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112 LightJockey Hilfedatei

Sie zeigt die Uhrzeit und die Systemauslastung (normalerweise "Running..") und den aktuellen Wert
des Masterreglers Helligkeit (Master Intensity) an. Ausserdem wird angezeigt, ob die aktuelle Sequenz,
der aktuelle Cue oder die Cueliste modifiziert wurden. Ausserdem werden hier nochmals die
Triggerinformationen des Audio-Analyzers dargestellt.

Windows verwendet realen (RAM) und virtuellen Speicher (Festplatte). Der Zugriff auf den realen
Speicher ist wesentlich schneller als der Zugriff auf den virtuellen Speicher.
Die %-Anzeige zeigt, wieviel freier Speicher (real und virtuell) von Windows gemeldet wird. Die %-
Anzeige zeigt nicht die Speicherkapazität; wenn mehr Speicher benötigt wird, reduziert Windows den
freien Speicher anderer Anwendungen(normalerweise durch Reduktion des Disk Caches).

Eine grüne Anzeige bedeutet, dass mehr als 3 MB RAM frei sind.
Gelb bedeutet, dass zwischen 2 und 3 MB RAM frei sind.
Orange bedeutet, dass zwischen 1 und 2 MB RAM frei sind.
Rot bedeutet, dass weniger 1 MB RAM frei ist.

Eine rote Anzeige zeigt an, dass praktisch kein freier Arbeitsspeicher mehr zur Verfügung steht; dies
kann zu einer drastischen Reduzierung der Geschwindigkeit führen. Sie sollten dann sicherstellen,
dass keine weiteren Programme im Hintergrund ablaufen. Falls dies nicht ausreicht, sollten Sie über
eine Speichererweiterung nachdenken.

64 DMX-Adressen und -Links

DMX-Adressen

Um die Kommunikation zwischen dem LightJockey und den Geräten zu ermöglichen, muss jedem
Gerät eine Adresse zugewiesen werden. Diese Adresse muss auch am Gerät eingestellt werden -
Geräte von Martin besitzen dafür DIP-Schalter oder ein Gerätemenü.

Beim Zuweisen der Adressen sollten Sie daran denken, dass die Geräte mehrere aufeinanderfolgende
Kanäle benötigen - ein Martin Roboscan 918 benötigt z.B. 16 Kanäle. Der erste Kanal wird als
Startadresse bezeichnet. Dies ist wichtig, da Adressen oder Kanäle nicht von mehreren Geräten
gleichzeitig benutzt werden können (ausser die Geräte sollen synchron reagieren; selbst dann müssen
sie aber die selbe Startadresse besitzen). Wenn z.B. dem 918 die Startadresse 1 gegeben wurde,
wäre die nächste verfügbare Startadresse 17 (16+1).

Das DMX-Protokoll kann 512 Kanäle verwalten; alle Geräteadressen müssen also innerhalb dieses
Bereichs liegen.

Der LightJockey bietet zwei Wege, um einem Gerät eine Adresse zuzuweisen.

Manuelles Einstellen der Adresse


Verwenden Sie das Adressfeld in der linken unteren Ecke des Fensters Einrichten der Geräte.
Verwenden Sie diese Methode, wenn an den Geräten bereits Adressen eingestellt wurden.

Verwenden der "Auto Address"-Funktion


Diese Funktion veranlasst den LightJockey abhängig von den ausgewählten Geräten und den bereits
adressierten Geräten Adressen zuzuweisen. Verwenden Sie diese Funktion, wenn die Adressen an
den Geräten noch nicht eingestellt wurden.
Es gibt einige Ausnahmen, bei denen die "Auto Address"-Funktion nicht richtig arbeitet - siehe
Geräte einrichten.

Link

Der Begriff "Link" bezeichnet die physikalische Verbindung zwischen Controller und Gerät sowie

Mathias Gentsch
DMX-Adressen und -Links 113

zwischen den Geräten. Da das DMX-Protokoll nur 512 Kanäle pro Link erlaubt, ist der einzige Weg,
um mehr Kanäle zur Verfügung stellen zu können, die Anzahl der Links zu erhöhen (physikalische
DMX Linien).

Abhängig vom installierten DMX Interface stehen einer oder mehrere Linien für den Anschluß von
Geräten zur Verfügung. Die Links sind von 1 bis 4 durchnumeriert; stellen Sie sicher, dass Sie beim
Einrichten der Geräte den Link verwenden, an den das Gerät angeschlossen ist!

65 Hauptmenüleiste

Systemmenü
Setupmenü
Menü Bildschirmansicht
Off-Line Menü
Capture - Einstellungen für die Capture Linie - nur sichtbar, wenn eine Capture Linie eingerichtet
wurde.
Fingers - Einstellungen für die Fingers for LightJockey
Generics - ermöglicht den Zugriff auf die allgemeine DMX Steuerung - nur sichtbar, wenn mindestens
ein Dimmerkanal eingerichtet wurde.
Download - Download zum 2510 oder 2518 Controller
Audio - zum Starten des Audio Analyzers oder digitalen Wiedergabeprogramms. Das Menü ist erst
sichtbar, wenn Funktionen in den Hardwareeinstellungen eingerichtet wurden.
Hilfemenü

66 Setupmenü

Das Systemmenü besitzt eine Anzahl Untermenüs, mit denen verschiedene Optionen ausgewählt und
Einstellungen vorgenommen werden können.
Das Menü befindet sich in der Hauptmenüleiste.

Einrichten der Geräte (Fixture configuration)


Hardwareeinstellungen (Hardware Setup)
Global Patch
Systemvoreinstellungen (Preferences/System)
Optionen Programmstart (Preferences/Start Up)
Grundeinstellungen DMX-Ausgang (Preferences/Default DMX output)
Hotkeys

67 Systemvoreinstellungen (System Preferences)

Die Systemvoreinstellungen können Sie unter Setup -> Preferences -> System verändern.

Die Voreinstellungen sind auf verschiedenen Karteikarten angeordnet.

Systemeinstellungen

Bitmap Cache.
Das Erlauben dieser Funktion erhöht die Geschwindigkeit des Systems beim Anzeigen der
Steuerfenster. Die Funktion greift auf die Systemressourcen von Windows zurück; dies ist kein
Problem, wenn der LightJockey als einzige Anwendung läuft. Falls Windows jedoch eine
Warnmeldung bzgl. mangelnder Systemressourcen anzeigt, sollte diese Funktion abgeschaltet
werden.

Mathias Gentsch
114 LightJockey Hilfedatei

Allow Freeze Output


Erlaubt oder sperrt den Freeze-Modus.

Allow Sequence Blind Mode


Erlaubt oder sperrt den Blind-Modus Sequenz

Allow Offline Switch


Erlaubt oder sperrt den Offline/Online-Schalter

Start LightJockey on Secondary Monitor


Startet den LightJockey bei Aktivierung auf dem zweiten Monitor. Wenn nur ein Monitor erkannt wird,
startet der LightJockey auf dem Hauptmonitor.

Open Controls on Windows Desktop


Die meisten Steuerfenster werden an der letzten Position wieder geöffnet. Bei aktivierter Funktion
werden die Steuerfenster auf dem Windows Desktop geöffnet.
Die Option verhindert, dass Steuerfenster z.B. nach Änderung der Auflösung des Monitors ausserhalb
des sichtbaren Bereichs geöffnet werden.
Hinweis für Systeme mit mehreren Monitoren:
Der Windows Desktop reicht von der oberen linken Ecke des ersten Monitors zur unteren rechten
Ecke des letzten Monitors. Wenn die Monitore in verschiedenen Auflösungen betrieben werden, ist die
vertikale Auflösung des Desktop die vertikale Auflösung des ersten Monitors. Dadurch können
Probleme entstehen - Sie sollten diese Option dann deaktivieren.

Open Controls on LightJockey Desktop


Normalerweise werden die Steuerfenster an der selben Stelle geöffnet, an der sie geschlossen
wurden. Bei aktivierter Funktion werden die Steuerfenster immer innerhalb des Desktops geöffnet.
Verwenden Sie diese Funktion, wenn z.B. die Auflösung des Bildschirms geändert wurde.

Restore LJ desktop on startup (Size/Position)


Wenn aktiv, öffnet sich der LJ beim nächsten Start in der derselben Fenstergröße und -position, dfie er
beim Schließen hatte. Wenn die Option nicht aktiv ist, öffnet sich der LJ in voller Größe auf dem
Monitor.

Warnungen

Sequence/Cue/Cuelist Modified.
Diese Funktion zeigt eine Warnung an, wenn eine modifizierte Sequenz, Cue oder Cue-Liste durch
einen "Clear"- oder "Load"-Befehl überschrieben werden soll. Beachten Sie, dass diese Warnung nicht
angezeigt wird, wenn der Cue als transparenter Cue geladen wurde.

Overwrite Sequence/Cue/Cuelist.
Diese Funktion zeigt eine Warnung an, wenn eine bereits gespeicherte Sequenz, Cue oder Cue-Liste
überschrieben werden soll.

Show Blackout Warning.


Zeigt eine Warnung bei aktivem Black-Out, Fade-In oder Fade-Out an.
Klicken Sie auf den "Cancel"-Schalter um den Black-Out oder Fade rückgängig zu machen.

Show Freeze Warning


Zeigt eine Warnung an, wenn der Freeze-Modus aktiv ist.

Show Offline Warning


Zeigt eine Warnung an, wenn der DMX-Ausgang offline ist.

Confirm Close Program.


Das Beenden des Programms muss bestätigt werden.

Mathias Gentsch