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oo P GEWER ICHE ffrFJTI Hqttenhorst. Wqlter . Weidrmqnn
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GEWER
ICHE
ffrFJTI
Hqttenhorst.
Wqlter
. Weidrmqnn

R U FUNGSWISSEN

WIRTSCHAFTS.UND SOZIATKUNDE

oo P GEWER ICHE ffrFJTI Hqttenhorst. Wqlter . Weidrmqnn R U FUNGSWISSEN WIRTSCHAFTS.UND SOZIATKUNDE BERUFE

BERUFE

,s\rissen \Alirtschafts-und Sozialkunde ftir gewerbliche Berufe von AnitaHattenhorst KlausWalter BerndWeidtmann

,s\rissen

\Alirtschafts-und Sozialkunde ftir gewerbliche Berufe
\Alirtschafts-und
Sozialkunde ftir
gewerbliche Berufe
von AnitaHattenhorst KlausWalter BerndWeidtmann
von
AnitaHattenhorst
KlausWalter
BerndWeidtmann

ErnstKlettSchulbuchverlagLeipzig Leipzig Stuttgart Düsseldorf

9 8 7 6 5 4 2.Auflage 2 UmfangreicheKonekturenimText.DieletzteZahlbezeichnetdasJahrdiesesDruckes. @
9
8
7
6
5
4
2.Auflage
2
UmfangreicheKonekturenimText.DieletzteZahlbezeichnetdasJahrdiesesDruckes.
@ ErnstKlettVerlagGmbH,Stuttgart1994.AlleRechtevorbehalten.
Internetadresse:http://www.klett-verlag.de
Einbandgestaltung:BBS,Sachseund Partner,Bietigheim-Bissingen,unterVerwendung
einesFotosvonThomasWeccard
Satz:FotosatzKaufmann,Stuttgart
Druck;SCHNITZERDRUCKGmbH,Korb
tsBN3-12-887091-8

3 | zooz zöoo 2oo5 zoo4 2oog

Prüfungswissen: Dieldee DasProblem
Prüfungswissen: Dieldee
DasProblem
AuszubildendeindengewerblichenAusbildungsberufenmüssensichimFachWirtschaftskundebzw.Wirt-
schafts-undSozialkundefürKlassenarbeiten,innerbetrieblicheLeistungsüberprüfungenundnatürlichdieZwi-
schen-undAbschlussprüfungeineFüllevonLerninhaltenaneignenundeinprägenumerfolgreichzubestehen.
ZwarsindofteigeneAufzeichnungenausderBerufsschule,LehrbüchersowieAufgabensammlungeninteil-
weisegroßem Umfangvorhanden.DieseverfügenaberinallerRegelnichtüberdenzurVorbereitungaufeine
Prüfungüberzeugenden,lernwirksamenAufbau.
DieProblem-
PrüfungswissenisteinneuartigesArbeitsbuchimDoppelseitenprinzip.ParallelzuprogrammiertenAufgaben
lösung
undoffenenFragengibteseinensystematischenÜberblicküberdasfürdiePrüfungwichtigeWissen.Abge-
stimmtmitdenLehrplänenunddenPrüfungsverfahrenderLänder,ermöglichtPrüfungswisseneineausführli-
che,kompakteundzielgerichteteWiederholung - vomeinzelnenThemabzw.Lerngebietbiszumgesamten
Prüfungsstoff.
Prüfungswissenkannsowohlprüfungsvorbereitend alsauchausbildungsbegleitendgenutztwerden.
Prüfungswissen: Möglichkeiten und Grenzen
WasPrüfungswissenleistenkann
undwas es nicht leistenwill
> bereitetaufdieschriftliche(undmündliche)Prüfungvor
> frischtvorhandenesWissenauf
> ersetztnichtdiegründliche Auseinandersetzungmit
komplexenLerninhalten
> deckteventuelleWissenslückenauf
> istkeinLehrbuch-Ersatz
> regtzurAuseinandersetzungmitdenLerninhaltenan
> ermöglichtkeine,,lastminute"-Prüfungsvorbereitung
> verringertUnsicherheitenüberdieInhaltederPrüfung
> willkeinenunrealistischen,schnellenPrüfungserfolg
vortäuschen
Prüfungswissen: Aufbau,Merkmaleund Elemente
Grundlagen
Auswahl,AufbauundAufbereitungderLerninhalteberücksichtigendieStoffkatalogederlnhaltederschriftli-
chenPrüfungebensowiedenentsprechendenRahmenlehrplanunddieLehrpläneder
einzelnenBundes-
länder.
I
Die Doppelseite
DerInhalt
Kernwissen(linkeSeite)
Aufgaben(rechte Seite)
> enthältüber200offeneFragenund
> bestehenausmehrals500geschlos-
derenBeantwortuno
senen(programmierten) Fragen:
> gibteineÜbersichtüberdieInhalte
eineseinzelnenThemas
- Einfachauswahlaufgaben
(,,1aus5"),und
> enthältÜbersichten,Tabellen,Defini-
tionenundBeispiele - lerngerechtund
kompaktaufbereitet
- Mehrfachauswahlaufgaben
(,,2aus5").
> hebtwichtigeBegriffeundAussagen
besondershervor
> beziehensich jeweils aufdasKernwis-
sen,dasaufderlinkenSeiteabgebildet
ist
DasPrinzip
DieAufgabenseitebeziehtsichinhaltlichaufdiegegenüberliegende Kernwissenseite.
DieKernwissenseitebeziehtsichinhaltlichaufdiegegenüberliegende Aufgabenseite.
Lösungen
DerLösungsteilenthältinübersichtlicherDarstellungalleErgebnissederprogrammierten Aufgaben.
Für die Arbeit mit diesemPrüfungswissen wünschen lhnen viel Erfolg:
Ä 3rundlagenderBerufswahl/DualesSystem Betriebsverfassungsgesetz B9 3erufsbildungsgesetz./Ausbildungsordnung 7
Ä
3rundlagenderBerufswahl/DualesSystem
Betriebsverfassungsgesetz
B9
3erufsbildungsgesetz./Ausbildungsordnung
7
BetriebsratundJAV
91
3erufsbildungsvertrag/Jugendarbeitsschutzgesetz 9
=ortbildungundUmschulung
93
1
1
95
Bedurfnisse/Güterarten
Krankenversicherung/Unfallversicherung
I
J
97
Bedurfnis/Bedarf/Nachfrage/OkonomischesPrinzip
t c
99
Produktionsfaktoren.
1 ProblemfelderderSozialversicherunq
7
10.1
AufgabenundZielevonBetrieben/Betriebund
Unternehmung
1 9
Kosten/Kennzahlen.
21
AufgabenvonIndustrie-,Handels-undDienst-
23
Fedigungsverfahren.
25
27
Bechtssubjekte
29
Zahlungsformen/Zahlungsarten
103
Rechtsobjekte
31
Scheck
105
33
Rechtsgeschäfte(2) .
ZustandekommenundInhaltdesKaufvertrages
35
37
39
Ä 1
Verjährung/Mahnverfahren
Kaufmannseigenschaften
Firma,/Handelsregister
47
107
Ubersicht/Einzelunternehmung/unvollständige
Gesellschaften
49
OffeneHandelsgesellschafVKommanditgesellschaft
MarktundPreis
Verbraucherschutz
Wirtschaftskreislauf/Sozialorodukt.
ZielederWirtschaftspolitik
109
111
J
I
113
53
Konjunkturpolitik(1)
ttc
55
Konjunkturpolitik(2)
117
Unternehmenszusammenschlüsse.
57
Wirtschaftsordnungen(1)
119
59
Wirtschaftsordnungen(2)
121
BerufsständischeOrganisationen.
o l
63
A rhoitcrrortraa
65
Entlohnungsformen.
67
69
71
Personalpapiere/Lohnsteuer
73
75
77
79
Arbeitsschutzbestimmungen
B1
Tarifautonomie/Tarifverträge
83
B5
Arbeits-undSozialgerichtsbarkeit
87

Inhaltsverzeichnis

4 Welche Vorteile bietet eine Berufsausbildung? > DasEinkommeneinesFacharbeitersoderGesellenistzumeist
4
Welche Vorteile bietet eine Berufsausbildung?
> DasEinkommeneinesFacharbeitersoderGesellenistzumeist
DieauszuführendenTätigkeitensindbeiausgebildetenKräften
höheralsdaseinesungelerntenArbeiters.
zumeistanspruchsvollerundinteressanteralsbeiungelernten
> DieAufstiegsmöglichkeitensindgrößer.
Kräften.
> DieGefahrderArbeitslosigkeitistfürungelerntegrößeralsfür
DieberuflicheMobilitätnacheinerAusbildungistgrößeralsbei
ausgebildeteArbeitnehmer.
demAusübeneinerungelerntenTätigkeit.
Erklären Sie den Begriff und das Ziel des dualen Systems der Berufsausbildung.
Begriff
DasdualeSystem(lat.duo = zwei)istdasgrundlegendeOrdnungsprinzipderBerufsausbildunginderBundesre-
publikDeutschland.Esbeziehtsichnichtnuraufdiegewerbliche,sondernauchaufdiekaufmännischeAusbil-
dung.DiebeidenbeteiligtenPartner(AusbildungsbetriebundBerufsschule)arbeitengleichberechtigtundarbeits-
teiligbeiderBerufsausbildungzusammen.
Ziel
DieBerufsausbildungim dualenSystemsolldazuführen,fundierteberuflicheFähigkeitenalsVoraussetzungfür
dieAusübungeinerberuflichenTätigkeitzuerlangen.BetriebspraktischeundtheoretischeAusbildungsollensich
sinnvollergänzen.
Erklären Sieanhand derwichtigsten
Berufsausbildung.
Merkmale die Unterschiede zwischen betrieblicher und schulischer
Lernorte
Ausbildungsbetrieb
Berufsschule
AusbildungsbetriebederIndustrie,desHandwerks
alleberufsbildendenSchulen,dieentsprechendihrer
sowieBetriebeausdemBereichHandelundDienst-
GrößeeineunterschiedlicheZahlvonBerufenausbil-
leistungen
Beispiele:Tischlerei,Kfz-Werkstatt,Maschinenfabrik,
Verbrauchermarkt
oen
Beispiele:Berufsschulendes KreisesArnsberg,Städti-
scheBerufsschuleHannover
Aufgabe
VermittlungvonfachpraktischenKenntnissenundFer-
Vermittlungvonfachtheoretischenundberufsbezoge-
tigkeitenentsprechendderAusbildungsordnungund
nenLerninhalten (2.B.TechnischesZeichnen,Material-
demAusbildungsberufsbildindenverschiedenenAb- kunde,Fachrechnen)undallgemeinbildendenLernin-
teilungendesBetriebes
halten(2.B.Deutsch,Politik,WiSo,Sport)
Beispiele:FurnierenvonHolz,FräsenvonMetall,Her-
stelIung von KunststoffteiIen
Beisoiel: BerechnenderOberflächeeinesWerkstückes,
AufgabenderParlamente
Rechtsquellen
Ausbildungsordnung
Rahmenlehrplan
undlnhalte
> Ausbildungsdauer
> Unterrichtsfächer
> Berufsbild
> AnzahlderUnterrichtsstunden pro Fach
> Ausbildungsrahmenplan
> Lerngebiete/Lernziele/Lerninhalte
> Prüfungsanforderungen
> ZeitlicheZuordnungderAusbildungsinhalte
Lernende
Auszubildende
Berufsschüler
Auszubildenderist,werimRahmeneinesBerufsausbil- InderBundesrepublikDeutschlandbestehtBerufs-
dungsverhältnissesausgebildetwerdensoll(=Ver-
schuloflichtfürallePersonen,dieeinenBerufsausbil-
tragspartnerdesAusbildenden).
dungsvertragabgeschlossenhaben.
Lehrende
Ausbilder
Berufsschullehrer
DiePersonen,dieaufgrundihrerEignungindenBetrie-
DiePersonen,diefächerbezogenindenBerufsschulen
benunmittelbarundverantwortlichausbilden.
dieDurchführungdesUnterrichtsgestalten.
Beispiele:MeisterundbefähigteGesellen
Beispiele:LehrerfürTechnischesZeichnen,Deutsch
Ordnung
Bundesregierung
erfolgtdurch
(FachministerimEinvernehmenmitdemBundesminis-
Landesregierung
(Kultusministerdes jeweiligen Bundeslandes)
terfürBildungundWissenschaft)
Aufsicht
zuständigeKammern,wieHandwerkskammern,Indus- KultusministerdereinzelnenBundesländer
führen
trie-undHandelskammern
Einzelplanung
AusbildungsplandesAusbildungsbetriebesaufBasis
derAusbildungsrahmenplanes
BerufsschuleanhanddesRahmenlehrplanesdes
jeweillgen Bundeslandes
Finanzierung
Ausbildungsbetrieb(Ausbildungsvergütung,Ausbil-
Staat(GehälterderBerufsschullehrerundVerwaltungs-
dungsmaterial,Lehrmittel,Prüfungsgebühren)
mitarbeiter,Raumkosten,Verwaltungskosten)
Stellen Sie dieVor- und Nachteile der dualen Berufsausbildung gegenüber.
Vorteile
Nachteile
>
PraxisnähederAusbildung
> u.U.mangelndeAbstimmungzwischenSchuleundAusbil-
>
schnelleAnpassunganneuetechnischeundwirtschaftliche
dungsbetrieb
Entwicklungen
> keinesynchroneBehandlungderAusbildungsinhalte
>
denineinArbeitsverhältnis
tigkeitenimAusbildungsbetrieb

WegfallderEinarbeitungszeitbeiUbernahmedesAuszubilden- > u.U.unsystematischeAusbildungundausbildungsfremdeTä-

Grundlagender Berufswahl/DualesSystem 5 (1) Ausbildungsdauer (2\ Berufsbild (3) UnterrichtsfächerderBerufsschule (4)
Grundlagender Berufswahl/DualesSystem
5
(1) Ausbildungsdauer
(2\ Berufsbild
(3) UnterrichtsfächerderBerufsschule
(4) Prüfungsanforderungen
(5) Ausbildungsrahmenplan
WelcherderfolgendenPunkteistnichtBestandteil f
trl
l
|
|
desRahmenlehrplans?_l
l
(1) Unterrichtsfächer
(2)
AnzahlderUnterrichtsstunden pro Fach
(3) Lernziele/Lerninhalte
(4) zeitlicheZuordnungderLerninhalte
(5) Ausbildungsplan
1 | WelchederfolgendenAussagentreffen E WelchederfolgendenQualifikationenkann T I I I I I nichtzu? I
1 | WelchederfolgendenAussagentreffen
E WelchederfolgendenQualifikationenkann
T
I
I
I
I
I nichtzu?
I eineBerufsschulenichtvermitteln?_
l
l
l
l
t1) DiesozialeSicherungdesFacharbeitersistbesseralsbeim
ungelerntenArbeiter.
(1) SchreibeneinesBerichtes
(2) VerzinkenzweierHolzstücke
\2) DasEinkommendesFacharbeitersistzumeistniedrigerals
dasdesungelerntenArbeiters.
(3) BerechneneinesVolumens
(4) ZeichneneinesGrundrisses
t3) EinWechselderArbeitsstelleistfürdenFacharbeiterleich-
teralsfürdenungelerntenArbeiter.
(5) ReinigeneinerEinspritzpumpe
(4) DerFacharbeiteristwenigervonArbeitslosigkeitbedrohtals
derungelernteArbeiter.
{5) DerFacharbeiterhateinegrößereberuflicheMobilität.
WelcheStelleistzuständiqfürdenErlasseinerAus-
I
bildungsordnung?
(1) Gewerkschaft
2f
WelchederfolgendenAussagenüberdasduale
(2) Arbeitgeberverband
SystemimZusammenhangmitderBerufsausbil- f
I
l
I
dungistrichtig?-
L
l
(3) KultusministerderBundesländer
(4) leweils zuständigerBundesminister
11) BeimdualenSystemteilensichGewerkschaftundArbeitge-
berverbanddieAufgabenderBerufsausbildung.
(5) Handwerkskammer
12) BeimdualenSystemhatderAuszubildendedieWahlzwi-
schenzweiverschiedenenAusbildungsmethoden.
i3) DasdualeSystemisteinebesondereArtderAusbildung,
dieausdenVereinigtenStaatenübernommenwurde.
WelchederfolgendenAussagensind
n
falsch?
(4) BeimdualenSystemarbeitenAusbildungsbetriebundBe-
rufsschuleinderBerufsausbildungzusammen.
(1) DieEinzelplanungimAusbildungsbetrieberfolgtanhanddes
Rahmenlehrplanes.
(5) BeimdualenSystemedolgtdieAusbildunginzweiStufen.
(2) AufsichtüberdieBerufsschulenführendiezuständigen
Stellen,wieHandwerkskammer,lndustrie-undHandels-
kammerusw.
3
| WelchesZielverfolgtdasdualeSystem?-
I
t-l
(3) DieFinanzierungdespraktischenTeilsderBerufsausbil-
dunggehtvollzulastenderausbildendenBetriebe.
(4) InderBundesrepublikDeutschlandbestehtgrundsätzlich
(1) FachpraktischeundfachtheoretischeAusbildungsollensich
sinnvollergänzen.
BerufsschulpflichtfürallePersonen,diesichineinemBe-
rufsausbildungsverhältnisbefinden.
(2) DieAusbildungsollbeschleunigtdurchgeführtwerden.
(5) DieAufsichtüberdieBerufsschulenobliegtdenKultus-
ministeriendereinzelnenBundesländer.
(3) DieVerdienstmöglichkeitenderAuszubildendensollener-
höhtwerden.
(4) DieAusbildungsollmöglichstlangeausgedehntwerden,
umdieJugendarbeitslosigkeitzuverringern.
I
WelcherderfolgendenPunkteistnichtBestandteil
I
f
1
(5) DerStandderAllgemeinbildungsollerhöhtwerden.
I
derAusbildungsordnung?
t
l
41 WelchedernachstehendenAussagenüberdieVor- teiledesdualenSystemsinderBerufs- f I l I fl IJ
41
WelchedernachstehendenAussagenüberdieVor-
teiledesdualenSystemsinderBerufs- f
I
l
I fl
IJ
bildungtreffennichtzu? _l
l
l
(2) DieAusbildungsinhaltekönnenraschanneuetechnische
undwirtschaftlichenEntwicklungenangepasstwerden.
(3)
DurchregelmäBigeAusbilder/Lehrer - Konferenzenfindet
eineexakteAbstimmunqzwischenSchuleundAusbil-
dungsbetriebstatt.
(5) DurchdieUbereinstimmungvonAusbildungsordnungund
RahmenlehrplanerfolgteinevölligsynchroneBehandlung
derAusbildungsinhalteimAusbildungsbetriebundinder
Berufsschule.

(1) DieBerufsausbildungistpraxisnahundtheoretischfundiert.

(4) BeiUbernahmedesAuszubildendenineinArbeitsverhältnis entfälltdieEinarbeitungszeit.

6 Erklären Sie die Begriffe Berufsbildung, Berufliche Fortbildung, Berufliche Umschulung. Berufs-
6
Erklären Sie die Begriffe Berufsbildung,
Berufliche Fortbildung,
Berufliche
Umschulung.
Berufs-
DarunteristdiebreitangelegteberuflicheGrundbildungineinemgeordnetenAusbildungsgangzuverstehen.
ausbildung
Beispiel:Berufsausbildungzum/zurKonstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerin
Berufliche
SiesolldieerlerntenKenntnisseundFertigkeitenindiesemBeruferhalten,erweiternunddengestiegenenAnfor-
Fortbildung
derungenaufgrundderfortschreitendentechnischenEntwicklunganpassen.
Beispiel:Fortbildungslehrgangfür den Einsatzan CNC-Maschinen
Berufliche
Umschulung
SiesollzueineranderenberuflichenTätigkeitbefähigen,weilderursprünglicheBerufausbestimmtenGründen
nichtmehrausgeübtwerdenkann.
Beispiel:UmschulungeinesBäckersmit einerMehlstauballergiezum Bürokaufmann
Erläutern Siedie rechtlichen Zuständigkeiten bei der Berufsausbildung.
GesetzlicheGrundlaqenderBerufsbildung
,
Berufsbildungsgesetz (BBiG)
Handwerksordnung(HandwO)
Gültigkeitsbereich:Industriebetriebe,Handels-undDienstleis-
Gültigkeitsbereich:Handwerksbetriebe
tungsbetriebe
>
inderRegelkleinereBetriebe,dieSachgüteroderDienstleis-
> inderRegelgrößereBetriebeausdenBereichenGrundstoff-,
tungenerzeugen
handel,Außenhandel,Kreditinstitute,Versicherungenetc.
>
> vergleichbareEinrichtungenaußerhalbderWirtschaftz.B.
öffentlicherDienst
EintragungdesHandwerksindieHandwerksrolle
(Voraussetzung:erfolgreichabsolvierteMeisterprüfung)
Beispiele: Friseurhandwerk, Bauhandwerk
Ausbildungsordnung
SieistdierechtlicheGrundlagefürdieAusbildungineinemAusbildungsberul
undenthältallewichtigen
fürdieAusbildungindiesemBeruf.
SieenthältwesentlicheInhalte:
SielegtdieUberwachungder
> BezeichnungdesAusbildungsberufes
Ausbildungfest.Dieseerfolgt
> Ausbildungsdauer(nichtmehrals3 undnichtwenigerals2 Jahre)
durch:
> Ausbildungsberufsbild (FertigkeitenundKenntnisse,dieGegenstandderBerufsausbildungsind)
> Ausbildungsrahmenplan (AnleitungzursachlichenundzeitlichenGliederungderFertigkeiten
undKenntnisse)
> Industrie-undHandelskam-
mern(lHK)
> Handwerkskammern
> Prüfungsanforderu
Beschreiben Siedie Inhalte des Berufsbildungsgesetzes.
Aufgabe
DasBerufsbildungsgesetzenthältVorschriften,dieeinebreitangelegteberuflicheGrundbildungunddiefürdie
AusübungeinerqualifiziertenberuflichenTätigkeitnotwendigenfachlichenFertigkeitenundKenntnissesicher-
stellensoll.
DiewesentlichenInhaltedesBerufsbildungsgesetzessindauchaufAusbildungsverhältnisseanzuwenden,fürdie
dieHandwerksordnungzuständigist.
Wesentliche
AllgemeineRegelungenüber
Inhalte
> AbschlussdesAusbildungsvertrages
BeginnundEndedesBerufsausbildungsverhältnisses
> PflichtendesAusbildendenunddesAuszubildenden
BerechtigungzumEinstellenundAusbilden
> AusstellungeinesZeugnisses
D
AnderungderAusbildungszeit
> Vergütung
D
Prüfunosvorschriften
Erläutern Sie wesentliche Unterschiede zwischen denVorschriften
werksordnung.
von Berufsbildungsgesetz
und Hand-
Vorschriften
Berufsbildungsgesetz
Handwerksordnung
Fachliche
Fachlichgeeignetist,wer
Eignungdes
Ausbildenden
> dieerforderlichenberuflichenFertigkeitenund
Kenntnisseund
Fachlichgeeignetist,wer
> dieMeisterprüfungindemHandwerk,indemaus-
gebildetwerdensoll,bestandenhatund
> dieerforderlichenberufs-undarbeitspädagogischen >
Kenntnissebesitzt(Ausbildereignungsprüfung).
das24.Lebensiahrvollendethat.
Eintragungdes
DieEintragungerfolgtbeiderIndustrie-undHandels-
DieEintragungerfolgtbeiderHandwerkskammer
Berufsausbil-
Kammer
(Lehrlingsrolle).
dungsverhält-
(VerzeichnisderBerufsausbildungsverhältnisse).
NISSCS
Bezeichnung
Abschlussprüfung
Gesellenprüfung
derPrüfung

Investitionsgüter-,Konsumgüterindustrie,Einzelhandel,Groß- > DasGewerbemussinderAnlageAderHandwOaufgeführtsein.

Berufsbildungsgesetz/Ausbildungsordnung7 WaskanneineAusbildungsordnungineinembe- T stimmtenBerufnichtbeinhalten? I T
Berufsbildungsgesetz/Ausbildungsordnung7
WaskanneineAusbildungsordnungineinembe-
T
stimmtenBerufnichtbeinhalten?
I
T
(1) Ausbildungsdauer
(1)
DerAusbildungsberuf
,,Automobilmechaniker"
iststaatlich
(2) Kündigungsfristen
anerkannt.
(3) Prüfungsanforderungen
(:2)
DerAusbildendehatdenAuszubildendenfürdieTeilnahme
amBerufsschulunterrichtundanPrüfungenfreizustellen.
(4) BezeichnungdesAusbildungsberufs
(3)
DerAusbildendedarfdenAuszubildenden,sofernerberufs-
(5) Ausbildungsrahmenplan
schulpflichtigist,einmalinderWocheanBerufsschultagen
mitmehrals5 Unterrichtsstundenvonmindestens45Minu-
tennichtbeschäftigen.
WelcheRegelungensindimBerufs-
f
l
(4)
EinAuszubildenderdarfnichtimBetriebseinerElternseine
I
bildungsgesetzaufgeführt?_
t --l
Ausbildungabsolvieren.
/q\
DieAusbildungsdauerfürdenBeruf ,,lndustriemechaniker"
dauert3 Jahre.
(1) VergütungsgrundsätzeinderAusbildung
(2) VerbotderKinderarbeit
(3) VerbotderAkkordarbeitbeiJugendlichen
(4) BerechtigungzumEinstellenundAusbilden
1
WelchederuntenstehendenRegelungen
sindBestandteildesBerufsbildunos-
T
T
(5) maximalewöchentlicheArbeitszeit
gesetzes?
DasGesetzverbietetBerufsausbildungsverträgemitAuszu-
{1)
WanndarfeinAuszubildenderineinemHandwerks-
bildenden,diedas50.Lebensjahrvollendethaben.
T
betriebausgebildetwerden?
(2)
DerAusbildendehatdemAuszubildendenbeiBeendigung
desAusbildungsverhältnisseseinZeugnisauszustellen.
(1)
WennmindestenseinAusbilderdieGesellenprüfungbe-
(3)
Auszubildendedarfnureinstellen,werpersönlichgeeignet
ist,Auszubildendedarfnurausbilden,wer persönlich und
fachlichgeeignetist.
standenhatunddas24.Lebensjahrvollendethat.
(2)
WennmindestenseinAusbilderdieGesellenprüfungbe-
standenhatunddas27.Lebensjahrvollendethat.
(4)
DieArbeitszeitbeträgtmaximal8 Stundentäglichbzw.8,5
(3)
WennmindestenseinAusbilderdieGesellenorüfunqbe-
Stunden,wennaneinemWochentagdieMehrstundenab-
standenhatunddas30.Lebensjahrvollendethat.
gegoltenwerden.
(4)
WennmindestenseinAusbilderdieMeisterprüfungbestan-
(5)
EineBeschäftigungdarfinderRegelnurzwischen6 und20
Uhrerfolgen.
denhatunddas24.Lebensjahrvollendethat.
(5)
WennmindestenseinAusbilderdieMeisterprüfungbestan-
denhatunddas27.Lebensiahrvollendethat.
3l
WelchederuntenstehendenAussagenistfalsch?
WelcheRegelungüberdieAbschlussprüfungbzw.
I
Gesellenprüfungistfalsch?
(1)
ZurBerufsbildungimSinnedesBerufsbildungsgesetzes
gehörendieBerufsausbildung,dieberuflicheFoftbildung
unddieberuflicheUmschulung.
(1) DieAbschlussprüfungkannzweimalwiederholtwerden.
(2)
DieBerufsausbildunghateinebreitangelegteberufiche
(2) DemPrüflingisteinZeugnisauszustellen.
GrundbildungineinemgeordnetenAusbildungsgangzu
vermitteln.
(3) ZurPrüfungwirdnurzugelassen(voneinigenAusnahmen
abgesehen),weru.a.anvorgeschriebenenZwischenprü-
(3)
DieberuflicheFoftbildungsolldieberuflichenKenntnisse
fungenteilgenommenhat.
undFertigkeitenerhalten,erweiternunddertechnischen
Entwicklunganpassen.
(4) ZurPrüfungwirdnurzugelassen(voneinigenAusnahmen
abgesehen),weru.a.imletztenBerufsschulzeugnisnur
(4)
DieberuflicheUmschulunqsollzueineranderenberuflichen
maximaleineNotehat,dieschlechterals ,,ausreichend" ist.
Tätigkeitbefähigen.
(5)
DieBerufsbildunghatnichtdasZielBerufserfahrungenzu
sammeln.
(5) ZurPrüfungwirdnurzugelassen(voneinigenAusnahmen
abgesehen),weru.a.dievorgeschriebenenBerichtshefte
geführthat.
41
InwelchenGesetzenistdieberufliche
WelcheInstitutionistfürdieUberwachungderAus-
T
T
fl
I
Bildunggeregelt?
bildungineinemIndustriebetriebzuständig?_
t
l
(1) Berufsbildungsgesetz
(1) Handwerkskammer
(2) Handwerksordnung
(2) Arbeitsamt
(3) Ausbildungsgesetz
(3) Industrie-undHandelskammer
(4) Beschäftigungsförderungsgesetz
(4) Gewerbeaufsichtsamt
(5) Gewerbeordnung
(5) Jugendamt
I Wiekommt ein Berufsausbildungsvertrag zustande? >
I
Wiekommt ein Berufsausbildungsvertrag zustande?
> Formvorschrift:keine;jedochmüssenwesentlicheInhalteschriftlichfestgehaltenwerden(S4 BB|G)
> Vertragspartner:AusbildenderundAuszubildender(beiMinderjährigen:gesetzlicherVertreter)
> Eintragung:indasVerzeichnisderAusbildungsverhältnissebeiderIHK;LehrlingsrollebeiderHandwerkskammer
NennenSiedie MindestinhalteeinesBerufsausbildungsvertragesnach g4 BB|G.
> Art,GliederungundZielderAusbildung
(Ausbildungsberuf Ausbildungsplan)
,
> BeginnundDauerderAusbildung
(i.d.R.Beginnam01.08.,Dauer3 Jahre)
> AusbildungsmaßnahmenaußerhalbderAusbildungsstätte
(2.B.SeminarüberREFA)
DauerdertäglichenArbeitszeit
Probezeit (zwischen einunddreiMonaten)
ZahlungundHöhederVergütung
(gestaffeltnach jährlicher Steigerung)
DauerdesUrlaubs
Kündigungsmöglichkeiten
Stellen Siedie Rechteund Pflichten desBerutsausbildungsvertrages gegenübeE
PflichtendesAuszubildenden (- RechtedesAusbildenden)
PflichtendesAusbildenden (= RechtedesAuszubildenden)
> Lern-/Dienstleistungspflicht
> korrekteDurchführungderAusbildung
- Weisungenbefolgen
- keine,,ausbildungsfremden"Tätigkeiten
- sorgfältigeAusführungderWeisungen
- geeigneteAusbilder
- Berufsschulpflicht
- kostenloseAusbildungsmittel
- Berichtsheftführen
- BesuchderBerufsschuleermöolichen
> EinhaltungderbetrieblichenOrdnung
> Sorgepflicht
- EinrichtungenundMaschinenpfleglichbehandeln
- Arbeitsschutz
> WahrungvonGeschäftsgeheimnissen
- ZahlungderVergütung
(2.B.Bezugsquellen,Preiskalkulationen)
- GewährenvonUrlaub
> ZeugniserteilungnachBeendigungderAusbildung
Wiewird ein Ausbildungsverhältnis beendet?
mitbestandener
Abschlussprüfung
> entscheidendistderTagderAbschlussprüfung,nichtdasDatumlt.Ausbildungsvertrag
(beiNichtbestehen:VerlängerungbiszurnächstenPrüfung,höchstensumeinJahr)
durchKündigung
währendderProbezeit:vonbeidenSeitenohneAngabevonGründenmöglich
(Formvorschrift:
nachderProbezeit:
schriftlich)
- vomAuszubildenden:mitKündigungsfristvon4Wochen,wenneinandererBerufangestrebtwirdoderdie
Ausbildungaufgegebenwird
- vonbeidenSeiten:ohneEinhalteneinerFristbeieinem ,,wichtigen Grund",z.B.einerTätlichkeit
NennenSiewichtige Vorschriften desJugendarbeitsschutzgesetzes.
Grundlegendes
> geschützterPersonenkreis:Kinder(Personen,dienochnicht15Jahrealtsind);
Jugendliche(Personen,die15Jahre,abernochnicht18Jahrealtsind)
>
überwachendeBehördeistdasGewerbeaufsichtsamt
>
KinderarbeitistbisaufAusnahmenverboten
>
Akkordarbeitistverboten
Arbeitszeit
>
täglichmaximal8 Stunden(bzw.81/zStunden,wennaneinemWochentagdieMehrstundenabgegolten
werden);wöchentlichmaximd40Stunden
>
anSamstagen,Sonn-undFeiertagenkeineBeschäftigung;Ausnahmensindzulässig
>
SchichtzeitistdieArbeitszeitinkl.Ruhepausen:maximal10Stunden
>
täglicheFreizeit:mindestens12StundenzwischenArbeitsendeundArbeitsbeginnamnächstenTag
Ruhepausen
beieinertäglichenArbeitszeitvon41lz - 6 Std.mindestens30 Minuten
beieinertäglichenArbeitszeitvonüber6 Std.mindestens60 Minuten
Nachtruhe
Beschäftigungnurzwischen6 und20 Uhr;Ausnahmen:z.B.imGaststättengewerbebis22 Uhr,in Bäckereien
ab5 Uhr,inmehrschichtigenBetriebenbis23Uhr
Urlaub > 30Werktagefür15-Jährige > 2TWerktagefür16-Jährige > 25Werktagefür'l7-Jährige
Berufsschule
> FreistellungfürdenBerufsschulunterricht
> ArbeitsentgeltfürdieZeit,dieinderBerufsschuleverbrachtwird
> keineBeschäftigunganeinemBerufsschultaginderWochebeimindestens6 Unterrichtsstunden
Einstellungs-
> Erstuntersuchung:innerhalbderletzten14MonatevorBeginnderAusbildung
untersuchung
> Nachuntersuchung:1JahrnachBeginnderAusbildung
Berufsbildungsvertrag/Jugendarbeitsschutzgesetz 9 ttf WievielUrlaubstageproJahrsteheneinem17 jähri-
Berufsbildungsvertrag/Jugendarbeitsschutzgesetz 9
ttf WievielUrlaubstageproJahrsteheneinem17 jähri-
genAuszubildendennachdemJugendarbeits-
|
|
t
l
||||||||||||||||I schutzgesetz mindestenszu? _l
I
(1) 25Urlaubstage
(2) 26Urlaubstage
12) BeginnundDauerderAusbildung
(3)
27 Urlaubstage
(3) RegelmäßigewöchentlicheArbeitszeit
(4) 2SUrlaubstage
(5)
29 Urlaubstage
(4) DauerderProbezeit
(6) 30Urlaubstage
(5) AnspruchaufUrlaubsgeld
InwelchenderuntenstehendenTatbeständewird
wedergegendieBestimmungendesBerufsbil-
dungsgesetzesnochgegendasJugend- f l
arbeitsschutzgesetzverstoßen? L l
WclchederuntenstehendenSatzergänzungentrift
E
[]]l
DerAusbildendehatimRahmenderBerufsausbildunodafür
(1)
DieHubertusFendtGmbHvereinbaftmitihrenkünfti- zusorgen,dass
genAuszubildendengrundsätzlicheineProbezeitvon2
Monaten.
(1)
dieSicherheitsvorschriftenzurVermeidungvonUnfällen
eingehaltenwerden.
(2\
DieF.J.KillingKGgibtihrennochnicht18Jahrealten
AuszubildendenankeinemBerufsschultaginderWo- (2)
Geschäftsgeheimnissegewahrtwerden.
chenachmittagsfrei,obwohlanbeidenTagen jeweils 5
(3)
demAuszubildendenFertigkeitenundKenntnissevermit-
Unterrichtsstundenstattfinden.
teltwerden,diezumErreichendesAusbildungszieleserfor-
(3)
DieAuszubildendenderJürgenSchulteOHG,dieinein
derlichsind.
Angestelltenverhältnisübernommenwerden,erhalten
(4)
eingeeigneterAusbildergestelltwird.
trotzvorzeitigbestandenerAbschlussprüfungnochbis
zumEndederimAusbildungsvertragfestgelegtenAus-
(5)
demAuszubildendenkostenlosAusbildungsmittelzur
bildungszeitdieAusbildungsvergütung.
Verfügunggestelltwerden.
(4)
DerAuszubildendeManfredGärtner (17 Jahrealt)ar-
beitetvon7 bis16Uhr(15 MinutenFrühstückspause
und45 MinutenMittagspause)imAkkord.
/6\
DieAuszubildendeKerstinSteinerhältvonihremAus-
bildendennachAbschlussderAusbildunokeinZeuo-
nts.
WelcheFormvorschriftenmüssenbei
AbschlusseinesAusbildungsvertrages f
eingehaltenwerden?
l
T
l
l
3l
BeiwelcherderuntengenanntenPflichtenhandelt
(1) DerAusbildungsvertragkannmündlichabgeschlossenwer-
oen.
I essichwederumeinePflichtdesAuszubildenden
I nochumeinePflichtdesAusbildendenauseinem
f
l
(2) BeimAbschlussdesAusbildungsvertragessindalleinunter-
I Berufsausbildungsvertrag?_t_--l
zeichnungsverpflichtetderAusbildendeundderAuszubil-
dende.
(1) Lernpflicht
(3) WesentlicheInhaltedesBerufsausbildungsvertragesmüs-
senschriftlichfestgehaltenwerden.
(2) WahrungvonBetriebs-undGeschäftsgeheimnissen
(3) PflichtzurAusstellungeinesZeugnissesbeiBeendigung
derAusbildung
(4) ZahlungderAusbildungsvergütung
(5) DerAusbildungsveftragmussnotariellbeglaubigtwerden.
(5) PflichtzumAbschlusseinerAusbildungsversicherung
41
InnerhalbwelcherFristkanneinAuszubildender
I bzw.einAusbildenderdenBerufsausbildungsver- f l
WievielStundendarfdieDauerdertäglichenAr-
I tragohneAngabenvonGründenkündigen? L-l
beitszeitnachdemJugendarbeitsschutzgesetznicht
überschreiten,wenndieArbeitszeitanallenTagenin
T
derWocheoleichist?
(1) überhauptnicht
Q\ innerhalbderProbezeit
(1)
8 Stunden
(3) innerhalbvon4 MonatennachBeginnderAusbildung
(2) 8,5Stunden
(3)
9 Stunden
(4) innerhalbvon5 MonatennachBeginnderAusbildung
(4)
9,5Stunden
(5) innerhalbvon6 MonatennachBeginnderAusbildung
(5) 10Stunden

(4) DerAusbildungsvertragmussindasVerzeichnisderAusbil- dungsverhältnissebeiderzuständigenKammereingetragen weroen.

10 Wasist unterdem Begriff ,,berufliche Mobilität" zu verstehen?Welche Gründe sprechendafül? Begriff
10
Wasist unterdem Begriff ,,berufliche Mobilität" zu verstehen?Welche Gründe sprechendafül?
Begriff
BeruflicheMobilitätistdieBereitschafieinesArbeitnehmerszu beruflicherVeränderung.Siekannsichbeziehen
auf
>
einenArbeitsplatzwechsel,obwohldamitwomöglichlängereFahrtzeitenzurArbeitodersogareinUmzugan
einenneuenWohnortin Kaufgenommenwerdenmuss;
>
einenBerufswechseldurcheineUmschulung;
>
eineFortbildungimRahmendeserlerntenBerufs.
Gründefürdie
>
WegfallbestimmterBerufe,z.B.derdesTechnischenZeichners
Notwendigkeit
>
EntstehungneuerBerufe,z.B.derdesEntsorgers
der beruflichen
>
VeränderungderArbeitsweltdurch
-
Mobilität
dieEntdeckungneuerWerkstoffe,
-
ProduktionsverlagerungaufgrundsteigenderProduktionskosten,
-
hohesWachstumbestimmterBranchenzulastendesRückgangsandererBranchen(Strukturwandel),
z.B.ZunahmeimDienstleistungsbereich,
-
NotwendigkeitderEntwicklungneuerProduktedurchschärfereUmweltgesetzeundeinzunehmendes
Umweltbewusstsein
>
VeränderungderLerninhaltevonBerufen,z.B.durchEinführungvonMikroprozessoren
Stellen SieBegriff, Inhalte und Förderung der beruflichen Fortbildung und Umschulung gegenübel
Begriff
BeruflicheFortbildung
Umschulung
DieberuflicheFortbildungversetztdenArbeitnehmerin
dieLage,
> seinenArbeitsplatzzu erhalten,
DieberuflicheUmschulungbeinhaltetdenWechselin
einenanderenBeruf.
Siekannnotwendigwerden,
> mitderEntwicklungneuerTechnologienundFerti-
gungssystemeSchrittzuhalten,
> wenn jemand arbeitsloswird,
> densichstarkveränderndenAnforderungender
Arbeitsweltgerechtzuwerden.
> wenn jemand aufgrundeinerdauerhaftenKrankheitin
einemerlerntenBerufnichtmehrarbeitenkannoder
darf.
Inhalte
> ErhaltungsfortbildungsolldieberuflichenKenntnisse
BeiderUmschulungwerdenMaßnahmengefördert,die
erhaltenunderweitern-
einenUbergangineineandereberuflicheTätigkeitmit
Beispiel:RegelmäßigeSchulungenimWerk an neuen
Modellen für Kfz-Mechaniker
kannineinemBetrieboderineinerüberbetrieblichen
>
AnpassungsfortbildungsolldieberuflicheQualifikati- Ausbildungsstätte,z.B.beieinemBildungsträgerder
onandietechnischeundwirtschaftlicheEntwicklung
anpassen.
Beispiel:Lehrgangzur Handhabungvon computer-
gesteuerten Drehm aschinen
Gewerkschaftendurchgeführtwerden.
AufstiegsfortbildungsolleinenberuflichenAufstieg
ermöglichen.
Beispiele:Lehrgängemit Abschlussprüfung vor der
Kammer;wieTechnike4Meisteroder Fachkraft
Fortbildungslehrgängewerdenzumeistberufsbegleitend
durchgeführt.
>
Beispiele:EinBäckerleidet an einerMehlallergie,er
schult um zum Bürokaufmann.EinBergmannverliert
seineStelle,an eineWeiterbeschäftigungin eineranderen
Zeche istnicht zu denken.Erschult in den Mangelberuf
,,Altenpflegef' um.
UmschulungslehrgängewerdenzumeistinVollzeitform
durchgeführt.
Förderung
> DieinnerbetrieblicheFortbildungwirdvondenUnter-
nehmenbezahlt.DieüberbetrieblicheFortbildung
kannvonder Bundesanstaltfür Arbeit gefördert
werden.
> DieFörderungkanndurchdieBundesanstaltfür
Arbeit erfolgen.
> RechtsgrundlagederFörderungistdas3. Buchdes
Sozialgesetzbuches,SGB(Arbeitsförderung).
>
RechtsgrundlagefüreineFörderungistdas3.Buch
Voraussetzungfür eineFörderungist,dass
desSozialgesetzbuches,SGB(Arbeitsförderung).
VoraussetzungfüreineFörderungdurchdieBundesan-
> diesnachLageundEntwicklungdesArbeitsmarktes
erforderlicherscheint:
staltfürArbeitist.dass
> miteinemerfolgreichenAbschlussderUmschulungs-
> derArbeitsplatzinGefahristunddieMaßnahmemit
maßnahmegerechnetwerdenkann;
BlickaufdenArbeitsmarktnotwendigist;
> einAntragaufFörderungvorBeginnderMaßnahme
> derBildungsträgerunddieBildungsmaßnahmegeeig-
beimArbeitsamtgestelltwird.
netsind;
GefördertwerdenAntragstellermiteinerBerufsausbil-
> derArbeitnehmergeeignetist;
dung,diedanachmindestensdreiJahreberuflichtätig
> derAntragaufFörderungvorAufnahmederBildungs-
waren.WerkeineabgeschlosseneBerufsausbildunghat,
maßnahmebeimörtlichenArbeitsamtgestelltworden
mussvorderFörderungmindestenssechsJahregearbei-
ist.
tet haben.

neuemInhaltermöglichen.DieUmschulungsmaßnahme

FortbildungundUmschulung 11 Tl WelchedernachstehendenAussagenzur WelcheInstitutionistgesetzlichverpflichtet,Arbeit- 1
FortbildungundUmschulung 11
Tl
WelchedernachstehendenAussagenzur
WelcheInstitutionistgesetzlichverpflichtet,Arbeit-
1
f
l
I
beruflichenMobilitätsindrichtig?
L
l
L l
nehmerimBereichFortbildungundUmschulungzu T
beraten?
(1)
EshandeltsichdabeiumdiekörperlicheBeweglichkeit
einesArbeitnehmersamArbeitsplatz.
(1) Industrie-undHandelskammer
(2)
DarunteristdieFähigkeitzuverstehen,sichdenwechseln-
(2) Handwerkskammer
denAnforderungendesArbeitsmarktesanzupassen.
(3) Landesversicherungsanstalt
(3)
Beruflichmobilistnur jemand, dermitdemeigenenPkwzur
Arbeitfahrenkann.
(4) Gewerkschaft
(5) Arbeitsamt
(4)
DamitistdieNotwendigkeitgemeint,z.B.durchWeiterbil-
dungdieerlerntenberuflichenKenntissezuerhaltenundzu
erweitern.
(5)
BeruflicheMobilitätzeichnetsichdurchdieBereitschaftdes
ArbeitnehmersausflexibleArbeitszeitregelungenzu akzep-
tieren.
PeterMeieristBergmann.Erstelltfest,dassdurch
denAbbauderKohlesubventionenimSteinkohlen-
bergbauimmermehrArbeitsplätzeabgebautwer-
den.
E
Wiesollteersichverhalten?
WelchedernachstehendenAussagensind
keineArgumentefürdieberufliche
f
l
(1) ErsolltesichalsKiosk-lnhaberselbstständigmachen.
Mobilität?-
t_-J
(2) ErsollteversucheneineStelleineinemMetallverarbeiten-
denBetriebalsungelernteKrattzubekommen.
(1) VeränderungderLerninhaltedurchtechnischenFortschritt
(2) VerkürzungderArbeitszeitundAusdehnungderFreizeit
(3) ErsollteeinengutenPkwkaufen,eineentsprechendePrü-
fungablegenunddannalsTaxifahrerarbeiten.
(3) StrukturwandelinderdeutschenWirtschaft
(4) ErsolltedasArbeitsamtaufsuchenundsichüberdieMög-
lichkeiteneinerUmschulunginformieren.
(4) VerbesserungderAutomobiltechnikbeigleichzeitigerEin-
schränkungdesöffentlichenNahverkehrs
(5) ErsolltesichindenVorruhestandbegebenundRentebe-
ziehen.
(5) WegfallalterBerufeundEntstehungneuerBerufe
1
DurchwelcheMaßnahmenkanneinArbeit-
nehmerseineberuflicheMobilität
T
T
WelchesGesetzregeltdieUbernahmederKosten
einerUmschulungsmaßnahmeunddieZahlungvon f
UnterhaltsgeldfürdieZeitderMaßnahme?_
l
verbessern?
-l
(1) durchdieAnschaffungeinesschnellerenWagens
(1) BürgerlichesGesetzbuch
(2) durchdenBesuchvonLehrgängenzurWeiterbildungin
demausgeübtenBeruf
(2) Reichsversicherungsordnung
(3) Arbeitsförderungsgesetz
(3) durchdenBeitrittzueinerGewerkschaft
(4) Sozialgesetzbuch
(4) durcherhöhteBeiträgezurArbeitslosenversicherung
(5) Handelsgesetzbuch
(5) durchdieTeilnahmeaninnerbetrieblichenFortbildungs-
maßnahmen
WelchederfolgendenAussagengehörtnichtzuden
WelchederfolgendenAussagenzurbe-
VoraussetzungenfürdieFörderungeinerFortbil-
T
T
ruflichenFortbildungsindfalsch?
dungsmaßnahme?
(1)
DieberuflicheFortbildungkanndenArbeitnehmerindie
(1)
DerArbeitsplatzistdurchdieEinführungneuerTechnolo-
LageversetzenseinenArbeitsplatzzuerhalten.
gienimBetriebgefährdet.
(2)
DurchberuflicheFortbildungkannderArbeitnehmerseine
(2)
DieMaßnahmeistmitBlickaufdenArbeitsmarktnorwen-
QualifikationandietechnischeEntwicklunganpassen.
dig.
(3)
BeruflicheFortbildungbedeutetdensichstarkverändern-
(3)
DerBildungsträgerunddieMaßnahmemüssengeeignet
denAnforderungenderArbeitsweltgerechtzuwerden.
sern.
(4)
BeruflicheFortbildungbedeutetsichaufgewerkschaftlichen
(4)
DerAntragaufFörderungmussvorAufnahmederBildungs-
LehrgängenfüreinBetriebsratsamtzuqualifizieren.
maßnahmegestelltwordensein.
(5)
DurchberuflicheFortbildunggelingteseinemArbeitnehmer,
(5)
DerArbeitnehmerdarfnicht jünger als30undnichtälterals
sichunkündbarzumachen.
45Jahrealtsein.

12

12 Beschreiben Siedie Merkmale von Bedürtnissen. > JederMenschhateineVielzahlvonWünschen.Wirtschaftlich
Beschreiben Siedie Merkmale von Bedürtnissen. > JederMenschhateineVielzahlvonWünschen.Wirtschaftlich
Beschreiben Siedie Merkmale von Bedürtnissen.
> JederMenschhateineVielzahlvonWünschen.Wirtschaftlich
bezeichnetmandieseWünschealsBedürfnisse.
nachPersonenabhängigvomBildungsgrad,demAlter,der
Umwelt,demtechnischenFortschrittunddemEinkommen.
> BedürfnissewerdenalsMangelempfunden.JenachIntensität
desMangelzustandesist jeder Menschbestrebt,dieseBedürf-
nissezubefriedigenumdenMangelzustandzubeseitigen.
NichtalleBedürfnissekönnenbefriedigtwerden,danurbe-
grenzteKaufmittel(Einkommen)zurVerfügungstehen,und
z.B.dieBefriedigungvonimmateriellenBedürfnissen(2.B.
> BedürfnisseunterliegeneinemständigenWandelundsind
Anerkennung)auchvonanderenFaktorenabhängigist.
Unterscheiden Siedie Bedürtnissenach den Merkmalen ,,Gegenstand" und ,,Dringlichkeit".
Merkmal:
Gegenstand
> MaterielleBedürfnissesindaufGüter(2.B.Auto,Videorekorder)ausgerichtetundwerdenmitPreisenbe-
wertet.lhreBefriedigungsetztdenKaufderentsprechendenGütervoraus.
>
lmmaterielleBedürfnissebeinhaltenWünsche,dienichtmateriellerArtsind,sonderngeistig-kultureller
Natur(2.B.Zuneigung,Geselligkeit,Macht).
Merkmal:
> ExistenzbedürfnissesindlebensnotwendigeBedürfnisse(HungerDurst,Kleidung,Unterkunft).
Dringlichkeit
Kultur-/Luxusbedürfnissedeutenaufeinengehobenenbzw.exklusivenLebensstandardhin
(Urlaubsreise,Segeljacht).
DieZuordnungderBedürfnissezu Kultur-oderLuxusbedürfnissenkannnurindividuellvorgenommenwerden,
damanvonunterschiedlichenVoraussetzungen(Lebensstandard)ausgehenmuss.
>
Erklären Siedie Begriffe,,lndividualbedürtnisse" und ,,Kollektivbedürtnisse".
lndividuelle
sindWünsche,diebeieinereinzelnenPersonauftreten(2.B.Essen,Trinken,Erholung)undvonPersonzu
Bedürfnisse
Personunterschiedlichausgeprägtsind.
Kollektive
sindWünsche,dievoneinerGemeinschaftausgehen(2.B.Sicherheit,Bildung)undnurdurchdieGemeinschaft
Bedürfnisse
erfülltwerdenkönnen (Polizei, Schulen).
Ordnen Siesinnvoll: freie Gütef wittschaftliche Güter;materielle Güte4,immaterielle Güter,Konsumgüte4
Produffiionsgüter,Verbrauchsgüter und GebrauchsgütenErklären Sie dieseBegriffe.
freie Güter
wirtschaftliche Güter
Siestehenin unbegrenzterAnzahlzurVerfügungundkönnenvon
DieseGüterstehennurinbegrenztemUmfangzurVerfügung:Sie
jedermann kostenlosgenutztwerden.VieleursprünglichfreieGü-
sindknappundmüssendurchdenEinsatzderProduktionsfakto-
tersindheutewirtschaftlicheGüter.Soverursachtz.B.dieRein-
renproduziertwerden.DabeiverursachensieKosten.DieseGüter
haltungderLuftheutzutageerheblicheKosten.
werdenzumeistgegeneinenPreisamMarktgehandelt.
materielleGüter(Sachgüter)
immaterielleGüter
Produktionsgüter
Konsumgüter
Rechte
(lnvestitionsgüter)
Güter,diefürdenVerbraucher
ermöglichendemInhaber,ein
Güter,dievonUnternehmenfür
bestimmtsindundunmittelbar
TunoderUnterlassenvon
dieHerstellungundVerteilung
dessenBedürfnisbefriedigung
eineranderenPersonverlan-
andererGüterbenötigtwerden
dienen
Dienstleistungen
Güter,derenbesonderes
Merkmalesist.imMoment
desAbsatzeshergestelltzu
werdenunddiedeswegen
> Gebrauchsgütersindlang-
fristignutzbar
> Gebrauchsgütersindlang-
fristignutzbar(2.B.eineKaf-
(2.B.eineBohrmaschine).
feemaschine).
auchnichtlagerfähigsind
Beispiele: Kreditgewährung,
Versicherungsleistungen,
genzukönnen
Beispiele:Eigentumsrecht,
Besitzrecht, Patente,Lizen-
zen. Wohnrechte
> Verbrauchsgütersindnach
> Verbrauchsgütersindnach
VerwaltungsIeistungen
einmaligerNutzungver-
einmaligerNutzungver-
braucht
braucht(2.B. Kaffeemehl).
(2.B. Spanplatten).
Bedürfnisse/Güterarten13 WelchederfolgendenAussagenzu WelchesderfolgendenMerkmalebeeinflusstnicht T T
Bedürfnisse/Güterarten13
WelchederfolgendenAussagenzu
WelchesderfolgendenMerkmalebeeinflusstnicht
T
T
Bedürfnissensindfalsch?
dieZuordnungderBedürfnissezuExistenz-,Kultur-
I
undLuxusbedürfnissen?
WerbungkanndieBedürfnissedesMenschennichtbeein-
flussen.
TragenSieeine(6)ein,wennalleMerkmaledieZu-
ordnungbeeinflussen.
a NahrungistfüralleMenscheneinExistenzbedürfnis.
FI
EsgibtSituationen,indenenKollektivbedürfnisseeinem
(1)
allgemeinerLebensstandard
Individualbedürfnisgegenüberstehen.
(2)
geografischeLage
BedürfnissewerdennurdurchSachgüterbefriedigt.
(3)
individuelleEinstellung
NichtalleBedürfnissekönnenbefriedigtwerden.
(4)
EntwicklungsstandderVolkswirtschaft
(5)
kulturellesundtechnischesNiveaueinerGesellschaft
GüterkönnennachunterschiedlichenGesichts-
ounktenklassifiziertwerden.InwelchemFallhandeltrr
WdchesBeispielkennzeichneteinIndividual-
essichumeinKonsumgutalsGebrauchsgut?_
-
I
bedürfnis?
AutoeinerAnlagenmechanikerin,diedamitzurArbeitfährt
(1) KrankenpflegeinKrankenhäusern
CNO-MaschineineinemMetallverarbeitendenBetrieb
(2) BildungindenSchulen
ErstelleneinerSteuererklärungfürdenInhabereinesdruck-
(3) SicherheitdurchOrdnungskräfte
technischenBetriebes
(4) EssenzuHauseinderFamilie
FotokopierpapierineinemtextilverarbeitendenBetrieb
(5) ErholunginFreizeiteinrichtungen
MittagessenfüreinenMitarbeiterinderKantinedes
Betriebes
GüterlassensichinverschiedenenStufenhierar-
chischunterscheiden.UntersuchenSiedieunten
stehendenFolgenvonGüterbegriffen.Siesindbis
WelcheVoraussetzungmussfürdasVorhandensein ;_-1
einesBedürfnissesgegeben sein? _
aufeineFolgeunlogischoderfalschdargestellt.
-
WelcheFolgevonBegriffenistlogischrichtig?
PreiswerteGüter
(1)
Güter - wirtschaftlicheGüter - SandinderSahara
Mangelempfinden
(2)
Güter - wirtschaftlicheGüter - materielleGüter - Konsum-
Kaufkraft
güter - Gebrauchsgüter
- Pkw
UberschaubarkeitdesMarktes
(3)
Güter - wirtschaftlicheGüter - materielleGüter - Produk-
tionsgüter - Gebrauchsgüter - Milch
Einkommen
(4)
Güter - wirtschaftlicheGüter - Dienstleistungen - Rechts-
beratung - Tageszeitung
(5)
Güter - freieGüter - Bildung
WelchederfolgendenReihenfolgenfürdieVerwirkli- ;-1
chungeinesKaufwunschesistrichtig?
InwelchemFallhandeltessichnichtumeinimmate-rr
Bedürfnisse - Nachfrage - Bedarf
riellesBedürfnis?-
Nachfrage-Bedarf - Bedürfnisse
(1) BedürfnisnachGeborgenheit
Bedürfnisse - Bedarf - Nachfrage
(2) BedürfnisnachAnsehen
Nachfrage - Bedürfnisse - Bedarf
(3) BedürfnisnachWohlstand
Bedarf - Nachfrage-Bedürfnisse
(4) BedürfnisnachRuhe
(5) BedürfnisnachGeselligkeit
WelchederfolgendenAussagenistrichtig?
L_J
WelchesBeispielkennzeichneteinProduktionsgut f_1
F0l |
DieGesamtheitallerBedürfnissestelltdenBedarfeines
|
alsVerbrauchsgutin einerKfz-Werkstatt?_
Ll
Menschendar.
e, BedarfistdieVorstufederBedürfnisse.
(1) Werkzeug
FD
DerBedarfgibtdieVerwirklichungderBedürfnissewieder.
(2) EnergiezumBetreibenderHeizanlage
l.)
BeinichtlebensnotwendigenGüternsprichtmanvonBe-
(3) Mitarbeiter
dürfnissen,beilebensnotwendigenGüternvonBedarf.
(4) Hebebühne
DieSummederKonsumgüterstelltdenBedarfdar,die
SummederlnvestitionsgüterdieNachfrage.
(5)
Gebäude,in demdie Kfz-Werkstattuntergebrachtist

f_-.1

14 Unterscheiden Sie Substitutions- und Komplementärg üter. Komplementärgäter
14
Unterscheiden Sie Substitutions- und Komplementärg üter.
Komplementärgäter Güter;diesichgegenseitigergänzen(2.B.VideorekorderundVideokassette,ModelleisenbahnundTiansformator)
Substitutionsgäter
Güter,dieinderNutzungaustauschbarsind(2.B.AutosvonunterschiedlichenHerstellernineinerbestimmten
Preisklasse)
GrenzenSiefolgendeBegriffe voneinanderab: Bedürtnisse,Bedart,Nachfrage,
Bedürfnisse
Nahezu jeder MenschhateineunbegrenzteAnzahlvonBedürfnissen.DieseBedürfnissesindwandelbar,indivi:
duellunterschiedlichundvonverschiedenenBedingungenabhängig.
Beispiel:Jemandhat Hunger
Bedarf
FürdieWirtschaftistvonInteresse,welcheBedürfnisseerfülltwerdenkönnen,d.h.wiesichdieBedürfnisse
konkretisieren.DiesenTeilderBedürfnissebezeichnetmanalsBedarf.DurchWerbungwirdversuchtdieKon-
sumwünschedesVerbraucherszusteuern.
Beispiel:Jemand will seinenHungerdurch den VerzehreinesfrischenErdbeerkuchensstillen.
Nachfrage
WennderVerbrauchertatsächlichdieentsprechendenGüteram Marktnachfragt(konsumiert),sprichtmanvon
Nachfrage.DerTeildesBedarfs,dermiteigenenMittelngedecktwerdenkann,wirdalsEigenleistungbezeich-
net.
Beispiel:Jemandkauft einenTortenbodenin der Bäckerei(Nachfrage)und belegt ihn mit frischenErdbeeren
aus seinemGarten(Eigenleistung).
Warum müssenMenschen wirtschaften?
DereinzelneMenschhati.d.R.nurbegrenzteKaufmittel(Ein- genBeziehung:derUnbegrenztheitmenschlicherBedürfnisse
kommen,Vermögen)zurVerfügung.Erkanndamitnureinen
einerseitsundderKnappheitderGüterbzw.derKnappheitder
bestimmten,zumeistkleinenTeilseinerBedürfnissebefriedigen.
Kaufmittelandererseits.DiesesSpannungsverhältniszwingtdie
DieWirtschaftvedanktihreEntstehungalsoeinermengenmäßi- Wirtschaftssublektedazu,zuwirtschaften.
Erläutern Sie das ökonomische Prinzip alsMinimal- und als Maximalprinzip.
Wirtschaftssubjektehandelnwirtschaftlich,d.h.nachdemökonomischenPrinzip,wennsiewiefolgtvorgehen:
Maximalprinzip
Minimalprinzip
UnterEinsatzvongegebenenMittelnsolleingrößtmöglicher
(maximaler)Ertragerzieltwerden.
Beispiel:EinHaushaltversuchtmit gegebenemEinkommen
möglichst vieleGüterzu kaufen.
EinbestimmterErtrag(Erfolg)sollmitmöglichstgeringem
(minimalem)Mitteleinsatzerzieltwerden.
Beispiel:EinBetrieb versuchtein vorgegebenesUmsatzzielmit
möglichstgeringenKostenzu erreichen.
NennenSie Beispieledafiir; wie Privatpersonen, Unternehmen und der Staatnach dem ökonomischen
Prinzip handeln,
BeispielefürdasMaximalprinzip:
handelnde
BeispielefürdasMinimalprinzip:
Wirtschaftssubjekte:
EinAuszubildenderhatnachAbzugseinermonatli-
EinAuszubildenderbenötigtfürdenBerufsschulun-
chenKosteneinenBetragvon200€(gegebene
terrichteinenTaschenrechner.ErmachtPreisverglei-
Mittel)zurfreienVerfügung.MitdiesemGeldver- Privatperson
suchtersichmöglichstvieleWünschezuerfüllen.
cheuntergleichwertigenAngebotenundentscheidet
sichfürden preisgünstigsten.
EinEinzelhandelsunternehmenhatdasZielmitden
vorhandenenMitteln(Verkaufsräume,Einrichtungen,
Personal,Warensortiment)einen größtmöglichen
Gewinnzuerzielen(Gewinnmaximierung).
EinEinzelhandelsunternehmenhatdasZieldenUm-
satzdesletztenJahreszuerreichen.DieKosten(für
Unternehmen
Wareneinkauf,Personalusw)sollendabeimöglichst
geringgehaltenwerden(Kostenminimierung).
ZumeistsindfürdieeinzelnenRessortseinerLan-
EineGemeindewilleinneuesHallenbadbauenlas-
desregierungdieEtatsfüreinJahraufgrunddes
Haushaltesder Landesregierungfestvorgegeben.
Miteinem gegebenenEtatversuchtz.B.dasBil-
sen.MithilfeeinerAusschreibung,inderdergesamte
Staat
Leistungsumfangvorgegebenist,versuchtsie,das-
dungsministeriumeinesLandes,optimaleRahmen-
jenige Bauunternehmenherauszufinden,welchesdie
LeistungzumniedrigstenPreisanbietet.
bedingungenfürdieallgemeineundberuflicheBil-
dungzuschaffen.

Bedürfnis/Bedarf/Nachfrage/ökonomisches Prinzip

15

{-

OT

1-

f

it

te

le

WelcheAussagegibteineDefinitiondesBegriffes T ,,Substitutionsgüter"wieder? KennzeichnenSieden Fall,in dem nachdem
WelcheAussagegibteineDefinitiondesBegriffes
T
,,Substitutionsgüter"wieder?
KennzeichnenSieden Fall,in dem nachdem Mini-
malprinzipvorgegangenwird.
T
,1)
Guter,diemehrmalsundübereinenlängerenZeitraumge-
nutztwerden
(1) EinHolzverarbeitenderBetriebproduziert seinProduktions-
programm imVergleichkostengünstiger.
t2l
GütervonunterschiedlicherArtundunterschiedlichem
Nutzen
(2) Dieproduzierten Warenwerdenmitdergrößtmöglichen
Gewinnsoanneverkauft.
r3)
Güter,diesichgegenseitigergänzen
(3) MitmöglichstwenigMitarbeiternsolleinmaximalerUmsatz
erzieltwerden.
r-l )
Güter,diederBedürfnisbefriedigungderprivatenHaushalte
drenen
(4) MiteinemfestumrissenenProduktionsprogrammsollen
möglichstvieleKundenerreichtwerden.
ir
Güter,diesichgegenseitigersetzen
(5) AusmehrerenAngebotenfüreineneueDruckanlagewählt
mandasteuersteaus.
2
WelcheAussageistvollständigrichtig?
InderVolkswirtschaftslehregibtesgrundlegende
Komplementärgüter
Überlegungendazu,warumMenschenwirtsthaftlich
handeln.
1)
nenntmanauchInvestitionsgüter.
WelchederuntenstehendenAussagenzudieser
T
2l
könneninBezugaufdenNutzendurchandereGüter
Thematik istfalsch?
ausgetauschtwerden.
3)
ergänzensichgegenseitig.
(1) JederMenschhateineVielzahlvonindividuellenWünschen.
J)
sindGüter,dienacheinmaligemGebrauchnichtmehrzu
(2) DereinzelneMenschhatnurbegrenzteKaufmittel.
verwendensind.
5)
nenntmanauchKonsumgüter.
(3) DiemeistenMenschenkönnensichnureinenTeilihrer
Wünscheerfüllen.
3l
BeiwelchenGüteroaarenhandeltessich
T
T
(4) DasSpannungsverhältniszwischenbegrenztenKaufmitteln
undunbegrenztenBedürfnissenzwingtdieMenschendazu,
ihreMittelmöglichstsoeinzusetzen,dasssiegrößtmögliche
Zufriedenheiterlangen.
umKomplementärgüter?
(5)
Wirtschaftenbedeutetdemnach,dass jedem Menschen
auchinwirtschaftlicherNotdurchdenStaat,z.B.beiAr-
1.1 )
manuellerSchraubendreher/Akku-Schrauber
beitslosigkeit,geholfenwird.
t2\
Schraube/Mutter
13)
CNC-gesteuerteAnlagezumDrehenvonWerkteilen/
Drehbank
InwelchemdernachfolgendenFällewirdnachdem
I
l
8 | I
Maximalprinzipvorgegangen?
Sonnenenergie/EnergieausKernkraftwerken
_
l
l
l4)
r5)
Tintenfüller/Patrone
(1)
BeimKaufeinesAuslieferungsfahrzeugstrifftmandieEnt-
scheidung,dasFahrzeugmitdemgeringstenBenzinver-
-l
brauchauszuwählen.
Beiwelchem GüterpaarhandeltessichumSubstitu-
(2)
AuseinemvorhandenenMaterialsollenmöglichstviele
tionsgüter?
;
Werkstückeerstelltwerden.
(3)
MitmöglichstgeringemEnergieverbrauchsollenmöglichst
l1)
Schreibmaschine/PersonalcomputermitTextverarbeitung,
vieleArbeitsgängeerledigtwerden.
andemeinDruckerangeschlossenist
(4)
EinBetriebverkauftseineProdukteimVergleichzuseinen
t2) Video-Uberwachungsanlage/Arbeitszeit-Erfassungssystem
Konkurrentenampreisgünstigsten.
{3) WarenregalÄVaren
(5)
BeimEinkaufvonRohstoffenwähltmandenteuerstenAn-
bieteraus.
14) Werkbank/Werkstück
(5) Schleifmaschine/Schleifpapier
WelchederfolgendenAussagentrifftamehesten
T
aufdenBegriffBedarfzu?
1
DasökonomischePrinzipkanninzweiAusprägun-
genbeschriebenwerden.EntscheidenSie,welche
(1) DerBegriffbeschreibtdenVerbrauchvonKonsumgütern.
_
(2) DerBegriffbezeichnetdieKonkretisierungderBedürfnisse
einesMenschen.
(1) mitgeringstmöglichenMittelneinenoptimalenErfolg
erzielen
(3) DieserBegriffkennzeichnetdaspersönlicheMangelempfin-
deneinesMenschen.
(2) mitgegebenenMittelndengrößtmöglichen Erfolgerzielen
(3) mitgeringstenMittelneinengegebenenErfolgerzielen
(4) EshandeltsichumdenGegenwertdervomVerbraucheram
MarktnachgefragtenGüter.
(4) mitgegebenenMittelneinengegebenen Erfolgerzielen
(5) mitgeringstenMittelneinenminimalenErfolgerzielen
(5) DieserBegriffgibtdieMengeanGüternwieder,dieder
VerbrauchervomMarkterwartet.
16 Wasversteht man unter Produktionsfaffioren? DieGüter,dievondenVerbrauchernnachgefragtwerden,müs-
16
Wasversteht man unter Produktionsfaffioren?
DieGüter,dievondenVerbrauchernnachgefragtwerden,müs-
senzunächstvondenUnternehmen produziertwerden.lm volks-
wirtschaftlichenSinnesprichtmanauchz.B.beiHandels-und
tung.UmSachgüterundDienstleistungen produzierenzu können
mussmanbestimmteFaktoreneinsetzenundsinnvollmiteinan-
derkombinieren.
Dienstleistungsbetriebenvonder,,Produktion"einerDienstleis-
ll nterscheiden Siedie volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren.
Boden
Dazu gehörendie ErdoberflächesowiealleRessourcen,dievonder Naturbereitgestelltwerden
(2. B. Bodenschätze,Sonnenenergie,Wasserkraft).
FürdieUnternehmenistderProduktionsfaktorBodeninunterschiedlicherHinsichtbedeutsam:
>
als Anbauboden(fürdie Land-und Forstwirtschaft);
>
alsAbbauboden (fürdieRohstoffgewinnung,z.B.Kohleförderung);
>
alsStandortboden.AlleUnternehmenberücksichtigenbeiderWahldesrichtigenStandortesunterschiedli-
che Einflussfaktorenwiez. B.Arbeitskräftepotenzial,Verkehrslage,Grundstückspreise,Steuervorteile,Ab-
satzmärkte,Infrastruktur.
Aöeit
lmvolkswirtschaftlichenSinnegiltalsArbeit jedeTätigkeit, die gegenEntgeltausgeführtwird.Heimwerkenge-
hörtz.B.nichtdazu.
Art der'l?itigkeit
Ausbildung
Abhängigkeitsverhältnis
> überwiegendkörperlicheArbeit
> un-/angelernteArbeit
> selbstständigeArbeit
> überwiegendgeistigeArbeit
> gelernteArbeit
> unselbstständigeArbeit
Kapital
DieKapitalbildungerfolgtdadurch,dasseinTeildesEinkommensnichtkonsumiertwird(Sparen)unddasEr-
sparte produktivangelegtwird(lnvestieren).
>
Bruttoinvestitionenbeinhaltendie GesamtheitallerInvestitionen,die eineVolkswirtschaftbzw eineinzelnes
UnternehmenineinerPeriodevornimmt.
>
ErsatzinvestitionenersetzenAnlagegüter(2.B. Maschinen),dieveraltetsind.
Erweiterungsinvestitionenerweiterndie Kapazität(Leistungsfähigkeit)einesUnternehmens.
EinewesentlicheVoraussetzungfürInvestitionenistdamitderKonsumveaicht.Kapitalwirddeshalbauchals
abgeleiteter (derivativer)Produktionsfaktorbezeichnet,weiler ausdemBodenundderArbeitentsteht.
>
Erläutern Siedie betriebswirtschaftlichen Produffiionsfaktoren.
DiebetriebswirtschaftlichenProduktionsfaktorensindalleGütermateriellerundimmateriellerArt,diewiederumzurHerstellunganderer
wirtschaftlicherGüterbenötigtwerden.
Dispositiver Faktor
OriginäreFaktoren
DieLeitungbeinhaltetalleAuf-
Arbeit,BetriebsmittelundWerkstoffemüssenkombiniertwerdenum Leistungenzu erzielen.Siewer-
gabenderBetriebsführung.
denalsursprüngliche(originäre)Produktionsfaktorenbezeichnet.AllerdingsbedürfensiederKombi-
nation.DieseAufgabeübernimmtdieLeitung.
Leitung
Ausführcnde Arbeit
Betriebsmittel
Wedrstoffe
> Zielsetzung
> körperlipheArbeit
> Gebäude
> Rohstoffe
> Planung
> geistigeArbeit
> Anlagen
> Hilfsstoffe
> Entscheidung
> gelernteArbeit
> Kassen
> Betriebsstoffe
> Organisation
> ungelernteArbeit
> Computersysteme
> bezogeneFertigteile
> Kontrolle
> repetitiveArbeit
> Transporteinrichtungen
> Handelswaren
> kreativeArbeit
> Ladeneinrichtung
Kombiniertwerdendie dreioriginärenProduktionsfaktorenunterBeachtungdesökonomischenPrinzips.Dasbedeutet,dassimmer
diejenigeKombinationzuwählenist,diedengrößtmöglichenErfolgverspricht.
Erklären Sie,was man unter der Substitution von Produktionsfaktoren vercteht,
DieKostender ProduktionsfaktorenverändernsichimVerhältnis
zueinanderständig,z. B.weilLöhneoderPreisefürAnlagenstei-
gen.Diesführtzwangsläufigdazu,dassimZeitablaufdieAnteile
der Produktionsfaktorenam
Leistungsprozessverändertwerden
Beispiel:Währendvor 100Jahrenz. B. einmittelgroBerBauernhof
nochvonca.30 Personenbewirtschaftetwurde,kanndieseBe-
wirtschaftüngheutebeierhöhtenErträgenunterEinsatzvon
entsprechendenMaschinendurchdreibisvierPersonenerto@en
müssen.DiesenVorgangbezeichnetmanalsSubstitution(Ersatz (ArbeitwirddurchKapitalersetzt).
einesProduktionsfaktorsdurcheinenandereri).

)s

re(

)r-

)l-

Produktionsfaktoren 17 InderVolkswirtschaftslehrebezeichnetmandie WelchederfolgendenAussagensind T T
Produktionsfaktoren 17
InderVolkswirtschaftslehrebezeichnetmandie
WelchederfolgendenAussagensind
T
T
Mittel,mitdenenGüterundDienstleistungenprodu-
falsch?
ziertwerden,alsProduktionsfaktoren.
(1)
WelchederuntenstehendenSachverhaltebetreffen
SachkapitalwirddurchBereitstellunovonfinanziellenMit-
Probleme,dieinersterLiniedemProduk-
telngebildet.
T_-.1
f
l
tionsfaktorKapitalzuzurechnensind? -
t
-l
t
l
(2)
DasRealkapitalwirdauchalsproduzierte Produktionsmittel
bezeichnet.
't)
DieSonnenenergiemussinZukunftnochstärkerbeider
(3)
DasBereitstellenvonEnergiedurchWindkraftistdemPro-
Energiegewinnungberücksichtigtwerden.
duktionsfaktorBodenzuzurechnen.
2\
DieHöhederInvestitioneneinesUnternehmenshänotu.a.
(4)
JedeTätigkeitineinemBetrieb,z.B.dieeinesHausmers-
vomZinsniveauab.
ters,lässtsicheindeutigentwederdenBegriffen ,,körperli-
cheArbeit"oder ,,geistige Arbeit"zuordnen.
DurchUmschulungsmaßnahmenkönnendenUnternehmen
notwendigeFachkräftezurVerfügunggestelltwerden.
(5)
FürDienstleistungsunternehmenspieltderProduktionsfak-
torBodenalsStandorlbodeneinewichtioeRolle.
DieserProduktionsfaktorentstehtdurchdasZusammenwir-
kenderbeidenanderenFaktoren.
DasProblemderTrinkwassergewinnungbedarfeinerimmer
stärkerenBeachtuno.
WelcherdervolkswirtschaftlichenProduktionsfakto-
,l
renwirdals ,,abgeleiteter Produktionsfaktor"be-
zeichnet?
WelchederuntenstehendenAussagen
treffenaufdenBegriff ,,Ersatzinvesti-
tionen"zu?
T
T
(1) Arbeit,weildiesesichausderLeistungsfähigkeitunddem
LeistungswillenvonMenschenableitet.
(2)
Kapital,weildieseserstdurchdasZusammenwirkenvon
1
)
SieentsprecheninderHöhedemWerlderAbschreibunoen
ArbeitundBodenermöglichtwird.
einesUnternehmensbzw.einerVolkswirtschaft.
(3)
Boden,weildieserdurchdasZusammenwirkensämtlicher
t2l
SieführenzueinerSteigerungdesProduktionsergebnisses.
NaturkräfteerstseineLeistungsfähigkeiterhaltenhat.
r3)
SieentsprechenderGesamtheitallerInvestitionen,dieein
(4)
Arbeit,weilsichdieseentwederdurchköroerlicheoder
Unternehmenbzw.eineVolkswirtschaftineinemfestgeleg-
durchgeistigeArbeitableitenlässt.
tenZeitraumvornimmt.
(5)
Kapital,weilsichdurchdessenEinsatzKonsumoütererzeu-
i -l)
SiewirdauchalsReinvestitionbezeichnet.
genrassen.
r5)
DieGesamtheitdieserInvestitionenineinerVolkswirtschaft
gibtAuskunftüberdietatsächlichewirtschaftlicheExpan-
ston.
WelchederAussagenüberdiebetriebswirt-
schaftlichenProduktionsfaktoren
shd richtig?
T
I
1
WelcherderuntenstehendenWefteeinesUnterneh-
mensistnichtdemProduktionsfaktorKapitalim
f
l
volkswirtschaftlichenSinnezuzurechnen?_
(1)
EsgibtkeinenUnterschiedzwischenbetriebswirtschaftli-
chenundvolkswirtschaftlichenProduktionsfaktoren.
(1) Bankguthaben
(2)
DieLeitungbeinhaltetdieFunktionenZielsetzung,Planung,
Beschaffung,AbsatzundKontrolle.
(2) Maschinen
(3)
AusführendeArbeit,BetriebsmittelundWerkstoffesind
(3) Rauchgasentschwefelungsanlage
,,originäre"betriebswirtschaftlicheProduktionsfaktoren.
(4) Arbeitskräftepotenzia
(4)
DiebetriebswirtschaftlichenProduktionsfaktorenlassen
(5) Produktionshallen
sichindispositiveundoriginäreFaktoreneinteilen.
(5)
DiebetriebswirtschaftlichenProduktionsfaktorendienen
ausschließlichdazu,Sachgüterzuproduzieren.
WelchederfolgendenGleichungenistrichtig?
I
4
(1)
Ersatzinvestitionen+ Erweiterunosinvestitionen
WelcherderfolgendenBegriffeistdemvolkswirt-
:
Bruttoinvestitionen
schaftlichenProduktionsfaktorBodennichthinzuzu- T
(2)
Ersatzinvestitionen - Erweiterungsinvestitionen
rechnen?
=
Bruttoinvestitionen
(3)
Ersatzinvestitionen+ Bruttoinvestitionen
(1) Bodenschätze
:
Erweiterungsinvestitionen
(2) StromausSonnenenergie
(41
Erweiterungsinvestitionen+ Bruttoinvestitionen
:
(3) Wasserkraft
Ersatzinvestitionen
(4) Windkraft
(5)
Erweiterungsinvestitionen - Ersatzinvestitionen
=
Bruttoinvestitionen
(5) Betriebsgrundstück
18 WelcheAufgaben ertüllen Betriebe? Produktion (Leistungserstellung) Beschaffung Absatz (Leistungsverwertung)
18
WelcheAufgaben ertüllen Betriebe?
Produktion (Leistungserstellung)
Beschaffung
Absatz (Leistungsverwertung)
ZunächstmüssenaufdemArbeits-und
DurchdenEinsatzderProduktionsfaktoren
ÜberdenAbsatzmarktwerdendiese
BeschaffungsmarktArbeitskräfte,Maschi- ezeugenBetriebediejenigenSachgüter
GüterdenanderenWirtschaftseinheiten
(BetriebeundHaushalte)gegenZahlung
nenundWerkstoffebeschafftwerden.Die
notwendigenfinanziellenMittelwerden
aufdem Kapitalmarktbeschafft.
undDienstleistungen,diederBefriedigung
menschlicherBedürfnissedienen.
desentsprechendenBetrageszurVerfü-
gunggestellt.
EineUnterscheidungdervielenverschiedenenBetriebenachdemSachziel(,,Waswirdproduziert?)IührlzueinerGliederungunserer
WirtschaftinvierWirtschaftszweige,dieauchalsSektorenderWirtschaftbezeichnetwerden.
PrimärerSektor
SekundärerSektor
TertiärerSektor
QuartärerSektor
(Urerzeugung)
(Weiterverarbeitung)
(Dienstleistungen)
(öffentlicheBetriebe)
BetriebederRohstoff-und
> Betriebederlndustrie
> BetriebedesHandels
EinrichtungenundBetriebe
Energiegewinnung
- Grundstoffe
(Groß-, Einzel-,Außen-
> desBundes
> Land-undForstwirtschafV
- Investitionsgüter
handel)
> derLänder
Fischerei
- Konsumgüter
> reineDienstleistungsbetriebe derKommunen
>
> Bergbau
> BetriebedesHandwerks
- Kreditgewerbe
> ölgewinnung
- Versicherungen
> Gasgewinnung
- Verkehr/Nachrichten
Erläutern Sieden tJnterschiedzwischen erwerbswirtschaftlichen und gemeinwirtschaftlichen Betrieben.
Private (erwerbswirtschaftliche)Betriebe
öffentliche (gemeinwirtschaftliche)Betriebe
SiewerdenvonprivatenInhabernbetrieben.Siewirtschaften
vorwiegendmitdemZielausdenamMarkterzieltenErlösen
abzüglichderdafüraufgewendetenKosteneinenmöglichstho-
henGewinnzuerzielen (Gewinnmaximierung),ausdemsie
ihrenLebensunterhaltbestreitenunddenBetrieberweitern.
SieorientierensichvorwiegendandenBedürfnissenderGe-
meinschaft.SiemüssenzuangemessenenPreiseneinenBedarf
anGüternoderDienstleistungendecken,
> dienurzuhohenPreisenoroduzierbarsindundandenen
deshalbkeinPrivatinteressebesteht,
> derenProduktionmannichtdemPrivatinteresseüberlassenwill.
NebendemGewinnzielverfolgenerwerbswirtschaftlicheBetrie- DementsprechendlassensichdreimöglicheZielevongemein-
beweitereZiele,diedasGewinnzielzumgroßenTeilunterstüt- wirtschaftlichenBetriebenunterscheiden:
zen.SolcheZielekönnensein
> SicherheitdurchlangfristigeBestandssicherung,
> Bedarfsdeckung
Beispiele:Museüm,Theater öffentlichesFreibad
> MarktmachtdurchErhöhungderMarktanteile,
> SozialeVerantwortungdurchSicherungderArbeitsplätze.
> Kostendeckung(gemeinnützigeBetriebe)
Beispiel: gewerkschaftliche Bildungseinrichtung
> Verlustminimierung
Beispiele:DeutscheBundesbahn,Verkehrsbetiebe
Worinbestehtder lJnterschiedzwischenden Begriffen ,,Betrieb" und ,,Unternehmung"?
Unternehmer -
gründen-->
Unternehmen
> TrägervonUnternehmensindUnternehmer,
DieUnternehmungisteinerechtlichselbstständigeEinheitunsererVolkswirt-
dieeineodermehrerePersonenseinkönnen.
schaftmiteinerwirtschaftlichenZielsetzungundeinemeigenenfinanziellen
> UnternehmersetzenKapitaleinmitdemvor-
Gefüge.EineUnternehmungbenötigtzuihrerExistenzKapital,eineRechtsform
rangigenZiel,Gewinnezuerzielen.Damitist
undmindestenseineStättefürdieLeistungserstellung 1= Betrieb).EineUnter-
allerdingsauchdasVerlustrisikoverbunden,
etwadann.wennfalscheunternehmerische
Entscheidungen getroffenwerden.
nehmungkanninmehrerenBetriebenLeistungenerstellen.
Beispiel:UnternehmenAdamOpelAGmit Betriebenin Rüsselsheim,Bochum
und anderen Produktionsstandor7en
> InderFestlegungihrerPläneundEntscheidun-
gensinddieUnternehmerfrei,d.h.staatliche
Betrieb
StellenkönnenihnenkeineVorschriftendar-
übermachen,wassie produzieren sollenund
aufwelcheWeisesiediestunsollen.
DerBetriebisteineorganisatorisch-technischabgegrenzteEinheitmiteinem
sozialenGefüge.Erdientder Leistungserstellung,istaberwirtschaftlich
unselbstständig.EinetechnischeLeitungistzumeistvorhanden.EineUnter-
> DieMarktwirtschaft garantiertdenUnterneh-
merndasPrivateigentumandenProduktions-
nehmungkannalsoausmehrerenBetriebenbestehen,nichtaberein Be-
triebausmehrerenUnternehmen.
mitteln.

er

/ill.

m

AufgabenundZielevon Betrieben/Betriebund Unternehmung 19 1 WelchederfolgendenBetriebegehören
AufgabenundZielevon Betrieben/Betriebund Unternehmung 19
1
WelchederfolgendenBetriebegehören
WelcherderfolgendenBetriebegehörtnichtzum
fl
f
l
T
nichtzumBereichderUrerzeugung?_
|
t
.l
Bereichder öffentlichenBetriebe?
i1)
Bauernhof
(1) StädtischesMuseumCottbus
t2)
Hochseefischerei
(2) StadttheaterBielefelo
r3)
Sägewerk
(3) LandeskriminalamtDüsseldorJ
Kohlenzeche
(4) VerkehrsbetriebeRuhr
l4l
r5)
Reisebüro
(5) Saunabad ,,Die Therme",München
WelcherderfolgendenWirtschaftszweigegehört
T
zumDienstleistunosbereich?
WelchederfolgendenAussagenüber
erwerbswirtschaftlicheBetriebesind
T
T
r1) Architekten
richtig?
12) Nahrungsmittelindustrie
r3) Baubranche
ErwerbswirtschaftlicheBetriebe
r4) Kfz-Handwerk
(1)
werdenvon privaten Inhabernbetrieben.
,5) Baustoffindustrie
(2)
versuchen,einenmöglichsthohenGewinnzu erzielen.
(3)
deckendenBedadvonHaushaltenundBetriebenan
öffentlichenDienstleistungen.
'l
(4)
versuchendieentstandenenKostenüberdenPreiszu
decken.
InwelchenderfolgendenAuswahlantwortenistdie
ZuordnungdesBetriebeszudem
jeweiligen ;
(5)
habenalswichtigsteAufgabedieVollbeschäftigungzu
I
Wirtschaftsbereichfalsch?
L
l
garantieren.
r'l) Marmeladenfabrik+ Industrie
r2) Tischlerei+ Dienstleistungen
r3) Maschinenfabrik+ Industrie
r4) Erdölraffinerie+ Urproduktion
WelchederfolgendenAussagenzum
T
15) Kiosk+ Handel
!
Gewinnsindfalsch?
(1) DerGewinnistdieDifferenzzwischenUmsatzundErlösen.
-l
(2) AusdemGewinnmüssendieLöhneundGehälterderMitar-
beiterbezahltwerden.
WelchederfolgendenFunktionengehörtnichtzu
a l
denHauptaufgabeneinesBetriebes?_
u
(3) DerGewinnlenktdieProduktionsfaktorenindieBereiche,in
denenderEinsatzamlohnendstenist.
(4\ DerGewinnistdieDifferenzzwischenErlösenundKosten.
(1) BeschaffungvonWerkstoffenundMaschinen
(5) DerGewinnsolleinenAnreizzurLeistunggeben.
(2) AbsatzdererzeugtenGüter
(3) Lagerhaltung
A\
ProduktionvonGüternoderDienstleistungen
(5) FörderungderAllgemeinbildung
WelchederfolgendenAussagenzudenBegriffen
f
l
,,Betrieb"
und ,,Unternehmen"istfalsch?_
t
l
1
WelchederfolgendenGüterstellen
(1)
BetriebederKonsumgüterindustrie
DerBetriebisteinerechtlichselbstständigeEinheitmiteinem
T
I
nichther?
eigenenfinanziellenGefüge.
(2)
EinUnternehmenkannausmehrerenBetriebenbestehen.
(1) Milchprodukte
(3)
EineUnternehmungbenötigtzuihrerExistenzimmerKapital
undeineRechtsform.
(21 Hochregallager
(4)
UnternehmersindinderFestlegungihrerZieleweitgehend
(3) Zahnpasta
frei.Niemandkannihnenhineinreden.
(4) Fernseher
(5)
BetriebedienenderLeistungserstellung,sindaberwirt-
(5) Großrechner
schaftlichweitgehendunselbstständig.
20 NennenSiedie Aufgaben der Kostenrechnung, > Ermittlungder Kosten und
20
NennenSiedie Aufgaben der Kostenrechnung,
> Ermittlungder Kosten und LeistungeneinerAbrechnungsperiode(Frage:WelcheKostensindentstanden?)
> KalkulationderSelbStkostender Eaeugnisse(Frage:WelcheKostenhat eineLeistungverursacht?)
> FeststellungderWirtschaftlichkeit desBetriebes(Frage:WieverhaltensichKostenund Leistungzueinander?)
> ErstellungvonUnterlagenfürunternehmerischePlanungenundEntscheidungen
(Beispielefür Fragen:WelcheMaschine sollangeschafftwerden?WelcheAufträtgelohnensich, welchenicht?)
Erklären Siedie Begriffe "Kosten" und,,Ertrag*.
Kosten
Ertrag
KostensindderinGeldeinheitenbewerteteWerteverzehrinei- Ertragist jegliche bewerteteLeistung(2.B.verkaufteWaren)in
nembestimmtenZeitabschnitt,derzurErstellungeinerbetriebli- einemBetrieb.DieErträgeeinerPeriodestehendenverursach-
chenLeistungdient.DazugehörendiebeiderProduktionvon
tenKostengegenüber.lstihreSummehöheralsdieSummeder
GüternoderbeiderErstellungvonDienstleistungenverbrauch-
Kosten,hatderBetriebwirtschaftlichgearbeitetundeinenBe-
tenWerte,z.B.Arbeit,MaschinennutzungundMaterial.
triebserfolgerzielt.
Erläutern Sieanhand von BeispielenverschiedeneMöglichkeiten der Unterscheidung von Kosten.
Unterscheidung
> Personalkosten(2.B.Gehälter,Löhne,Personalnebenkosten),
nachderArt des
> Material-oderStoffkosten (2. B.Roh-undHilfsstoffe,Halbteile,Handelswaren),
Werteverzehrs
> Betriebsmittelkosten(2.B.Abschreibungen),
> Kapitalkosten(2.B.Zinsen),
> KostenfürFremdleistungen(2.B.Miete,Fremdinstandhaltung,Strom,Gas,Wasser).
Unterscheidung
> Einzelkosten(direkteKosten)könnendenproduziertenGüterngenau
Gesamtkosten
nachder
zugerechnetwerden.Dassindz.B.imIndustriebetriebFertigungsmate-
Aufteilungin
Zurechenbarkeit
der Kosten
rialoderFertigungslöhne,imHandelsbetriebdieEinstandspreiseder
bezogenenWaren,imDienstleistungsbetriebdieeinerDienstleistung
direktzurechenbarenPersonal-undSachkosten.
Gemeinkosten
Einzelkosten
direheZuordnung
> Gemeinkosten(indirekteKosten)könneneinzelnenKostenträgernnicht
direktzugerechnetwerden,da sievonmehrerenKostenträgerngemein-
+t+
zuoronunguoer
samverursachtwerden.Dazuzählenz. B.Gehälter,Kostender Datenver-
arbeitung,Mieten,Abschreibungen.DieseKostenmüssendeneinzelnen
Verteilungs-
schlüssel
ProduktenmithilfederKostenstellenrechnungnachspeziellenSchlüs-
selnprozentualzugerechnetwerden.
Unterscheidung
nachdem
Verhaltender Kosten
beischwankender
Produktion
> FixeKostenfalleningleichbleibenderHöheanundsindunabhängigvon
der produzierten Stückzahl.DadieseKostenauchanfallen,wennnur
wenigoderüberhauptnichtproduziertwird,werdensieauchalsKosten
der Betriebsbereitschaftbezeichnet.
Beispiele:Gehälter Mieten,Anschlussgebührenfür Energie(Grundpreis)
> VariableKostensindabhängigvonderMengedererbrachtenLeistun-
gen.DasievonderBeschäftigungderBetriebsteile(2.B.Mitarbeitern
undMaschinen)abhängigsind,werdensieauchalsKostenderInan-
spruchnahmebezeichnöt.
4öo Mense
Beispiele:Akkordlöhne,Fertigungsmaterial,Energieverbrauchskosten
röo
zöo
oöo
Erklären Sieanhand von Kennzahlenwirtschaftliche Zielsetzungen.
Ziel:
Erklärung:
Beispiel:
Rentabilität
RentabilitätistdasVerhältniszwischendemerziel-
tenGewinnunddem ieweils eingesetztenKapital,
ausgedrücktinProzent.
EinUnternehmerhat ein Eigenkapitalvon
500000€ in seinemIndustiebetrieb. Er erzielt
in einemJahr einenGewinnvon 75000€. Das
entsprichteinerEigenkapitalrentabilitätvon 15%o.
Gewinn'100
eingesetztesKapital
Wirtschaftlichkeit
WirtschaftlichkeitistdasVerhältniszwischendem
ErtrageinerLeistungunddemdafürverwendeten
Aufwand.
WertderLeistungin€
Kostendes Einsatzesin €
Ein Handwerksbetrieberzieltin einemMonat
einen Umsatzvon 598500€ (: Leistung).Die
Kostendafürbetragen570000€. Die Wirt-
schaftlichkeitskennzifferbeträgt 1,05.Wärediese
Kennzifferkleinerals 1 würdeder Betrieb unwirt-
schaftlicharbeiten.
Produktivität
Produktivitätist dasVerhältnisvonbetrieblicher
Ausbringungsmenge(Output)zurbetrieblichen
Einsatzmenge(/npufl.
_ mengenmäßigeAusbringung
Ein Fliesenlegerbetriebverlegtein einemAbrech-
nungszeitraum25 000 nP Bodenfliesen.Es wur-
den in dieserZeit 20 Fliesenlegerbeschäftigt.Die
durchschnittlicheArbeitsproduktivität je Mitarbei -
ter liegt damit in diesemZeitraumbei 1250 nF.
mengenmäßigerEinsgtz

EBts

Kosten/Kennzahlen 21

l

l

I

\

J

9€

o/o

lse

irt-

ch-

,r-

Die

)et-

WelchesderfolgendenAufgabengebietegehört fl111 PrüfenSiefolgendeAussagenüber fl T
WelchesderfolgendenAufgabengebietegehört
fl111
PrüfenSiefolgendeAussagenüber
fl
T
nichtzurKostenrechnungeinesBetriebes?
Kosten.WelchederAussagensindrichtig?l
TragenSieeine(6)ein,wennalleAufgabengebiete
(1)
zurKostenrechnunggehören.
Kostensind jegliche bewerteteLeistung,dieeinBetrieb
hervorbringt.
(2)
'l)
Kostenentstehenimmerdann,wennderBetriebeineLeis-
ErstellungvonUnterlagenfürunternehmerische
tungerbringt.
Entscheidungen
(3)
Gemeinkostenheißendeshalbso,weilsiedemeinzelnen
2 \
ErmittlungderWiftschaftlichkeitdesBetriebesoder
ProduktimAllgemeinenzugeordnetwerdenkönnen.
einzelnerBetriebsteile
(4)
FixkostenverändernsichinihrerHöhenicht,auchwennder
3) ErstellungderSteuererklärung
BetriebeinehöhereMengeanGüternproduziert.
.1) KalkulationderSelbstkostenderhergestelltenGüter
(5)
VariableKostenkönneneinemProduktgenauzugerechnet
5) ErmittlungderKosteneinerAbrechnungsperiode
weroen.
WelchederfolgendenPositionengehöftnichtzu
T
denKosteneinesBetriebes?
WelchederfolgendenAussagenzur
T
T
Rentabilitätsindrichtig?
TragenSieeine(6)ein,wennallePositionenKosten
einesBetriebessind.
(1) RentabilitätistdasVerhältnisvonUmsatzzuKosren.
i1) Material
i2l LöhneundGehälter
(2) EinBetriebhatdanneineRentabilität,wennerdieersten
Umsätzeerzielt.
i3) Miete
(3) RentabilitätistdasVerhältnisvonerzieltemGewinnund
eingesetztemKapital,ausgedrücktin Prozent.
;4) Abschreibungen
i5) Umsatzsteuer
(4) DieRentabilitätdrücktdasVerhältnisderMitarbeiterzu
ihremChefaus.
(5) DieRentabilitäteinesBetriebesistgrößerals0,wennein
Gewinnerzieltwird.
WelchederfolgendenKostengehören
3 |
T
I
nichtzudenEinzelkosteneinesBetriebes?
t1) Akkordlöhne
f Sl
|
WelchederfolgendenAussagenüber
l2l GehaltdesGeschäftsführers
I f
l
|
betrieblicheKennzahlensindfalsch?
l
l
L
l
{3) SpezialwerkzeugfüreinProdukt
14) Fertigungsmaterial
(1) DieProduktivitätwirdberechnetausMengemalPreis.
(5) MietefüreineLagerhalle
(2) RentabilitätistdasVerhältnisvonGewinnzuKapital,ausge-
drücktinProzent.
(3) WirtschaftlichkeitistdasVerhältnisvonEftragzuAufwand.
I
WelchederfolgendenKostenartengehörtnichtzu
T (4) DieProduktivitätkannz.B.alsArbeitsproduktivitäterrech-
netwerden.
denGemeinkosten?
(5) DieWiftschaftlichkeitdrücktdieUmsatzzunahmegegen-
überdemVoriahraus.
(1) KostenderDatenverarbeitung
(2) MietefüreinenAusstellungsraum
(3) AbschreibungeinerMaschine
(4) EnergieverbraucheinerMaschine
FüreineTischlereiliegenausdemvergangenen
(5) GehalteinesMeisters
GeschäftsjahrfolgendeZahlenvor:
Eigenkapital:200000,-€
Erträge:2300000,-€
Kosten:2220000,-€
El
WelchederfolgendenKostenartensind
Ill
fixeKosten?
I WiehochistdieRentabilitätderTischlerei?
(1) MietefüreineLagerhalle
(1) 4%o
(2) Akkordlöhne
(2)
8o/o
(3) GehaltdesEinkäufers
(3) 40ok
(4) Materialkosten
(4)
8oo/o
(5) Energieverbrauch
(5)
anderes Ergebnis
22 Erläutern SiewesentlicheBetriebsfunffiionenam Beispiel einesIndustriebetriebes. Beschaffung
22
Erläutern SiewesentlicheBetriebsfunffiionenam Beispiel einesIndustriebetriebes.
Beschaffung
DieserBereichistfürdieBereitstellungderWerkstoffeundFertigteileverantwortlich.DieBeschaffungsollzur
richtigenZeit,inderrichtigenMengeundzueinemgünstigenPreiserfolgen,umdieKostengeringzuhalten.Teil-
aufgaben:Bedarfsermittlung,Angebotsvergleich,BestellungundUberwachungdesLiefertermins.
Lager
DasLagerhatdieAufgabe,diezeitlicheSpannezu überbrücken,die
> zwischenEintretfenundVerbrauchderbestelltenWarenentsteht (Einsatzlager);
> zwischenFertigstellungderEaeugnisseundderenAbsatzentsteht(Absatzlager).
Produktion
HierwerdendieProduktionsfaktorenzumZweckderGüterherstellungkombiniert.Teilaufgaben:Planungdes
Fertigungsprogramms,FestlegungderArbeitsgänge,Arbeitsverteilung,Qualitätskontrolle.
Absatz
DerAbsatzbereichtrift Maßnahmenum einenAbsatzmarktzuschaffen,zu erhaltenundzuvergrößern.DieAufga-
benerstreckensichvonderFestlegungdesAbsatzprogrammsüberdieWerbungunddieFestlegungderPreise
biszurFestlegungderAbsatzwegeundderVersandformen.
Finanzierung
DerFinanzbereichbefasstsichmitderBeschaffungdesbenötigtenKapitalsumdenBetriebsprozessinGangzu
setzenbzw.zuhalten.DasKapitalsetztsichausEigenkapitalundFremdkapital(Kredite)zusammen.
Durch welche Besonderheitensind Handwerksbetriebe gekennzeichnet?
Begriffund
Aufgaben
HandwerksbetriebesindselbstständigeErwerbsbetriebe.SiestellenhauptsächlichSachgüterdurchVer-oder
BearbeitungvonWerkstoffenher,führenReparaturendurchodererbringenDienstleistungen.
Beispiele:Tischler,Heizungsinstallateu f Kfz-Werkstatt
Merkmale
DieLeistungserstellunggründetsichvorallemaufdieFähigkeiten(Geschicklichkeit,Erfahrung)derimBetrieb
tätigenMitarbeiter.
DieerstelltenLeistungensindzumeistEinzel-oderSonderanfertigungen.
DiemanuelleArbeitstehtimVordergrund(2.B.beiElektrikern),ingeringeremUmfangwerdengrößereMaschi-
neneingesetzt(2.B.beiTischlern).
DasHandwerkistdieältesteBetriebsartzurErstellungvonSachgütern.
Abgrenzung
zum
Handwerksbetriebesindnichtimmerleichtvonlndustriebetriebenabzugrenzen,daauchhierSachgüter produ-
ziertwerden.DieGrenzezumIndustriebetriebistzumeistdannüberschritten,wenndieSerienfertigungeinsetzt.
lndustriebetrieb
WelcheAufgaben hat der Handel im Rahmender Gesamtwirtschaft zu ertüllen?
WelcheHandelsunternehmen gibt es?
Raumüberbrückungsfunktion
Zeitausgleichsfunktion
Mengenausgleichsfunktion
DerHandelüberbrücktdieräumlicheDis-
tanzzwischendemProduzentenunddem
Verbraucher.DerProduzenthatesnicht
HerstellungundVerbrauchvonGütern
liegenzeitlichz.T.erheblichauseinander.
SokannderKonsumgleichbleibendsein
DiekostengünstigeHerstellungvonGü-
ternerfordertindenIndustriebetriebendie
AuflagegroßerSerien,währendderVer-
mehrmitMillionenvonVerbrauchernzu
(2.B.beiObstkonserven)oderstarken
brauchhäufigSchwankungenunterliegt.
tun,sondernnurnochmiteinigenHan- Schwankungenunterliegen(2.B.bei
delsbetrieben.
Skischuhen).
Binnenhandel
Außenhandel
Einzelhandel
Großhandel
Markt-/Börsenhandel
AußenhandelistderTeildes
Handels,dergewerbsmäßig
DerEinzelhandelschafft
DerGroßhandelschafftge-
GüterüberdieGrenzeneines
gewerbsmäßigWarenanund
werbsmäßigWarenanund
Landeshinwegimportiert,
verkauftsieunverändertan
veräußertdieseohneVerände-
exportiertoderdurchführt
drittePersonen(Endver- runganEinzelhandelundan-
braucher).
dereBetriebe.
lm Markt-undBörsenhandel
werdengroßeWarenmengen
lnvestitionsgüterundWertpa
piereangebotenundnachge
fragt.
firansit).
WelcheAufgaben übernehmen Bankbetriebe?
Zahlungs-
DieKreditinstituteermöglichendenbargeldlosenZahlungsverkehrüberKontenundstellendasbenötigteBargeld
verkehr
zurVerfügung.
Einlagen-
FreieGeldbeträgewerdenalsSparguthabenoderFestgeldeingezahlt.Siewerdenzinsbringendaufbewahrtund
geschäft
beiBedarfzurückgezahlt.
Kredit-
DieEinlagenwerdenbenutztumKrediteanPrivatleuteundUnternehmungenauszugeben.DerGewinnergibtsich
gewährung
ausderDifferenzzwischeneingenommenenKreditzinsenundgezahltenZinsenfürEinlagen.
Aufgabenvon lndustrie-,Handels-und Dienstleistungsbetrieben23 WelcheAufgabengehörennichtzuder
Aufgabenvon lndustrie-,Handels-und Dienstleistungsbetrieben23
WelcheAufgabengehörennichtzuder
WelchederfolgendenAufgabengehörtnichtinden
fl111
f_1
E
BeschaffungeinesBetriebes?-
|
BereichdesHandels?
BereitstellungvonWerkstoffenundHalbteilen
(1) AusgleichzwischenzeitlichemAuseinanderfallenvonPro-
duktionundVerbrauch
EinkaufvonMaterialienzueinemgünstigenPreis
(2)
AusgleichzwischendemOrtderHerstellungunddemOrt
e BestellungvonWarenundUberwachungdesLiefertermins
desVerbrauchs
l.f
HerstellungvonWareninguter Qualität
(3)
AusgleichzwischenInteressenvonArbeitgebernundAr-
o VerteilungderMitarbeiteraufdiezurVerfügungstehenden
beitnehmern
Maschinen
(4)
AusgleichderUnterschiedezwischenProduktionsmenge
undVerbrauch
(5)
AusgleichschwankenderPreisederHerstellerimJahresab-
lauf
A WelchederfolgendenAbteilungengehören
WelchederfolgendenBetriebegehören
fl |
I
zumtechnischenBereicheines
f_l
f_l
E I
nichtindenBereichdesEinzelhandels?-
fl
L
_jJ
Industriebetriebes?-
[--l
t
]
(1) Fachgeschäft
(t) Finanzierung
(2) Supermarkt
el
Absatz
(3) Baustoffgrossist
F)
Arbeitsvorbereitung
(4) Kiosk
{4)
Konstruktion
(5) lmporteur
6)
Buchhaltung
WelchederfolgendenAufgabenwirdnichtvon
T
Bankbetriebenübernommen?
WelchesderfolgendenMerkmaletrift nichtauf
einenHandwerksbetriebzu?
(1) AbwicklungdesZahlungsverkehrs
T
(2) VerzinsungvonSparguthaben
(3) GewährungvonKrediten
SolltenalleMerkmalezutreffen,tragenSieeine(6)
(4) Steuerberatung
etn.
(5) VerkaufvonWertpapieren
(1)
übernimmtauchDienstleistungen
(2)
erbringtseltenstandardisierteLeistungen
(3)
manuelleArbeitstehtimVordergrund
(4)
ältesteBetriebsartzurErstellungvonGütern
WelchederfolgendenBetriebegehören
T
E
nichtzumHandwerk?
(5)
GeschicklichkeitderMitarbeiteristbesonderswichtigbei
derLeistungserstellung
(1) Friseur
(2) Heizungsinstallateur
(3) Restaurant
(4) Bäcker
(5) Bauernhof
WelchederfolgendenAufgabenkombinationen
passennichtzusammen,weilsieaus
verschiedenenbetrieblichenBereichen
I
stammen?
WelchederfolgendenAufgabengehörtnichtzum
T
BereichderProduktion?
(1 ) Konstruktion - Kapitalbeschaffung - Arbeitsvorbereitung
(2) Werbung - Verkaufsförderung - Auftragsbearbeitung
(1) Arbeitspläneerstellen
(3)
Zahlungsverkehr
- Kreditabwicklung
- Arbeitsablauf-
(2) Stücklistenerstellen
planung
(3) Arbeitsvorbereitung
-
(4) Wareneingangskontrolle
Warenausgabe
- Lagerkontrolle
(4) Konstruktion
(5)
Angebotsvergleich
- Bedarfsermittlung
- Rechnungs-
prüfung
(5) Versandformenfestlegen
24 Nachwelchen grundlegenden Gesichtspunkten lassensich Fertigungsvertahren unterscheiden? Fertigungsverfahren Typender
24
Nachwelchen grundlegenden Gesichtspunkten lassensich Fertigungsvertahren unterscheiden?
Fertigungsverfahren
Typender Fertigungstechnik
Leistungstypen
Organisationstypen
beschreibendenAnteilmenschlicher
unterscheidensichdurchdieHäufigkeit
bezeichnendieOrganisationdesArbeits-
ArbeitskraftamFertigungsprozess:
derLeistungswiederholung:
ablaufs(AnordnungderMaschinenund
Mitarbeiter):
> manuelleFertigung
> Einzelfertigung
> Werkstattfertigung
> maschinelleFertigung
> Mehrfachfertigung
> Fließfertigung
> automatisierteFertigung
> Gruppenfertigung
Erklären Siedie verschiedenen Stufender Fertigungstechnik.
ManuelleFertigung
MaschinelleFertigung
Automatisierte Fertigung
VollautomatischeFertigung
DieHandarbeitistgekenn-
IndermechanisiertenFerti-
EswerdenFertigungsautoma-
DiehöchsteFormderAutoma-
zeichnetdurchdenEinsatz
gungübernimmtderMensch
ten(NC-Maschinen)einge-
tionsindvollautomatische
menschlicherKraft.die
dieBedienungderMaschine,
Fertigungsstraßen.DieFerti-
allenfallsvonWerkzeugenund
dieeigentlicheBearbeitung
setzt.diesichselbststeuern
undregeln(NC: numerical
gungsstraßewirddurchCom-
Handmaschinenunterstützt
benötigtkeinemenschliche
controlled :
numerischge-
wird.Handarbeitwirdheute
Arbeitskraftmehr.DerMensch
steuert).DerMenschsetztden
nurnochindenBereichen
ausgeübt,wo hoheGeschick-
richtetdieMaschineein,über-
AutomateninGang,bestückt
wachtundsteuertdenFerti-
ihnmitMaterial,transportiert
lichkeitoderkreativeFähigkei-
gungsvorgang,wartetund
ab,wartetundrepariert.
tenverlangtwerden.
repariert.
putergesteuert,geregeltund
überwacht(: Computerinte-
gratetmanufacturingCIM).Der
Menschgreiftnurnochindie
Programmeeinundrepariert
dasSystem.
AnteilmenschlicherArbeitskraft
AnteilmaschinellerArbeitskraft
Unterscheiden
Sie Einzel- und Mehrfachfertigung.
Nennen Sie deren besondere Merkmale.
Einzelfertigung
Mehrfachfertigung
JedeshergestellteProduktisteinOriginal.
Serienfertigung
Massenfertigung
relUguilg
enutgr,
zullletsl
]tacil
ue\;onue-
remKundenauftrag(2.B.Brücken,Einbau-
GleichartigeProduktewerdennebenein-
EineunbegrenzteAnzahlvonErzeugnis-
schränke,besondererHochzeitskuchen).
anderinbegrenzterAnzahleaeugt - als
senwirdineinemununterbrochenen
Kleinserienfertigung(2.B.Möbel)oder
Fertigungsablaufhergestellt(2.B.Nägel,
Großserienfertigung(2.B.Kofierradio).
Papiertaschentücher).
Merkmale:
Merkmale:
> auftragsorientierteFertigungnach
Merkmale:
>
programmorientierteFertigung
besonderenPlänen
> programm-undauftragsorientierte
>
permanenteLeistungswiederholung
> keineLeistungswiederholung
Fertigung
>
Soezialmaschinen/vollautomatische
> EinsatzvonUniversalmaschinen
> häufigeLeistungswiederholung
Fertigung
> vorwiegendFacharbeiter
> Universal-/Spezialmaschinen
>
angelernte/ungelernteArbeiter
> hoheStückkosten
> Facharbeiter/angelernteKräfte
>
hoheKostendegression
Auf welche Weiselassen sich Fertigungsabläufe organisieren?
JedeFertigungkannalsAblaufverstandenwerden,d.h.alseine
gendemzubearbeitendenMaterialzugeordnetsind,bisein
Abfolgelogischundzeitlichrichtighintereinanderangeordneter
fertigesProduktentsteht,bestimmtdenorganisatorischenAb-
Tätigkeiten(Verrichtungen).DieArtundWeise,wledieVerrichtun-
laufeinerFertigung.
Werkstattfertigung
Gruppenfertigung
Fließfertigung
Ablaufsystem,beidemdieWerkstoffezu
Ablaufsystem,beidemallezurHerstel-
Ablaufsystem,beidemdieWerkstücke
ihrerBearbeitungandieStellenderAr-
lunggleicheroderverwandterTeileeines
einelückenloseundzeitlichbestimmte
beitsverrichtungtransportiertwerden
mussen.
Vorteile'.
ProdukteserforderlichenArbeitsvorgänge
FolgevonArbeitsgängendurchlaufen,die
ineinerArbeitsgruppedurchgeführtwer-
nachdemlogischenAblaufzurHerstel-
den.EineMischformausWerkstattferti-
lungdesProduktesangeordnetsind.
> schnelleUmstellungderFertigung
> hoheFachkenntnissederArbeiter
gungundFließfertigung.
Beispiel: Polstermöbelproduktion
Vorteile:
> VerküaungderTransportwege
> geringeAnfälligkeitgegenüber Störun-
genbeieinzelnenMaschinen
> schnellerDurchlaufderWerkstücke
>
Beispiel: Fahrradproduktion
niedrigeLagerkosten
Beispiel: Automobilproduktion
Fertigungsverfahren 25 WelchederfolgendenAussagen lnwelchenderfolgendenBranchen I T sindrichtig?
Fertigungsverfahren 25
WelchederfolgendenAussagen
lnwelchenderfolgendenBranchen
I
T
sindrichtig?
werdendieGütervorwiegendin
T
T
Einzelfertigunghergestellt?
EX€automatisierteFertigungistgekennzeichnet
(1) Konservenfabrik
(1)
durchdenhohenAnteilmenschlicherArbeitskraft.
(2) Bauhandwerk
el
durchdiegeringenFixkosten.
(3) Möbeltischlerei
ß) durchdenhohenmaschinellenEinsatz.
(4) Automobilherstellung
{4) durcheineaufwändigeArbeitsvorbereitung.
(5) Bäckerhandwerk
6) durcheinengeringenAnteilmenschlicherArbeitskraft.
WelchesderfolgendenGüteristkeinProduktder
T
Massenfertigung?
WelchederfolgendenProdukteeignen
sichbesondersfürdieautomatisierte
T
Fertigung?
T (1) Tonkassetten
(2) Nägel
(1) Hochzeitstorte
(3) Papier
el
LeiterplattenfürComputer
(4) Kühlschränke
p) Einbauschrank
(5) Elektrokabel
(4) Keramiktassen
p) Joghurtbecher
WelchederfolgendenAussagenüberdie
I
T
Werkstattfertigungsindfalsch?
Tl
DurchwelchesMerkmalistdieEinzelfertigungge-
Il
kennzeichnet?-
(1) DieFertigungkannraschumgestelltwerden.
(1) EinsatzvonUniversalmaschinen
(2) DieFertigungarbeitetmitvergleichsweisehohen
Stückkosten.
e)
häufigeLeistungswiederholung
(3) DieArbeitskräftekönnenmitihrenFähigkeitenvielseitig
eingesetztwerden.
p)
überwiegenderEinsatzvonangelerntenMitarbeitern
(4) programmorientierteFertigung
(4) lmVergleichzuanderenFertigungssystemenistdieProduk-
tivitätderMitarbeiterhieramgrößten.
(5) EinsatzvonSpezialmaschinen
(5) DieLagerkostensindniedrig.
WelchederfolgendenGütereignensich
f
l
T
WelcheNachteilehatdieFließfertigung
f
l
T
besondersfürdieSerienfertigung?
t---i
gegenüberderWerkstattfertigung?
L l
(1) Personenkraftwagen
(1)
StörungenaneinerMaschineunterbrechenunterUmstän-
dendiegesamteProduktion.
e) Papiertaschentücher
(3) Fernseher
(2' ) lndividuelleKundenwünschekönnennichtodernurschlecht
berücksichtigtwerden.
(4) Büroklammern
(3)
LangeTransportwegeerhöhendieDurchlaufzeitderPro-
(5) Schiffe
duktedurchdenBetrieb.
(4)
DieLagerkostensindhoch.
(5)
DieWartezeitensindhoch.DamitwirdvielKaoitalunnütz
tl
WelchederfolgendenAussagenzurMassenferti-
_J
gungistrichtig?
gebunden.
T
(1)
DieProduktederMassenfertigungweiseneinegeringe
WelchederfolgendenGütereignensich
T
T
Qualitätauf.
fürdieGruppenfertigung?
(2)
DieMassenfertigunggreiftvorwiegendaufUniversalma-
schinenzurück.
(1) Baustahlmatten
(3)
DieMassenfertigungistteuer.
(2) Klinkersteine
(4)
DieMassenfertigungistsehrflexibelgegenüberMarkt-
(3) Fernseher
schwankungen.
(5)
DieMassenfertigungunterliegteinerhohenKostendegres- (4) Polstermöbel
ston.
(5) Personenkraftwagen
26 WasverstehenSieunterArbeitsteilung? ArbeitsteilungistdieAuflösungvonArbeitinTeilverrichtungen,dievon
26
WasverstehenSieunterArbeitsteilung?
ArbeitsteilungistdieAuflösungvonArbeitinTeilverrichtungen,dievon
verschiedenenPersonenoderWirtschaftseinheitenausgeführtwerden.
DasGegenteilderArbeitsteilungistdievollständigeSelbstversorgung
einereinzelnenPerson.
Beispiel:EinBauerbaut Weizenan, der Müllermahlt aus
dem WeizenMehl, ausdem der Bäcker wiederumBrot
backt. ln der Selbstversorgungmüssteein Menschalle
dieseTätigkeitenausführenum dasBrotzu erhalten.
Beschreiben Sie die verschiedenen Formen der Arbeitsteilung.
familiäre
DiefamiliäreArbeitsteilungistdieursprünglichsteFormderArbeitsteilung.SiefandzwischenMannundFraustatt,
Arbeitsteilung
alsesnochkeinenAustauschvonGüterngabunddieFamiliensichnochselbstversorgten.
berufliche
Berufs-
Arbeitsteilung
bildung
BerufsbildungistdieSpezialisierungvonPersonenaufbestimmteTätigkeitsfeldernachNeigung
undFähigkeit.
Beispiel:EntwicklungvonBerufenwie Landwirt, Tischlef Müllef Bäckef Händlef Elektriker
Berufs-
spaltung
BerufsspaltungbeinhaltetdiedurchdieTechnisierungerforderlicheSpezialisierunginnerhalbder
ursprünglichenGrundberufe.
Beispiel:DerGrundberufMechanikerlässtsrbhaufspaltenin lndustriemechanikefWerkzeugme-
chaniker AutomobiImechanikerusw.
betriebliche
Arbeits-
DieArbeitszerlegungbeinhaltetdieZerlegungeinesgesamtenArbeitsvorgangsinmehrereTeilleis-
Arbeitsteilung
zerlegung
rungsprozesse.
Beispiel:Die GesamtaufgabeeinesTischlerswird aufgeteiltin Sägen,Hobeln,Verzinken,Furnieren,
Leimen,Beschlägeanbringenusw.
Abteilungs-
bildung
DieAbteilungsbildungistdasErgebnisderArbeitszerlegung.EinzelneArbeitsprozessewerdenauf
Stellen/PersonenverteiltunddiesezuorganisatorischenEinheiten(Abteilungen)zusammengefasst.
Beispiel:EineMöbelfabrikenthältim FertigungsbereichdieAbteilungenZuschnitt, Furnieren,Ober-
flächenbearbeitung,Bankraumusw.
gesellschaft-
DiegesellschaftlicheArbeitsteilungerstrecktsichnichtmehrnuraufMenschenundBetriebe,sondernaufdiege-
liche Arbeits-
teilung
samteVolkswirtschaft.DieVolkswirtschaftzerfälltinverschiedeneWirtschaftsbereiche,vondenen jederganzbe-
stimmteAufgabenübernimmt.
(überbetrieb-
> Urerzeugung:GewinnungvonRohstoffenundEnergie(2.B.Landwirtschaft,Bergbau)
licheArbeits-
> Weiterverarbeitung:VerarbeitungderStoffedurchIndustrieundHandwerk
teilung)
> HandelundDienstleistungen:VerteilungderWarenundErstellungvonDienstleistungen
internationale
Arbeitsteilung
JedesLandspezialisiertsichaufdenAnbauoderdieProduktionvonWarenoderDienstleistungen,diesichindie-
semLandbesonderslohnt (Kaffee ausSüdamerika,KupferausChile,TextilienausMarokko,Schuheausltalien).
Wasist unter ,,Rationalisierung" zu verstehen? WelchesZiel wird dabei vertolgt?
Begriff
UnterRationalisierungwerdenalleMaßnahmenzusammengefasst,diedazugeeignetsind,einebestimmteLeis-
tungmiteinemgeringerenKraft-,Zeit-undKostenaufwandzuerzielenalsvorderRationalisierung.
Ziel
ZielderRationalisierungistdeshalbdieErhöhungderProduktivitätderFertigungsowiedieGestaltunghumaner
Arbeitsbedingungen.ProduktivitätistdasVerhältnisvonbetrieblicherAusbringungsmenge(Output)zurbetriebli-
chenEinsatzmenge(lnput).
Beispiel:200 Mitarbeitererzeugenvor der Rationalisierung42 000 Stück.lhre Produktivitätbeträtgtdamit210
Stück. Nachder RationalisierungkanndieseLeistungdurch 175Mitarbeitererbracht werden.DieProduktivitäthat
sichdamitauf240 Stückerhöht.
Maßnahmenzur
RationalisierungseffektewerdendurchfolgendeMaßnahmenerreicht:
Rationalisierung >
AutomationbeinhaltetdenEinsatzvonMaschinenundComputernzurDurchführungvonArbeitsvorgängen,
wodurchganzoderteilweisemenschlicheArbeiteingespartwird.
Beispiel:EinsatzvonSchweißroboternin derAutomobilfertigung
>
ArbeitsteilungführtzurZerlegungeineszusammenhängendenArbeitsvorgangsinEinzeltätigkeiten.Durchdie
AusrichtungeinerArbeitskraftoderMaschineaufnureinenArbeitsvorgangwirdeinhoherSpezialisierungsgrad
undeineerhöhteProduktivitäterreicht.
Beispiel: Bohrautomatenin der Möbelproduktion
>
NormungundTypungstellendurchdieVereinheitlichungvonWerkstoffen,Teilen,Baugruppenoderganzen
ErzeugnisseneinenRationalisierungseffektimMaterialbereichdar.
Beispiel:Normungvon Verbindungselementen,AbstimmungzwischenHerstellernvonKüchenmöbelnund
Küchengeräten
>
SpezialisierungbeinhaltetdieBeschränkungeinesBetriebesaufdieHerstellungbestimmterProdukte.Dies
führtzuhöherenLosgrößenunddamitzu EinsparungenbeidenHerstellungskostendurchniedrigeRüstkosten
unddenEinsatzvonSpezialmaschinen.
Beispiel: EinLeuchtenherstellerverringertseinProgrammvon260 verschiedenenArtikeln um 150und speziali-
siertsichaufBüroleuchtenundmoderneDesion-Leuchten.

J

it.

r-

Arbeitsteilung/Rationalisierung27 'l WelchederfolgendenAussagenüber PrüfenSiefolgende Diskussionsbeiträge T I
Arbeitsteilung/Rationalisierung27
'l
WelchederfolgendenAussagenüber
PrüfenSiefolgende
Diskussionsbeiträge
T
I
Arbeitsteilungsindfalsch?
zur Rationalisierung
.WelcheAussagen
T
T
sindrichtig?
(1) DasGegenteilvonArbeitsteilungistdieAutomation.
(1)
,,Rationalisierung istnurinderProduktionmöglich,weilsich
(2)
GäbeeskeineArbeitsteilung,müsstesich jeder Mensch
selbstversorgen.
dortimmerwiedergleicheArbeitenwiederholen."
(2)
JedeArbeitkannrationalisiertwerden.wennauchinunter-
(3) DurchArbeitsteilungwirdbeigleicherLeistungeinhöherer
Ertragerzielt.
schiedlichemUmfang."
(3)
,,Die ArbeitvonFührungskräftenlässtsichnichtrationalisie-
14) ArbeitsteilungistdieAuflösungvonArbeitinTeilver-
richtungen.
ren,weilessichdabeiumsehrkomplizierteArbeitsvorgän-
gehandeltund jede Situationandersist."
(5) ArbeitsteilungkannnurinderProduktion,nichtaberim
Büroerfolgen.
(4\
,,Rationalisierung hatbereitsstattgefunden,wenndanach
diebetreffendeArbeitmiteinemgeringerenAufwandanZeit
undKostenverbundenist."
(5)
,,Rationalisierungsmaßnahmen sindfürdieArbeitnehmer
ungünstig:Siemüssenschnellerarbeiten,verlierenihre
21
PrüfenSiefolgendeGruppenvonTätigkeiten.Wel-
JobsunderhaltenfürhöhereLeistungdasgleicheGeld."
I chedergenanntenAuswahlantwortenbeinhalten
I keineArbeitszerlegungalsbetriebliche
fl |
fl
I Arbeitsteilungundsindsomitunlogisch?-
|
t--l
WelchederfolgendenMaßnahmenstelltkeineMaß-
;--1
nahmederRationalisierunqdar? -
l--.1
(1) Hobeln,Leimen,Furnieren
(2) Bohren,Entgraten,Schleifen
(1) NormungvonBauteilen
(3) Anfragen,Bestellen,Kontrollieren
(2) AutomationdesFertigungsprozesses
(4) Schwimmen,Putzen,Verzinken
(3) TypungvonBaugruppen
(5) Drehen,Bohren,Essen
(4) Spezialisierung
(5) ReparatureinesBohrautomaten
3l
IJ
WelchederfolgendenAuswahlantwortenstelltkeine ;1
FormderArbeitsteilungdar? -l
I
WaskanndurchRationalisierungineinemIndustrie-
T
betriebnichterreichtwerden?
(1) Abteilungsbildung
12\ Berufsspaltung
(1) VerringerungderTransportkosten
(3) Arbeitszerlegung
(2) kürzereDurchlaufzeiten
(4) Berufsbildung
(3) VerringerungdesFremdkapitalanteils
(5) Beförderung
(4) ErhöhungderProduktivität
(5) VerringerungderkörperlichenBelastung
ArbeitsteilungfindetaufverschiedenenEbenen
statt.PrüfenSiebeidenfolgendenAuswahlantwor-
EinZielderRationalisierungistunteranderemdie
ten,welcheReihevonBegriffenkeinlogischesEr-
T
HumanisierungderArbeit.
gebnisvonArbeitsteilungist.
fl
fl
Wasistdarunternichtzuverstehen?
t
l
t
l
(1) Programmieren,Reparieren,Bergbau
0)
ErhöhungderLöhneundGehälter
(2) Beschaffung,Produktion,Absatz
(2) VerbesserungderArbeitsbedingungen
(3) Tischler,Elektriker,Landwirt
(3) VerringerungderkörperlichenBelastungen
(4) Urerzeugung,Weiterverarbeitung,Handel
(5) Fräsen,Bohren,Sägen
(4) ErhöhungderVerantwortungundErweiterungderMitwir-
kungsmöglichkeitenderMitarbeiter
(5) VerringerungderwöchentlichenArbeitszeit
WelchederfolgendenMaßnahmendienenderHu-
manisierungderArbeitineinem
I
T
WelchederfolgendenAussagenkennzeichneteinen f
NachteilderArbeitsteilung?-
l
Fertigungsbetrieb?
-
(1) EinsatzvonAtemschutzmasken
(1) höhererLebensstandard
(2) AnschaffungeinesGabelstablers
(2) EntfremdungvonderArbeit
(3) BerechnungneuerAkkordlohnsätze
(3) geringereAnlernzeit
(4) WahlenzumBetriebsrat
(4) AneignungvonSpezialkenntnissen
(5) EinführungneuerProdukte
(5) geringereLohnkosten
28 Was ist die Rechtsordnung eines Staates?Welche Rechtsnormen kennen Sie? Rechtsordnung
28
Was ist die Rechtsordnung eines Staates?Welche Rechtsnormen kennen Sie?
Rechtsordnung
DieGesamtheitallergeltendenRechtsnormenbildetdieRechtsordnungeinesStaates.SieistdieGrundlageder
Gesellschafts-undWirtschaftsordnungundregeltdasZusammenlebenalsGemeinschaft.
Rechtsnormen
DazuzählenGesetze(2.B. BGB,HGB),Verordnungen(2.B.Arbeitszeitordnung),Satzungen(2.B.Satzungder
UniversitätKöln)undGewohnheitsrecht(2.B.regelmäßigefreiwilligeLeistungendesArbeitgebers).
Unterscheiden
Sie das öffentliche
vom privaten
Recht.
öffentliches
Recht
KennzeichendesöffentlichenRechtsistdasPrinzipderUber-bzw Unterordnung,wenneinTrägerhoheitlicher
Gewaltbeteiligtist.EsistmeistzwingendesRecht(Bescheide,Anordnungen,Strafen,Gebote,Verbote),fürdas
Verwaltungsgerichtezuständigsind.
Rechtsgebiete:Vertassungsrecht,Verwaltungsrecht,Steuerrecht,Strafrecht,Prozessrecht,z. T Arbeitsrecht
privates
Recht
KennzeichendesprivatenRechtsistdasPrinzipderGleichordnung.EsistmeistnachgiebigesRechtundwird
bestimmtdurchdenGrundsatzderVertragsfreiheit.FürdasprivateRechtzuständigsindordentlicheGerichte
(2.B.Amtsgericht,Landgericht).
Rechtsgebiete:BürgerlichesRecht,Handelsrecht,Scheckrecht,Wechselrecht,z. T Arbeitsrecht
UnterscheidenSie Rechtssubjekteund nennen Sieden Beginnder Rechtsfähigkeit.
natürliche
NatürlichePersonensindalleMenschenohneRücksichtaufStand,GeschlechtoderStaatsangehörigkeit.
Personen
BeginnderRechtsfähigkeit:VollendungderGeburt
juristische
JuristischePersonensindZweckschöpfungendesGesetzgebers.SiewerdengebildetdurcheineSummevon
Personen
Personenund/oderSachenzueinerOrganisation.
BeginnderRechtsfähigkeit:Hoheitsaktoderprivatrechtlicher Gründungsakt
Beispiele:Land Sachsen,Aktiengesellschaft
Unterscheiden
Sie Rechtsfähig keit und Geschäftsfähigkeit.
Rechts-
fähigkeit
RechtsfähigkeitistdieFähigkeiteinerPersonTrägervonRechtenundPflichtenzusein.
Beispiele:Grundrechte,Rechtauf Eigentum,Schulpflicht,Steuerpflicht
Geschäfts-
GeschäftsfähigkeitistdieFähigkeitRechtsgeschäfteselbstständigundvollwirksamabzuschließen.
fähigkeit
Beispiele:AussprucheinerKündigung,AbschlusseinesMietvertrages
Kennzeichnen
Sie Möglichkeiten
und Grenzen der Geschäftsfähigkeit.
volleGeschäfts- LiegtvorbeinatürlichenPersonen,diedas18.Lebensjahrvollendethabenundsichim
Folge:
fähigkeit
VollbesitzihrergeistigenKräftebefinden.
Rechtsgeschäftesind
SoweiteinVolljährigerseineAngelegenheitenganzoderteilweisenichtmehrbesorgen
vollwirksam.
kann,wirdihmaufAntragodervonAmtswegenvomVormundschaftsgerichteinBe-
treuerzurSeitegestellt.
beschränkte
LiegtvorbeinatürlichenPersonenzwischendemvollendeten7.und18.Lebensjahr.
Folge:
Geschäfts-
Rechtsgeschäftesind
fähigkeit
Ausnahmen: Rechtsgeschäfte,
Folge:
> diederPersoneinenrechtlichenVorteilbringen(2.B.AnnahmeeinerSchenkung);
Rechtsgeschäftesind
> diediePersonmitMittelnerfüllt,dieihrimRahmendesTaschengeldeszurVerfü-
gunggestelltwurden(,,Taschengeldparagraph") ;
vollwirksam.
> beidenenessichumeineHandlungimRahmeneinesArbeitsvertragesdergestat-
tetenArthandelt(2.B.EröffnungeinesLohnkontos);
> fürdiederbeschränktGeschäftsfähigefür,,handelsmündig"erklärtwurde;
> indiedergesetzlicheVertreterimVorhineineinwilligte.
Geschäfts-
Kinderbiszumvollendeten7.Lebensjahr
Folge:
unfähigkeit
dauerndgeisteskrankePersonen
Rechtsgeschäftesind
nichtig.
Geschäfts-
Folge:
fähigkeit von
Rechtsgeschäftesind
juristischen
DieGeschäftsfähigkeiteiner juristischen PersonwirddurchdiehandelndenOrgane
ausgeübt.SievertretendasUnternehmennachaußen,könnenWillenserklärungen
entgegennehmenundabgeben.Hatdie juristische PersondieRechtsfähigkeiterlangt,
istsiezugleichauchhandlungs-unddamitgeschäftsfähig.
vollwirksam.
Personen

schwebendunwirksam.

Rechtssubjekte29 BeiwelchemderuntenstehendenGesetzehandelt WelchesderfolgendenRechtsgeschäfteistnichtig?I tr
Rechtssubjekte29
BeiwelchemderuntenstehendenGesetzehandelt
WelchesderfolgendenRechtsgeschäfteistnichtig?I
tr
essichumeinGesetzdesöffentlichenRechts?-
(1)
Die6-jährigeFrederikekauftsichvonihremTaschengeld
ß) a
Handelsgesetzbuch
mehrereStickermitBärenmotivenfür8,80€.
Wechselgesetz
(2)
Der7-jährigeYannickhatfürseineMuttervomBäckerbe-
ßt
BürgerlichesGesetzbuch
stellteBrötchenabgeholtundkauftsichfür2,00€ einEis.
l.l
Aktiengesetz
F|
Grundgesetz
(3)
Die18-jährigeAuszubildendebenutztihrgespartesGeld
zumKaufeinesAutos.
(4\
DieZwillingePiaundHanna(10Jahrealt)kaufenvonihrem
TaschengeldfürihrenSchäferhundeinHalsband.DieEltern
InwelchemderfolgendenFälleistdasAmtsgericht
T
sindmitdemKaufnichteinverstanden.
zuständig?
(5)
o) DieHauseigentümerinSimoneGalanderbestreitetdie
Die21 -jährige AuszubildendebenutztihreAusbildungsver-
gütungzumKaufeinerVideokamera.DieElternwurden
vorhernichtgefragt.
RechtmäßigkeiteineskommunalenGebührenbescheids.
a EinUnternehmerbeantragtdenErlasseinesMahnbe-
scheids.SeineForderungandenAntragsgegnerbeträgt
24580,00€.
UberprüfenSiefolgendeAussagenzurGeschäftsfä-
ß;)
EinRentnerklagtgegeneinenRentenbescheid.
higkeitundRechtsfähigkeit.
t
)
DerBauherrverklagtdasElektrohauswegenfehlerhafter
lnstallationderWasser-undElektroleitung.DerStreitwert
T
WelchederAussagenistfalsch?
beträgt12500,00€.
o EineSozialhilfeempfängerinklagtaufAuszahlungeinesvon
0)
EindreiTagealtesKindkannsteuerpflichtigsein.
ihrbeantragtenZuschusseszurWohnungseinrichtung.
(2) Ein12-JährigerkannEigentümereinesHausessein.
(3) DieRechtsfähigkeitbeinatürlichenPersonenbeginntmit
derVollendungderGeburt.
Welchederfolgenden
Rechtsseschäfte
(4)
JuristischePersonensindnichtrechtsfähiq.siesindnurvoll
sindvollgültig?
I
I
geschäftsfähig.
(5)
Ein17-jährigerSchülerkauftsicheinenAnzugfürdiekom-
Ein6-jährigesKindistrechtsfähig,aberesistnichtge-
(1)
schäftsfähig.
mendeHochzeiteinergutenBekannten.DieMutterstimmt
demKaufnichtzuundteiltdiesdemKaufhausmit.
el
Der12-jährigeMarkuserwirbtvonseinemTaschengeld
einenWalkmanfür96,00€. DieMutteristmitderBenut-
zungnichteinverstanden.
(3)
Der16-jährigeMichaelhatvonseinerPatentante200,00€
erhaltenundkauftsichdavonneueLautsprecher.DieEltern
Rechtssubjektewerdeninnatürlicheund juristische
Personenunterteilt.InwelchemderfolgendenFälle
handeltessichumeineiuristischePerson?
erteilenkeineGenehmigung.
(4)
EinBauervereinbartmündlichmiteinemHandelsvertreter
(1) LandHessen
denKaufeinerFütterungsanlageimWertvon500000,00€.
(2) GerichtsvollzieherDieterBüscher
(5)
EinKreditnehmerakzeptiertschriftlichdieZahlungvon45 o/o
ZinsenimFalledernichtpünktlichenRückzahlunganden
Dahrlehensgeber.
(3) AnkeRüter,Bauchtänzerin
(4) WilhelmKatenbrink,ZweigstellenleitereinerGroßbank
(5) StadtdirektorDr.Eller
UberprüfenSiefolgendeAussagenzumöffentlichen
undzumorivatenRecht.
T
WelchedieserAussagenistfalsch?
BeiwelchemSachverhaltwirdeinschwebendun-
| Fl
fl
|
wirksamesRechtsgeschäftbeschrieben?_
L l
(1)
DasprivateRechtistgeprägtvondemPrinzipderVertrags-
freiheit.
(1)
Ein13-JährigerkauftsichvonseinemTaschengeldeine
Filmkamera.
t2)
BeiStreitigkeitenimöffentlichenRechtsindu.a.dieVerwal-
tungsgerichtezuständig.
(2)
Eine17-JährigeerhältvonihrerTantezumNamenstag
(3)
Streitigkeiten,diedasPrivatrechtbetreffen,werdenimmer
300,00€ geschenkt.DieElternverlangenvomKinddie
RückgabedesGeldesandieTante.
vordemzuständigenAmtsgerichtausgetragen.Andere
Gerichtesinddafürnichtzuständig.
(3)
Ein '16-Jähriger kündigtohneAbsprachemitseinenEltern
seinArbeitsverhältniszumnächstmöglichenTermin.
(4)
BeiöffentlichemRechthandeltessichmeistumzwingen-
desRecht.EineSteuerschuldz.B.istmitdemFinanzamt
(4)
Anihrem18.GeburtstagunterschreibtdieAuszubildende
nichtfreivereinbar.
einenKaufvertragübereinAutoimWertvon6800,00€.
(5)
GesetzedesprivatenRechtssindz.B.dasBürgerliche
(5)
Die17-jährigeAuszubildendekauftsichvonihrerAusbil-
Gesetzbuch,dasHandelsgesetzbuchunddasScheck- dungsvergütungohneGenehmigungderElterneinen
geseE.
Pullover.
30 Was sind Bechtsobjekte? Geben Sieeinen Überblick.
30
Was sind Bechtsobjekte? Geben Sieeinen Überblick.
ZudenGegenständendesRechtsverkehrsgehörenRechtsobjekte,dieunterschiedenwerdenkönneninSachen(: körperliche
Gegenstände)undRechte(: unkörperlicheGegenstände).
Sachen
unbeweglicheSachen(lmmobilien)
Beispiele:Grundstücke, Gebäude
beweglicheSachen(Mobilien)
Beispiele:Konsumgüte7lnvestitionsgüter
vertretbareSachen
Beispiele:Bonbons,Papiertaschentücher
nicht vertretbareSachen
Beispiele:Originalgemälde,gebrauchtesAuto
VertretbareSachenimSinnedesBGBsindbewegliche
NichtvertretbareSachenkönnennichtnachMaß,Zahl
Sachen,dieimVerkehrnachMaß,ZahloderGewicht
oderGewichtbestimmtwerden.
bestimmtwerdenkönnen
verbrauchbareSachen
werdendurchGebrauchverbraucht
Beispiel:KonsumgüterwieKaffee
unverbrauchbareSachen
werdendurchdenGebrauchnurabgenutzt, jedoch
nichtköroerlichverbraucht
Beispiele:Maschine,Haus
Rechte
Persönlichkeitsrechte
Vermögensrechte
Beispiele:Firmenrecht,Namensrecht
Beispiele:Forderung,Patent
Unterscheiden SieBesitz und Eigentum.
Besitz
Eigentum
BesitzistdietatsächlicheHerrschaftAy'erfügbarkeitübereine
EigentumistdierechtlicheHerrschafWerfügbarkeitübereine
SacheodereinRecht.
SacheodereinRecht.
DerBesitzerkannmitderSachenurimRahmenvonVereinba- DerEigentümerkannmitderSachebeliebigverfahren,sofern
rungenmitdemEigentümerverfahren.
dadurchnichtdieRechteDritterverletztwerden.
Eigentümerund Besitzersind zumeist eine Person,weil derienige,dem etwas
,,gehört",
die Sacheauch besitzt.
In zahlreichenFällensind Besitzerund Eigentümer jedoch zwei Personen(2. B. bei Leihe,Pacht,Miete).
Erläutern Siedie Möglichkeiten der Eigentumsübertragung.
bei
beweglichen
Sachen
Einigungund Übergabe:EinigungzwischenKäuferundVerkäuferüberdieUbertragungdesEigentumsim
RahmendesErfüllungsgeschäftesundUbergabe,wennderGegenstandbeimVerkäuferist.
Beispiel:DerVerkäuferübergibtdengekauftenFotoapparatan denKäuferBeidesindsicheinig,dassdas
Eigentumübertragenwird.
Einigung:KäuferistbereitsBesitzerundwirddurchdieEinigungEigentümer.
Beispiel:NachAbschlussder Kaufuertrageswird der KäuferEigentümerder vorhergemietetenVideoanlage(die
sich in seinemBesitzbefindet)nur aufgrundder Einigungüber die Eigentumsübertragung.EineUbergabeist
nicht mehrerforderlich.
BesitzkonstitutEinigungüberdieEigentumsübertragungundVereinbarung,dassderVerkäuferBesitzerbleibt.
Beispiel:DerKäufererwirbt mehrereWertpapierevonseinerHausbankund belässtdie Papiereweiterhinim
Depot der Bank. Er wird Eigentümerder Wertpapieredurch die Vereinbarung,dassder VerkäuferweiterhinBe-
sitzer bleibt und er das Eigentumerwirbt.
Abtretungdes Herausgabeanspruchs:EinigungüberdieEigentumsübertragungundAbtretungdesAn-
spruchsaufHerausgabederSache,wennderGegenstandsichbeieinemDrittenbefindet.
Beispiel:DerVerkäuferüberträgt das Eigentuman einemFamilienzeltdurch dieVereinbarung,dassder Käufer
gegenüberseinemFreund,dem erz. Z. dasZelt geliehenhat, einenHerausgabeanspruchhat.
bei
Auflassung(Einigung)und Eintragungin dasGrundbuch:DieEintragungerfolgt,wenndieAuflassungnachge-
unbeweglichen
wiesen,dieEintragungbeantragtundbewilligtwurdeunddieBestätigungüberdieZahlungderGrunderwerbs-
Sachen
steuervorlieot.
beiRechten
Einigungüberdie Ubertragungdes EigentumsundAbtretung(=Zession)
Beispiel:DerHändlertritt seineForderungan einenKundenan seinenLiefererab.
Sonstiges
> Verarbeitung,Vermischung,Verbindung:Esistmöglich,dasAlleineigentumanderSachezuerwerben.
Beispiel:Dieunter EigentumsvorbehaltgeliefertenLacke werdenfür die Holzregaleverstrichen.
> GutgläubigerErwerb:GutgläubigerErwerbliegtvor,wennderVeräuBererfürdenEigentümergehaltenwer-
dendurfte.
Beispiel:DerKäufererwirbteinenMarmorblockin denVerkaufsräumendesVerkäufersohnezu wissen,dass
derVerkäufernochnichtdasEigentuman diesemBlockerworbenhat.
DergutgläubigeEigentumserwerbist jedoch nichtmöglichbeigestohlenen,vedorengegangenenodersonst
abhandengekommenen Sachen(Ausnahme:Geld,Inhaberpapiere).
Rechtsobjekte 31 -il BeiwelchenderuntenstehendenGegen- ÜberprüfenSiefolgendeAußerungeneinesVerkäu- I
Rechtsobjekte
31
-il
BeiwelchenderuntenstehendenGegen-
ÜberprüfenSiefolgendeAußerungeneinesVerkäu-
I ständehandeltessichumbewegliche
I
fers.InwelchemFallhandeltessichumdieEiqen-
Sachen,dieauchgleichzeitig vertretbare
Sachensind?
r
tumsübertragung,,Einigung undübergabe,,?
T
(1) ,,Bitte nehmenSiedieSache."
fi)
aufSterilitätgeprüfte EinmalspritzebeimHautarzt
(2)
,,LassenSiesichdieSachevonmeinerNichtegeben
e,
ausverschiedenenVersandholzkistenselbstgezimmertes
Weinregal
(3) ,,BehaltenSiedieSache."
(4)
,,lch werdedieSachefürSiebehalten."
ß|
ausFertigblöckenerrichtetesZweifamilienhaus
(5)
,,Sie könnendieunterEigentumsvorbehaltgelieferten Waren
l.)
aufgrundeinerBestellunggelieferte Packungvon'l000Mes-
singschrauben
anDritteveräußern,treten jedoch
denenForderungenab."
anunsdiedarausentstan-
dasausStahldrahtselbsterstellteVogelhaus
InwelchemderfolgendenFälleistdie person (pl)
gleichzeitig BesitzerundEigentümer? _
at111
InwelchemderfolgendenFällewirdderKäufernicht
_
Eigentümerderbeweglichenbzw.unbeweglichen
T
Sache?
(1)
DerUnternehmerlieferteaufgrundeinesVertragesvereinba-
rungsgemäßdiebestelltenRohstoffeandenKunden(p1). Die
BezahlungderRohstoffeistnochnichter.folgt.
DieKlavierspielerinBirgitVoßhatsichtür14TageeinKlavier
voneinemMusiKachgeschäftgemietet.DaihrdasInstrument
(2)
zusagt,schließtsieeinenKaufuertrag.DerInhaberdesMusik-
geschäftesisteinverstandenunderfülltdenKaufuertrag.
DerGroßhändlerlieferteandenEinzelhändler(p1) Schnell-
kochtöpfeunterEigentumsvorbehalt.DieBezahlungmuss
nocherfolgen.
DerKünstlerRolfBruelheydeistvoneinemSonderbandüber
(3)
DerUnternehmerliefertegestohlene WareandenKunden
denMalerCasparDavidFriedrichbegeistertundschließt
(P'l).DerKundehatdieWarebereitsvorderLieferungbe-
einenKaufuertragmitdemBuchhändler.Dader Künstlerauf
zahlt.
derDurchreiseist,bitteterdenBuchhändler,denSonder-
(4)
DerPrivatmann(P1)mietetsichfüreinWochenendeeinen
bandinseinemBesitzzubehalten.
KleintransportervoneinemAutohaus.
DerInhaberderTöpfereiistdamiteinverstanden,dassdie
(5)
BiologiestudentinBarbaradievonihmerworbeneVasesofort
DerKäufer(P1)von WertpapierenvereinbartmitseinerHaus-
bank,dassdiePapiereimDepotderBankverbleiben.
mitnimmt.WenigeTagespätererhältdieKäuferinwieverein-
bartdieRechnung.
EinPrivatmannvereinbartdenKaufeinesGrundstücksmit
einemBauern.DerKaufuertragwirdmündlichabgeschlossen
unddieGeldsummeinbarbezahlt.
DerTrainereinerFußballmannschafterhältdieLieferungvon
15SportanzügenunterEigentumsvorbehalt.DieBezahlung
erfolgtebereitsimVoraus.
InwelchemderfolgendenFällehandeltessichum
I
einevertretbareSache?
0) LagerhalledesGemüsehändlers
(2) GrundstückinderMünch-Siedlung
(3)
Teemit Holunderblütenim Kaufhausregal
ÜberprüfenSieuntenstehendeAußerungenzum
(4) selbstgebackene Tortezum40.GeburtstagvonTanteAnna
mitNameundGeburtsjahr
Eigentum.
r
(5) SonderanfertigungeinerSchleifmaschine
WelchederAussagenistfalsch?
EigentumistdierechtlicheHerrschaftübereineSacheoder
einRecht.
DasEigentumaneinerbeweglichenSachekannaufunter-
schiedlicheArtundWeiseübertragenwerden.lnmanchen
DurchwelchenderfolgendenVorgängewirdkein
I
FällenreichtnurdieEinigungüberdieEigentumsübertragung
Eigentumübertragen?
aus.DerKäuferistindiesemFallbereitsBesitzer.
GutgläubigerErwerbistnichtmöglichbeiverlorengegange-
(1)
Einigungundübergabe
nenundgestohlenen Sachen.
(2)
Diebstahl
DasEigentumanbeweglichenSachenkannz.B.durchEini-
(3)
GutgläubigerEnrverb
gungundUbergabeeruvorbenwerden.
(4' ) Fund
DieUbertragungdesEigentumseinerbeweglichenSache
beinhaltetimmergleichzeitig dieUbertragungdesBesitzes.
(5)
EinigungundAbtretungdesHerausgabeanspruchs
Wasverstehtman unter einemRechtsgeschäft? Was ist in diesem Zusammenhang eine Willenserklärung? Rechts- geschäft
Wasverstehtman unter einemRechtsgeschäft?
Was ist in diesem Zusammenhang eine Willenserklärung?
Rechts-
geschäft
Rechtsgeschäfte gestaltendierechtlichenBeziehungenzwischendenineinerWirtschafthandelndenPersonen
sowiedemStaat.RechtsgeschäftebestehenausWillenserklärungenderhandelndenPersonen.
Willens-
EineWillenserklärungisteinerechtlichwirksameAußerung,durchdiedieabgebendePersonbewussteine
erklärung
Rechtsfolgeherbeiführenwill.
IJnterscheidenSieeinseitigeundzwei- oder mehrseitige Rechtsgeschäfte.NennenSieBeispiele.
einseitige
SiegestalteneineRechtsfolgedurchdieWillenserklärungeinereinzelnenPerson.
Rechts-
geschäfte
> nichtempfangsbedürftigeRechtsgeschäfte
Beis p ieIe: Testament,AusIobung
BeiAbgabederWillenserklärungistdasRechtsgeschäftgültig.
> empfangsbedürftigeWillenserklärung
Beispiele: Kündigung, Anfechtung
BeiAbgabeundZugangderWillenserklärungistdasRechtsgeschäftgültig.
zwei- oder
SiewerdennurdurchinhaltlichübereinstimmendeWillenserklärungenallerBeteiligtenrechtswirksam.DieWillens-
mehrseitige
erklärungenwerdenAntragundAnnahmegenannt.BeiÜbereinstimmungkommteinVertragzustande
Rechts-
Beispiele: Gesellschaftsvertrag,Darlehensvertrag
geschäfte
Wann wetdenWiltenserklärungen
gegenüberAbwesenden,
Anwesenden, Geschäftsunfähigen und
beschränkt Geschäftsfähigen wirksam?
Abwesende
Willenserklärungen gegenüberAbwesendenwerdenmitZugangindenHerrschaftsbereichdesErklärungsemp-
fängerswirksam.
Anwesende
Willenserklärungen gegenüberAnwesendenwerdenmitVernehmungderErklärungwirksam.
Geschäfts-
unfähige
Willenserklärungen gegenüberGeschäftsunfähigenwerdenmitZugangderErklärungandengesetzlichenVertre-
terwirksam.
beschränkt
Willenserklärungen gegenüberbeschränktGeschäftsfähigenwerdenmitZugangderErklärungandengesetzli-
Geschäftsfähige
chenVertreterwirksam.
Ausnahmen:DieErklärungbringtnurrechtlicheVorteileoderdieEinwilligungdesgesetzlichenVertreterslagvor.
WelcheÄußerungsformen von Willenserklärungenwetden unterschieden?
> ausdrücklichesHandeln
- mündlich (dazu zählIaucheinTelefonat)
- schriftlich (dazuzählenauch perFaxundTelegrammgeäußerteWillenserklärungen)
> schlüssiges (konkludentes)Handeln,ausdemeinWilleabzuleitenist:Handschlag,Kopfnicken,WareliefernaufeineBestellung,
GeldeinwurfineinenAutomaten
> Nichthandelnbzw.Schweigen (ausnahmsweise):giltnurdann,wennSchweigenalsErklärungszeichenvereinbartwurdeodernach
TreuundGlaubenderabweichendeWillehätte geäußertwerdenmussen.
Wetcheunterschiedlichen Formvorschriften für die Abgabe von Willenserklärungen gibt es?
Form
Durchführung
Beispiele:
Schriftform
EigenhändigeUnterschriftuntereinemSchriftstückist
Schuldversprechen,Schuldanerkenntnis,Bürgschaftser-
erforderlich.
klärung(Ausnahme:Kaufleute),Verbraucherdarlehens-
vertrag,Tarifuertrag,Pacht-oder Mietvertragmit einer
Laufueitlängerals einJahf KündigungvonArbeitsver-
hältnissen
öffentliche
DieUnterschriftwirdinGegenwarteinesNotarsvorge-
Beglaubigung
nommenundvondiesembeglaubigt.
Anträgeauf Eintragungin dasGrundbuch,Handels-,
Vereins - und Güterrechtsregister
Notarielle
ÜberdieVerhandlungfertigtderNotareineNieder-
Beurkundung
schriftanundverliestsie.DieanwesendenPersonen
genehmigenundunterschreiben.DerNotarbestätigt
lnhaltundUnterschriften.
Kautuerträgeüber Grundstücke,Vertügungüber ein
Erbteil,GründungeinerGmbH,Schenkungsverspre'
chen, BeschlüssederHauptversammlungeinerAktien-
gesellschaft
Rechtsgeschäfte(1) 33 WelchederfolgendenReihenenthältnureinseitige T WelchederfolgendenbegrifflichenGleichserzungen
Rechtsgeschäfte(1)
33
WelchederfolgendenReihenenthältnureinseitige T
WelchederfolgendenbegrifflichenGleichserzungen f-1
ttl I
Rechtsgeschäfte?
I
bzw.Erklärungenistfalsch? _=--
Ll
(1)
Kündigung -
Pacht - Testament
('l)
VereinbarteFormvorschriften = gewillkürteForm
(2)
Mahnung - Testament - Kündigung
(2)
(3)
Leihe - Mahnung -
Erbvertrag
(4)
Schuldanerkenntnis - Miete - Pacht
OffentlicheBeglaubigung = BestätigungderRichtigkeit
durchdenNotaroderdurcheinezuständigeBehörde.Die
BestätigungbeziehtsichaufdenInhaltunddieabgegebene
Unterschrift.
Leihe - Testament - Mahnuno
(3)
KonkludentesHandeln = schlüssigesHandeln
(4) DerSchenkungsvertragbedarfzurGültigkeitdernotariellen
Beurkundung : gesetzlicheFormvorschrift.
ÜberprüfenSiefolgendeAussagenüberRechtsge-
4
(5) Schaufensterauslagen : AufforderungenzurAbgabeeiner
Willenserklärung
I
schäfte.WelchederAussagenistfalsch?
(1) AlleeinseitigenRechtsgeschäftesindempfangsbedürftige
Willenserklärungen.
WelchederfolgendenAussagen
T
T
(2)
VerträgeentstehendurchAntragundAnnahme.
sindfalsch?
(3)
Rechtsgeschäftekönnengrundsätzlichin jeder beliebigen
Formabgeschlossenwerden.
(1)
(4)
EinVertragkommtimmerdurchzweiübereinstimmenoe
Rechtsgeschäfte zustande.
EinVeftragkommtdurchmindestenszweiübereinstimmen-
deWillenserklärungenzustande.
(2)
EinVedragkannauchdurchSchweigenzustandekommen.
(5)
Zwei-odermehrseitigeRechtsgeschäftenenntmanVerträ-
(3)
AuchdurchHandschlagoderdurchKopfnickenkannern
ge.
Vertragzustandekommen.
(4)
Vefirägekommendurchmindestenszweiübereinstimmen-
deWillenserklärungenzustande.
(5)
EineBestellungmussschriftlicherfolgen,wenndasAngebot
BeiwelcherAussagehandeltessichumdievoll-
E
schriftlichunterbreitetwurde.
ständigeErklärungdernotariellenBeurkundung?
(1)
EineeigenhändigeUnterschriftistaufdemSchriftstück
erforderlich.
lnwelchenderfolgendenFälleistkein
Vertragzustandegekommen? _
f--.1
f
l
(2)
DieEchtheitderUnterschriftwirddurcheinedazuermäch-
Ll
L
l
tigtePersonbestätigt.
(3)
DasganzeSchriftstückwirdvoneinerdazuermächtigten
PersonalsUrkundeabgefasst.EswirddieEchtheitderUn-
terschriftundderInhaltbestätigt.
(4)
DasSchriftstückwirdhandschriftlichniedergeschrieben.
(5)
NebenderBestätigungdurchdenNotaristeineweitere
PersonnotwendigumdieRichtigkeitdesDokumenteszu
bestätigen.
(1) ZweiTeilnehmereinesMusikkursesunterhaltensichüber
dieGitarredesKursleiters.DerTeilnehmerA äußertsichwie
folgt: ,,lch bietedirdieGitarredesKursleiterszueinem preis
von480,00€ an."DerTeilnehmerB istbegeistertund
meint: ,,Okay,bringsiemirmorgenvorbei."
Hinweis:EshandeltsichnichtumeinScherzgeschäft;der
TeilnehmerA hatkeineVereinbarungenmitdemKursleiter
getroffen.
(2)
DieSchwimmschülerinwirfteinS0-Cent-StückindenKaf-
feeautomatenunderhältdasgewünschte Getränk.
(3)
BeiwelchemderfolgendenSachverhalteistein
Vertragdurchschlüssiges(konkludentes)Handeln
I
DerGemüsehändlerbietetdemKäufereineKisteMangos
zumPreisvon40,00€ an.DerKäuferistbereit,1/2Kiste
MangoszumPreisvon22,00€ zukaufen.
zustandegekommen?
(4)
(1)
DerlangjährigeKundeerhälteineWarensendungvondem
DerAutohändlerwirbtinderSamstagausgabederZeitung
miteinembesondersgünstigenAngebotüberWinterreifen.
DerAutofahrerbestelltamselbenTagschriftlich4 Reifen.
Lieferanten,dieernichtbestellthatte.Erlegtdiegelieferten
RohstoffeindasLagerundvergisstseinenLieferantenvon
(5)
DerFacharbeitervereinbarttelefonischmitdem personar-
derFalschlieferungzubenachrichtigen.
chefeinesBauunternehmensden1.7.d.J.alsEinstellungs-
termin.EineschriftlicheVereinbarungwurdenichterstellt.
(2)
EinLandwirterhältvonseinemNachbarnfolgendenVor-
schlag: ,,Den gebrauchtenAnhängerkannichdirfür
1200,00€ überlassen."DerLandwirtnicktmitdemKoof
undholtdenAnhänger.
(3)
DerVerkäuferunterbreitetschriftlicheinAngebot.DerKäu-
ferbestelltunverzüglichmündlich.
WelchesderfolgendenRechtsgeschäfteisteinein- I
seitigesRechtsgeschäft?
(4)
DieGymnastikschülerinunterschreibtnachdererstenPro-
bestundeindemneueröffnetenInstitutfürKöroerwahrneh-
(1) Kündigung
mungeinenVertragüberdieNutzungderEinrichtungen
(2) Pachtvertrag
gegenEntgelt.
(3) Arbeitsvertrag
(5)
EineBestellungperFaxwirdvomVerkäuferebenfalls per
Faxbestätigt.
(4) Aufhebungsvertrag
ll nterscheiden Sien ichtige und anfechtbare Rechtsgeschäfte- Nichtige
ll nterscheiden Sien ichtige und anfechtbare Rechtsgeschäfte-
Nichtige
NichtigeRechtsgeschäftesindvonAnfanganungültig.Siesinddeshalbsozubehandeln,alswärensiegarnicht
Rechts-
abgeschlossenworden.Nichtigsind
geschäfte
> Willenserklärungen,dievonGeschäftsunfähigenabgegebenwerden;
Beispiel:Ein 0-jährigesKind kauft sich eineAnziehpuppe.
> Willenserklärungen,dievonPersonenimZustandderBewusstlosigkeitodervorübergehendenStörungder
Geistestätigkeitabgegebenwerden ;
Beispiel:IJnterHypnoseschließtein TeilnehmereinenVertragüber eine Weltreise.
> Willenserklärungen,diezumScheinabgegebenwerden;
Beispiet:Im KaufuertragübereinGrundstückwirdeineniedrigereKaufsummeeingetragenum Grunderwerbs-
steuerzu sparen.
> Willenserklärungen,beidenenderMangelderErnstlichkeiterkanntwerdenmüsste;
Beispiet:Ein Gastbetritt die Kneipemit dem Spruch: ,,Ein
Königreichfür ein Bier"
> Rechtsgeschäfte,diegegeneingesetzlichesVerbotverstoßen;
Beispiet:AbschlusseinesHeilbehandlungsvertrages,ohnedass
derVertragspartnereinegesetzlicheErlaubnis
dafür besitzt.
> Rechtsgeschäfte,diesittenwidrigsind(Wucher);
Beispiet:EinWohnungseigentümervermieteteineWohnungan einekinderreicheFamiliezu einemüberhöhten
Mietpreis.
> Rechtsgeschäfte,dieohnegesetzlichvorgeschriebeneFormabgeschlossenwordensind.
Beispiel:Ein Privatmannverbürgtsich mündlich.
Anfechtbare
AnfechtbareRechtsgeschäftesindvollgültigundwerdenerstnachträglichdurcheinefristgerechteAnfechtung
Rechts-
nichtig.Anfechtungsgründe:
geschäfte
> lrrtum
- überwesentlicheEigenschafteninderPerson
Beispiel:EineBankstellteinenMitarbeiterein,dereinScheckfälscherist.
- überwesentlicheEigenschafteninderSache
Beispiet:DerVerkäuferbietet
einenSeidenteppichan. KäuferundVerkäuferstellennach dem Kaufuertrag
die Fälschungfest.
- überdieErklärungsbedeutung
Beispiel:DerKäufer bestellteine KisteMangostane,meint aber eineKiste Mangos.
- überdieErklärungshandlung
Beispiel:EinKundeunterschreibteinenfalschenKaufuertrag.
> falscheUbermittlung
Beispiel:DerSachbearbeiterschreibt statt 12,10€ einen Preisvon2,10€ auf.
> arglistigeTäuschung
Beispiel:EinGebrauchtwagenwird alsunfallfreiverkauft;der Verkäuferweißaber,dassdieseAussagefalschist.
> widerrechtlicheDrohung
Beispiet:DerArbeitskoltegeerzwingtden AbschlusseinesKaufuertragesüber einenVideorekorderunterAn-
drohungderBekanntgabeeinesFehlverhaltens.
WelcheVertragsarten weden unterschieden?
NennenSiewesentlichelnhalte,Vertragspartnerund Besonderheiten.
Vertragsart
Vertragspartner
lnhaltdesVertrages
entgeltlich/
BesondereHinweise
unentgeltlich
Schenkungs-
Schenker/
ZuwendungvonSachenoder
unentgeltlich
Handschenkung : formfrei;
venrag
Beschenkter
Rechten -
Eigentumswechsel
Schenkungsversprechen = notarielle
Beurkundungnötig
Mietvertrag
Vermieter/
ÜberlassungvonSachenzum
entgeltlich
Mieter
Gebrauch
beiKündigungvonWohnraum =
Schriftform
Pachtvertrag
Verpächter/
ÜberlassungvonSachenoder
entgeltlich
Pächter
RechtenzumGebrauchundzum
UnterschiedzumMietvertrag =
Fruchtziehungsrecht
Fruchtgenuss
Verleiher/
unentgeltlich
RückgabederselbenSache
Leihvertrag
ÜberlassungvonSachenzum
Entleiher
Gebrauch
Darlehens-
Darlehens-
ÜberlassungvonvertretbarenSa-
entgeltlichoder
RückgabegleicherSachenbzw
vertrag
geber/
unentgeltlich
GeldingleicherHöhemitoder
Darlehens-
chen (Sachdarlehen)oderGeld
(Gelddarlehen)zumGebrauch/
Verbrauch - Eigentumswechsel
ohneZins
nehmer
Werkvertrag
Unternehmer/
Herstellungeinesversprochenen
entgeltlich
dergewünschteErfolg(dasErgeb-
Besteller
Werkes
nis)musseintreten
Werklieferungs-
Unternehmer/
Herstellungeinesversprochenen
entgeltlich
Kombinationaus
vertrag
Besteller
WerkesauseinemvomUnterneh-
a) Werkvertragund
merzubeschaffendenMaterial -
Eioentumswechsel
b) Kaufvertrag;
eswird ,,gewerkt" und ,,geliefert"

I

ist.

Rechtsgeschäfte(2) 35 BeiwelchemderfolgendenBeispielehandeltessich WelchederfolgendenRechtsgeschäfte T T T
Rechtsgeschäfte(2)
35
BeiwelchemderfolgendenBeispielehandeltessich
WelchederfolgendenRechtsgeschäfte
T
T T
umeinenLeihvertrag?
sindanfechtbar?
(1)
DerSchülerbesorgtsichausderSchülerbüchereikostenlos
(1)
EinKundebestellt12GrosToilettenpapier.EristderMei-
zweiMathebücher.
nung,dasser12gro9eRollenToilettenpapierbestellthat.
(2)
FürUnterrichtszweckeholtsichdieDeutschlehrerinAnni
HoltmanneineVideokassettegegen8,00€ Gebühr.
(2)
DieTranskälteGmbHschließtmiteinerBuchhalterineinen
Arbeitsvertrag.Esstelltsichheraus,dassdieBuchhalterin
nichtüberdiezugesichertenBuchhaltungskenntnissever-
(3)
lneinemParkhauswirdeinParkolatzfür4 Stundenbenutzt.
fügt.
DieParkgebührenbetragen6,00€.
(3)
DerKunsthändlerverkaufteinenDruckvonSalvadoreDali.
(4)
DerForellenzüchtervereinbartmiteinemBauunternehmen
Esstelltsichheraus,dassdergleicheDruckineinemKauf-
dieNutzungeinesBaggersgegenEntgelt.
haus30,00€ preiswerterangebotenwird.
(5)
DerTennisspielervereinbartmitdemGastwirtdesSoort-
(4)
zentrumsdieNutzungdesTennisplatzesgegeneineGebühr
von28,00€ inderStunde.
DerBörsenspekulanterwirbteinAktienpaketinHöhevon
120000,00€ inderHoffnung,dassdieKurseamnächsten
Tagsteigen.Leiderhatersichgeirrt,dennderKursfällt.
(5)
EineKunststudentinerwirbtvoneinerMitstudentineinSpe-
zialleinenzurBespannungeinesBildgrundes.BeimAufzie-
In welchem beschriebenenSachverhalthandeltes
I
henbemerktdieKunststudentin,dassdasLeinen30cm
sichumeinenPachtvertrao?
wirdfestgestellt,dassdieMitstudentinsichbeimZuschnei-
denvermessenhat.
(1)
EinStudentübernimmtfürzweiJahreeinAltstadtlokalmit
EinrichtunggegenZahlungeinesmonatlichenEntgelts.
(2)
EinKegelklubvereinbartmiteinemAutohausdieÜberlas-
sungeinesKleinbussesfüreinWochenendegegenEntgelt.
(3)
EinUnternehmerschließteinenVertragübereineleerste-
hendeHalle,dieergewerblichnutzenwill.
UberprüfenSiefolgendeAussagenzudenAnfech-
(4)
DieSpeditionvereinbartdieNutzungeinerRasenflächefür
tungsfristen.
T
dasAbstellenvonSpezialkühlzügengegenEntgelt.
WelchederAussagenistrichtig?
(5)
DieMitgliedereinesSportvereinskönnenunentgeltlichdie
RasenflächederGemeindebenutzen.
(1)
lmFallederarglistigenTäuschungmussdieAnfechtung
spätestensinnerhalbeineshalbenJahresnachKenntnisder
Täuschungerfolgen.
InwelchemFallhandeltessichumeinenWerkver-
I (2)
EineAnfechtungwegeneineslrrtumesüberwesentliche
Irag?
EigenschafteninderPersonmussohneschuldhaftesZö-
gern,d.h.unverzüglicherfolgen,nachdemderAnfech-
tungsberechtigtevondemAnfechtungsgrundKenntnis
(1)
DieMaschinenfabrikIWAGmbHlässteineWerkzeugma-
erlangthat.
schinenacheigenenEntwürfenbeieinemsüddeutschen
(3)
Unternehmenherstellen.DieMaterialienwerdeninder
Rechnunggesondertaufgeführt.
EinVeftrag,deraufgrundeinerwiderrechtlichenDrohung
zustandegekommenist,mussunverzüglichnachderDro-
hungangefochtenwerden.
(2)
DieGymnasiastinJanalässtsichgegenEntgeltvonder
(4)
OberstudienrätinPetraDreherfünfMonatelanoaufdas
FristenfürdieAnfechtunggibtesnicht.
Abiturvorbereiten.
(5)
DieVerjährungfürdieAnfechtungeinesRechtsgeschäftes
(3)
EinMalermeisterübernimmtdenAnstricheinesHolzhauses.
beträgt30Jahre.WeiterezeitlicheBeschränkungengibtes
DieFarbewirdvomAuftraggeberzurVerfügunggestellt.
nicht.
(4)
FrauKreftbesorgtsichvonihrerNachbarinzumBackenein
PfundMehl.Am nächstenTagbringtsieMehlgleicherArt,
GüteundMengezurück.
(5)
DerKünstlererstelltnachVorlageeinÖlgemäldefürden
Auftraggeber.DieMaterialkostenfürFarbe,Leinenund
RahmenstelltergesondertinRechnung.
Welchesder folgendenRechtsgeschäfte
istnichtig?
T
(1)
VervollständigenSiedenfolgendenSatz,indemSie
DerLandwirtschließtmiteinemSchweinezüchterbereitsim
dieZittervorderrichtigenErgänzungindasKäst-
DezembereinenKaufvertragübereineWagenladungStroh.
I
cheneinsetzen.
DasStrohistnochgarnichtvorhanden.
(2)
DerRentnervereinbartmitdemBauernineinemschriftli-
chenVertragdieEigentumsübertragunge'ner800m2gro-
,,Beim DarlehensvenragerfolgtdieUberlassungvonvertret-
"
ßenWiese.
barenSachenoderGeld
(3)
(1)
,,
immergegenEntgelt."
DerKreditnehmervereinbarlmiteinemKreditgeberschrift-
lichdieZahlungvon1B o/o Zinsen.
(2) ,,
immerunentgeltlich."
(4)
Ein10-JährigerkauftvonseinemTaschengeldeinenKrimi-
nalromaninspanischerSprache.InseinemZimmerstellter
(3)
,,
gegenEntgeltoderunentgeltlich."
fest,dasserdenTextaufgrundderfehlendenSprachkennt-
(4)
,,
immerschriftlich."
nissenichtlesenkann.
(5) ,,
immerdurchkonkludentesHandeln."
(5)
EinArbeitnehmerschließteinenArbeitsvertragmündlichab.

kürzeristalsvereinbart.AufgrundeinesTelefongespräches

BeschreibenSiedasVerpflichtungsgeschäftund das Ertüilungsgeschäftim Bahmen desKaufuertrages' Verpflichtungs-
BeschreibenSiedasVerpflichtungsgeschäftund das Ertüilungsgeschäftim Bahmen desKaufuertrages'
Verpflichtungs- DerKaufuertragkommtzustandedurchdieÜbereinstimmungderWillenserklärungenvonmindestenszweiPerso-
geschäft
nen:
1.Willenserklärung : Antrag
2.Willenserklärung = Annahme
Beispiele:
Bestellung
Bestellungsannahme
verbindlichesAngebot
Bestellung
Bestellung
.<+
Lieferung
_;m*.ffi
Pflichten desVerkäufers:
Pflichten des Käufers:
> ÜbergabedesKaufgegenstandes
> AnnahmedesKaufgegenstandes
> beimVersendungskauf:VersandderSache
> ZahlungdesKaufpreises
> Eigentumsübertragung
Erfüllungs-
geschäft
DietatsächlicheErfüllungderimVerpflichtungsgeschäfteingegangenenPflichtenerfolgtimErfüllungsgeschäft,
z. B.derVerkäuferliefertdieWare,der KäufernimmtdieWarean.
SehrhäufigfallenVerpflichtungs-undErfüllungsgeschäftzeitlichzusammen.
DieBindungandenAntragerlischt:
> beiAbwesendennachdemZeitpunkt,biszudemunterregelmäßigen
UmständeneineAntworterwartetwerdendurfte;
> beiAnwesendennachBeendigungderUnterredung
(zu
denAnwesendenwerdenauchTelefonpartner gezählt);
> beiFistsetzungmit ÜberschreitungdervereinbartenFrist (dieverspätet
1.Willenserklärung);
bei Freizeichnungsklauseln durchderenAbgabe,
z.B.freibleibend,ohneObligo,unverbindlich;
bei Widerruf,wenndieserspätestensmit Eintreffen
derWillenserklärungeingeht;
beiAblehnungdesAntrages;
beiÄnderungdesAntrages(giltalsneuerAntrag).
zugegangeneAnnahme giltalsneuerAntrag :
Erläutern Siedie gesetzlichen Regelungenüber die lnhalte des Kaufuertrages.
GebenSie Beispielefür vertraglicheAbweichungenim RahmenderVertragsfreiheit.
Regelungen
GesetzlicheRegelung gilt,wennkeineande-
renVereinbarungen getroffenwurden:
VertraglicheRegelungensindmöglich,daderGrundsatzde(
Vertragsfreiheitzutrifft.
Art, Güteund
EinederGattungnachbestimmteWareistin
Beschaffenheit
mittlererArtundGütezuliefern.
GenaueBeschreibungdesKaufgegenstandes:Herkunft,Pro-
ben,Warenzeichen,Handels-oderGüteklassen,Typen,Normen,
Jahrgänge
derWare
Mengeder
z.B.km,t,hl,mz
Stück,Dutzend,Sack,Waggon,Kiste,Ballen
Ware
genaueAngabeeinschließlichVerkaufsverpackung
PreisderWare
DerKäuferträgtdieKostenderVersand- Verpackungleihweise,bruttofürnetto,VerpackungzumSelbst-
> Versand-
verpackung.
kostenpreis,kostenlos
verpackung
Mengen-,Personal-,Wiederverkäufer-,Sonder-,Treuerabatt,
> Preisabzüge
Bonus,Skonto
> DerKäuferträgt die Frachtkosten.
Frachtkosten
abWerk,ab Lager,abRampe,ab Bahnhofhier,abhier,unfrei,ab
Waggon,frachtfrei,Bahnhofdort,freiHaus,Frachtbasis
Lieferungs- DerKäuferkanndiesofortigeLieferung
Lieferung:innerhalbvon14Tagen,am1111.01,fix,bisspätestens
02.05.01,frühestensEndeAPril
bedingungen
verlangen.
Zahlungs- DerVerkäuferkanndiesofortigeZahlung
ZahlungimVoraus,ZahlungbeiLieferung,Zahlungnachder
bedingungen
venangen.
Lieferung
ErfüllungsortfürbeideTeilekannsein
Erfüllungsort
Wohnsitz,bzw. gewerblicheNiederlassung
desSchuldners
> derOrtdesVerkäufers,
> fürWare : Ort
desVerkäufers
> derOrtdesKäufers,
> für Geld : Ort des Käufers
> derOrtX.
Gerichtsstand
Wohnsitz,bzw. gewerblicheNiederlassung
desSchuldners
NurbeiKaufleutenfreivereinbar.
Gefahrübergang
Haftungsverschärfungensindmöglich,sofernsienichtgegen
die gutenSittenverstoßen.
> Käufer,abÜbergabederWareanihnoder
beiderWare
einenDritten
> Käufer,bisesindieVerfügungsmachtdes
beimGeld
Verkäufersgelangt
Zustandekommenund Inhaltdes Kaufvertrages 37 T BeimKaufvertragwirdunterschiedenzwischendem
Zustandekommenund Inhaltdes Kaufvertrages 37
T
BeimKaufvertragwirdunterschiedenzwischendem
WelchederfolgendenAussagenistfalsch?
tr
VerpflichtungsgeschäftunddemErfüllungsgeschäfl.
BeiwelchemderfolgendenSachverhaltehandeltes f
sichumeinErfüllungsgeschäft?
(1) BeimKaufvertraggibtesgrundsätzlichzweiErfüllungsorte.
l
_
L_l
(2) DerGerichtsstandkannfürNichtkaufleuteaufgrundder
Vertragsfreiheitgeändertwerden.
(1) DerVerkäuferschickteinAngebot,derKäuferbestellt.
(3) DerKäuferträgtgrundsätzlich dieFrachtkosten.
(2) DerKäuferbestellt,derVerkäuferschickteineAuftragsbe-
stätigung.
(4) WarewirdaufGefahrdesKäuferstransportiert
(5) GeldwirdaufGefahrdesKäuferstransportiert.
(3) DerKäuferbezahlteineRechnunginHöhevon4500,00€,
dieaufgrundeinerWarenlieferungausgestelltwurde.
(4) DerVerkäuferunterbreitetdemKäuferschriftlicheinAnge-
bot.DerKäuferbestelltamnächstenTagtelefonisch.
(5) DerVerkäuferbestätigtmündlichdenAuftragderKäufers.
VorLieferungwiderruftderVerkäufer.
InwelchenderfolgendenFälleistkein
T
T
Kaufverlragzustandegekommen?
(1)
DerVerkäufererstellteinverbindlichesAngebot.Der
KäuferbestelltinnerhalbvonzweiTaqennachErhaltdes
Angebotes.
(2)
DerVerkäuferschickteinAngebot,gültigbiszum20.Mai.
DerKäuferbestelltam29.Mar.
(3)
DerKüchenmöbelherstellersendeteinengültigenKatalog
EinKaufvertragkommtdurchzweiübereinstimmen-
zu.DerKäuferbestelltschriftlich.
deWillenserklärungenzustande,dieAntragund
Annahmegenanntwerden.
(4)
DerKäufererhältunbestellteWare.NacheinerWochever-
brauchterdieSendung.
InwelchemderfolgendenFällehandeltessichum
f_-.1
(5)
DerVerkäuferschicktschriftlicheinAnqebot.DerKäufer
eineAnnahmedurchdenKäufer?_
l
bestelltmündlich.
(1)
DerKäuferbestelltohnevorhergehendesAngebot.Der
Verkäuferliefertsofort.
(2)
DerVerkäuferschickteinAngebotfreibleibend.DerKäufer
bestellt.
WelchederfolgendenAussagenistfalsch?
(3)
DerVerkäuferschickteinAngebot,gültigbiszum17.08.
tr
d.J.,derKäuferbestelltam18.08.d.J. DerVerkäuferliefert
ohneAuftragsbestätigung.
(1)
WurdekeineVereinbarungüberdieLeistungszeitgetroffen,
(4)
DerVerkäufererteilteinschriftlichesAngebot.DerKäufer
sokannderKäuferdieLieferungsofortverlangen,derVer-
ruftamnächstenTaganundbestelltdieWare.
käuferdieZahlungsofortverlangen.
i5)
DerKäuferbestelltWareaufgrundeinerProduktwerbungin
(2)
einerFachzeitschrift.
BeieinerBarzahlunghatderKäuferimmerdasRecht,3 %
SkontovomRechnungsbetragabzuziehen.
(3)
VereinbarungenübereinenvertraglichenGerichtsstandsind
beimzweiseitigenHandelskaufmöglich,nicht jedoch beim
einseitigenHandelskaufundbürgerlichenKauf.
(4)
DieKostenderVersandverpackungträgtgrundsätzlich der
Käufer.
(5)
DieKostenderVerkaufsverpackungträgtgrundsätzlich der
Verkäufer.
1
UberprüfenSiefolgendeAussagenzudenFracht-
kosten.
T
T
WelchederAussagensindrichtig?
InwelcherderfolgendenLieferungsbedingungen
trl
r1)
DieKostenfürdieVersendungderSachenacheinemande-
wirddievertraglicheVereinbarung ,,frachtfrei"be-
I
I
f
l
renOrtalsdemErfüllungsortträgtderKäufer,wennkeine
I
schrieben?
t
l
vertraglicheVereinbarungdarübergetroffenwordenist.
'2)
DieTransportkostenwerden je zurHälftegetragen.
,3)
DieKostenfürdieVersendungderSachenacheinemande-
(1) DerVerkäuferträgtdasRollgeldbiszumVersandbahnhof,
dierestlichenKostenträgtderKäufer.
renOrtalsdemEdüllungsortträgtderVerkäufer,wennkei-
(2) DerVerkäuferträgtalleKostendesVersandes.
nevertraglicheVereinbarungdarübergetroffenwordenist.
(3)
r4)
EinegesetzlicheRegelungdarüber,werdieFrachtkosten
DerVerkäuferträgtRollgeldI unddieFrachtkostenbiszum
BahnhofdesKäufers.Rollgeldll trägtderKäufer.
zahlenmuss,gibtesnicht.
(4) DerKäuferträgtkeineKosten,nurdiederVersicherung.
r5)
EinevertraglicheVereinbarungüberFrachtkostenist
möolich.
(5) DerKäuferträgtalleKosten.
38 Beschreiben Siedie Voraussetzungenfür die Nicht-Rechtzeitig-Lieferung. Fälligkeit
38
Beschreiben Siedie Voraussetzungenfür die Nicht-Rechtzeitig-Lieferung.
Fälligkeit
lstderLieferterminkalendermäßigbestimmt,so kommtderSchuldnerohneMahnunginVerzug.
Beispiele:Lieferungam 18.09
,
Lieferung4 WochennachOstermontag
lstderLieferterminkalendermäßignichtbestimmt,sokommtderSchuldnernurdurcheineMahnunginVerzug.
Beispiele:Lieferung3 WochennachAbruf, Lieferungsofort
Verschulden
DerSchuldnerkommtnichtinVerzug,so langedieLeistunginfolgeeinesUmstandesunterbleibt,denernichtzu
vertretenhat.
Welche Bechtehat ein Käufet; wenn der Lieferer nicht rechtzeitig liefert?
ohneFristsetzung
Erfüllungdes
Vertrages
Beispiel:DerKäuferwünscht trotz der zeitlichenVerzögerungdie Lieferungder Ware,
da diese vonkeinemanderenLieferantenin der gewünschtenZeit und/oder Qualität
geliefert werdenkann.
ErfüllungdesVertra-
Beispiel:Durch die nicht fistgemäße Lieferungkonnte die Produktion erst verspätet
gesunddieBerech-
beginnen.Der dadurchentstandeneSchaden mussdann vomLiefererersetztwerden
nungeinesVerzugs-
(konkreter Schaden).
schadens
mit Fristsetzung
Rücktrittund/oder
Beispiel:DerKäuferkanndieWareinzwi-
EineangemesseneNachfrististentbehr-
schen
preiswerter
und/oder in einer bes-
lich,wenn
serenQualitäUAusführungbei eineman-
derenLieferantenerwerben.
> derVerkäuferdieLeistungverweigert
Schadenersatz
> derLieferterminkalendermäßigbe-
(stattLeistung)oder
Beispiele:DerKäufermusstedieWarebei
einemanderenLiefererzu einemhöheren
Preiseinkaufen(Deckungskauf = konkre-
ter Schaden.
DerKäuferkonnte ein lohnendesGe-
schäftnicht durchführen(abstrakter
Schaden).
stimmtwar(Fixgeschäft
, Zweckkauf)
> besondereUmständevorliegen
Ersatzvergeblicher
Leistungen
Beispiel:Der Gläubigerhat für dieAnliefe-
rung derWareeineHalleangemietet.
WelcheMängel lassensichnach dem Merkmal,,Erkennbarkeit"unterscheiden?NennenSieSach-und
Rechtsmängel.
Mangelnachder
> OffeneMängelsindsoforterkennbar.
Erkennbarkeit
> VersteckteMängelsindnichtsoforterkennbar.
> ArglistigverschwiegeneMängelsinddemVerkäuferbekannt,wurden jedoch verschwiegen.
Sachmangel
Qualitätsmangel (MangelinderBeschaffenheit)
MangelinderWerbeaussage/Kennzeichnung
MangelinderMontageoderMontageanleitung
MangelinderArt(Gattungsmangel)
MangelinderMenge(Quantitätsmangel)
Rechtsmangel
> MangelimRecht
BeschreibenSiedie Käuferrechtebei der Schlechtleistung
Vorrangig
Nacherfüllung
DerKäuferkannnachseinerWahlNachbesserungoderErsatzlieferungverlangen.
Nachbesserung:DerVerkäuferkann jedoch diegewählteFormderNacherfüllung
verweigern,wennsienurmitunverhältnismäßighohenKostenmöglichist.
Ersatzlieferung:NachzweierfolglosenNachbesserungsversuchenstehtdemKäufer
dasRechtaufNeulieferungzu.
Nachrangig
Minderung
ReduzierungdesKaufpreises
EineangemesseneNachfrististent-
behrlich,wenn
Rücktrittund/oder
DerRücktrittvomganzenVertragistnicht
>
derVerkäuferdieLeistungverweigert
möglichbeiunerheblichemMangel(Mini-
>
zweiNacherfüllungsversuchefehl-
mal-Klausel)
schlugen
>
dieNacherfüllungunzumutbarist
Schadenersatz
(stattLeistung)oder
Ersatzvergeblicher
DerSchadenersatzkannnurinAnspruch
genommenwerden,wennderSchuldner
die Pflichtverletzungzuvertretenhat(Ver-
schulden).
>
essichumeinFixgeschäft,Zweckkauf
handelt
>
besondereUmständevorliegen
Aufwendungen
Nicht-Rechtzeitig-Lieferung/Schlechtleistung39 1 EineTischlereibestelltam18.05.beiderMetallwa-
Nicht-Rechtzeitig-Lieferung/Schlechtleistung39
1 EineTischlereibestelltam18.05.beiderMetallwa-
renfabrik1200PaketeSchraubenmitdemHinweis,
dassdieLieferungsoforterfolgensoll.Am22.06.
sinddieSchraubennochnichtgeliefert.DerTischler
DieBelauFertigungstechnikGmbHerwirbteinen
CD-PlayerfürdenMessestand.BeimErstgebrauch
nach4 Wochenstelltsiefest,dasssichdasKasset-
tendecknichtordnungsgemäßöffnet.
ruftamselbenTaganundteiltmit,dasservom
Kaufvertragzurücktritt.
InwelchenderfolgendenFällehandeltessichum
T
einerichtigeAussage?
TragenSiedieZiffervorderrichtigenAussageindas
T
Kästchenein.
(1)
DieBelauFertigungstechnikGmbHkannNeulieferung
verlangen,auchwennderMangelunerheblichist.
(1)
DerTischlerkannnichtvomVertragzurücktreten,dakeine
(2)
NachdemerstengescheitertenNachbesserungsver-
angemesseneNachfristgesetztwurde,inderdieMetallwa-
suchkannderKäuferSchadenersatzstattLeistung
renfabrikdieSchraubenhätteliefernkönnen.
fordern.
(2)
DieMetallwarenfabrikistinVerzug,weildieLieferungnicht
(3)
DieBelauFertigungstechnikGmbHkannkeineRechte
soforterfolgte.DabereitsübereinMonatvergangenist,
mehrwahrnehmen,dasiedenMangelzuspätgerügt
kannderTischlervomKaufvedragzurücktreten.
hat.
(3)
DieMetallwarenfabrikistinVerzug,weilessichumeinen
(4)
NachmehrerenReparaturversuchenschließtdasKas-
Fixhandelskaufhandelt,undsomiteinRücktrittmöglichist.
settendeckimmernochnichteinwandfrei.DieBelau
(4)
DerRücktrittvomKaufvertragistimmermöglich,wennes
FertigungstechnikGmbHkannnunmehrRücktrittund/
sichumeinegestörteErfüllunghandelt.
oderSchadenersatzverlangen.
(5)
DadieMetallwarenfabriknichtwievereinbart,,sofort"liefer-
te,stehendemTischleruneingeschränktalleRechteausder
Nicht-Rechtzeitig-Lieferungzu.DazuzähltauchdasRück-
trittsrecht.
UberprüfenSiediefolgendenAussagenzur
Schlechtleistung.
Welcherder folgenden Mängelkann nicht gerügl
I
werden?
2 DieHeikoMöllmannGmbHbestelltefürihrBauun-
(1) Am10.10.02lässtsichdieGießereiH.LübkeKGeine
Dach-SolaranlagevonderL.HoppeGmbHeinbauen.
ternehmeneinenSpezialkranbeiderNaumannAG
WenigeMonatespäterwerdenerheblicheMängelfest-
AnfangJanuar.AlsLieferterminwurdeMitteFebruar
gestellt,diedurchdenfalschenEinbauentstanden
vereinbart.EndeFebruarist
jedoch
dieLieferung
sind.
desSpezialkransnichterfolgt.
(2)
DasMalerfachgeschäftDuvendacke.K.erwirbtfürden
WelchederfolgendenRechtekanndie HeikoMöll-
I
AusstellungsraumeineLeuchtreklame,dienachder
mannGmbHnichtwahrnehmen?
erstenInbetriebnahme jedoch funktionsunfähigwird,
dadieMontagefalscherfolgte.BeiUberprüfungwird
festgestellt,dassnachderAnleitungexaktmontierl
(1)
DasBauunternehmenbestehtaufErfüllungdesVertrages
wuroe.
undsetzteineNachfristvondreiWochen.
(3)
DieAutowerkstattbestelltfürdasLager30 Regalflä-
(2)
DaderKrandringendbenötigtwird,versuchtdieHeiko
chen(L:120cm,B:50cm,H:3cm).BeiAufbaudes
MöllmannGmbHeinengleichwertigenKranbeieinemLiefe-
Regalswirdfestgestellt,dassdieRegalflächen10cm
rantenzuerhalten,derunverzüglichliefernkann.Ausdie-
zukurzsind,daeineLängevon130cm benötigtwird.
semGrundteiltsiederNaumannAGmit,dasssievom
Kaufuertragzurücktritt.
(4)
DieLeuchtenfabrikSchürmannGmbHerhältEndeMai
eineLieferungvonzehnKanisternmitweißemLackfür
(3)
DasBauunternehmensetzteineNachfristvonvierzehn
dieObedlächevonReflektoren.DieLieferungwird
TagenunddrohtSchadenersatzan,dadurchdieNichtliefe-
nachundnachverbraucht.NacheinemMonatwird
runglohnendeGeschäftenichtdurchgeführtwerdenkön- festgestellt,dassdieFarbeindenletztenzweiKanis-
nen.
ternnichthitzebeständigist.DieLeuchtenfabrikrügt
diesenMangelamnächstenTagtelefonisch.
TragenSiedieZiffernvordenFällenindieKästchen
InwelchenderfolgendenFällenhandeltessichum
einenLiefertermin,beidemderSchuldner f
nurmitMahnunginVezuggerät?-
ein,beidenenessichumeinenversteckten
T ManoelMangelhandelt.handelt.
l
|
0)
DieDrehzahleinernochzuinstallierendenMaschine
(1)
Lieferungam19.05.01
wirderstnachIngangsetzungfestgestellt.
(2)
Lieferungsofort
(2)
DasgelieferteHolzistnichtgestrichen.
(3)
LieferungEndeMai01
(3)
DieUhrensindnichtstoßfest.
(4)
LieferungbisMittedesMonats
(4)
DiegelieferteFarbeistnichtwievereinbadrutschfest.
(5)
Lieferungsobaldwiemöglich
(5)
DasSaatgutgehtnichtauf.
40 Nennen Sie die Voraussetzungen desAnnahmeverzuges und die Folgen für den Gläubigen Voraussetzungen
40
Nennen Sie die Voraussetzungen desAnnahmeverzuges und die Folgen für den Gläubigen
Voraussetzungen
FälligkeitderLeistung
tatsächlichesAngebotdergeschuldetenLeistung
Folgen
D
DieGefahrdeszufälligenUntergangsderWaregehtaufdenKäuferüber.
DerVerkäuferhatnurnochVorsatzundgrobeFahrlässigkeitzuvertreten,d.h.fürleichteFahrlässigkeithafteter
nichtmehr.
D
FürGeldschuldensindkeineZinsenmehrzuzahlen.
BeschreibenSiedie Rechtedes LieferersbeimAnnahmeverzugdesKäufers.
Rücktritt vom
DiesevertraglicheMöglichkeitkannvereinbartwerden,wennderLiefererdieWarez.B.ohneSchwierigkeitenan
Kaufvertrag
andereKundenverkaufenkann.
Hinterlegung
DerVerkäuferkanndieWareimeigenenLageroderineinemöffentlichenLagerhausaufGefahrundKostendes
derWare
Käuferseinlagern.
Klageauf
DieserAblaufdauertmeistlängeralsderSelbsthilfeverkaufundbietetsichbeischwerver-
Abnahme
käuflicherWarean.
Vornahmeeines
Diesesistnurmöglich,wennderSelbsthilfeverkaufdemKäuferangedrohtwurde.DieAn-
Selbsthilfe-
drohungentfällt,wenndieWaredemVerderbausgesetztist.DerVerkäuferkanndanneinen
verkaufs
Notverkaufvornehmen.
Welche Möglichkeiten
des Selbsthilfeverkaufs kennen Sie? Beschreiben Sie die Abwicklung.
Verkaufzum laufendenPreis
öffentliche Versteigerung
Diesistnurmöglich,wenndieWareanderBörsegehandeltwird.
Diesistnotwendig,wenndieWarenichtanderBörsegehandelt
wird.
Durchführung;DerVerkaufzumlaufendenPreiserfolgtdurch
Durchführung;DieöffentlicheVersteigerungerfolgtdurcheinen
einenHandelsmaklerodereinesonstzuröffentlichenVersteioe-
NotarodereinenöffentlichbestelltenVersteigereroderGerichts-
rungermächtigtePerson.
vollzieheran
jedemgeeignetenOrtunterBerücksichtigungder
WahrungderInteressendesKäufers.
Besonderheiten
DerVerkäufermussdemKäuferdenOrtundZeitounktdesSelbsthilfeverkaufsmitteilen.
AnderVersteigerungkönnensichnebendenanderenMitbieternauchderVerkäuferundderKäuferbeteiligen.
DasErgebnisdesSelbsthilfeverkaufsmussdemKäufermitgeteiltwerden.DerVerkaufwirdaufRechnungdes
Käufersdurchgeführt.(Mehrerlös erhältderKäufer,MindererlösmussderKäufertragen.)
Nennen Sie dieVoraussetzungen
für den Schuldnerverzug/die
Nicht-Rechtzeitig-Zahlung.
Welche Rechte stehen dem Gläubigerzu?
Fälligkeit
Verzug
Verschulden
lstdieFälligkeitderZahlungkalendermäßigbestimmt,kommtderSchuldnerohneMahnunginVerzug.
Beispiele: ,,zahlbar am 06.03.01"; ,,fällig EndeMärz"
lstdieFälligkeitnichtkalendermäßigbestimmt,sokommtderSchuldnernurdurcheineMahnunginVerzug.
Beispiele:,,Zahlungsofort" ;,,zahlbar 10TagenachRechnungsdatum"
Abweichenddavonkommtder Schuldner30TagenachFälligkeitundZugangeinerRechnungoder
einergleichwertigen ZahlungsaufforderunginVerzug.BeimVerbrauchsgüterkaufmussderVerbrau-
cherdaraufhingewiesenwerden.
Rechte
ohneNachfristset-
zung
ErfüllungdesVertrages
ErfüllungdesVertragesundBerechnungdesVerzugsschadens
(lsteinVerbrauchernichtbeteiligt,sobetragendieVerzugszinsen8 % überdemBa-
siszinssatz,sonst5 o/o überdemBasiszinssatz.EinhöhererSchadenistvomGläubi-
gernachzuweisen.)
nacheinerangemes-
RücktrittvomVertrag
senenNachfrist
SchadensersatzstattLeistuno
Wasist unter dem kaufmännischen Mahnvertahrenzu verstehen?
Kaufmännisches
DerAblaufdesaußergerichtlichen(kaufmännischen)Mahnverfahrensistgesetzlichnichtvorgeschriebenund
Mahnverfahren
liegtimErmessendesLieferers.ArtundWeisederDurchführungwerdenbestimmtdurchdieZielsetzung,einen
pünktlichenZahlungseingangzuerreichen,ohnedenKundenzuverletzen
Annahmeverzugläahlungsverzug 41 WelchederfolgendenAussagenzurNicht-Rechtzei- ;1111 tig-Zahlungistrichtig?
Annahmeverzugläahlungsverzug 41
WelchederfolgendenAussagenzurNicht-Rechtzei- ;1111
tig-Zahlungistrichtig?
ÜberprüfenSiefolgendeAussagenzumAnnahme-
il
verzug.
_l
WelchesRechtkannderLieferernichtgeltendma-
T
(1)
DasaußergerichtlicheMahnverfahrenistauf leden Fallnot-
chen?
wendig,damitdieRechteausderNicht-Rechtzeitig-Zah-
lunginAnspruchgenommenwerdenkönnen.
(2)
(1)
AufeineMahnungkannverzichtetwerden,wennderZah-
DerLiefererkanndieWareaufKostendesKäufersineinem
fremdenöffentlichenLagerunterbringen,obwohlerüber
lungsterminkalendermäßigbestimmtwar.
PlatzimeigenenLagerverfügt.
(3)
EinedritteMahnungistnotwendigumdenSchuldnerord- (2)
nungsgemäßinVerzugzusetzen.
(4)
lm FalledesVerzugeskannderGläubigersofortvomVer-
tragzurücktreten.
DerVerkäuferkanndieangelieferteWarean jedemgeeigne-
tenOrtunterBerücksichtigungderWahrungderInteressen
desKäufersversteigernlassen.
(3)
HandeltessichumWare,dieanderBörsegehandeltwird,
(5)
DaskaufmännischeMahnverfahrenistgesetzlichgeregelt.
kannderVerkäuferdieWarevoneinemMaklerzumlaufen-
denPreisverkaufenlassen.
(4)
HandeltessichumverderblicheWare,so kannderVerkäu-
ferdieVersteigerungselbstdurchführen.
(5)
DerVerkäuferkannaufAbnahmeklagen.
BeiwelcherdernachstehendaufgeführtenWaren
wirdderLieferantimFalleeinesAnnahmeverzuges
;--'1 t l
einenNotverkaufdurchführenlassen?-
(1)
Künstlersammeltassen
(2)
belgischePaprikaschoten
Solaftaschenrechner
InwelchenderfolgendenFälleliegtkein
T
!
Annahmeverzugvor?
(4)
Düngemittel
Taschenlampen
(1)
EinKundehattelefonischWarebestellt,dienachfünfTagen
gelieferlwerdensoll.BereitszweiTagenachderBestellung
erfolgtdieLieferung.DerKundeweigeftsich,dieWarean-
zunenmen.
(2)
EinKäuferhateineBodenvasegekauftund1/3angezahlt.
WelchePflichthatderVerkäuferimRahmeneines
T
NacheinerWocheholtderKäuferdieWarenichtwieverein-
Selbsthilfeverkaufsnicht?
bartab.DerVerkäuferschicktdaraufhinnachweiteren14
TageneineErinnerungund - nachdemkeineReaktioner-
folgt - eineMahnung.
(1)
BenachrichtigungdesKäufersüberdenOrtder
Versteigerung
(3)
(2)
AndrohungdesSelbsthilfeverkaufs
wird4 Tagespäterangeliefert.DerKäuferverweigertdie
Annahme.
(3)
HerausgabedesMehrerlösesandenKäufer,wenndieSum-
meausdemVersteigerungserlöshöheristalsderKaufpreis
(4)
DerLiefererhatstatt1000verkupferterSpitzteile1100
vernickelteSpitzteileangeliefert.DerKäuferverweigertdie
undAuslagen
AnnahmederLieferung.
(4)
BenachrichtigungdesKäufersüberdenZeitpunktder
(5)
DerKäuferverweigertdieAnnahmederWare,weilerzur
Versteigerung
ZeitkeineLagermöglichkeitenhat.
KlageaufAbnahmederWare
ÜberprüfenSiefolgendeAussagenzumSchuldner-
verzugundzumVerzugszinssatz,deneinGläubiger
vonseinemGeldschuldnerverlangenkann.
UmimFalleeinerNichtzahlungdurchdenSchuldner
dieRechteausdemVerzugwahrnehmenzukönnen
L
I
WelchederfolgendenAussagenistfalsch? -
mussderGläubigereinigeVoraussetzungenberück-
sichtigen.
(1)
BeimbürgerlichenKaufundbeimeinseitigenHandels-
BeiwelcherderfolgendenZahlungsbedingungenist f
l
kaufkanneinVerzugszinsberechnetwerden,der5
l
eineMahnungnotwendig?---
jeweiligenBasiszinssatzliegt.
Prozentpunkteüberdem
(2)
lsteinVerbrauchernichtbeteiligt,sobetragendieVer-
(1)
zugszinsen8% überdemBasiszinssatz.
Zahlbaram09.09.d.J.
(3)
ZahlbarEndeMärzd.J.
Nach30TagenkommtderSchuldnerbeiRechnungs- (2)
stellung,,spätestens' inVerzug.Dannistauchkeine
Mahnungmehrnotwendig.
(3)
ZahlungMitteAprild.J.
(4)
Zahlbarinnerhalbvon20TagennachKaufvertragsdatum
(4)
DerVerzugszinssatzistimGesetznichtgeregelt,son-
dernmussbeiVertragsabschlussfestgelegtwerden.
(5)
ZahlbarsofortnachLieferung

Einezum15.04.d.J.bestellteWohnzimmerschrankwand

42 Wasverstehtman unter dem Begriff ,,Verjährung"? Verjährung
42
Wasverstehtman unter dem Begriff ,,Verjährung"?
Verjährung
NachAblaufeinesgesetzlichdefiniertenZeitraumesverliertderGläubigerdieMöglichkeit,einenAnspruch
gerichtlichdurchzusetzen.
DieVerjährungbewirktnichtdenUntergangdesAnspruchs, jedoch istderSchuldnerberechtigt,die ,,Einrede
derVerjährung"geltendzumachen(Leistungsverweigerungsrecht).
Unterscheiden
Sie die verschiedenen
Verjährungsfristen.
Erklären Sie Hemmung und Unterbrechung.
Allgemeines
regelmäßigeVerjährungsfrist
besondereVerjährungsfristen
Verjährungsrecht
3 Jahre
10Jahre
30Jahre
Dazuzählen:
Dazuzählen:
Dazuzählen:
> alleNormalfälle.
Eshandeltsichumdie
Regelverjährung.
>
AnsprücheaufUbertragung HerausgabeanspruchausEigentumund
>
desEigentumsaneinem
anderendinglichenRechten
Grundstück
> familien-underbrechtlicheAnsorüche
> AnsprücheaufBegrün-
Beginn:mitEntstehunqdesAnspruchs
Beginn:
dung,Ubertragungoder
> rechtskräftigfestgestellteAnsprüche
1. mitSchlussdesJahres,in
AufhebungeinesRechtsan
Beginn:mitderRechtskraftderEntscheidunq
demderAnspruchent- einemGrundstück
standenistund
> AnsprücheaufAnderung > AnsprücheausvollstreckbarenVergleichen
2. derGläubiqervondenden
deslnhaltseinessolchen
odervollstreckbarenUrkunden
Anspruchbegründenden
Rechts
UmständenundderPer-
> AnsprücheaufdieGegen-
>
sondesSchuldners
leistungbeieiner1O-jähri-
renerfolgteFeststellungvollstreckbargewor-
Kenntniserlanqtoderohne
genVerjährung
grobeFahrlässigkeiterlan- Beginn:mitEntstehunqdes
densind
Beginn: mit FeststelIungim Insolvenzverfahren
genmüsste.
Ansoruchs
Unterbrechung
DieVerjährungbeginntvonneuemzulaufen.DerTagderUnterbrechungbestimmtdasneueVerjährungsdatum.
Eine gewöhnliche Mahnungbewirkt nicht die UnterbrcchungderVeriährung.
Hemmung
DieVerjährungwirdumdenZeitraumderHemmungverlängert.
Beschreiben Sie den Ablauf des gerichtlichen Mahnvertahrens.
DerAntragaufErlassdesMahnbescheidsistbeimAmtsgerichtdesAntragstellerszustellen,unabhängigvonderHöhedes
Streitwertes.IneinigenBundesländernbestehtdavonabweichenddieRegelung,denMahnbescheidzentralbeieinemdafür
bestimmtenGerichtzubeantragen.DerErlassunddieZustellungerfolgtvonAmtswegen.
ReaktionsmöglichkeitendesAntraggegnersaufdenMahnbescheid:
Widerspruch
Schweigen
Zahlung
DerWiderspruchistschriftlichmöglich,
DerAntragstellerkannbiszu6 Monate
DamitistdasVer-
solangederVollstreckungsbescheid nachAblaufderWiderspruchsfristden
fahrenbeendet.
Antragstellen,dasseinVollstreckungs-
bescheiderlassenwird.
Streitverfahren
nichtverfügtist.NachdemWiderspruch
kann jede ParteidieDurchführungdes
streitigenVerfahrensbeantragen.
DaszuständigeGe-
I
richtdesSchuldners
ReaktionsmöglichkeitendesAntraggegnersaufdenVollstreckungsbescheid:
bestimmteinenTermin
zurmündlichenVer-
handlung.DasVerfah-
renkannz.B.beendet
Einspruch
Schweigen
Zahlung
werdendurchVer-
DerRechtsstreitwirdvonAmtswegenan
PfändungdurchdenGerichtsvollzieher
DamitistdasVer-
gleich,Urteil,Zurück-
fahrenbeendet.
nahmederKlaoe.
EdolgreichePfändung:
FruchtloseoderunbefriedigendePfändung:
VerwertungundAbrechnung
AntragdesGläubigersaufAbgabeeinerEidesstattlichenVersicherungdurchden
Schuldner.
NachAbgabederEidesstattlichenVersicherungerfolgteineerneute
Pfändung(wennneueVermögensteilevorhandensind),Verwertung
undAbrechnung.
BeiWeigerungoderNichterscheinenvorGerichtisteinHaft-
antragdurchdenGläubigermöglich.DieHaftstrafebeträgt
höchstens6 Monate.

Beginn:mitErrichtunqdesvollstreckbarenTitels

Ansprüche,diedurchdieimInsolvenzvertah-

Verjährung/Mahnverfahren 43 1 DieBraunkohleGmbH,GüldengossabeiLeipzig, schuldetderRenateRichterOHG,Bremen,
Verjährung/Mahnverfahren 43
1
DieBraunkohleGmbH,GüldengossabeiLeipzig,
schuldetderRenateRichterOHG,Bremen,
35000,00€. DieseVerbindlichkeitentstandauf-
grundeinesKaufvertrages,indemüberErfüllungsotl
undGerichtsstandnichtsBesonderesvereinbart
wurde.
DieElisabethLangeOHGhataufgrundeinerWaren-
lieferungvom13.03.01eineForderunginHöhevon
12344,00€ andenPrivatmannMathiasBetter.
WannistdieseForderungverjährt?
TragenSiedieZiffervorderrichtigenAntwortindas
T
Kästchenein.
WelchesGerichtistfürdenAntragaufErlassdes
T
Mahnbescheideszuständig?
(1) 13.03.02
(2) 13.03.04
(1) AmtsgerichtGüldengossa
(3) 31.12.02
(2) AmtsgerichtBremen
(4\ 31.12.04
(3) LandgerichtGüldengossa
(5) anderesErgebnis
(4) LandgerichtBremen
(5) AmtgerichtHagen
DieVogth-TransportGmbH& Co.KGhataufgrund
erbrachterTransportleistungenfürdieFrische-Sys-
temGmbHeineForderunginHöhevon7000,00€.
WelchederfolgendenAussagendazusind
ÜberprüfenSiefolgendeAussagenzumAblaufdes
I
T
richtig?
gerichtlichenMahnverfahrens.
WelchederfolgendenAussagendazuistnicht
T
(1) EsgiltdieregelmäßigeVerjährungsfrist.
richtig?
(2) EsgilteinebesondereVerjährungsfristvonvierJahren.
(3) EsgiltdieVerjährungsfristvon30Jahren.
(1)
DerAntraggegnerkanngegeneinenMahnbescheidEin-
sprucheinlegen.DasGerichtteiltihmdazueineFristvon14
Tagenmit.
(4) DieVerlährungbeginntmitdemTagderEntstehungdes
Ansoruchs.
(2)
ReaktionsmöglichkeitenaufeinenVollstreckungsbescheid
könnensein:Einspruch,SchweigenoderZahlung.
(5) DieVerjährungbeginntmitdemAblaufdesJahres,indem
derAnsoruchentstandenist.
(3)
ReagiertderAntraggegneraufeinenMahnbescheidund
einenVollstreckungsbescheidnicht,so kanneszueiner
PfändungdurchdenGerichtsvollzieherkommen.
(4)
lm RahmendesgerichtlichenMahnverfahrenskanneszu
einermündlichenVerhandlungvordemzuständigenGericht
kommen.Dieskannz.B.nacheinemWiderspruchoder
aberauchnacheinemEinspruchderFallsein.
DieVerjährungkannunterbrochenoderauchge-
hemmtwerden.
InwelcherdergenanntenAussagenhandelt*
":t
umeineHemmung?
I
(5)
ReaktionsmöglichkeitenaufeinenMahnbescheidkönnen
sein:Widerspruch,SchweigenoderZahlung.
(1) DerSchuldnererhältvomGläubigerdie3.Mahnung.
(2) DerSchuldnerleisteteineZinszahlung.
(3) DerSchuldnerbittetumStundung.
(4) DerSchuldnererhältvomGläubigereinenZahlungsauf-
schubvonvierMonaten.
WelchederfolgendenAussagenzumgerichtlichen
Mahnverfahrenistrichtig?
(5) DerGläubigerbeantragteinenMahnbescheid.
TragenSiedie ZiffervorderrichtigenAntwortindas n
Kästchenein.
InwelchemderfolgendenFällebeträgtdieVerjäh-
(1)
DasgerichtlicheMahnverfahrenistimmerVoraussetzung
rungsfristnichtdreiJahre?
dafür,dassKlagewegenNicht-Rechtzeitig-Zahlungerho-
benwerdenkann.
TragenSiedieZiffervorderrichtigenAntwortindas
T
Kästchenein.
(2)
(3)
DasgerichtlicheMahnvedahrenmussvomGläubigerbeim
Amtsgerichtbeantragtwerden.LiegtderStreitwertüber
10000,00€, istdasLandgerichtfürdieAntragstellung
sachlichzuständig.
DerMahnbescheidisteine gerichtlicheMahnung.DasGe-
richthat jedoch nichtgeprüft,ob demAntragstellerder
Anspruchzusteht.
(1)
DieHartmannOHGhateinnichtgenutztesGrundstückan
dieMetallverarbeitendeVerkehrsschilderGmbHzurErwei-
gungistedolgt.VereinbarungsgemäßistdieZahlungfällig
mitEigentumsübertragung.
(4)
ErhebtderAntraggegnerWiderspruchgegendenMahnbe-
(2)
DerPrivatmannU.MarkerterwirbtfürdienächsteUrlaubs-
scheid,kommtesvonAmtswegenzumStreitverfahren.Ein
reiseeinenTaucheranzug.
AntragaufmündlicheVerhandlungmussvondenParteien
(3)
DieDruckereiNicoleMüllerGmbHhateineForderungan
nichtgestelltwerden.
dieSchriftstellerinE.Lanver.FälligkeitderForderungwurde
(5) DerMahnbescheidisteinvollstreckbarerTitel.
mitFertigstellungdesgedrucktenWerkesvereinbart.

terungdesFirmengeländesverkauft.DieGrundbucheintra-

44 Welche Arten von Kaufleuten werden nach dem HGB unterschieden? lstkaufmann Handels- gewerbe
44
Welche Arten von Kaufleuten
werden nach dem HGB unterschieden?
lstkaufmann
Handels-
gewerbe
Handelsgewerbeistdabei jeder Gewerbebetrieb(d.h.eineaufDauerangelegteselbstständige
TätigkeitmitderAbsichtderGewinnerzielung),esseidenn,dassdasUnternehmennachArtoder
Kaufmannkraft
UmfangeineninkaufmännischerWeiseeingerichtetenGeschäftsbetriebnichterfordert.
Handels-
gewerbe
Kaufmännische ZudenKriterien,diezuderEntscheidungeinesinkaufmännischerWeiseeingerichtetenGe-
Organisation
schäftsbetriebesführen,zählenu.a.dieMitarbeiterzahl,GrößedergewerblichenRäume,Zahlder
Zweigniederlassungen,dieHöhedesUmsatzes,dieHöhederForderungenunddesVermögens.
Kannkaufmann
Eintragungs-
Kleingewerbe- wahlrecht
treibende
Kaufmannkraft
freiwilliger
Eintragung
Löschungs-
antragsrecht
EineingetragenerKleingewerbetreibenderhatdieMöglichkeit,sichdurchLöschungwiederaus
derKaufmannseigenschaftzurückziehen(,,KaufmannmitRückfahrkarte").DiesbedeutetimFalle
einerOHGbzw.KGnichtnurVerlustderKaufmannseigenschaft,sondernauch(Rück-) Umwand-
lungkraftGesetzesindieRechtsformeinerBGB-Gesellschaft.
DemLöschungsantragwirdnurzugestimmt,sofernnichtdieVoraussetzungeineslstkaufmannsin
derZwischenzeiteingetretenist.
Kannkaufmann
Eintragungs-
AufdenBetriebderLand-undForstwirtefindendieVorschriftendeslstkaufmannskeineAnwen-
Land-und
wahlrecht
dung,d.h.einsolchesland-oderforstwirtschaftlichesUnternehmenkann,soferndasUnterneh-
Forstwirtschaft
mennachArtundUmfangeineninkaufmännischerWeiseeingerichtetenGeschäftsbetrieberfor-
dert,erstdurchEintragungindasHandelsregisterdieKaufmannseigenschafterlangen.
Kaufmannkraft
freiwilliger
Land-undforstwirtschaftlicheUnternehmenbesitzendieKaufmannseigenschaftfür
Eintragung
1. land-undforstwirtschaftlicheHauotbetriebeund/oder
2. land-undforstwirtschaftlicheNebenbetriebe,wennErzeugnissedesHauptbetriebesundevtl.
andererBetriebeverwertetwerden (branchenüblicher Zukaufl.
Formkaufmann
Aktiengesellschaften,KommanditgesellschaftenaufAktiensowiedieGesellschaftmitbeschränkterHaftungunddie
eingetrageneGenossenschaftbesitzenalleinwegenihrerRechtsformdieKaufmannseigenschaftohneRücksicht
Kaufmannkraft
aufdenGegenstanddesUnternehmens.
besonderer
Rechtsform
WelcheUnterschiedebestehenfür Gewerbetreibendemit bzw.ohneeinerHandelsregistereintragung,
derenUnternehmeneinenin kaufmännischerWeiseeingerichtetenGeschäftsbetriebnicht ertordert
(KIeingewerbetreibende)?
Merkmal
mitHandelsregistereintragung
ohneHandelsregistereintragung
Kaufmannseigenschaft
Kannkaufmann
keinKaufmann
Gesetz
HGBgilt
BGBgilt
Firma
EintragungderFirmamitdendamitverbunde-
keineFirma
nenRechtenundPflichten
Buchführung
volleBuchführungspflicht
Bürgschaft
mündlicheAbsprachemöglich
Prokura
ErteilungderVollmachtmöglich
Untersuchungs-undRügepflicht
unverzüglich
Rechtsform
alleUnternehmensformenmöglich
vereinfachteAufzeichnungspflichten
nurmitSchriftformmöglich
Erteilungnichtmöglich
innerhalbvon6 MonatennachderLieferung
mussderVerkäuferbeweisen,dassdieWare
mangelfreiwar.DanachträgtderKäuferdie
Beweislast.
nurBGB-Gesellschaftmöolich
NennenSiePersonen,die nicht zu den Kaufleutenlaut HGBzählen.
Beisoiele
| > Freiberufler.wieAnwälteoderArzte
> Personen,diewissenschaftlichtätigsind
> Personen,diekünstlerischtätigsind
> Kleingewerbetreibende,diedenKaufmannsstatus(Kannkaufmann) nichtgewählthaben
> Land-undForstwirte diedenKaufmannsstatus(Kannkaufmann)nichtgewählthaben
,
> GesellschaftendesbürqerlichenRechts

Eingewerbliches Unternehmen,dessenGewerbebetriebkeineninkaufmännischerWeiseeinge- richtetenGeschäftsbetriebbenötigt(Kleingewerbe)hatdieMöglichkeit,durchHandelsregisterein tragungzueinemvollwertigenKaufmannzuwerden. WirddasRechtaufEintragungnichtwahrgenommen,wirdderGewerbetreibendeeinerPrivatper- songleichgestellt undesgiltfürdiesenNichtkaufmanndasBGB(,,Alles-oder-Nichts-Prinzip").

Kaufmannseigenschaften 45 1 InwelchenderfolgendenGeschäftsbeschreibungen ;
Kaufmannseigenschaften 45
1
InwelchenderfolgendenGeschäftsbeschreibungen ;
DieGeschäftsfrauAndreaHagebökebetreibteinHan-
handeltessichumeinenlstkaufmann?-
L-l
delsgewerbe,das ledoch keinennachArtoderUmfang
eingerichtetenGewerbebetriebbenötigt.
(1) Gehrlicher,Hallen-& IndustriebauGmbH
AndreaHagebökehatsich jedoch entschieden,ihrUn-
ternehmenindasHandelsregistereintragenzulassen.
(2)
PINGUINFrischeLogistikAG
(3)
EDV-BeratungDietere.K.
DasUnternehmenhalkeineMitarbeiterundkonntenur
OrdnenSiedieZifferzu,beidenenessich
auf jeden Fall,auchwennweitereInformationen
geringeUmsätzeerzielen
vorliegenwürden,umeinefalscheAussage
;-111 l
handelt.-
(4) IndustriekauffrauMäggyKleibrink
(5) Sitec,SicherheitstechnikmbH
DasUnternehmenbeschäftigtmehrereMitarbeiter,konnte
jedoch aufgrundderNeugründungundderdamitverbunde-
nenVorlaufkostenkeinenGewinnerzielen.
(1)
,,Mit derEintragungindasHandelsregisterbinichein
lstkaufmann."
(2)
MeinNachbaristLandwirtundführtalsNebenbetrieb
nocheinenBioladen.EristKannkaufmannundimHan-
(6) DirkRüter,Sanitärinstallationen
DerKlempnerannonciertregelmäßiginderlokalenZeitung
undistineiner privaten Krankenkasseversicheft.
delsregistereingetragen.ObwohlichnureinKleinge-
werbebetreibe,binichauchKannkaufmann."
(3)
,,Meine Firmalautet: ,,Wein- undSektkeltereie.Kfr."
(4)
MeinemMitarbeiterhabeichProkuraerteilt."
(5)
,,Meinem Löschungsantragsrechtmussmanauf jeden
Fallzustimmen,auchwenninderZwischenzeitein
nachArtoderUmfangeingerichteterGeschäftsbetrieb
entstandenist."
ÜberprüfenSiefolgendeAussagen.-
TragenSiedieZiffervorderfalschenAussageindie
Kästchen.
(1)
KleingewerbetreibendekönneneineOHGgründen.Siesind
dannKannkaufleute.
(2)
Land-undForstwirtekönnen,sofernihrUnternehmennach
ArtundUmfangeineninkaufmännischerWeiseeingerichte-
tenGeschäftsbetrieberfordert,denKaufmannsstatuswäh-
len.SiesinddannKannkaufleute.
lnwelcherderfolgendenBeschreibungenhandeltes
(3)
EinimHandelsregisterstehenderKleingewerbetreibender
!
sichumeinenKaufmannnachdemHGB?
hateinLöschungsantragsrecht.
(4)
FreiberuflerhabendieMöglichkeit,nachdemHGBzuoptie-
(1) Rechtsanwalt
renunddurchdieHandelsregistereintragungvollwertiger
(2)
ArzI
Kaufmannzuwerden.
(3) juristischePersoninFormeinerGmbH
DasHGBunterscheidetu.a.Muss-undSollkaufmann,Min-
der-undVollkaufmann.
(4) Wirtschaftsprüfer
(6)
Kaufmannist jeder, dereinHandelsgewerbebetreibt.Han-
delsgewerbeistdabei jeder Gewerbebetrieb,esseidenn,
(5) VorstandsvorsitzenderderSliwkaAG
dassdasUnternehmennachArtoderUmfangeineninkauf-
männischerWeiseeingerichtetenGeschäftsbetriebnicht
erfordert.
BeiwelchenderfolgendenPersonenhandeltessich
T
umeinenFormkaufmann?
BeiwelchendergenanntenBeispiele
;'11
handeltessichumeinenFormkaufmann?L-l
L f
l l
TragenSieeine(9)ein,wennkeinFormkaufmann
oenanntwurde.
(1)
DerLandwirlverarbeitetundverkauftProdukteausseiner
TierhaltungineinereigenenSchlachterei.EinnachArtund
(1) HandelsvertreterKarl-HeinzHohoff
UmfangeingerichteterGeschäftsbetriebistgegeben.
(2) HandelsmaklerWolfgangKrause
(2)
SabineStrohdiekhateinenTanzklubgegründetundtritt
regelmäßigmitDarbietungenim Fernsehenauf.
(3) SchriftstellerinMarie-LuiseZarfl
(3)
EinUnternehmenmitderRechtsformeinerGmbHbeschäf-
(41 HotelStaudtmbH
tigt20Angestellte.
(5) B.Ostendorfe.K.
(4)
AchtPersonenhabeneinenprivatenRadiosenderge-
(6) DiplomkauffrauAnniHoltkamp
gründetundfirmieren ,,PR-ACHT
AG".
46 Wasversteht man unter einer Firma?
46
Wasversteht man unter einer Firma?
DieFirmaeinesKaufmannsistderName,unterdemerimHandelseineGeschäftebetreibtundseineUnterschriftabqibt.EinKaufmann
kannunterseinerFirmaklagenundverklagtwerden.
Unterscheiden Sie,,Firmenkern" und,,Firmenzusatz"
als Bestandteile der Firma,
Firmenkern
Firmenzusatz
Personen-,Sach-oderFantasie- I Rechtsformzusätzesindfür
D
GesetzlichvorgeschriebenisteinFirmenzusatz,wennerzur
nameodergemischteFirma
alleKaufleutezwingend
UnterscheidungderPersonoderdesGeschäftsdient.
I
vorgeschrieben(2.B.e.K.,
D FreiwilligeZusälzedienenWerbezwecken.
I
I
OHG,GmbH)
z. B.
FelixPax
I </