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Anleitung zum Erstellen von Bachelor- und

Masterarbeit

Prof. Dr. Volker Wohlgemuth


Studiengang Betriebliche Umweltinformatik
Anleitung zum Erstellen von Bachelor- und Masterarbeit

Vorwort
Dieses Paper beschreibt die grundlegenden Regeln für die Erstellung von Bachelor-
oder Masterarbeiten, welche im Studiengang Betriebliche Umweltinformatik
angefertigt werden. Es soll Sie bei der Erstellung von Bachelor- und Masterarbeiten
unterstützen und Ihnen Anregungen zur Erstellung und Textgestaltung geben.
Beachten Sie, dass von Bachelor- und Masterarbeiten im Studiengang Betriebliche
Umweltinformatik grundsätzlich die Themenfelder Informatik, Wirtschaftswissen-
schaften und Umweltwissenschaften angesprochen werden müssen. Abweichungen
hiervon dürfen nur in Absprache mit dem Betreuer und dem Studiengangssprecher
BUI durchgeführt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Vorarbeiten 4
1.1 Literatursuche 4
1.2 Sichtung der Literatur, Stoffsammlung 4
1.3 Planung der Arbeit 4
1.4 Erstellung der Arbeit in Industrieunternehmen 4

2 Die Erstellung der Arbeit 5


2.1 Der formale Aufbau der Arbeit 5
2.1.1 Allgemeines 5
2.1.2 Titelblatt 6
2.1.3 Allgemeine Angaben 7
2.1.4 Vorwort 8
2.1.5 Zusammenfassung und Abstract 8
2.1.6 Verzeichnisse 8
2.1.7 Textteil 10
2.1.8 Literaturverzeichnis 10
2.1.9 Anhang 11
2.1.10 Eidesstattliche Erklärung 11

3 Umgang mit Sekundärliteratur 12


3.1 Primärliteratur – Sekundärliteratur 12
3.1.1 Quellenangaben im Text 12
3.1.2 Quellenangaben bei Abbildungen 13
3.1.3 Quellenangaben aus dem Internet 13
3.2 Fußnoten/Anmerkungen 13

4 Textgestaltung 14
4.1 Formate und Schrift 14
4.2 Stilistische Überarbeitung 14
4.3 Allgemeines zur Rechtschreibung in wissenschaftlichen Texten 15
4.3.1 Allgemeines 15
4.3.2 Schriftzeichen für Wörter 15
4.3.3 Satzzeichen 15
4.3.4 Andere Zeichen 15
4.3.5 Gliederung von Texten 16

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1 Vorarbeiten

1.1 Literatursuche
Es sollte zunächst in Bibliographien, Lexika, Handbüchern usw. nach den entspre-
chenden Stichwörtern (Autor, Thema, Teilgebiet etc.) gesucht werden. Geeignet ist
auch das Internet, um entsprechende Veröffentlichungen zu finden. Besonders zu
empfehlen sind Forschungsberichte und Bibliographien in aktuellen wissenschaftli-
chen Arbeiten (Dissertationen, Habilitationen), anhand derer die Suche nach weiterer
Literatur dann per Schneeballsystem erfolgen kann. Die Literaturrecherche ist bereits
ein Teil der wissenschaftlichen Arbeit, der je nach Themenstellung in nicht
unerheblichem Maße in die Gesamtbewertung der Arbeit einfließt.

1.2 Sichtung der Literatur, Stoffsammlung


Die gefundene Literatur sollte auf ihre Relevanz hin durchgesehen werden, d.h. nach
ihrem zu erwartenden Aussagewert für die Arbeit.
Hierfür sind meist schon das Inhaltsverzeichnis und der Index aufschlussreich. So ist
es sicher nicht immer erforderlich, das ganze Buch zu lesen. Bei der Sichtung des
Materials muss zeitsparend, aber gründlich vorgegangen werden, d.h. Zitate mit
Seitenzahlen und Auslassungszeichen und Seitenwechsel versehen, dies erspart
später erneutes Nachschlagen zur Kontrolle.

1.3 Planung der Arbeit


Nach diesen ersten Vorüberlegungen und Vorarbeiten sollten die ersten
Arbeitsschritte in Richtung einer Gliederung gehen, um die eigene Vorgehensweise
schlüssig darzulegen und mit dem Betreuer zu diskutieren. Die Gliederung enthält in
diesem frühen Stadium noch keine Unterpunkte bis zur 3. Ebene, zeigt aber die
generelle Vorgehensweise auf. So wird sich die Sichtung der Literatur beispielsweise
häufig in einem Kapitel mit der Beschreibung des Standes der Technik
niederschlagen, der das theoretische Fundament begründet. Die konkreten Ansätze
zur Lösung der gegebenen Aufgabenstellung und deren Realisierung folgen in den
nächsten Abschnitten.

1.4 Erstellung der Arbeit in Industrieunternehmen


Erfolgt die Erstellung der Arbeit in einem Unternehmen, so reduziert sich die
Betreuung auf Hochschulseite häufig auf die letzte Phase des Zusammenschreibens
der Arbeit. Da gelegentlich an forschungsnahen Themenstellungen gearbeitet wird,
die den Unternehmen Wettbewerbsvorteile schaffen sollen, gelangt durch die Arbeit
unternehmensinternes Wissen nach außen. Um diesen Informationsfluss
einzuschränken, verlangen die Unternehmen Verschwiegenheitserklärungen (NDA -
non disclosure agreements) von den Studenten, die bei Bachelor- und Masterthesis
auf die Betreuer ausgeweitet werden muss.
In diesem Fall müssen die Betreuer das NDA unterschreiben, was sie in der Regel
auch machen. Darüber hinaus wird die Verteidigung der Arbeit im Kolloquium nicht

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öffentlich und die Arbeit wird später nicht aus dem Archiv zur Einsicht
herausgegeben und bleibt damit unter Verschluss.
Als Zweitgutachter kann auch der Betreuer im Unternehmen gewählt werden. Für
diesen Fall wird ein Lehrauftrag erteilt, denn nur mit Lehrauftrag ist dies möglich. Zu
beachten ist, dass der Betreuer mindestens den akademischen Grad besitzt, den der
Student mit der Arbeit erwerben möchte.

2 Die Erstellung der Arbeit

2.1 Der formale Aufbau der Arbeit


2.1.1 Allgemeines
Die Arbeit sollte wie folgt dargestellt gegliedert werden. Dabei sind die in Klammern
gesetzten Punkte optional und abhängig von den Forderungen des Betreuers, des
Themas, den Präferenzen des Bearbeiters und der Art der Arbeit:
• Titelblatt
• Allgemeine Angaben
• (Vorwort)
• Zusammenfassung und englischer Abstract
• Verzeichnisse
• Inhaltsverzeichnis
• (Abbildungsverzeichnis)
• (Verzeichnis der verwendeten Formelzeichen und Symbole)
• (Abkürzungsverzeichnis)
• (Glossar)
• Textteil
• Einleitung
• Hauptteil
• Zusammenfassung und Ausblick
• Literaturverzeichnis
• Anhang
• Erklärung
Die Arbeit selbst wird in gebundener Form abgegeben, dabei kann die Bindung auch
eine Ringbindung sein. Das Titelblatt muss in jedem Fall ohne Aufschlagen einer
Seite von außen erkennbar sein. Bei Ring- oder Leimbindung kann dazu eine
Transparentfolie als erste Seite eingefügt werden, um eine entsprechende Stabilität
des Einbandes zu gewährleisten.
Die Arbeit wird in zweifacher Ausführung abgegeben. Ein Exemplar verbleibt beim
Erstgutachter, das andere ist für das Archiv der FHTW bestimmt.
Für spezielle Informatikarbeiten wird Ihnen angeraten, auf das rückwärtige Deckblatt
der Arbeit (Innenseite) eine entsprechende Tasche aufzukleben, die eine CD mit z.B.
der benutzten Entwicklungsumgebung, dem Sourcecode sowie der Arbeit im pdf-
Format und doc-Format (also der Originaldatei für das entsprechende
Textverarbeitungsprogramm) und weiteren verwendeten Daten enthält. Das ist
sicherlich nur von Relevanz, wenn Sie in Ihrer Arbeit eine Softwareentwicklung

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durchgeführt, Modelle für BUIS entwickelt oder Schnittstellenprogrammierungen o.ä.


vorgenommen haben.

2.1.2 Titelblatt
Der Arbeit ist ein Titelblatt voranzustellen, das die Angaben wie in Bild 1 dargestellt
enthält und die optisch ansprechend auf der Seite angeordnet werden. Anstelle von
Bachelorarbeit kann auch Bachelorthesis verwendet werden, das gilt analog auch für
die Masterarbeit.

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Bachelorarbeit

Zur Erlangung des akademischen Grades eines/r


Bachelors of Science
über das Thema

Thema der Arbeit

Eingereicht a m Fac hbereich 2 Ingenieurwissensc haften II


der Fac hhochsc hule für Tec hnik und Wirtsc ha ft Berlin

Von: (Vor- und Nachna me, Matrikel- Nr.)


1. Betreuer: (Tit el, Vor- und Nachna me)
2. Betreuer: (Tit el, Vor- und Nachna me)
Berlin, den 00.00.00 (Tag der Einreichung)

Abbildung 1: Muster für die Titelblattgestaltung (nach Schlingheider 2006, S. 4)

2.1.3 Allgemeine Angaben


Hierunter werden in tabellarischer Form allgemeine Angaben zur Person des Bear-
beiters (Name, Matr.-Nr. und Anschrift), Angaben zum Studium (Hochschule(n),
Studiengang, evtl. Schwerpunktfächer) und Angaben zur Arbeit (Thema, wenn in
einem Unternehmen erstellt, dann auch Name und Anschrift des Unternehmens,

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Name des Betreuers im Unternehmen, Gutachter der FHTW und der Bearbeitungs-
zeitraum der Arbeit).

2.1.4 Vorwort
Im Vorwort werden Informationen wiedergegeben, die sich nicht auf die Ausarbeitung
selbst beziehen, für den Leser aber von Interesse sind. Das Vorwort wird in der
ersten Person geschrieben und kann folgende Punkte umfassen:
• Anlass und Inhalt der Arbeit
• eigene Erwartungen und Motivation
• Informationen über den allgemeinen Ablauf, besondere Geschehnisse und auch
Probleme während der Bearbeitung
• Erklärungen zur Gestaltung der Arbeit
• Danksagungen für Unterstützung in fachlicher oder auch emotionaler Hinsicht
Das Vorwort wird unterzeichnet in der Form „Ulla Müller, Berlin im Januar 2007.

2.1.5 Zusammenfassung und Abstract


Die Zusammenfassung der Arbeit soll auf ein bis zwei Seiten die Problemstellung,
den Lösungsansatz und die hieraus sich ableitenden Ergebnisse beschreiben. Die
hier beschriebene Zusammenfassung geht explizit auch auf den Lösungsweg ein
und soll Menschen, die Ihre Arbeit in die Hände bekommen, dazu animieren, diese
als Ganzes durchzulesen. Sie „verkaufen“ in dieser Zusammenfassung Ihre Arbeit
und die von Ihnen erbrachte Leistung.
Da die Betriebliche Umweltinformatik einen internationalen Anspruch hat, ist hier
auch eine englische Zusammenfassung (Abstract) anzugeben. Diese kann die
Übersetzung Ihrer deutschen Zusammenfassung sein. Falls Sie Ihre Arbeit auf
Englisch geschrieben haben, haben Sie auch eine deutsche Zusammenfassung hier
anzugeben.

2.1.6 Verzeichnisse
2.1.6.1 Inhaltsverzeichnis
Das Inhaltsverzeichnis enthält die in der Arbeit verwendeten Kapitelüberschriften mit
den entsprechenden Seitenangaben und ermöglicht dem Leser so einen ersten
Überblick über die inhaltliche Gliederung der Arbeit. Es empfiehlt sich, die Über-
schriften der Übersicht wegen nach dem Dezimalsystem zu nummerieren. Das
Inhaltsverzeichnis
• enthält sämtliche Gliederungsteile mit Überschrift und Seitennummer,
• entspricht dem logischen Konzept der Arbeit, und
• erklärt in den Untergliederungspunkten den Hauptgliederungspunkt.
Ein Gliederungspunkt mit Untergliederungen sollte selbst keinen Text enthalten
(Abschnitt 3.1 bleibt ohne Textinhalt, wenn es einen Abschnitt 3.1.1 gibt). Ein
Gliederungspunkt darf niemals nur genau einen Untergliederungspunkt der gleichen
Ebene enthalten.
Es soll ein gesamtheitliches und optisches Gleichgewicht des Inhaltsverzeichnisses
gewahrt werden. Dazu darf die Tiefe der Gliederung maximal 3 bis 4 Ebenen enthal-
ten. Es sollten möglichst wenige Untergliederungspunkte vorhanden sein, besser ist
eine stärkere Gliederung auf höchster Ebene. Die Überschriften sollen prägnant sein

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(keine Romane oder Schlagwort-Kataloge) und keine unbekannten Abkürzungen


oder gar Formeln enthalten. Die Gliederungspunkte werden nicht mit einem Satzzei-
chen wie Punkt oder Ausrufungszeichen abgeschlossen.

2.1.6.2 Abbildungsverzeichnis
Dieses Verzeichnis enthält alle Darstellungen und Abbildungen wie Zeichnungen,
Pläne, Skizzen, Matrizen, Schaubilder, Diagramme usw. in der Form:
Abbildung Nummer: Abbildungsunterschrift Seite im Textteil
Es ist die Regel, für Abbildungs- und Tabellenverzeichnis jeweils eigene Seiten zu
verwenden. In vielen Arbeiten wird jedoch auch auf ein Abbildungsverzeichnis
verzichtet.

2.1.6.3 Verzeichnis der verwendeten Formelzeichen und Symbole


Die Ausführungen für das Abkürzungsverzeichnis gelten analog. Es ist aber darauf
zu achten, dass manche Formelzeichen und Symbole in verschiedenen Fachgebie-
ten unterschiedliche Bedeutung haben. Es ist daher angeraten, alle nicht eindeutig
belegten Formelzeichen und Symbole in dieses Verzeichnis aufzunehmen.
Zum Beispiel:
Ω Omega [Ohm] elektrischer Widerstand
α Alpha Winkelangabe
2.1.6.4 Abkürzungsverzeichnis
Ein Abkürzungsverzeichnis ist dann erforderlich, wenn spezielle Fachtermini in der
Arbeit in abgekürzter Form verwendet wurden. Für allgemein übliche Abkürzungen,
wie "d.h., usw., etc." ist kein solches Verzeichnis nötig. Wenn Abkürzungen verwen-
det werden, so sollten sie mit den in den internationalen bzw. für die jeweilige Spra-
che gültigen Standards vorhandenen Abkürzungen übereinstimmen. Alle sonstigen
Abkürzungen (auch selbst definierte) gehören in das Abkürzungsverzeichnis, vor
allem Abkürzungen von Gesetzen, Handbüchern, Lexika, Erlassen usw.
Dies gilt auch für Abkürzungen, die ggf. in ausgewählten Fachkreisen gebräuchlich,
für den Leser aber eventuell nicht verständlich sind.
Die Abkürzungen werden alphabetisch geordnet. Die Abkürzung erscheint auf der
linken Seite der Liste. Der Abkürzung wird jeweils der volle Wortlaut gegenüberge-
stellt. Im Deutschen allgemein übliche Abkürzungen werden nicht aufgeführt.
Zum Beispiel:
XML Extensible Markup Language
CAD Computer Aided Design
PAS Publicly Available Specification
2.1.6.5 Glossar
Das Glossar stellt ein Spezialwörterbuch dar. Begriffe, deren Kenntnis beim Leser
nicht allgemein vorausgesetzt werden kann, sollten im Glossar definiert werden. Die
Existenz eines Glossars entbindet nicht von der Erklärung des Begriffs bei seinem
ersten Auftreten im Text der Arbeit. Das Glossar erscheint in gleicher Formatierung
wie das Abkürzungsverzeichnis, also z.B.:
GKS GKS bedeutet Grafisches Kernsystem

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Manchmal ist sinnvoll, Glossar und Abkürzungsverzeichnis zusammenzufassen, da


eine saubere Trennung häufig nicht möglich ist, des Weiteren erfolgt über das
Glossar auch gleich eine Erklärung der Abkürzung. Ein Glossar kann aber auch über
die bloße Erklärung der Begriffe hinausgehen und eine detaillierte Erläuterung der
Begrifflichkeiten vornehmen.

2.1.7 Textteil
Eine grobe Einteilung des Textes erfolgt in Einleitung (diese sollte ca. 3 - 5 Seiten
lang sein), Hauptteil und Zusammenfassung, für den ähnliches gilt wie für die
Einleitung.
Die Einleitung führt präzise auf Thema und Problematik hin. Sofern die Arbeit in
einem Unternehmen bearbeitet wurde, gehört eine kurze (max. 1-2 Seiten lange)
Darstellung der Firma auch dazu. Durch die Einleitung soll die Vorgehensweise bei
der Lösung des bestehenden Problems dargelegt werden. Damit wird die Einleitung
das Bindeglied für alle weiteren Kapitel der Arbeit, die sie aus einer übergeordneten
Perspektive vorstellt. In der Einleitung sind aus wissenschaftlicher Sicht die
Motivation für die Durchführung der Arbeit („Warum macht es Sinn, sich mit der in
der Arbeit behandelten Thematik zu befassen, welche Probleme und
Lösungsstrategien gibt es?“) sowie der Gang der Untersuchung („Wie bin ich bei der
Lösung des Problems vorgegangen? “) darzustellen. Der Gang der Untersuchung
stellt dabei in der Regel eine Grobeschreibung der Gliederung dar.
Im Hauptteil wird das Thema logisch zusammenhängend behandelt. Für eine sinn-
volle Gliederung der Gedankengänge sind weitere Unterteilungen nötig. Die
Bezeichnung „Hauptteil“ ist in jedem Fall durch eine dem jeweiligen Inhalt entspre-
chende Überschrift zu ersetzten. Dasselbe kann auch bei „Einleitung“ und
„Zusammenfassung“ erfolgen.
Die Zusammenfassung der gewonnenen Resultate im Schlussteil sollte keine Wie-
derholung werden, sondern thesenartige, in wenigen Punkten formulierte Ergeb-
nisse, zusammenstellen. Empfehlenswert ist es, hier die Leitfragen der Einleitung
präzise zu beantworten.
In der Zusammenfassung sollte auch ein Ausblick erfolgen. Hier wird dargelegt, wel-
che Bedeutung die gewonnenen Erkenntnisse z.B. für das Unternehmen haben, wel-
che Aspekte noch einer genaueren Untersuchung bedürfen und welche Kritik im
Nachhinein an der Vorgehensweise und den Ergebnissen angemeldet werden kann.

2.1.8 Literaturverzeichnis
Alle verwendeten Quellen werden im Literaturverzeichnis aufgelistet. Dies betrifft
auch Quellen, die zwar verwendet, im Textteil aber nicht einbezogen wurden. Dabei
erscheint ähnlich wie im Glossar die Abkürzung der Quellenangabe in der linken
Spalte mit der vollständigen Angabe rechts daneben. Die Literaturangabe erfolgt in
alphanumerischer Reihenfolge der Quellenverweise.
Unterschieden werden kann in:
• Selbständige Veröffentlichungen/Monographien
Nachname, Vorname (aller Autoren bzw. Herausgeber, durch Semikolon
getrennt): Titel der Veröffentlichung. Auflage (ab der zweiten zu nennen). Verlag:
Erscheinungsort(e), Erscheinungsjahr

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• Aufsätze in Sammelwerken:
Nachname, Vorname (aller Aufsatzautoren): Aufsatztitel. In: Herausgeber (Hrsg.):
Titel des Sammelwerkes. Auflage (ab der zweiten zu nennen). Verlag: Erschei-
nungsort(e), Erscheinungsjahr, Seitenzahlen
• Aufsätze in Zeitschriften:
Nachname, Vorname (aller Aufsatzautoren): Aufsatztitel. In: Name der Zeitschrift.
(evtl. Ort/Land) Band, Heft, Nummer der Zeitschriftausgabe, Erscheinungsjahr,
Seitenzahlen
• Aufsätze im Internet
Nachname, Vorname (aller Aufsatzautoren): Aufsatztitel. URL: http://www-Doku-
ment (Adresse), Datum
Um einen späteren Zugriff auf die Internet-Dokumente zu ermöglichen, sollten
diese archiviert werden. Nicht in das Literaturverzeichnis gehören Links auf
Internetseiten, die keinen Aufsatzcharakter haben und zu denen sich kein Autor
ermitteln lässt (z.B. Internetseiten von Softwareherstellern, wikipedia.org etc.).
Referenzen auf derartige Quellen geben Sie bitte als Fußnote in Ihrem Text an.
Beachten Sie dabei, dass Sie diese Quellen dann mit einem Zeitstempel Ihres
letzten Zugriffs kennzeichnen1.
Beispiel:
[Mag71] Magnus, K.: Kreisel-Theorie und Anwendungen. Springer-Verlag:
Berlin, Heidelberg, 1971

2.1.9 Anhang
In den Anhang der Arbeit werden alle Informationen eingefügt, die den normalen
Textfluss des Hauptteils stören würden, die aber für die Wissenschaftlichkeit der
Arbeit wichtig, teilweise sogar unbedingt nötig sind.
In den Anhang gehören beispielsweise kompletter Programmcode, benutzte
Exceltabellen, Stücklisten oder Messprotokolle.

2.1.10 Eidesstattliche Erklärung


Auf der letzen Seite der Arbeit unterzeichnet der Verfasser in jedem seiner abzuge-
benden Exemplare mit eigenhändiger Originalunterschrift (Vor- und Nachname)
nachfolgende Erklärung:
Hiermit versichere ich, Vorname Name, geboren am 00.00.0000 in Ort, dass die hier
vorliegende (Bachelor/Master)arbeit durch mich selbständig und ohne unerlaubte
Hilfe Dritter verfasst wurde und ich keine anderen als die angegebenen Quellen und
Hilfsmittel verwendet habe. Alle Stellen, die inhaltlich oder wörtlich aus Veröffentli-
chungen stammen, sind als solche kenntlich gemacht. Diese Arbeit lag in gleicher
oder ähnlicher Weise noch keiner anderen Prüfungsbehörde vor und wurde bisher
nicht veröffentlicht.
Unterschrift, Ort, Datum

1 als fiktives Beispiel: www.superbui.de/special/text (letzter Zugriff: 08.04.2007)

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3 Umgang mit Sekundärliteratur

3.1 Primärliteratur – Sekundärliteratur


Primärliteratur/Primärtexte werden die Texte genannt, die Ausgangspunkt für die
jeweilige wissenschaftliche Untersuchung sind.
Sekundärliteratur sind weitere Texte, in der Regel Fachtexte über das zu behan-
delnde Thema in unterschiedlicher Form: Aufsätze, Einführungen, Monographien,
fachspezifische Nachschlagewerke, Datenbanken, Bibliothekskataloge, (in Ausnah-
mefällen auch mündliche Vorträge, Vorlesungen).
Grundsätzlich sind alle Aussagen und Schlussfolgerungen, die in einer Bachelor-
oder Masterarbeit genannt werden, zu belegen (Es sei denn, es sind Ihre eigenen
Schlussfolgerungen). Schreiben Sie beispielsweise, dass es im Jahre 2006 in
Deutschlang 4 Millionen Arbeitslose gab, gehört es zu den Grundsätzen
wissenschaftlichen Arbeitens, dies durch eine Quellenangabe zu belegen.

3.1.1 Quellenangaben im Text


Über die vollständige Nennung der verwendeten Literatur im Literaturverzeichnis hin-
aus muss jede Verwertung des daraus entnommenen Wissens in der Arbeit gekenn-
zeichnet werden. Die Nichtkennzeichnung gilt als geistiger Diebstahl.
Beim wörtlichen Zitat werden Teile der verwendeten Literatur im Wortlaut übernom-
men. Dabei kann es sich um ganze Sätze, Phrasen oder auch nur einzelne Wörter
handeln, die in Anführungszeichen gesetzt kenntlich gemacht werden. Bei größerem
Umfang des Zitats (mehrere Zeilen, ein ganzer Satz oder länger) verwendet man
einen Zitatabsatz (vom vorausgehenden und nachfolgenden Text abgesetzt, kleinere
Schrift, engzeilig und evtl. eingerückt). Bei so gekennzeichneten Zitaten sind Anfüh-
rungszeichen überflüssig.
Zitate können in den eigenen Text eingebaut werden, dabei werden Füllphrasen in
eckige Klammern gesetzt. Auslassungen im Zitat werden durch […] gekennzeichnet.
Fremdsprachliche Zitate sollten in der Originalsprache und quellengetreu wiederge-
geben werden; historische Texte sind in ihrer zeittypischen Orthographie zu zitieren,
d.h. nicht zu modernisieren.
Ebenso werden Auffälligkeiten, selbst "Fehler", die im zitierten Text auftreten nicht
korrigiert. Wenn der/die zitierende AutorIn befürchtet, man könnte ihm/ihr diese
Fehler anlasten oder unkorrektes Zitieren vorwerfen, ist ein Hinzufügen von [sic], was
'tatsächlich so' bedeutet, denkbar. In jedem Fall muss der Sinn des Zitates erhalten
bleiben und darf nicht, durch das Eingreifen der/des Zitierenden entstellt werden.
Sowohl bei Zitaten als auch bei der Zusammenfassung von Erkenntnissen aus exter-
nen Quellen erfolgt eine Quellenangabe. Drei Methoden haben sich durchgesetzt:
• das Nummerieren der Quellenangabe in eckigen Klammern oder Schrägstrichen
(z.B. [34] bzw. /34/) (die Quellen werden in der Reihenfolge der Nennung im
Textteil hochgezählt), oder
• die Verwendung eines Autoren/Herausgeberkürzels mit Erscheinungsjahr (z.B.
[Mül02], S. 25), möglich ist auch die Verwendung des vollständigen Namens.

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• Die Verwendung von Fußnoten mit Angabe der Autors/der Autoren und des
Erscheinungsjahres2
Ich empfehle Ihnen die Verwendung eines Autoren/Herausgeberkürzels mit
Erscheinungsjahr oder die Verwendung von Fußnoten.

3.1.2 Quellenangaben bei Abbildungen


Alle Abbildungen in einer Bachelor- oder Masterarbeit sind hinter der
Abbildungsbeschreibung mit einer Quellenangabe zu versehen (siehe z.B.
Abbildung1 in diesem Text). Ist die Abbildung original aus einer Vorlage entnommen
steht hinter der Abbildungsunterschrift in Klammern oder in der Fußnote „siehe
Wohlgemuth 2005, S. 25“. Ist die Abbildung verändert worden, steht hinter der
Abbildungsunterschrift in Klammern oder in der Fußnote „nach Wohlgemuth 2005, S.
25“. Haben Sie die Abbildung selbst entworfen, steht hinter der
Abbildungsunterschrift in Klammern oder in der Fussnote „Eigener Entwurf“.
Letzteres kann auch weggelassen werden, dient aber der besseren Klarstellung.

3.1.3 Quellenangaben aus dem Internet


Quellenangaben aus dem Internet sind eher als Sekundärliteratur anzusehen und
haben in der Regel in Bezug auf wissenschaftliche Arbeiten nicht einen so hohen
Stellenwert wie wissenschaftliche Monologien und Aufsätze. Daher ist anzustreben,
dass das Literaturverzeichnis nicht primär aus Internetlinks besteht. Es kann aber
beispielsweise für Softwarerecherchen sinnvoll sein, auf Seiten des Internets zu
referenzieren. Dieses geschieht dann mittels einer Fußnote, wie oben bereits
beschrieben. Da die Informationen im Internet schnelllebig sind, aber auch sehr
aktuell sein können, ist der benutzte Link mit einem Zeitstempel zu belegen, d.h.
anzugeben, wann Sie die Seite zuletzt besucht haben. Ich empfehle Ihnen, alle
benutzten Links vor Abgabe Ihrer Arbeit noch einmal zu aktualisieren, d.h. alle
angegebenen Zeitstempel sollten mit dem Abgabedatum Ihrer Arbeit ziemlich
übereinstimmen.

3.2 Fußnoten/Anmerkungen
Anmerkungen, die über bloße Literaturangaben hinausgehen und eigene Kommen-
tare oder auch nur kurze Einordnungen in Themen oder Forschungszusammen-
hänge beinhalten, haben in Fußnoten Platz. Darüber hinaus finden Sie hier Raum für
Beobachtungen und Einfälle, die Ihnen im Laufe Ihrer Arbeit gekommen sind, aber
nicht in die Struktur des "eigentlichen" Textes passen. Fußnoten werden fortlaufend
nummeriert (für jede Seite, jeden Abschnitt oder für die gesamte Arbeit).
Eine entsprechende hochgestellte Zahl wird hinter den durch die Fußnote kommen-
tierten oder ergänzten Text nach dem Satzzeichen geschrieben. Bitte auch beach-
ten, dass Fußnoten sparsam und sinnvoll eingesetzt werden.

2 z.B. wie hier: Wohlgemuth 2005, S. 25

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4 Textgestaltung

4.1 Formate und Schrift


Der gesamte Text wird auf mit fortlaufenden Seitenzahlen versehenen DIN A4-Seiten
erstellt. Für die Aufteilung einer Seite gibt es Rand und Text betreffende Normmaße,
die bei 1½-fachem Zeilenabstand und einer 12 Punkt-Schrift zu einem Textblock von
etwa 35 Zeilen von je 60 Anschlägen pro Seite führen. Das bedeutet etwa 2,5 cm
Rand oben und unten, rechter Rand und linker Rand zusammen etwa 6 cm.
Als Schrift werden Arial oder Times New Roman vorgeschlagen, aber auch andere,
gut leserliche Schriften dürfen verwendet werden. In Kopf- oder Fußzeile kann das
aktuelle Kapitel genannt werden, auch die Einbindung des Logos von FHTW
und/oder Unternehmen ist in Ordnung.
Als Absatzformat kann Blocksatz oder auch Flattersatz verwendet werden. Bei
Blocksatz ist auf Silbentrennung zu achten, damit der Text lesbar bleibt.

4.2 Stilistische Überarbeitung


Nach der ersten Niederschrift werden immer eine stilistische Überarbeitung sowie
eine Korrektur von Tippfehlern erforderlich sein, um die Lesbarkeit und
Verständlichkeit der Arbeit zu erhöhen und das äußerliche Erscheinungsbild zu
verbessern. Dies ist eine Aufgabe, bei der sie Freunde einbinden sollten,
insbesondere was Verständlichkeit, Lesbarkeit, Ausdruck und Rechtschreibung
angeht.
Für die Vermittlung von Wissensinhalten ist eine klare, verständliche Sprache zwin-
gend erforderlich. Daher kurze, anschauliche Sätze bilden, Einfachheit, Eindeutigkeit
und Verständlichkeit sollten zentrales Anliegen sein. Daher sollten folgende Dinge
unbedingt beachtet werden:
• Kein Gebrauch der Wörter „wir", „ich" oder „man", keine Abweichung vom
unpersönlichen Stil
• Keine direkte Ansprache des Lesers („Sie“, also nicht so, wie ich das in diesem
Text gemacht habe!)
• Unnötige Wiederholungen von Gedanken und Ausdrücken
• Überflüssige Redewendungen, Füllwörter, Klischees und Stereotypen vermeiden,
keine Allgemeinplätze verwenden
• Farblose und nichts sagende Ausdrücke durch treffendere und plastischere erset-
zen
• Benutzung von Fachterminologie, Erklären in Text und Glossar
• Bewusster Einsatz von Fremdwörtern, nicht, um Erklärungen aus dem Wege zu
gehen
• Lange Sätze und Schachtelsätze unterteilen
• Auch seltener gebrauchte Satzzeichen, wie Strichpunkt, Doppelpunkt oder
Gedankenstrich können mit Vorteil zur Erhöhung der Verständlichkeit eines Tex-
tes verwendet werden.
• Dort, wo ein neuer Gedanke beginnt, sollte auch ein neuer Absatz bzw. Abschnitt
beginnen.
• Kein Wechsel der Zeiten, generell Gegenwartsform verwenden

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• Kunstwörter vermeiden (Verben werden substantiviert z.B. machen -> Machbar-


keit, Adverbien und Verben werden adjektivisiert wie bspw. bisher -> bisherige,
gehen -> gehbar)
• Superlative nicht zu häufig verwenden
• Konjunktionen werden verwechselt (z.B. bzw. statt oder).
Zentrale Begriffe sollten bei der ersten Nennung definiert werden. Sie sind in der
gesamten Arbeit einheitlich zu verwenden (Unternehmung oder Unternehmen).

4.3 Allgemeines zur Rechtschreibung in wissenschaftlichen


Texten
4.3.1 Allgemeines
Abkürzungen werden mit Punkt geschrieben, wenn man den vollen Wortlaut des
ungekürzten Wortes spricht, entsprechend ohne Punkt, wenn man die Abkürzung
buchstäblich oder wie ein Wort spricht.
Kopplung und Aneinanderreihungen erfolgen mit dem Mittestrich - ohne Leerzeichen.
Bei Wortergänzungen wird der Mittestrich - direkt am Wort angehängt
(= Ergänzungsbindestrich). Auslassungspunkte werden immer als drei Punkte mit
jeweils einem führenden und nachfolgenden Leerzeichen dargestellt, sie schließen
den Schlusspunkt mit ein.
Die Buchstaben eins bis zehn werden ausgeschrieben!

4.3.2 Schriftzeichen für Wörter


Dass Zeichen für "Paragraph" § wird nur in Verbindung mit darauf folgenden Zahlen
verwendet. Das Zeichen für "und" & nur in Firmenbezeichnungen. Das Zeichen / wird
in der Bedeutung von "gegen" verwendet, Der Mittestrich – in Bedeutung von "bis",
"gegen" oder auch für Streckenangaben.
Symbole für Währungseinheiten und Münzbezeichnungen stehen vor oder hinter
dem Betrag. Zeichen für "Nummer(n)", "Nr." # werden nur in Verbindung mit darauf
folgenden Ziffern oder Zahlen verwendet. Gleiches gilt für physikalische Maßeinhei-
ten.
4.3.3 Satzzeichen
Satzzeichen stehen direkt hinter dem letzten Buchstaben des Wortes, dann folgt ein
Leerzeichen. Dieses gilt für:
• Komma
• Semikolon
• Punkt
• Doppelpunkt
• Fragezeichen
• Ausrufezeichen

4.3.4 Andere Zeichen


Vor und nach dem Gedankenstrich steht ein Leerzeichen. Anführungszeichen " ste-
hen ohne Leerzeichen vor und nach den von ihnen eingeschlossenen Textteilen. Das
Apostroph (Auslassungszeichen) ´ ersetzt ausgelassene Buchstaben. Klammern

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werden ohne Leerzeichen vor und nach den von ihnen eingeschlossenen Textteilen
gestellt.
4.3.5 Gliederung von Texten
Zwischen aufeinander folgenden Absätzen ist ein Zwischenraum einzuhalten.
Zusätzlich kann die erste Zeile eines Absatzes eingerückt werden. Der Zeilenabstand
zwischen Absätzen kann zwischen einer ganzen und einer halben Zeile groß sein.
Vor und nach einer Aufzählung wird der gleiche Zwischenraum wie zwischen Absät-
zen eingefügt.
Vor Kapitelüberschriften ist ein Abstand von mindestens 1,5 Zeilen einzuhalten.
Kapitelüberschriften stehen nie ohne folgenden Text auf einer Seite. Bei langen
Kapitelüberschriften erfolgt eine fluchtende Einrückung der folgenden Zeilen.
Alle Kapitelüberschriften stehen linksbündig, es erfolgt keine Einrückung in Abhän-
gigkeit von der Gliederungstiefe. Die Schriftstile der Überschriften entsprechen
denen des Fließtextes, unterscheiden sich nur durch Größe und evtl. Fettschrift.

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