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DEUTSCHE GESELLSCHAFT

FÜR HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE E.V.

HYPNOSE BAD LIPPSPRINGE


14.11. – 17.11.2019

Schmerz,
lass nach! Vorträge und Seminare zur Anwendung von
Hypnose und Hypnotherapie in Medizin,
Psychotherapie und Zahnmedizin
DEUTSCHE GESELLSCHAFT
FÜR HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE E.V.
Fachverband für interdisziplinäre Fort- und Weiterbildung und Forschung

Die DGH: ein starker interdisziplinärer Verband


Die Deutsche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH) ist der deutschlandweit
einzige berufsübergreifende Fachverband von Psychologischen Psychotherapeuten, Ärzten,
Zahnärzten und approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, der es sich
zum Ziel gesetzt hat, die praktische Anwendung der klinischen Hypnose auf allen Gebieten
der Psychotherapie, Medizin und Zahnmedizin zu fördern. Mitglied der DGH können
Personen mit abgeschlossenem Hochschulstudium in Psychologie, Medizin und Zahn-
medizin sowie Studierende dieser Studiengänge nach Abschluss des Vordiploms/Bachelors
bzw. Physikums werden.

Die DGH ist in der „International Society of Hypnosis (ISH)“ und der „European Society of
Hypnosis (ESH)“ vertreten. Die DGH ist Gründungsmitglied des im Oktober 2000 ins Leben
gerufenen „Wissenschaftlichen Beirates der deutschsprachigen Hypnosegesellschaften“.

Fachinformation aus Wissenschaft und Praxis


Die DGH hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Hypnose zu
gewinnen und zu verbreiten. Mit der Fachzeitschrift „Hypnose - Zeitschrift für Hypnose
und Hypnotherapie“ informiert die DGH über den Stand der internationalen Forschung und
aktueller Entwicklungen in der klinischen Hypnosearbeit. Die Verbandszeitschrift „Sug-
gestionen“ ist das verbandsinterne Forum der DGH, in dem praxisorientierte Informationen
wie Fallstudien, Diskussionsbeiträge und Besprechungen von Fachbüchern publiziert werden.
Außerdem gibt sie einen Überblick über das aktuelle Fortbildungsangebot des Verbandes.

Weiterbildung: praxisnah und berufsübergreifend


Die DGH bildet Psychologische Psychotherapeuten, Ärzte, Zahnärzte und approbierte Kinder-
und Jugendlichenpsychotherapeuten praxisnah aus. Die Weiterbildung wird in regionalen
Weiterbildungszentren absolviert und mit dem Zertifikat „Klinischer Hypnotherapeut“, „Ärzt-
liche Hypnose“ oder „Zahnärztliche Hypnose“ abgeschlossen.

Der jährlich ausgerichtete Hypnose-Fachkongress bietet dem Fachpublikum aus Psycholo-


gischen und Ärztlichen Psychotherapeuten, approbierten Kinder- und Jugendlichenpsycho-
therapeuten, Zahnmedizinern, Internisten, Anästhesisten, Gynäkologen, praktischen Ärzten,
Kinderärzten und anderen Fachärzten neueste Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung
auf dem Gebiet der Hypnose und therapeutischen Innovationen. Darüber hinaus bietet sich
Gelegenheit zum qualifizierten Erfahrungsaustausch. Interessierte sammeln in Seminaren ihre
ersten Erfahrungen mit der Hypnose, erfahrene Behandler vertiefen ihr Wissen im Austausch
mit internationalen Experten.
HYPNOSE – Schmerz, lass nach! Vorwort

Liebe Kolleginnen, Kollegen


und Freunde der DGH,

das Motto unserer Jahrestagung im November 2019 lautet „Hypnose – Schmerz, lass nach!“.
Mit Hypnose und Hypnotherapie kann ein breites Spektrum von akuten und chronischen
Schmerzen effektiv behandelt werden. Die zur Verfügung stehenden Interventions-
techniken sind dabei oft schon rasch wirksam und ihr Nutzen ist empirisch gut belegt.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine gelingende Schmerzbehandlung für
die überwiegende Mehrzahl aller Patienten möglich ist. Im Einklang mit der schon von
Milton Erickson gegebenen Empfehlung kommen die verschiedenen Techniken idealerweise
kombiniert zum Einsatz, und zwar stets unter Rückgriff auf die individuellen Ressourcener-
fahrungen der Patientinnen und Patienten. Erkenntnisse der Neurowissenschaften über die
zentralnervöse Schmerzverarbeitung legen mithin die Verwendung verarbeitungsspezifischer
Suggestionen nahe, durch die die jeweiligen Komponenten der Schmerzmatrix systematisch
angesprochen und in einen ganzheitlichen Behandlungsplan eingebunden werden.

Unsere Jahrestagung bietet vom 14.-17. November 2019 in Bad Lippspringe eine wunder-
bare Gelegenheit, die vielfältigen Möglichkeiten der hypnotherapeutischen Schmerzbe-
handlung mit renommierten nationalen und internationalen Referentinnen und Referenten
zu erkunden. Ich freue mich darauf, diese Gelegenheit wieder gemeinsam mit Ihnen / Euch
als Psychotherapeuten, Ärzte und Zahnärzte in der bewährt stimulierenden und kollegialen
Atmosphäre unseres Kongresses wahrzunehmen.

Fühlen Sie sich auch in diesem Jahr wieder persönlich eingeladen und herzlich willkommen.

Ihr

Dr. Klaus Hönig


Präsident der DGH

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Auftanken für den kommenden Winter:
Tagen, wo andere Urlaub machen...

Bad Lippspringe
Bad Lippspringe ist ein moderner Gesundheitsort und trägt als einziges Heilbad in ganz
Nordrhein-Westfalen die Auszeichnungen „Staatlich anerkanntes Heilbad“ und „Heilklima-
tischer Kurort“ mit dem Zusatzprädikat „Premium Class“. Der Mix aus Gesundheit und Er-
holung zeichnet die Stadt aus. Im Jahr 2017 war sie Ausrichterin der Landesgartenschau in
Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „Blumenpracht & Waldidylle“ präsentierten sich die
innerstädtischen Parks in neuem Glanz mit farbenfrohem Blumenmeer, malerischer Wasser-
Erlebniswelt und einer großen Spielwelt. Die Heilquellen lassen die Besucher Gesundheit erle-
ben. Bei einem ausgedehnten Spaziergang durch Kaiser-Karls-Park und Waldpark kann man
den Alltag hinter sich lassen. Das gut ausgebaute Rad- und Wanderwegenetz bietet Touren
für jede Belastungsstufe. Auch Menschen mit Handicap können die teilweise komplett barrie-
refreien Wege in Angriff nehmen. Nach einem Tag voller Aktivitäten laden zwei Thermen zur
Entspannung ein. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, für jeden Geschmack ist ein
nettes Restaurant im Ort zu finden.

Mitten in dieser Oase der Ruhe liegt – direkt am Kaiser-


Karls-Park und am Beginn der Fußgängerzone -

unser Tagungshotel:
das Best Western Premier Park
Hotel am Kaiser-Karls-Park
(Peter-Hartmann-Allee 4, 33175 Bad Lippspringe)
Es bietet einen vier Sterne Superior-Standard (viereinhalb Sterne) und schafft so eine an-
genehme, entspannte Tagungsatmosphäre. In der hauseigenen „Arminius Therme“ mit
Schwimmbad, Sauna, Caldarium, Sanarium, Dampfbad, Bio-Sauna, Whirlpool, Ruheterrasse
und exotischer Tropenregendusche und der Beauty-Farm „Arminius Therme & Spa“ stehen Er-
holung, Entspannung und Schönheit auf dem Programm. Wenn
Sie möchten, können Sie in dem angenehmen Wellness-Umfeld
des Best Western Premier Park Hotels auch ein Wellnesserlebnis
der ganz besonderen Art genießen.

Ausgezeichneten Badespass erleben Sie auch in der Westfalen-


therme, die nur wenige hundert Meter vom Park Hotel entfernt
in unmittelbarer Nähe des Vital-Hotels liegt. Kürzlich verlieh die
Stiftung Warentest dem Erlebniswasserpark das Prädikat „sehr
gut“. Auf 6.200 Quadratmetern finden Sie Entspannung auf
drei Ebenen, eine Saunalandschaft, Freibad etc.

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Programmübersicht

Donnerstag,
Kongresseröffnung und Symposium

Programmübersicht
14.11.2019

ab 13.00 Uhr Anmeldung und Registrierung der Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer im


Foyer des Park Hotels

15.00 Uhr Eröffnung der Tagung und Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
durch Dr. Klaus Hönig, Präsident der DGH, und Dr. Helga Hüsken-Janßen, Vize-
präsidentin der DGH

HYPNOSE
Schmerz, lass nach!
15.15 Uhr Prof. Dr. Dr. Christian Schubert, A-Innsbruck
Psychoneuroimmunologie - Kann Glaube heilen?

16.00 Uhr Prof. Dr. med. Christian Büchel, Hamburg


Erwartungseffekte beim Schmerz: Einblicke in die Mechanismen durch moderne
Neurobildgebung

16.45 Uhr - Pause -

17.00 Uhr Prof. Mark P. Jensen, PhD, USA-Seattle


Brain oscillations and hypnosis: Empirical findings and treatment implications

17.30 Uhr Dr. Woltemade Hartman, PhD, Südafrika-Pretoria


Body-Trance: Berührung als Ressource bei Schmerzen und Traumafolgestö-
rungen

18.00 Uhr Prof. Dipl.-Psych. Dr. med. Rolf Verres, Wilhelmsfeld


Dipl.-Musiktherapeut Jochen Sattler, Ladenburg
„Von Schmerzen und Terzen“ …. - Gedanken und musikalische Improvisation

Sektempfang zur Begrüßung

Abendveranstaltungen
19.30 Uhr: Forum „Neu auf dem Kongress?“ – Begrüßen der Kongressneulinge
unter der Leitung von Dr. med. Sabine Cremer, Kiel

20.30 Uhr: Forum der Begegnung (Festsaal)


„Der Kongress schwingt“ - interaktives Konzert unter der Leitung der
Dipl.-Musiktherapeuten John Abdelsayed und Jochen Sattler

Zum Ausklang des Abends:


Gemütliches Beisammensein im Bistro unter der musikalischen Leitung von Dirk Revenstorf (Saxo-
phon), Matthias Ohler (Klavier), Axel Kreuzahler (Saxophon), David Engels (E-Bass), Axel Behnsen
(Gitarre, Gesang), Frank Henry Piekara (Schlagzeug) und Nils Hübner (Gitarre, Gesang)

-3-
Programmübersicht

Freitag, 09.00 - 12.30 Uhr


Workshops
Programmübersicht

15.11.2019 und 14.30 - 18.00 Uhr

W 01 Dr. med. dent. Peter Dünninger, Münchberg


Faszination Hypnose – was Sie schon immer wissen wollten, aber nie zu fragen
wagten. (Sogar zum selbst anwenden!)
 speziell für Einsteiger

W 02 Dr. med. Nikola Aufmkolk, Ahaus


Hypnose bei Depressionen

W 03 Dipl.-Psych. Nicole Beck-Griebeling, Frankfurt


Wenn die Psyche schmerzt: Traumafolgestörungen bei Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen mit Hypnotherapie behandeln

W 04 Dipl.-Psych. Cora Besser-Siegmund, Hamburg


Die Magic Words-Methode in Kombination mit Musik-Trance zur Behandlung
chronischer Schmerzen

W 05 Dipl.-Psych. Dr. med. Claus Derra, Bad Mergentheim


Dr. med. Corinna Schilling, Berlin
Schlaf und Schmerz

W 06 Dipl.-Psych. Christa Diegelmann, Kassel


Ambiguitätstoleranz – vom kreativen Umgang mit dem, was man eigentlich
nicht haben will im Leben

W 07 Dipl.-Psych. Silvia Fisch, Münster


Ressourcenaktivierung mit Metaphern, Symbolen und Geschichten

W 08 Dipl.-Psych. Melchior Fischer-Ott, Freiburg


Einführung in die Hypnotherapie bei chronischen Schmerzerkrankungen

W 09 Dipl.-Psych. Norbert Gelse, Bodelshausen


Förderung der Lebensqualität durch hypnosystemische Ressourcenaktivierung
in der Onkologie

W 10 Dipl.-Ing. Caspar Harbeke, Bad Zwesten


Dipl.-Musiktherapeut Jochen Sattler, Ladenburg
Musik und Vibroakustik in der Schmerztherapie

W 11 Woltemade Hartman, PhD, Südafrika-Pretoria


Innere Systeme stärken - Flow ermöglichen: die psychotherapeutische Arbeit
und Interventionen mit Symptom-assoziierten Ego-States

W 12 Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Klaus Hönig, Ulm


Hypnotherapeutische Interventionen bei Traumafolgestörungen

-4-
Programmübersicht

Freitag, 09.00 - 12.30 Uhr


Workshops

Programmübersicht
15.11.2019 und 14.30 - 18.00 Uhr

W 13 Dipl.-Psych. Dr. phil. Michael Hübner, Münzenberg


„Herz - Kopf - Lippen auf einer Linie“ - Theorie und Techniken einer achtsam
integrativen Therapie

W 14 Prof. Mark P. Jensen, PhD, USA-Seattle


Hypnosis for enhancing comfort in patients with chronic pain

W 15 Sebastian Knop, Zahnarzt, Dortmund


Damit der Schmerz angenehmer ist - Konfusionstechniken in der
Patientenkommunikation und zur Tranceinduktion

W 16 Dr. med. Thomas Koch, Mainz


„Heiter und gelassen“ in Trancearbeit mit Kindern und Erwachsenen
Ressourcenerweckung zur positiven Eigenverantwortung erreichen

W 17 Dipl.-Psych. Yvonne König, Ingelheim


Impulse, um schmerzliche (bewusste und unbewusste) biographische Marker
sanft und heiter zu wandeln

W 18 Dipl.-Psych. Detlef Kranz, Mülheim an der Ruhr


Trance trifft Tinnitus - Hypnotherapie bei Ohrgeräuschen

W 19 Dr. Stan Lifschitz, Südafrika


Talking of Eldership - learning from the experienced

W 20 Dr. phil. Marianne Martin, A-Wien


Gewichtskontrolle mit Hypnose

W 21 Dr. phil. Matthias Mende, A-Salzburg


Hypnotische Kommunikation mit dem Symptom in der Psychosomatik:
Nähren – Konfrontieren – Integrieren

W 22 Dipl.-Psych. Ronald Milewski, Bochum


Dipl.-Psych. Gaby Weißenfeld, Bochum
Tango statt Fango

W 23 Dipl.-Psych. Frauke Niehues, Gießen


Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz

W 24 Dr. med. Gisela Perren-Klingler, CH-Basel


Oh Schmerz, lass nach! Umgang mit «funktionellen» Schmerzen:
Von Medizin, Placebo und Hypnose

-5-
Programmübersicht

Freitag, 09.00 - 12.30 Uhr


Workshops
Programmübersicht

15.11.2019 und 14.30 - 18.00 Uhr

W 25 Prof. Dipl.-Psych. Dr. Dirk Revenstorf, Tübingen


Hypnose in der Paar- und Sexualtherapie

W 26 Dipl.-Psych. Harry Siegmund, Hamburg


Coaching mit Placebo Know-how
Medikamenten-, Substanz- und Konsum-Management mit der
wingwave-Methode

W 27 Dr. med. dent. Ute Stein, Berlin


Schnellinduktionen zum Aufbau einer Hypnoanästhesie in der Zahnarztpraxis

W 28 Dr. med. Michael Teut, Berlin


Hypnotherapie in der Schlaganfallrehabilitation

W 29 Kirsten Voigt, Ärztin, Köln


Wenn der Bauch schmerzt - Hypnose bei chronischen Darmerkrankungen

W 30 Dipl.-Psych. Claudia Weinspach, Münster


Hypnotherapeutische Konzepte bei Ängsten

W 31 Dr. med. Martina Wittels, A-Seekirchen


Schmerz, lass nach?
Anwendung von psychodynamischen Konzepten und Zusammenhängen
in der hypnotherapeutischen Arbeit mit Schmerzpatienten

Zur Einstimmung in den Tag


8.00 Uhr: “Spüren – Hören – Schauen”
Morgenübung zur Achtsamkeit unter der Leitung von Dr. Michael Harrer

Abendprogramm
19.00 Uhr: Hang-Konzert
unter der Leitung von Dipl.-Psych. Martin Hillebrand

19.30 Uhr: Forum Redaktionsteam Suggestionen


unter der Leitung von Dipl.-Psych. Anke Precht
Forum Medienpräsenz der DGH
unter der Leitung von Dr. Nikola Aufmkolk und Dr. Christian Lüdke
„Conversation hour“
mit Mark P. Jensen, PhD, über seine Arbeit

20.30 Uhr: Mitgliederversammlung

-6-
Programmübersicht

Samstag, 09.00 - 12.30 Uhr


Workshops

Programmübersicht
16.11.2019 und 14.30 - 18.00 Uhr

W 32 Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus, CH-Brunnen


Einstieg in die Hypnose für Interessierte und Skeptiker
 speziell für Einsteiger

W 33 Dr. med. dent. Christian Bittner, Salzgitter


Wenn Schmerz unwichtig wird - Kurzinterventionen beim Zahnarzt

W 34 Dr. med. Michael Bohne, Hannover


Behandlung chronischer Schmerzen mit PEP

W 35 Prof. Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz


Hypnotherapie bei Depression und die archaische Dimension der
Trancesprache

W 36 Dr. med. dent. Eberhard Brunier, Mainz


Die Kunst des Bogenschießens - eine faszinierende Form, Körper, Geist und
Seele in Einklang zu bringen

W 37 Dr. med. dent. Sylvio Chiamulera, Bremen


Mikrodynamik der Hypnose

W 38 Dr. med. Hansjörg Ebell, München


Hypnotherapeutische Aspekte der Behandlung chronischer Schmerzen

W 39 Dr. med. Azadeh Emami, Teltow


Hypnose zur Behandlung somatischer Erkrankungen und psychosomatischer
körperlicher Beschwerden

W 40 Dr. med. dent. David Engels, Dorsten


Dr. med. dent. Swantje Engels, Dorsten
Akupunktur und Hypnose - ein praktischer Arbeitskurs

W 41 Sabine Fruth, Ärztin, Amöneburg


Imaginäre Körperreisen - „Wie kann ich auf unbewusster Ebene die
Selbstheilungskräfte aktivieren?“

W 42 Dr. phil. Peter Hain, MSc, CH-Zürich


“Scham-los und Würde-voll!“
Heilsame Wirkung humorvoller Grundhaltung und provokativer
Herausförderung im hypnosystemischen Ansatz

W 43 Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ernil Hansen, Regensburg


Nocebo-Vermeidung und positive Suggestionen gegen Akutschmerz

-7-
Programmübersicht

Samstag, 09.00 - 12.30 Uhr


Workshops
Programmübersicht

16.11.2019 und 14.30 - 18.00 Uhr

W 44 Dr. Michael E. Harrer, A-Innsbruck


Mit Hypnose und Achtsamkeit auf dem Tandem unterwegs

W 45 Dipl.-Psych. Dr. rer. biol. hum. Agnes Kaiser Rekkas, München


Selbsthypnose - der aktive Patient

W 46 Anna Kampschroer, KJP, Barntrup


Hypnotherapeutische Arbeit mit einfach und komplex traumatisierten Kindern,
Jugendlichen und jungen Erwachsenen

W 47 Dipl.-Psych. Andreas Kruse, Oberammergau


Selbstheilungskräfte aktivieren, Immunsystem stärken - Hypnotherapie bei
Autoimmunerkrankungen

W 48 Dr. John D. Lentz, USA-Jeffersonville


The Impossible Made Possible with Hypnosis

W 49 Dipl.-Psych. Norbert Loth, München


Training von „Tiefer Hypnose“ bei chronischem Schmerz

W 50 Tony Majdalani, CH-Zürich


Musiktherapie als gruppentherapeutisches Erlebnis - Trommelworkshop
für Anfänger

W 51 Dipl.-Psych. Karl G. Möck, Darmstadt


Vom Schmerz des ungewollten Abschieds - Hypnotherapeutische Strategien
zur Trennungsbewältigung

W 52 Marcelo Muniz, Körpertherapeut, Brasilien


Touch, movement and embodiment for trauma resolution

W 53 Dipl.-Psych. Frauke Nees, Berlin


Bringen Sie Ihren inneren Kritiker zum Lachen! - Training von Humor,
Kreativität und Veränderungskompetenz mit Methoden aus dem
Improvisationstheater

W 54 Dipl.-Psych. Dr. Burkhard Peter, München


Schmerzgestalt und Symptomträger - Strategien für chronische Schmerzpati-
enten

W 55 Dipl.-Psych. Anke Precht, Offenburg


Wenn ich mir eine ganz neue Fähigkeit zaubern könnte…

W 56 Dr. med. Reza Schirmohammadi, Köln


Einsatz der Hypnose in der Schmerztherapie und Anästhesie

-8-
Programmübersicht

Samstag, 09.00 - 12.30 Uhr


Workshops

Programmübersicht
16.11.2019 und 14.30 - 18.00 Uhr

W 57 Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Cornelie C. Schweizer, Tübingen


Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung: das Tübinger Programm

W 58 Dipl.-Psych. Karl-Josef Sittig, Münster


Dissoziation, Depersonalisation, Derealisation sanft lösen -
Ein hypnosytemisches »L!fT®« Behandlungskonzept

W 59 Dipl.-Psych. Dr. phil. Christoph Sollmann, Krefeld


Die Kombination von EMDR und Hypnose in der Behandlung chronischer
Schmerzen

W 60 Dipl.-Psych. Reinhard Weber, Bernried


Für jedes Schloss ein eigener Schlüssel
Sechs zentrale Informationen über den Klienten und wie sie zu passenden
Ideen für Interventionen führen

W 61 Dr. med. Charlotte Wirl, A-Wien


„Wenn die Seele durch den Körper spricht“ -
Hypnose bei Psychosomatik und Schmerz

W 62 lic. phil. Patrick Wirz, CH-Zürich


Durch Erotisierung in die sexuelle Lust –
Hypnosystemische Interventionen in der Sexualtherapie

Zur Einstimmung in den Tag


8.00 Uhr: Die Singende UrMedizin: Körperklangübungen und
singende KlangMeditationen
unter der Leitung von Dipl.-Musiktherapeut Thomas Eberle

Abendprogramm
20.00 Uhr: DGH-Fest mit gemeinsamem Abendessen im Festsaal
mit vielen Überraschungen und Live-Musik mit Daniel Ligges & Band

-9-
Programmübersicht

Programmübersicht
onntag,
Vorträge

Programmübersicht
0.11.2011
Sonntag,
Vorträge
Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
30 Uhr 17.11.2019
Programmübersicht

Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie

.00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin


9.30Die
UhrAuswirkung hypnotisch-induzierter
Prof. Lebensmittel-Aversionen
Dr. med. Dr. rer. nat. Ernil Hansen, Regensburg auf
Intraoperative Suggestionen gegen Schmerz?
die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
10.00Magnetresonanztomographie-Studie
Uhr Dr. med. Michael Bohne, Hannover
Hinter dem Schmerz steckt das Trauma. Behandlung chronischer
- Pause -
Schmerzen mit Klopfen und PEP unter Berücksichtigung
.00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus,
traumatherapeutischer Gießen
Implikationen
Innere Realitäten - Rituale der Persönlichkeitsentwicklung.
- Pause -
Demonstration einer Safe-Place-Variante in Gruppentrance

11.00 Uhr Dr. med. dent. Sylvio Chiamulera, Bremen
.45 Uhr Prof. Dipl.-Psych. Dr. rer.
Attraktive nat. Walter
Attraktoren Bongartz,und
- Hypnotherapie Konstanz
Selbstorganisation
Direkte und indirekte Kommunikation
11.30 Uhr Prof. Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz
Die Entschlüsselung des „Trance-Codes“ (mit Gruppentrance)

Eine Akkreditierung der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-,


Eine Akkreditierung der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-, Psycho-
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.
therapeuten- und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.

Workshop wird durchwird


Workshop diedurch
FirmadieAVR
Firmaaufgezeichnet!
AVR aufgezeichnet!

deUTsCHe geseLLsCHaFT DGH


Ür HYpnOse Und HYpnOTHerapie e.V. Jahreskongress im Jahr 2020
19. November – 22. November in Bad Lippspringe
Jahreskongress im Jahr 2012
15. november – 18. november in Bad Lippspringe
HYPNOSE –
HypnoseDialog
kreativer – mit
das Tordem
zum Unbewussten
Unbewussten
9

- 10 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 01 Dr. med. dent. Peter Dünninger, Münchberg


Faszination Hypnose – was Sie schon immer wissen
wollten, aber nie zu fragen wagten.
(Sogar zum selbst anwenden!)
 speziell für Einsteiger

Kann man wirklich jemanden mit einem Fingerschnippen in Trance ver-


setzen, wie ein Brett zwischen zwei Stühle legen oder unterbewusste
Befehle einflüstern? Ist das nur Show oder wirklich etwas Seriöses? Hilft
mir Hypnose in meinem klinischen Alltag und kann ich so etwas selbst lernen?

Workshops Freitag
Sollten Sie sich eine oder mehrere dieser Fragen schon einmal gestellt haben, sind Sie hier
genau richtig. Sie werden erfahren, was Hypnose eigentlich ist, wie sie funktioniert, welche
Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen medizinischer Hypnose und Showhypnose
gibt und welche Vorteile die Anwendung von Hypnose in der Kommunikation für die Pati-
enten und für Sie selbst bringt. Erfahren heißt dabei nicht nur zu sehen und zu hören, sondern
selbst zu erleben, wie es ist, in Trance zu sein und andere in Trance zu versetzen. Dazu gibt
es eine Menge Demonstrationen und Übungen, damit Sie danach auch gleich selbst loslegen
können.

Aber Vorsicht: Die meisten, die Hypnose einmal ausprobiert haben, wollen dann nicht mehr
damit aufhören!

W 02 Dr. med. Nikola Aufmkolk, Ahaus


Hypnose bei Depressionen

Die Depression ist eine häufige psychische Erkrankung, die mit schwer-
wiegenden Folgen für den Patienten, aber auch für sein gesamtes
Umfeld einhergeht. Die Depression tritt in unterschiedlichsten Erschei-
nungsformen auf. Es ergeben sich dadurch verschiedene Therapiean-
sätze. Anhand der Leitsymptome des Patienten soll gezeigt werden,
wie ein individueller Behandlungsplan erstellt werden kann. Dabei wer-
den hypnotherapeutische Techniken vorgestellt, die dem Patienten helfen können, Zugang zu
seinen Ressourcen zu finden. Dieses führt oft nachhaltig zu Veränderungen im Erleben und
Verhalten des Patienten. Der Kurs ist für ärztliche und psychologische Therapeuten mit unter-
schiedlichen hypnotherapeutischen Vorerfahrungen gleichermaßen gedacht. In Gruppentran-
cen bzw. Einzelübungen der Teilnehmer untereinander können vorgestellte hypnotherapeu-
tische Techniken selbst erlebt und geübt werden.

- 11 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 03 Dipl.-Psych. Nicole Beck-Griebeling, Frankfurt am Main


Wenn die Psyche schmerzt: Traumafolgestörungen
bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit
Hypnotherapie behandeln

Es gibt Erlebnisse, die so schrecklich sind, dass sie jeden noch so gesun-
den Menschen in Angst und Schrecken versetzen würden.
Diese traumatischen Erlebnisse führen in vielen Fällen zu einer Trauma-
folgestörung.
Unbehandelt führen diese Erlebnisse zu ständiger Erregung, Flashbacks, massiven psychischen
Workshops Freitag

Leiden und manchmal auch zu körperlichen Beeinträchtigungen. Einige traumatisierte Men-


schen sprechen von Kopf-, Bauch- oder generellen Körperschmerzen.

Hypnotherapeutische Techniken sind sehr wirkungsvoll dabei, mit dem Trauma umzugehen
und es hinter sich zu lassen.
Hypnose ermöglicht auch für den Therapeuten eine Behandlung, die kreativ ist und sogar
Spaß machen kann. Innere Ressourcenbilder des Patienten sind zu finden und helfen dem
Patienten, Sicherheit zu erleben. Das Entwickeln einer inneren Sicherheit kann wieder ein
Programmübersicht
gesundes Leben ohne Beeinträchtigungen ermöglichen.
Im Seminar werden Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Traumabehandlung bei Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen besprochen und eingeübt.
nntag,
Vorträge
Der Therapeut soll nach dem Seminar sicher und kompetent Therapien von Traumafolgestö-

Programmübersicht
.11.2011 rungen durchführen können
Im Seminar werden DVDs von Behandlungen gezeigt.
30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie

00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin


Die Auswirkung hypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen auf
W 04 Dipl.-Psych. Cora Besser-Siegmund, Hamburg
die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
Die Magic Words-Methode in Kombination mit Musik-
Magnetresonanztomographie-Studie
Trance zur Behandlung chronischer Schmerzen
- Pause -
„Wörter können weh tun“: Unter dieser Überschrift vergab die Deut-
00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer.zum
sche Gesellschaft nat.Studium
Lars Pracejus, Gießen
des Schmerzes in 2010 ihren Förder-
Innere Realitäten
preis an Jenaer- Forscher,
Rituale der
u.a. Persönlichkeitsentwicklung.
Maria Richter, Judith Eck und Thomas
Demonstration einer Safe-Place-Variante
Weiß. Die Psychologen konnten nachweisen, in Gruppentrance
dass schmerzbezogene
Wörter im Gehirn dieselben Bereiche aktivieren, die auch bei der Ver-
45 Uhr Prof.arbeitung
Dipl.-Psych. Dr. rer.
von Schmerz nat.sind.
aktiv Walter Bongartz,
Nun kann Konstanz
man Begriffe wie „Schmerz“, „Migräne“ oder
„brennend“ nicht abschaffen. Mit der Magic Words-Methode ist es aber möglich, die trig-
Direkte und indirekte Kommunikation
gernde Wirkung dieser Begriffe zu neutralisieren. Das Wort „Schmerz“ wird durchsichtig und
kann sich so verflüchtigen, „brennend“ kann gelöscht werden und zu angenehm kühlenden
Körpersensationen führen. Diese schmerzauflösenden, positiven Wort-Effekte verbreiten sich
dann in der Neuromatrix des Körpererlebens und haben eine generalisierende, erleichternde
Eine Akkreditierung der gesamten
Wirkung. Überprüft werden sowohlVeranstaltung
die triggerndebei der Ärzte-,
Wirkung der Schmerz-Schlüsselwörter als
Psychotherapeuten-
auch der und Zahnärztekammer
gelungene mit 30 mit
Effekt der Intervention Punkten
einem ist
gutbeantragt.
beforschten Muskeltest. Magic
Words geht dann in das Selbstmanagement der Patienten über - auch mit der Unterstüt-
zung einer speziell entwickelten Musik-Trance auf App-Basis. Die TeilnehmerInnen mögen ihre
Workshop wird
Smartphones durch
und die Firma
Kopfhörer AVR aufgezeichnet!
mitbringen.

- 12 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 05 Dipl.-Psych. Dr. med. Claus Derra, Bad Mergentheim


Dr. med. Corinna Schilling, Berlin
Schlaf und Schmerz

Unser Wissen von Schlaf und Schmerz hat sich in den letzten Jahren
verändert. Guter Schlaf macht schön, schlau und beugt Krankheiten
vor - das ist tatsächlich so. Der Zusammenhang zwischen chronischem
Schmerz, Schlafstörungen und zugrunde liegendem Stresserleben ist
inzwischen neurobiologisch gut belegt. Der Teufelskreis von stressbe-
dingter Hyposomnie und stressinduzierter Hyperalgesie ist quasi selbst-

Workshops Freitag
erhaltend. Wirksame Methoden der Schlafförderung und Schmerz-
reduktion sollten individuell und in einem integrierten Konzept gut
verzahnt eingesetzt werden, der Schwerpunkt liegt in einem nicht-me-
dikamentösen Konzept. Die Veränderungsmotivation spielt eine ent-
scheidende Rolle; die Vorbereitung auf den Schlaf beginnt nach dem
Aufwachen. Sogenannte heilende Bewusstseinszustände (Achtsamkeit,
Trance) können unser Stresserleben deutlich vermindern und entschei-
dend zur Symptomlinderung beitragen.
Programmübersicht
Im Workshop werden zum einen Grundlagen des Schlafes, die notwendigen Lebensstilände-
rungen für eine gute Tagesgestaltung dargestellt als auch praktische Übungen vorgestellt, z.B.
onntag,
Vorträge
Übungen für die Bettkante, Märchen, VAKOG-Anker zum Einschlafen, Schlafrituale, Trance.

Programmübersicht
0.11.2011
.30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie

0.00 Uhr W 06Dipl.-Psych. Harald


Dipl.-Psych. Krutiak,
Christa Berlin
Diegelmann
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter
Ambiguitätstoleranz – vom kreativen Lebensmittel-Aversionen
Umgang mit dem, auf
die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn:
was man eigentlich nicht haben will im Leben Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
Ambiguität bedeutet fehlende Klarheit und Ungewissheit, z.B. im Le-
- Pause -
ben mit einem an Demenz erkrankten Menschen kann der Verlust nicht
1.00 Uhr Dipl.-Psych.
eindeutig Dr. rer. nat.
bestimmt LarsDie
werden. Pracejus,
Person istGießen
zwar körperlich anwesend,
Innere Realitäten
aber - Rituale
mental nicht mehr oderdernur
Persönlichkeitsentwicklung.
noch teilweise erreichbar. Ambivalenz
bedeutet das Nebeneinander sich widersprechender Gefühle, z.B. Liebe
Demonstration einer Safe-Place-Variante in Gruppentrance
und Hass. Das Ziel ist, es zu lernen, das Wissen um Ambiguität von dem Fühlen von Ambiva-
lenz zu unterscheiden, um eigene Bewältigungsprozesse zu ermöglichen und um die eigene
1.45 Uhr Prof. Ambiguitätstoleranz
Dipl.-Psych. Dr. zu rer.entwickeln.
nat. Walter Bongartz, Konstanz
Direkte und indirekte Kommunikation
Im Workshop werden Interventionen vorgestellt, die dazu einladen, das Gehirn gewissermaßen
in einen „arbeitsfähigen Zustand“ zu bringen, um auch in existentiellen Lebenssituationen im-
mer wieder Ideen zu finden, mit Krisen, Ängsten, Schmerzen, Trauer oder Herausforderungen
Eine Akkreditierung
selbstwirksam der
und gesamten
schöpferischVeranstaltung bei der
umgehen zu können. DasÄrzte-,
Verständnis neurobiologischer Zu-
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer
sammenhänge mit 30 für
bietet dabei eine Grundlage Punkten
neuere ist beantragt.
psychotherapeutische Konzepte, die
besonders auch Elemente aus der Traumatherapie (EMDR), der Positiven Psychologie und
Resilienzforschung nutzen. Im Workshop werden ressourcenorientierte imaginative, hypno-
therapeutische und kreative Interventionen theoretisch eingebettet, praxisnah vorgestellt und
Workshop
teilweise wird durch die Firma
durch Selbsterfahrung AVRgemacht.
erlebbar aufgezeichnet!

- 13 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 07 Dipl.-Psych. Silvia Fisch, Münster


Ressourcenaktivierung mit Symbolen, Metaphern und
Geschichten

Im Zentrum dieses praxisorientierten Workshops stehen das hypnothe-


rapeutische Arbeiten mit Symbolen, metaphorischer Sprache und Ge-
schichten und der Einsatz ausgesprochen ressourcenorientierter Tech-
niken, die sich in der täglichen psychotherapeutischen Praxis bewährt
haben. Mit vielen konkreten Beispielen werden hypnotherapeutische
Möglichkeiten vermittelt, erlebt und eingeübt, die sowohl auf der unmittelbaren Symptome-
Workshops Freitag

bene ansetzen als auch zugrunde liegende Einstellungs-, Denk- und Verhaltensmuster des
Patienten erreichen und einschließen.

Erfahrungsgemäß entwickelt sich im gemeinsamen Tun von Therapeut und Patient im The-
rapieverlauf häufig ein erfrischend kreativer, spielerischer Umgang mit der Lösungsfindung,
der von überraschender Leichtigkeit geprägt ist, ohne die Ernsthaftigkeit und Bedeutsamkeit
der Beschwerden des Patienten zu bagatellisieren. Das Vorgehen eignet sich in der Therapie
verschiedener Problembereiche wie Schmerzen und anderer psychosomatischer Beschwerden,
Depressivität und Angst-Symptomatik.

W 08 Dipl.-Psych. Melchior Fischer-Ott, Freiburg


Einführung in die Hypnotherapie bei chronischen
Schmerzerkrankungen

Dieser Workshop vermittelt die Grundlagen der hypnotherapeutischen


Behandlung von Klienten mit chronischen Schmerzen. Inhalte des
Workshops sind - neben Basiswissen über Schmerzwahrnehmung,
-entstehung und -Chronifizierung - hauptsächlich hypnotherapeutische
Interventionen, die den Klienten helfen, mit ihren Schmerzen besser
umzugehen. Dabei wird es neben Techniken, die den Schmerz in der Qualität und Intensität
verändern können, auch um hypnotherapeutische Möglichkeiten gehen, welche verschiedene
Neben- bzw. Auswirkungen von chronischen Schmerzen (wie z.B. Schlafstörungen, sozialen
Rückzug etc.) positiv beeinflussen. Anhand von Beispielen werden die Besonderheiten der
Therapie chronischer Schmerzen herausgearbeitet und die Teilnehmer erhalten eine detail-
lierte Anleitung, die durch die ersten Sitzungen führt. Ziel des Workshops ist es, den Teil-
nehmern grundlegendes Handwerkszeug für die Arbeit mit chronischen Schmerzpatienten
zu vermitteln.

- 14 -
onntag,
Vorträge

Programmübersicht
0.11.2011
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr
9.30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie
W 09 Dipl.-Psych. Norbert Gelse, Ulm
0.00 Uhr Dipl.-Psych.
FörderungHarald Krutiak, Berlindurch hypnosystemische
der Lebensqualität
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter
Ressourcenaktivierung in der Onkologie Lebensmittel-Aversionen auf
die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
Durch eine Krebserkrankung und ihre Folgen geraten die Betroffenen
und ihre Angehörigen in eine psychische Ausnahmesituation. Körper-
liche Probleme wie Erschöpfung - Pause - Schmerzen oder Schlaf-
(Fatigue),
1.00 Uhr Dipl.-Psych.
probleme Dr. rer.einher
gehen nat. Lars Pracejus,
mit dem Erleben Gießen
von Distress, Ängsten und
Demoralisierung.
Innere Dazu kommen
Realitäten - Rituale soziale Probleme in Familie und Part-
der Persönlichkeitsentwicklung.
nerschaft oder am Arbeitsplatz.
Demonstration einer Safe-Place-Variante in Gruppentrance

Workshops Freitag
In diesem Workshop wird ein niederschwelliges hypnotherapeutisches Kurzzeit-programm
1.45 Uhr Prof.vorgestellt,
Dipl.-Psych. Dr. rer.
das über nat. Walter
die Aktivierung derBongartz, Konstanz
eigenen Ressourcen einen empirisch gut belegten
Direkte undzuindirekte
Beitrag Kommunikation
einer Reduzierung der emotionalen Belastungen und einer Verbesserung der Le-
bensqualität leisten kann. Aufgrund der strukturierten Vorgehensweise lässt sich dieses Kurz-
zeitprogramm sowohl gut in ein stationäres Setting integrieren als auch in einem ambulanten
Kontext einsetzen. Die Teilnehmer können ihre eigenen therapeutischen Erfahrungen einbrin-
Eine Akkreditierung
gen und anhand der gesamten
von Veranstaltung
praktischen Übungen Methodenbei der
derÄrzte-,
hypnosystemischen Konversation
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer
zur Ressourcenaktivierung mit 30 Punkten
und zur individualisierten ist beantragt.
Selbsthypnose ausprobieren.

Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

W 10 Dipl.-Ing. Caspar Harbeke, Bad Zwesten


Dipl.-Musiktherapeut Jochen Sattler, Ladenburg
Musik und Vibroakustik in der Schmerztherapie
deUTsCHe geseLLsCHaFT DGH
FÜr HYpnOse„Schmerz
Und HYpnOTHerapie e.V.- der körperliche Schmerz
lässt sich sprachlich nicht fassen
zerstört die Sprache geradezu. (…) Er versetzt uns in einen Zustand
zurück, in dem Laute und Schreie vorherrschen, deren wir uns bedienten,
bevor wir sprechen lernten“, postuliert die Sprachwissenschaftlerin
Jahreskongress im Jahr 2012
Elaine Scarry in ihrer vielbeachteten Veröffentlichung „Der Körper im
Schmerz“ (S. Fischer 1992).

15. november – 18.


Das Medium november
Musik räumt Mitteilungs- undin Bad Lippspringe
Verständigungsmöglichkeiten
ein, die schon in sehr frühen, ja sogar vorgeburtlichen Lebensabschnitten
zur Kommunikation basaler Botschaften bereit standen. In dem

Hypnose –
Workshop illustrieren musikresonanzbasierende psychotherapeutische
Behandlungsansätze wie die Tranceinduktion mit Klang und Rhythmus,

das Tor zum Unbewussten


die Arbeit mit speziellen musikgestützten Externalisierungstechniken im
Rahmen der „Tischtrommelkonferenz“ sowie der gezielte Einsatz von
Körpermusikinstrumenten, dass Schmerzerleben in solchen Erfahrungsräumen kommunizier-
und veränderbar werden kann.
9
Anthropologische und neurobiologische Erklärungsmodelle für die erstaunlichen Wirkungsef-
fekte von Musik sollen die praktische Erfahrungsebene ergänzen.

- 15 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 11 Dr. Woltemade Hartman, PhD, Südafrika-Pretoria


Innere Systeme stärken - Flow ermöglichen: die
psychotherapeutische Arbeit und Interventionen
mit Symptom-assoziierten Ego-States

In diesem Workshop werden die psychotherapeutische Arbeit und In-


terventionen mit Symptom-assoziierten Ego-States thematisiert und
verdeutlicht. Symptom-assoziierte Ego-States zeigen sich im Sinne des
Lebensflussmodells (nach Hartman 2018) in einer überhöhten Aktivie-
rung, die oft mit Emotionen der Ängstlichkeit, Wut, Zorn, Übererregung und konsekutiven
Workshops Freitag

Vermeidungsstrategien assoziiert ist. Gefahr- und Bedrohungserlebnisse können zu einem


Feststecken im Kampf- und/oder Fluchtmodus führen, in dem die damit verbundenen physi-
ologischen und emotionalen Reaktionen für manche Klienten nicht mehr zu regulieren sind.
Diese besagten Ego-States sind komplex und zeigen sich in der Regel änderungsresistent.
Dr. Hartman wird Ihnen mit einer Live-Demonstration vermitteln, wie man therapeutisch mit
diesen Ego-States arbeiten kann und wie diese erfolgreich in den Flow des Lebensflusses in-
tegriert werden können. Der Workshop wird seine Intensität auch dadurch gewinnen, dass
Dr. Hartman darstellen wird, wie sich solche Ego-States körperlich aktivieren lassen und dann
gezielt zur Bewältigung, Stärkung und Stabilisierung des jeweiligen Systems konstruktiv trans-
formiert und positiv funktionalisiert werden können.

W 12 Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Klaus Hönig, Ulm


Hypnotherapeutische Interventionen bei
Traumafolgestörungen

Traumatische Erlebnisse, z. B. nach Katastrophen, Unfällen,


Erkrankungen oder auch nach menschlicher Verursachung, können
Folgestörungen nach sich ziehen, die das Verhalten und Erleben
der Betroffenen in sämtlichen Lebensbereichen beeinträchtigen.
Ungewolltes belastendes Wiedererleben (Flashbacks) der
Traumaszenen tagsüber oder auch im Schlaf (Alpträume) können hierbei ebenso auftreten
wie eine emotionale Abstumpfung, gesteigerte psychophysiologische Erregung und
ausgeprägtes Vermeidungsverhalten. Der Workshop führt in verschiedene Techniken zur
wirksamen Behandlung dieser zentralen Symptomatik ein. Neben sicherheitsgebenden
und vertrauensstiftenden Stabilisierungstechniken werden auch konfrontative Techniken
vorgestellt und gemeinsam eingeübt, die eine behutsame, geschützte Annäherung an
die belastenden Erlebnisse ermöglichen. Zentrale Ziele sind hierbei die Veränderung des
traumatischen Erlebens, die Integration des Erlittenen in die Lebensgeschichte und die
Wiederherstellung der personalen Integrität. Der Workshop gibt einen praxisorientierten
Einblick in diese Behandlungsoptionen und richtet sich dabei gleichermaßen an Psychologen
und Ärzte mit unterschiedlichen hypnotherapeutischen Vorkenntnissen.

- 16 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 13 Dipl.-Psych. Dr. phil. Michael Hübner,


Münzenberg-Gambach
„Herz, Kopf und Lippen auf einer Linie“ - Theorie und
Techniken einer achtsam integrativen Therapie

Entsteht im menschlichen Erleben eine Verbindung und „Einigung“


zwischen körperlichen, kognitivintellektuellen, emotionalen,
beziehungs- und verhaltensorientierten Wirklichkeiten und
Informationen, kann sich ein Zustand größtmöglicher Integration
und damit Balance, Kohärenz und Gesundheit einstellen. In diesem Workshop wird ein

Workshops Freitag
entsprechendes praxisbewährtes integratives Psychotherapiekonzept für Psyche, Körper
und Beziehungen in Form von Demonstrationen und Fallbeispielen dargestellt und
praktisch, selbsterfahrend durch die Teilnehmer eingeübt. Dabei kommt dem Erlernen
eines selbstbeobachtenden Zustandes, den man „gewahr sein des Gewahrseins“ nennen
könnte, eine besondere Bedeutung zu. Darüber hinaus werden u. a. Gemeinsamkeiten von
achtsamkeitsorientierten und hypnotherapeutischen Techniken, aber insbesondere auch deren
wichtige Unterschiede erarbeitet und erfahrbar gemacht und entsprechende therapeutisch
spezifische Einsatzmöglichkeiten dargestellt (z. B. Erkennen und Dehypnose bei negativen
Programmübersicht
Trancezuständen, Erarbeitung und Nutzung positiver Trancezustände).
Durch einen hohen Anteil an Selbsterfahrung ist dieser WS für alle drei Berufsgruppen der
DGH geeignet.
onntag,
Vorträge

Programmübersicht
0.11.2011W 14 Prof. Mark P. Jensen, PhD, USA-Seattle
30 Uhr Prof. Hypnosis
Dr. Dr. med.
for dent. Hans-Peter
enhancing Jöhren,
comfort Bochum
in patients with
Diagnostik und
chronic Therapie der Zahnbehandlungsphobie
pain
This workshop will provide an overview of hypnotic strategies and
.00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin
suggestions for helping individuals better self-manage chronic pain
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen auf
conditions. It will begin with a discussion of the neurophysiology of
die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
pain and hypnotic analgesia, and how hypnotic strategies can be used
Magnetresonanztomographie-Studie
to target the brain systems involved. A model for performing a com-
plete evaluation of the outcome- domains
Pause -that hypnosis can benefit in persons with chronic
pain will be presented, and methods for developing a pain treatment plan based on this
.00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus, Gießen
evaluation will be discussed. Strategies for integrating hypnosis with other approaches with
Innere Realitäten - Rituale der Persönlichkeitsentwicklung.
proven efficacy (e.g. cognitive therapy and Motivational Interviewing) to enhance overall
Demonstration einer Safe-Place-Variante in Gruppentrance
treatment benefits will also be covered. The emphasis of the workshop will be on applied
clinical technique; demonstrations, brief exercises and the opportunity for consultation will
.45 Uhr Prof. be
Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz
included. After participating in the workshop, participants will have the resources and
Direkte und indirekte Kommunikation
skills to evaluate a patient with chronic pain for hypnosis treatment, and design a treatment
intervention that addresses the various problems identified. Learning Objectives:
1. Understand the physiological, cognitive and behavioral factors that underlie and influence
pain and the implications of this for designing hypnotic suggestions that help clients shift
Eine Akkreditierung der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-,
from maladaptive to adaptive cognitive processes and pain coping behaviors.
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.
2. Be able to perform a thorough psychosocial evaluation of the psychosocial factors influen-
cing pain and functioning, and design a treatment protocol that addresses each factor.
3. Be able to integrate cognitive therapy and Motivational Interviewing with hypnosis treat-
Workshop wird durch
ment to enhance die Firma
treatment outcome.AVR aufgezeichnet!

- 17 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 15 Sebastian Knop, Zahnarzt, Dortmund


Damit der Schmerz angenehmer ist - Konfusions-
techniken in der Patientenkommunikation und
zur Tranceinduktion

„Funktioniert Hypnose bei mir überhaupt?“, „Ob ich wohl alles richtig
mache, um hypnotisiert werden zu können?“, „Wie soll ich mich auf
die Hypnose konzentrieren, wenn ich so aufgeregt bin?“ – ein starkes
Bedürfnis nach Logik erschwert es vielen Patientinnen und Patienten, zu
ihrem gewünschten Tranceerleben zu gelangen. Ihnen kann mit Konfusionstechniken oftmals
Workshops Freitag

geholfen werden.

Aber nicht nur zur Tranceinduktion kann Konfusion hilfreich sein. In der alltäglichen Pati-
entenkommunikation können konfusionsartige Elemente angstbesetzte und unangenehme
Situationen entschärfen.
Eine besondere Form stellt die Kinderbehandlung dar. Einfache Konfusionen im Praxisalltag
stellen für die einen Kinder nur eine Ablenkung dar, andere Kinder dagegen gehen bereits
dadurch sehr schnell in Trance.
Programmübersicht
Schließlich beschäftigen wir uns im Workshop noch mit einzelnen Schnellinduktionen, der
Königsdisziplin der Konfusion.
nntag,
Vorträge

Programmübersicht
.11.2011
30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie
W 16 Dr. med. Thomas Koch, Mainz
00 Uhr Dipl.-Psych. Harald
„Heiter und Krutiak,
gelassen“ in Berlin
Trancearbeit mit Kindern
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter
und Erwachsenen Lebensmittel-Aversionen
Ressourcenerweckung zur positiven auf
die Aktivierung des Belohnungssystems
Eigenverantwortung erreichen im Gehirn: Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
In diesem Workshop werden nach einer erfrischenden Gruppentrance
- Pause -
als Einstieg in die klinische Hypnose theoretisch Elemente wie
00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus, Gießen
Innere
- Realitäten - Rituale
„Rapport (-aufbau oderder Persönlichkeitsentwicklung.
-bruch)“ - Wie stelle ich Rapport mit dem
Demonstration
Patienten einer Safe-Place-Variante
her? Bin in Gruppentrance
ich noch im Rapport mit ihm?
- „Repräsentationssysteme (Magie der 5 Sinne)“ - Wo hat der Patient seinen
Leitrepräsentationskanal? Wo und wie hole ich ihn ab?
45 Uhr Prof.- Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz
„Ankern (Up Time Anker - Moment of Excellence)“ - Wie ankere ich effektiv?
Direkte und indirekte Kommunikation
- „Induktionstechniken“

vorgestellt und in praktischer Trancearbeit geübt.

Eine Akkreditierung der gesamten


Durch Demonstrationen, Veranstaltung
eigenständiges Üben undbei der Ärzte-, lernen die Workshop-Teil-
Gruppentrance
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer
nehmer, Ressourcenerweckung mit 30Eigenverantwortung
zur positiven Punkten ist beantragt.
nachhaltig zu erreichen und
in individualisierter Selbsthypnose auszuprobieren.

Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

- 18 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 17 Dipl.-Psych. Yvonne König, Ingelheim


Impulse, um schmerzliche (bewusste und unbewusste)
biographische Marker sanft und heiter zu wandeln

Hier geht es um sanfte, hypnotherapeutische Techniken, die Klien-


tInnen erlauben, sich in ihrer erwachsenen, kompetenten Gegenwär-
tigkeit zu stabilisieren, zu festigen und zu verankern, um von hier
aus auch in Bezug zu schmerzlichen Themen, den eigenen „inneren
Kindern/Jugendlichen“ ein sicherer Hort sein zu können. Das Modul
„Die Physiologie des Problems und die Psychologie der Lösung“ besteht aus vier Phasen:

Workshops Freitag
1.) Stabilisierung der erwachsenen Ebene mit Elementen aus der Körperpsychotherapie,
modernen, mentalen Bewältigungsstrategien und einer sanften, hypnotherapeutischen
Erweiterung des seelischen Bezugsrahmens.
2.) Das Annehmen und Halten eines biographischen Markers erlöst den angst-
besetzten/schmerzlichen Schatten durch anmutiges Erhellen.
3.) In Ehren entlassen, was ausgedient hat. Das innere Einverständnis zur Erleichterung
des Gepäcks.
4.)
Programmübersicht
Das biographische Drehbuch wandeln und eine neue, heitere Geschichte schreiben.

Dieses Stufenprogramm erarbeiten wir freudvoll anhand von Fallbeispielen und vertiefen es
onntag,
Vorträge
durch nachhaltige Kleingruppenarbeit und Gruppentrancen. Somit ist dieser Workshop für

Programmübersicht
0.11.2011 alte Häsinnen/Hasen, Neu- und WiedereinsteigerInnen gleichermaßen geeignet. Ich freu mich
mit Ihnen, sanft und heiter, weiter am hypnotherapeutischen Netz zu weben.
9.30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie

0.00 Uhr W 18Dipl.-Psych. Harald


Dipl.-Psych. Krutiak,
Detlef Kranz,Berlin
Mülheim
Die Auswirkung
„Trance triffthypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen
Tinnitus“ - Hypnotherapie bei auf
die Aktivierung des
Ohrgeräuschen Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
Hypnotherapie erleichtert und vereinfacht die Therapie beim Leiden
- Pause -und den Therapeuten. 1993
unter einem Tinnitus für den Betroffenen
1.00 Uhr Dipl.-Psych.
selbst von Dr.
den rer. nat. Lars
Belastungen desPracejus,
„Mannes imGießen
Ohr“ gequält, entschloss
Innere
ichRealitäten - Ritualemoderner
mich zur Anwendung der Persönlichkeitsentwicklung.
Hypnotherapie bei mir selbst. Da es
mir bereits nach wenigen hypnotherapeutischen Interventionen besser
Demonstration einer Safe-Place-Variante in Gruppentrance
ging, wendete ich diese Methoden und Techniken dann bei meinen Patienten ebenso erfolg-
reich an. In meinem Workshop werden einige dieser Techniken, die ich im Laufe der letzten
1.45 Uhr Prof.20
Dipl.-Psych. Dr. rer.
Jahre im klinischen nat.entwickelt
Alltag Walter Bongartz, Konstanz
und erfolgreich bei der Behandlung von Menschen
Direkte
mit und indirekte
Tinnitusleiden Kommunikation
angewendet habe, demonstriert und mit Teilnehmern geübt. Nicht selten
kann auf diese Weise schon in einer einzelnen Sitzung ein wichtiger Behandlungsfortschritt
erreicht werden, der hilft, das Leiden unter einem Tinnitus erfolgreich zu lindern oder zu
bewältigen. Neben der Vermittlung des notwendigen Wissens über die medizinischen Grund-
Eine Akkreditierung der gesamten
lagen der Entstehung Veranstaltung
des Tinnitusleidens werdenbei der Ärzte-,
Methoden sowohl für die symptomorien-
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer
tierte (Sinneskanäle mit 30derPunkten
wechseln, Umlenkung ist beantragt.
Aufmerksamkeit) wie die problemorientierte
Hypnotherapie (Metapherarbeit, Reframing) dargestellt. Die Teilnehmer werden theoretisch
und mit praktischen Übungen in die Therapieplanung, in die Gestaltung des Rapports, in die
Besonderheiten der Tranceinduktion bei einem Tinnitusleiden und in direkte sowie indirekte
Workshop wird durch
hypnotherapeutische die Firma
Techniken AVR Tinnitusleiden
bei einem aufgezeichnet! eingeführt.

- 19 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 19 Dr. Stan Lifschitz, Südafrika


Talking of Eldership... learning from the experienced

In our all consuming post modern lives and practices, knowledge de-
rived from the lived experiences of the Elders, is seldom known or
spoken about. Theories are expounded about age and wisdom yet we
seldom talk to those who know.

The intention of this workshop is to gather those who want to talk


about Eldership, to dialogue, and to listen to stories and expierences that can enlighten and
Workshops Freitag

teach us in our lives and our professional practices.

Practioners of all ages are invited - young and old together - would make this occasion a
healing expierences for all.

W 20 Dr. phil. Marianne Martin, A-Wien


Gewichtskontrolle mit Hypnose

Ein bewährtes Konzept zur Gewohnheitskontrolle: Praxisnah vermittelt


und sofort einsetzbar (nicht für Ess-Störungen wie Bulimie).

Kern des Konzeptes sind 3 Schritte in Trance mit der Ressource aus der
Zukunft:
1. Imagination des erreichten Zieles in Zeitprogression
2. eins werden damit
3. Rückschau aus der Zeitprogression bis zur Gegenwart.

Zusätzlich hilfreich: Selbsthypnose inklusive „Werbeslogans für die Seele“, Utilisieren von Tier-
verhalten, Metaphern. Selbstverständlich mit Demonstrationen und Übungen. Zum Abschluss
reden wir über Indikationen und Kontraindikationen für dieses Konzept.

Angesprochene Berufsgruppen: ÄrztInnen, Diplom-PsychologInnen, ZahnärztInnen.


Voraussetzung: Grundkenntnisse in Hypnose.

- 20 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 21 Dr. phil. Matthias Mende, A-Salzburg


Hypnotische Kommunikation mit dem Symptom
in der Psychosomatik:
Nähren - Konfrontieren - Integrieren

Dieser Workshop erschließt die Möglichkeiten der Hypnotherapie in


der komplexen Behandlungssituation mit Patienten mit somatoformen
und psychosomatischen Störungen. Das Symptom wird utilisiert, um
Rapport zu schaffen und die Aussöhnung mit dem Körper vorzuberei-
ten. Nach dem Ich-stärkenden therapeutischen Nähren zur anfänglichen Symptomlinderung

Workshops Freitag
wird der Patient durch sanftes Pacing/Leading und symbolisches Arbeiten ermutigt, die im
Symptom enthaltende Botschaft zu konfrontieren und zu integrieren. Lösungsorientierte und
psychodynamische Behandlungsansätze greifen bei dieser Arbeit sinnvoll ineinander.
Die Teilnehmer lernen, (1) das psychosomatische Symptom zu utilisieren, um Rapport herzu-
stellen, (2) den Rapport zum Patienten auch in schwierigen Phasen der Therapie aufrechtzu-
erhalten und (3) das Wechselspiel zwischen Nähren und Konfrontieren in der Kommunikation
mit dem Symptom so zu gestalten, dass die bedeutsame Botschaft des Symptoms identifiziert
und ins Leben integriert werden kann.

Nach der theoretischen Darstellung der besonderen therapeutischen Situation in der Psycho-
somatik werden die verschiedenen Therapiephasen auch unter Bezugnahme auf Fallbeispiele
der Teilnehmer demonstriert und erprobt.

W 22 Dipl.-Psych. Ronald Milewski, Bochum


Dipl.-Psych. Gaby Weißenfeld, Bochum
Tango statt Fango

„Langes Sitzen ist das neue Rauchen“, sagt Dietrich Grönemeyer,


Bruder von Herbert Grönemeyer und „Vater der Mikrotherapie“. So
wie unsere PatientInnen ihren Arbeitsalltag nur allzu häufig sitzend vor
dem PC verbringen, verbringen wir als PsychotherapeutInnen unseren
Arbeitsalltag sitzend vor unseren PatientInnen. Für beide Gruppen
gilt Tanzen anerkanntermaßen als die „beste Medizin“, denn Tanzen
lindert Schmerzen, stärkt Immun- und Herz-Kreislauf-System und hebt
die Stimmung, um nur einige wenige nach Studienlage bestätigte
Wirkungen des Tanzens zu nennen. Und das Beste dabei ist: In der Regel
macht Tanzen auch noch Spaß, was die Motivation, sich zu bewegen,
erheblich fördert. Im Workshop werden wir über Bewegungs-,
Tanzübungen und Metaphern die heilsame Wirkung des Tango
Argentino auf Körper und Seele vermitteln. Ein durchaus gewünschter
Effekt dieser Vorgehensweise ist, dass sich die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer am Ende des Workshops in unterschiedlichen Rollen und mit verschiedenen
Partnerinnen und Partnern zur Musik des Tango Argentino als Tanzpaar entspannt bewegen
können. Der Workshop ist sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch fortgeschrittene
Tangotänzerinnen und –tänzer.

- 21 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 23 Dipl.-Psych. Frauke Niehues, Gießen


Selbstwert, Selbstwirksamkeit und Selbstakzeptanz

Die Erhöhung des Selbstwerts ist ein Hauptanliegen vieler Klienten und
hat großen Einfluss auf den Therapieerfolg. Der Umgang mit dem The-
ma gestaltet sich jedoch oft schwierig. Häufig hat man das Selbstwert-
gefühl des Klienten in einer Sitzung aufgebaut, aber der Effekt ist bis
zur nächsten Sitzung „verpufft“. Oder der Klient meldet zurück: „Vom
Kopf her weiß ich, dass ich etwas wert bin, aber ich kann es nicht
fühlen“.
Workshops Freitag

In dem Workshop wird ein neues Selbstwertmodell vorgestellt. Das Modell umfasst alle wich-
tigen Aspekte, die Einfluss auf das Selbstwertgefühl nehmen und setzt diese in Bezug zuei-
nander. Es hilft, die Ursache der Schwierigkeiten genauer zu erkennen und im Anschluss die
Methodik zur Behebung der Schwierigkeiten punktgenau auszuwählen.

Natürlich bekommen Sie auch den Handwerkskoffer zum Modell. Dieser ist gefüllt mit vielen
auf einzelne Aspekte des Selbstwertes zugeschnittene sowie übergreifende Methoden. Hierzu
gehören Tipps und Tricks, wie Sie den Klienten nicht nur kognitiv, sondern auch emotional
erreichen, systemklärende Methoden, Impacttechniken, Metaphern, Trancen usw.

W 24 Dr. med. Gisela Perren-Klingler, CH-Basel


Oh Schmerz, lass nach! Umgang mit «funktionellen»
Schmerzen: Von Medizin, Placebo und Hypnose

Schmerz ist eine menschliche Erfahrung, die jede/r kennt; körperliche


und seelische Schmerzen lassen Hilfe suchen. Neben den somatisch
erklärbaren und behandelbaren Schmerzen gibt es «funktionelle»
Schmerzen, die mit herkömmlicher Medizin schwierig oder kaum
zu behandeln sind. Bei diesen Schmerzen spielen die «Droge Arzt»,
Placebo und Trance eine wesentliche und effiziente Rolle, doch man muss all das gezielt
einsetzen können.

Es gibt verschiedene Stufen, die im Umgang mit funktionellen Schmerzen beachtet werden
sollten. Zusätzlich braucht es Kenntnis verschiedenster Techniken, assoziativer und dissozia-
tiver Art, und einer sehr gekonnten Verwendung von Sprache, damit man seinen Schmerz-
patienten gerecht werden und ihnen für das Reframing ihres Schmerzes Türen öffnen kann.
In diesem Workshop kann man lernen, wie «Schmerz» ernst genommen wird, durch Sprache
Hoffnung und Beginn eines anderen Umgangs gesät wird und wie der Klärungsprozess läuft,
der uns am Ende eine spezielle Technik anwenden lässt.

Man wird am Ende des Workshops eine Palette von linguistischen, assoziativen und dissozia-
tiven Techniken kennengelernt und in den Gruppenübungen angewendet haben und so eine
Toolbox für Schmerz mitnehmen können.

- 22 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 25 Prof. Dipl.-Psych. Dr. Dirk Revenstorf, Tübingen


Hypnose in der Paar- und Sexualtherapie

Sexualität ist für viele Menschen die größte Ressource in der Liebe und
kann zugleich eine starke Bedrohung darstellen. Sie ist Lustquelle, aber
auch belastet durch Tabuisierung, Selbstabwertung und Aggression,
wenn sie nicht von beiden Partnern kongruent erlebt wird – besonders
im Falle von Untreue, Eifersucht und Trennungswünschen.

Beziehung und Sexualität werden von Mann und Frau unterschiedlich erlebt, sind sensibel für

Workshops Freitag
Probleme und sind beides Ebenen, auf denen sich Fürsorge, Konflikte und Entwicklung der
Liebesbeziehung manifestieren.

Hypnotische Interventionen für dabei auftretende Störungen der Paarkonflikte sowie der
weiblichen und männlichen Sexualität sind der Stoff für das Seminar.

W 26 Dipl.-Psych. Harry Siegmund, Hamburg


Coaching mit Placebo Know-how
Medikamenten-, Substanz- und Konsum-Management
mit der wingwave-Methode

Inzwischen konnte die Gehirnforschung zeigen, dass der Placebo-Effekt


ein messbarer neurobiologischer Vorgang ist. Mit dessen Hilfe kann im
Rahmen von Psychotherapie und Coaching gesundheitsbelastendes
Konsumverhalten durch psychogene Ressourcen optimiert werden. Das
gilt für:
• Medikamenten-Abusus (z.B. Analgetika)
• Übermäßiges Essen
• Nikotin- und Alkoholkonsum
• IT- und Medien Konsum – Handy, PC, TV

Mit der sogenannten „Chaining-Strategie“ aus dem NLP nach Robert Dilts kann ein
subjektiv positiver Konsum-Effekt psychogen in kleinen Schritten nachvollzogen werden,
wobei der Patient oder Klient in Trance die subjektiv positiven Effekte – beispielsweise von
Schmerzmedikamenten oder Handykonsum – aus seiner Referenzerfahrung nacherlebt und
später als mentale Selbstmanagement-Übung für ein positives Körpererleben autogen erzeugt
gezielt einsetzen kann. Mit wingwave-Coaching wird das Ergebnis verstärkt und der Abstand
zum „Objekt der Begierde“ angenehm neutralisiert.

- 23 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 27 Dr. med. dent. Ute Stein, Berlin


Schnellinduktionen zum Aufbau einer Hypnoanästhesie
in der Zahnarztpraxis

Die Fähigkeit des menschlichen Gehirns, Schmerz durch veränderte


Bewusstseinszustände unterschiedlich zu verarbeiten und wahrzuneh-
men, ist u.a. eine Folge der Evolution. An diese uralte Fähigkeit knüpft
der Workshop an.

Den Teilnehmern werden anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der Referentin und eigenen
Workshops Freitag

Workshop-Erfahrungen durch Übungen Kenntnisse vermittelt, konkrete Schnellinduktionen


und daraus resultierende hypnoanästhetische Phänomene zu erleben, um diese in der Praxis
im Umgang mit Schmerz bei Patienten sicher und erfolgreich anwenden zu können.

Die Teilnehmer sollten Vorkenntnisse in hypnotischer Kommunikation durch die Grundausbil-


dung entsprechender Hypnosegesellschaften besitzen (DGH, DGZH, SMSH, ÖGZH, MEG u.a.).

W 28 Dr. med. Michael Teut, Berlin


Hypnotherapie in der Schlaganfallrehabilitation

Der Workshop vermittelt hypnotherapeutische Strategien, die eine


Rehabilitation nach einem Schlaganfall unterstützen. Im Mittelpunkt
stehen ressourcenaktivierende Techniken, die es dem Patienten
ermöglichen sollen, frühere Fähigkeiten zu (re)aktivieren, die Krankheit
besser zu bewältigen und mehr innere und äußere Autonomie und
Kontrollfähigkeit zu gewinnen. Die Übungen können auch auf eine
Reihe anderer Erkrankungen mit neurologischen Defiziten übertragen werden.

Teilnehmer erhalten ein ausführliches Skript.

- 24 -
Workshops Freitag, 15.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 29 Kirsten Voigt, Ärztin, Köln


Wenn der Bauch schmerzt - Hypnose bei chronischen
Darmerkrankungen

Wissenschaftliche Studien zeigen die gute Wirksamkeit von Hypnose


bei chronischen Darmerkrankungen. Hypnose verbessert die subjek-
tiven Beschwerden, sowohl in der Einzeltherapie als auch in der Grup-
pentherapie. Heilsame innere Bilder aktivieren die Selbstheilungskräfte,
erhöhen die Selbstwirksamkeit und die Zuversicht. Dies führt zu einer
erlebten Selbstkontrolle und zu einer gesteigerten Lebensqualität.

Workshops Freitag
In diesem Workshop werden Hypnosetechniken durch Theorie, praktische Beispiele, Übungen
und Gruppentrancen erarbeitet.

W 30 Dipl.- Psych. Claudia E. Weinspach, Münster


Hypnotherapeutische Konzepte bei Ängsten

Angststörungen und Depressionen sind laut WHO die am weitesten


verbreiteten psychischen Erkrankungen und können mit der Hypnothe-
rapie lösungsorientiert, effektiv und dabei nachhaltig behandelt wer-
den.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns ausgehend von der Diagnose


verschiedener Angststörungen mit den bei Angst auftretenden Trancephänomenen (Sym-
ptomen) und der Unterscheidung zwischen der Symptom- und Ursachenebene. Darauf basie-
rend werden Hypnosetechniken zur Behandlung von Angststörungen vorgestellt und geübt.
In Fallbesprechungen werden wir außerdem eine Therapieplanung erstellen und exemplarisch
anwenden, sodass jeder Teilnehmer am Ende des Seminars in der Lage sein wird, eine Angster-
krankung erfolgreich hypnotherapeutisch zu behandeln.

- 25 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Freitag, 15.11.2019

W 31 Dr. med. Martina Wittels, A-Oberndorf/Salzburg


Schmerz, lass nach? - Anwendung von psychodyna-
mischen Konzepten und Zusammenhängen in der hyp-
notherapeutischen Arbeit mit Schmerzpatienten - wie
Kränkung, Versagung und mangelnde Wertschätzung
des Selbst ein Stück Freiheit gewinnen

In diesem Workshop werde ich die psychodynamischen Bedingungen


bei Menschen, die an einer chronischen Schmerzerkrankung leiden, beschreiben und Beispiele
von Interventionen zeigen. Es sollten aber auch Ihre Vorschläge hypnotherapeutischer Inter-
Workshops Freitag

ventionen besprochen, weiterentwickelt und geübt - erfahren werden. Bringen Sie Geschich-
ten eigener Patienten, mit denen die Arbeit stagniert, und wir werden in Rollenspielen versu-
chen, die Blockaden zu erkennen. Solche Erfahrungen sind wertvoll im besseren Verständnis
für die Hürden, die unsere Patienten oft nicht nehmen wollen/können. Denn hier kommen un-
verarbeitete Trauer, Schuld- und Sühneaspekte, gehemmte aggressive Affekte und eine lange
Geschichte von Leid und Niederlagen als wichtige Chronifizierungsfaktoren zum Tragen. Viel-
fach dient Schmerz als Ersatz für Verlust und stabilisiert – oft dysfunktionale – Beziehungen.

Ich möchte diesmal versuchen, die Kompetenz der TeilnehmerInnen zu nutzen, sodass alle
voneinander lernen können, anstatt dass ich als Kursleiterin vorgebe, das beste Wissen und
Können zu haben. Denn unsere Patienten stellen uns nur allzu oft vor neue, ad hoc unlösbare
Rätsel.

- 26 -
Rahmenprogramm

Foren
am Donnerstagabend
 Willkommenstreff für neue
Kongressteilnehmerinnen und –teilnehmer
Nehmen Sie zum ersten Mal am Jahreskongress der DGH teil? Wir freuen uns, dass Sie da sind, und
möchten Sie gerne persönlich begrüßen und Sie ganz herzlich willkommen heißen. Wir möchten Ihnen
eine Gelegenheit geben, Kontakte zu knüpfen, Gleichgesinnte kennenzulernen und mögliche Fragen zum
Kongress oder zur DGH zu klären.

am Freitagabend
Forum Redaktionsteam Suggestionen

Rahmenprogramm

Die „Suggestionen“ ist die einmal jährlich erscheinende Mitgliederzeitschrift der Deutschen Gesellschaft
für Hypnose und Hypnotherapie. In diesem Forum treffen sich Kolleginnen und Kollegen des Redaktions-
teams und freuen sich über jede und jeden Interessierte(n), die/der Lust hat, mit Ideen für Themen und
Artikel die Zeitschrift mit Lesenswertem zu füllen. Gefragt sind Texte zu wissenschaftlichen Forschungsar-
beiten, Erfahrungsberichten aus der ärztlichen und psychotherapeutischen Praxis, Interviews mit Experten
der Hypnose und Hypnotherapie, Buchbesprechungen und andere kreative Ideen. Ein herzliches Willkom-
men allen, die im Redaktionsteam mitarbeiten möchten oder auch einfach nur einmal in dieses Forum
hineinschnuppern möchten.

Forum Medienpräsenz

Hypnose und Hypnotherapie werden in den Medien häufig thematisiert – leider oft in reißerischer und un-
seriöser Form. Dadurch kommt es bei den Menschen zu Fehlinformation und daraus resultierenden Äng-
sten, mit denen Hypnotherapeuten sich in ihrer täglichen praktischen Arbeit auseinandersetzen müssen.
Als Fachgesellschaft ist der DGH natürlich an einer sachlichen und wissenschaftlich fundierten Information
der Öffentlichkeit über Hypnose und Hypnotherapie gelegen. Wer Interesse hat, an einer professionellen
Präsentation dieser Themen in den Medien mitzuwirken – sei es durch das Verfassen von Texten, das Mit-
wirken an Fernsehbeiträgen, die Bereitschaft, als Interviewpartner mit Expertise zur Verfügung zu stehen,
das Pflegen von relevanten Kontakten zu den Medien o.ä. – ist zu diesem Forum herzlich willkommen.

 „Conversation Hour“
mit Prof. Mark P. Jensen, PhD, USA-Seattle
Bei diesem Angebot während des Jahreskongresses haben Sie die Gelegenheit, mit dem international
bekannten und renommierten Referenten ins Gespräch zu kommen, ihn zu seinen Konzepten und seinen
Erfahrungen zu befragen und ihn persönlich kennenzulernen. Eine wunderbare Chance, im kleineren
Rahmen mit internationalen Experten in Kontakt zu kommen!

- 27 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019

W 32 Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus, CH-Brunnen


Einstieg in die Hypnose für Interessierte und Skeptiker
 speziell für Einsteiger

Jeder hat schon etwas über Hypnose gehört: In Krimis, Filmen, als Show,
von einem Bekannten, der ein Problem behandeln ließ. Angesichts der
verblüffenden Phänomene neigt der Einsteiger zu einer Mischung aus
Neugier und Skepsis.

Dieser Kurs gibt einen strukturierten Einstieg in die Technik der Hypnose und bietet ein Forum
für offene Fragen:
• Woher kommt Hypnose?
• Was ist Hypnose, Hypnotherapie und Trance?
• Ist Showhypnose Betrug oder funktioniert das wirklich?

Wir behandeln die Grundlagen hypnotherapeutischen Arbeitens und üben in Kleingruppen.


Hierbei haben die Kursteilnehmer die Möglichkeit zur aktiven Gestaltung von Trancephäno-
menen sowie zur Erfahrung im Selbstversuch.
Workshops Samstag

• Vorbereitung der Trance


• Suggestibilitätstests
• Erste Induktionstechniken
• Aufhebung der Trance – Reorientierung

W 33 Dr. med. dent. Christian Bittner, Salzgitter


Wenn Schmerz unwichtig wird - Kurzinterventionen beim
Zahnarzt

Schmerz hat einen wichtigen Stellenwert im Leben eines Menschen. Er


zeigt uns Stellen im Körper, an denen „nicht alles rund läuft“. Ande-
rerseits hat Schmerz, neben der Warnfunktion, im zahnmedizinischen
Kontext oft keinen weiteren Stellenwert, gut auch daran zu erkennen,
dass Angsthasen nötige Behandlungen trotz wiederkehrender Schmer-
zintervalle oft jahrelang ignorieren können!

Im Kurs soll es daher darum gehen, Patienten, die kleinere Eingriffe ohne die lästige und oft
auch länger anhaltende Anästhesie absolvieren wollen, Hilfsangebote aus dem Bereich der
Kommunikation und Hypnose zur Verfügung zu stellen. Gleiches gilt für Patienten mit chro-
nischen Schmerzzuständen, auch diese wollen wir in den Focus rücken!
Wir besprechen, üben und tauschen uns aus! Ich freu mich auf Euch!

- 28 -
30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum

ammübersicht
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr
.00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen auf
W 34die Aktivierung des Belohnungssystems
Dr. med. Michael Bohne, Hannoverim Gehirn: Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
Behandlung chronischer Schmerzen mit PEP

Chronische Schmerzen korrelieren - Pausehoch


- mit posttraumatischen
.00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus, Gießen
Belastungsreaktionen. 49% der Patienten der Studie von Amital et al.
mit PTSD litten unter Fibromyalgie, während nur 5% der depressiven
Innere Realitäten - Rituale der Persönlichkeitsentwicklung.
Patienten darunter litten (Journal of Psychosomatic Research). 66% der
Demonstration einer Safe-Place-Variante in Gruppentrance
Soldaten der Studie von Shipherd et al. mit PTBS litten unter chron.
Schmerzen (Journal of Rehabilitation Research and Development).
.45 Uhr Prof. In
Dipl.-Psych.
einer Studie Dr.
von rer. nat.etWalter
Church Bongartz,
al. 2014 Konstanz
(Explore NY) gingen die Schmerzen unter „EFT-
Direkte und indirekte
Klopftherapie“ um 41Kommunikation
% zurück und die Symptome der TBI (traumatic brain injury) auch
um 41 %. Auch schmerztherapeutische Vertreter aus Deutschland haben beeindruckende
Erfahrungen mit dem Klopfen und PEP bei chronischen Schmerzen gemacht. Doch auf was
muss man beim Klopfen fokussieren? Hier gibt es einige spannende Erfahrungen, die deutlich
Eine Akkreditierung
machen, dass der
mangesamten Veranstaltung
mit dem Klopfen bei der
und noch mehr mitÄrzte-,
PEP einen direkten Zugriff auf die
Schmerzverarbeitung
Psychotherapeuten- hat, da PEP sich
und Zahnärztekammer gut30zur
mit Affektregulation
Punkten und zur Transformation von
ist beantragt.
einschränkenden Beziehungsmustern, den Big Five Lösungsblockaden eignet. Wenngleich
natürlich an einem Tag nur ein kurzer Einblick in diese Arbeit geleistet werden kann, soll

Workshops
Rahmenprogramm
aufgezeigt werden, welche Grundideen und Behandlungsstrategien in PEP stecken.
Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

Samstag
W 35 Prof. Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz
Hypnotherapie bei Depression und die archaische
Dimension der Trancesprache
eUTsCHe geseLLsCHaFT DGH
Die Trancesprache archaischer und traditioneller Kulturen bietet die
Ür HYpnOse Möglichkeit,
Und HYpnOTHerapie
emotionale Erfahrungen e.V.
in besonderem Maße körperlich
zu vertiefen (embodiment), ohne dass der Patient „mitarbeiten“ muss.
Dies ist insbesondere von Vorteil bei Patienten, die dies auch nur schwer

Jahreskongress im Jahr 2012


können wie gerade bei depressiven Patienten. Nach einer kurzen
praktischen Einführung in diese Form von Trancesprache geht es dann auch gleich los.
Das Seminar stellt einen dreifaktoriellen Behandlungsrahmen zur Hypnotherapie von
15. november – 18. november in Bad Lippspringe
Depressionen vor und beschreibt für jede Phase entsprechende hypnotherapeutische
Maßnahmen (mit schriftlichem Material). Die drei Phasen sind dabei nicht als
Behandlungskomponenten zu verstehen, die unbedingt zeitlich aufeinanderfolgen müssen,

Hypnose –
sondern die durchaus auch parallel verlaufen bzw. überlappen können.

1. „Aufschließungsphase“: Zugang zu einem stereotypen autobiographischen Gedächtnis,

das Tor zum Unbewussten


Aufbau emotionaler Zugänge zu Selbstwert und Selbstwirksamkeit, Behandlung der
körperlichen Basis von chronischen Erschöpfungszuständen.
2. Arbeit an der Depressionsursache: biographische Ursachen („pathogenes Selbstbild“),
Anpassungsstörung, komplexe Trauer etc.
9
3. Mobilisierung des Patienten: Motivations- und Zieltrancen, Aufbau von angemessenem
Verhalten, „Identitätsaufbau“.

Die wesentlichen Interventionen werden über Gruppentrancen und Einzeldemonstrationen


verdeutlicht.

- 29 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019

W 36 Dr. med. dent. Eberhard Brunier, Mainz


Die Kunst des Bogenschießens - eine faszinierende Form,
Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen

Sie erleben Bogenschießen in der Tradition der Samurai.


Nur bewusstes Training und unbewusstes Wissen führen zum Erfolg -
nämlich sich selbst mehr und mehr zu begegnen und die eigene Mitte
zu finden.

Ankommen - Entscheiden - Handeln: Im Seminar entdecken Sie den Ausgangspunkt für Ihr
zielgerichtetes Handeln und erfahren sich im Einklang mit dem Ergebnis.
Einmaligkeit - Freiheit - Freude: Du bist einmalig und frei – das größte Wissen, die größte
Kraft ist in Dir!
Schönheit und Seele: Du bist schön - mit Deinem so wunderbaren Geist und Körper lohnt
es sich, 100 Jahre alt zu werden!
Das Phönixkonzept: Und dann erst recht - lerne wie ein Phönix, neu zu werden.
Wenn der Bogen zerbrochen ist, dann schieß - mit Deinem ganzen Sein.

Programmübersicht
Workshops Samstag

In diesem Kurs erhalten Sie Einblick in die jap. ZEN-Philosophie, Sie erfahren die symbolischen
Inhalte des Bogenschießens und lernen dieses Wissen in Ihren Alltag einzufügen.

nntag,
Vorträge

Programmübersicht
.11.2011
30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
W 37Diagnostik
Dr. med.und Therapie
dent. Sylvioder Zahnbehandlungsphobie
Chiamulera, Bremen
Mikrodynamik der Hypnose
00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter
Die Fähigkeit, wirklich gut hypnotisieren zu Lebensmittel-Aversionen
können, basiert auf einem auf
die Aktivierung des von
tiefen Verständnis Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
Hypnose als Multi-Level-Communication. In die-
sem Workshop geht es daher darum, sowohl die verbalen als auch die
Magnetresonanztomographie-Studie
nonverbalen Techniken zur Trance-Induktion so weit im Detail plastisch
und verständlich zu machen, dass - Pause - kleinsten, „selbstverständ-
auch die
lichsten“ Elemente der Induktion explizit gemacht werden – daher Mi-
00 Uhr Dipl.-Psych.
krodynamik.Dr.Alle
rer.impliziten
nat. Lars Pracejus,
Frames, Gießen sind, damit das kooperative Geschehen
die notwendig
Innere
derRealitäten - Ritualeablaufen
Hypnose erfolgreich der Persönlichkeitsentwicklung.
kann, werden explizit gemacht. Die daraus resultierende
Demonstration
Dynamik des einer Safe-Place-Variante
subjektiven in Detail-Ebene
Erlebens wird auf der Gruppentrancein ihrer strategischen Entwicklung
beschrieben und erlebbar gemacht. Das so gewonnene vertiefte Verständnis der Dynamik
45 Uhr Prof.hypnotischer
Dipl.-Psych. Dr. rer.
Prozesse undnat. Walter Bongartz,
Interaktionen Konstanz
führt zu einem selbstbewussteren und angstfreien
Umgang mit den verschiedensten Induktionstechniken und – was noch wichtiger ist – eröffnet
Direkte und indirekte Kommunikation
einen Raum für kreative und situative Nutzung der Prinzipien der Mikrodynamik der Hypnose.
Ziel dieses Workshops ist es, den Teilnehmern anhand praktischer Beispiele zu Themen wie
hypnotisches Setting, verschiedene Induktionstechniken, verbale und nonverbale Elemente
der Tranceinduktion, Seeding und Priming, Katalepsie und Levitation, dieses tiefe Verständnis
Eine Akkreditierung der gesamten
für Trance als interaktiven Veranstaltung
Prozess bei Mikro-Dynamik
auf der Ebene der der Ärzte-, erleb- und erlernbar zu
Psychotherapeuten-
machen. und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.

Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

- 30 -
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 38 Dr. med. Hansjörg Ebell, München


Hypnotherapeutische Aspekte der Behandlung
chronischer Schmerzen

Chronische Schmerzen - eine große Herausforderung für alle


Beteiligten. Aus hypnosystemischer Perspektive gilt es, Ressourcen
(Copingfähigkeiten, Selbstkompetenz) zu fördern, Hindernisse auf dem
Weg zu Linderung und Heilung zu recherchieren und die individuelle
Entwicklung zu fördern. Optimale Voraussetzungen bietet eine
Kooperation der TherapeutInnen als ExpertInnen für die Perspektive auf Schmerz als Symptom
einer Krankheit (Pathogenese) einerseits und der PatientInnen als ExpertInnen für ihr Leiden
an Schmerzen als Erfahrung, ihr krank sein, andererseits. In diesem gemeinsamen Lernprozess
können Hypnose und Selbsthypnose einen hohen Stellenwert haben, um Bedingungen für
eine salutogene Entwicklung zu schaffen. Neuropsychologisch formuliert: Das durch Schmerz,
Stress und Ängste aktivierte Behavioral Inhibition System (BIS) braucht als Gegengewicht eine
Förderung des Behavioral Activation Systems (BAS). Ein Behandlungskonzept, das sich nur
an Vermeidungszielen (Schmerzbekämpfung) ausrichtet, führt in einer Chronifizierungsspirale
immer tiefer; stattdessen braucht es Annäherungsziele und Erfolgserlebnisse; Neuroplastizität

Workshops Samstag
ist sowohl die Grundlage einer Chronifizierung wie auch von Rehabilitation und Heilung.
Hypnotherapeutische Kommunikation dient als Kernelement zur Gestaltung der therapeu-
tischen Beziehung, um gemeinsam ein sowohl objektiv angemessenes (Leitlinien, Evidence ba-
sed Medicine) als auch subjektiv zufriedenstellendes Gesamt-Therapiekonzept zu erarbeiten:
„Resonance based Medicine“. Ausgehend von Therapievignetten (eigene Fälle können einge-
bracht werden) werden pragmatische Landkarten für die Orientierung auf diesem schwierigen
Gelände vorgestellt und demonstriert; Übungen (insbes. Anleitung zur Selbsthypnose, Arbeit
mit idiomotorischen Signalen); schriftliche Unterlagen.

W 39 Dr. med. Azadeh Emami, Teltow


Hypnose zur Behandlung somatischer Erkrankungen und
psychosomatischer körperlicher Beschwerden

Hypnotherapie ist bei der Begleitung und Behandlung von körperlichen


und psychosomatischen Erkrankungen sehr effektiv. Als wirksam haben
sich neben der klassischen Entspannung v.a. spezifische innere Bilder,
die auf körperliche Prozesse einwirken können, die Aktivierung von
Ressourcen und positive Zukunftsprojektionen erwiesen. Durch diese
Methoden wird die Selbstwirksamkeitserwartung deutlich gesteigert, da die Patienten eine
höhere eigene Kontrolle im Umgang mit der Symptomatik erleben, was auch den Krankheits-
verlauf positiv beeinflussen kann. In meinem Workshop werde ich einige Hypnosetechniken
vorstellen, die ich in meiner Arbeit als Hypnotherapeutin mit internistischem Hintergrund z.B.
zur Regulation von Blutdruck und Puls, Migräne, chronischem Schmerz und anderen psy-
chosomatischen Erkrankungen mit Erfolg einsetze. Für einige Techniken habe ich bekannte
hypnotherapeutische Interventionen mit meinen Erfahrungen aus der Weiterbildungen mit
Heilern und Schamanen kombiniert. Schwerpunkte des Workshops sind u.a.:Schaltertechnik:
z.B. für die Behandlung von Schmerzen, Regulierung von Blutdruck etc.; Krankheit als Symbol:
Auflösung energetischer Blockaden, die sich körperlich bemerkbar machen; Visualisierungs-
techniken: Anwendung spezifischer innerer Bilder (z.B. bei Autoimmunerkrankungen, Aller-
gien etc.). Der Workshop beinhaltet Selbsterfahrung in Gruppentrance, Falldemonstrationen
und Übungen in Kleingruppen.

- 31 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019

W 40 Dr. med. dent. Swantje und


Dr. med. dent. David Engels, MSc, Dorsten
Akupunktur und Hypnose - ein praktischer
Arbeitskurs

Kombinationen von Akupunktur und Hypnose sind,


meist unter der Bezeichnung “Hypnopunktur”, im
allgemein- und zahnmedizinischen Behandlungsspek-
trum etabliert. Beide Methoden ergänzen sich in der
Praxis optimal, und eine gemeinsame Anwendung kann ein entsprechend großes therapeu-
tisches Potential entwickeln.
Schwerpunkt des Kurses wird neben einer kurzen Einführung in die Grundprinzipien der Aku-
punktur/Akupressurbehandlung die praktische Anwendung dieser Kombination sein. Dabei
werden keine besonderen Kenntnisse der Teilnehmer vorausgesetzt. Auch wenn die Refe-
renten aus ihrer langjährigen gemeinsamen Praxistätigkeit indikationsbezogene Behandlungs-
möglichkeiten vorstellen, sind alle im Kurs aufgefordert, eigene Fragestellungen und Therapie-
wünsche einzubringen. Die gemeinsam entwickelten Hypnopunktur-Lösungen sollten dann
von jedem direkt im eigenen Arbeitsalltag umsetzbar sein.
Workshops Samstag

Die vielfältigen Möglichkeiten der Hypnose, besonders die im Behandlungsverlauf adjuvant


eingesetzten Kurzzeitinterventionen, werden durch die Akupunktur/Akupressur “auf den
Punkt gebracht”!

Zielgruppe: Zahn- und Allgemeinmediziner, alle mit Interesse an einem praktischen Kurs zu
o.g. Thema

W 41 Sabine Fruth, Ärztin, Amöneburg


Imaginäre Körperreisen -„Wie kann ich auf unbewusster
Ebene die Selbstheilungskräfte aktivieren?“

Aus den langjährigen Erfahrungen als Hausärztin und den neuen


Informationen als Hypnotherapeutin entstand der Wunsch, auch
somatischen Beschwerden auf unbewusster Ebene zu begegnen.
Warum reagiert dieser Organismus so und was kann er selbst dagegen
tun?
In diesem Workshop erläutere ich, wie ich meine Patienten dazu anleite, imaginäre
Körperreisen durchzuführen. Das inzwischen standardisierte Verfahren lässt einen imaginären
Teil des Patienten auf die Reise in den Organismus gehen.
Bei dieser Form der medizinischen Hypnose wird ein Einblick in die Welt des Organismus
gewährt, so wie sie vom Gehirn dieses Menschen dargestellt wird. Dabei können ganz unter-
schiedliche Bilder entstehen: Von anatomisch-realistischen Darstellungen auf zellulärer Ebene
bis hin zu vielseitigen Fantasiewelten ist alles möglich. Bei somatischen Beschwerden kann der
Patient, geleitet von dem körperlichen Symptom, direkt zum „Ort des Geschehens“ wandern
und gezielt die eigenen Heilungsmechanismen ansprechen.

In der Gruppe können Sie erste Reisen in Ihren eigenen Körper machen. Bei einer Live-Demo
werden Sie miterleben, wie ein Klient in eigene Bilder einsteigt und vielleicht erste Lösungs-
schritte entwickeln wird. Anschließend werden Sie selbst üben, mit dieser Methode zu arbei-
ten.

- 32 -
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 42 Dr. phil. Peter Hain, MSc, CH-Zürich


“Scham-los und Würde-voll!“
Heilsame Wirkung humorvoller Grundhaltung und provo-
kativer Herausförderung im hypnosystemischen Ansatz

Bei der hypnosystemischen Arbeit mit Humor geht es darum, dieses


therapeutische Potential emotional und kognitiv zu entwickeln und
würdevoll nutzbar zu machen. Gemeinsam entwickelter Humor ist im
Rahmen professioneller Beratung und Therapie sowohl eine empa-
thische Zumutung wie auch eine ressourcenorientierte Herausförderung.

„Schlimmer geht immer – besser auch!“

Humorvolle und provokative Interventionen entfalten bei Klienten im Rahmen eines empathi-
schen Zugangs eine nachhaltig suggestive Wirkung (befreiend und stärkend), schaffen Distanz
zum Problemverhalten und ermöglichen es, systemische Muster, Wertungen und selbsthyp-
notische Induktionen zu entdecken und für angestrebte Veränderungen nutzbar zu machen.
Die Arbeit in humorvollen Bildern, Metaphern oder gemeinsam entwickelten „Lösungsge-

Workshops Samstag
schichten“ kann darüber hinaus die innere Beweglichkeit fördern, einen genussvollen und v.a.
auch würdevollen Zugang zu alten und neuen Ressourcen bieten und helfen, den als proble-
matisch und beschämend erlebten Kontext umzudeuten.

Theorie: u.a. Lach- und Humorforschung, Inframing, Provocative Therapy.


Praxis: Fallbeispiele, Übungen, Live-Demos.

W 43 Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ernil Hansen, Regensburg


Nocebo-Vermeidung und positive Suggestionen gegen
Akutschmerz

Zahlreiche Studien zeigen, dass der Schmerz bei invasiven Behand-


lungen wie z.B. einer Venenpunktion ganz wesentlich von den beglei-
tenden Worten abhängt, so dass diese Nocebo-Effekte bekannt sein
sollten, um sie zu vermeiden. Andererseits sind viele psychologische
Interventionen evaluiert worden, die den Akutschmerz reduzieren kön-
nen, darunter auch hypnotherapeutische Ansätze. Zusätzlich wird die Wirkung von Schmerz-
medikamenten deutlich durch begleitende Worte verstärkt. Eine Optimierung entsprechender
Vorgehensweisen und Formulierungen wird möglich, wenn die Wirkungen gemessen und so
vergleichbar werden.

Der Workshop stellt entsprechende Studien und klinische Anwendungen dar und zeigt, wie
Suggestionen gegen Schmerzen entwickelt und einfach getestet werden können.

- 33 -
ogrammübersicht
11.2011
0 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
09.00 - 12.30 Uhr
Diagnostik undund 14.30der
Therapie - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019
Zahnbehandlungsphobie

00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin


W 44Die Auswirkung hypnotisch-induzierter
Dr. med. Michael Lebensmittel-Aversionen auf
Harrer, A-Innsbruck
die Aktivierung
Mit Hypnosedesund
Belohnungssystems
Achtsamkeit auf im
demGehirn:
Tandem Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
unterwegs

Achtsamkeit und Hypnose sind -soPause - und doch so verschieden,


verwandt
dass es naheliegt, sie zu kombinieren. In beiden ist die Lenkung der
00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Lars Pracejus, Gießen
Aufmerksamkeit ein zentrales Wirkprinzip: Die Hypnose nutzt sie zur
Innere Realitäten - Rituale der Persönlichkeitsentwicklung.
Induktion von Trancezuständen, die Achtsamkeit zum Erlangen von
Demonstration
Einsicht und einer Safe-Place-Variante
Ruhe. Hypnose wendet sich in in
derGruppentrance
Regression der Vergan-
genheit und in der Lösungsprogression der Zukunft zu. Achtsamkeit betont die Fokussierung
45 Uhr Prof. auf
Dipl.-Psych. Dr. rer.Moment.
den gegenwärtigen nat. Walter
In der Bongartz, Konstanz
Hypnose wird assoziiertes Erleben von Gewünschtem
Direkte
undund indirekte
Dissoziation vonKommunikation
Unerwünschtem angeregt. In der Achtsamkeitspraxis schult man ein
teilhabendes, aber desidentifiziertes Beobachten von inneren Bildern, Gedanken, Gefühlen,
Empfindungen und der wechselnden Aktivierung von Persönlichkeitsanteilen auch im Alltag.
Sie lässt uns aus Alltagstrancen „erwachen“ und gibt uns die Freiheit, Gedanken zu glauben
Eine Akkreditierung
und zu folgen der
oder gesamten
auch nicht. Veranstaltung bei der Ärzte-,
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.
Im Workshop sollen insbesondere die Wirkfaktoren der Achtsamkeit in kleinen Übungen auf
Workshops Samstag

spielerische Weise erfahrbar werden. Ihre störungsspezifische Anwendung in Kombination mit


der Hypnose wird vorgestellt und diskutiert.
Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

W 45 Dipl.-Psych. Dr. rer. biol. hum. Agnes Kaiser Rekkas,


München
Selbsthypnose – der aktive Patient
eUTsCHe geseLLsCHaFT DGH
Ür HYpnOse Die
Und PraxisHYpnOTHerapie e.V.
der Selbsthypnose, erfolgreich und selbstwirksam

Selbsthypnose ist: Mobilisieren von Fähigkeiten, Aktivieren von


Ressourcen, Erleben von Selbstwirksamkeit. Auf bewusster Ebene ins
Jahreskongress im Jahr 2012
Rollen bringen, was in Hypnose auf unbewusster Ebene weiterrollt.
Zielgerichtetes Nutzen unbewusster Fähigkeiten, Erinnerungen, auch somatischer Erinnerung
(Körpergedächtnis). Selbstbeeinflussung auf tiefer Ebene mit hohem Niveau.
15. november – 18. november in Bad Lippspringe
Information und Planung: Was ist Selbsthypnose und was ist mit ihr möglich? Zielsetzungen
der Selbsthypnose, formelle Struktur der Selbsthypnose, inhaltliche Struktur der Selbsthypno-

Hypnose –
se, psychische/ mentale Voraussetzung.

das Tor zum Unbewussten


Praxis der Selbsthypnose: ohne Textanleitung, mit Textanleitung, Nutzen von professionell
ausgearbeiteten Tranceanleitungen, Hypnosetexte for beginners, Hypnoserituale.

Indikation: Entwicklung, Selbstverwirklichung, Wohlbefinden, Performance. Selbsthypnose bei


9
Krankheits- und Problembildern. Der Hypnose-Notfallkoffer mit den Quickies, schnelle Hyp-
nosen für akute Situationen. Techniken in symptomfreier Zeit einüben und konditionieren.

- 34 -
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 46 Dipl.-Soz.-Päd. Anna Kampschroer, KJP, Barntrup


Hypnotherapeutische Arbeit mit einfach und komplex
traumatisierten Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen

Im Vordergrund des Workshops steht die praktische Arbeit, so dass


alle Teilnehmenden für ihre eigene berufliche Tätigkeit passendes
„Handwerkszeug“ mitnehmen können.

Im zeitlich eher kurz gehaltenen Theorieteil werden neben Begriffsklärungen verschiedene


Möglichkeiten der Herstellung von Trancezuständen bei Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen aufgezeigt. Auch werden insbesondere die Traumafolgesymptome einer nähe-
ren Betrachtung unterzogen, die häufig auf Unverständnis der Bezugspersonen stoßen, deren
Ärger hervorrufen und so ihre Beziehung zum Kind oftmals massiv belasten.
Die im Fokus des Workshops stehende praktische Arbeit wird mit Hilfe vorgestellter Fälle aus
der Praxis verdeutlicht. Gelegenheit zum selbst Erfahren und Erproben der vorgestellten Vor-
gehensweisen sowie Erarbeitung möglicher Varianten für die eigene berufliche Tätigkeit wird
geboten.

Workshops Samstag
Der Workshop ist darauf ausgerichtet, alle Teilnehmenden zu befähigen und zu ermutigen, die
neuen Erfahrungen gleich in der nächsten Arbeitswoche umzusetzen.

W 47 Dipl.-Psych. Andreas Kruse, Oberammergau


Selbstheilungskräfte aktivieren, Immunabwehr stärken

In der Klinik Oberammergau biete ich interessierten PatientInnen immer


wieder eine dreistündige hypnotherapeutische Gruppe an. Diese hat ei-
nen schon älteren und von mir überarbeiteten Ansatz der Mit-Behand-
lung von rheumatologischen Erkrankungen durch Imaginationen von
Erkrankung und deren Veränderung durch Selbstheilungskräfte zum In-
halt. Dieses Vorgehen möchte ich interessierten KollegInnen vorstellen.
Die drei Gruppensitzungen bauen aufeinander auf mit:

• Imagination der eigenen gesunden Anteile als Gegenpol zu der Selbstdefinition als
krank. Diese Imagination kann ein sehr bewegendes Erlebnis sein.
• Imagination der eigenen Erkrankung und deren Beeinflussung durch die eigenen
gesunden Kräfte als aktive Auseinandersetzung der Selbstheilungskräfte mit der imagi-
nierten Erkrankung.
• Leben mit bewältigter Erkrankung, auch mit weiter bestehenden Folgen (Akzeptanz und
Integration).

Je nach Interesse und Zeit kann noch beispielhaft ein persönliches „Erkrankungsbild“ und
seine Integration in die 2. Tranceübung erarbeitet oder der Ansatz einer liebevollen Kommu-
nikation mit dem eigenen Körper (nach Alman) durchgeführt werden.

- 35 -
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie

mübersicht
.00 Uhr09.00Dipl.-Psych.
- 12.30 UhrHarald Krutiak,
und 14.30 Berlin
- 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen auf
die Aktivierung des Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
W 48 Magnetresonanztomographie-Studie
Dr. John Lentz, USA-Jeffersonville
The Impossible Made Possible with Hypnosis
- Pause -
.00 Uhr Dipl.-Psych. Dr. rer.
This innovative nat.
all day Lars Pracejus,
workshop Gießen
includes new ways of thinking about
Innere Realitäten
impossible things- Rituale
and makes derthem
Persönlichkeitsentwicklung.
not only possible but practical and
Demonstration
efficient. For einer Safe-Place-Variante
instance, in Gruppentrance
it isn’t supposed to be possible to change so-
meone with a one-liner, but you can and you may realize it is possible
after this workshop. It isn’t supposed to be possible to develop instant
.45 Uhr Prof.trance,
Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz
but you may be realizing ways you have and can in the future
Direkte
afterund indirekte ItKommunikation
this workshop. also isn’t supposed to be possible to stay in love forever, but you will
realize through hypnosis that it not only is possible but easy to do. It is also not supposed to
be possible to fix the problem during the evaluation phase, but after this workshop you will
realize ways that you can, will and probably have.
Eine Akkreditierung der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-,
Psychotherapeuten- und
All of these Zahnärztekammer
concepts mit 30involving
come from innovations Punkten ist beantragt.
Hypnosis, Ericksonian Principles and the
author’s background where he had to learn ways to utilize hypnotic devices without formal
trance while working in a Women’s Prison.
Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!
Workshops Samstag

W 49 Dipl.-Psych. Norbert Loth, München


Training von „Tiefer Hypnose“ bei chronischem Schmerz
eUTsCHe geseLLsCHaFT DGH
„Tiefe Hypnose als Ressource im Kontext eines hypnosystemischen
Ür HYpnOseBehandlungskonzeptes
Und HYpnOTHerapie e.V.
bei scheinbar grenzenlosem Leiden.“

Nach M.H. Erickson ist tiefe Hypnose der hypnotische Zustand,

Jahreskongress im Jahr 2012


der es Menschen erlaubt, sich auf unbewusster Ebene spontan und
angemessen zu verhalten, ohne dass das bewusste Denken sich
einmischt. Wann und wozu brauchen Menschen diese Reaktionsmöglichkeit? Welche
15. november – 18. november in Bad Lippspringe
therapeutischen Möglichkeiten können daraus abgeleitet werden? Wie wird tiefe Hypnose als
besonderer Veränderungs- oder Problembewältigungszustand in die Behandlung integriert?

Hypnose –
In diesem Workshop werden unterschiedliche Hypnose- und Selbsthypnosetechniken zur
Einleitung von tiefer Hypnose, demonstriert und eingeübt. Wir gehen aus von klassischen
Hypnoseverfahren bis hin zu indirekten Hypnosetechniken nach der Hypnotherapie von M.H.

das Tor zum Unbewussten


Erickson, um die persönlichen Lösungs- und Bewältigungsstrategien bei chronischen Schmer-
zen zu aktivieren. Ressourcenorientierte, metaphorische Lösungsansätze und posthypnotische
Verankerung bilden den theoretischen und praktischen Mittelpunkt.

9 und me-
Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Umsetzung im psychotherapeutischen
dizinischen Bereich verdeutlicht und diskutiert.

Hypnotische Selbsterfahrung und Experimente sichern den Transfer in den beruflichen Alltag.

- 36 -
Anmeldeformular
DGH-Geschäftsstelle
Daruper Straße 14

48653 Coesfeld

Wird von der Geschäftsstelle ausgefüllt:

EINGANG der Anmeldung:

EDV:

BUCHUNG: € am

Bestätigung am: für: WS Fr WS Sa

Soll Haben

Notiz:
Anmeldeformular
(Bitte in Blockschrift ausfüllen und an die Geschäftsstelle senden.)

Titel Beruf

Name Vorname

DGH-Nr.

Telefon tagsüber abends

Straße

PLZ/Ort

E-Mail Fax

Ich habe bereits die G-Kurse 


F-Kurse  absolviert.

Hiermit buche ich auf dem Jahreskongress der DGH (14.11.-17.11.2019)


folgende Veranstaltungen verbindlich:

 am Do., 14.11.2019 Symposium  ja  nein

 am Fr., 15.11.2019 WS Ersatz-WS

 am Sa., 16.11.2019 WS Ersatz-WS

 am So., 17.11.2019 Vorträge  ja  nein


Ich nehme am Rahmenprogramm teil:

 am Donnerstag, 14.11.2019:
 „Neu auf dem Kongress?“ unter der Leitung von Dr. med. Sabine Cremer, Kiel

 Forum der Begegnung: „Der Kongress schwingt“ – interaktives Konzert unter der Leitung
der Dipl.-Musiktherapeuten John Abdelsayed und Jochen Sattler

 am Freitag, 15.11.2019:
 Hang-Konzert unter der Leitung von Dipl.-Psych. Martin Hillebrand

Foren (Bitte beachten Sie, dass diese parallel laufen.):


 „Redaktionsteam Suggestionen“ unter der Leitung von Dipl.-Psych. Anke Precht
 „Medienpräsenz“ unter der Leitung von Dr. Nikola Aufmkolk und Dr. Christian Lüdke
 „Conversation hour“ mit Prof. Mark Jensen, PhD

 am Samstag, 16.11.2019:
 DGH Fest (Eintritt frei)
Anzahl der Personen: _____________
inkl. Essen  ja  nein

 Ich nehme an der Morgenveranstaltung mit Dr. Michael Harrer am Freitag teil.
 Ich nehme an der Morgenveranstaltung mit Thomas Eberle am Samstag teil.

Die Kongressgebühr in Höhe von € _________ habe ich


 als Verrechnungsscheck beigelegt.
 überwiesen (Volksbank eG Nienburg, IBAN DE76 2569 0009 6011 9900 00, BIC GENODEF1NIN).

Mit den Teilnahmebedingungen bin ich einverstanden


 und auch damit/  nicht damit, dass meine Daten in einer Teilnehmerliste, die im Tagungsbüro
ausliegt, veröffentlicht werden.
 Ich bin interessiert an Informationen über weitere Veranstaltungen der DGH.

Datum/Unterschrift
Teilnahmegebühren

DGH-Mitglieder Nichtmitglieder
Zahlung bis Zahlung nach Zahlung bis Zahlung nach
10.06.2019 10.06.2019 10.06.2019 10.06.2019
Gesamtkongress
(Symposium, Workshop am Freitag und am € 320 € 370 € 410 € 460
Samstag, Vortragsprogramm)

Symposium* € 60 € 60 € 70 € 70

Workshop Freitag € 170 € 195 € 215 € 240

Workshop Samstag € 170 € 195 € 215 € 240

Vorträge* € 60 € 60 € 70 € 70

*nur bei Buchungen ohne Workshop; bei den Gebühren für Workshops ist die Teilnahmegebühr für diese
Veranstaltungen enthalten

Rentner/innen, Studierende, Behinderte und Arbeitslose erhalten auf die obige Gebühr mit
entsprechendem Nachweis 50% Ermäßigung.

Für Mitglieder der M.E.G., DGZH, SMSH, DGÄHAT und ESH gelten bei entsprechendem Nachweis
die Gebühren wie für die DGH-Mitglieder.
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 50 Tony Majdalani, CH-Zürich


Musiktherapie als gruppentherapeutisches Erlebnis -
Trommelworkshop für Anfänger

Kommunikation durch Djembé-Rhythmen. Die TeilnehmerInnen wer-


den mit der Djembé Rhythmen west- und nordafrikanischen Ursprungs
spielen und improvisieren. Dies gibt uns die Möglichkeit, andere As-
pekte der Rhythmuserfahrung, z.B. Kreativität, Durchhaltevermögen
(und Grenzerfahrung) sowie Kommunikation in der Gruppe kennenzu-
lernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bitte bequeme Kleidung. Eine eigene Djembé kann gerne mitgebracht werden.

W 51 Dipl.-Psych. Karl G. Möck, Darmstadt

Workshops Samstag
Vom Schmerz des ungewollten Abschieds
Hypnotherapeutische Strategien zur
Trennungsbewältigung

Trennungen sind „kritische Lebensereignisse“, die das Passungsgefüge


einer Person mit ihrer Umwelt attackieren, bisher unhinterfragte
Gewissheiten erschüttern und heftige Emotionen auslösen. Das Risiko,
dass sie traumatisieren, steigt exponentiell, wenn der Betroffene nicht
der aktiv sich trennende, sondern der ungewollt Zurückgewiesene ist. Wir sehen dann beim
Klienten oft sehr heftige, krisenhaft gefärbte psychische und auch körperliche Reaktionen bis
hin zur posttraumatischen Belastungsstörung. Agitierte oder stille depressive Reaktionen und
Selbstwertzweifel sind die typischen Erstfolgen der Trennungsankündigung. In der inneren
Bewertung treten fast mechanisch eigene Zweifel und Unzufriedenheiten zugunsten einer
hohen Idealisierung des sich trennenden Partners und der Qualität der Beziehung zurück.

Der Workshop wird einige hypnotherapeutische Vorgehensweisen zeigen, die sich, nach
einem ersten Containing, als sehr hilfreich erwiesen haben: Zunächst zur Arbeit an der Los-
lösung vom Zurückweiser, zur Stabilisierung des Selbstwertes und der Selbstfürsorge und im
Verlauf der Therapie zu einem korrigierenden Blick auf evtl. tieferliegende Bindungsambiva-
lenzen.

Eigene und eingebrachte Fallvignetten sollen exemplarisch die therapeutische Arbeit erläutern,
Gruppentrancen erinnern behutsam an eigene erfolgreiche Trennungsbewältigungen - oder
schließen sie vielleicht auch endgültig ab.

- 37 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019

W 52 Marcelo Muniz, Körpertherapeut, Brasilien


Touch, Movement and Embodiment for Trauma
resolution

One of the great challenges in somatic processes, both therapeutic and


educational, is to be able to change the automatic patterns of habits,
posture, coordination and perception. This workshop will focus on
the neurophysiology and phenomenology of the human relationship
with gravity, emotion, space and otherness. It will be demonstrated
how the haptic system, gravity and spatial orientation can influence this process, facilitating
the attainment of new possibilities in the attitudinal field through expressiveness and
impressiveness by using touch, perception and movement to achieve self-regulation. This
workshop will include both live demonstrations and power-point presentations.

W 53 Dipl.-Psych. Frauke Nees, Berlin


Workshops Samstag

„Bringen Sie Ihren inneren Kritiker zum Lachen!“


Training von Kreativität, Humor und
Veränderungskompetenz mit Methoden aus dem
Improvisationstheater

Humor als Copingstrategie sowie Selbstfürsorge sind die Ziele dieses


Seminars. Der ressourcenorientierte Ansatz ermöglicht durch die
Entwicklung von Kreativität und Spielfreude mehr Gelassenheit
und inneren Abstand in belastenden und schwierigen Situationen. Es geht darum, in
unterschiedliche Rollen zu schlüpfen, sich (anders) wahrzunehmen, dem Spielpartner eine
gute Zeit zu bereiten, ohne dabei selbst zu kurz zu kommen und sich und die anderen ernst
zu nehmen - aber nicht zu ernst. Ein kreativer Umgang mit dem inneren Kritiker wird erfahren
und eingeübt. Dieses Vorgehen dient der eigenen Stärkung und ist gleichzeitig hilfreich für
den Umgang mit Klienten/Patienten.

Die Perspektive des Clowns ermöglicht dabei, Fehler als Chance zu betrachten und die dabei
frei werdende Energie in Neues zu transformieren, um schwierige Situationen flexibel und
entschlossen zu meistern.

Mit Übungen, mit denen Improvisationsschauspieler trainieren, werden Humor und eine
spielerische Haltung sowie das Vergnügen, sich auf neues Terrain zu begeben, mit Spaß an
der Sache trainiert.

- 38 -
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 54 Dipl.-Psych. Dr. phil. Burkhard Peter, München


Schmerzgestalt und Symptomträger.
Strategien für chronische Schmerzpatienten

Chronische Schmerzpatienten sind i.d.R. schwierige Patienten, nerven


Ärzte und Zahnärzte und werden manchmal an Psychotherapeuten
weitergeschickt, weil ihr Problem kein medizinisches, sondern ein see-
lisches sei.

Neben allgemeinen Techniken zur hypnotischen Schmerzkontrolle werden insbesondere zwei


Strategien, die sich bei chronischen Schmerzpatienten bewährt haben, vorgestellt, „Symptom-
gestalt“ und „Symptomträgerin“, ihre Indikation diskutiert, ihre Anwendung demonstriert
und eingeübt. Hypnotische Trance und hypnotische Rituale sind hierfür nicht grundsätzlich
nötig, aber überaus hilfreich. Die Bereitschaft der Teilnehmer zur hypnotischen Selbsterfah-
rung und zum Einüben der Techniken ist wünschenswert.

Programmübersicht

Workshops Samstag
W 55 Dipl.-Psych. Anke Precht, Offenburg
Wenn ich mir eine ganz neue Fähigkeit zaubern könnte…
onntag,
Vorträge

Programmübersicht
0.11.2011 Wer wünscht sich das nicht? Ganz offen und frei auf andere zugehen,
9.30 Uhr Prof.obwohl
Dr. Dr.ichmed.
mich dent. Hans-Peter
für introvertiert Jöhren,
halte? EndlichBochum
Mut besitzen und ihn
spüren? und
Diagnostik Mal richtig
Therapieschlagfertig reagieren? Ganz geduldig sein, oder
der Zahnbehandlungsphobie
dynamisch, gelassen, oder ein richtig dickes Fell haben?
0.00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin
Nicht immer finden wir in unseren Klienten jene Eigenschaften oder
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen auf
Fähigkeiten, die sie vielleicht gerade am dringendsten brauchen. Zeit, sie hypnotherapeutisch
die Aktivierung
zu installieren!des Belohnungssystems im Gehirn: Eine funktionelle
Magnetresonanztomographie-Studie
Die vorgestellte Technik ermöglicht die Installation neuer Eigenschaften innerhalb einer Sit-
- Pause -
zung plus Hausaufgabe. Sie eignet sich in Coachings und im therapeutischen Kontext für alle
1.00 Uhr Dipl.-Psych. Dr.Patienten,
Klienten und rer. nat. die
Lars Pracejus,
schnelle Gießen wollen und bereit sind zur Eigenarbeit,
Veränderungen
Innere
umRealitäten
das Erreichte- Rituale der Persönlichkeitsentwicklung.
in den Tagen nach der Sitzung zu festigen und zu integrieren. Dabei bedie-
Demonstration einer
nen wir uns aus Safe-Place-Variante
einer in Gruppentrance
unendlich großen Auswahl möglicher Fähigkeiten und der wunderbaren
Fähigkeit des Unbewussten, in kürzester Zeit Neues zu lernen.

1.45 Uhr Prof.Der


Dipl.-Psych.
Workshop istDr. rer.und
praxis- nat.erfahrungsorientiert.
Walter Bongartz,NachKonstanz
einer kurzen Einführung in das Kon-
Direkte
zeptund indirekte
arbeiten wir mit Kommunikation
Live-Demonstrationen, Gruppentrancen und üben intensiv in Kleingrup-
pen. Eigene Anliegen sollen und können bearbeitet werden. Das Gelernte kann so ab der
kommenden Woche in den therapeutischen Alltag integriert werden.
Mitbringen: Neugier und Bereitschaft zum Arbeiten und zur intensiven Selbsterfahrung
Eine Akkreditierung der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-,
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.

Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

- 39 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019

W 56 Dr. med. Reza Schirmohammadi, Köln


Einsatz der Hypnose in der Schmerztherapie und
Anästhesie

Es ist faszinierend zu sehen und zu erleben, wie in der hypnotischen


Trance die (chronischen und akuten) Schmerzen sich so beeinflussen
lassen, dass nicht nur seit Jahren bestehende Schmerzen verschwinden,
sondern auch Operationen bzw. Zahnextraktionen und Zahnbehand-
lungen völlig schmerzfrei erlebt werden.

Der Workshop beginnt mit einer Gruppentrance, um die Teilnehmer in einen harmonischen
Zustand zu versetzen. Damit lassen sich Eindrücke und Lernstoffe leichter und kraftvoller auf-
nehmen. Der Kurs beinhaltet medizinische Grundlagen über Physiologie und Neurologie des
Schmerzes, Hypnose bei Untersuchungs- und Behandlungsängsten, Hypnotherapie bei chro-
nischen Schmerzen, Hypnoanästhesie bei Zahnbehandlungen und Operationen.
Unter anderem werden Ablenkungstechniken, Taubheitssuggestionen, Dissoziation des Be-
wusstseins von Körper, Symptomverschiebung, Zeitverzerrung, Amnesie und Umgang mit
Störreizen besprochen, und einige Filmausschnitte über Hypnoanästhesie werden den Kurs
Workshops Samstag

abrunden.

Die Teilnehmer erlernen ganz leicht verschiedene Phänomene der Hypnose wie Paralyse, Ka-
talepsie, Levitation und Analgesie und haben genug Gelegenheit, selber in kleinen Gruppen
zu üben!

W 57 Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Cornelie C. Schweizer, Tübingen


Hypnotherapeutische Raucherentwöhnung:
das Tübinger Programm

In diesem Seminar wird ein an mehreren Studien mit 150 Probanden


evaluiertes und erwiesenermaßen erfolgreiches Raucherentwöhnungs-
programm für Gruppen und Einzelpersonen vermittelt. Die Besonder-
heit der Vorgehensweise liegt dabei vor allem in der Fokussierung auf
die Ressourcen der Klienten, welche es ermöglicht, ohne aversive Sug-
gestionen zu arbeiten. Wichtig ist außerdem die Kombination und explizite Nutzung unter-
schiedlicher Therapiekonzepte bei gleichzeitiger Berücksichtigung der physiologischen Sucht-
komponente. Die Gestaltung des Seminars erfolgt praxisorientiert mit zahlreichen Übungen
und Demonstrationen.

Für Kolleginnen und Kollegen, die mit der hypnotherapeutischen Arbeit nach Milton Erick-
son Erfahrung haben, bietet die Veranstaltung alles nötige Handwerkszeug, um nach der
vorgestellten Methode hypnotherapeutische Raucherentwöhnungskurse in der Gruppe oder
Einzeltherapien anzubieten. Mit Hypnose weniger erfahrene Teilnehmende können die nicht-
hypnotherapeutischen Interventionen für ihre Klienten anwenden, das Seminar als Einführung
ins hypnotherapeutische Arbeiten nutzen und außerdem (bei Bedarf) im Verlauf des Seminars
selber aufhören, zu rauchen!

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie die Veranstaltung nutzen möchten, um selbst
aufzuhören zu rauchen.

- 40 -
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 58 Dipl.-Psych. Karl-Josef Sittig, Münster


Dissoziation, Depersonalisation, Derealisation
sanft lösen – ein hypnosytemisches »L!fT®«
Behandlungskonzept

Dissoziation, Depersonalisation, Derealisation können Abspaltung, aber


auch Potenzial sein, können in Krisenmomenten helfen, ja sogar Leben
retten, im normalen Lebensalltag aber können sie stören, sogar Leben
zerstören.

Wie kommt man vom „falschen Film“ in den „richtigen Film“, lebendig ins wahre reale Le-
ben, vom „Neben-mir-Stehen“, zum „In-mich-Gehen“, zum „In-mir-Ruhen“, vom „Wie von
Sinnen, Außer mir Sein“ zum „Mich be-Sinnen, wieder „Alle beisammen haben“? Wie kann
man sich selbst und dem Leben wieder vertrauen, wie sich wieder ganz und zu Hause fühlen?

Der vorgelegte Leitfaden erläutert das Vorgehen der hypnosystemischen Lösungen genau. In
Kleingruppen können Sie die Vorgehensweise praktisch erlernen und für sich selbst erfahren,
wie gut das tut. Sie kommen auch ohne Vorkenntnisse mit.
Programmübersicht

Workshops Samstag
onntag,
Vorträge

Programmübersicht
0.11.2011
W 59 Dipl.-Psych. Dr. phil. Christoph Sollmann, Krefeld
9.30 Uhr Prof. Dr. Dr. med. dent. Hans-Peter Jöhren, Bochum
Die Kombination von EMDR und Hypnose in der
Diagnostik und Therapie der Zahnbehandlungsphobie
Behandlung chronischer Schmerzen
0.00 Uhr Dipl.-Psych. Harald Krutiak, Berlin
Im Workshop wird praktisch gezeigt, wie Elemente aus E.M.D.R./BLS
Die Auswirkung hypnotisch-induzierter Lebensmittel-Aversionen auf
(bilaterale Stimulation) mit Hypnose und einer speziellen Ankermethode
die Aktivierung des Belohnungssystems
(covert anchoring) im Gehirn:
in der Behandlung von Patienten mit Eine funktionelle
chronischem
Magnetresonanztomographie-Studie
Schmerz kombiniert werden.
- Pause -
Der Vorteil der Kombination liegt darin begründet, dass zum einen durch die bilaterale
1.00 Uhr Dipl.-Psych.
StimulationDr.
einerer. nat. Lars Pracejus,
Synchronisierung Gießen
der Hirnaktivität erzielt und zum anderen durch die Hypnose
Innere Realitäten
eine dauerhafte-Re-Programmierung
Rituale der Persönlichkeitsentwicklung.
herbeigeführt wird.
Im Workshopeiner
Demonstration wird das therapeutische Vorgehen
Safe-Place-Variante praktisch demonstriert, so dass die Teilneh-
in Gruppentrance
merInnen die Kombination von E.M.D.R und Hypnose Schritt für Schritt nachvollziehen kön-
nen.
1.45 Uhr Prof. Dipl.-Psych. Dr. rer. nat. Walter Bongartz, Konstanz
Direkte und indirekte
Die Schritte Kommunikation
im Einzelnen: (1) Tranceinduktion (2) Ressourcen aktivieren (3) Ressourcen ankern
(4) Konfrontation in sensu mit den Schmerzsensationen (5) Ressourcenanker während der
Konfrontation auslösen (6) Neubewertung des Schmerzes (oder eines schmerzauslösenden
Ereignisses) durch Eingabe eines neuen Kernsatzes (7) Future Pace und posthypnotische Sug-
Eine Akkreditierung
gestion. der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-,
Psychotherapeuten- und Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.

Workshop wird durch die Firma AVR aufgezeichnet!

- 41 -
09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr Workshops Samstag, 16.11.2019

W 60 Dipl.-Psych. Reinhard Weber, Bernried


Für jedes Schloss ein eigener Schlüssel
Sechs zentrale Informationen über den Klienten und wie
sie zu passenden Ideen für Interventionen führen

In Fallbesprechungen und Supervisionen wird oft die Frage gestellt:


„Was macht man eigentlich bei Haarausfall, bei bestimmten Ängsten,
bei…“ Immer wieder sucht auch jemand nach einer passenden Ge-
schichte zu einer bestimmten Diagnose.
Solche Fragen kann man im Rahmen Ericksonscher Hypnotherapie eigentlich nicht sinnvoll be-
antworten. Für Erickson ist jeder Mensch soweit einzigartig, dass man für ihn eine eigene The-
rapie entwickeln sollte. Damit ist die Therapie nicht abhängig von der Diagnose der Krankheit,
sondern von den Besonderheiten der Klienten. Eine Therapie wie in der somatischen Medizin,
in der es Regeln für die Behandlung von Krankheiten – quasi unabhängig vom Patienten –
gibt, kann es danach in der Hypnotherapie nicht geben.
Also müssen wir die Einzigartigkeit der Klienten genauer beschreiben, damit wir eine spe-
zifische Therapie für ihn entwickeln und auch um das therapeutische Vorgehen lehr- und
lernbar machen zu können.
Workshops Samstag

Nach welchen Kriterien wollen wir den Klienten nun beschreiben? Welche Merkmale sind für
Therapeuten am geeignetsten, um zu passenden Interventionen zu kommen?
In dem Seminar möchte ich diejenigen Merkmale vorstellen und diskutieren, die nach meiner
Erfahrung aus vielen Fallbesprechungen und Supervisionen dafür am hilfreichsten sind. An
Fallbeispielen werde ich das Vorgehen darstellen. Gerne können wir auch Fälle der Teilnehmer
heranziehen und gemeinsam weiterführende Ideen entwickeln.

W 61 Dr. med. Charlotte Wirl, A-Wien


„Wenn die Seele durch den Körper spricht“ - Hypnose
bei Psychosomatik und Schmerz

Hypnose und Hypnotherapie erlangen in der Psychosomatik und in der


Schmerztherapie (somatisch als auch psychisch bedingt) gute Evaluie-
rungswerte. Hypnotherapeutische Techniken werden eingesetzt in der
Psychosomatik bei Beschwerden von Magen- bis Kopfschmerzen, als
Schmerztherapie bei Migräne, im onkologischen Bereich und in der Re-
habilitation, bei Asthma, Neurodermitis und RDS sowie in der Kindertherapie. (Unbewusste)
Konflikte drücken sich häufig in verschiedenen somatoformen und psychosomatischen Be-
schwerden aus. In diesem Seminar werden sowohl indirekte hypnotherapeutische Vorgehens-
weisen (Symbolik, Submodalitätenveränderung, Teilearbeit und Metaphern) angewendet z. B.
bei psychogen ausgelösten Kopf- oder Magenschmerzen und direkte („klassische“) Hypnose-
techniken (Schmerztechniken) für verschiedene spezielle Erkrankungen zur Schmerztherapie
(z.B. nach inkomplettem QS) erläutert. Für Jugendliche und Kinder werden spezielle altersa-
däquate Interventionen und praktische Beispiele gezeigt. Etliche kreative Techniken in der Er-
wachsenentherapie (als imaginative Technik in Trance utilisiert) stammen ursprünglich aus der
Kindertherapie und überraschen vielleicht in ihrer Leichtigkeit des Ansatzes auf ihrer analogen
- der unbewussten -Ebene. Die von Charlotte Wirl vorgestellten hypnotherapeutischen Inter-
ventionen eignen sich durch ihre Flexibilität und Praktikabilität sowohl als Kurzinterventionen
als auch integriert in Langzeittherapien.

- 42 -
Workshops Samstag, 16.11.2019 09.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 18.00 Uhr

W 62 lic. phil. Patrick Wirz, CH-Zürich


Durch Erotisierung in die sexuelle Lust –
Hypnosystemische Interventionen in der Sexualtherapie

Die körperlichen Sexualfunktionen sind primär von Gedanken,


Vorstellungen und Gefühlen geprägt. Die mentale Stimulation hat
einen stärkeren Einfluss auf die sexuellen Funktionsabläufe wie
die körperliche Stimulation. Veränderungen innerpsychischer und
interaktioneller Prozesse sind in der Sexualtherapie im Vordergrund.
Die Bewusstseinsveränderung einer „Erotischen Trance“ (Wirz 2009) transformiert den
Organismus in die sexuelle Erregung. Fehlende Erotisierung oder die Angst, sexuelle
Begegnungen durchzuführen, führen zu lusthemmenden Vorstellungen, Bildern und
Emotionen, und die gewünschte sexuelle Funktionslust wird nicht ausgelöst. Trancearbeit in
der Sexualtherapie ermöglicht ein sinnlich-konkretes Erleben der sexuellen Schwierigkeiten wie
auch der Lösungsmöglichkeiten. Der systemische Blick auf die Alltags- und die Sexualbeziehung
erleichtert das Verständnis für die Paardynamik während der sexuellen Inszenierung.

Die Techniken der Hypnosystemischen Sexualtherapie zur Aktivierung der unwillkürlichen Se-

Workshops Samstag
xualreaktionen (Appetenz, Erregung, Orgasmus) werden vorgestellt, demonstriert und ein-
geübt. Das Seminar eignet sich auch zum kreativen Weiterentwickeln des eigenen sexuellen
Potenzials.

- 43 -
Anzeige

Service für DGH-Mitglieder


Anwendungsbereiche
DEUTSCHE GESELLSCHAFT der DEUTSCHE Anwendungsbereiche
DEUTSCHE
GESELLSCHAFT
GESELLSCHAFT der DEUTSCHE
DEUTSCHE
GESELLSCHAFT
GESELLSCHAFT DEUTSCHE GESELLSCHAFT
herapie Hypnose
FÜR HYPNOSE und der Hypnotherapie
UND HYPNOTHERAPIE E.V FÜR FÜR Hypnose
HYPNOSE
HYPNOSE
UNDUND und derE.V
HYPNOTHERAPIE Hypnotherapie
HYPNOTHERAPIE E.V. FÜR FÜR
HYPNOSE
HYPNOSE
UNDUND
HYPNOTHERAPIE
HYPNOTHERAPIE
E.V E.V. FÜR HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE E.V.

kannte psy- Wie Hypnotherapie ist eine wissenschaftlich


finde ich eine/n fachlich anerkannte psy- Wie Hypnotherapie ist einefachlich
finde ich eine/n wissenschaftlich anerkannte Wie finde ich eine/n fachlich
rn, Jugend- chotherapeutische Methode, die bei Kindern, Jugend- psychotherapeutische Methode, die bei Kindern,
ichen ange- qualifizierte/n Hypnotherapeutin
lichen und Erwachsenen in folgenden Bereichen ange- qualifizierte/n Hypnotherapeutin qualifizierte/n Hypnotherapeutin
Jugendlichen und Erwachsenen in folgenden Be-
oderwendet
Hypnotherapeuten
wird: in meiner oderreichen
Hypnotherapeuten
angewendet wird: in meiner oder Hypnotherapeuten in meiner
Nähe? Nähe? Nähe?
Psychotherapie
n, Depressi- Hypnose wird zur Behandlung von Ängsten, Depressi- Psychotherapie
Eine hypnotherapeutische Behandlung sollte nur von Eine hypnotherapeutische Behandlung von
Hypnose wird zur Behandlung sollteÄngsten,
nur von De- Eine hypnotherapeutische Behandlung sollte nur von
zt. Auch bei onen, Zwängen und Essstörungen eingesetzt. Auch bei
Therapeuten durchgeführt werden, die eine qualifizierte Therapeuten durchgeführt
pressionen, Zwängenwerden, die eine qualifizierte
und Essstörungen eingesetzt. Therapeuten durchgeführt werden, die eine qualifi-
n) und chro- der Behandlung von Süchten (z. B. Rauchen) und chro-
Ausbildung abgeschlossen haben. Dies ist bei den von der Ausbildung abgeschlossen haben. Dies ist bei den von der zierte Ausbildung abgeschlossen haben. Dies ist bei
atz. Weiter- nischen Schmerzen hat die Hypnose ihren Platz. Weiter- Auch bei der Behandlung von Süchten (z. B. Rau-
Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie
den von der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und
(DGH) chen) und chronischen Schmerzen hatund
die Zahn-
Hypnose
örungen mit hin können Schlafstörungen und sexuelle Störungen mit
(DGH) zertifizierten Diplom-Psychologen, Ärzten und Zahn- zertifizierten Diplom-Psychologen, Ärzten
Hypnose effektiv behandelt werden.
ärzten gewährleistet. ärzten ihren Platz. Weiterhin können Schlafstörungen und
gewährleistet.
Hypnotherapie (DGH) zertifizierten Diplom-Psycholo-
sexuelle Störungen mit Hypnose effektiv behandelt gen, Ärzten und Zahnärzten gewährleistet.
Medizinische Hypnose werden.
Eine Liste von zertifizierten Hypnotherapeutinnen und Eine Liste von zertifizierten Hypnotherapeutinnen und
otherapie im Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Hypnotherapie im Eine Liste von zertifizierten Hypnotherapeutinnen und
Hypnotherapeuten der DGH sowie weitere Informationen Hypnotherapeuten der DGH sowie weitere Informationen
sychosoma- medizinischen Bereich sind insbesondere psychosoma-
zur Hypnose und ihren vielfältigen Anwendungsmöglich- zur Hypnose und ihrenHypnose
Medizinische vielfältigen Anwendungsmöglich- Hypnotherapeuten der DGH sowie weitere Informa-
apeutisch u. tische Störungen. Hypnose hat sich hier therapeutisch u.
keiten erhalten Sie in der Geschäftsstelle: keiten Ein
erhalten Sie in der
wichtiges Geschäftsstelle:
Anwendungsgebiet der Hypnothe- tionen zur Hypnose und ihren vielfältigen Anwen-
-Problemen, a. bei chronischen Schmerzen, Herz-Kreislauf-Problemen,
abile), Hau- Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. colon irritabile), Hau- rapie im medizinischen Bereich sind insbesondere dungsmöglichkeiten erhalten Sie in der Geschäfts-
Deutsche Gesellschaft Deutsche Gesellschaft stelle:
krankungen terkrankungen (wie Neurodermitis) sowie Erkrankungen psychosomatische Störungen. Hypnose hat sich
für Hypnose und Hypnotherapie e. V. für Hypnose und Hypnotherapie e. V.
hrt. der Atemwege und des Nervensystems bewährt.
Daruper Straße 14 , 48653 Coesfeld Daruperhier therapeutisch
Straße 14 , 48653 u. a. bei chronischen Schmerzen,
Coesfeld
Tel.: 0 25 41 - 88 07 60 Tel.: Herz-Kreislauf-Problemen,
0 25 41 - 88 07 60 Magen-Darm-Erkran- Deutsche Gesellschaft
behandlung Hypnose wird auch erfolgreich in der Krebsbehandlung für Hypnose und Hypnotherapie e. V.
E-Mail: DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de E-Mail:kungen (z. B. colon irritabile), Hauterkrankungen
DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de
te oder die eingesetzt, um u. a. Schmerzen und Ängste oder die (wie Neurodermitis) sowie Erkrankungen der Atem- Daruper Straße 14 , 48653 Coesfeld
oder im Internet unter www.hypnose-dgh.de oder im Internet unter www.hypnose-dgh.de
reduzieren. Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu reduzieren. Tel.: 0 25 41 - 88 07 60
wege und des Nervensystems bewährt.
n zu chirur- Akute Schmerzen, etwa bei Geburt bis hin zu chirur-
E-Mail: DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de
pnose wirk- gischen Eingriffen, können ebenfalls mit Hypnose wirk-
sam kontrolliert werden. Hypnose wird auch erfolgreich in der Krebsbehand- oder im Internet unter www.hypnose-dgh.de
lung eingesetzt, um u. a. Schmerzen und Ängste
Ihr Ansprechpartner vor Ort
Zahnärztliche Hypnose Ihr Ansprechpartner vor Ort
oder die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu Ihr Ansprechpartner vor Ort
kontrolle die Hier stehen neben der Angst und Schmerzkontrolle die reduzieren. Akute Schmerzen, etwa bei Geburt bis
rschen) und Behandlung von Bruxismus (nächtliches Knirschen) und hin zu chirurgischen Eingriffen, können ebenfalls
atik im Vor- Würgen sowie die zahnärztliche Psychosomatik im Vor- mit Hypnose wirksam kontrolliert werden.
dergrund. Patienteninformation Patienteninformation Patienteninformation

Hypnose in der
Zahnärztliche Hypnose
Hier stehen neben der Angst und Schmerzkon- Hypnose in der Hypnose
trolle die Behandlung von Bruxismus (nächtliches
Psychotherapie
Knirschen) und Würgen sowie die zahnärztliche Medizin in der Zahnmedizin plakat-rauchen.eps 04.04.2011 16:45:56 Uhr

Psychosomatik im Vordergrund.

WELTNICHTRAUCHERTAG
wendungsbereiche der Anwendungsbereiche der Anwendungsbereiche der
31. MAI 2011
GESELLSCHAFT DEUTSCHE
DEUTSCHE
GESELLSCHAFT
GESELLSCHAFT DEUTSCHE
DEUTSCHE
GESELLSCHAFT
GESELLSCHAFT DEUTSCHE
DEUTSCHE
GESELLSCHAFT
GESELLSCHAFT DEUTSCHE GESELLSCHAFT
pnose und der Hypnotherapie
SE UND HYPNOTHERAPIE E.V FÜR FÜR Hypnose
HYPNOSE
HYPNOSE
UNDUND und derE.V
HYPNOTHERAPIE Hypnotherapie
HYPNOTHERAPIE E.V FÜR FÜR Hypnose
HYPNOSE
HYPNOSE
UNDUND und derE.V
HYPNOTHERAPIE Hypnotherapie
HYPNOTHERAPIE E.V FÜR FÜR
HYPNOSE
HYPNOSE
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HYPNOTHERAPIE
HYPNOTHERAPIE
E.V E.V FÜR HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE E.V

etherapie ist eine wissenschaftlich


ich eine/n fachlich anerkannte psy- Hypnotherapie
Wie finde ist eine fachlich
ich eine/n wissenschaftlich anerkannte psy- Hypnotherapie
Wie finde ist einefachlich
ich eine/n wissenschaftlich anerkannte Wie finde ich eine/n fachlich
erapeutische Methode, die bei Kindern, Jugend- chotherapeutische Methode, die bei Kindern, Jugend- psychotherapeutische Methode, die bei Kindern,
erte/n Hypnotherapeutin
und Erwachsenen in folgenden Bereichen ange- qualifizierte/n Hypnotherapeutin
lichen und Erwachsenen in folgenden Bereichen ange- qualifizierte/n Hypnotherapeutin qualifizierte/n Hypnotherapeutin
Jugendlichen und Erwachsenen in folgenden Be-
pnotherapeuten
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Hypnotherapeuten
wird: in meiner oderreichen
Hypnotherapeuten
angewendet wird: in meiner oder Hypnotherapeuten in meiner
Nähe? Nähe? Nähe?
otherapie Psychotherapie
se wird zur Behandlung von Ängsten, Depressi- Hypnose wird zur Behandlung von Ängsten, Depressi- Psychotherapie
herapeutische Behandlung sollte nur von Eine hypnotherapeutische Behandlung sollte nur von Eine hypnotherapeutische Behandlung sollte
Hypnose wird zur Behandlung nur von De-
von Ängsten, Eine hypnotherapeutische Behandlung sollte nur von
Zwängen und Essstörungen eingesetzt. Auch bei onen, Zwängen und Essstörungen eingesetzt. Auch bei
durchgeführt werden, die eine qualifizierte Therapeuten durchgeführt werden, die eine qualifizierte Therapeuten durchgeführt
pressionen, Zwängenwerden, die eine qualifizierte
und Essstörungen eingesetzt. Therapeuten durchgeführt werden, die eine qualifi-
handlung von Süchten (z. B. Rauchen) und chro- der Behandlung von Süchten (z. B. Rauchen) und chro-
abgeschlossen haben. Dies ist bei den von der Ausbildung abgeschlossen haben. Dies ist bei den von der Ausbildung abgeschlossen haben. Dies ist bei den von der zierte Ausbildung abgeschlossen haben. Dies ist bei
n Schmerzen hat die Hypnose ihren Platz. Weiter- nischen Schmerzen hat die Hypnose ihren Platz. Weiter- Auch bei der Behandlung von Süchten (z. B. Rau-
Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie
den von der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und
(DGH) chen) und chronischen Schmerzen hatund
die Zahn-
Hypnose
nnen Schlafstörungen und sexuelle Störungen mit hin können Schlafstörungen und sexuelle Störungen mit
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se effektiv behandelt werden.
hrleistet.
Hypnose effektiv behandelt werden.
ärzten gewährleistet. ärzten ihren Platz. Weiterhin können Schlafstörungen und
gewährleistet.
Hypnotherapie (DGH) zertifizierten Diplom-Psycholo-
sexuelle Störungen mit Hypnose effektiv behandelt gen, Ärzten und Zahnärzten gewährleistet.
zinische Hypnose Medizinische Hypnose werden.
on zertifizierten Hypnotherapeutinnen und Eine Liste von zertifizierten Hypnotherapeutinnen und Eine Liste von zertifizierten Hypnotherapeutinnen und
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chtiges Anwendungsgebiet der Hypnotherapie im Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Hypnotherapie im


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euten der DGH sowie weitere Informationen Hypnotherapeuten der DGH sowie weitere Informationen Hypnotherapeuten der DGH sowie weitere Informationen Eine Liste von zertifizierten Hypnotherapeutinnen und
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nischen Bereich sind insbesondere psychosoma- medizinischen Bereich sind insbesondere psychosoma-
CM

und ihren vielfältigen Anwendungsmöglich- zur Hypnose und ihren vielfältigen Anwendungsmöglich- zur Hypnose und ihrenHypnose
Medizinische vielfältigen Anwendungsmöglich- Hypnotherapeuten der DGH sowie weitere Informa-
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en Sie in der Geschäftsstelle: keiten erhalten Sie in der Geschäftsstelle: keiten Ein
erhalten Sie in der Geschäftsstelle: tionen zur Hypnose und ihren vielfältigen Anwen-
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chronischen Schmerzen, Herz-Kreislauf-Problemen, a. bei chronischen Schmerzen, Herz-Kreislauf-Problemen, wichtiges Anwendungsgebiet der Hypnothe- K

n-Darm-Erkrankungen (z. B. colon irritabile), Hau- Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. colon irritabile), Hau- rapie im medizinischen Bereich sind insbesondere dungsmöglichkeiten erhalten Sie in der Geschäfts-
sellschaft Deutsche Gesellschaft Deutsche Gesellschaft stelle:
nkungen (wie Neurodermitis) sowie Erkrankungen terkrankungen (wie Neurodermitis) sowie Erkrankungen psychosomatische Störungen. Hypnose hat sich
und Hypnotherapie e. V. für Hypnose und Hypnotherapie e. V. für Hypnose und Hypnotherapie e. V.
emwege und des Nervensystems bewährt.
ße 14 , 48653 Coesfeld
der Atemwege und des Nervensystems bewährt.
Daruper Straße 14 , 48653 Coesfeld Daruperhier therapeutisch
Straße 14 , 48653 u. a. bei chronischen Schmerzen,
Coesfeld
5 41 - 88 07 60 Tel.: 0 25 41 - 88 07 60 Tel.: Herz-Kreislauf-Problemen,
0 25 41 - 88 07 60 Magen-Darm-Erkran- Deutsche Gesellschaft
se wird auch erfolgreich in der Krebsbehandlung Hypnose wird auch erfolgreich in der Krebsbehandlung für Hypnose und Hypnotherapie e. V.
H-Geschaeftsstelle@t-online.de E-Mail: DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de E-Mail:kungen (z. B. colon irritabile), Hauterkrankungen
DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de
etzt, um u. a. Schmerzen und Ängste oder die eingesetzt, um u. a. Schmerzen und Ängste oder die Daruper Straße 14 , 48653 Coesfeld
net unter www.hypnose-dgh.de oder im Internet unter www.hypnose-dgh.de oder im(wie Neurodermitis)
Internet sowie Erkrankungen der Atem-
unter www.hypnose-dgh.de
wirkungen einer Chemotherapie zu reduzieren. Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu reduzieren. Tel.: 0 25 41 - 88 07 60
wege und des Nervensystems bewährt.
Schmerzen, etwa bei Geburt bis hin zu chirur- Akute Schmerzen, etwa bei Geburt bis hin zu chirur-
E-Mail: DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de
n Eingriffen, können ebenfalls mit Hypnose wirk- gischen Eingriffen, können ebenfalls mit Hypnose wirk-
ontrolliert werden. sam kontrolliert werden. Hypnose wird auch erfolgreich in der Krebsbehand- oder im Internet unter www.hypnose-dgh.de
lung eingesetzt, um u. a. Schmerzen und Ängste
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ärztliche vor Ort Ihr Ansprechpartner vor Ort
Zahnärztliche Hypnose Ihr Ansprechpartner vor Ort
oder die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu Ihr Ansprechpartner vor Ort
tehen neben der Angst und Schmerzkontrolle die Hier stehen neben der Angst und Schmerzkontrolle die reduzieren. Akute Schmerzen, etwa bei Geburt bis DEUTSCHE GESELLSCHAFT
dlung von Bruxismus (nächtliches Knirschen) und Behandlung von Bruxismus (nächtliches Knirschen) und hin zu chirurgischen Eingriffen, können ebenfalls FÜR HYPNOSE UND HYPNOTHERAPIE E.V. DGH
en sowie die zahnärztliche Psychosomatik im Vor- Würgen sowie die zahnärztliche Psychosomatik im Vor- Patienteninformation
mit Hypnose wirksam kontrolliert werden.
nd. dergrund. zur
Informationen Patienteninformation Patienteninformation
Hypnose und Hypnose und Hypnotherapie
Geburtsvorbereitung
Zahnärztliche Hypnose
Hier stehen neben der Angst und Schmerzkon- Rauchfrei durch
Hypnotherapie
trolle die Behandlung von Bruxismus (nächtliches in der Behandlung von
mit Hypnose Kindern und Jugendlichen Hypnose
in der Psychoonkologie
Knirschen) und Würgen sowie die zahnärztliche
Psychosomatik im Vordergrund.

Als Service für die Mitglieder der DGH haben Vorstand, Geschäftsstelle und vor allem der
Beirat für verschiedene Anwendungsgebiete der Hypnose Informationsflyer erarbeitet. Diese
können bei Bedarf von den Mitgliedern in entsprechender Auflage angefordert und mit dem
eigenen Praxisstempel versehen werden. Dadurch kann für den Einzelnen der Aufwand für
Werbung etwas reduziert und die Patienteninformation entsprechend erleichtert werden.

Die Flyer liegen für folgende Themengebiete vor


• Psychotherapie • Geburtsvorbereitung mit Hypnose
• Medizin • Psychoonkologie
• Zahnmedizin • Rauchfrei durch Hypnose
• Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

und können zum Preis von 6,- € je 50 Stück in der Geschäftsstelle angefordert werden.

- 44 -
Referentinnen und Referenten

Vorstand der DGH


Präsident Dipl.-Psych. Dr. Klaus Hönig, Ulm
Vizepräsidentinnen Dipl.-Psych. Dr. Helga Hüsken-Janßen, Coesfeld
Dipl.-Psych. Dr. Agnes Kaiser Rekkas, München
Schriftführerin Dr. med. Nikola Aufmkolk, Ahaus
Schatzmeister Dr. med. Christoph Müller, Stolzenau

Referentinnen und Referenten des


Jahreskongresses der DGH
Abdelsayed, John, Dipl.-Musiktherapeut (FH), Bad Kissingen
Musikproduzent, Entspannungstrainer nach musiktherapeutischen Gesichtspunkten.

Aufmkolk, Nikola, Dr. med., Ahaus


Ärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Vorstandsmitglied und Dozentin der
DGH, tätig in freier Praxis, Aus- und Weiterbildung in Hypnotherapie (DGH), Tiefenpsycholo-
gie, Verhaltenstherapie und EMDR, Themenschwerpunkte: Depressionen, Trauma, Psychoso-
matik.

Beck-Griebeling, Nicole, Dipl.-Psych., Frankfurt

und Referenten
Psychologische Psychotherapeutin. Hypnotherapeutin (DGH) und NLP Master. Verhaltensthe-

Referentinnen
rapeutin mit Zusatzqualifikation für Kinder und Jugendpsychotherapie. Supervisorin (IFT). Seit
1999 tätig in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
Privatpraxis in Frankfurt. Referentin in verschiedenen Weiterbildungsinstituten.

Besser-Siegmund, Cora, Dipl.-Psych., Hamburg


Approbierte Psychotherapeutin, NLP-Lehrtrainerin und –Lehrcoach (ECA) sowie ausgebildete
EMDR-Therapeutin (Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Zusammen leitet sie
mit ihrem Ehemann Harry Siegmund seit über zwanzig Jahren das Besser-Siegmund-Institut
im Herzen Hamburgs. Die beiden Diplom-Psychologen entwickelten im Laufe der Jahre eine
Reihe von Kurzzeit-Therapien und Kurzzeit-Coachingmethoden, die sie einem breiten Publi-
kum in einer Reihe von Sachbüchern bekannt gemacht haben. Zu ihren Arbeitsschwerpunk-
ten gehören: Emotions- und Leistungscoaching, Standortbestimmung und Karriereplanung,
Selbstmanagement/-motivation, Präsentationssicherheit, Konfliktstabilität und effektives
Stressmanagement.

Bittner, Christian, Dr. med. dent., Salzgitter


Baujahr 1966; 1988 bis 1993 Studium der Zahnmedizin an der Med. Hochschule Erfurt;
1993 bis 1995 Assistenzzahnarzt in Mühlhausen und Bad Homburg; seit 1995 tätig in eige-
ner Niederlassung in Salzgitter-Bad; 2009 Promotion „Vergleich unterschiedlicher Behand-
lungsmethoden bei Dentinhypersensibilität unter Berücksichtigung medizinischer Hypnose“;

- 45 -
Referentinnen und Referenten

Tätigkeitsschwerpunkte: Hypnose; Akupunktur; CMD, Implantologie, Kinder; Dozent und Su-


pervisor der DGH; Vorsitz Prüfungsausschuss für ZMP Niedersachsen; Prüfungsausschuss DH
Nordrhein; Referent ZMV-Ausbildung Niedersachsen und DH- Ausbildung Nordrhein „Kom-
munikation, Psychologie, Rhetorik“; internationale und nationale Referententätigkeit zu ver-
schiedensten kommunikativen Themen: Hypnose, Kommunikation, Psychologie etc.; Praxis-
coaching, Sportmentaltraining.

Bohne, Michael, Dr. med., Hannover


Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, ist Deutschlands bekanntester Auftritts-Coach
für Opernsänger und klassische Musiker. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der Klopf-
techniken in Deutschland und hat diese entmystifiziert und prozessorientiert weiterentwickelt
sowie mit psychodynamisch-hypno-systemischem Wissen kombiniert. Er ist Autor und Heraus-
geber zahlreicher Bücher über Auftrittsoptimierung, Klopftechniken und PEP.

Bongartz, Walter, Prof. Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Konstanz


Fachbereich Psychologie der Universität Konstanz; ehem. Präsident der DGH, ESH und ISH.

Brunier, Eberhard, Dr. med. dent., Mainz


1944 in Breslau geboren; Staatsexamen der Zahnheilkunde in Mainz und Promotion, selbst-
ständiger Zahnarzt bis 2005; 1990 Zahnklinik in Nepal gegründet; seit 20 Jahren als Hyp-
notherapeut in eigener Praxis tätig; Hypnotrainer und Coach für führende deutsche und
schwedische Hypnose-Institute, HP-Psychotherapie, NLP Master, Zen Schüler, Kyudoschüler;
Schamanenbegegnungen, Nepalreisen und -führungen; 1993 ZDF-Film „Ein Zahnarzt in Ne-
pal“; 2011 Gründung der Akademie für Hypnotherapie (Schwerpunkt Allergietherapie) in
Mainz. Bilder und Skulpturen, Gründung der Wächtergalerie.
und Referenten
Referentinnen

Büchel, Christian, Prof. Dr. med., Hamburg


Professor und Direktor des Instituts für Systemische Neurowissenschaften am Universitätskli-
nikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Professor für Psychologie in der Fakultät für Psychologie,
Mitherausgeber des European Journal of Neuroscience.

Chiamulera, Sylvio, Dr. med. dent., Bremen


Seit 1983 Zahnarzt in eigener Praxis; Anwendung von Hypnose seit 1986, insbesondere bei
Ängsten, Funktionsstörungen und als zahnärztliche Anästhesie; Dozent und Supervisor der
DGH, Leiter des Fort- und Weiterbildungszentrums Bremen der DGH sowie NLP-Master und
–Trainer sowie Mentaltrainer im Sportbereich. Publikationen zum Thema Hypnose und Men-
taltraining.

Cremer, Sabine, Dr. med., Kiel


Frauenärztin, als Psychotherapeutin niedergelassen in Kiel. Aus- und Weiterbildung in Hypno-
therapie (DGH), Tiefenpsychologie, EMDR, PEP. Themenschwerpunkte: Depressionen, Trauma.

Derra, Claus, Dr. med., Dipl. Psych., Bad Mergentheim


Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und psychosomatische Medizin, Spezielle Schmerz-
therapie, Sozialmedizin, Medizinische Begutachtung. AT und Hypnosedozent der DGÄHAT,

- 46 -
Referentinnen und Referenten

Dozent für PR bei der DG-E, Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der DGÄHAT sowie der
deutschen Hypnosegesellschaften. Mehrere Bücher zu Entspannungsverfahren, Schmerzthe-
rapie sowie zu sozialmedizinischer Begutachtung und CDs zu AT, PR und Achtsamkeit.

Diegelmann, Christa, Dipl.-Psych., Kassel


Psychologische Psychotherapeutin, in eig. Praxis niedergelassen in Kassel, Fortbildungsleiterin
des ID Instituts für Innovative Gesundheitskonzepte, u.a. fachliche Leitung Curriculum Psy-
choonkologie (DKG zertifiziert), Curriculum Psychotraumatherapie (DeGPT zertifiziert) und
Curriculum TRUST-Resilienztraining (DPA zertifiziert), EMDR- und VT-Supervisorin, Langjährige
Dozentin in der Fort- und Weiterbildung in den Bereichen Traumatherapie, Psychoonkologie
und Resilienzstärkung.

Dünninger, Peter, Dr. med. dent., Münchberg


Seit über 30 Jahren Anwendung von klinischer und experimenteller Hypnose. Dozent, Su-
pervisor und ehemaliges Vorstandsmitglied der DGH, personal member der ISH, über 50 wis-
senschaftliche Publikationen. Seit 1992 zahnärztliche Gemeinschaftspraxis mit der Ehefrau in
Münchberg/Oberfranken.

Ebell, Hansjörg, Dr. med., München


Facharzt für Psychotherapeutische Medizin (1976-83 Anästhesie und Intensivmedizin, 1983-
93 Schmerzambulanz Klinikum Großhadern der Universität München mit Forschungsprojekt
zur Selbsthypnose bei starken Schmerzen auf Grund einer Krebserkrankung, seit 1992 Psycho-
therapiepraxis in München mit Schwerpunkt auf chronischen Erkrankungen: Schmerz, Krebs,
Psychosomatik). Lehrtätigkeit für DGH und MEG sowie in der psychotherapeutischen Weiter-
bildung, Schmerztherapie (anerkannter Supervisor der DGPSF) und Psychoonkologie.

und Referenten
Referentinnen
Eberle, Thomas, Dipl.-Musiktherapeut, Kisdorf
Obertonsänger, Musiker, Klangkünstler und Klangschamane. Vielfältige eigene CD-Produk-
tionen, z. B. „Circle of Life“. Mehrjährige Weiterbildungen in Körpertherapie, Trancethera-
pie, Tanztherapie, Schamanismus und Familienstellen. Entwicklung eigener therapeutischer
Konzepte für den ganzheitlichen Heilungsweg, so z.B. die „Licht-Klangmassage“, vielfältige
Seminar- und Weiterbildungsangebote, seit 1995 in eigener Praxis tätig.

Emami, Azadeh, Dr. med., Teltow


Ärztin für Psychotherapie, Hypnotherapie (DGH, MEG), Spezielle Traumatherapie (DeGPT),
Fachsupervisorin Traumatherapie (GPTG); Fachärztin für Innere Medizin.
Schwerpunkte: Psychosomatik, Begleitung von Pat. mit Schmerz und körperlichen Erkran-
kungen, multikulturelle Arbeit, Traumatherapie u.a. mit Geflüchteten und Folteropfern.

Engels, David, Dr. med. dent., MSc, Dorsten


Niedergelassener Zahnarzt in Gemeinschaftspraxis mit Dr. Swantje Engels in Dorsten-Wulfen,
Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie. Anwendung behandlungsbegleitender Hypnose (Angst,
Schmerz, Funktionstherapie) seit 1998, seit 2003 zertifizierter Therapeut der DGH. 2003 Cur-
riculum Implantologie der DGI, 2004 Tätigkeitsschwerpunkt nach Konsensuskonferenz BDIZ,
2007 Master of Science in Oral Implantology an der Steinbeiss-Universität Berlin / DGI.

- 47 -
Referentinnen und Referenten

Engels, Swantje, Dr. med. dent., Dorsten


Niedergelassene Zahnärztin in Gemeinschaftspraxis mit Dr. David Engels in Dorsten-Wulfen,
Tätigkeitsschwerpunkt Parodontolgie. Anwendung behandlungsbegleitender Hypnose, seit
2003 zertifizierte Therapeutin der DGH.

Fisch, Silvia, Dipl.-Psych., Münster


Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie und Hypnotherapie) in Psychothe-
rapeutischer Praxis, Coesfeld; psychoonkologische Konsiliartätigkeit im Brustzentrum der
Christophorus-Kliniken, Coesfeld; Durchführung von Kursen in Hypnomentaler Geburtsvor-
bereitung, Forschungsprojekt zur Wirksamkeit der Hypnotherapie zur Stressbewältigung in
Zusammenarbeit mit der Charité, Berlin, Dozentin der DGH.

Fischer-Ott, Melchior, Dipl.-Psych., Freiburg


Arbeitet in der Rehaklinik Glotterbad, ist Therapeut am Milton Erickson Institut Rottweil/Frei-
burg, Vorstandsmitglied der M.E.G. sowie Dozent und Ausbilder an verschiedenen Regional-
stellen der M.E.G.. Von 2010 bis 2015 war er am Schmerzzentrum Hochrhein in Bad Säckingen
tätig. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Behandlung von chronischen Schmerzen, Ängsten
(insbesondere Prüfungs-, Auftritts-, und Leistungsängsten) und Depressionen. Weiterhin ist er
spezialisiert auf Mentaltraining und Coaching für Sportler und Musiker.

Fruth, Sabine, Ärztin, Amöneburg


Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie, 1993 Niederlassung in eigener Praxis als Hau-
särztin, seit 2004 intensive Hypnoseausbildung und -arbeit mit Erwachsenen und Kindern, seit
2004 Entwicklung eigener Therapiekonzepte in Form der „Imaginären Körperreisen“ sowie
des „Haus des Wissens“ als eigenständige Lerntherapie, seit 2012 Referentin bei Seminaren
und Referenten

und Tagungen zu verschiedenen Themen, seit 2014 ausschließlich Psycho- und Hypnothera-
Referentinnen

pie, Autorin.

Gelse, Norbert, Dipl.-Psych., Bodelshausen


Psychoonkologe (WPO), Projektleiter einer Studie zur Ressourcenaktivierung am Comprehensive
Cancer Center des Universitätsklinikums Ulm (CCCU) und Mitarbeiter der Psychosozialen Krebs-
beratungsstelle des Südwestdeutschen Tumorzentrums am Universitätsklinikum Tübingen.

Hain, Peter, Dr. phil., MSc., CH-Zürich


Fachpsychologe für Psychotherapie und für Kinder- und Jugendpsychologie FSP. Private Praxis
in Zürich und Bremgarten (AG) für Einzel-, Paar- und Familientherapie (Kinder, Jugendliche
und Erwachsene), Coaching und Supervision (Einzel, Gruppen und Organisationen). Grün-
dungsmitglied, Past-Präsident und Ausbilder der Gesellschaft für klinische Hypnose Schweiz,
ghyps, Supervisor und Dozent an systemischen Ausbildungsinstituten, Supervisor pca (person
centered approach). Organisator der Hypnosystemischen Tagungen in Zürich (2010, 2012 u.
2015). Wissenschaftliche Leitung der Kongresse über die Heilkraft von Lachen und Humor in
Medizin und Psychotherapie in Arosa, Basel und Zurzach (1996 – 2006). Gründungspräsident
von HumorCare, Gesellschaft zur Förderung von Humor in Therapie, Pflege und Beratung,
Ehrenpräsident von HumorCare Schweiz. Diverse Veröffentlichungen, Buchautor.

- 48 -
Referentinnen und Referenten

Hansen, Ernil, Prof. Dr. med., Dr. rer. nat., Regensburg


Facharzt für Anästhesiologie, Wiss. Beirat der MEG, Mitglied der ISH. Schwerpunkte: Ausbil-
dung von Studenten, Pflegekräften und Assistenzärzten in Therapeutischer Kommunikation
und Beziehung; aktuelle wissenschaftliche Studien zu Wachkraniotomien ohne Sedierung,
Wirkung von Suggestionswirkung auf Muskelkraft, Suggestionen für Intensivpatienten und
während Operationen.

Harbeke, Caspar, Dipl.-Ing., Bad Zwesten


Jahrgang 1960, Dipl.-Ing. Architektur; seit 30 Jahren tätig als Produktdesigner für therapeu-
tische Instrumente und Klangmöbel. Seit 25 Jahren tätig als Dozent und Leiter von Workshops
mit dem Thema „Musikmachen ohne musikalische Vorbildung“ u.a. bei Kongressen, DG-E
und Dozent bei IEK (deutsches Institut für Entspannungstechniken und Kommunikation) für
Musiktherapie-Ausbildungen.

Harrer, Michael E., Dr. , A-Innsbruck


Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin; Psychotherapeut und Supervisor,
seit 1991 in freier Praxis in Innsbruck. Lehrtherapeut für Hypnosepsychotherapie (ÖGATAP)
und im Rahmen der Psy-Diplomausbildung der Österr. Ärztekammer. Mitbegründer einer
Beratungsstelle für Krebskranke. Seminarleiter und Buchautor zu den Themen Achtsamkeit,
Wirkfaktoren der Achtsamkeit und Burnout.

Hartman, Woltemade, PhD, Pretoria/Südafrika


Niedergelassen als psych. Psychotherapeut für Erwachsene und Kinder. Ausbildung in Hypno-
therapie bei der Milton H. Erickson Foundation in Phoenix, Arizona/USA. Ausbildung in Ego-
State-Therapie bei John G. und Helen Watkins in Missoula, Montana/USA. Gründungsdirektor

und Referenten
des Milton Erickson Instituts Südafrika (MEISA). Ehemaliges Vorstandsmitglied der South Afri-

Referentinnen
can Society of Clinical Hypnosis. Zahlreiche Publikationen, insbesondere zur Traumatherapie.
Internationale Referententätigkeit, insbesondere in der Erickson‘schen Hypno- und Ego-State-
Therapie.

Hillebrand, Martin, Dipl.-Psych., Bad Lippspringe


Psychologischer Psychotherapeut, Klinische Psychoonkologie, Verhaltenstherapie (VT), Neuro-
linguistisches Programmieren (NLP) in der Cecilien-Klinik für onkologische Rehabilitation, spielt
Klangkonzerte für die MZG-Kliniken.

Hönig, Klaus, Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Ulm


Psychologischer Psychotherapeut (Fachkunde Verhaltenstherapie, DGVT), Hypnotherapeut
(KIKH, DGH), Psychoonkologe (WPO, DKG), Leiter der Konsiliar- und Liaisonpsychosomatik,
der Psychoonkologischen Ambulanz und der Psychosozialen Krebsberatungsstelle Ulm an der
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Ulm; Ar-
beitsschwerpunkte: Psychosomatik, Psychoonkologie, Kognitive Neurowissenschaft, Klinische
Hypnose und Hypnotherapie, Leistungssport- und Business-Coaching. Präsident der DGH.

- 49 -
Referentinnen und Referenten

Hübner, Michael, Dr. phil., Dipl.-Psych., Münzenberg


Psychologischer Psychotherapeut mit Tätigkeitsschwerpunkt Selbstmanagement und Hypno-
therapie; langjährige Tätigkeit als Ausbilder für klinische Hypnose in der Zahnmedizin und Psy-
chotherapie; Supervisor der DGH, des BDP und der Landespsychotherapeutenkammer Hessen;
Präsident der DGH 1999-2001.

Jensen, Mark P., Prof., Ph.D., USA-Seattle


He is a Professor and Vice Chair for Research in the Department of Rehabilitation Medicine at
the University of Washington in Seattle, USA. He has been studying chronic pain and helping
individuals better manage chronic pain for over 35 years. He has been funded by the National
Institutes of Health and other funding agencies to study the efficacy and mechanisms of vari-
ous treatments for chronic pain, including hypnosis. He has published extensively (five books
and over 500 articles and book chapters) on the topics of pain assessment and treatment.
The English version of his book on the use of hypnosis for chronic pain management won the
2011 Society of Clinical and Experimental Hypnosis Arthur Shapiro Award for Best Book on
Hypnosis.

Kaiser Rekkas, Agnes, Dr. rer. biol. hum., Dipl.-Psych., München


Nach mehrjähriger Tätigkeit als Physiotherapeutin in der Schwerverletztenrehabilitation Stu-
dium der Psychologie an der FU Berlin. Zertifikat in systemischer Therapie (Institut Weinheim)
und Klinischer Hypnose. Eigene Praxis in München und Lehrtätigkeit in Klinischer Hypnose und
Hypnotherapie im deutschen Sprachraum. Dozentin und Supervisorin der DGH, Fortbildungs-
zentrum München. Vizepräsidentin DGH. Mehrere Publikationen und therapeutische CDs.

Kampschroer, Anna, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (TP), Barntrup


und Referenten

Traumatherapeutin; Hypnotherapeutin (DGH), seit 2003 eigene Praxis mit Kassenzulassung


Referentinnen

in Barntrup (Kreis Lippe), zuvor langjährige Tätigkeit im Bereich der Jugendhilfe und Fortbil-
dungsbereich zu Präventions- und Interventionsarbeit hinsichtlich Gewalt an Mädchen und
Jungen mit Schwerpunkt auf sexualisierte Gewalt

Knop, Sebastian, Zahnarzt, Dortmund


Seit 2002 niedergelassen in eigener Praxis in Dortmund-Mitte und seit 2008 zertifizierter The-
rapeut der DGH. Hypnose-Tätigkeit vor allem zur Angstreduktion, bei der Kinderbehandlung
und zur Raucherentwöhnung. Zahnärztliche Schwerpunkte sind Kinderzahnmedizin, Prophy-
laxe und Zahnerhaltung.

Koch, Thomas, Dr. med., Mainz


Facharzt für Kinder- u. Jugendmedizin, Stressmedizin, klin. Hypnose & Hypnotherapie, Ho-
möopathie (DZVhÄ-Diplom), Naturheilverfahren, international NLP-Lehrtrainer (Dilts, Master
University, California), mehrfach zertifizierter NLP-Traumatherapeut (PUK, Basel, CH, DVNLP,
D, Europäische NLP PNL, EU), Lehrtätigkeit für verschiedene private Aus- und Fortbildungsin-
stitute wie DGH, langjährige Seminar- und Vortragstätigkeit zu klin. Hypnose, Erfahrungen in
Lehre und Forschung in Neuropsychologie, Dozent für Homöopathie für Kinder und Jugend-
medizin (DZVhÄ); seit über 30 Jahren in Privatpraxis Kinder- und Jugendmedizin, Hypnose und
klin. Hypnotherapie, Homöopathie, Stressmedizin.

- 50 -
Referentinnen und Referenten

König, Yvonne, Dipl.-Psych., Ingelheim


Psychologische Hypnotherapeutin; bis 2001 in der Universitätsklinik Mainz im Bereich Psy-
choonkologie, seither in eigener Praxis tätig. Weitere Fortbildungsschwerpunkte: Psychoana-
lyse, Traumatherapie, Körperpsychotherapie, Energie- und Lichtarbeit, Spirituelle Heilarbeit.

Kranz, Detlef, Dipl.-Psych., Mülheim an der Ruhr


Approbierter Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut, 1972-1977 Studium der
Psychologie an der Berliner Humboldt-Universität, anschließend Tätigkeit in stationären und
ambulanten psychotherapeutischen Einrichtungen, 1986 Fachpsychologe der Medizin, seit
1993 in eigener Praxis in Essen, 1997 Klinische Hypnose (M.E.G.), seit 2009 Mitarbeit in der
Tinnitusklinik Prof. Dr. Hesse Bad Arolsen.

Kruse, Andreas, Dipl.-Psych., Oberammergau


Approbierter Psychotherapeut; Schmerzpsychotherapeut und Hypnotherapeut. Seit etwa 10
Jahren arbeitet er in der Klinik Oberammergau mit chronisch kranken Menschen und mit
Schmerzpatienten. Aus dieser Arbeit heraus entstand, basierend auf Arbeiten seiner Vorgän-
ger, die hypnotherapeutische Intervention für Patienten mit Autoimmunerkrankungen.

Lentz, John D., Dr., USA-Jeffersonville


He is known for innovative workshops, with clinical demonstrations. He presents on a variety
of topics based upon his background of working in a women’s prison, while teaching the
clinical aspects of Marriage and Family Therapy. He currently is the Director of the Ericksonian
Institute of Jeffersonville, Indiana, where he teaches Hypnosis on an ongoing basis and prac-
tices Marriage and Family Therapy. He is the author of over 10 books dealing with therapeutic
issues and hypnosis.

und Referenten
Referentinnen
Lifschitz, Stan, Dr., Südafrika
South African therapist / healer with more than 35 years of expierence. Roots are in academia,
clinical and community psychology and traditional African healing practices. Now as an elder
the focus of his work is on the appreciation of the collective nature of self.

Loth, Norbert, Dipl.-Psych., München


Geb. 1951, Studium der Psychologie und Philosophie an der Universität Tübingen. Seit 1976
tätig als Psychotherapeut in eigener Praxis in München. Anfang der achtziger Jahre Grün-
dungs- und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnothera-
pie (DGH), Mitglied der International Society of Hypnosis (ISH). Über 10 Jahre Dozent der
Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH) und der Milton Erickson Ge-
sellschaft (M.E.G.). Approbation als Psychologischer Psychotherapeut durch das Bayerische
Staatsministerium 1999.

Majdalani, Tony, CH-Zürich


Geboren in Haifa, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Zürich als Musiker und Lehrer für Per-
kussion (Djembé) und Taketina Rhythmuspädagogik. Trommelunterricht, Kurse und Seminare
in Kombination mit Bewegung und Tanz in der Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich.

- 51 -
Referentinnen und Referenten

Martin, Marianne, Dr. phil., A-Wien


Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin (Autogenes Training/ATP,
Hypnose, KIP). Kleine Praxis in Wien, Arbeit mit Hypnose seit 1983. Berufliche Schwerpunkte:
Entspannung, Gewohnheitskontrolle, Gegenübertragung. Interesse an Frauen in der Ge-
schichte der Hypnose. Referentin, zum Beispiel beim Universitätslehrgang für Medizinische
Hypnose der Medizinischen Universität Wien.

Mende, Matthias, Dr. phil., A-Salzburg


Klinischer und Gesundheitspsychologe, Notfallpsychologe, Psychotherapeut und Lehrthera-
peut für Hypnosepsychotherapie der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefen-
psychologie und Allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP). Lehrtherapeut für Hypnose der Öster-
reichischen Ärztekammer (ÖÄK). Vorm. Präsident der Europäischen Gesellschaft für Hypnose
(ESH), Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der deutschsprachigen Hypnosegesellschaften
(WBDH). Vorstandsmitglied der Ego-State International (ESTI). 1994 Gründung des Zentrums
für Hypnose, Verhaltenstherapie, Biofeedback in Salzburg. Seither Vollzeittätigkeit als nieder-
gelassener Hypnosepsychotherapeut, mit Schwerpunkt auf der Therapie von Angst- und Trau-
mafolgestörungen, Psychosomatik, Stress und Burnout.

Milewski, Ronald, Dipl.-Psych., Bochum


Psychologischer Psychotherapeut und Organisationspsychologe, Dozent und Supervisor
(DGVT), Trainer für Gruppendynamik und Konfliktberater nach der Transcend-Methode; Aus-,
Fort- und Weiterbildungen in NLP und Hypnotherapie, Verhaltens- und Familientherapie, sy-
stemischer Supervision und Institutionsberatung.

Möck, Karl G., Dipl.-Psych., Darmstadt


und Referenten

Psychologischer Psychotherapeut mit Kassenzulassung VT, Niederlassung in freier Praxis und


Referentinnen

DGH-Mitgliedschaft seit 1982, Dozent bei Jahrestagung und Regionaler Fortbildung im Zen-
trum Mitte, Supervisor DGH und Landespsychotherapeutenkammer Hessen, Schwerpunkte in
Hypno- und Paartherapie.

Muniz, Marcelo, Körpertherapeut, Brasilien


Mr. Muniz has been an advanced Rolfer and Movement teacher for 28 years. He is a member
of the Rolf Faculty in the United States and he teaches Rolfing in Brazil. He is also a Cranio-
sacral therapist and a Somatic Experience Practitioner. He has studied with Hubert Godard in
Brazil and in Germany for the past 14 years. Marcelo Muniz is the co-creator with Dr. Sonia
Gomes of the Soma Embodiment Method. The quality of his presence and his emotional skills
provide the opportunity for profound and smooth learning. He is currently developing the
Haptic Gamma Embodiment Approach, for therapists working with somatic self-regulation.

Nees, Frauke, Dipl.-Psych., Berlin


Personzentrierte Psychotherapie (GwG, HPG), Psychodynamisch Imaginative Traumathera-
pie (PITT nach Reddemann), Bindungsbasierte Therapie nach Brisch in München, „Traumatic
Stress Studies“ bei Bessel van der Kolk in Boston, in Weiterbildung Hypnotherapie (bei Walter
Bongartz) und Teilearbeit (IFS nach Schwartz). Sie ist außerdem eine erfahrene Improvisations-
schauspielerin und professionelle Tangotänzerin.

- 52 -
Referentinnen und Referenten

Niehues, Frauke, Dipl.-Psych., Gießen


Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, ausgebildet in klinischer Hypnose (MEG),
Verhaltenstherapie und klientenzentrierter Gesprächsführung nach Rogers (GwG). Darüber
hinaus Trainerin emotionaler Kompetenzen und zertifizierte TEK-Trainer-Trainerin. Tätig als
Therapeutin, Coach und Supervisorin sowie als Personal- und Organisationsentwicklerin mit
eigener Firma „Kompass“. Dozentin an mehreren Universitäten und Ausbildungsinstituten,
Referentin auf vielen Kongressen, z.B. der MEG, DGP, DGVT, des Hochschulverbandes und der
Psychotherapeutenkammer NRW.

Perren-Klingler, Gisela, Dr. med., CH-Basel


Aufgewachsen im Europäischen Ausland und der Schweiz; Studium der Medizin in Basel und
Oxford, Ausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsy-
chiatrie (auch in eigener Praxis), Systemische Therapie (London), Gruppentherapie (Göttingen),
Fokaltherapie (Boston). Missionen für das Internationale Rote Kreuz z.B. in Lateinamerika, Isra-
el/Palästina, Afrika (Visiten bei - meist gefolterten - politischen Häftlingen) sensibilisieren sie für
Folgen extremer Gewalt. Beginn menschenrechtlichen Engagements, spezifischer und ressour-
cenorientierter Traumatherapie. Hinwendung zur Sekundärprävention und zur Unterstützung
von Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter). Seit 1987 Mitglied der International Society
for Traumatic Stress Studies, bis 2001 Schweizer Mitglied des Europäischen Komitees zur Prä-
vention von Folter (Straßburg), von 2007 – 2017 Mitglied der IHFFC (International Humanita-
rian Fact Finding Commission- bei Verletzungen des humanitären Völkerrechts), die letzten 5
Jahre als Präsidentin; Gründerin des Institut Psychotrauma Schweiz (1991).

Peter, Burkhard, Dr. , Dipl.-Psych., München


Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis in München, 1978 – 1984 Mitbegründer

und Referenten
und Gründungsvorsitzender der M.E.G., von 1992 – 2000 im Vorstand der ISH, Ausbilder und

Referentinnen
Supervisor in Hypnotherapie für die M.E.G., Mitherausgeber und Autor von zwei Fachzeit-
schriften, mehrere Veröffentlichungen zum Thema Hypnose und Hypnotherapie.

Pracejus, Lars, Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., MAS, CH-Brunnen


Leitender Psychologe in der Seeklinik Brunnen. Studium der Psychologie, Neuropsychologie
und Psychotherapie an den Universitäten Gießen, Marburg und Basel. Promotion in Neurowis-
senschaften. Fachpsychologe für Psychotherapie, Eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut.
Dozent und Supervisor im DGH-Fortbildungszentrum Mitte.

Precht, Anke, Dipl.-Psych., Offenburg


Privatpraxis in Offenburg. Coaching von Leistungssportlern und Teams in allen Sportarten
sowie Coaching beruflicher Hochleister. Autorin mehrerer Bücher, hypnotherapeutischer
Schwerpunkt seit 1999.

Revenstorf, Dirk, Prof. Dr., Dipl.-Psych., Tübingen


Professor für klinische Psychologie, Universität Tübingen; approbierter Psychotherapeut;
spezialisiert auf Hypnotherapie und Paartherapie; Ausbildung in Gestalt-, Hypno- und Kör-
pertherapie sowie VT; vormals Vorstand der MEG und Mitglied der Landes- und Bundes-PK;
Gründungsmitglied der Deutsch-Chinesischen Akadamie für Psychotherapie. 18 Bücher; 200

- 53 -
Referentinnen und Referenten

wissenschaftliche Publikationen; Jean-Piaget-Award der Int. Ges. Hypnose; Preis der Milton-
Erickson-Ges., Forschungspreis der American Association of Bodypsychotherapie.

Sattler, Jochen, Dipl.-Musiktherapeut, Ladenburg


Lehrmusiktherapeut DMtG, systemischer/ transaktions-analytischer Berater DGTA. Er arbeitet
seit 24 Jahren als Musikpsychotherapeut in der Stadtklinik Frankenthal/Pfalz; gestaltet mit
von ihm entwickelten Modulen Teamentwicklungs- und Beratungsprozesse sowie Gesund-
heitsförderungsseminare bei verschiedenen Wirtschaftsunternehmen. Lehraufträge / Seminare
u.a. an der Kath. Hochschule Freiburg, Ludwig-Maximilians-Universität München, Universität
Heidelberg.

Schilling, Corinna, Dr. med., Berlin


Fachärztin für Anästhesie, spezielle Schmerztherapie, Palliativmedizin, Akupunktur, Manuelle
Medizin, Mediation (FH Potsdam), medizinische Hypnose und Entspannungsverfahren, nieder-
gelassen als Schmerztherapeutin in Berlin (Vivantes, Berlin- Friedrichshain).

Schirmohammadi, Reza, Dr. med., Köln


Facharzt für Anästhesiologie, Arzt für Naturheilverfahren, MayrArzt, Schmerztherapie, medi-
zinische Hypnose, Akupunktur, Ernährungstherapie, Neuraltherapie nach Huneke; bis 1998
ärztlicher Leiter und Chefarzt der Anästhesie am St.-Antonius- Krankenhaus Schleiden, seit
1999 Privatpraxis in Köln.

Schubert, Christian, Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat., A-Innsbruck


Arzt, Psychologe, ärztlicher Psychotherapeut (psychodynamische Psychotherapie); Leiter des
Labors für Psychoneuroimmunologie der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie Inns-
und Referenten

bruck; Leiter der Arbeitsgruppe „Psychoneuroimmunologie“ des Deutschen Kollegiums für


Referentinnen

Psychosomatische Medizin (DKPM); Vorstandsmitglied der Thure von Uexküll-Akademie für


Integrierte Medizin (AIM); Forschungsschwerpunkt: Entwicklung eines Forschungsansatzes zur
Untersuchung von Komplexität in der Psychoneuroimmunologie.

Schweizer, Cornelie C., Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Tübingen


Hypnotherapie (M.E.G.), systemischer Paar- und Familientherapie und systemischer Supervi-
sion (IFW, SG). Ausbilderin und Supervisorin der Milton-Erickson-Gesellschaft. Mitarbeit bei
Studien zur Hypnotherapie bei Professor Dr. Anil Batra an der Psychiatrischen Universitätsklinik
in Tübingen in den Bereichen: Tabakabhängigkeit, pathologisches Glücksspiel, Depression und
Angst. Mitautorin der S3-Leitlinie für tabakbezogene Störungen der Arbeitsgemeinschaft der
Wissenschaftl. Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Verschiedene Veröffentlichungen
in den Bereichen Hypnotherapie und Tabakabhängigkeit. Tätigkeit in der Erstaufnahmestelle
Tübingen für traumatisierte, alleine geflüchtete Frauen. Freie Mitarbeiterin bei ubf Tübingen
für Trainings im Bereich Stressmanagement, Kommunikation und Gesundheitsentwicklung.

Siegmund, Harry, Dipl.-Psych., Hamburg


Approbierter Psychotherapeut, NLP-Lehrtrainer und -Lehrcoach sowie Supervisor für EMDR
(Eye Movement Desensitization and Reprocessing). Zusammen mit seiner Frau Cora Besser-

- 54 -
Referentinnen und Referenten

Siegmund leitet er seit zwanzig Jahren das Besser-Siegmund-Institut, sie entwickelten im Laufe
der Jahre eine Reihe von Kurzzeit-Therapien und Kurzzeit-Coachingmethoden, die sie einem
breiten Publikum in einer Reihe von Sachbüchern bekannt gemacht haben.

Sittig, Karl-Josef, Dipl.-Psych., Münster


Psychologischer Psychotherapeut mit Kassensitz, Schwerpunktpraxis für Psycho-Traumatologie
(DeGPT), tätig seit 30 Jahren; Dozent und Supervisor für Hypnose und Hypnotherapie (Deut-
sche Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie, DGH), MEG, MEGA Österreich, Türkei, Kro-
atien, Nepal, Polen, EDxTM - Practitioner (Gallo), Supervisor u. Facilitator für EMDR (EMDRIA,
Europa).

Sollmann, Christoph, Dr. phil., Dipl.-Psych., Krefeld


Klinischer Psychologe, Arbeits- und Organisationspsychologe. Private Praxis seit 1989 (Offen-
burg), seit 1992 in Krefeld (Trauma- und Schmerztherapie). Tätigkeit als Management-Coach
und Trainer. Buchautor (Management and Hypnose) und Autor verschiedener Fachaufsätze
u.a. zu der Methode des verdeckten Ankerns. International Speaker zum Thema “covert an-
choring approach”.

Stein, Ute, Dr. med. dent. Berlin


Seit 1987 in eigener Zahnarztpraxis in Berlin niedergelassen, Vorstandsmitglied der DGZH und
SMSH, Trainerin und Supervisorin, zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften zum
Thema Musik und Trance, Kinderhypnose, nonverbale Kommunikation, Stressbewältigung in
der Zahnarztpraxis, Dissertation „ Einfluss von Sprach-und Musikinduktion als Entspannungs-
technik in der zahnärztlichen Praxis“, auf nationalen und internationalen Kongressen Work-
shops und Vorträge, Autorin.

und Referenten
Referentinnen
Teut, Michael, Dr. med., Berlin
Facharzt für Allgemeinmedizin, medizinische Hypnose (DGH). Er arbeitet als Oberarzt an der
Hochschulambulanz für Naturheilkunde der Charité Universitätsmedizin Berlin. Er hat einen
klinischen Schwerpunkt in der Geriatrie. Als Wissenschaftler forscht er zu komplementären
Therapieverfahren am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der
Charité.

Verres, Rolf, Prof. Dr. med., Dipl.-Psych., Wilhelmsfeld


Facharzt für psychotherapeutische Medizin, emeritierter Ordinarius und Ärztlicher Direktor des
Instituts für Medizinische Psychologie an der Heidelberger Universitätsklinik.

Voigt, Kirsten, Ärztin, Köln


Studium der Ethnologie und Philosophie an der Universität zu Köln, Studium der Humanme-
dizin an der Universität zu Köln, Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, Zusatzweiter-
bildung: Naturheilverfahren, Notfallmedizin, Masterzertifikat Hypnose der Deutschen Gesell-
schaft für Autosystemhypnose e.V., regelmäßige Fort-und Weiterbildungen bei der M.E.G.
und der DGH, Paartherapieausbildung bei Prof. Dirk Revenstorf und Halko Weiss (EAPT),
HEART-HAKOMI Ausbildung bei Halko Weiss, Privatpraxis in Köln, Referentin für diverse The-
men der Hypnotherapie und der Paartherapie.

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Referentinnen und Referenten

Weber, Reinhard, Dipl.-Psych., Bernried


Psychologischer Psychotherapeut; Klinischer Psychologe und Supervisor. Aus- und Weiterbil-
dungen in klientenzentrierter Psychotherapie, VT, systemischer Therapie, NLP, Hypnotherapie
(MEG). Von 2003 bis 2013 im Vorstand der M.E.G., 2009-2013 als 1. Vorsitzender. Leitender
Psychologe der Klinik Höhenried gGmbH mit den Abteilungen Kardiologie, Orthopädie und
Psychosomatik in Bernried am Starnberger See.

Weinspach, Claudia, Dipl.-Psych., Münster


Psychologische Psychotherapeutin, Dozentin für Hypnose (DGH, MEG), Supervisorin (DGH,
PTK NRW, ZAP); Leiterin des DGH Fort- und Weiterbildungszentrums Rhein-Ruhr; Lehrpraxis
des Lehrinstituts Bad Salzuflen (ZAP GmbH); von der Psychotherapeutenkammer NRW akkre-
ditierter Veranstalter.

Weißenfeld, Gaby, Dipl.-Psych., Bochum


Psychologische Psychotherapeutin, seit 1992 in eigener freier Praxis, Verhaltenstherapeutin,
Hypnotherapeutin DGH, Therapeutin für Akzeptanz- und Commitment-Therapie (Mitglied
ACBC), Dozentin im Gesundheits- und organisationspsychologischen Bereich für verschiedene
Institutionen, Tangotänzerin seit ca. 20 Jahren.

Wirl, Charlotte, Dr. med., A-Wien


Geb. 1957, Ärztin, Psychotherapeutin, Fachspezifikum Hypnose und Hypnotherapie; Super-
visorin; Diplome der Österreichischen Ärztekammer für psychotherapeutische, psychosoma-
tische und psychosoziale Medizin; psychotherapeutische Tätigkeit in freier Praxis in Wien.
Gründungsmitglied, langjährige Vorsitzende und seit 2009 Ehrenvorsitzende der Milton Erick-
son Gesellschaft für Klinische Hypnose und Kurztherapie, Austria (MEGA), Ehrenmitglied der
und Referenten

Milton Erickson Gesellschaft D (M.E.G.). Internationale Lehrtrainerin für Hypnose und Hypno-
Referentinnen

therapie für Erwachsene und Kinder, verschiedene Vorträge und Workshops zu psychothera-
peutischen/psychosomatischen Themen und internationale Veröffentlichungen.

Wirz, Patrick, lic. phil., CH-Zürich


Eidgenössisch diplomierter Psychotherapeut. Seit 1982 Niederlassung in eigener Praxis in Zü-
rich. Langjährige Erfahrung als Fachpsychologe für Psychotherapie, Paar- und Sexualtherapie
sowie als Supervisor. Zertifizierung als Hypnotherapeut von der M.E.G. und der GHypS (CH).
Ausbildung in Psychoanalyse, Systemischer Psychotherapie, Sexualtherapie, Hypnotherapie
und Supervision. Weiterbildungen in lösungsorientierter Kurzzeittherapie und NLP. Als Refe-
rent für Psychotherapie sowie Paar- und Sexualtherapie auf nationalen und internationalen
Kongressen und in Ausbildungsinstituten tätig. Vorträge und Medienarbeit zu diesen Themen.

Wittels, Martina, Dr. med., A-Seekirchen


FÄ für psychosomatische und psychotherapeutische Medizin (D); FÄ für Anästhesie und In-
tensivmedizin (A); Spezielle Schmerztherapie; Feldenkraistherapeutin; Dozentin der Deutschen
Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie; Oberärztin der Psychosomatischen Rehabilitati-
onsklinik Alpenland, Bad Reichenhall; Praxis für Schmerztherapie und Psychosomatik in Salz-
burg.

- 56 -
Organisation von A-Z

A
Anmeldung
Anmeldefrist: Eingang der verbindlichen Anmeldung und Kursgebühr spätestens drei
Wochen vor Tagungsbeginn (24.10.2019). Umbuchungen durch den Teilnehmer sind nach
Bearbeitung der Anmeldung nur möglich, wenn entsprechende Kapazitäten in den Work-
shops vorhanden sind. Sollte der Kurs von Seiten der DGH abgesagt werden müssen, wird
selbstverständlich die gesamte Kursgebühr erstattet. Nach dem o. g. Termin ist eine Teilnahme
an der Tagung nur noch durch direkte Buchung im Tagungsbüro in Bad Lippspringe möglich,
sofern in dem gewünschten Kurs noch Kapazitäten frei sind.

Anmeldebestätigung
Die Kongressteilnehmer erhalten im Anschluss an die Anmeldung eine Anmeldebestätigung.
Die erforderlichen Kursunterlagen können bei der Anmeldung im Foyer des Tagungshotels
abgeholt werden.

Anreise
Anreise mit dem Flugzeug ...
Zielflughafen ist Paderborn-Lippstadt. Von dort können die Teilnehmer öffentliche Verkehrs-
mittel oder Taxen nach Bad Lippspringe nutzen.

Anreise mit der Bahn ...


Zielbahnhof ist Paderborn. Von dort aus verkehren regelmäßig Bahnbusse nach Bad Lipp-
springe.

Anreise mit dem eigenen PKW...


Die Teilnehmer nutzen am günstigsten von Norden kommend die A2 Hannover-Dortmund
und ab Autobahnkreuz Bielefeld-Sennestadt die A33 Bielefeld-Paderborn in Richtung
Paderborn, bis zur Ausfahrt Paderborn-Elsen und fahren auf der B1 bis Bad Lippspringe. Aus Organisation von A-Z
anderen Richtungen kommend nehmen die Teilnehmer zuletzt die A44 Kassel-Dortmund bis
zum Autobahnkreuz Wünneberg-Haaren, dort die A33 Richtung Paderborn/Bielefeld bis zur
Ausfahrt Paderborn-Elsen und folgen der B1 Richtung Bad Lippspringe. Die Stadtverwal-
tung von Bad Lippspringe wird für Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer für die
Dauer des Kongresses Parkausweise im Wert von 10,- € ausstellen, die bei der DGH
käuflich erworben werden können und die für alle öffentlichen Parkplätze in Bad
Lippspringe gelten.

Fahrgemeinschaft ...
Falls Kolleginnen/Kollegen eine Fahrgemeinschaft suchen, kann dies der Geschäftsstelle
zwecks Organisation gemeldet werden. Für weitere Auskünfte steht die Geschäftsstelle der
DGH unter Tel. 02541 880760 gern zur Verfügung.

- 57 -
Organisation von A-Z

D
Datenschutz
Ton- und Bildaufnahmen durch Teilnehmer sind während des Kongresses grundsätzlich nicht
gestattet. Tonaufnahmen können mit Einverständnis von Dozent und Teilnehmern im Ausnah-
mefall erlaubt werden.

F
Forum der Begegnung
„Der Kongress schwingt“
– interaktives Konzert unter der Leitung der Dipl.-Musiktherapeuten John Abdelsayed
und Jochen Sattler (Festsaal, Donnerstag 20.30 Uhr)

Foren:
„Neu auf dem Kongress?“
Begrüßen der Kongressneulinge mit Dr. med. Sabine Cremer (Donnerstag)

„Redaktionsteam Suggestionen“
unter der Leitung von Dipl.-Psych. Anke Precht

„Medienpräsenz“
unter der Leitung von Dr. Nikola Aufmkolk und Dr. Christian Lüdke

„Conversation hour“
mit Prof. Mark Jensen, PhD, USA
Organisation von A-Z

Festabend
Herzlich willkommen zu unserem Festabend mit vielen Überraschungen und Live-Musik mit
Daniel Ligges & Band, Beginn: Samstag, 20.00 Uhr im Festsaal.

- 58 -
Organisation von A-Z

Wie alle alten DGH-Hasen wissen, steht an dieser Stelle


normalerweise die Menü-Auswahl für das Festessen.

Da die DGH immer auch für kreative Innovationen steht und dafür
bekannt ist, Anregungen utilisieren zu können, gibt es in diesem
Jahr Überlegungen zu einer neuen Gestaltung des Kongressfestes.

Lassen Sie sich einfach überraschen! Sie können dabei sicher


sein, dass die alt-bewährte DGH-Fest-Atmosphäre mit Tanz und
Live-Musik weiter zu erleben sein wird.

G Organisation von A-Z

Geschäftsstelle
DGH-Geschäftsstelle • Daruper Straße 14 • 48653 Coesfeld
Telefon: 02541 880760, Telefax 02541 70008
E-Mail: DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de, info@dgh-hypnose.de
Web: www.dgh-hypnose.de

Gratifikation
Für neu geworbene Teilnehmer, die noch nicht als Interessent oder Mitglied bei der DGH
geführt sind, gewähren wir dem Vermittler eine Gratifikation in Höhe von 100,- Euro.
Formulare können in der Geschäftsstelle angefordert werden.

- 59 -
Organisation von A-Z

H
Hotelreservierung
Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Hotelreservierung selbst vorzunehmen.

Best Western Premier Park Hotel am Kaiser-Karls-Park


Peter-Hartmann-Allee 4, 33175 Bad Lippspringe
Telefon 05252 9630, Telefax 05252 963111
Einzelzimmer Komfort inkl. Frühstück: 118,- € / Person
Einzelzimmer Komfort plus /Superior inkl. Frühstück: 132,- € / Person
Einzelzimmer Deluxe: 142,- € / Person
Einzelzimmer Juniorsuite: 152,- € / Person
Bei einer Belegung als Doppelzimmer werden 45,- € für die zweite Person berechnet.

Best Western Premier Arosa Hotel


Westernmauer 38, 33098 Paderborn
Telefon: 05251 1280; Telefax: 05251 128810
Comfort-Einzelzimmer: 97,- €
Business-Einzelzimmer: 99,- €
Business-Doppelzimmer: 67,- € / pro Person

inkl. Shuttle-Service zum Park Hotel. Die festgelegten Zeiten können an der Rezeption des
Arosa Hotels und im Tagungsbüro erfragt werden. (Anmeldung vor Ort unbedingt erforderlich!)
 
Frühstücksbüffet und W-Lan: 16,- €/Tag
Die Teilnehmer werden gebeten, bei der Buchung das Stichwort „DGH“ zu nennen.
(siehe auch Stichwort „Zimmervermittlung“)
Organisation von A-Z

P
Punkte
Eine Akkreditierung der gesamten Veranstaltung bei der Ärzte-, Psychotherapeuten- und
Zahnärztekammer mit 30 Punkten ist beantragt.

- 60 -
Organisation von A-Z

R
Rahmenprogramm
Do., 19.30 Uhr: Forum “Neu auf dem Kongress?”
unter der Leitung von Dr. med. Sabine Cremer
Do., 20.30 Uhr: „Der Kongress schwingt“ – interaktives Konzert unter der Leitung
der Dipl.-Musiktherapeuten John Abdelsayed und Jochen Sattler
Fr., 8.00 Uhr: “Spüren – Hören – Schauen” Morgenübung zur Achtsamkeit
unter der Leitung von Dr. Michael Harrer
Fr., 19.00 Uhr: Hang-Konzert unter der Leitung von Dipl.-Psych. Martin Hillebrand
Fr., 19.30 Uhr: Forum “Redaktionsteam Suggestionen” unter der Leitung
von Dipl.-Psych. Anke Precht
Fr., 19.30 Uhr: Forum “Medienpräsenz” unter der Leitung von Dr. Nikola Aufmkolk
und Dr. Christian Lüdke
Fr., 19.30 Uhr: „Conversation hour“ mit Prof. Mark Jensen, PhD
Fr., 20.30 Uhr: Mitgliederversammlung
Sa., 8.00 Uhr: „Die Singende UrMedizin: Körperklangübungen und singende
KlangMeditationen” unter der Leitung von Dipl.-Musiktherapeut
Thomas Eberle
Sa., 20.00 Uhr: DGH-Fest (Festsaal)

S
Schweigepflicht
Wir möchten darauf hinweisen, dass die nötige Offenheit innerhalb der Gruppe nur dann
möglich ist, wenn jede/r Teilnehmer/in sicher sein kann, dass seine/ihre Mitteilungen und das Organisation von A-Z
Geschehen innerhalb der Gruppe vertraulich behandelt werden. Sich zum Seminar anzumel-
den heißt, die gesetzliche Schweigepflicht als bindend anzuerkennen.

Stornierung
Bei Verhinderung an der Teilnahme wird dem Teilnehmer bis 8 Wochen vor Tagungsbeginn
50,- Euro, bis 4 Wochen vor Tagungsbeginn 100,- Euro und bis 2 Wochen vor Tagungsbeginn
die Hälfte der Teilnahmegebühr als Stornogebühr berechnet. Für Stornierungen nach diesem
Termin erfolgt keine Erstattung der Kursgebühr; es kann jedoch ein Ersatzteilnehmer gemeldet
werden.

- 61 -
Organisation von A-Z

T
Tagungsanschrift
Best Western Premier Park Hotel am Kaiser-Karls-Park,
Peter Hartmann-Allee 4 (Postfach 15 60), 33175 Bad Lippspringe,
Telefon 05252 9630, Telefax 05252 963111

Tagungsorganisation
Dipl.-Psych. Dr. Helga Hüsken-Janßen, Vizepräsidentin der DGH
engresco-eventmarketing GmbH, Coesfeld

Tagungsbüro
Das Tagungsbüro befindet sich im Raum Flora 2 des Park Hotels
(nahe dem Haupteingang bzw. der Hotel-Rezeption), Telefon 05252 963404

Öffnungszeiten:
Donnerstag, 14.11.2019: 13.00 - 20.00 Uhr
Freitag, 15.11.2019: 08.00 - 11.15 Uhr, 12.30 - 15.00 Uhr und 17.30 - 19.00 Uhr
Samstag, 16.11.2019: 08.00 - 11.15 Uhr, 12.30 - 15.00 Uhr und 17.30 - 19.00 Uhr
Sonntag, 17.11.2019: 09.00 - 13.00 Uhr
Organisation von A-Z

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Bitte beachten
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Trinkhalle ca. 10 Min. Fußweg beträgt. € 



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Adressen
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1 = Park Hotel 2 = Lippe-Institut

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1. Peter-Hartmann-Allee 4
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 Gewerbepark
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Organisation von A-Z
Pfingstuhlweg

3. Peter-Hartmann-Allee 1




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5. Lange Straße 29a



  





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Organisation von A-Z

Teilnahmebedingungen
Am Jahreskongress 2019 der DGH können den Mitgliedsvoraussetzungen der derzeit gültigen
Satzung entsprechend folgende Berufsgruppen teilnehmen:
Ärzte, Diplom-Psychologen, approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und
Zahnärzte sowie Studenten dieser Fachrichtungen nach dem ersten Vorexamen.

W
Workshop-Zeiten
Die Workshops laufen ganztägig von 9.00-18.00 Uhr mit einer Mittagspause von
12.30–14.30 Uhr.

Z
Zimmervermittlung/Gastgeberverzeichnis
Zimmerreservierungen sind von den Teilnehmern direkt vorzunehmen. Bei gewünschter Un-
terbringung im Park Hotel empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung, da die Kapazitäten des
Hotels begrenzt sind.

Bad Lippspringe bietet als Kurort mit einer Vielzahl von guten Hotels und – meist recht
günstigen – privaten Pensionen auch attraktive Alternativen zu einer Unterbringung im
Tagungshotel. Unter http://www.bad-lippspringe.com finden die Teilnehmer ein ausführliches
Gastgeberverzeichnis (inkl. Privatpensionen).

Bei der Zimmervermittlung hilft im Übrigen die Stadt Bad Lippspringe, Lindenstraße 1A, 33175
Bad Lippspringe, Tel. 05252 26260, Fax 05252 26290.
Um das Zimmerkontingent während des Kongresses zu erhöhen, hat sich der Träger der
Organisation von A-Z

Klinik Waldfrieden freundlicherweise bereit erklärt, Konferenzteilnehmerinnen und -teilneh-


mern Zimmer zur Verfügung zu stellen.

Nähere Informationen erhalten Sie ebenfalls über die Stadt Bad Lippspringe.

Für alle Wohnmobilliebhaber hat die Stadt am Rande des Arminiusparks einen Stellplatz ein-
gerichtet.

- 64 -
Mitgliedschaft

Mitgliedschaft in der
Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V.
Die Ordentliche Mitgliedschaft in der DGH kann jede/r:
 approbierte/r Psychologische/r Psychotherapeut/-in,
 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/-in,
 Ärztin/Arzt,
 Zahnärztin/Zahnarzt,
 Diplom-Psychologe/-in oder Master in Psychologie mit der Zulassung nach dem
Heilpraktikergesetz (HPG),

die/der das Zertifikat der DGH erhalten hat, erwerben.

Zum Erwerb des Zertifikats sind die im Rahmen des Weiterbildungscurriculums aufgeführten
Veranstaltungen zu besuchen. Voraussetzung ist zudem, dass der Antragsteller seit minde-
stens zwei Kalenderjahren außerordentliches Mitglied der DGH ist.

Die außerordentliche Mitgliedschaft in der DGH steht allen Personen mit abgeschlossener
Hochschulausbildung in
 Psychologie
 Medizin
 Zahnmedizin sowie
 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/ten
(ab Beginn der praktischen Ausbildungsphase)
 Studierenden der Psychologie nach dem Vordiplom/Bachelor
 Studierenden der Medizin und Zahnmedizin nach dem Physikum
Mitgliedschaft

offen.

Ausländische Hochschulabschlüsse in einem psychologischen, medizinischen oder zahn-


medizinischen Studiengang stehen den deutschen Abschlüssen gleich, wenn die zuständige
staatliche Stelle deren Gleichwertigkeit anerkannt hat und der Abschluss zur Ausübung eines
ärztlichen oder zahnärztlichen bzw. des Berufes des Psychologischen Psychotherapeuten
oder des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in der Bundesrepublik Deutschland be-
rechtigt.

- 65 -
Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten in Hypnose und


Hypnotherapie bei der DGH
Die Weiterbildung im Rahmen des DGH Curriculums soll die verantwortliche Anwendung von
Hypnose in Medizin, Psychotherapie und Forschung gewährleisten.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier Module:

Grundkurse / Fortgeschrittenenkurse / Therapiekurse / Supervision

Weiterbildungsordnung
Grund- und Fortgeschrittenenkurse werden in einem Modul angeboten. Dieses Modul
sollte in einem Weiterbildungszentrum der DGH absolviert werden, ein Wechsel von einem
Weiterbildungszentrum zu einem anderen ist im Rahmen dieses Moduls nur nach Rücksprache
mit den verantwortlichen Weiterbildungsleitern im Ausnahmefall möglich. In den Grund- und
Fortgeschrittenenkursen werden Kenntnisse und praktische Fertigkeiten vermittelt zu Theorie
und Forschung, zu verschiedenen Techniken der Hypnose, zur therapeutischen Nutzung von
Phänomenen der Hypnose.

Therapiekurse werden in den Weiterbildungszentren und auf dem jährlichen Kongress der
DGH angeboten und können dort absolviert werden. In den Therapiekursen werden die in den
Grund- und Fortgeschrittenenkursen erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten unter besonderer
Berücksichtigung ihrer klinischen Anwendung in den jeweiligen Fachdisziplinen vertieft.

Die Supervision ist bei einem Supervisor der DGH zu absolvieren. Sie dient zur Reflexion
des diagnostischen und therapeutischen Handelns im Hinblick auf die kurz- und langfristigen
Behandlungsziele, der verwendeten Methoden sowie der eigenen therapeutischen Rolle. Die
Supervision wird in Supervisionsseminaren und/oder Einzelsupervisionen durchgeführt. Der
überwiegende Teil der Supervision sollte bei einem Fachsupervisor (d.h. einem Supervisor der
gleichen Berufsgruppe) absolviert werden. Die Supervisanden sollen im Rahmen der Supervi-
sion hypnotherapeutische Behandlungen vorstellen, die sie an mindestens 5 verschiedenen
Patienten durchgeführt haben. Die Fallvorstellung sollte schriftlich oder in Form von Audio
oder Videomitschnitten erfolgen, wobei dafür Sorge zu tragen ist, dass die einschlägigen
datenschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

Die Kosten der Weiterbildung werden von den einzelnen Weiterbildungszentren in


Weiterbildung

Absprache mit dem Vorstand individuell festgesetzt.

Die näheren Inhalte der Kurse regelt das Curriculum.

- 66 -
Weiterbildung

Überblick über das Weiterbildungscurriculum der DGH

GRUNDKURSE Psychologische Allgemeinärzte, Zahnärzte


48 AE Psychotherapeuten, Fachärzte für
Ärzte mit Anästhesie,
F-KURSE psychotherapeutischer Gynäkologie,
64 AE Grundausbildung Innere Medizin usw.

THERAPIE- 3 Therapiekurse von 3 Therapiekurse von 3 Therapiekurse von


KURSE mindestens 8 AE zu mindestens 8 AE zu mindestens 8 AE zu
Psychosomatischen Psychosomatischen Ängsten, Schmerzen,
verpflichtend Störungen, Ängsten, Störungen, Ängsten, Zahnärztlicher
zur Schmerztherapie zur Schmerztherapie Psychosomatik

nach eigener 6 weitere 6 weitere 3 weitere


Wahl Therapiekurse Therapiekurse oder Therapiekurse
Methodenkurse

SUPERVISION
Interdisziplinär für alle Berufsgruppen
48 AE

Zertifikat als Zertifikat für Zertifikat für


Hypnotherapeut Ärztliche Hypnose Zahnärztliche Hypnose

AE = Ausbildungseinheiten
Weiterbildung

- 67 -
Weiterbildung

Inhalte des Curriculums


Grundkurse
G1: Hypnotherapeutische Gesprächsführung, Sprache der Hypnose
Prinzipien der Hypnotherapie, therapeutisches Rahmenmodell, Rapportstrategien,
einfache Tranceinduktionen und Entspannungstrancen, Indikation und
Kontraindikation von Hypnotherapie

G2: Tranceinduktionen, Selbsthypnose


direkte und indirekte Tranceinduktionen, beiläufige Tranceinduktionen,
Pacing und Leading

G3: Nutzung von Trancephänomenen, Aktivierung von Ressourcen


Anästhesie, Reorientierung in der Zeit, ideomotorisches Signalisieren,
Identifikation persönlicher Ressourcen, Konstruktion von Ressourcen

EBM Ziffer 35120


Nach Erfüllung der Voraussetzungen gemäß Psychotherapierichtlinien stellt die
DGH eine Bescheinigung zur Vorlage bei der zuständigen KV aus, mit der die
Abrechnungsgenehmigung der EBM Ziffer 35120 beantragt werden kann.

Fortgeschrittenenkurse
F1: Nutzung von Ressourcen
dissoziative und assoziative Techniken der Ressourcennutzung,
Symptom als Ressource, Ressourcentransfer, Ankertechniken

F2: Indirekte Kommunikation I


Arbeit mit Teilen, Stellvertretermethode, Einstreutechnik, therapeutische Geschichten

F3: Indirekte Kommunikation II


Arbeit mit Patienten- und Therapeutenmetaphern, Symbolen und Träumen

F4: Arbeit mit der Vergangenheit, Neukonstruktion von Erfahrung


Exploration in Trance, Identifikation und Bearbeitung von Konflikten
in der Altersregression

Therapiekurse zu folgenden Themenschwerpunkten


Ängste, Depressionen, Essstörungen, Psychosomatische Medizin, Schlafstörungen, Schmerz,
Hauterkrankungen und Allergien, Hämato-onkologische Erkrankungen, Süchte/Habits,
Weiterbildung

Zwänge, Sexualstörungen, Psychosen, frühe Persönlichkeitsstörungen, Posttraumatische


Belastungsstörungen, Lern- und Leistungsstörungen, Stressbewältigung, Sport/mentales
Training usw..

- 68 -
Zertifikat

Zertifikat der DGH


In Abhängigkeit von der berufsspezifischen Approbation wird das Zertifikat „Hypnothera-
peut“, „Ärztliche Hypnose“ oder „Zahnärztliche Hypnose“ erteilt. Mit der Zertifikatserteilung
wird auch die ordentliche Mitgliedschaft in der DGH erworben. Voraussetzung ist zudem, dass
der Antragsteller seit mindestens zwei Kalenderjahren außerordentliches Mitglied der DGH ist.
Das Zertifikat ist schriftlich unter Beifügung der entsprechenden Weiterbildungsnachweise zu
beantragen. Mit dem Zeitpunkt der Zertifikatserteilung wird der Zertifikatsinhaber als „Hypno-
therapeut (DGH)“, mit dem Zusatztitel „Ärztliche Hypnose“ oder „Zahnärztliche Hypnose“ in
der Therapeutenliste der DGH geführt, sofern der Zertifikatsinhaber die gesetzlichen Voraus-
setzungen zur Ausübung der Heilkunde erfüllt und kontinuierlich die im Rahmen der Quali-
tätssicherung notwendigen Weiterbildungsnachweise erbringt. Die Therapeutenliste wird an
interessierte Patienten und Institutionen versandt und auf der Homepage der DGH veröffent-
licht. Mit Beantragung des Zertifikats erklärt sich der Betreffende mit der Veröffentlichung
seiner Daten einverstanden. Sollte ein Zertifikatsinhaber Bedenken an der Veröffentlichung
seiner Daten haben und nicht auf der Therapeutenliste der DGH erscheinen wollen, hat er dies
gegenüber der Geschäftsstelle der DGH schriftlich anzuzeigen.

Zum Erwerb des Zertifikats der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.V.
und zum Nachweis der Weiterbildung in o. g. Umfang (232 Stunden für „Hypnotherapie“
sowie „Ärztliche Hypnose“ und 208 Stunden für „Zahnärztliche Hypnose“) werden bis zu
einem Umfang von insgesamt 92 bzw. 80 Weiterbildungsstunden der Grund-, Fortgeschritte-
nen- und Therapiekurse auch außerhalb des DGH-Weiterbildungscurriculums absolvierte Fort-
bildungsveranstaltungen (anderer Institutionen als der Deutschen Gesellschaft für Hypnose
und Hypnotherapie e.V. und ihrer Weiterbildungszentren bzw. den von ihnen mit der Weiter-
bildung betrauten Personen) anerkannt, wenn

a) die Weiterbildung bei von der DGH anerkannten Institutionen/Anbietern absolviert wurde
oder
b) die Gleichwertigkeit der Fortbildungsveranstaltung im Einzelfall festgestellt wurde.

Von einer Gleichwertigkeit der Weiterbildungsveranstaltung wird ausgegangen, wenn die


besuchte Weiterbildungsveranstaltung nach ihren tatsächlich vermittelten Inhalten vor dem
Hintergrund wissenschaftlicher Standards dem Weiterbildungscurriculum der DGH entspricht
und der Ausbilder nach seiner persönlichen Eignung und seiner beruflichen Qualifikation die
Gewähr dafür bietet, dass die Weiterbildungsveranstaltung gemäß den ethischen und wissen-
schaftlichen Grundprinzipien, die von der DGH an den verantwortungsvollen Einsatz hypno-
therapeutischer Techniken gestellt werden, durchgeführt wurde. Über die Gleichwertigkeit
entscheidet der Vorstand der DGH im Zweifelsfall im Rahmen seines Beurteilungsspielraums
nach seinem fachlichen Ermessen. Dem Antragsteller obliegt es, im Einzelfall durch den Nach-
weis geeigneter Unterlagen zu dokumentieren, dass die besuchte Fort- und Weiterbildung
Zertifikat

gleichwertig in o. g. Sinne ist. Sollte der Weiterbildungsnachweis in andere als in deutscher


oder englischer Sprache verfasst sein, wird der Vorstand im Einzelfall verlangen, dass eine
beglaubigte Übersetzung des Nachweises beigebracht wird.

- 69 -
Zertifikat

Qualitätssicherung
Die Inhaber der Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie e.
V. (DGH) tragen durch kontinuierliche Fortbildung dazu bei, dass ihre hypnotherapeutische
Tätigkeit stets dem Stand der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Hypnose und
Hypnotherapie entspricht.

Um in der Therapeutenliste der DGH geführt zu werden, ist daher alle zwei Jahre der Nachweis
von 40 Stunden kontinuierlicher Fortbildung in Form von Workshopteilnahme, Qualitätszirkel,
wissenschaftlicher Veröffentlichungen oder selbstgeleiteter Fort- und Weiterbildung erforder-
lich. Als Nachweis der Fortbildung werden neben DGH-Veranstaltungen auch andere absol-
vierte Fortbildungsveranstaltungen bis zum Umfang von 50% (max. 20 Stunden) anerkannt,
wenn die Fortbildung bei von der DGH anerkannten Institutionen/Anbietern absolviert wurde
oder die Gleichwertigkeit der Fortbildungsveranstaltung im Einzelfall festgestellt wurde. Hin-
sichtlich der Gleichwertigkeit der Fortbildungsveranstaltungen gelten die im Rahmen der Zer-
tifikatserteilung geltenden Grundsätze. Dem Zertifikatsinhaber obliegt es, im Einzelfall durch
den Nachweis geeigneter Unterlagen den Umfang bzw. die Gleichwertigkeit der Fortbildung
zu dokumentieren.

Leitlinien für Qualitätszirkel:

 Qualitätszirkel können interdisziplinär besetzt sein. Teilnehmer sind Ärzte, Zahnärzte,


Diplom-Psychologen und approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.
 Qualitätszirkel bestehen aus mindestens drei Teilnehmern, die in der Regel Mitglieder
der DGH sind und von denen zumindest ein Teilnehmer anerkannte/r Therapeut/in
der DGH ist.
 Die Supervisionsgruppe wählt ihre Themen grundsätzlich selbst.
 Die Sitzungen finden regelmäßig mindestens viermal jährlich statt.
 Die Arbeit des Qualitätszirkels soll von den Teilnehmern in geeigneter Form
protokolliert und dokumentiert werden.

Nur von der DGH anerkannte Therapeuten, die im Rahmen der Qualitätssicherung die erfor-
derlichen Nachweise erbringen, werden auf Wunsch in der Therapeutenliste der DGH geführt.
Zertifikat

- 70 -
Informationen

Informationen zur Fort- und Weiterbildung erhalten Sie


in der Geschäftsstelle der DGH
Daruper Straße 14
48653 Coesfeld
Telefon: 02541 880760
Telefax: 02541 70008
E-Mail: DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de, info@dgh-hypnose.de
Homepage: www.dgh-hypnose.de

oder in den Fort- und Weiterbildungszentren:

Bremen
Dr. med. dent. Sylvio Chiamulera
Rosental 22
28359 Bremen
Telefon: 0421 236069 oder 0171 4792147
E-Mail: crescom@t-online.de
Homepage: www.hypnoseinstitut-bremen.de

Coesfeld
Dipl.-Psych. Dr. Helga Hüsken-Janßen
Daruper Straße 14
48653 Coesfeld
Telefon: 02541 880760
Telefax: 02541 70008
E-Mail: kontakt@weiterbildungsinstitut-hypnose.de
Homepage: www.weiterbildungsinstitut-hypnose.de

Darmstadt
Dipl.-Psych. Dr. phil. Michael Hübner
Hauptstr. 90a
35516 Münzenberg
Telefon: 06033 73667
Telefax: 06033 73559
E-Mail: GIPsychologietransfer@gmail.com
Homepage: www.hypnoseausbildung.de

Dortmund
Dipl.-Psych. Claudia Weinspach
Heinrich Sträter Straße 12
Informationen

44229 Dortmund
Telefon: 0251 1330506
E-Mail: info@claudia-weinspach.de
Homepage: www.claudia-weinspach.de

- 71 -
Informationen

Freiburg/ Frankfurt
Prof. Dipl.-Psych. Dr. Walter Bongartz
Klingenberger Institut für Klinische Hypnose
Färberstraße 3a
78467 Konstanz
Telefon/Fax: 07531 6060350
E-Mail: bongartz@hypnose-kikh.de
Homepage: www.hypnose-kikh.de

Münchberg
Dr. med. dent. Peter Dünninger
Kulmbacher Straße 53
95213 Münchberg
Telefon: 09251 1525
Telefax: 09251 7269
E-Mail: peduenn@aol.com

München
Dipl.-Psych. Dr. rer. biol. hum. Agnes Kaiser Rekkas
Chorherrstr. 4
81667 München
Telefon: 089 4484025
E-Mail: agnes.kaiser.rekkas@gmail.com
Homepage: www.kaiser-rekkas.de

Salzgitter
Dr. med. dent. Christian Bittner
Hinter dem Salze 10
38259 Salzgitter
Telefon: 05341 3988857
Telefax: 05341 3988858
E-Mail: hypnose@zahn-sz.de
Informationen

- 72 -
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auch als
Mark Jensen fasst die wichtigen Beson­
derheiten im Umgang mit chronischen Renommierte Hypnotherapeutinnen
Schmerzpatienten zusammen und präsentieren ihre 30 besten Trance­
beschreibt detailliert den Behandlungs­ induk tionen. Sie decken ein breites The­
ablauf – von der Anamnese über ver­ menspektrum ab: Beziehungen gestal­
schiedene Hypnoseinduktionstechni­ ten, Selbstwert steigern, körperliche
ken bis zu hypnotherapeutischen Ressourcen erschließen, weibliche Iden­
Techniken der Schmerzkontrolle. tität stärken, Kinder bekommen, Mutter
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383 Seiten, Kt, 2019 ca. 120 Seiten, Kt, 2019


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Information und Anmeldung: Geschäftsstelle der DGH,
Daruper Str. 14 l 48653 Coesfeld
Unbewussten Tel. 02541 880760 l Fax 02541 70008
DGH-Geschaeftsstelle@t-online.de l www.hypnose-dgh.de