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Niveau Drei B1

LESEN UND ÜBEN L O S Ü N G E N

Theodor Fontane nannte ihn „den tollen Bismarck“.


f 1845-1890
Wortschatz
Seite 50 – Übung 1

Effi Briest
g Der von Carl Alexander von
Martius entdeckte Farbstoff a S T R E N G
Bismarckbraun, ein Azofarbstoff, b D Ü N E
der noch heute in der
Textilverfärbung verwendet wird, c V E R S C H L A F E N
verdankt seinen Namen dem d A P A R T
Reichsgründer. Der Botaniker
Johann Maria Hildebrandt nannte e V O R N E H M
eine von ihm 1878 in Madagaskar f E I N R I C H T E N
L O S Ü N G E N entdeckte Palmenart Bismarckia
g G R U S E L I G
nobilis (Bismarckpalme). Ein
Fabrikant der Fischindustrie gab h K U T S C H E
Zeittafel Seite 22 – Übung 2 seinem speziellen
B E S O N D E R E S Losüng: Gespenst
Seite 6 – Übung 1 a Nahrungsmittelerzeugnis – in
b B R I N G E N Marinade eingelegte abgekochte
a 19 Jahre b 19 Jahre c 1855-1859 projekt
Internetp
Heringsfilets – den Namen
d 59 Jahre e 79 Jahre f ja g Sie c G E H E I M N I S Seite 51
Bismarckhering, ebenfalls dem
hielten ihn für einen Spion. d V E T T E R Reichsgründer zu Ehren. a Polen, Świnoujście
e S T Ü R M I S C H h Theodor Fontane, Der Zivil- b seit 1945
Kapitel 1-3 Wallenstein, in: Gotthard Erler c 43040
f L I T E R
(Hrsg.): Kahlebutz und d 19798
verständnis
Textv Losüng: Briest Kräutertochter – Märkische e das alte Rathaus, jetzt das
Seite 22 – Übung 1 Porträts, Aufbau Taschenbuch Museum für Hochseefischerei , der
Grammatik Verlag, 1. Auflage, Berlin 2007 Kurpark mit dem Kurviertel und
a Landrat, 38 Jahre alt, adelig
b Effis Vater, Ritterschaftsrat, 50 Seite 24 – Übung 1 der Strandpromenade, der
Jahre alt, adelig a stand auf b schien c saßen Kapitel 4-9 Leuchtturm mit 68 Metern der
c Töchter des Schulmeisters, so alt d umarmte e kam f trug g kam an höchste an der Ostsee.
wie Effi verständnis
Textv f Nordenham (Deutschland,
d Effis Mutter, so alt wie Geert projekt
Internetp Seite 49 – Übung 1 Niedersachsen), Ystad (Schweden)
Innstetten, adelig und Swetly (Russland). Seit 2007
Seite 25 aF bR cR dF eR fR gR hR besteht eine Partnerschaft mit der
e Effis Vetter, Leutnant, Alter
a 1 April 1815 in Schönhausen, iR jR kR lR mR nR Gemeinde Ostseebad Heringsdorf.
unbekannt, lebt in Berlin
heute Sachsen-Anhalt Seite 49 – Übung 2
Wortschatz b sechs Jahre
c siebzehn Jahre,
a Das Wetter ist gut. Kapitel 10-16
Seite 23 – Übung 1 b Über Bismarck und die
Rechtswissenschaften, Uni verständnis
Textv
a Er hält um ihre Hand an. Kronprinzessin.
Göttingen und Berlin
b Er hält viel von seinem neuen c Sie kritisieren Effi. Seite 76 – Übung 1
d 1847, Johanna von Puttkamer,
Kollegen. d sympathisch: Gieshübler, Es kommt zum ersten Streit
Kinder Marie (1848–1926),
c der Adel unsympathisch: Sidonie. zwischen Geert und Effi. Er will, dass
Herbert (1849–1904) und Wilhelm
d stürmisch (1852–1901) Seite 50 – Übung 3 die Leute Respekt vor ihm haben, Effi
e Er nimmt seinen Abschied. e gesellschaftlich sehr aktiv, man will keine Angst haben müssen.
a6 b1 c5 d7 e2 f4 g3
Deshalb möchte sie ein anderes Haus

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suchen oder wenigstens die Gardinen Wortschatz 4 Sie ist von ihrem Mann enttäuscht. e Haben sie keine Angst!
kürzen lassen. Sie sagt, sie habe nicht Seite 77 – Übung 1 e Sie beginnt eine Affäre mit f Schicken Sie mir Roswitha
geträumt, auch der Hund habe etwas Cramaps g Lass uns zu Annie gehen!
a schwach b aufgetaucht war,
gehört. 5 Sie wird nicht fröhlicher. h Schreiben Sie mir!
beruhigte ich mich c Einsiedler
Beide möchten, dass Geert Karriere f Sie sieht Crampas heimlich jeden
d erfahren e Schlitten f Hauptrolle Seite 96 – Übung 2
macht. Dafür ist der Fürst sehr Tag.
g traurig h verschwunden a auf, in b aus c nach, zum d Im
wichtig. 6 Sie hat ein schlechtes Gewissen
Dann machen sie eine Spazierfahrt. Seite 78 – Übung 2 und will aus Kessin weg. e beim f hinter, auf g zu h auf, vor
Dabei sehen sie auch das Grab des i entlang j aus
a begeistert b leicht
Chinesen. Wortschatz
c liebenswürdig d ärmlich
Effi schreibt ihrer Mutter, dass es in e aufgeregt f mittelmäßig g seriös Seite 95 – Übung 1 Kapitel 21-26
ihrem Haus einen Spuk gibt. Sie h erwachsen i peinlich a verwirrt b alberne c Er, sie, es hat verständnis
Textv
schreibt auch, dass sie ein Kind
sehr gelitten d Du verkennst ihn
erwartet. Grammatik Seite 113 – Übung 1
e ist gesunken f beschönigen g dein
Nach der Geburt fährt sie nach
Seite 78 – Übung 1 Gewissen h Die Försterei 1b 2b 3b 4b 5bc 6c 7b 8a
Hohen-Cremmen. Als sie
a „Ist es eine problematische Ehe?“ 9 a 10 c
wiederkommt, ist Innstetten sehr lieb Seite 95 – Übung 2
und aufmerksam. In den nächsten b „Effi wird unter dem Landadel Seite 114 – Übung 2
Im Sommer ist der Schloon nicht
Tagen reitet sie oft mit ihrem Mann nicht viele Freunde finden“.
gefährlich. Er fließt unter dem a Wahrscheinlich, weil sie denkt,
und Major Crampas aus. Crampas c „Ich will lieber ein Einsiedlerleben
Strand durch. Bei einem Sturm dass es in modernen Romanen, um
erklärt ihr, dass ihr Mann gern andere führen.“
kommt viel Wasser in den Schloon Liebesgeschichten und Liebhaber
Leute erziehen will. Mit dem Spuk will d „Glaubst du nicht an Spuk?“
und das Wasser vermischt sich mit geht, und sie möchte davon nichts
er Effi unter Kontrolle halten. e „Bringen Sie Ihre Frau mit.“
dem Sand. Dann ist der Schloon hören.
Dann wurde es Winter und Effi und f „Wir haben keine Zeit.“
gefährlich, weil man versinken kann, b Sie hat erkannt, dass die
Crampas konnten nicht mehr und weil man es nicht sieht. Alles Gruselgeschichten nur ein Spiel
ausreiten. Crampas wollte Gieshübler Kapitel 17-20 sieht normal aus, ist aber voller ihres Mannes sind, deshalb hat sie
einladen, um die Hochzeitsreise zu Gefahren. Viele meinen, der Schloon keine Lust mehr, zuzuhören und
rekapitulieren. verständnis
Textv symbolisiere das Leben, oder das hat auch den Glauben daran
Das interessierte Effi gar nicht, viel Seite 93 – Übung 1 Leben Effis in diesem Augenblick. verloren.
interessanter waren die c An Crampas, wegen des
Theaterabende. Crampas hatte sie aF bF cF dR eF fR gF hR
iF jF kR lR mF nR oR pR Grammatik Ortsnamens. Der Opferplatz
organisiert. erinnert sie an blutige Ereignisse.
qR rR sf Seite 96 – Übung 1
Seite 77 – Übung 2 d Sie will nicht mehr damit
Seite 94 – Übung 2 a Gehen sie jetzt!
konfrontiert werden.
Crampas: ungefähr 40, verheiratet, b Komm her!
2 Sie ist nicht froh und langweilt e Sie sollen das Leben seiner Frau
Garnisonskommandeur, lebendig, c Räum das Schlafzimmer auf!
sich. verändern.
fröhlich, liebt Frauen d Sagen Sie mir, was ich machen soll!
Innstetten: ungefähr 40, adelig, 3 Sie lernt Crampas besser kennen
Landrat, seriös, reserviert, streng und sie werden Freunde,

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Seite 114 – Übung 3


Seite 142 – Übung 2
Kessin Berlin c1 e2 f3 b4 g5 a6 d7
Wohnung alt und dunkel neu und elegant
Diener viele nur Roswitha
und Johanna Hoch
Fortbewegungsmittel Pferde, Wagen, zu Fuß, öffentliche X
Schlitten Verkehrsmittel X
Wie ist Innstetten? ernst fröhlicher
Wie ist Effi? melancholisch/ fröhlicher 1 2 3 4 5 6 7
gelangweilt
Was dominiert die Atmosphäre? Langeweile und Lebendigkeit und Tief
Melancholie Heiterkeit
Wortschatz d Himmel
Wen sehen sie täglich? Gieshübler, am Ende viele Leute
Seite 143 – Übung 1 e Scheidung
auch Crampas
f verbittert
Was machen sie zu zweit? Sie reiten aus Sie machen Spaziergänge, a Fressen
nehmen am gesellschaftlichen b Ehre projekt
Internetp
Leben teil c Beziehung
Seite 144
Wortschatz Grammatik
Seite 115 – Übung 1 Seite 127 – Übung 1 Effi Briest Madame Bovary
Ort preußische Provinz, französische Provinz,
a Sie behielt es für sich, aber sie a sobald b nachdem c damit
Berlin Yonville
hatte ihr ganzes Geld geopfert d weil e als f solange g als
b Unser Hausdiener kümmert sich soziale Sphäre Adel Kleinbürgertum
um die Gäste. Kapitel 31-35 Ehemann Beamter Arzt
c Einverstanden Kinder eine Tochter eine Tochter
d Er lügt auch heute verständnis
Textv Ort des Ehebruchs Schlitten u.a. Ausritt
e Sie ist den Mitschülern gegenüber Wie kommt der Ehebruch 8 Jahre später, Berlin, Ehemann findet
Seite 142 – Übung 1
immer sehr kühl. ans Licht? Und wann? Briefe im Nachttisch Briefe
Effi lebt in Berlin in einer kleinen
Ende der Hauptperson? Tod durch Depression Tod durch Gift
Kapitel 27-30 Wohnung. Sie ist bei Roswitha. Sie ist
oft krank, deshalb besucht Dr.
verständnis
Textv Rummschüttel sie. Ihre Tochter
kommt einmal, aber sie benimmt
Seite 126 – Übung 1 sich, als ob ihre Mutter ihr fremd
e6 c2 b3 d1 a7 g5 f4 wäre. Nach einigen Monaten schreibt
Dr. Rummschüttel einen Brief. an
Wortschatz Effis Eltern. Er bittet sie darum, Effi
Seite 126 – Übung 1 nach Hohen-Cremmen kommen zu
lassen. In Hohen-Cremmen fühlt sich
a Lungensanatorium
Effi wieder wohl. Sie schreibt an
b Liebhaber, Scheidung
Innstetten, damit er ihr Rollo schickt.
c Schrift
Er tut das und sagt, er würde am
d Achtung
liebsten nach Afrika gehen.
e Duell, Sekundanten © 2008 Cideb Editrice, Genova

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Theodor Fontane
Textverständnis Und die Vokabeln?

Effi Briest
Seite 55 – Übung 5 Seite 84 – Übung 3
1F; 2R; 3R; 4F; 5R; 6R; 7R; 8F; 9R; 1. schwach 2. aufgetaucht, beruhigte
10R; 11R; 12R; 13R; 14R. ich mich. 3. Einsiedler. 4. erfahren
5. dem Schlitten 6. Hauptrolle
Seite 56 – Übung 6 7. traurig 8. verschwunden
Beantworte die Fragen
1. Das Wetter ist gut. Seite 85 – Übung 4
L Ö S U N G E N 2. Er spricht über Bismarck und die 1. begeistert 2. leicht 3. liebeswürdig
Kronprinzessin. 4. ärmlich 5. aufgeregt 6. mittelmäßig
3. Sie kritisieren Effi. 7. erwachsen 8. seriös 9. peinlich
4. Effi findet den Apotheker Giesbühler
Kapitel 1-3 Seite 24 – Übung 5 nett, und Sidonie unsympathisch. Seite 86 – Übung 5
Seite 22 – Übung 1 2. bringen 3. Geheimnis 4. Vetter
Beispiele: 1. siehst lustig aus / bist
Geert von Instetten: Landrat, 38 Jahre 5. stürmisch 6. Liter Und die Vokabeln?
ernst / bist lustig 2. ein schlechtes /
alt; Herr von Briest: Ritterschaftrat, 50 Seite 57 – Übung 7
ein gutes Spiel 3. einen angenehmen
Jahre alt, Hertha und Bertha: Töchter Zur Grammatik streng; Düne; verschlafen; apart; (nicht sehr) / einen unangenehmen/
des Schulmeisters, so alt wie Effi; Seite 25 – Übung 6 vornehm; einrichten; gruselig; eine sehr angenehme Nacht / mit
Frau von Briest: ungefähr vierzig, so 1. Sie stand sofort auf. 2. schien Kutsche. ihm … 4. Montags bis freitags … / ist
alt wie Geert. 3. saßen 4. umarmte 5. kam sie immer so ruhig / ist er immer so
6. trug 7. kam an Seite 57 – Übung 8
ruhig / so aufgeregt / ist sie nie so
Fragen zum Text fand mich nicht zurecht, vornehmen, ruhig … 5. Die Schüler fanden die
Seite 23 – Übung 3 Fehler, unruhig, liebenswürdig, die Arbeit leicht. / Die Lehrer fanden … /
Dagobert: bringt sie immer zum Kapitel 4-9 Aussicht, Gemahl. die Schüler fanden die Freizeit zu
Lachen; Seite 53 – Übung 1 anstrengend …
Kessin: in Kessin sind die Winter lang 1. Russen 2. „ein halber Pole“
und kalt; Kapitel 10-16 Seite 86 – Übung 6
3. Kaschuben 4. Ausländer
mein Mann: energisch, gesund, 5. ehrlicher Textverständnis Crampas: ungefähr vierzig, Familie
soldatisch; Seite 83 – Übung 1 (keine Informationen),
Italien: schön, aber die Reise ist Fragen zum Text Streit; Respekt; Angst; Haus; Garnisonscommandeur, lebendig und
anstrengend; Seite 54 – Übung 2 Gardinen; Hund; Karriere; Fürst; fröhlich, liebt Frauen
Liebe: sie liebt alle, die gut zu ihr sind; Spazierfahrt; Grab; Spuk; erwartet; Instetten: ungefähr vierzig, adelig,
Dass ein Chinese in Stettin gelebt hat
Männer: ein Mann ist jemand, aus Geburt; aufmerksam; reitet; Major; Landrat, seriös und reserviert
und da begraben ist.
dem was wird in der Welt. Ein Mann erziehen; Kontrolle. 1. Sie reiten aus.
muss von Adel sein, eine gute 2. Crampas interessiert sich nicht für
Seite 54 – Übung 3
Stellung haben und gut aussehen. Seite 84 – Übung 2 seine, nur für andere Frauen;
1. Christel kocht. 2. Herr Kruse fährt Familie kommt in seinem Leben
1. „Ist es eine problematische Ehe?“
Und die Vokabeln? die Kutsche. 3. Frau Kruse hat ein nicht vor. Für Instetten ist das
2. „Wird Effi unter dem Landadel
Seite 24 – Übung 4 schwarzes Huhn. 4. Giesbühler ist anders: Effi ist seine liebenswürdige
nicht viele Freunde finden?“
sehr nett. 5. Der Chinese ist tot. Frau, aber die Karriere ist für ihn
1. Er hält um ihre Hand an. 2. Er hält 3. „Ich will lieber ein Einsiedlerleben
6. Johanna ist noch hübsch. das Wichtigste – andere Frauen
viel von seinem neuen Kollegen. führen.“
7. Friedrich kennt Instetten schon scheinen ihn nicht zu interessieren.
3. der Adel 4. stürmisch 5. Beispiel 4. „Glaubst du an Spuk“?
lange.
6. Er nimmt seinen Abschied. 5. „Sie sollen Ihre Frau mitbringen“
6. „Wir haben Zeit“

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3. Crampas badet auch bei Kälte. b Sie hat ein schlechtes Gewissen 4. Sie will nicht mehr daran denken, was passiert ist.
Instetten wundert sich, als seine und will aus Kessin nicht weg. 5. Weil Instetten das Leben seiner Frau ändern will.
Frau länger schläft, er arbeitet
abends immer noch. Zur Grammatik Und die Vokabeln?
4. Persönliche Antwort. Seite 105 – Übung 4 Seite 125 – Übung 3
1. Geh(e) jetzt! 2. Komm(e) her! 1. Sie behielt es für sich, aber sie hatte ihr ganzes Geld geopfert.
Seite 87 – Übung 7 3. Räum…auf! 4. Sag mir 5. Hab(e) 2. Unser Hausdiener kümmert sich um die Gäste.
1. Sie hat eine passive Rolle. keine Angst! 6. Schick mir 7. Lass 3. Einverstanden.
2. Sie kennt keine ähnliche Rolle. uns… 8. Schreib(e) mir 4. Er lügt auch heute.
3. Kapitel 3: der Vater sagt, die Frau 5. Sie ist den Mitschülern gegenüber immer sehr kühl.
sei untergeordnet. Seite 105 – Übung 5
4. Weil sie jetzt ein Kind hat. 1. auf/in 2. aus 3. nach/zum Seite 125 – Übung 4
5. Crampas hat ihr von Instetten 4. Im 5. beim 6. hinter/auf 7. zu Kessin Berlin
erzählt und sie glaubt nicht mehr 8. auf/vor 9. entlang 10. aus Wohnung alt und dunkel neu und elegant
alles, was Instetten erzählt.
Diener viele nur zwei: Roswitha und
Seite 106 – Übung 6 Johanna
gefährlich, fließt, Sturm, vermischt, Fortbewegungsmittel Pferd und Wagen Schlitten zu Fuß, öffentliche
Kapitel 17-20 versinken. sieht, symbolisiert Bewegungsmittel
Textverständnis Wie ist Instetten? ernst fröhlicher
Seite 102 – Übung 1
Wie ist Effi? melancholisch/gelangweilt fröhlicher
1.F; 2F; 3F; 4R; 5F; 6R; 7F; 8R; 9F; Kapitel 21-26 Die Atmosphäre Langweile und Melancholie Lebendigkeit und Heiterkeit
10F; 11R; 12R; 13F, 14R; 15R. Textverständnis Wen sehen sie täglich Giesbühler, am Ende auch viele Leute
Seite 123 – Übung 1 Crampas
Und die Vokabeln?
1b; 2b; 3b; 4b; 5b/c; 5b; 6c; 7b; 8a; 9a; Was machen sie? sie reiten aus sie machen Spaziergänge,
Seite 103 – Übung 2
10c. sie nehmen am
1. verwirrt 2. alberne 3. Ich habe/er/ gesellschaftlichen Leben teil.
sie hat sehr gelitten 4. du verkennst Seite 124 – Übung 2
ihn 5. ist gesunken 6. beschönigen
1. Wahrscheinlich weil sie denkt,
7. Gewissen 8. Die Försterei
dass es in modernen Romanen um Kapitel 27-30 mehr besuchen darf. Nachdem sie das
Liebesgeschichten und Liebhaber Einschreiben gelesen hat, fährt Effi
Seite 104 – Übung 3 Textverständnis
geht, und sie möchte nichts über mit dem Zug nach Berlin.
2. Sie sieht, sie ist nicht froh und Seite 138 – Übung 1
diese Themen hören.
langweilt sich. 2. Sie hat verstanden, dass die Effi fährt zur Kur, weil sie keine Und die Vokabeln?
3. Sie lernt ihn besser kennen und sie Gruselgeschichten ein „Spiel“ Kinder mehr bekommen hat. Als Seite 139 – Übung 2
werden Freunde. ihres Mannes sind, deshalb hat sie Annie einen kleinen Unfall hat, findet
4. Sie ist von ihrem Mann enttäuscht. Instetten Crampas’ Briefe. Instetten 1. Lungensanatorium. 2. Liebhaber/
keine Lust mehr, zuzuhören und
5. a Sie lässt sich auf Crampas ein spricht mit seinem Kollegen, der dann Scheidung 3. Schrift 4. Achtung
glaubt nicht mehr daran.
(sie beginnt eine Affäre mit nach Kessin fährt. Instetten fährt zum 5. Duell/Sekundant
3. Sie muss an alte geschichtliche
Crampas) Ereignisse denken. Der Opferplatz Duell nach Kessin und erschießt
b Sie wird trotzdem nicht Crampas. Effi frühstückt mit Frau von Zur Grammatik
stört sie, weil er sie dazu bringt,
fröhlicher. Zwicker als der Postbote ein Seite 139 – Übung 3
sich an blutige Ereignisse zu
6. a Sie sieht Crampas heimlich erinnern. Einschreiben bringt. Ihre Eltern haben 1. sobald 2. nachdem 3. damit
jeden Tag. ihr geschrieben, dass sie sie nicht 4. weil 5. wenn 6. solange 7. als

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Seite 141 – Übung 5 Seite 156 – Übung 2 Seite 158 – Übung 5


1815: Deutsch-Französischer Krieg. Roswitha kommt zu ihr. Sie nimmt Effi Briest Madame Bovary
Napoleon verliert. Wiener Kongress. Malstunden. Sie sieht Annie in der Ort Berlin-Provinz
1848: Bürgerliche Revolution. Straßenbahn. Annie besucht sie. Sie soziale Sphäre Adel
1870/1: König Wilhelm von Preußen kommt nach Hohen-Cremmen. Instetten Ehemann
wird Deutscher Kaiser. schickt Rollo. Das Ende ist nah.
Kinder ein Kind ein Kind
1888: Kaiser Wilhelm II.
1890-1914: Deutschland will Und die Vokabeln? Ort des Ehebruchs
Kolonialmacht werden. Seite 157 – Übung 3 Wie kommt der Ehebruch Durch die Entdeckung Emma will sich selbst
1914: Der Erste Weltkrieg beginnt ans Licht? Und wann? von Briefen sechs Jahre töten.
1. fressen 2. Ehre 3. Beziehung
1914-1919: Als der Erste Weltkrieg nach der Tat
4. Himmel 5. Scheidung 6. verbittert
verloren ist, muss der Kaiser Ende? Effi stirbt an einer
abdanken. Seite 157 – Übung 4 Krankheit
Persönliche Antwort. Ein Versuch: In
Seite 158 – Übung 6
Afrika, denkt Instetten, „wissen sie
Kapitel 31-35 nichts von Kultur und Ehre“, haben Praktisch sind alle Hauptfiguren, Effi, Instetten, Effis Eltern resigniert. Keiner
Textverständnis andere Werte. Er glaubt an diese lebt glücklich und zufrieden, aber keiner weiß, wie er etwas ändern kann.
Seite 156 – Übung 1 Werte, aber er leidet auch darunter,
Effi lebt in Berlin in einer kleinen denn sie haben sein Familienglück
Wohnung. Sie ist bei Roswitha. Sie ist zerstört. Fur ihn würde sich
oft krank, deshalb besucht sie vermutlich gar nichts ändern, denn in
Dr. Rummschüttel. Ihre Tochter Afrika war er immer noch Mann der
kommt einmal, aber sie benimmt sich, Kolonialmacht … Afrika ist für ihn nur
als ob ihre Mutter ihr fremd wäre. ein fernes Traumbild.
Nach einigen Monaten schreibt Dr. Effis Leben würde einfach so weiter
Rummschüttel einen Brief an Effis gehen, sie würde langam älter werden.
Eltern. Er bittet sie darum, Effi nach Die Gesellschaft würde sie sicher nicht
Hohen-Cremmen kommen zu lassen. akzeptieren (sie könnte vielleicht
In Hohen-Cremmen fühlt sich Effi Revolutionärin oder Frauenrechtlerin
wieder wohl. Sie schreibt an Instetten, werden, aber dafür ist sie nicht der Typ).
damit er Rollo zu ihr schickt. Er tut
das und sagt, er würde am liebsten
nach Afrika fahren.

© 2004, Cideb Editrice, Genua

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