Sie sind auf Seite 1von 71

Seite 1

Kernlehrplan Erdkunde - Inhaltsfelder, Terra-Kapitel, Kompetenzen, Grundbegriffe

Jahrgangsstufe 5 Schwerpunkte

 

Terra-Kapitel

Kompetenzen

Grundbegriffe

Inhaltsfeld 1 - Zusammenleben in unterschiedlich strukturierten Siedlungen

 

Grobgliederung einer Stadt

Unterschiedliche Viertel Der Stadtgeschichte auf der Spur Gebäudenutzung in der Innenstadt-eine Kartierung

S5,M2,M4,M6

Altstadt, City, Industrie- und Gewerbegebiet, Mischgebiet, Stadtviertel, Wohngebiet

H1,H2,S3,M3,

 

M4,M6

S5,M3,M4,M6

Unterschiede in der Aus- stattung von Stadt und Land

Leben in Stadt und Land

S5,M3,M4,M6

Altstadt, Dorf,Flächen- nutzung, Pendler, Um- land

Inhaltsfeld 2 - Arbeit und Versorgung in Wirtschaftsräumen unterschiedlicher Ausstattung

Bedeutung ausgewählter Standortfaktoren für Indus-

Wo viele Menschen leben und arbeiten

S1,S2,S3,S6,

Automobilbau, Binnenhafen, Chem. Industrie, Diagramm, Dienstleistung, Großstadt, Hightech, Hinterland, In- dustriezweig, Logistik, Me- dienwirtschaft, Standort- faktor, Verdichtungsraum, Verkehrsknoten, Zuliefer- betrieb

S8

   

M1,M3,M4,

trie (Rohstoffe, Verkehr, Arbeitskräfte)

M5,M6

Landwirtschaft (Klima, Boden, Absatzmarkt)

Landwirte versorgen uns

S1,S2,S3,S4

Ackerbau, Börde, Frucht- folge, Gemüsebau, Genos- senschaft, Großmarkt, Grünlandwirtschaft, Löss, Massentierhaltung, Mast- betrieb, Mischbetrieb, Sonderkultur

M1,M2,M3,

 

M4,M6,M7

U1,U2

H1,H2

Dienstleistungen (Ver- kehrsanbindung, Bildung)

Ruhrgebiet im Wandel, Mediatown Köln Den Hafen in Bewegung halten Und ab geht die Fracht

S1,S2,S3,S8

Dienstleistung, Logistik, Medienwirtschaft, Stand- ortfaktor, Verdichtungs- raum, Verteilzentrum, Warenumschlag

M1,M3,M4

 

M5,M6

U1,U2

Veränderung von Struktur in Landwirtschaft und Industrie

s.o. Landwirte Milch und Käse aus dem Allgäu Mit Kohle Kohle machen Ruhrgebiet im Wandel Vom Hüttenwerk zum Landschaftspark Mediatown Köln Binnenhafen Duisburg

S2,S3,S4,S5,

Artgerechte Tierhaltung, Mechanisierung, Speziali- sierung, Intensivierung, Ökologischer Landbau, Container, Dienstleistung, Hightech, Landschafts- park, Logistik, Medien- wirtschaft, Revierpark, Standortfaktor, Struktur- wandel, Technologiezen- trum

S8

M3,M4,M5,M6

 

U1,U2

 

Seite 2

Produktion und Weiter- verarbeitung von Nahrungsmitteln

Landwirte versorgen uns Produktionsschemata Unsere Ernährung ändert sich Armes Schwein - Schwein gehabt Bioprodukte - vernetzt und direkt

S2,S3,S4,S7,

Artgerechte Tierhaltung, Genossenschaft, Groß- markt, Intensivanbau, Massentierhaltung, Mechanisierung, ökolo- gischer Landbau, Spezialisierung

S8

M3,M4,M6

 

U1,U2

Schwerpunkte

Inhaltsfeld 2 - Fortsetzung

Beeinflussung der Res- source Wasser durch unangepasste Nutzung

Terra-Kapitel

Wasser aus dem Hahn Armes Schwein - Schwein gehabt Naturnah oder naturfern? Urlaub am Mittelmeer

Kompetenzen

S1,S2,S3,S4,

S5,S6,S7,S8

M1,M2,M3,

M4,M6,M7

U1,U2

H1,H2

Grundbegriffe

Massentourismus, Nach- haltigkeit, Nationalpark, ökologischer Landbau, Renaturierung, Schutz- zone, Tourismus, Was- serkreislauf

Renaturierung, Schutz- zone, Tourismus, Was- serkreislauf Gezeiten (Ebbe, Flut), Küstenschutz, Massen- tourismus,
Renaturierung, Schutz- zone, Tourismus, Was- serkreislauf Gezeiten (Ebbe, Flut), Küstenschutz, Massen- tourismus,

Gezeiten (Ebbe, Flut), Küstenschutz, Massen- tourismus, Nationalpark, Schutzzone, Tourismus, Wattenmeer

Fremdenverkehr, Fremdenverkehrsort, Massentourismus, Saison, Tourismus

Nationalpark

Schutzzone

Landschaftsschutz,

Nationalpark,

Tourismus

Schutzzone Landschaftsschutz, Nationalpark, Tourismus Inhaltsfeld 3 - Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf
Schutzzone Landschaftsschutz, Nationalpark, Tourismus Inhaltsfeld 3 - Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf
Schutzzone Landschaftsschutz, Nationalpark, Tourismus Inhaltsfeld 3 - Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf

Inhaltsfeld 3 - Auswirkungen von Freizeitgestaltung auf Erholungsräume und deren natur-

geographisches Gefüge

Möglichkeiten der Freizeit- gestaltung im Kontext der naturgeographischen Ge- gebenheiten und des tou- ristischen Angebotes in Küsten- und Hochgebirgs- landschaften

Physiognomische und sozioökonomische Ver- änderungen einer Gemein- de durch den Fremden- verkehr

Das Konzept des sanften Tourismus als Mittel zur Vermeidung von Natur- und Landschaftsschäden

als Mittel zur Vermeidung von Natur- und Landschaftsschäden Wo man Ferien macht Vom Bergdorf zum Ferienzentrum

Wo man Ferien macht

Vom Bergdorf zum Ferienzentrum

Landschaft nutzen und schützen

Bergdorf zum Ferienzentrum Landschaft nutzen und schützen S1,S5,S6,S7, S8 M1,M3,M4,M6 U1,U2 S1,S2,S3,S6, S7,S8

S1,S5,S6,S7,

S8

M1,M3,M4,M6

U1,U2

S1,S2,S3,S6,

S7,S8

M1,M3,M4,M6

U1,U2

S6,S7,S8

M1,M4,M6,M7

U1,U2

H2

M1,M3,M4,M6 U1,U2 S6,S7,S8 M1,M4,M6,M7 U1,U2 H2 Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse Nationalpark
Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse Nationalpark Sächsische Schweiz

Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse

Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse Nationalpark Sächsische Schweiz
Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse Nationalpark Sächsische Schweiz
Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse Nationalpark Sächsische Schweiz
Vorstufe einer fragengeleiteten Raumanalyse Nationalpark Sächsische Schweiz

Nationalpark Sächsische Schweiz

Nationalpark Sächsische Schweiz

S1,S2,S3,S4,

S5,S6,S8

M1,M3,M4,

M5,M6,M7

"H1",H2

Seite 3

Jahrgangsstufe 7 Schwerpunkte

 

Terra-Kapitel

Kompetenzen

Grundbegriffe

Inhaltsfeld 4 - Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen

 

Bedrohung von Lebensräu- men durch Georisiken (Erdbeben, Vulkane, Hurrikane)

Unruhige Erde

S9,S10,S11,

Erdbeben, Frühwarnsys- tem, Hurrikan, Katastro- phenmanagement, Katas- trophenschutz, Kontinen- talverschiebung, Naturer- eignis, Naturkatastrophe, Plattentektonik, Sea- Floor-Spreading

S21

M8,M9,M10,

M12,M13,M15

 

M16

U6,U7

Bedrohung von Lebensräu- men durch unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt (Boden- erosion/Desertifikation, Schwerpunkte

Ein See verlandet Abgeholzt ist schnell, aber dann Der linke Lungenflügel der Erde Terra-Kapitel

S9,S10,S11,

Erosion, Ökosystem,

S21

Plantage, Raubbau, Re- genwaldzerstörung, Tro- penholzboykott, Überflu- tungsrisiko, Wasserman- Grundbegriffe

M8,M9,M10,

M12,M13,M15

M16

Kompetenzen

globale Erwärmung, Über- schwemmungen

Hilfe zur Selbsthilfe in Burkina Faso Nahrung für 1,3 Mrd. Menschen

U6,U7

gel, Desertifikation

Inhaltsfeld 5 - Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen

 

Temperatur und Wasser als Begrenzungsfaktoren des Anbaues und Möglich- keiten der Überwindung der natürlichen Grenzen

Nachhaltige Holzwirtschaft An der Kältegrenze des Anbaues Wasser in der Wüste Oasen Die längste Oase der Welt More crop per drop Hilfe zur Selbsthilfe in Burkina Faso

S9,S10,S11,

Aufforstung, Nachhaltigkeit Oase, Ökologie, Ökono- mie, Vegetationszone, Versalzung, Wüste

S12,S21

M8,M9,M10,

M11,M12,M13

M14,M15,M16

 
 

U6,U7,U8,U9

H4,H6

Nutzungswandel in Tro- ckenräumen und damit verbundene positive wie negative Folgen

Oasen More crop per drop Ein See verlandet Hilfe zur Selbsthilfe in Burkina Faso

s.o.

s.o.

Naturgeographische Wir- kungsgefüge des tropi- schen Regenwaldes und daraus resultierende Mög- lichkeiten und Schwierig- keiten ökologisch ange- passten Wirtschaftens

Im tropischen Regen- wald

S9,S10,S11,

Agrarkolonisation, Arten- vielfalt, Erosion, Monokul- tur, Nährstoffkreislauf, Nachhaltigkeit, Ökosys- tem, Plantage, Primär- wald, Regenwaldzerstö- rung, Stockwerkbau, Strukturskizze, Tropen- holzboykott

S12, S20,S21

 

M8-M16

U3-U9

H3-H6

Die gemäßigte Zone als Gunstraum für landwirt- schaftliche Nutzung

Good bye family farm Agrobusiness US-Landwirtschaft

S9,S12,S16,

Agrobusiness, Feedlot, Familienfarm, Großbetrieb, industrial farming, Ver- edelungsbetrieb

S17,S20,S21

M8-M13, M16

   

U3-7

Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Kli- ma und Vegetation

Landschaftszonen der Erde

S9,S10,S21

Höhenstufe, Klimadia- gramm, Klimazone, Land- schaftszone, Vegetations- zone

M8-M16

 

Seite 4

Jahrgangsstufe 8 Schwerpunkte

Terra-Kapitel

Kompetenzen

Grundbegriffe

Inhaltsfeld 6 - Innerstaatliche und globale räumliche Disparitäten als Herausforderung

Verschiedene Indikatoren in ihrer Bedeutung für die Erfassung des Entwick- lungsstandes von Wirt- schaftsregionen und Staa- ten

Eine Welt? - Klüfte über- winden!

S9,S19-21

Analphabet, Bildung, Ent- wicklungshilfe, Entwick- lungsland, Fehlernährung, Industrielände, dürfnis, Grundbildung

M8-10,M12,

 

M13,M15,M16

U3-9

H3-6

Raumentwicklung auf der Grundlage von Ressour- Schwerpunkte

Eine Welt? - Klüfte über- winden! Terra-Kapitel

S9,S12,S16,

Grundversorgung, HDI, Hilfe zur Selbsthilfe, Infor- Grundbegriffe

S19,S20,S21

Kompetenzen

cenverfügbarkeit, Arbeits- marktsituation und wirt- schaftspolitischen Ziel- setzungen

 

M8-16

meller Sektor, Kinderar- beit, Mangelernährung, Terms of Trade, Unterer- nährung

H3-6

Das Ungleichgewicht beim Austausch von Rohstoffen und Industriewaren als eine Ursache für die weltweite Verteilung von Reichtum und Armut auf der Welt

Eine Welt? - Klüfte über- winden!

S9-12,S16,

Welthandel

S17,S20,S21

 

M8-16

H3-6

Chancen und Risiken des Dritte-Welt-Tourismus für die Entwicklung der Ziel- region

Beten und baden auf Bali

S9-11,S18,

Landnutzungwandel, Massentourismus, Nach- haltiger Tourismus, Sanf- ter Tourismus, Tradition

S20,S21

M8-14,M16

U3-9

 

H4,H6

 

Inhaltsfeld 7 - Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem

Ursachen und Folgen der regional unterschiedlichen Verteilung, Entwicklung und Altersstruktur der Be- völkerung in Industrie- und Entwicklungsländern

Immer mehr Menschen

S9,S10,S13,

Bevölkerungsdichte, Be- völkerungspyramide, Be- völkerungswachstum, Bruttoinlandsprodukt, Fa- milienplanung, Migration, Push- und Pull-Faktoren, Wachstumsrate, Gebur- tenrate, Sterberate

S14,S15,S16,

S17,S19,S20,

S21

M8-16

U3-6

 

H3,H4

Wachsen und Schrumpfen als Problem von Städten in Entwicklungs- und In- dustrieländern

Flucht in die Millionen städte Meer zu mehr Land

wie oben +

Entlastungsstadt, Gated Community, Landflucht, Marginalsiedlung, Metro- pole, nachhaltige Stadtent- wicklung, Slumgebiet, Stadtmodell, Suburbani- sierung, Verstädterung, Ville Nouvelle

H5,H6

Räumliche Auswirkungen politisch und wirtschaftlich bedingter Migration in Her- kunfts- und Zielgebieten

Zusammenleben unter Völkern Marrakesch - Stadt mit zwei Gesichtern

wie oben

Autonomie, Bruttoinlands- produkt, Bürgerkrieg, Frie- densmission, Menschen- rechte, regionale Dispari- täten, Strukturpolitik, Transformation, UNO, Wasserkonflikt, Weltreligi- on, Zuwanderung

Seite 5

Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung
Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der Globalisierung

Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss

der Globalisierung

Veränderungen des Stand- ortgefüges im Zuge welt- weiter Arbeitsteilung

des Stand- ortgefüges im Zuge welt- weiter Arbeitsteilung Erdöl - Garantie für die Zukunft? Japan -

Erdöl - Garantie für die Zukunft? Japan - Industriemacht ohne Rohstoffe Wirtschaftsregion Ostasien und Südostasien Welthandel Ungleicher Welthandel

Fragengeleitete Raumanalyse Volksrepublik China - eine Raumanalyse

Fragengeleitete Raumanalyse

Fragengeleitete Raumanalyse Volksrepublik China - eine Raumanalyse
Fragengeleitete Raumanalyse Volksrepublik China - eine Raumanalyse
Fragengeleitete Raumanalyse Volksrepublik China - eine Raumanalyse
Fragengeleitete Raumanalyse Volksrepublik China - eine Raumanalyse
Fragengeleitete Raumanalyse Volksrepublik China - eine Raumanalyse

Volksrepublik China - eine Raumanalyse

Volksrepublik China - eine Raumanalyse

Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte

China - eine Raumanalyse Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte Terra-Kapitel S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 alle
China - eine Raumanalyse Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte Terra-Kapitel S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 alle
China - eine Raumanalyse Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte Terra-Kapitel S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 alle

Terra-Kapitel

Raumanalyse Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte Terra-Kapitel S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen
Raumanalyse Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte Terra-Kapitel S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen
Raumanalyse Jahrgangsstufe 9 Schwerpunkte Terra-Kapitel S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen

S9,S16,S17,

S19-21

M8-16

U3-9

alle Kompe-

tenzen

Kompetenzen

S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen Kompetenzen Arbeitsteilung, Dienstleis- tungsgesellschaft, Ent-
S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen Kompetenzen Arbeitsteilung, Dienstleis- tungsgesellschaft, Ent-
S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen Kompetenzen Arbeitsteilung, Dienstleis- tungsgesellschaft, Ent-
S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen Kompetenzen Arbeitsteilung, Dienstleis- tungsgesellschaft, Ent-
S19-21 M8-16 U3-9 alle Kompe- tenzen Kompetenzen Arbeitsteilung, Dienstleis- tungsgesellschaft, Ent-

Arbeitsteilung, Dienstleis- tungsgesellschaft, Ent- wicklungsland, Erschlie- ßung, Export, Globalisie- rung, Global Player, Indus- trialisierung, Industrielän- der, Import, Nachhaltigkeit, Outsourcing, Welthandel

Wirtschaftssonderzone

Grundbegriffe

Outsourcing, Welthandel Wirtschaftssonderzone Grundbegriffe Geoökosystem,Biofaktor, Geoökofaktoren, Stoffkreis-
Outsourcing, Welthandel Wirtschaftssonderzone Grundbegriffe Geoökosystem,Biofaktor, Geoökofaktoren, Stoffkreis-

Geoökosystem,Biofaktor, Geoökofaktoren, Stoffkreis- läufe, Natur-, Kulturland- schaft, Emission, Klima- veränderungen, Boden- problematik, Waldsterben

Klima- veränderungen, Boden- problematik, Waldsterben Arbeitsteilung, Standort- faktoren, Dienstleistungs-
Klima- veränderungen, Boden- problematik, Waldsterben Arbeitsteilung, Standort- faktoren, Dienstleistungs-
Klima- veränderungen, Boden- problematik, Waldsterben Arbeitsteilung, Standort- faktoren, Dienstleistungs-

Arbeitsteilung, Standort- faktoren, Dienstleistungs- gesellschaft, Export, Im- port, Globalisierung, Glo- bal Player, Nachhaltigkeit, Strukturwandel, Terms of Trade, Welthandel, Wis- sensgesellschaft, zu- kunftsfähig

Freie Marktwirtschaft, Marktordnung, Absatz- markt, Grundversorgung, Ökobilanz, Richtpreis, Subvention, Transportkos- ten, Welthandel

Inhaltsfeld 4 - Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen

Bedrohung von Lebens- räumen durch unsachge- mäße Eingriffe des Men- schen in den Naturhaus- halt

Die Umwelt nachhaltig sichern

S9-12,S20,

S21

M8-16

U3-9

H3-6

nachhaltig sichern S9-12,S20, S21 M8-16 U3-9 H3-6 Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und
nachhaltig sichern S9-12,S20, S21 M8-16 U3-9 H3-6 Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und
nachhaltig sichern S9-12,S20, S21 M8-16 U3-9 H3-6 Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und
nachhaltig sichern S9-12,S20, S21 M8-16 U3-9 H3-6 Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und
nachhaltig sichern S9-12,S20, S21 M8-16 U3-9 H3-6 Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und
nachhaltig sichern S9-12,S20, S21 M8-16 U3-9 H3-6 Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und

Inhaltsfeld 8 - Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der

Globalisierung

Veränderungen des Stand- ortgefüges im Zuge welt- weiter Arbeitsteilung

Landwirtschaftliche Pro- duktion im Spannungsfeld von natürlichen Faktoren, weltweitem Handel und Umweltbelastung

natürlichen Faktoren, weltweitem Handel und Umweltbelastung Europas Wirtschaft im Wandel adidas - der Weg zum Global

Europas Wirtschaft im Wandel adidas - der Weg zum Global Player RAG - zwischen regionaler Verantwortung und Globa- lisierung

Agrarwirtschaft in und für Europa

und Globa- lisierung Agrarwirtschaft in und für Europa S9,S16,S17, S19-21 M8-16 U3-9 H3-6 S9,S10,S12,

S9,S16,S17,

S19-21

M8-16

U3-9

H3-6

S9,S10,S12,

S14-16,

S19-21

M8-16

U3-9

H3-6

Seite 6

Konkurrenz europäischer Regionen im Kontext von Strukturwandel, Transfor- mation und Integration

topographische Verflech- tung: EU - Aktiv- und Pas- sivräume

Global Cities als Ausdruck veränderter Welthandels- beziehungen

Europas Wirtschaft im Wandel

London, Paris, Moskau, Berlin

Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser

Fragengeleitete Raumanalyse

Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser
Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser
Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser
Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser

Ruhrwasser

Moskau, Berlin Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser S9,S11,S14- 17,S20,S21 M8-16 U3-9 H3-6 S9,S13-17,
Moskau, Berlin Fragengeleitete Raumanalyse Ruhrwasser S9,S11,S14- 17,S20,S21 M8-16 U3-9 H3-6 S9,S13-17,

S9,S11,S14-

17,S20,S21

M8-16

U3-9

H3-6

S9,S13-17,

S19-21

M8-16

U3-9

H3-6

alle Kompe-

tenzen

Schwerpunkt

H

M8-16 U3-9 H3-6 alle Kompe- tenzen Schwerpunkt H Altindustrialisierter Raum, Deregulierung, Dienstleis-

Altindustrialisierter Raum,

Deregulierung, Dienstleis-

tungsgesellschaft, Diversi-

fizierung, Globalisierung,

Industrialisierung, Indus- triebrache, Logistikkon- zept, Nachhaltigkeit, Strukturwandel, Synergie- effekt, Tertiärisierung, Transformation, Wissens- gesellschaft

Global City, Metropole,

nachhaltige Stadtent-

wicklung,

Transformation,

Verstädterung

Wasserkreislauf, Trinkwas-

sergewinnung, Wasser-

schutz, Regenwasserbe-

handlung, Renaturierung

Verstädterung Wasserkreislauf, Trinkwas- sergewinnung, Wasser- schutz, Regenwasserbe- handlung, Renaturierung

Kernlehrplan-Anhang-Kompetenzen

Übersicht der im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen mit den hier verwendeten Abkürzungen

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5

Sachkompetenz (S)

S1

verfügen über ein räumliches Orientierungsraster zur Einordnung unterschiedlich

S2

strukturierter Natur- und Wirtschaftsräume beschreiben die Bedeutung einzelner Standortfaktoren für Landwirtschaft, Indus-

S3

trie und Dienstleistungsbereich stellen wesentliche Aspekte des Wandels in Industrie, Landwirtschaft und im

S4

Dienstleistungsbereich dar und leiten die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Menschen ab zeigen Zusammenhänge zwischen den naturgeographischen Gegebenheiten, ein-

S5

zelnen Produktionsfaktoren und der landwirtschaftlichen Nutzung auf unterscheiden Siedlungen verschiedener Größe nach Merkmalen, teilräumlicher

S6

Gliederung und Versorgungsangeboten stellen einen Zusammenhang zwischen dem Bedürfnis nach Freizeitgestaltung

S7

sowie der Erschließung, Gestaltung und Veränderung von Erholungsräumen her beschreiben einzelne, durch landwirtschaftliche und touristische Nutzung verur-

S8

sachte Natur- und Landschaftsschäden und die Zielsetzung einfacher Konzepte zu ihrer Überwindung wenden zentrale Fachbegriffe im thematischen Kontext an

Methodenkompetenz (M)

Seite 7

M1

nutzen Inhaltsverzeichnis, Register und Koordinaten im Atlas eigenständig zur

M2

Orientierung und topographischen Verflechtung beschreiben die unter einer eng gefassten Fragestellung auf Erdkundungsgängen

M3

identifizierten geographisch relevanten Sachverhalte entnehmen aus Karten unter Benutzung der Legende und der Maßstabsleiste the-

M4

menbezogen Informationen gewinnen aus Bildern, Graphiken, Klimadiagrammen und Tabellen themenbezo-

M5

gen Informationen erstellen aus Zahlenreihen (in Abstimmung mit den Lernfortschritten im Mathe-

M6

matikunterricht) einfache Diagramme entnehmen Texten fragenrelevante Informationen und geben sie wieder

M7

arbeiten mit einfachen modellhaften Darstellungen

Urteilskompetenz (U)

U1

unterscheiden zwischen Pro- und Kontra-Argumenten zu verschiedenen, kontro-

U2

vers diskutierten Sachverhalten vertreten eigene bzw. fremde Positionen argumentativ schlüssig

Handlungskompetenz im engeren Sinne (H)

H1

führen unter begrenzter Fragestellung einen Erkundungsgang durch

H2

stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit in geeigneter Form unter Verwendung der Fachbegriffe dar

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7-9

Sachkompetenz (S)

S9

verfügen über unterschiedliche Orientierungsraster auf allen Maßstabsebenen

S10

beschreiben ausgewählte naturgeographische Strukturen und Prozesse (Oberflächen-

S11

form, Boden, Georisiken, Klima- und Vegetationszonen) und erklären deren Einfluss auf die Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der Menschen erörtern unter Berücksichtigung der jeweiligen idiographischen Gegebenheiten die mit

S12

Eingriffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Risiken und Möglichkeiten zu deren Vermeidung stellen einen Zusammenhang zwischen den naturgeographischen Bedingungen, unter-

S13

schiedlichen Produktionsfaktoren und der Wirtschaftspolitik her und zeigen damit verbundene Konsequenzen für die landwirtschaftliche Produktion auf erklären Strukturen und Funktionen von Städten unterschiedlicher Bedeutung in In-

S14

dustrie- und Entwicklungsländern als Ergebnis unterschiedlicher Einflüsse und (Nutzungs-) Interessen stellen den durch demographische Prozesse, Migration und Globalisierung verur-

S15

sachten Wandel in städtischen und ländlichen Räumen dar erörtern Ursachen und Folgen der räumlich unterschiedlichen Entwicklung der Welt- bevölkerung und damit verbundene klein- und großräumige Auswirkungen

Seite 8

S16

nutzen ihre Kenntnisse über den Bedeutungswandel der Standortfaktoren in den drei

S17

Wirtschaftssektoren zur Erklärung des Strukturwandels und der zunehmenden Ver- flechtung von Wirtschaftsregionen und damit verbundener Abhängigkeiten erörtern die Bedeutung von Dienstleistungen im Prozess des Wandels von der indus-

S18

triellen zur postindustriellen Gesellschaft stellen einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Ferntourismus und den

S19

daraus resultierenden ökologischen, physiognomischen und sozioökonomischen Ver- änderungen in Tourismusregionen von Entwicklungsländern her analysieren Disparitäten auf unterschiedlichen Maßstabsebenen sowie deren Ursa-

S20

chen und Folgen anhand von Entwicklungsindikatoren und stellen Konzepte zu ihrer Überwindung dar erläutern den durch veränderte politische und sozioökonomische Rahmenbedin-

S21

gungen bedingten Wandel von Raumnutzungsmustern verwenden ein differenziertes Fachbegriffsnetz zu allen Inhaltsfeldern

Methodenkompetenz (M)

M8

orientieren sich mit Hilfe von Karten und weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort

M9

und mittelbar entwickeln raumbezogene Fragestellungen, formulieren begründete Vermutungen

M10

dazu und schlagen für deren Beantwortung angemessene fachrelevante Arbeits- weisen vor beherrschen die Arbeitsschritte zur Informations- und Erkenntnisgewinnung mithilfe

M11

fachrelevanter Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Anga- ben, Graphiken und Text) zur Erschließung unterschiedlicher Sachzusammenhänge und zur Entwicklung und Beantwortung raumbezogener Fragestellungen wenden die Arbeitsschritte zur Erstellung von Kartenskizzen und Diagrammen auch

M12

unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme an , um geographische Informationen graphisch darzustellen recherchieren in Bibliotheken und im Internet, um sich Informationen themenbezo-

M13

gen zu beschaffen gewinnen Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internetbasierten Geo-

M14

informationsdiensten (WebGis oder Geodaten-Viewer) unterscheiden zwischen allgemeingeographischem und regionalgeographischem

M15

Zugriff entnehmen einfachen Modellen die allgemeingeographischen Kernaussagen und die

M16

Zusammenhänge verschiedener räumlicher Elemente stellen geographische Sachverhalte unter Verwendung der Fachbegriffe sachlogisch strukturiert, adressatenbezogen, anschaulich und im Zusammenhang dar

Urteilskompetenz (U)

U3

schätzen die Aussagekraft von Darstellungs- und Arbeitsmitteln zur Beantwortung

U4

von Fragen kritisch ein und prüfen deren Relevanz zur Erschließung der räumlichen Lebenswirklichkeit erfassen mediale Präsentationen als auch interessengeleitete Interpretationen der

U5

Wirklichkeit reflektieren die Ergebnisse eigener Untersuchungen kritisch mit Bezug auf die zu-

U6

grunde gelegte Fragestellung und den Arbeitsweg sind fähig und bereit, Interessen und Raumansprüche verschiedener Gruppen bei der

Seite 9

U7

Nutzung und Gestaltung des Lebensraumes ernst zu nehmen und abzuwägen fällen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven begründete Urteile und

U8

vertreten sie argumentativ beurteilen konkrete Maßnahmen der Raumgestaltung im Hinblick auf ihren Beitrag

U9

zur Sicherung oder Gefährdung einer nachhaltigen Entwicklung reflektieren ihr raumbezogenes Verhalten hinsichtlich der damit verbundenen Folgen selbstkritisch

Handlungskompetenz (H) im engeren Sinne

H3

planen themenbezogen eine Befragung oder Kartierung, führen diese durch und prä-

H4

sentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen und adressatenbezogen vertreten in simulierten (Pro- und Kontra-) Diskussionen Lösungsansätze zu Raum-

H5

nutzungskonflikten argumentativ abgesichert nutzen Möglichkeiten der demokratischen Einflussnahme auf raumbezogene Pro-

H6

zesse sind dazu in der Lage, im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens im eigenen Umfeld öko- logisch verantwortungsbewusst zu handeln

Erdkunde

4. Stufen zur Erreichung der Anforderungen am Ende der Sekundarstufe 1

Einleitung

Damit am Ende der Sekundarstufe I die grundlegenden Kompetenzen des Faches und somit die Anschlussfähigkeit für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe erreicht werden, ist ein fortschreitender Aufbau aller Teilkompetenzen erforderlich. Mit Blick auf die angestrebte raumbezogene Handlungskompetenz im weiteren Sinne sind deshalb systematisch Sach-,

Methoden-, Urteils- und Handlungskompetenzen (i.e.S.) im Zusammenhang mit konkreten

Inhaltsfeldern, inhaltlichen Schwerpunkten sowie themenbezogenen Orientierungsrastern im Sinne

der topographischen Verflechtungen zu entwickeln.

Die topographischen Verflechtungen dienen dabei der Einordnung des jeweils für die allgemeingeographische Erkenntnisgewinnung verwendeten Raumbeispiels in einen größeren themenbezogenen topographischen Rahmen. Auf diese Weise können topographische Orientierungsraster auf unterschiedlichen Maßstabsebenen aufgebaut werden. Vor diesem Hintergrund wird nachfolgend für die beiden Abschnitte des Erdkundeunterrichts in der Sekundarstufe I (Jahrgangsstufen 5/6, 7-9) die jeweilige Obligatorik ausgewiesen. Die Reihenfolge der Inhaltsfelder und ihrer thematischen Schwerpunkte innerhalb der Abschnitte stellt eine plausible Setzung dar, die nach Entscheidung der Fachkonferenz veränderbar ist. An welchen Inhaltsfeldern, Schwerpunkten und Raumbeispielen die Kompetenzen entwickelt werden, liegt ebenfalls in der Entscheidung der Fachkonferenz, die auf der Grundlage der Obligatorik und unter Einbezug schulspezifischer Gegebenheiten und Schwerpunktsetzungen das schulinterne Curriculum für das Fach Erdkunde erstellt. Die Wahl des Raumbeispiels erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Exemplarität für die mit dem Inhaltsfeld und seinen Schwerpunkten verbundenen allgemein- geographischen Einsichten. Auf die angemessene Streuung der Raumbeispiele innerhalb der Bezugsräume (Jgst. 5/6: Deutschland mit europäischen Ausblicken, Jgst. 7-9: Außereuropa und Europa) ist zu achten. Diese Streuung stellt sicher, dass die lokale, regionale, kontinentale und globale Maßstabsebene bei der Kompetenzentwicklung in gleicher Weise berücksichtigt wird.

Mit Blick auf die angestrebte Kompetenzentwicklung bis zum Ende der Sekundarstufe I ist sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende der beiden Abschnitte über die jeweils ausgewiesenen Kompetenzen verfügen.

4.2 Kompetenzerwartungen und zentrale Inhalte in den Jahrgangsstufen 7 bis 9

Am Ende der Jahrgangsstufe 9 sollen die Schülerinnen und Schüler über die nachfolgenden Kompetenzen verfügen:

Sachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

verfügen über unterschiedliche Orientierungsraster auf allen Maßstabsebenen,

beschreiben ausgewählte naturgeographische Strukturen und Prozesse (Oberflächenform, Boden, Georisiken, Klima- und Vegetationszonen) und erklären deren Einfluss auf die Lebens- und Wirtschaftsbedingungen der Menschen,

erörtern unter Berücksichtigung der jeweiligen idiographischen Gegebenheiten die mit Eingriffen von Menschen in geoökologische Kreisläufe verbundenen Risiken und Möglichkeiten zu deren Vermeidung,

stellen einen Zusammenhang zwischen den naturgeographischen Bedingungen, unterschiedlichen Produktionsfaktoren und der Wirtschaftspolitik her und zeigen damit verbundene Konsequenzen für die landwirtschaftliche Produktion auf,

erklären Strukturen und Funktionen von Städten unterschiedlicher Bedeutung in Industrie- und Entwicklungsländern als Ergebnis unterschiedlicher Einflüsse und (Nutzungs-)Interessen,

stellen den durch demographische Prozesse, Migration und Globalisierung verursachten Wandel in städtischen und ländlichen Räumen dar,

erörtern Ursachen und Folgen der räumlich unterschiedlichen Entwicklung der Weltbevölkerung und damit verbundene klein- und großräumige Auswirkungen,

nutzen ihre Kenntnisse über den Bedeutungswandel der Standortfaktoren in den drei Wirtschaftssektoren zur Erklärung des Strukturwandels und der zunehmenden Verflechtung von Wirtschaftsregionen und damit verbundener Abhängigkeiten,

erörtern die Bedeutung von Dienstleistungen im Prozess des Wandels von der industriellen zur postindustriellen Gesellschaft,

stellen einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Ferntourismus und den daraus resultierenden ökologischen, physiognomischen und sozioökonomischen Veränderungen in Tourismusregionen von Entwicklungsländern her,

analysieren Disparitäten auf unterschiedlichen Maßstabsebenen sowie deren Ursachen und Folgen anhand von Entwicklungsindikatoren und stellen Konzepte zu ihrer Überwindung dar,

erläutern den durch veränderte politische und sozioökonomische Rahmenbedingungen bedingten Wandel von Raumnutzungsmustern,

verwenden ein differenziertes Fachbegriffsnetz zu allen Inhaltsfeldern.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

orientieren sich mit Hilfe von Karten und weiteren Hilfsmitteln unmittelbar vor Ort und mittelbar,

entwickeln raumbezogene Fragestellungen, formulieren begründete Vermutungen dazu und schlagen für deren Beantwortung angemessene fachrelevante Arbeitsweisen vor,

beherrschen die Arbeitsschritte zur Informations- und Erkenntnisgewinnung mithilfe fachrelevanter Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) zur Erschließung unterschiedlicher

Sachzusammenhänge und zur Entwicklung und Beantwortung raumbezogener Fragestellungen,

wenden die Arbeitschritte zur Erstellung von Kartenskizzen und Diagrammen auch unter Nutzung elektronischer Datenverarbeitungssysteme an, um geographische Informationen graphisch darzustellen,

recherchieren in Bibliotheken und im Internet, um sich Informationen themenbezogen zu beschaffen,

gewinnen Informationen aus Multimedia-Angeboten und aus internet-basierten Geoinformationsdiensten (WebGis oder Geodaten-Viewer),

unterscheiden zwischen allgemeingeographischem und regionalgeographischem Zugriff,

entnehmen einfachen Modellen die allgemeingeographischen Kernaussagen und die Zusammenhänge verschiedener räumlicher Elemente,

stellen geographische Sachverhalte unter Verwendung der Fachbegriffe sachlogisch strukturiert, adressatenbezogen, anschaulich und im Zusammenhang dar.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

schätzen die Aussagekraft von Darstellungs- und Arbeitsmitteln zur Beantwortung von Fragen kritisch ein und prüfen deren Relevanz zur Erschließung der räumlichen Lebenswirklichkeit,

erfassen mediale Präsentationen als auch interessengeleitete Interpretationen der Wirklichkeit,

reflektieren die Ergebnisse eigener Untersuchungen kritisch mit Bezug auf die zugrunde gelegte Fragestellung und den Arbeitsweg,

sind fähig und bereit, Interessen und Raumansprüche verschiedener Gruppen bei der Nutzung und Gestaltung des Lebensraumes ernst zu nehmen und abzuwägen,

fällen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven begründete Urteile und vertreten sie argumentativ,

beurteilen konkrete Maßnahmen der Raumgestaltung im Hinblick auf ihren Beitrag zur Sicherung oder Gefährdung einer nachhaltigen Entwicklung,

reflektieren ihr raumbezogenes Verhalten hinsichtlich der damit verbundenen Folgen selbstkritisch.

Handlungskompetenz im engeren Sinne

Die Schülerinnen und Schüler

planen themenbezogen eine Befragung oder Kartierung, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemessen und adressatenbezogen,

vertreten in simulierten (Pro- und Kontra-)Diskussionen Lösungsansätze zu Raumnutzungskonflikten argumentativ abgesichert,

nutzen Möglichkeiten der demokratischen Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse,

sind dazu in der Lage, im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens im eigenen Umfeld ökologisch verantwortungsbewusst zu handeln.

Inhaltsfelder

Die o.g. Kompetenzen sollen im Rahmen der Behandlung der folgenden obligatorischen Inhalte erworben werden:

4. Inhaltsfeld: Naturbedingte und anthropogen bedingte Gefährdung von Lebensräumen

Schwerpunkte:

- Bedrohung von Lebensräumen durch Georisiken (Erdbeben, Vulkane, Hurrikane)

- Bedrohung von Lebensräumen durch unsachgemäße Eingriffe des Menschen in den Naturhaushalt (Bodenerosionen/Desertifikation, globale Erwärmung, Überschwemmungen)

5. Inhaltsfeld: Leben und Wirtschaften in verschiedenen Landschaftszonen

Schwerpunkte:

- Temperatur und Wasser als Begrenzungsfaktoren des Anbaus und Möglichkeiten der Überwindung der natürlichen Grenzen

- Nutzungswandel in Trockenräumen und damit verbundene positive wie negative Folgen

- naturgeographisches Wirkungsgefüge des tropischen Regenwaldes und daraus resultierende Möglichkeiten und Schwierigkeiten ökologisch angepassten Wirtschaftens

- die gemäßigte Zone als Gunstraum für landwirtschaftliche Nutzung

- Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation

6. Inhaltsfeld: Innerstaatliche und globale räumliche Disparitäten als Herausforderung

Schwerpunkte:

- verschiedene Indikatoren in ihrer Bedeutung für die Erfassung des Entwicklungsstandes von Wirtschaftsregionen und Staaten

- Raumentwicklung auf der Grundlage von Ressourcenverfügbarkeit, Arbeitsmarktsituation und wirtschaftspolitischen Zielsetzungen

- das Ungleichgewicht beim Austausch von Rohstoffen und Industriewaren als eine Ursache für die weltweite Verteilung von Reichtum und Armut auf der Welt

- Chancen und Risiken des Dritte-Welt-Tourismus für die Entwicklung der Zielregion

7. Inhaltsfeld: Wachstum und Verteilung der Weltbevölkerung als globales Problem

Schwerpunkte:

- Ursachen und Folgen der regional unterschiedlichen Verteilung, Entwicklung und Altersstruktur der Bevölkerung in Industrie- und Entwicklungsländern

- Wachsen und Schrumpfen als Problem von Städten in Entwicklungs- und Industrieländern

- räumliche Auswirkungen politisch und wirtschaftlich bedingter Migration in Herkunfts- und Zielgebieten

8. Inhaltsfeld: Wandel wirtschaftsräumlicher und politischer Strukturen unter dem Einfluss der

Globalisierung

Schwerpunkte:

- Veränderungen des Standortgefüges im Zuge weltweiter Arbeitsteilung

- landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von natürlichen Faktoren, weltweitem Handel und Umweltbelastung

- Konkurrenz europäischer Regionen im Kontext von Strukturwandel, Transformation und Integration

- Global Cities als Ausdruck veränderter Welthandelsbeziehungen

zu 4.- 8.: Themenbezogene topographische Verflechtungen:

- Landschaftszonen der Erde

- Schwächezonen der Erde

- sozioökonomische Gliederung der Erde

- wirtschaftliche Aktiv- und Passiv-Räume in den Mitgliedsstaaten der EU

- Handelsströme zwischen den Wirtschaftsregionen der Welt

Eine fragengeleitete Raumanalyse zur Verdeutlichung der idiographischen Ausprägung von zuvor in den Inhaltsfeldern erarbeiteten allgemeingeographischen Einsichten

Schulinterner Lehrplan des Anne- Frank- Gymnasiums für die gymnasiale Oberstufe

Geographie

Stand: Juni 2014

Inhalt

Seite

1

Rahmenbedingungen der fachlichen ArbeitFehler! Textmarke nicht definiert.

2

Entscheidungen zum Unterricht

4

2.1

Unterrichtsvorhaben

4

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

6

2.1.2 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben

23

2.2

Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

48

2.3

Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

49

2.4

Lehr- und Lernmittel

53

3

Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

54

4

Qualitätssicherung und Evaluation

55

1

Rahmenbedingungen der fachlichen Arbeit

Das Anne-Frank-Gymnasium liegt im Nordwesten von Aachen im Ortsteil Laurensberg. In der Sekundarstufe II haben die Kurse durchschnittlich zwischen 20 und 25 Schülerinnen und Schüler. Die Schule bietet sowohl Grund- als auch Leistungskurse im Fach Geographie an.

Das Gymnasium liegt im Dreiländereck zwischen Deutschland, Niederlan- de und Belgien und die Schülerinnen und Schüler erleben vor Ort in der Euregio Rhein-Maas europäisches Denken und Handeln. Kernanliegen der Schule ist es, ihre Schülerinnen und Schüler auf ein Leben als europä- ische Bürgerinnen und Bürger in einer globalisierten Welt vorzubereiten. Zentrale Zielsetzungen sind die Entwicklung und Vertiefung eines europä- ischen Bewusstseins und die Vermittlung von Qualifikationen in europäi- scher/internationaler Dimension. Zu deren Verwirklichung werden die aspektreichen Bezüge Europas als fester Bestandteil in den Unterricht und in das Schulleben integriert und eine vertiefte Sprachenförderung im euro- päischen Rahmen (Niederländisch und Spanisch) vermittelt. Weiterhin unterstützt die Schule dieses Anliegen durch Schüleraustausche mit den Niederlanden, England, Frankreich, Russland und China.

Als Anne-Frank-Gymnasium fühlen wir uns im besonderen Maße der Vermittlung von Toleranz und Humanität als zentrale Werte verpflichtet.

Ziel der Arbeit der Fachkonferenz Geographie ist die Vermittlung einer raumbezogenen Handlungskompetenz. Dieses Ziel soll insbesondere durch Unterrichtsbeispiele aus dem Nahraum der Euregio Rhein-Maas, Lernen vor Ort, das Aufgreifen aktueller Fallbeispiele aus der Medienbe- richterstattung und den Einsatz moderner Medien unterstützt werden. Formen des kooperativen Lernens sind als besonders wirksame Arbeits- und Lernformen im Fach Geographie verankert. Gleichzeitig wird insbe- sondere die Förderung von Lernkompetenz in allen Unterrichtsvorhaben explizit berücksichtigt.

Das Anne-Frank-Gymnasium nimmt im Rahmen des Comenius- Programms der Europäischen Union regelmäßig an gemeinsamen Projek- ten mit anderen europäischen Schulen teil. Das Fach Geographie beteiligt sich an diesen Projekten mit dem Ziel, europäisches Bewusstsein und in- terkulturelle Kompetenz zu stärken.

Für das Fach Geographie gibt es einen Fachraum mit Arbeitsmitteln wie Karten und Computern. Außerdem stehen mehrere Computerräume zur Verfügung, die regelmäßig gebucht werden können. Jeder Kurs hat einen Klassensatz von Schulbüchern und jede Schülerin/jeder Schüler einer Lerngruppe verfügt über einen Atlas der gleichen Auflage.

2

Entscheidungen zum Unterricht

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, sämtliche im Kernlehrplan angeführten Kompetenzen ab- zudecken. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, alle Kompe- tenzerwartungen des Kernlehrplans bei den Lernenden auszubilden und zu entwickeln.

Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Im „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) wird die für alle Lehrerinnen und Lehrer gemäß Fachkonferenzbeschluss verbindliche Ver- teilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das Übersichtsraster dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zu verschaffen. Um Klarheit für die Lehrkräfte herzustellen und die Übersichtlichkeit zu gewährleisten, werden in der Ka- tegorie „Kompetenzen“ an dieser Stelle nur die übergeordneten Metho- den- und Handlungskompetenzen ausgewiesen, während die Sach- und Urteilskompetenzen erst auf der Konkretisierungsebene Berücksichtigung finden. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass im Kernlehrplan keine kon- kretisierte Zuordnung von Methoden- und Handlungskompetenzen zu den Inhaltsfeldern bzw. inhaltlichen Schwerpunkten erfolgt, sodass eine feste Verlinkung im Rahmen dieses Hauscurriculums vorgenommen werden muss. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich als grobe Orientie- rungsgröße, die nach Bedarf über- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum für Vertiefungen, besondere Schülerinteressen, aktuelle The- men bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Praktika, Kursfahrten o.ä.) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schulinternen Lehrplans nur ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

Während der Fachkonferenzbeschluss zum „Übersichtsraster Unterrichts- vorhaben“ zur Gewährleistung vergleichbarer Standards sowie zur Absi- cherung von Lerngruppenübertritten und Lehrkraftwechseln für alle Mit- glieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplari- sche Ausweisung „konkretisierter Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.2) empfehlenden Charakter. Referendarinnen und Referendaren sowie neu- en Kolleginnen und Kollegen dienen diese vor allem zur standardbezoge- nen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutlichung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-

methodischen Zugängen, fächerübergreifenden Kooperationen, Lernmit- teln und -orten sowie vorgesehenen Leistungsüberprüfungen, die im Ein- zelnen auch den Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den vorgeschlagenen Vorgehensweisen bezüglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pädagogischen Freiheit der Lehrkräfte jederzeit möglich. Sicherzustellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unterrichtsvorhaben insgesamt alle Sach- und Urteilskompetenzen des Kernlehrplans Berücksichtigung fin- den.

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

 

Einführungsphase

 

Unterrichtsvorhaben I:

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Zwischen Ökumene und Anökumene - Lebensräume des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen

Thema: Lebensgrundlage Wasser zwischen Dürre und Überschwemmung

Kompetenzen:

Kompetenzen:

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen,

analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raum- bezogener Fragestellungen,

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten,

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen,

analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild,

 

Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raum- bezogener Fragestellungen,

arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus,

stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Dia- gramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Un- terricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen.

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate,

stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Dia- gramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese,

präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozes- se im Nahraum.

Inhaltsfelder: IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltsfelder: IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation sowie Möglichkeiten zu deren Nutzung als Lebens- räume

Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberfluss, Gefähr- dung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Prozesse

Zeitbedarf: ca. 12 UE

Zeitbedarf: ca. 12 UE

Unterrichtsvorhaben III:

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Leben mit den endogenen Kräften der Erde Potentiale und Risiken

Thema: Förderung und Nutzung fossiler Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie

Kompetenzen:

Kompetenzen:

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entsprechende Fragestellungen,

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten,

recherchieren mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken und im In- ternet Informationen und werten diese fragebezogen aus,

analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raum- bezogener Fragestellungen,

arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus,

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate,

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Ver- wendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, auf- gaben-, operatoren- und materialbezogen dar,

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Un- terricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen,

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Un- terricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen,

entwickeln Lösungsansätze für raumbezogene Probleme.

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese,

übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursionen,

 

vertreten in Planungs- und Entscheidungsaufgaben eine Position, in der nach festgelegten Regeln und Rahmenbedingungen Pläne entworfen und Entscheidungen gefällt werden.

Inhaltsfelder: IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltsfelder: IF 2 (Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung), IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefähr- dung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikali- sche Prozesse

Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Aus- löser politischer Auseinandersetzungen

 

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikali- sche Prozesse

Zeitbedarf: ca. 10 UE

Zeitbedarf: ca. 11 UE

Unterrichtsvorhaben V:

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Neue Fördertechnologien Verlängerung des fossilen Zeitalters mit kalkulierbaren Risiken?

Thema: Regenerative Energien realistische Alternative für den Energiehun- ger der Welt?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

recherchieren mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken und im In- ternet Informationen und werten diese fragebezogen aus,

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten,

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Un- terricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen,

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Ver- wendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, auf- gaben-, operatoren- und materialbezogen dar,

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese,

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate,

vertreten in Planungs- und Entscheidungsaufgaben eine Position, in der nach festgelegten Regeln und Rahmenbedingungen Pläne entworfen und Entscheidungen gefällt werden,

übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursionen,

entwickeln Lösungsansätze für raumbezogene Probleme,

 

präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozes- se im Nahraum.

Inhaltsfelder: IF 2 (Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung), IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefähr- dung)

Inhaltsfelder: IF 2 (Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Aus- löser politischer Auseinandersetzungen

Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung regenerativer Energien als Bei- trag eines nachhaltigen Ressourcen- und Umweltschutzes

Zeitbedarf: ca. 5 UE

 

Zeitbedarf: ca. 7 UE

 

Summe Einführungsphase: 57 Unterrichtseinheiten 70 Minuten

Qualifikationsphase - Q 1 GK

Unterrichtsvorhaben I:

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von Ernährung und Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung

Thema: Markt- und exportorientiertes Agrobusiness als zukunftsfähiger Lö- sungsansatz?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und verglei- chen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Ver- wendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, auf- gaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskiz- zen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen (HK1),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation vorbereitete Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese (HK 2).

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbe- zogene und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6).

Inhaltsfelder: IF 3 (Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klimaund Vegetationszonen), IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltsfelder: IF 3 (Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen), IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Produktion in den Tropen im Rahmen weltwirtschaftlicher Prozesse

Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion in der gemäßigten Zone und in den Subtropen

Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nach- haltigkeit

Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nach- haltigkeit

Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räu- men

Zeitbedarf: ca. 12 Std.

Zeitbedarf: ca. 9 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Wirtschaftsregionen im Wandel Einflussfaktoren und Auswirkun- gen

Thema: Förderung von Wirtschaftszonen notwendig im globalen Wettbe- werb der Industrieregionen?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film,

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten In- formationen und werten diese fragebezogen aus (MK5),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operato- ren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

entwickeln Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5).

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen (HK1),

planen und organisieren themenbezogen Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezi- fisch angemessen (HK3).

Inhaltsfelder:

Inhaltsfelder: IF 4 (Bedeutungswandel von Standortfaktoren), IF 7 (Dienstleistun- gen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

IF 4 (Bedeutungswandel von Standortfaktoren), IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Be- deutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Strukturwandel industrieller Räume

Strukturwandel industrieller Räume

Herausbildung von Wachstumsregionen

Herausbildung von Wachstumsregionen

Zeitbedarf: ca. 16 Std.

Zeitbedarf: ca. 8 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Globale Disparitäten ungleiche Entwicklungsstände von Räumen als Herausforderung

Thema: Bevölkerungsentwicklung und Migration als Ursache räumlicher Probleme

Kompetenzen:

Kompetenzen:

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operato- ren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen (HK1),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation vorbereitete Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese (HK 2),

entwickeln Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5).

entwickeln Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5).

Inhaltsfelder: IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltsfelder: IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten

Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten

Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten

Zeitbedarf: ca. 11 Std.

Zeitbedarf: ca. 10 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Ähnliche Probleme, ähnliche Lösungsansätze? Strategien und In- strumente zur Reduzierung von Disparitäten in unterschiedlich entwickelten Räumen

Thema: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für periphere und unterentwi- ckelte Räume

Kompetenzen:

Kompetenzen:

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operato- ren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation vorbereitete Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),

entwickeln Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5).

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese (HK 2).

Inhaltsfelder: IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen), IF 4 (Bedeutungswandel von Standortfaktoren)

Inhaltsfelder: IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Be- schäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Herausbildung von Wachstumsregionen

Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedliche ent- wickelte Räume

Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globa- ler Disparitäten

Zeitbedarf: ca. 8 Std.

Zeitbedarf: ca.16 Std.

Summe Qualifikationsphase Q1 (GK): 90 Stunden

Qualifikationsphase - Q 2 GK

Unterrichtsvorhaben I:

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fort- schritt

Thema: Metropolisierung und Marginalisierung unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung

Kompetenzen:

Kompetenzen:

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten In- formationen und werten diese fragebezogen aus (MK5),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

planen und organisieren themenbezogen Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezi- fisch angemessen (HK3),

Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operato- ren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation vorbereitete Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und finden eine Kompromisslösung (HK4),

entwickeln Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Probleme (HK5).

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezoge- ne und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6).

Inhaltsfelder:

Inhaltsfelder:

IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen), IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeu- tung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen), IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomi- sche Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten

Inhaltliche Schwerpunkte:

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Metropolisierung und Marginalisierung als Elemente eines weltweiten Verstäd- terungsprozesses

Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedlich entwickel- te Räume

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räu- men

Zeitbedarf: ca. 16 Std.

Zeitbedarf: ca. 11 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? Probleme und Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

Thema: Moderne Städte ausschließlich Zentren des Dienstleistungssek- tors?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

recherchieren weitgehend selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten In- formationen und werten diese fragebezogen aus (MK5),

stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen (HK1),

Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten In- formationen und werten diese fragebezogen aus (MK5),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operato- ren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich an- gemessen (HK1).

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezoge- ne und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6).

Inhaltsfelder: IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen)

Inhaltsfelder: IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen), IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten

Demographischer und sozialer Wandel als Herausforderung für zukunftsorien- tierte Stadtentwicklung

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Zeitbedarf: ca.10 Std.

Zeitbedarf: ca. 8 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

 

Thema: Waren und Dienstleistungen - immer verfügbar? Bedeutung von Lo- gistik und Warentransport

Kompetenzen:

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operato- ren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese (HK 2),

planen und organisieren themenbezogen Elemente von Unterrichtsgängen und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezi- fisch angemessen (HK3),

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezoge- ne und raumplanerische Prozesse im Nahraum (HK6).

Inhaltsfelder: IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Be- schäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Zeitbedarf: ca. 15 Std.

 

Summe Qualifikationsphase Q2 (GK): 60 Stunden

Qualifikationsphase - Q 1 LK

Unterrichtsvorhaben I:

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Landwirtschaftliche Produktion im Spannungsfeld von Ernährung und Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung

Thema: Markt- und exportorientiertes Agrobusiness als zukunftsfähiger Lö- sungsansatz?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung selbstständig entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),

analysieren auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film,

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlo-

statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzusammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul-)öffentlichen Rahmen sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese differenziert (HK 2).

gisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie diffe- renziert dar (MK6),

stellen komplexe geographische Informationen auch unter Nutzung (web- basierter) geographischer Informationssysteme graphisch dar (Kartenskiz- zen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte) (MK8),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation die selbst vorberei- teten Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konflik- tes und finden eine Kompromisslösung (HK4),

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbe- zogene und raumplanerische Prozesse (HK6).

Inhaltsfelder: IF 3 (Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klimaund Vegetationszonen), IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltsfelder: IF 3 (Landwirtschaftliche Strukturen in verschiedenen Klima- und Vegetationszonen), IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Produktion in den Tropen im Rahmen weltwirtschaftlicher Prozesse

Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion in der gemäßigten Zone und in den Subtropen

Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nach- haltigkeit

Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Ressourcengefährdung und Nach- haltigkeit

Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räu- men

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Zeitbedarf: ca. 21 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Wirtschaftsregionen im Wandel Einflussfaktoren und Auswirkun- gen

Thema: Förderung von Wirtschaftszonen notwendig im globalen Wettbe- werb der Industrieregionen?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen phy- sischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung selbstständig entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzu- sammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul-)öffentlichen Rahmen sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),

(Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzu- sammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),

entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Prob- leme (HK5).

planen und organisieren themenbezogen Unterrichtsgänge und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemes- sen (HK3).

Inhaltsfelder:

Inhaltsfelder: IF 4 (Bedeutungswandel von Standortfaktoren), IF 7 (Dienstleistun- gen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

IF 4 (Bedeutungswandel von Standortfaktoren), IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Be- deutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Strukturwandel industrieller Räume

Strukturwandel industrieller Räume

Herausbildung von Wachstumsregionen

Herausbildung von Wachstumsregionen

Zeitbedarf: ca. 25 Std.

Zeitbedarf: ca. 14 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

Unterrichtsvorhaben VI:

Thema: Globale Disparitäten ungleiche Entwicklungsstände von Räumen als Herausforderung

Thema: Bevölkerungsentwicklung und Migration als Ursache räumlicher Probleme

Kompetenzen:

Kompetenzen:

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen phy- sischen und thematischen Karten sowie digitalen Kartendiensten (MK1),

analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzu- sammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),

stellen komplexe geographische Informationen auch unter Nutzung (webba-

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul)öffentlichen Rahmen sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese differenziert (HK 2),

entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Prob- leme (HK5).

sierter) geographischer Informationssysteme graphisch dar (Kartenskizzen, Di- agramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte) (MK8),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation die selbst vorbereiteten Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und fin- den eine Kompromisslösung (HK4),

entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Prob- leme (HK5).

Inhaltsfelder: IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltsfelder: IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten

Inhaltliche Schwerpunkte:

Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globaler Disparitäten

Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räumen

Merkmale und Ursachen räumlicher Disparitäten

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Zeitbedarf: ca. 18 Std.

Unterrichtsvorhaben VII:

Unterrichtsvorhaben VIII:

Thema: Ähnliche Probleme, ähnliche Lösungsansätze? Strategien und In- strumente zur Reduzierung von Disparitäten in unterschiedlich entwickelten Räumen

Thema: Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für periphere und unterentwi- ckelte Räume

Kompetenzen:

Kompetenzen:

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen phy- sischen, thematischen und digitalen Kartendiensten (MK1),

analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzu- sammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung selbstständig entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),

stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8),

entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Prob- leme (HK5).

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese differenziert (HK 2).

Inhaltsfelder: IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomische Entwicklungsstände von Räumen), IF 4 (Bedeutungswandel von Standortfaktoren)

Inhaltsfelder: IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Be- schäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Herausbildung von Wachstumsregionen

Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedliche ent- wickelte Räume

Strategien und Instrumente zur Reduzierung regionaler, nationaler und globa- ler Disparitäten

Zeitbedarf: ca.23 Std.

Zeitbedarf: ca. 13 Std.

Summe Qualifikationsphase Q1 (LK): 150 Stunden

Qualifikationsphase - Q 2 LK

Unterrichtsvorhaben I:

Unterrichtsvorhaben II:

Thema: Städte als komplexe Lebensräume zwischen Tradition und Fort- schritt

Thema: Metropolisierung und Marginalisierung unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen phy- sischen, thematischen und digitalen Kartendiensten (MK1),

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln unter Nutzung des problemorientierten analytischen Wegs der Erkenntnisgewinnung selbstständig entsprechende Fragestellungen und Hypothesen (MK2),

entnehmen komplexen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und überprüfen diese anhand konkreter Raumbeispiele (MK4),

recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

planen und organisieren themenbezogen Unterrichtsgänge und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemes- sen (HK3),

vertreten argumentativ abgesichert in einer Simulation die selbst vorbereiteten Rollen von Akteurinnen und Akteuren eines raumbezogenen Konfliktes und fin- den eine Kompromisslösung (HK4),

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezoge- ne und raumplanerische Prozesse (HK6).

entwickeln differenzierte Lösungsansätze für komplexere raumbezogene Prob- leme (HK5).

Inhaltsfelder:

Inhaltsfelder:

IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen), IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeu- tung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen), IF 6 (Unterschiedliche sozioökonomi- sche Entwicklungsstände von Räumen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten

Inhaltliche Schwerpunkte:

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Metropolisierung und Marginalisierung als Elemente eines weltweiten Verstäd- terungsprozesses

Wirtschaftsfaktor Tourismus in seiner Bedeutung für unterschiedlich entwickel- te Räume

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Demographische Prozesse in ihrer Bedeutung für die Tragfähigkeit von Räu- men

Zeitbedarf: ca. 26 Std.

Zeitbedarf: ca. 16 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

Unterrichtsvorhaben IV:

Thema: Die Stadt als lebenswerter Raum für alle? Probleme und Strategien einer zukunftsorientierten Stadtentwicklung

Thema: Moderne Städte ausschließlich Zentren des Dienstleistungssek- tors?

Kompetenzen:

Kompetenzen:

recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken,

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von komplexen phy- sischen, thematischen und digitalen Kartendiensten (MK1),

recherchieren selbstständig mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken, im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),

stellen komplexe geographische Informationen auch unter Nutzung (webba- sierter) geographischer Informationssysteme graphisch dar (Kartenskizzen, Di- agramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte) (MK8),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul-)öffentlichen Rahmen sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1),

im Internet und in internetbasierten Geoinformationsdiensten Informationen und werten diese frage- und hypothesenbezogen aus (MK5),

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),

präsentieren Arbeitsergebnisse zu komplexen raumbezogenen Sachverhalten im (schul-) öffentlichen Rahmen sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen (HK1).

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezoge- ne und raumplanerische Prozesse (HK6).

Inhaltsfelder: IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen)

Inhaltsfelder: IF 5 (Stadtentwicklung und Stadtstrukturen), IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Inhaltliche Schwerpunkte:

Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten

Merkmale, innere Differenzierung und Wandel von Städten

Demographischer und sozialer Wandel als Herausforderung für zukunftsorien- tierte Stadtentwicklung

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Zeitbedarf: ca.18 Std.

Zeitbedarf: ca. 15 Std.

Unterrichtsvorhaben V:

 

Thema: Waren und Dienstleistungen - immer verfügbar? Bedeutung von Lo- gistik und Warentransport

Kompetenzen:

analysieren selbstständig auch komplexere Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, statistische Angaben, Graphiken und Text) in Materialzu- sammenstellungen, um raumbezogene Hypothesen zu überprüfen (MK3),

stellen auch komplexere geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen sowie differenziert dar (MK6),

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch differenzierte und korrekte Materialverweise und Materialzitate (MK7),

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Perspektiven und Positio- nen ein und vertreten diese differenziert (HK 2),

planen und organisieren themenbezogen Unterrichtsgänge und Exkursionen, führen diese durch und präsentieren die Ergebnisse fachspezifisch angemes- sen (HK3),

präsentieren und simulieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezoge- ne und raumplanerische Prozesse (HK6).

Inhaltsfelder: IF 7 (Dienstleistungen in ihrer Bedeutung für Wirtschafts- und Be- schäftigungsstrukturen)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Entwicklung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen im Prozess der Tertiärisierung

Zeitbedarf: ca. 25 Std.

 

Summe Qualifikationsphase Q2 (LK): 100 Stunden

2.1.2 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben

Einführungsphase

Thema (Unterrichtsvorhaben I): Zwischen Ökumene und Anökumene - Lebensräume des Menschen in unterschiedlichen Landschaftszonen

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

charakterisieren die Landschaftszonen der Erde anhand der Geofaktoren Klima und Vegetation,

stellen Gunst- und Ungunstfaktoren von Lebensräumen sowie Möglichkeiten zur Überwindung der Grenzen zwischen Ökumene und Anökumene dar,

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und the- matischen Karten,

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entspre- chende Fragestellungen,

analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, sta- tistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raumbezogener Frage- stellungen,

arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus,

stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte),

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

bewerten die Eignung von Wirtschafts- und Siedlungsräumen anhand verschiede- ner Geofaktoren,

Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen.

Inhaltsfelder:

IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Landschaftszonen als räumliche Ausprägung des Zusammenwirkens von Klima und Vegetation sowie Möglichkeiten zu deren Nutzung als Lebensräume

Zeitbedarf: ca. 12 UE.

Thema (Unterrichtsvorhaben II): Lebensgrundlage Wasser - zwischen Dürre und Überschwemmung

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

erläutern am Beispiel von Dürren Kopplungen von ökologischer, sozialer und techni- scher Vulnerabilität,

stellen Hochwasserereignisse als einen natürlichen Prozess im Rahmen des Wasser- kreislaufs dar, der durch unterschiedliche menschliche Eingriffe in seinen Auswirkun- gen verstärkt wird,

erläutern am Beispiel der Desertifikation Ursachen und Folgen der anthropogen be- dingten Bedrohung von Lebensräumen,

stellen Hochwasserereignisse als einen natürlichen Prozess im Rahmen des Wasser- kreislaufs dar, der durch unterschiedliche menschliche Eingriffe in seinen Auswirkun- gen verstärkt wird,

Methodenkompetenz:

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entspre- chende Fragestellungen,

analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, sta- tistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raumbezogener Frage- stellungen,

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate,

stellen geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Diagramme, Fließschemata/Wirkungsgeflechte),

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beurteilen Maßnahmen der Hochwasservorsorge aus der Perspektive unterschiedlich Betroffener.

erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Anpassung an Dürren in besonders gefährde- ten Gebieten,

Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese,

präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse im Nahraum.

Inhaltsfelder: Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Ge- fährdung

Inhaltliche Schwerpunkte:

Leben mit dem Risiko von Wassermangel und Wasserüberfluss,

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Pro- zesse

Zeitbedarf: ca. 12 UE

Thema (Unterrichtsvorhaben III): Leben mit den endogenen Kräften der Erde Po- tentiale und Risiken

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

erklären die Entstehung und Verbreitung von Vulkanismus als Ergebnis von natur- geographischen Bedingungen

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

identifizieren problemhaltige geographische Sachverhalte und entwickeln entspre- chende Fragestellungen,

analysieren unterschiedliche Darstellungs- und Arbeitsmittel (Karte, Bild, Film, sta- tistische Angaben, Graphiken und Text) zur Beantwortung raumbezogener Frage- stellungen,

arbeiten aus Modellvorstellungen allgemeingeographische Kernaussagen heraus,

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar,

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beurteilen das Gefährdungspotenzial von Naturereignissen für die Wirtschafts- und Siedlungsbedingungen der betroffenen Räume unter Berücksichtigung der Besied- lungsdichte,

erläutern anthropogen Einflüsse auf gegenwärtige Klimaveränderungen und deren mögliche Auswirkungen,

beurteilen Möglichkeiten zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs vor dem Hintergrund der demographischen und ökonomischen Entwicklung,

Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen,

entwickeln Lösungsansätze für raumbezogene Probleme.

Inhaltsfelder:

IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Pro- zesse

Zeitbedarf: ca. 10 UE

Thema (Unterrichtsvorhaben IV): Förderung und Nutzung fossiler Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

analysieren die Entwicklung des globalen Energiebedarfs in regionaler und sektora- ler Hinsicht,

stellen die Verfügbarkeit fossiler Energieträger in Abhängigkeit von den geologi- schen Lagerungsbedingungen als wichtigen Standortfaktor für wirtschaftliche Ent- wicklung dar,

erläutern Zusammenhänge zwischen weltweiter Nachfrage nach Energierohstoffen und Entwicklungsimpulsen in den Förderregionen

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und the- matischen Karten,

recherchieren mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken und im Internet In- formationen und werten diese fragebezogen aus,

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Materialverweise und Materialzitate,

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beurteilen die Bedeutung fossiler Energieträger für die Entwicklung von Räumen aus ökonomischer und ökologischer Perspektive

Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen,

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten diese,

übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursio- nen,

vertreten in Planungs- und Entscheidungsaufgaben eine Position, in der nach fest- gelegten Regeln und Rahmenbedingungen Pläne entworfen und Entscheidungen gefällt werden.

Inhaltsfelder:

IF 2 (Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung), IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser poli- tischer Auseinandersetzungen

Gefährdung von Lebensräumen durch geotektonische und klimaphysikalische Pro- zesse

Zeitbedarf: ca. 11 UE

Thema (Unterrichtsvorhaben V): Neue Fördertechnologien Verlängerung des fos- silen Zeitalters mit kalkulierbaren Risiken?

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

erklären Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktorengefü- ge,

beschreiben durch wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflusste räumliche Ent- wicklungsprozesse,

beschreiben Raumnutzungsansprüche und -konflikte sowie Ansätze zu deren Lösung,

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

recherchieren mittels geeigneter Suchstrategien in Bibliotheken und im Internet Infor- mationen und werten diese fragebezogen aus,

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beurteilen raumbezogene Sachverhalte, Problemstellungen und Maßnahmen nach fachlichen Kriterien,

bewerten unterschiedliche Handlungsweisen sowie ihr eigenes Verhalten hinsichtlich der daraus resultierenden räumlichen Folgen,

beurteilen mediale Präsentationen hinsichtlich ihrer Wirkungsabsicht sowie dahinter liegender Interessen,

Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

präsentieren Arbeitsergebnisse zu raumbezogenen Sachverhalten im Unterricht sach-, problem- und adressatenbezogen sowie fachsprachlich angemessen,

nehmen in Raumnutzungskonflikten unterschiedliche Positionen ein und vertreten die- se,

vertreten in Planungs- und Entscheidungsaufgaben eine Position, in der nach festge- legten Regeln und Rahmenbedingungen Pläne entworfen und Entscheidungen gefällt werden,

Inhaltsfelder:

IF 2 (Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung), IF 1 (Lebensräume und deren naturbedingte sowie anthropogen bedingte Gefährdung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Fossile Energieträger als Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und Auslöser politi- scher Auseinandersetzungen

Zeitbedarf: ca. 5 UE

Thema (Unterrichtsvorhaben VI): Regenerative Energien realistische Alternative für den Energiehunger der Welt?

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beschreiben unterschiedliche Formen regenerativer Energieerzeugung und deren Ver- sorgungspotenzial,

erklären die Bedeutung regenerativer Energieträger für einen nachhaltigen Ressour- cen- und Umweltschutz,

erörtern die Auswirkungen der Ausweitung von Anbauflächen für nachwachsende Energierohstoffe im Zusammenhang mit der Ernährungssicherung für eine wachsende Weltbevölkerung,

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

orientieren sich unmittelbar vor Ort und mittelbar mit Hilfe von physischen und themati- schen Karten,

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen dar,

belegen schriftliche und mündliche Aussagen durch angemessene und korrekte Mate- rialverweise und Materialzitate,

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

bewerten unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit den hohen Energieverbrauch von In- dustrienationen kritisch,

beurteilen die räumlichen Voraussetzungen und Folgen verschiedener Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs,

Handlungskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

übernehmen Planungsaufgaben im Rahmen von Unterrichtsgängen oder Exkursionen,

entwickeln Lösungsansätze für raumbezogene Probleme,

präsentieren Möglichkeiten der Einflussnahme auf raumbezogene Prozesse im Nahr- aum.

Inhaltsfelder:

IF 2 (Raumwirksamkeit von Energieträgern und Energienutzung)

Inhaltliche Schwerpunkte:

Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung regenerativer Energien als Beitrag eines nachhaltigen Ressourcen- und Umweltschutzes

Zeitbedarf: ca. 7 UE

Vorhabenbezogene Konkretisierung:

Unterrichtssequenzen

Zu entwickelnde Kompetenzen

Vorhabenbezogene Absprachen / Vereinba- rungen

Landschaftszonen als Lebensräume:

Konkretisierte Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die Höhenstufen in den Hochgebirgen im Prinzip der Abfolge der Klima- und Vegetationszonen von den niedrigen Breiten zu den Polargebieten entsprechen.

Zwischen Ökumene und Anökumene - Lebensräume des Menschen in unter- schiedlichen Landschaftszonen

Die Schülerinnen und Schüler

charakterisieren die drei Land- schaftszonen tropischer Regenwald, tropische Wüste und borealer Na- delwald anhand der Geofaktoren Klima und Vegetation,

Landschaften und Landschaftszonen

 
 

ggf.: Vertiefung klimatische Abläufe

Tropischer Regenwald Wirtschaften in einem komplexen Ökosystem

erläutern die Ungunstfaktoren der borealen Nadelwaldzone mit Blick auf Nutzungsmöglichkeiten für Landwirtschaft, Bergbau, Siedlungen und Verkehr,

Didaktisch-methodischer Zugang:

 

Arbeiten mit Modellen

Tropisch-subtropische Trockengebiete Leben am Rand der Ökumene

Rohstofferschließung in der borealen Nadelwaldzone

konkretisierte Urteilskompetenz:

Lebensraum Hochgebirge

Die Schülerinnen und Schüler

 

beurteilen die Eignung tropischer Regenwaldgebiete für die landwirt- schaftliche Nutzung,

beurteilen die Maßnahmen zur Aus- weitung der Anbauflächen in Tro- ckengebieten

 

31

   

bewerten die Bergbaumaßnahmen in der borealen Zone unter ökologi- schen und ökonomischen Gesichts- punkten

 

Wassermangel und Wasserüberschuss:

Konkretisierte Sachkompetenz:

Didaktisch-methodischer Zugang:

Lebensgrundlage Wasser - zwischen Dürre und Überschwemmung

Die Schülerinnen und Schüler

Vergleich von Präsentationen unterschiedli- cher Interessengruppen

Dürre und Flut

 

erläutern die Hintergründe der globalen Wasserkrise

Vorbereitung und Durchführung einer Podi- umsdiskussion

Eingriffe des Menschen in den Wasser- kreislauf

stellen anhand eines ausgewählten Raumbeispiels (Internet) Folgewirkun- gen einer Dürre dar

Erstellen eines Wirkungsgeflechtes

Berechnung des persönlichen Wasser- Fußabdruckes

Gefährdung von Lebensräumen durch Dürren

 

Konkretisierte Urteilskompetenz:

Bedrohung von Lebensräumen durch Desertifikation

Die Schülerinnen und Schüler

Hochwasser

Naturereignis

oder

Men-

erläutern die Maßnahmen zur Umgestal- tung einer Flusslandschaft beurteilen diese Maßnahmen aus unter- schiedlichen Perspektiven (Bauern als Grundbesitzer, unmittelbare Anwohner, Hochwassergeschädigte, Naturschützer)

schenwerk?

32

Gefährdung von Lebensräumen: Leben mit den endogenen Kräften der Erde Potentiale und Risiken

Konkretisierung Sachkompetenz:

Didaktisch-methodischer Zugang:

Die Schülerinnen und Schüler

Klausurtraining: 10 Tipps zum Bearbeiten einer Klausur

 

erklären die Entstehung und Verbrei- tung von Vulkanismus als Ergebnis von naturgeographischen Bedingun- gen und nennen Gründe für die weltweite Zunahme des Scha- densausmaßes

Vom Naturereignis zur Katastrophe

Vulkane Gefahren aus dem Erdinnern

Erdbeben die unberechenbare Gefahr

Tsunami Gefahr vom Meer

Urteilskompetenz:

Tropische Wirbelstürme

Die Schülerinnen und Schüler

Mensch und Klimawandel

beurteilen das Gefährdungspotenzial von Naturereignissen für die Wirt- schafts- und Siedlungsbedingungen der betroffenen Räume unter Be- rücksichtigung der Besiedlungsdich- te,

erläutern anthropogen Einflüsse auf gegenwärtige Klimaveränderungen und deren mögliche Auswirkungen,

beurteilen Möglichkeiten zur Begren- zung des globalen Temperaturan- stiegs vor dem Hintergrund der de- mographischen und ökonomischen Entwicklung,

33

Fossile Energieträger im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und Politik:

Konkretisierte Sachkompetenz:

 

Die Schülerinnen und Schüler können eine Ex- kursion in das Rheinische Braunkohlerevier un- ternehmen

Förderung und Nutzung fossiler Energie- träger im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie

Die Schülerinnen und Schüler

beschreiben die gegenwärtige und

 
 

zukünftige

Bedeutung

der

fossilen

 

Energieträger weltweit

 

Didaktisch-methodischer Zugang:

Entwicklung des globalen Energiebe- darfs

stellen die Verfügbarkeit fossiler Energieträger in Abhängigkeit von den geologischen Lagerungsbedin- gungen als wichtigen Standortfaktor für wirtschaftliche Entwicklung dar,

Arbeiten mit Profilen

Steinkohle ein fossiler Energieträger als Standortfaktor

Ökonomische, ökologische und soziale Auswirkungen der Förderung fossiler Energieträger Rheinisches Braunkoh- lenrevier

erläutern Zusammenhänge zwischen weltweiter Nachfrage nach Energie- rohstoffen und Entwicklungsimpul- sen in den Förderregionen

 

Urteilskompetenz:

 

Erdöl weltweite Nachfrage als Entwick- lungsimpuls für Förderregionen

Die Schülerinnen und Schüler

 

Erdöl Rohstoff mit Konfliktpotenzial

beurteilen den Begriff „Resourcen- fluch“ für ein Land wie Venezuela

 

34

Neuer Rohstoffreichtum in einem roh- stoffarmen Land? „Unkonventionelle Erdgas-Vorkommen in Deutschland“

Konkretisierte Sachkompetenz:

Didaktisch-methodischer Zugang:

Die Schülerinnen und Schüler

Vergleich von Präsentationen unterschiedli- cher Interessengruppen zu Fracking

Energiesuche unter Hochdruck; Innova- tionen in der Fördertechnologie erschlie- ßen neue Lagerstätten

stellen die Verfügbarkeit fossiler Ener- gieträger in Abhängigkeit von den geo- logischen Lagerungsbedingungen als wichtigen Standortfaktor für wirtschaftli- che Entwicklung dar,

erläutern ökonomische, ökologische und soziale Auswirkungen der Förderung von fossilen Energieträgern,

Vorbereitung und Durchführung einer Podi- umsdiskussion

Keine Rose ohne Dornen: Umweltaspek- te und Risiken der Fracking-Technologie für Mensch und Umwelt

Fracking in Deutschland sinnvolle Ver- längerung des fossilen Zeitalters oder unkalkulierbare Risikotechnologie?

erläutern Zusammenhänge zwischen weltweiter Nachfrage nach Energieroh- stoffen, Entwicklungsimpulsen in den Förderregionen und innerstaatlichen sowie internationalen Konfliktpotenzia- len,

Konkretisierte Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beurteilen die Bedeutung fossiler Ener- gieträger für die Entwicklung von Räu- men aus ökonomischer und ökologi- scher Perspektive,

bewerten unter dem Aspekt der Nach- haltigkeit den hohen Energieverbrauch von Industrienationen kritisch.

Didaktisch-methodischer Zugang:

Regenerative Energieträger Möglichkei-

Methode Expertenpuzzle

35

ten und Grenzen nachhaltiger Nutzung:

Konkretisierte Sachkompetenz:

Regenerative Energien realistische Al- ternative für den Energiehunger der Welt?

Die Schülerinnen und Schüler

beschreiben unterschiedliche Formen regenerativer Energieerzeugung und deren Versorgungspotenzial und stellen die gegenwärtige und geplante Rolle der erneuerbaren Energien in Deutschland dar,

Energiewende Aufbruch in ein neues Energiezeitalter

Kann eine klimaneutrale Stromversor- gung gelingen?

Energieinfrastruktur Fit für die Ener- giewende?

erklären die Bedeutung regenerativer Energieträger für einen nachhaltigen Ressourcen- und Umweltschutz,

Salzkotten eine Gemeinde auf der Su- che nach mehr Windenergie

erörtern die Auswirkungen der Auswei- tung von Anbauflächen für nachwach- sende Energierohstoffe im Zusammen- hang mit der Ernährungssicherung für eine wachsende Weltbevölkerung,

Energie ist nicht nur Strom

 

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

bewerten die Möglichkeit, durch den Ausbau der Stromerzeugung mit erneu- erbaren Energien dem Klimawandel entgegenzuwirken, unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit,

beurteilen die räumlichen Vorausset- zungen und Folgen verschiedener Maß-

 

36

nahmen zur Senkung des Energiever- brauchs,

nahmen zur Senkung des Energiever- brauchs,

nahmen zur Senkung des Energiever- brauchs,

37

Qualifikationsphase Q1: Grundkurs Unterrichtsvorhaben II

Thema: Markt- und exportorientiertes Agrobusiness als zukunftsfähiger Lösungsansatz?

Übergeordnete Kompetenzen:

Sachkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

beschreiben das Zusammenwirken von Geofaktoren als System sowie deren Einfluss auf den menschlichen Lebensraum (SK1),

analysieren Wirkungen und Folgen von Eingriffen des Menschen in das Geofaktoren- gefüge (SK2),

erläutern unterschiedliche Raumnutzungsansprüche und -konflikte sowie Ansätze zu deren Lösung (SK5),

systematisieren geographische Prozesse und Strukturen mittels eines differenzierten Fachbegriffsnetzes (SK7).

Methodenkompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

entnehmen Modellen allgemeingeographische Kernaussagen und vergleichen diese mit konkreten Raumbeispielen (MK4),

stellen geographische Sachverhalte mündlich und schriftlich unter Verwendung der Fachsprache problembezogen, sachlogisch strukturiert, aufgaben-, operatoren- und materialbezogen und differenziert dar (MK6),

stellen komplexe geographische Informationen graphisch dar (Kartenskizzen, Dia- gramme, Fließschemata/ Wirkungsgeflechte) (MK8).

Urteilskompetenz:

Die Schülerinnen und Schüler

bewerten komplexere raumbezogene Sachverhalte, Problemlagen und Maßnahmen unter expliziter Benennung und Anwendung der zu Grunde gelegten Wertmaßstäbe bzw. Werte und Normen (UK2),

bewerten eigene Arbeitsergebnisse kritisch mit Bezug auf die zugrunde gelegte Frage- stellung, den Arbeitsweg und die benutzten Quellen (UK8).