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BW3 – Finanzierung und Investition – Zusammenfassung (kompakt)

I. Investitionsrechnung unter Sicherheit II. Investitionsrechnung unter Unsicherheit II


Finanzwirtschaft: Ergebnis-Matrix:
= alle finanziellen Maßnahmen zur Aufgliederung in:
Planung, Steuerung und Kontrollen - Kapitalbeschaffung Handlungsalternativen 𝐴𝑖 , unsicher eintretende Umweltzustände 𝑆𝑗 ,
von Zahlungsströmen des Kapitalverwendung Eintrittswahrscheinlichkeit 𝑝𝑚 , sicher eintretender Zahlungsstrom bei
Unternehmens - Kapitalverwaltung bestimmtem Umweltzustand 𝑌𝑖𝑗
𝑚
Erwartungsw. 𝝁:
Controller: = Gewinn-Manager: Sicherung der Gewinnerzielung 𝜇𝑖 = ∑ 𝑝𝑗 ∗ 𝑌𝑖𝑗
zu erwartende
Rendite 𝑗=1
Treasurer: = Finanz-Manager: Sicherstellung jederzeitiger Liquidität 𝑚
2
Varianz 𝝈𝟐 : 𝜎𝑖2 = ∑ 𝑝𝑗 ∗ (𝑌𝑖𝑗 − 𝜇𝑖 )
Investitionsentscheidungsprozess:
Risiken und Chancen 𝑗=1
Vorbereitung (interner/externer Impuls), Entscheidung (qualitative und
quantitative/monetäre Kriterien, Investitionsrechnung), Durchführung,
Kontrolle Stand.abw. 𝝈: 𝜎𝑖 = +√𝜎𝑖2

Charakteristika einer Investition: Prinzip der Diversifikation:


- langfristige Betrachtung Reduktion von Ergebnisrisiken durch mehrere parallele Investitionen
- langfristiges Kapital → Portfolioselektion, mit Mischungsverhältnissen/Gewichtungen 𝑤𝑖
- vermehrte Fixkosten Neue Ergebnis-Matrix: versch. Renditen 𝑟𝑖𝑗 für versch. Umweltzust.
- Komplexität der Datenbeschaffung und -einwertung 𝝁-𝝈-Koordinatensystem:
Arten von Investitionen: X-Achse: 𝜎, Risiko einer Investition in Prozent
- Sachinvestitionen Y-Achse: 𝜇, erwartete Rendite einer Investition in Prozent
- Finanzinvestitionen Portfolioauswahl:
- Immaterielle Investitionen Portfoliorendite (E): 𝜇𝑃𝑜𝑟𝑡𝑓𝑜𝑙𝑖𝑜 = 𝝁𝑷 = 𝒘𝟏 ∗ 𝝁𝟏 + 𝒘𝟐 ∗ 𝝁𝟐
2
Investitionsentscheid: Portfoliorisiko (Var): (1) 𝜎 2 = ∑ 𝑝 ∗ (𝒓 − 𝝁 )
𝑃 𝑗 𝑗 𝑴𝒋 𝑷
𝑤1 𝜎11 𝜎12 𝜎13
𝑊 = (𝑤2 ) ; 𝐶 = (𝜎21 𝜎22 𝜎23 ) (2) 𝜎𝑃2 = 𝑤12 ∗ 𝝈𝟐𝟏 + 𝑤22 ∗ 𝝈𝟐𝟐 + 2 ∗ 𝑤1 ∗ 𝑤2 ∗ 𝝈𝟏𝟐
Auswahl zwischen Alternativen mithilfe Investitionsrechnung (voraussichtliche 𝑤3 𝜎31 𝜎32 𝜎33 (3) 𝝈𝟐𝑷 = 𝑾𝑻 ∗ 𝑪 ∗ 𝑾 (bei 3-Investitionen-Fall)
wirtschaftliche Auswirkungen ermitteln);
Hurdle Rate = Mindestverzinsungsanforderung Kovarianz 𝝈𝟏𝟐 : 𝝈𝟏𝟐 = ∑ 𝒑𝒋 ∗ (𝒓𝟏𝒋 − 𝝁𝟏 ) ∗ (𝒓𝟐𝒋 − 𝝁𝟐 )
𝒋

II. Investitionsrechnung unter Unsicherheit I 𝝈𝟏𝟐


normierte KOV: 𝑟ℎ𝑜 = 𝝆 = → bessere Vergleichbarkeit!
𝝈𝟏 ∗𝝈𝟐
Endwert (mit 𝑳𝑰𝑴, 𝒉, 𝒔):
1. Schritt: Finanzierungslimit prüfen: 𝜌 = −1 : vollständiger Gegenlauf
−𝑬𝟎 ≤ 𝑳𝑰𝑴 muss gelten! 𝜌 < 0 : Gegenlauf zwischen den beiden Werten
Iteration:

Interpretation
2. Schritt: Finanzmittelüberschuss oder -defizit? 𝜌 ≈ 0 : kein Zusammenhang
mathematisch:
Überschuss, wenn 𝐸0 ≥ 0: Defizit, wenn 𝐸0 ≤ 0: 𝜌 > 0 : Gleichlauf zwischen den beiden Werten
𝐸1 = 𝑍1 + (1 + ℎ1 ) ∗ 𝐸0 𝐸1 = 𝑍1 + (1 + 𝑠1 ) ∗ 𝐸0 𝜌 = 1 : vollständiger Gleichlauf
Endwert (ohne 𝑳𝑰𝑴, 𝒊): je kleiner 𝜌, desto mehr
𝒁 „Bauch“ hat die Parabel
𝑬𝑻 = ∑𝑻𝒕=𝟎(𝟏 + 𝒊) 𝑻−𝒕
∗ 𝒁𝒕 = (𝟏 + 𝒊) ∗𝑻 ∑𝑻𝒕=𝟎 𝒕 𝒕
(𝟏+𝒊) und desto attraktiver
Aufzinsungsfaktor Kapitalwert Graphisch: des Portfolio; je
Kapitalwert: Interpretation: weniger
𝑻 𝐾𝑊 = 0: Invest. hat keinen Vorteil Zusammenhang, desto
𝒁𝒕 geringer das Risiko
𝑲𝑾(𝒁) = ∑ gegenüber Kalk.zins
(𝟏 + 𝒊)𝒕
𝒕=𝟎 𝐾𝑊 > 0: Invest. hat einen Vorteil Risikominimales Portfolio:
gegenüber Kalk.zins
ges.: Gewichtungen 𝑤1 /𝑤2, für die ein optimales Risiko-Rendite-Verhältnis
𝐾𝑊 < 0: Invest. hat Nachteil gegenüber
vorherrscht (Hochpunkt der Parabel aller Mischungsverh.)
Kalk.zins
Verzinsung:
Wertsteigerung/Wertminderung zwischen Barwert und Endwert über einen Effizienzlinie:
festgelegten Zeitraum risikominimaler
effizientere Portfolios
Barwert: 𝑩𝑾 =
𝑬𝑾
→ 𝑬𝑾 = 𝑩𝑾 ∗ (𝟏 + 𝒁𝒊𝒏𝒔)𝒕 Mischungspunkt:
𝒕 (𝟏+𝒊) als nach unten
Safety First Portfolio
Investitionsrechnung – Verfahren: gespiegelte
(V-Punkt)
Dynamische Verfahren: Statische Verfahren: Alternativen
Kapitalwertmethode Kosten-, Gewinn- und Rentabilitätsvergleichs-
verfahren, Amortisations-rechnung Verfahren zur Investitionsbeurteilung unter Unsicherheit:
Korrekturverfahren, Sensitivitätsverfahren, Risikoanalyse
Risikoanalyse:
Investitions- - Wahlentscheidung 1. Schritt: Festlegung der als unsicher angesehenen Inputgröße (Angabe
entscheidungen: - Investitionsdauer eines Intervalls), Aufgliederung in Teilintervalle und Schätzung
- Programmentscheidung der Eintrittswahrscheinlichkeiten
Wirtschaftlichkeitsrechnung: 2. Schritt: Generierung eines Zufalls-Satzes an Eingabedaten (Monte-
Erfassung vorauss. wirtschaftlicher Auswirkungen Carlo-Simulation):
Gliederung: Investitionsrechnung, Verfahrensvergleich Für jedes Teilintervall entsprechend benötigter Werte
Nutzwertanalyse: anteilsmäßig oft: 𝑣𝑖 = 𝑣𝐼𝐺 + (ℎ𝐼𝐺 − 𝑣𝐼𝐺) ∗ 𝑟𝑖
𝑟𝑖 = zufällig generierte Zahl/Wahrsch. (𝑟𝑖 ∈ [0; 1])
Analyse „weicher“/nicht monetärer Größen 3. Schritt: Berechnung der Outputgröße (OG) mit den Werten; Wdh. bis
Systematik: Tabelle, Gewichtung (∑=100), Bewertung, Summe sich Häufigkeitsvert. der OG stabilisiert hat
III. Arten und Kosten der Finanzierung IV. Finanzplanung und Risikomanagement
Finanzierung: statische relative Liquidität:
nach Kapitalherkunft: nach Kapitalart: 𝑍𝑎ℎ𝑙𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙
<1
1. Grad: Barliquidität 𝑘𝑢𝑟𝑧𝑓𝑟𝑖𝑠𝑡𝑖𝑔𝑒 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑖𝑛𝑑𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
Innen- und Außenfinanzierung Eigen- oder Fremdfinanzierung 𝑍𝑎ℎ𝑙𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 + 𝑘𝑢𝑟𝑧𝑓𝑟𝑖𝑠𝑡𝑖𝑔𝑒 𝐹𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛
2. Grad: kurze Sicht 𝑘𝑢𝑟𝑧𝑓𝑟𝑖𝑠𝑡𝑖𝑔𝑒 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑖𝑛𝑑𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
≈1
Zinsstruktur: Anleihe:
3. Grad: mittlere Sicht 𝑍𝑎ℎ𝑙𝑢𝑛𝑔𝑠𝑚𝑖𝑡𝑡𝑒𝑙 + 𝑘𝑢𝑟𝑧𝑓𝑟. 𝐹𝑜𝑟𝑑𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 + 𝑉𝑜𝑟𝑟ä𝑡𝑒
= festverzinsliche Wertpapiere, die 𝑘𝑢𝑟𝑧𝑓𝑟𝑖𝑠𝑡𝑖𝑔𝑒 𝑉𝑒𝑟𝑏𝑖𝑛𝑑𝑙𝑖𝑐ℎ𝑘𝑒𝑖𝑡𝑒𝑛
>1
langfristigen Krediten entsprechen dynamische Liquidität: 𝑫𝑳𝑻 = ∑𝟎≤𝒕≤𝑻 𝑨𝒕 − ∑𝟎≤𝒕≤𝑻 𝑬𝒕 = kum. Ausz. – kum. Einz.
mit 𝐴𝑡 : Auszahlungen zum Zeitpunkt 𝑡 ; 𝐸𝑡 Einzahlungen ; 𝑇: Betrachtungszeitraum
Risikomanagement:
Ursachen: rechtlich, volkswirtschaftlich, technologisch
(+𝐾 zufließender Betrag bei = Gefahr einer negativen Abweichung von einer Zielgröße und
Emission; −𝐶 Zinszahlungen; −𝑁 Risiko: dessen Konsequenzen
Tilgungszahlung; 𝑇 Laufzeit)
Theoretischer Kurs einer Anleihe: 𝑻 Prozess des Risikomanagements:
𝑪 𝑵
mit 𝐶: Kuponzahlung ; 𝑟:Marktzins ; 𝑁: 𝑲=∑ +
Nominalbetrag ; 𝑇: Laufzeit (𝟏 + 𝒓)𝒓 (𝟏 + 𝒓)𝑻
𝒕=𝟏 RMessung und
RIdentifikation RSteuerung RControlling
Kapitalkosten: RAnalyse
Fremdkapitalkosten (FK-Zins): Eigenkapitalkosten (EK-Zins):
𝒌𝑭𝑲 = 𝒓𝑭 + 𝒔𝑭𝑲 𝑘𝐸𝐾 = 𝑟𝐹 + 𝑠𝐸𝐾 Unternehmensrisiken:
(risikofreier Zins + (risikofreier Zins + finanzwirtschaftliche Risiken: leistungswirtschaftliche Risiken:
Bonitätsaufschlag/Spread) Bonitätsaufschlag/Spread) Marktrisiken (neg. Preisent. auf Betriebsrisiken, Absatzrisiken
→ Spread beobachtbar → Spread nicht beobachtbar Finanzmärkte), Kreditrisiken
Es gilt: EK teuer als FK, da EK-Geber für Teilhabe an unternehmerischem Risiko Volatilität 𝝁 = ∑𝑖 𝑝𝑗 ∗ 𝑟𝑗 : durch. rel. Verm.änd.
mehr Zinsen als die Bank für den verpflichteten Kapitaldienst haben möchte 𝟐 𝒑𝒋 : Eintrittswahrscheinlichkeit
(Ausmaß der 𝜎 = +√𝒑𝒋 ∗ (𝒓𝒋 − 𝝁) 𝐸𝑊−𝐴𝑊
Aktivzinsen: = sollten die Kapitalkosten (EK/FK) auffangen Schwankungen) 𝒓𝒋 : rel. Verm.änderung (= )
𝐴𝑊

𝑬𝑲 𝑭𝑲 Volatilität einer Zeitreihe:


𝑨 ∗ 𝒌𝑨 = 𝑬𝑲 ∗ 𝒌𝑬𝑲 + 𝑭𝑲 ∗ 𝒌𝑭𝑲 → 𝒌𝑨 = ∗ 𝒌𝑬𝑲 + ∗ 𝒌𝑭𝑲
𝑬𝑲+𝑭𝑲 𝑬𝑲+𝑭𝑲 𝑆𝑡 − 𝐷𝑡 − 𝑆𝑡−1 𝐸𝑛𝑑𝑒 + 𝑍𝑢𝑓𝑙𝑢𝑠𝑠 𝑜. 𝐴𝑏𝑓𝑙𝑢𝑠𝑠 − 𝐴𝑛𝑓𝑎𝑛𝑔
(1) Periodenrendite: 𝑅𝑡 =
𝑆𝑡−1
=
𝑃𝑒𝑟𝑖𝑜𝑑𝑒𝑛𝑎𝑛𝑓𝑎𝑛𝑔
Leverage-Effekt (Hebelwirkung zwischen EK und FK):
direkt: → durch Erhöhung des FK erhöht sich (2) Log. Rendite: ̃𝑡 = ln(1 + 𝑅𝑡 )
𝑅
𝑭𝑲 die Verzinsung des EK
𝒌𝑬𝑲 = 𝒌𝑨 + (𝒌𝑨 − 𝒌𝑭𝑲 ) ∗ 1
𝑬𝑲 (3) Mittelwert: 𝑅̅ = ∗ ∑𝑛𝑡=1 𝑅
̃𝑡 mit 𝑛: Anzahl der einfl. Perioden
𝑛
zu Fuß:
Gesamtkapitalkosten mit 𝒌𝑨 verzinsen; FK und 𝒌𝑭𝑲 abziehen; (4) Varianz: 2
𝜎 =
1
̃𝑡 − 𝑅̅ )2
∗ ∑𝑛𝑡=1(𝑅
𝑛−1
𝑬𝑲𝒂𝒌𝒕𝒖𝒆𝒍𝒍 − 𝑬𝑲𝒂𝒍𝒕 (5) Volatilität:
𝒌𝑬𝑲 = 𝜎 = +√𝜎 2
𝑬𝑲𝒂𝒍𝒕 (6) Annualisieren: 2
𝜎𝑎𝑛𝑛𝑢𝑎𝑙𝑖𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 = 𝜎 2 ∗ 𝑇 mit 𝑇 = {250; 52; 12; 4}
𝐹𝐾 2
Verschuldungsgrad: (7) Ann. Volatilität: 𝜎𝑎𝑛𝑛𝑢𝑎𝑙𝑖𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 = +√𝜎𝑎𝑛𝑛𝑢𝑎𝑙𝑖𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 = +𝜎 ∗ √𝑇
𝐸𝐾 + 𝐹𝐾
WACC: = um die Steuern auf das FK angepasste Gesamtkap.kosten Einfache Verlustmaße - Maximalverlust
𝑬𝑲 𝑭𝑲 (nur Verluste fließen in
(1) 𝑾𝑨𝑪𝑪 = ∗ 𝒌𝑬𝑲 + ∗ 𝒌𝑭𝑲 ∗ (𝟏 − 𝝉) - erwarteter Verlust (Erwartungswert)
𝑬𝑲+𝑭𝑲 𝑬𝑲+𝑭𝑲 die Rechnung mit ein!)
𝑭𝑲
(2) = 𝒌𝑨 − 𝒌𝑭𝑲 ∗ 𝝉 ∗ (mit 𝝉: durchschnittlicher Steuersatz) Man ist sich zu 𝑎 (Konfidenzniveau) sicher, dass ein
𝑬𝑲+𝑭𝑲
Zinsrechnung: Value at Risk: Portfolio im Haltezeitraum nicht mehr als 𝑉€ an
Zinsberechnung: Länge des Zinszeitraumes (30/360, echt/echt), Zinseszins, Wert verlieren wird.
Zeitpunkt der Zinszahlung (vor- oder nachschüssig) Normalverteilte Renditeentwicklungen:
𝟏
𝑲𝑩𝟎 = 𝑲𝑩𝒏 ∗ 𝑎 = Fläche unter Kurve; Sicherheitsniveau; in 𝑎 Prozent der Fälle tritt
Barwert geom. Verzinsung: 𝒏
(𝟏 + 𝒓𝒈 ) etwas ein
𝒏 Parameter: 𝜎 = Volatilität (Standardabweichung); bildet um 𝜇 ein Band um die
Endwert geom. Verzinsung: 𝑲𝑩𝒏 = 𝑲𝑩𝟎 ∗ (𝟏 + 𝒓𝒈 ) Mitte
𝑏 = Faktor der „Bandbreite“ um 𝜇 je nach gewünschtem 𝑎
Endwert lineare Verzinsung: 𝑲𝑩𝒏 = 𝑲𝑩𝟎 ∗ (𝟏 + 𝒏 ∗ 𝒓𝒍 )
Rentenrechnung: schlechteste Rendite: linker Rand beste Rendite: rechter Rand
Value at Risk:
- mit einer Wahrscheinlichkeit von 𝑎 Prozent verliert man vom Ausgangspunkt 𝑊 ∗ 𝜇
einen Betrag in Höhe von 𝜸(𝒂) ∗ 𝝈 ∗ 𝑾 (Value at Risk für 𝑎)
VaR für Portfolio (bestehend aus Aktie A und B):
𝑽𝒂𝑹(𝑨, 𝑩) = 𝜸(𝒂) ∗ √𝑾𝑻 ∗ 𝑪 ∗ 𝑾 ∗ 𝑾𝒆𝒓𝒕 = 𝜸(𝒂) ∗ 𝝈𝟐𝑷 ∗ 𝑾𝒆𝒓𝒕
𝑤1 𝜎 𝜎12
mit 𝑊 = (𝑤 ) ; 𝑊 𝑇 = (𝑤1 𝑤2 ) ; 𝐶 = ( 11 2 2
2 𝜎21 𝜎22 ) ; 𝜎11 = 𝜎1 ; 𝜎22 = 𝜎2 ; 𝜎12 = 𝜎21
Zusammenhang:
𝜶 95% 97,5% 99% 99,9%
𝜸(𝜶) 1,64 1,96 2,33 2,58
Optionsgeschäfte:
Parameter:
𝑆: aktueller Kurs der Aktie ; 𝑋: Basispreis der Aktie ; 𝑂: Optionsprämie
Long Call Short Call Long Put Short Put
(=Kauf einer (=Verkauf einer (=Kauf einer (=Verkauf einer
Kaufoption) Kaufoption) Verkaufsoption) Verkaufsoption)
Auszahlungsfunktion: Auszahlungsfunktion: Auszahlungsfunktion: Auszahlungsfunktion:
−𝑂 + 𝑀𝑎𝑥[𝑆 − 𝑋 ; 0] +𝑂 − 𝑀𝑎𝑥[𝑆 − 𝑋 ; 0] −𝑂 + 𝑀𝑎𝑥[𝑋 − 𝑆 ; 0] +𝑂 − 𝑀𝑎𝑥[𝑋 − 𝑆 ; 0]
𝑃max = ∞ 𝑃𝑚𝑎𝑥 = +𝑂 𝑃𝑚𝑎𝑥 = 𝑋 − 𝑆 𝑃𝑚𝑎𝑥 + 𝑂
𝐿𝑚𝑎𝑥 = −𝑂 𝐿𝑚𝑎𝑥 = ∞ 𝐿𝑚𝑎𝑥 = −𝑂 𝐿𝑚𝑎𝑥 = 𝑋 − 𝑆

Tilgungsrechnung:
Abzahlungskredit: Festkredit: Zahlung Annuitätskredit:
gleichbl. Rück- gleichbl. Zinsen, Tilgung gleichbl. Annuität
zahlungsbetrag, entspr. am Ende auf einmal 𝑟 ∗ (1 + 𝑟)𝑛
𝐾𝐵𝑣𝑒𝑟𝑏𝑙 ∗ Call (Kauf) Put (Verkauf)
abn. Zinsen (1 + 𝑟)𝑛 − 1
𝑺>𝑿 in-the-money out-of-the-money
𝑺=𝑿 at-the-money at-the-money
𝑺<𝑿 out-of-the-money in-the-money

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