie gleichzeitig Ich würde EKG schreiben (er war zufrieden)
machen?
31. Der Patient nimmt Bisoprolol und Bisoprolol = Beta-Blocker
Valsacor, welche Gruppe ist es? Valsacor (Valsartan) = Angiotensin-
Welche ähnliche Gruppe kennen Rezeptorblocker
Sie? ACE-Hemmer z.B: Ramipiril

32. Ich bin Herr Bereitner, ich möchte Davon kann Ich Ihnen nur abraten. So
nicht im Krankenhaus bleiben, etwas könnte gefährlich oder sogar
Was sagen Sie? lebensbedrohlich sein. Natürlich kann ich
gut verstehen, dass Ihre Familie und Arbeit
wichtig sind. Aber Ihre Gesundheit ist noch
wichtiger.

33. Er hat mir die Laborergebnisse dass meine VD richtig war (:, hat er gelacht

82 Yasi FSP Düsseldorf



gegeben und Troponin war hoch.


Was bedeutet das?
34. x2 Labor vom Patient wurde (ich sagte Troponin und CK-MB)
gegeben. Welche Werte muss • Troponin I: 2 ug/l (erhöht) (< 0,4 ug/l)
man überprufen? • CK-MB (erhöht)

35. Wie hoch ist der Wert? 5-fach erhöht (Ich habe gesagt 3 aber er
hat selber gesagt was ist 5-fach hoch? das
heißt, dieser Wert ist 5-Mal des normalen
Wertes erhöht)
36. Die andere Werte und Einheiten :)
laut vorlesen
37. Dann fragt er mir, was ich dem • Ich werde Ihnen zunächst Ihren Befund und
Patienten nach dem Befund weitere Vorgehen erklären und
sehen erklären soll? anschließend Ihre Fragen beantworten.
• Was wissen Sie bis jetzt über Ihre
Beschwerden?
• Unser Befund hat leider ergeben, dass es
ein MI war. Ich wünschte, ich könnte etwas
anders sagen.
• Ich sehe, Sie sind von dem Befund
geschockt. Ich weiß, das ist jetzt schwierige
Situation für Sie. Brauchen Sie einen
Moment Ruhe, um meine Worte zu
verarbeiten.

38. Behandlung meine Antwort : Sauerstoff, Schmerzmittel ,


PTCA
39. Therapie Akuttherapie: stationäre Aufnahme
• Bettruhe
• Sauerstoffgabe
• Analgetika : Morphine
• Aspirin 300 iv sowie Heparin 5000 IU iv.
• Sedativa
• Nitroglycerin

Revaskularisierende Therapie:
• Streptokinase (nur bei STMI)
• PTCA und Anlage eines Stents
• Bypassoperation

Reinfarktprophylaxe:
• Statin
• ASS und/oder Clopidogrel
• Beta-Blocker
• ACE-Hemmer

Frau Petra Westphalen

Yasi FSP Düsseldorf


83

Fragen: Antworten:
1. VD? DD? V.a.: Lungenembolie(LAE) und TVT
DD: TVT und Epilepsie, TIA, HRS,
Hirntumor und SAB
2. Welche Risikofaktoren hat sie für Lange Reise (Immobilität > 10 Stunde) ,
TVT? Pille, Rauchen, weiblich, Dehydration
(wegen Diarrhoe)
3. Ursachen Synkope Synkope könnte durch verschiedene
Sachen verursacht werden. z. B
vaskulär (orthostatische Hypertonie,
Lungenempolie), kardiale(HRS, MI, usw.),
Neurogene (vasovagale), medikamentös
induziert (Antiarrythmika), emotional.
4. Lungenembolie Symptome Die Lungenembolie wird sehr häufig nicht
diagnostiziert. Die wichtigsten klinischen
Zeichen sind Dyspnoe und Brustschmerz.
Ferner können auftreten:
Synkope
Tachypnoe
Tachykardie
Zyanose
Husten
Hämoptysen
Schwindel
Schweißausbruch
5. Klinikum Epilepsie. Funktionsstörungen des Gehirns, die durch
welche Symptome sind wichtig ein Zusammenspiel aus pathologischer
bei Epilepsie? Erregungsbildung und fehlender
Erregungsbegrenzung in den
Nervenzellverbänden des ZNS entstehen.

Mindestens zwei nicht provozierte Anfälle


("seizures") im Abstand von mehr als 24
Stunden.

wichtige Symptome:
gebissene Zunge
unwillkürliche Miktion
etc.
6. Endometriose ( Ursachen und Endometriose: ist eine häufige, gutartige, oft
Symptome). schmerzhafte chronische Erkrankung von
Frauen, bei welcher der
Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe
außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt.
Endometriose kann mit völlig symptomfrei
sein. Jedoch gibt es auch schwere Verläufe,
die in der Regel mit abdominellen
Schmerzen und Dysmenorrhö einhergehen.
Total-OP: kann die Schmerzen von

84 Yasi FSP Düsseldorf



Endometriose bei über 80% der Fälle


helfen.
7. Der Name von Score der TVT? Wells-Score der tiefen Beinvenenthrombose
(TVT)
• viele Kriterien nach Anamnese, Klinik der
betroffenen Bein, Immobilisation und DD
• Klinik am betroffenen Bein
1. Schmerz oder Verhärtung entlang der
tiefen Venen
2. Schwellung des gesamten Beines
3. Umfang eines Unterschenkels >3 cm
größer als Gegenseite
4. Eindrückbares Ödem am
symptomatischen Bein
5. Sichtbare Kollateralvenen

8. Wie messen wir die • Umfangsdifferenz des Unterschenkels > 3


Umfangdifferenz zwischen zwei cm im Gegenseite
Unterschenkel? • 10 cm unterhalb der Tuberositas tibiae mit
einem Maßband gemessen.

9. Wenn es 5 cm Umfangdifferenz • Zunächst bestimme ich D-Dimer.


gibt, was ist Ihr Plan für die • Ein normales D-Dimer schließt eine TVT
Patientin? in der Regel aus, so dass sich weitere
Untersuchungen erübrigen.
• wenn (D-Dimer) erhöhten ist, mache ich
eine Duplex-Sonographie oder den
Plasmintest mit radioaktivem
Technetium. Das kann die Diagnose
gesichert werden.

10. Viele Fragen nach " Duppel ich denke er meine Duplex-Sonographie.
Diagnostiker " o Die Duplex-Sonographie ist ein nicht-
invasives Untersuchungsverfahren, das
eine Kombination von Doppler-
Sonographie und B-Bild-Sonographie
darstellt.
o Wird die Ultraschallinformation
zusätzlich farbkodiert, spricht man von
einer Farbduplex-Sonographie.
o Blutgefäße werden als Schnittbild
darstellen

11. Auf welcher Station sollte die Intensivmedizin


Patientin aufgenommen werden?
12. Über die neurologische also ich untersuche ihre Bewegungen,
Untersuchung: Was überprüfen Reflexe, Auge, Hören, Hirnnerven, die
Sie? Beweglichkeit usw.

Yasi FSP Düsseldorf


85

13. Wie machst du mit Augen? Ich bitte den Patienten um einen Kuli zu
folgen
14. Was kannst du sehen? z. B: Nystagmus
15. Ok! Danach? Die Pupillen mit der Licht testen: Miosis und
Midraisis
16. was sind die? Miosis: Engstellung der Pupille
Midraisis: Weitstellung der Pupille
17. And so... Romberg und die Kraft S:
etc.. ah ja, die Reflexe: Patellare-
Reflex
18. Was ist die Abkürzung von PSR (Patellarsehnenreflex)
Patellare-Reflex?
19. Achillessehnenreflex (ASR), wer Er ist berühmte Person in der griechischen
ist Achille? Geschichte, er hat mit Achillesferse zu tun :)
20. Ich habe die Geburtstag Datum was für ein toller Prüfer! :S
falsch geschrieben und ich habe
auch statt Waden Wadenbein
gesagt aber sie haben mir
gefragt, was Wadenbein ist? also
ich habe gesagt Fibula und ich
habe mich korrigiert!
21. Labor vom Patient wurde D-Dimere (Spaltprodukte des Fibrins) und
gegeben CRP sind erhöht. Hkt: 49%.
Thrombozyten: 125.000/ul, Warum?
wegen der Thrombose ( Thrombozyten
werden verbraucht)
22. Wenn wir der Patient 2 Liter noch erniedrigen (richtig)
Flüssigkeit geben, was könnte zu
Thrombozyten passieren?
23. Was vermuten Sie nach diesem Wahrscheinlich TVT und LAE aber ich
Laborwerte? brauche noch Duplex-Sonographie zur
Bestätigung.
24. Was noch? Angio-CT und Angiographie für
Diagnosestellung und für die Therapie
(selektive Thrombolyse oder
Thrmboektomie) was noch?
EKG zum Nachweis der HRS und RSB.
HRS (Herzrhythmusstörungen) Was kommt darauf? ich habe ihn nicht
RSB (Rechtsschenkelblock) verstanden, dann sagte er VHF)
cCT. Was sehen Sie? Ischemie (er sagte
"nix") dann was machen Sie? EEG.
25. was ist die Einheit von Bili und gesamtes Bilirubin: < 1,1 mg/dl
LDH? LDH: 120 - 240 IU/l
26. x3 Was ist die Therapie? Akuttherapie
1. Allgemeinmaßnahmen:
Wie wird den • Kompressionsbehandlung für
Kompressionsverband angelegt? mindestens drei Monate : Initial durch
elastischen Wickelverband , im Verlauf
Soll das Bein hochgelegt sein? tagsüber angepasster

86 Yasi FSP Düsseldorf



Kompressionsstrumpf der Klasse II ( 23


-32 mmHg)
• Symptomadaptierte Vollmobilisation –
keine Bettruhe!
• Bei Bettruhe ist die Hochlagerung der
Beine zu empfehlen, da hierdurch der
venöse Rückstrom entscheidend
verbessert wird
2. Medikamentös:
• Antikoagulation in therapeutischer Dosis
für mindestens fünf Tage
o 1. Wahl: Niedermolekulares Heparin
oder Fondaparinux
o Unfraktioniertes Heparin
o Direkte orale Antikoagulantien: z.B.
Rivaroxaban, Apixaban
3. Maßnahmen zur Rekanalisierung
• Methoden: Chirurgisch als
Thrombektomie oder interventionell
durch kathetergestützte
pharmakomechanische Thrombektomie
• Indikation:
o Beckenvenenthrombosen mit
ausgeprägter Symptomatik, insb.
bei jüngeren Patienten
o Phlegmasia coerulea dolens → Zur
Verhinderung einer
Extremitätenamputation

Frau Henrike Meyer


Fragen: Antworten:
1. Stellen Sie bitte die Patienten? ich habe nur 2 Sätze gesagt und Sie haben
mich unterbrochen.
2. Wie heißt die Patienten? (der Frau Henrike Meyer
Prüfer hat 3 Mal gefragt!!)
3. Wie alt ist sie? (der Prüfer hat 2 60 J.
Mal gefragt!!)
4. Wann ist sie geboren? (der Prüfer *10.02.1959
hat 3 Mal gefragt!!)
5. Wie groß und Wie Schwer ist sie? 1,76 m
(der Prüfer hat 3 Mal gefragt!!) 86,6 kg
6. Warum ist die Dokumentation Die medizinische Dokumentation dient also
wichtig? sowohl dem Arzt als auch dem Patienten.
Der Arzt muss aus rechtlichen Gründen in
der Lage sein, zu erklären, warum er eine
Maßnahme am Patienten durchgeführt hat
oder nicht durchgeführt hat. Es ist auch
Yasi FSP Düsseldorf
87

wichtig für die zukünftigen Erkrankungen,
damit wir einfacher eine Krankheit
diagnostizieren. Auch z.B: zwischen Ärzten
oder für die Gutachten.
7. Warum schreiben Sie Zur genaueren Identifizierung des Patienten
Geburtsdatum?
8. Warum ist die Identifizierung So können wir die Patientin einfacher
wichtig? finden, wenn es zwei Personen mit gleichen
Namen gibt!
9. Was bedeutet BMI? Body-Mass-Index:
Er wird in der Praxis verwendet, um die
Ausprägung eines Übergewichts bzw. einer
Adipositas zu erfassen und auch als Faktor
zur Berechnung des kardiovaskulären
Risikos herangezogen.
10. x2 Ist sie schlank? nein, sie ist übergewichtig.
11. x3 Rechnen Sie BMI für unsere BMI = Körpergewicht (kg) dividiert durch
Patienten? Körpergroße (m2 ,Quadratmeter)
= 86,6 kg / 1,76 m / 1,76 m = 27,9
12. Klassifikation BMI?
< 18,5 Untergewicht

18,5 - 24,9 Normalgewicht


25,0 - 29,9 Übergewicht im Stadium der
Präadipositas
30,0 - 34,9 Übergewicht im Stadium der
Adipositas Grad I
35,0 - 39,9 Übergewicht im Stadium der
Adipositas Grad II
> 40 Extreme Adipositas
(Adipositas Grad III,
Adipositas permagna)
13. Sie arbeiten im Notaufnahme und Bla bla bla (Nein Nein Nein, danach haben
kommt einen Neuen Patient, der sie gelacht und haben gesagt Richtig) :S
mit Ihnen behandelt hat und ---------------------------------------
danach der Patient hat seinen Er ist mein Patient ja, dann weiß ich
Bewusstsein verloren, was vielleicht gerade,
machen Sie ? Was könnte Sein? ob er Diabetiker (Hypoglykämie) ist, dann
gebe ich Glukose.
oder ob er Epileptiker ist, dann es ist ein
epileptischer Anfall,
oder ob er Herzrhythmusstörungen hat ,
dann vielleicht ist es eine transitorisch
ischämische Attacke (TIA).

also Die Therapie richtet sich nach der


auslösenden Ursache.
o Beine hochlagern verbessert die
Durchblutung des Gehirns

88 Yasi FSP Düsseldorf



o Flüssigkeit zuführen
o ABC-Regel (Atemwege, Beatmen, etc)

14. Was ist DKA? Therapie ? diabetischen Ketoazidose:


• Sie ist eine schwerwiegende
Stoffwechselentgleisung (Ketoazidose) bei
Insulinmangel.
• Sie ist eine sofortige intensivmedizinische
Behandlung notwendig macht.
• Die Ketoazidose ist eine Form der
metabolischen Azidose.
• Sie ist vor allem eine Komplikation des Typ-
1-Diabetes
• Therapie: intravenöse Infusion von größeren
Flüssigkeitsmengen und von Insulin.

15. Sie arbeiten in Syrien im Praxis Arten der Schwindel:


und besucht Ihnen eine Patientin 1. Drehschwindel (das Gefühl einer
mit Schwindel, Was für Art ist der Karussellfahren, Alles dreht sich um Sie
Schwindel? herum)
• Attackendrehschwindel
• anhaltender Drehschwindel
Was für eine Frage! :S
ich: ich weiß nicht...ich müss sie
2. Schwankschwindel ( verlieren scheinbar den
körperlich untersuchen. (Nein) Kontakt zum Boden)
3. Liftschwindel (das Gefühl einer Fahrstuhl
oder Achterbahnfahrt)

16. Was denken Sie? Hitzekollaps:


Beim Hitzekollaps handelt es sich um eine
ich: Hirn Tumor....(Nein), aHT.....(Nein), Überwärmung des Körpers, die durchs
Ohrenstörungen...(Nein),
Hypotonie....(Nein),
Schwitzen (Salz- und Wasserverlust) alleine
Hypoglykämie....(Nein), nicht ausreichend kompensiert werden
Anämie....(Nein), Psychosomatischie kann, sodass das Herz-Kreislauf-System
Ursache...(Nein), HRS....(Nein), Bla bla gestört ist.
bla...Nein Nein Nein. Danach haben mir
gesagt ,dass die Patienten war in
Bäckerei und hat Brot gekauft , Ich: Das
Zu den Ursachen gehören starke
war Geräusch....(Nein), Sonneneinstrahlung und eine daraus
Atomospherie....(Nein), Das Wetter war hervorgehende Belastung des Körpers
Heiß....(Ja) , Die Sonne ....(Jaaaaaaa). aufgrund hoher Temperaturen. Auch zu
hohe Luftfeuchtigkeit kann zu einem
Hitzekollaps führen

17. Was bedeutet Stressinkontinenz? unwillkürlichen Harnverlust bei


intraabdomineller Druckerhöhung (z.B:
Husten) aufgrund einer eingeschränkten
Funktionsfähigkeit des Verschlussapparats
der Harnblase.
18. Klassifikation Inkontinenz? 1. Dranginkontinenz: Der Harnverlust tritt
durch einen starken, nicht zu

Yasi FSP Düsseldorf


89

unterdrückenden Harndrang auf (Beispiel:
Blasenentzündung).
2. Stressinkontinenz: Harnverlust unter
körperlicher Anstrengung (z.B.
Treppensteigen, Husten).
3. Unbewusste Inkontinenz: Harnverlust, der
nicht wahrgenommen wird und auch nicht
mit Harndrang einhergeht.
4. Post-miktionelles Tröpfeln: Nachtröpfeln
von Urin nach der willentlichen
Blasenentleerung.
5. Kontinuierlicher Harnverlust: Ständiger
Verlust von Urin.

Diesem Schema steht die häufiger


verwendete diagnostische Einteilung in 4
Formen gegenüber:
1. Dranginkontinenz (sog. Urge-
Inkontinenz)
2. Stressinkontinenz
3. Reflexinkontinenz
4. Überlaufinkontinenz (Überlaufblase)

19. Harnblasennerven? Nervus pudendus: äußerer Schließmuskel


Sakralnerv: parasympathisch (Harnblase)
Unterbauchnerv (Nervus hypogastricus):
parasympathisch (Harnblase)
20. In erster Station gab es 2 Prüfer :)
(eine Frau und einer Mann, die
Frau hat mir am Anfang hand
gegeben und gesagt: wir haben
eine neue Pat. hier,würden Sie
sich bitte um sie kümmern?....
jaaaa,sehr gerne.
21. Wie nennt man Henrike? Wie HENRIKE
nennt man Meyer? ( Vorname MEYER
und Nachname)
22. Stellen bitte die Pat. vor? Ich habe zuerst den Namen und Alter der
Pat. gesagt (Sie haben gesagt: sag mal alle
Identifzierungsdaten der Patientin?
23. Nausea? Schwankschwindel? Nausea (Übelkeit), Schwankschwindel
Paralyse? (verlieren scheinbar den Kontakt zum
Boden), Paralyse (Lähmung)
24. Vorerkrankungen? Sie leidet Seit 3 Jahren an art. Hypertonie
25. TE,AE? Wo ist dann Blinddarm? TE: Tonsillektomie
AE Appendektomie
Blinddarm: Caecum
Blinddarm ist der am weitesten proximal
gelegene Abschnitt des Dickdarmes. In das
90 Yasi FSP Düsseldorf

Caecum mündet das Ileum über die Bauhin-


Klappe, sowie die Appendix vermiformis
(Wurmfortsatz) über die Gerlach-Klappe.
26. x5 Was hast du für die Pat vor? Wie V.a.: unkontrollierte Hypertonie
lautet die Verdachtsdiagnose? DD: DM, Hirnblutung, Neuritis vestibularis
Weitere Procedere:
• körperliche Untersuchung
• stationäre Aufnahme
• Blutwerte: kl. BB, D-Dimer, PTT, PT,
• Duplexsonographie-Hals
• EKG
• MRT- und CT-Schädel

27. Warum CT? Warum nicht MRT? ?? MRT ist besser


Was bedeutet TSH? TSH: Thyreoidea-stimulierendes Hormon
28. Wie kürzt man Arbeitsunfähigkeit AU
ab?
29. Was bedeutet Rezept? Wie nennt Rezept:
man anders? o offizielles Formular zur Verordnung von
Medikamenten.

Vorschreiben
30. Was haben Sie in Deutschland Ich möchte hier arbeiten und die
vor? Facharztausbildung / Facharztweiterbildung
in XXXX erhalten.

31. Was ist die Einheit von Hb? Hämoglobin (Hb): g/dl
Gamma GT? ( Man muss gamma-GT: IU/l
auswendig lernen)
32. Warum unkontrollierte art. 1. Weil ihre Hauptbeschwerde Schwindel ist.
Hypertonie? 2. Schwindel äußert sich bei art. Hypertonie
durch ein Schwank- oder Drehgefühl
3. Nicht-vestibuläre Schwindelgefühle deuten
auf eine Unregelmäßigkeit im Blutkreislauf
hin. Wenn sie in Zusammenhang mit
folgenden Symptomen auftreten ist ein
hoher Blutdruck als Ursache sehr
wahrscheinlich:
• Nasenbluten,
• Müdigkeit,
• Kurzatmigkeit,
• Gesichts-Rötung,

33. Bezüglich der Hirnblutung, wie CT-Schädel:


können wir die Hirnblutung • epidurale Hämatom ( am häufigsten
ausschließen? temporoparietal)
• subdurale Hämatom

Yasi FSP Düsseldorf


91

• SAB (in den basalen Zisternen und Sulci)

akute Blutung erscheint (hyperdens)


chronische Subduralhämatom (ein
Mischbild aus hypodensen, isodensen und
hyperdensen Arealen).
34. Welche neurologische also ich untersuche ihre Bewegungen,
Untersuchung würdest du Reflexe, Auge, Hören, Hirnnerven, die
durchführen? Beweglichkeit usw.
35. Was ist Millileter und Dezileter? das ist eine Einheit für die Volumen und sie
haben darüber andere Fragen gestellt aber
ich wüsste die Antwort nicht.
36. Wer ist Achilles? eine griechische Er ist berühmte Person in der griechischen
Geschichte Geschichte, er hat mit Achillesferse zu tun :)
37. Echo arteria carotis Carotis-Doppler ist zu empfehlen bei:
• art. Hypertonie
• KHK, MI
• Herzrhythmusstörungen,
Vorhofflimmern, Herzstolpern
• Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
• Diabetes mellitus

38. "RR" Blutdruckmessung nach Ein italienischer Wissenschaftler.


Riva-Rocci. Wer ist das?
39. Wie können Sie einem Patienten Allergie ist eine Immunreaktion auf
erklären, was eine Allergie ist? nichtinfektiöse Fremdstoffe
40. Vorteile der Sonographie und risikolos, schnell, usw
EKG?
41. Was ist eine art. Hypertonie? wenn ein systolischer Blutdruck höher als
140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck
größer als 90 mmHg dauerhaft und
situationsunabhängig vorliegt.
42. Und viele Fragen nach Art Schäden am Blutgefäßsystem, am Herzen,
Hypertonie ( Komplikationen, am Gehirn und an den Nieren. Alle anderen
Maßnahmen ..). Gefäßsysteme (an den Beinen, im Auge …)
können betroffen sein.
Blutdruck muss im Normbereich bleiben.
43. Nehmen Sie die Patientin auf? Nein, sie benötigt keine stationäre
Behandlung, ich würde mit ihrem Hausarzt
besprechen, um die Dosierung zu steigern
44. Was machen Sie bei 3. Aufrechterhaltungstherapie:
Hyperglykämie? • 0,1 bis 0,5 Unit pro Kg
• 2/3 davon ist lang wirkende Insulin
BZ: 525 mg/ dl. ( morgens und abends)
KG: 86,6 kg • 1/3 davon ist kurz wirkende Insulin (vor
der großen Mahlzeit)
• Frau Meyer wiegt 60 kg
• 0,5 Unit x 86,60 = 43,3 Unit
• 28 Unit Lang wirkende Insulin (14

92 Yasi FSP Düsseldorf



morgens und 14 abends)


• 14 Unit kurz wirkende Insulin (vor
Mahlzeit " abhängig vom Blutzucker und
von der Mahlzeit".)
4. Insulingabe für akute Hyperglykämie:
• Blutzucker (mg/dl) über 150 mg/dl geben
wir 2 Unit kurz wirkende Insulin für jede
50 mg/dl
• Beispiel: BZ= 525 mg/dl
• 525 = 150 + 375 "(7,5 x 50)"
• 7,5 x 2 Unit = 15 Unit

45. Was machen Sie bei • Blutzucker liegt bei weniger als 80 mg/dl:
Hypoglykämie? o Essen ohne Spritz-Ess-Abstand
• Blutzucker liegt bei weniger als 60 mg/dl:
o 1 Broteinheit (BE) Traubenzucker
(Glukose), nach 30 min.
Blutzuckermessung.
• Schwere Hypoglykämie: Glukose i.v.,
Glukagon s.c. oder i.m., engmaschige
Blutzuckerkontrolle

46. Was hat Raucherbein? • Raucherbein ist eine umgangssprachliche


Bezeichnung für die periphere arterielle
Verschlusskrankheit (pAVK) in den Beinen
• Raucherbein ist eine Trivialbezeichnung für
die Manifestation einer schweren peripheren
arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) oder
einer Endangiitis obliterans (Buerger-
Syndrom) an den Beinarterien.

47. Was macht der Ehemann von ?? Sie sagte, dass sie allein alle
Beruf? Lebenskosten finanziert.
also vermutlich er ist arbeitslos
48. Der Vater wohnt mit wem? Wer Vater : Apoplexie, lebt im Altersheim
kümmert sich um ihn?
49. Ein paar Abkürzungen und :S
Fachbegriffe, die von der Prüferin
mündlich gefragt wurden.
50. Aufklärung der ERCP. • Die endoskopische retrograde
Cholangiopankreatikographie ist ein
endoskopisches Verfahren zur Darstellung
und Untersuchung der Gallen- und
Pankreasgänge. Die Darstellung erfolgt
dabei durch lokale Applikation von
Kontrastmittel unter Durchleuchtung mit
einem Bildwandler.
• Der Patient wird vor dem Eingriff nüchtern

Yasi FSP Düsseldorf


93

belassen. Vor der ERCP erfolgt eine
Sedierung (z.B. mit Benzodiazepinen) und
die Spasmolytikumsgabe.
• Mithilfe eines Endoskops wird die Papilla
duodeni major im Duodenum aufgesucht.
• Über die Papille sind mittels einer Sonde der
Ductus choledochus und der Ductus
pancreaticus erreichbar. Diese werden mit
Kontrastmittel aufgefüllt und unter
Durchleuchtung mit Röntgenstrahlung
dargestellt.
• retrograd bedeutet, dass das Kontrastmittel
in die Gegenrichtung des Flussrichtung von
Gallensäure gespritzt wird.
• Risiko einer Post-ERCP-Pankreatitis
• Die Cholezystektomie bzw. ERCP sollten im
symptomfreien Intervall, d.h. nach
Behandlung und Abklingen einer Gallenkolik
oder Cholezystitis erfolgen.

51. Wie können Sie Gehirntumor, • MRT-, und CT-Schädel


Hypothyreose, Schlaganfall, • Schilddrüsenparameter (TSH, T3, T4)
Neuritis vestibularis • Vestibularisprüfung (z.B. rotatorische
ausschließen? Prüfung, thermische Prüfung)

52. x2 Sie haben mir Laborwerte Hyperglykämie


gegeben und das BZ war 525
mg/ dl. Was bedeutet das?
53. Labor: Glukose 525mg/dl und Die Patientin sagte, dass sie nicht an DM
Leukozyten 60.000/µl. Ursachen leidet, trotzdem war der Glukose sehr
und Komplikationen. erhöht. Deswegen habe ich sofort ein DM
als DD gestellt.

Leukozyten > 50.000/µl deuten auf die


maligne Form hin.
54. Was ist CRP? C-reaktives Protein: < 5 mg/l
ist ein Plasmaprotein, das in der Leber
gebildet wird und zu den so genannten
Akute-Phase-Proteinen und den
Entzündungsparametern zählt.
55. Wenn finden wir eine bei Leukozytenzahlen über 11.300/µl spricht
hyperleukozytose? man von einer Leukozytose, über
100.000/µl von einer Hyperleukozytose

Frau Silvia Hammers


Fragen: Antworten:
1. Vorstellung der Patientin :)

94 Yasi FSP Düsseldorf



2. Warum Schädel-CT? SAB auszuschließen


3. Warum LP? ?? SAB auszuschließen
4. Ich fing mit der Präsentation und :)
sie haben mich ab und zu
unterbrochen, und Frage gestellt.
5. Buchstaben und Nummer haben :)
sie auch getestet. Alle
Kleinigkeiten in der Anamnese
waren gefragt. (insb.
Familienanamnese)
6. Labor von der selben Patientin :)
vorlesen.
7. Meine Verdachtsdiagnose war 1. Aufrechterhaltungstherapie:
hypertensive Krise aber als ich • 0,1 bis 0,5 Unit pro Kg
das Labor gesehen habe, war die • 2/3 davon ist lang wirkende Insulin
Glukose (480 mg/dl). Dann habe ( morgens und abends)
ich gesagt, dass mein Verdacht • 1/3 davon ist kurz wirkende Insulin (vor
falsch war aber ohne Labor der großen Mahlzeit)
könnte ich das nicht wissen -->
• Frau Hammers wiegt 84 kg
unkontrollierte Diabetes
• 0,5 Unit x 84 = 42 Unit
• 28 Unit Lang wirkende Insulin (14
morgens und 14 abends)
• 14 Unit kurz wirkende Insulin (vor
Mahlzeit " abhängig vom Blutzucker und
von der Mahlzeit".)
2. Insulingabe für akute Hyperglykämie:
• Blutzucker (mg/dl) über 150 mg/dl geben
wir 2 Unit kurz wirkende Insulin für jede
50 mg/dl
• Beispiel: BZ= 525 mg/dl
• 480= 150 + 330 "(6,6 x 50)"
• 6,6 x 2 Unit = 13,2 Unit

Frau XXXX Breiterweg


Fragen: Antworten:
1. Unterschied zwischen Pyelonephritis: Nierenbeckenentzündung
Glomerulonephritis und Glomerulonephritis: abakterielle
Pyelonephritis. Entzündung der Glomeruli.
2. Unterschied zwischen (für) und für und vor: man muss klar aussprechen :)
(vor) und (seit). vor und seit: man muss die Bedeutung
genau wissen:
vor: Zeitpunkt in Vergangenheit
seit: etwas beginnt in Vergangenheit und
bis jetzt nicht endet.
3. Persönliche Fragen (Studium, :)
woher komme ich, was werde ich
Yasi FSP Düsseldorf
95

gerne...)
4. Was bedeutet Azidose auf Übersäuerung
Deutsch
5. Viele Fragen über die Mutter der Mutter: GN (Dialyse, Nierentransplantation),
Pat. nach einem Herz-Op verstorben
6. Was schmeckt die Zunge? ??
7. x2 Dann was machen Sie mit der körperliche Untersuchung
Patientin weiter? stationäre Aufnahme
Blutwerte: kl. BB, BZ, HbA1c, CRP, BSG
EKG
U-Status
ggf. CT-Abdomen, Zystoskopie
8. Was ist GERD? Erklärung für die Gastroösophagealer Reflux-Krankheit ist
9. Patientin? entzündliche Erkrankung der Speiseröhre,
die aufgrund des Rückflusses von
Mageninhalt (also Magensäure) in die
Speiseröhre vorkommt.
10. Abdominal Sonographie Abdomen Sonographie oder
erklären.. Bauchultraschal ist eine bildgegebene
Untersuchung des Bauches. Es ist
schmerzlos und strahlenlos. dadurch kann
der Arzt verschiedene Bauchorgane
beurteilen, zum Beispiel die Leber, die
Nieren und die Milz. Es ist eine der besten
Untersuchungen zur Diagnose von
Erkrankungen.

11. Wie diagnostizieren Sie MI und 1. Körperliche Utersuchung:


was machen Sie weiter? • Typische Schmerzen
• Patient ist blass, ängstlich, klagt über
Übelkeit und neigt zu kalten
Schweißausbrüchen.
• Blutdruck und Pulsfrequenz sind erhöht.
• Herzrhythmusstörungen .
2. Blutwerte: kl. BB, BZ, CRP, BSG, kardiale
Enzyme,
3. EKG, Echokardiographie

12. Warum soll die Patientin im KH Eine stationäre Therapie ist nicht
bleiben? notwendig. Ich schicke Sie nach Hause mit
• Antibiotika (z.B. Levofloxacin 500
mg/Tag für 10 Tage p.o)
• ggf. Analgetika zur Schmerzlinderung
der Dysurie
• ggf. Spasmolytikum

13. Behandlung? Analgetika, Spasmolytika,


Flüssigkeitszufuhr, Antibiotikum

96 Yasi FSP Düsseldorf



14. Welche Antibiotikum? Levofloxacin 500 mg


15. Viele Fragen über Urinwerte :S
16. Sie haben mir Liste mit :S
Laborergebnisse gegeben ich
sollte zuerst laut lesen und sagen
was ist normal was nicht und
warum)
Frau Alina Müller
Fragen: Antworten:
1. Erklären Sie Reha zur Patientin. Rehabilitation (Reha) ist in der Medizin die
Wiederherstellung der physischen und/oder
psychischen Fähigkeiten eines Patienten im
Anschluss an eine Erkrankung, ein Trauma
oder eine Operation. Als Sekundärziel soll
eine Wiedereingliederung in das Sozial- und
Arbeitsleben erreicht werden.
2. PPI (Beispiel?) • Omeprazol (Erste Substanz auf dem Markt)
• Esomeprazol
• Lansoprazol
• Pantoprazol
• Rabeprazol

3. " PSA-Wert "Norm? Was zeigt 1. Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist
es? Wann kann es erhöht sein?) ein Protein, das in Zellen der Prostata
gebildet wird. Es handelt sich um einen
organspezifischen Marker (Tumormarker),
der im Blutserum bestimmt werden kann. Bei
Frauen wird PSA in den Skene-Drüsen
gebildet.
2. Normwert: < 4 ng/ml im Serum
3. PSA-Konzentration erhöht bei:
• benigner Prostatahyperplasie
• Prostatakarzinoms
• Prostatitis

4. CRP (Norm?), C-reaktives Protein: < 5 mg/l


ist ein Plasmaprotein, das in der Leber
gebildet wird und zu den so genannten
Akute-Phase-Proteinen und den
Entzündungsparametern zählt.
5. Leukozyten (norm?) Referenzbereich: 4.000 - 10.000 Zellen/µl
• über 11.300/µl Leukozytose
• über 100.000/µl Hyperleukozytose

Herr Theo Sabrosky

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97

Fragen: Antworten:
1. Was bedeutet retrograd in retrograd bedeutet, dass das KM in die
ERCP? Gegenrichtung des Flussrichtung von
Gallensäure gespritzt wird.
2. Was andere Untersuchung sollen Er wollte EKG hören um MI
Sie durchführen? auszuschließen.
3. Therapie? Infusion, Analgetikum, Alkoholabstinenz,
Enzym-Substitution
4. Bei der Patient Vorstellung haben Ich habe anwortet was ich oben
die mich untergebrochen und geschrieben habe. ??
haben mir gefragt: Welche -----------------------
genauere Angabe von den also hier, meiner Meinung nach sagen wir
Anamnese sind wichtig für den die Hauptbeschwerden, Begleitsymptome
Fall? usw.
5. VD? Chronische Alkoholische Pankreatitis
6. DD? Cholezystis,
Cholelithiasis,
Appendizitis.
7. Die haben mir nichts nach apparative Untersuchung ist alle
Apparative Diagnose gefragt (ich diagnostische Verfahren, die mithilfe von
habe es in der Dokumentation Geräten durchgeführt werden. Zur
geschrieben). ?? apparativen Untersuchung gehören u.a.
EKG, CT, MRT, Röntgenuntersuchung,
Labordiagnostik, Sonografie, Angiografie,
Ultraschall
8. Reha und andere die erinnere ich Rehabilitation (Reha) ist in der Medizin die
mich nicht aber waren nicht Wiederherstellung der physischen und/oder
schwierig. psychischen Fähigkeiten eines Patienten im
Anschluss an eine Erkrankung, ein Trauma
oder eine Operation. Als Sekundärziel soll
eine Wiedereingliederung in das Sozial- und
Arbeitsleben erreicht werden.
9. Dann haben die Oberärzte mir Pankreatische Enzyme ( Amylase und
eine Liste mit Labor Werte Lipase müssen 3-fach erhöht), LDH,
gegeben. Lesen Sie die Labor Cholestase Parameter ( Gamma GT, FAL,
Befunde laut ( mit Einheiten) und direkt Bilirubin), HbA1c, Glukosewert und
sagen Sie uns was relevant für Entzündungsparameter.
den Fall ist.
10. Was ist HbA1c? Es ist eine langzeit Glukose Wert. Man
beurteilt die Blutzucker in der letzten 3
Monaten.

98 Yasi FSP Düsseldorf



Fragen bezüglich der Anrufe


Hast du eine Pat. oder einen Pat. Ja, das habe ich eine Pat. aufgenommen
aufgenommen? aber darf ich mal Ihnen eine andere
wichtige Angabe mitteilen?
Ja, aber worum es geht? also, ich habe einen Anruf aus dem Labor
bekommen und zwar, der/ die ...(Wert/
Anzahl)... von NAME ist ........

bevor ich meine Patientin vorstelle, möchte


ich Ihnen was wichtiges mitteilen.
Ich habe einen Anruf aus dem Labor
bekommen, und zwar hat NAME eine /
einen ...
1. Thromboyzten
Namen: Zahlen:
Frau Schneider 15.650/ul
Frau Clemens/Klemens/Clemenz 15.500 /ul
Frau Clausmann 18.500/ul
Frau Siefert
? Hagen
Fragen: Antworten:
2. x3 Warum haben Sie einen Anruf weil der Befund lebensbedrohlich ist.
aus dem Labor bekommen?
3. Warum ist das eine Die Thromobozytenzahl ist signifikant
Lebensbedrohliche Situation? erniedrigt und das ist lebensbedrohlich.
4. Was ist Thrombozytopenie? ist eine verminderte Anzahl (<150.000/µl)
von Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut.
5. x2 Was ist der Normwert? >150.00ul/l
6. Kann der Patientin mit diesen Alle Werte sind möglich bei lebensrettenden
Thrombozytenzahl operiert OP, wir geben Thrombozytenkonzentrat
werden? und FFP gleichzeitig. oder Intravenöse
Immunglobuline bei ITP.
7. 150.000 - 450 /µl
• Physiologisch

>100.000/µl
• I.d.R. keine erhöhte Blutungsneigung

50.000-100.000/µl
• Verlängerte Blutungen bei größeren
Verletzungen

30.000-50.000/µl
• Verlängerte Blutungen bei kleineren
Verletzungen, petechiale Blutungen

<30.000/µl

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99

• Spontanblutungen, disseminierte
Petechien an Häuten und
Schleimhäuten

Therapie:
• Kausale Therapie bei bekannter
Grunderkrankung
• Symptomatische Therapie →
Thrombozytenkonzentrat
• Immunthrombozytopenie (ITP):
• >30.000/µl: abwarten und Tee trinken
• <30.000/µl: Glukokortikoide, ggf. als
hochdosierte Stoßtherapie
• Intravenöse Immunglobuline:
Insbesondere vor Operationen

8. Was machen Sie jetzt? Meine Antwort: weil ich hier mit unserer
neuen Patientin beschäftig bin, habe ich
den Kollegen auf der Station angerufen und
ihm angeboten sich um den Patient zu
kümmern. Und sie waren zufrieden damit
9. Was machen Sie? Die Therapie ist notwendig mit signifikant
erniedrigte Anzahl (<30.000/µl) und zwar,
zunächst kausale, als sypmtomatische
Therapie können wir
Thrombozytenkonzentrat geben. bei
Immunthrombozytopenie (ITP) geben wir
Glukokortikoide.
10. Was ist die Einheit von Zyten/ul
Thrombozyten?
11. Kalium
Namen: Zahlen:
Herr Baumann 2,6 mmol/l
Herr Sieger 2,4 mmol/l
Herr Bolton 2,6 mEq/L (= auch 2,6 mmo/l)
Fragen: Antworten:
12. 4x Was bedeutet dieser Kalium- Hypokaliämie
Wert?
13. Ist das gefährlich? Ja. Es ist erniedrigt
14. Was passiert mit dem Kalium bei renaler Verlust von Kalium
Niereninsuffizienz?
15. Warum müssen sie mir mitteilen? Weil Sie OA sind und ich muss über alle
Besonderheiten erzählen.
16. Was haben sie mit Patient Nichts
gemacht?
17. Warum? Ich habe andere Patientin aufgenommen.

100 Yasi FSP Düsseldorf



18. x3 Warum teilen sie diesen Wert das ist ein Notfall, ich muss meinen
mit? Oberarzt informieren
19. Komplikationen der Hypokaliämie kann unter anderem
Hypokalämie? Herzrhythmusstörungen, Obstipation,
Blasenlähmung, paralytischer Ileus
verursachen
20. Wann spricht man von einer wenn der Serumkaliumspiegel unter 3,6
Hypokaliämie? mmol/l liegt
21. x3 Was machen wir mit Herrn Kaliumsubstitution mit Kaliumchlorid
Baumann?
22. Was machen Sie mit Herrn Ich habe einen Kollegen auf der Station
Bolton? gebieten um Ihn zu kümmern.
23. Was sind die häufigen Ursachen? Häufige Ursachen renaler Verlust und
Alkalose.
24. ich habe das mitgeteilt. Sie B O L T O N (nicht sicher ob es deutsch ist,
wollten von mir nur die Name man muss bei Telefonat um Buchstabierung
buchstabieren lassen. Er wollte bitten)
nicht gefragt so viel darüber.
25. BZ-Wert
Namen: Zahlen:
Herr Schneider 40 mg/dl
Herr Müller
Fragen: Antworten:
26. Was bedeutet dieser Wert? Hypoglykämie
27. Was machen Sie bei • Blutzucker liegt bei weniger als 80 mg/dl:
Hypoglykämie? o Essen ohne Spritz-Ess-Abstand
• Blutzucker liegt bei weniger als 60 mg/dl:
o 1 BE Traubenzucker (Glukose), nach 30
min. Blutzuckermessung.
(BE=Broteinheit)
• Schwere Hypoglykämie: Glukose i.v.,
Glukagon s.c. oder i.m., engmaschige
Blutzuckerkontrolle

28. Was bedeutet das auf Deutsch? Erniedrigter Blutzucker Wert


29. Hb-Wert
Namen: Zahlen:
Frau Schreiber 5,2 g/dl
Fragen: Antworten:
30. Es ist signifikant erniedrigt.
Starke Anämie kann unter anderem bei
Cofaktormangel, Tumoranämie,
Infektanämie, Immundefekte, Blutungen
auftreten.

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101

# # kommt Abkürzung Bedeutung

1. AE Appendektomie
2. x2 ALL Akute lymphatische Leukämie
3. x4 ALS Amyotrophische Lateralsklerose
4. x6 AOK allgemeine Ortkrankenkasse
5. AP alkalische Phosphatase
6. ap anteroposterior
7. ASD Atriumseptumdefekt
8. ASR Achillessehenenreflex
9. ASS Acetylsalicylsäure
10. x4 AU Arbeitsunfähigkeit
11. x2 AVK arterielle Verschlusskrankheit
12. x4 AZ Allgemeinzustand
13. BAA Bauchaortenaneurysma, das
14. BB Blutbild
15. x2 BE Brot Einheit (ich sagte Base Excess aber er wollte Broteinheit hören).
(ein Maß für den Kohlenhydratgehalt eines Lebensmittels, 1 BE
entspricht 12 g Kohlenhydraten)
16. x2 BGA Blutgasanalyse
17. x2 BMI Body-Mass-Index
18. x2 BSG Blutsenkungsgeschwindigkeit
19. x6 BTM- Betäubungsmittel-Rezept
Rezept
20. CML Chronische myeloische Leukämie
21. CMV Zytomegalievirus
22. 2x COPD Chronic Obstructive Pulmonary Disease (chronisch obstruktive
Lungenerkrankung)
23. x3 CRP C-reaktives Protein
24. CUP "cancer of unknown primary origin", d.h. Krebs unbekannten
Ursprungs
25. CVI chronisch-venöse Insuffizienz
26. DAK Deutsche Angestellten-Krankenkasse

102 Yasi FSP Düsseldorf



27. DD Differentialdiagnose
28. DEVK Deutsche Eisenbahnversicherung Krankenkasse
29. DRU digitale rektale Untersuchung
30. EEG Elektroenzephalographie
31. EKG Elektrokardiogram
32. x6 ERCP Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie
33. x5 EZ Ernährungszustand
34. HIT Heparin-induzierte Thrombozytopenie
35. HIV Humanes Immundefizienzvirus
36. x7 HWI 1. Hinterwandinfarkt, der
2. Harnwegsinfekt, der
37. x2 HWS Halswirbelsäule, die
38. i.a. intraarteriell
39. x3 i.m. Intramuskulär
40. x4 i.v. intravenös
41. ICD-10 Internationale Klassifikation von Krankheiten - 10. Revision
42. IPV Intravenöse Pyelourographie auch heißt Ausscheidungsurographie
(AUG)
43. IVF In-vitro-Fertilisation
44. kg Kilogramm
45. x3 KG Körpergewicht, Krankengeschichte, Krankengymnastik, Kniegelenk
46. x3 KHK koronare Herzkrankheit
47. KS Klopfschall (es könnte auch Kaposi-Sarkom oder Kopfschmerz sein)
48. LDL Low-Density-Lipoprotien / Lipoprotein niederer Dichte ("gefährliches/
böses" Cholesterin)
(wird auf Englisch und Deutsch gefragt)
49. LuFu Lungenfunktion
50. MI Myokardinfarkt
51. MRT Magnetresonanztomografie, die (Kernspintomografie, die)
52. x2 NSAR nichtsteroidale Antireumatika
53. NSRSA nicht steroidale Antirheumatika
54. NSTEMI Nicht-ST-HebungsInfarkt
55. x3 oGTT orale Glukose Toleranztest
56. x3 pAVK periphere arterielle Verschlusskrankheit

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103

57. PCR percutaneous coronary revascularization
58. PDA Periduralanästhesie
59. PPI Protonenpumpeninhibitor / Protonenpumpenhemmer
60. PSA Prostata-spezifisches Antigen
61. x3 PSR Patellarsehnenreflex
62. x3 PTCA perkutane translominale Kornarangioplastie
63. PTT partielle Thromboplastinzeit
64. RIVA Ramus interventricularis anterior, einen Ast der linken Koronararterie.
65. RKI Robert-Koch-Institut
66. x4 s.c. Subkutan
67. x2 s.l. sublingual
68. x3 STIKO Ständig Impfkommision
69. T2D Typ 2 Diabetes mellitus
70. x2 TEP total Endoprothese
71. x3 TIA transitorische ischämische Attacke
72. TUR transurethrale Resektion der Prostata
73. VWI Vorderwandinfarkt
Hinterwandinfarkt
( was ist das Gegenteil? HWI), was noch kann HWI bedeutet?
74. WHO Weltgesundheitsorganisation

104 Yasi FSP Düsseldorf



# Begriff Bedeutung
# kommt

80. Adnexie Eierstock, Eileiter und umgebenden Gewebe der


Gebärmutter.
81. Anästhesie Betäubung , Narkose
82. Antibiotikum Arzneimittel gegen Krankheitserrege
83. Apoplexie Schlaganfall, zerebrovaskulärer Insult
84. arrhythmia absoluta oder absolute Arrhythmie ist eine
Herzrhythmusstörung, bei welcher die Herzaktionen
völlig unregelmäßig erfolgen. Im EKG ist kein
regelmäßiger Rhythmus mehr erkennbar, die QRS-
Komplexe wirken zufällig angeordnet. kurz (AA)
85. Arthralgie Gelenkschmerzen
86. Arthritis Gelenkentzündung
87. x2 Arthrose Gelenkverschleiß (degenerative Gelenkerkrankung)
88. Barrett-Ösophagus ist eine chronisch-entzündliche Veränderung des
distalen Ösophagus mit Ausbildung eines peptischen
Ulkus, die als Komplikation der Refluxkrankheit
auftritt.
89. Basophile eine kleine Untergruppe der weißen Blutkörperchen
90. Biopsie Probeentnahme
91. BTM-Rezept spezielles Formular für die Verschreibung von
Betäubungsmitteln wie Morphin
92. Cholezystitis Gallenblasenentzündung
93. Cholezystolithiasis Gallenblasebsteine
94. Chorea Huntington ist eine genetisch neurologische Erkrankung. Es wird
autosomal-dominant vererbt
95. Claudicatio intermittens das zeitweise Hinken bei einer peripheren arteriellen
Verschlusskrankheit (wegen Schmerzen).
96. Clavus Hühnerauge
97. Diarrhoe Durchfall
98. x2 Differentialblutbild Unterformen der Leukozyten werden differenziert und
abgezählt.
99. Differentialdiagnose Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik der
Verdachtsdiagnose.
100. x2 Distorsion Verdrehung des Gelenks
101. Embolus verschlepptes Blutgerinnsel
102. Endokrinologe Facharzt für Drüsenkrankheiten

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105

103. Endometrium Gebärmutterschleimhaut
104. Endoskopie Endoskopie heißt wörtlich "in das Innere sehen".
mithilfe ein Gerät heißt " Endoskop"
können wir die Hohlräume von innen ansehen und
beurteilen.
105. epi oben
106. x2 Rezidiv Rückfall
107. Fallopian tubus Eileiter (Tuba uterina (lat.))
108. Fibula Wadenbein
109. Fraktur Bruch
110. Gonartrhitis Kniegelenkentzündung
Gonarthrose Kniegelenkverschleiß
111. Granulozyten eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen
112. x2 grüner Star Glaukom
113. Hämaturie Blut im Urin
114. Harnleiter Ureter
115. Hautfalten Einsenkungen ober Auswölbungen der Haut unter
bzw. über das umgebende Hautniveau.
116. Hautturgor Hautspannung
117. Hirninsult Schlaganfall
118. HP Eradikation / ist eine medikamentöse Therapie zur möglichst
Helicobacter-pylori- vollständigen Beseitigung des Bakteriums
Eradikation Helicobacter pylori bei infizierten Personen.
119. Hyperemesis übersteigerte Form des
Gravidarum Schwangerschaftserbrechens
120. Hyperglykämie erhöhter Blutzuckerspiegel
121. Hypoästhesie allgemeine verminderte Empfindlichkeit der
Berührungs- und Drucksensibilität der Haut
122. Katarakt grauer Star
123. Konfliktsituation eine ernsthafte Meinungsverschiedenheit oder
Argument
124. Leukopenie leukozytenzahl < 4.500 ul/l
125. Leukozyten weiß Blutkörperchen
126. Leukozytose leukozytenzahl > 11.500 ul/l
127. Ligament (wo steht?) Gelenkband, verbindet zwei Knochen
128. liquor Gehirnwasser, Nervenwasser,
Zerebrospinalflüssigkeit
129. maxilla Oberkiefer

106 Yasi FSP Düsseldorf



130. Meläna Teerstuhl


131. Meningoenzephalitis ist eine kombinierte Entzündung des Gehirns
(Enzephalitis) und der Hirnhäute (Meningitis).
132. Monozyten eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen
133. Morbus Hodgkin ist eine maligne lymphatische Systemerkrankung
134. Myokarditis Herzmuskelentzündung
135. x3 Nausea Übelkeit
136. Otitis media Mittelohrentzündung
137. x2 Ovarium (Ovarien) Eierstock
138. paroxysmal anfallsartig
139. Patella Kniescheibe
140. Perfusor Spritzenpumpe
141. peri ist ein Präfix und bedeutet "um eine Struktur oder ein
Ereignis herum". zB: Perikard
142. perkutan durch die Haut
143. 3x Placebo-Therapie Therapieren mit Arzneimittel-Darreichungsform
(Tablette, Kapsel etc.), die keine pharmakologisch
wirksamen Substanzen enthält
144. Plazenta Mutterkochen
145. 4x Plazenta previa Fehllage der Mutterkochen
146. plötzlich aufgetreten akut
147. progredient zunehmend
148. proximal körpernah liegend
149. Rektusdiastase beidseitiges Auseinanderweichen des Musculus
rectus abdominis nach lateral.
150. x2 retrograde Amnesie Gedächtnisverlusts, die betroffene Person nicht mehr
in der Lage ist, sich an Informationen zu erinnern, die
vor einem bestimmten Ereignis (z.B. Trauma)
aufgenommen werden
151. retrosternal hinter dem Brustbein
152. x2 Schmetterlingexanthem Schmetterlingsflechte
153. Sella Sella turcica ist eine Knochenstruktur auf der
Innenseite des Os sphenoidale
154. Somnolenz Schläfrigkeit
155. sub ist ein Präfix und bedeutet " unter einer Struktur"
156. sublingual unter der Zunge

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107

157. x2 Syndesmose unechtes Gelenk, bei dem zwei Knochen durch
elastische Bindegewebsfasern verbunden sind.
158. Tachykardie Herzrasen
159. Temporalregien / Regio Schläfenbereich, Schläfenregion, die Schläfe
temporalis
160. x2 Thrombozytopenie erniedrigte Blutplättchen
161. Thrombus Blutgerinnsel
162. transversal (er hat das mit dem Arm gezeigt und gefragt, wie
heißt das),
163. Ulcus cruris (was ist das offenes Bein (plural: Ulcera crures)
plural davon?)
164. Ureter Harnleiter
165. Urethra Harnröhre
166. Uterus Gebärmutter
167. Veitstanz Chorea / Morbus Huntington
168. Virostatikum Arzneimittel gegen Viren (Virushemmender) wie
Aciclovir
169. x2 Vomitus Erbrechen, Übergeben
170. Vorhofflimmern absolute Arrhythmie
171. weitere Procedere weitere Vorgehen (Maßnahmen, Therapie)
172. x2 Deziliter, Milliliter, Liter? Liter ist eine Einheit für das Volumen, Milli = 10-3 (10
hoch minus 3), Dezi = 10-1 (10 hoch minus Eins)
173. Emesis Erbrechen
174. nach dem essen postprandial
175. Zervixkarzinom Gebärmutterhalskrebs
176. Eierstock Ovar
177. Torsion Drehung

108 Yasi FSP Düsseldorf



Begriff Bedeutung
1. Kolik Krampfartig
2. Oberbauch Epigastrium
3. plötzlich akut
4. Galle Gallenflüssigkeit
5. transvaginale Gebärmutterentfernung durch die Scheide
Hysterektomie
6. Tonsillektomie Mandelentfernung
7. Prophylaxe Verbeugung
8. Gastritis Magenentzündung
9. Pankreatitis Bauchspeicheldrüsenentzündung
10. Sonographie Ultraschall
11. Abdomen Bauch
12. Diabetes mellitus Zuckerkrankheit
13. Abusus Missbrauch
14. Herzschlag ugs. für Herzinfarkt
15. Inappetenz Appetitlosigkeit
16. Insomnie Durchschlafstörung
17. rezidivierend wiederkehrend
18. Reizmagen funktionelle Dyspepsie, nervöser Magen
19. Vakuumextraktion Geburtshilfe bei vaginal operativen Entbindungen
durch Vakuumextraktor
20. Gastroenteritis Magen-Darm-Entzündung
21. Darmkarzinom Darmkrebs
22. Hämorrhoiden sind arterio-venöse Gefäßpolster, die ringförmig unter
der Enddarmschleimhaut angelegt sind
23. Mammakarzinom Brustkrebs
24. art. Hypertonie Bluthochdruck
25. Psychosomatische psychosomatische Erkrankung ist in erster Linie
Erkrankung durch mentale Prozesse bzw. Gefühle wie Angst,
Depression oder Schuld ausgelöst
26. PONV postoperative Nausea und Erbrechen (Vomiting)
27. ulcus ventriculi Magengeschwür

Yasi FSP Düsseldorf


109

28. Anämie Blutarmut
29. Leberzirrhose Schrumpfleber
30. akutes Koronarsyndrom Zusammenbegriff für:
• Instabile Angina pectoris
• NSTEMI
• STEMI
• Plötzlicher Herztod

31. Lungenembolie Verlegung bzw. Verengung einer Lungenarterie oder


einer Bronchialarterie durch einen Embolus
32. Pneumothorax (PTX) Gasbrust (Eintritt von Luft in den Pleuraspalt)
33. Aortendissektion eine akute Aufspaltung der Wandschichten der Aorta
34. Perikarditis Herzbeutelentzündung
35. Angina pectoris Brustenge
36. Synkope Ohnmacht
37. Wade Regio suralis
38. Ödem Wasseransammlung, Wassereinlagerung, (ugs.
"Wassersucht")
39. Parästhesie ist eine krankhafte Empfindung im Versorgungsgebiet
eines Hautnervs ohne erkennbare adäquate
physikalische Reize
40. Parese Lähmung
41. Kopfschmerzen Cephalgie
42. Endometriose ist eine häufige, gutartige, oft schmerzhafte
chronische Erkrankung von Frauen, bei welcher der
Gebärmutterschleimhaut ähnliches Gewebe
außerhalb der Gebärmutterhöhle vorkommt.
43. Extrauteringravidität ektopische Schwangerschaf
44. Kontrazeptivum Verhütungsmittel
45. SAB Subarachnoidalblutung ist eine arterielle Blutung in
den Subarachnoidalraum.
46. TIA transitorischen ischämischen Attacke, handelt es sich
um eine in ihrer Symptomatik dem Schlaganfall
ähnelnde, vorübergehende neurologische Störung,
die auf eine fokale Ischämie im ZNS ohne in der
Bildgebung nachweisbaren Infarkt zurückzuführen ist.
47. TVT ist ein thrombotischer Verschluss der tiefen Venen.
48. Epilepsie Krampfanfall
49. Duplexsonographie Die Duplex-Sonographie ist ein nicht-invasives
Untersuchungsverfahren, das eine Kombination von

110 Yasi FSP Düsseldorf



Doppler-Sonographie und B-Bild-Sonographie


darstellt.
50. D-Dimer ist ein Fibrinspaltprodukt
51. Gicht Arthritis urica
52. Fußpilz Tinea pedis
53. Obstipation Verstopfung
54. Alopecia areta kreisrunder Haarausfall
55. Tinnitus / Aurium Ohrensausen
56. Globusgefühl Globussyndrom, Globus hystericus
57. Amputation Abtrennung
58. Vertigo Schwindel
59. Schwankschwindel verlieren scheinbar den Kontakt zum Boden
60. Neuritis vestibularis eine Funktionsstörung des peripheren
Vestibularorgans unbekannter Ursache,
(Drehschwindel)
61. Hämatom Bluterguss
62. Menopause Zeitpunkt der letzten Menstruation
63. Klimakterium Wechseljahre der Frau
(Postmenopause)
64. Exanthem Hautausschlag
65. Pruritus Juckreiz
66. Pneumokoniose Staublunge
67. Photopsie Flimmern vor den Augen
68. Nackensteifigkeit ist ein Symptom der Gehirnhautentzündung
(Meningitis).
69. Cholezystektomie Gallenblasenentfernung
70. laparoskpische Schlüsselloch-Chirurgie“ genannt, ist ein Teilgebiet
Chirurgie der Chirurgie, bei der mit Hilfe eines optischen
Instruments Eingriffe innerhalb der Bauchhöhle
vorgenommen werden.
71. Migräne Hemikrania / Halbschädel
72. hypertensive Krise hypertensive Krise liegt bei einem kritischen und
symptomatischen Anstieg des Blutdrucks über
230/120 mmHg vor.
73. Dialyse Blutreinigungsverfahren, Blutwäsche
74. Pyelonephritis Nierenbeckenentzündung

Yasi FSP Düsseldorf


111

75. Glomerulonephritis abakterielle Entzündung der Glomeruli.
76. Pollakisurie häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen
77. Dysurie schmerzhaftes Wasserlassen
78. Polyurie häufiges Wasserlassen in normalen oder vermehrten
Mengen
79. Sectio caesarea Kaiserschnitt
80. Nephrolithiasis Nierensteine
81. Zystitis Harnblasenentzündung
82. U-Status Urinstatus
83. Zystoskopie Harnblasenspiegelung
84. Gastroskopie Magenspiegelung
85. Koloskopie Darmspiegelung
86. Nykturie nächtliches Wasserlassen
87. Wasserlassen Miktion
88. Pollinose Heuschnupfen
89. HWS-Syndrom Halswirbelsäule-Syndrom

90. Aura visuelle Störungen bei Migräne


91. Choledocholithiasis Gallensteinleiden
92. Prodrom, -e/ -i werden uncharakteristische Vorzeichen oder auch
Prodromsymptom, -e Frühsymptome einer Erkrankung bezeichnet.
Schwindel, Blässe und Übelkeit sind beispielsweise
Prodromi für eine Synkope.
93. Enuresis Einnässen
94. Rückenschule Wirbelsäulengymnastik / Rückentraining:
physiotherapeutisches Training bei
Rückenbeschwerden
Latein plural Endungen:

-ium; -on --> -a Bacterium --> Bacteria


-us --> -i radius --> radii
-is --> -es axis --> axes
-ix, -ex --> -ices Index --> Indices
-a --> -ae vertebra --> vertebrae

112 Yasi FSP Düsseldorf