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Gemeinschaftskunde – 1.

Lehrjahr
Auszubildende und ihre Lebenswelt

Der Siegeszug der Mikroelektronik

Freizeit Information/ Büro/Handel


Kommunikation
Spiele PC:
Computer Textverarbeitung,
Fernsehen
Telefon (Festnetz, Buchhaltung,
digitale Fotografie
mobil) Kalkulation
Internet Bestell- und
Rechnungswesen
Internethandel

Haushalt Produktion
Küchengeräte Bereiche Maschinen- und
Uhren der Prozesssteuerung
Heizung Mikroelektronik Roboter
computergesteuerte
Produktentwicklung

Medizin Energie/Umwelt Verkehr


Computertomografie Solartechnik Verkehrsmittel (Auto,
Herzschrittmacher Heizungsregelung Bahn, Flugzeug)
Laborgeräte Motorensteuerung Verkehrsleitsysteme
GPS-Navigation

Thema: Gesellschaftlicher Wandel GK1 - Frau Jung


Gemeinschaftskunde – 1. Lehrjahr
Auszubildende und ihre Lebenswelt

Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung


Agrargesell- Industriegesell- Dienstleistungs-
schaft schaft und
Informationsgesell-
schaft
Überleben Wirtschaftlicher Lebensqualität
Wohlstand
Erfüllen der nicht-materielle Güter
Grundbedürfnisse Massenproduktion personalisierte
Massenkonsum Leistungen

Transport zu Fuß, Pferd, Schiff, Bahn, Auto, Elektronik in


Esel; Pferde- Flugzeug Verkehrsmitteln
wagen, Kutsche;
Boot, Schiff

Informations- mündliche Buch, Presse, elektronische


medien Botschaften, Radio, Medien,
handschriftliche Fernsehen z. B. Internet
Mitteilungen;
Buch, Zeitung,
Zeitschrift

Kommunikation mündliche Brief, Telefon, Fax, digitale


Nachricht, Brief, elektrische Signale Kommunikation
optische Signale (Internet, Mobilfon),
Smartphone, SMS,
E-Mail, soziale
Medien

Zusammenleben Mehr- Kleinfamilie Kleinfamilie,


Generationen- Aufgaben Partnerschaften,
Familie zunehmend nach Singlehaushalte
Familie hat viele außen verlagert:
soziale und Erziehung,
ökonomische Altenpflege
Aufgaben

Thema: Gesellschaftlicher Wandel GK1 - Frau Jung


Gemeinschaftskunde – 1. Lehrjahr
Auszubildende und ihre Lebenswelt

Phasen der gesellschaftlichen Entwicklung Arbeitsblatt


Agrargesell- Industriegesell- Dienstleistungs- und
schaft schaft Informationsgesell-
schaft
Überleben Wirtschaftlicher Lebensqualität
Wohlstand
Erfüllen der nicht-materielle Güter
Grund- Massenproduktion personalisierte
bedürfnisse Massenkonsum Leistungen

Transport

Informations-
medien

Kommunikation

Zusammenleben

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Gemeinschaftskunde – 1. Lehrjahr
Auszubildende und ihre Lebenswelt

Die vier Wirtschaftsbereiche – Beispiele von Berufen


Landwirtschaft Produktion Dienstleistungen Information

Zuordnung nicht eindeutig

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Gemeinschaftskunde – 1. Lehrjahr
Auszubildende und ihre Lebenswelt

Entwicklung der Berufswelt

Reutlinger Adressbuch von 1890: Häufigkeit verschiedener Berufe in der


Metzgerstraße
Die Tabelle zeigt einen Ausriss aus dem Reutlinger Adressbuch mit den Berufen der
Menschen,
die in der Metzgerstraße gelebt haben. Der Ausriss zeigt nur die niedrigen Hausnummern.
Wenn man die Berufe in der ganzen Straße auszählt, erhält man folgende Zahlen:
8 Schreiner 3 Schmiede 1 Fabrikwächter 1 Lithograph 5
7 Kaufleute 3 Tuchmacher 1 Fuhrmann 1 Leimsieder 4
7 Schuhmacher 2 Bürstenmacher 1 Gastwirt 1 Maler und Lackierer
6 Bäcker 2 Flaschner 1 Gärtner 1 Musiker
6 Metzger 2 Gerber 1 Gießer 1 Mechaniker
6 Taglöhner 1 2 Handlungsgehilfen 2 1 Gipser 3 Messerschmiede
5 Fabrikarbeiter(innen) 2 Schlosser 1 Glaser 1 Packer
5 Schneider 2 Stadtmissionare 1 Glockengießer 1 Sattler
5 Weingärtner 2 Strickerinnen 1 Goldarbeiter 1 Spulerin 6
4 Näherinnen 1 Bleicher 3 1 Heizer 1 Strumpfweber
3 Kutscher 1 Buchhändler 1 Hilfsweichensteller 1 Webmeister
3 Lehrer 1 Dienstknecht 1 Landwirt 1 Zimmermann
1 Arbeitskräfte, die nur tageweise mit Hilfsarbeiten beschäftigt wurden.
2 Ungelernte Hilfskräfte im Handel

3 Bleicht farbige Textilien in der Textilindustrie

4 Hersteller von Klebstoff für Papiere

5 Lithografie: Verfahren zur Herstellung von Zeichnungen im Steindruck;

früher für Illustrationen in Büchern verwendet, Vorläufer der Fotografie


6 Wickelt in der Textilindustrie Fäden auf große Spulen auf

Die vier Wirtschaftsbereiche


Landwirtschaft bezeichnet hier den so genannten primären Sektor und umfasst auch
Weinanbau, Fischerei und Bergbau.
Produktion oder auch sekundärer Sektor: Industrielle und handwerkliche Produktion.
Dienstleistungen oder auch tertiärer Sektor: Handwerkliche Reparatur- und
Wartungsleistungen, Transport, Handel, Finanzdienstleistungen, persönliche
Dienstleistungen (wie Friseur,
Krankenpflege).
Information (wird häufig als Teilbereich des tertiären Sektors betrachtet): Beschaffung,
Verarbeitung und Weitergabe von Daten und Wissen (Information).
Beispiele: Journalistische Tätigkeit, Unterricht, Reise- und Finanzberatung.

Aufgaben:
1. Ordnen Sie, soweit möglich, die Berufe, die in der Metzgerstraße vorkommen,
den vier Wirtschaftsbereichen (→ M1) zu.
Warum stößt in Einzelfällen eine Zuordnung auf Schwierigkeiten?
2. Welche der Berufe sind heute ausgestorben oder selten? Suchen Sie nach Gründen!
(Beantworten Sie diese Frage an Beispielen.)

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